30 Volksschulen in Gießen. den VerivaltungSberichten für 1904 betragen unter der Hilfsklassen für Schivachbefähigte die Zahl wurde ein ein „nicht nicht ver° MittelZngliterleht vor den, einer seiner Bezirks- bci einer seiner Beschwerden eingehakten habe, soll gegen Schnüdt auch noch ein Verfahren Standgericht eingeleitet werden, weil er in Eingaben einen „Vorgesetzten", nämlich jenen offizier, angeblich beleidigt haben soll. eingerichtet werden, weil dann die bisherigen Räume der höheren und erweiterten Mädchenschule für Zwecke der Volksschule verfügbar werden. Wenn dann die Schülerzahl auf 2400 steigt — eine größere Zahl ist nicht zu erwarten, weil die Zahl der einheimischen Geburten zu Anfang dieses Jahrzehnts rückläufig war — und zunächst fünf neue Klassen eingerichtet werden, fällt der Durchschnittsbestand auf 48 Schüler. Um diese Durchschnittszahl zu erhalten wird von 1908 an voraussichtlich alle zwei Jahre die Errichtung von drei neuen Klassen erforderlich. Stadtv. Dr. Eb el hat nicht geglaubt, heute auf die Angelegenheit zurückkommen zu müssen, da er schon m der Erfolg. Zurzeit gehört Herr v. Bennigsen dem Berliner Redaktionsstab der „Köln. Z t g." an. Seine Berufung als Gouverneur nach Ostafrika, die von dortigen Pflanzern angeregt wurde, tarn für die Regierung offen- bar aus dem oben gekennzeichneten Grunde nicht in Frage. LolrtLZche Tagesschau. Der disziplinwidrige Schnupfen. Bei einer Magdeburger Kontrollversammlung dortiger Rechtsanwalt und Doktor juris, geübter", also mit den militärischen Vorschriften trauter Ersa tzrescrvist, mit drei Lagen -Herr v. Studt. Der preußische „Staatsanz." beröffentftdjt ein königliches Handschreiben an den Kultusminister Studt; es lautet: Nachdem der Entwurf desGesehes, betreffend die Unter- baltung der öffentlichen Volksschulen, die verfassungsmäßige Zustimmung der Landesvertretung gefunden hat, kann ich mir nicht versagen. Ihnen zu diesem Erfolge meinen Värmsten Glückwunsch auszuspreck>en. Wenn es durch dieses Werk nunmehr gelungen ist, die seit einem halben Jahrhundert vorbehaltene Ordnung der Unterhaltung der Volksschulen in einer ersprießlichen und allen billigen Anforderung Rechnung tragenden Weise gesetzlich festzulcgen, so ist dieses glückliche Ergebnis in erster Linie Ihrer aufopfernden und hingebenden Tätigkeit und dem geschickten Eingreifen zu verdanken, durch welches Sic die Verhandlungen und Arbeiten in ihren einzelnen Phasen gefördert haben. Für Ihre mir und dem Vater- landc geleisteten treuen Dienste verleihe ich Ihnen den hohen Orden vomSchwarzen Adler, dessen Abzeichen ich Ihnen gemeßen zugehen lass«. Unter dem erneuten AuÄruck meines Sieht man in den leitenden Berliner Kreisen immer noch nicht ein, daß man durch ein derartiges Vorgehen lediglich dem Umsturz in die Hände arbeitet, zu dessen Bekämpfung man alle Prüfte des Staates mobil macht? Exgouverneur v. Bennigsen. Unter den für das Kolonialamr in Aussicht genommenen neuen Männern nennt die „Weserztg." den früheren Gouverneur von Neuguinea, Herrn v. Bennigsen. Dieser, ein Sohn des unvergessenen einstigen Führers der Nationalliberalcn, hat zwar nach seinem Ausscheiden aus dem Amt erklärt, daß er nicht mehr in den Kolonialdicnst zurückkehren wolle, aber man ist in kolonialen Kreisen der Meinung, daß die durch Gesundheitsrücksichten gegebene Abneigung lediglich auf den Ueberseedienst sich bezieht. Die Berufung des Herrn v. Bennigsen in die Kolonialverwaltung würde der Tendenz des Erbprinzen zu Hohenlohe entsprechen, die höheren Stellen im Zentralamt möglichst mit Männern der kolonialen Praxis zu besetzen. Herr von Bennigsen wäre auch im Reichstag lern Neuling. Er hat gelegentlich eines Heimatsurlaubes den Etat für Neuguinea persönlich im Parlament vertreten, und zwar mit Nach Ausschluß königlichen Dankes verbleibe ich Ihr wohlgeneigter König Wilhelm. L-em „Staatsanz." zufolge sind ferner dem Ministerialdirektor Wirkt. Geh. Lberregierungsrat Dr. Sch war tz- ko pss der Stern zum Kronenorden 2. Kl. mit Brillanten sowie die Brillanten zum Kreuz des Ordens und die Phot o- g r a p h i e d e s Ka i s e r s mit Unterschrift verliehen worden. Es war ein Blatt der Rechten, die „Tägl. Rundschau", welches die Auszeichnung des Kultusministers ungefähr dahin kommentierte, daß das neue preuß. ÄotkSschulaesetz erstens durchaus nicht vortrefflich sei und daß zweitens Herr v. Studt selbst wenig an seinem Zustandekommen mit- gewirkt habe. Es verdient ferner daran erinnert zu werden, daß im preuß. Parlament der konservative Herr v. Heyde- brand das „Verdienst" der Verwirklichung dieses Gesetzes ausdrücklich ganz allein dem Geheimrat Schwartzkopsf zugeschrieben hatte. Das Zentrum hat es bisher vermieden, seine Sym- pathie für Herrn v. Studt allzu deutlich zu äußern. Das hätte ja die Linke stutzig (man könnte auch „studtzig" schreiben) machen können. Man mußte sich stellen, als halte man Herrn v. Studt für einen Beamten von ausgeprägt evangelischer Denkart und als sei der von ihm vocgelegte Gesetzentwurf freiheitlich und liberalisierend, der „Verbesserung" im klerikalen Sinne bedürftig. Zuweilen fiel irgend ein kleineres Zentrumsblatt aus der Rolle: dies wurde aber nicht sehr beachtet. Jetzt, wo das Gesetz in den Hafen bugsiert ist, bringt eine Korrespondenz für Zentrumsblätter als Erwiderung aus den Artikel der „Tägl. Rundsch." einen ganzen Leiter, der der Rechtfertigung Studts gewidmet ist. Darin wird im kaiserlichen Sinne ausgeführt: Schwartz- kopff möge allerdings das Gesetz geschaffen haben, aber der kenntnisreichste und fleißigste Direktor könne eine solche Arbeit nicht zum Ende führen, wenn sein Chef nicht mit ganzen Herzen dabei sei. Die Kartellparteien hätten durch ihr Kompromiß vor zwei Jahren die Sache in Gang gebracht; aber das sei die Klugheit eines Ministers, sich von persönlicher Imitation zurückzuhalten und im rechten Augenblick die dargebotene reife Frucht einzuheimsen. Hätte an der Spitze des Kultusministeriums ein halbliberaler oder auch ein schwacher Mann gestanden, so würden die Nationalliberalen größere Zugeständnisse erreicht haben, Studt jedoch habe hier ein heilsames Gegengewicht gebildet. „In derselben Richtung wirkte bekanntlich die Reservestellung,, die das Zentrum annahm." Die Wirksamkeit Studts und die Tätigkeit des Zentrums hatten also hiernach ganz die gleiche Tendenz. Und noch etwas deutlicher heißt es am Schlüsse: Die Liberalen verrieten durch eine solche Kritik, daß sie mit dem Minister und dem Gesetz wenig zufrieden seien. Das Zentrum hat sich damit deeouviert: diese Partei und der preußische Kultusminister sind Bundesgenossen. Im übrigen bestehen in der Presse verschiedene Auffassungen darüber, ob die Verleihung des Schwarzen Adierordens an Herrn v. Studt die Einleitung seines Rücktritts darstelle. Wir glauben jetzt nicht mehr daran. Uebcrsicht der Schülerbewegung in Gießen in den letzten Jahren hier folgen: Dreyfus freigesprocherr. Paris, 12. Juli. Ter Kassationshof kassierte das Urteil des Kriegsberichtes von Rennes ohne Rückverweisung an ein neues Kriegsgericht. Präsident Ballot-Beaupre verlas unter tiefem Schweigen das ausführlich begründete Urteil, das als neue Tatsachen anführt: 1. das Schriftstück Nr. 371, das sich auf die Ersetzung des Buchstabens p durch den Buchstaben d bezieht, das als ein Beweis für die Unschuld Drehfus' anzusehen ist. 2. Das Schriftstück Nr. 2G über die Organisation der Eisenbahnen, dessen Datum nach dem Prozeß Zola von dem Oberst Henry eingefügt worden ist. 3. Tas Konzept des Admirals Bayle. Der Kassationshof ist der Ansicht, daß diese Tatsachen die ^Unschuld Treysus' dartun. Er erklärt ferner, es stehe fest, daß das Bordereau von Esterhazy geschrieben worden ist, und daß die Anklage, soweit sie sich auf das Bordereau bezog, nur auf Hypothesen beruhte. Uebcrdies wurden vor der Verhaftung Drey- fus' mehrere Spionage-Landesverratsverbrechen begangen, an denen Treyfus erwiesenermaßen unschuldig war. Tas Urteil spricht Treysus von allen gegen ihn erhobenen Anklagen frei. In Erwägung, daß sowohl die aus der Handschrift und dem Texte des Bordereaux hergeleitete Anklage Völlig ungerechtfertigt ist, und daß man sich vergebens frage, in welcher Absicht der reiche Treysus ein so schweres Verbrechen hätte begehen sollen in Erwägung ferner, daß von der Anklage kein Punkt bestehen bleibe, daß infolgedessen die Zurückverweisung nicht ausgesprochen werden dürfe, anulliere der Gerichtshof die Verurteilung und erkläre, daß die Verurteilung irrtümlicherweise und zu Unrecht ausgesprochen wurde. Die Entscheidung solle im Amtsblatt und in fünfzig weiteren Zeitungen, deren Auswahl Dveyfus anheimgestellt wird, veröffentlicht werden. Die Urteilsverlefung dauerte genau eine Stunve. Mathieu Drey- fus war Gegenstand lebhafter Sympathiebezeigungen. Zahlreiche Freunde schüttelten ihm die Hand.' Der Ministerpräsident kündigte an, daß die Regierung beschloß, dem Parlament eine dringliche Vorlage zu unterbreiten, nach der Oberst Piequart wieder in den früheren Stand eingesetzt und zum Range eines Brigadegenerals befördert werden und nach der ferner Treysus, der Kraft Rechtens durch Rehabilitierung wieder ins Heer auf genommen fei, zum Range eines Eskadronchefs vorgeschlagen werden soll. Pressense richtete an die Regierung das Ansuchen, Dreyfus zum Ritter des Ordens der Ehrenlegion zu ernennen. Pressense wird morgen bei der Regierung und der Stammer den Antrag stellen auf Ausschluß der an den Fälschungen schuldigen oderbeteiligten Offiziere aus dem Heere; er wird ferner beantragen, diejenigen Offiziere, die Ritter des Ordens der Ehrenlegion sind, wegen Unwürdigkeit vor den Ordensrat zu {teilen und den Beschluß des Ordensrates aufzuheben, der ihn, Pressense, seinerzeit, weil er sich an der Verteidigung Treysus beteiligte, aus den Reihen der Ehrenlegion gestrichen hat. In den Wandelgängen der Kammer wurde das Urteil des Kassationshofes eifrig erörtert. Unter den radikalen und sozialistischen Deputierten gab sich die lebhafteste Genugtuung kund. Die hervorragendsten Mitglieder der nationalistischen Teputiertengruppen hielten eine Beratung ab, um zu den von den Sozialisten und Radikalen geplanten Anträgen betr. die Maßregelung von Mercier und Genossen Stellung zu nehmen. Mehrere sozialistische Deputierte werden morgen die Abschaffung der sog. Loi de Dessaississement beantragen, durch welche im Jahre 1898 unter dem Ministerpräsidenten Dupuy der Kriminalkammer des Kassationshofes die Dreyfusaffäre entzogen wurde. Die sozialistisch-radikale Linke des Senates beschloß einstimmig, dem Andenken der Senatoren Scheurer-Kestner und Tra- rieux, die an der Revision des Dreyfusprozesses hervor- ragenden Anteil genommen haben, eine öffentliche Ehrung zu erweisen. Auch im Senate, welchem General Mercier angehört, wird von den Radikalen eine Maßregelung der kompromittierten Generäle beantragt werden. Auffällig bemerkt würbe, daß der Minister des Innern El6 m e n c e a u eine halbe Stunde vor,Schluß des Ministerrats das Elisse verließ. Man vermutet, daß Clemenceau wegen der Frage disziplinärer Maßregeln gegen die schuldigen Offiziere auf den Widerstand des Kriegsministers Etienne gestoßen sei und seine Demission gegeben habe, doch fehlt bisher jede zuverlässige Angabe in dieser Bestehung. _ Treysus selber erklärte in einem Interview, daß er nun als Offizier gehalten sei, alle Mitteilungen über seine Anschauungen und Absichten zu vermeiden. Bei dem Renneser Prozeß fei er ein halber Jurist geworden. Die von seinem Verteidiger verlesene Denkschrift sei zu einem Teile sein Werk. Befragt, ob er seinen Verfolgern verziehen habe, verweigerte Dreyfus die Antwort und sagte kurz, Allen, die einen Schuldlosen verteidigten, gebühre sein Dank. Treysus soll zu dem Artillerieregiment kommandiert wer- heu, das in Vincennes steht. ft B>er '*$S* < rcl" -T.r o6M N. Günther SiiSS» ssisge s.,-,31 an ---- Ser ElS'-g tt itt . y 105 M. CfW<» !*i. $>. --- (banbmerfet ZWZ Ge«»tlich^ Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 12. Juli. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordnete Curschmann und Heyligenstaedt, die Stadtverordneten: Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Faber, Gabriels Dr. Gutfleisch, Haubach, Heichelheim, Helm, Huhn, Jaim,' Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Löber, Loos, Dr^ Schäfer, Schaffstaedt, Schwall, Wallenfels und Dr. Wimmenauer. Mitteilungen. Beig. Curschmann führt aug, daß kürzlich eine Sitzung des Feldgerichts stattgefunden habe, in der lt. Bericht im „Gieß. Anz." von dem Vertreter der Anklagebehörde gesagt worden sei, daß eine enorme Zahl von unhaltbaren Anzeigen erhoben werde. Tas stehe in einem gewissen Gegensatz zu Klagen, die früher hier laut geworden seien. Auch sei der Anlaß zur Mahnung in diesem Falle, nicht ganz glücklich gewählt. In dem verhandelten Falle sei Freisprechung erfolgt, trotzdem die vernommenen Zeugen ihre Aussagen, auf deren Grund die Anzeige erhoben worden sei, unter dem Eid aufrecht erhalten hätten. Die Feldschützen hätten lediglich ihre Pflicht getan, wenn sie auf Grund der ihnen gemachten Angaben Anzeige erhoben hätten. Es sei klar, daß nicht alle Anzeigen zur Bestrafung führten, aber in dem behaupteten Maße sei dies nicht der Fall. Von den in Gießen 1902/03 erstatteten 173 Anzeigen hätten 158 zur Bestrafung geführt, 1903/04 von 101 98 und 1904/05 von 124 120. Er Ijabe angesichts dieser tatsächlichen Feststellungen an der zuständigen Stelle Einwendungen gegen diese Behauptung erhoben und wolle auch hier öffentlich feststellen, daß die erhobenen Angriffe keine Unterlage hätten. Der Vorsitzende gibt Kenntnis von der Einladung des Gleiberg Vereins zu seiner Generalversammlung. Schulangelegenheiten. lieber die Durchschnittssrcqnenz der Volksschulklaffen ent- spinnt sich im Anschluß an die Debatte hierüber in der letzten Sitzung abermals eine längere Auseinandersetzung. Ober- bürgermeister Mecum hat eine Zusammenstellung anfertigen lassen, aus der sich ergibt, daß seit 1876 eine ständige Verbesserung in den V o lkssch u l verh ä lt nissen Gießens eingetreten ist. Die großen Klassen sind immer mehr verschwunden und unter den größeren Städten Hessens steht Gießen hinsichtlich der Durchschnittsfrequenz mir hinter Darmstadt zurück. Rach Ausschluß der Hilfsklassen steht die durchschnittliche Klassenstärke in Gießen 1904 um 5 Köpfe gegen den Durchschnitt in den fünf größeren hessischen Städten zurück. Angesichts der Wichtigkeit der Sache lassen wir die arrest bestraft, iveil er infolge eines starken Schnupfens, während „Stillgestanden" kommandiert war, sich — schneuzen mußte. Die Strafe mar vollstreckt worden, obwohl sich der Rechtsanwalt sofort bei dem diensttuenden Bezirksoffizier entschuldigte. Auch alle Eingaben und Beschwerden gegen diese Bestrafung, die übrigens auch noch den Reichstag beschäftigen wird, blieben erfolglos. Wie dem „Bcrl. Tagebl." nun aus Magdeburg geschrieben wird, ist aber die Angelegenheit mit jener Bestrafung noch lange nicht erledigt, die Militärbehörde scheint vielmehr gar noch besonderen Wert darauf zu legen, ein „Exempel zu statuieren". Der Rechtsanwalt Dr. jur. Schmidt, dessen Weltanschauung eher fonferuatiu als oppositionell gerichtet loar, ist nämlich am Dienstag erneut in Haft genommen worden und zwar ohne daß ihm trotz seiner Bitten mitgeteilt luurbe, aus welcher Veranlassung oder auf Grund welchen Urteils, ivelcher Art die Strafhaft sei, noch auch wie lange sie dauern werde. Rur gerüchtweise erzählt man sich in Magdeburg, daß es sich abermals um zwei oder drei Tage Mittelarrest handle, iveil — Dr. Schmidt nicht den richtigen Instanzenweg bss welches alle hausard. , / versieht u.näben kann teile ut besserem banse. ' .Angebote unter 05007 3ießener Anzeiger erbeten. i ^r m junges Mädchen l-lAugust. Zu ersr. in der 105014 dunkel' ^nuner. "‘"''■"'N. Poröse esQDtiieits. 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Schüler Klassen größte kleinste 1876 674 10 97 41 67 1877 730 11 122 44 66 1878 799 11 118 40 73 1879 898 12 141 47 75 1880 1067 13 186 36 82 1881 1197 16 113 40 75 1882 1270 16 121 42 79 1883 1325 20 120 34 66 1884 1330 20 122 29 67 1885 1378 20 116 31 69 1886 1418 22 130 36 64 1887 1527 24 135 46 64 1888 1556 27 124 39 58 1889 1654 27 130 35 61 1890 1646 28 140 36 59 1891 1670 30 102 41 56 1892 1686 30 121 39 56 1893 1690 30 80 33 56 1894 1722 29 125 39 59 1895 1767 29 141 39 61 1896 1762 81 80 38 57 1897 1849 31 104 37 61 1898 1857 32 137 33 58 1-899 1910 36 80 32 53 1900 1956 38 79 28 51 1901 2041 40 83 31 51 1902 2115 43 59 39 49 1903 2135 45 58 37 47 1904 2222 45 59 33 49 1905 2279 45 60 41 51 1906 2340 45 64 41 52 der Schüler der Klassen der Schüler einer Klasse im Durchschnitt in Darmstadt 5237 108 48,5 „ Offenbach 6205 104 59,7 „ Gießen 2206 45 49,0 „ Mainz 8549 162 52,8 „ Worms 5960 105 56,8 28157 524 53,7 Im Jahre 1907 kann eine größere Zahl neuer Klaffen letzten Sitzung erklärt habe, er hätte mit seinen Ausführungen der Stadtverordneten-Versammlung und der Stadtverwaltung keinen Vorwurf machen wollen. In der sich anschließenden längeren Erörterung führt u. a. Stadtv. L ö b e r aus, man solle die Sache nicht tragisch nehmen. Stadtv. Kirch ist dem Vorsitzenden für die Zusammenstellung dankbar. Nachdem in der vorigen Sitzung gesagt worden sei, daß eine Verschlechterung unseres Schulwesens hinsichtlich der Frequenz der einzelnen Klaffen eingetreten sei, sei c§ die Pflicht der Stadtverwaltung gewesen, die Sache aufzuklären. Stadtv. Krumm führt aus, Stadtv. Dr. Ebel habe nur gesagt, daß fünf Klaffen überfüllt seien. Grund zur Aufregung über einzelne gefallene Aeußerungen sei nicht vorhanden. Der Vorsitzende stell fest, daß eine Ueberfüllung nirgends vorhanden sei, denn es sei zulässig, bis 60 Kinder in einer Klaffe unterzubringen. Es sei allerdings wünschenswert, die Durchschnittszahlen herabzusetzcn, aber dieses Ziel werde in den nächsten Jahren sicher erreicht werden. In der weiteren Debatte betonen die Stadtv. Kirch und Sch mall, daß der Schulvorstand nichts versäumt habe und vermissen für die Behauptung des Stadt- verordn. Krumm, daß für die höheren Schulen seitens der Stadt mehr geschehe, wie für die Volksschule, den Beweis. Stadtv. Krumm bleibt dabei, daß die Fürsorge für die höheren Schulen intensiver sei wie für die Volksschulen. Wenn auch für die höheren Schulen Baracken benutzt wurden, wie für die Volksschulen, werde er diese Behauptung gern zurücknehmen. Der Vorsitzende will sich über die Vorzüge und Nachteile der Schulbaracken nicht verbreiten. Wenn man für die höheren Schulen bis jetzt ohne Schulbaracken au§- gekommen sei, so liege dies daran, daß man sich in Notfällen auf anderem Wege habe helfen können. ES sei aber nicht ausgeschlossen, daß vielleicht schon iin nächsten Jahre für verschiedene höhere Schulen Baracken notwendig würden. Stadtv. Krumm bemerkt hierzu, in diesem Fall werde er im nächsten Jahr den Vorwurf zurücknehmen. Stadtv. Schaffstaedt vermißt ebenfalls den Beweis für Krumms Behauptungen. Stadtv. Haubach bedauert den merkwürdigen Ton, den Stadtv. Krumm in die Debatte bringe. 9(n der weiteren Debatte beteiligen sich die Stadtv. Krumm, Schwall und Jann, worauf der Gegenstand verlassen wird. Für die Reinigung der Schulräume in der früher Weber'schen Besitzung — es handelt sich um zwei Klassenzimmer, einige Nebenräume und den Hof — werden für die Sommermonate je 10 Mk. und für die Wintermonate je 12 Mk. bewilligt. Ein Gesuch des Frauenvereins Gießen um Ueber- lassung geeigneter Räumlichkeiten für Nnterri chtsz w ecke der kaufm. weibl. Fortbildungsschule findet Genehmigung. Mit Rücksicht auf die Bedeutung des Unternehmens wird die Reinigung usw. zu Lasten der Stadtkasse übernommen. Zur Ferienordnung für die Volksschulen hat Stadtv. Jann vor einiger Zeit angeregt, die Volksschulferien denen der höheren Schulen anzupaffen. Wie der Vorsitzende mitteilt, ist eine völlige Gleichlegung unmöglich, weil die Volksschulferien im ganzen kürzer sind, als die der höheren Schulen. Z. Zt. sind die Ferien an Weihnachten und Ostern gleichmäßig und an Pfingsten und im Herbst fallen die Ferien der Vorschulen in die Ferienzeit der höheren Schulen. Es wurde nun im Schulvorstand erwogen, die 14 Tage Pfingftferien auf eine Woche zu ermäßigen und diese Woche bei den Herbstferien zuzusetzen. Diese würden dann fünf Wochen betragen. Die drei dem Schulvorstand angehörenden Lehrer hätten sich aber gegen diesen Vorschlag ausgesprochen, da die Gewöhnung an die Schulordnung für die Kinder nach den Ferien um so schwieriger sei, je länger die freie Zeit gedauert habe. Der Schulvorstand beantrage deshalb, es bei der jetzigen Einteilung zu lassen. .Stadtv. Löb er glaubt nicht, daß man die Sommerferien auf Kosten der Pfingftferien kürzen solle. Dagegen sei zu erwägen, die Sommerferien auf 3 Wochen fesrzu- fetjen und im eigentlichen Herbst nochmals 14 Tage Ferien einzurichten. Tann könnten die Kinder ihren Eltern bei der Kartoffel- usw. Ernte helfen. Stadtv. Krumm hält es nicht für so schlimm', wenn sich die Kinder einmal fünf Wochen lang austoben, das sehe man ja bei den höheren Schulen. Er meine, daß man im Herbst fünf Wochen nehmen solle. Uebrigens handle es sich um eine Anregung für das ganze Land und deshalb solle man erklären, daß die Stadtverordneten nichts dagegen hätten, wenn die Herbstserien auf fünf Wochen und die Ferien der Volksschulen und der höheren Schulen gleichmäßig festgesetzt würden. Stadtv. Jann hat die Gleichstellung hinsichtlich der Ferien angeregt, weil die Volksschutkinder mindestens dasselbe Ruhebedürfnis wie die Kinder der höheren Lehranstalten hätten, und weileine gleichmäßige Ferrenordnung das Ansehen der Volksschule nur fördern könne. Die erhobenen pädagogischen Bedenken teile er nicht. Gießen brauche in der Sache nicht allein vorzugehen und werde sicher bei den anderen Städten Unterstützung finden. Stadtv. Kirch glaubt nicht, daß. durch die andere Ferienfestsetzung das Ansehen der Volksschule leide und fragt, wie groß eigentlich der Unterschied tu den Ferien überhaupt sei. Der Vorsitzende teilt mit, daß die höheren Anstalten im ganzen eine Woche länger Ferien haben und bemerkt, daß nach seinem Gefühl eine Schädigung des Ansehens der Volksschule durch eine andere. Ferrenvrdnung nicht gegeben sei. Stadtv. Jann hält die Gleichstellung hinsichtlich der Ferien für eins der kleinen Mrttehdas Ansehen der Volksschulen zu heben. Stadtv. Sch aff st aedt hat noch nichts davon gehört, daß die Eltern, die die Sache boch auch angehe, eine Aenderung wünschen. Beig. Heyligenstaedt warnt davor, die Ferien der .Volksschulen gleichzeitig mit denen der höheren Schulen zu legen, denn er könne sich nichts Unzweckmäßigeres denken, als die Ferienordnung der höheren Schulen. Er halte es für richtiger, in kurzen Zeitabschnitten 2—3 Wochen gurten zu gewähren, als z. B. nach dem langen Sommer längere Ferien. Dadurch falle die Unterrichtszeit gerade in die heißeste Zeit des Jahres. Man solle bei der Ferien- eiuteilung mehr dem Bedürfnis der Kinder als dem der Eltern und Lehrer Rechnung tragen und eher an eine Aenderung bei den höheren Schulen wie bei den Volksschulen denken. Stadtv. Krumm tritt nochmals dafür ein, die Herbstferien auf Kosten der Pfingftferien um eine Woche zu verlängern; er glaubt nicht, daß bei den höheren Schulen eine Aenderung zu erreichen sei. Der Vorsitzende weift darauf hin, daß im Interesse der Kinder, die in Ferienkolonien, in Nauheim rc. weilten, eine Verlängerung der HexLstferien wünschensivert sei. Stadtv. S ch a f f st ä e d t tritt für die fetzige Ordnung ein. Vier Wochen im Herbst seien genügend, cs gebe auch Eltern, die froh seien, wenn die Schule wieder beginne. Auf einen Zwischenruf des Stadtv. Krumm, das müßten traurige Eltern sein, bemerkt der Redner, das sei keineswegs der Fall, denn die Schule sei keine Zuchtanstalt, und Leute, die arbeiten müßten, könnten in den Ferien ihre Kinder nicht so beaufsichtigen, wie es wünschenswert sei. Der Antrag, die Pfingstfcricn aus eine Woche zu ver- kiirzen, wurde gegen 9 Stimmen abgetehnt und sodann mit ziemlicher Mehrl)eit beschlossen, es hinsichtlich der Ferien beim Alten zu belassen. (Schluß folgt.) Major v. Zander und Genossen vor den Geschworenen. (Unberechtigttr Nachdruck verboten.) H. F. Breslau, 11. Juli 1906. (Eimindzwanzigster Tag der Verhandlung.) Es gelmgen heute zunächst die Urteile zur Verlesung, die infolge des zwischen v. Zander und Luettig geschlossenen Kaufvertrages ergangen find. v. Zander hat beschworen, daß dieser Kaufvertrag fern Sckwinvertrag war. Deshalb steht v. Zander unter der Anklage des wissentlichen Meineids. Der Aügell. v. Zandär bemerkt auf Befragen des Vorsitzenden: Er , habe seine Mrssage zur Wleistung des Eides nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben und beschworen. Vors.: Dann wollen Sie also behaupten, daß das Protokoll nicht stimmt? v. Zander: Wenn die Hauptsache,, daß ich den Kaufvertrag nicht zum Schein, sondern ganz ernsthaft abgeschlossen, um von -uettig Geld zu bekommen, nicht in das Protokoll aufgenommen worden ist, dann ist das nicht meine Schuld. Ich bin ein streng religiöser Mann, der keinen Meineid leistet. Vors.: Sie jagten doch. Sie haben den Kaufvertrag in der Absicht abgeschlossen, um vor Ihren Gläubigern endlich einmal Ruhe zu haben, v. Zander: Aziefe Absicht hatte ich nicht, es war das allerdings ein angenehmer Nebenumstand. Vors.: Dann schlossen Sie doch den auf b ertrag, um die Dfändungsobjekte Ihren Gläubigern zu entziehen?, v. Zander: Tas war keineswegs meine Absicht, im Gegenteil, ich erhoffte bestimmt, daß ich einmal den Prozeß wider Schöpke gewinnen und andererseits an dem Teutonia- Geschäft rund 1 Million verdienen werde. Bis dahin wollte ich die^ Pfändungen hinausziehen, und zwar im Interesse meiner Gläubiger. _ Wer jemals einer Million beigewohnt hat, in der für Gegenstände im Werte von mehreren hundert Mark keine 5 Mark bezahlt werden, wird mir beistimmen, daß ich das Interesse meiner Gläubiger im Auge hatte. Nochmals die Pfändung der Schmuckgegenstände. Es erscheint alsdann als Zeugin Jungfer Klara Nater: Sie sei im Jahre 1904 und 1905 fünf Vierteljahre bei v. Zander in Woeltingerode in Stellung gewesen. Sie habe einmal Schmucksachen in den Schrank des Schlafzimmers gestellt. Der schrank habe zumeist offen gestanden. Gerichtsvollzieher Hochsommer sei während dieser Zeit pfänden gekommen, es sei ihm aber nicht, gesagt worden, daß noch ein Schmuckkasten im Schrank der Schlafstube stand. Hochsommer habe ihr erzählt, Frau von Zander habe zu ihm gesagt. Sie habe wohl noch Schmucksachen, sie, gebe sie ihm aber nicht. Staatsanw.: Sie haben einmal gesagt: Frau v. Zander hätte Schmucksachen vor dem Gerichtsvollzieher versteell? Zeugin: Tas ist mir erzählt worden. Frau v. Zander: Ist es Ihnen nicht erinnerlich, daß ich Jlpien einmal agte: ich werde den Schmuck zu Hochsommer tragen, um ihn, sobald ich Geld habe, wieder einzulösen, und ihn somit vor der Versteigerung zu sichern? Zengin: Jawohl, das ist mir erinnerlich. Bert. J.-R Dr. Mamroth: Ist Ihnen bei Ihrem Antritt von Frau v. Zander nicht gesagt worden. Sie sollen alle an Herrn Major v. Zander kommenden Briese ihr geben? Zeugin: Jawohl. Stagtsänw.: Sollte es auch geschehen, wenn der Major zu Hause war? Zeugin: Jawohl. Auf Befragen des Prof. Dr. Bvnhoeffer bemerkt die Zeugin: Frau v. Zander sei ungemein furchtsam und abergläubisch gewesen: sie sei z. B. in die Zimmer, in denen Haussuchung gehalten worden war, nicht mehr hineingegangen. Es sein zu ihrer Zeit acht Dienstboten in Woeltingerode gewesen. 9Üuf Befragen des Vorsitzenden bemerkt die Zengin: Gesellschaften wurden in Woeltingerode nickst gegeben, es wurde im allgemeinen sehr einfach gelebt. Keine Mißernte. Inspektor Bondik als Zeuge bekundet: Während seiner Zeit seien auf Schmoegerle vorziigliche Ernten gewesen. Ein Ge- chworener: Wie erklären Sie es sich, daß im Jahre 1902 das Gut Schmoegerle eine Unterbilanz von 23 496 Mark hatte? Zeuge: Das ist unmöglich. Geschworener: Das ist in bestimmtester Weise von einem Bücherrevisor bekundet worden. Zeuge: Diese Unterbilanz kann sich doch aber nicht auf die Landwirtschaft bezogen haben? Geschworener: Doch gerade auf die Landwirtschaft. Prof. Dr. Lesser: Hat Major v. Zander niemals wegen der vielen Ausgaben seiner Frau Szenen gemacht? Zeuge: Dazu hatte der Major gar nicht den Mut, er war im Hause eine vollständige Null. (Heiterkeit im Zuhörerraum.) Nach Wiederaufnahme der Verhandlung wird wiederum eine Reihe Tagebuchaufzeichnuntzen des Angeklagten v. Zander verlesen. In diesen heißt es: ,,Das beste ist, ich melde Konkurs an, es ist kein Zweifel, wir stehen vor dem Zusammenbruch. Meine Kali-Unternehmungen werden chon von allen, die davon hören, mit Lächeln ausgenommen." Wetter heißt es: „In Werder eine Ente geschossen, es ist heute meine einzige Leistung gewesen. Abends aß ich bei Kempinskv, ich habe keinen Pfennig Geld." Angell, v. Zander «sehr heftig): Ich weiß in der Tat nicht, wozu all die Tagebuchaufzeichnungen verlesen werden. Ich halte es doch jedenfalls selbst fiir einen Offizier, fiir ehrenvoller zu arbeiten und wenn es sein muß, sich auf J>en offenen Markt zu stellen und Stiefel zu putzen, um die Schulden seiner Frau zu bezahlen, als sich hinter G> etzesparagraphen zu verstecken. Mir kommt es vor, als soll ich durch Verlesung der Tagebuchaufzeichnungen in der Öffentlichkeit diskreditiert werden. In den weiteren Aufzeichnungen kehrt fast unaufhörlich die Klage wieder, daß v. Zander ohne Pfennig Geld in Berlin ist, er vergeblich Geld aufzutreiben sucht. „Der Zusammenbruch ist unvenneidlich. Marie sagt: ich sei gewissenlos, ich glaube, sie hat recht." An einem andern Tage: „Was wird der heutige Tag bringen? Ich vermute, nur Schande. Ich habe noch 12 Mark." Ein Geschworener: Die Geschworenen halten die VeÄesungen für vollständig überflüssig. Staatsanw.: Ich kann auf die Verlesung nicht verzichten, da aus diesen die wirtschaflliche Lage des Angellagten erhellt. In ferneren LLusieichnungen heißt es: Ich muß hungern in Berlin, Hunger tut weh. Ich fyibe nicht einen Pfennig Geld, um Mittagbrot essen zu können, ich glaube, das Ende ist nahe, v. Zander: Diese Aufzeichnungen sind der Aufschrei eines verzweifelten, totkranken Menschen. Ich bin bald darauf schwer krank geworden. In ferneren Aufzeichnungen heißt es: „Wir tanzen auf dem Vulkan, dabei keinen Pfennig Geld, womit soll ich meinen Hunger Allen?" An einer Stelle heißt es: „Ich hätte besser getan, wenn ich Bettelbriese geschrieben haben würde. Ich tue nichts, ich warte, bis es- besser wird. Vielleicht sollen Tausendrnarkscheme vom Himmel herunter. (Heiterkett im Zuhörerraum.) Es wäre 6ejfer gewesen, wenn ich mehr auf meine Frau gehört hätte. Sic ist zwar sehr verschwenderisch, in vielen Dingen aber sehr erfahren imd^ klug." Auch in wetteren Tagebuchaufzeichnung.'n heißt es: „Ich muß hungern, da ich nicht einen Pfennig Geld habe, um Mittagbrot zu essen." Ausschluß der Oeffeutlichkeit. Vors.: Der GerichWhof hat beschlossen, während der Verneinung der medizinischen Sachverständigen die Oeffentlichkett auszjuschließen. Gutachten. Es folgen alsdann die medizinischen Gutachten in öffentlicher Sitzung. Privatdozent Dr.,.Storch: v. Zander zählt zu den Menschen, die bisweilen in hohem Grade au seelischen Verstinnw- ungen leiden. Der Gesundheitszustand des Angeklagten schließe aber seine freie Willenshestimmung nicht aus. Prof. Dr. Bon- hoeffer: Er könne sich im allgemeinen bau' Gutachten des Dr- Storch anschließen, v. Zander sei eine impulsive Natur, die von höchsten Optimismus in den ärgsten Pessimismus verfalle. Der Sturz mit dem Pferde habe zweifellos zu einer geistigen Depression geführt, v. Zander sei aber andererseits ein eminent geittig begabter Mensch, dessen freie Willensbestimmung! in keiner Weise ausgeschlossen fei. Gerichts ar zt Prof. Dr. Lesser schließt sich diesen Gutachten an. Der Geisteszustand der Frau v. Zander. Prof. Dr. Lesser äußert sich hierauf über den Geisteszustand der Frau v. Zander. Diese sei zweifellos psychisch abnorm. Während sie auf der einen Seite eine hohe Intelligenz besitze, große Anlagen im Malen, in der Musik habe, außergewöhnliche Sprachenkennttiis, Kenntnis in der Literatur usw. besitze, sei sie geradezu auffallender Weise schwach int Begreifen von Zahlen. Sie wußte wohl zu sagen, wieviel 2 mal 8 ist, als ich sie aber fragte, wieviel ist 3 mal 8, antwortete sie: 22. Sic vermochte mir nicht zu sagen, wieviel 67 weniger 29 ist, erst als sie es sich an ihren Fingern abzählte, sagte sie: 38; sie konnte nicht 47 durch 4 im Kopfe dividieren. Ihre Erregung, bie ganz besonders in der Schwangerschaft einen hohen Grad erreicht hat, ist pathologisch zu beurteilen. Es kommt hinzu, daß sie erblich belastet ist, daß sie v i e l Al ko hol g et r u n ken und viele schwereZiga rren undZigarettenge raucht hat. Ihre Bestellungen von so vielen Hüten, Broschen, Briefbogen mit Kronen und anderen Dingen, die sie gar nicht brauchte, sind unverständlich und zwar um so mehr, da sie sich in setz: schlechter Vermögenslage befand. Sie wußte sich offenbar über ihre Bestellungen keine Rechenschaft zu geben. Die Beurteilung des Geisteszustandes der Frau v. Zander ist einer der dunkelsten Punkte in der psychiatrischen Wissenschaft. Jedenfalls ist die An- gellagte bezüglich einer ganzen Reihe von Bestellungen strafrechtlich nicht verantwortlich zu machen. Staatsanwalt: Die Angellagte ist auch des wissentlichen Meineids, der falschen, eidesstattlichen Versicherung usw. beschuldigt. Sind Sie der Ansicht, daß die Angellagte auch nicht in der Lage war, sich llar zu machen, was ein Eid bedeutet? Sachverständiger: In gewissen Zeiten ist die Angeklagte bezüglich der Eidesleistung nicht als zurechnungsfähig zu bezeichnen. Ich möchte behaupten, daß die 9lngellagte nicht imstande war, die ihr von ihrem Manne aufgesetzte eidesstattliche Versicherung zu verstehen. Ob die Angellagte im allgemeinen geistig unzurechnungsfähig sei, möchte er nicht behaupten, sein Gutachten könne nur dahin lauten: Die Angeklagte habe einen psychischen Defell, der zeitweise ihre freie Willensbestimmung ausschließt. Professor Dr. Bonhoeffer und Privatdvzent Dr. Storch schließen sich den Vorgutachtern an. Die Angeklagte sei auch, mondsüchtig und in sexueller Beziehung anormal. Die Beweisaufnahme wird danach für geschloffen erklärt und den Geschworenen 350 Schuldfragen vorgelesen. Mummenschanz und Firlefanz. Es verdient mitgeteilt zu werden, daß das von dem Unter* siichungsrichter, Landgerichtsrat Firle, erwähnte Gedichte aus ber von Frau v. Zander unter ihrem Mädchennamen Marie Grothe herausgegebene Gedichtsammlung „Eglatinen" herrührt. Der erttt" Vers des Gedichtes „Erkenntnis" lautet: „Das ganze ein Mummenschanz \ Von der ersten bis zur letzten Stunde! • Und feinem gleißenden Firlefanz Verdanfft Du eine Raffen be Wunde." Das Wort Firle war angeblich in lateinischer Schrift ge*1 schrieben. Mrchlrche Nachrichte«. Evangelische Gemeinde. 5. Sonntag nach Trinitatis, den 15. Juli. Hottesdienst. In der Stadtttrche. Vormittag? 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten au? der Markus* gemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde* Pfarrer D. Sch losser. Die Vorbereitung dazu findet Safnstag um 6 Uhr statt. Nächstkünftigen Sonntag, den 22 Juli, wird Beichte und heil. Abendmahl für, Matthäus- und Marknsgemeinde gemeinsam im Hauptgottesdienst gehalten werden. Anmeldungen dazu roerbenj vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Iohauueskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Nenkonfirmierten au5 ber? Lukasgemeinde. Vormittags 97, Uhr: Professor D. Stamm. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Kraus. 9lm nächstfolgenden Sonntag, den 22.'Juli: Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Haupt», gottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde i erbeten. Katholische Gemeinde. Samstag, den 14. Juli: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenhettj gut heil. Beichte. / Sonntag, den 15. Juli: 6. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. v UM 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben,' Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. , um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf fakramentalischs Bruderschafts-Andacht. Israelitische Religionsgemeinde. / Hottesdieng in der Synagoge (Südankage). Samstag, den 14. Juli 1906: Borabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schristerklärnng. Sabbathansgang 9.30 Uhr. ICuttfi rrird Wissenschaft. — Das Lübecker Kunstleben wird möglichenveise eine arge Beeinträchtigung erfahren; denn die Stadthallengesellschaft von bereit Gründung man sich für die Musik- und die Theaterverhältnisse Lübecks viel versprochen hatte, und in deren Etablissements auch ein provisorisches Theater untergebracht war, steht, vor dem f i n a n z i e l l e n Z u s a m m e n b r u ch. Die Grundstücke^ ind mit 840,000 Mk. belastet; die letzten 100,000 Mk. sind Fordert ungen der Handwerker und Lieseranten. Universitäts-Nachrichten. — Der Ehrendoktor der Harvard-Universitat ht. Cambridge bei Boston, der seinerzeit dem Prinzen Heinrich gegeben! wurde, ist nunmehr auch dem preußischen Ministerialdirektor^ Dr. A l t h o f f verliehen worden — Aus Königsberg wird mit-! geteilt, daß der außerordentliche Professor der klassischen Philologie an der dortigen Universität, Dr. Hermann Schöne, einen Rus nach Basel als Nachfolger von Prof. Dr. Alfred Körte (der, wie berichtet, nach Gießen kommt) erhalten und angenommen) habe. Hotel-Restauraut Kronprinz, Bad-Salzhausen. Billigster, bester Kur- und Sommeraufenthalt. Prosp. Gratis. 4 7, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä. 125 37, do. do. Ser. 3 abgest...... 31/, do. do. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 . Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. 4 4 4 4 4 3V, 3V, 3V, mit. b. 1906 . unk. b. 1911 . unk. 6. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 ....... do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 3% do. 4 Preuß. 37, do. 4 do. SV, do. 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. 3"'t do. 3% do. 3V, do. SV, do. 3V, do. Ser. 10........ .£>SpotSet™.«t,8t.)Quf80%abg HYP.B. Zf. 4% gar.v.b.G.b. 1904 do. do......... Pfdbr. Bk. S. 18 unk. b. 1908 . do. S. 19 unk. b. 1909 . do. S. 22 unk. b. 1912 . do. S> 25 unk. b. 1914 . do. S. 27 unk. b. 1915 . do. S. 23 unk. b. 1912 . do. S. 26 unk. b. 1914 . do. S. 17 unk. b. 1905 . do. S. 18 unk. b. 1908 . do. S. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyv. Mannheim unk. b. 1902 . 4 do. do. do. unk. b. 1907 . 3V, do., do.......... 3V, do. do. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . 3V, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 do. do. do. 4 dv. do. do. 4 do. do. do. 4 do. do. do. 31/, do. do. do. 31/, d" do. do. 4 Südd. Boden Kr. ' Ser. 2..... Ser. 5 unk. b. 1909 Ser. 6 unk. b. 1911 Ser. 7 unk. b. 1913 Ser. 3 unk. b. 1905 Ser. 4 unk. b. 1907 53 u. 54 unk. b. 1906 31/, do. bis incl. Ser. 52 . . Staatl. oder provinzial-garant. 3V, Hcss.Landes-Hyp.Bk. Ser.I—V unk. 1909 3V, do. do. Kommunal Ser lu.II unk. 1909 3V, Nassauische Landesb. 9it. F. G. H. K. u. L. 3V, do. do. „ M. N. P. . . 31/, Casseler Landes-Creditanst. unk. . . . 100.60 100.40 100.40 102.20 102.20 96— 96— 96.— 97.— 100.20 94.— 100— 95.60 100.40 100.70 101.60 101.70 102— 98.75 99.50 94.50 94.70 96— 100.60 100.60 95.80 95.50 97.50 100.70 101— 101.40 101.80 102— 95— 96.— 101— 97.50 98.40 98.40 99.70 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 4V, do. r. 102...... 41/, Eisenb. Rentenbank....... 4 do. do. ....... 4V, Eisenwerke Lollar r. 102..... 41/, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Neue Boden r. 102....... 3 V, do. do. r. 101....... 101.20 101.65 102.70 100— 102— 103.— 100.70 101*50 99— 94.80 Verzinsliche T-ose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Negulierung .... 8. ff. 100 3V, Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 3V, do. do. II Tlr. 100 3 Hamburqer v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . h. ff. 100 3V,Köln-Mindcner......Tlr. 100 3V,Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 2V,Lütticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest.....Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 ..... 8. ff. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russssche v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 2^/,©tuhlweißenb.-Raab-Gra; . . 3. ff. 150 21/, do. do. ex. A. Sch. . 8. ff. 150 do. Anrechtscheine ..... 162.50 139*60 67— 140.70 160.25 130.90 114*85 Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gunzenh. . ......ff. 7 Augsburger.........ff. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........f. ff. 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 ... J ... 8. ff. 100 Oestr. Kredit v. 1858 ..... 3. ff. 100 Pavenb. Gräff. ........ 1. ff- 7 Rudolfs-Stiftung......8. ff. 10 Türkische.........Fr. 400 do. .... Ultimo ... Fr. 400 Ungar. Staats.......8. ff. 100 Denetianer........Lire 30 219*50 161— 25— 42.10 405*50 147— 360— Indnstrie-Aktien. Frankfurter Barle Aschaff.Masch.Pap Nene Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ SternlOberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem.Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmcycr . . „ Schuckert . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KuustscideFft.a.M. Masch. Kleger. . „ Gritzner . . 170.- 138.50 241 50 16-2.50 165 — 140.70 110 60 934.- 10V80 120.90 456.50 140 40 260 — 3ti2.50 131 — 80.50 215.50 144— 129— 195.20 196— 401.50 444.— 331.80 222.50 „ Fab.LSchlcich. j 178.— Hamb.-Am.-Pcklft. 1 159.40 Nordd. Lloyd . . 125.— SteauaRom.Petr. 1124— Berliner Börse. BliesenbachBergw. Bochumer Gun . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elcktr.Lichtu.Kraft Eschweiler Berqw. ^ayon Mannstädt Gellenkirch. Brgw. Harvener „ Halver Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörberBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. i Mülheimer Bergw. i Nordd. Wollkämm. I Nordstern Koble ., Oberschles.E.-Jnd. j Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan .; Schalter Gruben I Schles. Bcrg- Wegelin L Hübner I Westeregeln Äfifoli I 67.50 241.50 125 75 322 — 215.25 138.50 252 — 204.50 221.25 209.10 212— 144.80 198.10 233 50 128.25 232.75 140— 190.40 156— 309.25 126— 207.60 308— 198.60 213.25 434 90 143.80 227.60 Bank für handel und Industrie Depofitenkasse Gießen. 110. 101.10 100 Staats- Anle ihen Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 do. do. Preußische Consols M. 1000/2000 do. v. 1896 . . 101. do. (Salzkgtb.) stf. i. G. 87.40 Lire 102. 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . M. 4V, ,99 4 i. G. 4059 r do. do. ti. 1886,97,1902 86.70 4V, 3 4 Lissabon 4 Moskau Sächsische Rente 3Via Neapel staatl. gar. 100.50 gar. 73 65 AuSlSndisch-. b. 72. v. 1888 i. G. 4x/, do. do. Kr. M. do. Lire L G. 66.40 100.40 8. ff. Standesherrliche Anleihen. M. (conti.) Provinzial- und Communal- Obliffationen. 100.20 öff.G. Nheiuprovinz Ansg. 20 u. 21 unk. b. 1902 99. 4 Fürst!. 31/, Hess. Provinz Oberbessen 57« M. 3 Bank-Aktien. do. Rente Bank do. do. Badische Bank . M. 47, Russ. Staatsanl. v. 1905 M. v. 1891 Lit. H . . M. 600 Bcreinsbank . Diskonto-Gesellschaft M. 600/1200 3 M. 600/1200 Fr. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 i. B. ti. 1900 unk. b. 1905 4 Freiburg u. 1884 abge 101.50 37, Lstr. 4 Fulda v. 1901 Ser. I ti. 1890 Ungarische Gold-Rente 2025 r 78.40 M. 102.50 inn. G.-Ank. ti. 1887 Pes- 3V. abgest. do. 1890 ti. Lstr. 5 Fr- Lstr. Pfand briete do. do. Frk., Hyp.-Bk. ©er. 14 vg- unk. b. 1906 Eisenbahn-Prioritäten 101L0 unk. b. 1903 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 102.60 do. S. 27, 37, 39 ii. 42 unk. 1905 ti. 1903 unk. b. 3>/, do. 4 Nürnberg unk. b. 1913 41/, Offenbach 37 400 Oest. ©üb (Lomb.) stf. i. G. 100.40 i. G. do. do. unk. b. 1906 Fr- ti. Ser. 331-350 unLb.1913 abgest. ti. 1883 do. Gold-Rente. do. einbeitl. Rente do. Staats-Rente do. ho. do. do. 1000 500 1000 500 200 101.20 100.60 Dresdner Bank . . Dresdner Ban kverein 139.60 149.80 150.50 4 4 4 4 do. do. ho. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 500 500 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. Moskau-Kasan unk. 1915 Russische Südost 97 steuersr. do. do. do. do. do. do. do. Reichsbank Frankfurter do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 6 4 amort. Rente am ort. Rente 1888 1897 3. ff. M. 101.85 98.10 95.40 87.10 100.80 101 — 96.90 amort. ab 1907 amort. ab 1910 ti. 1889 ti. 1891 400 400 400 4 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. M.1000 M.1000 M.1000 600/1200 2000 r b. 1913 1000 r 12 5 6 101.30 101.30 92— 88.35 74.30 4 4 87. 1902 1908 1906 vfl.G Kr. M. 8. ff. 100.40 106.90 96.80 68.80 37, 37, 37, 37, 37, 4 (Erqänzgs.-N.) „ ti. 1895 stf. i. G. 3. ff. M. 3. ff. it. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 4 4 ?7, ti. 1888 convert. ti. 1897 ti. 1902 ti. 1905 ti. 83 Em. Em. 1885 M. Fr. 87.80 102.95 98.25 86— 103.10 75.10 66.80 Vrag-Dux ti. 1896 Raab-Oed.-Ebenf. Stockholm ti. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 37, 37, 37, 37, 3V, ti. 1899-1901 . . . ti. 1902 unk. b. 1913 ti. 1901 ti. 1888 ti. 1895 ti. 1898 1905 Fr- Fr- I E abgest. . HIE unk. b. 1905 Gießen do. do. . do. do. do. 99.80 100.40 98.70 102.60 37, 37, 37, 37, 37, 37, 104.20 103 30 89.75 100.90 85— Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Dank . . . Prcnß. Bodenkreditbank Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Ser. 12, Ser. 15 Ser. 19 ©erb. amort. . 1895 (405) . . Span. ansl. Rente ti. 1882 abgest Türk.-Egtipt. Tribut .... priv. ti. 1890 steuersr. 20/10m cons. ti. 1890 steuersr. conti, unif. ti. 1903 . . Bagdad-Bahn .... 95.25 90.75 95.80 95.20 37, 3 3V, 37, 3V, 37, 31/, 4 mitgeteilt von der v. 1903 unk. b. 1910 . ti. 1884 conv..... ti. 1888 conti..... 4 37, 3 unk. b. unk. b. unk. b. M. Tlr. M. Fr- 102.30 103.70 W. bt mieden au§bet'SlaA&‘ 4 4 37, 3V, 37, 37, 37, 37, 4 ti. 1886 . . . ti. 1895 . . . ti. 1886 . . . ©er. 30-33 unk. 100.40 100.30 100.50 100.50 72.25 101.75 74.80 102.30 101.20 102— 72.25 116.40 3 V, do. 3V, do. Pes. Lstr. M. Lstr. M. Lstr. M. 93.75 93.75 4 37, 37, 3 V, 5. ff. 200 ö. ff. 200 ö. ff. 200 . M. 600 . s. ff, 350 Rbl. Lire M. 4 3 V 37, 1901 . 1902 . 1908 . 1910 . t. G. ti. 1903 i. G. ti. 1891 ti. 1894 . ti. 1898 . ti. 91 ti. 97 Mitteld. Bdkr. (Greiz)Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S.l-VM. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200 Oest. E.-B. St. ©ch.-Versch. (conti Elisab. Ohl.) i. G. steuersr. . chan; > len Stunde! ■ lefanz Lunde." 1 lateinischer Schrift gr- do. do. ti. 1889 T. Rg. ti. 1889 II. Rg do. Südwest stsr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuersr. gar. . . do. UralSk steuersr. gar. 404/2020 St.-Aul. ti. 1899 Aul. abgest. . . do..... do..... v. 1903 unk. a. b. 1908 ti. 1879 ...... 3V, do. 37, do. 3V, do. 22 u. 23 . . . . 10, 12-16, 24-26, 29 . M. 1000/3000 . . M. 100O . . Tlr. 100 eichte«, iciitbc. :S, den 15.Juli. 1900 uuk. b. 1906 1891/92 (abgest. . 1898 ..... 1902 unk b. 1908 1905 . . . . • do. do. St.-Rente Fr. M. abaest. Lit. J ti. 1884 . ti. 1886 u. 88 . . . . ti. 1894 ...... ti. 1905 unk. b. 1915 . do. do. 101.10 155.30 118.60 143.50 197.50 158— 186.40 164.75 120.80 120.80 140— Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Starkenburg . . . a. M. Lit. N it. Q abgest. „ R abgest. (Strassenbahn) ti. 1899 ti. 1901 Abt. I. . . ti. 1901 Abt. II. it. III 4 3*' 3 8 37, 37, 37, 3 98.50 97— 90.70 it. 34 unk. b. 1907 . 11. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . Letete DIt. 6.15 «7, 5V, 0" 12.95 9 47, 47, 7 67, 8 100.60 90.30 87— 84.45 87.70 80.90 81.50 77.25 76— 74. V, 100— 100.50 13 . . . unk. b. 1906 156— 200.30 133.20 95.50 290.30 168.60 VoH. Dlv. 7.04 8V, 58/; 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 3. ff- Kr. M. Fr. Pes. Lstr. Consolid.-Anl. ti. 1880 . 2 * Gold-Anl. ti. 1889 .... „ Cons. E. B. ©er. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. HI ti. 1890 . Staats-Rente ti. 1894 . alt. Kr. Rbl. 116.80 70.10 70.70 13.40 91.40 102— 91 50 4'/, Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.äl05ti.84 4 ' Fürst!. SolmS-Braunscls v. 1880 . 31/, do. do. ti. 1886 . 31/, Gräff. Solms-Laubach abgest. . . 31/, Fürst!. So!ms-Lich ...... a. Deutsche Deutsche Reichs-Anleihe . 101.70 101.— 97.50 110.60 130.10 182.60 157.90 112.70 120.20 206 — 156.70 96— 121.70 126.90 117— 21630 121.40 do. do. 97 Warsch.-Wien. stsr. Wladlkawk. 95 stsr. Anatolische i. G. . ti. 1881 ti. 1888 ti. 1898 ti. 1903 Kr. 1400 ö. ff. 200 0. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 do. do. Franz.Josa Kaschan-Odrb. do. do. 4 ©ard. ©ec. ft fr. gar. I u. II 4 Sicilianische steuersr. i. G. 4 r- 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 57« Oest. E.-B. St. ©ch.»Bersch, fcoftti Franz-Foses) t. Silb. steuersr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . < 3V, do. 31/, do. 4 Pfälzische 37, Zürich ti. 1889 ...... 6 Stadt Buenos-AireS v. 1892 i. P. ti. v. ti. v. , do. E.-B. St. ©ch.-Berlch. (abgest. Elisab.-A.) i. steuersr. Pp. . . „ Portug. uniffz. ti. 1902 ©er. I . . „ do. unifit. v. 1902 Ser. HI . . , do. ©pezifiz........* Rumän. amort. Rente 1881/88,92,93 M. 100.80 100— 104.80 78— 72.90 5 5 5 47, 47, 4 do. do. do. do. Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E 103.20 9850 98 35 85.50 87.20 98.70 98.70 99.30 101.25 82.40 95.80 do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 itncti. b. 1915 stf. g. 101.20 95.50 99.70 51.50 53 60 103.95 4 5 5 4 4 31 40 43 46 47 44 Snß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. do. do. do. do. ti. 1895 . ti. 1898 . ti. 1896. ti. 1898. i. G. i. G. i. G. i. G. i. ©. 3 3 3V4 do. 37, dv. 37, do. 37, do. 4 Italienische Rente SVio do. do. 47r, Oest. Silber-Rente 47, do. Papier-Rente Frk. Hyp.-Kred.-Ber. ©. 15-19, 21-26, 35, 36 11. 38 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 v. 1889 i. S. . . ti. 1889 i. G. . . ti. 1891 i. G 4 do. 4 r* 4 4 4 4 4 37, 3 do. do. 4 .5 5 3 steuersr. gar. gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . . 2040r 99.70 87.90 99.60 87.40 102.45 98.30 5 Bulqar. Tab. Anl. ti. 1902 i. G. 17t# Griech. E.-B. ti. 1890 steuersr. 17, do. Monopol-Aul. ti. 1887 . 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 29 unk. b. 1906 . . . 27,„Südital. (Merid.) ©r.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian ti. 1879 37, Gotthardbabn .... 37, Fura-Bern-Lnzern gar. • b\e Ü51atthau§qemembe* gattet D. Schlosser, ag um 6 Uhr statt. It, wird Beichte und heil, itzgemeinde gemeinsamim Meldungen dazu werden, erbeten. irche. ieukonfimierten au? dee ti. 1893 . . ti. 1896 unk. b. ti. 1897 unk. b. ti. 1903 unk. b. 37, do. ti. 1905 unk. b. 4 ' Heidelberg 37, Limburg abgest........ 3V Ludwigshafen ti. 1896 .... 37, do. ti. 1903 unk. b. 1908 4 37, 37, 37, 37, do. do. 99.75 93 80 100.90 101.80 100.90 102.80 96.20 96.20 97— 99— 100.40 99.60 100.20 500 500 500 500 57, 67< 9 77, V’ 6 5 10 47, 6 87« 4 7 5 67» 9. 77« 8 97, 7 7 7 101.20 95.50 84— do. do. do. do. do. do. do. Worms 4 5 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. 37, do. privil. . . . do. garantierte 47, Javaner Ser. H v. 1905 37, do. do. 37, Frankfurt t 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 do. do. do. do. do. Hessische do. do. do. do. Württembg. do. do. do. do. do. ti. 1875—80 abgest. ti. 1900 .... ti. 1903 .... v. 1896 .... do. do. do. do. do. do. do. do. do. de. 99.40 98.10 98.30 98— 98— 37, 37, Karlsruhe 37, do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607# 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. do. ti. 1904 do. do. do. 27ioItal.stl.gar.E.B.©er.^-E.i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuersr. i. G. . . 27,„ Litiornes. Lit. C. D. u. D/2 500 do. do. ti. 1901 ..... ti. 1894..... ti. 1905 ..... ti. 1902 unk. b. 1907 ti. 1903 unk. b. 1908 ti. 1897 ..... do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 47, Chile Gold-Anl. ti. 1889 . . R Chinesische StaatS-Anl. ti. 1895 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 191 4 " ” i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. 47, 4 Egyptische unifizierte Bahr. E.-B.-Anl unk. b. 1906 do. E.-B. u. Allg. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . 1903 Staats-Rente . . . do. ti. 1897 steuersr (Eisern Thor) Goldstfr. II. Außereuropäische. ö. ff. Kr. Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 807# abgest. 80°/o do. do. do. do. do. do. do. ©. do. ©. do. ©. do. ©. : do. S. do. ©. do. ©. do. ©. 100— 100— 100.50 101.10 101.80 101.10 102— 99.80 97— 97— 97.60 99— 99.50 100.50 101.25 101.75 94.30 95 70 96.50 do. ti. 1902 steuerfr Gold-Anl. ti. 1894 steuersr. do. ti. 1896 steuersr. 37, Jura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central ti. 1880 ti. 1901 unk. b. 1906 . . . abgest......... ti. 1887 ....... v. 1891 abgest...... ti. 1896 ....... ti. 1898 ....... ti. 1902 ©er. II unk. b. 1907 ti. 1901 unk. b. 1907 . . . . ti. 1887/89 ...... ti. 1896 unk. b. 1901 . . . . ti. 1903 unk. b. 1914 . . . . Argcnt. do. do. do. do. do. do. do. 37, Gräff. Solms-Rödelheim . . Wittgenstein-Hohenstein Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 Nnqar.-Galizische . stf. i. ©. 4 Vorarlberg ... „ i. ©. do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . Mainz ti. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 it. 83 . eiude. Ubr 3V, do. 4*^ Bukarest M. Kr. ti. ti. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyv.» n. Wechselbk. f. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel it. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt,-u. Wechselb. Tlr. 100 do. ti. 1905 ........ Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. do. cons. innere......Pes. 12 5 6 9 87, 6 67, 9 77, 47, 6V, 7 5V, 10 5V, 6 87. 4V, 77, 5 7 9 8V« 8 7 77, 7 7 Staatsb. I—VIH IX ti. do. ©. 45 (tilgb.) . - Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P . - - Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hppothek.-Bauk do. Hyv.-Kred.-V. M. Schwedische ti. 1880 abgest. do. ti. 1890 . . do....... n.V do. do. do. do. Rudolf . . Oest.-Ung.StaaSb. I —— Oest.Südb/Lomb) 35.40 Oest. Nordwest A 1 —.— do. B . I —.— Naab-Odenb. . . | —— SV,, do. do. „ i. G. 2»^ do. do. E.V.71 i.G. Metz ti. 1903 unk. b. 1912 . . . München ti. 1900/01 unk. b. 1910/1 37 do. ti. 1903 untilgb. b. 1908 37' Nauheim ti. 1902 unk. b. 1912 . 37, Neustadt a. d. H. ti. 1889 37, do. *- inA9 Ausländische. Elisabeth ster..rfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 4 Stuttgart ti. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier ti. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. ti. 1899 ....... 37, Ulm ti. 1905........ 87, Alzey ti. 1899 unk. b. 1912 . . 3'/, Aschaffenburg ti. 1888 .... 4 Augsburg ti. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 37, Baden-Baden ti. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg ti. 1888 ...... 37, Berlin ti. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 3 bo. ti. 1895 ...... 3V, do. ti. 1898 ...... 4 rz'« 37 t ienl^ .in« b'e ' linb in dere" „ &&&& 311„ Kassel abgest........ 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln ti. 1900 ...... 37, Kreuznach ti. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 ...... 37, do. ti. 1902 ...... 37- 4 Mannheim saememde- “ti l»06' 8 30 W- 37, Darmst. abg. ti. 79 Lit. U u. 81 Lit. A ----it. 1894 . . do. i. P..... ti. 1898 unk. b. 1908 Jnvest-Anl..... 4 Kopenhaq. v. 1901 unk. 1011 2043 c 37, - 37, Hambg. Hyp.-Bk. ©er. 1—190 unk.b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 V- 4 37. ?'• ÄSS 59er 29 ib ' der. 38 ; SjÖfc • .Äre E tonnt» tmen fS9“n9- die komm n- -9-Qretten n, Ultfeit ^üten, ist einerVÄö ■ jedenfalls ru wachen. 1 rafe geklagte S jn Eid bedeutetcQf? .zu bezeichnen. 9» - ^/Oichernng zu bet» n ®ut?(fcen könne S ntn Vünbischen Tej^kt. M ausschließt P^^nt Dr. Storch 7' >ckagte ici auch 3 anormal. ur geschlvsstn ttUärt yQ9tn borgelesrn. ititfani. H das von dem llnto- roä&nte GediHe aus dw Mnnamen Marie Hambg. Hyp.-Bk. ©. 141 -340 unk. b. 190d do do. S. 341-400 unk. b.1910 do do. S. 401-470 unk. b. 1913 >. Juli- singsten- inion. ge * nst mü Predigt. Stamm. . tnftfür die ZohanneS Mrrer Kraus. ■Mv. Beichle und heilige Gotthardbahn . . I Ftal. Mittelmeer .' Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . Prag-Dux St. Akt. Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. Bereinsbank 37, do. ti. ----- . - 37' Offenburg ti. 1898 unk. b. 1904 • Pforzheim ti. 1899 unk. b. 1904 V1 0 -am j—• 1 ioac do. bd. - - ' Badische Anleihe ti. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unk. b. 1910 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 12. 3«li |906. Psenburg-Büdinqen . . 9)fenb.n. Büd.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach ti. 1884 L Europäische. 47, Bosnien tt. Hercegov. v.1902 unk. 1913 do E.-B.-Anl........ 37, Bremer St.-Anl. ti. 1888, 92, 99 . 3 do. do. ti. 1896 unk. 1912 3 Hamburger ti. 1902 unk. b. 1912 . 4 Hamburger St.-Anl. amrt.1900 it. 1909 bo. ü.1887,91,93, Kinder-Segeltuchschuhe mit Garmtur Nr. 25 93 K50 mir Aschaffenburg 3 Uiib' &35 Paar 400 3.60 l90 Ml Spvrngnrnnns Sehuhhaus Gießen, Vahchssstratze 58 Braune Kinder-Spangenschuhe echtes Ziegenleder 3.15 1s Paar Es empfiehlt sich möglichst auch die Vormittagsstunden für den Einkauf zu benutzen, da der Andrang nachmittags am größten ist. Springmanns grchr SsWklMmmss-VttlMs beginnt Samstag, den 7. Zuli. 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Der diesjährige Pferde- und Fohlemrmrkt in Verbindung mit dem Prämicnmarkt findet am 3V. Juli l. Js. statt. 2(u Prämien kommen insgesamt Mk. 1500 für Pferde und Fohlen hessischer und nichthcssischer Züchter und Händler zur Verteilting. Beginn der Prämiierting 8 Uhr morgens. Amneldtmgen an die Geschäftsstelle des Hess. Landes-. Pferdezucht-Vereins in Darmstadt, Ncckarstraße 10, bis zum 26. Juli. Anfragen wie Bestellungen auf Stallungen an unterzeichnete Bürgermeisterei. Mit dem Markt ist eine Verlosung von auf dem Markte anzukaufcnden Fohlen, Zuchttieren und Maschinen verbunden. Der Losevertrieb liegt in den Händen der Lotterieagentur Georg Kurtz jr. in Alsfeld. Großherzogliche Bürgermeisterei Alsfeld. Arnold. d5/7 Elim. Luftkurort Braunfels. Hotel-Rest. Böhme I Für Gesellschaft, u. Tour, bestens empf. Neurenov. Saal, I Klavierexfrz. Billard, Kegelbahn, schatt. Garten, vorzgl.Küche. Q 2903 Grossen-Linden Sonntag den 15. und Montag den 16. Juli Kirchwcih-Fcst tvozu ergebcnst einladet 4308 ßajtroirt Philipp Schaum. Klein-Linden. Sonntag, den 15. Juli 04977 Gutbesetzte Tanzmusik im Garten zur Burg wozu ergebenst einladet Philipp Jung. 'M» I*"™........ Kekannlmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Bahnhofstraße von der Alice-bis Liebigstraße von heute an bis auf Weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Die unterm 8. Mai ds. Js. angcordncte Sperre des Niegelpfads ztvischen Ludwig- und Ebelstraße wird hiermit aufgehoben. Die -unterm 8. Mai ds. Js. angeordnete Sperre des Niegelpfads zwischen Ltidwig-und Liebigstraße wird hiermit aufgehoben. | Gießen, den 12. Juni 1906. v Grvßh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Versteigerung. Samstag, den 14. Juli l. IS., nachmittags 3 Uhr [4235 sollen int städtischen Psandlokal (Seltersweg 11 dahier) Schreibtische, Kommoden, Sophas, zwei Sekretäre, 2 Kassenschränke, 1 Klavier, 1 Hobelbank, 2 Pferde und 1 Wagen versteigert werden. G e m in e ff c r, Pmiwinenter Dienstag, Donnerstag und SamStag, von V29 Uhr an Wen ZmeSellllHell empfiehlt [4086 Bäcker Schomder, Walltorstr. 51. Roeders Hotel- uni) Fumlituheck sind dauerhaft. Giessen, Willi. Diirbeck Spezialgeschäft [3012 der Ofen- u. Herd-Judustrie. A Gewerbe- jBIE Akademie Friedberg ^d,isc\x bv bei Frankfurt a. M. P Polytechnisches Institut 8 fQr Ingenieure und Architekten, Nene 4259 Frühkartoffeln la Wcttcrauer Ware, gelbe Perle von Erfurt und Frührosen pro Zentner Mk. 4.— inkl.Sack ab hier gegen Nachn. Telephon-Anschl. A. Simon IS Echzell in der Wetterau. Frische Knickeier 2 Stück 11 Pfg., empfiehlt [04973 SpezialEierhandlttng Lindengasse 2, an d.Marktlanben. Auf bequeme TBilzaliliing Herren-, Damen- u. Kinder-Garderobe Mannfakturwaren etc. [a