schlecht läUU schicht. Ifi. 00. o» * -M H?ndlanne„ /M$5 w M,xSL .tfSute W-S ^“Mer -res in s.„ X, A'nterarh MMen 0- 7 WtLMu,S! $U<} !j Stellung- tftii w dauernde . tn M »Hl. E ML l»tAA :fe^ KG ZIA l V. jflll i-toebienung ^ine"eiuit.tmer6Qd- —?ütha« Aoseutbal ^L^*Wijtrü^5U 5beu °n einer Gadflld. iÄU wlrbeMwiob iadcheu gefugt. °0, üiiwsy; »um 1, ttjtmber ein reS, gwandles auomädchen ll\ allen Hausarbeuen be- fn i L Reibungen abends Uf>r. Süd-Anlage 4 >rrau Cberleumant Bu^r. Habchen od.Kraugklnlyi. Mj Lämljliatze 9. ÖLädcheu luShilie tüt den ganzen Iq )t. Zumeld.I-rUhrmilic -' lI ^indgr.Pbilipp-PUtzil ime einige Nädchei zur )ilie Kit joiori. D9S au Herr, eonnenftroEe 6. i)e i.|oi.oö.|pau me^rereiiid)t. lädchen U."fi au Herr, Soimeimbe 8. Odchen tert Frau tagsüber a ein. gej. AldwigsptoK IS. I i 14-lo/iiW 1^29 Mädchen zniitt |ur lechie Einritt, LudmM.bb. lädchen \ mnioUmtr. SelteiW- Nr. 26» Zweites Blatt 156. Jahrgang Donnerstag 15. November 1906 Erscheint IL-Nch mit Nusnahm« de« Sonntag«. Die „Siehener ZamlNenblätter- werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich betgclegt Der „hesfilche tanöBlrt“ erscheim monatlich einmal. Gießener Anzeiger Rotationsdruck nnb Verlag der Brühllchen UmverfitätSdruckerri. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulftr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für ben Kreis Eietzen. Die Teuerung. Berlin, 14. Nov. Eine der zur Linderung der Fleischnot von der Negierung in Aussicht genommenen Maßnahmen besteht darin, daß frisches Fleisch als Stückgut befördert werden soll. Dresden, 14. Nov. Sämtliche sächsischen Städte mit über 20 000 Einwohnern beschlossen, eine Petition an die sächsische Regierung zu richten, worin diese ersucht wird, Maßnahmen zur Milderung der herrschenden Fleischteuerung zu ergreifen. Ludwigshafen, 14. Nov. Angesichts der sich mehrenden Zeichen einer nicht günstigen wirtschaftlichen Lage hat sich der La ndlvirtschaft liche K reis- ausschuß der Pfalz veranlaßt gesehen, bei sämtlichen Bürgermeistern Erkundigungen einzuziehen über die Arbeitsverhältnisse und den allgemeinen Geschäftsgang in der Pfalz. Das Rund» schceiben fordert u. a. auch ziffernmäßige Belege über die Zunahme des Pferdefleisch-Konsum S. Vom polnischen Schulstreit. Die Domkapitel von Posen und Gnesen richteteten an den Kaiser eine umfangreiche Denkschrift nut der Bitte um Wiedereinführung des polnischen Religionsunterrichtes. Die Denkschrift ist unterschrieben außer von dem Erzbischöfe und den Weihbischöfen von sämtlichen Domherren, unter denen sich auch Deutsche besinden. Gegen diese Eingabe wendet sich die radikale polnische Presie als ein aussichtsloses Beginnen. Der „©onje* regt eine Eingabe an den Papst an. Im RetchSlagS-Joyer wurde von polnischen Abgeordneten erzählt, daß im Schutslreit insofern eine neue Wendung eingetreten ist, a£a ein Amtsgericht gegen den Vater eines streikenden Schulmädchens eine Verfügung erlassen hat, wonach dem Vater das Erziehungsrecht entzogen wird, das Mädchen selbst einer Zwangserziehungsanstalt überwiesen werden soll. Da« SchulhauS in Jackowo (Kreis Wirsitz) wurde höchst wahrscheinlich von polnischen Fanatikern demoliert. Der polnische Zirkel am fürstbischöflichen Konvikt zu Breslau wurde vom Kardinal Kopp wegen Pflege großpolnischer Gesinnung aufgelöst. Deutsches Reich. Berlin, 14. Nov. Auf Einladung Kaiser Wilhelms begleiten der Minister des Aeuhern Gras Raben-Levepau und Gemahlin den König und die Königin Von Dänemark auf ihrer Reise nach Berlin. — Der Arbeitsausschuß des unter dem Protektorat der Kaiserin stehenden Komitees für die Zentralanstalt zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit weist daraus hin, daß ein Institut geplant sei, welches die örtliche Säuglingsfürsorge durch Sammlung und Bearbeitung des einschlägigen Materials, sowie durch wissenschaftliche und praktische Forschung mit zuverlässiger Anleitung unterstützen, die Ergebnisse der Forschung für die Praxis in möglichst ausgiebiger Weise nutzbar machen und der Bevölkerung autoritative Ratschläge zum Skhutze des Nachwuchses geben soll. Die Anstalt soll dem ganzen deutschen Wolke zu gute kommen. Das Komitee besteht aus Vertretern aller deutschen Bundesstaaten. — Aus fälle des Grafen Pückler gegen den verstorbenen Reichstagsabg. Grafen Reventlow haben zu Auseinandersetzungen zwischen der Reventlowschen Familie und Pückler geführt und dürsten noch weitere Folgen haben. Wie Graf Pückler in einer gestrigen Versammlung mitteilte, hat der Chef des Hauses Reventlow bei ihm ungefragt, ob er tatsächlich mit Bezug auf den verstorbenen (Grafen Reventlow gesagt habe: „Na Gott sei Dank, der Hund ist ja nun verreckt." Graf Mckler bestätigte, Uveje Aeußerung getan zu haben. Ihm seien aber in feinem Kam fff auch solche Mittel erlaubt. In seinen weiteren Ausführungen entwickelte Pückler, der bei seiner gestrigen Versammlungs-Einladung zum ersten Male seinen Titel Dr. jur. vermerkt hatte, sein sog. Programm, unter dessen Forderungen sich auch die befindet, daß j ü d. Examinanden so lange gefragt werden sollen, daß sie durchfallen müssen. — Die Zentrums-Fra ktion bereitet einen Antrag vor, der dem Bundesrat und dem Reichstag größeren Einfluß auf die auswärtige Politik sichern soll. Köln, 14. Nov. Namens der Zentrumsfraktion wurde folgender Antrag eingebracht: Das Kollegium ersucht den Oberbürgermeister, eine Unter fuajun g in die Wege zu leiten zwecks grundsätzlicher Feststellung, ob und in welchen Einzel fällen, sowie um welche Beträge der Stadtv. Zil- kens die Stadt unter Ausnutzun g seines Stadtverordnetenmandats geschädigt hat und welche Beamte ihm dazu bewußt oder fahrlässig behilflich gewesen sind. Namentlich wird eine Erörterung darüber gewünscht, ob der Abschluß und die Ausführung von Verträgen in einer dem VertragSinhalt zuwiderlaufenden Weise gegen daS Interesse der Stadt erfolgt ist. Vor allem mögen die im gerichtlichen Verfahren berührten Fälle, aus denen Vorwürfe gegen Hiltens hergeleitet worden sind, klargestellt und der Stadtverordnetenversammlung gegenüber ausführlich Bericht erstattet werden. ArrslanS. Windsor, 14. Noo. König Eduard einpsing heute die Mitglieder de§ internationalen Verbandes dec Vereinigung der B a u m w o l l f p i n n e r. Groß-Deutschland, Kuffle-Oester- reich und andere ausländische und englische Delegierte wurden dein König vorgestellt. Der König versprach, die Bestrebungen des Verbandes, d e Baunuvollindustrie zu fördern und erinnerte an den Plan des Königs von Italien, betreffend die Errich/ung des iitternationaleu Landwirtschaftsinstituts in Rom. Wien, 14. Nov. Im Abgeordnetenhaus traten die Sozialdemokraten und die Tschechisch-Radikalen für das Wahlrecht der Frauen ein. Findlay (CI)io), 14. Nov. Der Staatsanwalt David gab heute bekannt, daß die Anklagejury gegen den Leiter der Standard Cil Company Rockeseller die Anklage wegen Verletzung de? Anti-Trust geseßes erhoben hat. Ter Burenputsch. AuZ Kapstadt wird telegraphiert: Mehrere starke Abteilungen der Kappolizei und berittener Schützen gingen aus Prieska ab. Oberst Lukin, der die Operation befehligt, verblieb dort. Ein holländischer Händler, der im Transvaal- kriege auf Seiten der Engländer gefochten hatte, loitrbe von elf Mann von Ferreiras Bande außerhalb Uppington gefangen und zuin Tode verurteilt, es gelang ihm jedoch zu entfliehen. Die Freibeuter töteten einen Polizisten drei Stunden von Uppington entfernt. Die dortige Stadtwache, die lokale Polizei und Volontäre zogen aus, um die Rebellen anzu- greifcn, berichteten aber nach ihrer Rückkehr, eS läge kein Grund zur Besorgnis vor. Der Befehlshaber der ersten gegen Ferreira entsandten Truppe, Inspektor White ist wegen der Art und Weise, wie er die Operation leitete, seines Postens entsetzt worden. Ferreira hat Groat Drink am Oranjestuß erreicht und von dort in östlicher Richtung seinen Marsch fortgesetzt, noch immer von der Polizeilruppe verfolgt. — Bei dem Gefecht am Montag wurde ein Rebell getötet und einer verwundet. Der frühere Vurengencral Botha hat der Transvaal- regierung feine Dienste gegen Ferreira angeboten. Die Regierung hat Botha ihren Tank ausgesprochen und ihm niugcteilt, daß sie fein Schreiben der Regierung in London übermittelt habe. Arrs S aoi uitc tano. Gießen, den 15. November 1906. ** G roßherzogs Geburtstag. Die üblichen Gratulationen wiro S. K. H. der Großherzog am 24. November entgegennehmen. ** Pfarrpersonalien. Ernannt wurden Pfarramtskandidat Nud. Goethe zu Dotzheim (Provinz Hesfen- Nasfau) zum Assistenten der Petrus- und Paulusgemeinde zu Beffungen und zu Griesheim, mit dem Wohnsitz in Beffungen; Pfarrassistent Weck zu Groß-Gerau zum Pfarrvikar in Steinfurth; Pfarrvikar Hoehne zu Angersbach zum Pfarrverwalter in Langd; Pfarrvcrverwaltcr B ü h l e r zu Schotten zum Pfarrverwalter in Bobeuhausen II. ** Pharmazeutische Staatsprüfung. Am 13. ds. Mts. fand in der kleinen Aula die diessemestrige pharmazeutische Staatsprüfung ihren Abschluß. Die Herren Karl Rian ns aus Großen-Buseck und Walter Beckmann aus Neuhaus a. O. hatten sich ihr unterzogen. Beide bestanden das Examen, ersterer mit der Note »sehr gut", letzterer mit ,gnt'. ** Gabelsbergerstraße. Eine hiesige Straße soll Gabelsbergerstraße getauft werden. Welche Straße es sein wird, ist von den Stadtverordneten noch nicht bestimmt. Der Antrag hierzu wurde von dem Stenographen-Berein und der Stenographen-Gesellschaft „Gabelsberger" gestellt. •• Vom Universitätsjubiläum. Die Stadt Mainz wird der Universität Gießen zu ihrem 300jährigen Jubiläum eine Gabe von 10 000 Mark bewilligen, und zwar 5000 Mark für Bibliothekzwecke und 5000 Mack für Stipendienzwecke; die Stipendien sollen zunächst bedürftigen Mainzern, dann Rheinhessen, anderen Hessen und bann erst Reichsdeutschen zugewendet werden. •• Zur Darmstädter LandtagSwahl lesen wir in der Darmst. Verkehrs-Ztg.: Wie man hört, war aus Lehrerkreisen der frühere nationalliberale Langtagsabgeordnete Rektor Backes vorgeschlagen worden, der Vorschlag fand aber bei der Parteileitung keine Gegenliebe. • " Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur hat die Tragödin Irene Triesch für Mittwoch, den 5. Dezember ds. Js., zu einem Vortrag gewonnen. Tie Künstlerin wird dieselbe Rezitation wiederholen, die sie un vergangenen Jahre in der großen Aula der Universität zum Vesten des Theater-NeubaueS unter großem Beifall vorgetragen hat. Die Rezitation findet im Reuen Saalbau statt und wird auch für Nichtmitglieder des Vereins zugänglich sein. Die Diebe, die in der Nacht vom SaniStag auf Sonntag im Bergwerk sechs Enten mittelst Einbruchs entwendeten, wurden gestern ermittelt und verhaftet. Es sind zwei Kroaten und ein Pole, die bei dem Bestohlenen in Arbeit standen. In ihrer Schlafstelle wurden die Enten zum Essen zubereitet. Wegen Mangel an Küchengeschirr benutzten sie als Bratpfanne die emaiüerte Waschschüssel. ** Der Verein der Detailliften hielt am Mittwoch abend im Kaufmännischen Dereinshaus feine General-Versammlung ab. Aus dem von dem Vorsitzenden, Kaufmann C. Röhr, erstatteten Geichältsbericht entnehmen mir: Die Zahl der Siuglieber bat sich im Lause des Jahres erhöht; dem Verein sind 10'Mitglieder neu beigetreten. Tie Kasfenverhättnisse sind günstig. Bei der vorgenommenen DorstandSwahl wurden die Herren G. Schneider, Alvert Wallenfels, H. 91 oll unö Frz. Brück wiedergewählt, während anstelle eines von hier oer- ggenen Mitgliedes Herr Aug. Michel neugewählt wurde. Tie augkeit des Vereins war auch im verflossenen Jahre eine recht rege und zeigte, daß der Verein alles tut, was er zur Hebung des reellen Geschäftsverkehrs im Detailhandel für notwendig erachtet. Tie Arbeiten des Vereins wurden in sieben Vorstandssitzunaen und einer ordentlichen (Seneraloer'ammlung erledigt. Ter Vorstand beteiligte sich außerdem an einer AuSfchutzsitzung des Verbandes der süd- und westdeutschen Detaillistenvereine, dem der hiesige Verein angehört. An verfchiedeire Behörden, KrerSarnt, Handelskammer, s8ürgermei|terei u. f. w., wurden eine Reihe von Eingaben gerichtet, in denen um Förderung der im Interesse des Detailhandels gelegenen Maßnahn^n und Einrichtungen und Hebung und bszw. Abwendung bereits bestehender ober doch drohender Schädigungen gebeten wurde; der größere Teil dieser Eingaben hatte den gewünschten Erfolg. Ter Verein hat sich für die Beibehaltung der Krämermärkte auf dem OSwaldSgarten ausgesprochen; gegen eine weitere Verkürzung der VerkaufSteit an Sonntagen hat man sich ablehnend verhallen und zwar, weil dies z. Zt. für Gießen mit Rücksicht aus feine Lage zu den Nachbarstädten nur mit Schaden verbunden fei. Ferner hat sich der Verein eingehend mit den neuen Verkehrssteuern beschäftigt und bei dem Verband süd- und westdeillscher Tetaillislenvereine ebenfalls die Einreichung einer Petition beim Reichstage gegen diese den Handel überaus schädigende Steuern veranlaßt. In der Generalversammlung wurde auch zur bevorstehenden Handeiskammerwahl Stellung genommen und dabei von verschiedenen Seiten darauf hmgewiesen, daß der Detaillisten- verein feit Jahren durch 2 Sitze in der Kammer vertreten gewesen sei und daß er auf die Wiedererlangung deS im vergangenen Jahre bei ganz geringer Stunmenminderheit verlorenen 2. Sitzes unbedingt bedacht sein müsse. Es wurde noch betont, daß das Verlangen nach dem 2. Sitze bei der großen Zahl der dem KausmannSslande angehörenden Tetaillisten auch wohl allgemein als berechtigt angesehen iverdeu müsse. Ta es sich aber bei der bevorstehenden Wahl lediglich um die Wiederwahl bereits der Handelskammer angehörendeii 'Dlitglieber handelte, so hat der Verein diesmal einstimmig beschlossen, für die Wiederwahl fämmtlidier ausscheidender Herren einzutreten, aber für den Fall, daß späterhin etwa eine Neu- oder Ersatzwahl stattfinden solle, die Ausstellung eines weiteren dem TetarUistenand angehörenden Kandidaten ins Auge gefaßt. Q Großen-Buseck, 14. Noo. Bet dem nächtlichen Einbruch im Pfarrhause, über den wir kürzlich berichteten, wurden 65 Mark in Fünfmarkstücken, weiter ein Zehnmarkstück mit dem Bildnis Kaiser Friedrichs und ein Funfmarkstück Jubiläumsmünze von 1901 (Bildnis deS Königs Friedrich I. und des jetzigen Kaisers) gestohlen; außerdem ein Trauring, gezeichnet ,M. P. 7. IV. 1853. Vielleicht tragen diese Zeilen zur Ermittelung deS unbekannten Täters bei. § Rödgen (Kr. Gießen), 14. Nov. Trotzdem die Erdarbeiten zu unserer Kleinkinderschule erst an fang« Oktober in Angriff genommen wurden, ist sie schon im Rohbau vollendet. Das Gebäude schließt sich dem Landhaus- charakter an und paßt somit sehr gut in unseren Ort. b. Laub ach, 13. Noo. Die zwecks Bildung einer Ortsgruppe deS deutschen FlottenoereinS gestern abend anbeiaumte Versammlung hatte sich cmeS guten Besuches zu erfreuen. Gymnasialdirekior Dr. Baur verbreitete sich in längerer Rede über daS Thema: ,WaS ist und was bedeutet die deutsche Flotte?" Er führte aus, daß unsere Kriegsflotte zum Schutze unserer Küsten, unserer Kolonien und Handelsstraßen und zur Aufrechthaltung unserer Großmachtstellung nötig fei. Es sei eine ganz irrige Ansicht, daß der Flottenverein Schiffe bauen wolle, seine Ausgabe sei vielmehr, alle Schichten unseres Volkes zu begeistern für die große, nationale Aufgabe, durch die Marine Handel und Industrie zii fördern. Verwalter Sch w ö rer (FriedrichShütte) stellte den Antrag zur Bildung einer Ortsgruppe, der sofort 26 Mitglieder bcitraten. Als 1. Vorsitzender wurde Gym- nasialdirektor Dr. Baur, als 2. Vorsitzender Verwalter Schwörer, zum Schriftführer Oberlehrer Franz, zum Schatzmeister Kaufmann Ritter gewählt; man beschloß'dem Grasen Wilhelm den Ehrenvorsitz anzubieten. Eine bekannte hiesige freigebige Dame spendete 100 Mark als Grundstock zur Kasse der Ortsgruppe. Zur weiteren Anregung soll Montag, den 26. Nov. durch Herrn Neander eine Vorführung von Lichtbildern aus dein Gebiete deS FlottenwesenS im Saale deS Solmser Hofes stattfinden. 4- Hungen, 13. Nov. Durch kochende Suppe hat sich ein Kind im nahen Villingen derart verbrannt, daß es noch am gleichen Tag unter den furchtbarsten Schmerzen starb. Ein 4 Jahre altes Mädchen sah, wie die Mutter die kochende Suppe hereintrug. Als die Mutter ivieder in die Küche ging, riß das Kind den Topf an sich. Laute SchmerzenSfchreie riefen die Mutter herbei. Als sie dem Kind die Kleider auszog, blieb die Haut daran hängen. Brust und Unterleib waren furchtbar verbrannt. B. Friedberg, 14. Nov. Vorige Woche ist in dem hiesigen eoang. Predigerseminar ein früherer katholischer Priester aus München aufgenommen worden, der in Darmstadt zur eoang. Kirche übergetreten ift. ? Nidda, 14 Nov. Nachdem die Feldbereinigung der umliegenden Orte bereits erfolgt ist, will auch unsere Gemeinde die Bereinigung der hiesigen Gemarkung vornehmen. Zahlreiche Zustimmungserklärungen find schon erfolgt. R. B. Darmstadt, 15. Noo. (Drahtmeldung.) Beun Rangieren eines GüterzugeS im hiesigen Main-Neckar-Bahn- hof wurden dem Hilfsbremser Georg Schnell aus Frankfurt beide Beine unterhalb des Knies abgefahren. Der Verletzte kam sofort ins städtische Krankenhaus. ** Kleine Mitteilungen auS Hessen und ben Nachbarstaaten. In Marburg machte ein junger 6 t u- b ent der Theologie seinem Leben dadurch em Ende, daß er sich Die Schlagader durchschnitt. Versammlung des landw. BezirkSvereiuS Gießen. X Gießen, 12. November. Eine Versammlung deS landwirtsch. Bezirkr- vereins Gießen, die sehr gut besucht war, sand am Samstag mittag auf der Liebigshöhe statt. Der Vorsitzende, Prooinzial- direktor Geheimerat Dr. B r e i b e r t begrüßte die Erschienenen und teilte mit, daß der erste Punkt der Tagesordnung, Vorstandswahlen, erforderlich geworden sei, weil mehrere Beamte des KreisamteS, die seither VorstandSämter innegehabt hätten, versetzt worben jeien. Er erbat und erhielt die Ermächtigung, das Amt des Schriftführers und dessen Stellvertreters selbständig neu besetzen zu können. An Stelle des leider verstorbenen Kteis- veterinärarztes Schmidt wurde auf seinen Vorschlag dessen Nachfolger im Amte in ben Ausschuß gewählt. Nach einer wetteren Mitteilung des Vorsitzenden hat dessen Stellvertreter, Oekonomrerat Hofmann-Dosgttl, schriftlich seinen Rück- trttt von dem Amt angezeigt, jedoch auf Ersuchen des Vor- Iitzenden tue Amtsniederlegung ^urüdgenommen, wenn die Gene- ralversammlung hiermit einverftanden ist. Die Versammlung erklärt einstimmig ihr Einverständnis damtt, daß Herr Hofmann auch fernerhin 2. Vorsitzender bleibt. Wetter wird auf Vor schlau des tuchen, noch baß fm Fass« eim*5 Eingeh>ens bes BezirkSvereinS das etwa noch vorhandene Vcrcinsvcrmögen dem Kreis Gießen zum Zweck der Förderung des landw. Unterrichtswesens überwiesen werden soll. (Man ist übrigens nicht der Meinung, daß infolge des Jnslebentretens der Landwirtschaftskammer der Verein eingehen soll.) Zweiter Punkt der Tagesordnung ist': Der Unterricht an den Fortbildungsschulen im Kreise Gießen mit besonderer Berücksichtigung der Landwirtschaft. Professor Dr. Gisevius führt hierzu aus: Ms ich, meine Herren, zum ersten Male in Ihrem Bezirks- Verein das Thema der ländlichen Fortbildungsschule behandeln durfte, machte ich Hhnen von der geradezu erstaunlichen Entwickelung der dänischen Landwirtschaft Mitteilung und davon, daß mir die Dänen selbst bei einer Reise durch ihr Land als Grund für jene Erscheinung die Förderung ihres Fortbildungsschul- wesens gaben. Dänemark zählt mit Ausnahme der Stadt Kopenhagen 2 000 000 Einwohner und besitzt 98 Volkshochschulen, die eine Zwischenstufe zwischen unseren Wintcrschulen und unsern Fortbildungsschulen einnehmen. Ich kann auch heute nur von neuem darauf Hinweisen, daß tatsächlich der große Aufschwung der dänischen Landwirtschaft nur von der Hebung der Intelligenz der dänischen Landwirte hergeleitet werden kann; es gibt keinen sonst irgendwie greifbaren anderen Grund dafür. Ich will z. B. nur anführen, daß die Dänen u. a. pro Kopf der Bevölkerung Schweinefleisch für 22 Mk., Eier für 6 Mk., Butter Jür 45 Mll mehr ausführen als einführen: zusammen al)o diese Gegenstände für 73 Mark: während Deutschland pro Köpf der Bevölkerung Schweinefleisch für 0,64 Mark, Eier für 2 Mark, Butter für 0,40 Mark mehr einführt als ausführt: zusammen also diese Gegenstände für 3,04 Mark. Nur 10 Proz. der dänischen Volkshochschulen wird durch private Mittel unterhalten, der kleine dänische Staat wendete 1895/96 23 000 Mark, 1898/99 90 000 Mark, 1902 111 000 Mark, 1904 160000 Mark für allgemeine Unkosten für diese Schulen auf. Diese Erscheinung hat in Deutschland von neuem die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der ländlichen Fortbildungsschule gelenkt und auch in Hessen den Versuch angezeigt erscheinen lassen, die Fortbildungsschule auf dem Lande noch weit fruchtbringender zu gestalten, als das schon der Fall war. In unscrm größten deutschen Bundesstaate Preußen wurde 1850 die erste Fortbildungsschule in Nheinpreußen begründet. 1876 gestattete ein Ministerialcrlaß die Berücksichtigung von Fachinteressen auf solchen Anstalten, 1902 besaß Preußen 1427 ländliche Fortbildungsschulen mit 20 755 Fortbildungsschülern neben 1684 gewerblichen Fortbildungsschulen mit 203000 Fortbildungsschülern. Man hatte hier zunächst in den Fortbildungsschulen einen erweiterten Volksschulunterricht erteilt, der weder den Lehrern, noch den Schülern, noch auch den Eltern so recht behagte, man hatte dann mit besserem Erfolge allmählich etwas Fachunterricht hincingebracht, hält aber auch da noch den eigentlichen Fachunterricht, wie ihn die Winterschulen erteilen, von den Fortbildungsschulen fern. Ein großer Uebelstand liegt chei den preußischen Fortbildungsschulen darin, daß der Besuch fast durchweg kein obligatorischer ist. In anderen größeren deutschen Staaten hat die ländliche Fortbildungsschule sich erst in den letzten Jahren stärker entwickelt, durchweg ohne obligatorischen Schulbesuch auf dem Lande. Das Großherzogtum Hessen besitzt im Gegensatz zu den übrigen Staaten in seinem wohlgeordneten Fortbildungsschulwesen auf dem Lande ntit_ obligatorischem Schulbesuche einen Schatz, um den ihn andere Staaten beneiden müßten. Es handelt sich bei uns im Großherzogtum nur darum, diese schön geordnete Grundlage fruchtbringend zu gestalten, weil unser Fortbildungsunterricht auf dem Lande heute nur eine erweiterte Wiederholung des Dolksschulunterrichtes ist, und weil die Schüler wie Mtern das als einen lästigen und nicht sehr fruchtbaren Zwang empfinden, weil aber auch die Lehrer an dieser Art des Unterrichtes keine so rechte Freude haben können. Gelingt «s uns, unsern jetzt wenig nutzbringenden Schatz! fruchtbringend zu gestalten, indem wir dem Fortbildungsunterricht neues Leben und neuen Inhalt geben, so kommen wir mit einem Schlage den Dänen nahe und können die besten Hoffnungen auf einen erneuten Aufschwung unserer Landwirtschaft sehen. ' Dieser Gedanke 9at den Herrn Abg. KZ hl er-Langsdorf dazu veranlaßt, mit Herrn Lehrer Lei dich-Langsdorf zusammen den Versuch zu machen, in dem Fortbildungsschulunterricht eine gründliche Neuerung vorzunehmen und den Unterricht mit steter Rücksichtnahme auf die Landwirtschaft umzugestalten. Der gleiche Gedanke hat auch Herrn Gchcimerat Dr. Brei dert dazu geführt, praktische Mittel und Wege zu suchen, um — wie vorher allein in Langsdorf — so nun an mehreren Schulen im Kreise Gießen den Unterricht neu zu beleben und ihn unserer Landwirtschaft in ländlichen Orten neu nutzbar zu gestalten. Der Lehrer kann dann neue und für den Schüler interessante Gegenstände behandeln, der Schüler sieht sein Interesse am Unterricht neu belebt: er sieht bald ein, daß es ihm später von großem Nutzen sein wird, wenn er in der Fortbildungsschule fleißig und aufmerksam ist. D-ie Eltern werden ihre Söhne gern zu den wenigen Stunden der Fortbildungsschule entsenden, wenn sie wissen, daß sie dort nur solche Sachen lernen, welche im späteren Leben Nutzen bringen, und daß es mit dem früheren Zustande jetzt vorbei ist, bei dem die Fortbildungsschulen nur eine Wiwer- holung des Dolksschulunterrichtes darstellte. Bei der Neugestaltung der Verhältnisse der Fortbildungschule auf dem Lande mußten folgende Gesichtspunkte festgehalten werden. In Preußen hat man vereinzelte Versuche mit Fortbildungsschulen mit vollem Fachunterricht gemacht, gelangte dann aber dazu, daß dieselben dann einfach die uns allen bekannten „Winterschulen" werden; auch hat man vereinzelte Versuche mit den immer wieder aufgegebenen Winterwvnderschulen gemacht. Es sind jetzt aber in Preußen von 1981 Lehrern an den ländlichen Fortbildungsschulen 1857 Volksschullehrer, d. i. 94 Proz., 89 Geistliche, d. i. 4 Proz., 4 Landwirtschaftslehrer, 31 Tierärzte, Landwirte, d. i. 2 Proz. Es unterrichteten in Preußen demnach in den ländlichen Fortbildungsschulen fast ausschließlich Volksschullehrer- ebenso unterrichten im Großherzogtum Hessen heute an unseren ländlichen Fortbildungsschulen nur Bolksschullehrer. So ist es denn von selbst gegeben, daß auch ferner bei uns im Großherzogtum den Volksschullehrern der Unterricht an den ländlichen Fortbildungsschulen zufällt. Unser hessischer Volksschullehrerstand ist auch so vorzüglich in unsern Seminaren vorgebildet, daß wir gar keinen Anlaß dazu haben, hierin uns eine Aenderung zu wünschen. Die landwirtschaftliche Winterschule hat ihre Zöglinge zwei Winter lang zu ihrer ausschl festlichen Verfügung und unterrichtet sie in zweimal 18 Wochen mit je 36 Stunden, also in rund 1300 Sttrnden, sie kann den Unterricht durch reichhaltige Sammlungen erleichtern und tarnt teilweise dem Schüler noch schriftliche Hausarbeiten aufgeben. 'Die ländliche Fortbildungsschule kann ihre Schüler in drei Wintern mit je 20 Wochen und mit 6 Sttrnden wöchentlich nur in 360 Unterrichtsstunden unterrichten, sie muß damit rechnen, daß die Schüler gegen Abend ermüdet und abgelenkt durch ihre Tagesarbeit zum Unterrichte kommen, sie kann den Unterricht nicht durch reichhaltige Sammlungen unterstützen, intb sie kann nicht im mindesten auf häuslichen Fleiß rechnen. Die Unterrichtsziele können also in der ländlichen Fortbildungsschule nicht entfernt so weit gehen, wie in den landwirtschaftlichen Winterschulcn. Die Rücksichtnahme auf die vorhandenen Lehrkräfte einerseits und auf die verfügbare Unterrichtszeit andererseits läßt es ausgeschlossen erscheinen, daß man in der ländlichen Fortbildungsschule etwa einen landwirtschaftlichen Fachunterricht wie in einer landwirtschaftlichen Winterschule erteilen könnte; es kann sich nur darum bandeln, den Unterricht möglichst so umzugestalten, daß er fortwährend auf die Landwirtschast Rücksicht nimmt. Ganz besonders kann der naturkundliche Unterricht für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden. Eine solche Auffassung läßt auch in Orten mit gemischter gewerblicher und landwirtschaft- licher Bevölkerung die notwendige Rücksicht auf solche Schüler gewahrt erscheinen, welche später einen and er en Beruf ergreifen .wollen als Landwirtschaft. Für die hessischen Fortbildungsschulen sind heute 6 Stunden wöchentlich vorgesehen, je 2 Stunden für Deutsch, 2 Stunden für Rechnen und 2 Stunden für Naturkunde. Die Dänen treiben in ihren Volksschulen tüchtig Dänisch und dänische Volkskunde; so können auch wir in Hessen bei unseren ländlichen Fortbildungsschulen die 2 Stunden wöchentlich deutschen Unterrichts nicht missen, und wir können nur fordern, daß darin auch hessische Volkskunde getrieben, und daß die Lesestücke möglichst mit Beziehung auf Landwirtschaft ausgewählt werden. Ebenso können wir aber auch die 2 Stunden Rechnen nicht verkürzen, und wir können nur fordern, daß die Aufgaben möglichst aus dem landwirtschaftlichen Leben entnommen werden. Dagegen müssen dann die 2 Stunden Naturkunde wöchentlich gründlich für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden, indem Boden, Dünger, Pflanzen und Tiere gründlich besprochen werden. Dabei werden sich dann auch solche Schüler Wohl fühlen können, welche einen anderen Beruf als Landwirtschaft wählen wollen, umsomehr als viele derselben später doch noch zu der Landwirtschaft übergehen, wie die folgenden, von Herrn Köhler für Langsdorf ermittelten Zahlen das ergeben haben. Es wurde für diejenigen Fortbildungsschüler, welche in den Jahren 1875—1889 die dortige Schule besucht hatten, folgendes ermittelt: (Schluß MafO Vermischtes. • Hamburg, 13. Nov. Der Adoptivvater des Mörders Rücker traf hier ein und suchte die Polizeibehörde und die Logiswirtin seines mißratenen Sohnes auf. Er erklärte, der Junge habe nicht nur Claußen ermordet, sondern er werde noch weitereOpser nach sich ziehen, die die Schandtat nicht überleben könnten; er selbst wolle nach Amerika auswandcrn. Der Mörder gab im Gegensätze zu seiner gestrigen Aussage an, er hätte allerdings nur einen Raub geplant gehabt, er wäre aber mit dem festen Vorsatze von Hause weggegangcn, den zu Beraubenden eventuell zu töten, um ganz sicher 31t gehen. Er hätte den Bericht über einen in der Nähe von Berlin in einem Eisenbahnzuge verübten Naubanfall gelesen. Diese Schilderung hätte einen gewaltigen Eindruck auf ihn gemacht, und sofort habe sich bei ihm der Gedanke festgesetzt, einen ähnlichen Raub auszuführen. * I m Zoologischen Garten zu B e r l i n hat sich dieser Tage ein aufregender Vorgang abgespielt. Ter Oberwärter Schiller wurde von dem alten indischen Elefanten angefallen und mit solcher Gewalt gegen d i e Wandgedrückt, daß er mit schweren inneren Verletzungen aus dem Zwinger herausgetragen werden mußte. Schiller hatte den Käsig des Elefanten betreten, um nachzusehen, ob es. dem Tier an nichts fehle. Im Lause der letzten vier Wochen hat das bösartige Tier sich bereits zum dritten Male an seinen Wärtern vergriffen. Möglicherweise wird nach diesem Vorgang über den alten Missetäter das Todesurteil gesprochen. ^Kleine Tageschronik Der Rechtsanwalt Ucker- mann-Berlin ist mit Hinterlassung einer großen Schulden- l a st von 150 — 200 000 M k. flüchtig geworden. Er hatte sich wie schon vor ihm der Rechtsanwalt Merlecker für den vor einigen Jahren wegen seiner Affäre mit der Schauspielerin Rita Leon vielgenannten Anton Nöhl verbürgt und die Schulden sind ihm jetzt über den Kops gewachsen. Die Familie gedenkt mit den ©laubigem ein Arrangement zu treffen. — Einbrecher plünder- ten die Amtskaffe in Zörbig (Prov. Sachsen). Sie erbeuteten 4000 Mk. Sie sind verhaftet worden. — Ein in S a n Francisco erscheinendes Blatt behauptet das V e r s ch w i n- den von Beiträgen für die Unterstützung der durch das Erdbeben Geschädigten. Es soll eine Million Dollars fehlen. Präsident Roosevelt interessiere sich für die Untersuchung und der Fall werde vor das Oberbundesgericht kommen, da die Beförderung durch die Post dabei in Frage komme. Gerrchtssaal. 0 Siegen, 14. Nov. Die Strafkammer vemrteilte gestern den Polizeisergeanten Wilhelm H e i d e r aus Eiserfeld, der ohne nennenswerten ©rund, nur weil er geglaubt hatte, der Mann habe gelärmt, dem Maurer Geb epp mit dem Säbel schwere Wunden im Gesicht beibrachte, zu drei Monaten Gefängnis und zu 100 Mark Geldstrafe. Mülhausen, 14. Nov. Tas Schwurgericht verurteilte den Tagelöhner Fohrler au§ Häsingen wegen Mordes an feiner Geliebten zum Tode. Als Fohrler das Urteil hörte, rief er aus: „E s lebe der Deutsche Kaiser!" Danzig, 14. Nov. Die Strafkammer verurteilte den kathol. Pfarrer Weiland aus Sullenschin wegen Beleidigung des Forstmeisters Neufer zu 400 Mark Geldstrafe oder 40 Tagen Gefängnis. Der Plärrer hatte in einer Eingabe an die Regierung Neuser bezichtigt, er bevorzuge bei Amtshandlungen die Deutschen zu ungunften der Polen. Sport. Rudersport. Zn dem in Offenbach a. M. abgehaltenen Rudersport des freien deutschen Ruderverbandes hatten die diesem Verband angehörenden Vereine von © i c ß e n („Hassia"), Mainz, Kastel, Frankfurt a. M., Oberrad und Offenbach Delegierte und andere Mitglieder in großer Zahl entsendet. Ter Geschäftsbericht des 1. Verbandsvorsitzenden L. Werm gab eingehenden Aufschluß über die Tätigkeit int abgelaufenen Jähr, der dem Verband neben weiteren Fortschritten auch zwei weitere Vereine Gießener „Hassia" und Mainzer „Moguntia" Zuwachs brachte. Die in letzter Caisrn, abgehaltenen 4 Regatten in Kastel, Franks»,rt a. M., Offenbach und Al a i n z gaben ein schönes Zeugnis von der Leistungsfähigkeit der Vereine. In kommender Saison werden Regatten im Juni in Mainz, im Juli in Frankfurt a. M. und im August in Offenbach abgehalten. Nach dem Bericht des Kassierers sind die Kaffenverhaltniffe günstig. Von den Anträgen sind die folgenden zum Beschluß erhobenen von besonderer Bedeutung : Die 1., 2. und 3. Seniorvierer müßen in Zukunft nur im Rennboot, die Gastvierer bet freier Wahl der Besatzung dagegen im Gigboot ausgesahren werden; der monatliche Verbcmds- beitrag wird um 50 Pfg. erhöht; das Amt eines Schieds-, Ziel- und Bahnrichters dürfen nunmehr auch Mitglieder der Vereine des Fr. d. R. V. bekleiden; aus Vereinen anderer Verbände übertretende Ruderer Haden in derselben Klaffe, in welcher sie zuvor gestartet haben, zu fahren; die nächste Verbandsausschußsitzung ist auf Sonntag, 17. Februar 1907 nach Kastel einberufen und die nächste Verbandsvorstandssitzung auf Sonntag, 2. Dezember nach Gießen festgesetzt worden. Ten neuen Vorstand bilden: L. Werm lFrankfurter R.-G. „Borussia) 1. Vors., F. Sautier (Mainzer R.-Kl. 1903) 2. Bors., K. Merkel (Mainzer R.-Kl. 1903) 1. Kassierer, E. Sippel (Offenbacher R.-V. „Vorwärts") 2. Kassierer, Hch. Kratz (Offenbacher R.-V. „Vorwärts"), O. Bechert (Gießener R.-Kl. „Hassia") Schriftführer, Fr. Borg (Rafteier R.-Kl. ^Germania") und I. Fischer (Frankfurter R.-G. „Borussia") Beisitzer. Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. Märkte. th. Gießen, 14. Nov. Der dieswöchige V i e h m a r k t hatte einen Auftrieb von ca. 1200 Stück Großvieh, 200 Kälbern und 500 Schweinen. Trotzdem es an Kundschaft für alle Gattungen Vieh am Markt nicht fehlte, zeigte das Geschäft eine gewisse Flauheit und mit Ausnahme von guten Milchkühen und Kälbern, die immer noch hoch bezahlt wurden, war ein wesentlicher Preisabschlag bet Rindvieh gegen die letzten Märkte bemerkbar. Die Handelsleute befürchten, daß sie das, was sie bei der aufsteigenden Konjunktur verdient haben, bei der in nächster Zeit eintretenden veränderten Geschäftslage rnieber einbüßen werden. Aus diesem Grunde unterbleiben alle Spekulationskäuse, die beim Milchviehhandel sonst flotte Umsätze herbeisühren und daher von großem Einfluß aus dte Preisbildtuig sind. Unter dem stockenden Handel beim Milchvieh litt auch das Geschäft in Fettvieh, sodaß dessen Preise per Zentner um 1,50 bis 2 Mark abschlugen. Die Preise für Kälber hielten sich, da starker Bedarf für Frankfurt, Wiesbaden und Mainz vorlag, in der alten Höhe und der Handel war flott tmb lohnend. Tie Handelsleute sind der Ansicht, daß im allgemeinen an ein Sinken der Preise auf längere Dauer nicht zu denken ist. Gangochsen, von denen etwa 25 Paare aufgetrieben werten, fanden wenig Beachttmg, da Bedarf darin nicht direkt vorlag.. Auf dem Schweinemarkt fanden Ferkel weniger Beoehr, während Springer und Einleger besonders in stärkerer Ware stark gekauft rourben, fobaß die Preise mäßig anzogen. — Gehandelt wurden: Milchkühe das Stück 1. Oual. 50 > bis 450 Mk. (einzelne schwere Tiere bis 530 Mk.), 2. Qual. 425 bis 350 Mk., 3. Qual. 325 bis 275 Mk. Fettvieh mürbe der Zentner Schlachtgewicht vertäust: Junge fette Rinder 1. Qual. 75 bis 72 Mk., 2. Qual. 71 bis 69 Mk., fette Kühe 1. Qual. 70 bis 68 Mk., 2. Qual. 67 bis C6 Alk. Kälber 1. Qual. 77 bis 73 Mk., 2. Qual. 72 bis 68 Mk., 3. Qual. 66 bis 60 Mk. Gangochsen gingen ab das Paar je nach Güte mit 900 bis 700 Mk. Schweine wurden gehandelt das Paar Ferkel, 3 bis 5 Wochen alt, 42 bis 38 Mk.. 6 bis 8 Wochen alt 50 bis 60 Mk., bis 12 Wochen alt 75 bis 65 Mk. Springer, leichtere Ware, 100 bis 80 Mk., schwerere Ware 150 bis 120 Mk. Einleg- schweine wurden verkauft 90 bis 80 Mk. das Stück. Der Markt ging an beiden Tagen spät ztt Ende und zeigte bei mittleren Milchkühen sowie Ferkeln starken Ueberstand. -4- Nächste Markttage am 2 7. u n d 2 8. November. Am zweiten Tage findet auch Krämermarkt statt. te. F r a n f f u r t a. M., 15. Nov. (Telegr. Orig.-Dericht des , Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 20 Ochsen, 0 aus Oesterreich 5 Bullen, 0 aus Oesterreich, 33 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Rumänien, 675 Kalber, 367 Schafe und Hammel, 5 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Cchaflämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 85—89 Mk., 2. Qualität 76—80 Mk., 3. Qualität 69—72 Mk.; Bullen 1. Qual. 77—80, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 81—83 Mk., 2. Qual. 79—00 Mk., 3. Qual. 67—70 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk, 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 100—106 Psg., Lebendgewicht 60—63 Psg., 2. Qualität 96—100 Psg., Lebendgewicht 56-69 Pfg., Schlachtgew. 75—78Pfg.; Schafe: 1. Qi,al. 81—83 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg. Geschäft bet Hornvieh gut, Ueberstand unbedeutend; bei Kleinvieh gut, fein Ueberstand._________________________ Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. November 1906 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 14. 2” 757,3 7,0 6,6 88 NE 2 Bed. Himmel 14. 9” 755,6 6,2 5,7 81 SSE 2 15. 7” 753,2 — 1,8 3,8 96 ESE 2 Nebel Ni edersch lag — 0,0. Höchste Temperatur am 14. November — + 7,2" 6. Niedrigste „14. „ = — 4,7 * C. Tttrche und Schule. — Für die Generalversammlung des Evangelischen Bundes im Jahre 1907 waren in Graudenz, Mannheim oder Worms in Aussicht genommen. Mannheim wird 1907 infolge deS StadtjubiläumS und der Ausstellung von so vielen Kongressen besucht werden, daß nach Verhandlungen mit dem dortigen ZweigvereinSvorstande von der Bundesversammlung abgesehen wurde. Somit ist WormS als Ort für die nächste Bundes-Generalversamm- l u n g bestimmt worden. Mrchttche Nachrichten» Israelitische ReligiouSgemeinde. SottesdienU in der Synagoge (Südankage>. Samstag, den 17. November 1906: Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. SchrifterklLrrmg. Sabbathausgang 5.25 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. (Sottesbknfi. Sabbatfeier am 17. November 1906: Freitag abend 4.10 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.30 Uhr. Wochengottesdienst: morgen? 7.00 Ubr, abend? 8.00 Uhr. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden AEtikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) ©letzen, 15. November. Sollte es im allgemeinen Nutzen nicht möglich sein, den öffentlichen Fischmarkt wieder einzuführen, um billige Ernährung zu schaffen? In Frailkfurt kosten Schellfische da? Pfund 15 Pfg. OrLgnral-Drahtmeldungen. R. B. Darmsta dt, 15. Nov. Gerüchtweise verlautet, daß die Taufe des ErbgroßherzogS am Geburtstag S. K. H. des Großherzogs stattfindet. Das Befinden der Großherzogin und ihres SohneS ist fortgesetzt sehr gut. Der Erbgrotzherzog wird voraussichtlich den Rufnamen Ludwig erhalten. sd. Darmstadt, 15. Nov. Der Inhaber des Hessischen Konsumwarenhauses, Philipp Secker, ist seit einigen Tagen unter Zurücklaffung beträchtlicher Schulden verschwunden. fc. Frankfurt a. M., 15. Nov. Heute vormittag */,ll Uhr wurde Landgerichtsdirektor Richard Dorn, der sich zu einer Beerdigung nach dem Friedhof begeben wollte, vor dem FriedhofS- portal von einem Schlaganfall getroffen. Er war sofort t 0 L KrkmmtmachllNg. Die unterm 18. Oktober 1906 an geordnete Sperre deS östlichen Bürgersteigs des Selte rswegS, zwischen HauS Nr. 71 und Südanlage, wird hiermit aufgehoben. Die unterm 8. Oktober 1906 angeordnete Sperre des Niegelpfades wird hiermit aufgehoben. Die unterm 8. Oktober 1906 angeordnete Sperre deS Aulweges von der Querstraße bis verlängerte Wilhelm- straße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. __________________Herberg.__ ln -ever beliebigen Schriftart uno Kartell, jB 6 £ O Ü Till sorte, sowie mit Zirkeln aller studentisches xz Vereinigungen, liefert zu mäßigen Preises örühl'sche Universitäts-Druckerei, Schnlstratze 1 ö •0—» s o s Cd> C". E C CD fl» Q o cd X O ’S 1O _ 5 E P 'S c E o c D >b^ iE. E C £ jO E ™ E -O >E- *, C4 JS O u . x 2 v *CTEE »— O C w P ;e 5 ** «2- .*§" *2 *£ JS z: E - § _ — — <44 "2 »H- 22 *ti 'S- ‘§"=;VD‘i7e4*E^ a> -U 6SS6 b =8« gsaSSSS-a«-» 2 E V V o C» co O 03 00 VD CD P- C N- CD r- c:ä= E o a o N ei = SS L) 5$ . en en cd cd cP O E E en 3 c E P o E o CD-"— s; ÄLÄ XD E O « CD o 04 o CD? P uO E C o '’S ~ 40 «s 5 Q en CD X> i» O E§ 04 an 1 * s 40 »P c o S a xd p — r- cd e - 05 Z 2»X L K I® El o 5^ o O S 8. Ziehung 5. Kl. 215. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 14. November 1006, vormittags. Nur die Gewinne Ober 140 Merk elod den belreflenden । Nummern in Klammern befgefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) irr 476 796 [500] 907 1 288 91 8S2 473 511 50 891 [3000] 064 [1000] 2062 181 $85 860 91 420 11000] 581 979 3121 11000] 45 60 [ 600 J 96 879 661 892 968 4148 [1000] 882 78'. 843 937 [10001 60 5160 418 589 [10001 843 94 6162 2z0 96 413 7099 486 [10001 84 566 70$ 807 94 8066 166 271 633 656 827 89 9018 81 489 90 695 606 923 1 0188 207 848 [ 5001 70 78 1500] 469 6G8 642 849 98 989 11111 98 222 856 045 12100 312 64 13106 68 347 486 917 [1000] 14052 114 221 538 615 1 5588 4 7 678 794 872 1 6218 833 479 600 652 750 909 17002 21 308 728 026 18115 815 [1000] 83 86 [ 500] 91 570 725 26 947 [8000] 19030 178 465 [3000] 696 [1000] 855 20162 63 7 7 220 [10000] 85 448 650 814 69 86 21207 436 506 [1000] 721 83 860 986 2 2147 51 669 781 606 913 23040 61 111 491 514 64$ 788 894 2 4050 216 410 58 761 25076 193 507 82 929 37 44 2 6177 87 829 479 922 27119 ‘JM 334 84 697 2 8010 206 2 9122 81 281 98 800 444 81 606 735 36 840 [500] 85 962 30291 812 [ 500] 78 401 602 91 710 [1000] 88 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426 87 [3000 ] 43 510 H5 «1« $5 8? 734 70 83 95 825 917 21 41 28 5027 181 263 385 *35 I3T00] 614 4 0 744 5 1 2 8 6 140 4 8 514 22 84 OSS 716 287210 16 43 843 48 512 88 706 1$ 14 890 Im Gewinnende verhi eben: 1 E*-ämfe 5 800 000 M., 1 Gewinn 9 150 000, 2 A 100 000 1 » 75 000, 2 ü 60 000, 3 A 50 000, 8 A 40 000, 10 A 30 000, 17 ft 15000, 54 A «XX®, 104 ä 6000, 1881 i «$t}, tff*. :■ 1000, 3734 6 600- 8. Ziehung 5. KI. 215. Kgl. Pretiss. Lotterie. Ziehung vom 14. November 1906, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betretenden Nummern In Klammern beigefügt (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 249 875 470 640 50 [1000] 906 80 1102 46 [500] 242 [8000] 400 42 648 [1000] 711 89 978 2895 664 [8000] 3124 48 466 500 7 12 91 821 4686 765 87 806 [1000] 14 5114 £81 640 98 844 986 6897 462 782 968 7006 282 828 664 740 679 8009 109 698 96 [ 500] 888 906 9479 774 [ 600] 863 928 1O250 316 607 66 [600] 708 947 58 11009 4 7 69 271 95 819 81 99 605 980 66 1 2164 335 765 963 1 3284 SOS 44 74 448 785 92 812 [500] 14 144 64 [1000] 87 387 970 1 5033 111 492 620 608 959 86 [1000] 16093 291 818 633 17019 79 124 204 25 64 [ 600] 9$ 714 16 18045 [500] 199 [3000] 212 410 61 048 19037 91 258 482 623 636 711 802 923 64 0! 2O380 39 82 431 661 614 799 2 1 636 781 921 22075 195 [ 500] 666 708 17 907 [600] 85 23218 [500] 303 630 99 903 24026 [1000] 148 286 487 [1000] 604 61 97 910 01 £2 2 5289 375 437 674 816 80 2 6141 95 442 605 646 826 906 20 27002 92 298 SOS 63 489 69 619 88 752 858 917 2 8003 44 188 [3000] 342 515 85 [ 500] 625 912 82 2918 1 61 247 645 812 3 0156 204 831 878 934 95 3 1 233 417 651 781 32717 85 968 11007] 33076 188 808 [500] 723 8$3 [14=01 66 914 3 4106 78 89 90 246 64 84 476 77 529 600 [5000] 70l- 3 5015 156 283 68» 7>7 84 [3000] 884 36111 19 4« 77 268 451 566 98 681 965 3 7058 [500] 487 [1000] 828 71 [1000] 3 8818 402 637 78 74 [1000] 883 [1000] 39054 93 661 [500] 904 40322 439 90 532 614 899 [8000] 911 22 SO 41005 85 [5000] 111 223 303 29 [500] 598 685 709 900 [5001 54 42128 269 [500] 818 23 [500] 72 424 549 74 627 [3000] 95 4 3012 25 44 205 16 414 [1000] 569 [1000] 99 734 69 “07 44095 105 [3000] 73 315 675 722 78 4 5036 4 6 90 280 578 854 46105 98 874 971 47«53 154 89 598 718 846 92 48082 [3000] 99 106 877 560 886 4 9275 344 [500] 74 681 SSO 85 713 «9 95 842 61 989 52 50143 431 37 [1000] 620 850 977 [500] 97 5 1 078 273 79 504 744 925 32 5 2144 82 2?6 367 400 885 [5001 53060 72 95 199 260 622 963 54160 810 [500] 507 821 55521 724 904 25 62 [1000] 56010 191 807 459 570'1 84 92 [600] 245 892 794 953 5 8 074 183 812 <6 49 46$ 5«l 59037 163 228 [500] 417 666 [500] 822 16O 071 189 287 429 76 534 668 701 S23 6 1 022 [500] 691 6 2084 99 658 76 929 6 3420 616 79 679 742 815 SCO 64216 386 511 54 [1000] 632 52 820 969 74 83 6 5050 176 260 457 72 589 622 723 847 93 [ 8000] 66u40 75 297 [500] 801 8 431 95 561 680 718 945 68 [600] 67037 119 407 [500] 682 97 [500] 741 [3000] 871 971 [5001 68214 28 [3Mh1| '.(5 [1000] 600 6 9000 87 151 299 [1000] 753 92 899 7 0069 145 [3000] 301 48 409 7 1014 110 24 29 49 650 791 868 992 7 2218 898 631 60 698 959 73181 274 [5901 322 572 6-1« bXJ 74203 24 82 332 440 614 75 799 938 44 62 7 5092 217 [10001 53 [3000] 68 322 68 88 469 11000] 91 604 52 62 [3000] 99 6. 32 No. 5. 5. den Qualitäten angemessen billige Preise Berdaaix Bahnhofstrasse 27 Lindenplatz 12 I. 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Mißbräuchliche Benutzung dieser Karten zieht zunächst den sofortigen Ausschluß ans Dem Verein nach sich und wird gegebenen Falles gerichtlich verfolgt. Tie Bezugsscheine und Eintrittskarten sind beim Bereins- diener oder auch beim Veremsrechner Herrn Alexander Kuhr, Henselstraße 1, erhältlich. vl6/n Gießen, . en 15. November 1906. ______________________________ Der Vorsitzende.__ Militär-Brieftauben-Ausstellung des Brief tauben-iUub Giessen im Saale zur „Stadt Marburg" am 17. und 18. November 1906 verbunden mit großem W Preisschießen Eröffnung: Lamstag, ben 11 November, nachm. 2 Wr nach der Prämiierung Giilfri^fiinrriß für bie Person Samstag 30 Psg., Sonntag 20 Pfg. JlllluJplUv Kinder unter 10 Jahren in Begleitung erwachsener Personen haben freien Eintritt. 0 J ’ -OOOOOOOOQ POTF -Mähmaschinen Bank-Einrichtungen ■ - 1 |lßSr