Nr. 139 Drittes Blatt 156. Jahrgang Samstag 16. lyitttt 1906 Erscheint tlglid) mit Ausnahme des Sonntags. Die siebener Zamilirnblätter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der wQcfftfd}t Canbrolr1** erscheint monatlich einmal. Giehener Anzeiger Rotetiontonicf und Verlag der Brü blockt« UnwersttätSdruckerei. R. Lange, «»etzea. Redaktion. Exvedition u. Druckerei: Schulst*.?. Tel. Nr. 51. Telegr.-Vdr. r Anzeiger «Ll-d«. General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. amerikanische Institution ist; die sommerlichen Hitzen sind I in Amerika so tropisch, daß die Damen ohne diese Hemdchen. c"7( „Neue Pester Journal" aus Budapest: Eine verletzte Hunde- chrc soll hier durch nicht weniger als 150, das ist ein- hundertund fünfzig Zweikämpfe gesühnt werden. Diese Hundcehrenaffäre hat folgende Geschichte: Der besagte Hund, der den stolzen Namen „Cäsar" führt, faßte in der Toreinfahrt eines Hauses den etwas hündischen Entschluß, dem vorüber- gehenden Prlvatbeamten Johann SzücS in den Schenkel zu beißen. Der Angegriffene stieß den Röter brüsk beiseite und rief ihm die Worte „Pack dichl^ zu. Daraufhin sprang der Besitzer CäsarS, der SportSmann und Nennstallbesitzcr Richard Zombory, den es kränkte, daß SzücS seinen Hund „geduzt" rind außerdem tätlich insultiert hatte, hervor und beschimpfte den Privatbcamten, ja er erhob sogar den Spazier stock gegen ihn. TagS darauf erschienen die Zeugen SzücS, Reichstagsabgeordneter Dr. Somoyi und Konzipist Szabo, in der Woh- nung Zomborys und verlangten von ihm im Namen ihres Mandanten ritterliche Genugtuung. Zombory gab die Erklärung ab, daß er einerseits nicht die Absicht hatte, SzücS zu beleidigen, andererseits aber sei er keineswegs geneigt, seine Zeugen zu nominieren, denn als ein Mann von „höherer sozialer Stellung" könne er einen Beamten des LandeSbodcu- kreditinstiluts der Kleingrundbesitzer nicht einmal einet Wortes würdigen. UebrigenS muffe er nach Wien zum Rennen, und das sei ihm bedeutend wichtiger als die Ehre des Herrn SzücS. Die beiden Sekundanten nahmen diese Aeußerung zu Protokoll und erklärten die Affäre nach den Regeln der Ritterlichkeit für bendet. Nun aber kommt daS Nachspiel der Geschichte. Die hundertfünfzig Beamten dcS genannten Instituts fühlten sich durch die Aeußerung Zombory in ihrer Ehre gekränkt und ließen ihn alle insgesamt durch die Direktoren deS Instituts Jvanta und Dr. Rudnyanßky provozieren, und es blieb auch Zomboii; nichts anderes übrig, als seinerseits seine Sekundanten zu nominieren. ES uiuß nun. wenn die Affären nicht gütlich beigelegt werden sollten, für die Ehre seines CäsarS hundertfünfzig Duelle auSfechtcn. In dem Falle, daß die Affäre durch Masscnduclle ausgetrageu werden sollte, wird daS Los darüber entscheiden, wer von den hundertfünfzig Beauiten des BodenkreditinstitutS der Kleingriindbesitzer sich die man euphemistisch Hemdblusen nennt, keinen Schritt tun wollen. Wenn man von der Höhe eines Wolkenkratzers auf die Straße hinuntcrsieht, kann man kilometerweit blütenweise Wogen erblicken, Wogen non duftig -arten Hemdchen, die von der weiblichen Bevölkerung des Landes spazieren geführt werden. Puritanische Gemüter behaupten nun, daß diese Hemdchen eigentlich nur aus einem tieferen hinteren und einem noch tieferen vorderen Ausschnitt bestehen, und daß die Stickereistreifen, d,e die beiden Ausschnitte notdürftig zusamnienhalten, ganze als Erster dem gemeinfanien Duellgcgner stellen wird. * Die Hemdchen der amerikanisch en Da men. Große Zerknirschung scheinen die amerikanischen Damen in den Kirchen nicht an ben Tag zu legen. Ein Prediger in Rochester ließ, wie wir im Wiesb. „Rhein. Cour." lesen am Pfingstsonntage viele Damen, die durch- brochene Hemdchen trugen, aus der Kirche cnt= fernen, indem er erklärte, daß man zum Gottesdienst nicht im Badekostüm kommen dürfe. Man muß wissen, daß das offen zur Schau getragene Tamenhemdchen eine bekommen wären, und um dem Uebel zu steuern, beraumte er die Sitzung im Stadlwalde an, wohin vom Rathause aus gefahren wurde. Und da saß man denn im Waldesdom friedlich bei einander und beriet über Rechnungs- angeleacnheiten, über Rinnsteine, über die Gasanstalt, über Lehrergehälter, über Volksküchen u. bergt, mehr. Nach ber Sitzung würbe ein Spaziergang durch den Wald unternommen, bei dem man die angepstanztcn Kulturen besichtigte. • Neber eine seltsame Ehrenasfare berichtet daS denn die Hansfran macht gern kurze Küche nnd hilft da,,., mit einigen Tropfen Maggi'S Würze nach. Vermischtes. • Freidenkerkongrcß. Aus Stettin wirb uns geschrieben: Am vergangenen Samstag wurde hier der deutsche Freidenkerkongreß eröffnet, womit daS 25 jährige Jubiläum des Freidenkerbund verknüpft ist. Am Vormittag fand die Jubiläumsfeier statt, die durch Orgelfpicl und einen 9)länncr= chor eingeleitet wurde. Stadtv. Vogtherr hielt die Festrede, die ein Bild der vergangenen Tätigkeit des Bundes sowie der in Sen nächsten 25 Jahren zu leistenden Arbeit gab. Daran schloß sich ein Vortrag deS Bundespräsidenten Tschirn aus Breslau über „Die Moral ohne Gott". Der Sonntag nachmittag sowie der ganze Montag wurde mit den Kongreßverhandlungen auSgefüllt. Der Bund wird sich in das württembergische Vereinsregister eintragen laffcn. Der Vorstand setzt sich der Hauptsache nach wieder aus denselben Mitgliedern zusammen. ÄlS Ort für den nächsten Kongreß wurde Frankfurt a.M. gewählt. Den Verhandlungen wohnte der Vorsitzende des Monistenbundes, Dr. Breidenbach bei. Eine Resolution wurde! gefaßt, wonach der neue Vorstand sogleich eine Kommission ernennen soll, die in Verhandlungen mit dem Monistcn- bunb, sowie geistesverwandten Bestrebungen zwecks Zusammenschlusses aller freien Geister treten soll. Am 12. fand eine Dampferfahrt in die Ostsee statt, wobei Heringsdorf und Misdroy angelaufen wurden. * Eine Sitzung im Walde haben kürzlich die Stadverordneten von Solda (Westpr.) abgehalten. Wahrscheinlich befürchtete der Vorsteher, daß bet dem schönen Wetter die Stadverordneten nicht zusammcit zu politische Tagesschau. Zum „klcrikal-nationalltberaleu Kartell" in Hessen bringt die klerikale „Köln. Volksztg." eine recht interessante Auslassung, ouS der heroorgeht, wie sich das Zentrum bei ber nächsten Reichstags wähl zu verhalten gedenkt. Man schmollt mit den Nationalliberalen besonders dem Freisinn uni) liebäugelt so wenig mit der S ozialdeinokratie. Es heißt in dem Artikel: Schon bei der letzten RcichstagSwahl 1903 wurde zwischen ber hessischen Zentrumspartci und ben Nationalliberalm ein Abkommen getroffen, wonach die elfteren in den Wahlkreisen Friedberg-P r ü.b in gen („Prüdingcn" statt Büdingen ist ja zwar sehr sck-on gesagt, aber es isr uns nidjt bekannt, daß die Büdirrger so prüde sind, daß sic diese Acnderung ihres NamenS verdienten. D. Red. d. G. A.), Offenbach-Dieburg und Bensheim- Erbach für die natronallibcralen Kandidaten emzutreten hatte, während für Mainz-Oppenheim liberalerseits die Unterstützung des Zentrumskandidaten zugesichert wurde. Während die Zcn- truniswähler den Sieg der drei nationalliberalen Kandidaten her- beiführlen, versagte die liberale Hilfe im Wahlkreise Mainz-Oppen- heim in Mainz fast vollstättdig. Man trat zum Teil offen für ben Sozialisten David ein. Dieser Treubruch, der zum Verluste von Mainz führte, hat lebhaften Unwillen erregt, und deshalb ist die Wiederwahl ber nationalliberalen Abgg. Becker, Haas undGrasOriolafür 1908 sehr gefährdet. Zebensalls wirb die Zentrumspartei ganz feste Bürgschaften dafür verlangen, daß Wahlabmachungen ehrlich gehalten werben. Die nationalliberale Parteileitung des Laubes trägt jedoch an den Vorkommnissen in Mainz keine Schuld, sie verurteilte daS Vorgehen der Mainzer Eigenbrövler aus das cntfdyiebcnfte unb suchte es auch zu vereiteln. Deshalb lag für die Zentrumspartei bei der Darmstädter Mahl kein Anlllß vor, durch ein passives Verhalten der Sozialdemokratie den Sieg zu erleichtern. Hier war ein AuStrag der Vorlontmnisse von 1903 nicht angezeigt. Durch die bekannte Takllk der Z-reisinnigen und Nationalsozialen wurde die 'Jhebcr» läge ber Sozialdemokratie vereitelt..... Soweit geht die Gegnerschaft gegen den Sozialismus nicht, daß das Zentrum bei der Wahl zwischen einem liberalen Kultur- kämpfer und einem Sozialdemokraten für ben ersteren eintreten wollte. ... Der Freisinn bekundet in .Hellen recht bcbenkliche Neigungen zum kulturkämpserischen Vorgehen. Die Selbstachtung verbietet deshalb den Zentrumswählern, dem Freisinn den Steigbügel zu hatten. Das hessische Zentrum wird deshalb auch fortan gegenüber liberalen ober freisinnigen Kandidaturen sich in erster Linie von dem Gesichtspuntie leiten lassen, ob der gegen bi« Sozialdemokratie zu unterstützende bür- gerliche Kandidat ein Kulturkämpfer ist oder nickst., Im ersteren Falle kann er die Zentrumsstinlmen ini Monde suchen. 'N der Entwicklung ober beim Lernen znrückbleibenbe Kinder, sonne blutarme, sich mallsnhlendc und nervöse überarbeitete, leicht erregbare, frühzeitig erschöpfte Erwachsene gebrauchen alS Kräftigungsmittel mit großem Eriolg Dr. Hommcl's Haematogcn. Der Appetit erwacht, die geistigen und körperlichen Kräfte werden rasch gehoben, das Gesamt-Nervensystem gestärkt. Man verlange jedoch aiiSdrücklich daß echte „Dr. Hommel'»" Haematogcn nno lasse sich keine der Dielen Nachahmungen auf- reden. ----Meine enorm grossen Läger in Möbel. Betten, Teppichen, Vorhängen, Linoleum etc. sind best sortiert. Ströme frischer Luft auf die nackte Haut bringen lapcn. Man wirb, wenn man auch kein Puritaner ist, ohne weiteres zugcbcn müssen, das; bie Hemdchen ber Amerikanerinnen zu tief blicken lassen. Zuerst wiesen betagte Hembchen mir kleine, zierliche Löcher — von ber Große eines Stecknabelkopses — auf. Jetzt aber sinb bie Locher bie Hauptsache, wahrend ber Hembsloff als ganz nebensächlich entfernt ist, alles natürlich megen ber kolossalen v'tzo.__ llaiivcrfitätdelladiriditcn. n Marburg, 13. Ium. Laut Studemenverzeichnis beträgt bie A a [) l der Studierenden des €ommericmeilci5 emschl. 68 Herren und 28 Damen, welche zum Hören der Vorlesungen berechtigt sind, 1801. Im vorigen Wmier menen cs 1454 und im letzten Sommer 1644 Studenten. ES studieren 144 Theologen, 415 Inra, 240 Medizin und 913 Philosophie. Der Heimat nach sind 1372 Aus Preußen (54amen-SSinden kww'S so ”, a»9/ C. Röhr & Co. grosse Auswahl in allen Preislagen. Neuheiten 0,0/5 Kidsr-Smetsdiinie Casseler SdiiiiM Giessen, Seltersweg 9. Reparieren und ISeubeziehen schnell und preiswert. Kchreibseffel pmeelc Etagercs KleiderschrLüke NachtschräilKe Tische Kancratischc Flumentischk Kivdertische Triiimphklappstsskl Rohr- unb Pliischseffel 00n geringster bis gut feinsten Ausführung, Rohr stützte l/2 Dtzd. von 20 Mk. an, in eigener Werk stätte angesertigt, deSha.b vorteilhafte Bezugsquelle für Wirtschasls- einrcchtungen. — Sämtliche Reparaturen au Stühlen gut und billig. Solide Arbeit. Aeußerst billig gestellte Preise. R. Henkel, Stilhlschttinemtisier, 324^ Souneustraße 14» Verbesserte John-s Volliaapi- toiasti empfiehlt Edgar Borrmann Eisen- Handlung Neustadt II. “Telephon 298 2745 3031 Waschanzüje (auch in Kieler faqons) in grösster Auswahl. Markus Pauer Telephon 269 Kirchenplatz 11 Spezialität: Kinderanzü^e. OörüräflJräiyirtäjiL Telephon 4959. Mörfelder Landstrasse 44. Erste und leistnngstähigste Speziallabrik in Laedera-Einrichtungen« Komplette Einrichtnngeu, sowie Verkaufs- und Ausstellung^, schränke, Thekenaufsätze, Schaulenstereinrichtungen in anerkannt vorzüglicher Ausführung, Schränke für Havana-Importen mit Kühlvorrichtung, erprobtes System. Mit den höchsten Auszeichnungen prämiiert. Katalog gratis und franko. Musterzimmer zur gefl. Ansicht. Vertretung für Oberhessen und angrenzende Städte 3592 W. «Vollmann. Giessen. Bahuhofstr. 59. 1906 Preis 40 Pig Direkt gegen Einsendung des Betrages 50 Pf Verlag von Emil Roth in Giessen. Fertige Federbetten mit 6 Pfund Kedern gefüllt, Stück zn 13.—, 15.—, 18.—, 21.— Mk. und besser, W Kiffe» -M8 mit 21/, Pfund gefüllt, Stück zu 4.75, 5.50, 6.70, 8.— Mk. und besser, halten stets in großer Auswahl vorrätig a19/, ©. I&öhr & Co. Kühleborn hervorragende, erstklassige H§rsaesselim1 ; auf. 4 I Mk. 5 Mk. 10 - Mk. 20 | Mk. 40 ! Die reservierten Lose können bei mir in Empfang genommen werden. Flimm, Königl. Prch. Lollcric-Kinnchmr Modernstes Haus Nerven - Spannkraft - Er- Schöpfung, deren Verhütung u. völlige Heilung von SpezialarztDr. Rumler. Preisgekröntes, eigenartiges, nacn neuen Gesichtspunkten bearbeiteten Werk, 340 Seiten, viele Abbildungen. Wirklich brauchbarer, äusserst lehrreicher Ratgeber und bester Wegweiser zur Verhütung und Heilung von Gehirn- und Rückenmarks-Erschöpfung, der auf einzelne Organe konzentrierten Nerven-Zerrüttung und deren Folgezustände. Für Jeden Mann, ob jung oder alt, ob noch gesund oder schon erkrankt, ist das Lesen dieses Buchesnach fachmännischen Urteilen von geradezu unschätzbarem gesundheitlichen Nutzen I Der Gesunde lernt, sich vor Krankheit und Siechtum zu «chUtzen — der bereit* Leidende aber lernt die sichersten Wege zu seiner Heilung kennen. Für Mark 1.60 Briefmarken franko zu beziehen von Dr. Rumler, Genf 409 (Schweis). Preisbuch No. I°4 mit vielen Abbildungen auf Verlangen gratis und frei. Postkarte genügt. Automaten. IW1« MHz WskW Iffi'we.fstiöBaäiaiairsnd^rtöBÄ.-iawH Putz-Exiract \ nutzt bESSePals jedes anders Metall-PutzmitteL I«' M D,B/e 18. 1. Mts. im Vorverkauf. Goerz Trieder-Binocles, Operngläser, Feldstecher Bial & Freund in Breslau B 104 3663 ugust Kiibinger H 83 K 3615 Neuenweg 10. Inhaber: Peter Bitter. Gietzen r.-hi n 6R055H*HE55i5CH. PS/i. G«braun7er Centrale für in frilcb mit 10°/o Rabatt Ständiges Lager von zirka 200—300 Stück Kinder-Sportwagen Mk» an Grammophone zaa. garantiert echt, mit Hartgummi-Platten. Phonographen ll II p a WeilHmlieechst 3/4 Stu. Flosche ä. Flasche Mk. 1.25 empfiehlt Adolf Löcher, Herborn. Zu haben in Gießen bei den Herren: Aritz Schreiner, L'mdenplatz 4 Jean Müller, SelterSweg 62 AUg. Deibel, Neuenweg. \3SU Walter Schulz, cand. chem., 1. Vorsitzender. EiutrittSvreise: An der Kasse: Donnerstag, den 21. Juni Mk. 1,50; Freitag, den 22. Juni Mk. 1,--; Im Vorverkauf: Donnerstag, den 21. Juni Mk. 1,20; Freitag, den 22. Ium Mk. 0,60 m der Buchhandlung des Herrn Arnold Berqsträher, im Pavierhaus Elbert und in dem Zigarrcngeschafte des J ‘ Herrn Pfeil, Elifabethenstrafie.D'4 Zithern aller Arten, t Saiteninstrumente, Violinen Mandolinen, Guitarren, Harmonikas in Gestalt eines Jahrmarktes am Oberwaldhaus bei Darmstadt statt. Hoffentlich wird dieser Rus einen begeisterten Widerhall finden, und wird Darm'tadtß akademische Jugend aus einer zahlreichen Beteiligung erblicken können, dasi sie sich stets m einem herzlichen, innigen Einvernehmen mit den weitesten Kreisen ber Bevölkerung befindet. Unterfertigtes Komitee und der Bismarckausschus; laden zu einer regen Teilnahme an diesem idealen Feste der Darmstädter Studentenschaft ein, nochmals an Alle die herzliche Bitte richtend, ihr Interesse durch zahlreichen Besuch des Waldfestes zu bekunden. Frau Geh. Hoirat Bros. Dr. Dingeldei). Geh. Hoirat Pros. Dr. Dingeldei). Wegen vorgerückter Saison verkaufe von heute ab meine Kinder « Sportwagen Zu bedeutend herabgesetzten Preisen werben von heute ab sämtliche Artikel verkauft. Ph. Schlatter w,^:fnern Monatsraten von 2 Aufruf! Zum Himmel rage die Säule hinauf! Es lodre gewaltig die Flamme daraus! Es töne mit stolzem, mit jubelndem Klang Dem Helden zu Ehren der mächtige Sang: Heil, deutschester Mann, der durch Eisen und Blut Erwarb seinem Volke das köstlichste Gut: Ein Vaterland, einig vom Fels bis zum Meer, Die Kaiserkrone, io herrlich und hehr! — Wohl rollen die Jahre in eiligem Lauf; Doch höret die dankbare Liebe nicht auf; So lange die Woge des Meeres erbraust, So lange der Sturmwind die Eichen umsaust, Die Aloen erglühen und flutet der Rhein: Soll Bismarcks Name vergessen nicht fein! Auch die Darmstädter Studentenschaft blickt mit Verehrung und Dankbarkeit zu dem gewaltigen Kanzler empor, dessen Name ihr unvergesslich sein wird. Als äußeres Zeichen ihrer glühenden Begeisterung und innigsten Dankbarkeit beabsichtigt sie, unserem National-- helben einen Denkstein zu setzen, von dessen Höhe die Flammen, alljährlich weit hinein in das geliebte, deutsche Vaterland leuchtend, jedem Deutschen von edler Treue und echter, wahrer Vaterlandsliebe künden sollen. Den weitesten Kreisen soll nun Gelegenheit gegeben werden, an der Verwirklichung dieses herrlichen Gedankens mitzuhelfen und die idealen Bestrebungen der akademischen Jugend Darmstadts zu fördern. Deshalb findet zu Gunsten des Fonds für btc Errichtung einer Bismarcksäule auf dem Dommerberge bei Darmstadt am Sonnenwendtage, Donnerstag, den 21. Juni und am Freitag, den 22. Juni, jedesmal nachmittags von 4 Uhr bis gegen 12 Uhr ein Gt'ssze§ Walbfeft geeignet erklärt worden. Giessen, im Juni 1906. Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen • (Darmstädter Bank.) Aktienkapital und “Reserven 18372 Millionen Mark. Unsere Abteilung für Spareinlagen vergütet zur Zeit folgende Zinssätze: 4°|0 bei ganzjähriger Kündigungsfrist, und zwar für Beträge von Mk. 1000 aufwärts. 2^2 "Io bei einvierteljähriger Kündigungsfrist. Unser Institut ist von Grossh. Ministerium zur Anlage von Mündelgeldern Photog. Apparate nur Marken wie Goerz- Anschütz, Hiittig etc. sowie alle Utensilien mässigsten Preisen. Heimatpflege- und Volkstrachtenfest Butztiacti Aufführung des Festspiels: Oie Hüttenberger Volksschauspiel mit Gesang in 3 Teilen von A. Storch am 13., 20., 24. und 27. Juni, Beginn nm 7 Uhr, am 17. Juni um 6 Uhr abends. Billets im Vorverkauf in der Geschäftsfiliale E.aubach und Fischer (Giessen), daselbst auch Textbücher und Festprogramme. Ferner: Eintrittskarten zum Festplatz und zu der Ausstellung am 17. und VORNEHMSTES-ETABli55EMENT f ÜlW5rflNDiG.- INNENAUSBAU iN-KüN5TLERi5CHuTECHNi5(H V0UENDE.TER-AU5FÜHRUNG (sTONANGEBEND TÜR 3 NEUZEITLICHE-RICHTUNG HÖCH5TE-A(J5ZEiCHNUN6EN fff] GRÖSSTE'fl U55TEILUNG [ril IUI STÄNDIG-WECHSELNDER lül MU5TERGÜLTIGER-W0HNRÄÜME •BESICHTIGUNG-ERBETEN- r. ■ ‘ HW 000 .000 Q0Q 000 000 000 eie -,l‘ «mc>ae' Die 6 Kietzen zne fanterie g" Post föl9?n Znfanime d:r altherg bildung, v- sielig sesor steigert^, Endige lauen. M bildung ge eriabren. notwendige citttreten ? AlS Reglemen betreffcndi den Wort „2n Vaters w regung » faitierie. Auä Reglemer heimgega^ order nn Gedächtni von ihm Hebung j Schlosses Brigade neuen Re behörden In de stellte der Erhebung Personals gelehnt n Ähr. essen ber Großbelrie ircröeoljM auf bit! Ä stanbe Herr rinnen uni wMüichL ftitnmungy heil, auch ä. hey! ft zu ersuch für die f stimmurgc SUbeljim. fitzende I)c,T..tgeTi ersn'lkt i) sog! ffIL die :t L 2^ d' Der >n nüt > datz statt ibtn der iittn Sie h ü. rfah hbo i ist e l iknh Üsn -ifat Digfe W mate inb ge ' „SHiij itten len >bur :ett i L-ti i(D -ttt' die *9 JOt chr T nfc -oiu -Vor । a- W . 9>Uq n.