"nenb. "bt« fiibt, ' . 1R B»/ ^'psdig.3?'S.P-U ' SS ' ' . 5 m ' । , Aschen 17 cn)09en 20 1 • » mil 0,15 »*lbw labe, °ka»g «bevd- gi/ ,f12 L. 8/* ■— ranz. *■ Februar 7 «Hk präzis »Mui W. — 2er Doryaud, Neu! Rfnntn{3- daß ich |n 1 kinul 0666 ACAO Zero verkauf. '.0, Pfand MA- L . .2.« tt. . .1- , m,. . i.« l gehörige «Gasthaus pi jchast betrieben worden ijcbQitsbetrieben eignet, W Zmittags S Uhr mi «ast' werde». 0521 hlea» Bahnstation an derS^K von Lauterbach und M v/l leifternWI^i:—• rquemsn'd -d ich's b,t°" *'*■ „Sen n meinen p" ,, öUI^. SÄ»*"1 5*“1 ys® >*iuhe erber1, Erstes Blatt 136. Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Nr. 28 trlActnt tLaltch mifiCT ©ormtaad. Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zamilien. blätter vier-mal tn der Woche betqeleQt Rotationsdruck il Verlag der Brühl 'schen Umoers.-Buch-u.Slem- bniderct. R. Lange. Redaktion, Erveduion und Druckerei: Schulstratze 7. Redaktion 113 vertag li.Exved.L^LI Adresse für Deveichen: Anzeiger Gießen. Freitag 2. Februar 1906 Bezugspreise monat t ich 7b M., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 6o W.; durch die Post Mk.2.—viert el- jährl. ausschl. Beslellg. Annahme von Anzeige» für die Tagesnuminer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal!2Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den poliL und allgem. Teil. P. Witt ko: für .Stadt und Land* und -Gcrichlssaal*: Ernst Heß; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Pie fkufttfe Kummer umfaßt 10 Seiten. Die Beerdigung A!o!ßcS. Zur Ergänzung unseres gestr. telegr. Berichts wird uns noch geschrieben: B. B. Darm sta dt, 1. Februar. Eine so großartige imposante Beerdigungsfeier, wie die feilte ztl Ehren deS verstorbenen StaatsministerZ Not he stattgehabte, ist in Darmstadt seit vielen Jahren nicht zu verzeichnen gewesen. An der Trauerseier und Einsegnung in dec Privatwohnung, in welcher der hoch mit Kränzen und Palmen überdeckte Sarg unter einem Lorbeerhain aufgebahrt war, nahmen außer den nächsten Verwandten und S. K. H. dem Großherzog auch Fürst und Fürstin zu Erbach- Schönberg, die hessischen StandeSherren, der preußische Gesandte Prinz Hohenlohe, der russische Gesandte Fürst K ou da sch ess, der hessische Gesandte in Berlin Dr. v. Ne i d- hardt, die Minister Gnauth und Ewald, die Präsidenten der ersten und der zweiten Kammer, sowie die höchsten Spitzen der Behörden des Landes teil. Pfarrer Velde, der eine kurze, ergreifende Trauerrede hielt, feierte darin den Dahingeschiedenen als den ausgezeichneten Staatsmann und den treuesten Diener des Landesherrn, als einen Mann des Friedens und der rastlosen Arbeit, der zugleich auch ein ausgezeichneter Familienvater war. Nach dieser Feier setzte sich der fast endlose Trauerzug, in dem wir aus Gießen Geheimerat Dr. Breidert, Landgerichtspräsident Kulmann, die Prof. Nektor Behaghel, Eck, Mittermaier, Kosl'el und Wünsch, sowie auS den Herren Oberbürgermeister Mecum, Beigeordn. Georgi und Stadtv. Kirch bestehenden Abordnung der Stadt, sowie eine Abordnung der Studentenschaft der ILandesuntversitat bemerkten, unter dem Geläut der Kirchenglocken in der schon mitgeteilten Reihenfolge in Bewegung. Vor der Ankunft am Friedhof zweigten sich die studentischen Ausschüsse und die ca. 25 Korporationen mit ihren von Trauerflor umgebenen Fahnen vom Zuge ab und bildeten die Friedhofsallee entlang Spalier. Am Eingang des Friedhofs hatte S. K. H. der Groß Herzog mit den Prinzen Franz Josef und Ludwig von Battenberg Aufstellung genommen, der dann neben dem Bruder des Verewigten, General Rothe und dem Schwiegersohn, Generalmajor Bendemann, an der Spitze des Zuges bis zur offenen Gruft schritt. Die Zahl der Leidtragenden war so groß, daß nur ein kleiner Teil derselben den Friedhof betreten konnte. Am Grabe hielt Pfarrer Velde noch eine kurze Gedächtnisrede, in welcher er den Hunderten der die Gruft Umstehenden unter Zugrundelegung des Textes aus der ersten Epistel Petri 4, 10 ,,Und dienet einander ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen ein Bild von dem so hoch verdienstvollen, unermüdlichen Wirken des Verewigten gab und dessen hervorragende Eharaktereigenschaften würdigte. Er habe sein ganzes Leben stets dem Wohle des Landes gewidmet, die Sorge um dasselbe sei sein oberster Leitstern gewesen. Ms erster Beamter des Staates sei er immer nnd überall für Friede und Versöhnung eingetreten und habe mit Gl'tte und Besonnenheit das erreicht, was cuttere mit Strenge und Rücksichtslosigkeit erzwingen wollten. Dadurch habe er auch dem politischen Kampfe viel von seiner Bitterkeit ge- nonimen. Er erwarb sich dadurch nicht nur die Hochachtung und Liebe aller, die ihm nahestanoen, sondern auch die Wertschätzung derer, die nicht seiner Meinung waren. Sein edler, lauterer Charakter und seine hohen Verdienste um das Wohl gaitz Hessens würden dauernd im Volke in dankbarem Andenken bleiben. Mit Gebet und Segen schloß die Feier. Als der Sarg zur Gruft gesenkt war, trat der Gr o ß - Herzog heran und warf die ersten drei Schaufeln Erde darauf. Diesen« Beispiel folgten die Angehörigen und dann die lange Reihe der übrigen Leidtragenden. Auch eine Unzahl von Kränzen und Lorbeerzweigen wurde am Grabe nieder- gelegt, so ein solcher vom Großher^og und von den beiden Kammern. Namens des Staatsmmrsteriums hatte schon gestern Geh. Rat Braun einen prachtvollen Lorbeerkranz überbracht. Auch die Provinz Oberhessen und die ^tadt Gießen ließen Kvanzspenden am Sarg nieterlegen. — Tie staatlichen und sonstigen öffentlichen Gebäude hatteir die Flaggen auf Halbmast gehißt. Aus Anlaß des Hinscheidens des StaatsministerZ Dr. Rothe sind zahlreiche Kondolenztelegramme und Zuschrif- t e n ein getroffen, u. a. von dem Reichskanzler, dem König!. Preußischen Staatsminifter v. Budde, dem Russischen Minister !des Ausrv. Grafen v. Lamsdorff, dem Oefterr.-Ung. Gesandten Frhrn. v. Pereira-Arnstein, dem Bahr. Ministerpräsidenten Frhrn. v. Podemils, dem Bad. Minister des Ausw. Frhrn. Marschall v. Bieberstein, dem König!. Sachs. Gesandten Frhrn. v. Friesen, dem Württemb. Gesandten Frhrn. v. Soden, dem Belg. Gesandten Baron Grcindl, dem Span. Gesandten Don Ruata y Sichar, dem Jtal. Botschafter Grafen Lanza, dem Qwiech. Gesandten Rangabs tc. politische Tagesschau. Wer wird hessischer StaatSminister? Das ist die Frage, die jetzt in den verschiedensten Kreisen tagtäglich erörtert wird, aber noch ist nichts Bestimmtes bekannt. Selbst an maßgebender Stelle scheint man sich über Sie Person des neuen Staatsministers noch nicht im Klaren zu sein. In gut unterrichteten Kreisen tauchen die verschiedensten Kontbinationen auf. So viel — so wird uns heute von besonderer Seite geschrieben — scheint aber sicher zu sein, daß in absehbarer Zeit das StaatsministerporLesen ille dem jetzigen Justizminister Ewald übertragen wird. Wie man hört, soll zunächst der Geh. Staatsrat Krug von Nidda zum Staatsminister ernannt werden, was aber nur eine vorübergehende Besetzung dieses Ministerpostens bedeuten würde, denn Herr Krug von Nidda ist hochbetagt. Er erfreut sich des besonderen Vertrauen? Sr. Kgl. Hoh. des Großherzogs. Durch diese Besetzung des Ministerpostens soll, wie es heißt, Zeit gewonnen werden, bmnit der jetzige Justizminister noch mehr Fühltmg mit den oberen Behörden nehmen kann. Geh. Rat Braun, der gleichfalls als Kandidat für die Staatsministerstelle genannt wird, scheint nicht so viel Aussichten zu haben, als man anfangs glaubte. Immerhin wird behauptet daß Geh. Rat Braun zum Provinzialdirektor von Mainz bestimmt sei, wenn der dortige Provinzialdirektor o. Gagern in den Ruhestand tritt. Wann das geschieht, dafür sind naturgemäß keinerlei AnhatSpunkte gegeben. Würde nun der Justizminister demnächst Staatsminister, so glaubt man, daß der Generalstaatsamvalt Dr. Prätorius Nachfolger des Iu st iz mi ni st e rs werden würde. Diese Annahme ist früher schon mehrfach aufgetaucht, sodaß man sie immerhin für wahrscheinlich halten darf. Im Finanzministerium scheint keine Aenderung einzutreten. Inwieweit diese Vermutungen demnächst zu Tatsachen werden, läßt sich nicht ermeßen. Aus dem Reichstag. R. Berlin, 1. Febr. Tie zweite Lesung des Etats begann heute mit einer der erfreulichsten Unterhaltungen, die seit langem im Reichsparlament gepflogen worden sind. Erfreulich besonders deshalb, weil es keinerlei Fraktionsgezänk gab, sondern eitel Uebereinstimmung herrschte. Aus welchem Anlaß geschah das Wunderbare? Beim Etat des Reichstags, beim Gedankenaustausch über die häuslichen Angelegenheiten der Volksvertretung. Zur Behaglichkeit und Vollkommenheit fehlt noch mancherlei im siwlzen Gesetz- gebungspalast am Königsplat. wie die Diskussion ergab. Am dringlichsten sind die Wünsche auf dem Gebiet der bildnerischen Ausschmückung und Restaurationsverhältnisse im Reichstag. Zwischen beiden besteht ein gewisser innerer Zusammenhang, nämlich nach der Geschnmckseite hin, wie der „Herr im Hause", Präsitent Graf Balle st rem, in seiner Gegenrede bemerkte. „Dem einen sagt cs zu, dem anderen nicht. So ist es bei der Kunst und bei den Mahlzeiten." Aber darauf haben die von früh bis spät im Parlamentsgebäude tätigen Volksvertreter billigerweise Anspruch, daß ihnen im Hause selbst gute Speisen und Getränke angeboten werden, damit sie der Notwendigkeit überhoben sind, außerhalb des Hauses sich verpflegen zu lassen. Hier muß Wandel geschaffen werden, sonst erweisen sich am Ende selbst die Diäten nicht in erwünschtem Maße zugkräftig. Nach Erledigung des Reichstagsetats wurde vom Ressort des Neichsamts des Innern der Titel „Gehalt des Staatssekretärs" zur Debatte ^stellt, und damit die große sozialpolitische Erörterung emgeleitet, die Graf Ballestrem auf sechs Sitzungen „"ontengentiert" wissen möchte, um wenigstens den Etat bis zum 1. April unter Dach und Fach zu bringen. In früheren Jahren mußte Graf Posadowsky in der Regel zwei Wochen auf die Bewilligung seines Gehalts warten. Ob's diesmal anders werden wird? Die erste sozialpolitische Rede aus dem Hause ließ in dieser Beziehung keine Erwartungen aufkommen. Aba. Trimborn lZtr.) hielt sie, der rheinische Rechtsanwalt, und stimmte sie auf einen ziemlich kritischen Ton. Er steht keinen erheblichen sozialpolitischen Fortschritt während des Jahres 1905, und das bedauert er umsomehr, als feiner Meinung nach der russisch-japanische Krieg u. a. bewiesen hat, daß $ur Kriegstuchtigkeit auch eine gute Sozialpolitik gehöre. Trrm- born ist dermaßen von sozialreformerischem Geist erfüllt, daß sogar feine Träume davon durchweht sind. So sind ihm einmal auf diesem Wege die Staatssekretäre des Reiches sichtbar geworden, in edlem Wettstreit begriffen, wessen Ressort daS wichtigste sei. Sie haben sich schließlich geeinigt und bekannt: „Gras im Bart, Ihr seid der Erste?" Es gab ein „baß Ergötze"" über dieses Spiel der Phantasie des temperamentvollen Herrn Trimborn, und die Herren vom Neichsamt des Innern zeigten ob der „Glorifizierung" ihres Chefs, der in diesem Augenblick nicht im Saale weilte, eine milde Rührung. Gewiß, man muß mit Trimborn bedauern, daß die soziale Fürsorge nicht in etwas schnellerem Tempo fortschreitet, daß speziell ter Schutz ter Heimarbeiter, deren Hungerlöhne zum Himmel schreien, zu wünschen läßt. Aber man wird auch mit Trimborn gern anerkennen,daß das Reichsamt des Innern das soziale Werk nicht ruhen läßt, und daß die Perfon des Grasen Posadowsky Gewähr bietet für die Zukunft der Sozialreform. Nicht gerechtfertigt war deshalb die abfällige Kritik dvs 'Abg. Fischer-Berlin (Soz.) „Die nunmehr gefüllte Kompottschüssel der 'Arbeiterschutzgesetzgebung" mußte herhalten, obwohl von zrrständiger Stelle bestritten worden ist, daß solche Aeußerung getan wurde. Fischer sprach in gesuchter Gegenüberstellung von „mageren Wassersuppen", die man den Arbeitern auf dem Gebiet sozialer Fürsorge verabfolge. Solche Untertreibungen liegen außerhalb des Rahmens wirksamer Kritik. Abg. Pauli (kons.), der „schlichte Manu aus der Werkstatt, seines Zeichens Tischlermeister in Potsdam, hielt zum Schluß eine Mittelstandsrede mit beweglichen Klagen über das Anwachsen der sozialpolitischen Lasten, die besonders den kleinen Handwerker beschwerten. Graf Posadowsky wird erst am Samstag das Wort ergreifen, und wohl nicht nur auf eine Widerlegung der vorgebrachten Beschwerden sich beschränken, sondern das sozialpolitrsche Programm der nächsten Zukunft erläutern. Der Aufstand in Ostafrika. Von dem uns gestern von offiziöser Seite zugegangencn längeren Auszug aus dem Bericht des Grasen Götzen nahmen wir bereits kurz Notiz. Tie Denkschrift erweist, genauer betrachtet, erfreuliche Offenheit und verschleiert die eigentliche Ursache des Mfstandes keineswegs. Tie Unzufriedenheit des Volkes mit der wirtschaftlichen Lage, welche die neue Herrschaft des weißen Mannes herbeiaeführt, wird als die Hauptursache der Erhebung angeführt, und ben Anstoß zum Aus st and gab die Ausbeutung der Eingeborenen durch einen farbigen Unterbeamten. Das schwer regulierbare Kreditwesen mit seiner Skala von Zwischenhändlern habe verzweifelte Schuldner geschaffen, dagegen sei ter Zwangslohnarbeit auf europäischen Betrieben weniger Bedeutung für den Aufstand beizumessen. Es ist also die alte Geschichte wie ein Südwestafrika. Dort haben die Händler den Hereros ihre Viehherden weggetrieben, weil sie die wucherischen Forderungen nicht befriedigen konnten, in Ostafrika hat man die Neger gleichermaßen ausgebeutet und „verzweifelte Schuldner" geschaffen, die dann zum Gewehr griffen und zu Pfeil und Bogen, und sich empörten. Hier wie dort sind die Blutsauger an dem Unheil schul d, die aus allen Himmelsrichtungen heran- kommen, und in der gewissenlosesten Weise sich zu bereichern trachten, und zwar möglichst schnell zu bereichern. Dem Eingeborenen wird genommen, was ihm irgend genommen werden kann, und die Regierung besitzt kein Mittel, um diesen Ausbeutern das Handwerk zu legen; sie muß sogar noch ihre Hcmd dazu reichen, um Zwangsexekutionen zu vollstrecken. Das wird ganz offen zum Ausdruck gebracht, und wir hoffen, daß man aus der richtigen Erkenntnis der Tatsacheri auch die Konsequenzen zieht. Es muß vorgegangen werten gegen diese Art von Blutegeln, die sich in den Schutzgebieten ein genistet haben; sie ruinieren den ehrlichen Kaufmann ebenso, wie sie die Eingeborenen ruinieren und zur Verzweiflung treiben. Und wenn es schon gar nicht anders geht, dann muß man eben den Handel in beit Schutzgebieten zum RegierungsmonopoL machen. Das wäre immer noch erfreulicher, als bie Auf-, ftänbe, bie uns Millionen kosten. Die B u d g e i k o m m i s s i o n des Reichstages beriet am Don- nerslag den 3. Nachtragseiat zum Schutzgebietsetat für 1905, der 2 4 0 7 8 7 5 Mk. für das osta frika nische Schutzgebiet anfordert. Wirkt. Geb. Legationsrat Dr. Seitz erklärte unter anderem, wie die Dinge in Ostafrika sich inzwischen entwickelt haben, seien Nachforderungen nicht zu befürchten. Unterstaatssekretär Tmele führte aus, nach der Neichsverfaffnng sei allerdings die vorherige Bewilligung der Ausgaben erforderlich, dies sei aber nicht immer möglich; bei objektiver Beurteilung werde man zugeben muffen, daß nicht jede Budgetüberschreitung eine Verfassungsverletzung sei. Erbprinz zu Hohenlohe-Langenburg sagt, der dem Reichstage oorgelegte Bericht des Gouverneurs zeige, daß die Kolonialverwaltung feine Bedenken trage, Fehler zuzugeben. Der Bericht des Grafen Götzen (vergl. unsere gestrige Nummer) enthalte Fingerzeige für die Abstellung der Mißstände. Müller- Sagan, Singer und Erzberger werfen der Regierung Verletzung des Budgetrechtes des Reichstages vor. Der Indemnität fordernde § 3 wurde mit großer Mehrheit angenommen. ________________________ HsMch'rr Lcnrötag. R.-B. Darmstadt, 1. Februar. Die Zweite Kammer der Stäube war heute vormittag um 10 Uhr zu einer sehr kurzen Sitzung beisammen. Präsident Haas eröffnete die Sitzung mit der Mitteilung, daß das Kammerpräsidium der verwitweten Frau Staatsminister Exz. Rothe namens des Hauses das herzlichste Beileid ausgesprochen habe. Die tiefgebeugte Witwe lasie dafür ihren wärmsten Dank sagen. Weiter habe er dem Beschluß der Kammer entsprechend einen Lorbeerkranz an der Bahre niedcrlcgen lassen mit der Inschrift: „Dem Staatsminifter Rothe in Anerkennung seiner hoyew Verdienste um deS Volkes Wohl das dankbare Hessenland.' Alleiniger Gegenstand der Tagesordnung war die Wahl eines Mitgliedes für den ziveiten Ausschusies anstelle des auSgeschiedenen Abg. Dr. Busi. Die Kammer wählte durch Akklamation einstimmig den Abg. Bürgermeister Dr. G l a s s i n g dafür. * Präsident Haas vertagte darauf die Kammer auf unbestimmte Zeit, mit dem Bemerken, daß sie wohl vor Ende des Monats nicht wieder werde zusammenkommen können. Die sämtlichen Kammermitglieder begaben sich darauf zur Beteiligung an dem Leichenzuge des Herrn Staatsministers RolhL nach dem Trauerbaufe, Neckarstraße 7. Deurschev Reichstag. (3 3. Sitzung vom 1. Februar.) Auf der Tagesordnung steht die zweite Lesung des Etats, zunächst des Spezial-Etats des Reichstages. Nach Vorbringung einiger Wünsche durch mehrere Abgeordnete überBesierstellung einigerKanzleihilsrbeamten im Bureau des Reichstages, über Zuweisung des Reichsgesetzblattes an die ?lbgeordneten, ferner betreffend frühzeitiger Benachrichtigung der Abgeordneten über Beginn und Schluß der Session, weiter bctresiend Ausschmückung des Sitzungssaales mit Waitdgemälden rc., bemerkt Abg. Gra' O r i o l a (tmil).: Manche Abgeordnete, die viel aus ihr Aeußeres geben, haben wohl mit Neid schon gedacht, weshalb hat das 'ZldgeordnetenhanS emen Friseur unb wir nicht? (Stürmische Heiterkeit.) Es herrscht fein einheitlicher Geist unter ben Bildern im Reichstagsgebäude; dies wäre vermieden worden, wenn bie Künstler sich vorher miteinander ins Einvernehmen hätten setzen müsien. Dr. 2lrendt hat Recht, das Wartburgbild paß! nicht zu den übrigen Bildern. Emen großen Mangel unseres Reichstages sehe ich darin, daß wir gar keine Bilder haben, tn denen wichtige Momente aus dem Leben des Parlaments festgehallen werden. Wir brauchten z. B. unbedingt ein Gemälde, in dein ein solchev historischer Augenblick, rote die Uebernahme der Sta serkrone irr Versailles, bargestellt wirb. Präsident Graf B a l l e st r e m: Die Anregungen, die nom -V M. M. 4 3 4y.M€ >!--V um $uv E 4 bo. Sflb y,, 3'1, S 6 5 L 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 14 14 4 4 4 4 4 bo. bo. bo. bo. bo. c bo. ( bo. ' bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo Unjo n ®r«unH b. 6*/4OA 8 Drflr *7* bo fi 6 5 4'/, ? Katholische Gemeinde. Samstag, den 3. V?e 6r u a r 1906. Nach jeder hl. Messe, des Mittags nm 12 und des Nachmittag? 5 Uhr, wird der St. Blasiussegen erteilt. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit heil. Beicht. Sonntag, den 4. Februar 1906. nW 4 bo 5 Pnla 1*1,, ®n< VI, bo 4 Ital 41/, Oefl. 4*/$ bo. 2Su3 und Sieben, 2. Februar 1906. ** Gießener Volksbad. Im Januar wurden 8596 Bäder verabreicht gegen 9022 im Dezember und 7274 im Januar 1905, oder iin Durchschnitt pro Tag Permi^diteB. • Bochum, 1. Febc. In Berghosen brannte gestern ein Gutshof nieder. Bei den LöschungSarbeilen wurde ein Anstreichermeister durch eine einslürzende Mauer erschlagen. — Dort waren außerdem zwei Polizeibeamte mit der Aufgabe betraut, einen Verbrecher namens Sauerwein 31t verhaften. Diesem gelang c5 jedoch, auf das Dach des Dauses zu fllichten, wo er die ganze Nacht von den Polizisten belagert wurde. Endlich am Morgen ergab er sich, doch nicht gutwillig, sondern er biß einen Beamten in die Hand und schlug auf einen anderen ein. Tie Polizisten machten in der Notwehr von ihren Säbeln Gebrauch und schlugen den Sauerwein nieder. Sauerwein ist an den erlittenen Verlegungen heute gestorben. k (( bo. C( bO. da. @1 Tomi bo. bo. Sinn, bo. bo. bi. bi. l'/Mle'ss b Cbinch bo. XI* b». „ 59i)ötifd /' bo. ° Bi 4 31- f' ■■ 3 ■/ TU.* t I’* Kirchliche aÄrichten. Evangelische Gemeinde. Am b. Sonntag nach Epiphanias, den 4. Februar. 9« der Sladtkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde^ Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heiliges Abendnmhl für Matthäus- u. MarkuS- gemcinbe gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 8 Uhr im MarkuSsaal: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Dtarkusgemeinde. Montag, den 5. Februar, abends 8 Uhr, im MatthäuSsaal: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Gemeinde. Mittwoch, den 7. Februar, abends 6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde. Donnerstag, den 8. Februar, abends 8 Uhr, im Markus aal, Kirchslraße 9: V i b e l st u n d e. 2. Korinther Kap. 5. Pfarrer Schwabe. In der IohanucSklrche. Freitag, den 2. Februar, nachmittags 5V, Uhr im Konfir- inandenfaal (Liebigstraße): Zusammenkunft der konfirmierten roeibv lichen Jugend der Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Sonntag den 4. Februar 1906. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die LukaS- gemeinde Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: siehe Ctadtkirche. Abends 8Uhr: Versammlung und Bibelbcsprechung im Kon- firmaudensaal der Jobanneskirche. Sonntag, den 4. Februar, abends 71/, Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde im Konfirmandensaal (Liebigstraße). Pfarrer Euler. Montag, den 5. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstund- im Konfirmandensaal der Lukasgemeinde. Text 1. Petr. 1,14 ff. Pfarrer Euler. Nächstsolgenden Sonntag, den 11. Februar: Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Den Mitgliedern unserer Gemeinde sei wiederholt herzlich empfohlen die Hauskollekte, die gegenwärtig durch den Hilfskrrchen- biencr Herrn Karl Schwan erhoben wird. Sie ist bestimmt zur Pflege lind Förderung des religiösen und kirchlichen Lebens der Dielen im Auslande lebenden Delitschen, um fie dem evangelischen Glauben unb bem Deutschtum zu erhalten. Neben allen Gemeinden des weiten deulseben Reiches wolle auch Gießen dem bedeutsamey Werke reichliche Unterstützung bieten. 4 W *: । 1 frjmbi" z„ M ' bo. ,4 ?/ °- 0. " bo. bo. Münder (Kr. Gießen), 1. Febr. Geometer Knebel vom Tiefbailamt Bad-9iauheim besucht gegenwärtig die Orte Lauter, Ober- itnb Nieder-Vesfingeu, Nölhges, Wetterfeld, Münster, Villingen u. A. in der Richtung nach Bad-Nauheim zu ziveekS Feststellung der Höhenlagen für die gemeinsame Wasserleitung. Nonnenroth hat sich zum Anschluß bereit erklärt, andere Orte, wie Röthges, warten auf die Entwerfung eines Planes, die Höhe der Stoften u. s. w. betreffend. — Lich, 1. Febr. Am nächsten Sonntag, 4. Febr., findet in der hiesigen Kirche ein Konzert statt, veranstaltet von den, blinden Orgelvirtuosen H. Hartung unter Mitwirkung seiner Tochter, der Kirehensängerin Frl. A. Hartung au§ Eschwege. Tie beiden Künstler haben im vergangenen Jahre wiederholt die Ehre gehabt, in Homburg vor bem deutschen Kronprinzenpaar zu konzertieren. tzBurkHards, 1. Febr. Bei der heute in der hiesigen Forstwartei «^gehaltenen Nutz- und Brennholzber- steigerung wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Scheitholz 1. Kl. 6,80 Mk., solches 2. Kl. 4,50—5 Mf., Buchenknüppel 5—5,80 Mk., Ctockholz 3—4 Mk., Stamm reifer 1,80—2 Mk., gewöhnliche Reiser 80 Pfg., FichtenknüppeL 2 Mk., Cschenknüppel 4,50—4,80 Mk. 3V, b, 8 b( 6 fobontt 4 bo. di'Nl. 0 »erschledenen Seiten deS Hause? gegeben worden find, werden eine sehr aufmerklame Prüfung und in vielen Fällen auch Berücksteh- tigmig finden. Natürlich bin ich uickt in der Lage, alle? gleich aus dem Aermel zu schütteln. DaS..Neichsgefetfl'latt" und den Neichs- omcincr" den Herrschaften zu übermitteln, durfte ferne schwierig. Feiten machen. Ich weis; mir nicht, ob das den Wünschen aller Abgeordneten entspricht (Lebhafte Rufe: Nein, nem fi Ich kenne verschiedene Herren, die mit Schrecken ein solches Paket aukomme» sehen (Heiterkeit.) Manche Herren haben auch beschränkte Wohn- ungSverhältniffe. (Heiterkeit.) Dann ist das Verlangen nach entern Ferndrucker geäuftert worden. Ich gestehe, es ist das erste Mal, das; ich von diesem Institut höre. (Heiterkeit.) Die Sache wird in Erwägung gezogen werden. Leicht wird eS auch nicht fetn, es allen Kollegen recht zu machen. (Heiterkeitfi Was die künstlerische Ausschmückung des Reichstages betrifft, so hohe ich ja Gott sei Dauk nicht mehr allein die Verantwortung zu tragen. Es hat ja jeht der Reichstag eine Kommission hierfür emae!et;t, worüber ich außerordentlich froh bin. Ich denke, mit der Ausschmückung geht es ähnlich wie mit der Restauration. Dem einen schmeckt das Essen, dem anderen nicht. (Zurufe: Den meisten nicht I) Hierauf wird der Etat dcS Reichstages genehmigt. ES folgt der Etat des Reich Samts des Innern, Titel Staatssekretär. Hierbei bemerkt Abg. Trimborn (Ztr.) her russisch-japanische Krieg und die nachfolgenden Vorgänge in Rußland hätten gezeigt, daß grade int Kriegswesen üichtS wichtiger sei, als gesunde Verhältnisse im Innern. Dazu bedürfe es der Pflege der Freiheit und der kultn- retten Fortschritte. Zum Para bellum gehöre eine gute Sozialpolitik. Wenn er znrückblicke auf daS, was sozialpolitisch geschehe in letzter Zeit und was noch zu tun sei, so vermisse tr leider eine Gesetzesvorlage wegen der Bcrufsvcreine. Unerläßlich sei ferner ein Gesetz zum Schutze der Heimarbeiter, ebenso unerläßlich die Ausdehnung der Kranken-Ver^ sicherung auf die landwirtschaftlichen Arbeiter und auf das Gesinde, sowie die Zulassung der Vcvsickcrungsgcsetce. Wie stehe es mit dem 10 stündigen Arbeitstage der Arbeiterinnen? Mit der Sonntagsruhe in der Binnenschiffahrt sehe es noch immer trübe aus. Wie stelle das Reichsamt des Innern zur Frage der Arbeitskammern? Befremdlicherweise schweige die Thronrede ganz über die Mittelstandspolitik. Die Ausbildung von Lehrlingen dürfe nur dem erlaubt sein, der den Meistertitel führe. Gegen die Mißbräuche im Ausverkausswesen müsse Schutz geschaffen n-erden. Die Statistik über die Wirkung der Handwerker-Organisationen stehe noch immer aus. Für die Privatbeamten, besonders diejenigen von Rechtsanwälten müsse gesorgt werden Ter Arbeiterschutz müsse Sache des Reiches werden. Redner schließt seine Freunde hätten zu dem Grafen Posadowsky volles Vertrauen. Es sei seinen Freunden heiliger Ernst mit einer energischen und zielbewußten Fortführung der Sozialpolitik. Möge daS Jahr 1906 in dieser Beziehung ein fegens- und ertragsreiches sein. Abg. Fischer (Soz.) pflichtet dem Vorredner darin bei, daß daS letzte Jahr sozialpolitisch gar keine Ausbeute geliefert habe. Um so weniger berechtigt sei aber der Optimismus, den Trimborn und seine Freunde in Anregungen bekundeten. Jedenfalls habe im Vorjahre trotz steigender wirtschaftlicher Konjunktur die Sozialpolitik ganz geruht. Seine Freunde verlangten eine ernsthafte Sozialpolitik unb ließen sich nicht mit Wassersuppen ab- speisen. Abg. Paul i-Potsdam (Toirf.) bemängelt, baß von ber angekündigten Revision des K'rankenversicherungsgesetzes noch nichts zu merken sei. Notwendig sei eine fundamentale Umgestaltung deS ganzen NeichsvcrsicherungSwesens. ??iit Recht habe Trimborn es gerügt, daß die Thronrede kein Wort für den Mittelstand gehabt habe. Ihm selbst aber sei und bleibe die Hauptsache, daß ber Mittelstand nicht zu hoch belastet werde. Auch die Industrie sei sozialpolitisch so belastet, daß bei weiterer Steigerung der Lasten unsere Ausfuhr nach dem Auslande in Frage gestellt werde. Den allgemeinen Befähigungsnachweis könne man nicht mehr vertreten, denn er habe eingeseh'n, daß dcS Handwerk in seiner Mclirheit selber den allgemeinen Befähigungsnachweis nicht mehr fordere. Zu verlangen sei jedoch der obligatorische kleine Befähianngsnachweis, demzufolge nur Meister, die zur Führung deS Meistertitels berechtigt seien, Lehrlinge halten dürfen. Auch^ seine Freunde, so schließt Redner, wollten fortfahren in der Sozialpolitik, aber nicht auf Kosten des Mittelstandes. Hierauf erfolgt Vertani-na Rackste Sfimna L^nistag._____ M bo. «v bo. 1911 bo. 1$ 277 Bäder gegen 291 im Dezember unb 235 im Januar 1905. Der Besuch hat sich int einzelnen wie folgt verteilt: Schwimmbab 4643 Männer, darunter 737 zu 10 Pfg., „ 714 Frauen, „ 121 „ 10 r Wannenbäber 1. Kl. 305 Männer, 82 Frauen, , 2. , 617 . 416 , Dampf- unb Heißluftbäder, sowie Maffage zusammen 156 Manner und 38 Frauen, Brausebäder 1. Klasse 530 Männer, 79 Frauen, Brausebäder 2. Klasse 878 Männer, 138 Frauen. Die Personenwage wurde von 260 Personen benutzt und daß Bad von 8 Personen besichtigt. t Schiffenberg, 1. Febr. Ein gräßlicheF Unglück ereignete sich heute vormittag zwischen 11 und 12 Uhr in bem Biekerschen Anwesen hier. Der 32jährige Vorarbeiter Johannes Hartmctz aus (Staufenberg, zurzeit bei Bauunternehmer Becker in Gießen beschäftigt, welcher auf Schisfenberg in ben Maschinenanlagen Reparatur- arbeiten vorzunehmen hatte, kam einer Maschine zu nahe unb wurde von dieser an seinen Kleidern erfaßt und zwischen zwei schwere Wellen gedrückt, daß ihm der Kopf zerquetscht wurde. Herr Linker, welcher den Unglücklichen in feiner schrecklichen Lage fand, machte WicdcrbelebunHs- versuche, jedoch vergebens. Der Bedauernswerte war bereits eine Leiche. Der Verunglückte war verheiratet und Vater von 2 Kindern. **Giehener Kon zertv erein. Das Programm dcS Pctschnikoss-Zncher-Abcub bietet für Gießen fast lauter hier noch nicht gehörte Kompositionen. Im Mittelpunkt steht I. S. Bach mit einer Sonate für Violine allein, die zum Schönsten gehört, was es in dieser Art gibt. Den Anfang macht die große Violin- sonate in G>-moll von Ed. Grieg. Diese Wahl des Künstlers verdient ganz besondere Anerkennung: Niemand versäume diesen seltenen, Genuß. Zum Schlüsse folgt Petschnikoff seiner Heimat unb bringt uns eine Cavatinc seines Landsmannes Cul, sowie russische Tänze in eigener Komposition, sicher in einer dkussühruug, wie nur er selbst sie zu geben vermag. An 2. Stelle wird Herr Zilchcr 10 Prelubes von Chopin spielen, bic er eigens zu einem Konzertstück vereinigt hat. Wir bürfen nach einem Backhaus gerade hierauf besonders gespannt sein. Ms 4. Stück werden ndr daun Liszt's Ungarische Rhapsodie XIII. zu hören bekommen, ein ganz besonderes Lieblingsstück des Künstlers. Nochmals: lasse sich» niemand die erlesenen Genüsse dieses Meuds entgehen. Das Glück, von der Minute auSgeschlagen, bringt keine Ewigkeit zurück. ♦* Herr Veterinärrat Schmidt schreibt uns: Von dem Stadtv. Krumm ist in der Stadtverord- netensitzung vom 25. Januar (Gieß. Anz. Nr. 22) die unwidersprochen gebliebene Behauptung ausgestellt worden, daß im hiesigen Schlachthofe zeitweise außerordentlich viele Schweine verworfen würden und es nach der daselbst periodisch geübten Praxis möglich sei, daß fast alle Tiere verworfen, würden, weil bei der Schutzimpfung gegen Schuwineseuche alle Tiere reagierten. Was Herr Krumm mit dieser unUnren Behauptung eigentlich sagen will, ist nicht verständlich. Dieselbe entspricht den Tatsachen nicht und ist geeignet zum Nachteile der hiesigen Metzger irrigeirsuffassilngen unter dem landwirtschaftlichen Publikum zu enverfen und bic verwunbcrlichstcn An- chauunaen über bic int hiesigen Schlachthofe geübte Fleischbeschau zu verbreiten. Es wäre daher zweckmäßiger gewesen, wenn sich Herr Krumm an geeigneter Stelle hiurcichend verlässigt hätte, bevor von ihm solch ausgebauschte Dinge aus'gestreut werden. Zur Aufklärung der Sache sei daher darauf hingewicscn, daß der hiesige schlachthof kein Sanatorium zur Vornahme von Schutzimpfungen ist, daß dieser vielmehr ausschließlich dazu bient, bei den zur Schlachtung gekommenen Tieren die Fleischbeschau auszuüben und zu sonst nichts. Weiter sei zur Klarstellung hinzn- gefügt, daß mir in den letzten fünf Jahren, während welcher Zeit ich das Kreisveterinäramt Gießen verwalte, auch nicht ein Fall von Schweineseuche im hiesigen Schlachthofe amtlich angezeigt wurde und daß deswegen während dieser Zeit auch kein Schwein" wegen Schweineseuche im hiesigen Schlachtbofe verworfen worden ist. , Ferner sei noch bemerkt, daß wälwend meiner fünfjährigen hiesigen Amtstätigkeit im ganzen Kreise Gießen nur einmal Schweineseuche in einem Gehöfte einer etwa 7 Stunden von hier gelegenen Ortschaft amtlich festgcstellt und auch in den übrigen Kreisen der Provinz Oberhessen diese Seuche nur ganz vereinzelt einmal beobachtet wurde. Im übrigen scheint Herr Krumm die bei Schlachtschwcinen so häufig auftreteude Fütter- ungStubcrkulosc, die bei diesen infolge unabgekochter Molkenmilch in, letzterer Zeit eine ganz bedenkliche Zunahme erfahren hat, mit Schweineseuche zu verwechseln. Diese Fälle werden hier gerade wie in allen anderen Orten den gesetzlichen Bestimmungen gemäß behandelt. Darüber kann sich deswegen das produzierende wie konsumierende Publikum beruhigen. + Vom Dünsberg, 1. Febr. Die früher hessischen Dörfer am Fuße be5 DünsbergeS Bieber, Königsberg, Fellingshausen, Erumbach unb Frankenbach haben alle P ost verbi nbung mit ber Stabt Gießen, inbem sie bem Post- bezirk Robheirn a. b. Bieber zugeteilt sinb. Leiber fehlt es aber noch immer an einer Fernsprechverbinbung. Zwar würben von Privaten unb Gemcinben schon wieberholt Anregungen bieserhalb gegeben, allein alle Bemühungen blieben bisher erfolglos. Nach ben Beschlüssen ber vor zwei Jahren zu Crumbach togenben Versammlung zu urteilen, schien bamals bic Sache greifbare Gestalt zu gewinnen. Mit Recht wurde erörtert, baß ber wirtschaftliche Mittelpunkt ber Gcmeinben am Dünsberg die Stabt Gießen sei. Der Gemcinbe Königsberg hat aber bie Ausführung biefes Projektes wohl zu lange gewährt unb so ist man auf ben Gebauten gekommen, Anschluß an bie Stabt Wetzlar zu suchen. Dieser Wlmsch hat Unterstützung gefunben, unb Königsberg wirb in nächster Zeit Post- unb Telcphonanfchluß über Hohensolms nach Wetzlar erhalten. (-7) Großen- Linden, 1. Febr. Ter Turnverein feierte am verflossenen Samstag in ber Turnhalle fein 23 int er f oft, verbunden mit Kaisers-Geburtstagsfeier. Tas reichhaltige Programm ging flott von statten. Eine Posse in 3 'Akten fand großen Beifall wurde von verschiedenen Personen sehr gut gespielt. Auch der Stabreigen, ausaeführt von Zöglingen, wurde allgemein sehr bewundert. Am meisten Beifall wurde dem ^.ulcnschwingen zuteil, welches von älte.ren Turnern zum erstenmal im Verein ausgeführt wurde. Tas (Bänger- quartett unter Leitung des Herrn PH. Schattler trug auch zur Vcrschouerung des Frstes bei. Der erste Vorsitzende I. Steinnagel brachte ein Gut Heil auf S. M. den Kaiser aus, worauf „Deutschland, Deutschland über alles" h)r,V)e' Schluß folgte ein Tanz, der bie Mitglieder bis zur frühen Morgenstunbe beisammen hielt. r. Beuern, 31. Jan. Heute würbe hier bic erste n V/?> ' Versteigerung abgehalten. Der Preis icllte sich bcw ^jährigen ziemlich gleich; Scheitholz kostete diirchschmtllich 18 Mk. Gestern war Werkholz, unb ?Eigerung, bei welcher für Derbstangen durchschnittlich 14 Mk. erzielt würben. DaS Bauholz würbe vorige' Woche nn SubmissionSwcge vergeben unb wurde nn mrCh 8 Höchstgebot eingereicht, für Kiefern, 14.70. - Der Kriegerverein feierte flaiferS Geburtstag am Samstag abend im Lokale des Mit- guedeS E. L. Ranft. 4 4 4 4 »'S. 4 8Q,l|iau,i bo. ? tJllli Oll bk S*fltbo. 4 bo. 31/, bo. 3 bo. 8*L Cih'i'i 3'/, 3 bl 3'/,W 4 6nb. 4 ?üon 3'/, Tür!. .311 Si'irttt ’ ’ ho. W - 5. Sonntag nach Epiphanie. VonnittagS von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und in derselben Austeilung ber heil. Kommunion „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. „ um 9' 7 Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre, barauf Anbacht. Israelitische Neligionsgemeinde. Holtcsdicn" in der Sy'agag? (5>üdnnsage). Samstag, ben 3. Februar 19u6. Vorabcnb 5.15 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. SchristerNSrung. SabbathauSgang 0.10 Uhr. Israelitische NcligionSgcsellschast. (f'Oftfsbirnfl. Sabbat hfeier am 8. Februar 190G : Freitag abenb 4.50 Uhr. Samstag vomüttnn 8.30 Uhr. Nachmiltags: 3.30 Uhr. Sabbathansgang 6.10 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7.00, abenbs 6.00 Uhr. )Ie kräftigste und billigst Krankenkost gibt Bi 0 s 0 n mit Bouillon-Extrakt, mit bem man in 5 Minuten eine wohl« scbmeckenbe Snppe von conzentriertestem Nährwert Herstellen kann, welche bem Blut bie wichtigsten Ernci hrnn gSbestanbteilc Eiweiß — L’ucn — Lezithin (Phosphor) in geeignelster Form znst"ihrt. Durch seine bewahrten Eigenschaften, sowie seine Billigkeit übertrifft eS viele der ieikhcrigen Eifen- unb sogenannten Kräfliaungsnültel unb 0 r ’ m c.” Apotheken unb DrogenHanblungen zu brei Aiark baS halbt «Uo-Paket erhältlich. fiarlaiiK3itari(d)C$» Berlin, 1. Febr. Die Steuer kommission des Reichstages setzte bic Beratung über bie Zigarettensteuer fort, bic prinzipiell hauptsächlich von ben Sozialdemokraten bekämpft wurde, während die Redner der anderen Parteien mehr oder weniger sich für die Besteuerung der Zigaretten ausspracheu. Ein Beschluß wurde ^nicht gefaßt. Weiterberatung am 5. Februar. Die Kommersrede des Darmstädter SlektorS Prof. Gutermuth zum Konses'lonsstreite, bie in ben Darmstädter Studentenkreisen lebhaftes Aufsehen gemacht hat, hatte nach ben »N. H Vbl/ im wesentlichen folgenben Wortlaut: Vor einem Jahre feierte man ben Kommers noch unisono Das batte auch ich jetzt gewünscht. (Wiberswmch.) Ich will keine Kampfe^ortc sprechen, ich spreche als älteres Semester, aber Ihre Meinung sagt mir nicht zu unb meine Memung bar; ich wohl frei sagen. (Beifall.) Der Festtag ist kTd)tm?^9Ctan dergleichen Widerreden. Wenn wir ab-r heute dm Blick zum Kaiserthron wenden, selien wir gleiches Reckt für alle, Horen wir deutlich bic Worte, bie für ak-bcmischc Freiheit, ff^r gleiches Recht für alle eintreten. Tie Starnmesburg ber »orn hat zwei Kapellen, eine protestantische unb eine katholische, die vertragen sich. Warum soll bies nicht unter Stvbenten möglich sein (Widerspruch.) Wir brauchen nickt kaiserlicher zu sein als der Kaiser. Wir sollen geschlossen sein nach innen und nach außen. (Dcifatt.) Auf allen brei Kammer en herrschte Vaterlandsliebe unb Herrschertreue Wie können sagen: Lieb Vatcrlanb magst rnhig sein". Wir kennen ,rur steie Wisiensckmst. (^hhafier Beisall.) Bei uns können keine (Ämderbestrebungcr1 begünstigt werben. Nie leibet unsere Wiffenschaft darunter Aber dieser Taae gab es einen traurigen Beleg durch cm Flugblatt Leipziger Stndentcn. (Lebhafter Beifalls Es ist das unglaublichste, das luslier a-leistet wurde. (Beifall ' Wenn wir so weiter fahren, hat die akademische Freiheit ihren letzten Seufzer getan (Widerspruch.) Was man glaubt'erreichen zu können, das Verstopfen der ultramontanen Quellen erinnert an den Handwerksburschen, der die Donau verstopfen wollte damit es in Wien kein Wasser gebe^ (Widerspruch.) Es gibt hier nur religiöse, ferne klerikale Verbmdungen. (Widerspruch) In späteren Jahren werden Sic sagen: Unser Rektor war doch nickt so naw wie w'r. (Widerspruch.) Als Vorsteher der Hochschule alS Deutscher kaim ich kein anderes Urteil fällen. (Widerspruch! In 20 Jahren denken Sie anders, sonst gibt es nur eine neue Resormationsieit. Wir wollen unter einem Dach, unter aer° manischer Ritterlichkeit, das ist auch die studentischc Ritterlichkeit, den persönlichen Kampf aufsparen fürs Leben, nicht für jetzt, wo wir der Wissenschaft Hirn. Wieder muß ick) Sie auf den Kaiser verweisen. Seinem Beispiel heißt es zu folgen, keine negative Politik zu treiben. (Lebh. Widerspruch) Ihren Widerspruch nehme ich nicht fibet, denn Sie sind erregt (Widerspruch ) Wenn ich das nicht wüßte, würde ich nicht versuchen, Sie zu anderer Meinung zu überreden. Ich resümiere dah,n: ein Pereat der Zwietracht, ein Vivat der Eintracht und Ritterlichkeit. te». cql)o'f« btannf, «n x* -»* s 'Wftürjenbf $„„„ t n V"”"6 ®“"«win "* b“§ D.ch d B ** °°" - X ® ®«r9en ttgab ■ cr b,6 einen Beamten Oberen ein. £ Do\ 'bren Säbeln ®?, n n’.cber’ Sauerwein ist f fleftorben. 'fbt, n, ?sKdS ZsKr °m,enroth h b'e n. ft^wV“5 iN n ’• W, « H- b°r, 7"'l'»'t 7’"inStI ", b°bkn in, J * ÖQthing ',6ombu” ä"*4 fieten, $ °ot dein JrÄih§j)Vifc äber- 2. U. 7"-erzieh 80 Pfg E^?eistt tt. *18'' Ntcutnü^ ^richten. meinde. alas, dent.Februar. rche. ) wa b r. lur die MaMgemelndr, Biarrer Schwabe. liier. tut MatthSu?. u. Markus- ng vorher bei dem Piarrn : Bereinigung bet fonfit- usaemcmde. 8 Uhr, tm MaWu?Iaal: len Jugend der Keineinde. 's 6 Uhr: Bereinigung der Narkusgemeinde. bends 8 Uhr, im Markus 2, Korinther $lno. 6. Pfarrer Schwabe. 'fir»r. kaaS 6", Iffir im ffonfr mH der tonfttxwtx\tx\ voeib faxtet Sui et. btudt 1906. ^dienst für die Mal* Minde. N erteilt . Gelegrnhril wnds um 8 Ul) ;ebru«.rlM Soivbanie. 71' Uhr: Deriammlung bet r LÜkasaemeinde im Koiifir- Plärrer Euler. M 8 Uhr: ’Bibeirtunbe Je. ZcrttMU 6' Harrer Euler. Februar: W unb W bannesgemeiude tm Üben , dem Planer M Gemeinde »HÄ-äsis* stV? gie ist bestimmt i»r "nb en, um HeDe"', ©ememben rvvS- 1906 SÄsOßj SstsW sSäss-Ä’ ,-IUI'g^ • Kursblatt des Gießener Anzeigers *t? Bank für handel and Industrie Devofitenkasse Gissten t>om l. 1906 5 b. 1905 . do. ©er. 2 ii 3 unk. Staat*-Anleihen. Hvv.-Bl Ser. 2 do. do. 9825 Preußische TonlolS do. x. 98.90 4 Preith. 1907 i. v. E.-B. n. Allo. ^'nl. . . do i. S. Porarthcrn 72.20 Lire do. M. t1', Bukarest V' 4059 r i. ly. v. 1891 do. do. v. 1886,97,190 4»/, 102 117.8t 2043 t ttrtl 1011 Kovenhag. v. 19^1 ; 14.— 103.50 h-r- Fr. 20nnr gr?o. Boden Kr. S. 53 n. 51 unt. b. 1906 101.50 Kr. bis incl. Ser. 52 do. M. 24.7; Lire M. N. P. 66.40 109.50 do. B. ft. Standesherrliche Anleihen M. 105. r. 102 do. s.sl- 100.90 .BflG. 103.- Eisenb. Rentenbank do. do. 83^40 4 F-ürstl. M. 97.80 31/, Frankfurt 68, 3 Bank-Aktien Rente 1881 >8«. 92.93 M. 99 30 T. do. Bst (S Kr. 100.60 101 60 98.70 100.70 100.— 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, Prog-Tur v. 1896 Raab-Oed -Ebent do. do. do. do. 1902 1908 1906 84 30 87 60 37, 4 IV, 17, 1 ms 10 100.50 45.40 143.— 4 4 4 4 4 4 M. ö. st. unk. b. unt b. unt b. (55. fit. fit (S5. S. ö.fl. M. ö. st. 98. 98. 4 4 37, 6 47, Eisenbalm-Nenten-Bk. . Franks. Hvvotbek -Bank do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S- 46 do. S. 47 S. 341-400 unt b.1910 S. 401-470 unk b. 1913 16 18 20 3 4 4 3 5 5 ältst. E.-B i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Aul. 101 40 101.60 1' 0.70 100 30 100.40 105 60 102.69 98 70 37, 3 . 1000 . 500 . 1000 98 70 98.70 88.— ReichSbank A-rnntfnrter Stockholm v. 1RR0 . , Wien Kommunal i. 05, do. do. 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, M. Fr. n. 17 unt 1910 unt b. 1905 Ser. 6 . Ser. 7 unt. ■®>r. R unt unt b. unt b. unk. b. nnt b. nnf. b. 9n 50 99.30 amort. ab 1907 . amort. ab 1910 . 57, 0 9 77, 41, 6' 6 5 10 4°/. 37: 3 4 4 Oest.-Unq. Bank . . Oest.-Länderbank . . s?kst -ffredit-Anstalt. . Vkälzische Bank . . . Prenß. Bodenkreditbank do. Hvv -Akt.-Bk. M Ser. 19...... Kommunal Ser. 1 unt 1910 do. do. do. Rente do. ^ente Rent- v. 1R96 v. 1898 Lstr. M. Lstr. M. 99 «0 97 90 37, do. 37, do. do. do. do. do M. Kr. 99- 99.- 98 90 99 20 99.20 99.40 prw. v. 1«90 stenerkr. 20/10 m conf. v 1890 steuerfr. . . eonv. unif v. 1903 . . . Bagdad-Babn . . . unk. b. 1901 . nnt b 1902 . unt b. VOR . unt b. 1910 . do. do do do. bo. bo. Unqar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt 3. st 200 ö. sl 200 ö. N. 200 . M. 600 , s. fl, 350 ^otthardbabn. . Ital. Mittelmeer 'lnatol. Eisend. . ''rince Henri Prag-Dux St. Akt. Meininger Bräm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger .... 37, 37, 1t. 1894 . . v. 1891 Lit. H 374 50 40.20 Argent. do. do. bo. do. bo. amort. do. do. amort. amort. 91 70 102,30 v. 1901 unt b. 1906 . abgest t>. 1R87 v. 1Q91 abgest. . . . v. 1896 v. 1«OR v 1902 Ser TT nnt. b. 1001 nnt b 1907 . . Rbl Lire M. 3 Hamburger v. 1R66 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,KBln-Minbener .... 3» tLübecker v 1863 . . . 4 37. do. bo. do. Zürich 27, 12.95 8 0 0 57, 6 6 Sard. See. Oft. aar. I u TT . . S'C'lianische steuerfr. i. G. v 1RR9 v 18^7 ^9 . V. 1R06 unt b. 1901 . v. 190-x unk b. 1914 . abgest 1903 u. b. Verl, umtschb. 1907 1909 1911 1**13 1905 1907 Pes. Lstr. M. do. do. bo. fSol-.katb.) stf. i. G . Ungar.-Galizische . stf. i. S. V. 1RR9 T. Rq. v. 1R^9 TT. Rq do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J Oesterr. Lokalb (verstaatl.) . . . do E.-B. St. Sch.-Berfch. (abgest. 1 37, Pes. 103. Lstr. -. 97.*'0 9- 60 10 99.20 110.75 106.50 101 — 89.— 87.- Säbstsche Rente..... Wärttembg. v. 1R75—80 abgest. St.-Anl. v. 1899 Aul. abgest. . . bo. .... do 4 87, 37, 4 •37, 3 37, .37, do. dv. do. do. do. bn Südd. Anleihe v. 1901 unt. 1909 bo. von 1*9? n. 94 bo. v. 1902 unt b. 1910 do v. 1«**6 -B -Anl unk b. 1906 . . 103.20 99.- 98.— 93.20 98.20 103 20 104 50 98.30 93.10 v. 1RR1 V. IR^R v. 1805 V. 1R9R do. Gold-Rente ...... bo. einbkitl 'Pfntf (conv.) . . . bo. StaatS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Perl'k'. (eonv. v. 1900 nnt. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1RR6 u. 88 . . . . 0. 1894 v. 1905 unt b. 1915 . 101.50 9'4.90 Fr. M. 672 9 774 8 97, 7 77, 7 7 . . M. 600 M. 600 1-200 M. 600-1200 bo. do. unifizierte vrivil. . . garantierte 6. st. M. Ser. 5 Ser. 6 v. 1890 V. 189.3 v. 1896 V. 1897 V 1903 V. 1905 142.— 114.90 I4s5() 150.— 99.50 50.50 53 10 n 3 87, 8 4 37, 106.50 96.80 97.60 12, 13 . . . 15 unt. b. 1906 161.— 220.80 37, 37, 37, 3V, 3V, 4 103.50 158.— 123.50 141.4fi 201.— 75.25 102.70 101.6 102.30 88'4 4 7 frankfurter yörlk Aschass.Masch.Pav Nene Boden A. G. Brauerei Biuding „ Henninger . „ do. Pr.Akt? „ Kemvff . „ Mainzer Akt. w Rettcnmeyer „ SternlOberr.) „ Werg er . . Lementl. Karlstadt Cl'kin Bad Anilin „ Blein.Silb.Br „ Griesh. Elcktr. M Albert . . Dt. Atl. Telegraph Siehr. Böse Porz. „ Allgem. Berlin „ Labmeper . . „ Si'Nlkcrt . . „ Siem. L Halste „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstseideFft.a.M. Mas ii. Kleger. . N Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Llogd . . StcauaRom.Petr. (Banks.Handeln Fndiistriel Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.. u. Wechselb. Tlr. 100 4 37, Tlr. 100 Tlr. 100 B. st. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b.fl. 100 Tlr 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 B. st. 500 Tlr. 40 BeremSbank . DiSkonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. St.-Rente 91 - 91.60 83.50 4 4 4 37, 37, 37, r i. G. v 1* 03 i. G. v. 1891 v. 1894 . . n 1898 . . Kr. 1400 B. st. 200 ö. st. 260 M. 1200 Tlr. 200 600/1200 berliner Carle. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BudernS Ei'en . Concordia Bergb. Pt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtn Kratt Elchweiler Bergw. ^a<;on P/annstädt Gellenkirch. Drgw. Harvener „ ^afver Eisenw. . Hemmoor Lement Hibernia Bergw. Hörder Porz. Bgw. HSsb. Eisenw. Hnmbold Masch. . Lanrahütte. . . B/asten Berqban. Mstlbeimer Bergw. Bordd.Wostkämm. Nordstern Üoble . Oberschles.E.-Jnd. Pbönix Bergw. . Rbein-Nass.- Nbein. Stahlwerke Riedeck Montan . Stalker Gruben Schlei. Berg- a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . . (Stra^enbabni v. 1899 . . v. 1901 Abt. I v 1901 Abt. II. u. HI . v. 1901 unt b. 1906 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unt. b. 1903 1905 M. 10X73000 . M. 1000 . Tlr. 100 95.20 95.10 Gold-Anl. n. 18«9 . . . „ Conl. E. B Ser I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. ITT v. 1890 . StaatS-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl 101.10 89.10 101.25 8 *.20 102.90 99 90 u. 34 unt b. 1907 u. 41 unt b. 1910 unt b. 1913 . . unt. b. 1908 . . 3 |37, ,37, 37, 3 82.i>0 82.6" 82.- 0 84.40 86 — 83.8" 82.90 B. ft. Kr. M. Fr. 4 37, 87, 37, Staatl. oder vrovinzial-garant. "7, Hest.LandeS-Hgv.Bk. Ser.I-V unk 1909 37, bo. do. Kommunal Ser T11. TT unr 1909 37, Nastauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. 161.8" 100.60 98.— 98.— 98.- 98.10 100 75 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 157.70 200.30 131.- 92.25 297.— 175.— 123.— 163 - 124.- 125 40 149.% Provinzial- nnd CommnnaL Obligationen. Franken-Astee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 do. do. r. 101 . . . . . Oest.-Nng.Staasb. Oest.Sstdb.'Lomb Oest. Nordwest A bo. B . Raab-Odenb. . . do. t P v. 1898 unk b. 1908 Fnvest-Anl. . . . . v. 1889 S%o do. 4 do. 37, bo. 3 do. v. 1888 conöert. v. 1897 V. 1*d v. 1905 94.— 94.— 100 90 100.70 37. 37, 37, 37- 37, a. Deutsche. Deutsche RetchS-Antelhe . 10.3.40 103 — 88.— 102.2 । 78.- 98.- 101.75 98 — 97.30 97.30 98 50 98 20 98 40 500 500 99.— 100.75 98 — 3*/4 do. 37, dv. 37, do. 37, do. 9'1.90 87.- 87 90 100.20 160,2" 100.25 89.30 100.50 99 70 v. 1**00 . v. 1903 . v. 1896 . 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . . 37, Labr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 3l- Ludwigshafen v. 1R96 .... 37, do. v. 1903 nnt b. 1908 12 5 6 87. 100.10 10'».2" 100.— 104 71 37, do. 4 -4 4 47, Grt. Henckel Hg.v.Dann r.ätoßo 84 4 Fürst!. SolmS-BrannielS v 1880 . 37 do. do. v. 1886 . do. Badische bo. bo. bo. Bagr. Gold-R-nte 2025 t . . StaatS-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Tbor) Goldstsr. . 99.80 94 30 100 80 102.- 101.20 10.3.50 96.80 96.80 97.50 99.50 37, Kassel abgest. . . 37, Kisstngen v. 1886, 4 Köln v. 1900. . 99.80 99.20 37 37, 37, 37, 4 37. 98.— 95.40 89.25 100.- 77, 4 57, 5 5 10 4.3 5 87 4 7 47, 6 8 9 67, 7 7 7 3 3 241.90 113- 128 40 190 50 167.50 113 5" 119 5" 210 — 158.70 96 — 125.50 134.- 116.8'i 216 70 117 6 ' 112.60 Verzinsliche Badische Prämien . . . Bagerisck^ Prämien . . . Donan.Regnlierung . . . do. do. do. do. do. 100 90 99 — 100 60 98.20 99.- SluSlän-ische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K 5erb. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 168 8" 149.7* 245 50 157.5' 159.8- 135.4" 99.20 99 20 3 4 37, 37, 3 do do. bo. do. do. unt b. nnt. b. v. v. 132 6« 229.- 100.' 121.5t 4 43 1* 146.— 261.5 348.7" 132.90 90 — 217 2* 141 5( 129.7. 183 50 190.— 390- 475.— 314 — 211.50 187.- 167.2t- 128.80 140.51 v. 1**01 V. 1894 v. 1905 V. 1902 V. 1903 v. 1897 4 Stuttgart v. 18Q5 unk. b. 1905 . . 37, do. v. 1904 nntilgb. b. 1912 . 4 Trier v. 1901 unt b. 1906 . . . 3'/, do. v. 1899 27i* 27» bo do. Hessische bo. bo. bo. do. 1891/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 200.— 249.50 129.80 250 30 138.30 201.60 152.- 298.30 134 — 269.50 310.60 206.10 224.- Meininger do. 37, do. v. 1898 . - - 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V ’l.rtete DIt. 7.04 87, 5’/« 3 12.9b 8 4 4 6 67- 7 Vor,. [1 Div. *..18 87, 100.20 10' 1.2*3 100.50 101.30 102 30 101.30 102 8 ' 100.— 97.— 97.- 97.70 98.1" 98.40 100.50 101.70 103.— 95.— 95 60 96.50 37, do 31/, bo. . ft. 7 - ff. 7 Tlr 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s. ff. 7 Fr. 10 B.fl. 100 ö.fl. 100 . t ff- 7 B. st. 10 Fr. 4O'i Fr. 400 B.fl 100 Lire 30 Ungarische do. do. do. 102.10 103.— 97.— 97.— 97.— 97.60 100.60 94.50 100.— 95 50 10 '.80 100 80 101.70 102.40 103 — 99.30 100.— °4.50 94 80 "6.80 100'0 1 0.70 96.— 96.— 97.60 100 70 101 — 101.60 101.90 102.50 9. Eiseubahn-Äes. Darmstadt . . . Frk. .Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26. .35, 36 u. 38 do. bo. do. do. bo 102.20 102 50 102.80 103.20 100 — 10350 103.30 101.- 91.75 251 75 137 50 317.- 262.75 137.50 2*6.80 195.50 230.— 218.20 245 - 119.50 bo. do. do. bo. bo. bo. bo. Marms bo. do. do. bo. do. bo. bo. do. bo. LandeSkultltr-Rente bo E -B -Aul. . . 27|fl-=flbitnL /Merid.l Sr.A-II. 4 To^eanische Central . . 5 Meststeilian v. 1879 . 37, (Rottbardbabn .... 37, Furo-^ern-Lnzern oar. 68.40 189 — 86.— 30.— 50.10 112.- 494.50 411.- 85.— do. bo. bo. HK,70 99 — 86.30 86.3" 10.2.9" 99.50 do. do. do. dc. do. Gießen do. do. do. bo. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Rheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unt. b. 1902 do. „ 22 u. 23 . . . . 37; do. „ 10, 12-16, 24-26,29 37, Hess. Provinz Dberheften 37, do. do. Starkenburg 2'/,Stublweißenb..Raab-Grat . do. ex. A. Sch. 86 10 82.40 82.40 78 — 75.20 75. 100.50 101.40 . 6. ft. 150 . ö. ft. 150 do. bo, Franz-Jos. bo. v. 1902 steuerfr. Gold.Anl. v. 1«94 stenerkr. . do. v. 1R96 steuerfr. . 94 50 91 5" MO Zs, 97.20 96.75 87.30 89 50 3V, 37, Karlsruhe 97.- 98 50 98.- 99.- 4 ' Erlangen v. 1900 nnt b. 1911 11 47- 6 5 67. Ser. 10........ Hvpolheten.Att..Vt.l „,go°/.abq do. I Hpv B.vf 4° ,gar.v.b.G.b.l904 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Bsenbnrq-Bübmgen . . 2)fenb. N. Bnb -Birstein v. 1887 do. «Wächtersbach v. 1884 3 .3 4 87, 3 14 4 137. 3‘A Rväsan-KaSlow steuerfr. gar . . do. UralSk stenerkr gar 404*2020 bo. bo. 97 steuerfr aar. . Wark^.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wlabltawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2010r do. i. G. kB. II Erqnz.) 2040 Portg. E. B. v 86 Bolra Balxa . . do. do. do. do. bo. do. bo. do. bo. do. bo. do. do. do. do. bo. 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 37, Grast. Solms-Laubach abgest. 3'/, Fstrstl. SolmS-Lich . . . . 37, Gräst. Solms-Röbelbeim . . Brjttgenstein-Ho*'enstein 27,0 Ftal.stl aar.E.B Ser A-E i.G. . . 4 Jtal M'ttelmeer steuerfr. t G. . . 27,o oivarnes. Lit. C. D. 11. D/2 500 bo. do. do. bo. Bayr Bank /Müncho abg. M. 1000 bo. Hvv.» 11. Wechselbk s. fl. 500 Berliner HanbelSq. M. 500 100" do. Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 bo. bo. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSkontabank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bauk . . do. bo. Lit. N-P Hambg. Hyp^Bt S. 141 -340 unk. b. 1905 41/, Eisenwerke Lollar r. 102 17, Elcktr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . 37, Jnra-Simvlon v. 1894 (S^meh. Central v. 1880 . 37, Aschaffenburg v. 1888 1 Augsburg v. 1**01 unk, b. 1908 . . 4 Babenbausen /Heften) 37, Bgden-Baben v. 1898 unk. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1yy8 37, Berlm v. 1886 92 4 Bingen v. 1901 unt b. 1906 . . . 8 do. v. 1895 4 Egyvtische 37, bo. 8 bo. 87, Schwedische v 1880 abgest. . . . 37, bo. v. 1890 3 bo.......... 37, ^weh. Eidg. (A.-m? unt b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 /405) . . . 4 ©van. ansl. Rente v. 1882 abgest. 37, Türk.-Eavvt. Tribut ... 2'/,Lüttick'er v. 1853 Madrider abgest. Salonique-Constant. Jonction bo. Monastir . . 2020/4040 47, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 unt 1913 4 bo. eo. 5 Bnlgar. Tab Aul. v. 1902 t. G. . Aktien aus!iindisolier Transport- Anstalten. v. v. v. v. v. v. 37, bo. v. 37, Offenburg v. 1898 unt b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unt b. 1904 unt b. 1906 do. Hyv.-Kred-V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. /KreiziAu B.M. 10/>0 Mitteldsche. Kredilb. . M 300/1200 Natlb. s. Dtsck'l. S.I-VM.300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1nfK) Nürnberg. Bereiusbt. M. 300^1200 Elilab. Obl.) i. G. steuerfr. . . 5740cft. E.-B. St. S^ -Bersch. unzenh Augsburger...... Braunschweig . . . . . Finnlänbische . . . . . Freiburger Wenin........ Mailänder Mailänder Meininger ...... Nenchateler Oestr. ü. 1864 ..... Oestr. Kredit v. 1858 . . . Bavenb. Kraft...... Rndolls-Stiftung . . . . Türkische ...... do. .... Ultimo. Unaar. Staats..... Benetianer Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 4-/.Rnfs. Staatsanl. v 1905 . ‘ ‘ Yonloltd.-Anl. v. 1880 do. v. 1904 47, Cliile (Aold-Anl. v. 1889 . . 6 Chinestsche StaatS-Anl. v. 1895 5 do. 47, do. 47, Mecklb. Hyv. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 do. ?er 3 aboest...... ]•/„ Kriech. E.-B. v. 1890 steuerfr. !•/, bo. Monovol-Anl. v. 1887 4 Italienische Rente .... iS4/,, bo. do L ®. . . 47s Oest. Silber-Rente .... do. Ravter-Rente .... 37, bo. v. 1903 nntilgb. b. 1908 .37, Nauheim v. 1902 unt b. 1912 37 Neustadt a. d. H. v ly89 . . v. 1903 unt b. 37, Casseler LandeS-Creditanst. unt . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 ..... 5 Ttsch. Luxemb. r. 100 Russische v. 1«64 ... oft K. Rbl. 100 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 1^0 31 / Bremer St.-Anl. v. 188R, 92, 99 - ’ ho. do v. 18**6 unt 1912 Hamburger n. 19*32 unt b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amn. 1**00 tono . do. bo. 0 1887.91.93,99 37, 37, MeV v. 1903 unk. b. 1912 4 München v. 1900/01 unt b. 1910/11 . Elilab.-A.) i. stenertt. Pv. Portng nnistz. v. 1902 Ser I bo. nmsti. v. 1902 Ser.HI bo. Snezistz Rnman. bo. do. bo. 37, Lu. 3V, do. do. 98 nnf. 1909 ftfr. gar. bo. 1901 unco. b. 1915 stf. q. Eüdwest stbr. gor. 408/2040 bo. bo. do. bo. Rudolf do. v. 1886 . do. v. 1895 . Listobon v. 1886 403 — Wegelin & Hübner 145.— Westeregeln Alkali । 252.25 Brünn.RS. 72 stf. i. Staotsb. 0. 83 „ L I—VHT Em. , t. IX Em. „ i. v. 1885 „ i. /Ernänrgs.-N.) n i. n. 1895 ftf i. G. 37, Ulm v. 1905........ 4 Wiesbaden v. l°00 unk b. 1905 . 4 37, .01. M. (S. 100 Tlr. fit. M. (A. 500 Fr- 500 500 M kN. 500 1000/2000 M. 87, do 4 do. Pfdbr. Bk. S 18 unt b. 1908 . 4 do. do. S 19 nnt b. 1 909 . 4 bo. bo. S 22 nnt l>. 1912 . 4 do. bo. S 25 unt b. 1914 . 4 do. do. S. 27 unk b. 1915 . 38,( do. bo. S. 23 nnf b. 1912 . .">7. do. bo. S. 26 nnf. b. 1**14 . 31/, do. do. S. 17 unt b. 1903 87, bo. do. S. 18 unt b 1908 . 3V, do. do. S. 24 unt b. 1912 . 1 R ein. Hyv. Mann' eim unt b 190 > . 4 do. do. do. unt b 1907 . 37, do. do. . . • 37, do. da. Ser 69,82 unt b. 1904 . 37, do. bo. Kommunal V 0 Wir verkaufen äaaer alle Schnbwaren zu konkurrenzlos billigen Preisen. Beispiel® Beispiele Dimn-SIieföI Herren-Stiefel Uk. 350 Hk. n » JJ H » » » H Für Kinder alle Schuhwaren fabelhaft billig. JJ H B B B B B B FJ B n » B Aschaffenburg. Giessen, Bahnhofstrasse 58. Wfirzbnrg. Rühmlichst bekannte SS4/, In B1/, fGamaschen prima Rindleder mit Fuss 754 Neuheit! Neuheit! Carl Seibel I Frankfurter Str. (6321 8 a (• Zahnarzt Wörpel-Rostock. 735 penslonat. Näheres durch die Prospekte. hv25/r «I g50 S50 vorm. nacbm. vorm. Ließ A- M S50 640 ^15 T60 S10 ®00 V4° IG50 Chai Cizberger mSgljchit iit ein 9li der burd darauf dk selbst jiirr n'chligerwc Weteian Oriola gi Antrag eine beit’ -m wird dm, Dtiola, |o' verdankten im vorige haben nac elfahrcn. Uhr n n Jlr. ed^ Der Königl. Kreisbauinspektor Schneider, Baurat. ß Ä- $ 1 Düll, Ernst, Schmied. Werner Wilhelm, Schreiner. Müller, Karl, Eisendreher. Kneipp, Johannes, Schuhmacher. Wirker, sfranz, Schlosser. Spies, Konrad, Maurer. Simmer, Eduard, Schneider. Nagel, Hermann, Hutmacher. Eost, Berthold, Schreiner. Nöhmig, Johannes, Weißbinder. Nartz, Clemens, Schneider. Ohr, Adam, Taglöhner. in ganzen und halben Flaschen erhalten Sie garantiert rein zu jeder Preislage in der Germania-Drogerie Mk. 6 Transvaal-Gamaschen sehr praktisch für Geschäftsreisende I”* Dk. H über die 3 unb * be> imb da vo ausgeprägt her beiden recht (irtity bayerischen diesen Tar wenigsten? drücke roi( Gießen, den 31. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Gurschmann. niedergelassen. Sprechstunden: 9—12 2—5 Sonntags 10—12 ,hieran eine ernst Tr. Herr ,uon tle daß sie । sraktion vor dem lichcm C feit und Ich habe mich hier Liebigstrasse 15 als prakt Zahnarzt re. D'e Bedingungen liegen auf unserem Bureau, Zimmer No. 3 zur Emsicbt offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 1. Februar 1906. Städtisches Hochbauamt. 5 Gerbet. Der Regierungsbaumeister Heß. Damenpantofloln das paar 23 Damenfilzschuhe aas paar ©o pf. Abgesteppte Damenschuhe mit Sohle und Absatz P° Mk. Damenbalbschuhe rings mit Lederbesatz 2 Mk. Elegante Damenschnürstiefel mit Vachettbesatz 325 Mk. 550 K" O95 P^OO 8l° 84° S90 10°° IO50 ir° 12so Beispiele: Vtir.:§ Kl' I I Springmanns Schuhwarenhaus §ie -,v Centrif ragen (Milchontrahmanggmaschinen) Kuttennaschinen neuesten verbesserten Konstruktionen empfiehlt und giebt aui Probe [c8/x M- Rosenthal, Giessen Fernsprecher 218. Licbigstraste 13. ® Vertreter ge««ucht. O Hosenschoner bester Schutz gegen Beschmutzen der Beinkleider. August Kilbinger, Seltersweg 19. A V, IT. & P’s. W.-Lance gibt Braten, Fischen. Tunken rc. Pikantest. Geschmack ?rtraseine Mayonnaisen Nemonladen-Sance in Gläsern ob. Tuben! Johann Rand Weideugasse 1, N. Stock (Cais Krämer) Berleih-An statt schwarzen n. Gesellschaft»- Anzügen. |398 Verdingung /« r.- s?a$- «üb Reinigen der Lesen in den städtischen Gebäuden tm Rechnungsjahr 1906 07 soll Samstag, den 10. Februar d. I., vorm. 11 Uhr öffentlich verdungen werden. Auf zur Gcwerbcgerichtswahl! Mit diesen Worten treten wir an alle national gesinnten Arbeiter heran, soweit sie zur Gewerbegerichtswahl in Betracht kommen. Ist es doch nun die höchste Zeit, sich aufzuraffen und in den Kampf zu treten, wozu Euch Eure ehrenhafte Gesinnung verpflichtet, wenn Ihr nicht länger zusehen wollt, wie man Euch als eine abgesonderte, rechtlose Arbeiterklasse dahinstellt. Soll die Mitteldeutsche Sonntags-Zeitung Recht behalten, wenn sie schreibt, Gießen sei kein Boden für nationale Arbeiterorganisationen d Die Antwort hierauf könnt Ihr am besten geben, wenn Ihr Mann für Mann untenstehende Kandidatenliste wählt. Der WahlMschch der iwiiiml gesinnten Arbeiterschaft. Nashn-kigs und Dominos in großer Auswahl -u verleihe». Bekanntmachung. In der Bekanntmachung vom 20. Januar k. Js., betr.: Die Wahlen der Beisitzer für das Gcwerbegericht Gießen ist in der 2. Vorschlagsliste für Beisitzer aus dem Kreise der Arbeiter zu lesen: No 7 Simmer, Eduard, Schneider. Verdingung. Für den Neubau des Amtsgerichts und Gefängnisgebäudes in Fronhausen (Lahn) sollen auf Grund der allgemeinen Vertrags- bedmgungen für dre Ausführung von Staatsbauten vom 17. Januar ^nachstehende Arbeiten bezw. Lieferungen öffentlich verdungen 1) Tischlerarbeiten Los I: Fußboden und Fußleisten v II: Türen und Glasabschlüffe „ III: Fenster 2) Schlofferarbeiten „ IV: Türbeschläge „ V: Fensterbeschläge. Mes Angebot muß mindestens ein volles Los umfassen Die allgemeinen imb besonderen Bedingungen nebst zugehörigen Zeichnungen liegen im Baubureau in Fronhausen während der Geschansstunden zur Einsicht aus, ebenso auch die Verdinaunas- anschlage und die techiiischeii Vorschriften. $’e £cib,cnJeWercn können, solange der Vor-rat reicht, gegen posnreie Einsendung der Abschreibegebühr von 1.— Mk. für jedes Los von ebenda bezogen werden. Der Verdlngungstermin ist auf Sonnabend den 17. Februar 1900 vormittags 10'/, Uhr festgesetzt. Angebote sind verscbloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis dahm an das Banbnreau in Fronhauseu (Lahn) post- srei emzurelchen, wo auch die Eröffnung derselben stattfindet. Zuschlagssrist 6 Wochen. T)t/ Marburg gronMeV bcn 3L 3anuixt 1M6- da unser Lager überfüllt ist und wir in den nächsten Tagen mit der Inventur beginnen. Verein FmMilM junger MAchen (übet Stützen, Laden* und Kinderfräulein zu einem Tkee-Abend. auf Sonntag, den 4. Februar, freundlichst ein. Anfang '/,8 Uhr. Ende 10 Uhr. Verernszlmmer: Sraifcrhof, Sonnenstraße, I. Stock, Eüiqang diirch den Lok. 699 g Ernst llietz W mehrjähriger Assistent bei Zahnarzt Prof. Dr. AH Brandt-Berlin, Zahnarzt Klöres-Emden, Hof- Ber beslatich Nachricht, ohne jede! »ie berg den Leich daraus he heiteren $ Engländer ohne daß Monaten im Kesä gaisis seiei wahrend si ^'tslichen n JfS des liesst^ $ie Sinchs Li-k Nren j^’ tl°» über ! tofonu aus ber k 1 tzL 1"'t beut V- ’Üg ®,!d SÄ’ 11.«, MV* Böliere Bottlelirffilall beginnend. W. U FRANKFURT 1 H