156. Jahrgang Erstes Blatt Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gehen Pie heutig!? 'Nummer umfaßt 8 Leiten. wertem roicbtujiren -jilciß Statistiken folgende Ta<- 6anbei in diesem Hafen i. I. 1904 beteiligt mit 32 Prozent, Spanien mit 28.75 Prozent, Frankreich mit io Prozent, Trutsch- 1904 226 000 t (3 800 000 fr) 89 000 t (3 800 000 fr) 69 000 t (1 180 000 fr) 1903 160 000 t (5100 000 fr) 49 0001 (3 000 000 fr) Baiern und das Heer. München, 15. Jan. Tie K a m nt e r der Abgeordneten setzte heute die Beratung des Militäretats fort. Kriegs Minister Freiherr v. Horn kommt auf die vom Abg. Geiger (Ztr.) gestellte 'Anfrage zurück, ob zur Ernennung eines Militär- anWalts beim bayerischen Senat des Reichs- diePost Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Beslellg. Annahme von Anzeigen iiir bie Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg. Verantwortlich iür den polit. und allgem. Teil: P. Witt ko; iür „etabi und ßanb* und .Gcrichlssaal^. Ernst Heß', iür den An- zeigenteil: Hans Beck. sulats: „In T e t u n n gehört der Handel fast g a n ;T b e n E n g - ländern. Für Tanger, dm bei iveitcm^wichtlgitcn matz von Marokko, belle: England Frankreich Deutschland Für Tanger, , gibt der Vergleich der Dienstag 16. Jamrar 1906 Bezugspreis: monatlich 75M., vierteb- jährlich Älk. 2.20; durch Abhole-- ii. Zweigstellen monatlich 6a Pf.; durch Kkkamttmachmg. Vetr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Inheiden. Mittwoch, den .31. Januar 1906, vormittags von v l/. bis 10 1/4 Uhr findet im Gemeindehaus zu Inheiden die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung der ganzen Gemarkung Inheiden statt. Die Wünsche sind schriftlich — mindestens auf V2 Bogen — einzureichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen und sollen genau angeben, welche alte (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Griindstücke zusammengelcgt und in welche Gewann die neuen Grundstücke gelegt werden sollen. Wünsche, welche in dem oben genannten Termm nicht vorgebracht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Friedberg, den 10. Januar 1906. Der Droßh. Feldbereinigungskommissär: Spam er, Kreisamtmann. Las Handwerk. ~ Seit dem Tage, da Kaiser Wilhelm in Tanger tm Land ging, ist die Affäre da. Was sie alles gebracht hat, brauchen wir nicht aufzuzählen, es genügt der Hinweis *iuf die altbekannte und nicht mehr bestrittene Tatsache, Latz es im Laufe des Sommers 1905 nur mehr eines kleinen Anstoßes bedurft hätte, einen Weltkrieg zu entfachen. Wäre Telcasss nur eine Woche länger im Amt geblieben, so hätten Wir heute wohl seit langem den europäischen K'rieg mit «all dem unendlichen Jammer, das in seinem Gefolge er- Icheinen mußte. Ein glücklicher Zufall wollte es, daß der Chef des französischen Kabinetts besonnener und der schweren lVerantwortung sich mehr bewußt war, als sein Minister des Aeußern. An diesem Haar hing der Frieden. Die Situation ist besser geworden, das läßt sich nicht verkennen. Unser Verhältnis zu Frankreich ist nicht mehr so feindselig, wie es war, unser Verhältnis zu England hat sich mit dem Augenblick gebessert, da das imperialistische Kabinett von dem liberalen abgelöst wurde. Aber man mußte blind sein, wollte man die Gefahr übersehen, die trotz -allem über uns schwebt. ..... ES ist jetzt erst bekannt geworden, daß man französischer- feits die Absicht hatte, Re voll früher nach Algeciras zu schicken, und ihn einen kleinen Abstecher nach Tanger machen zu lassen. Im jetzigen Stadium der Angelegenheit wäre darin eine ernste Tem 0 nftrat io n gegen Deutschland zu finden gewesen — schon daß man diesen Gedanken dachte, zeigt, daß wir uns über Frankreichs Sxty tung keinen Illusionen hingeben dürfen. Man hat sich mit Mh und Krach zu der Konferenz drängen lassen, aber man scheint nicht gesonnen, auf Vorteile zu verzichten, die nun einmal nicht im Einklang stehen mit dem Madrider Vertrag. Tie Rückendeckung, die man bei diesen Forderungen an England, auch an dem jetzigen englischen Kabinett hat, steift den französischen Eigensinn, und wenn die deutschen Vertreter pest bleiben, lueim insbesondere die Polizeifrage in einem Sinn gelöst werden soll, wie Frankreich es wünscht, dann ist Anlaß genug gegeben zu Zwischenfällen und Unstimmigkeiten. Tie Vorrechte, die Frankreich heute beansprucht, können ihm nicht ohne weiteres eingeräiimt werden, die französischen Wünsche nach einem Handelsprotektorat über Marokko sind unerfüllbar. Und doch ist bekannt geworden, daß die französische Handclswelt immer noch eine Art von Monopol für Frankreich erwartet, ja für gewiß hält. Wie wird sich dieses Dilemma lösen lassen, ohne die Interessen der anderen Staaten zu gefährden? Vor allem die Interessen Deutschlands? Es ist leider nicht in Abrede zu stellen, daß unsere Regierung sich in Algeciras ziemlich isoliert finden wird. Mas man aus Italien gehört hat, klingt nicht nach einer unbedingten Uebereinstimnmng mit dem deutschen Bundesgenossen: die alte Liebe für Frankreich macht sich in Nom für uns recht unangenehm bemerkbar. Bon England weiß man ganz genau, wie seine Telegiertcn sich verhalten werden, und über die Absichten der Verein. Staaten ist man so wenig informiert, daß daran einige gedenken liegen müssen. Aus Rußland kamen recht un- liebenswürdige und unhöfliche Worte für die deutsche Regierung — zum Tank für die bewiesene strenge Neutralität' im russisch-japanischen Krieg und für sonstige land mit 11,5 Prozent. , , „ In Larachc gehört die Halste des Handels Eng- l anv mit entern Wert von 4 918000 Fr. Im übrigen enetayt die Einfuhr Frankreichs 1 950 000 Fr. und die Deutschlands 1 300 000 Fr. an Wert. Ebenso nehmen die Engländer die erste Stelle ein in {Rabat (3 Mill. Fr.), dann folgt FrcrnV- rcich (2V? Mill. Fr.) und Deutschland (600 000 Fr.). . Llehnlich sind die Verhältnisse in den übrigen »aren: Ga 1 a^ Bianca: England 4V3 Mill, frr., Frankreich 02M000 Fr., TeutsMand 980000 Fr.: Mazagan: England 7 600000 Fr., Frankreich 1600 000 Fr., Teutsck'land 250 000 Fr «noch untiw Belgien: 310000 Fr.); Sasi: England 3700000 Fr., Fran reich 1 200 000 Fr. (ebensoviel hnc Belgien), Deutschland 150 000 Francs: Moqador: England 3 800 000 Fr.., Frankreich 2 800 000 Fr., DeutscUand 450 000 (und Belgien 250000 $r.), Wbei alle diese Zahlen den Wert der Einfuhr präsentieren. Wenn man zusammenfasfend diese Jmportziffem in Marokko für England, Frankreich und Deutschland vergleicht, diese Ziffern, welche den Wert dieses Landes als Absatzgebiet europäischer Industrien darstellen, so kommt man zu folgendem Ergebnis. Die Summe des Imports erreichte für die genannten drei Mächte im Jahre 1904 insgesamt einen Geldwert von 52 700 000 fr., von denen 31 300000 fr. auf England, 17 500000 auf Frankreich und 4 900000 auf Deutschland kommen. Die deutschen Interessen wären also sechs Mal geringer als die englischen und vier Mal geringer als die französischen. In der Tat betragen Einfuhr und AuSfuhrDeutschlandL zusammen nur den zehnten Teil des marokkanischen Handels. Es scheint wahrlich nicht, als ob dieser Tatbestand den Anspruch Deutschlands, das politische und ökonomische Los des Landes zu regeln, rechtfertigen könne". Diese Zahlen geben ja gewiß zu denken. Dabei ist aber doch zu berücksichtigen, daß solchen statistischen Nachweisungen immer nur bedingte Zuverlässigkeit innewohnt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß englische Häfen vielfach DurchgaugS-Sati onen für deutsche Handels- sen düngen sind. In England aber rechnet man alles, was in dortigen Häfen verladen wird, zur englischen Ausfuhr! Demnach also gäbe die obige Statistik durchaus kein absolut sicheres Bild von dem Marokkolande der drei ge:tannten Eroüwciclü^. Eichener AM General-Anzeiger w Militärgerichts die Zustimmung des datier» noU wendig sei, wie der frühere Kriegsminister Frhr. v. MÄ behauptet hatte. Ter Kriegsminister erklärt: "Aach § 1 Gesetzes ernennt der Kön 1 von Bayern den Präfix deuten, die Räte und den Militäranwalt. So smd denn auch sämtliche Ernennungen ohne die Zustimmung deS Kaisers erfolgt. Mein Vorgänger hat sich geirrt. Geiger dankt dem Kriegsminister für feine Antwort, dagegen sei der Minister über die staats reck) tlichen Bedenken- bezüglich der Verwendung bah er. Truppen bei' Manövern außerhalb Bayerns hinweggegangen. Tie bayerische ’^lhnnee sei im Frieden ein geschlossenes Ganzes und es dürfte auch fein Teil auch nur vorübergehend unter eine andere Militärhoheit gestellt werden. Ter Eid, den die Truppen dem König allein leisten, könne nicht transferiert werden. Wenn ein preußischer Oberbefehls-, Haber einem bayerischen Obersten Befehl geben wurde, eine Aufgabe zu vollführen, die die Truppen in große Gefahr bringe, müßte der bay erisch e Ob erst den Gehorsam verweigern. v. Boll mar (Soz.^ macht gleichfalls Vedenken gegen' die Verwendung bayerischer Truppen bei preußischen Mar, növern geltend. Ter Kriegsministe r erwidert: Wenn ein bayer. Truppenteil im Manöver unter einen preußischen Kvmman- bcnr gestellt werde, so handle es sich nicht um eine Unter* stellung unter die Militärhoheit des Königs von Preußen. Tie Militärhoheit umfasse ganz andere Tinge. Seit langem! fänden derartige für die kriegsmäßige Ausbildung unent* behrliche, gemeinsame Uebungen statt. Bayern schicke jährlich viele Artillerieoffiziere auf die größeren preußischen Schießplätze, weil derartige Einrichtungen in Bayern fehlen. Tie Qcmeiitfamen Manöver feien unbedingt nötig. Wenn es der Prinzregent nötig fände, bayerische Truppen mit anderen zusammen üben zu lassen, so sei die Sache doch in Ordnung. A'bg. v. Daller (Ztr.) bleibt dabei, daß die staats rechtliche Frage nicht gelöst sei, ob ein bayerischer Offizier, der einem preußischen General ungehorsam sei, verurteilt werden könne. Abg. Casselmann (lib.) betont, daß die Abkommandierung im militärischen Interesse liege und daß es keine staatsrechtliche Bestimmung gebe, die dem widerspreche. Daß ein bayer. Offizier nicht gehorr e, werde nicht vorkommen. Ter Prinzregent behält Die Militärhoheit und überträgt die ihm zustehende Kommandogewalt nur für einen be* stimmten Zweck einem preußischen Gmeral. Wohltaten. Graf Tattenbach und v. Radowitz werden keine leichte Arbeit haben. Wir sehen der Kvnferenz nicht mit frohen Gefühlen entgegen. Ihre Tauer wird deutscherseits auf etwa zwei Monate berechnet — wenn alles glatt verläuft. Das aber ist gerade die große Frage. Was wird beim, wenn m an sich in Algeciras nicht zu einigen vermag? Wenn Frankreich und England nicht nachgeben? Wenn man in Algeciras nur bestätigen lassen will, was man erst im französisch-englischen Marokkoabkommen heimlich sich zu nehmen entschloß? Man darf sich nicht verhehlen, daß diese Frage ernst, sehr ernst ist; von ihr hängt es ab, ob Europa Frieden haben wird ober Krieg. Deutsch- land ist zu weit gegangen, um die Flöte plötzlich auf den Tisch zu legen, und bie übrigen .Konzertanten allein weiter musizieren zu lassen. Tas ging, als es sich um Kreta handelte. In der Marokkofrage den Krebsgang anzutreten nach allem, was bisher geschchen ist, das wäre für uns unaeheuer demütigend. Wir wollen hoffen, daß diese Frage gar nicht erst an die verantwortlichen Manner Deutschlands herantritt, und daß sich die Dingo glatter abwickeln, als man jetzt leider befürchten muß. Wer rosig liegen die Tinge nicht — wir haben schwere Monate vor uns! Hoffen wir das Beste, hoffen wir vor allem, daß auch das Ausland sich der Verantwortung bewußt ist, bie es auf sich lädt, wenn es mutwillig und freventlich eine Krise heraufbeschwört'. Neber die Einfuhr in Marokko im Jahre 1904 macht uns Herr cand. geogr. L. W. in Gießen inte» restante und überraschende Mitteilungen. Er schreibt im§: „Der Handelsbericht des englischen Konsuls in Marokko ist soeben veröffentlich worden und gibt interessante Aufschlüsse über die Handelsbeziehungen, welche die verschiedenen europäischen Mächte dorthin haben. Ein Vergleich der Statistiken führt inbezug auf Deutschland zu dem Schluß, daß es fast überall, dh. fast in allen Häfen Marokkos, sehr weit hinter England und Frankreich zurückbleibt. Der Handel Marokkos vollzieht sich fast ausschließlich durch die Häfen Tctuan, Tanger, Larache (El Arisch), Rabat, Easabianca, Mazagan, Saffi und Mogador. Folgendes sind in Kurze die statistischen Angaben dcs britannischen Kon- Deutsch-euglische Friedensverfichermrgen. Berlin, 15. Ian. Tas von der Handelskammer Berlin heute abend veranstaltete Festmahl gestaltete sich zu einer lebhaften Kundgebung für die Festigung der deutsch-englischen freund- chaftlichen Beziehungen Ter Präsident der Handelskammer von Berlin, Gey. Kom.-Nat Hertz, wies auf die Jahrhunderte alten verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem deutschen und dem englischen Herrscherhause hin und sprach im Namen der Berliner Handelskammer den Wunsch aus, daß die Freundschaft zwischen England und Deutschland nie gestört werden möge. Tie Rede klang in ein Hoch auf den König von England und Kaiser Wilhelm aus. Ter englische Botschafter sprach in englischer Sprache. Er könne auf eine lange Vergangenheit in Deutschland zurückblicken. Er habe deutsches Wesen kennen gelernt und wisse, daß dns deutsche Volk ein friedliches Volk sei, das feine eigenen Wege ginge, die zur Blüte führten.. Tas solle ihm niemand neiden. Er wünsche, daß der riesige deutsche Handel weiter wachse und blühe. Er schloß mit einem Hoch auf die Berliner Handelskammer. Neichsiagspräsident Graf B a 11 e ft r e m dankte den versammelten Kaufleuten für die Einladung und führte aus, alle vernünftigen Leute strebten immer die herziichstLu und freundschaftlichsten Beziehungen zu England an. Im Reichstage glaube niemand, daß wir mit England in ernste Miß- helligkeit kommen können. Für die Zukunft bürge schon die Vergangenheit. Er erinnere an Marlborough, Prinz. Eugen, Blücher und Wellington. Tie Welt sei groß genug für deutsche und englische Kaufleute. Tas heutige Verbrüder-- ungssest beweise, 'daß die Berliner .Handelskammer ihr „SoertV' auf dem rechten Fleck habe. Sie lebe hoch'. Der Vizepräsident der Londoner Handels» kam vier befürwortete seinerseits ein herzliches Einvernehmen der beiden Völker und knüpfte an seine eigenen guten Erfahrungen in Denftchland an. , KoMrsche Tagesschau. KriegSgerüchle an der deutsch-französischen Grenze. Man schreibt uns aus Metz, 15. Januar: So auffallend ist drüben an der lothringischen Westgrenze und selbst im Elsaß von einem bevorstehenden Kriege noch niemals die Rede gewesen, wie gegenwärtig. Wie weit angesichts der Marokkokonferenz die lothringische Bevölkerung bereits beunruhigt ist, zeigt u. a. der Andrang, den die hie» sige städtische Sparkasse seit einigen Tagen auszuhalten hat. Am letzten Freitag 5. B. war das Kapital von 20 000 Mk., das dem Kassierer zu Auszahlungen täglich zur Verfügung sieht, schon vor Schluß der Geschästssümden vergriffen. Alle. Beruhianngsreden fruchten nichts, die Leute wollen ihr Geld heraushaben, obwohl es ihnen unbedingt sicher angelegt ist/ Aehnlich ergeht es auch dem Kreditoerein für Lothringen. Dort verlangten die Leute ebenfalls in größerem Maße als sonst ihr Geld zurück. Daß die Spareinlagen der Kriegs- gerächte wegen abgehoben werden, ergiebt sich aus dem Veröd 0001 ( 933 000 fr) ------ Ist Bezug auf den simincngchalt war England an dem ZUM 16. Januar. In einer kleinen spanischen Hafenstadt tritt heute die Marokkokonferenz zusammen. Tort, in Mgeciras, wird entschieden über den Weltfrieden, nicht nur über die Zukunft des scherisisckien Kaiserreiches. .Tie Diplomaten, die da zusammentreten, h-aben in erster Linie die Aufgabe, dnen Krieg zu vermeiden, erst in zweiter kommt bann die Qiniqung über MaroFto und dessen „offene ^ur". Europa hat Lampensieber. Es nutzt nichts, daß die Veschwichtigungshofräte allerorts die beste und ^verficht- kichstc Stimmung zur Schau tragen, es nutzt nichts, daß der deutsche Botschafter v. Radowitz diese zuversichtliche Stimmung einem französischen Journalisten in die R-cber diktierte, das Lampenfieber ist da, bie nervöse Erregung, die schon seit Monaten die ganze ^ulturwelt in Spannung hält, ist bis zu ihrem Höhepunkt kgestiegen. Man kannte sich in den letzten Tagen kaum mehr stus vor Interviews und gewichtig sich gebenden Preg- ciußerungen. Allzuviel Köche kochten an dem Marokkobrei herum, and von allzuviel Seiten hat es Borschläge und' Kundgebungen geregnet. Tas ist nicht aut und erschwert den Leuten, die da unten sehr ernste Arbeit zu tun haben, Nr. 13 Erscheint tSgltch außer SomuagS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien. Möller viermal in der Woche beigelegt. fRotationSbrud u. Verlag der Brühl'schen Unwers.-Buch-n. Stein- druckeret. 9L Lange. Redaktion, Erveditio« und Druckeret: Schulstratze 7. Redaktion 112 Verlag u.Exved.^Ebl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Bier Tornrenstrake 22. I 15. bis Magazinen achlch Kit in pracht- erntete* e ve-epüW. iMoration. t906. nitsgeri^. ’z-rinei^ rtbnettf* rmteyrn ei Laubach. nach Zusanunenktm ^sernerberg von fyreieiifeen : M Scheiter, 12b Prügel, 11, Alteuhau uud Sichel» d Prügel H RL, 18 Stöcke, eifer. Keifr tntb 51aicl» ukbach 2: 1 Sichenstamin 1 Tränkbach 1 vud Alten» er Ur. 2 ausgeschriebene gegen 2 Uhr am Feuer d. ZS., nach Zusammen» ST.MS8 WWw D / gerttNg» i« sch« 1906. s^chin,^ 600 rm 68 n» Zusaimn^r^ chttsig. gust P' ; Ferdinand ; ft-31u9e,t ilt langen der Sparer, alles in ®otb zu bekommen. Banknoten 'werden nirücfqeroiefen. Und noch ärger wie in Lothringen grassiert jcnfettS der Grenze die Krieg 8 furcht. In den französischen Grenz- kantonen befürchtet man, Gott weisi weSbalb, einen tteberfall non Seiten Deutschlands, und die Stimmung gegenüber den Deutschen ist, wie Reisende versichern, nicht die be te. Dem in Nancy erscheinenden „Eclair de l'Est" wird hierüber berichtet: „In Nancy und Umgegend kursieren die verschiedensten Gerüchte Tie einen sprechen von einer Mobilmachung von 9 Reservebassen be? 20. französischen Armeekorps für den 15. oder 18. Januar, andere aber lieber erklären, baß du. Mobil nnachnna für einen der beiden obengenannten Tage sich ans ganz Frankreich erstrecke. Weniger ^ssimistisch veranlagte Rersonen Schranken fick ans die Porheisage einer einfachen Mob'lmach- nng sämtlicher aktiver Trrmven des SO. französischen .srmee- korps Obsckwn auch bei der kehlen Version noch uberlrmheu tofrb ist sie in der Hauvnache dock' begründet. Seit etlicher finden allwöchentlich teilweise Mobilmachungen statt: letzten Freitag waren es 3 Batterien d-'s 8. Artillenereqcments, du- mobilisiert wurden. Wir wissen, daß Ordre gegeb-m wurde, sich bereit zu halten. In beit ^mHene- imb ^entern erhielt ber-stS jeder Mann sein Vferd siir den Kinegssall i-ngewiesen. Tie Mäntel sind gerollt und die Soldawn haben sämtlich ihre Kriegsmrnftnr in 5? 7v-u. so dast r.c Tcbcrt Augenblic. »um Ansrücken bereit sind. Das Militär bleibt.so lange knege- bereit, bis die Marofkoanaeleaenb.'kt ihre dch-iiitwc Erledigung gefunden bat. Es riecht stark nach Pulver." , So weit das französische Blatt. ES ist, rote schon gesagt, schwer zu entscheiden, worauf diese übertriebenen KriegS- qerüchte eigentlich zurückzuführen sind. Vielleicht kann man sie mit der rein zufälligen Tatsache erklären, daß augenblicklich sowohl auf deutscher, wie aus französischer Seite militärische Hebungen an der Grenze stattsinden. Doch mag dem fein, wie ihm wolle, interessant ist und bleibt die Tatsache, daß man bei dieser Gelegenheit von so manchem Elsaß-Lothringer, der sich mit dem Anschluß an Deutschland noch recht wenig angefreundet und seine alten Sympathien für Frank- reich bisher sorgfältig bewahrt hat, jetzt unumwunden die Versicherung auSsprechen hört, daß ihm alles lieber sei als ein neuer Krieg. Das ganze Wirtschaftsleben hat sich eben heute den neuen Verhältnissen angepaßt, und der praktische Elsaß-Lothringer weiß sehr gut, welche Störung des Wirtschaftslebens mit einer neuen kriegerischen Bewegung unvermeidlich verbunden sein wird. Man kann heute wohl ruhio die Ueberzeugung aussprechen, daß sich im Elsaß kaum ein einziger Mensch findet, der für eine Umwälzung der Verhältnisse wäre, falls sich jene nur unter dem Opfer eines Krieges vollziehen könnte, desien Ausgang niemand vorauSzusehen, helfen Folgen kein Mensch zu berechnen vermag Deutsches Reich. Berlin, 15. Jan. Bei den zwi giosen Abendunterhalt- angen beim Kaiserpaar wird ic(*t mit besonderer Bevorzugung die Frage der Reform der M ö d ck— n s ch n l b i l d u n g erörtert. Ter Kaiser bezeigt nmierdincis sehr lebhaftes Interesse für diesen Gegenstand und bespricht ibn vielfach mit Fachleuten. — Tie Kronprinzessin Cäcilie beabsichtigt nach ihrer Niederkunft sich zur Kräftigung ihr's Gesundheitszustandes nach A b a z z i a zu begeben und dort längere Zeit Aufenthalt zu nehmen. — Tas Abgeordnetenhaus bat heute zunächst den Staatsvertrag mit bm Staaten d^sheslisch-thüringi- schenl Lotterie-Derbandes imb mit Neuß j. L. ange- b o m m e n , wonach diese Staaten ihre Sonderlotterien zu Gunsten Brennens geaen eine Rente aufgeben. Hierauf wurde die erste Leinna d"s CFMfä fnTfnpf*4^. Kolonialpost. Berlin, 15. Jan. In einem Gefecht in S ü dwest - afrika sind Leutnant v. Ditfurth und zwei Reiter gefallen. Ausland. .Stockholm, 15. Jan. Der Reichstag wurde heute vom König mit einer Thronrede eröffnet, in der zunächst festgesteslt wird, daß den gefahrdrohenden Tagen des vergangenen Jahres ruhigere Zeiten gefolgt und daß die Beziehungen zu den fremden Mächten befriedigend sind. In der Thronrede werden b'mn Vorlagen angekündiat betr. Erweiterung des Wahlrechts zur zweiten Kammer, Afters""rsich-?rung, Erhöhung der Ausgaben für Heer und Marine und anderes. Brüssel, 15. Jan. Zn der neuen Ehe des Königs Leopold wird gemeldet: Der König h"t seinem im Dezember geborenen^ Sohn den Titel eines königl Prinzen verliehen. Ter König gab seinem Neffen die Versicherung, daß der aus seiner morganatischen Ehe entsprossene Sobn keinerlei Thronansvrüche geltend machen würbe, auch wenn er den Titel eines Prinzen tragen würde. Gleichzeitig aber behielt sich der König Jbor, diesem seinem Sohne die Nachfolge als Be Herr schar desKwngostaates zu sichern, was bei dem Prinzen Albert große Enttäuschung bervorgerufen habe. Schließlich aber sei auch über diesen Punkt zwischen dem König und seinem Neffen eine Einigung zustande gekommen. Konstantinopel, 15. Jan. Wie verlautet, ist Marschall Fehmi Nascha in einem Kvmpf mit den Aufständigen in fernen gefallen. Newvork, 15. Jan. Generalleutnant Eh af fee legt sein Amt als Chef des Generalstabes nieder. Sein Nachfolger ist General B a t e s. Washington, 15. Jan. Ter Vorsitzende der Handels- tnarine-Kommission im Senat legte heute im Senat den Bericht des Sonderausschusses des Generalstabs trr Vereinigten Staaten fror, aus dem erhellt, daß für den Fall eines ausländischen Krieges der für Truppentransporte geeignete Teil der Handelsflotte auf das 21/2 fache seines Bestandes vermehrt werden müßte, um die Vereinigten Staaten zu befähigen, den erstenSchlag zu führen, was im Kriege immer wichtiger würde. Ter Bericht spricht sich dafür aus, zur Erbauung von 12 Knoten die Stunde laufenden Schiffen zwischen 5600 und 5500 Tannen 11t ermutigen ßin Mtevtal in Ausstand. Gestern knrz nach Schluß der Redaktion erhielten wir folgendes Telegramm: Tschernigow, 14 Jan. Heute wurde der Provinz- ßouüerncur Chwostow, als er im Wagen mit seiner Gemahlin von der Kathedrale zurückkehrte, durch zwei in den Wagen geschleuderte Bomben schwer verwundet, während seine Gattin leicht verletzt wurde. Ter Täter wurde verhaktet. Nach den heutigen Meldungen ist dieses Attentat nach Angabe be§ verhafteten Täters im Auftrage der Kampfes- organiiation der sozialrevolutionären Partei verübt worden. Die Mitschuldigen des Verhafteten sind entkommen. Der Gouverneur Chwostow ist am Kopfe schwer verwundet, doch liegt keine Lebensgefahr vor; aber es wird kaum gelingen, daS linke Auge zu retten. Die Frau des Gouverneurs, eine geborene Fürstin Dolgoruki, die ihren Mann begleitete, ist seicht verwundet. Der eine der Attentäter, der selbst verwundet wurde, ist durch den dem Wagen folgenden Gefängnisdirektor arretiert worden. Der Verhaftete verweigert jede Auskunft über seine Persönlichkeit. Sein Komplice, ein junges Mädchen, konnte bei der entstandenen Panik entstiehen. Aus SiuSt UNS Land. Gießen, den 16. Januar. ** Personalien. S. K H. der Großherzog haben den Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Starkenburg Otto v. Pfister zum Landrichter und den Gerichtsassessor Dr. Paul Krug aus Mainz zum Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Starkenburg ernannt. L. U. Landes Universität. Der Privatdozent an der Universität München, Dr. Albert Jesionek, hat einen Ruf als außerordentlicher Professor für Haut-und Geschlechtskrankheiten an die Landesuniversität erhalten. ** Einbruch. In verflossener Nacht statteten Einbrecher einer Villa in der W i l h e l m st r a ß e einen Besuch ab. Gestohlen wurde eine alte wertvolle goto, tzerren- uhr, auf deren Rückdeckel eingraviert in Relief dargestellt ist: „Ter Verkauf Josefs durch seine Brüder", ein silberner Löffel und 5 Mk. in Bar. Anscheinend hatten es die Diebe nur auf Bargeld abgesehen, denn sie öffneten alle Behältnisse im unteren Stockwerk, in welchem gerade auch niemand schlief, und durchsuchten sie. ** T i e soldaten freudige Jugend. Stand da dieser Tage ein hiesiger Geschäftsmann mit seinem kaum neunjährigen Söhnchen vor der Ladentür, als ein noch kleinerer Knirps auf der Strafte in strammer Haltung vor- beimarfchierte und die Hand grüßend an die Mühe legte. Ter Vater hatte dies schon mehrmals beobachtet und meinte zu seineni Söhnchen, der andere wolle ihn foppen. Ta warf sich dieser stolz in die Bru-'t und sprach mit überlegener Miene: „Wo denkst Tu hin! Jkch bin zu Weihnachten bei unserer Kompagnie llntcrofft0icr geworden und der da ist noch gemeiner Soldat." §§ Großen- Linden, 15. Jan. Tas neue Stationsgebäude ist gestern in Anwesenheit der Bahn- behörde Von Gießen dem Verkehr übergeben worden. Gleichzeitig erfolgte der Anschluß des Bahnhofs an das Acctylen- gaswerk der Gemeinde. — Stein dach b. Gießen, 15. Jan. Auch die hiesigen Fünfzigjährigen wollen eine gemeinsame Feier dieses Zeitabschnitts veranstalten. Am Samstag fand deshalb eine Besprechung bei dem Altersgenossen Heinrich Schäfer, Gasthof zum grünen Baum, statt, mit der die Geburtstagsfeier des genannten Herrn, des ersten „Fünfzigjährigen" in der Gemeinde, verbunden war. Es wurde beschlosien, als gemeinschaftliche Geburtstagsfeier eine zweitägige Rheinfcchrt mit Besuch des Riederwald-Denkmals im Laufe des Jahres zu veranstalten. ft Lich, 15. Jan. Tie für heute, geplante Taufe der jüngsten Prinzessin des fiirftL Hauses mußte verschoben werden, weil sowohl das Töchterchen des zum Besuche hier weilenden Prinzen Reinhard als auch der Erbprinz und die zweitjüngste Prinzessin von einer Kinderkrankheit befallen wurden. — Gestern hielt der Musikverein Waldlust sein Stiftungsfest im Saale des Gastwirts Heiland. Zur Verstärkung der Kapelle war der Musikverein aus Nidda gekommen. Tas Programm war reichhaltig und schön zusammengestcllt und die Musikstücke wurden rein und mit präziser Ausführung vorgetragen. In den Pausen sang der Cäcilienverein einige Eböre. — Gleichzeitig veranstaltete der Bauersche Musrkverein aus Gießen ein Konzert in der Turnhalle, das auch recht zahlreich besucht war. Lange Zeit hat man hier keine Gelegenheit gehabk, eine derartig feine Musik zu hören. Hoffentlich entschließt sich die Kapelle, recht bald wieder hierherzukommen. § Alsfeld, 14. Jan. Der Militürverein hat beschlossen, im Laufe dieses Jnhres hier eineu Denkstein für Großherzog Ludwig IV. zu errichten, zum Andenken an dessen Führung der hessischen Division im Feldzug 1870/71. Tie Einweihung wird Voraussicht.ich nm 18. August erfolgen. R. B. T a r m st a d t, 15. Jan. Der nationallive- rale Verein hielt heute abend eine zahlreich besuchte Generalversammlung ab, in welcher der Vorsitzende, Rechtsanwalt Dr. Osann II., dem verstorbenen früheren Vorsitzenden und Landtagsabg. Prof. Friedrich einen warmen Nachruf widmete und dann dem bisherigen Vertreter der Stadt im Landtag, Oberstaatsanwalt Dr. Buff, herzlichen Tank für seine leider nur kurze parlamentarische Tätigkeit aussprach. Der neue Abg. Bürgermeister Tr. Glässing habe das Amt in dankenswerter Weise übernommen und werde sich, was im Gegensatz zu anderweiten falschen Zeitungsmeldungcn betont werden solle, der nationalliberalen Partei im Landtag zunächst als Hospitant anschließen. Abg. Bürgermeister Tr. Glässing dankte für das ihm bewiesene Vertrauen und versprach, auch das neue Amt als Abgeordneter mit besten Kräften ausüben zu wollen. Nach der daraus ror genommen en teilweisen Erneuerung des Vorstandes und Erstattung des Kassenberichts, der eine Einnahme von 2660, eine Skusgabe von 2046 und einen Bestand von 1620 Mk. ausiveist, hält Abg. Müller einen längeren Vortrag über die verflossene Landtagsperiode, wobei er u. a. die Haltung der Bauern- bündler bei der Wahlrechtsvorlage scharf kritisierte. Er und seine Freunde würden sich viel lieber für die Regierungsvorlage, als für den Kompromißantrag Bähr erklären, durch welchen anstatt 15 nur 13 städtische und 42 ländliche Mandate geschaffen werden sollen. ^.Wiesbaden, 15. Jan. Der „Rh. C." meldet, daß am Freitag vor dem Amtsgericht in Wehen in Sachen deS dortigen Darlehens- und Konsumvereins gerichtliche Untersuchungen stattfanden. Die Zeugenaussage deS Kassierers August 91 eiffeilberget gestaltete sich derartig, daß der Mann wegen Meineidsverdachtes in Untersuchungshaft genommen wurde. Am Samstag früh wurde Reiffenberger in der Zelle tot aufgefunden, er hatte sich erhängt. — Wie der „Rh. C." aus Wundertshausen iin Kreise Wittgenstein meldet, erschlug nach einem vorangegangenen Ltreite im WirtSharise ein Holzfäller einen zweiten durch einen Hieb mit der Axt und verletzte einen weiteren Holzhacker schwer. Die Kobnrger Prinzenehe geschieden. Gotha, 15. Jan. Vor der Zivilkammer des hiesigen Land- gerichts wurde heute in dem The sch ei du ngs Prozeß des c- r mn s.c 11 dhflivpvon 2achsen-Koburg-Gotha gegen die P r 1 n z e s s r n Lui s e die Verhandlung eröffnet. Auf Antrag der Vertreter des Prinzen wurde während der Tauer der Vcv- handlnng die O c f f e n t l i ch ke i t ausgeschlossen. DaS Uru te tl lautet: Tie E he wird dem Bonde nach geschieden. Die Kosten fallen der Frau zur Last. T-ie Sch-uldfroge ist von keiner ^citc erörtert. Die Prozeßbevollmächtigten erstatten, daß ,,e auf icoes Rechtsmittel verzichten. Es wurde von beiden Parteien em V e r t r a g unterzeichnet, nach dem Prinz Philipp der Prinzessin die einmalige Abfindungssumme von 400 000 Gulden und eine monatliche Rente von 7000 Gulden gewährt. Ferner erhält die Prinzessin von ihrem! Vater, bem König bet Belgier, r’- jährliche Rente von 50 000 Francs. Tic Prinzessin wird ' nun an den Titel einer Prinzessin von Belgien f .: und hat in einem Schreiben cn den Her-eg von Koburg-Golhg gebeten, aus dem koburgv- schen Famisienperb "ube ausscherben zu Dürfen. Dieses Schreiben wurde von ihrem d-m Richter überreicht. * Zwei Mordtaten in Bayern. In Augsburg! wurde der Kohlenhändler Anton Mayr verhaftet unter dem Verdacht, seine Frau c r m 0 r d e t zu haben. — In Nürnberg wurde die 61 jährige Gast Wirts Witwe Bittermann iw ihrer Wohnung ermorbet aufgefunden. Ter Schädel tu-at ein-- geschsimen, Füße und Arme zusammengebunden.. Alle Kästen und Sckiränkc der Wohnung waren erbrochen. Äen Raubmördern sielen etwa 200 Mark bares Geld und ein Sparkassenbuch übet etwa 900 Mark, sowie verschicd"ne Goto- und Silberschmuckstücke in die Hände, darunter eine gotoenc Tamenuhr mit kurzer K'ctte, ein goldener Fingerring mit zwei roten Steinen, ein Ehering, eine silberne Zwickscher». ein goldenes Kreuz mit edlen Perlen besetzt, eine fitoene Tukatrnbück-se, ein Brosche mit bem Bilbe bcs Sohnes ber Errnorbeten, ein burchbrochener Marien-Talev als Brosch«. Zwei ber Tat bringend verdächtige Burschen sind vcrhostet. Gerichtssaal. sc. Frankfurt a. M., 15. Ion. Ein Rabeneltern- Har stand heute vor dem hiesigen Sckckvurgericht: der 27 jäh-r, Schuhmacher Hermami S cbö f er rnb Hne 27 jähr. Ehefrau Elisabeth geb. Krlro. Sie waren beschuldigt, ihr leibeigenes zweijähriges Kind Hermann, geb. am 14. Okt. 1903 zu Gießen, durch grausame Mißh 'udlunoen zuTodegemartertzu haben. Die Beiden hatten vor der Eheschließnug drei Kinder, von denen eins starb. To? älteste, 7 Jahre alt, ist noch jetzt bei fremden Leuten, der 2 jährige Hermann wurde am 21. August v. I. oon seiner Pflegemutter als gesundes, wohl genährtes Kind zu feinen Eltern zurückgebracht, weil die Stadt F-ranffurt nacb erfolgt« Eheschließung kein Kostgeld mehr für den .Knaben bezahlen wollte. Am 21. November war er tot. Ein gänzlich abgemaaerter Körper, der von Kvvf bis zu Fuß mit blutunterlaufenen Striemen und halb vernarbten Wunden bedeckt war. zeugte von dem Martyrium, das das Kind bei seinen Eltern erduldet hatte. Diese meinten, sie hätten eS innerhalb der erlaubten Grenzen gezüchtigt, weil es imsauber gewesen sei — ein 2 jähriges Kind. Das Schwnv- gericht verurtestte die beiden Bestien wegen Körverveeletzung mit n"ch köpfe 600 rm Buchenscheit- hok, 306 rm Buchenknüppel, 23 rm Eichenscheüholz, 68 rm Eichenknüppel, 4919 Buchen- und 1220 Eichenwellen, 162 rm Buchen- und 73 rm Eichenstockholz öffentlich ver- steiaert werden. ' 2Infanfi vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft am Graudornhäuschen. Sich, den 14. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei. Dörmer, Beigeordneter. /cnte h f bölt Nnnssin N * Nente ihü? tn den 5f5opOO ej ln Wgjj? 5 TieMFurgi, ilm ^eteiliT-tm beim hme der als Rücklage ^vieren und bT als >0000 Warf in ?taat§> Millionen Mark: imb Kvlisnl'ber'banes ebes der ssabrißn in 6 30. 5"ni für ■t: 5) Trr Geists« [906 bei? firm HöM- Avr und Monat der "" i» LiäSfig SS.W* « *i.e^ i. l®*8'"'? SW. r'iXh"1 iu‘& “Wrt Nacb erfolot« "°V" beÄ wollte »bgemaaerier Körper, S®“ Striemen und wtte. Diese meinten, ÄÄit weil 1 -^"d. Tvs Lcknmw. ^rdcrverlehun- !L_2!Al bans krwirtickaft. utziskbenZtauts- d der Handelsminiiler Wernigerode sal- 's5en Diskus erbitten ? Lmdtaas, zum Er- Sewerkilbgft bet mderen Bedingungen: ick zustebend'n Reibt? ' 143.« j, Anfang® er W16^ ' ’ 245.00 ritte • ' ’ . 23.70 ■den E. k Lloyd« - 1 lose • - fMWn' „iW« iss'«" Mt »° g riircnbtft - AtzLs'- ^'7^- SiMfl*1”, rit I«' Sl«» WM l'runbf®4*. r! •inet grtwW* (9d*6L,i i'd W 2Uberfftn ' aktton. iberndiititigtL 6. M. des slailers in i über die Angelegenheit, ibericMe der Bank für Handel ien, mir, 1.15 VI’. „ Lihmerer. ■ » S«h"ct-rt ■ M er Bemerk . . » « retea Bemerk . U" -.Amerik. Pikett ’ r ' 'N ‘ ‘ . 126.40 Industrie l»«0 Hi.de!®» ■ .Y dter Bank • ■ • g0 e Bank_ ' J33.00 •Asiat Bank • • ]R7RÖ 0.Kommandit. ■ ■ J047ö r Bank • • ' 2ji.50 ktien ■ ■• re- nnd Oluo- 116-0o bahn • ■ — dbabn . •. ' ' 23.75 ■d Eisenbau • 14260 ■ Suanb3bDh«hn‘ ' 128.00 genri-Eisenbahn em ihre Berntungen wieder auf. Das Präsidium hatte der en schien > heute wohltuenden Beweise bei dem Hinscheiden herzlicher Teilnahme ra,3ilz Karl unseres lieben Gatten 23 Jahren heute morgen nach kurzem, schwerem Leiden sanft wir unseren innigsten den 15. Januar 1906 Lollar und Hausen bei Frankfurt Giessen, den 16. Januar 1906. Ne Beerdigung findet Mittwoch, den 17. Januar, nachmittags 1 Uhr statt. Grosser Inventur-Ausverkauf t berechtigt ist. Gießen, den 16. Januar 1906. 1700 920 und Vaters sprechen Dank aus. im Alter von entschlafen ist. liefert frei ms Haus [11 Wilh. Eissetter Flafchenbierhdlg. Oftanl. 15. MimnScr ÄMidläu V. Flasche 20 Pfennig Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Hypotheken-Kapitai cm Lu. 2. St. vermittelt prompt Aböls Schmidt,Landgiafenstr.5.1. Agentur für |0215 Immobilien und Hypotheken. Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei meinem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blmnenspenden und die ttostreichen Worte des Herrn Pfarrer Euler sage ich meinen herzlichsten Dank. Georg Hermann Witwe. Z« Namen der tieftrauerudeu Hiulerbliebeuev: Heinrich Frank III. nnd Frau Marie geb. Rohrbach, und Familie. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres unvergeßlichen, lieben Vaters, Bruders. Schwagers, und Onkels für die zahlreichen Blmnenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Knott, und die liebevolle Vsleqe der Ev. Schwester, sowiedem Krieger-, Evangel. Arbeiter-, Fünfziger- und Schuhmacher-Verein unseren herzlichsten Dank. Zm Namen der ttauernden Hinl'rbliebeuen Tütchen Käs geb. Stillenbach und Kinder. Gießen, den 16. Januar 1906. 406 tixj (j u Die Zusammenkunft ist aus der Grünbergerstraße am Psarrwcg. Slnnerob, den 12. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. 563 „ Kiefern- „ „ Fichten- „ Kiefern-Wellen Dichten-Wellen, dabei 150 lange Wellen (Spalierholz) rm Kiefern-Stocke Todes-Anzeige. Verivandten, Freunden und teilnehmenden Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unser einziges, innig geliebtes Söhnchen öy2 gCaHchen Herste morgen 8 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die tiestrauernden Eltern Karl Lindenftruth und Frau Henriette geb. Dreher. Gießen, LudwigShütte, den 15. Januar 1906. ^3ntÄtiDn&Ä> dicSchifsahrtsab^ben. Minister Schinkel führte aus, nach« §54 der Reich^Na^gkonnt^ die Abgaben nur dann erleben werden, wenn besondere Anstalten in die Wasserstraßen eingeschaltet worden sind, welche die- öffentliche Wasserstraße zu einer künstlichen machen. Nach Ansicht der Negierung sei den bisher vorgenommenen Nhemregulierungen nickst der technische Charakter beizulegen, der eme Mgabe rechtfertigen würü. W sei daher Nicht S ul a ss r g , den R b e in mit einer Abgabe zu belegen, svl-mge nic^ di^R^ck^erfaisung eine AbSnderun-g erfährt. Sonnst sich die ^rhalttnste Überblicken lassen, ständen der Erhebung auch sonstige schwere Bedenken eMyegen. London, 16. Jan. Bis heute morgen 6 Uhr waren folgende Wahlresultate bekannt: 9 9 Liberale, einschließlich 14 Vertreter der Arbeiterpartei, und 29 Unionisten. Die Ministeriellen gewannen bis jetzt 50 und die Arbeiterpartei 11 Sitze. Das frühere kons. Kabinettsmitglied Long unterlag in Bristol seinem liberalen Gegner, welch letzterer eine Mehrheit von 2692 Stimmen erhielt. London, 16. Jan. .Daily NewS* veröffentlicht einen Leitartikel über die Marokko-Konferenz, worin es heißt: An dem Tage deS Zusammentrittes der Konferenz und wir T5 «ton. Die -Welte Start'niet nahm f glücklich, feftffellen zn können, daß vor diesem Ereignis der ---------- englische Botschafter in Berlin Zeit hatte, die Ge. rüchte zu dementieren, wonach England sich verpflichtet habe, Frankreich auf der Marokko-Konferenz in jedem AsgeckraS, 46. Jan. Die Ankunft der DeleFl.e ten zuttr Marokko-Konferenz gestaltete sich *“ ‘ Volksfest. Der §>afenLahnhof war von emer bunten Punkte zu unterstützen. Paris, 16. Jan. „Echo de Paris" schreibt: In. dem Augenblick, wo die Frage eines möglichen Krieges zwischen Deutschland und Frankreich auftaucht, ist es interessant, ein Schreiben des Statthalters Fürsten Hohenlohe zu lesen, das dieser an ein Pariser Gememderats- Mitglied gerichtet hat, in dem der Fürst erklärt, er habe vor einigen Monaten sehr pessimistisch über die Lage geurteilt, nunmehr aber erkläre er sich für völlig beruhrgt und fügte hinzu, daß er demnächst seinen Urlaub in Südfrankreich verbringen iverde. — Aus Algeciras wird gemeldet: Es ist wahrscheinlich, daß der vorläufige Vorsitz dem Vertreter derjenigen Macht zufällt, welche nach dem Mphabet zuerst auf der Liste steht. Ta dies Deutschland ist, dürfte der deutsche Botschafter in Attwrid, von Radowitz, den Vorsitz übernehmen. Lyon, 16. Jan. Der Mörder des Genfers Gurel hat ein volles Geständnis abgelegt. Der Ermordete trug nur wenige hundert Francs bei sich, da er das übrige Geld mittelst Cbecks abgeschickt hatte. Ausstellung echt orientalischer Teppiche in außergewöhnlich reichhaltiger Aurwah! vom 15. bis 22. Januar in meinen 10 Schaufenstern und Magazinen (Ede Schlotzgaße, «anzleiberg u. vrandplatz Interessenten ist der Eintritt ohne jede verbindiichteit gestattet. NB. Es befinden sich darunter Ausstellungsstücke in prachtvollen Effekten. 3n Anbetracht der im März eintretenden Zoll-Erhöhung hat diese Ausstellung eine erhöhte Bedeutung, c«/, Holz versteigert werden: Kiefern-Nundfchett Gichen-Knüppel Holzverfteigerung. Donnerstag, den 18. Januar 1906, von vormittags 9Vo Nhr an, soll in dem Anneröder Gemeinde- Wald in den Abt. 16, 17, 19, 22, 23 und 26 folgendes menge überfüllt. Die am^BahKof auwesteNte -.^nmrrnusw fpiekte den .Wnigsmarsch. xer Al kalb e hielt eme Segrüfir ungsansprache, die .Herr, v. Radowiv beantwortett gierten begaben sich alsdann mich dem Hotel Aevna Criltma. Im Gespräch mit politisch unterrichteten Spaniern begegnet man hier einer ungemein sy m Pa t h i sche ii W ü rdi g n n g der bisherigen Haltung Deutschlands und gleichzeitig einem festen Vertrauen über die friedlichen Ziele der d e u t s ch e n P o l i t i k. Uekr die mutmaHlicf^ Tauer dev Konferenz kursieren die abenteuerlichsten Sämtzungen. Die beiden extremen sind Scheitern der Sonferenj. binnen einer Woche mit nachfolgendem Stticg oder endlose Diskussion ohne praktisches Ergebnis. . w r _. . ' . . m . Riga, 16. Jan. Da em Offizier und drei Polizeileute von Neoolutionären überfallen und getötet worden, so herrscht in diesem Teil der Stadt große Erregung, da man Repressalien seitens des Militärs und der Polizei befürchtet. Jnsolgedeffen wurden alle Läden und Magazine geschlossen. Jassy, 16. Jan. In der Ortschast Hertza wurde der jüdische Kaufmann Läufer samt seiner Frau und Kindern ermordet und seiner Wertsachen und Baarschaft beraubt. von Montag, den 15. Januar 1906 anfangend Gewähren bei Bareinkäufen auf Wäsche, Weisswaren imd sonst. Artikel 10% Rabatt Auf Möbel und Betten 181° Rabatt Aug.WailllS&Cß., Giessen Bahnhofstrasse 54. Sr 40,000 Wüchse, Marder, Iltisse mit linfr. Strychnin „RaplJ“ vergütet. Tätet auf derStelle. 50fach Gewinn sicher! Die große Portion 6 Mk. frei geq. Nawn. nebst Anleitung. Von Behörde beqlaitb. Gutschein nullend. (Unbeqlanbigte von uns.) Deutsche Histsabrik Swinemünde l4 hv»/,________________ bekLMNtmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen bezüglich der Firma , Brauerei Textor G. Bichler in Gießen^: Die Firma ist erloschen. [B*6, Gießen, d. 10. Januar 1906. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen die Firma „Unionbrauerei, Inhaber GeorgBichler in Gießen'. Dem Direktor Louis Lemmö, den Kaufleuten Karl Heil und Arthur RaykowSki, foroie dem Braumeister Carl Beichele, sämtlich zu Gießen, ist Prokura mit der Maßgabe erteilt, daß Direktor Lemmö die Firma allein, jeder der Uebrigen die Firma mit je einem anderen Prokuristen zu zeichnen Gießen, d. 2. Januar 1906. Kroßher^ogliches Amtsgericht. Versteigerung. Mittwoch, bett 17. b. Mts., von nachmittags 2 Nhr au versteigere ich im „Darmstädter Haus", Walltorstraße 6: 1 Busset, 1 Tivan, 1 Kleider- fchrank, 1 Spieaelfchrank, l Aus- ziebillch,lC.hallelonaue,3Belten, 6 Wiener Stühle, 1 Wafchkom- mobe, 2Nachtfchränke mitJDlar- moruL, 6 Lederftüble, 1 Sesiel, Vorhänge, Bilder u. verfch. And. zwangsweise gegen Barzahlung. Versteigerung findet bestimmt statt. 366 Gießen, den 13. Januar 1906. (Seihet, Gerichtsvollzieher >' M 1 ? f K 3 Bekanntmachung. °d""bn Ü6«X“unG°?" 1905 WÄ« ffÄSkVi*« iw« °°7 Ä SÄ* &Ä S H * Ä» S w F-br,ka>b°tt-r »Ser in äbntidier Eeg-nlt-ft f>» &.fX, hnruZ-°IS's°°d-r., sich i'hn!- Wn.r°nuns^r» Namen in Die RckrntikrunqSslammrolle in der ZeU om 15. ^anuar d < TK»bmut d auf dem Standesamt im otathaus, am Marktpl.ch, zu nu-lbcn und Dabei, wenn sie dahtcr nicht geboren Geburtsschein, welcher von dem letrcffcnbcn SiauDcsanu erwirken ist und, wenn sie bereits an einer früheren Musterung teil- aenctninen buben, ihren LosuugLschein vorzulegen. 6 Djmidd) iuirb darauf aufmerksam gemacht, daß diclemgen. welche die Amntlduug unterlassen, sich zu gewärl.geu Haben, H,ß sie mi einer Geldstrafe bis zu 3> Mark ober mit Hast bi» zu Drei x»agcn ^^gt. vou ber Teilnahme an Der Losung auSgeschloiien und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung usw. für ver.ustig erklärt weiden dezug ich Der zur acit Der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen stud Deren Eltern, Vor- Münder, Lehr-, Brot, ober Sabrilherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Ferner wirb bemerkt, Daß Gesuche um ZuruckileUuug von Militarpfl'chngen Lf Grund DeS § 32, po$. 2, L.t. a. b, c, d, c. f und ff Der Wehr- otbnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei Dahier vorzubrmgen sind; verspätete Gesuche können keine Berücksichtigung finden. Gießen, den 5. Januar 190(5. B Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Z. L : Cur sch m a nn. HsLzverfteigerrmg. Tour^rstag, den 18. l. Mts., von vorinntags.9 Uhr an fallen im Großen-Busecker Gemeindewold in den Distrikten Reitzberg und Dörfelsberg versteigert werden: 8 Eichen-Stämme mit 5,69 Fstm. 6 Buchen-Stämme , 4,37 , 3 Nadel-Stämme , 2,24 , 365 Fichte, Reisstangen , 3,39 , 186 Rm. Buchen-Scheit, 10 , Eichen-Scheit 195 „ Buchen-Knüppel, 7850 Wellen Bnchen-Neiser, 220 „ Eichen- und Fichten-Reiser, 62 Rm. Buchen- und 6 Nm. Eichen-Stock. Der Anfang ist im Distrikt Reitzberg. Großen-Buseck, am 13. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Bufeck. Schwalb. 395 Holzverfteigernng. Donnerstag, den 18. Januar 1906, werden aus Distrikt Noll 2 a, 2 b und 4 versteigert: Scheiter: 91m. Buche 315 I. SU., 5 II. RL, Eiche 2, Kiefern 4 (Nundscheit); Knüppel: Rm. Buche 215, Eiche 15, Birke 1, Aspe 3 II, RI.; Reifer: Rm. Buche 484, Eiche 27; Stöcke: Rm. Buche 102 I. Kl., 4 II. RL, Eiche 13. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße Appenborn—Wettershain an der Abfahrt in den Distrikt Noll. Nähere Auskunft erteilt Forslwart Leyerer, Odenhausen. Londorf, den 11. Januar 1906. Fretherrliche Oberforsterei Rabenau. ______________________________Schivieder.______________ HolzversLeigerunH. Mourag, den 22. Januar l. I., vormittags 107, Uhr, werden aus den Domanlalwalddistrikten Tiesstruth und Buchwald der Forstwaclei Eichelsdorf versteigert: Stämme: 1 Buche (Schnittholz) — 0.73 Frn; Scheller: 794 Rm. Buche I. SU. (hierunter 22 Rm. Felgen- holz), 3c-6 Rm. Buche II. Kl.; Knüppel: 190 Nm. Buche, 1 Rm. Hainbuche: gewöhulichco Reisig: 871 Rrn. Buche; Stöcke (grob): 250 Rrn. Buche. Tas vereinzelt sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. Begiim der Versteigerung im Distrikt Tiefstruth bei Nr. 38. , Wettere Auskunft erteilt der Grofth. Jorst'.vart Schmitt zu Eichelsdorf. B‘% Eichelsdorf, den 12. Januar 1906. Großherzogliche Oberforsterei Eichelsdorf. Dia nn. Heuchelheimer Mühle 0321 wozu ergebenft einladet H. Gtraeber Morgen Mittwoch fUMetzelsuppe Rslzen, Mittwoch, CchWgg der großen Wklft-NnstkMMH in Lonys Bierkeller von 1 Uhr nachmittags an. groben werden ausgegeöen. 5322 Loth. Xy § OxIiXzXO | naven.viele Mütter, daß mein Fenchelhonig bei I Husten rind Heiserkeit der Kinder siannenswcrt wirkt. Tie Flasche kostet 50 Pfg. und 1 Mark. Atachen Sie bitte einen Versuch. Germania-Drogerie (361 Carl Seibel, Frankfurter Straße. itasiSMhr (eichen, erstklassiges Werk) billig zu verkaufen durch Clio Schmidt, Uhrmacher __________Marktstraße 1. 10189 HLZrieftaubeuu. Kanarienvögel **■ zu verk. Landmannstr. 17. |/101 Werter Herr I Ihre Nino-Salbe ist eine iDunberlnlbt. Scii i'/,Iahicn litt ich on einer lnpusariigen flechte, unter Anwendung aller ccdcnUichcn Mittel. Seit Gebrauch Ihrer Salbe bin ich „rheilt. ES iii nut, daß die Salbe in den Apolyeke» zu haben ist. München, 25-/8. 04. M. Lange. Man echte genau aut die Orte inal- pachung wehs - grün - rot und dio Finna Rich. Sch ibort & Co,, Weinböhla, und wehe Fälschungen zurück. 5730 GkimWften Gicßtiis. Donnerstag den 18. Januar 1906, abends 81/, Uhr, im Saale des (Safe Leib: Lichthilderv orlrag des Herrn Civil-Jngenieur Grempe-Berlin über v Die Jrerheitskätnpfe in Nutzland Eintrittskarten 40 Pfg., für Geiverkschafts- und Wahlvereinsmitglieder 20 Pfg. bei den betr. Vorständen. 0310 ' Recht zahlreichen Besiich erwartet Das Gewerkschaftskartcll. (Lonys Biorkeller) Schanzenstrasse 18. Täglich große Variete - Vorstellungen mit stets wechselndem Programm. Anfang Abcvdö 87, Uhr Anfang Abends 87, Uhr CS ladet ergebenft ein L- WagBiee0- 0232 Zwei schw. Gehröcke für nnttl. Figur zu verkaufen. Sleinstrafte 55, 1 Stiege. Hans mit Garten zu^verkaufeu. Licher Str. 13. |0108 altrenommierte gutgehende, in einem größeren Orte, 21/, Klm. von Bahnstation und größerem Fabrikort, mit größeren, zur Landwirtschaft (auch Metzgerei) eingerichtet. Gebäuden umständehalber zu verkaufen. Schriftliche Anfragen unter 375 an den (Äießener Anzeiger erb. 0319] Grotzcö Firmenschild, tadellos erhallen, ist billig zu ver- kauien. Näh. in der Postkarten- Centrale. SelterSivog 14.______ ^'rieftauben-Bcrkanf. 32 St. gut gereifte Tauben sofort zu veikaufen. Schloßgasse 5. [0312 Lehme ZuAhähiie zu verk. 0295s ^ahnhofstrastc 26, H. I & Zimmer | Elegante B-ohnurrg, (3 6 Zimmer nebst Zubehör per April zu vermieten. Moltkestr. 21i. LsüHstt. 20 S? III. Etage, best. aus je 6 Zimm, mit Gas, 2 Alans., gr. Trockenb. u. sonst, reicht. Zubch. p. 1.April 06 zu vermieten. Näh. Auskunft Arolfslrafte 8, p. oder bei Karl Klees, Süd-Älnlage 18,11. (50 I 5 Zimmer j 4u7) Cbetstratze 39 zwei yünf- zimmer-Arohnungen per alsbald zu vermieten. K. Wchrnm. Cbelstratze 28 i|i die 1. Etage mit b Zinimern und Zubelför per April auch per Januar zu vertu. Desgleichen daselbst eine 2- und 3-Zimmerwohnung. 115 Näheres Frankfurter Str. 29. 441 Withelmstrafte 0 ist im obersten Geschoß eine geräumige 5-Znnmerwohnung mit Bad und Zubehör zu vermieten. Birkeustock öL Schneider. Schöne 5-Zlmmcrwohuung im 1. Stock mit Zubehör zum 1. April zu vermieten. 364s__________Weserstrafte 8. B^egzugsh. 5-Z>mmerw. mit all. Zubeh.(II.St.) per l.Apr.zu verm. 13, >_______Grüiiberger Skr. 13. Stcphanstraftc 34 Schone geräumige Wohnung, 5 Zimmer, Badezunm., GaS, mit all. Zubehör zu vermieten. [108 Zu erfragen Stephanslr. 15, II. bei Frau ö eine ei’. West-Anlage 62 Wohnung im I. Stock, bestehend aus 5 Zimmern und all. Zubeh. per 1. April zu vermiete i. >162 j 4 Zimmer 0314s 4Z.-Wohng.,Gas,Wasser, ev.a.Werkst. Frauv»Irsr,Sndanl.7. Sehr schöne 4-Zimmerwohuung mit Zubehör, der Neuzeit entsprechend eingerichtet im 2 Clock per sofort oder späterzu vermieten. Ed. Kohlcrmaun, Eichweg 7. (Ecke des grosien Steinwegs) *u Frankfurter Strafte 59 4-Ziinmerwohuung per sofort ob. spater zu vermieten._________[286 Eine schone 4-Znninerwohinmg (vnrt.) per 1. April zu vermieten. 065| Cchillcistrafte 23, II. Withelurstragc 30, 11. St. sehr schöne geraum. 4-Zinimerw. mit Balkon, (Varteiianteil u. sonst. Zubehör auf 1. April anderweitig zu vermieten. (813 Näh. Auskunft Mansarde daselbst. Ebelstratze 7 (197 Schöne 4-Zimmerwohinmg 3. St mit Mädchenzimmer und allem Zubehör per sofort oder später zu vermieten.______I. Happel. | 3 Zimmer | Schone 3Zimmer-Wohnung mit Zubehör zu vermieten. 401_________Neuenweg 10. 3-Zimmerwohnung im 2. Stock per 1. April zu vermieten. 0157(________Steinsiratze 29. Drei schone Mansardenzimmer mit kl. Küche sind an ein kmderl. Ehepaar, emzel. Dame ob. Herrn per 1. April event. früher zu vermieten. Nord-Anlage 12. (189 | Z Zimmer ( uolö[ 2 große zimmer, giußi Küche, geschl. Korridor, im mutieren Stock zu vermieten. ____________Rlegelpsao 38. 2 Atans.-Zmim. m.Küche p.sofori zu verm. Bismarckstr. 30. (0251 Grüubcrger Strafte 47 schone 2-Zimmer-AZohnung per lofort zu vermieten. (289 Näheres sJteuen Bäue 12. 223j Zwei 2'Znnnierwoyn. mit allen Bequemlichkeit. Lahustr. 5 jof.^zu v.__Näh. Schillerfir. 26._ | Verschiedene Wtipetmsiraße 10 pari, ist Wohnung mit 6 Zimmern ev. 7 Zimmern, 2 Entresolzunmerii nebst allem Zubehör per Apru zu vermieten. 6 Näheres Frankfiirler Strafte 29. Zwei Atansardenwohnungen, je 8 Znnmer mit Küche; drei schöne Wohnungen, je 5 Zimmer, Bad, Küche und Kammer, der Neuzeit entsprechend, zu vermieten. (26 Emil Schön, Ebelnrafte 9. 6-4Znnmer, Küche, abgeschl. Korridor u. allem Zubehör an ruhige Familie zu vermieten. (340 H. Blank Ww., KaplanSgasse 2. Schöne 3—4-Zimmerwohug. im 1. St. sofort od. später zu vermicteu. Neustadt 41. 236 Atansarde, ueujjerg., an rilhige Leute zu verm. Süd-Anl. 10. (16 Zivet oder drei uumöbtterte Zimmer, elekr. Licht, Badeeinrichtung, sofort zu vermieten. 255( Grünberger Strafte 22. Per soiort eine schöne Man- sardeuivohuuug nut Zubehör zu verm. Ludwigsplatz 15. (0198 0288) Neustadt 49 eine Wohnung bis März zu vermieten. Ed. Noll. Kl. Wohnung d. l.Febr.beziehbar zu verm. Nittergasse 11. (""" Kleiuc Wohnung zu verm. 0307s v^rünberger Str. 38. I Möbl. Zimmer | Cinf.inöbl.Zirnm. m.2 Bett. z.v. Eichweg 5, nächst Gründ. Str. (E 0306( Em möbl.Zimiii. sofort z.v. Ac.Kaffee 13-15Mk. Ritterg.11,1 0315) Schon inöbl. Zimmer zu uermicten. Wolkengasse 20. 0317s Diodl. Zimmer zu uer- mieten. Schnlstrafte 10, II. Schon inöbl. Zimmer zu vermieten. Süd-Anlage 7, III. 10180 Ein möbliertes Zimmer sofort oder später zu vermieten. Näheres in ber Geschäftsstelle des Gieftener Anzeigers. >0236 Sch. möbl.Zimmer nut od.ohne Pens, zu verm. Ltephanstr.15,11.'"''- AiÖbl. Zimmer sofort od. später zn verm. Bahnhofstr.12,111. (0282 \ J^üden etc. | Xftöc» mit Wohnung Neuen Baue 21 per 1. April 1906 zu uermieten. ‘Jl Oiaitmaun. Zivei große Vn pr am allen gervolbte ßLvilvl Lahnstein zu Woinlager geeignet, zu verm. 18| Näheres Fraillfnrt. Str. 29. iSteiit LiMMMc a sowie Stallungen zu vermieten. Näheres „Nusfischcr Hof". 388 strafte 34. einreichen. (0l6/i Wilhelm Weller, Hochelheim. to d Wietaeluche _ V. T-*. ■ . ■ Ser wii ober Zahlimgen an den verstarb. Wagenmerster Johann Reitz m Hochelheim hat, wolle dies bis 25. Januar an den Unterzeichneten 0324s Einige bess. Atädchen in. gut. Zeugn., iv. perf. im Kochen u. Hausarb. s., sow. ein. Kindersräul. s. St. d. Frau Herr, Sonnenstr. 6. mW Wolf!!-11. Wchim. für 8 Wochen von älterem Herrn zu mieten gesucht. Schriftl. Angebote m. Preisang. unter 396 an den Gieft. Anz. erb. Wascht msL Schwan Ufavlrir£»Ti^ünntQn zwischen ■ CS ÄU1 vllWindhos-Gießen Portemonnaie mit Bexierschloft, Inh. ca. 15^ bar, Münzen ii.Qnit- tmigcit. Abzugeb. geg. Belohnung Wetzstcinstratze 44, p. r. 10304 lOolo. Äettcuarmvand vcr- ' lorcn. Abzugeben geg. Be- lohnung Bl eichstrafte 24, 11. (400 .Hanödursche im Atter von ca. 17 Jahren per sofort gesucht. (393 Gasthof „zur Post", Nidda. sfL'.n Rad von einem Äinder- Leiterwagen am Samstag vom Bahnhof bis zur Ludivigstr. verloren. Abziigeb. Ludwigstr. 44. 0296 bin MM nimm 400 militärsrei, gutentilemeniarunter^ richt genosfen, mächtig ber Stenographie und auf ber Schreibmaschine geübt, findet sofort unter günstigen Bedingungen Stellung. Zu erfragen in der Geschäfts- stelle des Gießener Anzeigers. Äpofäeker-Eleve gesucht. Eintritt 1. April ev. früher. Ataturum oder fßrimareifc. Gisssen, Pelikan-Apotheke Henn. Dornberger. 3DI Junge, gewandte Veekänfeeiu für feines Geschäft auf fof. gesucht. Schriftl. Meldungen unter 403 an den Gieftener Anzeiger erbeten. 03u9] Ein ordenll. Mädchen, welches gute Zeugnisse besitzt, für Hausarbeit auf 1. Februar gejudit. Frau Schwiedcr, Engelapotheke. Per 1. Juli Wshnüilif mm 5 Simmern mit Zilbehor zu mieten gesucht. Schnfll. Angebote in. Pretsang. unter 0230 an den Gieß. Anz. erb. Nnmöbl. Ztmiuer z. Aufbew. v. Alöbeln f. Ende März gesucht. Schriftl. Angebote unter 0274 an den Gieftener Anzeiger erb. Suche zu Lstern einen 404 Nathan Rosentlial. Leürliiigssteile ist in hiesiger Grofthandliing per Ostern zu besetzen. Cchriitl. Aielbnugen unter 405 an den Gieftener Anzeiger erbeten. auch m Den kleinsten jAnhpß Ortschaften durch öfvlJiP Llebcrnabme meiner ,, Vertretung. (ng7t ElllkvMUteil «-in-V-rsich-rung, keine Atuster! rtMtidf Herren von tadel- tigiill losem Niif belieben - . ihre Adresse ernzu- ^CVCE senden an y II. Wissmann. Bieleleld. 3c‘""mVveeätragen 3 gesucht. Ludwigsplatz 3. a, Stadtauflagfi der heutigeii Nummer liegt ein Aospett?'ber die Zeitschrift „Von Land Land", Illustrierte Chronik der Woche, Zeitschrift für Unterhaltung und geistige Anregung, bet J «Nesucht ntr 1. Apru emlonoes, tücht. Mädch. f. Küche u.Hans m.gut.Zengn. Süd-?lnl.l9,p. (°^ Itiark 36000 im Ganzen od. geteilt an 1. Stelle zu 4% ausznleihcu. Schriftliche Anfragen unt. 0207 an den Gieftener Anzeiger erbet. Wer leiht einer Witwe 300 bis 350 Mk. geg. hohe Zins. u. Sicherh. bis 1911? Punktl. Rückzahlungl Schriftliche Angebote unter 0303 an den Gieftener Anzeiger erbeten. W“ Heiratogesuch. Witwer in. 2 Kindern, 39Jahre, ev., solid, gut. Charakter, Rentner mit einem Verm. von 145000 Alk. sucht mit einem eoang. Fräulein von gut. Ruf u. Charakter aus gut. Familie im Alter von 25 — 32 I. in Verb, zu treten. Ca. 30000 Mk. Verm. erw. Str. Verschwiegenheit ziigesichert und verlangt. Gest. Off. m. Photogr. u. 0298 an den (siebener Anzeiger erbet. geg. Vergütung zu Ostern gesucht. Paul Richter, Buchbinderei. Zu fo'ortigem Eintritt ein 'p""* Keiinerletoiiüg gti. Rest, -lugustiuer, Ludwlgsvl.15. Zchriftsetzerlehrling zu Ostern gesucht. 251 Bnchdrucki rei J. Weinert. I. Krämer, (258 ^Llondilorei und^CafS,^Gieften. Gesucht für dauernde Stellimg in ein Aianusaklurwarengeschäft eine ältere, erfahrene Verkäuferin außerdem ein Lehrmädchen aus anständiger Familie. Schriftliche fDlelOiingen sofort unter 402 an den Gieftener An- ütsjF" Geübte Näherin m der einf. Buchführg. bewandert, sucht Stelle m einem Näh- maschiucn-Gcschäst od. bergt. Schriftliche Angebote mit. 0301 an den Gieftener'Anzeiger erbeten. Persekte Schneiderai mmucht Stellung in einem Ronsek* tions-Geschäst anznuehmen. Schriftliche 'Angebote unt. 0300 an den Gieftener Anzeiger erbet. Mfiiiitiiliikii iiom Vuiiüe sucht Stelle. Hammslr. 15. (0305 Jtetrtn geht waschen u. putzen. Frankfiirler Str. 05. |u299 0316] Älädchen v.alisw., i.Näh. u. Büg. bew., s. Stelle b. Kmd. t. bess.Haufe. 2täh.Landmannstr.l2. Junges Mädchen sucht Stelle als Hausmädchen. Offerten an Sj. Stock, Fulda, Heinrich- >mto. Mädchen, das bei leichter Hausarb. das Siodicn erlernt, gefuebt. Stephanslr. 31, I. (0297 /^cnche sofort mehrere. Madchstr s. bürg. Häuser, auch v.Lande. Frau Herr, Sonnenstr. 6. (0323 Jteiiil. Smiffraii o). Mii-ß. gesucht. Stephanstr. 31, v. (0302 0243) 1—2 Äiädchcu aus aiist. Farn, lönn KlciDcrmachcii u. Zuschn. uncntqeilt. crl. TeiifclSlustgärlckicn 22 02231 Junges Mädchen, welches das lllleidermachen erlernen will, kann sofort eintreten bei Fran Wiftner, Dlcueniüeg 14. Sektion Giessen , Ü.& De. A.-V. Donnerstag, denl8.Ianuar, abends 88/< Uhr pünktlich Vorteg „Fahrten und Wanderungen durch Bosnien, Hercegoviua, Dalmatien u. Montenegro." Für ein bief. Engros-Geschäfl pfohlener Buchhalter gesucht zum fofortigen Eintritt. Schriftl. Meldungen unter 394 an den Gießener Anzeiger erbeten. ßlollcr Schreiber sofort gesucht. Schriftliche 'Dlelöungen unter 897 an den Gießener Anzeiger erbet. Iiißtifier WIneWift für dauernd bet höchstem Lohn gesucht. 368 Th. Brück, Möbelfabrik mit maschinellem Betriebe. c^ugeuvlrchc Arbeiter gesucht X) 410( Schillerstratze 18.