IW --------WRfafa tz u-Dellkatchn^eschait wird Lehrmädchen ucht. binintt loiort evenlnell ££^***M SMn> bei st.» hriitl. Ck vta. BA-Zz Ss§Ä; tlitt °chlba?er?^ri, *C **I? ^Bcner ÄU«1^ 89i «SWL ~-^^urqcr Sfr** l®95 I ioj. qe^?^®* *liiai ZOM- . RSdch-° " ---GdL Z-ZStz Jahre all welcher 7 Jahre « er groBeien weil!. Zigarre«. tu taug ist, mit lämll. Kontor- d Lagerardeuen |oro. Lxpedu. ttifl vertraut, wünscht sich per Äprü ju verändern. öchri'lliche Angebote unter 970 i den Giesiener Anzeiger erbeten. IkMietzeuts MDek^lcIO». RStyc^, vtt der Seld^fteüe = t&twr ÄMgers. (0" 'ür Kinder (Wätfiitu) vn ’ 3 uttb l1!, Ww. Wio lege mbrLv.Familie gesucht. Lchri'Nstche Angebote muerM l den Giexencr Anzeiger erbel^ Mk. 30000 sowie Mk. 10000 lsl.HypothckeuauszaleW. Lchrmllche Anfragen unter N. ^den (Alesiener Anzeiger erbeten« 80 000 BlarK >ch earöt *>'*?•?„?MtV u««o pborgW *'Ä ”*66i* " V**:* ST HSärw use Mernü* puUI rerl°(l”endSter->) # e alte (üegeii Rr. 89 • rf4et«t 1L«Nch auhn ©OTtTttQfl«. t«m Öie&ener Anzeiger werden im Wechlel mit dem Kesflschen Landwirt die Siebener Familien, blätter oiennal in der Woctte beigelegt Rotationsdruck tu Verlag der Brüh Vlchen Unwerf.-Buch-u. Stein- bmderet. 9l Lange. Redaktion, Ervedrriorr und Druckerei: Echot st rage 7, Redaktion e=^ 113 Verlag u.Exved.^^51 Adresse für Deoeschen: Nuzeiger Gießen. Erstes Blatt Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Sichen ■ LS 6. Jahrgang jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. 3roeigfieQen uronatlich Co 'Bf.; durch diePosl Alk. 2.— viertel» jährl. ausschl. Beslellg. rlnnahme von Anzeige» sür die Tagesnmnmer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenvreis: lofal 12'BU auswärts 20 Pfg. Verantwortlich Hit den doIil und allgein, Teil: P. Witt ko; für .Stadt und Land/ und 1®end)t£-iaale: Ernst peß; für den Anzeigenteil: HanS Beck. । jr r Donnerstag 15. Februar 1906 Bezn gdpreist ra monatlich 7bVi.. viert ek- Pie üeuiige 'Nummer umfaßt 10 Seite«. Per Jinanzausschuß der zweiten 6eff. Kammer hat, — so wird unS heute,Jon unserem Darmstädter Redakteur geschrieben — am 14. d. -sttS. bereits die Vorberatung .des Staatshaushaltsetats zum Abschluß gebracht und damit seine Hauptarbeit für dieses Jahr beendet. Der Ausschuß hat diesmal in anerkennenswerter Weise noch rascher gearbeitet als in den Vorjahren, und eS gelang dies tim so besser, als außer der Streitfrage bezüglich der von der Negierung verlangten höheren Zuschüße von elf Gemeinden jzu den Kosten der siebenklassigen Realschulen wesentliche Differenzen überhaupt nicht zu überwinden waren. Gestern und vorgestern beschäftigte sich der Finanzausschuß mit den letzten Beschlußfassungen und der Verlesung der Berichte über den zweiten Teil deS Etats, den Vermögensteil. Die beim Kapitel Domanialbauwesen gestellten Forderungen für Neubauten 20. wurden bewilligt mit Ausnahme von 60 200 Mk. für Errichtung eines neuen NindviehstalleS auf Domanialhof Rockenberg. Die Regierung hielt einen solchen Neubau für notwendig, da der alte Kuhstall verseucht ist und die Umbaukosten sehr hohe sein würden; auch hatte sich der Pächter verpflichtet, durch die Zahlung einer um 1200 Mk. höheren Pacht die Bausumme zu verzinsen. Beim Zentralbauwesen deS Justizministeriums wurde die für Erweiterunq des AmtSqerichtSgebäudeS zu Nidda geforderte Summe von 23 350 Mk. abgelehnt, ebenso die beim Zentralbauwesen für daS Ministerium des Innern geforderte Summe von 28 600 Mk. für ein neues Dienst- und Wohngebäude für den BezirkSkassier in Nidda. Gestrichen wurde auch die Summe von 37 400 Mk. für ein neues Dienst- und Wohngebäude für den Steuerkommissär zu Heppenheim, dagegen wurde genehmigt der Neubau für den Bezirkskassier zu Oppenheim, für Geländeerwerb 5200 Mk., für die Gebäude mit Nebenanlagen 26000Mk. Genehmigt wurde endlich auch die NaehtragSforderung von 4519 Mk. zur Beschaffung der inneren Einrichtung zc. für daS Dienst- und Wohngebäude des Steuerkommissars und deS BezirkSkassierS zu Friedberg. Die Deschluß- saffnng über die schon früher von der Regierung angeforderten Kosten für die Errichtung von Gendarmenwohnunqen in Offenbach (als 1. Rate 27 000 Mk.), in Kailbach (18100 Mk.) und in WcningS 17 300 Mk.) wurde vom Finanzausschuß abermals zurückgestellt. Im weiteren Verlaufe der Beratungen hat sich der Ausschuß in seiner Mehrheit auch für den Antrag Häusel entschieden, der die Zurückverlegung deS Gestüts von Stockheim nach König i. Odenw. verlangt. Der Finanzausschuß hat im allgemeinen den neuen Siaatsvoranfchlaq für 1906 mit wenig Ausnahmen so genehmigt, wie er von der Regierung in Vorlage gebracht worden war. Inzwischen wird nun der umfangreiche Bericht gedruckt und voraussichtlich in der nächsten Woche die gemeinsame Beratung mit dem Ausschuß der Ersten Kammer stattfinden. Dann kann die Zweite Kammer gleich in den ersten Märztagen mit frischem Mut an die Etatsberatung gehen, und sie wird, da ja wichtige Meinungsverschiedenheiten nicht zu schlichten sind, dieselbe hoffentlich so rasch fördern, daß sie schon bis Mitte März beendet ist. So bleibt auch für die Erste Kammer, wenn auch nickst viel, so doch die notigste Zeit für die Etatberatung übrig, damit der neue Staatshaushaltsplan noch rechtzeitig bis zum 1. April fertig- gestellt werden kann. Ein der 2. Kummer zu gegangener Antrag der Abgg. Reh und Dr. Weber verlangt eine anbertocite Regelung der Gehaltsverhältnisse der Kreisärzte und Kreisassistenzö.rzte auf folgender Grundlage: 1. Gehaltsgleichstellung der Kreisassistenzärzte mit den Forst- assistenten und Steuerkommisfariatsassistenten, 2. Anrechnung der vollen Vordienstzeit als Kreisassistenzarzt, 3. Erhöhung der Bure au kosten, 4. Beseitigung der Impf gebühren und Vereinnahmung derselben zur Staatskasse. Ter Verband Großh. Hess. C b er sörster, der Vereine Großh. Hess. S t e u e r i o m m i s s a r e, der hessische Oberlehrerverein und der Verband Großh. Hess. Staatsbaubeamten bitten in einer Vorstellung um Gewährung freier Dienstwohnungen oder um angemessene W c h n u n g s z u s ch ü s s e für die Staatsbeamten. Die «Hilfsaktion fite die A utjchen in Arland. Gießen, 15. Februar. Vom Ausschuß für die Unterstützung der notleidenden Deutschen Rußlands geht uns folgende Mitteilung zu: Die Sammlung zum Besten der beutfehen Opfer der russischen Revolution haben in unserer Stadt in kurzer Zeit den schönsten Erwtg erstell. Insgesamt sind bereits über 8500 Mk. quittiert worden, und täglich laufen weitere Beiträge ein. Indem wir der schonen Pflicht nachkommen, allen denen von Kerzen flir danken, die durch ihre Gaben dazu beigetragen haben, daß die Stadt Gießen in der Reihe der Helfenden heule schon einen hervorragenden Platz einnimmt, nehmen wir Gelegenheit, über den Stand der allaenteinen Sammlung und die bisherige Verwendung der einaelanfenen Gelder nach den uns zugegangenen fDlitteilungen des Berliner Zentralansschusses in Kürze zu berichten. Es sind bis zum 31. Januar eingegangen Mk. 244 715.41. Hiervon sind für Unterst ü tz'u n g e n verausgabt Mk. 89 087.47, und zwar durch Ueberweismtg nach Riaa Mk. 38500, M11au Mr. 5000, Reval Mk. 5000, Libau Alk. 5000, Moskau Mark 4000, Warschau Mk. 1000, Charkow Alk. 2000, Kowno Alk. 1000. Diese Gelder roeryn von den örtlichen Komitees oder Konsuln ohne Rücksicht aus die Staatsangehörigkeit der Be- durstigen verwandt. Ferner wurden überwiesen dem H i l f s a u § s ch u s s e in Königsberg Mk. 10000, zur Aufnahme, Verpflegung und In- stellnngbringung ankommender Flüchtlinge aus den Ostsee- provmzen und Mk. 10 000 dem H'lfsausschnsse zu Ostrowo zum gleichen Zweck für die F Ichtlinge ans Russisch-Polen. In Be"lrn direkt verausgabt -"o-.rd." 3672.47 als Unterstützungen an eingelrossene Flüchtlinge (Inbustriearbeitor, Handwerker, Gewerbetreibende, Handlungsgehillen, Förster, Inspektoren) durchschnittlich Alk. 75. Außerdem Alk. 3915 als Darlehen an Personen, welche sich nur vorübergehend in schwieriger Lage befinden, durchschnittlich Mk. 180. Da erfreulicherweise die Eingänge beim HilfsauSschuß andauernd steigen, werden in der nächsten Woche wiederum größere Ueberweisungen an die Hilfsstellen ftatifinben. lieber die Art, rote der Hilfsausschuß für die notleidenden Deutschen Rußlands seine Tätigkeit auSubt, herrschen viel- fach, auch in Kreisen, die dem Liebesroerk roohlgeneigt sind, noch Mißverständnisse, sodaß roh: nicht unterlaßen roollcn, folgender aufklärenden Darstellung Raum zu geben. Der Ausschuß sieht es als seine Aufgabe an, die durch die Unruhen der letzten Zeit in Not geratenen Deutschen Rußlands, ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, zu unterstützen, ob sie nun innerhalb Deutschlands roohncn oder nach Deutschland geflüchtet fein mögen. In erster Linie kommen hier die russischen Ostseeprovinzen in Betracht, roo durch die bekannten Vorkommniffe Hunderte von Gütern zerstört wurden und auch in den Städten viel Elend entstanden ist. Gerade der Umstand, daß eS sich hauptsächlich um die Zerstörung der Güter handelt, hat vielfach irrige Vorstellungen über den Charakter der Hilfstätigkeit hervorgerufen. In jedem derartigen Gutszentrum befanden sich nämlich eine große Anzahl von Deutschen, die an keinerlei Besitz Rückhalt haben. Da sind Gutsinspektoren, Förster, Handwerker, Schweizer ufro. Nun mag der Gutsbesitzer, der, oft auch von aller Habe beraubt, in die Stadt flüchtet, roohl die Möglichkeit haben, sich durch Kredit den nötigsten Lebensunterhalt zu beschaffen, nur in seltenen Fällen ist er aber in der Lage, für feine früheren Angestellten zu sorgen, die nun der Not preisgegeben sind. Das Gleiche gilt von Pastoren, Lehrern, Aerzien, sowie vielen Gewerbetreibenden in den kleineren Landstädten, von denen sich noch heute ein Teil in der Hand der Revolutionäre befindet. Alle diese Personen sind nun ohne Mittel in den größeren Städten zusammengedrängt, ohne Aussicht zu haben, dort irgend einen Erwerb zu finden. Zur Unterstützung dieser völlig mittellosen Personen dienen die insgesamt 53 000 Mk., die vom Hilfsausschuß an die örtlichen Ausschüße in den einzelnen baltischen Städten gesandt worden sind. Zuletzt waren es noch 25 000 Mk., die dem Zentral-HilfSauSschuß in Riga zur Verfügung gestellt wurden, her die ganze Hilfstätigkeit für die baltischen Provinzen einheitlich organisiert hat. AuS den baltischen Provinzen kam eine große Anzahl unterstützungsbedürftiger Deutscher, die in den dortigen Jnbustrie- orten oder auf dem Lande ihr Brot nicht mehr sinden können. Hier setzt sich der HilfsauSschuß vor allem die Aufgabe, den Leuten im Deutschen Reiche Stellung zu verschaffen, waS bisher auch in erfreulicher Weife gelungen ist. Manchmal handelt eS sich nur um Darlehen bei solchen Personen, denen die gewohnten Bezüge seit Monaten ausgeblieben sind und die nun ohne Mittel dastehen. Bei anderen, die unter allen Umständen die Absicht haben, nach den Ostseeprovinzen zurückzukehren, wie bei Pastoren und Gutsbesitzern, wirkt der Ausschuß in der Weise, daß er ihnen vorläufige Unterkunft b»t Familien verschafft, die sich erfreulicherweise in großem Umfange bereit erklärt haben, Flüchtige unentgeltlich aufzunehmen. In den Städten Rußlands wird zweifellos der Notstand bet den Deutschen noch beständig wachsen. Es liegt in der Natur der dortigen Verhältniffe, der Lingen Dauer des Post- und Eisenbahnstreiks, sowie an anderen Umständen, daß die Deutschen an manchen Orten sich völlig auf sich selbst gestellt glaubten., erst jetzt von der in Deutschland emgeleitele.t Aktion Kenntnis erhalten. So langte erst kürzlich ein Brief des Konsuls in Charkow beim HilfsauSschuß an, in dem die Lage bet dortigen Deutschen als sehr bedrängt geschildert wurde. Der HilfsauSschuß sandte zunächst 2000 Mk. dorthin. Zur Unterstützung der Deutschen in Moskau sind gleichfalls Verbindungen hergestellt, und es wurden für diesen Zweck vorläufig 4000 Mk. bereit gestellt. Weitere Aufgaben werden dem Hilfsausschuß durch die zunehmende Rückwanderung von Deutschen aus Russisch-Polen gestellt. Es ist leider zu erwarten, daß die Not mit der Herstellung leidlicher Ruhe mit Hilfe der Truppen im Zarenreiche durchaus nicht beendet fein wird. Die Möglichkeit für ungestörten Handel und Wandel wird noch lange nicht gekommen feht, und die Not in den Städten wird sich in dem Maße verschärfen, als vielfach etwa vorhandene Erspamiße aufgezehrt sein werden und dann immer neue Familien bet Unlerstützungsbebürftigkeit anheimfallen. Der Ausschuß übt keinerlei Einfluß in ber Richtung aus, baß bie Deutschen aus Rußland ihre bisherigen Wohnsitze verlaßen sollen, es muß dies ganz der Einsicht der Leute selbst überlaßen bleiben. Ob sie aber nun dort bleiben ober hierher zurückkommen, in jebem Falle sucht er nach Maßgabe ber ihm zur Verfügung stehenben Mittel zu helfen, und da ber Notstand zweifellos vorhanden, ja sogar im Wachsen begriffen ist, so hofft dev Antike Poesie und Musik wurden am Montag, dem 12. ds. MtS., von den Studierenden der Altertuinswissenschait in der Aula unserer Univerfilät zu Gehör gebracht. — Die Leitung des niufifaliicvcn Teiles lag in den bewahrten Händen des Universitäts-Musikdirektors Herrn Trantmarin ; die des deklamatorischen hatte Herr Prof. B e t h e übernommen, der in seiner einleitenden Rede die Zuhörer über das, was der Abend bieten wollte, unterrichtete und in die jeweilige Stimmung ber Vortragsstücke in schönen Worten einsiibrte. — Ter erste Teil des Programms hatte sich die Aufgabe gestellt, den Hörer allmählich m das Gefühlsleben des antiken Tlenfcben einzuführen. Rach Rezitation einiger leicht gefälliger Anakreontiler- und Hora;- Oden suchte man zu zeigen, wie denticbe Komponisten zu einer Zeit, wo man last noch nichts von echt antiker 9)hir'f besaß, antike Lyrik empfanden und in Töne gesetzt haben. So geriet das Quartett von Karl Loewe, das Horazische n0 fons Bandnsine“ durch die prachtvoll gemalte Stimmung des plätschernden Quelles, die auch in geradezu vollendeter Weise zur Darstellung kam, allgemein. Bekannter war schon Die Komposition em?r anderen Horazode „integer vitae“ von Flemming (~ 1313), während das Quartett von Petrus Tritoniiis den 1 örev weiter zurück in die Renaissaneezeit (1503> führte. In den Tönen dieses Pleisters erklang das einfache Widmungsgedicht des Horaz an Maeeenas wie christliche Kirchenmusik, die ja an die altgriechische Musik anknüpft. Nach diesen iinferem modernen Empfinden näher- hebenden Kompositionen suchten zwei Deklamationsüücke, T i b u l Is stimmlmasvolle Elegie „Krank in der Fremde' und des Statius jchöne Ode „Sin den Schlaf", den Hörer mit gelinder Hand in die .ballen des Altertums einznst'iüren. — Der zweite Teil brachte echt «antike Poesie und Musik, die uns erst in jüngster Zeit geschenkt irr. :und die Philologen und Musiker in hingehender Arbeit der Mit- uvelt zugänglich gemacht haben. Am Aiüang stand das einfach resignierte Grablied des Seiki tos, des Dicbteriängers, wohl «ine Komposition von ihm selbst. Hier entzückte Herr Tr. Leo von Herget aus Prag, der ja schon am Kroiibauer'fcben Kon- Hertabend feine prachtvolle Stimme gezeigt hatte, die Zuhörer. Herr w. Herget wußte auch in den ’olgenben Gesängen sich so recht in Len GesühlSgehalt der antiken Musik einzuleben. Spielend trug er; die äußerst schwierigen Hymnen des M e f o in e d e s von Kreta üor- von denen besonders die 2., an die Göttin der Beraeltmig gerichtet, bei ihrem echten Gehalt eine tie e Wirkung hinterließ. Auch des Chors sei aebadit, ber bei Wiederholung der Weise stch dem Sänger trefflich an;nvaffeii verstand. Tie folgende Nummer brachte ein tief-tragisches Stück antiker Cborpoesie, das uns eben- tatls erst die letzten Jahre ivieder geschenkt haben, und das auch vortrefflich geeignet war, zu dem folgcnben Gesangsstück über- zuleiten, bem Chor ans dem Orestes bes Euripides. Jeden hat dies Prachtstück antiker Musik bingeriffen, und man kann dem Schicksal nicht genug banfbarjein, bas uns eine solche Perle aus bem Altertum aufbeivabrt bat. Schaurig ^klagte ber Chor um ben von den Nachegeistern verfolgten Muitermörder O r e st, und die obligate Begleitung der Flöte mit ihren eintönigen Kiagelanten verletzte den modernen Hörer ganz ins athenische Tionysostbcater, wo dieses Stück zum ersten mal, vor 2V» Jahrtausenden erklungen war. — Ten Abschluß des Hauptteils bildete der Vortrag ' ’Cter Prozessionslieder athenischer Festgesandter am Apolto- kest, in Denen das religiöse Gestühl der Antike rind das feste Vertrauen der Griechen auf ihre Götter so schön zum Ausdruck kamen. Im 3. Teil des Program,ns blieb man auch darin griechischer Sitte treu, daß man auf diese tiefernste Alusik und Poesie den Hörer in das Reich des Humors führte. Zuiiächst der feine, nicht fetten versteckte Humor vorazens in seiner „Schwätzer- satire" und als Abschllißmmimer der derb-realistische, ganz modern anmittende Attmiambus des Heron das, „der Schul- m eiste r". — Es war vielleicht gerade in unserer Zeit nicht unangebracht, an wenigem einmal zu zeigen, was wir von der Musik und Poesie des Griecbenvolkes imd seiner Schüler, ber Römer, verloren haben und was mir für immer von ihnen besitzen. Gan; be-onders zu begrüßen war es, daß gerade die Stu- bierenben ber Altertumswifienschast bielen Abend veranstaltet und gezeigt haben, welche Schönheiten das klassische Altertum bietet, sie, die doch berufen sind, später in der Schute junge Menschen heranzubildeii. Und Leute, die so von dem inneren Wert und dem Gehalt der Sache durchdrungen sind, wie die Tarbielungen des lebten Montag uns gezeigt haben, die werden sicherlich ihren ’ Schülern später nicht allein trockene Grammatik vorsetzen, sondern! ihnen wahres antikes Leben und Empfinden vor Augen führen, uiid ihnen ivird es auch gelingen, auf weitere Kreise einzuwirken. • — Von den „W anderb ildern" von Professov Er n ft Haeckel, bie roir schon erwähnten, ist (im Verlage von F. E. W. Kvehler in Gerg-Untermhausl jcPt bie Serie 1 und 2 vollständig erschienen. Tie beiden Serien schildern nach eigenen fclyc sein in leuchtenden Farben reprodnrierten Aquarellen und Oelgemölden des Jenaer Meisters ber Naturforschimg Ratuv- tvunber der Tropen melk aus Ceylon und Jnsulinde. Es ist vorwiegend bie Vegetation, bie in ihrer blendenden, glühenden, flammenden Pracht und Ueppigkeii von dem Forscher im Bilde fest- gehalten ist.. Reben dem rein naturwissenschaftlichen Interesse, oos diese Bilder aus einer wunderbaren Zone erregen, geben sie durchweg in Komposition und Anssühvung auch hstnstlerisch wertvolle Ansichten tropischer Landschaften. Bilder wie u. a. die ,,Terminalia auf Java" lRiesenbanm mit Lianen), „Singkara- See" auf Sumatra, „Eocos-Infel bei Delligcmma" (Ceylon), ..Urwald am blauen Flusse" (Ceylon), Vulkan Tandikat auf Sumatra, Lianen-Mäntel an Sänlcnbäumen und Rurellia-See (Geylon) zeigen die durch das Wissen des Ratrirsorschers geläuterte und geschärfte Teobael'tungsb:aft wie die denkende malerische F-ertigkeit des Forschers in vorteilhaftestem Lichte. Den Bildtafeln ist ein knapper erläuternder Text mit weiteren schwarzen Brdern beigegeben. Jede Lieferung der Prachtausgabe kostet 4.50 Mark. — „Die Schaubühne" enthält in der 7. Nummer ihres zweiten Jahrgangs vom 15. Februar: Wiener Mornrtsviele. Von Richard Specht. — An S?ugo von Hofmannsthal. Vin Fero. — Brehm. Von S. I. — König Kaudoilles. Von Willi Handl. — Oscar Wildes Antwort. — Albert Wassermann. Von Julius Bob. — Pariser Theaterbrief. Von W. Fred. — Ludwig Seidel. Von Tr. Max Messer. — Rundschau. (Ter Herr der 5)'NN. Notizen. Denkiteinbautasten.) — — „Die Schaubühne"^ (Verlag: Oesterheld u. Co., Berlin W. 15, Lietzenöurgerstr. 60), Wochenschrift für alle künstlerischen Bestrebungen des Dramas, des Theaters und ber Oper, erscheint jeden Donnerstag im Umfang von 24—32 Seilen und kostet: die Einzclnummev 20 vierteljährlich 2.50 Mk. Los I d Los II- bi Los III bi Los IV b( Arbei 5er Sienji mir Aordri Zeitpunkt । Gieß 5? tomr KrM Tcli Die ' Höheren u Mittwcch öjienüia) bc bc ta, Sratsch M h^er SiidMM vergeben v Die i an ben W, ^erroaltun Osser Aufschrift ben 26. jtl Bureau ei' Ter Äie G , Di- fü ^‘»itrogen 40 cbm, so 3 Uhr aus i öet9(ben nie Leihgesi Är die , ■" iheoictb ^Wvunge" HLbe öei *&» ». ile Uni tauben Ju roeiN. Ziehen nur ‘Abölen k entgeh 19 Brauns ras H tE^chneiden zliruai'", , flenr o^' K 43 d be, Kerben. <3*£ iiq, Vom Besten schossen und drei schwer verwundet. Der Generalinspek- tor hat die strengste Verfolgung der Bande angeordnet. New York, 14. Febr. Der „Newhork Herald" bringt eine Depesche aus Washington, in der die amerikanischen Maßnahmen gegen den Ausbruch einer fremden feindlichen Bewegung in China besprochen werden, und in der es heißt, die Negierung wünsche unter keinen Um- tänden in die Lage zu kommen, die es erforderlich machen könnte, Japan um die Wahrnehmung der amerikanischen Interessen zu ersuchen. Sie wünsche dies nicht, wen em olcher Schritt die Anerkennung der politischen und militärischen Vorherrschaft Japans rn Asien in sich schließe, die die Vereinigten St a aten zu geben nicht willens seien. ^amilie!t=Uacbrid>tctt» G c st o r b e n. Herr Johannes Henes, Bad-Naubeim. — Herr Philivo Gotthardt, Marburg. — Herr Wilhelm Arnhold, Wetzlar.— Herr Friedrich Merz V., Groß-Bieberau. — Frau Marie Katharine Geisel, geb. Becker, Billertshausen. — Frau Elisabeths Dippel, geb. Weißel, Hopfgarten. — Frau Lina Duchardt, geb. Schlorb, Schotten. Verlobte. Fräulein Margarete Seum, mit Herrn Karl Reuß, Nidda. Geboren. Hei-rn Pfarrer Hebel il Frau Ella, geb. StroinSky. Waldkappel, eine Tochter. kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Freitag, den 16. Februar, nachmittags 5*/, Uhr Vereinigung, der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgeineinde im Kon- sirmandensaal, Liebigstraße 56. Israelitische Rcligionsgesellschaft. (bottcsbienfl. Sabbathferer am 17. Februar 1906; Freitag abend 5.15 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbathmisgaiig 6.35 Uhr. Wochengottesdienst: morgen? 7.00, abend? 5.00 Uhr. Ausschuß, daß die Fortsetzung der Sammeltätigkeit ihm Mittel verschafft, die ihn seiner Aufgabe wirklich gewachsen sein lassen. Um allen Mißverständnissen vorzubeugen, sei hierbei besonders hcrvorgeboben, daß der Hilfsausschuß es nicht als seine Aufgabe betrachtet, ^Schadenersatz* zu leuten, iondeni lediglich die dringendste Not zu lindern. Hiennit deckt fich auch eine schon früher bekannt gegebene Erklärung der Vertreter der baltischen Ritterschaften, daß die Ritterschaften für ihre Angehörigen keinerlei Unterstützung anznnehmen gedenken, vielmehr beschlossen haben, sich und den Ihrigen anS eigenen Mitteln zu helfen.___________ politische Lagesschau. Dom antisemitischen Kriegsschauplätze. Der „Deutsche Verein" in Gie ßen schreibt uns Leute unter Bezug auf unseren Artikel in Nr. 35 im wesentlichen folgendes: „ t m . „1 Die deutsch-soziale Partei leistet dem Bunde der Landwirte weder „Schr ittrna cherdienste , noch wird sie dafür .ch eza hl t". Längst bevor eS eme" Bund der Landwirte gab, der bekanntlich im Jahre 1893 begründet worden ist, sind die antisemitischen Abgeordneten für einen ausgiebigen ZÄlschuh der deutschen Landwirtschaft eingetreten. Wenn der Bund der Landwirte allmählich eingefefym hat, daß die Antisemiten im Reichstag von allen staatstreuen Parteien die einzigen waren, die in landwirtschaftlichen Kernfragen niemals versagt haben, so ergibt sich daraus leicht, daß der Bund bei Wahlen mit Vorliebe seine Anhänger den Antisemiten zuführt. Daß unsere Ueberzeugung von der Notwendigkeit enter frap Ligen Barernpvlitik und in den Städten vielfach, gerade bei den letzten Wahlen, schadete, wissen wir Dme Tatsache kann uns aber nur bestimmen, nicht um augenblicklicher Vorteile willen unsere grundsätzliche Stellungnahme aufzugeben, -tabet leisten wir nur uns „Sckrittmacherdienfte", mögen es auch vorerst nur kleine Schritte sein. 2. Wir lassen un5 von der llcbmeugung, mit entern starken Schutz der Landwirtschaft dem Volksganzen zu dienen, nicht abbringen. Das geschieht aber nickt dem Bunde der Landwirte zuliebe, der uns früher oft genug heftig befehdet hat, simdern eS geschieht für die heimische Landwirtschaft selber. Wir gehen daher auch fürderhin mit dem Bunde der Landwirte zusammen, wo es der gegebene Fall verlangt, und das ist ebenso berechtigt, wie wenn ftch in Bayern die Sozialdemokraten mit der (nach soziald. Behauptung^ reaktionärsten Partei, dem Zentrum, oder in Baden sogar mit ihiem Todfeind, den Nationalliberalen, verbindet. Im übrigen suchen wir Deutsch-Sozialen in vielen anderen Fragen unsere eigenen Wege, stehen auf eigenen Füßen und lassen uns von niemandem „bezahlen", auch nicht vom Bunde der Land- Änf dem konservativen Parteitage zu Dresden (1898) erklärte der Abg. von Plötz, damals Vorsitzender des B. d. L., auf eine Bemerkung, der Bund habe sich zu sehr mit den Antisemiten eingelassen: m „Es ist auch nicht wahr, wie die gegnerische Presse schreibt, daß der Bund die Antisemiten mit Geld unterstützt habe, ft'etn Pfennig ist nach der Priegnitz gekommen. Eher konnten unS die Antisemiten vvrwerftn, daß wir sie n t ck t unterstützen, denn von den 100 000 Mark, die wir zu Wahlzwecken verwendet haben, sind nur 300 Mark in einen antisemitischen Wahlkreis gekommen." Wem das noch nicht genügt, dem fei noch mitgeteut, daß der Vorsitzende des Thüringer Laridesverbandes des B. d. L. öffentlich erklärt hat, daß der Bund der Landwirte zur Wahl Schacks in Eisenack keinen Pfennig beigefteuert habe. 3. Aber die antisemitische „Dachsenschau" hat doch geschrieben, den Reformern stände das „große Portemonnaie der konservativen Großgrundbesitzer und des V. d. L." nicht so zur Verfügung wie den Deutsch-Sozialen. Es ist höchst bedauerlich, daß ein auchantisemitisches Organ, das übrigens die vergrämte Eigenbrötlergesinnung eines Herrn Fa'ßhauer in Mogdebimg zum Ausdruck bringt, ben Gegnern Gelegenheit zu höhnischen Bemerkungen gibt. Wie jedermann, der sich um Politik bekümmert, weiß, haben die Konservativen dem Führer der Deutsch-Sozialen, dem 'Abg. Liebermann v. Sonnenberg, durch allerlei Wohlkünste bisher den Weg zum vreuß. Abgeordnetenhaus erfolgreich berfberrt. Ebenso mußte derselbe Abgeordnete nvck bei den letzten Reichstagswahlen sich eines konservativen Gegenkandidaten erwehren. Ferner: das konserv. Großgnmdbesitzertum gehörte von jeder zu unseren schärfsten Gegnern (bergt die Wahlen und die konservativen Parteitage?) 4. Von einem heftigen Kampf der Reformer und Deutsch- Sozialen in Hessen ist uns, die wir es doch zuvörderst wissen müßten, nichts bekannt., Es geht alles viel ruhiger als unsere Gegner wünschen und meinen." Der deutsche Handelstag und die Taüaksteuervorlage. Man schreibt uns: Ter Ausschuß des Deutschen Handelstages hat bekanntlich vor einiger Zeit die Tabaksteuervorlage der verbündeten Regierungen befürwortet, obwohl aus den Kreisen der ^Tabakindustrie die schwersten sachlichen Bedenken gegen die Vorlage geltend gemacht worden waren. Dieser Beschluß des Ausschusses des deutschen .Handelstages hat daher mit Recht lebhaften Unwillen hervorgerufen, denn es ist unverständlich, wie im Deutsch. Handelstag, der doch die Zentralstelle sämtlicher deutscher Handelskammern ist und demnach hie Interessen von Handel und Industrie zu wahren fj-at, die sachlichen Einwände der Vertreter der Tabakindnstrie so wenig Berücksichtigung gefunden haben. Um in der Vollversammlung des Deutschen .Handelstages, die am 19. und 20. d. M. in Berlin ftattfinbet, einen anderen Beschluß als im Ausschüsse herbeizuführen, werden die an der Tabaksteuerfrage interessierten Handelskammern zu einer iVorversammlung am nächsten Sonntag in Berlin zusammentreten, um sich über ein gemeinsames geschlossenes Vorgehen in der Vollversammlung zu einigen. Es besteht die Hoffnung, daß die Vollversammlung des Deutschen Handelstages sich ebenso gegen die Tabaksteuervorlage aussprechen wird, wie es am vergangenen Sonntag in Mainz her Hessische Handelskammer tag getan hat. Die bayrische Kammer über die auswärtige Politik. München, 14. Februar. Bei der Fortsetzung der Beratung des Etats des Ministeriums bc§ Aeußeren führt Ministerpräsident Freiherr von Po de will? folgendes auS: Ich konnte nicht vorauSsehen, daß ich mit meinen Ausführungen vom 24. Oktober 1905 eine prinzipielle Erörterung der einschlägigen Fragen Hervorrufen würde. Der Widerspruch gegen meine Ausführungen erklärt sich wohl nur auS einer mißverständlichen Auffassung, als ob ich mich gegen den bisherigen Ufus gewendet hatte und ein neues staatsrechtliches Dogma aufstellen wollte. Ich habe nicht gesagt, daß hier über auswärtige Reichspolitik nicht gesprochen werden dürfte. Die Regierung will die Zuständigkeit des Landtages nicht engherzig beschränken, ebensowenig will die Regierung sich in Fragen ber auswärtigen Politik ihres verfassungsmäßigen Einflusses begeben. Mir fühlen uns zu sehr als Glieder deS Reiches und empfinden alles, was daS Reich Ausland. London, 14. Febr Nach einer Meldung aus Tokio nahm das Abgeordnetenhaus tyeutc die Regierungsvorlage an, nach der die Kriegsschuld des Landes, die sich im Jahre 1907 auf annähernd 1822 Millionen Pen belaufen wird, 19 39 vollständig abgeznhlt sein soll, wobei in der Zwischenzeit sechs Konvertierungen vorgesehen sind. Die innere Schuld, die mit dem Kriege nicht zusammenhängt und die rund 575 Millionen Zen beträgt, soll nach dem Entwurf bis 1942 vollständig getilgt sein. Paris, 14. Febr. Die Kammer setzte die Beratung des Arbeiterversicherungsgesetzes fort und nahm den Antrag an, nach welchem das Gesetz auch auf landwirtschaftliche Pächter, die für gewöhnlich nur Mitglieder ihrer Familie oder einen Knecht beschäftigen, Anwendung finden soll. — Tie antimilitärische Bewegung breitet sich auch in der Provinz aus. In Bordeaux wurden Plakate mit 1500 Unterschriften angeschlagen, worin die S o l d a t e n aufgefordert werden, auf ihre Vorgesetzten zu schießen, im Mobilmachungsfalle den Gehorsam zu verweigern usw. Auch in Lorient wurden solche Plakate angeschlagen. — Präsident L o u b e t empfing den russischen Botschafter Nelidow, der vom Kaiser Nikolaus den Auftrag hatte, Loubet aus Anlatz des Ablaufes seiner Amtszeit die Gefühle persönlicher Freundschaft des Kaisers erneut zum Ausdruck zu bringen und ihm zum Andenken die Insignien des Andreasördens in Brillanten zu überreichen. Wien, 14. Febr. Im Abgeordnetenhaus sagte heute Ministerpräsident v. Gautsch, er wolle über Ungarn erst zu einem späteren Zeitpunkt sprechen, da vor allem die fertiggcstellten Handelsverträge erledigt werden müssen. Schönerer schreit ununterbrochen: „Millionen von Gulden werden inzwischen gesetzwidrig ohne Ermächtigungsgesetz gezahlt. Unerhört! Unerhört!" Der Sozialist Resel ruft den Alldeutschen zu: „Ihr seid Schwindler und Volks- betrüge r." Konstantinopel, 14. Febr. Das Kriegsministerium hat keine Bestätigung darüber erhalten, daß der Generalstabschef der Pem'en-Ärmee, General Izzes, gefallen sei. Ueber die letzte türkische Schlappe im 9)einen verlautet, daß von den Aufständischen eine Proviantkolonne abgesangen worden sei und daß die zur Hilfeleistung herbeigeeilten vier Bataillone eingeschlossen worden seien, wobei General Riza gefallen sei, zu deren Befreiung, wie es weiter heißt, Marsckall Achmed Feizi Pascha mit zwei Bataillonen heroeigeeilt war, infolge der erlittenen Ver luste jedoch bis Sanaa zurück gehen mußte, wo eine neue Expedition vorbereitet wird. — Am 1. d. M. hat eine griechische Bande in dem Bezirk Perlepe, Wilajet Monasnr, slawische Kirchenbücher verbrannt, 13 angesehene Einwohner er* Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. Zollwcsen undJndustrie. lieber dieses vielbesprochene Thema läßt sich der Börsenberichterstatter des „Franks. Aktionav^ aus Berlin wie folgt vernehmen: Noch, nie zuvor hat vielleicht das Arbeitsbarorncter bei uns einen so hohen Stand erreicht. Das alles muß zurzeit vor der Sorge zurücktreten,. die tn den neuen Zollverhältnissen liegt. Vielleicht wird die Sötte und wird namentlich das Publikum die Zollsrage leichter, nehmen, menn man sehen wird, daß man die Gefahren für die industrielle (Hit- wicllung überschätzt hat, wenn man sich davon überzeugen wird, daß das Geschäft auch unter den erhöhten Zöllen gedeiht. Unmöglich wäre das ja nicht, denn in den Halbfabrikaten und Rohmaterialien sind die Zollschranken nicht so große, daß sie nicht sollten überwunden werden können und in der großen Menge der Fertigfabrikate sind die Industrien für das Inland noch so sehr beschäftigt, daß sie auf einige Monate hinaus den Export auch entbehren können. Vielleicht werden sich die Kapitalisten dann der guten Dividenden erinnern, die den Werken durch die volle Beschäftigung gesichert sind, und werden wieder Jndustrieaktien kaufen. Die Berliner Börse war bet Eröffnung ruyig, aber fest. Am Montaumarkt ist ausgesprochene Erholung eingetreten auf die an die Äußerungen des Handelsministers geknüpften Hoffnungen auf Bergwerksankänfe durch den Fiskus. Ferner glaubt man, daß die Herren Engel und Kirdorf aus dem Bergbaulichen Verein diesem eine Annäherung an den Fiskus und eine Schwenkung in den Arbeiterfragen erleichtern werden. Auch Banken hielten fich meist um 1 Proz. höher als gestern. Ferner waren Schifsahrtsaktien und die Aktien der Allg. Elektrizitats-- Gesellschaft recht fest, da man glaubt, daß Automobilaufträge der Großen Berliner Straßenbahn der letztgenannten Gesellschaft zugehen werden. Im weiteren Verlauf hielt die Festigkeit an und zum Sckluß war wieder gro&e Stille zu beobachten. Privat- diskoitt 3'z< Prozent. Verwischtes. * Die Spielerassäre bei den Garderegimentern in Berlin zieht weite Kreise. Tie Stelle des Feldwebels R e n n o vom Augustw-Regt. ist. neu be- etzt. Außerdem haben sämtlicheUnteroffiziere und Avantageure der 1. Kvmpagnie mit Ausnahme der Kummer-Unteroffiziere eine Versetzung erfahren Den ersten Anstoß zu der Anzeige soll ein in Hast befindlicher Unteroffizier gegeben haben. Dieser soll durch tue Spiclverluste sich haben verleiten lassen, 600 0, Mark zu unterschlagen. Außerdem wird er beschuldigt, versucht zu haben, von cienm Mädchen die Unterschrift zu einem von ihm gefälschten Wechsel zu erlangen. • 83jähriger Bräutigam. In tadellosem Frack- anzuge, eine Gardenia im linken Knopfloche und blendend weiße Glacehandschuhe an den Händen, so trat, wie man auS London schreibt, SirJameS Langrishe, ein irischer^Baronet, den Weg zur Kirche an, um sich dort eine zweite Frau an* trauen zu lassen. Obwohl die Zeremonie nur im kleinen Kreise vor sich ging, hatten sich doch zahlreiche Zuschauer auS der Gegend eingefunden. Denn ein 83jähriger Bräutigam ist immerhin keine alltägliche Erscheinung. Die nunmehrige Lady Langrishe, die mit ihrem Mädchennahmen Miß Algelha Maud Gooch hieß und die Tochter des Präsidenten einer Eisenbahngesellschaft ilt, zahlt genau 40 Jahre weniger als ihr Gatte, scheint sich aber an seiner Seite durchaus glücklich zu fühlen. Als das ungleiche Paar die Kirche verließ, bereitete das Publikum ihm eine halb herzliche, halb humoristische Huldigung, die cs sehr freundlich aufnahm. * Kleine Tageschronik. In Berlin wurde in einer Schankwirtfck'aft der 35 Sabre alte Kellner Max Zimmermann bei einer Schlägerei von seinem noch nicht ermittelten Gegner erwürgt. — Professor Dr. Moritz Litten, der leitende Arzt des städtischen Krankenhauses in der G.tschinerstraße zu Berlin, wurde durch eine schnell um die Ecke biegende Droschke überfahren und innerlich verletzt. — In So an n o ti e i vergiftete die 30 jährige Krau Sbrzersviy sich und ihre beiden Kinder. — Der am Sonntag verstorbene Direktor bei Zwickauer Bank, Julius Stöhn, hat bedeutende llnter/ schlagungen bei der Bank begangen im Einvernehmen mft dem Kassierer der Bank. Nach dem Tode Stohns zeigte bei Kassierer bte Unterschlagungen bei ber Staatsanwaltschaft an/ erklärte aber, er habe selbst feinen Nutzen baüon gehabt, stöhne lebte in kinderloser Ehe und bezog ein jährliches Einkommen von 8000 Mark. Der Kassierer ist einstweilen auf freiem Fuß. -s In Paris hat fich der Herzog de Beaufort wegen einer unheilbaren Krankbeit erschossen. anbetrifft, als unser eigenstes Interesse. Neber die Fragen der auswärtigen Politik geht uns von Berlin in tetiger Kontinuität ein reiches dipl. Material zu und jedem Ersuchen um Ergänzung dieses Materials wird stets entsprochen. Der BunbesratSausschuß der auswärtigen Angelegenheiten tritt selten zusammen, weil dafür Ersatz durch die Nebermittlung der diplomatischen Akten geschaffen ist. 51 bcv in besonderen Fällen und in außerordentlichen Fragen hat jener Ausschuß sich als wertvolle Institution erwiesen. Ich halte daran fest, daß die auswärtige Politik kein geeignetes Thema für die Behandlung im La nd- age ist, und daß das geeignete Forum der Reichstag bleibt. Rur dort steht der Volksvertretung derjenige gegenüber, ber die Verantwortung für die auswärtige Politik trägt, der diese Politik verteidigen kann und allein zu beurteilen vermag, wie weit in jedem Moment Aufschlüffe gegeben werden können. Das vermag der Minister eines Ernzelstaates nicht, und wenn so aus den Einzellandtagen die Kritik unwidersprochen hinausgeht, entsteht leicht ein falsches Bild, das unter Umstanden unsere auswärtige Politik schädigt. Der Dlinilter legt sodann nochmals die verfassungsrechtlichen Fragen dar und die Stellung des Fürsten Bismarck zu dieser Angelegenheit. Mit der Auflösung des Landtages wegen Annahme des Wahlgesetzes habe der Ministerrat sich noch nicht besaßen können, weil das Gesetz noch nicht in allen Stadien erledigt sei. (Beifall rechts.) v. Volkmar führt aus: die Auflösung deS Landtages und Neuwahlen im nächsten Jahre feien selbstverständlich. Das Recht des Landtages, über die auswärtige Poliltik zu prechen, muß noch vertieft werden. Redner bekämpft in längeren Ausführungen die Ansichten des Ministerpräsidenten über die persönliche Stellung des Kaisers, über den Einfluß des Bundesrates und über den diplomatischen Ausschuß deS Bundesrates, dem durch die Verfassung zweifellos ein Einfluß auf die auswärtige Politik zugesagt worden sei. Der bayerische Ministerpräsident bleibe dem Landtage gegenüber verantwortlich für Bayerns Einstuß auf die auswärtige Politik des Reiches. Der Landtag muffe an seinem Recht festhalten. Memminger (Fr. 93g.) erzählt, wie Bismarck ihm persönlich gegenüber keinen Zweifel gelaßen habe, daß er wünschte, der bayerische Landtag und die bayerische Regierung möchten gegen Fehler der auswärtigen Reichspolitik Opposition machen. Der Redner kritisiert ferner scharf die in neuerer Zeit vorgekommenen Verleihungen des bayerischen Adels an Ausländer und Ausländerinnen und fordert die Aufhebung von einzelnen unwichtigen bayerischen Gesandtschaften. Tr. Müller-Meiningen erklärt es für sehr bedenklich, wenn die Einzellandtage in Fragen der auswärt. Politik dem Reichstage vvrgrcifen wollten. Zurückhaltung sei dringend geboten, zumal in kritischen Zeiten. Viel besser sei es, stets mit vollem Nachdruck die Einigkeit der Negierungen und des Volkes gegen jede aggresive Politik des Auslandes zu betonen. Wer wenn im Landtage Zurückhaltung auch praktisch geboten sei, so sollte man doch nicht versuchen, dies verfassungsrechtlich zu begründen. Der Kaiser sei in der völkerrechtlichen Vertretung des Reiches nach außen zwar unbeschränkt, aber nicht nach innen, da spräche der Bundesrat mit. Jede Regierung bleibe ihrem Landtage gegenüber für die Instruktionen ihres Bundesratsvertreters verantwortlich. Redner kritisiert dann den bayerisch-russischen Auslieferungsvertrag, dessen baldige Kündigung dringend erwünscht sei. T aller (Ztr.) erklärt namens seiner Partei, daß die Auflösung des Landtages nach Beendigung dieser Session ihnen recht sei. 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Mts., nachmittags 3 Uhr Ttstrlkt Jungewald Eichen: 3 3 15 22 45 ----- 0,32 = 5,22 — 9,05 = 2,01 = 0,60 L Jahresbericht. 2. rltechnungSlage. 8 Erledigung etwaiger eingelaufener schriftlicher Anträge. NB. Schriftliche Anträge sind bis zum 10. dS. MlS. au 1. Vorsitzenden Earl Valentin, Schützenftrake 18 einzureichcn. Um zahlreiches Erfchelaen der Muglreder werd gebeten. vergeben werden. Leihgestern, den 12. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei. Üeß. Städtisches Hochbauamt (Kerbel. entgegen. Braunfels, den 12. Februar 1906. Der Fürstliche Baumeister. Seiler. u II II darunter ca. 11 III darunter ca. 11 IV darunter ca. Holzversteigerung. Donnerstag, den 22. d. Mts. werden aus den Domanial- wald-Distrlkten Bauschei, Breiteloh, Großer Seng, Günters- graben, Kälberstall, Hainheege, Neuhofsbeege, Neuhofstanne, Neuer Heegwald, Saaser Heegwald, Schafbusch, Sengkopf und Zeileichen versteigert: Stämme: 1 Eiche IV. Kl. (30—39 cm mittl. Durchm.) w Diese oben angeführten Posten sind für die Preise sonst nicht zu liefern. Bitte, sich von der Preiswüi digkeit zu überzeugen. Dekksteuttiefernng. Die für das Rechnungsjahr 1906 zur Unterhaltung der Ortsstraßen zu Leihgestern erforderlichen Decksteine, zirka 40 cbm, sollen Samstag, den 17. d. Mts., nachmittags 3 Uhr auf dem hiesigen Rathaus an den Wenigstnehmenden fa. Bratschellfische.......♦ ♦ Bester, Heller Nordsee-Cabliau, kopflos in ganzen Fischen n. Kl. III. Kl. IV. Kl. I. Kl. LoS 1: Fichten-Stämmc, 4,35 „ „ 55,2.» „ Stangen, 12,24 1 Mir. lang) Fm. Nutzhoizversteigerung im Gcmciudewalde von Reiskirchen = 8,89 = 5,46 = 8,37 = 5,00 Lamstag, den 17. d. Mts., Beginn vormittags Submission. Für die Klinik für psychtzche und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von Bett-, Leib-- und Tischwäsche auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die für diese Lieferung giltigen Bedingungen liegen an den Wochentagen Nachmittags von 3—5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin, Montag, beit 26. Februar 1906, Mittags 12 Uhr auf dem erwähnten Bureau einzureichen. Der Zuschlag erfolgt bis zum 3. März 1906. Gießen, den 12. Februar 1906. Großh. Direktion der Klinik für psychische Berichtigung. Die Holzversteigerung von Dienstag, den 20. d. Mts., ist auf Mtttwoch den 21. d. Mts. verlegt worden. Laubach, den 14. Februar 1906. 1714 „ Wandputz 356 „ Rauputz 1232 qm Deckenputz auf massive Decken 2765 „ Wandputz 1055 qm Deckenputz auf massive Decken 2942 „ Wandputz 1040 qm Deckenputz auf Holzdecken 2530 „ Wandputz „ 452 „ Rauputz Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen Gießen, den 5. Februar 1906. Flkidkiktt-NkttMWg Gikfk» Freitag, den 16. Februar 1906, abends Sl/2 Uhr im Saale des „Holet Einhorn" Oeffentlicher Vortrag mit Diskussion des Herrn DZ. Klaukc, Prediger der freireligiösen Gemeiube in Frankfurt a. M. über da? Thema: 15 Stangen I. und II. Kl. Groß-Rechtenbach, den 7. Februar 1906. Das Bürgermeisteramt. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten zur Erbauung einer höheren und erweiterten Mädchenschule sollen Mittwoch, den 21. Februar d. I. vormittags 10 Nhr öffentlich vergeben werden. Berputzarbeiten im Innern. LchminMrM'MMerein MjM. Generalversammlung LamStag, den 17. Febr., abends 8 Uljr bei(Saflrotrt S a u er,uflabt. Tagesordnung. Äibmisßsil und Verlauf von MAölz in öen Wnlönngen bei Üioröetf. 1. DaS zur Submission gelangende Holz umfaßt 2 Lose. = 11,74 fm, 47 Kiefern IV. Kl. (25—29 cm mittl. Durchm.) ----- 27,49 fm, 27 Kiefern V. Kl. (unter 25 cm mittl. Durchm.) — 13,62 fm, 1 Lärche IV. Kl. — 0,80 tm, 5 Lärchen V. Kl. — 2,35 fm, 1 Fichte II. Kl. — 3,82 im, 5 Fichte III. Kl. ---- 8,33 1m, 14 Fichte IV. SU. = 13,98 im, 191 Fichte V. Kl. — 49,53 tm, 2 Weißtanne V. Kl. = 0,19 fm. Derbstangen: 194 Fichte I. Kl. — 17,79 fm, 498 Fichte II. SU. — 23,52 fm und 10 Fichten-Reisstangen. Scheiter, rm: 75 Kiefern, 2 Fichten. Zknüppel, im: 4 Buche, 3 Eiche, 100 Küfer, 2 Fichte. Reisig, im: 16 Buche, 4 Eiche, 74 Kiefer, 79 Fichte, darunter 10 Schicht- Haufen, Bohnenstangen :c. Stücke, rm: 1 Eiche, 46 Kiefer, 3 Fichte. Zusammenkunft vormittag? 9x/2 Uhr auf der Kreisstraße Beltershain-Göbelnrod, Kreuzung des Weges Reinhardshain- Grünberg. Rur die Stämme tm Distrikt Breiteloh 7 b werden bei der Versteigerung vorgezeigt. Das übrige Holz wird von zwölf Uhr an bei Herrn Wirt Max Becker in Beltershain versteigert. Die Nummern 1—21, Fichtenstämme und 50—551, Kiefernstämme, kommen nicht zur Versteigerung. Der Großh. Förster Keißner wird auf Verlangen das Holz vorzeigen. Gießen, den 14. Februar 1906. Großherzogliche Oberförsterei Wieseck. Offerten sind bcdingungen verschlossen, mit dec Äufichrtft „Holzverkauf", bis zum 22. Februar, 10 Uhr morgens, an die Waldkaffe zu Nordcck einzurcichcn. Oeffnuug 10 Uyr. 17 a, beim neuen Stämme I. Kl. , II. , , HL , , IV. . Es kommen zum Verkauf: Feinste Delikateß - Nordsee - Schellfische 2—4 pfdig. Nachricht igenD ~ Bahnhofstrasse 27 a 17 rs nre'TWflSeHmHSeHinen für BnMeb durch Süpel, Dampf, Ä Wasser, EIckfrlzIMf, ßas, Petroleum • • • gj. Verkaulsslellenwelsl kostenlos nadi; ssrj', 2. Von 11 Uhr ab werden an Ort und Stelle (bei ungünstiger Witterung tm Saale des Wirr Stelzenbach zu Nordeck) 62 Stück Eichen V. Kl. «Schwellen, und Wagnerholz) und 496 Stück Fichten- Dcrbstaugen L—III. Kl., meistbietend verlauit. D ls/3 Näbere Äuskunft durch den Waldschühcn Steitz zu Winnen. Äouserveu-Gcmüse schmecken töstlich mit e16/, • Bßl»» Stets erst beim An- richten beifügen! 86Lv« Lrigmalflaschen und nachgeiüllt an- gclegentlichst emp'ohleu von Wrlhelm ttllbluger, xröiucii«3)toqerie, Seltersiveg 52. Proilstanten einst und jetzt" Enttritt frei. Auch Damen herzlich willkommen. 0965 Der Vorstand 1 'inet UW >^schaft tite'jJSj ^^eregi. ^ugusta-Regt des ^^terofsi ^Eu be, ® ein in Vife > '"'“Äooob^* I" 8« «I-ngm * anarithV ■ • ■ w,eManaus itiftyt iBotontt ? äro,ile »'»“ Ofttmome nur im kleinen nb0? Zuschauer aus n em 83^ Bräutigam nunmehrige MadchennahmrnM^eA * des Präsidenten einer ^Qu 40 3«hre weniger «er « seiner Seite durchaus "Mch Paar die Kirche uer. hm eine halb herzliche, halb febc freundlich ausnahm. . Berlin würbe in einer e Kellner Max Zimmmnann noch nicht ermittelten Gegner t. Moritz Litten, der lei. Xinfcu in der G.tschinerstraße zu II um die Ecke biegende Droschke vorletzt. — In Hannovei ■ SbrznÄiih sich und ihre beiden verstorbene Direktor bei ohn, hat bedeutende Unter, legangen im Einvernehmen mi| dem Tode Slohns zeigte bq bei der Staatsanwaltsck)aft an en Nutzen davon gehabt. Stöhn! rezog ein jährliches Einkornma it einstweilen auf freiem stutz. - )g de Beaufort wegen eine: ssen. >r, Volkswirtschaft. tit Hebet dieses VxtWpr^tnt erflatter ,W 5!tW nie zuvor N W exnen so hohen SM men Torge iurüätteten, die in t ielleicht wird die Börse und n~ 3ollirage leichter, nehmen, w Axsahren für die industrielle (h «an sich davon überzeugm M ta «656t™ »e« * denn in den Halbfabrikaten u. chraulen nicht 1° W- hen können und m der gro^ di' Industrien für das Nsch"ndMdenwi^ bei Eröffnung wJ’Ä'f itgel und NwM (1I) Annähemig an dn -^ ^^SÄerw W? )ie Aktien d ofuf-gniobilaiife 1 glaubt, daß ahn der!cÄa^ftigteit <{ ttfoe ötuit »u ___ Bekanntmachung. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, »vonach die Harten- und T Idbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einsricdigcuden Hecken in jedem Friih- jahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 'Dieter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Ansügen wiederholt zur öfientlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des drittel 43 des Feldstralgesetzes mit Geldstrafe von 1—10 Mark bestraft werden. Gießen, den 10. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. B"/> 36 Pfg. p.Pfd. 35 , „ , 33 r r , 15 , , , vis-ä-vis der Eugcl-<«potheke.__________Telephon 46. ±sunti. Sonntag, den 18. Februar, abends 8lA Uhr ^amii’ien-AbendL im .Neuen Saalbau". Vortrag des Herrn Pfarrer C. Dusek-Kolin i. Böhmen .Leiden und Arbeiten der nationalböhmischen evangelischen Kirche". D14/, ^tou Pro'essor Rahn und andere geschätzte Künstler haben ihre Dlitwirkung zugesagl. Alle Evangelischen sind herzlich eingeladen. Eintritt frei. Techniker gesucht. Für die Beaufsichtigung dcS Theater^Neubaues dahier wird ein tm Theaterbau erfahrener Techniker gesucht. Meldungen sind unter Beifügung von Lebenslauf, Zeugnissen mit Angabe der Gehallsanfprüche und des Tages, an dein der Eintritt erfolgen kann, bis Ende dieses Monats bet uns einzureichen. Gießen, den 12 Februar 1906. _ B14/, Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Gießen. ____________Mecu in, Oberbürgermeister.__________________ Der diesjährige letzte Mtische Seefischmarkt kießeil findet Freitag, den 16. Februar, vorm. 8 Uhr beginnend in den städt. Marttlauben statt. Ihr- „nb; 5.00^ abend? hebel Oonnerstag, . Handschuhe i FrieSr , und —.80. gelangt ein Posten zum Verkauf. Früherer Preis Giessener Konzert -Verein | v9A 147 Geschw. Heerz Neuenweg . . Fr. Liszt E. Schumann J. Brahms Ko. 0, Pfund M. 3 — im unteren Saale des Caf4 Ebel 0 öffentlicher Vortrag f. ibcS Herrn Dr. phil. H. Köp-c, Privatdozenten der Staats- Taran anschließend Diskussion. 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