Erstes Blatt Freitag 12. Oktober 1906 156. Jahrgang Auf dem in der nächsten Woche in Breslau siattstnden- den Parteitag der Neichspartei wird in der öffentlichen Hauptversammlung der greise Abg. v. Kar dorff den ersten Vortrag halten über die künftigen Aufgaben der Reichs- Politik, und ihn einleiten mit einem historischen Rückblick. Von Herrn v. Kardorff ist einmal gesagt worden, daß auch er dereinst Memoiren hinterlassen werde, die die interessanteste Episode in der Geschichte des neuen Deutschland, den Rücktritt des Fürsten Bismarck, behandeln. Ohne Zweifel zählt der hochbegabte Parlamentarier zu den bestinformierten polit. Persönlichkeiten. Er war nicht nur ein Vertrauter des Fürsten Bismarck, den er im Sachsenwalde besuchte, als dort „die Pest ausgebrochen schien", sondern er war auch parlamentarischer Nachbar und Freund des Fürsten Herbert Bismarck bis zu dessen Tode. Aller Wahrscheinlichkeit nach weiß also Herr v. Kardorff um die Begebenheiten jener denkwürdigen Märztage, die durch die Memoiren des Fürsten Hohenlohe jetzt in so scharfe Beleuchtung gerückt werden, und es ist ebenso möglich, daß er sein Urteil darüber in eigenen, für spätere Veröffentlichung bcstinimten Erinnerungen niedergelegt hat. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Herr v. Kardorff, den sein Temperanient auch jetzt noch fort» reißt, in Breslau zu der Erörterung über die Bismarck- Erinnerungen des Fürsten Hohenlohe auf Grund seiner Kenntnis der Dinge des Näheren Stellung nimmt. Ganz vorüber- gehen dürfte er an diesem bedeutsamen Memoirenwerk kaum, da ihn vermutlich die eine und ander: Aufzeichnung des Fürsten Chlodwig zum Widerspruch reizen wird. Krgensätze. Von nationalliberaler Seite wird un§ heute geschrieben: Seit langem klaffen im nationalliberalen Lager Gegenätze grundsätzlicher Natur. Wir meinen nicht die verschiedenen Anschauungen, die z. B. Basser manu vom Herrn v. Hey l trennen, sobald sozialpolitische Fragen aufs Tapet kommen — das sind ganz gesunde Meinungsverschiedenheiten, ohne die eine Partei gar nicht existieren kann. (? D. Red.) Auch der Gegensatz zwischen dem agrarischen und dem linken Flügel der Nationalliberalen, wie er im Reichstag wiederholt in ziemlicher Schroffheit zutage getreten ist, hat wenig prinzipielle Bedeutung, denn in einer Partei, die aus verschiedenartigen Elementen zusammengesetzt ist, lassen sich solche Zwiste nicht vermeiden, wenn man nicht eine rigorose Doktrinen- und Prinzipienwirtschaft treiben will. Aber die Gegensätze zwischen den Jungen und den Alten liegen in der liberalen Partei tiefer. Den Jungen geht das behutsame Vorgehen der Alten — man nennt das bei den Jung- oder Neuliberalen auch Leisetreterei — wider den etwas demokratischen Strich, sie wollen eine schärfere Tonart bei aller Liebe für die nationalen Jntereffen, sie wollen — ach Gott, was wollen die Jungen, manchmal allzu Jungen nicht noch alles! Da war es denn nur natürlich, daß man in Gosla« gleich zu Beginn der Verhandlungen ziemlich schroff aufeinanderstieß. Die Partei hatte ähnliches wohl auch bereits vorausgesehen, denn sie hatte sich eine recht hübsche Anzahl von nationalliberalen Parlamentariern verschrieben, die die Haltung der nationallibcralen Reichstagsfraktion verteidigen sollten. Die Fraktion hatte nämlich, wie man zur Genüge weiß, ziemlich viel auf dem Kerbholz. Die Herrschaften faßten eine Resolution, die einem Vertrauensvotum für die Reichstagsfraktion gleicht, wie ein Ei dem andern. Man wußte, als man diese Resolution las, nicht, sollte man darüber lachen oder sich nur wundern. Die jungliberaleu Herren, die erst, wie man in Berlin sagt, „eine Lippe riskierten", waren mit diesem Vertrauensvotum völlig einverstanden — es ist die gleiche Geschichte, wie in Mannheim, nur in weltmännischer Tonart. In Wirklichkeit dürfte das Resultat von Goslar wenig zufriedenstellend soivohl für die Alten, wie für die Jungen fein, denn der Riß ist da. Gewiß aber auch die versöhnliche Stimmung auf beiden Seiten, wie sie in Mannheim zutage getreten ist. Und so hat der Mannheimer Parteitag in dem Goslarer Parteitag ein Pendant gefunden, was man nicht für möglich gehalten hätte. Es ist ein Zeichen der Zeit, daß Gegensätze auf diese Weise überbrückt werden. Im Leben der Parteien ist manches nicht so, wie es sein soll, und daraus ergeben sich Weiterungen, die, bei einiger Betonung von Prinzipien, zu Brüchen führen müßten. Das ist in allen Parteien so. Aber wie wir heute in der Weltpolitik den Frieden goutieren, so geschieht das auch in der Parteipolitik, und Spaltungen, Trennungen, wie wir sie einst erlebten, sind heute ausgeschtoffen. Es kann ja vorkommen, daß sich ein kleines Parteichen aufmacht, wie beispielsweise die demokr. Welfen, die jüngst ihren ersten Geburtstag feierten, aber das sind nur Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Für Neubildungen ist unsere Zeit an sich viel zu tolerant, eher mausern sich die bisherigen politischen Gebilde nach ihrer Jnteressenseite um. Jnteressenpolitik, das ist in unseren Tagen nicht das Feldgeschrei, aber der stille, und deshalb nicht minder gewaltige Zug, der nicht neugestaltend, aber im Geheimen umformend wirkt. Was sind uns Prinzipien und Dogmen heute noch? Selbst bei französ. Parteipolitikern kommen sie ins Wanken — reden wir nicht weiter darüber! Wir sehen über Gegensätze hinweg — wie es ausfällt, wird sich schon zeigen. Kißncrt. Wie wir meldeten, h?.: S. K. H. der Großherzog die Wahl des sozialdemokratischen Stadtverordneten Eißnert zum Beigeordneten der Stadt Offenbach bestätigt. Großherzvg Ernst Ludwig ist als der deutsche Bundessürst allenthalben bekannt, der über dem Parteigetriebe zu stehen beflissen ist, der nicht nur der erste Diener des Staates, sondern auch der allen Ständen gleich wohlwollende Fürst sein will; der nicht nur den „Zufriedenen" und „Loya'en", sondern auch den „Unzufriedenen", den „Nörglern" und „Schwarzsehern" im Lande ein gerechter Herrscher sein will. Darum auch genießt Ernst Ludwig in allen Kreisen des hessischen Volkes das Vertrauen, die Zuneigung und Anhänglichkeit, von denen der schwäbische Dichter Uhland in seinem herrlichen Gedicht Gras Eberhart im Barte als den Edelsteinen eines Landes singt. Der Großherzog Hut keine Bedenken, daß der neue Offenbacher Beigeordnete etwa seines Amtes nicht im Rahmen des Gesetzes walten werde. Der Fürst hat eine stärkere Zuversicht in die Macht von Gesetz und Recht als viele andere, die sich gern ein sozialfreundliches Mäntelchen umhängen. Demgegenüber ist es sehr bemerkenswert, daß zwei Kreisausschüsse des Landes die Wähl zweier Sozialdemokraten zu Beigeordneten in Dorfgemeinden abgelehnt haben. Im Gegensatz zu diesen befällt unseren Landesherrn keine Angst, daß der von ihm bestätigte sozialdemokratische Beigeordnete nun den gemeindlichen Einrichtungen, in denen der Stellvertreter des Bürgermeisters, zu wirken hat, schaden könne. Er weiß als aufgeklärter Fürst sehr gut, daß nicht Unzufriedenheit allein es ist, welche die sozialdemokratischen Cadres formiert und gestärkt hat, sondern gerade und in höherem Maße der Zorn über Zurücksetzung, ungleiche Behandlung. Man darf annehmen, daß der Großherzog die Bestätigung des Offenbacher Beigeordneten in Ueberein- stimmung mit dem Staatsministerium ausgesprochen hat, und es ist sonach auch vorauszusehen, daß das Ministerium des Innern die Wahlen in Mühlheim und Kelsterbach bestätigt. Mögen doch nur ruhig Gemeinden, die es durchaus wollen, die Probe auf das Exempel machen, mögen sie sehen, wie weit sie unter sozialdemokratischer Verwaltung kommen. Erfahrungen haben stets erzieherischen Wert. In der „Offenb. Ztg." lesen wir heute: Eißnert weilte dieser Tage selbst in Darmstadt. Ms ein Sieg der Sozi al d emo kratie ist diese Bestätigung indessen nicht aufzufassen, da Herr Eißnert sich zu w eitgehen- den Konzessionen nach dieser Richtung veranlaßt sah. «ezugSpret-r monatlich7bP!., viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.— viertel» jährl. cuckschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesinuniner bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12 Pf* auswärts 20 Pig. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Witt ko: für ,Stadt und Land" und .Gerichtsfaal": Ernst Heß; für den Anzeigenteil: HanSBeck. Are Heutige Yummer umfaßt 10 Seiten« Halter?war*e" Konsequenzen" nichts darin ent» Komische Lagesscharr. Die erste Interpellation. Wie die vorjährige Reichstagssession, so wirb, wie uns gestern telegraphiert mürbe, nach einer Ankündigung des „Vorwärts" auch die diesjährige durch eine Debatte über die Fleischteuerung em geleitet werden auf Grund einer entsprechenden sozialdemokratischen Interpellation. Sofern nicht in den nächsten vier Wochen die Entschließung des Kaisers über das Verbleiben des preußischen Landwirtschastsministers im Amt fällt, sofern ferner nicht das wieder heftig auftretende rheumatische Leiden des letzteren in dieser Zeit sich verschlimmert, wird also Herrn v. Podbielski im Reichstag Gelegenheit gegeben werden, sich darüber zu äußern, ob er noch immer die Fleischteuerung für eine „vorübergehende" Erscheinung hält. Die Zahlen der Statistik würden es dem Minister unmöglich machen, sich nochmals hinter solche Erklärung zu. verschanzen, denn sie beweisen, daß seit Anfang d. I. bei den Fleischpreisen die steigende Tendenz sehr schnell wieder eintrat, wenn einmal ein kleiner Rückgang zu verzeichnen war. Also nicht die Teuerung, sondern die Verbilligung erweist ich als vorübergehende Ersche inung, und heißt die Forderung nach Erleichterung ausländischer Viehzufuhr auf das nachdrücklichste stellen, wie es neuerdings auch seitens der nationalliberalen und städtischen Zentrumspresse geschieht. Die agrarische „Deutsche Tagesztg.", die sich selbst zum Leibblatt des Herrn v. Poo- bielski befördert hat, 'läßt sich demgegenüber angelegen sein, dem Minister „Abwehrmaterial" an die Hand zu geben. Sie behauptet, nur der Preis eines einzigen Agrarproduktes, eben des Fleisches, fei gestiegen. Tatsächlich sind aber auch Eßbutter und Eier teurer geworden. Sie behauptet ferner, die Verteuerung! der Jndustrieprodukte datiere schon seit längerem und werde auch auf allgemeine Bedarfsartikel, wie Eisen, Kohle, Textilwaren, erstreckt. Der Preisaufschlag auf letztere wird aber von der breiten Masse des Volkes doch nicht so drückend empfunden, als die Verteuerung des notwendigsten Nahrungsmittels. Erwerbs- und Wirlschaftsgenoffenschaften. Wie aus amtlichen Zahlen hervorgeht, gab es am 1. Januar 1904 im Deutschen Reiche 23128 Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschasten mit 3 378 265 Genossen. Es ist von Interesse, zu vergleichen, wie sich das Genossenschaftswesen in den einzelnen Bundesstaaten entwickelt hat. Von den gesamten Genossen kamen im Reiche auf 100 000 der Zivilbevölkerung 6062, in Preußen 5417, in Bayern 6277, in Sachsen 6188, in Württemberg 10 540, in Vaden 9761, in Hessen 9852 und in den übrigen Bundesstaaten 6018. Hieraus geht deutlich hervor, daß im Genossenschafrswesen Die Denkwürdigkeiten des Jürsten Mo durig zu Kohentoye-Schiüingsfürst sind nun erschienen. Auf dem Titelblatt ist zu lesen: „Jrn Sluftrage des Prinzen Alexander zu Hohenlohe- Schillingsfürst, herausgegeben vonFriedrichCurtiuS." Weber die Entstehung des Werkes macht EurtiuS Mitteilungen, in denen es heißt: Am 31. März 1901 feierte Fürst Hohenlohe, der im Herbst vorher das Amt des Reichskanzler» niedergelegt halte, zu Kvlmar im Hause seines Sohnes feinen Geburtstag. Nach dem festlichen Mahl sprach er mir gegenüber den Wunsch aus, den Nest seines Lebens dafür zu verwenden, seine schriftlichen Aufzeichnungen zu ordnen und deren Veröffentlichung vorzubereiten. Die Entscheidungen über Einzelheiten wurden auf weitere Besprechungen verschoben, die ober nicht mehr stattgefunden haben. Für den Prinzen Alexander und für mich ergab sich die Verpflichtung, den letzten Willen des Fürsten, soweit möglich, auszuführen. Nach seinem Scheiden kann es sich nur darum handeln, die hinterlassenen Auszeichnungen, soweit sie zur Veröffentlichung geeignet sind, gemäß dem Willen des Entschlafenen weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dazu bemerkt die »Voss. Ztg.": In der Beurteilung dessen, was zur Veröffentlichung geeignet war und was nicht, werden der Herausgeber und viele Leser auseinander gehen. Es ist auch kaum anzunehmen, daß tfürft Chlodwig jemals mit der Veröffentlichung seiner Auszeichnungen gerechnet hat, es sei denn für eine Zeit lange nach seinem ^.ode. Man wird der Ansicht zustimmen müssen, daß hier eine wunderliche Indiskretion vorliegt. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß die Aufzeichnungen von außerordentlichem Werte sind und aus die mannigfachsten Dinge und Personen ein scharfes Streiflicht werfen. Der Eindruck, den man aus den ersten Proben erhält, wird dahin gehen, daß auch in den höchsten Regionen mit Wasser gekocht wird. Man kann einmal einen Blick hinter die Kulissen tun und findet, daß auch die Personen, die dem profanen Volke als Götter oder Halbgötter erscheinen sollen, nur Menschen sind. Für Staatsoberhäupter und Staatsmänner aber enthält diese Veröffentlichung die gute Lehre, sich immer gegenwärtig zu halten, daß auch ihre Aeußerungen niedergeschrieben und schneller, als sie wünschen, der Mitwelt und Nachwelt übergeben werden können. Die »Deutsche TageSztg." sagt: Sieten auch die Aufzeichnungeil des dritten Kanzlers wenig sachlich Neues und noch weniger geschichtlich Bedeutendes, so werden sie doch durch das Beiwerk und durch die fabelhafte Offenheit, mit der Fürst Hohenlohe alles mitteilt, was er gehört, erfahren und gemcri’t hat, eine starke Ueberraschung Hervorrufen, die des pe in l i ch en Beigeschmacks nicht entbehren. Das Urteil deS Kaisers, daß die Veröffentlichung am jetzigen Zeitpunkt taktlos und bedenklich sei, wird durch den Inhalt des Gesamtbuches bestätigt. Die Erörterungen, die sich daran knüpfen werden und knüpfen müssen, dürften kaum dem Reiche zum Segen gereichen. Tie ,Berl. Neuest. Nachr." schreiben: Die beiden Bände Hohenlohe'scber Aufzeichnungen beweisen, daß chem Herausgeber das Urteil über das, was man verössent- lichen könne und was man unterdrücken müsse, absolut gefehlt hat. Erst wenn er auf die Kanzlerschaft kommt, fällt ihm mit einem Male die Pflicht der Diskretion ein. Wir bedauern das im Reichs-Interesse auf das höchste, würden auch Bedenken tragen, das Wichtigste wiederzugebeit, wenn damit irgend etipas ausgerichtet wäre. 1 Tie Nat. - Ztg. meint, man wird ruhig behaupten dürfen, daß es dec l e tz t e W i l l e d e s F ü r st e n s ch w e r 1 i ch gewesen ist, seine Memoiren so im Druck erscheinen zu lassen, wie sie uns jetzt vorliegen. Wäre er in der Lage gewesen, die „Entscheidung über Einzelheiten" noch zu treffen, so wäre wohl der größere Teil dessen a u s g e m e r z t oder überarbeitet worden, was jetzt das größte Aussehen macht. Auch davon abgesehen, hätte eilt anderer Bearbeiter feine Pflicht gegen ben Verstorbenen doch wohl wesentlich anders aussassen dürsen. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt in einer Besprechung der Memoiren zu der Anführung der „Hamb. Nachr.", der Kaiser habe eines Tages, als er mit dein Fürsten zum Reichskanzler-Palais fuhr und die russische Sache wieder lebhaft erörtert wurde, den Wagen plötzlich halten und den Fürsten aussteigen lassen: Wir sind ermächtigt diese Erzählung für eine Fabel zu erklären. Unrichtig ist auch die Mitteilung der „Nationalztg.", daß die Geschichte jener Märztage auf Befehl des Kaisers von einem damals noch aktiven Staatsmann niedergeschrieben worden sei. Nichtig ist, daß eine auf jene Zeit bezügliche Niederschrift besteht, die der Kaiser selbst einem Adjutanten diktiert hat. Die „Hamb. Nachr." bemerken dazu: Wir wissen nicht, wer die „Nordd. Mlg." ermächtigt, diese Erklärung abzugeben. Was wir dagegen um so genauer wissen, i)t, daß der verewigte Fürst uns den peinlichen Vorfall, den das ossiztöse Blatt in das Gebiet der Fabel' verweisen ntöchte, wieder holt und genau so geschildert hat, wie wir ihn nutgeieilt haben. Wir müssen es der „Nordd. Allg. Ztg." überlassen, nch mit der Tatsache abzufinden, die wir jeden Augenblick vor Gericht eidlich erhärten und bereit Richtigkeit noch andere Zeugen bestätigen können. Die „Bohemia", die zuerst in der Lage war, von dem Telegramm des Kaisers an den Fürsten Philipp zu Hohenlohe Kunde zu geben, beutet jetzt an, baß bie Wendung von den unabsehbaren Konsequenzen sich doch in der Urschrift be § TclegrammS befunden habe und baß für die halbamtliche Wiedergabe des Telegramm-Textes diese Wendung wegrebigiert worben sei. — Wie baS „B. T." hört, sei tiefe Andeutung völlig grundlos. Der halbamtlich veröffentlichte Wortlaut decke sich oollstänbig mit dem ber Urschrift. Auch der „Köln. Ztg." wird aus Berlin tele- grapHiert: Diese Annahme ist ganz falsch. Wir können aus das Bestimmteste versichern, daß die Depesche des Kaisers wörtlich so gelautet Hat, wie sie in der „Nordd. Mg. Ztg." veröffentlicht wurpe und daß somit von „un- -kr. 240 Erscheint täglich außer Sonmags. Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Sietzener Familien, blätter viermal in bet Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag ber Btu h l'scheu Univerß-Duch-u.Stein- bruderet. 0c Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st raße 7. Redaktion 113 Verlag u.Exved.s^öl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Gießen tttt dec Spitze Württemberg! marschiert, ihm folgt zunächst Hessen, darauf Baden. Preußen steht am Ende der Reihe. Die Anteile, mit Lenen die einzelnen Bundesstaaten in der Gesamtheit der Genossenschaften und der Genossenschaftsmitglieder vertreten sind, sind recht verschieden. Während auf Preußen 56,66 Prozent Genossenschaften und 54,70 Prozent Genossenschafter, auf Württemberg 6,44 und 6,70 Proz., auf Hessen 3,71 und.3,21 Proz., also beide zu ziemlich gleichen Teilen entfielen, waren Bayern mit 16,72 Proz. an den Genossenschaften und mit 11,36 Proz. an den Genossenschaftern, Sachsen mit 2,49 und 7,56, Baden mit 3,74 und 5,34, Mecklenburg-Schwerin mit 1,00 und 0,58, Sachsen- Weimar mit 0,85 und 1,03 Proz., Elsaß-Lothringen mit 2,44 und 2,09 Proz. beteiligt. Die Gründe für diese Verschiedenheit in der Beteiligung an den Genossenschaften und Genossenschaftern sind teils in der größeren oder geringeren Beteiligung der Bevölkerung am Genossenschaftsleben, teils in dem Vorherrschen bestimmter genossenschaftlicher Richtungen, teils in der Beliebtheit oder in dem Vorwiegen einer besonderen Genosscnschaftsart zu suchen. So ist das Königreich Sachsen z. B. mit den mitgliedsreichen Konsumvereinen sehr stark besetzt. In anderen Gegenden haben die Raiffeisenschen oder die Schulze-Delitz- schen Genossenschaften usw. besondere Verbreitung, und die wirtschaftliche Richtung dieser Verbünde bestimmt die Zahl der Genossenschaften bezw. ihrer Mitglieder. Auch die Verbreitung der einzelnen Haftpflichtarten auf die Einzelstaaten ist durchaus verschieden. Es kamen im Reiche von den gesamten Genossenschaften 3234 von 100000 der Zivil- bevölkerung auf die unbeschränkte Haftpflichtart, 45 auf die unbeschränkte Nachschußpflicht und 2782 auf die beschränkte Haftpflichtart. In der unbc schränkten Haftpflichtart steht Hessen mit 8165 obenan, ihm folgen Baden mit 7573 und Württemberg mit 7117. Die beschränkte Haftpflichtart ist in Sachsen mit 5662 am meisten ausgebildet, ihm folgen Württemberg mit 3422, Preußen mit 2587, Baden mir 2143. Hieraus geht auch hervor, welche Bundesstaaten den meisten Vorteil von der Einführung der beschränkten Haftpflicht gehabt haben. Die Verbreitung der verschiedenen Haftpflichtarten hängt im wesentlichen von der Art des Unternehmens der Genossenschaften ab. Manche Genossenschaftsarten bevorzugen ihrer Natur nach und auch nach den Grundsätzen, die ihren geschichtlichen Werdegang beherrscht haben und ihn auch noch jetzt beherrschen, vorzugsweise die Form der unbeschränkten Haftpflicht, andere wühlen überwiegend die Form der beschränkten Haftpflicht, während die unbeschränkte Nach- schußpfticht im ganzen wenig Verbreitung gefunden hat. Je nachdem in einem Bundesstaate oder Gebietsteile die eine oder andere Art der genossenschaftlichen Unternehmung mit ihren ganz verschieden großen Mitgliederbeständen stark vorherrscht fällt auch die Verbreitung der Haftpflichtarten verschieden aus. In diesem Sinne darf man sagen, daß diese oder jene Haftpflicht in den einzelnen Gebietsteilen gleichsam die beliebtere sei für die Lösung wirtschaftlicher Aufgaben nach bestimnrten genossenschaftlichen Formen. • Schweizerische BauernpoNtik. In der Herbstversammlung des Schweizerischen Landw. Vereins in Appenzell, hielt der schweizerische Bauernsekretar -Dr. Laur einen Vortrag über „Volkswirtschaftliche Leitgedanken der schweizerischen Bauernpolitik". Dem Gedankengange de§ Vortrages entnehmen wir folgendes: Die größte Gefahr für das Schweizer Land und Volk liegt nicht in einer Zurückhaltung, sondern vielmehr in der weiteren Zunahme der i n b u ft r l c [ I c it Entwickelung. Während die landwirtschaftliche Bevölkerung in den Jahren 1888 bis 1900 um 38 000 Personen gesunken ist, ist die gewerbliche und industrielle in der gleichen Zeit um 336 000 gestiegen. Jeder Schritt, den das Land in einer Verstärkung des Industrialismus tut, bedeutet eine außerordentliche Erhöhung des Risikos des Erwerbslebens. Die landwirtschaftliche Bevölkerung ist aber nicht nur geeignet, dieses Risiko zu verringern, sondern sie ist unbedingt notwendig für die Blntaussrischung der übrigen Bevölkerung. Tie Herde des nnschweizerischen Wesens finden sich in den Großstädten. Der Industriestaat zerreißt die Bande, die dle Volksgemeinschaft mnschließen. Deshalb muß das l a n d rv i r t s ch a s t l i ch e G e - deihen den Grundton der Wirtschaftspolitik geben. Eine Volkswirtschaft, die znerst dem Bauer fein Ans- kommcn gibt, bleibt immer davor geschützt, daß ihr von: Anslande die besten Säfte entzogen werden. Da die Erzeugnngskosten in der Landwirtschaft wesentlich gestiegen find, — beispielsweise haben sich die Löhne seit dem Jahre 1860 verfünffacht, — müssen die Preise für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse erhöht werden. Die bisherige Steigerung dieser Preise erscheint im Vergleiche mit dem Anwachsen der Erzeugungskosten sehr bescheiden. Aus SeaSt uns Luno. Gießen, den 12. Oktober 1906. * * NuhestandZversetzung. S. K. H. der Groß- Herz öß haben den Direktor der Landesbaugewerkschule, Professor Herrn. Müller in Darmstadt auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. * * Offene Stellen. Erledigt find: die Stelle des Bezirkskassierers der Bezirkskasse Langen, die Stelle des Oberförsters der Oberförsterei Ernsthofen. * * Lehrerpersonalien. Ernannt wurde der provis. Zeichenlehrer an der höh. Mädchenschule gn Offenbach Wilh, Broder sen zum Zeichenlehrer an dieser Schtrle unter Verleihung der Rechte eines definitiv angestellten Volksschullehrers. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Gg. Roth aus Schwandorf (Bayern) die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hörgenau. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Stolberg-Roßla-Ortenberg (vertreten durch seinen Vormund) auf die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Seemen präsentierte Schulamtsaspirant Otto West- rupp aus Ruppertenrod. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. d. B. Wilh. Schäfer auf sein Nachsuchen. Lehrgänge am hygienischen Institut. In der laufenden Woche finden am hygienischen Institut Lehrgänge über die Bekämpfung des Unterleibstyphus für die hessischen Medizin albea mten statt, die in zwei Abteilungen (vom 8.—10. und vom 11.—13.) an diesem Fortbildungskurs teitnehmen. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Gießener Kläranlage und die Arbeiten zur Erschließung neuer Quellen in Queckborn (für die Wasserversorgung von Gießen) und in Lauter (für die Wasscr- versorgung von Nauheim, Friedberg und einer Anzahl von ländlichen Gemeinden) besichtigt. X. Dutenhofen, 11. Oft. Wie alljährlich zum großen Laubhüttenfest waren auch heute wieder im hiefiaen Jagdschlößchen die Israeliten aus der Umgegend von Wetzlar, Gießen und bis zum Biebertal zum gewohnten JahreSball versammelt. Der große geräumige Saal sowie alle Nebenräume waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Marburger Jägerkapelle spielte fleißig zum Konzert lind Tanz aus und Küche und Keller des Herrn Weber sorgten aufs beste für die zahlreichen Besucher. Erst in später Abendstlmde trat man die Heimreise an. x Usenborn, 11. Oft. Hier wurde eine alte Bauersfrau von einem lvild gewordenen Mutterschwein angegriffen, zu Boden geworfen und an Kopf und Brust üon den Hailern deS Tieres schwer verletzt. Auf die Hilferufe der Frau eilten Männer herbei, die nur mit Mühe das wütende Tier verjagen konnten. Homblirg v. d. H., 11. Oft. Kriegsminister v. Einem reiste heute früh nach Berlin zrirück. Staatsscfretär v. S t e n g e l verblieb noch in Homburg. fü Marburg, 10. Oft. Zu dem RiesenfonfurS des verschwundenen ehem. Universitäts-Buchhändlers Schramm ist zil melden, daß bei dem heutigen gerichtlichen Verfalls deS neuen Geschäftshauses in der Markt gas sc ein Agent Baumnun auS Mainz mit 225 000 Mk. Höchstbietender blieb. X AuS dem Kreise Biedenfopf, 10. Oft. Einen tragischen Abschluß fand vorgestern eine in Gönnern im Breitenbacher Grund abgehaltene sog. R e k r u t e n - A b s ch i e d s- feier. Als die jungen Burschen lind Mädchen auf dem Heimwege nach dem eine Stunde entfernten Frechenhausen waren, gaben sie auch unnötigerweise Revolverschüsse ab. Bei dieser Gelegenheit erhielt der 17jährige Heinrich Henn aus Frechenhausen einen Schuß in den Kopf, der den Tod des jungen Burschen zur Folge hatte. Heute traf bereits das Gericht aus Biedenkopf ein, um die nötigen Erhebungen zu machen. ___ _____ Die Ausstellung des oberhessischen ObstbanvcreinS. (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.) (s.) Lauterbach, 11. Oft. Heute vormittag 11 Uhr fand die Eröffuuug der Obst- a u s st e l l u n g im Saalbau „zum Johannesberg", hier durch den Vorsitzenden des Oberhessischen Obstbauvereius, E^rasen O r i o l a , statt. Außer dem Komitee waren noch anwesend Kreisrat von Bechtold-Lauterbach, der Direktor der Laudwirtschasts- schule in Friedberg, Dr. von Peter und Lehrer Dr. Hoffmann- Friedberg. Graf Oriol a wies aus die Wichtigkeit des Obstbaues ius- besondere im Vogelsberg hin, für dessen Erfolg die vorzügliche Ausstellung spräche. Redner hofft, daß ein Zusammenschluß aller Obstbauvereine Hessens zustande kommen wird, und daß diese Vereinigung dann auch eine Vertretung in der Landwirtschaftskammer möglich mache, und endet mit einem Hoch auf Se. K. H-. den Großherzog. Kreisrat v. Bechtold begrüßte die Anwesenden namens des Kreises und des Bezirks Lauterbach und spricht seine Freude darüber aus, daß Lauterbach als Ausstellungsort gewählt wurde. Dr. Hofsmaun gab, die Anwesenden führend, mit vorzüglichem Vortrag ein Bild über die einzelnen Klassen des ausgestellten Obstes und der darauf bezüglichen Gegenstände. Es ist tatsächlich von Straßenverwnlt- ungen, Genossenschaften und Privaten ganz vorzügliches geleistet. Vorherrschend find natürlich die A e p s e l in den verschiedensten Sorten. Die Größe der Früchte und die Schönheit und Reinheit der Färbung sind entzückend. Das Arrangement, das in den Händen des Dr. Hofsmann-Friedberg lag und bie Ausschmückung der Ausstellungsräume durch die hiesigen Gärtner Lüdke, Beyer und Schuchardt verdienen volle Anerkennung. Besonders hervorzuheben ist noch die Ausstellung von Gerätschaften zum Obstbau' und zur Obstvcrwcrtnng durch die Firmen Ludwig Kalbfleisch und C. Tb. Helfenbein, hier. Ebenso verdienen besondere Erwähnung die Obst- und Gcmüse-Sammel- ausstellungen der Freihcrrlich Riedesel'schen Gärtnereien aus Altenburg (Schloßgärtner Scherwatzl'c, und Eichhof bei Lauterbach (Schloßgärtner Sübfci. Als Preisrichter wirkten Dr. von Peter-Friebberg, Obstbantechniker Metternich-Büdingen und Obergärtner Schildknecht-Vilbel. Um 1 Uhr fand gemeinschaftliches Essen der Komitee-Mitglieder statt. Graf Oriola hob bei seiner Tischrede nochmals die Wichtigkeit des Obstbaues für deu Vogelsberg hervor und dankte allen, die werktätig an der Ausstellung geholfen haben. Er dankte außerdem dem hiesigen Bezirk dasür, daß die Ausstellung hier in Lauterbach ausgenommen wordeu ist. Lauterbach sei ihm bis jetzt fremd gewesen. Er sei aber ganz entzückt über die Schönheit der Lage. Nachdem Redner noch die Leistungen des Rendanten Wahl, hier, auf dem Gebiete des Obstbaues hervorgeboben hatte, trank er aus das Wohl Lauler- bach's, der Perle Oberhessens. Obstbautechniker Metternich erwähnte, daß er schon viele Ausstellungen mitgemacht habe, daß aber noch keine den Preisrichtern so wohl gelungen in die Hand gegeben worden sei wie die hiesige: die sorgfältige Anordnung mache den Preisrichtern leichte Arbeit. Er heb! nochmals die Schönheit der Früchte hervor, die beweisen, daß der hohe Vogelsberg besser sei, als sein Ruf. Redner hofft, daß auch bald Händler in der hiesigen Gegend Obst auskausen und angemessene Preise dafür bezahlen werden, da die gegenwärtig hier gezahlten Preise der Güte des Obstes nicht entsprächen. Tas aufgestellte Glücksrad bildete für die Besucher einen Hauptanziehungspunkt und dürfte ansehnliche Einnahmen aufzuweisen haben. Der Gesamteindruck der Ausstellung ist ganz vorzüglich und beweist, daß zielbewußte Arbeit Gutes zu er» zcuaeu v. cniag. vermachtes. * Eine Klosettsteuer ist bie neueste Erfindung auf dem steuerlichen Gebiete. Ihrer Vaterschaft darf sich der Bürgermeister von Salzwedel rühmen. Dort wird, wie bei uns in Gießen, eine Kanalisation eingeführt, und bennit sich die Kosten auch verzinsen und amortisieren, wurde geprüft, auf welche Weise man das meiste herauswirtschaften könne. Mancherlei Vorschläge wurden gemacht, und schließlich verfiel nian auf eine Klosettsteuer, von der man, wie der Bürgermeister in Empfehlung seines Vorschlags darlegte, eine ganz hübsche Einnahme erwarten könne. Drei bis fünf Mark zahle jeder gern. Darauf wurde die Klosettsteuer mit großer Mehrheit angenommen. "Ein Studentenulk scheint folgendem Vorfall zu Grunde zu liegen. Ter Ingenieur Otto Wiebe in Erfurt reifte am 30. September nach Uslar zu einer Familienfeier. Tort wurde er am nächsten Tage plötzlich verhaftet und ins Gefängnis gebracht, ohne daß man ihm mitgeteilt hatte, weshalb. Am andern Vormittag um 1/A1 Uhr erschien ein dlmtSgerichtSrat zum Verhör be§ Verhafteten, der nun auch den Grund seiner Festnahme erfuhr: Von Halle aus war an ihn — anscheinend von mehreren ihm bekannten Studenten nach durchkneipter Nacht — ein Telegramm folgenden Inhalts abgeschickt worden: „Kind tot, alles entdeckt, fliehe über Wien!" Erst nach längeren ausführlichen Erklärungen deS Ingenieurs wurde dieser freigelassen mit der Weisung, USlar nicht zu verlassen. Nach einigen Tagen erst erhielt er von der Staatsanwaltschaft in Halle ein Schreiben, daß das Verfahren gegen ihn eingestellt sei. Ob sich die Polizeibehörden nicht hätten denken können, daß, falls ro(rrrifl) em sorcyer KindeSmordSfall vorläge, derartige offene Depeschen nicht Der» sandt würden. _______ — Auf eine 25 jährige Tätigkeit als Universitätsprofessor kann mit Beginn dieses Wintersemesters der Ordinarius der Mineralogie und Petrographie an der Universität Straßburg i. E. Dr. Hugo Bücking zurückblicken, ^cr Geehrte steht im 56. Lebensjahre. Er stammt aus Bieber bei Kassel, absolvierte das Marburger Gymnasium und widmete sich dem Studium der Matl-ematik und Naturwissenschaften. 1877 wurde er Assistent am Straßburger mineralogischen Institut und 1883 übernabi" er den Lehrstuhl für Miner-iloaie in Straßburg. TtLLttßt rrnd — Musikalisches. Aus Frankfurt a. M. wird ge-- schrieben: Obgleich in unserer Stadt auch für diesen Wmter bereits mehrere hundert Konzerte festgesetzt sind, beanspruchen die Veranstaltungen der Museumsgesellschast nach wie vor auch für auswärts das größte Interesse. In dieser Saison wird das sogar noch mehr der Fall sein als srüher. Denn da für S. v. Hausegger kein genügender Ersatz gesunden werden konnte, sah sich bie Gesellschaft genötigt, für dieses Jahr Gastdirigenten ans allen deutschen Landen und sogar dem Auslände zu engagieren und letzten Endes ans der Rot eine Tugend zu machen. Neben größten Meistern des Taktstockes kommen auch jüngere und wenig bekannte Talente zu Wort, auf deren Produktionen man gespannt sein darf. Einer der besten und echtesten hat nun die beiden ersten Konzerte dirigiert: Generalmusikdirektor Felix Mottl, über dessen Darbietungen auch in solchen Fällen die Kritik fern Wort der Anerkennung mehr zu sagen braucht. Die sonst durchweg klassischen Programme wurden mit der Vierten Symphonie in Es-dur von Bruckner abgeschlossen, für die diesmal der beste Interpret gewonnen war. Vielleicht trägt Mottls Leistung wieder dazu bei, auch bei uns Bruckner bekannter zu machen: Denn auch von feiten der Museumsgesellschast hat man sich bisher gegen den Wiener Meister gestemmt., — Man schreibt uns aus Mannheim: Die von Professor Billing erbaute städtische Kunsthalle, welche die Internationale Kunst-Ausstellung 1907 aufnehmen wird, ist im Rohban nahezu vollendet. Am Friedrichsplatz wachsen die nach den Plänen des Professors Säuger errichteten mächtigen Ausstellungshallen empor. Die einzelnen Sondergärten, wie z. B. der japanische Garten, und die Sonderabteilungen, wie z. B. die S ch w a r z w a l d a u s st e l l u n g , treten in ihren äußeren Formen deutlich hervor. Zweifellos wird Mannheim int nächsten Jahre, dem Jahre seines 300 jährigen Stadtjubiläums, das Ziel zahlreicher Besucher werden. LandwerLschaft. = Aus bent Kreise Gießen, 11. Oft. Das lang anhaltende schöne Herbstwetter ist der Landwirtschaft sehr zu gute gekommen, hat eS doch die Ernte der Hackfrüchte und die Her bst aus saat außerordentlich begünstigt. Die Kartoffelernte ist nicht so günstig ausgefallen, sie sind klein geblieben, Dickwurz und Gemüse liefert eine gute Ernte. Die meisten Leute sind auch schon mit der HerbstauSsaat von Korn und Weizen zu Ende. Das Korn steht auf manchen Acckern schon mehrere. Zentimeter hoch. Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 18. Sonntag nach Trinitatis, den 14. Oktober: Erntedankfest. (Shittesblenft. In der Stadtkirche. Vormittags 91', Uhr: Pfarrer Schwabe. Im Anschluß barmt: Feierliche Eröffnung des Konfirmanden- nntcrrichts der Mark n sgemeinde, wozu besonders attch die Eltern imb, Angehörigen der Kinder cingclabeu tuerben. Vormittags 11'/. Uhr: Kinderlirche für bie Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Int Anschluß barmt: Feierliche Erössnung des Konfinnanden- untcrrichtS der M a t th ä u Sgemeinde, wozu besonders auch die Eltern und Angehörigen der Kiitder eingclabcn werden. Montag den 15. Oktober, abends 8 Uhr, int M atthäus - saal: Vereinigung der konfirmierten tv e i b l i ch e n Jugend der MatthäuSgcmeinde, woztt auch bie Neukonsirmierten cingclobcn werden. Dienstag den 16. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im, Ma11häu s- saal: Versautmluttg des F r a u e n m i s s i o tt s v e r e i n s, wozu die Mitglieder cingeladeit und weitere Teilnehmerinnen herzlich willkommen geheißen tucrbcit. (Die nächste Versammlung, findet bereits Dienstag den 23. Oktober statt. Voit da an regelutäßig alle 14 Tage.) Donnerstag, beit 18. Oktober, abends 8 Uhr, int Markussaal: Bibelstunde. (1. Brief an beit Timotheus.) Pfarrer Schwabe. In der Johanueökirche. Vormittags 9'/. Uhr: Pfarrer Eule r. Im Anschluß baian leserliche Eröffnung des Konfirmanden. Unterrichts aus der L u k a sgemeinde und der M i l r t ä rgemeinde. Vorntiltags 11'/. Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas- gemeinde. ‘ Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: Pfarrassisteut Steiner. Nach allen Gottesbicusten besonbere Kollekte für die Armen. Abends 8 Uhr im Konfirmanbensaal: Versammlung und Bibelbesprechung. Sonntag den 14. Oktober, abends 71/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde im Konfir- mandensaal, Liebigstraße 56. Pfarrer Eule r. Montag den 15. Oktober, abends 8 Uhr, int Konfirmandensaal der Lukasgemeinde, Liebigstraße 56: Bibelstunde. Text: 1. Petr. 3, 8 ff. Pfarrer Eule r. Freitag den 19. Oktober, nachmittags 5V3 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde im Üon- firmandensaal, Liebigstraße 56. Plärrer Euler. Katholische Gemeinde. Samstag, den 13. Oktober: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den J4. Oktober: 19. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 61/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 91/, Ubr.- Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5l/9 Uhr: Ehristtznlebre; darauf Nosenkranzandacht mit Segen. , An den Werktagen^ ist täglich des Abends um 61/, Uhr: Nosenkranzandacht mit Segen. WZ dick eingewickelt, wenn wir erkältet waren; dann mußten wir Tee trinken und Saft schlucken und wenn wir auch Zuckerzeug bekainen, dann verdarben wir uns den Magen und waren erst recht krank. Und heute ? Da gibt man einfach Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen und die raumen mit so einer Erkältung auf, daß es eine Lust ist. Eure Atnlter ist sehr klng, das; sie auf das veraltete Zeug nichts hält und dafür Fays Sodener nie ausgehen läßt. Tie Schachtel tostet nur 85Pfg. imb in allen Geschäften zu haben. [hv1*^ Wes die Srossifflutler za sagen weiss: Zn meiner Zeit, Kinderchen, da hat man uns den Hals verl. ä 125 Staats-Anleihen. 100.50 b. 1905 Wiesbaden v. 1900 itnf. b. do. do. Preußische ConsolS uuk. b. 1907 4 Preu v. 1901 nnk. b. 1907 . . 112.25 Vorarlberg . . *. S. 37, do. 86.40 69.90 Lire do. do. 500 41, Bnkarelt M. 47- do. i. Os. o. 4059 r Koveuhag. v. 1901 unk. 1011 2043r 102.90 4 Lissabon 85.50 Sächsische Diente 105. 100. Nulsssche Südost 97 sseuerkr. gar. 71.50 3 b. 1908 70.70 b. Ausländische. 70.30 do. v. 1888 L Europäische. Kr. 100.70 Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. M. do. bis incl. Ser. 52 Lire t G. do. B . 2020/4040 65.90 Raab-Odenb. . . L. fl. 39.10 113. do. Gold-Rente. Standesherrliche Anleihen M. 4 101 do. v. 1886 99.45 4*L do. r. 102 s.fl. 47, Eisenb. Nentenbank do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 90. 4 37, Frankfurt 3 M. 1881 M. 1899 unk. b. 1912 Bank M. Badische Bank . 157. 101. 71.60 M. 97.80 Vereinsbank . . . M. 600 Fr. 101.80 b. 1911 80.60 27,Stublweißcub.-Naab.Grai ii. 1884 abgest. 27, do. do. ronv. nnif. v. 1903 Lstr. Unverzinsliche Lose. 76.50 186. M. U. Argent. inn. G.-Ank. v. 1R87 . Pcs. 87, 39.90 v. 89. Lstr. Ultimo ö-r. Lstr. 47, Javaner Ser. H v. 1905 Industrie Aktien do. v. 1903 unk. b. 1908 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 Pfandbriefe 4 101.20 Pes.i 68.05 do. abgest. 80% Frk., Hyv.-Bf. Ser. 14 4 Mannbeiin v. 100.60 unk. b. 1906 unk. 6. 1903 37, do. 37, Met; v. 4 Frk. Hyp.-Krcd.-Ber. 102. 6•/.* a*/. do. do. S. 4 Nürnberg 4 unk. b. 1913 2000 3 87.30 (lilgb.) 47s Offenbach do. Lit. N-P . Haiubg. Hyv.-Bk. S. 141 1908 400 schleich. 37, Hambg. Hpp.-Bk. Ha ui . Fr. v. 1883 abgest. StcanaNom.Petr. 3V, 3 do. do. do. do. do. do. do. 101 40 103.30 37, Krall. 4 Filrsil. 4 4 do. do. 4 4 do. do. ho. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 100.— 100.50 91.50 86 30 71.30 4 4 4 do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. b. b. b. 1889 1891 Reichsbank Frankfurter Stockbolm v. 1880 . , Wien Kommunal i. 65, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1913 1908 i. P. i. G. Boden r. 102 do. r. 101 nnk. nnk. nnk. unk. unk. b. b. b. 6. b. 97.96 97 90 98.70 98.70 4 4 4 4 4 4 5 Hamburger v. 1992 unk. b. 1912 . Hamburger St.-Aul. amrt. 1900 ", 1999 do. do. M. ö. fl. ö. ff. Kr. 102.50 96.80 37, Offenbitri 4 Pforzheii 3 3 Sard. See. stfr. gar. I it. II Sicilianischc stenerfr. i. G. v. do. do. imf. unk. unk. amort. ab 1907 amort. ab 1910 500 200 47, Grt. Henckel Hg.v. Tonn. r.ä,105v.84 4 Fürst!. Solms-Braunfels v. l«80 . Ocss.-llna.StaaSb. Oest.Siidb.lLomb) Ocst. Nordwest A mitgeteilt von der 28, 30, 29 unk. u. 34 unk. b. it. 41 unk. b. b. b. 1907 . 1910 . 12 5 6 9 37, ö. ff. Kr. M. 101.10 101.10 4 4 4 37, 4 5 5 8 4 4 4 37, 8 4 4 1888 1897 vfl.G Kr. 4 37, 3 ■37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. do. do. do. do. itnf. unk. unk. unk. b. b. b. b. b. 1902 . b. 1908 . b. 1906 . 400 4OO 400 ö. ff. M. ö. fl. Fr. Fr. 4 37, 4 do. do. do. do. do. do. 146.30 37.— M. 10O0 M. 1000 M. 1000 600/1200 b. b. 1910 1910 169.80 119.30 120.60 139.75 150.- 203.- 133.50 106.50 133.— 100.55 97.25 92.80 92.50 1904 1904 1906 ^ottbo.rdbabn. . Ttaf. Mittelmecr . Anatol. Eisenb. . llriuce Henri . . Prag-Dux St. Akt. Pet. Lstr. 289.10 172.10 do. do. do. do. do. do. 1906 . 1911 . I E abgest. HIE unk. b. 1905 94.10 88.10 95.55 94.70 nnk. nnk. unk. 97.90 97.30 97.30 Prensi. Bodenkreditbank do. Hstv-Akt.-Dk. M unk. unk. Kr. 1400 ö. ff. 200 8. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 . 600/1200 1901 . 1914 . do. do. da. Südd. ö. fl. M. v. 1888 eonvert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 Nürnberg. Bereiusbk. Oest.-Ung. Bank Ocst.-Oänderbank Oest -Kredit-Austalt. Pfälzische Bank . . do. do. 32 ir. 33 b. 1906 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 V. 1900 v. 1903 v. 1896 i. S. i. G. i. G i. G. i. G. i. G. i. G. 4 Moskau Ser. 30-33 unk. 37trt Travel staats, gar. . . u. 17 itnf. 1910 unk. b. 1905 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, Pes. Lstr. M. M. Fr. Gießen do. do. do. do. do. M. 1000 Tlr. 100 •■10 Hilf. b. 1905 ' 0 unk. d.1910 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, do. do. Oest. Süd do. 500 500 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. 1t. 1894 . . v. 1891 Lit. H do. do. do. do. do. do. 67, 9‘ 77. 4% 67, 7 57, 10 57- Neue do. Lstr. M. Lstr. M. 72.45 63.80 Schweiz. Central v. 1880 . MoSkau-Kakan unk. 1915 37, do. 37. do. 4 5 5 4 4 63V’ 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 1 v. 1889 .... BucuoS-AireS v. 1892 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. hie«, «r>c. en 14. Dttobev do. (Snfifqtb.) fif. i. ®. . Nngar.-O'alizische . flf. i. S 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 1'0.0.1887,91,93,99 do. v. 1886,97,1902 M. Kr. 31' 37, 37, 37, do. do. do. Badische do. da. do. 37, 4 3 V, Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 v. 1895 v. 1898 do. do. do. Lmich Stadt ' do. 1905 1906 4 4 4 4 4 4 3»/4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 St.-Anl. v. 1899 Aul. abgest. . . do..... do do. do. do. do. do. nnf. b. unk. b. 139.50 158.— 129.— 335.— 245.— 100.25 100.45 tetitr Dir. 6.15 37, 57, 0 12.95 9 47, 47, 7 67, 8 4 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 0. 1898 ". 1899 u. 1901 Ser. Ser. Ser. Ser. Mcstd. do. • dv. do. 188.— 427 50 427.50 347.3 220.56 183.— 159.20 126.— 119.- do. S. 3! do. S. 40 v. 1001 v. 1894. . . b. 1905. . . ’ * o. 1902 itnf. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 o. 1897 1887/89 . 1806 nnt. b. 190r< nnf. b. v. 1099 nnf. v. 1903 nnk. 1881 tonn. 18RR conv. 1895 . . 1898 . . Lose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ä. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . b. ff. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. ff. 500 . Tlr. 40 1901 1888 1895 1898 37, do. 37, do. 37, do. do. do. do. do. Alzeti v. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Hyv. (Köln) S. 1 mif. b. 1904 1901 . 1902 . 1908 . 1910 . Vorl. Dir. 7.04 87, a. Deutsche knitsche Reickis-Anleihe . do. do. Fr. M. 109.50 106.— 100.15 S. 401-170 unk. b, 1913 Ser. 1 — 190 nnk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b.1908 Ser. 331-350 unk. b. 1913 e. q des Ronfinnmilfii1 mbet? giic? bie Mem do. do. St.-Rente 4 4 4 4 37, 37, 37, do. do. do. do. Fulda v. do. do. Pfälzische do. do. Bagdad.Babu . . Ungarische Gold-Neute 2025 r ■•e Mrktistzemru^e. irrer Schwabe. 93 — 86 — 100.10 rz- 4 4 37, 101 40 97.50 < 37, 37, 4 37, 3 37, 37, v. 1886 . v. 1895 . n. 1886 . 5 5 5 47, $ V. 1881 V. 1888 V. 1898 V. 1903 1901 Ser. I i. G. i. G. i. G. t. G. t. S. Mitteld. Bdkr. /Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 §erlill,r ßörfe. Bliesenbach Bergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtn.Kraft Eschwciler Bergw. Fagon Manustädt Gelsenkirch. Brgw. Harpcner „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibcrnia Bergw. Härder Vorz. Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch.. Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülbeimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Koble . Oberschles.E.-Jud. Phönix Bergw. . Rbein-Nass.- Nbcin. Stahlwerke amort. Diente do. Diente do. do. amort. Rente amort. Rente S. S. 13 . . . unk. b. 1906 v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1.896 . . v. 1«98 . . v. 1902 Ser. II Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfaudbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 98.10 86.40 98.25 86.55 162.15 96.60 97.60 37, do. AuSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Fiuuläudische . . Freiburger . . . ßftmta . . . . . Mailänder . . . Mailander . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Ocstr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenb. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Denetianer . . . 4 37, 37, 37, 37, 103.40 102 80 92.30 101.— 86.40 102.— 100.— 11. Oft Tas lang 'ndwirtschaft sehr zu i der Hackfrüchte ich begünstigt. Tie fallen, sie sind klein eine gute Ernte. Tie er Herbstaussaat von steht auf manchen i. G. v. 1903 t. G. b. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . Ser. 6 . . Ser. 7 nnt. b. Ser. R nnf. b. Ser. 9 . . abgest. . . Staatsans. v. 1905 ... 3 . Eonfolid.-Anl. v. 1880 . ; Gold-Anl. b. 1RR9 .... " Tons. E. B. Ser. I u. TT 89 " Gold-Anl. Em. III b. 1890 . Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. SolmS-Rödelbeim . . . . Wittgenstein-Hobenstein . . Bfenbnrg-Büdiuqen . . Vfenb.it. Bud -Birstein v. 1887 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 v. 1889 v. 1889 v. [891 1000 500 1000 43 46 47 44 ö. ff. 200 ö. ff. 20Ö ö. ff. 200 . M. 600 » s. fl, 350 . ff. 7 - ff-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s. ff. 7 Fr. 10 ö. ff. 100 3. ff. 100 . f. ff. 7 3. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ff. 100 Lire 30 3 4 31' 3<: 3 x1' 3 97.— 51.20 53.50 37, 4 37, 37, 37, 37, abgest. 1«78 u. 83 abaest. Lit. .1 v. 1884 v. 18R6 n. 88 . . b. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 37, 3 1887 fif. gar. . . . . i. S. 200/1000 Numän. do. do. do. do. Dresdner Bankverein . Eisenbahu-Reuten-Bk. . Franks. Htivothek.-Bank do. Hhv.-Kred -B. M. 37, Gräff. SoltuS-Lanbach abgest. 37, Fürstl. SolmS-Lich . . . , 141.75 149.50 150.- do. do. Franz-Iosi. Kaschan-Odrb. do. i. P. . n. 1898 unk. Fnvest-Aul. . 3 3 3 3 4 4 5 4 •37, 4 37, 4 4 4 4 4 37 ■3’A 37, 37, 37, 4 4 1905 . . . 1903 unk. b. 1912 Staats-Rente . . . . do. n. 1897 ficiterfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . Außereuropäische. 4 do. alt. K. Rbs. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. ff. 150 Slusländische. Elisabe-ö sten.rfr. i. G. K. Ferd. Nrdb. 1887 fif. i. S. do. Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 n. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 207.75 235.60 127.25 249.60 144.70 185.50 157.10 330.— 130.25 213.30 .324.— 198.25 69.40 70.20 13.20 91.30 99 50 99.70 99.10 98.70 99.— 37, Koffel abgest 37, Kissiugen ". 1886, 1888 u. 1903 a Köln v. 1900 37, Kreuznach b. 1888 u. 1898 .' * 37, Labr b. 18R9 ... 37, do. v. 1902 ’ 37, Limburg abgest "7, Ludwigshafen v. 1«96 . b. 1890 b. 1893 V. 1896 b. 1897 V. 1903 v. 1905 47, 4 37, 3 1909 1911 1913 1905 1907 1906 481.50 391.50 102.70 101.50 100.— 10210 102.80 100.— 99.70 101 50 97.90 12 5 6 87, 77, 57, 67, 9 77, 4* s 6 6 5 10 47, 6 87, 4 7 5 67? 9 77, 8 97, 7 7- 7 3 3 37, 37, Würzburg do. 145.— 145.— 351.50 v. 1902 uni b. h. 1905 . . do. do. Hessische do. do. do. do. 97.90 84.30 86.35 97 60 97.60 97.60 4 5 4 4 4 104 50 100.90 97 — 104.50 111.— 129 — 183.25 157.75 112 — 121 >0 237 — 156.— 95 50 121.80 128.60 117.— 215 — 126.20 112.— do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 100.- 100.20 100.20 100.80 131.50 95.- 95.- 95.— 96.— 100.— 93.50 100.— 98.25 100.30 100.25 100.80 100.80 101.50 98.50 98.75 94.— 94.10 95.75 100.05 100.10 95.— 95 — 96.50 100.30 100.60 100.80 101.60 101.50 94.60 95.40 101.— 96.90 134.- 477.1C 140.40 260 50 389.— 129.- .84.50 213.40 142.90 128.20 2000 r b. 1913 1000 r 16 18 20 12. 15 v. 1903 unk. b. 1903 v. 1899.1901 . . v. 1902 nnk. b. 1913 * 170.50 134.50 234.80 154.— 159- 136.50 274.- 129.50 226.- Aktien ausländisolier Transport- Anstalten. v. v. b. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. 100.— 100.— 100.20 100.60 102.40 100.60 101.80 99.— 96 60 96.60 96.60 99.— 99.50 100.25 100.50 101.- 93.75 94 25 99.50 9.3.50 100.60 101.20 100.70 102.30 95.80 95.80 97.— 93.50 Eisenbahn-Priori tüten Anländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. n E Frankfurter yörse Aschass.Masch.Pap Nene Boden A. G. Brauerei Dinding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Nettcnmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Dementi. Karlstadt Chem. Bad. ?lniliu „ Bleiii.Silb.Br. „ GrieSh. Elcktr. ., Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. ,/ Allgem. Berlin w Labmeher . . „ Schlickert . . „ Siem. & Halske w Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunfileideFft.a.M. Maslt>. ileyer. 79.30 79.60 78.50 76.20 75.30 99.60 do. b. 18% nnf. 1912 Rbl Lire M. Racin. H do. 106.80 96.55 67.— 66.901 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt. . . do. do. do. v. 1904 do. v. 1902 stenerfr. Gold-Anl. b. 1894 stenerfr. . Bank für yandel und Industrie Depositenkasse Siehen. 8% 4% 77, 5 7 9 8% 8 97, 7 77, 7 7 103 40 155.— 116.90 143.50 197.— 158.- 185.80 (Bomb.) fif. »0. do. do. v. 71 innere b. 1888 . äustere Gosd-Aul. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. v. v. v. v. v. v. v. 99.40 99.50 v- 1903 nnk. a. b. 1908 v. 1879 v. 1900 „nk. b" 1906 . v. 1891'92 (abgest . . v. 1898 . 24/10 Ftal.stl.oar.E.B.Ser. A-E.i.W. 4 Ftas. Mittelmeer stenerfr. i. G. 2%„ Ojf. 0. D. n. D/2 4 4 3 5 5 72 20 102 — 101.- 101.70 71.35 114.30 | 102.20 99.60 100.70 liesse- 63.25 244.80 129.20 323 50 214.60 132.— 243.90 213.- 223.30 212.60 213.— 155.— Ser. 19 Kommunal Ser. 1 nnk. 1910 37, Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hellen) 37, Baden-Baden v. 1898 nnf. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin b. 1886/92 4 Bingen v. 1901 nnk. b. 1906 . . . do. 98 nnf. 1909 fifr. gar. do. 1901uncv.b.l915fif.g. do. do. do. do. 9%„Südital. /Merid.i ©r.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gottbardbabn .... 37, Fura-Bern-Luzern gar. 37, Fnra-Simvlon v. 1894 Prag-Dnr v. 1896 Raab-Oed -Ebent. do. do. v. 91 do. do. v. 97 Rudolf .... Verzinsliche Badische Prämien . . . , Bayerische Prämien . . . do. do. do. do. Bdkr. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 ir. 42 unk. 1905 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom N- Oktober 1906. 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 37, Ulm v. 1905 Rbein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hvp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bauk . M. 600 do. v. 1905 Mexik. amort. innere Ser. I—iv' . *Tef. do. cons. äußere v. 1899 stenerfr. Lstr' do. cons. innere driv. v. 1890 stenerfr. 20/1 Om do. cons. v. 1890 stenerfr. . . 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 itnf. 1913 do. do. 5 Dulgar. Tab. Ank. v. 1902 i. G. 1%, Griech. E.-B. v. 1890 steuerkr. l /< do. Monovol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente 2%» do. bo. 47. Oest. Silber-Rente 4% do. Pav!er-Rente Staats, oder provinzial.garant. 37, Hess.LandeS-Hvp.Dk. Ser.I—V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser In.H nnf. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. n. L. 37. do. do. H M. N. P. . * 37, Casseler Landcö-Creditanst. unk. ’ Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 . . * do. er. A. Sch. . ö. fl. 150 Anrechtscheine 45 (tifflb? . . Landw. Kreditbank Lit. D-J n.-Pcktst. Nordd. Lloyd . . ig de? Aochtmanbvi- u besonders auch die den werden. chr, im Matthaus- ibtichen Jugend der onfimierteu eingeladen W,intMatt-ä»s- ionSP-reia^A eiluchinemmAF , da M g 1fr im Markuchat: ^Schwabe. 5 Donau-Regulierung . . 37,Gothaer Präm. Pfaudbr. I 37, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. v. 1871 37,Kösn-Miudener .... 37,Lübecker v. 1863 . . . Pe’^n Nichts 37, Karlsruhe 37, do. 8 do. 1905 u. b. Verl, umtschb. 1907 4 Müncheu r. 19^0/01 itnf. b. 1910/11 37, do. v. 1903 nntifnb. b. 1908 . 37, Naubeim v. 1902 nnf. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 ' 4 Erlangen y. 1900 nnf. «de- , k tob er- . um8 WJ do. Südwest fifr. gar. 408/2040 Nväsau-KoSlow stenerfr. gar. . . do. Uralsk stenerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 ficiterfr. aar. Warff.-Wieu. fifr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2010 Anatolische i. K 2040 r do. i. G. (S. II Erqn,.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . do. v. 1889 I. Rq. . . do. v. 1889 II. Rq. . . . Salouigue-Constant. Jonction . . 4 Heidelberg Provinzial- nnd Communal Obligationen. Nheinprovinz Ausg. 20 n. 21 unk. b. 1902 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . D. Atlant Telegraf . . . . Ittil. «en. 7er, inrten. । Abends unt Bayr. E.-B.-Anl nnf. b. 1906 . . do. E.-B. it. Alla. Aul do. Landeskultur-Rente . . . . do E -B -Anl Bremer St.-Anl. v. 18«8, 92, 99 . 4 Freiburg t. B. v. 1900 itnf. b. 1905 37, 3 do * 37, Schwei». Eidg. (A.-G.0 nnf. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (4051 . 4 Svan. ansl. Reute v. 1882 abgest' 37, Türk.-Eavvt. Tribut . ... . Mrb 8Ci rb"- $r,obu;tioncn k! brcd,tc,lcn hat ? n °^n Men J sogen braucht • üben mit her Vier- Prf?die Die van Vro- Mche die Jntcr- J ^uinehmen wird, nedrichsplatz ivachsen cTumtetin mädjtigin crooergärten, ipj> e conbecabteiluneen Amin ihren los wird Mannheim igen Stadtjubitiums, i do E.-B. St. Sch.-Derfch. (abgest. Elifab.-A.) i. stenerfr. Pv. . Portng. tmiffz. b. 1902 Ser. I . . do. uniffi. v. 1902 Ser. III . . do. Sbeiiffz 4'/, Rufs. 4 27,Lütticher v. 1853 3 — a des Konsimandad ?Militäraeme">^ xSE 5-/, Uhr:, iuler. 4 37, do. abgest. nnfi. E.-B. i. G. v. 1890 do. vrivil. . . do. garantierte 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I iick >v" trenn ,rbtn ffj. Ta F bit Ind bKsiillea "K i!-. ninev« ; s ei> e ui, dL -eral'Ääßt. sie an' 4 4 4 37,o 4 Nicbeck Montan . 210.50 Schalter Gruben — Achtes. Berg- ■ 475 50 Wegeliu L Hübner 154.50 Westeregeln Alkali | Sti7j» do. do. Ser. 3 abgest. . do. do. Ser. 2 u 3 unk. Meininger Hyv.-Bk. Ser. 2 do. b. 1896 stenerfr. ri /, Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, do. v. 1890 .... Mauul'tiin nnf. b. 190? . do. nnt. b. 1907 . Württembg. v. 1875—80 abgest. do. Derl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 8O7o do. * ' * ---- do. -Wächtersbach v. Ratlh. f. Dtschl. S. I-V M. 300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 M. 300/1200 do. Monastir v. 17i Tdile Gold-Anl. v. 1889 3 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 5 do. do. v. 1R96 41/, do. do. v. 1898 4 Egvvtische nnifiuerte Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. Dercinsbank 27,. do. Doc Bayr. Bank (MünchO abg. M. 1000 do. Hvv.- n. Wechsclbk. f. st. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bt. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. P, M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mf. 600/1200 Commerz. 11. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Fitdustrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.-u. Wech selb. Tlr. 100 07, Darmst. abg. v. 79 Lit. ü it. 81 Lit. A n.V 37, 4 374 do. „ 22 u. 23 37, do. w in. 12-16, 24-26,29 37, Hess. Provinz Oberbesscn •37, _bo. do. Starkenburg a. M. Lit. N it. Q abgest. * R abgest. . . . (Strastenbabnl v. 1899 . . v. 1901 9Tbt. T b 1901 Abt. H. n. HI. . Ser. 10 . . Hypotheken-Akt.-Bk.) ' *, * do. auf 807« abg. Hhv. B. ^f. 4% gar. v. d. G. b. 1904 do. do do. einbeitr. Rente (conv.) . . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, '(conv. Elifab. Obl.) i. G. stenerfr. . . öfl.G. 5 /< Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. /conti. Franz-Foses) t. Silb. stenerfr. 3 Oesterr. Lokalb. /verstaatl.) . . 5% • V 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . M. 5 do. Brünn-Rs. 72 fif. i. K. 100 Tlr. 4 do. StaatSb. t>. 83 „ i. G. . . M. 3 do. I—VIII Em. „ i. G. 500 Fr. 3 do. IX Em. „ i. 05. 500 „ 3 do. r. 1885 i. G. 500 „ 3 do. (EraäingS.-N.) „ i. G. 500 „ 3 do. b. 1895 fif. i. G. 1000/2000 M. Pfdbr. Bk. S.'l8 itnf. b. 1908 . do. S. 19 nnf. b. 1909 . do. ($:. 22 unk. b. 1912. do. S 25 nnf. b. 1914 . do. S. 27 unk. b. 1915 . do. S. 23 nnf. b. 1912. do. S. 26 nnf. b. 1914 . do. S. 17 nnf. b. 1905 . do. S. 18 nnf. b. 1908 . do. S. 24 unk. b. 1912. 6216 Wir empfehlen: Topflappentasch. v. 3V Pfg.au Wandschoner von 90 Pfg. n u ii u n Moritz. vorteilhaft verlaufen will, bald zu uermieten. 6123 Ludwigstraße 65. 5838| Liebig straffe 13 Fernsprecher 218 D. Frenz, Mainz. Seröst-Mitzlicöer-Bcrfanisilnng Süd-Anlage 15 6226| Wer Stellung sucht SS”71,1 verlange dlc„Vkilischr ot“ 202 efnd)c Sil. Xiogis m. Zub. an ruh. teilte zu verm. Grünberg. Str. 13. [07557 Em kl. Familienlogis zu verm. Gebrauchte Nähmaschine bill. zu verk. Hamnrstr. 11, p. 107555 6. «übsamen, West-Aickage 60. 50 55 80 1. an V Milch Centrifngen neucft. vcrb. Konstrukt. Buttermaschinen Milchkannen Milchkühler Pntzmühlen, Trieure Zauchepumpen Jauchesäffer gesucht. 5685! 8 25 50 •$W* Reparaturen an Maschinen jeder Art werden in meiner Werkstätte fachgemäß und billigst ausgesührt. NB. Der seitherige Rechner Benzler will sein Amt wegen geschwächter Gesundheit niederlegen. Fuiterschueid- Maschinen Dickwurzmühlen Schrotmühlen Futterdämpfer Keffelofen Kartoffelquetschen Kartoffelsortiermaschinen, usw. fcnrl Stückrath, Atöbeljabrtt., Bu/10 Zcitungshaller „ Ucberhandtüch. „ Bettdcckcnhalt. , Bürstcutaschen , fertig gestickt Krage r. lasten , Mauschcttentast., Kralv arten käst. „ Koch-Brrrreu mehrere Zentner, auch einzeln, Staufenberg, am 11. Oktober 1906. t6221 Der Direktor: Stephan. Wea-Ikstamet In prima Lage von Mainz in der Nähe des Zentralbahn- hoses ,rud der neuen Hauptpost ist ein Haus, worin seit 15 Jahren eine gutgehende Wein- wirtschaft mit kleinem Hotel betrieben wird, wegen Sterbesalles billig rmter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Anzahlg. 10 Mill. Offerten unter P. 8. 8153 an Permanente Ausstellung aller Geräte ------ für die Landwirtschaft. ------ WSW Die Lieferungsbedingungen können auf dem VerwaltungS- bureau der neuen Kliniken an den Wochentagen nachmittags Don 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Offerten unter Beischluß von Musterproben sind ver- fchloffen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Er- öffnungstermm Montag, den 22. Oktober 1906, nachmittags 4 Uhr jouf dem oben erwähnten Bureau einzureichen. Zuschlagsfrist bis zum 27. Oktober 1906. Gießen, den 10. Oktober 1906. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. WttMGmW Geschäfts- oder PrivathauS, Villa, Hotel, Restaurant, Nitterg., Land- mirtsch.,Mühle,Ziegelei,Baupl.rc.bakd. Korbwaren aller Art — Dcckenstoffe Alle Arten Stickmaterial In meinem Hause Plockstr. 14 ist die t>ritte Etage, 6 Zimmer, Baderaum und Küche nebst Zub. per sofort zu vermieten. [6046 Näheres bei Baruch Strauß, Bank geschält, Alicestraße 2. Einladung. Sonntag, den 21. Oktober 1906, nachmittags 3 Uhr findet eine Generalversammlung des Spar- und Vorschriftvereins Staufenberg in der neuen Schule dahier rmter folgender Tagesordnung statt: Die Wahl eines neuen Rechners. schicdeaeS. Wir weisen noch auf Satz 33 Absatz 3 der en- Satzungen hin u. bitten um zahlreiches Erscheinen. 07o£>d' IticbtlD. Fraul. sucht z. s. Erhol, v. vv 15. Ott. schön nwbl. Zim. sür 1—2 Monate z. mögt. bill. Preise. Schriftl. Angeb. m. Preisang. u. 6213 an den Gies;. Anz. erb. Alexander Salomon & Cie. bis zur Eröffnung des Neubaues Mäusburg 10 1 a*7,o Submission. Für die Großherzogl. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung nachgenannter Verzehrungsgegenstände auf dem öffentlichen Submissionsweg vergeben werden: Mämrer-Tnruvereiu Greffen. Wrnnijwr. K8 Die Medizinische Klinik zu Marburg sticht £00 Zentner Speisekartoffelrr zu kaufen und erbittet Proben nebst Preisangaben bis Sonntag, den 14. d. Bits. |hvu/10 ^»auersachS, Inspektor, Marburg a. b. L. BekanuLmachnng. Behuf- Vornahme von Kabelarbeiten ist daS Kabel in der Ostanlage, zwischen Garten- und Mottkestrahe am 13. Oktober von nachmittags 1 bis 6 Uhr ausgeschaltet und die Stramlieferung unterbrochen, waS wir hiermit den anliegenden Konsumenten zur Kenntnis bringen. Gießen, den 12. Oktober 1906. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. S t o l t f. WIW. Bringe morgen ans den Obstmarkt in Oswaldsgarten eine gr. Menge hochi.Taseläpsel. Nur auserlesene Qualität l Achtungsvoll Frau Hammel. Jedes Quantum wird frei ins Haus geliefert.107546 II. Platz 50 Pfg. Vorverkanfastellen bei Ernst Challier, Musikalienhandlnuff. Lampcnputz- ,, „ 55 Nachttischdeckcu „ 40 «»lammerschürz. „100 Waschtischgaruit. „ 125 Uhrstauoer , 20 Nadelkissen „ 10 Kissen aller Art , 125 Heuser SaaBbau. (Steins Garten) Montag, den 15. und Dienstag, den 16. Oktober 1906 abends 8 Uhr Zweimaliges Gastspiel von Dr. Frama Ferdinand Oberreffisscur vom „Berliner Theater“ in Berlin mit eigenem Ensemble: .Ein Werfer ©eher4 Drama in 5 Akten von Sven Lange. Preise der Plätze: An der Kasse: Sperrsitz 2.— Mk., I. Platz 1.25 Mk. II. Platz 50 Pfff. Im Vorverkauf: Sperrsitz 1.75 Mk., I. Platz 1.— Mk., wer Hhpoth. oder Teilt), sucht, sende 'Adr. sofort a. d. Expedition dieses Blattes unter 6214. Generalvertr. in nächsten Tagen anwesend. Besuch kostenlos, ff. Agent, strengste Diskretion.___________________ Sine Hunte Kist n verlausen 1.Kann Sohne, West-Anlage. 2 gute Geigen billig zu verkaufen. Ferner wird gründlicher Biolin-Urrterricht erteilt. [07536 Näheres bei Julius Buch. ...... .j.i K. je ... Eilt Slrllru | 3 Zimmer I Äandgrafenstrafte 7 Schöne Mansardenwohnung, bestehend aus 3 Zimmern mit all. Zubehör per sosort zu vermieten. Näheres Ost-Aul. 18, p. >6117 Max Wciftbäcker, Südanlage 23. I Verschiedene | vermieten. soiw56 Schützcustrafte 14. Handarbeiten I Besichtigung unserer Ausstellung erbeten. Neuheiten in: Kissen^ Becken, Läoafern, Serväer- täsch- und SuHetdeckeO) Fenster- märatein, SchBafdecken etc. ------ Alle Artikel gezeichnet, angesangen und fertig. ------ Eerrenwesten znm Besticken. Zwei tüchtige Möbels ch rein e r Der Vorstand. v“/10 Vollständige, Mjlifäv-Unjfavm Der 1. Sprecher Der 1. Schriftführer gut erhaltene-vUtlltll. Hlll|VLUl C. Kaufmann, Rechtsanwalt. C. Lang. preiswert zu verkaufen. 107550 -------- --Fraukfurter Straffe 4, I. Mittelschweres Pferd, Rappstule, zugsest u. fromm, weil überzählig zu verkaufen. [6233 Gotthilf Röhrle, Gietzen, Marburger Strafte 7. Möbl. Zimmer | Stube nut Bett zu venmeten. Näb. Käthariitengasse 9. >07558 Eiltiach möbliertes Zimmer ztt verm. 9!euenweg 50, 11. >07549 Schön möbliertes Zunmer zu Vermietern Stemstr. 50,1. [07543 3« nächster Nähe der Kliniken Frankfurter Str. 39, 1. St. schön möbl. Zimmer zu verm. [07545 2 gut möbl., ruh. Zimmer bill. zu verm. Eettersweg 71 II.|07535 2 schon möbl. Zunmer mit zwei Belten u. separat. Eing. git vertu. Asterweg 9, ntitll. Stock. 6217 Sck)ön möbl. Zimmer zu uer= mieten. Roonstraße 28 I. ,07539 Gntmöbl.Schlas-u.Wohnzimm., evtl, beide als Schlafz. ztt oerm. Näh. Alicestr. 23, pari. [07455 Möbliertes Zunmer ztt ver- mieten. Weferstrnhe 29, I. [5719 Zwei sehr schöne, gut möbl. Zimmer mit Kabinett ztt verm. 6128| Diezstrafte 6,11. St. c^rdl. möbl. Zimmer zti vernt. y Steinstrafte 10, III. | 2 Zimmer | Freundl. 2-Zimmerwohnttng mit Zubehör an ruhtge Lettie al-ö- Aiöbl. Zinnner sofort zu ver- mietett. Bnhnhofftr. 59, I. [497S | Lüden etc. | StaUuuq sür 1 evtl. 2 Pferde ucbst Remise zu vertnieten. W->g°» Ziegeumift | Oktober d. I«, abends verk. Näheres Neustadt 16, 9 Uhr tm Bcrktnslokal (Hotel Schutz). nachzusragen nach 8 Uhr abends. TageSordnung: 1. Bericht. 2. Entlastung des-------------- Rechners. 3. Ersatzwahl des TururatcS. 4. Feststellung der Wintcrvcrgnügcn. ö. Ler> UU Käuflich in den besseren GeschäfterTder Lebensmittelbranche. s 11 6237 ^-utzfrau für Samstag mittag ges. Franks. Str. 4,1. [07551 Suche per sofort tüchtige Taüieiaarbeiterm. 07518]______Dammstrafte 28. Tüchtige Verkäuferinnen möglichst aus der Schuhbranche per sofort gesucht. Zu melden Spriugmanns Schuhhaus 6188] Oiieften, Bahnhosstr. 58. HöiisliUc länotrö. Jede Dame erhält von mir dauernden, gutlohnenden Neben-- verdtenst durch leichte, inleressants Handarbeiten. Die Arbeit wird nach jed. Orte vergeben. Prospett mit fertigem Aiuster geg. 30 Psg. (Marken) bei Klara Rothenhäuslar, Kempteu 24 im Allgäu, Bayern. _______________ss^m»______________ Xiidjhgejö Mädchen sür Haus und Küche gejucht. Zu erfragen i. d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 6174 Ein tüchtiges Dienstmädchen wird geg. guten Lohn per 1. Noo. gesucht. Walttorsir. 44. [6204 SinitönMg. WA» Ä* 6207] West-Anlage 27, patt. LehmDlhen I gegen Vergütung per sofott gesucht. Hermann Katz, Mäuöburg 5. Jung. Mädchen zur Erlernung d. Blumenbinderei gesucht. Louis Becker, [6203 Gärtnerei, Grünberger Stratze 11.. Lehrmädchen geg. sofortige Vergütg. sofort ges. Springmanns Schuhhaus 6188]_________Bahnhofstraße 58. xinljt. IicnMiiöche« Fr. Hennings, Seltersweg 14. Wir suchen sür einen 28 Jahre alten, verheiratet. Mann Stellung als Schreibgehitie. Bu/i0] 2lrmenamt Gieftcu. Konsums Giessen und Umgegend. Montag, Dienstag u. Mittwoch, den 15., 16. u. 17.Oktbr., jedesmal von 6 —8 Uhr abends wird in der Verkaufsstelle am 2lstcrweg die [6218 Nückvergütung ausbezahlt. Die Anteil- Karten find mitzubriugen. ______________Der Borstaub. Welche Zisareeos-tSrik würde einem Geschäftsinhaber in einer benachbarten irreissladt den Verkauf ihrer Fabrikate kommij- sionsweise evtl, auch die Vertretung für einen gewissen Bezirk übertragen? Schriftl. Angebote unter 07541 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Neue Stallungen zum Einstellen von Hmidelsvieh mit Bedienung aufs Jahr zu vergeben. Auch kann dortselbst logiert werden. C. Valentin, 6219J Schühenstraße 18 nächst dem Biehmarktc. ^t^äfche wird schon gewaschen £<5 und gebügelt bei billigster Berechnung. Walltorstr. 6,1. [°7541 180 Mk. ^Verzinsung sosort zu leihen gesucht. Schriftl. Angebote unter 07544 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Es wird um Abgabe der Garderobe gebeten, weil bei starkem Besuch kein Stuhl entbehrlich ist. kaufmännischer Verein und Ortsgcwerbeverein. vi*/io Sfeii-Ti* Giesseo Direktion Hermann Steingoettei Freitag, den 12. Oktober 2. Freilag-Abonn.-Vorstellnng Ter Weg zsr Aße. Schwank in 3 Akten von G.Kadelburg. Samstag, den 13. Oktober uachm. 7z4 Uhr Sc’nüler-Vorsieilung zu ermäßigten Preisen. Die Rüiit ViiNejM Ein Trauerspiel mit Chören von Fr. Schiller«