Mittwoch 14. März 1906 ISO. Jahrgang Erstes Blatt Staatssekretär Graf Pofadomsky hatte unmittelbar $ giftig angenommen. Sie Kammer stimmte ferner - wie die Abgeordnetenkammer dem Anträge Speck-Leibl zu, 'Last bei der neuen Festsetzung der lieber gmrgsab gäbe für ui. der im nach dem Tode Richters an dessen Witwe telegraphiert: Soeben nach Berlin zurückgekehrt, bitte 'ch Ihnen, verehrte, gnädige Frau, mein wärmstes Mitgefühl aussprechen zu biirren. An Ihrer Trauer nehmen Reich, Staat, nimmt das deutsche Volk aufrichtigen und berechtigten Anteil. Jnsoiiderheit in den Annalen des werdenden imb bes sich aiisgestaltenben Deutschen Reiches bc* ansprircht Gngen Richter als der glänzende, g e i st v o l l e Redner, der F i n a n z m a n n von seit eiter Verstandesschärfe und Sachkenntnis, der gründliche Kritiker einen hervorragenden Platz. Auch ich werde mit allen Männern des öffentlichen Lebens, welche die Macht seiner Rede persönlich empfunden haben, dem Andeitken Ihres Gatten die einem so außergewöhnlichen Wirken schuldige hohe Ehre bewahren. Wahlkreis Hagen gewürdigt werden. Der Liberalismus nach dem Tode Richters. Man schreibt uns von parlamentarischer Seite: Nach dem Tode Eugen Richter? tritt in der Führung der Freis. Volkspartei ein Wechsel insofern »richt ein, als der Vorsitz in der Reichstagssraktion dem Abg. M ü Her- Cagan verbleibt, der ihn schon seit zwei Jahren versieht. Cb bet Wegfall bes persönlichen Einflusses Richters eine Lockerung des Ge» f ü g e s ber Volkspartei im Gefolge haben wirb, bleibt abzuwarten. Meinungsverschiedenheiten, auch solche grundsätzlicher Art, sind unter den Vertreterri bes entschiebenen Liberalismus ziveifellos vorbanberr. Es sei nur an die wohlwollende Stellung des Abg. Eickhoff zur Kolonial- und Marinevolitik erinnert, die zu Auseinandersetumgen mit Tr. Müller- Sagau geführt hat. Doch auch die süddeutsche Volkspartei steht nicht mehr in geschlossener Opposition gegen Forderungen für Ueberseevolitik, ohne bah deshalb der Parteiverbanb aus ben Fugen ginge. Dre Chaneer, für einen Zusammenschluß bet liberalen Parteien werden durch das Ausscheiden des Einflusses Richters nicht wesentlich gebessert. Die Anhänger ber Barth-Nau- m a n n'ichen Richtung machen sich Hoffnungen auf Eroberung eines Teils ber volksparteilichen Mandate bei den nächsten Reichstags- mahlen. Sie unterschätzen aber ivohl die Zuverlässigkeit ber volksparteilichen Organisation. Eher konnte die Zukunft eine schärfere Isolierung ber Nationalsozialen durch bas Z u- tammengeben ber nnberen liberalen Gruppen bringen i? D. Rd.), denn ber bis jetzt im Fraktionsverband der Freis. Vereinigung vertretene Liberalismus ber Seestädte bat unbestreitbar mehr Berührungspunkte mit der Volkspartei als mit dem Nationalsozialismus. Bestimmend ist hier die Stellung zur Sozialdemokratie. Heber daS Bartb'sche Verlangen des Paktierens mit letzterer wird eine Verständigung mit den Anhängern des alten Freisinns schwerlich möglich sein. Sonst sind die Voraussetzlingen gegeben für schärfere Seroorkehrung des einigenden Moments in den liberalen Parteilagern, und wenn bei den nächsten Wahlen barrui Bedacht genommen wirb, bann kanrr bas ber Sache bes gesamten Liberalismus nur von Vorteil sein. Hundert in wesentlichen Fragen einige liberale Abgeordnete würben die Mehrheilsoerhältniffe im Reichstage beträchtlich ändern. ter, der demnächst ergehen dürfte, wird Unterschriften aus allen Parteien finden. Ms Standort des Tentmals kommt wohl Berlin in Betracht, denn hier war die Hauptstätte Wirksamkeit des Tahingeschiedenen. Tas wird auch Hüffen Sichter f. Die Trauerfeier. Berlin, 13. März. In einfacher, aber erhebender Weise hat heute die Beisetzung des verstorbenen Abg. Eugen Richter statt gesund en. Tie Hauptfeier spielte sich in der Philharmonie ab, wohin die Leiche überführt worden war. Auf einem Podium war in einem Lorbeerhain der eichene Sarg aufgestellt, der unter der Fülle der Kränze fast verschwand. Prächtige Kränze kanten von sämtlichen Fraktionen des Reichs- und Landtages mit Ausnahme der Sozialdemokraten sowie von zahlreichen Wahlkreisen ultd Vereinen. Vor dem stimmungsvoll geschmückten Podium nahmen die Vertreter der berliner Wahl- und Bezirks-Vereine mit ihren Bannern Aufstellung. Um halb 12 Uhr begann sich der Saal zu füllen. Tie Honneurs hatten die Mag. Müller-Sagmi und Kopsch übernommen, welche die tiefgebeugte Witwe auf ihren Platz in der vordersten Reihe führten. Zahlreiche Parlamentarier und Metzeim AMger General-Anzeiger ö Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen Millionen Mark genannt. — Tas Befinden des erkrankten Geh. RebierungsratS K ix ad, Bureaudirektors des Reichstages, hat sich bedeutend! verschlimmert. Tie Behandlung liegt zurzeiit in bett Händen des Professors Goldscheider sowie der Reichstags abgg. Dr. Mugdan und Tr. Becker-Sprendlingen. M ü n ch e n, 13. März. In der Kammer der R e i ch 5- rate wandte sich Fürst Leiningen gegen dieBesteuer^ ung der Ehegatten und Deszendenten durch bte Erbschaftssteuer. Frhr. v. Hertling und Finanz Minister v .Pfaff versicherten, daß eine solche Steuer keine A u s s i cb t auf Annahme habe. Fürst Quadt verlangte, daß die Erbschaftssteuer auf Grundstücke nach dem Ertragswerte, nickt nach dem Verkehrswerte berechnet roerde, was die Kommission wie Minister v .Psasf mitteilte, bereits beschlossen hat. Im weiteren Verlaufe der tSitzung wird das Landtags Wahlgesetz in dritter Lesung end- Parteifreunde hatten sich eingefunden, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen. Von feiten der Regierung er- chienen Finanzminister v. R h e i n b a b e n, die Staatsekretäre Graf Posad owsky, Kr ätke und v. Sten gel, während der Reichskanzler vom Chef der Reichskanzlei ver- rreten war. Ter Reichstag war durch das gesamte Präsidium vertreten, während sich vom Abgeordneten- hause dessen Vizepräsident Dr. Porsch eingefunden hatte. Auch der Präsident der bayerischen Kammer, v. Ort er er war zur Leichenfeier nach Berlin gekommen. Die freisinnige Fraktion war vollzählig vertreten. Von den Konservativen sah man u .a. Frhrn. v. Pappenheim, von den Freikonservativen v. Kardorff und Dr. Arendt, von den Nationalliberalen Exzellenz Hobrecht, Prinz Schönaich-Earotath, Büsing, Bassermann, Graf Oriola. Die städt. Behörden waren durch den Oberbürgermeister Kirschner, Bürgermeister Re icke und Stadtverordnetenvorsteher Dr. Langerhans vertreten sowie durch eine Reihe von Stadträten und Stadtverordneten. Aus .Hagep war eine Deputation von 16 Herren erschienen. Von Hess. Reichstagsabgg. war noch Tr. Becker erschienen. Nm 12 Uhr setzte die Feier mit Chorgesang ein. Sie verlief in schlichter Größe. Die am meisten zu Herzen sprechende Gedächtnisrede hielt Abg. Schmidt-Elberfeld. Er gab ein Bild der menschlichen Eigenschaften Richters, er schilderte das Behagen des Politikers an stillem, einfachem Familienleben, seine liebenswürdige, zutrauliche Art, mit Kindern umzugehen, den heiteren Verkehr mit Freunden. Ergreifende Töne fand Abg. Konrad Haußmann von der Süddeutschen Volkspartei. Richter hielt immer viel von der Treue und Zuverlässigkeit Haußmanns. Abg. Träger wurde der Bedeutung des Parteiführers und Parlamentariers gerecht. Er tat es mit allem Takt, ohne die leiseste Beeinträchtigung entgegengesetzter politischer Anschauungen, mit dtchterischer Verklärung. Träger schloß mit der Versicherung: „Den Weg, den der Verstorbene der Partei gewiesen, werde diese weiter wandeln." Für den Wahlkreis Hagen sprach Stadtv. Buschhaus. Tiefe Weihe lag über der gewaltigen Trauerversammlung. So mancher, der mit dem „Rufer im Streik, da er noch lebte, eine scharfe Klinge gekreuzt hatte, schien im Innersten bewegt. Mit Chorgesang schloß die würdige Feier. Tann setzte sich der Leichenzug in Bewegung, der um halb 3 Uhr auf dem Friedhöfe anlangte. Auf dem stanzen Wege waren die Straßen, die der Zug passierte, von einer zahlreichen Menschenmenge ein gesäumt. Nachdem der Sarg in die Gruft gesenkt war, hielt der dem Entschlafenen befreundet gewesene Lic. Gräbner die Grabrede. Dann fiel Scholle um Scholle auf den Sarg hinab. Der Ausruf zu einem Teukmal für Eugen Rich- Der Staatssekretär Frech. o. Stengel hatte folgendes Schreiben gesandt: Sehr verehrte, gnädige Frau! Die Nachricht von bem Hin- schetden Ihres hochgeehrten Herrn Gemahls hat mich ntn baS schmerzlichste berührt. Hat boch ber Verewigte, den ich persönlich so hoch schätze, besonders auch auf bem Gebiete, besten Verwaltung jetzt zurzeit meiner Leitung anvertraut ist, seine glänzende Be- gabuna und sein seltenes Wissen auls hervorragendste bcflatigt Sein Hinscheiben war barum auch gerabe gegenwärtig, wo so schwer wiegenbe finanzpolitische Fragen zur Entscheidung stehen, ein besonberS beklagenswerter V e r l u ft. Mit bem Ausdrucke ber innigsten Anteilnahme unb mit ber Versicherung, daß ich bem teuren Heimgegangenen ft e 15 bas ehrend st« Andenken bewahren werbe, verbleibe ich in vorzüglichster Hochachtung Em. Hochwohlgeboren ergebenster Frhr. von Stengel, Staatssekretär. Im Namen der nationalliberalen RetchStagS- fraktion hatten die Abgg. Bassermann und Graf Oriola folgendes Telegramm gesandt: „Die nationanibcrale Fraktion des Reichstage? spricht Ihnen beim Hinscheiben Ihres Mannes ihr ausrichtiges Beileid aus und beklagt mit weiten vaterlänbischen Kreisen ben Verlust eines so hervorragenden Parlamentariers unb Parteilührers, der durch reiche Gaben seines Geistes und Fähikeiten seines Charakters mit dazu beigetragen hat, in ber Werdezeit des Reiches und in den folgenden Jahrzehnten dem neuen deutschen Parlamentarismus seine Bedeutung zu verleiben/ Bebel, der schon zu Anfang der sechziger Jahre, als er noch nicht sein sozialdemokratisches Herz entdeckt hatte, mit bem jugendlichen RegierungSreferendar Richter in den Arbeiter- bildungSvereinen gelegentlich zusammengetroffen war, drückte der Gattin be§ Dahingeschiedenen schriftlich seine »aufrichtige Teilnahme" aus. Ter „Vorwärts" dagegen konnte nicht umhin, noch dem Verstorbenen den sprichwörtlich gewordenen Fußtritt zu versetzen. Er schrieb u. a.: „Mit ben Charakterköpsen der alten Fortschrittspartei, den Waldeck, Ziegler, Iacobv verglichen, erscheint die politische Physrog- nomie Eugen Richters alltäglich und unbedeutend. Jeder Zug lvirklicher Größe und Genialität fehlt ihr. . . Das einzig Positive, das er kannte, unb mit aller Inbrunst, baren sein nüchternes Gemüt fähig war, verehrte, war die &r m] cl i g* leit liberaler Spießbürgerci. Und diese abstoßende! Enge des geistigen Horizontes tritt noch mehr hervor, wenn man Eugen Richter statt mit bem genialen Poeten (Herne) mit seinen Politischen Vorgängern vergleicht, eben den genannten Waldeck, Ziegler und Jacob». Je mächtiger b:e Sozialdemokratie sich entwickelte, desto grimmiger ent flamm te gegen sie Eugen Richters Haß. Bei den großen Sozial ntenbelxtttru tummelte et in einer Schlachtreihe mit den Herren edumm; Stocker unb Bachem seinen manck-esterlichen Klepper gegen dre Redner ber Partei. Und dieweil bas alles nichts half, verfaßte er jene berüchtigten Pamphlete gegen die ^zialbemokratie, die ,,Irrlehren der Sozialdemokratie und die „Lvziald-'mokrattfchen Zukunftsbilder", die von einer geradezu beispiellosen ge- schichtlichen und nationalökonomischen Unwissenheit zeugen. Um eine Abtönung gröber ist natürlich dre ,Letpz. Volksztg.", die sich folgendermaßen verrrehmen läßt: „Gerade weil Richter die Unbilden des Varbarett unb die Verachtung für ben großen Geistskarnpf hatte, ber bea einstigen Ruhmestitel bes deutschen Bürgertums bildete, gerad« deshcckb wurde er fein erkorener Wortführer, als sich das Bürgev tum von diesem Geisteskampse selber abwandte, ferne einstigen Ideale in den Rauchfang hing und mir noch der holden Se* fciiäftigung ber Plusmacherei huldigte. Kein H a u ch f re iet Menschentums hat jemals die Brust dieses Mannes durchweh« Er war und blieb der hölzerne Rechenknecht ernc! profithungrigen Kl ässe, bic_ alle BilbungKideale fkruveb los unter die Füße trampelte, falls sie sich nicht in nnifmannifcyÄ Werte auflösen ließen." _ Man ersieht aus dieser kleinen Auslese, wie Richtet von der Sozialdemokratie gehaßt wurde. Sie würde de« tapferen Mann aber nicht mit solchem Hasse verfolgt haben, wenn sie nicht gefürchtet hätte, daß er ihr gefährlich werden könne. Seine Bücher, über die der „Vorwärts" spottet und die er als Pamphlete kennzeichnen fru sollen glaubt, haben der Sozialdemokratie in gewissen Kreisen denn doch einiart Abbruch getan. Der tiefste Grund des sozialdemokratischen Hasses gegen Richter beruht aber aus Gegenseitigkeit. Richter hat die Sozialdemokratie und ihre Führer ehrlich und entschieden gehaßt. ___________________________ Bezugspreis» monatlich 75 l»f.,DietieU jährlich Mk. 2.20; durch Avlwle- u. Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch die Post Alt. 2.— viertel- jährt au§id)L Bcstellg. Lnnachne von Auzelgei für d:e Tagesnuinmer bis vormittags 10 Utjc Zeilenvrers: lokal 12P^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich füe ben polit unb allgpiH« Teil: P. Wittko; flr, ,Stadt unb tlanb*' unb .Gcrichlsjaal"-. Ernst Heß. Un ben Anzeigenteil: Hans Beck. Nr. 62 Welche»«» tätlich außer Sonntag». Lern Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit bem hessischen Landwirt die Siehener ZamUiea- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck il Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch-u. Stein- bruderei. 9t Sang«. Redaktion, Ervedttto« und Druckerei: Schulstraße 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped.S-^51 Abreffe für Develchen: «ozctger Gießen. Deutsches Reich. Wilhelmshaven, 13. März. Ter Kaiser hüri4 auf der Werft während der Besichtigungen Vorträge unb kehrte dann an Bord des Linienschiffes „Kaiser Wilhelm IL* zurück. _ t m Berlin, 13. März. Ter Kaiser soll dem Vernehmen nach die Absicht haben, das Schloß Hohen^ buchau bei Georgenborn a. Rh-, im Besitz des Frhrn. p. Krauskopf, zu kaufen. Als Kaufpreis werden fünf Are heutige Kummer umfaßt 12 Seiten. Deutscher Aeichstag. 6 4. Sitzung v o m 13. März 1906. Aus der Tagesordnung steht zunächst die zweite Beratung des Desetzentwitries betreffend die Entlastung des ReichS-In- valideiisonds durch Uebemahme einer Reihe von Verpflich- hmgen und zwar besonders für die Veteranen auf den ordentlichen Etat. Die Kommissioir beantragt durch den Referenten (Grafen Oriola unveränberte Annahme beS Gesetzentwurfes. Ohne Debatte stimmt baS Haus biesem Anträge zu. Gleichfalls bebattelos wird ber Etat des allgemeinen Pensions- sonds,genehmigt und "benfo der Etat des Reichs-Invalid e n s o n d s. Es folgt ber Etat bes Reichsschatzamts. Auch hier erfolgt die Annahme mit Ausnahme einiger Titel, über welche in der Budgetkommission Beschluß noch nicht gefaßt ist, de- hattelos. Die Kommission beantragt hierzu noch eine Resolution betreffend Vorlegung eines Nachtragsetats, in den die Mittel zur Deckung ber für 1905 eingetretenen ober zu erroartenben Fehlbeträge aus bem Etatstitel für Veteranenbeihilfe angefordert werden. Diese Resolution ist inzwischen insofern erledigt, als die Regierung bereits einen solchen Nachtragsetat eingebrachl hat, der als nächster Gegenstand auf der heutigen Tagesordnung steht. Die Resolution wird daher von der Tagesordnung abgesetzt. Bei den Einnahmen im Etat des Schatzamtes antwortet auf eine Anfrage des Abg. Grasen K a n i tz Schatzsekretär v. St en g el, bas Reichskassenscheingesetz sei bereits audgearbeitd. Abg. Dr. Arendt (Rp.) regt eine stärkere Kopfgrwte auf Silberauspragung an. Staatssekretär v. Stengel weist auf ben starken Vorrat an Silbertalern in ber Reichsbank hin unb glaubt, baß ber Bebarl nach weiteren Silbermünzen wohl nicht so akut sei. Hieralls werben bann die Einnahmen genehmigt. Damit ist ber Etat des Schatzamtes e r l e b t g t. Sobann steht ber erwähnte Nachtrags-Etat von 188 000 Mk. für Veteran enbeihilfe pro 1905 zur ersten Lesung. Ohne Debatte wirb er gleich in zweiter Lesung angenommen. Es folgt bie zweite Beratung des britten Nachtrags-Etats pro 1905 für bie Schutzgebiete. Abg. Erz berg er iZentr."» weist barauf hin, wie bie Vcr- Handlungen in ber Kommission biesmal länger ausgedehnt gewesen seien als früher. Festgestellt sei, baß in einer Reihe von Fällen bem Reichstage unrichtige Angaben gemacht worden seien. Abg. Bebel (Soz.) stellt feft, baß auf diese Anklage des Abg. Erzberger niemand von den Herren am Bundesratstische antwortet. Redner richtet bann ebenfalls Angriffe auf bie Kolonialoerwalttmg. zugleich aber gegen bas Zentrum. Die ganze Kolontalpolitik werbe trog der Beschwerden des Abg. Erzberger über bie religionslosen Schillert m Osta'rika nur betrieben bes Nutzens halber. Diese Politik datiere von ber Reise des Kaisers' nach Konstantinopel bis igir Reise nach Marokko. Redner beleuchtet bann ebenfalls ben Fall Rannenberg. Stellvertrete,wer Ko'.onialbirektor Erbprinz zu Hohenlohe gi'ht zunächst auf ben Fall Kimnenbcrg ein. lieber ben Fall Koch habe er sich schon geändert unb habe feinen Anlaß irgend etwas zurückzunebmen. Er selbst werde {ebenfalls stets mit aller Offenheit auf bie ihm gestellten Fragen antworten. Eine böse Absicht liege nicht vor unb Vertuschung liege ihm fern. Die Kvlonial- bcrroaltung bleibe stets in Uebereinstimmung mit ben gesetzgebend m Faktoren. Redner betont bann bie Notwenbigkeit ber Errichtung Von verschiedenen Be-irks^nttem in Ostafrika, namentlich auch, um bie Sckmtztruppe überall für ihren eigentlichen militärischen Dienst frei zu machen. Die Gefahr in Oftafvika sei noch nicht ganz vorüber, weitere Aufstänbe nicht ausgeschlossen, nach Ltnsickit des Gouverneurs bie lveiße Kompagnie daher erwünscht. Wer überhaupt eine Kolonialpolitik wünsch«, werbe sich nach den Erfahrungen a.nch anderer Länder mit der Möglichkeit solcher Ausstände vertraut machen müssen. Illusionen dürfen wir uni nicht hingeben. Fehler seien ja begangen mürben auch unter b.m jetzigen Gouverneur, ber in ber Denkschrift diese Fehler offen eingesteht. Die Beamten drüben erkennen durchaus an, daß ihnen zuerst die Erfahrung mangelte. Es ist uns noch nicht gelungen, einen besonderen SVolonialbcamtenftanb zu entwickeln. Das bie konfessionslosen Schulen anlaugt, sv hat ber Gouverneur stets ben Standpunkt vertreten, daß sie ben Mvhame- banismus nicht fördern sollen. Sie fordern vielmehr mittelbar bas Christentum, inbem sie bie beutsche .Qültur zu verbreiten bestrebt sinb. Wir unterstützen auch bie Missionsschulen. Morgen Schwerinstag. Freisinniger Antrag betreffend Wahlrechts- und Un t er stützungs fragen. preußisches Abgeordnetenhaus. Berlin, 13. März. Auf der Tagesordnung fleht die zweite Beratung des Etats des Geh. Z i v i l k a b i n e t t S. Die Budgelkommission hat 10 000 Mk., die als persönliche penfious'ähige Zulage für den Geh. Kabiuettsrat, bie zmn ersten Mal in ben Etat eingestellt sinb, gestrichen. Die Konferpativen, bas Zentrum unb bie Frei- finnigen erklären sich für ben Beschluß ber Kommission. Die Abgg. Tr. Friebberg (natl.) unb Tr. Rewolbt (freit.) würben bereit sein, bem gegenwärtigen Inhaber ber Stelle bie Gehaltszulage zu bewilligens hätten aber Bebenkeu bagegen, bas Gleiche seinem Nachfolger zu gewähren. Die 10 000 Mk. werben nach bem Aittrag ber Bubgelkomimision gestrichen. Für bie Bewilligung stimmen nur zwei Abaeorbuete ber Rechtem tne Norddeutsche Brau st euer-Gemein sch «ft einge- Mhrtes Bier die Bestimmung des Artikels 33 Absatz 2 der Reichsverfassung ein gehalten werde . _ ___ Eine Kaiferrede. Wilhelm Shaven, 13. März. Die Ansprache dctz Kaisers bei der Vereidigung Macinerekrutcn lautete folge ndemraßen: Der Eid, den Ihr soeben geleistet habt, Fept Euch besondere machten auf, deren HeiUaleir Euch in ollen Lebenslagen am Herzen lieoen muß. Nock kennt Ihr diese Pflichten nicht, noch rotßt Ihr nicht, waS es heißt, sich noch ryntni zu richten, sie streng und gewissenhaft zu oeMklen. Ihr geht ©etafiren entgegen, die der Land» Bewohner nicht kennt, und darum mußt Ihr bei allen Schicksals- schlagen doppelt gerüstet sein mit Pflichttreue, Pflichtsrendigkeit und Gottvertrauen. Ich weiß, Ihr meint in Eurem Innern »wir sind stramme Jungens und wissen, was wir zu tun haben." Solch Selbstvertrauen ist gut, muß aber gepaart sein mit Gottesfurcht, wahrer Religiosität, Pflichttreue und Berufsfreudigkeit. Gottesfurcht und Räigiosität sind aber leider nicht so verbreitet, wie sie müßten. Denkt an die Geschichte des deutschen Volke? und denkt an die Großtaten der Väter, aber denkt nicht weniger an die schweren Schicksalsschläge, die unserern Volke nicht erspart geblieben sind. Hundert Jahre sind seit einem der trübsten Unglückstage vergangen, die unser Volk getroffen haben, Ich meine die Schlacht von Jena im Jahre 1806. Ihr alle wißt von dieser Schlacht und von dem großen Unglück, das sie über das ganze deutsche Volk gebracht hat. Lernt daraus erkennen, daß wahres Gottver- trauen allein eine Stühe im Unglück ist, und daß das Unglück kommt, wo wahre Religiosität fehlt, wo man Gottesfurcht nicht kennt. Darum haltet fest an Eurem Gott. Wenn Gott mit uns ist, wenn wir in wahrer Liebe und in wahrem Vertrauen ;;u ihm aufblicken, dann mag die ganze Welt sich gegen uns zusammentun." Tagesschau. Die Stimme der Bernuuft. -tt- Berlin, 13. März. Die Pariser Presse kann mit wenigen Ausnahmen nicht von dem Vorwurf freigcsprochen werden, daß sie auf die Verfeindung zwischen Frankreich und Deutschland nach dem Muster gewisser Londoner Blätter zurzeit der Balfourschen Negierung hingearbeitet hat. Die nichtpariserische Presse unterscheidet sich in dieser Hinsicht vorteilhaft von der Haltung der Weltblätter an der Seine, und es ist nur zu bedauern, daß die Stimme der Vernunft in den franz. Provinz-Zeitungen so selten über die Grenze hinweg gehört jwird. Paris gilt dem Ausland eben schlechthin als Frankreich. In Marseille beispielsweise, daS doch für den internat. Handel eine weit größere Bedeutung hat als Paris, haben die Redakteure der dortigen Zeitungen, darunter deS einflußreichsten Handelsblattes Frankreichs, keinen Anstand genommen, der Feier der Marseiller deutschen Kolonie zur Silberhochzeit deS Kaiserpa areS auf Einladung beizuwohnen und in schwungvoller Rede dem Wunsch nach Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland Ausdruck zu geben. Vielleicht ist nach der Kabinets-Reubildung oder nach den Neuwahlen auch in Frankreich möglich, waS sich in England arrangieren ließ: eine Vereinigung von Politikern und sonstigen hervorragenden Persönlichkeiten zur Herbeiführung besierer Beziehungen zu Deutschland im Interesse der kulturellen Wohlfahrt beider Nationen. * Mnisterstürzer. R. Berlin, 13. März. Wenn nicht alles täuscht, wird von einer gewisien Seite versucht, den Marinestaatssekretär v. Tirpitz höheren Ortes anzuschwärzen, weil zum ersten Male die Vertreter fast aller bürgerlichen Parteien in der Budgetkommission den Marineforderungen der Negierung zugestimmt haben, eine Sachlage, von der die Regierung angeblich größeren Nutzen hätte ziehen können, wenn sic der Forderung „weiter Volkskreise" gefolgt wäre, den Rahmen der Flottcnvorlage werter zu spannen. Man bezweifle, daß Admiral v. Tirpitz mit gutem Gewissen die Verantwortung für diese Unterlassung werde tragen können. Der Staatssekretär ist in der Lage, von diesen Zweifeln „bekümmerter Patrioten" gelassen Akt nehmen zu dürfen, denn er weiß sich des Vertrauens der maßgebenden Stelle nach wie vor sicher. Der Marineetat vor der Bndgetkommifsion. Berlin, 13. März. Bei der fortgesetzten Beratung des Marineetats werden die Forderungen für die Werften Wilhelmshaven, Kiel und Danzig genehmigt, ebenso die Forderungen für die Artillerie- Verwaltung, das Torpedo- und das Minenwesen. Bei den Forderungen für die Garnisonverwaltung erklärt auf eine Anfrage Schöpflins (Soz.) Staatssekretär v. Tirpitz, daß die in der Presse viel besprochenen Vorgänge auf dem Kreuzer „Frauenlob" sehr stark von den Leuten aufgebauscht wurden, die die Disziplin unserer Leute möglichst diskreditieren wollten. Insbesondere seien die Behauptungen unwahr, daß das Ruder des Schiffes unbrauchbar gemacht, daß ein Lappen an Stelle der Flagge gehißt und die Entsetzung des Kommandanten notwendig geworden sei. Es sei eine Beleidigung unserer Mann- schäften, die Disziplinwidrigkeiten auf dem „Frauenlob" in eine Parallele zu stellen mit den Meutereien in Sewastopol. Genehmigt werden: Die Forderung für eine Kieler Arrestanstalt und für die Lazarettverwaltung, die Forderungen für bas allgemeine Schiffahrtsinteresse und für verschiedene Bedürfnisse. Damit sind die einmaligen Ausgaben erledigt. Erz berg er (Ztr.) beantragt eine Resolution, bezweckend, die laufenden Ausgaben mehr als bisher aus dem ordentlichen Etat zu bestreiten. DaS entspreche der jahrelangen Arbeit Eugen Richters, dem damit an seinem heutigen Beisetzungstage ein Denkstein gesetzt werde. Die Beratung der Resolution wird ausgesetzt. Hierauf wird das Extra- ordinarium bewilligt, jedoch werden von der geforderten ersten Rate von 260 000 Mk. für die zweite elektrische Zentrale auf der Werft Wilhelmshaven 100 000 Mk. gestrichen, und die gekürzte Position von 150 000 Mk. wird in den erben b- Uchen Etat eingesetzt. Damit ist der Marine et a t erledigt. ArrsSand. London, 13. MLrv (Unterhaus.) Lehmann (lib.) fragt den Premierminister, ob seine Aufmerksamkeit auf die in verschiedenen Zeitungeil erschienenen Aukünbig- Mgen einer „Die Iuv-aston von 1910" betitelten, in einem Londoner Blatte zu veroffeirtlichenden Erzählung gelenk sei, welche, wie die Ankündigungen besagen, eine von feiten Deutschlands erfolgende Invasion Englands sowie die Belagerung und Plünderung Londons schildern werde . Redner fragt ferner, ob die Regierung Schritte tun oder irgendwelche Meinung zum Ausdruck bringen würde, die von der Veröffentlichung eines derartigen, auf die Beeinträchtigung der Beziehungen Engi- lands zu anderen Mächten abzieleuden Gegenstandes abschrecken würde. (Beifall bei den Ministeriellen.) Der Premierminister erwidert: Ich bin überrascht, zu sehen, dass die Publikation in einigen Blättern erscheint, sogar in denjenigen, auf die wir alle vor einigen Jahren stolz waren. Ich sehe nicht, was für Schritte die Regierung tun kann. Ich fürchte, wir können nichts tun, wir können aber ruhig die Angelegenheit dem gesunden Sinn und guten Geschmack des englischen Volkes zur Aburteilung überlassen. Paris, 13. März. Die (gestern bereits von un5 erwähnten) Mitglieder des neuen Kabinetts hielten heute abend eine Konferenz ab, um sich über sämtliche Punkte des Regierungsprogramms zu einigen. Hinsichtlich der I n - ventaraufnahme stellten sich''die Minister sämtlich auf den Standpunkt, daß sie durch das Trennungsgesetz genügend gerüstet seien, und einigten sich über die Maßnahmen, die zu treffen seien, um die für die Organisation des Widerstandes gegen die Inventaraufnahme Verantwoortlichen fest- zustellen. Hinsichtlich der auswärtigen Politik sprachen die Minister ihre Anerkennung und Billigung der Richtung aus, welche Rouvier den gegenwärtigen Unterhändlern verliehen habe, und beschlossen, daß die Regierung bei der Verhaltungslinie verharren werde, die Rouvier vor der Kammer festgestellt und der die Kammer ihre fast einstimmige Billigung gegeben habe, bei der Politik, die Rouvier gekennzeichnet habe als „friedliche Politikunter Wahrung der Rechte und der Würd e." Mailand, 14. März. Es geht das Gerücht, daß die Polizei eine Verschwörung gegen das Leben des Königs entdeckt hat. Ein Verbrecher im Gefängnis von Turin, der im Sterben lag, gestand, daß er einer anarchistischen Bande angehörte, welche die Absicht hat, den König Viktor Emanuel bei der Eröffnung der internationalen Ausstellung im Llpril zu ermorden. Der sterbende Anarchist nannte seine Mitschuldigen. Antisemitismus in Rußland. Nach einer Meldung der „Times" ans Petersburg erregt die Veröffentlichung einer antisemitischen Broschüre in der Hauptstadt Entrüstung. Diese Broschüre fordert das Volk auf, sämtliche Juden in Rußland zu ermorden, weil die Juden alles Unglück, welches Rußland erlitten hat, verursacht haben sollen. Viele solcher Broschüren freilich sind in Rußland bereits geschrieben und veröffentlicht worden. In diesem Falle aber zeichnet die Petersburger Polizeidirektion als Verlag der Broschüre. Außerdem trägt die Broschüre den Stempel der Zensur. Die Broschüre greift den Ministerpräsidenten Witte heftig an, indem sie ihn als den Führer einer antisemitischen Verschwörung bezeichnet, welche Rußland 31t Grunde richten soll. Der Verband deS russischen Volkes, welcher die Broschüre systematisch verbreitet, organisiert eine antisemitische „Armee", um die Juden auszurotten. Die Teilnehiner dieser Rotte erhalten Revolver und andere Waffen von dem Verband. Vom Grubenunglück in Courrivres. In Villy-Montigny wurden am Dienstag 38 Opfer des Grubenunglücks bestattet. Tie Trauerfeier vollzog der Bischof von Arras. Den Särgen folgten die Angehörigen der Verunglückten; auch mehrere Deputierte nahmen an der Feier teil. In Möricourt fand die Beerdigung von nichtrckognoszierten Leichen statt. Minister Dubief hielt eine Ansprache, in der er seinen Schmerz über das Unglück ausdrückte, den Rettern Anerkennung aussprach und tatkräftige Hilfe in Aussicht stellte. Die sozialistischen Deputierten Lameudin und Selles hielten Reden, in denen sie die Ber g wer ks g esells cha ft auf das schärfste an griffen und für das Unglück verantwortlich machten. Aus der Menge ertönten Rufe: Niede r mit den Kapitalisten ! Nieder mit den Mördern! Sonst ereigneten sich keine Zwischenfälle. Der Chefingenieur Lavoir ist seiner Funktionen enthoben worden. Die deutschen Rettungsmannschaften erregten durch ihr mitleidiges Verhalten die Bewunderung der französischen Bergleute. Ans Schacht 2 konnten in der Nacht dank der Hilfe der westf. Bergleute 26 Leichen heraufbefördert werden, von denen 19 rekognosziert wurden. Zur dauernden Erinnerung an den Akt der Nächstenliebe und Solidarität seitens der deutschen Bergleute werden zwei Stollen der Grube in Courrieres die Namen „Herne" und „Gelsenkirchen" erhalten. Ferner werden auf einer Steintasel die Namen der deutschen Arbeiter eingezeichnet werden, die sich hervorgetan haben. ♦ Ter Direktor der Laibacher Erdbebenwarte, Prof. Hellar, teilt mit, daß die Instrumente der Warte am 9. und 10. März außergewöhnlich starke Stürme anzeigten, was Prof. Hellar mit der französischen Grubentatastrophe in Zusammenhang bringt. Diese Bodenuuruhe hänge zusammen mit den Grub en kat astr opH en und mit schlagenden Wettern. Die Erdkruste sei offenbar seit einiger Zeit in konvulsivischer Bewegung und dies zeige sich an den Instrumenten bis zu 1000 Meter Tiefe. Aus SiaOt uns EauS. Gießen, den 14. März. ** Vrof. Hermann Oncken, Milh. Onckens Nacb- wlger, hält bekanntlich im laufenden Winter^mester Vorlesungen über deutsche Geschickte au der Ib’iU'^rfität Chicago. Er ist am 16 .November 1869 zu Oldenburg geboren, machte seine Universitatsstudien in Berlin und Heidelberg und widmete sich historischen Studien unter Leitung von Max Lenz. Er promovierte in Berlin mit b-'t 9Gb->it: „Zur Kritik der oldenb. Geschichtsqnellen im Mittelaller." Dann war Oncken bis 1894 Wissenschaft!. Hilfsarbeiter im Großh. Haus- und Zentralarchw zn Oldenburg, gab 1893 daß „Jahrbuch für Geschichte des Herzogtums Oldenburg" heraus und war gleichzeitig an der Herausgabe der „Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Oldenburg" Vd. Ibis III mi beteiligt. 1895 siedelt!' er uach Berlin über, habilitierte sich Oktober 1897 an der Berliner Universität mit einer „Biographie des Grafen Christof vvn Oldenburg." Sein Lehrfach umfaß! deutsche Geschichte,' einerseits besonders Territorialgeschichte, anderseits Refonnationszeitalter und die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts. Oktober 1900 übernahm er eine Assistcntenstelle in dem unter Leitung von Prof. W. Sieglin stehenden Seminar für historische Geographie. Seit Januar 1902 war er zugleich Dozent für Geschichte in den Kursen für Oberlehrerinnen im Vik^ toria-Lyceum, seit Ostern (1904 mit einem Lehrstuhl für Geschichte an der Königl. Kriegsakademie betraut Am 3. Mär £1905 erhielt er den Professortitel. Zahlreiche Aufsätze und Essaps veröffentlichte Oncken in historischen Zeitschriften. 1904 erschien eine größere Biographie „Lassalle". In letzter Zeit war er, wie wir schon mitteilten, mit der Bearbeitung des Nachlasses von Rudolf von Bennigsen zum Zwecke einer größeren ztveibändigen Biographie beschäftigt. ** Kursus für Volksschullehter im landw. Institut. Im Rcgierungsgebäude fand am Montag, 12. März, eine Besprechung statt. Amvesend waren u. a. Provinzialdirekwr Geheimerat Dr. Breidert, Schulrat Kleinschmidt, Prof. Giseoius, Landtagsabg. Köhler, sowie 10 Lehrer aus Orten mit fast durchweg landwirtschaftlicher Bevölkerung. Im Laufe des Sommers soll für diese 10 Lehrer unter Leitung des Prof. Gisevius ein Kursus abgehalten werden, der es ermöglichen soll, den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Fortbildungsschule unter Berücksichtigung der Landwirtschaft zu erteilen. Hierdurch soll die Fortbildungsschule keine landwirtschaftliche Schule werden, sondern sie soll ihren seitherigen Charakter vollständig behalten und nur im natur- Nüssenschastlicheu Unterricht auch die Landwittsck)oft berücksichtigen. Es ist dies der erste derartige Versuch und der Ersolg wird zeigen, ob man auf dem rechten Wege ist. Die Vorlesungen be, ginnen am 18. April und finden wöchentlich zweimal statt. •* Das zweite Winterfest, das der Kauf- mannische Verein in den Räumen deS Neuen Saalbaues abhielt, nahm einen schönen Verlauf. Die Vereinsleitung batte es sich zur Aufgabe gemacht, diesmal nur einheimische Kräfte zu Gehör kommen zu lassen, nnd erzielte damit einen vollen Erfolg. Besonders hervorzuheben sind die Liedervorträge von Fräulein Ida Stammler und die Klavier- »orträge von Herrn Julius Hahn. Frl. Stammler verfügt über eine vorzüglich geschulte Stimme und ihre Lieder fanden so großen Beifall, daß sie sich zu einer Zugabe verstehen mußte. Herr Hahn war der Gesellschaft kein neuer Gast; er brachte prächtige Stücke von Grieg, Kwast und Mendelssohn zum Vortrag und zeigte sich wieder als Meister am Flügel. Den Schluß der Feier bildete ein Ball unter Leitung des Tanzlehrers Will. Bad-Nauheim, 13. Maar. Kutscher Gleiß Ar- 10070 101.10 95.50 130 93 146.47 sd. der Louis Schussler und Frau beehren sich, die Ankunft eines Jungen anzuzeigen. . 237.50 . 125.20 3M7( 3% 31<7( rinladcn. Gi eßen den 14. März 1906. Mecuni. Oberburncrmetüfr Beichstnleihe do. Konsols . . do. . • Hessen . . Oberhessen . . 100.75 . . 88.90 . . 100.95 . . 88 80 . . 99.50 Börse, . 174.50 . 147.50 . 243.60 . 82.40 . 164.40 Berliner Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Drcs ’ncr Bank Kreditaktien . . . Ba’tuuore- und Ohio- Fiseni ahn Gotthard bahn . . • Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatfibahn . Lit. C 1, 5, 28, 35 ä Mk. 200,— Lit. B 5, 10, 24 ä Mk. 500,— Die Rückzahlung erfolgt am 1. April. Lich, den 13. März 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Därmer, Beigeordneter. . 146 20 54 15 . 91.70 . 68.55 . 97.60 Gicfrencr landwirtschaftlicher Wetterdienst. Porausfichtliche rvitterunq in .Hessen für Donnerstag, den 15. März 1906: Trub, Niederschläge, meist Regen, milder. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. «!*/ & ix Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers. initeete;lt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 14. März, 1.15 ühr. Ti'rkcnlofie..... 4% G riech. Monopol-Anl. ■1 % äussere Argentinier 3°/„ Mexikaner . • 4>ie/6 Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . . . . Bnderus E. W ... Tendenz : fest. Berliner Canada E B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder Union C. . Dresdner Bank . . • Tendenz: ruhig. Bei der stattgehabten Verlosung der Anleihe der Stadt Lich vom Jahre 1888 gelangten folgende Nummern zur Verlosung: Portwein, Sherry, Malaga, Madeira, Samos, Wermuth etc. 1552 14. März. Anfangskurse. Harpener Bergwerk . . Laurahütte . . , ' ombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Türkenlose . . » Universitäts-Nachrichten. Gö ttingen, 13. März. Ter a. o. Professor für gerichtliche Medizin on der hiesigen Universität Dr. Paul Stolper ist, 39 Jahre alt, gestorben. — Amerikanische Freunde Deutschlands haben zur Erinnerung an die silberne Hochzeit des beut- chen Kaiserpaares dem germattischen Museum der Untverst- tät in Cambridge unter dem Namen Kaiser-Wilhelm- Stiftung 2 5 0 0 0 Dollar überwiesen . per Pfund im ganzen Fisch 22 Pig. ■*= hochfeiner Backfisch — la. Salm per Pfund Mk. 1*— ttitr allererste, blutfrische Ware, empfehlen Gebrüder Berdux F, Schott, Weinhandlung, West-Anlage 50, parterre. u. ausländ. Weine, Champagner n. Mousseuz. Direkter Import von Südweinen, als: Flektriz. L^hmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Epi*’iweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg- Amerik. Paketf. 1 ’arpener Bergwerk. . . Laurahütte...... 69.10 70TO 91.70 94.80 93 30 Dekannlmachmg. 9(m 13. l. Mts. ist aus dem hiesigen Viehmarkt ein weiß- und dunkelbraun gestecktes Rind stehen geblieben. Der Eigentümer wird aufgefordert, seine Ansprüche als- bald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 14. März 1906. Großh. Noli-eiamt Gießen. Herberg. Verdingung. Die Lieferung von 1000 cbm Lahnkies für daS Rechnungsjahr 1906/07 soll Dienstag, den 20. März, vormtttagS 10 Uhr öffentlich vergeben werden. ArbritSbeschreibung und Bedingungen hegen während der Dunst- st,inden bei un5 zur Einsicht aus. Angebote auf vorgcschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns kinzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. 2"/s Gießen, den 10. März 1906. Städtisches Tiesbauamt. Braubach. Dünsb er g*-Verein. General-Versmumlung Samstag, deu 17. März, 81/, Uhr abends Restaurant Kaltwasser (Hess. Hof). ies4 - Heute Abend erste Sendung cintreffend: —s la. rülerfemster Angel-Schellfisch, do. Portionsstsch, ia. BsHistereheEBea* ECabSiau Worms verhaftete Schuhmacher Karl r " c u c ( aus ^.rrglrng tn Badern wurde wieder aus der Haft entlassen, da er )cm Alibi vollständig Nachweisen konnte. Er befand sich zurzeit der Anssührung der Tat aus der Larrdrstaste zwischen Langen und Darmstadt. Eine Waffe, die die Witwe Rothschild bet einem ev. Selbstmord hätte benutzen können, wurde iroh cimmtcr - mi- forschungen noch nicht gesunden. Außerdem t e hl 1 immer noch der .Hausschlüssel, eine goldene Damcnuhr und eine goldene JSfircn uhr Bares Geld wurde bis letzt ebemalls nicht voraesund'-n. Eine Reihe weiterer Momente spricht fernerhin dafür, daß ein V e r b r e ch e n vorliegt. Die Vermögensverhaltnrn e der ?rm; Rothschild besindm sich in bester Ordnung. Eisenach, 14. März. Infolge falscher Weichenstellnng entgleiste nm Bahnhof Gerstungen der Wagen eines Güterzuges. Der Materialschaden ist groß. Der Rangierer richts- und Erziehungs-Anstalt. Beginn des Sommer-Semesters am 18. April. Prospekte durch den Vorsteher Dr. Kübel Weber ist verunglückt. Altenburg, 13. Marz. In Meusekwitz hielten Kohlenbergwerksbesitzer und Betriebsleiter eine meinsame Beratung ab, um Maßnahmen gegenüber den beitem zu beraten. Die Lage gilt als ernst. London, 13. März. Die heute in Ramsgate getroffene Schmack .Uncle Dick" landete den Kapitän sechs Mann des Dampfers „Ko(ne', her von Goolde unwett Hüll nach Rotterdam bestimmt war. Rach der Erzählung de§ Kapitäns bekam der Dampfer eine Schlagseite und füllte sich rasch mit Wasser. Während der Kapitän und sechs Mann sich in die Boote retteten, seien zwölf, darunter die übrigen Offiziere, an Bord geblieben. Das Schiff ist unzweifelhaft Haarsträhnen feine Zöpfe mehr. M» Verlieren unnroglrch «M Von eigenem Haar nicht zu unterscheidetl! Anfertigung von 2 Mk. an. Emil Koch, Friseur 62 Bahnhofstraße 62 Bitte genau auf Hausnummer zu achten![1654 Passen Sie auf! Gut und billig kaust man alle Warben, trocken und in Oel gerieben, Lacke, Pinsel, Leinöl, Fußbodenöl, Bohnerwachs und Stahlsväue in des Germania-Drogerie Car! Seibel ’«♦ Frankfurter Str. 39 Telephon 598 NB. Farberrgefäße gratis. Institut von Dr. Kübel zu Giessen. Planmässige und gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Lehranstalten, für Maturitäts-, Freiwilligen- und sonstige Schul-Examina. Seit drei Jahrzehnten bestehende und bewährte Unter- Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 13. März. Heu- und Stroh- Markt. Man notierte: Öen Mk. 3.70 bts Mk. 4.10, Stroh Mk. 2.70.—3/'0 Alles vor 50 Kilo. Tendenr: 'eit. Darmstadt, 14. März. Der unter dem Verdacht, Pfungstädter Mordaff - beteiligt m.sein, m verhaftete Schuhmacher Karl r ' v e l aus ^.erghcrg m Bekanntmachung. Freitag, den 16. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr, soll im Stadtknabcnfchnlhaus eine öffentliche Prüfung der Fortbildungsschule stattfinden, zu welcher wie hierdurch freundlichst Milchkannen Milchkühler Melkeimer f dre -TT hen Tag gelegte niedrige. Ginuung, dre bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre ab. Wegen Duldens von. GlücktPrel an dem n fefbft beteiligte, wurde auf eine Geldstrafe von .-0 Mark eikaTwt Mil Rücksicht aus sein Geständnis erfolgte dre STnred)» w'Tein^ b-r ' gesunken. London, 13. März. (Unterhaus.) Das Haus führte die Debatte über die gestern von Mitson (liberal) einqcbrachte Resolution betreffend die Aufrechterhaltung des Frcr- bandelS (vergl. unsere gestrigen Auslandsmeldungen) zu Ende und nahm die Resolution mit 474 gegen 98 Stimmen a rt. Die Mitteilung über das Stimmenverhältnis wurde von der Mehrheit mit Lachen ausgenommen. Brüssel, 13. März. In Melson durchbrach das Wasser der Schelde die Deiche und überschwemmte die Niederung auf eine Strecke von 3/4 Meilen. Mehrere Häuser sind bis an das Dach unter Wasser gesetzt. Drei Fr au en ertranken, 10 Personen, darunter eine Iamilie mit vier Kindern, werden vermißt. Wahrscheinlich sind alle umgekommen. In Ostende drang das Wasicr über die Deiche. Ein in den Hafen einlausendes Fischerboot mit einer aus sechs Mann bestehenden Besatzung ist untergegangen. Antwerpen, 14. März. Infolge der in den letzten Tagen stattgefundenen Deichbrüche sind hier und in der Umgegend im Ganzen 31 Personen um8 Leben gekommen. Paris, 13. März. Der „DemVs" meldet aus anscheinend offiziöser Quelle, daß die dem srcn-ösischen Delegierten Rcvoil Italien. Bente . . . Portrdiesen Serie T . Portugiesen „ III 1 n russ.Staatsanl. 190) ' „ japn-i. Staatsanleihe Conr. Türken von 1903 " Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, dast die Friedhöfe /om 16. März bis 15. Mai von 6 Uhr morgens bis 8 Uhr abends geöffnet sind. Die <5d)ticßimg des Friedhofes wird durch Lauten der stfriedhots- olocke angezeigt. Bei Beginn deS Läutens must der Friedhof sofort vor. lasten werden. Eine Viertelstunde nach dem Läuten werden die Fried- Hofstore gefchlosten. 4 Gießen, den 13. März 1906. GrostHer-oglick ‘ •^'ncii'terei Gießen. Mocu m. von Nouvrer gestern erteilten Weffungen lauten: 1. nm jii a liert StanSattioncn 6 = r 6 e i s u l a f l.e n . jebodj unter berSot- aussetznng, d'st das besondere polttuche, untere,,e ^ranttezchS gewahrt und seine vertragsmäßigen w rt,ckwtt.tckien Rechte mcktt ohne gerechten Ersatz ausgegeben nmrden;2. m der Bant, frage eine Verringerung der urspr-mgluben Ansprr^ Frankreichs zuzulassen und zwar als äusserstes Zeichen ier Sw' h einen Amell für Frrnkrerch und drer Anteile für die franrrsischen KTeditinstit'te anzunehmen welch letztere bereits für einen Betrag von.05 Marokkos sind und r:n vcrtr gsmast ges, unvcstrlltenes Kontrolh und Vorzugsrecht besitzen, 3. in der Poltzcrfragc dtc Er- uditunn einer Inspektion an zu nehmen und auch zuzugeben, da« diese Inspektion so wirksam und stark als möglrch ser, aber mckt z'nulassm dan diese ?i’i ftion in eine Staatsverwaltung um* aÄttt werde, und ebmlelmen. dasi d.-r Anspefteur den direkten Befehl über einen Hasen erhalte. ic 1 ? nftriiftwn, so bemcrft hei „Temps", werde die Hallung Revolls bis zum ^bluise der üvnferen- regel" — Rouvier drückte dem deutschen Botschafter Iürsten R a d o l i n den Dank der Regierung für den von dem d c u t s ch c it T u ar t e t t v er etn m Paris für die Opfer des Eruben'.-uglücks in Courciörcs gespendeten Betrag von 2000 Francs aus. m , «T n vi § 14. Marz. Der Abg. Shire, m Gntben-An- gelegenbeiten' eine Autorität, bat die Ueberzeugunq aus- gedrückt, dast ein Teil der Bergleute m Grube 3 noch nm Leben sein mühte und dast dieselben mellcicht noch zwe» Tage ausbalten könnten. Lille, 14. März. Unter den Grubenarbeitern macht sich'eine groste Bewegung bemerkbar. Die Leute fordern 2obnerhöbung. In einigen Bezirken sind partielle Streiks ausgebroehen. Sport. 0 Fustball. Am Son. , spielten auf dem Trieb der G ic steuer Fustballklub 1905, 1. Manmchast. mtt dem Fustballklub ,.B iktort a", 2. Mannschaft, wobei letzterer mit 1:0 Toren siegte. . . T (—f Am vergangenen Sonntag standen fich auf dem ^riev die ersten Mannschaften des ^iestener FustbaNklubs von 1 900 und des Offeubacher Fustballklubs 18 J ■> im Wettspiel gegenüber, das der hiesige Klub, trotz nicht gut chttrainierter Mannschaft mit 7:0 Toren gewann. Die von der 1900er Mannschaft erzielten Tore verteilen ftch aus: ^chelper ,'l. Kavt. I. nnno 1 -ch'nc'ii 1 und Schwmaer 1. Für 1648 Blutarme, Nervöse Gerichtssaal. Waldshut Baden,, 13. März. Bon der hiesigen Strafkammer wurde heute der katholische Pfarrer Gatfert m Gündelwangen, der wegen Verleitung zum Mein erd, begangen bei der L a n d t a g s w a hlb e w e gu n g lehten Oktober, angekl^gr war, fr e'gcfprochen. xer vLtaat^anwalt henntrnafr rin T"hr .^"chtba"ö -- --- Bu/3 H ahn, Rektor. Zlrbeiterbewegung. In der Kölger Eisenindustrie steht eine groste Arbeiterbewegung bevor, nachdem der dcutfche Metallarbeiterverband einer Anzahl Eiseugiesterelen euren Lohn- und Arbeitstarif vorgelegt b't, über den uc srch innerhalb mner Woche äustcrn sollen. Ter Arbcitgeberver and befchlost, dre ?ror- derringen abzulehnen, luoriuf -ablrciche Arbeiter mehrerer Euen- giestcreien die Arbeit einstellten. In eurer Versammlung der Vertreter der Eisengiestereien wurde beschloßen, nachfterr Montag sämtliche dem N^tallarbchterverbande angehörrge^J-ormer auszusperren, falls die Ausständigen die Arbeit brs Samstag nicht wieder nufaerommrn h-hry. Striefen nnh Aiiftilkes von Strümpfen wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritschs 1437 Lirdwigstraße 4» Obst-Md Gemüse-Uonferoen allererste Fabrikate zu billigsten Preisen ___ empfiehlt 3. rn. Schulhof, Marktftr. 4. zM TMsSMH Telephon 119. n ere z — r (We'rzen-Leclthin-EIWEISS). Bf« l/icll/lia Tägliche Ausgabe ca.25 Pfg. Wissenschaft!. Literatur kostenfrei. Hersteller: Dr. Volkmar Klopfer, Dresden-Leubnitz. Zn haben in der Pelikan-Apotheke. ___ Nordd. Lloyd . Obei -chles. Eisen-Iviustrie 127.70 . . 173.20 Saatkartiffel Up to date (Findlay!. Neue Export '(Simbat) magnum bonum ähnlich, sehr ertragreiche Speise- und Massen, kartoffel per Zentner 4 Mk. ab hier. s JL Jhrmg Lieh, Unterstadt 4 F ir» e 0 h a m Heute von 4 Uhr ab: [Bu 3 Nindflcisch 58 Pfg. Schellfische und Kabliau heute blutfrisch und billigst zu haben bei l287 Georg vis-a-vis der Engel-AppthLkk, Telephon 46. M3 Zuschneide- kn Damen- und Killbergarberobe nebst Verarbeitung erteilt nach leicht faßlicher Methode [1304 Luise Weißhardt Zuschneide-Schule u. Klonsektion Mb Goethestr. 46, p. Beginn meines Kursus tägk. Preisliste gratis und franko sämtliche Bedarfsartikel Adolf Bieler RSariktstra&se 5 Jas Neuestc irr Siuion tst in den spielend leicht zu vcr- arbeüend. „Blank's Schnitten" vertreten. Alan verlange gratis ^Blank's Modciiblatt" bei [°1839 Robert Haas Nachf. Selters iveg. Enrpsehle mich gu allen vor- Lammenden Arbeiten der AßballmzHt unter pünktlicher Ausführung. Bestellungen aus Bäume n.Sträucher nehme ebenfalls entgegen. [1447 C. Pröscher, Obslbantechniker ____Rodheimer Straße^ 27.____ Zur Ausführung von empfiehlt sich MMcnntiilec ÄMskHs _______Brnchstraße 13. [01368 8«t6Brtrtfd)afiL Lchr-Anfiatt n. MoNeret- W« Sriumslhwcig, Madamenweg 158. GrÜnbl. AuSbüdunq :u Verwalt, Sicchnungs» .—ggia« ülhrrr, AmtSsckrttar, ÜJlotterti {'tarnten. jgp iin.-fc.rtMF Stellennachw. Lthrpl. ■MtL durch Direktor Krause. fcW. mod. Molkerei« taUit- 3« 14 Jahrm 2709 Schüler. ______________hvH/„_____________ Die Schönste Weiße, sammctweiche Haut, ein zartcS, reines Gesicht mit rosigem jugend- frischen Aussehen und blendend schönem Teint erhält man bei tägl. Gebrauch der echten [Cu/2 Steckenpierd - Lilien rnüeh - Seile von Krrgmaun L go., Aadebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd. ä, St. 50 Pfg. bei: P. J.Mübs, Emil Koch. 16aMte Lattig- Seife Stück 60 Pfg., beseitigt überraschend schnell Sommersprossen Röle. Pickeln u. sonstige Hautunrcinigkciten und ist die mildeste aller Seifen. Adler- Drogerie, Seltersweg 39,Gtto8chaof liegen-, Son^sc^imej SpssziersSöc^e empfiehlt billigst, Reparaturen, Ueberziehcu von Schirmen sofort. I. Zufall, Sonnenstraße 1, bei Spediteur Adam. °^bSL Hochfein gewässerten Stockfisch, la.frischcSchellfische, große30Pfg., la. Kablrarr, koi-stos25Pfg., frischen Zander, gcräuch. Bücklinge, ger. Schellfisch: St. 5 Pfg. empfiehlt^'N C. <Ü. S£leinhcnn, Telephon 66. Bahnhofstraße 59. Autsmobil Z Bcnz-Parcifal, 2 Cylindcr, 8 bis 10 PS., tadellos erhallen, zu ver- kaufen. Gracf, Bahnhofstr. 35. In einer Gariujonstadt Oder- Hessens in bester Geschäftslage ist ein Haus mit gutgeh. Rindö- mctzgerciFamilieiwerhältn.halb. unt.sehraünst.Bed.preism.zuverk. Schriftliche Anfragen unt. 1420 au den Gießener Anzeiger erbeten. IHSaus in erster Geschäftslage Gießens 5y^~ jtt verkaufen Schriiil. Anfragen unter 1550 an den Gießener Anzeiger ^erbeten. Voii größerer Fabrik ivcxben in der 9tähe von Gießen Räumlichkeiten zu mieten gesucht, welche sich zum Betriebe einer Zigarreufabrik eignen. Vor- handenfem geschulter Arbeitskräfte Bedingung. Schriftliche Angebote u. 1477 an d. Gieß. Anz. erb. |C7/a AhferasB üanzleiberg 9 Gut erhalt nc gr. Fenster, Türen, Bau» u«. ßiwoäz sowie Ziegel sind sofort billig ebpigcbtu. 01635 Schiffsärzte gesucht i).-- auf sofort. Adressen unter 1657 an den Giess. Anz. erb, 6 Zimmer 017051 Neustadt 78. o in erster Geschäftslage zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter Nr. 1667 an die Geschäftsstelle deS Gießener Anzeigers. ,n yennieten. [1346 Näheres daselbst 1. Stock. Ludwigstraße 24, II. 6 Zimmer nebst Zubehör, Kochgas, Gartenanteil per 1. Juli zu vermieten. Näheres parterre.______[01616 Grünberger Str. 8 geräumige 6-Zimmermohnung, Badez., Gas- einrichtung, mit allem Zubehör ür 1. Juli oder früher zu verm. Näheres daselbst 1 Tr. [1378 Wohnung v. 6 Zimmern nebst Zubehör Frankfiirter Straße 76 Löberstr. 9 Barr. m. 5 Zmunern nebst allem Zubehör per 1. Juli evtl, auch früher zu vernt. [1650 Stetuftr. 82 eine schöne, der Neuzeit entsprechende o-Zimmer- ivohnung mit allem Zubehör yei" 1. April zu vermieten. [1466 b-Zimmeriv.,reichl.Zub.,Bleiche, Trockbd.,Gas,Wssr.l^Zuli zu verm. 163DJ Hofmannstr.4. G.Bergen. Neuer Handwagen - Ui verkaufen In Löbero Hof 6. Massiv geb. Hans mit ttaöen u Lagcrr. s. Elsenh., Jnstallat. u. Bäcker befand, geeignet, in guter Lage gelegen, zu verk. Schriftl. Meld. v. Sclbstrcfl. unt. 01716 an den Gießener Anzeiger. Möbel zu Dcrfaufen. 01719 Garleicstraße 18,1 Wegen Versetzung des Herrn Major Kreut er eine elegante k-ZiiMmchMz nieten. 1279__Goethestr. 35. Ost-Anlage 38 [779 6 Zimmer nebst Zubeh. int 1. St. zu vermieten. Näheres parterre. Luvwigstr. 32, p. 6 Zimmer u. 2 Zimmer in Alans. nebst Zub. per 1. April zu vermieten. [421 Näh, daselbst od.Bahuhofslr. 26,H. West-Aul. 27 sind zwei schöne 6-Zimmerwohnungen m. Garten- ameil u. Bleichplatz, pari. u. 1. St. per 1. Juli zu vermieten. [1505 H. Spies, Diezstr. 10, Nebenh. Wohng. in schön.Lage, Beletage, 6 Zimmer, Badez. u. Veranda, neu berget., aus 1. Juli zu verm. Näheres Liebigstr. 62, p. [1597 Bismarckstraße 20 Schöne Wohnung 1. Stock mit Gas, clektr.Licht, Balkon, Garten- anteil per 1. Juli zu verm. [1582 Näheres Sclterswcg 83 imLaden. Mansardenw. mir 6 Zimmern und Zubehör int Ganzen od. getrennt per 1. April zu vermieten. 1542[_________Ost-Aulage 9. 5 Zimmer Flottes Gespann bestehend aus Pferd (7 jähr, braune Stute, Hannoveraner), gut erhalt. Jagdwagen mit Halbverdeck zum Abnehmen, Schlitten, Pferdegeschirr 2C. wegen Ausgabe des Fuhrwerkes (Bahnverbindung) zu verkaufen. Näh. in d. Geschäftsst. des Gießener Anzeigers. [1649 ^ochrrächüge Ziegen zit verk. V 01712] Große Mühlgasse 38. Ein transportavl.Hühncrstall, 1,60 zu 1,50 Meter groß, aus Holz, Wände 10 Ctm. dick, zu verkaufen. 01726 Lammfiratze 45, II. Wolfe späte grau gewölkt, Prachtner, größten Schlages, schöne Stehohren und Ringelrute, l^/,Jahre alt, nur gute Eigenschaften, gebe für den festen Preis v. 36 Alk. in gute Hände ab. Georg Feiling, Waldgirmes, Kirchslraße 163. [01703 In einem größeren Orte an der Lahn ist ein geräumiges [*“” Geschäftshaus in welchem schon über 30 Jahre ein flotlgehendes Kolonial- und Manufakturw.-Geschäst betrieben wird, unter günstig. Bedingungen sofort zu verkaufen. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. Nationale Lüttich (Belgien) um« ständeh. preisw. zu verk. Fast neu. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [1591 Verschließbarer Weinschrank zu verkaufen. 01656 __________Ludwigstraße 6III. Getragene, gut erhaltene |01671 Smen- iiiii) Iainen-iilklSet billig zu verk. West-Anlage 42, II. Sdtosstiündcäen! echte Rehpinscher (Alännchen) zu verkalifen. Schottstr. 21. [1647 neuer StMSMU Schöne 5«Zimmerwohuuug (I. Stage) mit allem Zubehör, Gas- tu Wasserleitung sowie Garten zum 1. April zu verm. Näheres Steiustr. 12. [778 5-Zinunerwohng. zum 1. April zu vermieten. Bleichstr. 21. [114 Die 2. Etage meines Hauses 5 Zimmer mit Zubehör (Kochgas) ist per l.April06 anderw.zuverm. Näh. Bleichstr. 29, p._______[93 Nordaulage 29 I. und HL Stock, 5 Zimmer, sofort zu oermieteiu Auch kann bei einem Stock Lagerräimte, Werkstätte und Pferdestatt mit ver- ntietet werden. Zti erfragen 85__________Löberstraße 10, L Stephaustraße 34 Eine schöne 5-Zimmerwohnung, der Neuzeit enlspr., mit Gas, Wasser u. Badezimmer per 1. April zu vermieteii._________________11609 Wegzugshalber ist der 1. Stock meines Hauses bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör per 1. Jult anderweit zu vermieten. Karl Eichmann [1485 Ederstraße 1 (Ecke Nord-Anlage) Schnlstr. 10 große 5-Ztmmer- Wohnung m. Zubeh., neu herger. per 1. Juli ober früher zu vernt. Näheres Neuen Bütte 15. 1543| L. Bernhardt. -4 Zimmer In meinem Neubau Große Mühlgasse 43 finb 3 Wohnungen mit je 4 Zimmern und Badeeinrichtung per 1. Juli zu vermieten. Näheres Schützenstr. 4. [1653 Edelste. 16, der Neuzeit enlspr. schöne 4-Zimmerwohng. (Mans.) m. Garten u. Bleichpl. sof. zu verm. Näheres daselbst park. [1467 Wilhelmstraße8 i|i Parterre- Wohnung mit 4 Zimmern, 2 Entresolzimmern, Bad, 2 Kammern u. sonstigem Zubehör versetzungshalber sofort oder spater zu vermieten. [1403 Näheres Frankfurter Str. 29. 4-Zimmerwohnung mit Zubehör und Gartenanteil zu ver- inieten. Stetnstraße 71. [276 Wohnuiig m schön. Lage, 1LSt., 4 Zimmer u. Kabinett,' Veranda u. Heizgas auf 1. Juli zu verm. NäheresLiebigstr.62, p. [1598 In hl Neubau Marburger Straße sind mehrere schöne, der Neuzeit entspr. eiliger. 4°Zimmer° Wohnungen m. gr. (Sarteimntetl zu vermieten. Die Lage ist vorzüglich für Bienenzüchter. [1618 Näheres Stephansir. 25, part. 01484j Geräum. 4-Z.-W. nt. Z. p. 15. April z. v. Cchitterstr. 23, II. z 3 Zimmer | 3-Zimmerw. m. Zub., Gartenant. u.Bleichpl. z.v. Weserstr.25. [1468 Ebclstr.28 ist im2.Obergeschoß eine 3-Zuninerw.p.April zu verm. 140.i Näh. Frankfurt. Str. 29. Schöne Atans.°Wohng.,3Zimm., 2 Kab., Gartenant., Bleichplatz ver l. ^lvr. zuverm. Asterweq55. [849 3-^immerwohuuug, Küche, abgeschl. Kowdor u. allem Zubehör per sofort zu vermieten. 480| Nord-Anlage 11, p. Stemslraße 10 ist die Mansarde mit 3 Zimmern, Küche u. allem Zubeh. für sofort zu verm. [73 Andr. Euler, Sreinstr. 11, II._ Schöne geräumige 3-Zimmet- ivohnimgen, neuzeitl. eingerichtet, per 1. April zu vermieten. 5291 Näheres Schillerstraße 26. 3-Zlmmerwohnung im Hinterh. an ruhige Leute per 1. April zu vermieten. Ludwigspl. 3. [1590 Mans., 3 Zimmer m.Zub. p. 1.4. zu verm. Frank'. Str. 43. [1350 3-Zimmerlv., Küche, abgezchl. Korridor u.all. Zubeh. per l.April zu vermieten. Kirchstr. 2. [1265 Wesersiraße 5 3-Zinimerivohnung mit all. Zub. Werkstatt, Garten usiv. perl.Akai oder später zu vermieten. 1277 Näheres Schillerstraße 16, p. Separate 3°Zlmmer-Wohnuiig int Hinterhaus per 1. April zu vermieten. Kirchenplatz 21. Ju Heuchelheim ist eilte schöne 3-Zimmerwohng. mit Erker und sämmtl. Zubehör zum 1. April zu verm. Herrliche Aussicht. Nähe d.Biebert.-Bahnh. 01711s Glasermeister Hahn. I L Zimmer || 2-Zimmer-Wohnung zu ver- mieten. Kirchenplatz 3, III. [01714 Schöne NZimmerwohnung nn Vorderhaus sosort zu vermieteii. 1549[ (Prünberger Straße 32. 2-ZlMiiierivohnung nebst Ziibehör an ruhige Leute zii oer- niieten. Seltersweg 8. [ 1495 Hübsche 2.Zimmerwohuung mit Zubehör zu vermieten. 01518| Marburger Straße 25. I Verschiedene | Skuöau BiSAk^itikjje 4ä n. d. n. Bibliothek, schöne Wohn, best. ails6—7 od. auch 8Zimmern nebst Badez. unb allem Zubehör zu oemtielen. 86 Zu erfragen Löberstr. 10 L «ttcestratze 27 [118 L Etage, 5 oder 6 Zimmer mit allem Zub. zum 1. April zu ver- mieten. Näheres parterre. Erster Stock per 1. April zu vermieten. Bruchstr. 6. [1658 Wohnung an rtih.Leule zu verm. Preis 15 Mk. Tiefenweg 10. [017ts 4 dimmer h. 'I Minehel per 1. April im 1. Stock zu vermieten. Gas, Wasserleitung und elektrisches Licht im Hause. Preis 480 Mk. jährl. Lindenplatz 12. Ataiisarbeilwohnung zu verm. Dr. Kübel, Bahnhofstr. 45. [1646 In meinem Hause Ecke etent- u. Weserstr. finb der 2. u. 4. Stock mit je 5 geräumigen Zimmern, Bab, Erker u. Loggia, Gas unb sonst, reichl. Zubehör per 1. April m verm. Näh.Schillerstr.26. [530 In menten l'teiibauien, verläng. Weserstraße, finb mehrere 3= und eine 4-Zilninerwohnung, 2. Stock, sofort od. später zu vermieten. 2051 Louis Hellmolb, Steinstr.31. gesucht. [1662 Markus Ba’’er. 2 Schuhmachergcfellen ünb 1 Lehrling gesucht. [01707 Th. Eisfeller, Hillebranbstr. 2. Eil! Lchteincrttiellc gcsilcht. 16141 Schillerstraße 26. Mädchen für Hausarbeit zum 1. April gesucht. [01710 Frau Pvstdirektor Schäfer. Suche zum 1. April ein [U17o9 tiichtißes Mädchen. Frau Amtsrichter Hirsch geb. Ploch Näheres Asterweg 84.________ ÄmMen ^Plockstraße^6, L Eine schöiie Manjarbenwohng. (3. St.) per 1. April l. I. an etnc kleine, ruhige Familie zu vernt. Näheres Leihgesteriier Weg 5 1605[___________bei Earl Heil. Frankf.Str.62, ll. eine 5Z.-W. Frankfurter Straße 127, 1IL eine 2°Zlmmer°Wohnung Stephansir. 27, IV. eine 2 Z.-W. zu vermieten. [1617 Nälteres Stephanstraße 25, vart. Geräum.Wohng. im Hinterh. z.v. 1371] Grimberg er Str. 36, II. Bautechniker | energisch u. zuverlässig, ailch als Ban'sührer für bessere Arbeiten nach atlswärts alsbalb gesucht. Offerten it. A. 387 an ttaasen- siein L. Vogler, A.-6., Gießen erb. StiijüiHOtrljoniilfliiüft' ßtj. 01684| Neue 2l«geuiliuik. LOHnlnAlgeielle ESc'^lno gesucht. Neuen Bäue 15. [1607 Ziingcres Äc 01551| Lndwigsiraße 12, I. Eine ordenttichr, remlicyc Lauf- sran ob. Mädchen sof. gesucht. (1545 ______Grünberger Streite 24, H. dnnttl. jünzeres WiM sogleich ober später gesucht. 1608) Liebigstr. 83, part. Zimmer und Küche zu ver- nueten. Seltersweg 56. [1482 \ Möbl. Zimmer | Schön mobl. Zimnier sofort zu vermieten. Asterweg 19,1. [01629 Schön ntöbl. Zintmer zu Denn. 01646| Bahnhmstraße 35, IIL Kt., euls. uiübl. Zimmer zu ver- mieten. Steinstr. 65, p. [01637 Schön niöbl. Zimnier zu verm. Dammstr.34, Eckeb.Norbanl. [„„ Mödl. Zimmer zu vermieten. 1214]________Neuenweg 50. Schön möbliertes Zimmer zu vermiet. Dammstr. 32, I. [1153 Frbt. inöbl. Zimmer (2 Betten sofort zn vernt. Neustabt 45. [1083 Sattler und Mädchen für bauernde, lohnende Beschäftigung gesucht. Fröhlich & Wolff Mechanische Segeltuchwebcrei _______Cassel. [ssv, Geübter Bogen Einleger gesucht. [1656 Buchdruckeret I. Weinert. AUißkr Äiilhhlilü'c perfekt in Büaoz und Äbschluß, mit Prima-Zeugn. u. Referenzen, sucht LedenSstellc. Angebote u. Vtr. 01610 an den Gießener Anzeiger erbeten, Aushilfe o.Laufsl.[auf halbe u ganze Tage ges. Bahnhofstr. 57, IIL 01T,T Zwei Mädchen mit gut. Ernpf., im Kochen u.Hausarb. grünbLeri^ suchen Stelliing auf bald. [01724 Frau Wetßenbach, Sonnenstr. 33, süchtiges Mädchen sucht Stelle auf gleich. [01723 Frau Weißenbach, Sonnenstr.32. Gilt möbl.Wohn- u.Schlaiz. z.v. 1366] Näheres Liebigstr. 62, p. 01700] Schort ntöbl. Zimmer sof. M verm. Bahnhofstr. 12, III. lLtni.ntöbl^Zunm. m. ob. ohne Peils. zuverm. Grünberg. Str. 15. [01604 Schön möbl. Zimmer zu ver- mieteli. Plockstr. 6, I. [1118 JLj&den etc. | Kleiner Laden zu vermieten. 016051______Neuen Bäue 5. Vflhftt tn dem fett Jahren ein ■vulUll Barbiergesch. mit Erfolg betr. ivnrbc, mit ob. ohne Wohng. zu verm. Walltorstr. 8,1. [o:^ In mctuem Neubau (Neuenweg 50) Laden mit Wohuuug zn vermieten. [89 _______Bäckernicister Deibel. 795] Schöiie Lagerräume und leeres Zimmer zu vermieten ______________Norbanlage 13. M Werkstatt 1211]___Stcinstraße 38. Eineschöne,geräum.Werkstätten für jeben dnnbroeifer geetgriet, sowie ein Pserdcstall mit Heu- boben in Alirte ber Stabt "als- balb zii vermieten. [01720 Näheres Bahnhofstraße 11. Kl., rnh.Familiesuchtperl.Juli nicht sehr weit v. Bahnhof hübsche 5-Zimmer-Wohuuug. Schriftl. Angebote unter 01722 an ben viieß. Anzeiger erbeten. Eine Wohnung von 5 bis 6 Zimmern für 1. Juli von einer Dame gef. Ludwigslr., Lubwigs- platz unb bereit Nähe bevorzugt. Näh. Lndwigstr. 18,1. [1570 Die Haupiagetüitr Giessen einer ersten deutschen Feaer- Versichermigs - Gesellschast mit 9lcbcnbrond)en soll neu besetzt werden. Inkasso vorhanden, höchste Provisionen. Herren, die über einen großen Bekanntenkreis verfügen, belieben schriftl. Meldungen unter 1669 a.b. Gießener Anzeiger einzureichen._______________________ Schncidcrgkselle unb Lchrting gesucht 1572 Friedrich Heibcrishauscn, Lollar. Hlösser »r Nieter für Eiseiikonstruktion bet hohem Lohn für dauernde Beschästiguitg gesucht von [nn11/,; Sein,LctWuMo.,A.Hi Brückenbau Düsseldorf-Oberbilk. Jüngere Arbeiter zn Ostern, auch früher, gesucht. 1611] I. Barnaß, Schilletfir.18. Hausdurfche 15—16 Jahre alt, gesucht. [1525 Fr. Hennings, Seltersweq 14. Hausbrrvsche zum 2L März gesucht. [Bie/, A6te Kiinik. Jillizer, träft. Äiirsche gesucht. [1638] Marktplatz 21. Ein jüngerer Haus bursche gesucht. [1661 Markus Baues*. Hausimrsche gesmtder, kräftiger, vom Lande, gefucht. [1651 H. F. Nassauer» Neuenweg 15. Bürschchen für leichte Arbeit gesucht. li. Kühn, Papierhandlung Seltersweg36. [1663 gegen Vergütung für mein Kontor gesucht. [1666 ?erd. Burk, Kuastmühle Ähliftt-Lchllij gesucht. [01721 6. Flett, Teufelslustgärtchen 22. JLefeWteg; mit Einjähr.-Berrchtigung aus achtbarer Familie für hiesiges Bankgeschäft gesucht. Schriftl. Meldungen unter Nr. 1564 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.____________ braver Juage in die Lehre gesucht 1573 Angttst Schmidt, Schlosser ____________Wieseck.__________ Einige Lehrlinge gegen Vergütung gesucht. 1574 Friedrich Krogmanu, Schlosserei und Kassenschrank-Fabrik. Sohu achtbarer Eltern als Xushrling in meine Bäckerei gesucht. [1222 Wilhelm Löber, Walltorstraße. tz^ehrliug geg.wöcheiitl.Vergütg. gesucht. Fi Hewel, Bildhauerei 1207] Grülibergcr Straße 7. ^raver Junge tn Die Lehre gesilcht. I. Ätzbach, Marmor- unb Steimnetzgeschäft, verbunben mit Bilbliauerei._____________[952 Tüchtige Weitz - Näherinnen, sowie Lehrmädchen für dauernd gesucht. Frau E. Schott, 01598 Stciustraße 82, II. Steuerberufungensoivie sonst. Reklamat., Eliigaben, Bittschriften u. Gnabengesilche tert.,,Bureau Universal." Inh. Karl Weltzel, ni9a] llteuen Bäue 9II________ SMthckir-KaMl an I. Stelle zu 3’/< und 4 Proz. vermitteU Adolf Schmidt, 01325] Lanbgrafelistra^e 5, L Immobilien unb Hypotheken, HyPihekeü-KHiilll an 1. Stelle 60°/o Ortstare zu S7.°/o 15Ö7 Mk 40000 an 1. Stelle zu 4°/„ Mk. 10 000 an 2. Stelle sofort, Mk. 14 000 an 2. Stelle per lHuk06 Mk. 5 000 an 2. Stelle per l.JutiÖö Gießm J.NoseNthal,Bismarckflr.lO Hypotheken- und Immobilirngeschäft. 10 W La-lil, weg zu verpachten. 01717 Näheres Steinfiratze 42, III. Ein Geschäft für Damen passend, zu übernehmen gesucht. Mercerie oder Modewaren- brauche bevorzugt. Schriftl. Angebote unter 1670 an den Gießener Anzeiger. Verloren ein neuer roter Ledrr-Pantoffcl (FrankfurterStraße—Wilhelmstraße). Adzuqebcn Wilhelmftrahe 22. gegr. 1846 Seiten MtiW T Moilller-Riege v7/nl Der Vorstailb. ' G. K. V. 1885. Dormerötag, den 15. Marz, abendS 9 Uhr: v“/e Geiim!-VersüMlW im Vereiuslokal. Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Borfiarrd. SM-Ttate Giern Direktion Hermann Steingootter Freitag, den 16. März 1906 15. Freitag -Abonn.-Vorstellung Sie NeMmWley Schauspiel in 2 Aufzügen von Björnson Hierauf: Der zcAiillilhe KlüMifsör Satirischer Schwank v. Comteliu« WWMMW WWWKM Meiik dttztten 4 vermieten 3i