uni> cine solche der zweiten Kammer der September Stuttgart . 23—46 86-47 1'9% 'iaininy^int. 'sxtz-s 1906 28—48 88-46 30-45 29-49 Oelf* Lacki* fussMenlacke September 1906 82-68 37—48 85-55 Krawatten Hemden Smiteurs Kragen Taschentücher । A. Waag Seitenweg 60. August 1906 27-51 36—45 29-21 Teuerungszulagen für Staatsaugestellte. Der Regierungsrat (Kantonal-Regierung) des KantonZ Basel-Stadt hat, wie wir in der .Dtschn. Postztg.^ lesen, beni Großen Rate des Kantons den Antrag unterbreitet, den Kantonangestellten eine außergewöhnliche Teuerungszulage zu gewähren und zu diesem Zwecke 300 000 Fr. zur Verfügung zu stellen. Die Zulage soll nach der Kopfzahl der von dem Beamten zu unterhaltenden Familie bemessen werden, dergestalt, daß als Einheits-Mindestsatz für einen Beamten ohne Rücksicht auf die Höhe seines regelmäßigen Gehaltes 60 Fr. und als Höchstsatz für einen Hausstand 250 Fr. gewährt werden sollen. Dec Antrag der Kantonalcegierung geht davon aus, daß die Gehaltssätze und Löhne derAngestellten nicht mehr im Einklang stehen mit den zuerst geltenden Preisen der zum Leben erforderlichen Güter sowie mit deii bestehenden Anforderungen an Lebensgenuß und gesellschaftliche Stellung der in Betracht kommenden Personen, selbst »wenn sie mit haushälterischem Sinne begabt sind"; fernev iverde die endgiltige Erledigung des vom Negierungsrate geplanten neuen Besoldungsgesetzentwurfs noch längere Zeit in Anspruch nehmen, so daß eine sofortiae außer- — unermeßlichenVorteilausderHilfevonDeut- schen ziehen, die unsere Bureaukratie, unser Kastengeist unsere religiöse Voreingenommenheit vertreibt. Karl Schurz kann u. a. als Beweis für diese Behauptung dienen. Was hätte dieser Mann in Deutschland leisten können!" Erneute Steigerung der Rindviehpreise. Darmstädter p^iil Darmstadt, Hochstr. 58. Staatlich konzessionierte Pri ratsch nie, Klvsen Sexta bis Oberprima; ReaP und GynjnarialabteUaigeiL Gründliche Vorbereitung ftr alle Examen, besonders für die ■injährigen-, Primaner- und Maturitäts-Prüfung. 16 Anstalt erzielt seit Jahren ifo besten Erfolge. Eueres tarch A. Elias. “MfWtaA MÄijSS wJÄ zu bekannt großen 6 wieder q LtettlhEß ■ < «rtA reme? UW-, In der Adresse, welche von der Anordnung der Metten Kammer überreicht wurde, wird ausgeführt: ^re Landesgese-gebung erfreut sich seit Jahrzehnten in M- DeutschLand des wohlverdienten Rufes, baß sie die Der* > chicen, ten Fragen des öffentlichen Lebens in freier und ge- ^echter, vielfach von neuen Gesichtspunkten ausgehender Werse zu ordnen sich bemüht, und es ist uns vor kurzem die beworben, daß infolge des hochherzigen, auis banEbarfe zu fWnbcn Vertrauens, welches Euere König! Dohert der politischen Einsicht des babifdjen Volkes schenken, durch die Reform unserer Verfassung ein großer Erfolg erzielt wurde, der hoffeiitlich unterem Lande dauernd zum Se- gen gereichen wird. Euere Kömgl. Hoheit haben aber feit Jahrzehnten unser Badener Land nicht nur in den Bahnen eines g e - sunden politischen, sondern auch in jenen eines höchst erfreulichen kulturellen, sozialen und Wirts' lichen Fortschrittes erhalten. Auf Kunst und schäft, auf Unterricht und Erziehung, auf „,4 £___________ sthast, auf Industrie und Gewerbe ist bei uns staatlicherseits fördernd, anregend und belehrend eingeioirlt worden, wie denn auch die ?yür)orge für die wirtschaft!. Schwachen und 9!ot- leidenden stets Gegenstand der besonderen Aufmerksamkeit der Regierung Euerer Königl. Hoheit gewesen ist. An allen diesen Be- sttebungen, die Volkswohlfahrt zu pflegen und zu fördern, haben Euere Konigl. Hoheit, Durchlauchtigste-Großherzogin, den regsten und tatkräftigsten Anteil genommen. In der Adresse wird dev wohltätigen Wirkens der Großherzogin nrid des vorbildlichen Familienlebens gedacht, welches die hohe Fran dem Großherzog bereitet bat Zum Schlüsse heißt es: gewühlte Vertreter des badischen Volkes, dessen Ge- schicke mit denen seines Fürstenhauses eng verknüpft sind, danken Euren Königl. Hoheiten bei diesem hocherfreulichen Anlaß innig fnr alles, was allerhöchstdiefelben in denkwürdiger, nie ver- agcuder Arbeit für unser Land erreicht und vollbracht haben. Wir huldigen in Ehrfurcht und Liebe Eueren Königl. Hoheiten aufs neue und wir vereinigen uns mit allen Badenern vom Boden- ste bis zum Main in dem treuen Wunsche: Gott erhalte, segne und schütze auch fürderhin unser erlauchtes Fürstenpaar und das ganze großherzogliche Haus! Um 8 Uhr heute abend sand Familientafel der fürste lichen Gaste in der oberen Galerie des Schlosses und gleichzeitig Marschalltafel statt. Iw Hoftheater ging als Festvorstellung „Tannhäuser" in Szene. . Zu den JubilLumsfeMchkeit-w trafen feilte u. a. noch ein: Prinz und Prinzeft in Friedrich Karl von Hessen, Prinz Ferdinand von Rumänien, Großfürst und Großfürstin Geora Michajlowitsch von Rußland. Wie die „Bad. Pr." vernimmt, gedenkt der Kaiser, der am Donnerstag hier .eintrifft, am Sonntag nach Singen zu den Hohentwiel-Festspielen in Begleitung des Gwßherzogs von Baden und des Königs von Württemberg ifl seiner Wissenschaft in Sachen gegen Götz und Schneider wegen dieser Tage, wie berichtet, vor den Untersuchungsrichter zitiert worden, und während man gegen Erz- berger, Müllep-Sagan und Müller-Meiningen noch einige Schonung walten ließ, hat der Untersuchungsvichter gegen den sozialdemokratischen Abgeordneten die stärkeren Register gezogen, vermutlich wett Ledebour seinerseits auch nicht besonders zurückhaltend inbezug auf seine Meinung über die peinliche Befragung war. Kui^ und gut, der Untersuchungsrichter erklärte klar und Unzweideutig, vor dem Zeugniszwang schütze die«.Immunität der Abgeordneten nicht, Ledebour müsse aussagen, wenn er nicht Gefahr laufen wolle, mit den entsprechenden Gesetzesparagraphen nähere Bekanntschaft zu machen. Mit anderen Worten: die Berliner Justiz geht gegen die Abgeordneten mit der mittelalterlichen Folter des ZeügnisZwanges vor, wenn sie nicht über Dinar Auskunft geben, vor denen sie in ihrer Eigenschaft als Abgeordnete Kenntnis erlangt haben. goldene Hochzeit des badischen Großherzogspaares. Karlsruhe, 19. Sepü Heute vormittag fand die feierliche Auffahrt der arok- herKvglichen Herrschaften unter Kanonendonner und Glocken- gemute zur Fe Malle zum Huldigungsakt statt. Diesen leitete em i^stmarsch ein, worauf Oberbürgermeister Schnetzler die Jubllare begrüßte. Ter Großherzog erwiderte nun in längerer Ansprache, in der er »l. ^uem und der Großherzogin Namen den Tank de^ Stadt und dem ganzen Lande gegenüber zum Ausdruck brachte. Hierauf begann das Bühnenspiel: „Badens Feste grüß zur goldenen Hochzeit des Großherzogspaares" Tich- tung von Wert Herzog, Musik von Alfred Lorentz. Die ,zenl>chen Einrichtungen waren von Professor Kart Hoff- .^r- Tas Festspiel übte eine überwältigende Wirkung aus. "Nu" banket alle Gott", sprach 1SKtAbem- '^Hter und Komponisten, sowie BShnenspiels. Hieraus unternahmen die to n? fmre Rundfahrt dupch die landwirtschafte Mche und die Gartenbauausstellung, die hiermit eröffnet ^"chu^ttag empfingen der Großherzog und die sowie der Kronprinz und die Kronprinzessin Tm Marmorsaale des Schlosses die Mite Staatsministeriums und den kommandierenden U^neral des 14. Armeekorps, die Vertreter der katholischen mno evangelischen Ltirche, eine Abordnung der ersten. politische Tagesschau. Zur Breslauer Kaiserrede. Im Anschluß an eine Erörterung über die Breslauer Kaiserrede weist das „Freie Wort" im Hinblick auf die große Hinterlassenschaft von Alfred Beit auf die Tatsache hin, daß so viele Deutsche, welche ihr Vaterland verlassen, im Auslande in verhältnismäßig kurzer Zeit zu großer wirtschaftlicher und auch politischer Macht gelangen, und bemerkte dazu: „Das ist natürlich kein Zufall. Gerade die fähigsten Männer merken bald, daß sich der Entfaltung ihrer Anlagen in Deutschland so große Hindernisse in den Weg stellen, daß es die einfachste Klugheit gebietet, lieber in anderen Ländern diese Anlagen zu verwerten. Die Engherzigkeit in politischen, religiösen, sozialen Dingen hat von jeher die besten Elemente aus Deutschland Der- trieben — man denke nur an das Jahr 1848, das uns einen Aderlaß gebracht hat an Charakterstärke, Intelligenz und Wagemut, der nie wieder gut zu machen sein wird, wie auch Frankreich die Vertteibung der Hugenotten nie mehr verwunden hat. Während Deutschlands Kvlonialpolftik an aßen erdenklichen liebeln krankt, weil ihr die richtigen Männer in verhängnisvollster Weise fehlen — fahren die geeigneten Pioniere nach England, nach den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, um draußen in der Freiheit zum Besten anderer Völker ungeheure wirlfchaft- liche Talen zu vollbringen. Es ist ein Unglück für Deutschland, daß unsere gefährlichsten Kon kurrent en auf dem Weltrnartt — bie Vereinigten Staaten und England -Vs? Zwar gibt es keinen Paragraphen in der Reichsver- sassung, der direkt und mit klaren Worten die Abgeordneten auch vor dem Zeugniszwang schützt, aber es ist doch llar, baß es sich hier nur um ein Uebersehen handelt, daß man eben seinerzeit nicht daran dachte, daß öS einmal Staatsanwälte geben könnte, die Abgeordnete 6 Monate einsperren lassen wollen, weil sie ihr Amtsgeheimnis (ein Reichstagsmandat ist doch wohl auch so ettvas wie ein Amt) nicht preisgeben wollen. Das hat sich, als das deutsche Reich unter dem Freudenjubek aller Deutschen er- stand, niemand träumen lassen, daß unsere immunen Ab- die Erwählten des Volkes, von rechtswegen aus Nummer Sicher gebracht werden könnten, wett sie in einer Sache, in der auf durchaus nicht hohe Strafen erkannt iverden dürfte, ihr Zeugnis verweigern. In der Untersuchung gegen die Beamten des Auswärtigen Amtes, die Kolonialgehximnisse an Abgeordnete verraten haben sollen, mag es allerdings schwer stztti, ein klares Bild der angeblichen Verfehlungen' zu erhalten, ohne die Vernehmung der direkt Beteiligten, und das sind eben die Herren, an die sich der Untersuchungsrichter gewanot hat. Würde es sich nun um ein Verbrechen handeln, das man als ehrlicher Mensch verurteilen müßte, dann ließe sich der Eifer der Berliner Staatsanwältschaft begreiflich finden. Nun haben ckber die indiskreten Beamten nur Mißstände ausgedeckt, und Wenn ihre Jndis- lrettonen auch unter keinen Umstanden gebilligt werden können, )o handelt es sich hier doch nicht um Verbrecher, säubern schlimmstenfalls, d. h. wenn die Leute wirklich schuldig sind, um Menschen, die dem Reiche durch ein Vergehen ihrerseits einen Dienst erwiesen haben. $at nun zwar geheißen, daß man den Götz und Schneider und den mideren in die Untersuchung verwickelten Beamten den Prozeß nach dem bekannten Ttrnim- Paragraphen machen will, aber wir haben seinerzeit schon daraus hingewiesen, daß dieser Paragraph nicht üi Betracht kommen darf, wenn man sich nicht auch hier an den Buck> klammernund die Leute dafür büßen lassen will, daß die Kolonialabteilung des Auswärtigen ^Amtes immer noch dem Auswärttgen Amt unterstellt ist. Werden die ^eamten aber nach dem wirklichen Recht uiiter Anllage gestellt, io kommen sie mit einer Disziplinarstrafe davon, werden also nicht einmal eine Freitteits- verbüßen haben. Und die Abgeordneten, bie, aus ihre Immunität bauend, die Aussagen in dieser Bagatellangelegenheit verweigern, stehen vor der ?^.^ualitttt, sechs Mo n a t e ins Gefängnis! zu wan- dern! Tas ist denn doch zu widersinnig. Dr. Nreberding wird sich, wenn der Reichstag Wwder zusammentvttt, schwere ^Vorwürfe machen lassen MsseN" UEnn er nicht bald einen dicken Sttich unter die verfehlte Rechnung setzt. Man ist überhaupt mit einem merkwürdigen Eifer hinter diesen kolonialen „Schwerverbrechern , die chr volles Herz nicht währten, her. , - - 35-47 86-47 Die Steigerung im September ist ganz bettächtlichl, wenn man sie mit den Preisen im September der beiden Vorjahre vergleicht. Die Höchstpreise allein sind in acht Städten gestiegen, und zwar in Breslau, Chemnitz, Magdeburg, Hamburg, Elberfeld, Köln, Mnchen und Nürnberg. Es handelt sich um Steigerungen bis zu 3 M5 pro 50 Kilo. Die Mindestpreise blieben meistens gleich; in Hamburg, Nürnberg und München gingen tte sogar um 1 Mk. herab. Gleich geblieben sind die Rindviehpreise in .Dortmunds 41 en, Frankfurt a. M. und Mannheim, während in Düssel-i dors 'eine Ermäßigung zu konstatieren ist. Es ergibt ich aus dem Mtde dieser Preisänderungen, baß die Preis- teigerung an den nord^ünd sübdeutfchen Plätzen sich schon bnllchrAen durchgesetzt hat; dagegen ist dies im rheinisch-i westsällschen Jndustriebezirk und in einzelnen Teilen Mittete deutschlands, sowie im nördlichen Baden noch nicht ganz möglich gewesen. Jedenfalls ist die Septembersteigeruna eine Ursache weiteren Konsumrückganges.' In einer anscheinend ans dem preuß. Landwirtschaftsi Ministerium stammenden Auslassung wird bestritten, daß das Anziehen der Fleischpreise auf eine un^ genügende Viehproduktion in Deutschland zurück- zuführen sei. Tie Ursache liege vielmehr darin, daß neben der normalen, mit der Zunahme der Bevölkerung Hand in Hand gehenden Steigerung des Fbeischperbrauchs eine starke, beinahe sprungweise aufttetende Vermehrung dieses Verbrauchs einaetreten ift. Diese außergewöhnliche 3u- naljme des Fleischverbrauchs stehe in unmittelbarem ursächlichen Zusammenhänge mit der industriellen H o ch^ konjunktur, der davon herrührenden günstigen Lage des ge)amten Erwerbslebens und insbesondere der deutschen Arbeiterschaft. Mit der Prosperität der Jndpsttie seien auch die Löhne der Arbeiterschaft stetig gestiegen, es habe sich deren Lebenshaltung mehr und''mehr gehoben. Weite Kreise der Bevölkerung, die früher nicht in der Lage waren, regete mäßig Fleisch zu verbrauchen, seien xetzt in die Reihe bep regelmäßigen Fleischkonsumenten eingetreten. Dazu komme, daß infolge der starken Nachfrage nach Arbettskräften die einheimische Arbeiterschast auch^ noch starken Zuzug aus dem Aus'laiide erfahren bat, und daß so eine weitere Steigerung der Zahl der Fleischverbrascher über das normale Maß hinaus etzgetreten ift Daß mit einer solchen tarken und raschen Mrmchrung des Keischverbranchs die heimische Fleifthproduktion nicht Schritt hatten konnte, feil erklärlich. Man werde sich an den Gedanken gewöhnen müssen, daß ein Anziehen der Ikeischpreise die natürliche Folgeerscheinung einer andauernden, ungewöhnlich günstte gen Llonjunktur der heimischen Produktion und der damtt zusammenhängenden Hebung der Lebenshaltung weiter Schichten der Bevöllerung sei. Der Großherzog und die Großherzogin haben eine Stiftung in Höhe von 100 000 Mark errichtet. Die Sttftungsurkunde hat solgenden Wortlaut: „Von demütigen Dankes gegen Gottes Gnade, der nach so vielen Segnungen und unveraeßlichcn Erinnerungen die Grotz- yerzogtn und mich mit einander die fünfzigste Wiederkehr des Tages unserer Vermählung — der Quelle reichsten, unaussprechlich hohen Glückes — hat erleben lassen, ist es der Großherzogin und mir ein Herzensbedürfnis, zum dauernden Gedächtnis an unsere goldene Hochzeit gemeinschaMch ein Kapital von 100 000 Matt zu stiften, dessen Erttagnisie jeweils auf den 20. Sep- k n6?, r8Ur Verteilung gelangen sollen. Wir gedenken dabei des Abstandes, um welchen nach menschlicher Voraussicht das stattlich Erreichbare zu allen Zeiten hinter den berechtigten Forderungen der Menschenliebe und des öffentlichen Wohles zurückblciben wird und möchten daher das Stiftungserttägnis in jedem Jähre denjenigen wohltätigen oder gemeinnützigen Zwecken zugewiesen sehen, die gerade die dringendsten sind oder für die sonstige Mittel nicht zur Verfügung stehen, und zwar soll das Jahreserträgnis nach Abzug von 10 Prozent, die zum Kapital zu schlagen sind, jelveils in die gleiche Teile geteilt werden und je ein Teil als Gabe in den Dienstchezirk eines jeden der vier Landeslommissare gelangen. Zu diesem Behuse haben diese alle Jahre int August ihre Vorschläge wegen Zuwendung der Jahresgabe beim Ministerium des Innern einzureichen, das sie zur Einlwlung meiner Entschließung an die Generalintendanz der Zivilliste meitergibt. Letztere hat das Stiftungskapital zu verwalten und für die Rechnungsabhör sowie die Auszaykung der von mir zuerkannten Gaben Sorge zu tragen. 1904 Berlin . . 26—45 Dresden. . 28—40 Hannover . 29—44 Ai« heutige Nummer umsaßt 8 Setten. Kenosse Ledeöour r-A S‘e’9ett werden xBZS. den 21. Lh M -~LHjqeorbiieier. - -- — i cha f Auf Kunst und Wisfew- uf Handel und Landwirt- Ms Mitte Juni am Schlachtviehniark ein Preisrückgang einsetzte, da wurde in der landwirtschaftlichen Presse daftir Stimmung gemacht, daß die Landwirte mit ihrem ver-^ kaussfähigcn Meh zurückhalten sollten, da die Preise doch bald wieder hinaufgehen würden. Diese Spekulatton lvap aus eine durchaus richtige Kenntnis der Marktlage gegründet: das Angebot an deutschem Vieh war, ist und bleibt vorläufig ganz beträchtlich hinter dem schon stark eingeschränkten Bedarfe zurück. Ehi Beweis für die weitere Verschärfung der Spannung ist die erneute Steigerung der Rindviehpreise während des Schteinber. Verfolgt man nämlich die Pxeisbelvegung an den 17 größeren Schlachtviehmärkten, so ergibt sich, daß im September gegen August an 4 Plätzen die niedrigsten und höchsten Notterungen für Rindvieh, an 8 die höchste Notierung gestiegen ist, daß an 4 Plätzen die Preise gleich geblieben, mid daß nur an einem Markte ein Preisrückgang eingetreten ist. An den vier zuerst genannten Plätzen stellte sich der Riudviehpreisi pro 50 Kilogramm in Mark: 2^...??.«, Erstes Blatt 15«. Jahrgang Donnerstag 20. September 190« WW (niraOitOT Jlittoinor «mZ vjivnviivi alnuUvl M General-Anzeiger r« -Ms «r- und Anzeigeblatl für den Kreis Eietzen MW ___________________ zeigenteil: Hans Beck, gewöhnliche Erhöhung der Bezüge in Gestalt einer Teuerungszulage und zwar schon für daS laufende Etatsjahr durchaus geboten erscheint. , Es ist P s l i ch t des Staatswesens, beifct eS m der sehr "beachtenswerten Nntragsbegründung weiter, „seine A r beite r, Angestellten und Beamten gut und a u s r e t che nd ju entlöhnen, und sich Privatbetriebe, in denen das vielleicht nicht der Fall ist, nicht wux Muster zu nehmen. 'st klar, daß die Staatsarbeiter und Angestellten vorübergehende L-chwankungen uiid Erhöhungen der notwendigsten Bedarfsartikel in den Kaut nehmen müssen, wie die in Privatbetrieben Beschäftigten ; eine Verteuerung aber, wie sie nun iviedcr eingesetzt hat, trifft zu stark, als Laß sie nicht zu sehr empbmden werden müßte; die Arbeiter und Angestellten können mit ihrem Lohne tatsächlich weniger kaufen, als nur vor einem Jahre. Wcnii aber das gesamte Personal un Dienste des Staates willig erhalten werden soll, scheint es gerecht zu sein, ihm schon jetzt für die verringerte Kaufkraft seines Lohnes eine Entschädigung zuteil werden zu lassen." Hinsichtlich der erhöhten Ansprüche der Jetztzeit heißt es in der Begründung: „Zu dieser allgemeinen Steigerling der Preise kommt anßer- dem ein anderes Moment: die Gelegenheit, Geld ausnigeben, ilt viel größer geworden, lmd während man in einzelnen Bevölkernngs- schichten früher mit dem Gelbe bedächtig limzugehcn pflegte, gibt man cs heute viel leichter weg. Tas ist ein Vorgang, der sich mit zunehmender Entwicklung der Kulturbednrfnisse verstärkt, und gegen den man vergebens und zum Teil mit Unrecht ankämpfen würde ; . ♦ Die Fahrkartensteuer hat im Gebiete der preußisch-hessischen Eisenbahn - ge meinscha ft nach den vorläufigen Ermittlungen ein Gesamtergebnis von rund 1 200ü00 Mk. im Monat Aiigust gehabt. Am 1. August 19.05 verfügte die preußisch- hessische Eisenbahngcmeinschaft über 34 000 Kilometer Schiencn- strang, während die Länge aller übrigen Eisenbahnen in Deutschland sich auf rund 20 000 Kilometer belief. In ganz Deutschland wird man daher das Ergebnis der Jahrkartensteuer im Monat August auf etwa 2 Millionen Mark schätzen können. Ans dem Betrage der Einnahme für August auf den Jahresbetrag der Fahrkartensteuer Rückschlüsse zu ziehen, ist jedenfalls sehr schwierig und gewagt, besonders auch deswegen, weil anzunehmen ist, daß der verflossene August aus mehreren Gründen für die Einnahmen der Eisenbahn kein maßgebender Monat war. Die Mehreinnahmen der preuß.- hesfischen Eisenbahngemeinschaft haben im August 1906 gegen den August 1905 nur rund 1 600 000 Mk. betragen, während da? Mehrerträgnis sich von August 1904 gegen den August 1905 auf 3100 000 Mk. belief. Unter normalen Verhältnissen ist aber die Einnahmestcigerung von Jahr zu Jahr eine ziemlich gleichmäßige, lieber die Gründe des Nach- lassens der Einnahmesteigerung im letzten August ist man sich in amtlichen Kreisen noch nicht klar geworden. Beigetragen zur Minderung der August-Einnahme hat jedenfalls der Umstand, daß infolge der kommenden Steuer Rückfahrkarten und Rundrcisehefte möglichst vor dem 1. Slugust gelöst worden sind. Aber möglich, so sagt die „Köln. Ztg.", erscheint cs nunmehr doch auch, daß infolge der Steuer eine stärkere Abwanderung aus den höheren in die niederen Fahrklassen cingetrcten ist. Auf dem Chemnitzer Parteitage Tier sächs. Nationalliberalen llat der Landtagsabg. Vogel dafür plaidiert, daß Bier und Tabak noch ordentlich bluten können. Man hätte, so bemerkte er, diese beiden Objekte „fester an fassen" sollen. Er erfreute sich dabei der lebhaften Zustimmung des Reichs- tzerichtsrats Sievers, der es als „dringendes Bedürfnis" bezeichnete, daß sich die Partei einen festen Rahmen für ihre Steuerpolitik schaffe, wobei die Belastung von Bier und Tabak nicht zu umgehen sein werde. Kann man angesichts dessen dem Führer der sächsischen Konservativen, Landtagsabg. Opitz, es gar so sehr verdenken, daß er im „Vogt! Anz." schrieb: „Wir können es ruhig als Tatsache hinstellen, daß es im ganzen deutschen Reiche gegenwärtig keine Partei gibt, bei der auf sachlichem sowie persönlichem Gebiete die Zerwürfnisse so tief und die Gefahr eines Bruches so nahe liegt, wie das infolge des Aufhebens des Linksliberalismus bei der nationalliberalen Partei in Sachsen der Fall ist." Nun behauptet Opitz freilich, daß diese Zerfahrenheit eine Folge des „Auflebens des Linksliberalismus" ist. Von diesem Linksliberalismus hat jedoch Herr Vogel keinen Hauch verspürt. Die Behauptung der „Leipz. N. Nachr.", daß ein engerer Zusammen schluß der sächsischen „Ordnungsparteien" für die nächsten allgemeinen Reichstagswahlen geplant sei, wird jetzt von allen Seiten bestritten. Nicht nur die Nationalliberalen wollen, wie dies in der Resolution auf dem Chemnitzer Parteitag mit genügender Deutlichkeit zum Ausdruck kommt, von einer Erneuerung des Kartells nichts wissen; auch die Antisemiten winken deutlich ab. Das offizielle Organ der Reformpartei schreibt, wenn eine gewisse Fühlungnahme auch stattgefunden habe, so seien die Parteien '„doch weit entfernt von einem Kartellvertrage, wie er bei den letzten Reichstagswahlen für die sächsischen .Kreise bestand und mit einem offenbaren Mißerfolge endete. Beschlüsse der Parteien liegen überhaupt nicht vor." Tie Reformpartei sei völlig frei in ihren weiteren Entschließungen. — Im übrigen scheint auch eine Verständigung der Konservativen mit den Nationalliberalen in weitem Felde, da das offizielle Organ der sächsischen Konservativen, das „Vaterland", gerade jetzt eine ungewöhnlich scharfe Polemik gegen die Nationalliberalen eröffnet, denen es „unsinnige Anmaßung" vorwirft mit dem Hinzufügen, es sei „sicher und selbstverständlich, daß die Konservativen Sachsens den Nationalliberalen nicht nachlaufen können und werden". Aas Wecht auf Streik. Es gab eine Zeit — das Sozialistengesetz war noch in Wirksameit — da man das Recht auf Arbeit proklamierte, und gewiße Heißsporne, auch außerhalb der Sozialdemokratie, waren bereit genug, dies Recht als eine Art Staatsgrundgesetz zu proklamieren, mit beni Hintergedanken, daß der Staat für Arbeit und vor allem für Verdienst zu sorgen habe, wenn er das Recht auf Arbeit anerkannt habe. Louis Viereck, vordem Oberlandesgerichts-Ncserendar, dazumal Vertreter von Leipzig-Land im deutschen Reichstage, heute Korrespondent des freis. „Berl. Tagebl." in Newyork, der Zeitungsgründer der sozialdemokratischen Partei zu einer Zeit, da ihre eigenen Einnahmequellen noch nicht so ergibig stossen wie heute, gründete sogar ein Wochenblatt, »Das Recht auf Arbeit". Diese Reminiszenz wird wach, wenn man eine soeben publizierte Entscheidung des sechsten Zivil-Senates beim Reichsgericht in Sachen der Rechtsprechung gegenüber den gewerkschaftlichen Kampfmitteln, gegenüber Streiks und Boykotts liest. In Deutschland war das Recht auf Streik durch § 153 der Gewerbeordnung schlechthin anerkannt. Man machte aber auf Grund einer Entscheidung des Reichsgerichts vom 30. April 1904 allerhand Versuche, nicht allein das Strafgesetz, sondern auch den Zivilrichter gegen das Recht aus Streik mobil zu machen, indem man die Arbeiter wegen Drohung, Erpresiung usw. verfolgte. Nunmehr hat das Reichsgericht untcrm 12. Juli 1906 entschieden: 1. Boykott oder Streik im Lohnkampf sind nicht rechtswidrig. Die Unternehmer könnenErsatz der Verluste, welche sie infolge derselben erlitten haben, nicht verlangen. 2. Darin, daß ein Verein von Arbeitnehmern, der in einen Lohnkampf zur Erringung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen eingetreten ist, in Gemäßheit seiner Satzungen denjenigen seiner Mitglieder, die sich am Kampfe nicht beteiligen würden, lediglich den Verlust ihrer Mitgliedschaft in Aussicht stellt, ist eine Drohung im Sinne deS § 153 der G.-O. nicht zu finden. 2. ES ist keine durch § 153 der G.-O. verbotene Drohung, wenn die Partei, welche durch an sich erlaubte Kampfmittel günstigere Lohn- und Slrbeitsbedingungen zu erlangen strebt, den Gegnern die bevorstehende Slnwendung dieser Kampfmittel an kündigt und dadurch auf deren Entschließung über die Streitfragen einzuwirkcn sucht. 4. Es verstößt nicht gegen die guten Sitten, wenn Arbeitnehmer zur Erringung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen und zur Beseitigung von Zuständen und Einrichtungen, durch welche sic sich beschwert fühlen, die Mitwirkung weiter Kreise des Publikums durch die Presse oder durch Flugblätter anrufen. Damit ist der Streik wie der Boykott als gewerkschaftliches Kampfmittel völlig freigegeben. Man kann weder eine Drohung noch eine Erpressung au§ ihren Begleiterscheinungen konstruieren. Die Arbeiter werden im Gebrauch dieser Kampfmittel diirchailS geschützt, nicht minder aber die Arbeitgeber, denen es hinfort ebenfalls freisteht, durch ihre Verbände und Nachweise mißliebige Arbeiter zu boykottieren und andere ähnliche Maßregeln zu ergreifen. Die Entscheidung hat demnach freie Bahn für beide Teile in der Wahl der Kampf,nittel geschaffen und es ihrer Klugheit und ihrem Takt überlassen, herauszusinden, wie weit das eigene Interesse und das der Allgemeinheit die Anwendung dieser Kampfmittel gestattet. ICsrcbc itttö Schn Le. — Die „Nordd. Wllg. Ztg." schreibt: Aus dem Dzianik Berlinski übernahmen andere Zeitungen die Mitteilung, daß Kultusminister Dr. Studt in einer Unterredung mit dem Kardinal Fürstbischof Dr. Kopp zugegeben habe, daß die Regierung in Sachen der Beseitigung der polnischen Sprache im Religionsunterrichte in den Elementarschulen zu weit gegangen sei. tVgl. unser gestriges Blatt.) Die „Nordd. Allg. Ztg." ist in der Lage, zu erklären, daß diese Darstellung auf freier Erfind- ii n g beruhe. ___________________________________________ Wir laden zum Abonnement auf den Gießener Anzeiger für die kommenden Herbst- und Wintcrmonate ein. Einer Darlegung unseres Programms oder Anpreisung des Inhaltes unseres Blattes, das sich weitesten Ansehens erfreut, bedarf es nicht. Der „Gieß. Anz." ist anerkanntermaßen die größte, und zwar völlig unabhängige, für die Versöhnung der Gegensätze zwischen Stadt und Land, sowie der beiden wesentlichen politischen Gruppierungen unter den bürgerlichen Parteien Hessen? eintretende, die berechtigten Jutereffen von Industrie und Landwirtschaft nach Möglichkeit fördernde Zeitung Ober- heffens. Ganz besonders machen wir auf den in dem wöchentlich viermal erscheinenden Beiblatt „Gießener Familienblätter" seit Mittwoch, 12. September, zum Abdruck gelangenden ungemein spannenden Roman „Im Banne des Geheimnisses" aufmerksam, dessen Anfang auf Verlangen nachgeliefert wird. Die Bestellung ist sofort bei den Postanstalten oder unseren Boten zu veranlaffen, da die bis 1. Oktober erscheinenden Nummern den neuen Abonnenten unentgeltlich geliefert werden. Landwirtschaft. § Aus dem Vogelsberg, 19. September Während die Ernte gewöhnlich in unseren Vogelsberger Gegenden um 14 Tage später als die der Wetterau erfolgt, kann man in diesem Jahre fast die umgekehrte Beobachtung machen. Die Getreideernte hielt gleichen Schritt mit der Wetterau. Ja, man hatte bei uns schon alles Getreide unter,Dach und Fach, da stand in der Wetterau noch vieles Getreide im Felde. Mit der Grummeternte kam man aber der Wetterau zuvor. Hier macht man jetzt erst das Grummet, im nordwestlichen Vogelsberg ist man seit acht Tagen damit fertig. Auch die Kartoffelernte hat im Vogelsberg so zeitig wie in der Wetterau begonnen.. Sic neigt sich bereits in vielen Gegenden des Vogelsberg, ihrem Ende zu. — So ausgezeichnet die Aussichten für die Bienen int Frühling waren, so schlecht gestalten sie sich für den Herbst. Das naßkalte Wetter bannte die Völker in ihre Stöcke, so daß sie die Sommertracht, weißer Klee und Lindenblüte nicht ausgiebig benützen konnten. Der Imker ist darum genötigt, seinen Völkern jetzt mit Notfütterung den nötigen Wintervorrat zu reichen. Da tritt denn die Frage auf, womit man füttern soll, mit gewöhnlichem Kristall- oder Fruchtzucker. Nach unserer Erfahrung ist der Fruchtzucker der beste Ersatz. Die mit ihm versehenen Völker überwintern gerade so gut, als wenn sie auf reinen Honigvorrat angewiesen wären. — Schweine zucht-Stationen. Die Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Cassel beschloß, _ um größere Schweinehaltungen im genannten Bezirk , zu intensiven züchterischen Bestrebungen anzuregen, die Errichtung von Schweinezuchtstationen. Zur Aufzucht sind in Aussicht genommen: das weiße Edelschwein, das veredelte Landichwein und das veredelte westfälische Schwein. Des weiteren soll der Landwirtschastsminister gebeten werden, seinen Einfluß dahin geltend zu machen, daß die Weide in den fiskalischen Wäldern mehr als bisher , der Schweinezucht dienstbar gemacht werden. Veranlaßt wurde .dieser Beschluß durch den bekannten Ministerialerlatz, der die Aufmerksamkeit der Landwirtschaftskammern auf dir Entwicklung der heimischen ViehzrM lentte. riird Aussen schäft. — Peter Roseggers neuer Roman. „D ie Försterbuben, ein Schicksal ans den steirischen Alpen", erscheint int neuen *9.) Jahrgang des „Türmer s" (Verlag von Greiner und Pfeiffer in Stuttgarts dessen erstes ^Oktober-'Heft schon in den nächsten Tagen zur Ausgabe gelangt. Gerichtshof. (fc.) Wetzlar, 19. Sept. Die hiesige Strafkammer verurteilte den M ü l l e r R. von Dorlar wegen Bigamie zu 9 Monaten Gefängnis. Von seiner ersten Frau war er wegen Unfriedens fortgegangen. ' Rechts an walt und Richter. Gesellschaftliche Unsttm- migkeiten, die in Köpenick sich herausgebildet haben, kamen in einer Verhandlung vor der 3. Sttaskammcr des Landgerichts II zu Berlin zur Erörterung. Wegen versuchter Nötigung gegenüber dem Amtsgerichtsrat Sternberg in Köpenick hatte sich d"r Rechtsanwalt und Notar Dr. Schulze zu verantworten. Zwischen den beiden Parteien hatte sich ein tiefer Konflikt auf amtlicher Basis entwickelt, der auch im gesellschaftlichen Verkehr zum Ausdruck kam und schließlich dahin führte, daß Sternberg, als er dem Rechtsanwalt Dr. Sch. begegnete, weder ihn noch dessen Frau grüßte. Daraus schrieb der Angeklagt.' an den Amtsgerichtsrat einen Brief, der sehr scharfe Ausdrücke und beleidigende Zurechtweifungen enthielt und mit folgendem Passus schloß: „Wenn es noch einmal vorkommt, daß Sie die Regeln des Anstandes in dieser Weise verletzen, so werde ich Ihnen sofort klar machen, wie man sich zu benehmen hat, und werde Ihnen Anstandbeibringe n." Dr. Schulze hat eine Abschrift dieses Brieses auch dem aus- sichtssührenden Amtsrichter zuaestellt. Auf Grund dieses Brieses ist Anklage weacn versuchter Nötigung erhaben. Der Angeklagte bestritt, daß das Vergehen der versuchten Nötigung vorliege. Für ibn habe es sich nur um die Abwehr einer Taktlosigkeit gehandelt. Er habe in dem Entwurf zu dem Schreiben an den Amts- gerichtsrat zuerst die Wendung gebraucht gehabt, daß er ihm cvcnt. den Hut vom Kopfe schlagen würde, bann aber habe er diese Wendung kassiert und die mildere Wendung gewählt. Nachdem in der Verhandlung einige gesellschaftliche Vorkommnisse, die zu Mißhelligkeiten geführt haben, kurz erörtert worden waren, beantragte der Staatsanwalt das Schuldig im Sinne der An- llage. Er erachte cs nicht für seine Ausgabe, sich irgendwie kritisierend über diese gesellschaftlichen Vorkommnisse auszulassen oder zu erörtern, welche Partei den bon ton objektiv am besten gewahrt, oder wer den Konflikt verschuldet habe. Der Inhalt des Briefes stelle die Straftat der versuchten Nötigung dar, denn der Adressat werde mit dem Vergehen der Körperverletzung oder der tätlichen oder wörtlichen Beleidigung bedroht. Trotz der Schwere des Vergehens, daß hier ein Richter mit einem solchen Briese bedacht und eine Abschrift des Briefes auch noch dem Mfsichtsrichter zugestellt wurde, empfehle ich mit Rücksicht auf die Gespanntheit der Verhältnisse doch nur eine Geldstrafe, die in Hohe von 300 Mark beantragt werde. Der Gerichtshof schloß sich diesen Ausführungen an und erkannte auf 300 Mark Geldstrafe event. 30 Tage Gefängnis. Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft. ** Aus der Gießener I n d u ft r i e. Die Kassenschrank- fabrif von Fr. Krogrnann hat eine weitere Schrankfach- Anlage für das Gewölbe der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) hier gefertigt und gestern aufgestellt. Die aleicke Firma ist weiter beauftragt worden, für die Agentur der Darmstädter Bank m Herborn ein Gewölbe mit Schraiikfachein- Achtung zu erbauen. Es ist erfreulich, daß ein so bedeutendes Institut ivie die Darmstädter Bank die Leistungsfähigkeit unserer heimischen Industrie erkannt hat und unterstützt. 3Vsproz. neue R ei chs anleihe und Konsols. Bis 5um 15. Oktober laufen die Vereinbarungen auf Grund deren die Seehandlung den übrigen Mitgliedern der beiden Jnter- ventionskonfortie gegen eine Verzinsung von 3Vs Prozent die Einschüsse stundet. Die Seehandlung hat sich jetzt schon bereit erklärt, diese Vorschüsse über den 15. Oktober hinaus soweit als irgend tunlich zu prolongieren. Demnach sind die privaten Banken und Firmen noch nicht in die Notwendigkeit versetzt, für den auf ihre Quote entfallenden Anteil am Jnterventionsbestande selbst einzutreten. Dagegen ist es laut F. Z. sehr wahrscheinlich, daß in der Führung und Zusammensetzung des Reichsanleihekonsor- tinms in einiger Zeit eine Aenderung eintritt insofern, als die Reichsbank ausscheiden dürste, wohl um ihre Bilanz nicht dauernd mit den Konsortialposten zu beschweren. Buder us'sche Eisenwerke. Wie uns gemeldet wird, stehen die Bnderus'schen Eisenwerke mit der Firma Friedr. Krupp Akt.-Ges. in Unterhandlung, einen 10 jährigen Erzlieferungsvertrag mit Gültigkeit ab 1. Oktober er. abzuschließen, der in Kraft treten soll, wenn Krupp Ende September den Zuschlag auf die ersteigerten Fürst!. Solms-Braunfels'schen Erzgruben erhält. Von der Berliner Börse. Bei sehr stillem Geschäft blieb die Tendenz im ganzen recht fest. In Amerikanern machten sich Realisationen bemerkbar. Baltimore konnten sich aber immer noch gut behaupten, weil es sich bestätigen soll, daß die Firma Kuhn, Loeb n. Co. wegen Verkaufs von Baltimore-shares an die Union Pacific verhandelt. Von Banken waren Handelsanteile am meisten gesucht. Von Montanwerten stiegen Deutsch- Luxemburger nach 216,50 bis 218. Besonders waren Laurahütte gebessert, auf die Erwartung eines günstigen Abschlusses sowie auf die besiere Geschäftslage in Rußland. Fonds lagen still; auch Russen, trotz der Pariser Reprise. Privatdiskont 43/8 Proz. Arbeiterbewegung. Grenoble, 19. Sept. In den Handschuhfabriken ist der Aus st and fast allgemein geworden. Die Truppen find sehr verstärkt worden, Kavallerie hielt die Straßen in der Näht des Schuppens, worin die Ausständigen sich versammelten, besetzt. FauriMeir-Nacyrtchten. Gestorben e. Herr Heinrich Seng, Schriftsetzer, Wetzlar. — Herr Johannes Stumpf, Alsfeld. — Herr Ludwig Roth, Lehreri. P., Groß-Zimmern. — Herr Friedrich Müller, Marburg i. H. — Herr Alex Breidenstein, Niederscheld. — Herr Conrad Toll, Marburg. — Fran Marie Schneider, geb. Schneider, Wetzlar. — Frau Emil Stiehl Wwe., Emma geb. Weber, Dillenburg. — Frau Katharine Weitzel, geb. Hebel, Alsfeld. — Frau Susanne Ramspeck, geb. Koch, Alsfeld. — Frau Marie Hanitsch, geb. Völker, Alsfeld. Gehöre n. Herrn Karl Dietrich und Frau, geb. Schultz, Marburg, eine Tochter. „Henneberg-Seide“ v. Mk. 1.10 ab! — zollfrei! Master an Jedermann! D*/t Nur direkt v. Seidenfabrkt. Henneberg, Zürich Wie wäre es Mittags mit Mondamin- Fruchtflammeris ? AlsNachspeise erfrischend und köstlich im Geschmack. Natürlich nur Mondamin verwenden. „Mondamin" über all zn haben in Paketen ä 60, 30 u. 15 Pf. Blendend weiße Wäsche Bleiche, Ersparnis an Zeit und Kraft, Schonung der Stoffe sind die Haupt- vorziige des berühmten Dr. Thompsons Seifenpulver, Marke Schwan. Beweis: Millionen von Hausfrauen gebrauchen es täglich. — Ueberall zu haben. ^ntan ’ « «Ä9 Ä’> ■"’sS’?S nf ^Qlrinicr be§ % dn' .^men ckZM WsUtzL ™ MuJUfew 4. -rssKds üftüpSSt KMmÄ’'* I« ft bie|e§ ^rieipa;ü2 .ngen r.L?HW ‘sas‘Ä gen mürbe, bann 'lderc Wcnbung ie&Hjf 3nDItEr! korben waren ®A m Sinne der L 2LSa^' M irgendwie kriti- 9Ln ^‘fenunnilie au^ulanen am besten Der IM des Jiotigung bar, denn bei Körververle^ung ober Meibirang bebrch. Trotz btt r, ein Siebter mit einem ioltfitn :ift des Brieses auch noch brr . empfehle ich mit Rücksicht mr c doch nur eine Getbstrase, b- Jt tnerbe. Ter Gerichtshvs W ertannte auf M Mark Geb is. )r, volkswirtschch Znbnslrie. Die Haüenifc■!• lat eine weitere Schranknr- r Bank für Handel unb ftiilnit gt und gestern nufgeileflt tit agt worden, für dir Agentur in Gewölbe mit Schrank^M- ckreillich, bah ein so totaler: nk die Lei'tlingssahigkeit unserer unb unterstütz/, rAeifoe unb ftoniolS. W ereinbarrwM nuf (frunb beten ^litgliibm btt beiben M'r rMng hon 3Vi Prozent bie ' (ung bat sich letzt schon bereit 15. Oktober Wans W\t ’mnad) iinb bie privaten ilDtroenbigteit mW, K den am MervmtMManbeM ■ & %. W ?a! \\W bti WaMtonio^ rbcmng eintritt infofem, als o» Murn ihre Manz nicht daumd uns oemetbetjtf s䣧w rtato CT. *1*' ^,®* »6i.be .6rfr. WES e^reft Baltimore k-M«"., bie i» be^se^n^Mres -r erfand „n E lonMoi'^ÄmmnLaurahiitii Qi« Zunders roA-<.« 25 Jahren in bester Weise entwickelt und viel zur Hebung "euen 7o000^,andwirte. Eine große Belastung ift nicht zu Budapest ivird gemeldet: Der Advokaturbkandidat und der Landwirtschaft beigetragen. Diese Entwickelung wird ^furchten — Oekonomierat Weitzel macht dann bekannt, daß Hausbesitzer Dr. Heuthal er hat hier auf furchtbare We.s. durch den neuen Weg durch Errichtung der Kammer fort- ^heinhesien der Aus,chug der landwirtschaftlichen Vereine seinem Leben ein Ende bereitet. Er schloß sich in seingeführt werden, die alle Landwirte Hessens vertreten und um- man 11 au rffS h* d»" Kammerwahlen. Tort hat Wohnung ein, zündete sein Blbliothekszimmer, in deni etiva fasten wird, es werden ca. 75000 Landwirte Mitglieder der 3 ■ wlche Leute vorgeichlagen, die auch 10 000 Bände waren, ferner die Belten an und stieß fick ein neuen Organisation werden, während die bisherigen land- .^'uc führende Nolle ipiellen. — Professor Glsev luS etwa 30 Zentimeter langes scharfes Küchenmesser ins wirtschaftlichen Vereine nur ca. 11 000 Mitglieder hatten, die , n!!r' bQ.u, ,^u September an der Krofdorfer Straße Herz. Dr. Heuthaler war der Sohn eines reichen Fleischer- übrigen nahezu 65000 Landwirte standen außerhalb der dsscnttiche Schau für landwirtschaftliche meisters, nach dessen Tode er ein größeres Vermögen e?btc Vereine. Sie scheuten lediglich die 3 Alk. Jahresbeitrag. ~ j‘’J?’"en flQtlflT,bct Uullb Iabef den Bezirksverem dazu em. Er führte mährend seiner Studienzeit ein lustiges Leben biß Da bie Kammer also die 75 000 Landwirte Hessens vertritt, bespannt sein und un Betrieb vor- er sich in die Tochter eines Gymnasialprofessors verliebte sa w.rd sie besser imstande fein, die Interessen der Land- werden. Der Vorsttzende gedenkt zum Schlüsse in Doch wollte der Professor in eine Verbindung der jungen wirtschaft Hessens zu wahren. Die Kammer wird sowohl in J" ? Grogherzogin, bie am gestrigen Leute nur dann einwilligen, wenn Heuthaler vorher die Advo- wirtschaftlicher, als auch technischer Beziehung eine geeignetere ca ?e9in9' “nb. b^dj!ef cln .C)od) auf katurprüfung ablege. Heuthaler nahm die Sache ernst und Vertretung der Landwirtschaft sein, engere Beziehungen zwischen en O^bherzog und die Großherzogin aus. war nach vier Jahren Dr. jur. Ehe er aber die Advokatur Regierung und Landwirtschaft Herstellen. Die Einträge der ~ ' L-------- ----- ■■■ seitherigen verschiedenen Vertretungen und Vereine waren Vermischtes. nicht einheitlich, gingen vielmehr oft auseinander, die Kammer ' Durch Bienenstiche getütet wurde vor einigen bringt etwas Einheitliches. Stach der neuen Organisation Tagen der Chausseeaufseher Sch. in Rudau un Sauerlande r? v CCl Milchen Provinzen 15 Bezirksausschüsse Sch. hatte a.ts mehreren Stöcken eines Bienenstandes Honig tQben' b'c Hllfsorgane der Kammer sind. Redner findet es geschleudert und begab sich am nächsten Tage an die Stöcke bedauerlich, daß der Einfluß der VerwaltungSbeamlen weg- um sich davon zu überzeugen, ob bie Völker bereits wieder rr r Cn fcin fvndwirtschaftliches Grundvermögen, mit der Tracht begonnen hatten. Als Sch. sich einem Stocke weshalb sie nicht als Mitgl.eb. der Kammer gewählt werden näherte, dessen Bewohner durch besonders unruhiges Benehmen beC ?^^lt>'ngSbea>i,ten viel gutes aufsielen, verließ das ganze Jnimenheer seine Wohnung und gewirkt hat, so werden sich hostent.ich Nilttel und Wege finden, stürzte sich auf Sch., der so unvorsichtig gewesen war, ohne um ihnen fernere Mitwirkung möglich zu machen. Ta nun jegliche Schutzhülle den Bienenstand zii betreten. Ehe Sch der Staat das Anfsichtsrecht über die Kammer hat, so steht seine Wohnrnig erreichte, hatte er soviel Bienenstiche erlitten, auch den Reglerungsvcrtretcrn daS Recht zu, den Verhand- daß er nach einigen Minuten infolge Herzschlages starb lungen der Provinzial- und Bezirksausschüsse beizuwohnen ‘ ~ 6 J y und die Interessen des Kreises zu wahren. T». ;_V| ift dieser Tage mit seiner Verlündigung in Kraft getreten, doch beginnt seine Tätigkeit erst mit der Zusammensetzung und Einberufung der Kammer. Die Wahlen beginnen am 27. Sept, durch die Wahlen der Vertrauensmänner. Jede Provinz ist in 15 Wahlbezirke ober Wahlkreise eingeteilt und jeder Wahlkreis wählt 15 Vertrauensmänner, also entfallen auf jede Provinz 225, auf ganz Hessen 675 Vertrauens- männer. Der Provinzialausschuß wird aus 45 Mitgliedern bestehen, es können noch neun Sachverständige zugezogen werden, sodaß der Provinzialausschuß 54 Mitglieder zählen kann; davon haben die Sachverständigen aber nur beratende ISO 05 Uö Ut) Ub e s tit) a o 5 C. - CD tiö CD O 05 er 3 =2 o önef s'L ? LZ S n a* <5. -O. CD D O =1 C5 to -• D 5-sr G — 3 tiv er> (?)=• 5" er D 2 tiv •• CT ü- or^ = «CD S tiö » 5' er JS er W — 3 tiv -öS tiv g <0 er CD 3^ CD f s 5" „tir ~ *** ö- O ® ? » ■» S <■> —s s « G „ 3 7 tiö 3 S; S Q tiö D- s G C tiv -• 2, "G 3 2^^ - O- rr Q 5, ^ 2’ O 1 2 S " 3 s, 2,63 er _ ° 3 2 0 'S § ^.<5 «.= Z- -Z_ 0 d __ D " 3 = o er er 3 d tiö CzJ 3 = * «2 J* 2 S" 2 er er D 0 2 BSft’ ® cd"3 2 0 o Le'3 S? er § er^d Ä"« K 3 0? 2 5 — CD 5; er d G r» 2. «-t ^-£2# = £ tiö -G ^2 crö - ö o - n r? u n D \r 3 Zss ° 2 CD d rt-, tiö . g; 6)'S* 5 ^§’ = 3'3 3 <2 D Ö) tto 5, 22 *** Zs 3 2. CD 5" o ? O 3 2 » £ « 3 _ » D S' 2. £ ro 3 tiö _ 2. 0 " 'S» 2. r5 Gr$ G O CT> • 3 3 D D «er ® 2 o s<" ö? = 2 = d 2 3 ~ - rt tiö ’ S- 5 « « n r—. D 2. ro —— c ro ~ VA 2 LS CD o H SJ 3 Ö°CU — ro er CD y ro - 3-2^3322^ CD ü 2. cd a d 3 e tr. S3 3 5- O 212 ro , 5435 5428 BrühFfithe Universitäts-Druokerei. Schu8str: / Plosstraße 10 Plockstraße 10 ll MAGGI 1 1 Rohrer Kreisstraßenmeister. straßen soll an den einzelnen Straßenstrecken an Ort Stelle baumwerse versteigert werden, und zwar: 1. Straße Gießerr—Nodheim Montag, den September von vormittags 8 Uhr ab. ^yr*2*^ SCHWEIZER MILCH CHOCOLADE Kisten. Alleinvertrieb durch: Donnerstag, den 4. Oktober 1900, nachmittags 3 Uhr, werden aus hiesigem Ortsgerlcht die jetzt vor dem Namen des Christian Medenbach stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen 1/49,3 — 222 qm Hosraite in der Stephansmark, 1/49,7 = 110 qm Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 22. August 1906. Großh. Or^gericht Gießen. Gros. der KreMtraße Arnsburg—Hof Gill, Arnsburg—Lich am Freitag, den 21. September, vormittags 10 Uhr anfangend bei Arnsburg. _ 06858 In einer gehülfen rourbi gesprochen übe: schlosset Abkc innerhalb dies Direktionen liing erblickte i die Angestellte: Fähigkeiten zu was es sich ha das Recht, be Wort zu sprech ist, daß jedem scheidet, die di sollen, wenn a Möglichkeit gtno. mit fofotg um ti (motwtfj.SB.fyj. von der Deutschen geleistet hatte und zur DarmstLdter *5. Undings «ne Ur und ein Mangel c W übrigens im i Betreffend: F' Es wird daß die Vollz trockene Witte der Stoppeläc Bei fruch Umpflügen de Friedbi Ter Gr Ctadtisrher MeiisttchVtts Mffeg. Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Obstversieigernng. Der Ertrag von Obst an den Bäumen der Kreis General-Vertrieb Kiefer & Co., Mainz Jose sind zu haben bei: Richard Buchacker, W. Semmler, Phil. Weiler. [ss18/s Dienstag, de« 25. September L IS. soll das Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen in der Gemarkung Holzheim versteigert werden. Anfang vormittags 9 Uhr am Roßweg. In der Gemarkung Bergheim werden am selben Tag die Zwetschen versteigert. Anfang nachmittags 31/, Uhr beim Bergheimer Brunnen. Großh. Bürgermeisterei Holzheim LusSwisg SCroBS Spezial-Haus- und Küchengeräte-Magazin zur Frischhaltung von Gemüse, Fleisch, Fischen u. allen Obstsorten. Gläser in 6 verschiedenen Höhen können gleichzeitig emgespannt werden. Besondere Vorzüge: Das Ein- und Answechseln der Federn, bezw. Gläser geschieht auf die denkbar einfachste Weise. Jede Feder ist unabhängig von der anderen. Stets vorrätig Ausgezeichnet mit goldenen Medaillen, ersten Preisen, höchsten Auszeichnungen und vielen Dankschreiben: (5299 Hunde-Bnot DIANA Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute unter Ord.-Nr. 2 eingetragen. Gewerkschaft „Friedrich- zu Hungen. Gegenstand des Unternehmens ist die Ausbeutung der Braunkohlengrube und Brikettfabrik „Friedrichs zu Hungen, sowie anderer verliehener Braunkohlcnfelder gemäß § 1 der Satzungen, sowie den Betrieb anderer Unternehmungen, welche die Verwertung von BergweUserzeugnissen mit oder ohne Verarbeitung bezwecken. Zur Vertretung der Gewerkschaft ist der Vorsitzende des GrubenvorstandeL, Rudolf Stein, Kaufmann in Frankfurt a. M. Defugt. Die Satzungen sind am 28. April 1906 festgestellt. Hungen, den 4. September 1906. B’% Grohherzo glich es Amtsgericht. Betreffend: Du $«$ »* ^MW»W>WWWWKW>WMMW>W^MWWM»M>vWMWWW»W>WWW>WWW»MWWWWWWW»WW28 Fener-IT ersieherung*. Infolge freundschaftlicher Uebereinkunft mit unserm bisherigen Vertreter haben wir unsere mit gutem Inkasso verbundene Haupt-Agentur* ür die Stadt Gießen anderweitig zu vergeben. Geeignete Herren, die gewillt sind, das bestehende Geschäft — auch in den von uns betriebenen Nebenbranchen Einbruch-Diebstahl-, Wasierleitungsschäden-, Haftpflicht- u. 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September 1906, nachmittags 21/, Uhr beginnend wird das Obst auf dem Stamm von den Bäumen am Krosdorfer-Weg, am Neucnwegertor, Wresecker-Wcg, im Lärchenwäldchen, auf dem Lutherberg, am Steinbacher-Weg und Anncröder- Weg öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft ist an dem Schlachthof. Gießen, den 18. September 1906. B18/, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Lcllers «eiefler iierieS. LterilisierasiMrat Ziehung L LiS 6. Oktober 1906 Grosse Märnberger 13597 Gewinne mit 300006 Hauptgewinne har Geld ,100000 ,40000 Lose ä 1 Mk.. 11 Los? 10 Mk. Porto und Liste 80 Pf». Nachnahme 20 Pfg. mehr, versendet da» Generaldebtt Ferd. Schäfer, Nürnberg. ISST DIE GANZE WELT | In stets frischer Qualität zu haben bei H. Hettler, Konditorei, Giessen. _ Ä! rt irucksachen aner liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die ■ri: Q