nici?SV finben J*: bie o^'^Qten ften richK^it.) WV« Bi mi=5. der Ä?'" "er- °"iequenz. wngen bQbPJcb?’flQ§ ?"■ 4 ä nb> ■Omat^huh!uba§ ?. uberhauvt •efenb hangt mit hntlr Q,lcr en; Ä*n 'ne mich, ' t mncht ^aatssetretären bet andere R M: Daren bit'6S?c,6 -s ’iulmciüetri b n Serabe EL"r 'eit) mAFct> edererzähit M(h ■** «-T8Ä iwt. ®" kiner moralischen Ditb nicht im Amte blei» SaJ.b;e.nQi feinem !?5 le,^tben' Wären 5 b'n nicht leben. Un-bQs eine könne» Sie icht. nnzler dürfe c$ auch nicht 5* v' toeI^ Bi eat. doch die moral (the 15 I'e auf den Gang der ! bewußt bin, daS habe ich zeigt. Ich erinnere mit große Irrtum, den viele ge begehen, liegt meines Die sie bei uns Rechiens m Boden deS Rechts —, adern, die das rem parla- n solchen Ländern ist der Staatsgewalt, nach dem Le roi regne, mais ne t dort in Wirllichleit in üammermehrheit abhängi; ien, z. B. England, wo -- ; Es gibt auch Länder,» i rin System, daS für eit e ein Rock, der allen sitzt, uns wäre daS parfonw ich, weil keine der großen bei der Struktur imicrer ch nicht haben wird. W.t abgesehen, iß bti Na* echten/. S?ei unb ßnb bie l intern bit vtbmngtn find bei uns m des Monarchen. ;br für ein vchchMgs. erungsoraane nur fotoctt liniftet findet, der bicje So;.', findet er immer.) Kn Meinungen uni > W* na Verantwortung, dem maßes, das gehört m das 5 ein Minister sin^ kam, Itrden des Men, M n der icht jutrSgliF vt st“*« SW s.®e Rennen ««7^ ** r--« \» »ffifS » und sind "^Msühren. ^llibiwgen 3"^ nS-StS «Ce** m>d ®"‘(; - VA N 811 f t fl«1c * igelt. trenn ^A.-chrcnd/ J irK«- Nr. 270 Erscheint tlottU) au brr BotmiagA. Dem Gtetzener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesskschen tanbmlrt die Siebener Kamillen- blätter viermal in der Woche beigclegt Rotationsdruck tu Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch-u. Stell»» bruderet. 9t Lang«. Redaktion, fcvebttüwi und Druaeretr Schul st ratze 7. Redaktion e=^> 113 vertag u.Exped.e^Abl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Freitag 16. November 1000 158. Jahrgang Erstes Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen s vezugspretsr monatlich 7bPl.,vlerlel« jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Rtk.L.—vtenel- jährl. auSschL Beftellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnummei bis vormittags 10 llhr. ZeilenpretS: lokal 1201w auswärts 20 Plg. Verantwortlich tüt den poliL und allgem. Teil i P. Wltlkoi »ür ,Stadt und Land" und ,(flcnd)t§jaale. (Stuft Heß, für den 9ln- geiqeutetl: HanS Neck. Die yeutige Kummer umfatzt 12 Seilen. Uülows Aede und das Ausland. Es war ein eigentümliches Spiel deS Zufalles, daß an demselben Tage, wo Fürst Bülow im Reichstage auf die pessimistisch gehaltene Interpellation deS Abg. B asserm ann den politischen Himmel in rosenroter Beleuchtling zeigte, Wiener Blatter von neuen militärischen Maßnahmen Oesterreich-UngarnS in Dalmatien zu berichten wußten, welche sich ganz unverkennbar gegen die beiden Balkan-Verbündeten, Serbien und Montenegro, sowie gegen — Jta lien wenden. Ohne weiter Aufheben? zu machen, in aller Stille, hat die habsburgische Monarchie die Garnisonen der KriegShäfen Eattaro und Sebenico sowie der Städte Zara, Ragusa und Spalato um 10 Bataillone Infanterie und Landwehr verstärkt. Ferner wird in Süd- Dalmatien das Kommando einer neuenGebirgSbrigade aufgestellt werden und erhält überhaupt Dalmatien bedeutende Gebirgsartillerie-Verstärkungen. Rach Sebenico kommen zu Beginn nächsten Jahres auch die galizischen Feldartillerie- Regimenter Nr. 2 und 3. Mit diesen Truppen-TranS- ferierungen von Galizien nach den südwestlichen Landes- teilen, die ununterbrochen stattfinden, wird die militärische Position Oesterreich-UngarnS an der italienischen Grenze außerordentlich verstärkt. Wie sagte doch Fürst Bülow? .Alle verständigen italienischen Politiker", so äußerte er sich, „sind zu patriotisch und zu klug, als daß sie das italienische Staatsschiff aus dem ruhigen Hafen deS Dreibundes hinaus führen möchten in die stürmische See neuer Gruppierungen zu kompaßloser und abenteuerlicher Fahrt." AuS diesem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis läßt sich ersehen, wie der reelle Untergrund der Ausführungen des Reichskanzlers beschaffen ift. Die offiziöse österr.-ungarische Preffe weiß aller- dingS auch nur mit gleich rotenroter Farbe umzugehen. Von den österreichischen Rüstungen kein Wort, desto mehr Hym- nisches auf den Dreibund. So schreibt' z. B. der „Pester Lloyd: Wenn wir daS Interesse Ungarns am besten auf der Grundlage der pragmatischen Sanktion, also im Einvernehmen mit Oesterreich, wahren, dann kann es am sichersten und wirksamsten auch nur mit dem Bündnis mit Deutschland geschehen. .Budapesti Hirlap" laßt sich schon anders vernehmen: Die deutsche Diplomatie hatte sich gegen Un- garn versündigt, indem fie einen Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn abgeschlossen hat, obgleich alle ungarischen Staatsmänner erklärten, derselbe könne nur mit Zustimmung des ungarischen Reichstages in Kraft treten. Das war eine Einmischung, über die wir uns beschwerten. Infolge dieses Vorgehens entstand die Vermutung, daß die deutschen amtlichen Kreise unsere konstitutionellen Kämpfe mit scheelen Augen anseben. Wir begrüßen darum das Dementi des Reichskanzlers mit größter Anerkennung. Fürst Bülow sprach uns aus der Seele, indem erden Wunsch ausdrückte, daß sowohl Oesterreich wie Ungarn sich jedes nach sein em spezifischen Eharakter und nach seinen Bedürfnissen entwickeln möge. Das .Reue Wiener Tagblatt* meint: Mit Genugtuung wird man innerhalb der schwarz-gelben Grenzen die laute Zustimmung vernehmen, die der deutsche Reichstag der Erklärung des Fürsten Bülow zollte, daß Deutschland Oesterreich-Ungarn stets dieselbe Tre-e halten werde, rote sie Oester- reich-Ungarn auf der Konferenz in Algeciras bewahrt hat Wer hat da die Laune, von der Möglichkeit einer Isolierung Deutschlands auch nur in unverbindlicher Weise gewissermaßen zu plau- dern? Die heutige Besprechung des Reichskanzlers niit dem MinisterBaron Aehrenthal kann nur die vollste Harmonie ergeben. „ . , . v In der offiziösen italienischen Presse die gleiche Vorsicht. .Popolo Romano" schreibt, Bülow habe in seiner Rede bewiesen, daß er stets ein treuer Freund Italiens gewesen sei und bleiben werde. Auch in der französischen Presse findet man eine ruhige Einschätzung. Der „Ternps" schreibt: Fürst Bülow selbst hat anerkannt, daß die zwischen Frankreich und Deutschland liegenden Erinnerungen lediglich korrekte Beziehungen gestatten 'und hat dem patriotischen Stolz der Franzosen eine feinfühlige Huldigung dargebracht, aber Worte allein genügen nicht, es bedarf der Taten. Auch auf die Rede des Reichskanzlers läßt sich das Wort anwenden: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer". Was Frankreich anlangt, so wird es ohne Einschränkung die Pflichten erfüllen, welche der aufrichtig betätigte Friedens- znstand den Rationen auferlegt. Es sieht ohne Mißtrauen die Wohlfahrt Deutschlands und es wird ohne Bedauern eine Besserung der englisch-deutschen Beziehungen sehen. Frankreich hat sofort nach dem Einverständnis von Algeciras diese'Verpflichtung übernommen und wir erneuern dieselbe gern. Tie gestrige Rede erleichtert uns dies. Aber nochmals: Res non verba. Bülows Rede wird auch m England als das Ereignis des Tages betrachtet und dementsprechend von den englischen Zeitungen behandelt. Sämtliche großen Blätter veröffentlichen beinahe wörtliche Berichte der Rede, die außer- dem in den Leitartikeln besprochen wird. Im allgemeinen scheint der Eindruck der Rede mäßig günstig zu sein. Man stimmt der Behauptung zu, daß Deutschland im Besitz seiner Armee unmöglich isoliert werden könne. Ter .Standard" schreibt: Wenn Deutschland ganz allein und vereinsamt stände, würde seine Sicherheit nicht im geringsten bedroht sein, denn keine Macht hätte ja ba§ Bedürfnis, einen Kampf mit der deutschen Armee auf- zunehmen. Die .Morning Post" bespricht die Rede mehr im kritischen Sinne. Fürst Bülow habe sich in der Vergangenheit als Englands Gegner enthüllt und sei selbst vielfach für die Verstimmungen zwischen England und Deutschland verantwortlich. Bülows Ausführungen über die deutsch-englischen Beziehungen seien in mancher Hinsicht irre führend. * Nach der Debatte. —it— Berlin, 15. Nov. Der Faden der auswärtigen Politik ist im Reichstag nicht lange gesponnen worden; schon in der ersten Hälfte der heutigen Sitzung war das Thema aufgebrauckt, hatten die Parteien gesagt, was sie zu sagen wünschten. Es ist im ganzen herzlich wenig gewesen, wenn man bedenkt, daß seit fast zwei Jahren die Ereignisse und Stimmungen der auswärtigen Politik die Bevölkerung in höherem Grade beschäftigen, als die der inneren Politik, und wenn man sich erinnert, daß Debatten von acht bis zu zehn Sitzungstagen im Reichstag an den Gehaltstitel des Staatssekretärs des Innern geknüpft wurden. Es ist ost genug von den Parlamentariern Klage geführt worden, daß der Reichstag so selten Gelegenheit erhalte, in der auswärtigen Politik der Regierung mitzusprechen. Manches würde dann anders sein, anders sich gestalten, wenn dem Reichstag gestattet sei, dem Volksempfinden und Volksurteil auch inbezug auf diese Fragen Ausdruck zu geben. Die Gelegenheit war gekommen, mit aller Offenheit und Freimütigkeit sich zur Sache zu äußern, die Beziehungen zu den Mächten und insbesondere zu den Verbündeten gründlich, rückhaltlos zu erörtern, die Bedenken kundzutun gegen die Unruhe und Nervosität der Auslandspolitik, die in der Tat, um die Worte des Fürsten Bülow über alldeutsche Bestrebungen zu gebrauchen, mehr eine Politik des warmen Herzens, der Impulsivität, als der kühl berechnenden Vernunft ist. Vor allem aber war die Gelegenheit da, die Brücke eines besseren Einvernehmens zu schlagen zwischen Deutschen und Engländern durch aufrichtige Erklärungen, durch Beseitigung des turmhohen Walles langjährigen gegenseitigen Sichverkennens. Diese Erklärungen mußten aus der Mitte der Reichstagsabgeord- neten kommen, sie mußten von führenden Persönlichkeiten ausgehen, und wäre auch nur annähernd die Wärme des Tones bei den Kundgebungen erreicht worden, wie etwa bei den Besuchern der Städtcvertrcter und der deutschen Journalisten in England, so würde das Werk der Verständigung, das seitdem ferne Fortschritte gemacht hat, gefördert: worden sein. , , Zu solchen Auseinandersetzungen, zum Zweck der Zerstreuung von Mißverständnissen und Vorurteilen, gehörten ein paar Tage Zeit, gehörte auch eine gewisse Verständigung unter den Gruppen, die diese Ziele billigen. Nichts derartiges ist geschehen. Von jeder Fraktion, ausgenommen die Polen und Elsässer, hat ein einziger Redner das Wort ergriffen, und damit war das wichtige Kapitel Auswärtige Politik erledigt. Daß die ganze Diskussion wertvoll gewesen sei für die Aufklärung oder Beruhigung oder für die künftige Vermeidung von Fehlern, wird schwerlich jemand behaupten wollen. Es ist auch zu bedauern, daß von nationaNiberaler Seite, nachdem Bass er mann zur Begründung seiner Interpellation so manches Treffende gesagt hatte, nicht auf die Ausführungen des Fürsten Bülow geantwortet wurde. Denn, das bemerkt selbst die dem Reichskanzler ergebene agrarische „Tagesztg." heute abend: Fürst Bülow habe zwar eine ungewöhnlich lange, an sich sehr interessante Rede gehalten, aber die Fragenund Klagen des Interpellanten habe er nur nebenbei gestreift, seine Bedenken über den heutigen Stand unserer internattonalen Beziehungen so gut wie gar nicht z e r st r e u t. Fürst Bülow sprach wohl im deutschen Reichstage, aber nicht eigentlich zum deutschen Reichstage. Womöglich noch unzufriedener ist die konserv. „Kreuz ztg", die sich scharf gegen die oft zu weitgehende Schweigsamkeit und Geheimniswahrung des Auswärtigen Amts wendet, wodurch die Annahme von mangelhafter Information und Voraussicht unserer Diplomatie entstanden sei. Alles in allem: Man ist nach der Interpellation B a s s e r m a n n so klug wie zuvor.________ Adrehbiich 1907 Am Samstag, dem 17. November liegt in unserer Geschäftsstelle das nach den Hauslisten abgeänderte alphabetische Namens-Verzeichnis derjenigen Bewohner und Firmen auf, deren Name oder Firmenbezeichnung mit den Buchstaben A B C 0 E beginnen. Wir bitten die Interessenten, die Richtigkeit des Verzeichnisses zu prüfen und inzwischen eingetretene Aenderungen vorzunehmen. Brühl'sche StUtfCtCi Adreßbuch-Berlag. Aus StaSt und Land. Sprechstunde:: der r.cl-T.:..-n H™’ -r:: . -,7-i..8 Nhr abdS. Gieß en, 15. Nov. 1906. Finanzminister Dr. Gnauth soll sich, wie nach dem Mainzer Tageblatt in Darmstadt verlautet, mit Rücktrittsgedanken tragen, doch soll dieses Vorhaben mit dem Fall Eißnert in keinerlei Verbindung stehen, sondern auf Gründe persönlicher Natur zurückzuführen fein. — Wir teilen dieses merkwürdige Gerücht mit, sind jedoch der Ansicht, daß auch diese Nachricht ans einem trüben Intrigucn- Borne stammt. Nachdem erst vor etwa 8 Tagen daS Gesamtministerium seine Demissionsabsicht aufgegeben hat, ist nicht anzunehmen, daß einer der drei Minister jetzt sich erneut mit Rücktrittsgedanken trägt. • • Zur Geburt deS Erbgroßherzogs. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Pf a nn en stiel traf, der Verabredung gemäß, am Donnerstag vormittag zu kurzem Aufenthalt aus Gießen hier ein. Er erklärte sich, wie die »Darmst. Ztg." mitteilt, in Uebereinftiminung mit Dr. Happel mit dem Befinden I. Kgl. Hoh. der Großherzogin sowohl als dem deS Erbgroßherzogs in jeder Beziehung zufrieden. • • Empfänge. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog empfingen am Donnerstag vormittag den Präsidenten der Ersten Kammer der Landstände, Graf von Schlitz, gen. von Görtz, und den Grafen zu Lynar. Beide Herren nahmen sodann nn der Mittagstafel teil. "• Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoh. der Großherzog haben verliehen: da? Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Haliptmann und Batteriechef v. Zangen, das Ritterkreuz 2. Klasse desselben OrdenS dem Oberleutnant Frhrn. v. Hirsch berg, daS Silberne Kreuz desselben Ordens dem Wachtmeister Heil, dem Vizewachtuieister Koch und dem StabStrompeter und Musikdirigenten Micklep, sämtlich im 1. Großh. Feldartillerie- Regiment Nr. 25 (Großh. AttilleriekoepS). * • In der gestrigen nichtöffentlichen Sitzung der Stadtoerordneten-Versammlung wurde entsprechend dem Antrag des Schulvorstandes die definitive Besetzung von neun Lehrerstellen beschlossen. • * In der Musikschule des Höheren Klavicr- spiels der Frl. Körner begannen am Donnerstag die diesjährigen Vortragsabende. Mit Ausnahme der Ensemble-Nummern wurden die Darbietungen von Schülern der oberen Klasse aubgeführt. Namen, wie Mozatt, Schumann imd Brahms standen auf dem Programm, ein Beweis, daß recht ernste Ailfgaben zu bewältigen waren. Die Leistungen waren wieder hervorragend zufriedenstellend, ein voller Erfolg für Lehrerin und Schüler. Fräulein Körner hat das, was sie am Frankfutter Konservatorium und später bei Stavenhagen, Silotti und Bülow gelernt hat, mit großem Geschick auf ihre Schüler zu übertragen verstanden. * ♦ Verhaftet wurde gestern dahier der Kaufmann B. Fischer aus Wehlheiden, der von der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Betrugs im wiederholten Rückfall steckbrieflich verfolgt wurde. — Diebstahl. Bei einer hier in einem Wirtslokal abgehaltenen Versteigerung wurde einem fremden Handelsmann eine Handtasche mit Inhalt gestohlen. Ter Dieb wurde in der Person eines hiesigen Taglöhners festgestellt, die gestohlene Tasche fand sich in seiner Wohnung vor. * * S t r e i t. In einer hiesigen Wirtschaft gerieten vor einigen Tagen zwei Agenten in Streit, wobei der eine dem andern einen Stich mit dem Messer in die Brust versetzte. Die Sache sollte anfangs verschwiegen werden, allein die Polizei hat sich ihr doch angenommen. - Zur Lage deS Ziegelmarktes. Rege Bautätigkeit herrscht infolge der milden Witterung noch aller- wätts, sodaß die Lagerbestände an Ringofensteinen im Allgemeinen sehr gering sind, während die Massenherstellung von Feldbrandsteinen schon so wie so durch den nassen Sommer wesentlich zu leiden hatte. Durch Beschluß des Kohlensyndikats haben die Preise der Steinkohlen für nächstes Jahr einen Aufschlag von 10—20 Mk. per 200 Zentner- Wagen erfahren, wie auch Braunkohlen und Briketts entsprechend mit in die Höhe gehen. Infolge dieser, gegen jedes Erwarten hohen Preissteigerung der Kohlen ist es zweifellos, daß die Ziegeleien, bei der bisherigen meist gedrückten Preislage, genötigt sind, den Verkaufspreis um 2—8 Mk. das Tausend zu erhöhen. "'Die Einweihung des Landesmuseums zu Darmstadt findet am 27. Nov. statt. Nach Beendigung der Eröffnungsfeier ist im Schlosse eine Tafel von etwa 100 Gedecken, zu der nach der Darmstädter Zeitung außer den Spitzen der hiesigen Behörden und zahlreichen Vertretern der heimatlichen Kunst und Wissenschaft eine größere Anzahl namhafter Gelehrter und Künstler von auswärts geladen ist. An demselben Tage wird nach Schluß der Festvorstellung im Hoftheatcr, bei welcher die beiden Fremdenlogen für die auswärtigen Herren reserviert sind, eine kleine Ab end täfel im Schlosse veranstaltet werden. = Sauter bei Grünberg, 15. Nov. Heute mittag brach bei dem Landwirt Johannes Sann plötzlich, verursacht durch den Schornstein, Feuer aus. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt und konnte so gelöscht werden, so daß nur ein Zimmerbrand entstand, der jedoch sämtliche in der Stube befindlichen Kleider stark beschädigte. (!) Wölfersheim, 15. Nov. Auf dem hiesigen Braunkohlenbergwerk ereignete sich ein schwerer Unglücks fall, der ein Menschenleben erforderte. Der 42 Jahre alte Bergmann Karl Triller war in den Wetter Bed. Himmel Höchste Temperatur am 15. November Niedrigste 16. des Handel Frankfurter Bilrse. Portn (riesen TTI Türkenlose . . . . 146.80 120.30 213.20 81.00 Tendenz: ziemlich fest. oo Frachtbriefe00 E» Herr Guido Günther Cigarrenfabrikant im 51. Lebensjahre In tiefer Trauer: Giessen (Walltorstr. 75), Breslau, 16. November 1906 6859 Die Beerdigung findet Sonntag, den 18. d. Mts., nachm. 33/4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. WWW 177.80 139.00 34 30 144.30 148.00 4 % Öesterr. Goldrente. . 4*/g $< Oesterr. Silherrente 16. November, 1.15 Uhr. T'-Iektriz. Lahmeyer . . Piekt riz. Sch ackert . . . Uschweiler Bern-werk . . Gelsenkirchen Bergwerk . TTambure'- Amerik. Paketf. Une-ar. Goldrente . , Italien. Rente . . . Portneiesen Serie I . 6,4 • C. 2,3 0 O. November. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Laurahütte .... Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Türkenlose . ... Lina Grünther geb. Möser Irene Günther . 34.50 . 125.50 . 146.50 Canada E. B. . . , Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . mit Firmeneindruck ♦ Sehr billig Briihl’sche Univers.-Druckerei Berliner Randelsges . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . Dentsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Ei senl ahn . . Gotthardbahn..... Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . 170.50 139.15 238.60 171.50 182.40 155.40 212.30 Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . < Oberhessen Stoffen gefahren, um dort Köhlen roS^ithacTcn; PIMtch' löste sich^das Erdreich und begrub den Arbeiter, ehe ihm die Kameraden zu Hilfe kommen konnten. Sie konnten den Verschütteten nur noch als Leiche herausziehen. Der so jäh Verstorbene hinterläßt eine Witwe und fünf Kinder, die in Beienheim wohnhaft sind. Mühlheim, 14. Nov. Bei der hiesigen neuen Sparund Kreditkasse hat der neuangestellte Kassenrechner Sch. ein bedeutendes Manko (über 10 000 Mk.) aus den letzten Jahren entdeckt, welche dem Kassenkontrolleur in diesem Verein verborgen blieben. Von der Staatsanwaltschaft ist bereits Untersuchung eingeleitet. (Off. Zta.) Diehmarkt z u Gießen. Bei dem am 13. und ^.November abgehaltenen Markte waren ausgetrieben 1233 Stück Rindvieh, 514 Schweine. Der nächste Markt findet am 27. und 28. November statt; am letzteren Tage auch Krämermarkt. Heute morgen verschied sanft nach längerem, schweren Leiden unser innigstgeliebter Gatte, treusorgender Vater, Sohn, Schwager und Onkel 4% 4% W Wo vermischtes. * Eine Berliner Studententragödie. Ein Liebesdrama, dessen Ursache auf Eifersucht zurückzuführen ist, hat sich in Berlin abgespielt. Der 24iährige Student der Medizin Erwin Kundt wurde tot aufgefunden. Er war ein sehr fleißiger Mensch, bis er vor vierzehn Tagen die Dora Markus kennen lernte, die unter dem Spitznamen „Die verrück te Jüdin" bekannt ist. Sie nennt sich Schauspielerin und trat sulcht in einem Zirkus unter dem Namen Edith Walden auf. Sie verkehrte früher mit einem Offizier u,nd soll, als dieses Verhältnis gelöst wurde, versucht haben, sich durch Oeffnen der Pulsadern das Leben zu nehmen. Auf den jungen Mediziner übte sie einen verhängnisvollen Einfluß. In den ersten paar Tagen besuchte sie ihn oft, hielt ihn von der Arbeit ab und veranlaßte ihn, mit ihr auszugehcn. Seine Wirtin suchte den jungen Mann von dem verderblichen Einfluß des Mädchens >u schützen. Dora Markus überschüttete aber ihren Geliebten mit den gl'"-hendsten Liebesbriefen, Depeschen und Einladungen zu Stelldicheins. Sein Bruder, der Offizier ist, beschwor ihn, von dem unseligen Verkehr zu lassen. Nun hat man ihn erschossen und die Markus mit einer Schußwunde verletzt aufgefunden. Sie behauptete, von ihrem Geliebten angeschossen worden zu sein, hat sich aber allem Anschein nach den Schuß selbst beigebracht, nachdem sie den Studenten niedergeschossen hat. Sie wartete in der Charits weder ihre Heilung noch den Abschluß der kriminalpolizeilichen Ermittelungen ab, sondern verließ das Krankenhaus und reiste angeblich nach Hannover. Jetzt ist sie verschwunden und wird unter dem Verdacht des Mordes verfolgt. Meßen ü. cl m. Der Vortrag wird In Den fliegenden Blättern für innere Mission im Druck erscheinen. Damit war die Jahresversammlung zu Ende. Möge sie den Teilnehmern reiche Anregung gegeben haben zur weiteren mutigen Arbeit an dem gottgesegnetcn Werke der inneren Mission ntm Heile unseres ganzen Volkes. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mite’eteilt von der Bank fllr und Industrie. Glessen. Meteorolornsifre Beobachtungen der Station Gießen. GerLchtssaal. sa. Darmstadt, 15. Nov. Kriegsgericht der 25. Division. Wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung find die Unter oisiziereEmig und Herzberger von der reit. Batterie des Art.-Regiments No. 25 angeklagt. Sie hatten fich während der Manöver von Sponhbrücken aus, woselbst sie einguarttrt waren ohne Urlaub nach Zeilhard begeben und waren unterwegs mit einigen Civilpersonen, mit denen sie schon vorher in einer Wirtschaft in Streit geraten waren handgemein geworden. Es stellte sich aber heraus, daß sie die eigentlichen Angegriffenen waren und daß der Steinhauer Wedel sie mit dem Meffer bedroht hatte worauf sie sich kräftig aut Wehr setzten. Sie kommen daher mit der gesetzlich zulässigen Mindeststrafe, bestehend in je drei Tagen Haft davon erhalten aber wegen unerlaubter Entfernung je drei Tage Mittelarrest. Altona, 15. Nov. Ein Anhänger der Sekte der Adventisten, welcher zum 31. Infanterie-Regiment eingezogen war und die Eidesleistung, sowie jeden Dienst von Freitag abend bis Samstag abend verweigerte, wurde vom Kriegsgericht wegen Gehorsamsverweigerung zu 14 Tagen strengen Arre st s verurteilt. Karlsruhe, 15. Nov. Die Strafkammer verurteilte den erst seit kurzem verheirateten Arzt Dr. Hämmerle wegen Sittlichkeitsvergehens und Verbrechen an Patientinnen, teilweise unter 14 Jahren, zu zwei Jahren drei Monaten Zuchthaus. Ein Bomben-Attentat gegen den König von Norwegen beabsichtigt? London, 15. Nov. Den „Evening NewS* zufolge bekam die Polizei Kunde von einem geplanten Bomben- Attentat auf König Haakon, der hier z. Zt. zum Besuche deS Königs Eduard weilt. Darnach heißt es, daß am Dienstag ein im mittleren Alter stehender italienischer Anarchist in London angekommen sei. Der Fremde würde sich bei dem Besuche des Königs Haakon in der City aufstellen und bei der Vorüberfahrt des Königs eine Bombe schleudern. Infolgedessen sei am 14. November der gesamte Stab der Geheimpolizei zur Bewachung der Route des norwegischen Königsvaares bei dessen Citybesuch aufgeboten worden. Arbeiterbewegung. Hamburg, 15. Nov. In einer heute nachmittag zwischen den Vertretern der Arbeitgeber und den Delegierten der Arbeitnehmer stattgehabten^ gemeinsamen Zusammenkunft wurde vereinbart, daß die ausständigen Kornakkordschauerleute am 16. November, morgens aus allen Schiffen die Arbeit wieder ausnehmen. Die Forderung der Kornakkordscheuerleute aui Erhöhung des Akkordsätze? um 5 Psg. pro Tonne wurde fallen gelassen. Die Arbeitgeber bewilligten die geringe Erhöhung des Wartegeldes. 140.00 124.10 241.70 223 00 156.20 99.50 100.05 95.15 103.00 69.20 69.50 89.60 93.50 97.95 86.30 97.90 86 25 97.10 W°l0 3% W/o w W°fn W'/o Orlglnal-Drabtwetbungen. "R. B. Darmstadt, 16. Nov. Die Taufe des Erb- großherzoas ist auf Dienstag, den 4. Dezember, festgesetzt. — Die erste Kammer der Land stände wird Ende November oder Anfang Dezember zufammentreten, um außer der Erledigung einiger spruchreifen Gegenstände auch ihrerseits Stellung zum Fall Eißnert zu nehmen. fc. Pfeddersheim, 16. Nov. In einer Schöffen- gerichtssitzunq wurde der praktische Arzt Dr. Schlak aus Dalsheim, der als Zeuge auftrat, wegen Meineids-» verdachtes verhaftet. München, 16. Nov. Heber den Stand der Kolonial- Skandale wird den „Münch. N. Nachr.^ aus Berlin geschrieben : Beendet sind die Untersuchungen Fischer, Kersting und v. Puttkamer. Auch die Ermittelungen gegen Götz, Schneider und Genoßen, worunter wobl auch Pöplau und Wistuba fallen, ist dem Ende nahe. Im Gange ist die Untersuchung gegen von Jacobs. Auf Veranlasiung des neuen KolonialdirektorS sollen drei höhere Richter die Angelegenheit in der Kolonialverwaltung vom Rechtsstandpunkte auS prüfen. Wien, 13. Nov. Feldmarschall-Leutnant Konrad von Hötzendorf, bisheriger Divisionär in Innsbruck, wurde zum Chef des Generalstabes anstelle deS Grafen Beck ernannt. 4K°6) rnss.Staatsanl. 1905 4&°/n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 4% Griech. Monopol-Anl. 52.30 4% äussere Argentinier . 89.00 3°/0 Mexikaner . . 67.30 4^°/0 Chinesen .... 96 40 Aktien: Bochum Guss..... 235.00 Buderus E. W . . . . —.— Tendenz: fest. Berliner Börse, 16. Atirche mtfc Schule. — Seinen 100. Geburtstag hat dieser Tage in aller Stille der zurzeit in Tilsit weilende Lehrer em er. Dörfer, der Senior der deutschen Lehrerschaft, gefeiert. Er war bis zum 77. Lebensjahre in Loprinnen im Kreise Tilsit. 28. JahreSfest des Oberhefsifchen Vereins für innere Mission. Gießen, 14. Nov. 2. Tag. Die eigentliche Jahrespersammlung wurde heute 'morgen 10 Uhr im Kon firm and ensa al der Johanneskirche mit einer von Pfarrer Kr aus-hier im Anschluß an Joh. 6, 27 gehaltenen Morgenandacht eröffnet, worauf der Vorsitzende, Pfarrer D. Schlosser - hier die zahlreiche Versammlung, besonders den Vertreter des Zentralausschusses zu Berlin, P. Plattin, begrüßte: letzterer dankte darauf in längerer Rede und lud den Oberhessischen Verein zum Besuche der Hauptversammlung in Essen ein. Sodann erstattete Pfarrer D. Schlosser Bericht über die Tätigkeit des Vereins im abgelaufenen Jahre. Der Bericht hebt hervor, daß die auf dem vorjährigen Jahresfest gegebenen Anregungen hinsichtlich der Fürsorge für die konfirmierte Jugend, besonders für die auf dem Lande, die höchst notwendig erscheint, allenthalben in Ober- Hessen anfängt, Früchte zu zeigen; sogar die Großh. Kreisämter traten in sehr anerkennenswerter Weise in diese Arbeit an der Jugend und überhaupt an der Hebung der Sittlichkeit auf dem Lande ein. Die Kassenverhältnisse des Vereins sind gut; es war möglich, ein gutes Skioptikon anzuschaffen, das mit einer Serie Bilder an Mitglieder gegen eine Gebühr von 8 Mk. verliehen werden kann. Zu näherer Auskunft hierüber ist Pfarrer Schwabe-Hier bereit. In Bad-Nauheim soll ein christliches Hospiz gegründet werden, das dort ein dringendes Bedürfnis ist. Verhandlungen darüber sind dem Abschlüsse nahe. Hierauf referierte Pfarrer S ch u ft e r - Glaubevg über den 2. apologotischen Kursus, den der .Hauptverein vor einigen Monaten in Berlin abgehalten hatte, und zu dem der Referent von dem Oberhessischen Verein delegiert war. Nachdem sodann noch der Vorsitzende des Hess. Landesvereins für innere Mission Professor Weimar- Darmstadt über die Tätigkeit des Landesvereins berichtet hatte, der u. a. einen Jnstruktionskursus für Arbeiter der inneren Mission und einen für Frauen aller Stände abgehalten hat, nahm Pfarrer Naumann-Hubertusbnrq das Wort zu seinem Vortrag über „Schuld und Unglück". Er zeigt in anderthalbstündiger freier Rede, wie die altjüdische Anschauung über diese Frage, die noch vielfach in der heutigen Christenheit verbreitet ift, durch te moderne Naturwissenschaft Miß der Bildung eines neuen Schuldbegriffs zerstört worden ist. Es gilt daher, die seitherige Verbindung der Frömmigkeit mit der alten Anschauung zu lösen und eine Verbindung der Frömmigkeit mit der neuen Anschauung herzustellen. Dies geschieht durch die Hervorhebung der Person Jesu, bei bereu Betrachtung sich bet dem Menschen religiöses Schuldgefühl, das Gefühl der Gottentfremdung einstellt. Dadurch wird eine dem modernen Menschen so nötige Stärkung der sittlichen Energie gewonnen. Von Jesus bekommen wir auch die reckte Beleuchtung der behandelten Fragen: Schuld und Unglück. Der Vortrag fand den lebhaftesten Beifall der Versammlung. An der sehr eingehenden Diskussion beteiligten sich Professor Wurster-Friedberg, Pfarrer D. Schlosser, We b er-Lich, Allwohn- Rockenberg, Fritsch-Ruppertsburg, Oberstaatsanwalt Theobald- Harpener Bergwerk. . . 21310 Laurahütte......—.— Nordd. Lloyd.....125.50 Oberschles. Eisen-Industrie 124.50 Sport. + Radsport. Nach dem soeben veröffentlichten amtlichen Ergebnis im Einzeldaueriabren zum 23. Bundestage nach Nürnberg, fielen in Gruppe III 290—400 km Fahrlänge, auch zwei Gießener Fahrern Preise in Gestalt von echt silbernen Medaillen zu. Es sind dies die Herren R. Rüdiger und C. Löb er, beide vom Radklub Germania, die die 296 km lange Strecke Gießen- Nürnberg bei andauerndem Regen und völlig durchweichten Straßen in 20 Stunden 15 Minuten znrückleqten. — Rüdiger und Löber beteiligten sich auch an der großen Fernfahrt Frankfurt-Karls- ruhe-Frankfurt — 300 km und zwar erhielt Rüdiger in 17,05 Stunden den 2. Preis und Löber in 17,52 Stunden den 3. Preis in der Seniorenklaffe. Handel rrnd Verkehr, Volkswirtschaft. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 16. Nov. lOrig.-Telegr. des „Gieß. Anz.O V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber 00 Schafe und Hämmel, 610 Schweine; 1. Qual. 73—74 Pfg. Lebendgewicht 57.00—57.50 Pf., 2. Qual. 72—00 Pi., Lebendgewicht 56.00-00 Psg., 3. Qual. 63—65 Psg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—00 Psg., 2. Qual. 00—00 Psg., Lebendgewicht 00—00 Psg., Schlachtgewicht 00— 00 Psg. Schafe 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Psg., 2. Qualität 00—00 Pfg. Geschäft: gedrückt, Ueberstand bedeutend. November 1906 Barometer aui 0° reduziert Temperatur der Luit Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke 15. 2» 750,8 1.7 4,9 94 8 2 15. 9" 747,1 2,0 4,8 91 SW 4 16. 7” 741,6 4,4 5,7 92 SW 4 71? n Schnillspargei m.Köpfen 2 Pfd. 50 Pfg. Aprikosen . 6847 8 ---UMSHMMMC- — Wasche mir J ............ null,/z/LJJJJLJWl WiMks WOw für Lebensmittel Bahnhofstraße 26 Bahnhofstraße 26 Achtungsvoll Frau Hammel. Bekanntmachung 5 eigene Verkaufsgeschäfte 5 eigene Verkaufsgeschäfte Springmanns Giessen Bahnhofstrasse 58 Bahnhofstrasse 58 Vorteilhafteste Bezugsquelle für sämtliche Schuhwaren ■ M ■ UHZMEM V*s. : w-- -MMMKSMAW Gemüsecrbscn . , Ganze Erbsen . . Junge Erbsen. . Spargel-Enden. . 3p Stangenspargel 70/80 Stangenspargel 50/60 Stangenspargel 40,45 Pflaumen mit Stein Birnen, m. la. . Reineclauden, extra Stachelbeeren, sst.. Melange, ff. . . Gelee-Aepsel . . 2 2 2 2 2 2 2 2 Schuh- Warenhaus Familie Weuderoth. Gießen, Nidda, 16. November 1906. 2 2 2 2 16 25 14 19 13 19 20 40 BZaffee per Pfd.Mk.I.—, 1.20,1.40,1.60 Der Boranschlag der Gemeinde Watzenborn-Steinberg für daS Rechnungsjahr 1907 liegt vom 19. ds. Mts. an, acht Tage lang auf dem Bürgcrmeislerei-Burcau zur Einsicht der Interessenten offen. Watzenborn, den 16. November 1906. Viktoria-Erbsen . Riesen-Erbsen . . Frz. grüne Erbsen Holl, grüne Erbsen Geschälte Erbsen . Kl. w. Bohnen . Große Langbohnen Zuckerlinsen . . Heller-Lmsen, extra ..1% ■ A I M la. Tafel-Margarine ä Pst. 60,70,80,90 Pst. Mache auf meine recht nützlichen Geschenke bei sehr beliebten Kaffees und Margarine aufmerksam. Einige 50 Filialen in Rheinland, Westfalen, Hannover, Hessen-Nassau und Süddeutschland. a 16/n ■M WM M| r Die Beerdigung findet Sonntag, den 18. November, nachmittags 41/, Uhr, von der Kapelle dee neuen Friedhofs aus statt. ^854 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen Verluste sagen innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Orbig. Luise und Marie Kliffmüller. tytiiUid-Xaftc i/3 Pfd.-Paket 50 Pfg. Kakao per Pfd. 95 Pfg. Softt Tee "S V« Pfd. 48 Pfg., 55 Pfg., 70 Pfg. Meßmers Tee in Paketek ä 10, 20, 45, 60 Pfg. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden bei dem Hmscheiden unserer lieben Mutter und Großmutter Fra« Aisabethe Massttlg Witwe geb. Roteuberger sagen hiermit herzlichen Dank. 6845 Familie Pfeil. Familie Massing. Gießen, den 16. November 1906. Grednerstraße 88 Bringe hiermit meine Verleih-Anstalt von Frack- u. Gesellschatts-Anzügen in empfehlende Erinnerung Weidengasse 1 Job. Rriand Weidengasse 1 (Cafs Ärämer) Anfertigung nach Maass. göo? NM Kouserm! Junge Schnittbohnen 2 Pfd.-D. 28 Pfg. Apriroten....... 1 2)iarl Pflaumen Pfd. 35 Pfg., 25 Pfg., 20 Pfg. Rosinen . „ 60 „ 50 „ 40 „ Korinthen......Pfd. 35 „ Prima Mandeln . . . Pfd. 1,10 „ FÄeischwa.T®n: Lcvcrwurft 80 Pfg., Rotwurst 70 Pfg., Wests. 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I. pachtsällig werdende Fischereien in der Lahn auf 12 evtl. 9 Jahre weiter verpachtet: I Koppelfischereien des Preußischen und Hessischen Staates in der Lahn von der Grenze zwischen Ruttershausen und Wißmar, Landesgrenzstein 279,279^. abwärts bis an die quer durch die Lahn ziehende Grenze zwischen Launsbach und Gießen, Landesgrenzstein 266,266^ in den 3 bisherigen Losen: ®1 c? u 1. vom Landesgrenzstein 279,279^ bis 216,276'/, 2. „ „ „ 276,276V, bis 271b 3 „ 271b bis 266,2661/, IL Fischereien des Preußischen Staates in der Lahn von der Hessischen Landesgrenze abwärts bis an das frühere Garbenheimer Wehr, jetzt Kilometerstein 6,5 in 4 Losen : 1. von der Hessischen Landesgrenze bis Kilometerstein 2 2. Kilometerstein 2 bis Kilometerstein 4 3 4 . 6,5 u« n ri h 9 • 4. Im Mühlteiche der Altmuhle zu Dorlar. , 35 „ „ 45 „ „ 55 „ , 45 „ „ 75 , , 80 „ „ 1,10 , „ 1,25 , „ 75 w ff 90 „ h 95 „ 80 „ „ MO „ Pfd. 25 Pfg. ^♦©^©♦©♦©♦©♦©«^»©❖©❖©♦©❖©♦©♦©lE Fischerei-Verpachtung- Die mit Ende l. Js. leihfälligen Fischereien m den Großh Oberförstereien Gießen, Schiffend er g und Treis a d Lumda, bestehend aus 7 rein fiskalischen Fischereibezirken und 2 Koppelfischereien in den Gemarkungen Allendorf a. d. Lahn, Alten-Buseck, Daubringen, Garbenteich Gießen, Großen-Linden, Hausen, Heibertshausen, Heuchelheim, Leihgestern, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen, Schiffenberg mit Herrnwald, Staufenberg, Treis a d Lumda, Trohe, Watzenborn-Steinberg und Wieseck werden Dienstag, den 27. l. Mts., vormittags 11 Ubr, in dem Lenz'schen Felsenteller dahier auf wettere 12 Jahre öffentlich verpachtet. . $711 Bewerber, deren Qualifikation nicht bekannt ist, haben sich vor der Berpaästung bei unterzeichneter Behörde genügend auszuweisen. Wegen näherer Auskunft beliebe man such an die betr. Oberförstereien zu wenden. Gießen, den 14. November 1906. I. A.: Großh. Oberförsterei Schiffenberg Trautwein. Neue Mscchiichie! Pfd. 13 Pfg. ------------H. Rmgäpfel, extra . . Versteigerung. 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Änz. erb. 1,6 - 4 — Tages-Ordnung: Wasserleitung, Verhalten des Ortsvorstandes auf frühere Eingabe des Bürgervereins, Schulbau-Angelegenheiten, Straßen-Verhältnisse und Straßen-Beleuchtung, Verschiedenes. Nur Mitglieder haben Zutritt. Der Vorstand. Weinhandtag Grosses "Lager in Fernsprecher ::: 131 ::: Frankfurter Str. : : : 36 : : : , 8 = 20 w ,, 9 = 20 , Äritt.-Durchm. mit 2 = 10 3 = 15 4 = 50 5 -- 50 6 = 20 irische Almerin-Trauben, per Pfund. 55 Fig. Neue Prifi2zess-M«ndeln, per Pfund 1,20 Pfg. ff. neue neapoL Haselnüsse, per Pfund 40 Pfff. allerfeinste neue Tafelfeioen, in 1 Pfd. Kisten 48 Pfg., ausgewogen 50 Pfg. neue Sevilla-Feigen, per Pfd. so Pfg. hochfeine Tafelrosinen, per Pfd. 1,20 i frische Zitronen, 3 stück 20 Pfg. frische ital. Maronen, per Pfd. is Pfg. Irutzholz-Srchmijfton. Die Kgl. OberfSrsterei Krofdorf unb die Gemeinden Atzbach, Krofdorf, Launobach, Ovenhausen und Salzböden des Kreises Wetzlar verkaufen nn Wege des schriftlichen Aufgebots vor dem Einschlag das nachstehend schätzungsweise angegebene Eichen- und Kieferu-Grubeuholz und Bncheu-Schwellcuholz. a) Lichen-Grubenholz unter 21 cm Mttt.-Durchm. mit 10 cm Mindeslzops in Abschnitten von mindestens 3 m Länge. Staats-Schutzbezirk Krofdorf — Distrikt 8, 17,18 — Los 1 = 70 fm Gemeindewald Krofdorf — Distrikt 12 — Los 7 = 20 fm 2 Zugpferde zu verkaufen. Joh. Werner V 08486s Schiffenberger Weg 67. Csasaogverein Heite^jkeirL Samötag bett 17. November, abends 9 Uhr ^mgs&und.® aut dem Felsenkeller. Sonntag, den 18. November nachmittags Uhr Abfahrt L14Ä.ÄÄ. Bürger-Verein Wieseck. Sonntag, den 18. November 1906, (nicht Samstag) nachmittags 31/, Uhr, in der Wirtschaft zur Germania, Ceoeral-Versammluog , Salzböden— , b) Kiefern-Grnbenhol- unter 8 cm Mindestzopf in Abschnitten von mindestens 2 m Länge. 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Staats-Schutzbezirk Krofdorf—Distrikt 14,15^16,17,18—Los 10=100 fm Die verschlossenen mit der Aufschrift .Nutzholzverkauf Krofdorf" versehenen Gebote sind bis Donnerstag, den 29. November, abends 8 Uhr, der Königlichen Oberiörsterei Krofdorf emzusenden; die Eröffnung der eingegangenen Gebote findet am Freitag, den 30. November, vormittag» 11 Uhr im Freund schen Gasthof zu Krofdorf in Gegenwart etwa erschienener Bieter statt. Die Gebote müssen enthalten: Den gebotenen Preis für die Einheit, die genaue Adresse der Bieter und den Zusatz, daß sich Bieter den Ver- kaufsbedmgungen unterwirft. Diese Bedingungen werden auf Verlangen übersandt. An demselb.n Freitage werden von 10 Uhr ab aus dem Einschlag des Staatswaldes vom vorigen Winter verkauft: Distr. 15 Kreuzschläge 2 Ei. St. o. 52 u. 63 cm Dm., Distr. 17. Buchwald 5 Bu. St. v. 37—47 cm Dm., Distr. 55 u. 57 Lindenschied 1 Ei. St. 17 m lg. u. 36 em Dm., 13 Bu. St. v. 40—60 cm Dm. [B16/11 KWe Streinignng für Mstunk Montag, den 10. November, abeudS 6'/, Uhr, findet im Lass Ebel eine AchrMMche Auml-Attsüllmlullg statt, zu der wir hierdurch unsere Mttgleder mit der Bitte um zahlreiches Erscheinen einladen. Tagesordnung: 1. Satzungsänderung, 2. Vorstandswahl. Darnach, pünktlich 71/, Uhr, Vortrag des Herrn Lehrers Neumann aus Großen-Buseck über „tilockensagen“. , ff Waldhaus— „ , Salzboden- Gemeind ewald Atzbach — , Krofdorf — ZteiilkshleMezugs-Gejeüschsst Gießen. Hrdentliche Kauptversammlung Donnerstag, den 22. November 1906, abends 8y2 Uhr bei Wirt Arnold „Zum Schipkapasj" Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Ersatzwahl des Vorstandes. 4. Wahl der Nechnungsprüfungskommlssion. 5. Verschiedenes. Gießen, den 6. November 1906. Der Vorstand. Die Rechnung liegt bei dem Vorsitzenden, Herrn A. T ickorS, Schanzenslraße 8, vom 14. bis 21. November zur gest. Einsicht der AiUgUeder offen» 6683 7"ÄAUB^e Evangelischer Arbeiterverein. Sonntag, den 18. Nov., abends 8 Uhr, im Saale der Herberge; Feier von Grossherzogs Geburtstag c , . des Herrn GewcrkfchaftSsetretärS habet Scherer aus Offenbach am Main. über Ziele und Aufgaben der chrislllchen Gewerkschafter». Erntedankfest. Sonntag, den 18. November feiert die evarrget, <.tadtrnisston in ihrem BereinShause, LSber« strafre 14, ein Erntedankfest, wozu sie alle, die mit ihr ihrem Gott für allm leibüchen und geistliche« Segen danken woüen, herzlich einladet. Beginn nachmittags 2 Uhr nnd am Abend «m 81/, Uhr. Festredner: Herr Pfarrer Dörnel, Hausvater Bollinger und andere. Eintritt frei. 6850 Eintritt frei. D'o Butzbach. ?di uernticten W i et ge! Nitze West-Anlage 58. 08515 Eleg. 6-Zimmerwohnung z. verm. Lüa-ttgcr Schreibgehilfe für einige Wochen sofort gesucht. Großh. Stcuerkommiffariat s^chön möbl. Zimmer zu Derrn. W O8408J Steinstr. 10, HL Versehj edene^\ Woyuuug zu vermieten. 08443 Kircheuplatz 3 H. Kl. Wohnung zu vermiet. lOb*91 Steinstr. 59, H. Grönmger Wwe. 2 uumöbl. 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