jUT Erstes Blatt ISO. Jahrgang Samstag 14. April 1900 GietzenerAmeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Die fjeuftfle Kummer umfaßt 24 Seiten. Raphael. e eie, Gabriel. Michael. der über. Vorrat! iTd üacitj^ vene- feine Castro dankt ab! „Gun1 will von dem dortigen erfahren, daß Präsident Castro lephon 593. in iaraten Taß der Zeitpunkt der Auferstehung zum gegenseitigen Vertrauen der deute so weit und schroff getrennten Stände: in Stadt und Land nahe sein möge, if| unser Osterlounsch«. Der tiefsten Wirkung ring? umher; Ta flammt ein blitzendes Verheeren Dem Plade vor des DonnerschlagS; Doch Deine Boten, Herr, verehren Das sanfte Wandeln Deines Tags. So leiten die drei Erzengel den Prolog im Himmel Devotion durchtränkte Dramen schrieb, stillschweigend gangen wurde. Präsidentschaft zeitweilig in die Hände des Vizepräsidenten Gomez gelegt habe. ES heißt, Castro wünsche sich nach den anstrengenden Arbeiten, die im letzten Jahre so erfolgreich gewesen seien, für einige Zeit inS Privatleben zurückzuziehen. Castros Rücktrittserklärung deute an, daß er, wenn sein zeitweiliges Fernbleiben von den Geschäften dem Lande Eintracht und Freundschaft bringen sollte, willens sei, seinen Rücktritt, wenn nötig, zu einem dauernden zu machen. DaS heißt, aus dem Diplomatischen inS Allgemeinverständliche übertragen: Castro hat endlich eingesehen, oder ist c” ihm deutsch Frui•’!*!•.worden, daß er mit seiner' Paliti! der Rücksichtslosigkeileu gegen die Vertreter fremder Mächte am Ende angelangt ist. Und nun geht er und überläßt e§ seinem Nachfolger, das verfahrene venezolanische Staatsschiff wieder flottzumachen. politefcbe Scrgesschan. Keine Berliner Gratulation. Es ist ausgefallen, daß der 8 0. Geburtstag des kunstsinnigen Herzogs von Meiningen in Berlin gar nicht beachtet wurde. Bei der Durchsicht der Glückwunschtelegramme konnte der greise Fürst mit jenem zerstreuten Lehrer sagen: „Ich sch« hier viele, die nicht da sind.* Auch die „Nordd. Allg. ßtg.* brachte keinen Festartikel, ebenso wie sich die anderen ofsiziösen Blätter Preußens auSschwiegen. Die intensive Beschäftigung des Herzogs mit dem Theater ist eS wohl, welche ihm in den Berliner Hofkreisen am meisten verdacht wurde. Und dazu kam dann noch die morganatische Ehe mit der Schauspielerin Ellen Franz. Wie man weiß, ist aber auch das Verhältnis be§ Kaisers zu seinem Schwager, dem Erbprinzen von Meiningen, getrübt, ohne daß man näheres über die Ursachen dieser „ Unstimmigkeiten * erfahren hat. Nun, der greise Herrscher weiß, daß ja auch der 100. Geburtstag Schillers, der allerdings „Die Räuber" und andere nicht gerade von höfischer Ausland. London, 12. April. El Ghazi Mugthar Pascha, der türkische Oberkommissar in Egypten, stellte, wie aus Cairo mitgeteilt wird, in einer Audienz beim Khediven im Namen der Pforte weitere, sehr bedeutende, unerwartete Ansprüche. Die türkische Regierung verlangt für sich das Recht, irgend einen Ort oder Posten auf der Halbinsel Singt nehmen und besetzen zu können, ohne Egypten zu Nate zu ziehen. Die Pforte verlangt weiter, daß die nördliche Grenze auf der Halbinsel Sinai die Linie von Akaba nach Suez sein soll; sie gedenkt eine Eisenbahn zwischen diesen Punkten und am westlichen Ufer des Suezkanals nach El Arisch zu bauen. WaS für eine Antwort auf diese ungewöhnliche Ansprache gegeben worden ist, ist bisher noch unbekannt, doch vermutet man, daß eine sehr unzweideutige Verweigerung schon formuliert ist. — „Daily Graphic" schlägt dem Minister des Aeußeren, vor, bei der Haager Konferenz einen Antrag einzubringen, der die teilwe ise Abrüstttng der europäischen Heere der Großmächte befürworten soll. — „Daily Telegraph" befürwortet den Abschluß eines englisch-russischen Allianzvertrages ähnlich dem französisch-russischen Vertrage. Ein solcher würde eine permanente Garantie für den europäischen Frieden sein. Madrid, 13. April. Die Vermählung des Königs Alfons finbet am 1. Juni statt. Nr. SS Erscheint ««glich außer SonnragS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit bem hessischen Landwirt die Gießener Zamtlien' blätter Diermal in der Woche beigelegl. Rotationsdruck u. Verlag der Brü h k'schen Umverf.-Buch-u. Steindruckerei. 9t Lange. Redaktion, Erveduion und Druckerei: Schul st raße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.e^Abl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. leiten. 21« ien, als ire etc. in der ehe Aus Stadt und Land. Gießen, den 14. April 1906. ** Personalien. S. K. H ber Großherzog haben den Chauffeur Gg. Saun auS Rüsselsheim zum Leibfahrer ernannt. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Hartinann aus Mittel-Kinzig eine Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu Zeilhard. Ernannt wurde ber Gefangenaufseher am ProvinzialarresthauS in Darmstabt Abam Rück zum Hausbeschließer im neuen GerichtSgebäube in Darmstabt. In den Ruhestand versetzt wurde der Eisenbahnassistent in ber Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Hch. Schmibt zu Mainz. ** Erlebigt ist die Forstwartei Hirschhorn III. ber Oberförsterei Hirschhorn und die Forstwartei Michelnau der Oberförsterei Nidda, beide mit Wirkung vom 1. Juli 1906 ab. ’* Besitzwechsel. Das Gasthaus zum Rappen, Walltorstraße, ging für 50000 Mk. in den Besitz des Gastwirts Helfer aus Hambonn bei Ruhrort über. ** Revisionen. Gestern vormittag fand eine polizeiliche Revision in hiesigen Wäschereien und Bügeleier, bezugl. Beschäftigung junger Mädchen statt und heute früh eine polizeiliche Milchkontrolle. WM MM ! h's Krüge ejtereweg- Leben. Im Hererolande zeigt sich seit Jahren, in Cou rriöreS in gefahrreichsten Tiefen in Feindesland hat sich soeben erst beutfeber Opfermut und deutsche Kühnheit, deutsche Ausdauer und deutsche Zähigkeit aufs glünzenste bewiesen. Unser Nationalwohlstand, bas wirtschaftliche unb soziale Leben unseres Volkes hat sich in den letzten 3'/, Jahrzehnten gerabezu rounberbar gehoben unb hebt sich ständig mehr und mehr. Die Produkte des deutschen Gewerbefleißes haben den Weltmarkt in einer Weise erobert, die die Bewunderung, freilich aber leider auch den gar sehr bedenklichen und unfreundlichen, ja zu heftigster Gegnerschaft reizenden Neid unserer Rivalen erwecken. Trotz aller innerer Kämpfe, trotz des ständigen Anwachsens der sich in ihren Hauptorganen immer hetzerischer geberdenden Sozialdemokratie, trotz unaufhörlicher kirchenpolitischer Streitigkeiten, trotz der schroffen Gegensätze der sich immer mehr sondernden und auf das gehässigste regen einander agitierenden Berufe, trotz der viel beklagten Mängel ber Rechtspflege gerade in den größten deutschen Bundesstaaten rc. rc. sind, alles in allem genommen, unsere inneren Verhältnisse doch noch gesunder als in den meisten anderen ettropäischen Staaten. Selbst unser vielgeschmähter Reichstag kann, hält man sich im allgemeinen parlamentarischen Niedergang die Vorkommnisse in anderen Parlamenten vor Augen, den Vergleich sehr zu seinem Vorteil aushalten. Karl Jentsch nennt in einem sehr lesenswerten Aufsatze in dem neuesten Hefte der „Neuen Rundschau" betitelt „Parlainent und Parteien im Deutschen Reiche" mit Recht unsere deutschen Parlamente die fleißigsten der Welt. Wie sehr unser Erwerbsleben^ unser großartiger wirtschaftlicher Aufschwung einen gesunden Boden hat, bezeugt die Tatsache, baß bie schwere Krise bet letzten Jahre nicht tiefere Verheerungen gebracht hat, sondern ein recht flottes Wieder- auffteigen bemerkbar rst. In der sozialen Gesetzgebung und den Wohlfahrtseinrichtungen für die Arbeiter steht Deutschland allen Ländern voran. Schuf doch soeben Frankreich seine Altersversicherungsgesetze deutschem Muster nach. Deutsche Wlffenschaft, deutsches Geistesleben haben nicht mindere Erfolge und ebenfalls noch immer die allerhöchste Achtung in ber Welt, was am meisten Amerika (bei seinem Professorenaustausch) unb Japan, aber auch England und alle übrigen Völker anerkennen. Ist es schon durchaus angebracht, unberechtigtem ober übertriebenem Pessimismus eutgegenzutreten, so Darf einer froheren Zuversicht heute umsomehr das Wort gerebet werden, weil ein Geist patriotischen Gemeinsinns die vordem leider überhandnehmende Kleinlichkeit unserer Parteien zurzeit erfreulich zurückdämmt. Der Reichstag hat in rühmlicher Erkenntnis und Opferfreudigkert unsere Kriegsflotte auf die Höhe ihrer Ausgabe gebracht, er hat die notwendigen Opfer für die Wehrkraft des Reiches zu bringen sich nicht gescheut trotz aller Finanzmisere im Reiche wie in den Einzelstaaten. Doch nicht weniger wichtig als die Stärke der Waffen ist die Stärke der materiellen Mittel, ist die wirtschaftliche Kraft, und für diese ist ber augenblickliche schwere Kampf um die Reichsfinanzreform ausschlaggebend. Hier bot die Mißgestalt des Negierungsentwurfes und seine bisherige Mißhandlung in der Steuerkommission ein immer kläglicheres Schauspiel und immer trübere Zukunftsaussichten. Wir wollen aber hoffen, daß in dieser Richtung die Osterferien einigermaßen klärend wirken werden. Denn man wird den meisten Herren Volksvertretern wohl daheim zu verstehen geben, wie wenig das Volk einverstanden ist mit den bisherigen Leistungen der Kommission. Daß unsere Parlamente, die großen wie die kleinen, nicht mehr so viel in jeden Quark ihre Nase begraben mögen (siehe oben die Schlußworte des Mephisto), ist leider immer noch ein frommer Wunsch. Tie Zeiten der stillen Selbstzufriedenheit, wie sie Altmeister Goethe den Bürger am Oster tage mit den Worten preisen läßt: „Nichts Bessres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von .Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten weit in der Türkei die Völker aus- einanderfchlagen", waren freilich idyNischer und friedlicher als die turbulöfen unserigen. Heute soll Deutschlands scheinbar führender erster Staatsmann, will Deutschlands führender Staat überall und überall mit allem und allem (scheinbar auch auf dem Gebiete ber Kunst!) mittun unb unter Umständen sogar sich mit herumschlagen; man will durchaus „Weltpolitik'" treiben, ohne die rechten Fähigkeiten dazu zu zeigen, ja ohne sich überhaupt übet diesen Begriff recht klar zu werden. Diesen Gelüsten gegenüber ist von äußerstem Werte die Aufrechterhaltung der besten inneren Volkskräfte, die Einigkeit des Volkes in der entschiedenen Ablehnung solchen großtuerischen Getriebes. Dann würben künftig die Stiirme, die das deutsche- Reich umbrausen, weniger erschüttern, als es letzthin der Fall gewesen ist. Gewiß ist es erfreulich, daß unser nationaler Sinn gewachsen ish, aber schädlich ist es, wenn er über» schäumend sich äußert. Alle Ucberticibung ist vom Hebet In dieser Beziehung können wir sowohl an den guten (England), als an den bösen Beispielen (den Tschechen unb Polen und — Deutschen in Oesterreich) im Anslanb lernen. Zum Feste dessen, der ber Welt den Frieden bringen wollte, wäre es wahrlich am allerwenigsten angebracht, zu wünschen, daß Deutschland eine abenteuerliche Politik treibe unb an jedem Konflikt teilnehme. Dennoch aber steht es fest, daß ein Land wie Deutschland immer bereit fein muß, für seine w ah.ren Interessen kraftvoll einzutreten. Ties wird es mit umso größerem Erfolge tun können, wenn es in seinem Innern gefestigt ist, und wenn die Volksgenossen aller Parteien mit Vertrauen und Zuneigung aneinander und an ihren Regierungen hängen. ©ftern. Die Sonne tönt nach alter Weise In Brudersphären Wettgesang, i Und ihre vorgcschriebne Reise l Vollendet sie mit Donncrgang. Ihr Anblick giebt den Engeln Stärke, Weil Keiner sie ergründen mag; Tie unbegreiflich hohen Werke Sind herrlich wie am ersten Tag. Und schnell und unbegreiflich schnelle Dreht sich umher der Erde Pracht; ES wechselt Paradieseshelle Mit ticen Quark begräbt er seine Nase. Dann folgt die ergreifende Schilderung, wie der Glocken- fchall und der Chor der Engel „Christ ist erstanden^ an? Oslermorgen dem am menschlichen Ringen und an menschlicher Ettelkeit verzweifelnden und Ekel empsindenden Faust den Giftbecher von den Lippen nimmt: „Erinnerung hält mich nun, mit kindlichem Gefühle, vom letzten ernsten Schritt zurück. O, tönet fort, ihr süßen Hlmmelsliederl Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder!" Wie Christus nach bem Opfertode, den Schriften seiner ersten gläubigen Jünger zufolge, auferstanden sein soll von den Toten und der Menschheit neues Heil ward, so erivacht um die Osterzeit die ganze Natttr attS der Osterstarre zu neuem Leben und Werden; und wenn man am Osterfeste daS wundervoll Göttliche, das Gute und Schöne um uns mephistophelisch überall auf daS menschliche Alltagsleben unb auch auf die leidige Politik überträgt, so drängt sich unS immer wieder eine Lehre daraus auf, nicht aufzugehen in dem Pessimismus, in kleinlichem Parteien- und Jnteressenstreit, sondern fest- zuhalten oder sich wieder aufzurichten an größeren und edleren Gedanken und Zielen; zunial unserer Zeit in ihrem riesigen Fortschritt entsprechend weitere politische, kulturelle und soziale Aufgaben gestellt sind. Vor dem Osterfeste dieses JahreS ivard nach langem biploinatischem Hin und Her in einem spanischen Küstenstädtchen der aügemeine Weltfriede fürs nächste gesichert. So haben wir denn im Großen unb Ganzen trotz vielem, gar vielem, doch Grtind, ziifrieden und ruhig, mit dem angenehmen Gefühl einer freilich nur sehr relativen Sicherheit in die Zukunft zu blicken. Der Friede, dem s. Z. ber französische Revanchegedanke nur eine kurze Frist zu gönnen schien, währt nun 35 Jahre. In den vergangenen Jahrzehnten pflegte man schon bei geringeren Verwickelungen die Kriegsgefahr gespenstisch an die Wand zu malen. Diesmal Tourbcn die Ernsthafteren und Einsichtsvolleren trotz allem Kriegsgeheul diesseits und jenseits der Vogesen und diesseits unb jenseits bc6 Kanals vor dem bimflen Punkte zu Füßen des AtlasgebirgeS mit Recht nicht sonderlich erschreckt. Wenn auch das Gleichgewicht der Kräfte, daS sich seitdem, trotz aller Kompliziertheit uub trotz aller schweren Volkslasten, Herstellen ließ, nicht mehr durchaiis vorhanden ist, weyn aiich das Gefühl der Vereinsamung Deutschlands gegenüber einer neuen regen Interessengemeinschaft zwischen Großbritanien, Frankreich, Italien, Japan unb Spanien, zu welchen Staaten sich sogar noch Rlißlanb zu ■ gesellen willens scheint, zu denken gibt — das Gefühl der riesigen Verantwortlichkeit vor ber Entfachung eines europäischen Krieges mb den bamit in jedem, für Deutschland glücklichen ober unglücklichen Falle unsagbar hohen finanziellen Verlusten in •allen bireft oder indirekt (durch Anleihen rc.) beteiligten .Landen, vor den Riesenverlusten des Welthandels wirkt ver- nnehrt für die Wahrung des Weltfriedens. Zugleich darf nins Deutsche die Stellung, bie wir nach schmählicher Zerrissenheit unb Ohnmacht nn Rate unb im Wettstreit der Völker erworben und doch immer noch, wenn auch leider in iarg vermindertem Maße heute besitzen, zuversichtlich erhalten. Wir sind nicht nur immer noch ein in Wehr und Waffen tüchtiges Reich: die tüchtige deutsche Volksart hat ewiges darum Vorsicht! Selbstverständlich ist die Prozedur nicht Bet Licht und Feuer vorzunehmen, da Benzin feuergefährlich ist. * Palmen. Um Palmen selbst zu ziehen, gibt man Tattel- kerne in ein beliebiges Gefäß mit weichen Sägespähnen, stellt cs> auf den warmen Ofen und hält es durch lauwarmes Wasser feucht: nach einigen Wochen fangen die Kerne zu keimen an, man hebt sie vorsichtig aus und verseht sic mit guter Erde einzeln oder paarweise zur weiteren Entwickelung in Blumentöpfe: auf diese Weise hat eine Mitarbeiterin von „Fürs Haus", wie sie in dieseni praktischen Wochenblatt mittcilt, nach einem Jahre schon kräftige zweiblättrige Palmen erzielt und ging ihr auch nicht eine zu Grunde. Die Palme liebt Sonne und Wasser. ere-stegtmentsmuin ronzcrncrr am I. Ofrer- tag nachmittags 4 Uhr im Schützengartcn in Wetzlar. ** Impfung italienischer Arbeiter. Am vergangenen Mittwoch fand abermals eine Impfung italienischer Arbeiter statt und zwar etwa 150 Mann auf dem Braunsteinbergwerk und 30 Mann auf der Polizeiwache. § H eu ch e lh e i m, 13. April. Gestern nachmittag gegen 4 Uhr brach in der S ch e u e r des Landwirts Jakob N e i d e l Feuer aus. Es griff außerordentlich rasch um sich und bald stand auch das Nebenhaus, der Schuppen und die Nebengebäude von PH. Hofmann und von PH. Löber in Hellen Flamtnen. Ter Giebel von dem Nachbarhaus brannte ebenfalls, aber die Feuerwehr griff bald rüstig ein. Bon Kinzenbach und A tz b a ch waren auch Feuerwehren erschienen. Um 7 Uhr war man Herr des Feuers, aber noch die ganze Nacht mußte gearbeitet werden. Tie Scheuer und die Nebengebäude sind vollständig abgebrannt, das Wohnhaus zum Teil, lieber die Ursache des Feuers weiß man nichts. Dir dem raschen und umsichtigen Eingreifen der hiesigen Feuerwehr ist es zu verdanken, daß das Feuer bei dem trockenen Wetter und leichten Südwind keine größeren T-imensionen annahm. + Großen-Linden, 13. April. Nach achtmonatlicher Prüfung der Wasiervcrhältnisse hat der hiesige Gemeinderat die Bauernm uh le nebst das in deren Nähe befindliche Quellengebiet am 11. d. Mts. angekaust. Die projektierte Wasserleitung wird eisenfreies und weiches Wasser liefern. Das Wasser enthält nur 7,9 Härtegrade; ein gleich gutes Master ist in der Umgebung nicht zu finden. Wasser aus Basaltfelsen ist in der Regel zu hart. Die Quantität des WasterS bei der Bauernmühle reicht nicht nur für Großen-Linden, sondern auch noch für einige Nachbardörfer. Mainz, 13. April. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung machte Baurat Kuhn die Mitteilung, daß die städtische elektrische Straßenbahn bei einer Einnahme von 605 000 Mk. im abgelaufencn Rechnungsjahr einen Rein Überschuß von 1 00 00 Mk. ergeben habe. Wiesbaden, 12. April. Eine größere Anzahl Mitglieder des finanziell völlig zusammen gebrochenen Kamberger Korn Hauses hatte bei der hiesigen Staatsanwaltschaft gegen den Raiffeisen--Verbandsdirektor Dietrich- Wiesbaden als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Kornhausgenossenschaft unterm 26. Januar eine Untersuchung beantragt „wegen grober Verletzung seiner Obliegenheiten als Aufsichtsrat, wodurch eine schwere Sch ädigung der Genossenschafter und der gänzliche Ruin des Unternehmens herbeigeführt worden sei." In dieser Eingabe waren einzelne Momente der Mißwirtschaft aufgeführt, z. B. daß aufgrund unrichtiger Bilanzen Dividende herausgc- rechnet worden war, wo in Wirklichkeit ein Verlust vorlag, ferner, daß Chilisalpeter mit Viehsalz vermengt und als vollwertig verkauft wurde, daß entgegen den Statuten ein umfangreicher .Handel mit ausländischem Getreide in Mainz und Wiesbaden betrieben worden sei, was Zu Verlusten führte, daß die Revisionen durch untergebene Beamte des Direktors vorgenommen worden und wertlos gewesen seien, kurz, daß die gesamte Geschäftsführung „leichtfertig" gewesen sei und sich als ein f,ortge-- setzter gewissenloser Vertrauensmißbrauch und grobeSchädigung der Interessen der Mitglieder, meist armer Bauern, darstelle." Die Unterzeichner dieser Eingabe warteten zwei Monate lang vergebens auf einen Bescheid der Wiesbadener Staatsanwaltschaft. Sie haben daher eine Klage der Oberstaats- anwaltschaft in Frankfurt a. M. eingesaudt mit der Bitte um Beschleunigung des Verfahrens, da ihnen bisher noch nicht das geringste bekannt geworden sei. [] Marburg, 13. April. Betreffs des sog. Milli o n en- 'konkurseS des früheren Universitäts-Buchhändlers Georg Schrammhabenschon mehrere damit in Zusammenhang zu bringende gerichtliche Verfügungen stattgefunden. Das mit etwa 35Ö 000—400 000 Mk. Hypotheken belastete neue Geschästsgebäude in der Marktgaste, sowie die sog. „Wolfsburg", die Schramm bewohnte, soll am 28. Mai d. Js. öffentlich verkauft werden. Außerdem sichen auf den Namen des verschwundenen Universitäts-Buchhändlers Schramm noch mehrere Häuser hier in Marburg, sowie in Leipzig, Griesheim, Offenbach, Frankfurt und Bockenheim, außerdem ein Weinberg in Planig und Bauterrain bei Coblcnz. Durch allerhand Manipulationen hatte es Schrannn, der den Aufwand eines Millionärs machte, verstanden, sich alle diese Besitztümer zu erwerben. Wohin er sich jetzt gewandt, weiß man immer noch nicht. — Auf den Anschlagtafeln und Säulen des schon viel erwähnten Marburger Plakatinstituts prangen seit heute die Pfand zettel des Gerichtsvollziehers.— Die Polizei verhaftete einen lange gesuchten Hoch staple r. Handel und verkehr, Volkswirtschaft. Der Erfolg der deutschen Anleihen. Die Behauptung des' „B. B. C.", daß das Resultat der Subskription auf diese Anleihen hinter den bescheidensten Erwartungen zurückgeblieben ist, ist nicht richtig. TaS Ergebnis kann in Anbetracht der besonders ungünstigen Umstände, die nicht weiter ausgeführt zu werden brauchen, als befriedigend bezeichnet werden. Es sind eben au Stelle der Konzertzcichner, seriöse Nehmer getreten. Eine Ueberraschung haben die ziffernmäßigen Angaben, wonach der aufgelegte Gesamtbetrag von 560 Mill. Mk. mit 850 Mill. Ml. 1,52 Mal gezeichnet worden ist, nicat Hervorrufen können, da Zeit und Umstände die Maßnahme der Finanzverwaltung eben nicht begünstigte und vor allem die gespannte Lage des internationalen Geldmarktes einen kräftigen Erfolg von vornherein ausschloß. Tas Berliner Börsenblatt kann übrigens seinen Unmut anläßlich der Besprechung des Ergebnisses der Anleihen nicht verwinden, daß die russische Anleihe nichts nach Deutschland kommt und schreibt sogar den angeblichen Mißerfolg der heimischen Emission vorzugsweise dem Umstand zu, daß Rußland vorläufig der Kredit entzogen wurde. Hätte unsere Regierung, schreibt das Blatt, der Emission der russischen Anleihe in Deutschland keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt,, so würde dies nicht allein die Börsenstimmung, sondern auch die Geld- verhältniste in der günstigsten Weise beeinflußt haben, und dies wäre der Emission de-r inländischen Anleihen, wenn man sie der ausländischen hätte folgen lassen, in bedeutendem Maße zugute gekommen. — Daß dies Sophistereien sind, die sich ernstlich gar nicht begründen lassen, wäre leickt, Punkt für Punkt nach- znweisen, es ist dies jedoch nicht der Mühe wert. ' Allerdings schwebt ein eigener Unstern über den Unleihemaßnahmen der deutschen Reicbsregienmg, die trotz des sichtlichen Bemühens, früher begangene Fehler zu vermeiden, sich noch immer nicht als von langer Hand vorbereitet, erweisen, meint die K'. Z. mit Recht. (Dgl. auch den polit. Teil.) R c i ch s b a n k. Am 10. Mai wird in A n s b a ch eine von der Reichsbankstelle in Nürnberg abhängige Reickrsbanknebenstclle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Paris', 13. April. Es lteißt, daß die Vertreter der Bankinstitute in ihrer heutigen Sitzung sich über die Hauptpunkte der russischen Anleihe geeinigt haben. Eine endgiltige Entscheidung dürste jedoch erst morgen, vielleicht erst Montag erfolgen. Par is, 13. April.. B ö r sen -B c richt. Der Verkehr war wegen des Ausfalls der Börsen in London und Berlin leblos. Schluß ruhig. Die Aktien, der Kreditinstitute waren in der letzten Stunde gefragt auf das Gerücht, daß die Bedingungen für die russische Anleihe endgiltig sestgeftellt seien. Rio Tinto schwach trotz des Dementis bezüglich des Einsturzes von einem Bergwerk der Gesellschaft. Tie neue russische Anleihe wurde mit 3j/2 Prvz. Prämie gehandelt. Vornrrfchter. • Das Duell um Mitternacht. Der Kanfmanns- sohn Tisch und der Fabrikbesitzer Sochor in Wiener-Neustadt gerieten nach einem Brande, bei dessen Löschung sie sich beteiligt hatten, um Mitternacht im Wirtshausc in Streit, bei welchem ersterer den anderen zum Duell forderte. Beide entfernten sich unter Mitnahme einer Pistole und 10 Patronen auZ dem Gasthause und begaben sich auf den Marktplatz von Neunkirchen, wo das „Duell" in der Weise ausgetragen wurde, das; zuerst Tisch auf Sochor, dann Sochor auf Tisch je drei Schüsse abgab. Beim dritten Schuß, den Sochor abgab, wurde Tisch am Halse verletzt. Sochor wurde jetzt vom Bezirksgericht wegen Körperverletzung, begangen in der Trunkenheit, zu 14 Tagen Arrest verurteilt. * Schuhwerk wasserdicht z u machen. So ost auch die Hausfrau im Winter in die Lage kommt, Schuhwerk wasserdicht zu machen, so wird sic immer wieder finden, daß es eine schmutzige Arbeit ist, die außerdem in ihren Resultaten nur teilweise befriedigt. Bei den oft empfohlenen Leinöleinreibungcn werden Strümpfe und 'Kleider beschmutzt. Tie käuflichen Schmieren dagegen machen das Leder ost spröde und rissig. Bei nachfolgendem, in der praktischen Wochenschrift „Fürs Haus" empfohlenen Verfahren werden jedoch alle diese Uebelstände vermieden. Man löst so viel seingcschnittencs Paraffin in Benzin in einer verschlossenen Flasche auf, bis' dieses nichts mehr annehmen kann. Die Mischung wird mit einer weichen Bürste und in den Fugen zwischen Sohle und Oberleder mittels eines Haarpinsels ausgetragen. Das. Benzin verflüchtigt sich schnell, das Paraffin bleibt in den Poren des Leders zurück und macht diese vollkommen wasserdicht. Eine einmalige Behandlung genügt für lange Seit, auch kann das Schuhwerk bald wieder wie gewöhnlich behandelt werden. Tie Sohlen sind im Anfang etwas glatt, Landwirtschaft. Auch in nuferer Gegend gibt es hier und dort kahle Abhänge, Bahndämme usw., die sich nutzbar machen ließen im Interesse der Imkerei. Eine der dankbarsten, beschönigenden Pflanzen ist unstreitig Phacelia tanaceti-, folia. Diese Pflanze verlangt geradezu einen mageren Boden. Tie Aussaat beginne anfangs März, und kann nach der Vlütezeicht, die zirka acht Wochen währt, erneut vorgenommen werden. In 5—7 Wochen nach der Bestellung kommt die Phacelia schon zur Blüte und zwar bis in den Herbst hinein. Zweifellos wird der Anbau der Phacelia unsere Bienenzucht bezw. die Honigernte bedeutend heben. Auch eignet sich diese Pflanze als Viehfutter und zur Gründüngung,. Bemerkt sei noch, daß Phacelia nicht „dick" gesät werden' darf, leicht einzueggen und der Saatboden etwas zu walzen ist. p. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. I. Osterfeiertag, den 15. April: Fu der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für. die Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Pfarrer D. Schlofser. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. I« der Johanneskirche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die LukaS- gemeinde Pfarrer Euler. Abends 6 Uhr: Beichte. Pfarrassistent Knott. Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die Kirchenkasse. 2. Osterfeiertag, den 16. April. In der Stadtkirche. Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer D. Sch losser. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konsir- manden ans der Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. 'Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. Die Konfirmation der Kinder aus der Markusgemeinde sinder am Sonntag, den 22. April, und im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls statt. Die Beichte wird Samstag, den 21. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten. Die Mitglieder der Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthä uSge- mein de werden geboten, sich am 2. Feiertag nach dem Vor° miltagsgottesdienst möglichst vollzählig im Gemeindefaal zu einer kurzen Besprechung einfinden zu wollen. In der Johanneskirche. Vormittags 9V? Uhr: Pfarrassistent Knott. Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde; tm Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Nachmittags 2'/. Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lukas- und aus der Militärgemeinde. Abends 6 Uhr: Professor D. E cf. Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für die Armem Die Konfirmation der Kinder aus der Lukas- und der Militär» gemeinde findet am Sonntag, beit 22. April statt, im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Die Beichte ist Samstag zuvor nachmittags 2 Uhr. 1. Feiertag 4—9 Uhr 206 Nur offen. 2. Feiertag 4—9 Uhr 345 Nur Pelikan-Apotheke offen. Drucksachen aller Art liefert in Jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die BrühS’sche Universitäts - Druckerei. Schulstr 7 mir erzählen, wie es „in der Welt da draußen" aussah.^Lie konnte sich keine Borstclliing tion einer Eisenbahn, einer Straße mit nebeneinanderstehenden mehrstöckigen steinernen Häusern, Garten mtd menschenersüllten Plätzen machen und wenn ihre Phantasie sich "ein Bild davon zu schaffen suchte, so faßte sie such an Ganz anders als die Dienstmädchen skandinavischer Abstammung — mögen es norwegische, schwedische, dänische oder isländische sein — sind die nordfinnischen. Wie im Lande der tausend Seen ein Trauerflor über einem jeglichen zu liegen scheint, so ist auch das Wesen jener Mädchen auf einen gedämpfteren Ton gestimmt. In ihrem Leben gibt es so wenig Feste, sie müssen immer arbeiten, und darum ^verstehen . sie auch gar nicht recht zu lachen und zu plaudern. Sie interessieren sich auch wenig für Putz, und wenn sie je einmal versuchen, sich zu schmücken, so legen sie herzlich wenig Geschmack dabei an den Tag. Nur wenn sie nach Amerika auswandern — Auswanderung der finnischen Dienstboten nach der neuen Well nimmt immer zu — dann hängen sie sich einen mächtig großen Kranz ans bunten Blumen wie ein Bandelier um die Schulter und tragen Sträuße int Gürtel und in den Händen. Hoffen sie, daß unter dem Sterilenbanner das Leben ilynen heiterer und leichter verläuft, als in ihrer märchenhaft schönen, aber doch so tief melancholischen Heimat, in der zur Winterszeit die Sonne überhaupt nicht aufgeht? Vielleicht ist es so. Aber dennoch lieben sie diese Heimat und verlassen sic streng genommen doch wohl nur, weil ihnen jenseits des großen Wassers höherer.Lohn für leichtere Arbeit löinft, als im schwermutsvolleii Suomt. Begegnet nun eine deutsche Dame solch einem damenhaften Mädchen in dienender Stellung, so pflegt sie'meist zuerst nicht zu glauben, daß sie tatsächlich ein Stubenmädchen oder eine Stewardeß vor sich hat inib behandelt sie mit übertriebener Zuvorkommenheit, worüber jene überlegen ironisch lächelt. Erfährt die deutsche Dame aber, wie die Dinge liegen, so verfällt sie in ben entgegengesetzten Fehler und spricht mit, bent Mädchen in einer Art, vor der sie sich ihrer eigenen Stubenfee gegenüber wohl hüten würde. Das nimmt die „Pige" begreiflicherweise bitter übel, denn sie ist an dergleichen absolut nicht gewöhnt^ T'.c Folge von alledem ist dann häufig, daß die deutschen Frauen ein ganz ungerechtes Urteil über die nordischen Dienstmädchen fällen rind sie für übermütig und prätentiös halten. auf einem Fleck?" fragte sie wie träumend. „Ist das mögsich? Kann cs das geben? Da muß es einem doch ganz ängstlich in Mut werden." Merkwürdigerweise stellten sich aber sofort nditige Begriffe bei ihr ein, sobald meine Schilderungen sick um Kunst und Wissenschaft drehten. Daun erfaßte sie den Kernpunkt der Sache rasch und tat keine törichten Fragen mehr, e-ic wäre für ihr Leben gern mit uns gekommen, aber ich hütete nnck wohl, sie mit zu nehmen, denn zweifellos wäre sie fern von ihrer Margen engen und doch so mächtigen Meer- und Bergheimat todunglücklich gewesen. Auffällig erschien cs auch, wie sie, die doch nie Modemagazine und elegante Toiletten gesehen hatte, sofort das Charakteristische jeder Mode heraussand und fick mit einem sicheren Geschmack kleidete, um den manchs vornehme Dame sie hatte beneiden können. Freilich ist der Sinn für das ^ckwne den Nortvegerii angeboren, wie wohl keinem anderen Volk der Erde. Dienstmädchen im Norden, Von M. Kossak. Wenn der Fremde zum erstenmale nach dem hohen Norden Europas kommt, so wird es ihm anfänglich meist sehr schwer, den dortigen Dienstmädchen gegenüber den richtigen Ton zu finden. Ich habe es wiederholt erlebt, daß Reisende — und zwar Dmnen viel häufiger als Herren — sich durch die Art, in welcher sie den Mädchen entgegentraten, in die peinlichsten Situationen gebracht haben. Denn diese hochnordischen „Hausgehilfinnen" sind so himmelweit von den unseren verschieden. Sie sind kaum weniger gebildet, als ihre Herrinnen, sie gehen, mit Ausnahnie von Sonntags, im allgemeinen viel einfacher gelleidet, als unsere Küchen- und Stubenfeen, anderseits aber, was den Zuschnitt ihrer Kleider anbetrifft, dessen ungeachtet damenhafter und moderner, sie sind zwar bescheiden und zurückhaltend, aber doch auf eine Art, welche deutlieh erkennen läßt, daß sie sich im Grunde den höheren gesellschaftlichen Kreisen zuzählen, sie sind sehr fleißig, scheuen sich vor "feiner Arbeit, wollen ihre Freistunden aber unverkürzt haben und last not least — sie geben allerdings im großen und ganzen verhältnismäßig wenig Anlaß zum Tadel, Uertragen aber auch gar keinen. Nicht, daß sie in solchen Fällen unverschämt werden — nein, das liegt nicht in ihrer Art — aber sie gehen tagelang wortkarg, gekränkt umher, wie beleidigte Prin- zeffinnen. Oefsentliche Tanzvergnügungen besuchen sie fast nie, dagegen füllen sie ihre Muße mit Spazierengelien, Lesen und dem Ansertigen vielev feiner Handarbeiten aus. Mit einem Wort — cs sind junge Damen, keine Mädchen aus dem Volk. Das ist vielfach 'wörtlich zu nehmen, denn es gilt in den Nordländern — und das um so mehr, je näher man dem ewigen Mit unseren deutschen Dienstmädchen würden sich die nordischen ganz und gar nicht verstehen, ja, ich glaube, daß sie sich überhaupt nur schwer in unsere deutschen Verhältnisse fügen würden. In Svolvaer auf den Lofoten bediente uns ein Mädchen, welches in mannigfachster Hinsicht mein Interesse erregte. Es war noch nie über die Grenzen der Jnselheimat binausgekommeii und hatte noch nie eine Stadt gesehen — denn Die Losotenstädte mit unserem Begriff von Städten nicht das niindepe Da sie sehr regen Geistes war, ließ sie sich gern von lebten in behaglichen Verhältnissen und würden sie gern bei sich im Hause behalten haben, auch hatte sie als Kind weite Reisen ins Ausland mit ihnen gemacht — was sie veranlaßte, sich selbst ihr Brot zu verdienen, mar außer der Sitte des Landes, der Wunsch, selbständig zu sein, eine streng geregelte Tätigkeit |luz .... .vl.v v«w.. zu haben und die Welt kennen zu lernen. Diese Mädchen treten, chen Kops, als ob cs sie schwindelte. „Hunderte von Menschen indem sic dienende Stellungen annehmen, durchaus nichts für immer aus den .Meisen, denen sie durch ihre Geburt angehören, sie heiraten vielmehr meist Aerzte, Lehrer ober Beamte. Manche schließen freilich auch Heiraten, die wir nicht als standesgemäß erachten möchten. Die vorerwähnte Stewardeß vom Kong Inge hatte sich- zum Beispiel, als' ick sie vor einigen Wochen in Kopenhagen wiedersah, mit ihrem männlichen Kvllcgen von dem nämlichen Schiff, auf dem aucu sie fuhr, verlobt. Freilich war er ein sehi: feiner und gebildeter junger Mensch'. „Wer weiß, ob er nicht der Sohn eines Ministers ist", meinte ein Herr scherzweise, Wenn ich nun auch das niajt gerade glaube — obgleich ich es für positiv unmöglich auch nicht halte, da zum, Beispiel gegenwärtig ein früherer Dauer einen dänischen Minister post en innebat — so kann er recht gut aus besseren Beamtenkreisen stammen. Es herrscht eben in den Nordländern eine Vermischung der Stände, von der wir uns nichts träumen lassen. Eis kommt — nicht für unpassend, wenn eine sogenannte höhere Tochter eine dienende Stellung annimmt. So habe ich es schon tviederholt erlebt, daß Töchter von Aerzten als Stewardesse auf Schiffen fuhren. Auf der Göteborg, einem Dampfer, der die Verbindung zwischen Gothenburg und Christiania vermittelte, befand sich z. B. solch eine Arzttochter, ein achtzehnjähriges Mädchen, dem Urbilh einer Gudrun oder Jngeborg ähnlich, die tvic jede andere die Kojen reinigte und die Gäste bediente, auch sich nicht im mindesten scheute, Trinkgeld zu nehmen. Weiterhin war die Stewardess auf dem Kong Inge, der uns diesen Sommer von Kopenhagen nach Reykjavik brachte, die Tochter eines Arztes. Sie hatte sich zwar ursprünglich als Krankenpflegerin ausgebildet, daun aber bekam sie Lust, ferne Länder zu sehen und I und hatte nock nahm ?u diesem Zwecke die genannte Stellung an. Es trieb sie haben ja mit Lmeswegs die bittere Notwendigkeit dazu, denn ihre Eltern gemein. 3m vermieten | 7 Zimmer j Lndwigstraße^ 42, II. Eine schöne Wohnung, 7 Zmnncr nebst Bleichpl. u. Gartenant. zum 1. Juli cu. 1. Mai zu vermieten. Ludwigstraße 44 Die v. Herrn Landgerichtsdirektor Dr.Güngerich seit 10 Jahren mne- ciebabte Wohnung, der Neuzeit e'nlspr. einqerichlet (7 Zunmer, Badez., Balkon, Bleich- u. (Sarten- antcil) ist durch dessen Verletzung sofort od. per 1. Juli d. I. zu verm. Näheres Ludwigslr. 44, p. >2130 Schöne Wohnung, 2. Etage, 7 Zimmer, Badezimmer, Balkon, Bleichplan u. Zugchör ver 1. Juli zu verm. Lndivigslr. 29. >2129 Plockftraße 9 Elegante Wohnung (Hl. Etage) 7 Zimmer, Bad u. sonst. Zubeh. sowie eine 3-Zimmcr-Mansarde per 1. Juli zu vermieten. (2010 Bange cbäfl 'Abermann & Rliiiq. | 6‘ Zimmer | Bregen Verletzung des Herrn Major Steut’cr eine elegante 6»3inimctwol)iiunfi ?u Demi. 1279|_______Goethestraße 35. Wohnung v. 6 Zimmern nebst Zubehör Frankfurter Straße 76 zu vermieten. [1346 Näheres daselbst 1. Stock. Wohng.m schön. Lage, Beletage, 6 Zimmer, Badez. u. Veranda, neu herger., auf 1. Juli zu verm. Näheres Liebigstr. 62,p. 11597 SelterSweg «9 ist megzugs- halber die 2. Eiage — 6 geräum. Zimmer, Bad, Rüche u. Rainmern, auch Btilbeniitzung des Gartens - zu vermieten. [2146 ___________I. Stein, Architekt. Grünberger <ötr.3 geräumige 6°Zi>nnierivohnuiig, Badez., Gas- eiiirichlung, niit allem Zubehör kür 1. Juli oder früher zu verm. Näheres daselbst 1 Tr. >1378 I 5 Zimmer Schöne 5° Zimmer-Wohnung 1. Stock in freier Lage m. Aleich- platz und Gartenanteil per sofort od. später zu verm. Ranalanschl. Edersir. 2, Ecke Nord-Anl. 102613 5 - Ztmmerwohnung, Part., per 1. Juli zu vermieten. 2441s_______Süd-Anlage 21. 5 Zimmer in. Zubeh. perl.Juli zu vermiet. Bleichstr. 13. >1247 5-Zimmerwohnung, 1. St. mit all. Zubehör u. Rochgas p. 1. Juli zu verm. Bleichstr. 37, p. >2244 Schöne 5-Zimmcrwohnuug, 1 Treppe hoch mit allem Zubeh. Garten n. Bleichplatz per l.Juli zu vermieten. |2253 Nachzufragen Ebelstr. 16, pari. Cbclstraße 14, unterer Stock 5 Zimnier u. Atädchenkammer :c. per l.Juli l. I. zii vermieten. Näher. Liebigstr. 66II. [2157 5-Zimmerw.,reichl.Zub.,Bleiche, Trockbd.,Gas,Wssr. l.Juli zu verm. 1630] Hofniannllr.4. G.Bergen. 1. Etage, 5 Zimmer, d. Steuzeit entsprechend bis 1. Juli zu vermieten. 2177 Näheres Steinstraße 42III. Laudgrafenstr. 5, ist der milll. Stock, 5 Zlminer nebst allem Zub., p. 1. Juli zu verniieten. [2173 9!äheres bei 'Architekt Stein. Schnlstr. IO groge 5-Ziinmer- wohilung m. Zubeh., neu herger. per l.Juli oder früher zu verm. Näheres Neuen Bäue 15. 1543, ________L. Bernhardt. Sehr schöne 5-Zimmerwohng. mit Bad, d. Neuzeit entsprechend, zu verm. Wilhelmstr. 45. >2370 Wegzugshalber, Part. ö-Zim.° Wohnung neu hergestellt mit Gas mid Klosett per 1. Juli evt. früher zu vermieten. 2199 Näheres Lildwigstraße 1411. b-Zimnierivohniing, pari. ev. in. Lagerraum, sof.od. später zu verm. Näheres Bahnhofstr. 38, II. [ltl60 5-Zlmmeriv. in. Zubeh., Bleich- platz u. Garteuaiiteil per 1. Juli zu verm. Nord-Anlage 20. ,2021 Wegzugsh. 5-Zimmenv.sof. m. all.Ziibeh (II.St.) neu hergerichtet zuverm. GrüiibergerSir. 13. |ius Schöne Niansarden-Wohnung, 5 Zimmer nebst Zub. m neuem Hause per 1. Juli zu vermieten. 9täheres Alieeslr. 22, p. [1995 | -4 Zimmer | Parterre-Wohnung (4 Zimmer, zu verin. Grünberg, ^lr. 34. 1"°'^ Schöne 4-Zimmeriv. in. Loggia, Mädchenk. u. Zubeh. (1. Stock) per 1. Juli evtl. 1. Oktober zu verm. 2421s Liebigstraße 70, p. Sch. 4-Z.-W., 1. et., per l.Juli mit GaS u.Kanalanschluß zu verm. 9täheres Steinstr. 14, p. [02609 Eine 4 - Zimmer - Wohnung (Mansarde), der Neuzeit entspr., mit Balkon, Bleichplatz u. Garten- miteil zu vermieten. [02576 _________Wilhclmstraßc 49. 4-Zuninerwohimng nut Ziibeh. ^per 1. Juli oder srüher zu verm. 02520] Steinstraße 66. 4-Zinimermohnung m. Zubehör I zu verm. Steinstraße 82. [2409 I Schöne 'Mans.-Wohng. (4 Z.) an I ruh.Leute p. l.Juli z.v. Bleichstr.36 _____________02522____________ Steinstraße 88 2257 ist per l.Juli schöne4-Zimmerw., 2 Tr. hoch, in neuem Hanse, an ruh. Leute zu Denn. Ranalanschl. ausgcf. Heizgas, Bleich platze nnd Trockenboden vorh. Nah. 1. Stock. I 4 Zimmer nut Zubehör zum L Juli zu vermieten. Frankfurter Straße 43, parr._________ 2167 Wilhclmftraße 8 i|t Parterre- Wohnung mit. 4 Zimmern, 21 Entresolzimmern, Bad, 2 Rain-1 mem u. sonstigem Zubehör ver-1 setzungshalber sofort oder später I zu vermieten. [1403 j Näheres Frankfurter Str. 29. In meinem 9lcubau Gr.Mühl- gassc 43 sind zwei Wohnungen nut je 4 Zimmern und Badeem- richtung per 1. Juli zu vermieten. Näheres Schützenstr. 4. [2332 Eine Wohii.v.4Zimm. nebst Zub. p. l.Nkai z.v. Löbers Hoi 8. [2315 4-Zimmerivoynuiig nut Gas- einrichtung und allem Zubehör | per 1. Juli zu vermieten. [2265 Stemstr.- u. Schillernr.-Ecke 37. Ltebigstraße 64, zmii 1. Juli zu vermieten: 4-Zimmerwohug. m. Balkon, Parterre rechts, Gar- tenanteil. 4-Zimmerwohnung m. Balk., Gartenantell und Zubeh. (II. St.) Näheres Fr. Krüger, Klcin- Linden. _____________2201 Vicr-Zimmer-Wohnuug hell i>.geräum., m.Zubeh.,zu verm. 02337s Schillerltr.23, EckeStemstr. 4- Zimitzer-Wohmnig 3. Stock per sofort zu vermieten. [1522 Frankfurter Straße 59, p. 4°Zinnnerivohnung mit Zubeh. und Gartenantell per 1. Mai zu verniieten. Ederstr. 14, p. [2352 I 3 Zimmer | schone 3 Ziiiiineriv.m.all.Z. b. zu verm. Löbers Hof 7. [02589 3-Zimmerivohnung zu vermiet. per 1. Juli. Steinstr. 54. [02466 Schöne 3°Zunmerw. m. Zubeh., Bleichpl. u. Trockenb. auf 1. Mai zu verm. Weserstr. 19. >02498 Schöne 3-Zuninerivohming nut Zubehör an ruhige Leute zu ver- mieten. Bruchstraße 10. [02542 3-Zunmer-Wohiiuug mit Zn- behör zu verm. Bruchstr. 14.["^' Schöne Wohnung 3 großeZlmnier,emeTreppehvch, nut Rüche, Retter, Boden, abgescht. Borpt., Wassert. n.Hausentwässer. prelsw.sogt. Rirchenvl. 11,11. |Klt" In meinem Neubau Ratharmen- gasse 14 sind per 1. Mai der 1. u. 3. Stock sow.Mansarde zu verm. I Hch. Becker, Löwengasse 28. [2034 Ebclstr. 11a eine 'Mansarden-1 »vohnung von 3 Ziminern nebst Bleichpl. n. Gartenant. zu verm. Näheres Moltkeltr. 24. [1739 1 Hänschen z. 'Allembewohnen, 3 Zim. und Küche, schöner Garten, | gegenüber dem Bernhardtshänjer-1 Hof in RI. Linden, sofort od. auch später an ordentliche Familie zu vermieten. Heinrich Bernhardt, Klein-Linden.[2311 | 2 Zimmer j 2-Z.-W. an ruh. Leute zu verm. 02607[ Marburger Straße 42. Schöne 2-Zimiverivohnung im Vorderhaus nebst Zimmer mit Kochherd zu vermieten. [2435 __Grünberger Straße 32. Rleine freundliche Wohnung per 1. Juli an kinderlose Familie. Näheres Stemstr. 12, p. [02185 1759| Ebelstraße 39 zwei Zivei- zimnier-Wohnungen per alsbald | zii vermieten. K. Wehrum. Schöne geräumige 2-Zimmer- wohnung p. l.'Diai zu verniieten. 2243[________Steinstraße 75. Neubcn Ecke Neustadt 12 im 2. St. schöne 2°Zimmerivohng. an vubige Leute per 1. Mat zu verm. Näheres im Laden.______[1914 Frdt. 2-Zimmerw. m.Ziibeh. im Hinterh. an ruhige Leute zu verm. 9iäh. Wetzsteinstr. 40, [02497 Eine große 2-Zimmermohnung zu verni. Steinstraße 76. [02509 ■■ - -■ ■*' -1 — 1 . - | Verschiedene j 6—7 Zimmerwohnung m. all. Zubehör per 1. Juli zu vermiet. 2305[ Frankfurter Straße 53. West-Aulage 27 ist eine 5—6-Zimmer-Wohnung im 1. St. m.Gartenant. u. Bleiche per 1. Juli zii vermieten. [1831 Heinrich SpieS, Diezstraße 10 9t. Lndwigstr. 32, p. 6 Zimmer und 2 'Zimmer in der Mansarde nebst Zubeh. zu vermiet. [2343 Näh.daselbst od. Bahnhofstr.26, H. Der von Herrn Leop. Schlatter iimegehabte mittl. Stock ist wegen dessen Wegzug per l.Juli a.c. zu vermiet. Julins Hahn Nachs., 2259] Ecke Ostanlage—Wiesenstr. "In meinem Neubau Slcin- straße 52 sind per 1. Juli ev. früher drei 4-Zimmcr- und vier 3-Zimmer»vohuungeu mit allem Zubehör zu vcriuietcu. Näheres Moltkeftraße 24. 2097] Nicolaus. Neubau Stephanstraßc 19 Im 1. St. eme 5-Zimmer- sowie in der Mansarde eine 3-Zimmer- wohliung zu vermieten. [1744 9täheres Stephanstraße 17. Stephanstraßc 3 nahe d. Gartenstr. 4—5-Zimmer- ivohnung mit Veranda, Gas und allem Zubehör vom 1. Juli ab zu verniieten.______________[02524 Schöne 4—5 Ziinmerwohniiiig 1. Juli, I. St., Soiinenstr. 12, zu verm. Näb. 9te»len Bälle 2, erb. 'nM'> Franks. Str. 62,11. eine 5 Z -W. Liebigstraße33,IV. eine 4 Z.-W. Marburg.Str.30,p.eme 4 Z.-W. zu vermieten. [2347 Näheres Stephanstraße 25, part. Logis, 3 und 5Zimmer nebll Zubehör zu vermieten. [2162 __________________L. Huhu. Su,önc 3—4-Zimmerwohug., seither Mauufakturgeschäst, zu vcrmicteu. Neustadt 41. [486 3—4-Zimmcrwohnung zu vermieten. St. Liudcujtruth, 02554[__________pammstraße 9. Wohnuug soi. bez. z. vermieten. Pr. löJt. Tleienweg 10. [02560 Eine 2 und eme 3 Ziminer- lvohnung zu vermieten. Hcinr. Schön, Liebigstr. 65, I. H. [2310 Eine 3- uiid eine 2-ZlNimerw. zii verin. Schottstraße 11. [1886 vermieten. [26UG _______Luidengasse 1. Rleme Mausardcuivohnuug für 1—2 Personen per sofort zu vermieten. [2160 H. Zimmer, Kreuzplatz 1. Per 1. Mat kleine Wohnung int Hinterhause an ruhige Leute zu I verniieten. Bleichstr. 24. [2403 Wohnung zii verniieten. 02598)_______Schützenstraße 17. Eme Man>arden-Wohnung Kreuzplatz 6 zu vermieten. 9täheres Süd-Anlage 10. [2428 || Möbl. Zimmer \ Gcoij. niobt.Zliiim. in.(ü).'2111*1. zu verm. West-Aul. 62, I V. [2426 Em schön möbl. Zimmer zii ver- mieten. Bleichstr. 8, 111. [02591 Schön möbl. Zimmer sosort zu verm. Walltorstr. 5, II. [02600 'Möbl. Zunmer zu uerntieien. 102622} Bahnhoistraße 35, III. Euiiach mobl. Zimmer, auch unmöbliert, billig zu vermieten. Landgrafenstraße 3, III. I Gut möbl. Wohn- und Schlmz. | zii verni. Btollkestr. 28,1. [02474 Schöii möbl.Zmimer m.Schreib- tisch zu verm. Sonne,istr. 14. Schön mobl. Zimmer zu ver- mieteii. Loberstraße 3, III. [02527 Ruhig., gut möbl.Zimmzu verm. 2394[ Frankfiirter Straße 25, II. 'JJtobl. Zimmer uor ö. Roxuöüt zii verm. Grabeiistr.3, II. [02555 2 'Arbeiter tonnen Rost u. Logis erhalten. Mäusburg 3.__[02574 Schöne möbl. Zimm, mit od. ohne Pens.ziiverni. Bismarckslr.17 [°^ Schon möbl.Zliiimer zu verm. Rodheimer Str. 23, I.St. [02482 'Möbliertes Zunmer sosort zii vermieten. Plockstr. 6, II. [2191 Schön mobl. Zimmer mit besonderem Eingang zu vermieten. 2458[ SchiUerftraßc 9, part. i L&den etc. \ Laden mit Logis, auch getrennt, per l.Juli zu vermieteii. [2429 Zii ertragen Wotkengasse 22,_L_ 2 schöne Läden mit Wohnung zii jedem Gejchäst geeignet bejond. mrFrijeurZigarren- od. Rolonial- aeschäst paßend, sofort od. später billig zu verniieten. Daselbst auch eine 3°Zinimerwohnung zu ver- inieten. Neuenweg 50. [2384 Großer Laden Seltersweg, zu vermieten. [309 Näheres 'Blockstraße 1.________ Walltorstr. 24 ist ein Laden mit oder ohne Wohnung alsbald zii venn. Näh. Westanlage 6. [-°°b WrthsM« S" vermieten [928 Seitenweg 14. 795| Schöne Lagerräume und I leeres Zimmer zu verniieten _____________Nordanlage 13. SWlSi-K 10111 HtictovfudjV in ruhigerLage sucht bis ZlUUttcc Psingiten im Examen- stehender Student. Schriftl. Angebote unter 2443 an d. Gießener Anzeiger erbeten. (ßohlfht 'ür l.bis 31.'Mai möbl. Zimmer nut Frühstück. Schriftliche Angebote m. Preisangabe u. 2316 an den Gießener Anzeiger erbeten. Meist Stcllrn Zuverlässiger junger Manu V für Romorarbelteii u. kleinere Reijeil von einer hiesigen Likör- fabrik gesucht. — Nur solche mit la Zeugn. wollen schristl. Meld, u. 2242 an d. Gieß.Anz. einsenden. Bei Gr. OrtSgericht Gießen ist vom 1. Mai d. I. ab die Stelle eines Sekretärs bczw. Schrcibgehilscn neu zu besetzen. Es wird gebeten, Meldungen mit Zeugnissen, vorerst schriitlich, an den Unterzeichneten abzugeben und bemerkt, daß ein gepr. Gerichtsschretber- Aspirant eventuell bevorzugt wird. |Bu/4 Gießeii, den 15. April 1906. GroS Ortsgerichts-Vorsieber. Eine alte, deutsche Feuerversicherungs-Gesellschaft mit divers. Nebenbranchen (Einbruch-, Diebstahl-, Wasserleitungs-Schäden-, Haftpflicht-n.Unfall-Versicherilng) sucht für d. Stadt Gießen slrebs. Vertreter zu höchsten Provisioiisbezügen. Schristl.Meldmigen unter02577 an den Gießener Anzeiger erbeten. Für das Bureau eines hiesigeii Bankinstituts wird sofort em liiiiitifltr jßiiocr Stau sürSieVuGiiltiiiisii.Kme- sPiiüenz fltiiitljL Schristl. Meldungen unter 2260 an den Gießener Anzeiger erbet. Snche für sotort einen tüchtigen Kn Oberknecht, welcher mit allen landw. Arbeiten vertrailt u. haiiptsächlich -gut mit Pferden umziigkhen versteht. Schriflll 'Meldungen unter 2268 an den Gießener Anzeiger erbeten. Steinhauer gesucht. M. Schmall, Marburger Straße 60._______________02361 schlier M Nieter für Elsenkonstruktion bei hohem Lohn für dauernde Beschäftigung gesucht von |nnlv/2 Hein,LMM M.,A.-T. Brückcnban Düfseldorf-Oberbrlk. sdin^üilier-iticüe „efud"2465 Gerh. Rohrbach, Lollar. Aelterer Schlossergeselle kailii emtieten. [2309 H. Schon, Schlossermeister. Tüchtige ^chnhmacher- 's,*y Gehilfen sofort oder später sucht 23931 Christ. Wccg, Gießen. 2 Sdllofferotitllen flfjudjL | W. Ziegenhain, Franks. Str. 72. Ein Spenglcrgesclle u. Lehrling gesucht. H. Lich, Spenglerei, Sonnenstraße 28._________[02553 Tüchtige Achcr miü Änstreißkr gesucht. LoniS Petrilll, Weiß- bindermslr., Asleriveg 31. [02530 Mehrere tüchtige Sattlergehiifeu für sofort gesucht. 2357 Friedrich Groß, Sattlermstr., Gießen, 9ieiieniveg 32. Wcltzbiuder i02529 und Haud!avger finden dauernde Beschästigung. Klippel & Lancht, Neuenweg. Weißbinder können noch cmtreten. [1968 _____Frankfurtcrstraße 29. Tüchtiger 2402 Schlosser gesucht. Karl Krailing, Süd-Anlage 22. Einen jungen [02575 Lßtlcr- unD Pslstttßthilsk!! sucht Karl Älücker, Lich. Für Glaser! ! Trei Glasergehil'en für dauemde Arbeit gesucht. Philipp Jakobi, Piaschinenglaserei, Auf der Bacb 4 Branchekundiger, gewandter selbständiger flkrtäiijcr unö Lagerhalfcr für eine Konsum-Anstalt bei gutem Salair u. freier Wohnung gesucht. Schristl. Meldungen unter 2414 an den Gießener 'Anzeiger erbeten. Aihtigkr FnLrmana gesncht. I. Happel. [2404 Tüchtige [2406 Erdarbeiter, iflglöljncr unö HnMWtt find, bei hoh. Lohn Beschä'tiguiig. H. Kctzlcr, Baugejckiäft. Weißbinder - Haudlangcr sucht Rarl Schmall, Löbers Hof 7. Gilt junger Techniker u. ein Kaufmann sofort gesucht. Schi-iitl.Aieldungen m. Gehaltsansprüchen unter U2626 an den Gießener 'Anzeiger erbeten. ZUHtt Techmktt mit guter Handschrisl für hiesiges Archnekturbureau gcindjt. Schristl. Meld, u. 2451 a.d.Gi. ßener Anzeiger. Zwei fleißige, luchngc Kteisfäger für Eichenholz gegen hohen Lohn ges. Hermann Paßmaun, 2155______Dulsdurg-Ruiirori. Zwei nichtige . 02614 Pfla*terHteinznrichlcr sowie Pflasterer sofort aegen hohen Lohn gt). Peter Aff, Sleinbruchdes., Großcn-Buseck. Schi eincrgcsclle u. cm Junge in die Lehre geinckg. 0260 Emil Beil, Hommsir. 8. Tüchtige weifjdlnder auch Alkord-Portic, für oantnib bei hohem Lohn gesucht. U.-625 F. K. Sommer, Oficudach a M., K-irlstr. ^0. 2 Schmredegcscllen lowie ein Lehrling lönnen alsbald em- treten bei I. Ad. Lindeustruth, Schmiedeineister.__________102601 Fär bcsneider! ! Ei» Gehilfe au\ Woche gesucht. W. M. Huppert, Seltersweg 9. iiitilt. Srtjnljuißdjcr gSSU* 02599] Schloßgasse 12. Aich re re tüchtige Hilssmontenre für Gas, Wasser u. Klosett sofort gesiichk. [2446 Richard Fertsch Bureau, Werkställe und techn. Anlagen. ________Wei erm äße 4.________ Küchenchef oder Köchin znr Aushilfe für 30. Inni n. 1. Juli l. I. gesucht. Schristl. Pieldungen mit Lohnansprüchen n. 2348 an den Gieß. Anz. erbeten. ErÄnrheiLer werden sofort angenommen. 2346 Bauburcan Bahnhosstr. 65 "^wei Handlanger gejucht. Karl Hollmaun, 2349s Noonstraße 32.________ JiiWtt Arbeiter für dauernde Beschästiguiig gesucht Schillerstraße 18. [2356 TüchÜge f. banernbe Beschäftigung gesucht. 23371_______Hermann Heß. Loiittr FferdeänecM gegen hohen Lohn für dauernd per alsbald gesricht. [2351 Frantfnrter Straße 151. Em zuverläjliger Ntan», der das Banholzfahrcn versteht als Pferdcrnccht sofort gesucht. 22281 Georg Lchnbecker, Zimmergejchäst, Gießen. Zusttl. PjkrSäiiciijt gefudit. 02548s P. J.Möbs, Seiseiifabr-ik. diictrl. Faurbursclie gejucht. Rlimlüraße 21. [2376 ^t^PiertieKnechi gesiicht. Süd Ankgge 10. [2427 Knecht. Tüchtiger Pferdeknecht per sofort gejucht. H. W. Rinn, 02603s Ost - Anloge 18. BütiA» «Hü Rutbtcr zii Pferd. San.-Rat Dr. Dickorö 02549]__________Lollar.________ Kutscher imverheu-alet, zu zwei Pferden sofort aiif Gut nahe 'Marburg gesucht. hv13/4 Kavallerist, muß Gartenarbeit versteheii und Hei-rfchaitsiuhrwerk fahren können, höehaltsanjpruche, Photographie und Zengiusfe an Haafeustcin L-Bögler, A.-G., Fraukfnrt a.M. iinter V. 4607. 'Erdarbeiter und Steinbrecher finden Bejchästtgung ani Wasser- leitnngsbau m Rodhcim und Bieber. Meldinigen werden in Bieber, Wirtschaft zum Biebertal, ani 18. und 19. April ent» gegengenommen. Jnvalidenkarle und Schaiifel müssen mitgebrackit werden. [2420 Wilhelm Schröder, G.m.b.H. ______Franlsurt a. M.______ Schrcincrlehrling geg.Verg. ges. Köhler, Taminsir. 32. [2442 Zur Bedieniing der Gäste für Sonn- ilnd Feiertage zur Aus- g* sliubctcr Mann gesiicht. Chr. Schuler, 2365s Zur „Stgdt Lich . lünüTHaasbursche gesucht. Wetzsteinstr. 44. [2419 i'in HaMtühlücn gesucht. 2366]Emil Fischbach. Sauberer Hauöbursche von 14-16 Jahren, sofort gesucht. 02564[_______Bäckerei Forbach. Hauöbursche gesiicht. [2238 Karl Eichmauu, Ederstr. 1. Es finden demnächst resp. nach den Ronfuiimtionen einige Jungen von 14—15 Jahren Arbeit in der Lampcnsabrik von [1949 Eugen Kanssmanu. i JX HliuMW “• M gesucht. Edgar Borru:ann.[26l)8 HauSbursche aus ehrl. Familie gesucht. [2440 L. Roseubaum & Jakob. Jüugereo, sauberes [2436 Hausbürschchen vom Lande, sofort gesucht. Germania-Drogerie Carl Seibel, Frankfiirter Str. Lehrling für iinsere Drogerie und Farben- geschäsl en gros gesiicht. [02604 Bcuner & Krumm, Gieße«. Stciiiüriitfer^tljrling zii Ostern gegen sofortige Vergüt. gesucht. Schtllerstr. 18. [aM* Ljehrliug, der Lust hat die Ma- X- schiiienschlosserei zu erlernen, gesucht. Rleinke, Sandgasse 49. [°-^ Kaufmannslehrling gesiicht. Eintritt sosort. Freie Station im Hause. [2391 Adolf Lcnhard Nachfolger Kolonialivareii und Delikatessen. gdjinitiieklirlinfl gef. 102563 C. Culcr, Asterweg 1b. JDrbeutL Junge kann bei mir in die Lehre eintreten. [2381 Wilh. Balfer, Friseur, _____________Lildwigsplatz 8. i Besseres Detailgeschäft sucht zu Ollern soliden jungen Maiur aus gilter Fairnlie als Lebrling Auf Wunsch Pension im Hause. Schristl. Meldungen unter 2367 an den Gießener Anzeiger erbeten. Lehrling, w. Lust hat d.Dachdeckerei. zu erlern., kann eintr. b.Joh.Lapp, Dachdeckerrnstr. Weserstr.5. [02571 jLebrling mit guter Schulbildung gesucht. Otto Pickert, 02528 Speditions- ü. Versicherungsgesch. Frankfurter Straße 27. Braver Junge, von anständ. Eltern, welcher Lust hat, das Psistcr- ii. $ttoratio!iäji(6 gründlich zu erlernen, kann gegen sofortige Vergütung emtreten. Peter Kroueuberg, 2255]______'Möbelfabrik-Lager. Hies. Zigarrenfabr. sucht z« Ostern ein. strebs. jung. Man« mit d. Bcrechtg. z. Ein,ähr. als Lehi-img. s Näh, i. d. Geschäftsst. d. Gieß.Anz, Auigeweckter Juiige als Schriflsktzer-Lehtliiis für unsere Buchdruckerei gesucht, Heppeler & Meyer 2031 Ludwigliraße 30. Für mein Kolonialwaren- tu Drogen-Geschäst suche ich einen Lehrling bei .freier Station im Hause. Schristl. 'Meldungen unter 2181 an den Gießener Anzeiger erbeten. Kräftig. Junge darf noch schulpflichtig sein für eine leichte Arbeit im Freien auf etwa I bis 2 Stunden an einigen Wochentagen gesucht. [02619 Näh. Steinstraße 15, part. Jüngeres [2418 Dienstmädchen am liebsten vom Lande auf sofort geimhi. Ludwigstr. 28, p. 1 S^itilegerin gesucht, von Münchow'sche Hof- u. Universitäts-Druckeret _______Johannesstraße 4. [2432 Tüchtige Köchin in ein seines Haus gesucht. Gehalt 50 Mark monatlich. , [02605 TenfslSlustgärtcheu 26. Unüttes Mädchen für kleinen Haushalt gesucht. Schriftliche Meldungen unter 2319 an den Gießener Anzeigen .. ' ZiiM Mchen die zu Ostern die Schule verlassen, finden dauernde u. lohnende Beschäftigung in der Kautabakiabrik v. Georg Philipp Gail. 12108 Ziinges üliOiDtn Diezstraße 10. Lehrmädchen mit guter Schulbildung findet zu Ostern (ev.später) in Weißwaren- und Wäsche-Geschäft Stellung. SchrlftUMeldungen unter 02611 an den Gießener Anzeiger erbeten. 6iii juiiiiks Mädchen aus achtbarer Familie findet zum l.Mai, Stelle als 2. Hausmädch. bei Frau Erich Wasserschlebcu, Wilhelmstraße 25.__________12430 Gesucht nach auswärts (Süd- deutjchland) zum baldigen Eintritt ein tüchtiges, besseres Mäsleheii oder einfache Stütze, die kochen und bügeln taiuf u. etwas Hausarbeit übernimmt. Freie Reise und Familiananichlns;. [2453 Nähere Auskunit Gartenstr. 17 Frau Professor Svcngcl. jüngeres Bläschen mittags gesucht. Marktplatz 21. >2452 Em braves, jüngeres Mädchen für ganz oder tagsüber auf l.Mai gesucht. Bahnhosstr. 60,1. >2444 Junges, williges Mädchen dauernd für halben Tag gesucht. Näheres Liebigstr. 39, I. >2373 ZlIWs ll)illil|C6 MMjcti (am liebsten vom Lande) für kleinen Haushalt gesucht. Näh. Blockstraße 12, p. (2320 Mlädcheu erhalte» gute Stellen s. hier u. Bad-Nauheim. L03172 Frau Schmitt, Teufelslustgärtchen. Einige innge Mädchea suchen Stellung in bess. Häusern evtl, auch bei Bindern. 102617 Frau Herr, Sonnenstr. 6, jetzt Part. Snughnllmn bei einzelnem Herrn oder Dame. Schnftl. Llngebote unter 025.9 an den Gießener Anzeiger erbeten. 19j.gebild.Mädchen, mKinder- hospilal u. als Pflegerin tätig gern., sucht ähnl.Wirkungskreisz.lb.Mai. ochriftl. Angebote unter 02514 an den Gießener Anzeiger erbeten. Ä Stroh habe abzugeben. H. Löweuberg 2064s______Laubach in Hessen. GWMnns, prima 2 Läden, 2mal 3 Z.-Wohnungen, ger. Hinterhaus, Stallung, Hof und Hinfahrt sofort günstig zu verkaufen. Näheres: Sonnenstraße 311, 2133s____________am Kreuz.______ Haus mu Laden im Äittelpunkt der Stadt, für jedes Geschäft geeignet, unter güust. Bedingung, zu verkaufen. Näheres Engel-Apotheke. [1989 Frühkartoffeln verkauft [02523 Bh. Schwan I, Neustadt 43. Zu verkaufen: Billa FelS-Eck, TrciS a. L., Luftkurort I. SIL, mit Einrichtung zum Obstkeltern und Dörren. Zu einem Sanatorium und auch zu Fabrikbetrieb geeignet. Sehens- iverle Besichtigung.[02516 Zwei angeförte, sehr schön gebaute SmmMtt beide o. Hcrdbuchliercn staminend 16 u. -0 Monat alt zu verkauien bei Otto Müller, Heurtetteu-- Hof, Post Laubach.[2269 8r? Häuf oder BeteEhguug grdiste yorsiebt! Wirklich reelle Hngebole verkäuflicher hiesiger u.auswärtiger Gwchäfte. Gewerbe- Hc:ri<öt,Zin«-, Geschäht-, Tabrflmrurd- stücke. Güter, Uillcn ete. und Ccflbübe?- ßcsucbe jeder Jlrt finden Sie in meiner reichhaltigen Ollertenliste, die jedermann bei näherer Angabe des (Dünsches vollkommen kostenlos zusende. 3m kein Hgent, nehme von keiner Seite Provision. iür Konditorei, Eaiö und feine Weinstube geeignet, in bester Lage, zu verkaufen evtl, zu vermieten. Schrift l. Anfragen unter 2324 an den Gießener Anzeiger erbeten. Ein gebr. Sportwagen zu ver- kaufen. Dammstr. 26, I. [02550 Weiser Saalban Am 2. und 3. Osterfeiertag: Konzerte aäsgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Spielplau: I. Teil. 1. Tabasco-Marsch.......*. . . Chadwick 2. Deutsche Volkslust, Ouvertüre......Herold 3. Der Liebestrauni! Solo f. Piston (Hoboist Giess) Hoch 4. Slavische Ehapsodie...... - Friedemann II. Teil. 5. Ouvertüre zur Oper Nebucadnczar.....Verdi 6. Ungarische Fantasie. Solo für Cello (Einj.- freiw. Hoboist Krausse)......Grützmachcr 7. Schaukel-Walzer...........Holländer 8. Fantasie a. d. Oper Das Glöckchen des Eremiten Maillart III. Teil. 9. Hochzeitsmarsch a.