Erstes Blatt Dienstag 3. Juli 1906 Da nun durchaus fein Gründ vorliegt, an dem Antreffen Die heutige Wummer umfaßt 8 Seilen. tickstoff und Verein mit den beiden anderen Hauptrequisiten bedürfen keines und sehr beredt sind Dr. Carl Ochsenius. der Balneologie; Schwefelsaures Kalium bei Alaun, Glas, lichen Entwickelung scheinen gegeben. Versandung der Barre wieder an sich nahm, von neuem Besitz des Busens ergriff und em regulär gebildetes (das sogen. 156. Jahrgang und gedeihen. Marburg. Phosphorsäure. Man hat berechnet, daß der deutsche Boden noch siebenmal soviel Düngesalz gebrauchen kann, als heute verwendet wird. Die Agrikulturslatistit weist denn auch einen fontinulerlich steigenden Ertrag an Feldfrüchten für den Hektar nach. Zudem liefern nun unsere deutschen Edelsalze heutzutage fast ausschließlich die Basis für die sämtlichen, zu den verschiedensten Zwecken des jetzigen Kulturlebens benutzten Kaliumverbindungen. Kalium ist durch das nah verwandte, und seine Umgehung durch die anzulegenden Salzförderstreckeu bringt manche Unzutxägllchfeiten mit sich; doch sind diese verschwindend gegen den Verlust an Rohsalzen, der aris dem Stehenlassen des Sicherheitspfeilers resultiert. Hallen wir uns an das zunächstliegende Werk bei Neuhof, strahlen, die noch heutigen Tages ägyptischen Kalksand auf so ergibt sich für die 54 von G. Lang analysiericn Kalisalze 90 Grad erhitzen können, und den Winden, und diese Fak- der oberen Zone em Durschmttsgehalt von 15,73 Prozent Chlor- chssigsaures Kalium in der Medizin; Jodkalium bei Anilinfarben, Medizin, Photographie; Kieselsaures Kalium bei Malerei (Stereochromie), Klebmitteln, Wäscherei, Töpferei, Zeugdruck, Wasserglas, künstlichen Steinen, Unverbrennlichkeits- N. 8. Das bei Schlitz angesetzte Bohrloch i|t am 22. Ium tn 376 m Tieie salziüudig geworden, hat also damit m normaler xiefe das jüngere Steinsalz geiaht. Zweifellos folgen die betben Kau- Horizont ein entsprechender Position und Möglichkeit alsbald nach Die Magnesiasalze, die aus unseren Kalibetten mit gewonnen werden müssen, sind fast ausschließlich durch den sind die Kalisalze die einzige ergiebige Quelle; unser Karnallit enthält etwa 0,025 Prozent, das bisher aber nur in der Medizin verwendet wird. Nun haben Säuren und Alkalien, also Stoffe, die heutzutage vorzugsweise aus Kalisalzen und deren Nebenprodukten gewonnen werden, seit jeher im Mittelpunkte der chemischen Großi^mstrie Deutschlands gestanden, und unsere Kaliindustrie ist seit 50 Jahren deren Pionier geworden. Mit ihr hängen eng zusammen die Fabrikation von Soda und Pottasche, die Jndiistrie der Farben- und Textilprodukte, der chemischen und pharmazeutischen Präparate, der Metallurgie und Metallvor« arbeitung, der Erzeugung von Glas, Schießpulver und anderen Sprengstoffen, kurz fast alles, was in unseren chemischen Fabriken hergestellt und verwendet wird. Das Ausland zahlt uns gegenwärtig an 90 Millionen jährlich für exportierte Kalisalze bezw. Fabrikate. Was die besonderen Verkehrsoerhältnisse der Kaliwerke um Schlitz betrifft, so darf nicht außer Acht gelaffen werden, daß sie mit denen um Fulda zu den am meisten nach Süd- wesleu vorgeschobenen gehören, ihnen also die Versorgung von Süd- und Westdeutschland im Vereine mit der des benachbarten Auslandes quasi zufällt, und hierbei eine Frachtersparnis immerhin nicht eine ganz unerhebliche Rolle spielt. Eine gemeinsame Fabrikanlage im Zentrum der vier geplanten Werke wird außerdem die Generalunkosten der Salzver- arbeitung auf em geringes Maß reduzieren. Im Allgemeinen muß festgehalten werden, daß der Absatz an Kaliprodukten fortwährend steigt. Die Absatzver- mehrung ist so groß, daß tue alten Werke trotz der erheblichen Rediizlerung ihres Anteiles im Syndikat in 1905 einen bedeutend größeren Vertrieb hatten, als jenials in einem Jahre zuvor. Angesichts solcher gewaltigen Zunahme erscheint die Befürchtung einer Ueberproduktion und einer durch den Hinzu- tritt neuer Werke in das Syndikat entstehenden Absatz- sehmälerung ohne jegliche Begründung. Wir produzierten: 708 000 Mk. Endresultat: em fündiges Bohrloch, das nicht als Schachtoerbohrung benutzt wird, kostet hier an 800000 Mk. Anhangsweise bringe ich noch einiges über Kali, was hoffentlich nicht unwillkommen sein ivird. Daß Kali enorm wichtig für die Landwirtschaft geworden ist, braucht für die Landwirtschaft. Schließlich bemerke ich noch, daß vorstehendes Gutachten in den betreffenden Teilen auf eigener langjähriger Kenntnis der darin angezogenen Kaliwerke beruht; ich kenne die Thüringer seit 15 Jahren, habe das Neuhofer Vorkommen kürzlichst an Ort und Stelle studiert und das Terrain um Schlitz befahren. Zielbewußt und geldkräftig angefaßt, zweckmäßig und umsichtig geleitet, wird die Unternehmung wachsen, blühen druckereien, Stahlhärten; Bromkalium bei Photographie, Anilinfarben, Medizin; Chlorkalium bei Salpeter, Alaun, Kältemischungen, Medizin; Chlorsaures Kalium bei Feuer, werk, Zünd waren (Streichhölzer!) Anilinfarben, Farbentechnik; Chromsaures Kaliinn bei Anilin, Elektrizität, Färberei, Chromleim, Desinfektion, Porzellanmalerei, Pharinacie; Cyan- kalium bei Galvanoplastik, Photographie, Goldextraktion; Lithiumverbindungen, Bromiden und Chlormagnesiiimlösung. Die Jodide mit dem meisten Lithum floffen sämtlich ab, die Bromide zum größten Teil und mit ihnen eine Partie von Chlor- magnesium. Da schloß der Ozean die Barre durch Versandung, überlieferte somit die eingesperrten Laken den Sonnen- mit der Abteufung eines Förderschachtes auf dem Bohrloch selbst zu beginnen. Kontrollbohrlöcher sind unnötig und schädlich und zwar schädlich in viel höherem Maße als man Nachdem in dem norddeutschen Zechsteinbusen östlich der Wesergegend, welcher an 2 Kilometer tief war und etwa so groß wie da§ heutige adriatische Meer, ein Steinsalzniederschlag stattgefunden hatte, der an und über 1000 Meter stark gewöhnlich glaubt. Es handelt sich dabei um einen bedeutend den Untergrund ausnivellierte, erreichten die über dem Stein- größeren Verlust an Geld und Zeit, als die Bohrkosten mit toren brachten die Laken zur Erstarrung. Das sind unsere kalium. 9lur bei 10 Nieter Mächtigkeit der oberen Zone enthält Kali- und Magnesiasalze, die tischtuchartig damals den Stein- der Sicherheitspfeiler 50 x 50 x 3,14 x 10 = 78 500 Kubik- salzkoloß der Tiefe überzogen, im Laufe der Zeit von mme- ineter Kalisalze, d. h. rund 157 000 Tonnen. Nehmen wir ralischen Staube von den Uferrändern des Busens her samum- davon ein Drittel für Abbau- und Fabrikationsoerlust, so artig überweht und auf diese Weise vorerst geschützt wurden, bleiben 104 667 Tonnen Rohsalze mit einem Chlorkalium- sodaß sie der Wiederauflösung entgingen, als der Ozean die gehalt von oben erwähnten 15,73 Prozent d. h mit rund ~ 6000 Tonnen Chlorkalimn, im Werte von je 118 Mk. gibt Nr. 153 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zami!ien> blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. 9L Lange. Redaktion, ßrvebition und Druckerei: Schul st raße 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped.S^öl Adresse für Deveschen: Anzeiger Gießen. _____________________________ des Kalis in dem bei Schlitz selbst angesetzten Bohrloch zu VitÄilftfahe in der Geacrrd UM zweifeln, möchte ich nicht unterlassen darauf aufmerksam zu Are eoten w utt uw machen, daß ein einziger befriedigender Fand hinreicht, um gefattigter' Salzlake, dient also zum Abdlchten unter Verhältnissen, welche die Anwendung von anderen Zementarten untunlich machen; Magnesiazement verkittet sogar benöll'erung ist fern Manger, Ul uT«nb ±^bm31m9CU SÄS ««nach.. F-° Politische Tagesschau. Die Akademie in Posen. Die Ankündigung, Fürst Bülow toeibc im nächsten Jahre eine eingehende Besichtigung der deutschen Ansiedlungen in der Ostmark vornehmen, dürfte verfrüht sein. Für so lange Zeit pflegt der Kanzler nicht ein Programm festzulegen. Aber wünschenswert wäre cs, daß Fürst Bülow in seiner Eigenschaft als preußischer Ministerpräftdent baldmöglichst in der Ostmark nach dem Rechten sähe, denn cs scheint dort um die Wabrung der idealen Guter des Deutschtums nicht viel bester bestellt zu sein, als um die Sicherung des deutschen Grund und Bodens gegenüber den Das geht ziemlich deutlich hervor aus der Kritil, die der aus seinem Amt scheidende erste Rektor der königlichen Akademie in Posen, Professor Kühnemann, über Aufgaben und Wirksamkeit der Akademie öffentlich anstellte. Die Akademie ist bekanntlich ein noch junges Nnkernehmen und es kann nicht fehlen, daß nach verschiedenen Richtungen die besserride Hand anzulegen ist. Es smd besondere Verhältnisse dort im Osten, mit denen auch die akademische Lehrerschaft erst in geraumer Zeit srch vollkommen vertraut machen kann. Professor v.ühnemann scheint überdies der Meinung zu sein, daß schon die Organisation der Anstalt der Vervollständigung bedarf? wobei er wohl die Ausgestaltung zur U n i v e r s i t ä t im Auge hat, denn er spricht von der, die beste kulturelle Wirkung behmdern- Diese Zahlen , , Kommentars. Unsere Montanindustrie ist zugleich ein Segen salze flüssig stehen gebliebenen Mutterlaugesalze die Unter- späterer Verdichtung und die Verzöge» ung der Förderfähigkeit, kante der den Busen partiell vom Ozean abschncidenden Barre also um mehr als etwa 100 000 Mark. Zur Unschädlich- iind begannen als Unterströmung über die letztere in den machung des Bohrloches bedarf es nämlich vorgeschriebener- Ozean zurückzukehren. Die obersten Horizonte bestanden neben maßen eines Sicherheitspfeilers von 50 Meter Radius um dem allgegenwärtigen Chlornatrium (Stemsalz) aus Jod- und dasselbe. Dieser Sicherheitspfeiler gilt als ein noli me tangere, alteriert worden sind, die glatte Kontinuität der Betten und das konkordant aufgelagerte solide Deckgebirge des Buntsandsteins, das für den Schachtbau ersprießlich ist. So ist das Kalibecken Neuhof-Fulda ringsum von Basaltdurchbrüchen umgeben, hat jedoch nichts von seinen ursprünglichen Lager- SÄÄ* ity*“ “ S® wtsä --S Kaliwerke ins Leben zu rufen. Die Verträge sind vorteil- gebrannter Magnesit mit Chlorinagnesiumlauge z w eine gute Rentabilität des einer sehr festen porzellanartigen Masse au$ m Unternehmens nicht zu bezweifeln ist. Abwasserschwierigkeiten existieren bei der Nähe der Mda nicht, Eisenbahn ist vorhanden, an gut gearteter Arbeiter- beoöll'erung ist fein Mangel, Brennmaterial fehlt m der holz- jüngere) Steinsalzflötz darin entstehen ließ, das einen tomgen Anhydrtthut, aber keinen nennenswerten Repräsentanten der Mutterlaugensalze, wie es die Regel auch ist, aufweist. Die norddeutschen Kalibetten sind nun in ihrer ursprünglichen Heimat in 600 bis 800 Meter Tiefe keineswegs ungestört hier gewiß nur streifenderwähnt zu werden, unsere Dünge - geblieben. Erdbewegungen haben dieselben mitsamt dem salze spielen eine eminente Rolle in der Landwirtschaft. Kali darunter liegenden Steinsalz massig in staunenswerter Weise erhält und erhöht die Fruchtbarkeit des Bodens im disloziert. Verwerfungen, Faltungen, Sättel, Mulden, .....A Trümmerzonen, Lücken, seltener Ueberschiebungen haben sich formiert. Kein einziges Stück des zerrissenen Tischtuches ist in seiner ehemaligen wagerechten Position geblieben, geneigt, gehoben oder gesenkt sind sie alle, fodaß man von einem Revier nicht mit Sicherheit auf die Lagerverhältnisfe des benachbarten schließen kann. Die Tiefenzahlen bis zum Kali variieren zwischen 163 und 1205 Meter. Der große norddeutsche Zechsteinbusen hatte im Süd- westen eine Nebenbucht, die in der Gegend zwischen Lauch- röden an der Werra und Wommen bezw. dem Richelsdorfer viel billigere Natrium garnicht zu ersetzen ; es sichert uns Gebirge mit ihm zusammenhing, aber flacher war und an- hoffentlich für alle Zeiten die Suprematie in dem chemischen nehmbar nur über eine Schwelle mit ihm kommunizierte, Zweige des Welthandels. Man gebraucht z. B.: Aetzkali sodaß diese Nebenbucht zwar die oberen Schichten der Laken bei Bleichereien, Färbereien, Seifensiedereien, Chirurgie; d. h. Chlorkalium mit Chlornatrium usw. erhielt, aber Arsensaures Kalium bei Zeugdruckerei; Antimonsaures Kalium weniger die tieferen, welche aus vorwiegendem Kieserit be- bei Kattundruckerei, Färberei, in der Medizin; Blausaures stehen, der technisch an Wert weit hinter dem Hauptmaterial Kalium bei Färberei, Berliner und Pariser Blau, Zeug- mit Chlorkalium, d. h. dem Carnallit und Hartsalz zurücksteht. Die erwähnte Nebenbucht reichte nun von der Südwestflanke des Thüringer Waldes bis nach Hessen hinein, über die Gegend von Hersfeld und Hünfeld südlich nach Fulda und darüber hinaus nachgewlesenermaßen nach Neuhof, sowie nach Westen von Hünfeld bis über Schlitz hinaus. Nördlich, östlich und südlich der Gegend um Schlitz sind also die Kalisalze des Thüringer Beckens erbohrt, angefaßt und zum Teil schon zur Ausbeute gebracht worden; nördlich durch Wintershall, östlich durch die zahlreichen in Förderung stehenden Werke, nämlich Heldburg, Kaiseroda, Großherzog von ------- .. w .. ._ . f . ~ . . Sachsen Alerandershall, nut kalisalzfündigen Bohrungen bei Mitteln; Kohlensaures Kalium (Pottasche) bei Seifensiederei, Hünfeld', Lengsfeld, Hattorf usw., südlich durch die vielen Bleicherei, Färberei, Glas; Mangansaures Kalnnn bei Tiefbohrungen bei Neuhof (Fulda) mit dem begonnenen Färberei, Holzbeize, Desinfektion, Bleicherei; L-alpeteriaures Schachtbau" in der Nähe von Dorfborn, wo man fast überall Kalium (Salpeter) bei Spreng- und Flußmitteln, Schieß- bei etwa 400 Meter aus dem Buntsandslem, der das ganze pulver, Nitraten für Technik und Medizin, Konservieren und Terrain von Eisenach bis über Schlitz hinaus einnimmt, Einpökeln von Fleisch; Schweselkaliuin als Schwefelleber in heraus in die salzführende Region des oberen Zechsteins ge- der Balneologie; Schivefelsaure^ Kalium bei Alaun, Olas, langte, 60 bis 100 Dieter tiefer das obere sog. jüngere Pottasche, Aetz-Kali; Wemsaures Kalium beim Verzinnen, Steinsalz faßte und bei etwa weiteren 60 Meter die erste Blanksieden, in der Medizm. Kalizone mit einer Mächtigkeit zwischen 9,4 und 17 bis Die Magnesiasalze, die au« unseren ^'betten nut ge- 25 Meter. Unter dieser ersten Kalizone liegt, durch eine wonnen werden must em sind fast ausschließlich durch ben 60 Meter starke Steinsalzbank davon getrennt, eine zweite, Kieserit repräsentiert. Derselbe ist Magnesii.msulfat und dient die zwar weniger mächtig, aber reich an Hartsalz ist. zur Herstellung von Baryt, Bitter,alz, Hervorzuheben sind hier mehrere ausnehmend günstige weiß u. s. iv., ,owle zu manrngfachen chemischen Operationen. Umstände, nämlich die gänzlich ungestört, fast horizontal ge- In der Form von Kalmiagnesta hat er eine okonounsche Be- bliebene Lagerung der Salz- und Kali-Schichten, welche nicht öeutung für die ^Düngung von chlormipsindlichen liil ureinmal durch die stellenweise vorhandenen Basaltdurchbrüche gewächsen, wie Tabak Wem u. a. -cr Bischosit (Chlor- emmai «-a, . i j ........ । . magnesium) liefert Salzsäure im Großen, findet Anwendung in der Baumwollspinnerei; Chlormagnesiumlauge wird, weil sie auch in der Kälte flüssig bleibt, beim Gefrierverfahren im Bergbau, bei Eismaschinen und bergt, gebraucht, auch als Spülwasser beim Bohren auf Steinsalz und Kalisalze, weil eine konzentrierte Chlormagnesiumlauge keine weiteren Salze ä ä Bezugspreis: ÄJiy ii'oiiall,ck)7bPI., viertel- Glehener Anzeiger ■ General-Anzeiger w den volit. und allgern. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW ____ " zeigenteil: Hairs Beck. Gattung der Erzeugnisse In Menge t An Wert 1000 Mk. 1904 | 1905 Durchschnittswert für Tonne 1904 1905 1904 1905 Steinsalz . . . 1 079 868 1165 473 5 013 5 491 4,64 4,71 Kainit .... 1 905 893 2 317 829 26 565 32 558 13,94 14,05 Andere Kalisalze 2179 471 2 725 654 22 294 28 058 10,23 10,29 Bittersalze (Kieserit, Glaubersalz) . 695 706 6 5 8,04 7,61 Boracit . . . 135 183 20 30 151,75 164,16 der Oeffenl liche Lesehalle. Jin Juni wurden 2278 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Sitte- des daß der ratur 1181, Zeitschriften 405, Jugendschristen 199, Versdichtunqen 54, Litteraturgeschichte 13, Länder- und Völkerkunde 64, 5htlt»ir= geschichte 27, Geschichte und Biographien 76, Kunstgeschichte 18, Naturwissenschaft und Technologie 133, Heer- und Seewesen 16, Land- und Hauswirtschaft 9, Gesundheitslehre 10, Religion und Philosophie 30, Staatswissenschaft 17, Sprachwissenschaft 14, Fremdsprachliches 11 Bände. Nach auswärts kamen 81 Bände. ** Der Nordbezirk desGauIX des deutschen Radfahrer-Bundes hielt am Sonntag ein Einzel- Preis-Straßenrennen über 50 Kilometer und 100 Kilometer auf der Strecke Odenhausen, Kolbe, Biedenkopf und zurück ab. Tic Senioren, und zwar die Aeltesten des der Ausgewiesene ohne Anwendung körperlichen Zwanges Ausweisung nicht Folge leisten wird. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 2. Jui 1906. Märkte. Gießen, 3. Juli. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte kosteten: Butter pr. Pfd. 1.00—1.10 Mt.. Hühnereier 1 St. 6—7 Vfg., 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Vfg., Enteneier 7 Pfg., Käse pr. Stck. 6—8 Ps., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen p. Pfund 22Pfg., Linsenv. Pfund 32 Pfg..Tauben pr.PaarO,80—l,00Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse nr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 76—84 Psg^ Knh- und Nindfleisch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweine- leisch pr. Pfund 80—86 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 90 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 80—84 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 60—80 Psg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg, 6,00—0,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Aepsel vor Pfund 00 bis 00 Pfg., in Körbe», 00 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., Birnei» per Pfd. Mk. 0.00—0.00, Kirschen per Pid. 25—30 Pfg., Weißkraut per Stück 00 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Marktzeit 7—1 Uhr. Temperatur der Lahu und der Lust in der Mülle r'schen Badeanstalt. Wasser 16° R. Aus Stabt und Land. Gießen, Sen 3. Juli 1906. ** Exkursion. Die Teilnehmer des missenschaftlichen Fortbilöung^kursus für Volksschullehrer unternahmen am Sonntag eine dritte geologische Exkursion unter Führung des Prof. Dr. Kaiser. Die Exkursion führte auf das Dillenburgische Gebiet nach Langenaubach, Haiger, Breitenbach und Erdbach. Es nahmen ca. 100 Lehrer teil. nahme-Erklärung ihres Heimatstaates nicht früher einging. Es soll von jetzt an die Ausweisung auf dem Wege Transportes nur stattfinden, roenn angenommen wird. Httnft und Wissenschaft. Heidelberg, 2. Juli. Der Stadtrat richtete mit Rücksicht auf die allgemeiue Besorgnis der Bevölkerung an den Großherzog ein I mm ediatgesuch um A u f s ch u b' der Entscheidung in der Heidelberger Schloßfrage nnb um abermalige Prüfung derselben. Es wird in dem Gesuch vorgeschlagen, ein öffentliches Preisausschreiben für die Erhaltung des Otto Heinrich-Baues im jetzigen Zustande zu veranstalten. beiträge abhängig gemacht. Die Kammer erklärte sich mit Ausnahme der Sozialdemokraten und der Konservativen damit einverstanden. Schließlich wurde das ganze Gesetz einstimmig angenommen. den gegenwartt'gcn Möglichkeit, auf bte Akademie als auf eine Art Zwittergebilde herabzudlicken. Wesentlicher erscheint seine, allerdings in die Eventual- form gefaßte Bemerkung, der Lehrkörper dürfe nicht vom Gift der Streber ei berührt oder von der S ch w ä ch e des Rang- und Titel wesens befallen werden, und vollends sei jede Spur des lleberlviegens bureankratischer Einflüsse der sichere Tod der Mademie, weil dadurch die unabhängigen Geister verscheucht oder scrngehalten würden. Das sind Hinweise, die 511 denken geben. Die Akademie in Posen, mit großen Hoffnungen begründet und in schwuncp vollen Ministerreden begrüßt, soll die .Hauptträger germanischer Kultur, die Pflanzstätte deutscher Bildung, ^ge- wiflermaßen die Zentrale sein, von der aus die ganze Ostmark mit freien» deutschem Geist befruchtet wird. Wenn nun in diesem Mittelpunkt bureaukratische Strömungen sich geltend machen, wenn „persönliche Wichtig-- tuerei, der übelste Beisatz bei aller» ideellen Bestrebungen", in Erscheinung tritt, dann eröffnet das nicht gerade günstige Aussichten für die Ausbreitung deutschen Geisteslebens. Die Führer des Polentnms haben großenteils chre wissenschaftliche Durchbildung auf deutschen Hochschulen erhalten. Sie kennen also das Wesen deutschen Geistes viel zu genau, um nicht gewisse Schwächen der Posener Akademie sofort ihrer eigenen nationalen Sache agitatorisch nutzbar zu machen. Es darf mit dieser Akademie nicht dahin kommen, daß sic zum Element oder zum Rückhalt des Geistes wird, von dein die preußische Beamtenschaft in der Ostmark sich offenbar nur sch»er befreien kann, zum Schaden des gesamten Germanisierungs- werkes. Wenn irgendwohin, dann gehört in die Ostmark die schlichte, treue, unermüdliche wissenschaftliche Arbeit, getragen und durchdrungen vom Geist der echten akademischen Freiheit, von dem neuerdings in der Hochschul- welt so oft die Rede ist. Aus diesem Gebiet wäre ein Eingreifen des Reichskanzlers ganz besonders erwünscht, rechtzeitig genug, um schädliche Tendenzen im Keime zu unterdrücken. Fürst Bülow ist juristischer Ehrendoktor der Universität Königsberg, der Hochschule einer Provinz, auf die die geschickte polnische Propaganda leider auch allmählich übergreift. Zudem hat Fürst Bülow die Potenftage als die wichtigste innerpolitische Angelegenheit bezeichnet. Besser als durch neue Kasernen, besser selbst, wie man Wohl sagen darf, als durch die, nicht durchweg erfolgreiche preußische Ansiedlungspolitik, wird die Sache des Deutschtums im Osten gefördert durch verständige und gediegene, harmonisch sich aufbauendc und sortpflanzendc Geistesarbeit der Posener Akadenrie. Sic war gedacht als erfrischendes und imponierendes Kulturorgan, und es wäre ein unersetzlicher Verlust, wenn die belebende Welle in der Oede des Bureaukrotismus oder in dem Klippengennrr sonstiger widerstrebender Einflüsse sich verlieren würde. Deutsches Reich. Berlin, 2. Juli. Der Kaiser ist heute früh von Potsdam nach Kiel abgereist. Um 10 Uhr 50 Min. traf der Kaiser in 9(Itona ein, von wo er per Automobil die Fahrt nach Kiel sortsetzte. In Kiel gab der Kaiser im kaiserlichen Jachtklub ein Diner, zu dem geladen waren: Prinz Heinrich und der Gesandte v. Eisendecher; ferner sämtliche vom Kaiser zur Teilnahme an der Nordlandfahrt geladene Herren. — Heute früh ist der Präsident des deutschen ReichZ- vcrsicherungsamtes, Otto Gäbel, verschieden. — Das Abgeordnetenhaus hat heute den vom Herrenhause abgeänderten Entwurf, betreffend das Kommunalabgabengesetz, abermals in seiner ursprünglichen Fassung angenommen, so daß er wieder an das Herrenhaus zurückgehen muß. — Das Herrenhaus trat heute in die zweite Lesung des Schulunterhaltungsgesetzes ein. Kultusminister Dr. Studt erklärte, daß die Regierung mit der durch die Vorlage bedingten Verfassungsänderung einverstanden sei. Die §§ 1 bis 8 wurden erledigt. — Eine Milderung polizeilicher Härten bezwecken zwei Verfügungen bc§ Ministers v. Bethmann- Hollweg. Die eine betrifft die Neuregelung der polizeilichen Behandlung von Personen, die andere sucht die gegenwärtige Ausiveisungen von Ausländern zu beschränken. Der Aufwand der Polizei an Schreibwerk und Kosten zur Ermittelung von Personen steht nach der Ansicht des Ministers vielfach nicht im rechten Verhältnis zum Erfolg. Bei der Ausweisung von Ausländern ist es ferner häufig vorgekommen, daß diese Wochen, ja Monate lang in Polizeihaft gehalten worden sind, »veil die lieber» Karlsruhe, 2. Juli. In der heutigen Sitzung Zweiten Kammer stand die Schulsrage zur nochmaligen Beratung. Die Regierung hatte ihre Zustimmung zur Vorlage von einer gewissen Erhöhung der Gemeinde- (X) Großen-Buseck, 2. Juki. In unserem Dorse sand gestern und heute ein Doppel fest statt, das ein schönes Bild des guten Einvernehmens der hiesigen Vereine gab. Die beiden Gesangvereine „Eintracht" und „Sänger- kränz" feierten gemeinsam »hr Fahnenweihfest, an dem sich sämtliche 8 Vereine des DorscS beteiligten. Am Mittag trafen 24 Vereine aus der Umgegend ein und um 2 Uhr bewegte sich ein langer Festzug durch die Straßen deS schön geschmückten Dorfes nach dem Festplatz an der Gießener Straße. Bürgermeister Schwalb hielt namens der Gemeinde und der beiden festgebenden Vereine eine Begrüßungsrede, die in ein Hoch auf Kaiser und Großherzog ausklaug. Frl. Hahn überreichte dem „Sängerkranz" die Fahne, die Präsident Größer dankend entgegennahm; die neue Fahne der .Eintracht" übergab Frl. Mootz. Präsident Schmidt dankte namens dieses Vereins den Frauen und Jungfrauen für die Stiftung. Die Weihe- und Festrede hielt Pfarrer Barth; er wies auf die Bedeutung der Männergesangvereine hin und toastete auf das deutsche Lied. Die beiden festgebenden Vereine sangen hieraus daS Weihelied: „Fahne, Du bist des Sängers Brants Daran schlossen sich die Liedervorträge der teilnehmenden Vereine ans Reiskirchen, 9((ten» Bnseck, Rödgen, Harbach, Beuern, Steinbach, Leihgestern, Trais a. d. Lu»nda, Annerod, Burkhardsfelden, Saasen, Albach, Lindenstruth, Heuchelheim, Watzenborn, Bersrod, Hattenrod, Steinberg, Hausen und Daubriugen. Die vor- getragenen Lieder gaben Zeugnis davon, daß die Vereine fast durchweg sich die Einübung der schönen deutschen Volkslieder sehr angelegen sein ließen. Lebhaften Beifall ernteten auch die vom Turnverein unter Leitung des Turnwarts Dort vor- gefuhrten Stabübungen. Bemerkt sei noch, daß die Fahne der „Eintracht" von Hißgen-Lich hergestellt wurde, sie zeigt in rotem Grund die Lorelei und die Aufschrift: „Bin ich von der Arbeit müde, ist noch Kraft zu einem Liede." Die Fahne des „Sängerkranz" zeigt auf blauem Feld die Lyra und das Motto „Wahr im Wort, treu im Gemüt, preis ich hoch das deutsche Lied." Die Feier war aus der Umgegend und von Gießen stark besucht und nahm dank des guten Wetters einen schönen Verlauf. + Münzenberg, 2. Juli. In unserem Städtchen, das durch seine alte Burg — Wctterauer Tintenfaß genannt — bekannt ist, herrschte gestern reges Treiben, galt es doch daS 30 jährige Bestehen des Militärvereins in Verbindung mit dem Kriegerbezirksfest des Hassiabezirks Butzbach zu feiern. Um 2 Uhr bewegte sich der Festzug von der Burg durch den Ort nach dem Festplatz, der sich auf den schön gelegenen Wiesen zwischen Stadt und Bahnhof befand. Hier wnrde von einem Vertreter des Krcisamts Friedberg die vom Kaiser gestiftete Fahnenschleife übergeben, das Hassia- Präsidium ließ ein Ehrendiplom überreichen. Die Kapelle )cr 23er Dragoner (Darmstadt) konzertierte. Zur Bewältigung des Personenverkehrs gingen auf der Butzbach- Licher Bahn mehrere Sonderzüge. L Friedberg, 2. Juli. Auch heute steht unsere Stadt noch im Zeichen des 17. Maintal- Sängerfestes. Uni 31/, Uhr bewegte sich der Festzug auf den Festplatz. Auch fremde Sänger, die sich nicht von der weitbekannten Friedberger Gastfreundschaft trennen konnten, weilen noch in unseren Mauern. Insbesondere machen sich die Frankfurter Sänger mit ihrem unverwüstlichen Humor sowie ihrer Vorliebe für einen guten Schoppen Aepftlwem bemerkbar. Heute kann man erst beurteilen, welche Menschenmasicn hierhergeivandert sind, um der Feier des Festes beizuwohnen, denn gestern Radklubs „Germania" Gießen fuhren die 100 Kilometer ui 4,35 Minuten. ** D asd i es jährig eg roße Fünfziger fest für das in aller Stille umfayendc Vorbcrcitmigen getroffen waren, ist überaus »vurdig und glanzvoll verlaufen. Von den in Gießen kpenöcn nn Jahre 1856 geborenen 112 Männern hatten fick» M bereit finden lassen, die Gießener Tradition weiter zu pflegen, wonach in icdein Jahr die Mitbürger, die ein halbes Jahr-- bundert zurückgelegt haben, gcuieinsani mit ihren Familien ihren Geburtstag festlich begehen. Am Samstag abend waren die Geburtstagskuider im Hotel Schütz (bei ihrem Alterskollegen PH. 9t eitel) zu einem Festessen versammelt. Der Porsilzende des die Geschäfte füllenden Ausschusses A. Dick arö hielt die Be- grußnugsänsi.rache. Das Hoch aus Kesser und Grvßherzog brachte der Alterskollege Oberstaatsanwalt Theobald aus, worauf Ehr. Reiber, als geborenes Gießener Kind, in einem Triiik- wruch auf die Vaterstadt sich in boclsinterossanter Weise über die Entwickelung Gießens in den letzten fünfzig Jahren verbreitete. Der Redner wies darauf hin, wie in seiner Jugend unsere beutü gen von den Fremden bewunderen Anlagen int Entstehen begriffen waren und loic 3um Beispiel an der heutigen Südanlage mir zwei Häuser gestanden hätten, nämlich die Realschule 'heutiges Bürgermeiuereigebä'idc) und bad sogenannte Tintenfaß (Ecke der Franksurterstraße). Dazwischen war alles leer und die damaligen Gießener schüttelten zweifelnd den Kvpf über die lange Straße, die nur in einem gepflasterten Damm bestand, und bespöttelten den Gedanken, daß dieser Straßenzug jemals bebaut merben würde. Unsere Garnison beftanb damals aus 36 Mann, deren Kaserne am SelterÄveg lag das heutige Bezirk-Kommando: und vor 50 Jahren waren die Gießener nicht weniger stolz aus ihre Soldaten, wie heutzutage unsere Bürgerschaft stolz ist aus tbr Regiment. Herr Reiber schloß seine Rede auf das weitere Wachten, Blühen imb Gedeihen der Stadt Gießen. Alterskollege Oberst v. Lin den au, toastete auf das Wolst der Mitglieder des geschästsführenden Ausschusses. Fröhliche Laune, die gehoben imirbc durch den gemeinsamen Gesang der von Alterskollegen eigens für die Feier gedichteten Lieder hielten die 0'ünsziger bis zur frühen Morgenstunde zusannneu. Am Sonntag vormittag versammelten sich in Steins Garten die Alters- ^llegen fast vollzählig ?unt Frühschoppen, wo Photograph Becker ein Gruppenbild ausnabm. Gestern nachmittag gegen 3 Uhr wimmelte es auf allen Zugängen zum P h i l 0 s 0 p h e 11 w a l d von Mannern, F-rauen und Kindern. Mehr als 400 Teilnehmer hatten sich in dem mit Wappen, Fahnen und Tannengrün festlich geschmückten ^oaal des Philosophenivaldes zum gemeiiisamen Kafsee- trinkcn eingefunden. Oberst v. Lindcnau hatte für dielen Festtag die gesamte Kapelle der 116 er zur Verfügung gestellt, die vom Meister Krautze selbst dirigiert wurde. Draußen im Walde h>ar für die Unterhaltung der Kinder bestens gesorgt. Mit Stolz zeigten die Buben den Eltern das Scheibenbildchen, das die besten Schützen mit der Bolzenbüchse durchlocht hatten. Die Mädchen vergnügten sich mit Ballspiel und Reisensvrmgen usw. Der Ausstieg eines Luftballons bildete den Schluß der Veranstaltung im Freien. Gegen 8 Uhr wurde das geineinfame Mend- eft'en eingenommen. Oberst v. Lindenau feierte in längerer Rede mit» in schwungvoller Weise, die Frauen und Familien der Fünsziger, er erklärte u. a., er habe bemerkt, daß bei den Alterskollegen der Storch gar sehr häufig eingekehrt sei und daß man sich darüber freuen müsse, weil in unserer Jugend die Zukunft des deutschen Vaterlandes begründet sei und in ihr auch das Glück der Familien liege. Ten Schluß der Veranstaltung bildete ein Tänzchen, an dem sich die Fünfziger fefrr zahlreich und fleißig beteiligten. tn jeder beliebigen Schriftart and Karton» U1111111 HO forte, sowie mit Zirkeln aller studentischen k »ve» Vereinigungen, liefert zu mäßigen pressen vrühl'scye Universitüts-Vruckerei, Zchulstrahe i ' stand auf dein ungeheueren Festplatze Kopf an Kopf, während man heute, nachdem eS etwas leerer geworden ist, sich eher ein Urteil über den Besuch bilden kann. Ueberall hört man fröhliche Lieder erschallen, und man kann nur ein Lob hören über die Veranstalter deS Festes, sowie die städtischen Behörden, die sehr viel zur Verherrlichung deZ Festes beige-, tragen haben. § Treysa, 2. Juli. In einer Sandgrube von nur etwa 2,5 m Tiefe, blätterte während dem Ausladen von Sand ein ungefähr 5 m langer, oben 20—30 cm bid’er 1,5 m hoher Erdkeil ab und schlug den Fuhrknecht x}0(). chwa lm tat. Wäre die Sandgewinnung nach den bestehenden Bestimmungen betrieben worden, so hätten sich der Grubenbesitzer und die Mitarbeiter des Getöteten jetzt nicht vor Gericht zu verantworten. Eine bessere polizeiliche Uebertvachung der Sandgruben und Steinbrüche wäre sehr dienlich. A Sichenhausen, 1. Juli. Die hiesige Gemeinde ließ im verflossenen Jahre ca. 20 hessische Normalmorgen .Hutweiden undDedungen meliorieren. Der Erlös der diesjährigen Graserntc für das verbesserte L-lück betrug über 600 Mark. Die Meliorationskosten beliefen sich auf 2000 Mark. ~ Weilburg, 2. Juli. Unsere im schönsten Teile des Lahntales belegcne Stadt, „die Perle des Lahntals", reistet sich zur Feier ihres t a u s e n d j ä h r i g e n B e st e h e n s. Tas Fest, von dessen Verlauf man sich viel verspricht und zu dem ein starker Zufluß von Fremden zu erwarten steht, wird in der Zeit vom 18. bis 21. August begangen werden. _ Den Hauptanziehungspunkt dürfte das am 19. August im epheuumrangten Schloßhofe des altehr- »vürdigen Schlosses zur Aufführung kommende Fcst- Ipiel, sowie der sich an dasselbe anschließende historische Festzug bilden. Tas von Hofrat Dr. Spielmann in Wiesbaden verfaßte Festspiel'schildert die letzten Lebenstage des Königs Konrad I. von Franken, der am 23. Dezember 918 in Weilburg starb und sterbend seinem Bruder Eduard auftrug, sein Szepter und Krone, sowie die übrigen Abzeichen der Königlichen Würde seinem bisherigen Gegner, dem Herzog Heinrich von Sachsen, zu überbringen. _________ * . K' le ine Tageschronik. In Hagen wurde auf dem Valmhose die ^raii eines Bauunternebmers, die ihren achtjäbrigen «ohn, der ans das Gleis geraten war, retten wollte, sann ihrem ^okn» von dem Schnellzug Franksnrt-Siegen erlaßt und sofort g e tötet. — Am 2. Juli stürzte bei einer Hebung des Feldart.- Regts. 33 im Gelände bei Metz die Lakette eines Geschützes in einer Erdmulde um, wobei einem Kanonier der Schädel völlig zertrümmert wnrde, »vährend zwei andere Soldaien schrvere Verletzungen erlitten. Ein Kanonier erlitt einen schweren Beinbruch, der andere eine Verletznng am Schädel. Ter Getötete diente im ersten Jahre. — Am 2. Juli suhr ein Chauffeur mit seinem vollbesetzten Automobil in den Schliersee, glücklicheriveise ohne durch seine Unvorsichtigkeit Unheil anznrichten. Vo,i den Insassen des Fuhrwerks kani "Niemand zu Schaden. Ter Chanffenr iiahni sich aber den Voriall derart zil Herzen, daß er in den See sprang rind ertrank. — In Cotlale (span. Provinz Valencia) ivollte die Bevölkerung ohne Erlanbnis der Behörden ein Stier- a csech t veroiiftoltcn.. Als das Fest vor sich gehen sollte, erschienen Polizisten, die die Vorstellung verhindern wollteii. Tie aufgeregte Menge bewarf diese mit Steinen, »vorauf die Polizisten von ihrer Waffe Gebrauch viachten. Bei dem entstehenden Handgemenge wurden zwei P e r s 0 »r e n^ t ö t l i ch nnd eine Anzahl leichter verletzt. — Die Exkaiserin Charlotte voll Mexiko erlitt bei einem Fall int Park des Resideuzschloffes Bonchont (Belgien) eine Verrenkung des Ellenbogens. — Als der deutsche Geueral- kouslil vou Her ff, der Generalkomuiiffar der deutschen Ausstellung in M a i l a >l d sich mit Familie in einer Troschke znr Einiveihnng der bulgarischen Ausstellling begab, ging das Pferd der Troschke, in der er fuhr, durch. Der Wagen wiirde gegen einen Straßenbahnwagen geschlendert und zertrümmert. Ter General- koiislil und seine Gemahlin wurden ernstlich, aber nicht tebens- geiährlich verletzt an Llovß Rucken nnd Beine,». Tie Kinder kamen nut unbedeutenden Verletzungen davon. — Ter japanische Dampfer „Hinode Man»" ist in der Nähe von Sasebo infolge Znsammenstoßes mit dem Tain vier „Nicht Pen Marn" gesunken. Ein Teil der Besatzung nnd der Passagiere konnten gerettet werden, 27 Pers0nen ertranken. Höchste Schlachtoiebpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 78-81 Mk. '/7 Kg.Schlachtgew.96— 100 Ps. V» „ „ 73—74 „ 7, Kg. 76-84 Pfg. 7, , 80—84 , 7, „ 80-86 „ Getteidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Wetzen 100 Kg. 19.20-00.00 Mk. Roggen 100 Kg. 17.70-00.00 Mk. Weißbrot 2 Kg. 54 Psg. Schwarzbrot 2 51g. 50 Pfg, Spitzen Weisse A. Holterhoft Söhne Poröse Sommer* Trikot-Unterkleider Damen-Blnsen Kinder-Kleidchen Schürzen Corsetten Corsett- Schoner Giessen Seltersweg 20 d-/, Giessen Seltersweg 20 Räumungs-Verkauf Gesnndheits- Herren-Hemden, -Hosen und -Jacken Macco- Herren-Jacken -Hosen und -Hemden Untertaillen Kleider-Besätze Handschuhe Strümpfe Damen - Unterröcke 26. LahM - Zönger -vunöessest Wegen Neu- und Anbau unserer Geschäfts-Räume gewähren vom I. Juli bis L ÄugaiSt ausnahmsweise zu unseren reellen, billigen Preisen noch !0°|o R&b&tt auf alle Waren, äusser Garne. Elegante Herren-Garnituren Hose und Jacke Poröse Gesundheits- Oberhemden mit farbigen Einsätzen vom 7. bis 9. Juli 1906 zu auf dein Orrvaldsgarten. Festgebtilde Vereine: Ces.-Verein HmsnieW. 1816), Bnnerlchcr Kes.-Vcrein (gfgr. 1861), Ccs.-Verck Kcitcrkeit tot. 1878), As.-Verein AMWt(M.188Z). für im Vorverkauf 1.75 Mk. uiTii der Dahn nach dein Festpiast und zurück UMl-blWl flei »zMb-iünM Linie. B7, G c r b e l. Im Haushalt: Zum Reinigen von Waschtischen, Fenstern, Fliesen, Linoleum- Böden, sowie von hellgestrichenen Türen und Fensterbänken usw. usw. Im Badezimmer: Zum Reinigen der Badewanne, der Plättchen u. Kacheln. In der Küche: für Küchengeschirr aller Art, hölzerne Küchengeräte (Tische), Teller, Messer und Gabeln usw. usw. Irn Laden: Zur Beseitigung des den Marmorplatten, Ladentischen, Wagschalen anhaft. Schmutzes u. Fettes. Weitere Beikarten 50 Pfg. Emzeldanerkarte: 2», Samstag, den 7. Juli: Abends 71/., Uhr: Zapfenstreich durch die Stadt. Abends 8 Ühr: Eröffnungsfeier mit Konzert und Gesangsvorträgen (Massenchöre der Gießener Gesangvereine). Sonntag, den 8. Juli: Garderobe mit Aufbewahrungsort für Fahrräder auf dem Fetzplatz. Eäntritisgireis®: mit 2 Beikarten (für 3 Personen) 3 Mk., im Vorverkauf 2.75 Mk. ^ßmilienoauenarie. (Söhne über 17 Jahre haben besondere Eintrittskarten zu lostn.) Saponia-WerKe, Offenliach am Main. Zu haben bei: August Noll, Bahnhofstrasse, Carl Seibel, Frankfurter Strasse, Gustav Walter, Mäusbnrg. ss29/* 15 °"1 ilr b t°i tß b c f'd) r e ib im ß mtb BtdingungcnUegenck-iunszur Emsichtoffen. Angebote auf Vordruck, der ba|ctb|t erhältlich, sind biß gUM ge nannten Zeitpunkt au uns eiuzurcicheu. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 30. Juni 1906. Städtisches Hochbauamt. VorverkaufssteSlen ä ... Hnb rinnerießtet bei den Herren: Louis Althoff, Walltorstr. 16. Ernst 2)auertarteil Balser? Mm-oburq 11. Gebr. Berdux, Bahnhofslr. 27. Ehr. ^eker, Neustadt 55. Rich. Buchacker, Neuen Baue 1L Ernst ChaMer, Neuenweg 9. . Jakob Tany, Balmbofstr 64. Lconh. Dcchert, Grünberger Str. 13. Jatob .tzanser, ^udwigstr.3d. Daurc Heil Nachf., Lindenplatz 3. Heiur. Insel, Asterweg 5. E. G. ^inheun, ^lchichoistr. 59. Nv. Lenhard Rachf., LUinikslraßc 22. Louis Liud, Knchenplatz 10. Freedr. ^otz, - ahn hoistrane (S'bcrh. Metzger, SeUereweg. PH. Mootz, Neustadt 30. ^-r»tz Schuecko, Neustadt. "Joh. Seibel, Ludwigsplay. Wilh. Scunulcr, Sellersiveg 2o. -somrtag, Sonnenstr. IO. Joseph Strauß, Mäusburg 1. Chrrsiran Wallenfels, Marktplatz 1/. Philipp Weiler, Marktplatz 1. I Nachmittags von 4 Uhr ab: Aufführung Ser GeiamtchSre der Bundesverclne unter Leitung des Bundcsdirigenten Herrn Lehrer Gorlach, sowie Borttage von Einzelchören. — Großes ätonzert auf dem Festplatz. Bon abends 8 Uhr ab: Konzert in der Festhalle und aus dem Festplatz. — Tanz und Volksbelustigungen. Montag, den 9. Juli: Vormittags: Spaziergänge durch die Stadt nach Textors Terrasse. Vormittags 9 Uhr: Bundessängertag im Restaurant „Gambrmus". — Frühkonzert auf dem Festplatze. Mittags 1 Uhr: Festessen in der Festhalle und Konzert. Nachmittags 4 Uhr: Grosies Konzert, Tanz und Bolksbelustigungen in der Festhalle und auf dem Festplatze. Abends 8 Uhr: Turnerische Aufführungen (Marmorgruppen) in der Feschalle. BOEHM s SAPONIN Vorzügliches Putz- u. Scheuermittel _________________ Gesetzlich geschützt--— lösende Wirkung der Seife mit einer geeigneten mechanischen Reinigung verbi ldet und eine rasche Beseitigung von Schmutz und Fett bewirkt. «sapnNIA 'reini-t ohne sie anzugreifen, alle Metalle, mit Ausnahme von Gold ‘ Porzellan, Holz, Marmor. Erna!!!, und tos usw. usw. Morgens 6 Uhr: Weckruf. Von "vormittags 71/. Uhr ab: Empfang der auswärtigen Bundesvereine an der Bahn und Einzug in die Stadt mit Musik. Vormittags 9 Uhr: Beginn des Einzelwettsingens der Bundesvereine in der Turnhalle des Turnvereins. Vormittags ll1/» Uhr: Hauptprobe der Bundesvereine in der Festhalte. Nachmittags 1V2 Uhr: Aufstellung des Festzuges am Walltor. Festzug durch die Stadi nach dem Festplatz. Grosses Brillant - Feuer werk aut dem Festplatze. Juxplatz an der Lahn. Von SÄK nach den . -- Ilordseebädern de^net^en TurbInen-Sdinendampfers,,KaiSer“u. der Salon- Schnelldampfer „Cobra“, „Prinzessin Heinrich, „Silvana Toqessdinellzug-Verblndung ). _ Cuxhaven-fiordseebäder Berlin-magdeburg-Hannover 1 unveränderlich Direkte Fahrkarten und Fahrpläne auf allen grösseren Eisenbahnstationen sowie beim Seebäder-Dienst der Fjamburg- nmerika Linie, Hamburg 1X, Johannisbollwerh 16. u u Vertreter in Giessen: Lin .au v. Winterfeld, 'elterswpfl. Pttgebinig NR ”* 7 ‘ Die Herstellung der äußeren Verputz- und Austreicherarberten am Neubau der höheren und crmcucrlen Mädchenschule sollen SamStag, dcu U. Juli d. I. vormittags 10 Uhr Tageskarte: 1 Mk. Einmaliger Eintritt "ML 50 Pfg. Ti- Karten berechtige» ,u allen V-ranslaltunge» aus dem 8-lwchtz. Für dar '" d-r Turnhalle des Turnvereins statlftndende Wettfingcu sind besondere Erutrittskarteu zu s • - Eintritt beträgt für Inhaber von Dauerkarten 50 Pfg, für andere Teilnehmer 1 Ml. Am ersten Festtag ständiger Omniliusverkchr % / Kaufhaus Fritz Nowack 53 Schlafzimmer-Einrichtungen I Schlafzimmer Mk Satin Nussbaum, innen Eichen, moderne Form, früher Mk. 450, jetzt Satin Nussbaum und dunkel Nussbaum, glatte Form . . » » Dunkel Nussbaum, glatte Form 7» 99 hell Eichen, glatte Form Satin Nussbaum, moderne Form mit Schnitzerei 575, 77 77 77 jetzt f I' I Grosser Inventur-Ausverkauf I zu enorm billigen Preisen. Nach beendeter Inventur habe einen grossen Posten Schuhwaren zurückgesetzt und verkaufe solche zu aussergewöhnlich billigen Preisen, D Das Lager umfasst u. A.: Mk. 4.50 Mk. 77 77 25/26 Einen und Spangen-Schuhe , . von 2.50 Mk. an Posten Damen-Stofi-Stiefel in grau und beige von 3.— Mk. an Posten Kinder-Se geltuchschuhe . . . von 1.20 Mk. an Mit diesem Ausverkauf bezwecke ich rasch zu räumen und bietet sich für Jedermann eine aussergewöhnlich günstige Kaufgelegenheit. L. Süss Marktstrasse 9 Wettergasse Telephon 434 Telephon 434 a7, □ F w Einen Einen 3 2 Einen Einen Einen Einen Einen Posten Posten Posten Posten Posten Einen Einen Einen Posten Posten Posten Posten Posten 325 350 400 375 450 450 550 Damen-Halb- und Spangenschuhe . . Damen-Knopf- und Schnürstiefel . Damen-Chagrin do. in braun und rot Damen-Hauspantoffel in braun und rot Einen Einen Einen Einen Einen Posten Posten Posten Posten Herren-Halbschuhe, sehr stark, . " Herren-Schnürstiefel, sehr stark, braune und rote Herren-Halbschuhe braune und rote Herren-Schnürstiefel Herren-Segeltuchschuhe . . W ichsleder-Knopfstiefel . 2.50 . 5 — . 5.— . 2.25 Schlafzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer 6.— 4.50 » bis Jedes der aufgetührten Zimmer besteht aus: V Satin Nussbaum, feinste Ausführung mit Intarsien . . Rüstern und Satin-Nussbaum, hochmoderne Ausführung früherer Preis Mk. 850 bis 750, feinere Qualität 7.50 „ Sandalen, Radfahrer-Schuhe und Stiefel sehr billig. Tennis-Schuhe und Stiefel extra billig. farbige Herren-Lederpantofiel, bessere Ausführ. 2.75 Mk. 2 Betten, f zweitüriger Kleider schrank mit Crystall-Facettenglas, 1 Waschtisch mit Marmorplatte, I Spiegel-Aufsatz mit Crystall-Facettenglas, 2 Nachtschränke mit Marmorplatte, I Handtuchhalter, 2 Stühle. Inventur-Ausverkauf Spezial-Angebot in K srr. 1 trldlri"1 ®le Gekaufte Schlafzimmer werden auch auf Wunsch zur späteren Ablieferung zurückgestellt. Aussergewöhnlich günstige Einkaufsgelegenheit für Brautleute , 675, „ Mk. 650 Schnhwarenhaus. Alleinverkauf der berühmten „ Herz a -Schuhwaren. 425, „ 525, „ braune Kinder-Knopf- und Schnürstiefel, echt Ziegenleder, sehr frisch und dauerhaft 31/35 4.25 25/26 2.75 31/35 3.75 27/30 T— 450, „ 31/35 3.25 WM sM-MWM MUMM 27/30 3.25 27/30 3.75 3.— Kinder-Schnür- 25/26 2.75 21/24 Mk. 2.25 21/24 Mk. 2.50 Posten braune 21/24 Mk. 2.25 Der d einigunc; Pfarrer, 1 erläßt folg Wenn ‘ treten derv Io aber da- emc bei"""' ein bel-mj Amlsp'l siaalsburger ÖeUJiy Ulld IÖrer in schnL dieMerichu die be auf ö-m P sssshl den « Mene«" ais a sichb,f tteuti, Ion» behorde der a Zwischen auch der So das Schweiz- slädter sozial nicht gerade pflicht find politifchen Si mehr in biev üchen W Das ist ja tigler Stan einnimmt. 311 eigenadi Prinzipienfa Wiederholuii werden. § anderer Stift unserem Safi der Arteileii emarlen. A sprechen, dc zu der slaatse Hörde en'chütb kann ja sreilic aber stimmen nach wie vor Ni TieRc, über die Ab MM MIOTOQ jurislifchen । geschafft wer seitigung de Rußland «1 die Todrssb 2er Justi für die Lc hridlung de dessen Ausfi Äufhörenl ■ Erklärung, nicht abfch Präsident 1 gehen, di- ! m der Gesck Beifall in stituiwnell-d °°s Verhalte "e.ralftaa Wen Leben sozialist habe habe j Me». di- ^dNißtl, ?g der h Tu ®aWit je,-. m T,l f®elqen Zr-fe a, “ül>eIgeb( Sfc "“ta und ihre : itt B‘e Oei 85» e nem b». . nne » »au ""n £v.ulon