156. Jahrgang Erstes Blatt druckerei. e. Amis- M LKzeigeblstt Kreis Metzen Ais Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Dr. Fulda und Ulrich nimmt Berichterstatter das jährlich Mk. 2.20; durch Abholc- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost 2.— viertel- jährl. ausschl. Beslellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesrnnniner bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich <üt den polit. und allgem, Teil: P. Wittko: für .Stadt und Land"' und .Gerichtsfaaf; Ernst Heß; für den An- zeigentell: HanS BecL. Redaktion, Erpedttioa und Druckerei: Schul st ratze 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped.e^öl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. deutschen Schwurgerichte betont. Der Präsident erklärt dann abends 7 Uhr die Debatte für geschlossen und die Versammlung nimmt darauf ohne weiters Debatte sämtliche Kapitel des I u ft i z c t a t s (85—07) a u. Am Schluß bemerkt der Präsident, daß die Kammer heute einen schönen, achtstündigen Normalarbeitstag Hintes sich habe. Nächste Sitzung: Freitag früh 9 Uhr. Wie wir hören, beabsichtigt das Kanimerprafidium, den g e- samten übrigen Teil des Etats morgen in zwei wetteret tgungen zur Erledigung zu bringen. gesprochen wurde, und das nur auf 120—200 Mk. Geldstrafe lautete. Unter den Verurteilten befand sich auch der Amtsrichter Dr. Mahr, der jüngst in einer Versammlung in Darmstadt die Sozialdemokraten als die Todfeinde der Gesellschaft bezeichnete. Er müsse gegen die Beschuldigungen dieses Herrn energischen Protest erheben. Redner bringt dann noch eine lange Reihe kleiner Monita vor, so daß die Zeitschrist für .Rechtsschutz" den Richtern mit der Aufschrift „Hochwohlgeboren", den Amvältcn aber ohne dieses Prädikat zllgehe, daß in demselben Blatt angeregt wurde, die Ober-Landcs- gerichtsräte sollten silberne Schnüre am Barett tragen rc. Dann bringt der Redner verschiedene angebliche Mißstände in der Strafrechtspflege zur Sprache imb wiederholt seine Behauptung, daß in -Hessen keine Lohnarbeiter als Schöffen mit herangezogcn würden. Ter Iustizminister müsse falsch unterrichtet worden fein. Abg. Dr. G ! ässing - Darmstadt erklärt zunächst seine Zustimmung zu der von mehreren Vorrednern geforderten Revision der Gehaltsordnung für die Justizbeamten und der WohnuugSgeld- zuschüsse; es werde der Regierung immer schwerer fallen, geeignete Riäster für die größeren Städte zu sinden. Redner bespricht dann die juristische Vorbildung und mernt, ein humanistischer Schulbesuch sei nicht unbedingt notivendig, die Hauvtfache fei, daß die Beamten ein gutes Deutsch schrieben, damit Verordnimgen mit solchem Deutsch, wie der Redner einige anführte, in Zukunft unterblieben. Empfehlenswert fei weiter die Abschaffung des kleinen Einaabe- stempels von 1,50 Mk. Tas Verhalten des Amtsrichters Mahr tonne auch er nicht billigen; ein Richter müsse in feinem öffentlichen Auftreten sehr vorsichtig fein und sich über die Parteien stelleii. Ter Fall Mahr bilde aber mich nur eine Ausnahme. Bezüglich der Behandlung des Publikums durch die Richter fei vielfach eine Verbesserung imb überhaupt mehr Entgegenkommen erwünscht. m _ Abg. Dr. Fr enay macht eingehende Vorschläge zur Derbeffe- rung des Zwangserziehungswesens. Abg. Senßfelder bespricht verschiedene Mißstande bet der Grundbuchführung. Abg. Ulrich wünscht zunächst Auskunft darüber, ob die hessischen Vertreter bei der Berliner Strafrechtskommifsion für die Beibehaltung der Schwurgerichte eingetreten feien und besvricht dann in sehr umständlichen und erregten Ausführungen den Fall' Mahr. Tabei fallen Ausdrücke, luic „Treck am Stecken", „der junge Mann sollte sich doch erst auf die Hosen setzen und lemen, was die Sozialdemokratie will". Dein Abg. Bähr, der einen Zwischenruf macht, wirft Redner „Mangel on Bildung vor, der mildernde Umftänbe verdiene" :c. Der Amtsrichter solle sich anderen Parteien gegenüber anständig benehmen u.s.f. Der Redner wird schließlich vom Präsidenten ziveimal zur Cache gerufen und schließt darauf feine erregten Ausführungen. Ter Präsident bricht darauf die Verhandlungen ab und vertagt die Sitzung ans heut Nachm'ttx-g 3 Uhr. Nr. «4 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt dre Lietzener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck il Verlag der Brüh l'scheu Unioers.-Buch-u.Stem- Freitag 16. März 1906 Bezugspreis: monatlich 7bPf., viertel- Abg. Dr. G u t f l e i f ch Schlußwort, in welchem er noch eine kurze ü< arakteristik über den Verlauf der diesmaligen Justizetatsdcl alle gibt und dabei als besonders erfreulich die Stellung der Staatsregierung zur Frage der Zweite hesstsche Kammer. B. B. Darrnstadt, 15. März. Am Ministertische: Staatsminister Ewald, Finanzmitiister Gnauth, mehrere Ministerialräte. Präsident Haas eröffnet die Sitzung um 91/« Uhr. Das Haus setzt die Etatsberatunq fort bei der Hauptabteilung Ministerium der Justiz. In der allgemeinen Debatte darüber nimmt zunächst Abg. Dr. Gutfleisch das Wort. Er weist auf den schwachen Besuch des Hause? hin, der das Vertrauen beweise, das die Volksvertretung zu unserer Justizvenvalttmg habe und bespricht zuerst die Anstellung der beiden neuen Oberlandesgerichtsräte; biefclbc erfolgte erst vor kurzer Zeit, doch könne schon jetzt konstatiert werde, ‘ daß die frühere große Hinausschiebung der Prozesse nm 6—8 Monate aufgehört habe. Immerhin seien aber die Juristen noch im Zweifel darüber, ob damit auf die Dauer die allerseits geforderte Abhilfe geschaffen werden könne. Eine noch nicht erledigte Sache sei auch die G e h a l t s f r a g e für die Justiz- be amten. Die Besoldung für dieselben fei vielfach unzureichend und es kämen auch bezüglich des W o h n u n g s g e l d z n s ch n ' s e s viele Ungerechtesten vor. Am besten fei es, eine periodische Revision der ganzen Gehaltsordnung zu veranlassen. Die Besoldung der Beamten fei vielfach ungenügend und die Regierung würde ein gutes Werk tun, wenn sie schon für das Jahr J9O8 eine allgemeine Durchsicht anordnete. Seine Nachbarn Ibic Bauewbündler) würden ja allerdings kaum für eine Gehaltserhöhung zn haben sein. Die von verschiedenen Seiten erhobenen Klagen über die Grundbuchgerichte müsse er zumeist als berechtigt anerkennen, man sollte besonders die Zahl der Grund- bnchnchter vermehren. Es sei nicht notwendig, daß in jedem kleinen Orte Richter säßen, viel notwendiger sei es, überall tüchtige Juristen zu haben. Redner betont, daß der Stempel für die Vollmacht in Grundbuchsachen als eine unnötige Last und Abgabe empfunden werde. Die Einnahmen daraus entsprächen aucl) nicht den mannigfachen Belästigungen des Publikums. Schon in der vorjährigen Etalsberatung fei im Finanzausschuß der Wunsch ausgesprochen worden, daß man die Vergütung für bie Schreistgehilfen erhöhen möge und eine klare lieber sicht über die Einkommen dieser Beamtenkategorie geben möge. Tas sei leider noch nicht geschehen, auch seien hier die Rechtsanwälte meist nicht mit gutem Beispiel vorangegangen. Redner bespricht auch eingehend die Frage der juristischen Vorbereitung und wünscht, daß nicht nur humanistisch gebildete, sondern auch aus den Realschulen kommende A b i t ii r i e n t c n z u m j u ri st i s ch e n Studium zugelasseu werden mochten. Für die Verwal- ningSbeamten müsse die juristische Vorbildung brlbehatten werden. Bei der Ausbildung der jungen Juristen müsse man mit besonderer Sorgfalt vorgehn und namentlich beim Examen große Strenge walten laffen, wie daS ja auch in letzter Zeit wieder mehr geschehe; ein mangelhaft vorgebildeter Jurist könne in feiner Stellung einen unberechenbaren Schaden anrichten. Für eine große Klasse von Juristen fei nun kürzlich eine Namensabändernng erfolgt durch die Umwandlung des Akzefsisten in Referendar. Ihm fei der alte Akzessist lieber gewesen, und er hätte gewünscht, daß, wenn einmal eine Abänderung erfolgen sollte, ein gutes deutsches Wort für unsere jungen Juristen gefunden worden wäre. Er hoffe nun aber, daß mit" der Einführung des preußischen Referendars nicht auch jene preußische Eigenart mit eingeführt werde, die man allgemein mit „Schneidigkeit" bezeichnet. Er kenne sehr viele hochachtbare Juristen in Preußen, die sich davon freigehalten hätten, dagegen gebe es auch Viele, und zwar noch mehr, die diese Schneidigkeit nach allen Seiten scharf hervortreten ließen. Abg. Dr. Schmitt stellt zunächst allgemeine Betrachtungen an über die hessischen Justizverhältnifse. Es wäre ihm von Jn- tereffe, die Stellung des Justizministers, der sich ja als alter Jurist in dieses Amt nicht erst einzuarbeiten brauchte, zur Frage der Schwurgerichte, der großen und der kleinen Schöffengerichte, und besonders zu den wichtigsten Fragen der S t r a f p r o z e ß- re form kennen zu lernen. Es sei u. a. ein Mißstand, daß bei den Verhandlungen stets die Frage nach Vorstrafen an den Angeklagten gestellt werde. Tas sollte nur geschehen, wenn es zur Erzielung eines wichtigen Urteils über die Straftat des 2(n- fleflagten erforderlich erscheine. Tie Folgen, die sich bei manchen Befragungen nach den Vorstrafen des Angeklagten ergeben könnten, seien oft unverhältnismäßig größer, als der ganze Wert dieser Feststellung. Sehr notwendig sei auch die E i n fü h r u n g der Berufung gegen Straffn mm er urteile, bei welcher keinesfalls finanzielle Gesichtspunkte in Betracht kommen dürften. Bezüglich der Besoldung der Justizbeamten stimmt Redner ganz den Ausführungen des Abg. Dr. Kutfleisch zu, es sei notwendig, daß diese Frage und ebenso die Wohnungsgeldfrage in Bälde eine gründliche Regelung erfahre. Weiter beklagt Redner, daß das Verhältnis z w i f ch e n den Richtern und den Anwälten vielfach nicht das Erwünschte fei; namentlich würden die Anwälte von jüngeren Richtern nicht immer in rücksichtsvoller Weise behandelt. Im Jnlereffe des Publikums und der Allgemeinheit fei aber em gutes Einvernehmen zwischen dem Anwalt- und dem Richterstand dringend erwünscht. Die Umtoufimg der Aecessisten in Referendare begrüßte er freudig. Dagegen unterschreibe er die Ausführungen des Abg. Tr. Gutfleifch bezüglich der preußischen Schneidigkeit. Daß es auch in Hessen noch Titelkuriositäten gebe, zeige die jüngst bei einer Schiffsweihe in Mainz erfolgte Verleihung eines „Grobherzoglich hessischen, Schiffsbaumeisters". Redner empfiehlt zum Schluß, in der Justiz möglichst M i l d e und Gnade auszuüben und die Vorschriften über die bedingte Verurteilung recht häufig zur Anwendung zu bringen. Äbg. Leun kommt zunächst auf die Frage der Orts- gerichte zu fprechen und ersucht um generelle Bestimmungen für eine einheitliche Behandlung der S t e m p e l g e b ü h r e n. Die einzelnen Ausführungen des "Redners sind auf der Journalisten- iribüne schwer zu verstehen. Nach kurzer Frühstückspause nimmt Abg. Tr. Fulda (Soz.) zum ersten Male das Won. Er führte aus, es fei in letzter Zeit in verschiedenen Parlamenten viel von einer „Klassenjustiz" gesprochen worden. Er erkläre zugleich namens seiner Parteifreunde, sie seien der Meinung, daß man in Hessen, von einzelnen Fällen abgesehen, von einer Klassenjustiz nicht sprechen könne. So sehr er dies als eine Anerkennung für das Justizministerium betrachte, so sehr müffe er doch den Ausführungen feiner Parteifreunde im Reichstage beistimmen, welche die Verurteilung eines Mannes wegen allerdings ungehöriger Bemerkungen im Eisenbahnwagen über den Abg. Dr. Becke r zu 3 Monaten Gefängnis als eine krasse Klassenjustiz bezeichneten. Er erinnere demgegenüber an das Urteil, das ebenfalls wegen in einem Eisenbahnabteil begangener Beleidigung und schwerer Jnsultiermig gegen mehrere gebildete Herren, die von Mainz nach Darmstadt fuhren, aus- 'trasungen verfahren Nwlle. Bezüglich der Befragung deÄ Angeklagten nach den Vorstrafen habe sich die Stras- rechtskommission im Siirne der Wünsche des Abg. -^-chnutt ausgesprochen. Zum Schluß richtet der Minister noch die Bitte mt die Kammer, das Budget in ebenso wohlwollender Weise zu. verabschieden, wie es vom Finanzausschuß beurteilt worden fev (ßebfraftc Zustimmung.) „ Ministerialrat Tr. Best gibt darauf nähere Darlegungen', über die vom Abg. Tr. Frenav angeregte Frage der Zwangs», erzieffuug und die rechtliche Seite des Kinderschuhes. , Ministerialrat Oberjustizrat Lvrbacher bespricht die Frage der ttlrundbuchordnung und die angeregte Abänderung der Gerichtskassen. , Mg. v. Brentano erklärt sich mit den Wünschen neu; einer} Revision der Gehaltsordnung für bie Justiz- beamten einverstanden. Eine Trennung von Notariat und Rechtsanwaltschaft halte er gleichfalls für crwüuichtt Einer Verlängerung des juristischen Studiums sollte man sich nicht widersetzen, sie sei auc.) notwendig, wenn, man eine Verschärfung der Examina verlange. Rcdnev erklärt sich weiter "für die Beibehaltung der Schwurgerichte, möchte aber keine weitere Ausdehnung derselben. Die Turchführung der Grundbücher müsse so schnell wie möglich erfolgen. Der Haltung der Regierung bezüglich beti Gerichtskassen könne er nicht beistimmen. Redner loendet sich zum Schluß gegen verschiedene Msfül/rungen der Abgg. Ulrich und Fulda, die Urteile angegriffen hätten, deren nähere Umstande sie gar nicht kennen. Wo. Fulda habe doch selber das Benehmen des wegen Beleidigung Dr. Beckers im Eisenbahnwagen zu drer MoNaten Gefängnis verurteilten Menschen als „ungehörig^ und sogar als „unflätig" bezeichnet. Man sei nn allg«- meinen darüber einig, daß die Ehre von unseren Gerichten nicht- so geschützt wird, wie es geschehen sollte. Wenn man bedenke, daß der 'Beleidigte und seine Frau monatelang in der unflätigsten und gemeinsten Weise beschimpft wurden, und daß dem! Verleumder bekannt war, daß im Nebenabteil Freunde Oes Beleidigten saßen, die es hören sollten, so müsse man zugeben, baH das Gericht dje Pslicht h.ttte, hier einmal ein Exempel zu statuieren. Ein solches Benehmen sei jedenfalls viel schlimmer, als wenn; ein junger Mann einmal mit dem Stuhlbein zuschlage Zum! Schluß spricht Redner seine Beftiedigung über die Aufklärungen, seitens der Regierung und bereit entgegenkommende .Haltung aus. Präsident Haas erklärt, daß Abg. Ulrich nach Ausweis des Stenogramms gelegentlich der Besprechung des Falles Mahn gegen den Abg. Bälw unkollegiale Ausdrücke gebraucht habe. Er rufe deshalb den Abg. Ulrich noch nachträglich zup Ordnung. «.«fr Staatsminister Ewald stellt einige Bemerkungen des Abg. v. ,Brentano richtig. Bezüglich der Besetzimg der R'chterstellen in Rheinhessen bemerke er dem Abg. Dr. Schmitt, daß seit dem! Jahre 1900 gegen die Besetzung durch alle drei Provinzen letzt fast gar keine Bedenken mehr vorlägen und solche auch dabei nicht in Betracht kämen. Rheinhessen habe auch keinen Grund, sich in diesem Punkt zurückgesetzt zu fühlen; von den 14 oberen Richtern in Dannstadt seien 6, also beinahe die Hälfte, aus Rheinhessen hcrangezvgen worden. Rach einigen weiteren juristischen Darlegungen des MmisteriaF rats Lorbacher verteidigt , Abg. Molthan seine früheren Ausführungen Er freue sich über die Erklärungen des Staatsministers bezüglich seiner Stellung zu den Schwurgerichten und der Heranziehung des Laienelements. Der Minister Habe auch bezüglich^ der Berufung gegen Straftammerurteite eilten volkstümlichen Standpunkt em- genommen. Redner erklärt sich dann gleichfalls für die Em- führung von Gerichtskassen, man sollte solche Kassen wenigstens zunächst in Mainz, Worms, Gießen und anderen größeren Städten errichten. Abg. Bähr betont, daß er bezüglich der Gerichtskassen den) Standpunkt der Regierung teile, und wendet sich dann in scharfeü Weise gegen den Abg. Fulda wegen seiner Ausführungen gegen den Amtsrichter Mahr. Warum solle dem Amtsrichter nicht das erlaubt fein, waS auch jedem anderen Menschen als Recht zu- stehe? Will man denn die Amtsrichter als Menschen zweiter Klaffe betrachten? Redner versteht nicht, warum Abg. Fulda heute ae* tabe diesen Mann herausgreife, es köime nur deshalb geschehen sein, weil derselbe als Antisemit bekannt sei. Der in jener Ver-« sammlung geäußerten Ansicht des Herrn Mahr stimme er voll-' ständig zu, und er bedauere nur, das; er ber Bersammlung nichtz beiwohnen konnte. Sehr eigentümlich sei, daß von dem Abg. Fulda gerade auf eine Vorstrafe des Betreffenden zurückgegrifien: wurde, ioährend die öerrai doch sonst so sehr gegen die Erwähnung der Vorstrafen aufträten. Auf den Abg. Ulrich und dessen Aus^> führungen lege er keinen großen Wert, er glaube ja wohl, daß! er nicht so gebildet sei, wie dieser Herr; ein Beweis dafür sei ja: schon der, 'daß Ulrich es vom Schlossergesellen bis zum reichen Mann gebracht l>abe (Heiterkeit). DaS fei ihm, Redner,^ noch nicht, gelungen, er sei noch immer Bauer geblieben, da müsse die Schlossers Werkstelle doch Wohl eine bessere Bildungsstätte sein, als bei} Bauernhof (Heiterkeit). Ulrich habe ja auch seinerzeit im Reicks-, tag bei den Zollberatungen vor der ganzen Welt einen glänzenden Beweis seines hohen Bildungsgrades erbracht (große Heiterkeit) und dafür sogar auch einen Orden erhalten, für den er nuv noch die Bestätigung aus dem Zu'kunftsstaate erwarte. (Ter Redner zeigt unter schallendem Gelackter des ganzen Hauses, auch Ulrich lacht mit, die eiserne Kette mit Schloß vor, die Ulrich damals als Preis für sein bekanntes Auftreten ini? Reick»stag aus Hessen übersandt wurde). Präsident Haas ermahnt den Redner, zur Sache zu sprechender seine Rede als beendet erklärt. Abg. Leun wendet sich nun noch, nachdem die Ruhe wieder bergestettt ist, gegen die Ausführungen des Abg. Molthan in betreff der Gerichtskaffen und bittet, es bei den bisherigen Bezirkskafferr zu belassen. Nach weiteren Ausführungen der Abgg. Dr. Schmitt, GietzenerAnzeiger General-Anzeiger NachmittagSfitzung. Die Beratung des Justizetats wurde um 3 Uhr unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Tr. S chmitt fortgesetzt. Staats- und Justizminister Ewald geht auf die einzelnen Beschwerden der Vorredner näher ein. Bezüglich der 5Uage des Abg. Ulrich über das Verhalten eines Amtsrichters in öffentlicher Verfammluug halte er es für notwendig, zu erklären, daß ein Richter in feinem öffentlichen Verhalten sehr vorsichtig fein muß, da es leicht das Bedenken parteiischer Behandlung erregen könne, einerlei, ob ein solches Bedenken gerechtfertigt fei oder nicht. Dem Abg. Fiilda, der von den verfchiedenartigen Bestrafimgen in zivei Beleidigungsfälleu sprach, bemerke er, daß das Dinge feien, in welchen die Justizbehörde nicht zuständig fei: hier komme allein die richterliche Beurteilung in Betracht. Eine Art geheimer Kommunikation zwischen der unteren Instanz und dem Reichsgericht, wie sie Abg. Fulda Qnbcutc, fei völlig ausgeschlossen; sie könne nur in ganz besonderen Fällen stattfinden, im allgemeinen habe sich das Reichsgericht auf das Sitzlingsprotokoll zu stützen. Wenn Abg. Fulda in Zweifel zog, daß auch in Hessen Lohnarbeiter zur Rccht- fviedjung mit herangezogen würden, so erwidere er, daß das Justizministerium richtig informiert fei. Nach den Berichten der Amtsgerichte feien schon bisher bis zu einem gewissen Maße auch Lohnarbeiter als Schöffen berufen worden und das werde miet) künftighin geschehen. Dem 2lbg. Schmitt gegenüber bemerke er, daß auch ein beschränkter Sonntagsdienst stattfinde indem abwechselnd die Beamten einige Zeit im Bureau seien. Die Sonntagsheiligung werde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Fwage der juristischen Vorbildung sei nicht leicht zu beurteilen. Abg. Dr. Gutfleisch habe reckt, daß die juristische Prüfung streng gehandhabt werden müsse. In der Vorbereitung der Juristcnc ftefc Hessen nach seinen Erfahrungen den übrigen Bundesstaaten nickt nack. Bezüglich der Gleichstellung der höheren Lehranstalten für die Zulasfung zum juristischen Studium müsse er Betonen, daß die Zulassung der Realgymnasien nickt nur in Preußen, sondern auch in Sachsen und jetzt auch in Württemberg und anderwärts stattsinde. Tas humanistische Gymnasium trage allerdings den neueren Sprachen nur wenig Rechnung, während die moderne Gerichtsbarkeit auch immer mehr Kemitnis auf diesem Gebiet verlange; es ständen aber einzelnen Nachteilen auch wieder Vorteile gegenüber. Jedenfalls werde mau sich auch in Hessen dem Zuge der Zeit nicht verschließen können, und es sei auch bereits eine nähere Prüfung darüber eingeleitet, in welcher Weise man dem in Preußen em- geführten Modus auch in Hessen nähertreten könne. Der Minister gibt dann nähere Auskunft über seine Stellung zur Straf- prozeßresorm. Ueher die vorgeschlagewe Ersetzung der Schwurgerickte durch Scho sfen g erichte sei er erstaunt und besitze darüber nach seinen Erfahrungen eine andere Anschauung. Die Schwurgerickte hätten sich auch das volle^Ver- txaiien der Bevölkerung erworben. Auch mit der von der Stras- rechtskommission vorgeschlagenen Ginführung der Berufung gegen Schwu rgerich tsurt eile könne er sich nicht einverstanden erklären. Er halte die Berufung nur für Straf l'a mm er urteile als zweckmäßig. Gäbe man auch der Berufung für die Schwurgerichte statt, so würden außerordentli5. viele Semationsprozesse doppelt verhandelt werden müssen. Mit der Einfilhrung dieser Berufung würde man auch die Todesstrafe fallen laffen müssen; ledeiimlls sei es Lener, wenn man die jetzigen Bestimmungen bezüglich ber Geschworenengerichte bestehen lasse. Heber die Frage der Berufung von Laien in die Strafkammer fmiden zurzeit noch Erwägungen statt. Erhalte die Hinzuziehung des Laienelements für erwünscht, sie könne auch für die Richter nur w-lllommen ]eui; Redner selber habe es stets nur angenehm empfunden, wenn sein Urteil mit dem ber Laienbeisitzer übereinstimmte. Eine strenge Bestrasiurg auch kleiner Vergehen, wie sie Abg. Schmitt wolle, lasse sich picht uenneibcit, wenn man nicht ungerecht bei Be- 1345 S 4'/, bi Mr 4 4 4 4 "0 5 S 4 5 4 4 4 3 £ r'/. bc bt b 4W 4 d 5 8nli l'L®r b b bi 4'/, b * f/. 3« 4 H- 2*11. 4*^ 4‘/.; 4 I 4 I 4 4 £ 4 € 8'/.T 4 4 4 4 4 tti 4 37, 3 4% Nu ijt» b{ tyßlilt 5 W v Aus dem Reichstag. R. Berlin, 15. Mörz. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß in der Berliner Zentrale der K o l o n i alvcr wa l t u n g unter ben früheren Ressortchefr in Bezug auf Durchsichtigkeit der Verhältnisse nicht alles so gewesen ist, wie es hätte sein sollen. Abg. Erzberger, der „Ent- hüllungspolitiker" des Zentrums, sprach unlängst von einem ^Vertu schun g s sy st e m der Verwaltung": Erbprinz zu Hohenlohe will nur zu geb en, daß Fehler gemacht worden seien, und in letzterer Hinsicht unternahm es heute der von Erzberger besonders angegriffene Personalrefercnt der Kolonialverwaltung, Geheimrat Rosen, sich vor dem Reichstag zu rechtfertigen. Dem Erbprinzen zu Hohenlohe können jedenfalls Vorwürfe nicht gemacht werden wegen der Mißgriffe, die unter seinen Vorgängern vorgckommen sind. Er hat in seiner Programmrede vom Dienstag das schlichte Bekenntnis abgelegt, daß unter seiner Amtsführung unbedingte Offenheit herrschen solle, und es wird billigcr- weise abgewarrct werden müssen, ob der neue Kolonialchef der seinen Bestrebungen sich etwa entgegenstelleuden Schwierigkeiten Herr werden wird. Abg. Tr. Arendt (Rp.) ist der Meinung, daß man dem Erbprinzen zu Hohenlohe die Durchführung seines Programms erleichtern würde durch Genehmigung des selbständigen Reichskolonialamts, in dem er als starker Mann scharfe Aufsicht führen tonne. Das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl zum Zentrum hin, dem Erbprinzen zu Hohenlohe das Staatssekretariat zu bewilligen. Abg. Tr. Spahn (Ztr.) blieb zwar- kühl gegen den kolonialbegcisterten Ueberschwang des kühnen Kamerun- sahrers Dr. Arendt, aber er sprach doch den Wunsch aus nach erfolgreichem Wirken des Erbprinzen zu Hohenlohe. Ter Widerstand des Zentrums gegen das Rcichskolonial- amt ist also nicht unüberwindlich. Aufsehen erregte die Entschiedenheit, mit der Dr. Spahn gegen seinen Fraktionskollegen Erzberger Stellung nahm. .Gr warf ihm vor, daß er seine Befugnisseals Volksvertreter überschreite und die .Hand biete zur fU n t e r g r a b u n g d er Dis z i pl i n in der Beamtenschaft. Die Petitionskommission des Reichstags sei der Ort, an dem Beamte ihre Beschwerden anzubringen hätten, nicht aber dürfe ein einzelner Abgeordneter sich zum Anwalt miß?- lvergnügter Beamter machen imd sich damit eine gewisse Exekutivgewalt anmaßen. Mit rotem Kops saß Erzbcrger da bei dieser Abkanzelung durch den „Großmeister" der Partei, und sein Mißbehagen wuchs, als der Erbprinz zu Hohenlohe mit dem Dank an den Abg. Tr. Spahn die Erwartung aussprach, daß dessen Mahnung beherzigt werden möge — von Erzberger nämlich. Roch zwei Asrikafahrer, die Abgg. Frhr. v. Richt- Hofen (kons.) und Dr. Sem le r (nL), erklärten ihr Vertrauen zu dem Kolonialprogramm des Prinzen Hohenlohe, Demler mit dem Hinweis, daß gerade die zur Debatte »stehenden Nachtragsetats eine Anklage gegen die frühere Kolonialverwaltung darsielleu, die nicht verstanden habe, das Geld der Steuerzahler am rechten Orte und zur rechten Zeit auszugeben, weshalb diese großen Nachtragsforderungen vvr- igelegt werden mußten. Semler empfahl, die Gouverneure aller Kolonien regelmäßig, ettva von Fwei zu zwei Jahren, in der Budgetkom- mission erscheinen zu lassen, damit dort — nach engl. Vorbilde — Fühlung genommen werden könnte zwischen dem geldbewilligenden Reichstag und den leitenden Beamten der einzelnen Schutzgebiete. Das würde Großzügigkeit und .Planmäßigkeit der kolonialen Politik verbürgen. Die Kanalisation in Hießen. Gießen, 15. März. .- Ein Beweis für das außerordentliche Interesse, das die Gie- ,heuer Bürgerschaft der nunmehr bald betriebsfähigen Kanalisation enlgcqenbringt, darf in dem überaus zahlreichen Besuch erblickt 3ücrben, den die gestrige B ü r g c r v c r c i n s - V c r s a m in l u n g aufzuweisen hatte. Ter Leibsche Festsaal war bis auf den letzten Platz besetzt und viele Besucher konnten nur stehend den interessanten Verhandlungen beiwohnen. Auch Beig. Heyligenstaedt und zahlreiche Mitglieder der Ctadtoerordneten-Versannnlung waren anwesend. Ter Vereinsvorfihende, Lehrer V. Müller teilte in seinen Eingangsworten mit, daß die Hauptversammlung des Vereins am 29. März stattfindc und in ihr rr. a. die Neuwahl des gesamten Vorstandes zu erfolgen habe. Als einziger Punkt der Tagesordnung kam sodann die Frage der Kanalisation und insbesondere der Hausanschlüsse zur Verhandlung. Oberbaurat Schmick führte in seinem Vortrag aus, daß beabsichtigt sei, die Betriebseröffnung am 1. April vorzunehmen. Daran werde mich der Sprring im Kanal nichts ändern, der ein Unfall sei, wie er schon öfters vorgekommcn sei und wie er auch hin und wieder Vorkommen könne. Taß er nichts auf sich habe, beiveise ii. a. die Tatsache, daß die Eröffnung nicht verschoben zu iverden brauche. Hierauf gab der Redner einen Ueberblick über die Einrichtung der Ctraßenkanalisation. Man habe hier sowohl daS gemeinsame System (Schmutzwasser und Regenwasscr zusammen), als das getrennte System (beide getrennt) eingerichtet. Ersteres System habe man in der Altstadt, letzteres in allen übrigen Stadt- iteilcn. Man habe hauptsächlich ans^ hygienischen Gründen das letztere System fast ausschließlich gewählt, sodaß Notausflüsse nach Lahn und Wiefcck vollständig vermieden worden seien. Das gesamte Gebiet, das entwäffert worden sei, betrage 572,64 Hektar, 2>avon gehen ab 9,10 Hektar für die Anlagen, sodaß 563,54 Hektar verbleiben. Hiervon sind 27,6 Hektar für eine gemeinsame und 535,6 Hektar /ür getrennte Entwässerung eingerichtet. Im ganzen ist die abzu- führendeWassermenge an? 3000000Literberechnet,wovon 375000 Liter auf das Seltersberggebiet entfallen. Das gesamte Gebiet außer denr Seltersberg wird durch den Hauptsammelkanal längs der Wieseck entwässert und von dort nach der Kläranlage geleitet. Letztere besteht aus 4 Becken, deren erstes gleich eine große Vertiefung 'aufweist, die dazu dient, die schweren schwinnnendcn Schmutz- Körper abzusondern."Sodann kommt ein Rechen, der die noch vorhandenen schwimmenden Körper (Stopfen usw.) aushält. Hierauf ,gelangt das gereinigte Wasser in einen Kanal, der cs nachher in Die Lahn führt. Tas Wasser wird durch diese Einrichtung zu 75 Prozent gereinigt, bei besonders günstigen Verhältnissen zu 90 bis 95 Prozent und der verbleibende Schinutzrest ist so gering, daß er die Zusammensetzung des Lalmmassers in keiner Weise beeinflußt. Auch dieses Wasser noch zu reinigen, wäre unwirtschaftlich. Weitere Kanäle dienen dazu, das in den Kläranlagen zurückbleibeude Wasser zu reinigen und dieses 23erfahren wird wiederholt, bis das verbleibende Wasser nicht mehr als Wasser zn bezeichnen iü, sondern Schlamm bildet. Dieser Schlamm wird von Zeit zu Zeit aus den vier Becken, mittelst einer Pumpe cntsernt und auf die Felder geleitet. Neben diesen vier Schmutzbecken sind zwei Becken für das Regenwasser vorhanden, das hier ebenfalls nochmals gereinigt piird, während man an anderen Plätzen dieses Wasser ungereinigt die Flüsse gehen läßt. Da die Gießener Altstadt verhältnis- >mäßig lier liegt, mußte eine besondere Vorkehrung getroffen werden, -die ein Rückstauen des Wassers bei Hochwasser verhindert. Das /wurde durch einen sogenannten Hochwasselschiebcr erreicht. Für .das Gebiet aus dem SelterSberg braucht man diese Vorrichtung mickst, weshalb dieses Gebiet durch einen besonderen Kanal entwässert wird, fedoch ist eine Umschaltung vorgesehen, die auch die iReinigung dieses Waffers ermöglicht. Die Pumpenanlage besteht aus einer neuen, 250 Liter in der Sekunde fordernden Hochwaffer- pumpe, der alten, seither am Stadtgraben befindlichen Pumpe, die 180 Liter fördert, und einer Schmutzwasserpumpe mit 100 Liter Fördergehalt. Tie beiden Schlammpumpen, die für die unterste Schicht bestimmt sind, fördern je 10 Liter in der Sekunde. Die Pumpenanlage ist so eingerichtet, daß alle Pumpen zur Zeit eines Hochwassers in Benutzung genommen werden können. Ein Teil der Pumpen wird durch Elektrizität betrieben, diese Betriebsart hat den Vorzug, daß sie schnell in Funktion treten kann, also bei plötzlich eintretendem Hochwasser sofort anzuwenden ist. Bei länger anhaltendem Hochwasser wird Dampskraft benutzt, da diese sich billiger stellt. Der Redner erörterte sodann die Vorkehrimgen zur Entwässerung bei normalem Betrieb, die Benutzung des Klingelbaches zum Zwecke des Regenwasserabflusses, die Spülung der Kanäle, die Vorkehrungen zur Beseitigung des Straßenschnees ii. s. w. Nach dieser Uebersicht über die Einrichtung des gesamten Kanalsystems erörterte der Redner ausführlich die E i n r i ch t U n g der Hausanschlüsse. Gerade die Installation der Hausanschlüsse müffe sorgfältig vorgenommen werden, wenn man die Absicht, die man mit jeder Kanalisation verfolge, auch erreichen wolle, nämlich eine möglichst allen gesundheitlichen Anforderungen entsprechende Entwässerungsanlage zu erhalten. An Hand des Ortsstatuts wurde sodann zunächst die Entwässerungspflicht erörtert, wobei betont wurde, daß diese Bestimmungen im wesentlichen für Neubauten gellen, während die bereits vorhandenen Häuser den sogen. Uebergangsbestimmungen unterworfen seien. Tas Ortsstatut schreibe vor, daß Regen- und Schmutzwasser in die Kanalisation zu leiten seien, so das; in Zukunft fein Regen- waffer mehr aus einem Grundstück in die Wieseck oder Lahn mehr geleitet werde. Ferner sei die sorgfältige Beseitigung der Senkgrilben aus den Hofraiten nötig, wodurch Krankheitsheerde in den Hofraiten beseitigt werden. Auch die Wasserrinnen in den Bürgersteigen werden durch die Absührunq des Regen- waffers durch den Kanal beseitigt. Jedes Grundstück wird selbstständig entwässert. Fast völlig vermieden sei die Einführung von Regenwasser in den Schmutzwasserkanal, um diesen seinem eigentlichen Ziveck nicht zu entzieheli. Für Fabrikabwasser sind in jedem einzelnen Fall besondere Vorkehrungen zu treffen, um das Einführen schädlicher Stoffe zu vermeiden. Grundwaffer soll an die Schmutzwasscrkanäle überhaupt nicht unb in die Negenwasserkanäle nur ausnahmsweise geleitet iverden können. Alle Hausanschlüffe können nur auf Grund besonderer Hausentwässerungspläne gemacht werden, schon mit Rücksicht auf später vorzunehmende Arbeiten ist dies geboten. Die Hausanschlüsse dürfen nur durch besonders zu- gelassene Installateure ausgesührt werden. Besondere Bestimmungen sind für die sogenannten Hochwasserverschlüsse getroffen, um bei einem Rückstau des Kaualwassers ein Ueberfluten der Keller zu verhüten ; die wenigen tiefer liegenden Keller können durch Pumpen leicht wasserfrei gehalten werden. Für das bei den Entwässerungsanlagen zu verwendende Material sind besondere Bestimmungen getroffen, die bei Verwendung guten, zweckentsprechenden Materials möglichst geringe Kosten verursachen. Das Gefälle soll im allgemeinen wenigstens 1:30, aber nicht mehr als 1:15 betragen. Ausnahmen sollen durch sog. Fallleitungen erfolgen. Im allgemeinen sollen innerhalb der Häuser Gußeisenröhren zur Verwendung gelangen, während für Regensallröhren außerhalb der Häuser Zinkröhren teilweise zulässig sind. Der Durchmeffer der Falllcitungcn schwankt je nach ihrer Inanspruchnahme zwischen 30 und 125 Millimetern. Im allgemeinen braucht man bei Wohnhäusern kaum über 100 Millimeter zu gehen. Jedes größere Fallrohr muß aus Eirunden der Entlüftung über Dach geführt, werden, da die Entlüftung durch die Einsteigkanäle in den Straßen nicht genügt. Zu beachten ist, daß die Ventilation durch die Regenvohre nicht unmittelbar unter Dachfenstern erfolgt. Tic Schmutzwassereinläufe müssen sämtlich Geruchverschlüsse haben. Große Küchen, Waschküchen und Wurstküchen brauchen Fettsänger. Für die menschlichen Abfälle sollen möglichst freistehende Spülaborte eingerichtet werden, bei denen Holzverschlüffe zu vermeiden sind. Die Geruchverschlüsse bestehen aus S- oder U-förmigen Röhren, in denen Wasser steht. Sie find unter jedem Abort, Waschbecken usw. anzubringen. Die Gefahr des Einfrierens ist nicht groß, wo sic vorliegt, muß der Geruch- Verschluß möglichst tief angebracht werden. Eine sorgfältige Unterhaltung der Hausentwässerungcn ist selbstverständlich. Für die bereits vorhandenen Anlagen ist eine Dichtigkeitsprobe nötig,belieben sie diese, so können sie beibehalten werden, auch die leider früher viel verwendeten schottischen Röhren. Zu vermeiden ist der Ueber- gang von einem breiteren in ein engeres Rohr, damit Verstopfungen vermieden werden. Jedoch ist vorgesehen, daß bestehende Hausentwässerungsanlagen auf Widerruf beibehaltcn werden Törnicn. Betonen wolle er, daß ba^, was man mit der Kanalisation für die Stadt Gießen erreichen wolle, auch durch möglichst sorgfältige Anlage der Hausänschlüsse gefördert werde. (Lebhafter Beifall.) Nachdem der Vorsitzende dem Redner herzlichen Dank ausgesprochen hatte, begann eine lebhafte Diskussion. Stadtv. L ö b e r fragt nochmals, was es mit den Rissen auf sich habe, ob wirklich hierdurch nicht später dovvelte Kosten zu erwarten seien, und ob nicht vielleicht ein falsches Profil gewählt worden sei., Eine befriedigende Auskunft hierüber werde von der Bürger- chaft erwartet. Oberbaurat S ch m i ck erwidert, daß der Sprung merkwürdigerweise iit dem allerbesten Baugrund entstanden sei, das sei ein Beweis, daß das Profil nicht daran schuld sei. Die Gefahr eines Einsturzes bestehe nicht, und der Riß sei so gering, daß ihn niemand, der nicht besonders darauf anfnierffiun gemacht werde, bemerken werde. Der Riß werde beseitigt und zwar auf Kosten der Bauleitung, Nach seiner Beseitigung sei der Kanal o gut, als ob nie ein Riß vorhanden gewesen sei. Aus Anfrage des Heprn Bergen erwidert Oberbaurat S ch m i ck, daß die Risse zwischen der Waschanstalt und der Kläranlage an drei Stellen entstanden seien. Eine weitere Anftage lautet, ob nicht die in den älteren Anlagen vielfach vorhandenen Röhren von 1.5—20 Zentimeter Durchmesser in Gebrauch bleiben könnten, wie dies in vielen anderen Städten der Fall sei. Dadurch würden Hundert- tausende gespart. »Verner wird gefragt, ob nicht bei bestehenden Anlagen, wie in Darmstadt, Abortrohre, soweit sie außen angebracht seien, auch hier bleiben könnten. Herr Bergen fragt noch au, ob nicht die Entlüstungsrohre den Feuerungsanlagen zu geführt werden könnten, um die Gase durch Verbrennen zu beseitigen. - Oberbaurat Schm ick führt aus, daß die vorgesehene Entlüftung genüge. Tie Bestimmungen, daß ältere weitere Rohre beibehalten werden dürften, seien nicht angebracht, da hierdurch leicht Verstopfungen entstehen Tonnten. Sie werde da, wo sie noch vorhanden seien, jedenfalls beseitigt werden. Auf eine Bemerkung des Stadtv. Löb er erklärt der Vortragende noch, daß ein Verputzen der Rohre sich nicht empfehle, jedoch sei eine Verkleidung durch Givsdiele, Tapete usw. da, wo es angebracht sei, nötig. Tr. Zinßer bemerkt, nach der Verordnung sei eine Verkleidung nicht zugelassen, das sei doch ein Widerspruch mit den jetzigen Auslassungen des Vortragenden. Oberbaurat S ch m i ck erwidert, nur feste Verkleidungen seien unangebracht, und beruft ich hierfür auf die Autorität des Geheimerats Dr. Gaffky. Herr Schlüter fragt, ob auch Entlüftungsrohre nicht verkleidet werden dürften, worauf erklärt wird, daß dies in den ’eltenen Ausnahmefällen, wo es vorkomme, u. 11. gestattet werden könne. Eine weitere schriftlich vorliegende Frage betrifft die Kosten- anfbringung. Vorgeschlageu imirbe dabei, daß die Kvsten zum weitaus größten Teil durch eine besondere Kanalsteuer zu decken seien, wobei auch die Kosten der Straßenreinigung usw. gedeckt werden Tonn leit. Ferner solle ein Teil durch einen nicht zu hoch bemessenen Beitrag der Hausbesitzer je nach der Länge der Straßenfront gedeckt iürrben. Hierbei seien auch, vielleicht mit einem geringeren Betrag die Besitzer unbebauter Grundstücke heranzuziehen. Stadtv. Löber schlägt vor, ev. die Brandsteuer beim Ausschlag der Känalsteuer als Grundlage zu benutzen. Herr Ruckstuhl schlägt vor, die Kosten durch einen Zuschlag zur Miete zu decken, während Herr Grünig die Hausbesitzer zu 1/3 und sämtliche Steuerzahler zu 2- herangezogen haben will. Nach einer weiteren Aussprache hierüber schließt der Vorsitzende die Versammlung mit dem nochmaligen Arisdruck des Tankes für den Vortragenden. Aom Raubmörder Kennig. Stettin, 15. März. Hennib verbrachte die Nachr in der Tobsuchtszelle, welch? durch zwei Doppeltüren abgeschlossen war, vor der zwei Schutzleute mit Revolvern postiert waren. Die Vernehmung Hennigs fand heute vormittag auf dem Polizeipräsidium statt. Zuerst wollte er nicht aussagen und klagte über Hunger, Durst und Schwäche. Darauf ließ ihm der Polizeikommissar ein Beessteak und eine Flasche Wein kommen. Tann machte, er verschiedene Aussagen, die nach Ansicht der Kriminalpolizei feinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit haben. Er b e st reitet, den Kellner Giernot h ermordetzu haben, gibt aber zu, der spiritus rektor bei der Ermordung gewesen zu fein. Den Mord selbst habe ein Mitschuldiger ausgeführt. An dem Ueberfall auf den Kamme r h e r r n v. Z i z e witz war Hennig, wie durch die llnter- suchung festgestellt ist, nicht beteiligt. Er gibt jedoch an, den Attentäter zu kennen, es war sein Komplize Franz, den er sonst nicht kenne, der aber mit ihm von Berlin nach Stettin gefahren sei. Er gibt an, in Berlin bei der Hetzjagd auf ihn in seinen Filzpantoffeln ruhig bis zum Bahnhof Alexanderplatz gegangen zu sein. Dort sei er mit seinem früheren Komplizen zusammengetroffen und hätte sich Stiefel und eine Jacke, die er heute noch trage, soivie einen braunen Schlapphut gekauft. Dann sei er mit seinem Genossen ruhig nach dem Stettiner Bahnhof gegangen und mit ihm nach Stettin gefahren. Hier sei er unbehelligt angekommen und ausgestie§en, habe sich dann auf verschiedenen Böden versteckt gehalten und darauf Wohnung gesucht. Er gibt zu, in Stettin vom Stehlen von Fahrrädern gelebt zu haben und zwar habe er 5 Fahrräder gestohlen, die er teils auf der Straße, teils in Wirtschaften veräußert hätte. Die ihm zur Last gelegten Einbruchsdiebstähle bestreitet er, die von diesen Diebstählen Betroffenen erklären jedoch, daß Hennig der Täter sei. Heute nachmittag wurde Hennig in Begleitung des Kriminalkommissars Schrötter und zweier Kriminalschutz^ leute nach Potsdam gebracht. Tie Belohnung von 3000 Mk. dürfte in der Hauptsache dem Wächter der SchließgesellschaifL Hase und einem Fleischergesellen zufallen, der an der Festnahme großen Anteil hatte. Die beiden Kriminalschutzleute dürften leer ausgehen, weil nach einer Verfügung des Ministers des Innern derartige Belohnungen nur an Privatpersonen auszuzahlen sind. Indessen dürften die beiden Beamten wegen ihres mutigen Verhaltens doch besondere Prämien er- halten. Mrchliche Naehrrchtem EvangeLischc GcmeUtde. Sonntag, den 18. März, Oculi: Hottesdlenll. In der Stadtkirche. Vormittags 91/? Uhr: Pfarrer Kraus. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer "D. Schlosser. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. Montag den 19. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag den 20. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeirrde. Mittwoch, den 21. März, abends 6 Uhr: 4. Passionsandacht. Pfarrer Schwabe. In der Johanucskirchc. Vormittags 9'/, Uhr: Professor v. Eck. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Abends 6 Uhr: siehe Stadtkirche. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung int Konfirmandensaal der Johanuesgemeinde. Montag, den 19. März, abends 8 Uhr: Bibel stunde im Konfirmandensaale der Lukasgemeinde. Text: 1. Petr. 2, 18 ff. Pfarrer Euler. Abendmahlsieiern mit Beichte für Lukas- und Johannes- gemeinde finden statt: Am Sonniag Judiea, den 1. April, Sonntag Palmarum, den 8. April, Gründonnerstag, den 12. April, jedesmal im Abendgottesdienst, Karfreitag, den 13. 2lpril, im Vormittags- gottesdienst. _______________ Katholische Gemeinde. Samstag, den 17. März 1906. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag den 18. März 1906. 3. Fastenf 0 nntag. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. „ um 91 z Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachutittags um 51/, Uhr: Predigt; darauf fakramentalische Bruderschasts-Andacht. Mittwoch, 21. März 1906. Abends um 6 Uhr: Fasten-Andacht. Israelitische Religionsgemeindc. Hottesdiena in der Synagoge (Südankage). Samstag, den 17. März 1906. Vorabend 6.15 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. 9tachmittags 3.30 Uhr. Schrifterklärung. Sabbathausgang 7.20 Uhr. Israelitische Religionsgesettschaft. Hottesdieng. Sabbat h feier am 17. März 1906 : Freitag abend 6.00 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 7.20 Uhr. Wochengottesdieitst: morgens 7.00, abends 6.00 Uhr. Essen fehlt dem Blut der Blutarmen und Bleichsüchtigcn. Am wirksamsten wird das Eisen dem Körper durch das wohlschmeckende Perdynamin (1 Flasche 2,50 M.) oder durch den nährenden Perdynamin-Kakao (1 Büchse 2,50 M. zugeführt. Letzterer ist an Stelle des Morgenkaffees zu trinken. Lehrfabrik - Thürlngisches- - ■■ > in«- । , "ff3 ■ 8? Elektro- und Maschinen- Teöhmkum Jlmenau Werkmeister. Prospekt' K3 Meininger 4 Preuß. do. 72.60 Lire 500 M. 41', Bukarest 47, 4059 t 102.30 2043 t Kovenhag. v. 190] unk. 1011 117. 84.80 i. Mannheim unk. b. 1902 . R ein. Hyv. unk. Sächsische Rente 4 MoSkau-Kasan unk. 1915 Wien Kommunal i. G. gar. b. 1908 102.30 Stadt Buenos-Aires v. 1892 v. 1888 do. do. i. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 bis incl. Set. 52 do. 101.— Kt. M. 24. 77.60 Lire 4 Italienische Rente 129 66.30 i. 0. 101 ö.fl Stan desherrliche Anleihen. M. s.fl. 99.90 öff.G. 126.25 Wittgenstein-Hohenstein . 97.70 M. 1884 31/, Frankfurt 101.50 Mnlichm Ä j der fon- Svcziffz. . . do. 1881/88,92,93 M. ; der ton« Bank 164.50* do. do. Badische Bank . M. 97.90 abe. 83.90 144.80 M z im Ron- v. 1888 it. 1894 v. 1891 Lit. H . . M. 600 Bcreinsbank . amort. ab 1907 TiSkonto-Gesellschaft M. 600'1200 v. 1905 amort. ab 1910 M. 600/1200 Fr. 116.50 i. B. v. 1900 Eisenbahn-Renten-Bk. . 4 Freiburg 98.40 27, u. 1884 abgest. 37, do. Anrechtscheine do. 98.40 do. cons. v. 1890 steuerfr. do. Unverzinsliche Uose Lstr. eonv. itnif. v. 1903 do. Natlb. f. Dtschl. S. I-V M. 300/1200 Fulda v. 1901 Ser. I sl.7 171.- Jelcgenheit 49.50 M. 102.20 P-s- abgest. do. 100.75 Sufi. E.-B. i. G. v. do. 91.50 M. 1897 . 4 do. 10480 Lstr. Ultimo 97.50 v. 1898 do. Fr- Industrie-Aktien . Lstr. Pfandbriefe. do. P-s- do. cons. innere 37, do. 100.60 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. 37, do. do. S. 27, 37, 39 it. 42 unk. 1905 Illi 37, do. 1899-1901 4 Nüntberg b. 1913 unk. 1902 unk. b. 1913 a. b. 1908 unk. 47, Offenbach 100.50 do. S. 45 (tilgb.) b. 1906 unk. do. L S. 37, do. Oest. Süd (Lomti.) stf. 400 100 20 do. v. 1901 Fr. Ser. 311-330 nnk.b.1913 v. 1883 abgest. hmK?' do. C. v. 71 i. G. einbt abe. amort. Rente amort. Rente 95.20 95.— do. do. Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 4 4 1910 . 1910 . u nt. b. 1906 unk. b. 1911 M. Kr. 101.40 99.60 4 37, do. do. do. do. do. do. do. do. 1000 500 1000 110.40 106.50 97 70 102.70 Reichsbank Frankfurter 4 4 do. do. M. 1000 Tlr. 100 M. 1000 M. 1000 M. 1000 100.00 100.40 b. 1914 . b. 1905 . b. 1908 . b. 1912. Mi acht- 4 4 4 4 4 4 37, 3 6 5 6 B 5 amort. Rente do. Rente 3 3 4 37. 3 unk. b. 1901 unk. b. 1902 nnk. b. 1908 unk. b. 1910 unk. b. unk. b. unk. b. 97.30 101.40 47, 4 37, 3 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. bO. unk. nnk. unk. unk. 1909 1911 1913 1905 1907 ymtixvbt. al er. 47, 4 4 4 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 4 500 500 ö. ff. Kr. 100.60 99 70 100.20 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 1903 1879 1900 100.- 100.70 100.10 104.40 97 80 98 50 mitgeteilt von der 96.20 98.50 98.— 99.- 101.80 102.10 102.50 103.— 100.— 103.50 108.20 100.70 ■n 5 3 do. do. öff.G Kr. 37, 37, 37, 37, 3? 37, 37, 37, 37, 3'/, 37, 4 3V, 1902 1908 1906 4 37, 4 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 490 — 406.20 80.40 M. ö.fl. ö.fl. M. 4 3*/, 37, 37, v. v. v. v. v. v. v. 8. ff- M. 8. ff. '^ottborbbabn . . Ital. Mittelmccr Anatol. Eisend. . Rrinee Henri Prag-Dux St. Akt. 37' 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37. 102.70 98.80 98.— v. 1903 v. 1896 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 ' einem großen en leer des len aus- n wegen ien er- n. 34 unk. b. 1907 . it. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . v. 1881 v. 1888 v. 1898 V. 1903 400 400 400 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30-33 convert. v. 1897 v. 1902 Fr. Fr. v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . v. 1898 . . v. 1902 Ser. II 1905 1906 i. G. i. G i. G. i. G. i. G. 84.25 74 70 37, do. 37, do. ö. ff. 200 ö. ff. 260 M. 1200 Dir. 200 600/1200 unk. b. nnk. b. unk. b. unk. b. 88.20 98.70 86- 86.- 102.80 99.70 do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 . ö. ff. 150 . ö. ff. 150 do. do. do. Zürich 101.40 82.20 95 50 100.— 37, 37, 37, Fr. M. Ser. 6 Cer. 7 Ser. 8 103.— 94.80 87.50 100.30 103.20 68.60 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 Pes. Lstr. M. 4 37. jt«n den OM- fees do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 M. Fr. 142.50 143.— 148.— 150.- Ser. 69-82 unk. b. 1904 Kommunal .37. do. 37, dv. 37, do. 6520 143.80 160.- 133.90 t. (S. v. 1903 i. 61. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . Lose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. ff. ino . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . fi.ff.100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. ff. 500 do. Gold-Rente do. einbeitl. Rente (conti.) . . > do. Staats-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conti. Elisab. Obl.) i. 65. steuerfr. . VorL Di». 6.18 87, 57, 27, 12.95 8 0 0 7- 7 nnk. b. 1908 . unk. b. 1909 . nnk. b. 1912 . unk. b. 1914 . unk. b. 1915 . unk b. 1912. 85.40 82.20 82.40 77.50 75.30 75.— 100.— 100.90 v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 Ansbach-6ril, jedes- ormiitags« a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . (Strastenbahn) v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. II. n. HI. Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . . . . eicht- nb m bei' onunuiiiM 98.70 98.70 99.-- 99.40 106 — 100.50 27,. do. 27k, do. 37, 4 37, 4 4 4 4 4 3'/. 37. 37, 37, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 102.50 101.— 98.90 98.50 98.- S. 18 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 18 S. 24 v. v. 37, Kassel abgest - - 31/, Kisstngen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 ... 500 200 4 37, do. 37, do. 4 Pfälzische Provinzial- und Communal- Obligationen. u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 Ocst.-Uuq.StaaSb. Oest.Südb.(Lomd t Oest. Rordwcst A do. B • Raab-Odenb. . . 100.80 88.70 100.80 88.70 102.40 99.40 99.40 . ff. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f. ff- 7 Fr. 10 6. ff. 100 ö.fl. 100 . f.ff.7 ö. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ff. wo Lire 30 Heidelberg do. 37, do. Zi/, Karlsruhe v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 1891/92 (abgest. . 1898 1902 unk b. 1908 1905 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Dersch. (conti. Franz-Fosef) i. Silb. steuerfr. . 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . . 37,Lafir v. 1889 37, do. ti. 1902 ...... 37, Limburg abgest 31/, Ludwigshafen v. 1896 . . . . 31/’ do. ti. 1903 unk. b. 1908 4 ’ 37, 37, 37, Ocst.-Ung. Bank . . Oest.-Länderfiank . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. Htiti.-Akt.-Bk. M. 69.20 76.20 15 — 91.60 102.— 92- 91.10 91 20 92.10 84.- 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. ti. 1871 Russische Südost 97 steuerfr. do. 98 nnk. 1909 Mr. gar. 97.20 97.20 87.25 Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . , . Russische v. 1866 . . . 99.80 99.30 99.30 106.30 96.50 67.40 do. do. Lissabon Moskau do. do. do. do. do. 98.90 53.— 53 90 106.20 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 121.20 141.50 200.75 163.50 187.80 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Pfdbr. B do. do. do. do. do. do. do. do. do. 100 60 100.60 100.60 102.— 102.90 97.— 97.— 97.— 97.60 100.25 94.25 100.— 95.50 100.80 100.80 101.70 102.30 103.— 99.10 100.— 94.90 94.90 96.80 100.50 100.90 95.80 95.80 97.60 101— 10L— 101.60 101.90 102.50 95.80 97.— 101.20 98.40 155.— 200.— 132.— 92.20 296 — 172.75 125.50 164 — 122.70 124 30 146.90 243.60 112.75 129.20 189.60 164.20 112.- 119.30 207 50 159.- 95.50 124.20 132.60 117.- 215 — 117.40 112.50 3 4 4 3 5 5 37, do. ... _. . „ do. Landw. Kreditbank Lit. D-J 3 3 3 3 4 4 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 Rumän. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Oesterr. Lokalfi. (vcrstaatl.) . . . do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Elilab.-A.) i. steuerst. Pv. . . Pottug. nnisiz. v. 1902 Set. I . . do. uniffz. ti. 1902 Ser. III . 103.30 99.60 99.60 86.20 87.60 99.70 99.70 100.— 89.50 Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do. do. 146.80 146.80 372.— 40.— 98.— 97.90 97.90 98.50 37 Köln-Mindener . 37,Lübecker ti. 1863 27,Lütticher ti. 1853 ~ Madrider abgest. Gold-Anl. v. 1889 .... „ Eons. E. B. Ser. I u. II 89 w Gold-Anl. Em. III v. 1890 . Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Htip.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 do. t- P. . v. 1898 unk Invest-Anl. . v. 1889 . . . unk. b. 1907 Ser. 10 Hypotheken-Akl.-Bk. \ Quf 80o/o abg do. I Htiti-D. Ff. 4% gar. v.d.G.b. 1904 do. do. Hessische do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. ho. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 11 7- 7- 5 67» 9 77, 4 57, 5 5 10 4.3 5 83/ 4 7 47, 7’ 6 8 9 67, 7 7 7 99.20 99 30 99.70 99.70 99.20 3 67< 101.20 97 70 97.8n 98.10 102.50 98.20 Frk. Hyp.-Krcd.-Der. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . II. Außereuropäische. t. inn. G.-Anl. ti. 1887 . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier ti. 1901 unk. b. 1906 . . 3V, do. ti. 1899 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Htiti.- u. Wcchselbk. s. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Htiv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 Bresl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wcchsclb. Tlr. 100 5 4 4 37, 6 47, do. dv. do. do. do. do Südd. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. »0. do. ö. ff. 200 ö. ff. 200 ö. ff. 200 . M. 600 . s. ff, 350 37, do. do. r. 101 12 5 6 87, 77, 57, 0 9 77, 41', 6" 6 5 10 47, 6 87« 4 7 5 67» 9 77. 8 7- 77, 7 7 v. 1884 eonv. v. 1888 eonv. v. 1895 . . v. 1898 . . (vr. Pommr.- abgest. 8O7o abgest. 8O7o Rhcinprovinz Ausg. 20 n. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 . . . . „ ], do. N 10, 12-16, 24-26,29 37, Hess. Provinz Oberfiessen 37, do. do. Starkenburg . . . . • do. do. ti. 1886,97,190 St.-Rente St.-Anl. v. 1899 .... Aul. abgest. ..... do do 47, Chile Gold-Anl. ti. 1889 . . " Chinesische Staats-Anl. ü. 1895 v. 1896 37, Gottfiardbafin 37, Iura-Bern-Lnzern gar. 37, Fura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. S. 29 unk. b. 1906 . . . 47 Grf. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 4 Fürstl. SolmS-Braunfels v 1880 37, do. do. v. 1886 37' Gräff. SolmS-Laubach abgest. , 31/, Fürstl. SolmS-Lich 37 Gräff. SolmS-Rödelheim . . . 4 Fürstl. 'w'" " «.t—n.... Franks. Hypothek-Bank do. Hyp.-Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 1890 . Lstr. . . . M. Würzburg v. 1899 unk. b. ti. 1903 unk. b. Staatl. oder prov inzi al-garant. ’<7, hess.LandeS-Htiti.Bk. Ser.I—V unk 1909 37 do. do. Kommunal Ser In.II nnk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler Landes-Creditanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 BuderuS r. 103 . . 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 47, do. r. 102 ..... 47, Ei send. Rentenbank 4 do. do. - - - 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt do. ti. 1902 steuerfr. Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. . do. ti. 1896 steuerfr. . Bank für handel und Industrie Depositeniasie Gießen. 5 Ungar.-Galizische . stf. i. S. 4 Vorarlberg . i. ’S. 27,0 Ital.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. 2*/,e do. do. 47< Oest. Silber-Rente do. Pap'.er-Nente 8'/, Schwedische v. 1880 abgest. . . . 3'/, do. ti. 1890 3 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. do. do .... Preußische ConsolS do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 2000 r b. 1913 1000 r Verzinsliche Badische Prämien . . . « Bayerische Prämien . . . Donau-Reguliernng . . . 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 unf. b. 1906 abgest. .... unk. b. 1905 u. d. Verl, umtschb Mainz ti. 1900 unk. b. 1910 abgcst. 1878 n. 83 abgest. Lit. J ti. 1884 ti. 1886 u. 88 . . . 37, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. G07o 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . - 37, do. do. do. v. 1904 27,Stublweißenb..Naab-Graz . do. ex. A. Sch. 37i0 Neavel staatl. gar. Stockholm ti. 1880 . 37, do. v. 1898 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V °Lrz. * fäei ^9 cm| lunger, nmif)Qt pachte iminas. , V iu l?rbunq schul- Kain. föntet 1 jedoch J ihm Berlin 1 Mg • -tert hoffen >te noch ^nn sei 37, do. privil. . . 3 do. garantierte ti. 1901 nnk. b. 1907 . v. 1887/89 .... ti. 1896 unf. b. 1901 . v. 1903 unk. b. 1914 . 4 ' Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 ■ “ unk. b. 1905 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 15. lliövj 1906. ___________ do. Südwcst stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. NralSk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warich.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . do. ti. 1889 I. Rg. - - do. ti. 1889 II. Mg . . . Saloniquc-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 87, Türk.-Egypt. Tribut ... do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m Bayr. E.-B -Aul. nnk. b. 1906 do. E^B. u. Allg. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . 4 4 4 4 ,S7io 4 87, 3 Württbg. Bankanstalt VercinSbank do. unk. b. 1907 47, Russ. StaatSanl. ti. 1905 Consolid.-Anl. v. 1880 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 ti. 1889 ' ~ v. 1889 v. 1891 Psenburg-Büdingen Psenb.n.Büd -Birstcin ti.1887 do. -Wächtersbach ti. 1821 do. Bagdad-Bahn . • . Ungarische Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . 27,„ LivorueS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. See. stfr. gar. I n. II 4 Sicilianische steuerfr. i. G. v. 1889 4 do. „ i. G. v. 1891 rz- & 4 37, 4 8 4 37, 3 4 4 87, 87, 3 3 % r- 37, tv. dc. Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Nürnberg. Bercinsbk. M. 300/1200 Kr. 1400 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 4 Berl. Hyp.-Bk. 37, do. 4 Frk., Hyv.-Bk. 37, do. 37, do. 41/, Javaner Ser. II ti. 1905 do. v. 1905 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr. Lstr. do. do. Lit. N-P . . 37, Samtig. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unf. b. 1905 - • Scr.301-310 unk. b. 1908 47, i Egyptische uniffzicrte Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Fcrd. Nrdti. 1887 stf. i. S. . . b. Ausländische. I. Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. ti. 1902 unk. 1913 4 do. do. 5 Bulgor. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 17 Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. 1’7 do. Monopol-Anl. ti. 1887 . . Rbl —— Lire! 101 50 M. Braunschweig. Landes-E.-B. II E . . do. I E abgcst. do. IHE unk. ti. 1905 do. Westd. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. ti. 1904 47, do. innere ti. 1888 .... 47 do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. V do. do. do. v. 1897 . M. 37. do. 1905 37, MeV v. 1903 unk. b. 1912 . . 4 'München v. 1900/01 unf. b. 1910/11 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 37. Ranbeim v. 1902 unf. b. 1912 . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . v. 1903 unk. b. 1903 nnk. b. 1907 Württembg. ti. 1875 —80 abgcst. v. 1900 .... do. do. Franz-Josc Kaschau-Odrb. do. do. do. do. do E.-B.-Anl Bremer St.-Anl. ti. 1888, 92, 99 . 1>Oi do. u. 1896 unk. 1912 Hamburger v. 1902 unk. b. 1912 . Hamburger St.-Anl. ainrt. 1900 n. 1909 v ■ do. do. v. 1887,91,93,9 37, 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 188« .... 4 ’ Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unf. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 37' Berlin ti. 1886/92 4 Bingen v. 1901 unf. b. 1906 . . 3 do. v. 1895 2V10SübitaL (Merid.) @r.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . 37, do. 3 do. Prag-Dux v. 1896 „ i. G. Raab-Oed -Ebenf. N i. G. do. do. ti. 91 „ i. G. do. do. ti. 97 „ i. G. Rudolf .... „ i. S. do. (Salzkqtb.) stf. t. G. . . | 100.50 . 99.10 . 100.70 . 98.50 . 98.80 37, Ulm ti. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 unf. b. 4 87, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 4 37, do. 4 Hambg.Hyp^Bk. S. 141 -340 unf. b.1905 do do. S. 341-400 unf. b.1910 do^ do. S. 401-470 unk. b. 1913 47, Mccklti. Hyp. n. Wbk. Ser. I Verl. 4125 do. do. Ser. 3 abgest , do. do. Ser. 2 n. 3 nnf. b. 1905 ti. 1894 37' do. ti. 1905 nnk. b. 1915 . Mannheim v. 1901 unf. b. 1906 ! 74.90 102.30 101.40 102.50 131.90 150.— 126.25 -c 5 5 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. 100 M. Tlr. do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 4 do. StaatSb. v. 83 „ i. G. . e M. 3 do. I—VIII Em. „ i. G. 500 Fr. 3 do. H Em. „ i. G. 500 * 3 do. ti. 1885 „ i. G. 500 * 3 do. (EraänzqS.-N.) , i. G. 500 H 3 do. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. 100.— franhfutltr 55rfe Aschaff.Masch.Pap 176.- ßerliser ßotft. BliesmbachBcrgw. 74.75 94.- 9?eiie Boden A. G, 143.- Bochumer Guß . 236.50 100.90 Brauerei Binding 240- BuderuS Eisen . 125.60 102.- „ Henninger . 152.50 Concordia Bergb. 308.— 101.10 „ do. Pr.Akt. 154 50 Tt. Lnremb. Bgw. 222.25 103.— w Kemvff . ■ 137 5<' Elektr.Lichtu. Kraft 136.— 96.70 H Mainzer Akt. 269.50 Esckweiler Bergw. 253.25 96.70 „ Rettenmeyer 132.- Faixon Mannstädt 190.10 97.50 „ Stern(Otierr.) 228.- Kelsenkirch. Brgw. 220.50 99.50 „ Wcrger . . 101.- Harpcner w 211^0 Zements. Karlstadt 123.- Hasver Eisenw. . 229.— 100.1') Cdem. Bad Anilin 435.60 Hemmoor Zement 123.30 100.10 „ Blein.Stlti.Br 141.- Hibernia Bergw. —.— 100.50 w Griesh. Elektr. 254.— Härder 4'orz. Bgw. 190.30 101.30 w Albert . . 347.- Häsch. Eisenw. 229.75 102 30 Dt. Atl. Telegraph 133.50 Humbold Masch. . 126.40 101.30 Elektr. Böse Porz. 86.- Laurahütte. . . 240.75 102.80 w Allgem. Berlin 218.30 Massen Bergbau. 135.50 100 — „ Lahmcycr . . 141 — MülheimerBergw. 191.25 97 — „ Slnlckert . . 128.- Nordd.Wollkämm. 153.25 97.— „ Siem. L Halske 185.50 Nordstern fiohle . 295,50 97.70 „ Untern. 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