Eeneral-Anzeiger, Ami;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. und der sie sich gleichstellen Berufes zentigen. Soll das unerfreuliche Bild des deutschen Anleihe- Regelung der Gehaltsverhältnisse der seminaristisch gebildeten Lehrer. Der Vorstand des hessischen Landeslehrerver- eins hat an die Zweite Kammer folgende Vorstellung gerichtet: Rotationsdruck und ® erlog der Brühl'sch« UnioerfilätSbrucfereL R. Lange, «Steten. Redaktion, Expedition u. Druckerei r Schukstr.R. Tel. Nr. 6L Telegr.-Adr. r Anzeiger Ätetze». politische Tagessehirr». Die WahlauSfichten der deutschen Sozialdemokratie. In der von dec Partei nicht anerkannten, sondern nur geduldeten .Neuen Gesellschaft", die von dem Ehepaare Braun herausgegeben wird, berechnet ein roter Statistiker, daß es die Sozialdemokratie bei den nächsten Neichstagswählen auf inindcstens 3 700 000 Stimmen bringen werde, und es ist alle Aussicht vorhanden, daß diese enorme Zahl wirklich erreicht, ja vielleicht überschritten wird. Das „Schweine- gliick" ist eben dec deutschen Sozialdemokratie immer treu geblieben, und nicht zuletzt deshalb, weil es die bürgerlichen Parteien nicht verstehen, alle Blößen, die sich die rote Internationale gibt, gehörig auszunutzen, sowie andererseits wegen der verschiedenen politischen Ungeschicklichkeiten, deren sich die regierenden Kreise schuldig lnachen. Seit dem denkwürdigen Parteitage in Dresden gährt und brodelt es zwar ununterbrochen im roten Lager, eine Preßfehde jagt die andere, Skandale sind an dec Tagesordnung, aber trotzdem waren die bürgerlichen Parteien bisher nicht imstande, den: Besitz« stände der Sozialdemokratie ernstlich Abbruch zu tun, denn sie besitzen ja nicht einmal so viel Korpsgeist, einander bei den NeichStagsivahlen zu unterstützen, wenn es darauf ankommt, ganz abgesehen von zielbewußten Bestrebungen, welche dahin gehen, die Arbeiterschaft über die wahren Ziele der Sozialdemokratie aufzuklürcn. Man sollte doch endlich ein« sehen, daß nicht durch reaktionäre Maßnahmen, nicht durch Sozialistengesetze und dergleichen die rote Gefahr überwunden werden kann, sondern nur durch eine umfassende bürgerliche Organisation. Von den verbündeten Negierungen haben die bürgerlichen Parteien bei ihrem Kampfe gegen die Sozial- deinokratie wenig Hilfe zu erwarten, und dieselbe würde vermutlich nur ein Danaergeschenk sein, eine Beschneidung der politischen Freiheiten. Also muß sich das Bürgertum selbst helfen, genau so, wie es die Sozialdemokratie getan hat, die auch mtS eigener Kraft groß geworden ist. * Schutz den deutschen Anleihen. Im Etatsvovanschlag für 1907 wird unter den Aus- gaben ein erhöhter Betrag verzeichnet stehen beim Titel „Verzinsung der Neichsschuld", da sich die letztere bekanntlich wieder vermehrt hat. Der Kapitalwert der Neichs- anleihen, wie auch dec Staatsfonds, soweit er durch Den börsenmäßigen Kurs bemessen wird, entwickelt sich leider fast unausgesetzt in absteigender Richtung, eine seltsame Erscheinung im Hinblick auf die Tatsache, daß daö deutsche Wirtschaftsleben blüht, der Nationalreichtum nach Ausweis der Sparkassen wächst, andererseits aber die in Deutschland gehandelten Ausländsanleihen teilweise steigende oder doch Kl*0' wenigstens itabilere Kurse aufwcisen. Es wird gesagt: die gespannte Lage des Gcldmarttes und die Neigung der Kapi- talistcnkreise verlangten nach einein vierprozentigen Zinsfuß der deutschen Fonds. Also Deutschland soll seinen Schuldverschreibungen einen noch höheren Zinsertrag garantieren, während andere Staaten, teilweise mit Hilfe der deutschen Hochfinanz. Nentenkonoersionen vornehnten. Davon kann im Ernst keine Rede sein, und zudem erscheint die Möglichkeit keineswegs ausgeschlossen, daß die vierprozentigen deutschen Anleihen dasselbe Schicksal erführen, wie dte und 3 probat bauern8 sich tatkräftiger annchmen, d. h. nötigenfalls zu gesetzlichen Maßregeln schreiten müssen, um diesem Markt eine Stütze z« geben. Ihr steht ja jetzt der Nat eines Börsenfachmannes, des Kolonialdirektors Dernburg, zur Seite. So darf eg nicht weiter gehen mit dem Sinken des Staatskredits in Deutschland selbst. Man macht damit dem Ausland den Spott leicht. dir Wgm Witbtr bei Rhibä zur "Eichen Stund«. Ein schwarzer Pudel, au! den lamm ,W hörend, M Sache entlaufen. F1’ JjlbMeben ÄleichslrM lo.— Visitenkarten liefert rasch and billigst Brühl’scb Mädchen . °ch°n tarn, f SMei,,»« SS WZ S'VZx IVSSbel Hcrbstkongresse. Im Lause der letzten Tage sind eine ganze Reihe Kongresse abgehalten worden, deren Besprechungen und Beschlüsse die verschiedenartigsten sozialpolitischen Bestrebungen berühren. Die Internationale kriminalistische Bereinigung hielt ihre deutsche Landesversammlung in Frankfurt a. M. ab. Bei den Erörterungen über die Reform des Strafprozesses wurde besonders darauf hingewiesen, daß das Vertrauen des Volkes »ur Rechtspflege vielfach verloren gegangen ist und daß es notwenoig sei, dieses Vertrauen wieder herzustellen. Weiter wurde die kriminalistische Praxis in Nordamerika behandelt: dabei wurde die Einführung von Iugcndgerichtshvfen dringend empfohlen. Von! den annähernd 50 000 Jugendlichen, die alljährlich in Deuttch- land verurteilt werden, könnten viele von dem Wege des Ver-i brechens abgeleitet werden, wenn solche Jugendgerichtshöse auch bei uns beständen, lieber die Einrichtung dieser Gerichtshöfe, die in den^nordamerikanischen Staaten schon sehr häufig bestehen, hat die „Sozialpolitische Rundschau" erst vor ganz kurzer Zeit einen Artikel gebracht. Der Verbandstag der deutschen Mietervereine wurde in Leipzig abgehalten. Ter Generalsekretär Weinhausen, der den Bericht gab, beklagte sich über die geringe Beteiligung der Mieter bei Regelung der Gemeindeangelegenheiten,' an den Gemeindewahlen beteiligen sich nie mehr als 30 bis .40 Prozent der Wahlberechtigten. An dieser geringen Wahlbeteiligung sei allerdings auch das schlechte Wahlrecht schuld. Es fei deshalb auf eine Reform des Gemeinden)ahl- rechts hinzuwirken, vor allem müsse das Hausbesitzerprivilegium beseitigt werden. Nur wenn die breiten Schichten der Bevölkerung zur Betätigung in Gemeindeangelegenheiten herangezogen werden, fei eine günstige Entwicklung der Gemeinden nach den verschie- oensten Richtungen hin zu erwarten. Die diesjährige Hauptversammlung des Verbandes derpreußischen Gemeindebeamten wurde in Kreuznach abgehalten. Die Gemeindebeamten erhoben Forderungen, die auf eine Aufbesserung der Gehälter und auf eine größere Sicherung der Stellungen hinausliefen. Auf dem diesjährigen Handwerks- und (Sero er b ekammertag wurde besonders hervorgehoben, daß nunmehr die Zeit der vorbereitenden Organisationsarbeiten als abgeschlossen gelten könne, jetzt müsse auf eine wirtschaftliche Förderung des Handwerks hingewirkt werden. Es wurde vorge- chlagen, in größeren Verwaltungsbezirken Gewerbeförderungsstellen einzurichten, denen die Ausgabe obliegt, für das iclbftänbige Handwerk Maschinen, Motoren und Werkzeuge zu vermitteln und das Handwerk durch Vornahme von Rentabilitätsberechnungen, durch Prüfung von Betriebsmatenalien usw. zu unterstützen. Weiter wurde wiederum der sogen, kleine Befähigungsnachweis gefordert und es wurde den Handwerks- und Gemerbekammern die Ein-, ?*tt (5t to«n HeiteM gatt* Qbe^r $5» ber pensionierten Lehrer nach den größeren Städten zieht, ja, ost gezwungen ist, dort Wohnung zu nehmen, so wünschen wir, daß diese Tatsache auch in Erwägung gezogen und als Wöhnungs- vergütung ein Betrag in Ansatz gebracht wird, wie er in diesen Städten üblich ist. Dieser betrügt nun durchgängig 600 Mark, und unsere Bitte geht deshalb dahin, die Kammer möge einen solchen Betrag zum Beschluß erheben. Auf den ersten Blick kann diese Forderung etwas hoch erscheinen: bei näherer Erwägung verliert sie aber diesen bitteren Beigeschmack. Wir verlangen nämlich damit auch für die Lehrer nur das, was bei den Beamten auch der Fall ist, und was den Geistlichen durch Gesetz vom 25. März 1905 ebenfalls zugebilligt worden ist. Der Hinweis auf die Beamten findet seine Begründung darin, daß man bei it/nen eine Wohnungsvcrgütung nicht kennt. Bei ihnen ist mithin auch der ganze Gehaltsbezug pcnsionsfähig, ohne daß vor der Festsetzung der Pension ein bestimmter Betrag in Abzug kommt. Unseres Wissens bilden die Geistlichen noch die einzige Gruppe von Beamten, bei denen auch Gehalt und freie Wohnung, bezw. Mietentschädigung zu berücksichtigen sind. Um aber bei ein- tretenber Pensionierung Ungleichheiten und damit zusammenhängende Unbilligkeiten gegenüber den Beamten mit derselben Vorbildung zu vermeiden, ist durch oben erwähntes Gesetz vom 25. März 1905, betreffend die Abänderung des Gesetzes vom 23. Juni 1891 „die Versetzung der evangelischen Geistlichen in den Ruhestand und die Festsetzung der Ruhegehalte betreffend" ein gerechter Ausgleich geschaffen worden. Anfühcen wollen wir auch noch, baß in Baben in das Schulgesetz gleichfalls die Bestimmung ausgenommen worden ist, baß für alle Lehrer, wenn sie in Pension treten, als Wohnungsvergütung ba§ Wohnungsgeld der höchsten Ortsklasse in Anrechnung zu kommen hat. Wenn sich auch nicht verkennen läßt, daß die Forderungen, wie wir sie an Stelle unserer Eingabe vom Februar dieses Jahres erheben, vom Staate bedeutende Mehrausgaben erfordern werden, so glaubten wir, sie aber doch stellen zu müssen, damit die Lehrer anderen Beamten gegenüber mit gleicher Vorbildung im Gehalte nicht mehr so rückständig sind, wie dies eben der Fall ist. Die Erwägung, daß die Gehalte ber Beamten, auf die wir uns berufen haben, schon vor beinahe zehn Jahren festgelegt worden sind, und die weitere nicht wegzuleugnende Tatsache, daß seit dieser Zeit eine Verteuerung der notwendigsten Bedürfnisse einer Familie um mindestens ein Fünftel erfolgt ist, mußten uns auch hierzu veranlassen. Ter weitere Umstand, daß die Besserung der Finanzverhältnisse unseres Staates in raschem Wachstum vorschreitet, gibt auch die Möglichkeit, für zu beschließende Mehrausgaben die entsprechende Deckung zu haben. Endlich werden mit den Gehaltssätzen, wie wir sie beantragt haben, alle seminaristisch gebildeten Lehrer in Stadt und Land, ebenso diejenigen der Volksschule mit denen an Staatsanstalten gleichgestellt und damit auch bei ihnen ber Grunbsatz, baß gleicher Vorbilbung auch gleiche Bezahlung entsprechen soll, in einer Weise durchgeführt, bie bei allen Beteiligten Ruhe und Zu- friebenheit im Gefolge haben wird. richtung von Kranken- und Ünterstützungskassen für selbständige Handwerker empfohlen. Von großem Interesse war auch die Internationale Tuberkulose-Konferenz in Haag, die von den bedeutendsten Autoritäten besucht war. Allgemein wurde dort die Ansicht zum Ausdrucke gebracht, daß eine bessere hygienische Erziehung dec großen Masie der Devöbkrung notwendig sei und daß eine bessere eindringliche Belehrung über die Gefahren ber Tuberkulose angestrebt werben müsse. Von Seite eines deutschen Verwaltungsbeamten wurde die Anzeigepflicht für die schwereren Fälle der Tuberkuloseerkrankung gefordert. In Norwegen, wo die Anzeigepslicht bestehe, seien damit gute Erfahrungen gemacht worden und in England besteht in per- v1 A l), W"1' Wahrt Ws*. Englands Freundschaft. Von einem Gegenbesuch, den Kai[er Wilhelm! näch stes Frühjahr dem Könic; von England abzustatten beabsichtige, weiß heute die Londoner „Tribüne" zu melden. In Berlin hat man noch nichts von dieser Ab-, sicht vernommen; es ist auch kaum anzunehmen, daß schon jetzt so weit reichende Reisedispositionen feststehen. Ms Ergebnis der jüngsten Anwesenheit bed Königs Eduard sind von deutscher halbamtlicher Seite „befriedigende Eindrücke" verzeichnet worden. Sonst pflegen die Offiziösen, die immer etwas optimistisch sind — aus Gewohnheit, iveil sie soviel in der Politik zu rechtfertigen haben —, von einem Einverständnis mehr Aufhebens zu machen. Wäre der Schlußstein einer großen, seierlichen Völlerversöhnung durch König Eduards Erscheinen gelegt worden, und halb und halb hatte man nach den vielen deutschen Freundschafts-, kundgebungen, Studienreisen, Journalisten-Empsängenustv. solch ein Ereignis erwartet, so würde wohl eine ganz andere, schmetternde Fanfare geblasen wovden fein. Inzwischen ist ziemlich allenthalben erkannt worden, daß der Besuch vielleicht gewisse Differenzen mehr persönlicher Art aus dem Wege geräumt hat, day aber durch ihn die politischen Beziehungen zwischen England und Deutschland so gut wie gar nicht berührt sind. Die englischen Staatsmänner^ des liberalen Kabinetts sind gewiß im Verkehr mit Berlin bedeutend höflicher und angenehmer, als die Staatsmänner unter Lord Balfour waren, der in Brüskierungen Deutschs lands 6 ei nahe sich hervorzutun suchte. Die Verbesserung der Formen des Londoner Verkehrs wird jedoch nicht dahin aufzufassen sein, daß die englische Politik nunmehr andere Wege eingeschlagen Hütte. Ter Kurs der englischen Politik ist völlig unverändert geblieben. Ob König Eduard noch^ mals nach Deutschiland kommt, oder höfischer Pflicht Genüge getan zu haben meint, ob der britische Kriegsminister Hal- dane von Deutschland schwärmt und der Armee einen Generalstab nach deutschem Muster gibt, das gestattet keinen Schluß auf oie Gesinnung unserer werten Vettern. Englands Ziel ist und bleibt, mit Hülfe des befreundeten, und man kann vielleicht mit einigem Rechte sagen: des geheim verbündeten Frankreich, Italien dem Dreibund ab- penstig zu machen, Rußland für sich derart zu gewinnen, )aß jede Rücksicht von dieser Seite auf Deutschland fort-, ,ällt, und es dann auf einen Konflikt mit Deutschland an- t'ommen zu lassen, um endlich hie Frage der wirtschaftlichen. Machtstellung zur Entscheidung zu bringen. Tie englische Politik hat mehr als die Hälfte dieses Weges bereits zu-, rückgelegt, sie hat sich das Ziel viel Mühe und Opfer kosten lassen — darf man im Ernst der Beruhigsten Mem- ung sein, ein paar Versöhnungskundgebungen hüben und drüben würden die englische Politik zu einer reuigen und gerührten Umkehr veranlassen? Der ganze Unterschied gegen früher ist, daß geräuschloser gearbeitet wird. Du Stellung ber Volksschullehrer ist insofern eigenartig, als sie vom Staate ausgebilbet, angcstellt und pensioniert, aber zum Teil von ber Gemeinde bezahlt werden. Der Lehrer ist kein Swatsbiener, zählt aber auch nicht zu ben Gemeinbebeamten. Diese Zwitterstellung bat bis jetzt für ben gesamten Lehrerstand große soziale und pekuniäre Nachteile gehabt, indem er als be- onbere Gruppe gezählt und deshalb nicht in bas Beamten- lesolbungsgesetz eingegliedert worben ist. Erhielten die Beamten Zulagen in irgenb einer Form, ober wurden die Gehalte der- t'lbeit neu geregelt, so waren die Lehrer gewöhnlich von dieser Aufbesserung . ausgeschlossen, oder ihre Gehalte wurden nachträglich in einer Weise festgesetzt, daß sie stets als unzureichend erachtet werden mußten. Wenn auch dankbar anzuerkennen ist, baß die Lehrergehalte unseres engeren Heimatlandes im Vergleich zu den anderer deutschen Bundesstaaten nicht gerade ungünstig sind, so ist doch andererseits auch nicht zu bezweifeln, daß sie durchaus unzureichend sind, um die notwendigsten Ausgaben zu bestreiten, die sic der Familie eines Lehrers durchgängig entstehen. Es ist hierbei auch zu beachten, baß die Lehrer im Vergleich zu anderen Beamten Hessens im Gehalte weit zurückslehen. Da nämlich bas Beamtenbesoldungsgesetz vom 9. Juni 1898 als grunblegenbes Prinzip bie Gleichheit ber Vorbilbung als maßgebenb für die Bestimmung des Gehaltes festaelegt hat, so fühlen sich die Lehrer zurückgesetzt. Daß ein solches Gefühl dec Lehrtätigkeit und das Erzicheramt ungünstig beeinflussen, ist nicht zu bestreiten. Es herrsM deshalb bei den Lehrern ber Wunsch, auch einer Gruppe von Beamten ungegliedert zu werden, der sie sich nach Vorbildung und nach der Wichtigkeit des Berufes gleicystellen können. Diese Beamten sind die Inhaber der „mittleren Stellen im Finanzsach^, ober wie sie früher hießen „bie Finanzbeamten erster Kategorie". Wenn die Vorbildung dieser Beamtengruppe auch nach Erlaß des Beamtenbesoldungsgesetzes durch Verordnung vom 24. Juni 1905 derartig erweüert worden ist, daß llnler- primareife einer höheren Schule oder das Abgangszeugnis einer siebenklassigen Realschule Bedingung ist, um zum Fachexamen zugelassen zu werden, so gestatten wir uns, darauf hinzuweisen, baß wir die Bestimmungen zum Vergleiche herangezogen haben, wie sie bei Festsetzung der in Betracht kommenden Gehalte, also vor dem 9. Juni 1898, maßgebend waren. Da damals nur das sogenannte Schulexamen, also die Kenntnisse einer dritten Klasse der früheren Realschule, verlangt wurde, um bie Fachprüfung abzulegen, so glauben die Lehrer, baß ihre Vorbilbung, wenn sie auch aus bem allgemeinen Rahmen ber Ausbilbung anberer (Stäube heraustritt, boch mindestens der der erwähnten Beamten gleichzustellen ist. Daß ihr Amt an Wichtigkeit dem ber Finanz- bcamten erster Kategorie nicht nachsteht, ist so einleuchtenb, baß weitere Ausführungen hierüber wohl überflüssig erscheinen. Gestützt auf diese Tatsache ber gleichen Wertschätzung bet Vorbilbung dieser betben Beamtengruppen hofft beshalb ber Landes-Lehrerveretn, bie Kammer werde ben wiederholt ausgesprochenen und feit mehreren Jahren bei den Regelungen ber Beamtenbesoldung als leitendes Prinzip durchgeftchrten Satz, „daß gleicher Vorbildung auch gleiche Bezahlung entsprechen soll", auch bei der Aufbesserung ber Lehrergel-alte in Anwenbung bringen. Damit nun bie Lehrer künftig nicht mehr außerhalb des Rahmekis der Beamten stehen, ie fcrner genau wissen, mit welcher Beam'tengruppe sie nach Gehalt und Stellung als gleichberechtigt anerkannt luerben, ersuchen wir hohe zweite Kammer „sie wolle eine Einreihung ber Lehrer in bas all- ?^b)ue Beamtenbesoldungsgesetz vom 9. Juni 1898 beschließen und sie ben Inhabern ber mittleren Stellen int Finanzfach gleichstellen". Im Anschluß an biefe prinzipielle Forberuug erlauben wir uns, hoher zweiter Kammer noch einige Wünsche zu unterbreiten, bie aus ber Tatsache abzuleiten sind, baß die Bezüge des Lehrers aus Gehalt unb freier Wohnung, beziehungsweise Ersatz für bie» selbe bestehen. Diese Wünsche beziehen sich auf bie Frage, in welchem Verhältnis beibc zu einanber stehen müssen, wenn sie zusammen den Gehalten gleichkommen sollen, wie sie bie Beamten beziehen bie wir zum Vergleiche herangezogen haben. Da nämlich 5,c Stellen tm Finanzfach mit einem Anfangsgehalt von 2000 Mark unb mit einem Höchstgehalt von 4000 Mark dotiert sind, so müssen wir in Befolgung ber oben erhobenen prinzipiellen Forberung mit diesen Beträgen rechnen, unb ba ferner biefe ganzen Gehalte pensionsfähig sinb, so wünschen bie Mehrer eine gleich günstige Behandlung. Was nun ben Wert für dfe betrifft, so glauben wir, baß bet Betrag nut 200 Mark, wie er eben bei eintcetenber Pensionierung in Zusatz kommt, zu gering bemessen ist, um einen gerechten Turch- schnittswert barzuftelleii. Um aber bie Auswenbungen bes Staates an Gehalt nicht zu sehr zu steigern und da ferner die hessische ^^'Vchast den Wunsch hat, daß bei der Pensionierung für bie Wohnung der höchste Bettag in Ansatz kommt, ber eben ui unseren größeren Stäbten bezahlt wirb, so ist es wohl auch folgerichtig baß wir den Wert ber Dienstwohnung allgemein »auf 600 Mark festsetzen unb biesen Betrag von bem Anfangs-, beziehungsweise Höchstgehalt ber mittleren Stellen im Finanz- Sn'rt“0 bmngen. Es bleibt mithin ein Anfangsgehalt von 1400 Mark unb ein Höchstgehalt von 3400 Mark. Bezüglich ber Höhe ber Zulagen haben die Lehrer den Wunsck), baß sie möglichst gleich bemesien werden, wie dies bei den Staatsbeamten ja auch säst allgemein ber Fall ist. Die 30 Diensttahre, bie bisher nötig waren, um den Höchstgehalt zu erreichen, können auch unseren Beifall nicht finben, ba bie Lel-rer burchschiiittlich in höherem Lebensalter in ben Genuß bieicö Gehaltes kommen, als bies bei ben Beamten ber Fall ist Sbcim auch dem Umstande Rechnung zu tragen ist, baß bei ben Lehrern die Dienstzeit von bestandener Definitorialprüfung, asio durchichnfttlich vom 22 Lebensiahre ab zählt, so ist bod^ anbcrcricitd erwünscht, baß spätestens mit bem 50. Lebensjahre bie höchste Gehaltsstufe erreicht wirb. Dies ist aber nur möglich, - wenn bie 10 Gehaltszulagen, wie sie eben erfolgen, auf 9 ver- mmbert werben, Eehaltsskala wie sie mithin unseren Wün- fejen entspräche, müßte dann vorsehen- Grundgehalt IM Mark, 3 Zulagen von je 200 Mark, 2 Zulagen von je 300 Mark und 4 Zulagen von je 200 Mark, so daß der zu erreichende Höchstgehalt von 3400 Mark nach 27 ^wnstjahren, also durchschnittlich mit dem (Antritt m das 50. Lebensjahr erreicht würde. wjr schon erwähnt, daß ber jetzige Betrag von 800 JJiarf, ber bei der Pensionierung für die Wohnung in Anrechnung tommt, feinen billigen Durchschnittswert derselben bar* sollen kann. Schon der Umstand, daß alle Lehrer in Pension jur ihre Wohnung erhebliche Mehrausgaben, selbst dann, wenn lic oiis bem Lande wohnen bleiben, machen müssen, als ihnen an Pension dafür gewährt wirb, muß den Landes-Lehcerverein nm Aenderung diesec Bestimmulig bitten lassen. Wir glauben unS nämlich mit der Kammer darin einig, baß sie auch bestrebt ist, einem alten Lehrer, welcher bem Staate unb ber Gemeinbe treu gebient hat, bie Pensionszeit nicht zu einer solchen ber Sorge - Mer gai xber Not zu machen. Da nun der weitaus größte Telli.mar.kte§ sich ändern, dann luirb die Regierung ihrer Fonds Nr. 216 Zweites Blatt 156.Jahrgang Frerrag 14. September 1806 Erscheint K-llch mit Ausnahme des Sonntags. J Die „tieftener $amUlenMätterH werben bem ■ A jy 4 H .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der SU W Ä öf K U M K -J Hessisch« Lavdwirt" erscheint monallich einmal. W js K v ■ v ^ti'jftiitcvci wird angenom- Xi? Um au6er dem haust l°l] «Nord-Anlage II, ijl fauler finden freundliches. ^me lu, gute Verpflegung ur: -berwachung d. Ausgaben, gor.» che der höheren Schulen, r' Wo?sagidie GesÄäilssl.dM Gutgehende Wirtschaft zr.-- rchlen durch Agent F. U rabenstraße 7.________M Kinderloses Ehepaar irqtH ein Kind i -gewissenhafte Pflege zu nehmen, reis 25 Alk. Nah. postlagernd K. Lauterbach, Oberhissen. linieren Kollegen Karl Balser, innig Segler unb Theodor r-ar- zu ihrem Wiegenstie breiiatf) bennembes dass n Unierborf fäallt unb im w wiederhallck 106703 Für die gesamte Redaktion verantwortlich in Vertr. Ernst Heß. gestorben wärter. von' Floren?, aus feinem Mägen zu wringen, als die Pferde durchgingen. Er kam dabei zu Fall und erlitt sehr schwere Verlegungen am Kopfe. — Die Waldbrände in Frank- reich dauern infolge der anhaltenden Trockenheit fort. In V e z i n s brannte gestern 400 Hektar Wald nieder. — Im Moseldorfe Fohren zerstörte Großfen er 4 große Baue^i- anwesen. Durch Zusammenbruch einer Lester wurden 3 Feuer- wekrleute verletzt. — Der Personenpost Ber gisch-Gl ad- b ach - Wipperfürth stieß an einer starken Kurve ein erhebliche'' Unfall zu. Die Pferde des Postwagens scheuten, wobei der Wagen umgeworren und sämtliche Insassen herausgeschleudert wurden.' Der Postillon trug sehr schwere, die Passagiere teils schwere, teils leichtere Verletzungen davon. — In Fürstenried bei Kanfbeuern wurde die L e i ch e der Mutter des Pfarrers Kugel verstümmelt aufgefunden. Die Leiche zeigt Stichwunden an Kopf und Unterleib. Es liegt ein Raub- und Lustmord vor. Ter Mörder ist unbekannt. — In Alsenz «Pfalz) fiel ein 70 Jahre alter Mann von einem Baum in den unter dem Baum befindlichen eisernen Zaun und wurde aufgespießt. Man fand ihn tot auf. dienst erworben hat. In g e n h ei m i. Nh., 12. Sept. Trotz aller Einfachheit in der Ausführung, wie es einem derartigen Werke geziemt, ist der Neubau des Nettungs Hauses doch eine Zierde des Ortes und der ganzen Gegend. Fahnen und Guirlanden grüßten heute hinüber zum Selztalbahnhof, sie wollten es gleich den Ankommenden künden, daß der Ehrentag der Einweihung gekommen sei. Doch vor der Freude am Neuen gebührt dem Alten für treugeleistete Dienste schuldiger Dank, darum denn auch die Feier mit einem Abschied am alten Halise ihren Anfang nahm. Der Inspektor, Pfarrer Müller von Wachenheinl, sprach das Abschiedswort, das er an 1. Mos. 12, 2: „Ich will Dich segnen und Dir einen großen Namen machen und Du sollst ein Seaen sein" anknüpfte. „Unfern Eingesandt. (Für den Inhalt der unter bicicr Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Eösenbahn-Zeitttng. — Nach einer für die vreußi'ch-hes'ischen Staatseisenbahnm ergangenen ministe'-icllen 9fnorbnurg sollen direkte Fahrkarten, die zwischen solchen Stationen zur Ausgabe gelangen, die durch mehrere Schienenwege verbunden sind, möglichst über jeden der letzteren getrennt Tauten, falls deren Kilometerlängen nicht nur ganz unwesentlich von einander abweichen. Bisher berechtigten die Fahrkarten größtenteils wahlweise zur Benutzung der einen oder der anderen Route, und der Fahrpreis wurde für den längsten in Betracht kommenden Weg berechnet, sodaß der Reisende, der die kürzere Verbindung wählte, mehr zu bezahlen hatte, als der von ihm tatsächlich abgefahrenen Kilometerzahl entsprach. Durch die genannte Anordnung, die auch bei .Herstellung der neuen, durch die Personentarisreform bedingten Fahrkarten maßgebend sein soll, wird dies tunlichst vermieden werden. Solange die Rückfahrkarten noch bestehen, sind gegebenenfalls sowohl solche aufzulegen, die auf der Hin- und Rückfahrt über einen und denselben Weg lauten, als auch solche, die auf der Rückfahrt nach Belieben für eine andere Strecke verwendet werden können. Kam^lien-Na^vtehten. Gestorbene. Herr Valentin Hermann, Tonsbach. — Herr Georg Konrad Müller, Griedel. — Herr Heinrich Engelbert, Dillen- bürg. — Herr Privatier August Müller sen., Marburg. — Herr Wilhelm Tittmar, Ockershansen. — Herr Georg Freiman, Büdingen. — Herr Christian Walter, Niederscheld. — Herr Raphael Reichen- berg, Assenheini. — Fräulein Hilda Dieffenbach, Friedberg. — Fran Margaretha Reuber, geb. Schäfer, Zell. — Frau Elisabethe Spahn -Witwe, geb. Ctieler, Alsfeld. — Frau Emina Scharmann, Kaichen. Verlobte. Fräulein Lina Schindler, mit Herrn Heinrich Franz, Wetzlar. — Fräulein Minna Schütz, mit Herrn Julius Weck, Wetzlar. — Fräulein Kätchen Wenzel, Alsfeld, mit Herrn Karl Koch, Duisburg-Beeck a. Rh. — Fräulein Elisabeth Hauser, nut Herrn Ludwig Wernigk, Butzbach. , Geboren. Herrn Pfarrer Schlößer und Frau Marie, geb. Schlösser, Lauterbach, ein Sohn. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Fürfeld und eine mit einer kathol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gememde- schule zu Viernheim. •• Bahnhofsrestauration. Wie mir erfahren, hat der derzeitige Inhaber der hiesigen Bahnhofsrestauration den Pachtvertrag gekündigt. Die Restauration wird demnächst zur Neuverpachtung ausgeschrieben werden. •• Die Sonne hat in den letzten Wochen noch ganz rechtschaffen bis in die Dämmerung hineingebrannt, auch der Mond tat in der Nacht seine Schuldigkeit und glänzte, wie wir es in den Sommerwochen gewöhnt sind, aber — mit den „italienischen" Nächten und sonstiger Mondscheinphantasie und Romantik ist e§ doch vorbei. Es wird schon recht kühl und wer früh auS den Federn und an die Arbeit muß, der erkennt, daß sich von der alten Sommerherrlichkeit am Ende doch nichts anderes sagen läßt als: „Es war einmal!" ES ist nur ein Abglanz, was unS noch beschieden ist, ein Bild, das jeden Tag einem andern, herbstlicheren Platz machen kann. Doch rechten wir nicht mit der Laune des abziehenden Sommers, wenn es so kommt, auch er iit seinem Kismet unterworfen, und die Wetterkundigen haben ja längst herausgefunden, daß alles andere eher die Witterung macht, wie die Jahreszeit. p. Dutenhofen, 13. Sept. Am gestrigen Einweihungs- tag unserer Kirche beging der älteste Einwohner des Ortes, Landwirt Johannes Mahl, seinen 87. Geburtstag. Das hochbejahrte Geburtstagskind beteiligte sich mit größtem Interesse an der Feier und nahm auch an dem Festessen teil. x. Gleiberg, 13. Sept. In große Aufregung wurden heute vormittag die Bewohner unseres Dörfchens versetzt, indem bei der am Gleiberger Schacht aufgestellten Dreschmaschine zwei mächtige Strohhaufen vollständig niederbrannten. Man war eben in voller Tätigkeit bei der Maschine, als gegen 11 Uhr in ihrer unmittelbaren Nähe mächtige Rauchwolken aus einem Strohschober emporstiegen. Das Feuer nahm so rasch überhand, daß auch ein zweiter Strohhaufen mit eingeäschert wurde. Dem Eingreifen unserer Spritzenmannschaft ist eS zu verdanken, daß nicht weitere Strohschober, ja selbst der Dreschwagen ein Raub der Flammen wurden. Zwei noch nicht schulpflichtige Knaben hatten das Feuer angezündet. Die Geschädigten, Lantz und Protextor, sind nicht versichert. m. Friedberg, 13. Sept. Herr Fritz Scheibe!, Kommandant von S. M. S. „Wettin", ein Sohn unserer Stadt, wurde zum Kommandanten der 2. Matrosendivision in Wilhelmshafen ernannt. Bei den letzthin abgehaltenen Marinemanövern wurde ihm aus Anlaß der 9(11- Wesenheit S. M. des Königs August von Sachsen dessen Bild mit eigenhändiger Namensunterschrift verliehen. — Ein auf der am Sonntag abgehaltenen Kirchweih in Fauerbach bei Friedberg schwer verletzter Bäckergeselle wurde m die Klinik nach Gießen verbracht, an seinem Aufkommen wird fc. Frankfurt a. M., 13. Sept. Kriegsgerichtsrat CellaruS, beifltzender Richter am Oberkriegsgericht des 18. Armeekorps, wurde zum Oberkriegsgerichtsrat ernannt. Herr Eellarius stammt aus Schotten. Die M. Teefirma M e ß m e r (Frankfurt a 9JL) widmet dies mal den Schülern Stundenpläne hochkunstlcrische ^'Ru^arbett von Professor von Volkmann & H. Cchroedter, Wuq ich geeigntt Liebe und Verständnis zur Kunst zu wecken. Die Planesmd den Verkaufsstellen von 2)1 eßmers Tee gratis erhältlich, iss /. Arrchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 14. «Sonntag n a ch T r i n i t a t i §, den 16. September: Hottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. S ch l of f er. Letzte Christenlehre für die Neiikonftrmierten au5 her Matthäusaemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthaus- und MarkuS- gemeinde. Anmeldung zilvor bei deni Pfarrer jeder Gemeinde "^Nächsten Sonntag, den 23 September, nimmt die Kinderkirche für die Matthänsgemeiiide wieder ihren Anfang, Aue Vorbereitung dazu findet Samstag, den 22. September, vormittags 11 Uhr, statt. inußten. . ,. . Bingen, 13. Sept. Heute morgen wurde hier der Kaufmann Flecken stein aus Kreuznach verhaftet, der in Kreuznach seine Tochter derartig mißhandelt hatte, daß das Mädchen an den Folgen der Mißhandlung in der Nacht ist. Fleckenstein war früher Gefangenen- (Fr. Ztg.) Seitdem der neue Friedhof in Benutzung ist und die Beerdigungen von der Leichenhalle ab erfolgen, hat sich die Sitte eingebürgert, die Särge auf einem Handkarren nach dem Grabe zu fahren. Wer da als Leidtragender hinterher gehen und das Gekreische der Rader mit anhören muß, der wird unangenehm berührt und fragt sich: ist es denn nötig, unsere Lieben auf solch' pietätlose Weise nach ihrem Grabe zu verbringen? Ist es nicht schöner und würdiger, wenn die «Särge getragen werden? Bei einer Beerdigung würde es den Hinterbliebenen auch auf die Löhnung an vier Leute, welche immer zu diesem Zweck zur Verfügung sieben müßten,, nicht anwmmen, abgesehen davon, daß sich schließlich Angehörig oder Freunde des Verstorbenen bereit finden ließen, diese letzte Ehre zu erweisen. gezweifelt. sd. Darmstadt, 13. Sept. Ter Darmstädter Gartenbauverein hat schon zu Beginn dieses Jahres am Böllen- faTftor unweit des Waldes ein zwei Morgen großes Stück Land vom Fiskus gepachtet und dort Kleingärten in verschiedenen Größen geschaffen, im ganzen 25. «Schon nach kurzer Zeit waren 15 davon verpachtet, wahrend 10 noch zur Verfügung sind. Die Anlage der Kleingärten ist ähnlich Der in anderen Städten. In den meisten steht ein kleines Gartenhäuschen. Je nach Belieben des Pächters ist das Land mehr als Zier- oder Nutzgarten angelegt. Gestern veranstaltete der Vereinsvorstand eine Besichtigung der Vermischtes, Köln, 12. Sept. Kommerzienrat Eugen van der Zypen stiftete anläßlich seines Ausscheidens aus der Stellung als Generaldirektor der Vereinigten Stahlwerke van der Zypen und Wissener Eisenhütten-Aktiengesellschaft 80000 Mk. Die Zinsen dieses Kapitals sollen zu jährlichen Beihilfen für Meister und Arbeiter verwendet werden, die 2 5 bezw. 20 Jahre in den Werken der Deutzer Abteilung Ausgang feane Gott" sang der Knabenchor. DaraufMe sich Der' Festzug in Bewegung. Voran zog als Mußt der Pßstlighenner Posaunenchor. Die Ortsvereine folgten, darauf die 9lnftalt§gemeinbe, der Prälat und der Hausvorstand, Gememderat, Kucheii- und Schulvorstand. Ihnen zunächst schritten Baurat Lucius von Mainz, der technische Bauleiter Kreisstraßemneister Schäfer von Ober- Fnaelheim und die Bauleute, Vertreter der Staatsbehörde, Geist- Hebe, Stistspsarrer Weber von Lich als Abgeordneter dec«Arn s- [mrger Rettungshauses, sonstige geladene Ehrengäste und Festteilnehmer. Die Haiiptseier im neuen Hanse wurde eröffnet , durch einen von Herrn Lehrer Niederaiier dirigierten und vom Manner- gesangverein präzis vorgetrageiien Psalm. Die Schlüsselübergabe vollzog sich in der üblichen Weise, moranf Prälat v. Walz die Rednertribüiie zur Weiherede bestieg, der das Schristwort: ./-Batcr und Mutter verlassen mid), aber der Herr nimmt mich auf, zugrunde lag. Mit dem Heilandswort; „Wer em Kmd aufnnmnl m meinem Namen, der nimmt mich auf", öffnete er die ~urc, worauf Besichtigung des Hauses ftattfand, die nur eine Stimme des Lobes zutage förderte. Nach einer Erüischungsvaufe folgte eine gesellige Nachfeier im Anstaltshof. Musik- und GesangSvor- träge wechselten dabei mit Ansprachen. Pfarrer ©offmann sprach im Namen der Gemeinde uiid wünschte friedliches uiid freundliches Zusammenwirken zlim gemeinen Nutzen, Stistsvfarrer Weber von Lich überbrachte die Grüße der ^chwesteranstalt zi> Kloster Arnsburg, Justizrat Dr. Lucius frischte, in humorvoller Weise alte Jugenderinnerungen von Nettungshausfesten auf, xem Jahresbericht des Inspektors war noch zi> entnehmen, daß das neue Gebäude mit einem Aufwand von rund 80 000 Mk. errichtet wurde, wovon 60 000 Mk. hypothekarisch aufgeuommen werden gearbeitet haben. * Der Napoleonsfelsen in Ulm, eine denkwürdige Stätte auS der Geschichte des ehemaligen Deistschen Reiches und Napoleons wird noch vor Abtaiif dieses Jahres verschwinden. Am Fuße des die Stadt Ulm beherrschenden MichelsbergeS, der mit einer gewaltigen, als Kaserne dienenden Burg gefrönt ist, steht vorgelagert der KienleSberg, ein Kalksteinmassiv, von dem der Blick über die Stadt hinzuschweifen vermag. Auf einem vorspringenden Felsen nahm Napoleon am 20. Oktober 1805 mit einem glänzenden Gefolge Posto, um die kriegsgefangene Armee des österreichischen Generals v. Mack an sich vorbeiziehen und die Waffen strecken zu lassen. 9(n jenem Tage sprach auf dem erwähnten Felsen der stolze Eroberer jene Worte: „Ich gebe Ihrem Kaiser einen Rat: er eile, Frieden zu machen. Es ist jetzt der Augenblick, sich zu erinnern, daß alle Reiche ein Ende haben." Ein Jahrhundertlang hieß der mit einem einfachen Gedenkstein versehene Felsen der Napoleonsfelsen; jetzt wird die ganze FelS- gruppe weggesprengt, damit für den Güterbahnhof in Alm Raum zu neuen Gleisen gewonnen wird. Eine lokalgetreue Darstellung der Wasienstreckung vom 20. Oktober 1805 befindet sich in der Galerie zu Versailles. * Die. Erbschaft des Stromers. Zu dem Inhaber eines Konfektionsgeschäftes am Amtsplatz in Camburg an der Saale kam einmal in einem Frühjahr cm gänzlich abgebrannter Ritter von der Landstraße mit einem höchst schäbigen Deckel auf dem Kopf.. Der gutherzige Ladeninhaber riet ihm, den Fitz wegzuwerfen, und verehrte ihm dafür einen noch neuen Strohhut. Im nächsten Frühjahr mit den Nachtigallen stellte der Fechtbruder sich mieber in Camburg ein, zeigte den Strohhut vor, der Sommer- und Minterstürmen getrotzt hatte, und erhielt dafür einen neuen. So tat er Jahr um Jahr. Einmal aber kamen die Nachtigallen, und der alte, treue Kunde blieb aus. Endlich gegen den Herbst hin kam ein anderer „Türklinkenputzer" und stellte sich dem Geschäftsinhaber als Freund des Hutabnehmers und zugleich als Universalerben vor. Tief unten an der Donau hatte er seinem Straßengenossen die Augen zugedrückt, der ihm das Anrecht „vererbt", alljährlich am Camburger AmtS- platz einen Strohhut zu erhalten. Der Freund hatte sich durch Oesterreich und Süddeutschland bis nach Caniburg durchgesochten und stand nun da, um feine Erbschaft zu erheben. Sie wurde ihm gewissenhast auSgehändigt. * Ein Schtrdbürgerstückchen ereignete sich dieser Tage in Köslin. Im städtischen Krankenhause war eine Stadtarme gestorben. Am Tage der Beerdigung, zu der sich die Angehörigen mit zahlreichen Kränzen eingefunden hatten, hielt Herr Pastor Vanselow die Totenfeier, und der Sarg wurde der Erde übergeben. Doch es war nicht der rechte, in welchem die Tote lag, sondern ein anderer leerer Sarg, ; der in der Leichenhalle stand. Als einige Tage darauf die Leichenhalle revidiert wurde, sand man die Leiche der Stadt- armen noch vor. Der leere Sarg wurde dann wieder ans- gegraben, von dem Kutscher vorschriftsmäßig zurückgebracht und numnehr endlich die wirkliche Leiche bestattet. * Kleine Tageschronik. In ganz Nordtirol ist ein Wettersturz eingetreten. Auf den Bergen schneit es; die Temperatur ist auf 0 gesunken. — Beim Heben eines für das Denkmal Alexanders III. in Moskau bestimmten 800 Pud schweren Steines rissen die Ketten. Hierbei kamen dr e c Ar b e c - ter um, vier wurden schwer verwundet. — Die Polizei Nimmt an, daß der in O s n a b r ü ck verhaftete Lokomotivführer G c h r te, dem bereits etwa 70 Einbrüche uachgewiefen sind, an den Ueberfällen in Eisenbahnzügen in den letzten Monaten beteiligt gewesen ist. — In dem altmärkischen Dorfe Darenstedt ist die Genickstarre ausgebrochen. Ein Arbeiter ist bereits daran gestorben. Um eine Ansteckung der gegenwärtig in der Altmark manöverierenden Truppen zu verhindern, wurden besondere Vorkehrungen getroffen. — In Sprockhövel bei Essen hat nach vorausgegangenem Streit der Bergmann Liese mann den Verg- maun Wilcker, mit dem er noch kurz voryer gezecht batte, erstochen. Der Mörder wurde verhaftet. — .3« dem Dortmund benachbarten Obertler geriet an abschüssiger Stelle ein Brauerei-Fuhrwerk ins Schießen. Der Fuhrkiiecht der die Gewalt über die Pferde verlor, erlitt einen Schädelbruch. Der frühere ital. Finanzminister Salandra versuchte m der Rahe schiedenen Großstädten gleichfalls die Anzeig5pflicht bei tubeMösA Manfunacn Dadurch könnten weniger ost tuberkulöse Herde swÄWffffl ift i-sond-rs r-mcrkcnswnt, d-ch mit »Er M-hr. fett b”?Ein üÄ »on »bligatontoen Einigung und Schilds- getimten nach ncuscclimdilchcm Mustcr nbgclefat mürbe. Gärten, wozu zahlreiche Einladungen ergangen waren. Man kam zu der Ansicht, daß der Gartenbauverein sich durch Schaffung der Kleingärten wirklich ein hervorragendes Ver- Jn der JohanueSkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Steiner. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung tm Konfirmandensaal der Johanneskirche. . . , Der Kindergottesdienst für die Johannes g einem d e be- ginnt wieder am Sonntag, den 23. September. Die Vorbereitung dazu am Donnerstag, den 20. September, nachmittags 5 /, Uhr. Katholische Gemeinde. Samstag, den 15. «September: Nachmittags lyn 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit jur heil. Beichte. , _ , Sonntag, den 16. September. 15. «So n n tag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenbeit zur Herl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor und in derselben Austeiliing der heil. Kommimion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Sakramentalische Bruderschafts-Andacht. Israelitische NeligionSgesellschast. (yoftesbienff. «Sabbat I) feier am 15. (September 1906: Freitag abend 6.10 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Ubr. SabbathauSgang 7.30 Uhr^ Wochengottesdienst -.Samstag und Mitt w o ch sorgens 5.00 Uhr, M ontag und Dienstag 5.1» Uhr, abends 6.00 Uyu Nach Dr. Dufour ist das Nestle'sche Lindermehl nicht nur em Kindernährmittel, sondern auch i"r Kranke imd Schwache benutz bar. Bei Nragen- uiid Darmgeschivilren bildet es die Uebergang kost von Schleimsuppe ju konsistenterer Kost und ^uht alte Leute welche an Appetitmangel oder an Schwache des Magens u> Darmsunkliolien leiden, vor Entkiaftung. Es wird stets gern g^ nommen und leicht vertragen. _______\____8. Aus SterSt uns Luus. Gießen, den 14. Sept. ** Parlamentarisches aus Hessen. Abg. Dr. Heidenreich beantragt bei der 2. Kammer die E - Kauung einer Nebenbahn nach Hammelbach> i^O. Um Befreiung von der Hundesteuer petitioniert Ph. Schneider in. zu Morbach. . ** Gendarmeriepersonalien. S. K. 5). der Großh er zog haben den Kommandeur des Gendarmeriekorps Obersten B e ck auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen mit Eifer und Treue S-letsteter Dienste, in den Ruhestand versetzt und den Charakter als Generalmajor verliehen; den Oberstleutnant rZ^hr. v. Nor mann, Kommandeur des ^enbal:mer^e»^lftr^fiet» hessen, zum Kommandeur des Gendarmeriekorp.., den Oberstleutnant Zahn, Kommandeur des Gendarmeriedistriktes Oberhessen, zum Kommandeur des Distriktes Rheinhessen und den Mafor Schmidt, 5 la Me des genannten Korps, zum Kommandeur des Gendarmerredistriktes Oberhessen er- nanI** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurden dem Lehrer Kempf zu Oppershofen eine Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg; dem «Schulamtsaspiranten Joy. Burtschell aus Nieder-Roden eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bischofsheim. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Löwenstein-Wertherm-Rvsenberg und dem Fürsten und Grafen zu Erbach^Schönberg auf .die erste Lehrerstelle an der evang. Schule zu Vielbrunn, im Kreise Erbach, präsentierte Schulamtsaspirant Gg. Hofmann aus p 3 « 2 r. 9 U Z z «- 0 c o-.G-ss; <6 Ä r-_ « 3 c?ä« Ö5Ö sr^ Z (?) G »öS G) o (?) LV G) 53 5 D g Sä w 2 « C»® <=*cy 2T.Ü G CD CO (?) cw (?) L» rS-Z lT-, _ a LV A a c*. --G) t5> % A<2 O & S ^7- S a A 2. 2 CD 68 © S SA rs i- cc tc A C5 c CD K e»€= ® & Vu 2-^ o LV CD A £ c d£®s X V rr (?) A ET A 2. es ö 5 S LV 5, s< G)Ö D s s Gl ts CD o =r CD Ri a ö & C2 r o ™ (v 2. <ä e ca e: & Z< 5 iv -L (0 = § DA n S er 5 » s 53 öd - A R» A s II 2 R ZT. cd' LV iS H. A UB/O* G)i A =7 CD 4 LV iS ■ßa er G)^- S " 5’s C LV e> —r -- ® £ r* « = " ^G) ©3 a « A S 2. .... LS ro ET G) 5 >3* 5‘? ksZ' A LV )2 Er s A<%? G) D 2 LV G) SA LV 13 8 = 8 @ A C9 ~ ET A A A D :* s »'S G)Z. ? 3 W f _. «vv s s s l MdL. 'icr Rubrik stehenden ilriild Wlikum gegenüber Itintrki hing.) of in Senu&unj ist unb >iKe ab erfolgen, hat sich die einem Handkarren nach Leidtragender hinterher gehen anhören muß, bet wird un- il't ei benn nötig, unsere nach ihrem Orabe zu ver- würdiger, wenn die Särge iimg würde es den tznrin- L vier Lende, w* tn rnMrn, rW oxvWxnc ch ArvMr'M river ^rrnru ^eMeM-r^er» ti^*G)" ;-A-e d ^S. ’nen $ur VipJ,e r?ahr, ” tobunb^S9^™. MS1«?« 1) ton Sntomttcr, " M „bÄ!,L,ut : '"Wenbtn »'?’¥,is - »«SÄ,» SSr'M sB? -SZ8 CUle önbfrc Streike dem'ende! u lvringon , LSO -OM ^?nchten. Humiann, Tonsbach. - 6en ■^cinri* Engelbert, Dillen- HQer ?en., Marburg. - Hen err Georg Freiman, Büdingen, ld. - Herr Ravhael Reichen- '.estenbach, Friedberg. - Fran eil. - Fran Elilabclhe Spahn u limma Scharmann, Kaichen. Kindler, mit Herrn Heinrich Schütz, mit Herrn Julius Deik, ei, Alsfeld, mit benn lloii räulein Elisabeth Häuser, k Wer und Frau Marie, c «i CB a toG) = Lu77.;n^s S&'i ?*>nVS ,b •?A® ea ^MHntr- Ernsts achrichte«. ......... ititfl. adtkirche. \ ö*- h" Schwabe. . m6M die Kinderkirche Vlember,xorbercimz Ö) ».'S* G) Z atweSkilchc. itotBte*”11- -r«'°d Sibelb-1»«*'9 ilungunu l> anne , oben» *‘m 8 nt etnbeI‘ :§>*** . qfi U65 LSM r-rCs-K rOLK" * 7 (< 91 LV eo G) S )o LV LV G) LV 6) G) Lv 5 G) G) e G) LV (?) G) LV G) C;? CD LV L- rt> € CP X r ® = (?) 3 A LV D Kursblatt des Gießener Anzeigers vom lä. Ssptembsv $906. Staats-Anleihen. a. Deutsche. 3*/t Deutsche Reichs-Anleihe ..... 3 do. do. ■3*/, Preußische Consols 3 do. do. 4 Badische Anleihe v. 1901 unT. 1903 . 3*/, do. do. von 1892 n. 94 . . 31/, do. do. v. 1902 unt b. 1910 . 3 do. do. v. 1896 4 Bayr. E.-B.-Anl. nnf. b. 1906 . . . 37, do. E.-B. u. Ma. ?(n( 31/, do. Landesfultnr-Rente 3 do E.-B-Anl 31/, Bremer St.-Anl. v. 18RS, 92, 99 . . 3 do. do. v. 1896 mit 1912 . 3 Hamburger n. 1902 unT. b. 1912 . . 4 Hamburger St.-Ans. amrt. 1900 n. 1909 . 31/, do. do. do. v. 1887,91,98,99 3 do. do. do. v. 1886,97,1902 4 Hessische St.-Rente 4 do. St.-Anl. v. 1899 31/, do. Ans. abgest 3'^ do. do 3 do. do. ........ 3 Sächsische Rente . 3*/, Württembg. v. 1875—80 abgest. . . . 3V, do. v. 1900 31/, do. v. 1903 ... ... . .'3 dö. v. 1896 98.85 86.55 98.85 86.60 102.70 98.— 102*50 98.15 86*05 102.30 96.80 85 — 101.45 102.75 97.85 86*30 86.40 98.20 98 JO 88.60 b. Ausrsudksche. I. Europäische. £*/, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 itnT. 1913 100.90 Kr. do. Lire L ®. M- (conv.) öfl.G. 57« 3 M. 4V. Ruff. Staatsans. v. 1905 . 70.20 M. 97.70 3 Fr. 4 do. do. ronv. itnif. v. 1903 Lstr. 78.10 Z7, 3 101.50 80.30 4 4 4 4 5- ff- Kr. 89 — 95.- 94.75 85.65 70.15 Vfl.G Kr. M. Fr. do. Pavier-Rente do. Gold-Rente . do. embeitl. Rente 69.80 70.70 13.50 91.20 101.70 91 30 9160 do. Dagdad-Babn . . Ungarische Gold-Rente 2025 r Rente Rente do. Rente Rente Pes. Lstr. M. do. do. do. do. do. do. do. do. do. StoatS-Rente .... Oest. E.-B. St. Skb.-Derseb. (conti. M. Kr. A. 4 4 4 4 4 rz’ Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-An l. v. 1889 .... Eons. E. D. Ser. I it. II 89 „ Gold-Anl. Em. IH v. 1890 . Staats-Rente v. 1894 . ast.Kr.Rbk. 37, Schweiz Eidg. (A.-G.) nnf. b. 1911 4 ©erb. .amort. . 1895 (405) . . . 5 Bulgar. Tab. Ans. v. 1902 i. G. . le/l6 Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. le/4 do. Monovos-Ans. v. 1887 . . 4 Jtasienische Rente 98.85 51.90 64.20 71.15 62.80 2*/,Ä do. do. 4’/j Oest. Silber-Rente StaalZ-Rente . . . . do. v. 1897 flriterfr. (Eisern Thor) Gosdstfr. . 4 do. 4 Span. ansl. Rente v. 1882 abgest, 31/, Türk.-Egypt. Tribut . . . . 100.30 110.- 9970 99.10 99.60 do. do. do. amort. do. do. amort. amort. Rnmäu. do. do. do. do. do. v. 1902 steuerst. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . 4 5 4 4 4 priv. v. 1890 steuerst. 20/1 Om do. cons. v. 1890 steuerst. . . Eli fo b. Obs.) i. G. steuerst. . , Oest. E.-B. St.. Sch.-Versch. (conv. Franr-Ioses) i. Silb. steuerst. 3 Oesterr. Lofalb. (verstaats.) . . . do. v. 1896 steuerst. 81/, Schwedische v. 1880 abgest. ; . 31/, do. v. 1890 . . . . do 4 ' 4 4 4 r- i. G. v. 1903 „ i. v. 1891 „ v. 1894 . . M. v. 1898 . . „ do. E.-B. St. Sch.-Berfch. (abgest. Elisab.-A.) i. steuerst. Pp. . . Portug. unisiz. v. 1902 Ser. I . . do. nnisir. v. 1902 Ser.IN . do. Sve^ifi^........ U. Außereuropäische. 6 Argent. iun. G.-Anl. v. 1887 . Pes. 5 do. do. abgest 5 do. änß. E.-B. i. G. v. 1890 . Lstr. 4*/_ do. innere v. 1888 M. 41 /, do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. 4 do. do. do. v. 1897 . M. Vf, Chile Gold-Anl. v. 1889 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895. . Lstr. 5 do. do. v. 1896. . „ VI, do. do. v. 1898. . „ 4 Egyptische itnifyierte . .... Fr. 31/, do. privil 3 do. garantierte . Lstr. 47» Javaner Ser. N v. 1905 4 do. v. 1905 6 Mexif. amort. innere Ser. I—IV . Pes. 5 do. cons. äußere v. 1899 steuerst. Lstr. >3 do. cons. innere Pes. 102.- 100.50 100.40 98.— 96.20 90.20 105*- 101.80 97.70 105.55 93.10 85 60 100.60 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . 34/, do. do. T E abgest. 3*/, do. do. TUE nnf. 6.1905 4 Pfälzische 31/, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 3% Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 31/, do. do. do. v. 1904 75*- 92.90 92.90 Ausländische. Elisqbech ster..rfr. i. 05. 2000 M. 99.20 4 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. ' 3. ff. 100.50 4 bo. do. 1887 stf. gar. - ■ . — 4 Franz-Joff . . 1. S. 200/1000 100.35 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. s. fr. 99.60 4 do. do. v. 1889 i. 05. M. 99.10 4 do. do. v. 1891 i. G 99.10 5 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. 05. 400 —.— 4 do. to. „ i. 05. 96.10 27. w ds. do. i. G. 500 Fr. —— ——— W w da. do. E. b.^71 i.G. 500 i. i. S i. S. 4 Vorarlberg . . Lire 500 4 Sicilianische steuerst, i. G. v. 1889 i. G. v. 1891 4 do. gar. H 70. do. M. 65.10 400 400 400 71. 71. G. G. G. G. 3 3 103.50 102.50 89.70 101.10 85.40 99.90 71.50 500 200 ö.fl. M. s.ff. do. Südwest stsr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerst, gar. . . do. Uralßf steuerst, gar. 404/2020 Schweiz. Central v. 1880 . MoSkau-Kasan unk. 1915 Russische Südost 97 steuerst. do. 98 nnf. 1909 stsr. gar. do. 1901 nncv.b. 1915 stf. g. Fr. Fr. Fr. M. do. (Salzfqtb.) sts. i. G. . Ungar.-Aalizische . sts. i. S do. do. 73.90 102.— 101.— 101.70 72.10 106.— 109.80 106.— 100.05 89.90 86.50 85.50 87.50 80.35 75.95 76.70 75.80 74.80 100.— 100.40 2%<,Südital. (Merid.) Sr.A-Pi. . . 4 Toscanische Central . . . . 5 Westsicilian v. 1879 . . . 37, Gotthardbahn 3V, Jnra-Bern-Lnzern gar. . . 37, Jura-Simvlon v. 1894 . . v. 1889 I. Rq. v. 1889 N. Rg. 79.70 100.80 100.- 104.50 2%0 Jtal.6l.qar. E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. 27io LiporneS. Lit. -6, D. u. D/2 4 Sard. See. stsr. gar. In. II 1000 500 1000 do. do. 3 3 3 3 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. 97 steuerst, aar. Warsch.-Wien. stst. gar. 2020/4040 Wladlkawt 95 stst. gar. 408/2010 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . Salonique-Constaut. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Ebeus. do. do. v. 91 do. do. v. 97 Rudolf .... 5 Oest.-Unq. StSb. 1873/74 i.G. » M. 5 do. Brünn-Rs. 72 stf. i. G. 100 Tlr. 4 do. Staatsb. b. 83 „ i. G. M. 3 do. I—VIII Em. „ i. G. 500 Fr. 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 do. b. 1885 „ i. G. 500 3 da. (ErqänzgS.-N.) „ i. G. 500 3 do. v. 1895 sts. i. G. 1000/2000 M. Provinzial- und Communal- Obligationen. Rheinproviuz AuSg. 20 it. 21 unf. b. 1902 29 31/, Franffurt 98. 98.20 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. TJ it. 81 Lit. A 4 Erlangen v. 1900 nnf. b. 1911 4 Freiburg 100.40 100.90 102.50 4 Mlu v. 1900 . . »08 4 Mannheim 102.40 1899-1901 . 1902 unf. b. 1913 4 unf. a. b. 1908 3 47, Offenbach unf. b. 1906 v. 1901 imt b. 1906 v. 1883 abgest. do. do. do. do. do. 4 37. 37t 4 37. b b b. 101.30 100.90 100.50 100L0 101.30 100.50 unf. b unf. b. nnf. b. nnf. b. 31/, 3% 37, 37, 1903 1879 1900 102.10 103.50 nnf. unf. nnf. 37, 37, 37, 37 37, 37, 37, 37, amort. ab 1907 amert. ab 1910 4 37, 37, 31 < 37, it. 1894 . . v. 1891 Lit. H v. 1901 nnf. b. 1906 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 nnf. b. 1903 1905 37, Astet) v. 1899 nnf. b. 1912 . . 3% Aschaffenburg v. 1888 .... 4 AngSburg v. 1901 nnf. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) .... 37, Baden-Baden v. 1898 nnf. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 nnf. b. 1906 . . 102.— 100.— abgest. 1878 it. 83 . . abgest. Lit. .7 v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . v. 1894 v. 1905 unf. b. 1915 . 37- Kassel abgest 37r Kisstugen v. 1886, 1888 n. 1903 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26 37, Offenburg v. 1898 unf. b. 1904 4 Pforzheim v. 189!) unf. b. 1904 nnf. Ti. 1905 u. 1884 abge 37, 37, 37, 8? 37, 37, 87, 3% 37, 37, 3 37, 37, 37, 87, 97, 37, b. 1901 b. 1894 b. 1905 b. 1902 nnf. b. 1907 v. 1903 unf. b. 1908 b. 1897 1891/92 (abgest. . 1898 1902 uni b. 1908 1905 1902 1908 1906 do. do. do. do. 37, Kreuznach b. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen b. 1896 . . . 37, do. b. 1903 unf. b. 19 4 Mainz b. 1900 nnf. b. 1910«. do. do. a. M. Lit. N it. Q abgest. „ R abgest. (Strastenbahu) v. 1899 b. 1901 Abt. I. . . b. 1901 Abt. TI. u. III 87, Metz b. 1903 nnf. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 nnf. b. 1910/1 37, do. b. 1903 untilab. b. 1908 37, Nauheim b. 1902 unf. b. 1912 . do. do. do. do. 3% do. 4 Nürnberg 1901 1902 1908 1910 b. 1890 b. 1893 b. 1896 b. 1897 b. 1903 b. 1905 do. do. v. 1888 convert. b. 1897 b.' 1902 b. 1905 do. do. do. de. do. 903 b. b. b. b. b. b. b. do. do. do. do. Fnsda b. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. b. b. 37, Neustadt a. d. H. b. 1889 . . b. 1903 unf. b. i. B. b. 1900 b. 1881 V. 18.88 b. 1898 b. 1903 ■. 1901 Ser. I 37, Hess. Provinz Ob erb essen 37, do. do. Starkenburg it.Ä do. v. 1895 do. v. 1898 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37- Karlsruhe 37, do. 3 do. » Sank für Handel und Industrie Depositenkasse Gießen. ~~ '.2^ /11'1 TT' m. 1S1JJ 1 ' 1. ~ ,4-Jg«r X~"X‘ S'LITKVTLI 'S 7 , .1 'r IkJ.* \ , ,1V r 7» VW *•* “ 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . . 37, do. v. 1904 nntilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 unf. b. 1906 .... 37, do. v. 1899 3% Ulm m. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 nnf. b. 1905 . -. . 4 do. v. 1901 nnf. b. 1906 . . . 37, do. abgest 37, do. v. 1887 37, do. v. 1891 abgest 37, do. b. 1896 37, do. b. 1898 37, do. v. 1902 Ser. II nnf. b. 1907 4 Worms b. 1901 nnf. b. 1907 .... 37, do. b, 1887/89 37, do. b. 1896 unf. b. 1901 . . . . 3% do. b. 1903 unf. b. 1914 .... 4 Würzburg b. 1899 unT. 6. 1910 . . . 37, do. b. 1903 nnf. b. 1910 . . - 47, Bukarest b. 1881 conv M. 47, do. v. 1888 conb „ 47, do. b. 1895 . . . 4059 r 47, do. b. 1898 4 Kovenhag. v.1901 unf. 1011 2043 r 37, do. b. 1886 3 do. b. 1895 » 4 Lissabon b. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 nut b. 1913 Rbl 3%, Neavel staatl. gar. . . 1000r Lire 4 Stockholm v. 1880 M. 5 Wien Kommunal i. G 5 do. do. i. P.....8. ff. 4 do. v. 1898 unf. b. 1908 Kr. 4 do. Fnvest-Anl M. 37, Zürich v. 1889 Fr. 6 Stadt BuenoS-Aires v. 1892 i. P. Pes. 47, do. do. v. 1888 i. G. Lstr. 100.50 101*50 101.60 99.75 99.50 100.10 97.60 101.— Aktien ausländischer Transport- Anstalten. e Ocst.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest A do. B . Naab-Odenb. . . 143.80 33.80 114.- 36*50 Gotthardbahn. . Ftal. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Vrince Henri . . Prag-Dux St. Akt. 128.80 145.50 113.— Standesherrliche Anleihen,« M. s.si. M. Bank Badische Bank . Bereinsbauf . . . M. 600 DiSlonto-Gesellschast M. 600/1200 M. 600/1200 Eisenbahn-Renten-Dk. . 102.90 116.80 196.50 185.20 4 37. 4 12 5 6 9 87, ReichSbanf Frankfurter M. 1000 M. 1000 288.50 172.20 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 170.— 119.30 121.20 139.80 139.30 140 80 148.50 149.80 M. 1000 Tlr. 100 239 — 111.50 129.90 12 5 157.75 202.— 133:20 Vort. DIt. 7.04 87, 5% 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 158.40 111.90 121.10 257.— 156.— 95.50 121.60 129.40 117.— 215.— 127.— 110.50 Eetat« DI». 6.15 «7, 57, 0 9 47, 4V, 7 V Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 do. do. do. 5. ff. 200 8. ff. 200 8. ff. 200 . M. 600 . s.ff,350 Bayr. Bank (Münch.) abg. M.1000 do. Hvv.- n. Wechselbk. f. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyb.-Bf. Lit. A M.1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSfoutobank Mf. 600/1200 Commerz, it. DiSlonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.-u. Wechselb. Tlr. 100 47, Grt. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 4 Fürstl. Solms-BraunselS v. 1880 37, do. do. v. 1886 37, Gräff. SolmS-Laubach abgest. 31/, Fürstl. SolMS-Lich 37, Gräff. Solm5-R8delbeim . . . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . 87, 77, 67, 67» 9 77, 47, 6 6 5 10 4% 6 87, 4 7 5 67» 9 77. 8 7- 77, T 7 Ungar. Kreditbank . Nnionbanf (Wien) . Diener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. VereinSbanf 67- 9‘ 77, 47, 67, 7 57, 10 57, 6 87. 47, 7 9 87* 8 91 r, 7 77, 7 7 Franks. Hvbothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitteld. Ddkr. (6Sreiz)A,t. B.M.1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S.I-V M.300/1 ^00 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BereiuSbf. M. 300/1200 Oest.-Ung. Dank . . Kr. 1400 Oest.-Länberbanf . . ö. ff. 200 Oest.-Kredit-Anstalt. . ö. ff. 260 Pfälzische Bank . . . M. 1200 Preuß. Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyv -Akt.-Bf. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffbaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodeukredit-Banf . M. 600 Psenbnrg-Büdingen . . . Psenb.n. Büd.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach b. 1884 47, Mccklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 31/, do. do. Ser. 3 abgest...... 37, do. do. Ser. 2 it. 3 unf. b. 1905 . 4 Meininger Hyv.-Bl'- Ser. 2 .... 4 do. do. ©er._ß..... 4 do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 . 4 do. do. Ser. 8 unf. b. 1911 . 4 do. do. ©er. 9 ..... 37, do. do. abgest...... 37, do. nuk. b. 1905 n. b. Verl, umtschb. 37, do. unf. 6. 1907 ....... 37, do. Ser. 10........ 4 Preuß. Hypothefen.Aft.-Bf.l .^0/ 37, do. do. ans80/„abg. 4 do. Hyp.D.Zf.4°/,gar.b.d.G.b.l904 37, do. do. do......... 4 do. Pfdbr. Bk. S. 18 unt. b. 1908 . 4 do. do. S. 19 unk. b. 1909 . 4 do. do. S. 22 unk. b. 1912 . 4 do. do. S. 25 unf. b. 1914 . 4 do. do. S. 27 unk. b. 1915 . 37t do. do. S. 23 unk. b. 1912 . 37« do. bo. S. 26 unf. b. 1914 . 37, do. do. S. 17 unk. b. 1905. 37, do. do. S. 18 unk. b. 1908 . 37, do. do. S. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyv. Maituheim nnf. b. 1902 . 4 do. do. do. unk. b. 1907 , 37, do. bo.......... 37, do. do. Ser. 69-82 unf. b. 1904 . 37, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyb. (Köln) S. 1 unt. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 dv. do. do. Ser. 5 unt. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 nnf. b. 1911 4 do. do. bo. Ser. 7 unt. b. 1913 37, do. do. do. Ser. 3 unt 6. 1905 37, do. do. do. Ser. 4 unt. b. 1907 4 Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 unk. b. 1906 37, do. bis inet Ser. 52 . . 93 25 93.25 100.— 100.- 100.— 101.50 102.- 95.50 95.50 95.50 96.50 100.10 94.- 100.— 95.60 100.60 100.50 101.40 101.30 102.— 98.60 99.50 94.40 94.50 96.30 100.30 100.30 95.50 95.50 97.— 100.50 101.— 101.— 101.50 102.— 94.80 95.80 101.— 97.30 Staatl. ober probinzial-qarant. 37, Hess.LandeS-Hyb.Bf. Ser.I-V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser In. II unk. 1909 37, Nassauische LanbeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. bo. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unf. . . . 98.10 98.10 98.70 98.70 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 ..... 47, do. r. 102...... 47, Eisenb. Rentenbanf ....... 4 do. do. ....... 47, Eisenwerke Lollar r. 102..... 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 .... 4 D. Ailant Telegraf..... . 4 Franken-Allee, garant. b. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105..... . 4 Neue Boden r. 102....... 37, do. bo. r. 101....... 101.30 109- 103.— 100*— 102 05 103.— 100.80 10150 98.— lose 158.50 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. ! 5 Russtsche v. 1866 . 27, Anrechtscheine Unverzinsliche loee 176.60 46.50 1 483. 50.60 145.40 Ultimo. . 353.20 do. do. 3 4 4 3 5 340.— 245.— 114.35 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 4 4 5 * k«• Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . .. Oldenburger. . . » » Russtsche b. 1864 . . . AnSbach-Gmtzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Ftnnländische . » Freiburger . . » Genna . . . . . Mailänder . . ». Mailänder , . < . Meininger . . N • Neuchuteler . . . Oestr. v. 1864' . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenh. Gräff. . . RndolfS-Stiftung Türkische .... do. . . . . Ungar. Staats . . Benetiancr . . . 135 — 65.20 138.25 158.75 ö. ff. 150 8. ff. 150 105.60 137.20 3 Hamburger b. 1866 . . 3 Holländische Komm. b. 1871 37,Käln-Mindener .... 37'Lübecker b. 1863 . . . Verzinsliche Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierimg . . . . ff. 7 . ff- 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.ff. 7 • Fr. 10 ö.-ll. 100 ö.fl. 100 - s.ff- 7 ö. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ff. 100 Lire 30 . Tlr. 100 . Tlr. 100 . 3. ff. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . b. ff. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . 3. ff. 500 . Tlr. 40 27,Lütticher b. 1853 Madrider abgest. 27,Stnblweißenb.-Raab-Graz . do. ex. A. Sch. Pfandbriefe. 4 Berl. Hyp.-Dk. (vr. Pommr.) abgest. 8O°/o 99.50 93.50 37, bo. do. abgest. 8O°/o 4 Frk., Hyb.-Bk. Ser. 14...... 100.70 4 do. bo. Ser. 16 n. 17 unt 1910 101.50 4 do. do. Ser. 18 unf. b. 1905 100.80 4 do. do. Ser. 20...... 102.50 37, do. do. Ser. 12, 13..... 96.— 37, do. bo. Ser. 15 unt b. 1906 96.— 37, bo. bo. Ser. 19...... 97.— 37, bo. bo. Kommunal Ser. 1 unt 1910 98.80 4 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21.26, 35, 36 it. 38 100.— 4 do. bo. S. 27, 37, 39 it. 42 unf. 1905 100.— 4 bo. do. S. 31 11. 34 imt b. 1907 . 100.40 4 do. do. S. 40 it. 41 unk. b. 1910 . 101 — 4 do. do. S. 43 nuk. b. 1913 . . . 101.60 4 do. do. S. 46 unk. b. 1908 . . . 101.— 4 do. do. S. 47........ 102.- 38/, bo. bo. S. 44 unk. b. 1913 . . . 99.50 37, dv. bo. S. 28, 30. 32 it. 33 (tilgb.) 97.— 37, do. bo. S. 29 nnf. b. 1906 . . . 97.— 37, do. bo. S. 45 (tilgb> . . . 97.— 4 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 99.— 4 do. do. Lit. N-P....... 99.50 4 Hambg. HyV.-Bk. S. 141 -340 unf. b. 1905 100.50 4 do. bo. S. 341-400 unf. b.1910 101.25 4 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 101.75 37, Hambg. Hyp.-Bf. Ser. 1—190mitb. 1905 94.30 37, do. do. Scr.301-310 unk. b. 1908 95 70 -3% do. do. ülheimer Bergw. 189.— „ Schlickert . . 127.70 Nordd. Wollkämm. 156.— „ Siem. & Halske 186.50 Nordstern Kohle . 319.— „ Untern. Zürich 188.50 Oberschles.E.-Jnd. 129.50 Farbwerke Höchst. 416.25 Phönix Bergw. . 215.25 KunstseideFft.a.M. 438.— Rhein-Nass.- 325.— Masch. Kleyer. . 338.50 M)ein. Stahlwerke 198.70 „ Gritzner . . 221.50 Riebeck Montan . 20825 „ Fab.LSchleich. 188.- Schalter Gruben —.— Hamb.-Am.-Pcktft. 159.80 Schles.-Berg« »449 — Nordd. Lloyd . ... J28.10 , Wegelin & Hübner 145.60 • SteauaRom.Petr.- 122.— Westeregeln Alkalis 225L5.