1*11 klage und Betrieb biüipte’ 1 II 0 I ab mm ier-Sportwagen mber. Anhnrskurse. oer Bergwerk. . Ahütte .... Garden E. B. . . Id. Lloyd .... tenlose. ... . W . M . . ItilO . 171.R0 . 139.30 . 23R.40 . 172.50 . JR3.O0 . 157.50 . 209.75 . 121.50 er bic »Helden von Larissa" nicht. Und aus deren Flotte, die sich 1897 so fürchterlich blamiert hat, dürfte er vollends verzichten, um so mehr, als die bulgarischen Häfen sämtlich am Schwarzen Meere liegen und die griechischen Schiffe erst die Dardanellen passieren müßten, um Burgas rc. anzu- greifen. Nun sind aber die Dardanellen durch den bekannten Vertrag für alle Kriegssahrzeuge mit Ausnahme der türkischen gesperrt, und eS ist sehr unwahrscheinlich, daß der Sultan selbst diese Bestimmungen, die nicht zuletzt zunl Schutze des osmanischen Reiches am goldenen Horn stipuliert wurden, durchbrechen werde, nur um ein höchst überflüssiges Eingreifen der griechischen Marine zu ermöglichen. Wahrscheinlich würde es aber der Sultan auch au5 einem anderen gewichtigen Grunde vorziehen, einen event. Waffen- gang mit Bulgarien allein auSzufechten. Griechenland hat sich nämlich nicht nur mit Bulgarien, sondern auch mit Rumänien überworfen, sodaß zwischen Butarest und Athen sogar die diplomatischen Beziehungen abgebrochen wurden. Wenn also der Sultan mit dem griechischen König ein Bündnis eingeht, so liegt die Möglichkeit einer rumänisch- bulgarischen Allianz sehr nahe, und mit der rumänischen Armee anzubinden, da§ würde sich der Sultan doch zehnmal überlegen. In Griechenland, wo die Bevölkerung von glühendem Haß gegen die Bulgaren erfüllt ist, wäre ja augenblicklich ein Bündnis mit der Türkei gegen den gemeinsamen Feind populär, allein bei den Muselmanen würden sie herzlich wenig Gegenliebe finden, dazu sind die historischen, politischen und nationalen Gegensätze viel zu tiefgehend. Wenn einmal Fürst Bismarck den Türken als den einzigen Gentleman des Orients bezeichnet hat, so darf man den Griechen dafür den größten Spitzbuben des Orients nennen, und eS würde die Hohe Pforte in den Augen ihrer eigenen Untertanen dis- kreditieren, wenn sie eine Allianz mit Griechenland einginge. Ein türkisch-griechischeS Bündnis kann also nicht gut in Kombination gezogen werden, aber die allgemeine Kriegsgefahr ist deshalb feine geringere, und wenn uns auch voraussichtlich heuer daS blutige Schauspiel eines Zusammen- pralles der Bulgaren mit den Türken in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit erspart bleiben wird, so wird c3 doch der europäischen Diplomatie kaum gelingen, die gewaltige Spannung zwischen den beiden Staaten zu einem stillen Ausgleich zu bringen. Der Traum von einem großbulgarischen Kaiserreich sitzt bereits zu tief in den Herzen der Bulgaren, als daß man am grünen Tische mit papieren Traktaten diesen ihren höchsten Wunsch auS der Welt schaffen könnte. E§ tauchen eben immer wieder Probleme auf, die jeder anderen Lösung als durch Blut und Eisen spotten, und bevor nicht Makedonien bulgarisch geworden ist oder Bulgarien von den Türken gründlich zur Ader gelassen wurde, gibt es auf dem Balkan nun einmal keine Ruhe. Selbstverständlich riskiert Bulgarien einen hohen Einsatz, wenn es an die Waffen appellieren sollte, denn die Türkei vermag bedeutend mehr Truppen ins Feld zu stellen. Wenn diese ihre Kräfte bis anfS höchste anspannt, so kann sie 1183 144 Gewehre, 79 000 Säbel und 1626 Geschütze aufbringen, wogegen Bulgarien nur 250 000 Mann nebst 1000 Geschützen inS Treffen zu führen imstande ist; dabei besitzt die türkische Armee bis jetzt über 600 Kruppsche Cchnellfeuerkanonen, die den Creuzot- fanonen Bulgariens entschieden überlegen sind. Aber das bulgarische OfsizierkorpS ist dafür bedelitend besser geschult als das türkische, weil sich letzteres auS zu ungleichen Elementen zusammensetzt. Ferner kommt für Bulgarien noch der günstige Umstand in Betracht, daß die Türkei ihre bedeutende numerische Ueberlegenheit nicht zur Geltung bringen kann, weil sie in ihrem asiatischen Teile große Truppenmassen zurückhalten muß, und weil sie vor allem nicht über das nötige Geld verfügt, eine Million Kombattanten zu mobilisieren. Aber auch Bulgarien könnte kaum mit der Hälfte seines SollkriegSstandeS ins Feld rücken, denn auch in seinen Kassen herrscht ewiger Dalles. Immerhin läßt sich trotz der für die Pforte unbedingt günstigeren Chancen nicht mit Bestimmtheit voraussagen, wer Sieger bleiben dürste, da verschiedene Momente, wie die Haltung Serbiens und Montenegros mitspielen würden. Auch mit einem allgemeinen Aufflammen des Bandenkrieges in Makedonien müßten die Türken rechnen und nicht zuletzt mit den Jntriguen gewisser Großmächte. Daß unter solchen Aussichten die Türkei nur im äußersten Notfall zu den Waffen greift, versteht sich natürlich von selbst. edes, auch alte Haus leicht id franko durch u.b.H., Frankfurt a. KM Die Kriegsgefahr im Knent. Die Situation auf dem Balkan hat sich noch immer nicht geklärt; sie bleibt nach wie vor gefahrdrohend. Ohne Unterbrechung setzt die Türkei ihre Rüstungen fort und konzentriert Truppen in den westlichen Provinzen, während Bulgarien die großen Manöver zwischen Sofia lind Philippopel zum Vorwande nimmt, seine Armee schlagfertig zu erhalten. Zu diesen bedenklichen Anzeichen ist jetzt noch der Vorschlag getreten, den der griechische Gesandte in Konstantinopel dem Sultan unterbreitete, und der nichts anderes als ein Of fensivb ündniS zwischen Griechenland und der Pforte anstrebt zu dem Zwecke, Bulgarien gemeinsam gründlich zu verhauen. Als Belohnung für geleistete Dienste verlangt der König von Griechenland nur die Anerkennung der Vereinigung der Insel Kreta mit Griechenland vom türkischen Großherrn und soll dafür der Generalgouverneur von Ostrumelien in Zukunft vom Sultan ernannt werden. DaS wären die Hauptpunkte deS Allianzvertrages, dessen Verwirklichung einen äußerst geschickten Schachzug der schlauen Politiker in Athen bedeuten würde, allein c3 fragt sich doch, ob der Sultan, der auch nicht gerade aufs Hirn gefallen ist, den Griechen die Kastanien auS dem Feuer holen will. Denn mit den Bulgaren kann er, wenn sieh keine Großmacht einmischt, recht gut allein fertig werden, dazu braucht ard. Eisenbahn . , 3340 irr- Staatsbahn . . . 14430 le-Henri-Eisenbahu . 144.00 1 1519 ) r T., (53 ist also in dem neuen Entwurf der Absatz 2 geändert worden. Die Ütegicrung sagt darüber in der „Begründung" nun, daß sich diese „anderweite Fassung empfiehlt aus praktischen Erwägungen sowie aus Zweckmäßigkeits- grünben und entspricht der dermaligen Hebung". Uns will scheinen, daß die praktischen Erwägungen" und „Zweck- mäßigkeitsgründe" etwas bedenklicher Natur sind. Wenn wir nicht irren, haben bei der „Revision" der Berwaltungs- gesetze die Bürgermeister ihre bezüglichen „Wünsche" äußern können. Man wird es so auch verstehen, wie die Regierung zu einer derartigen Erweiterung der Machtbefugnisse der Bürgermeister kommt. Und daß cs der dermaligen Hebung entspricht, beweist auch nur, wie leicht sich Bürger-, meister mit „sicheren" Majoritäten über unbequeme Be- ' frimmungen Hinwegsetzen und Ivie wenig Sinn manche Majoritäten für die Oefferitlichkeit haben. Wenn man be» । benft, daß in Stadtverordnetenversammlungen oft mehr ; «Gegenstände hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, als in öffentlicher Sitzung, dann muß man zu, der Anschauung gelangen, daß „die Oefsentlichkeit" zu einer Farce geworden ist. Hub was läßt sich auf diese Weise nicht in den geheimen Teil der Sitzung verlegen! Das Publikum erfährt ja davon nichts, denn dieser Teil der Tagesordnung (den das Stadloberhaupt schon gefonbert hat) kommt ja nicht in die Presse und damit auch nicht zu seiner Kenntnis. Höchstens nach vollbrachter Tat meldet ein offiziöser Wasche zettel das Geschehnis. Gewiß gibt es Dinge, die im Inter- esse der Stadl Vertraulichkeit bedingen und damit in geheimer Sitzung erledigt werden sollen. Aber wer hat sich nicht schon beim Durchblick solcher Tagesordnungen gefragt, was das wohl für oberbürgermeifterliche „praktische Erwägungen und Zweckmäßigkeitsgründe" feilt mögen, die dazu führten, die betreffenden Gegenstände hinter vcr- Ichlofsencn Türen zu verhandeln. Das Wesen der Selbstverwaltung fordert weitmüglichste Oefsentlichkeit. Darum ist die neue Fassung des Entwurfs kein Fortschritt, sondern eine Rückwärtsrevision. In noch höherem Maße ist das zu wünschen hinsichtlich der Landgemeindeordnung. Hier sagt der neue in Artikel 116 (der sich nur redaktionell von dem Artikel 43 des dermaligen Gesetzes unterscheidet): L Die Sitzungen deS Gemeinderats sind vorbehÄtlich der Vorichristen des Abs. 2, sowie des Artikels 179 Ws. 1 (betreffs den Rechenschaftsbericht. Der Verf.) nicht össenllich. 2. Beschließt der Gemeinderat die Abhaltung öffentlicher Sitzungen, so kann durch besonderen, innerhalb einer Sitzung zu fastenden Beschluß die Oefsentlichkeit für die Verhandlung einzelner Gegenirände ausgeschlossen werden. ~CL Zu stand der Nichtöffentlich kett der Gemeinderats-' schnngen tst unhaltbar, und es dürfte heute schwer fallen, noch strchhaltige Gründe für die Beibehaltung des jetzigen Zustandes zu finden. Andererseits bringt diese Nichtöffentlich kett der Gemeinde schwere Schäden, ideeller und moralischer Art. Der Gemcindewähter hat ein Recht darauf, au^ eigener Anschauung konstatieren zu lassen, wie das von ihm vergebene Mandat von dem Manne seines.Vertrauens ausgeübt wurde. Nur tvenn er in der Lage ist fortwährend beit Gang der Gemeindeangelegenheiten an der entscheidenden Stelle zu verfolgen, wird dasjenige Interesse bet ihm erhalten, das sich dann als Gerne in sinn wiederspiegelt, ohne den eine gedeihliche Entwicklung einer Gemeinde nicht zu denken ist. Uno andererseits bewirkt die Oefsentlichkeit der Gemeinderatssitzungen bei den Gemeinderäten eine Steigerung des Pflichtgefühls. Das Bewußtsein ständiger Kontrolle seitens der Oefsentlichkeit behütet auch wirksam vor Regungen des Eigennutzes und bildet einen steten Ansporn zu steigender Opferwillig leit int Dienste der Gemeinde. Etgensinn und Mckftändigkeit der Anschauungen haben hier nicht zum wenigsten ihre Ursache in der tn geschlossener Sitzung erzeugten Atmosphäre einer Machtvollkommenheit und Selbstüberschätzung. Und zu welchen üblen Folgen im Gemeindeleben führen die moralischen Schäden, welche die Nichtöffentlichkeit der Sitzungen des Gemeinderats erzeugt! Maulheldentum, Verleumdung und Vergiftung im öffentlichen Leben, das sind die Früchte eines Zuftanoes, der die gesunde Luft einer Kontrolle J)er Oeffentlichkeir entbehrt. Das Wirtshaus wird Hann die Stätte, wo von trink- uni) lungenfeften Gemeinde- Men nach der .Sitzung Bericht erstattet wird. Und wer und Schweden. Stockholm, 11. Sept. Bel ber (Sa la täfel, die heute Abend zu Ehren des heute hier eingetroffenen Königs Friedrich von Dänemark stattfand, hielt König Oskar folgende Rede: „Majestät! Gestalten Sie mir, r.’Cuicn aufrichtigsten Dank dafür anSznfprechen, daß mein Land daZ erste ist, das Eure Majestät mit einem Besuche beehren. Ich will hierin gern einen Freundschaftsbeweis sehen, den ich in Wahrheit hoch schätze. Es ist ja nicht daS erste mal, daß (iure Majestät sich in der allen Konias- burg Schwedens befinden. Als Kronprinz haben Eure Majestät bereits in den Tagen der Jugend und später zusammen mit Eurer Majestät hoher Gemahlin, meines Bruders Karl XV. Tochter, oftmals hier geweilt, und wir haben als treue Freunde glückliche Tage innerhalb dieser Mauern erlebt. Aber heute, da Eure Majestät sich hier als König von Dänemark befinden, fühle ich mich doppelt veranlaßt, meine brüderlichen Glückwünsche für Eure Majestät und Ihre kommende NegterungSzeit auszusprechen, ebenso wie eS meine Hoffnung ist, daß der viestährige Freundschastsbund zwischen unsere» Böltern erhalten bleiben möge. Mit diesen Worten bringe ich herzlichen Gruß und aufrichtigen Glückwunsch dar Seiner Majestät dem König Friedrich VIII.4 In seiner Antwort dankte König Friedrich für den herzlichen Empfang, der ihm bereitet worden sei, und sagte: „Ich erfülle nur eine liebe Pflicht und folge nur meinem herzlichsten, innerlichsten Drange, als ich meinen ersten ausländischen Besuch dein edlen, ritterlichen Könige von Schweden gellen ließ. Majestät 1 Es ist jetzt 81 Jahre her, daß Eure Majestät, begleitet von Ihrer Majestät der edlen Königin, bei ihrer ersten Reise nach Ihrer Thronbesteigung meine geliebten Ettern besuchten. Damals sagten Eure 'Majestät ein Wort, das ich niemals vergessen werde, und das ich beute bei diesem feierlichen Feste zu meinem eigenen machen will. Eure Majestät sagten: Als Erbe von unteren geliebten Eltern haben wir die Freundschaft erhalten, die die Könige des Ordens vereint; die Freundschaft will ich bewahren, als das beste, was ich erhalten habe! Aus diesem Gefühle heraus, das ich aus ganzem Herzen teile, will ich es eine meiner größten Ausgaben sein lassen, die Freundschaft, die uns vereint, zu stärken und zu bewahren. Dieses Gefühl will ich stets meinen Kindern einprägen. Indern ich noch einmal Eurer Atajestät für den herzlichen Empfang danke, flehe ich den Segen des Himmels herab auf Eure Majestäten den König und die Königin und auf daS königliche Haus, und wünsche Schweden und feinem Volke Heil, Glück und Ehre!" das am besten kann, der ist sicher, wiedergewählt zu werden, „Berichterstattung" noch weniger Anspruch auf Ob^ektivttat, ja auf Wahrheit machen kann, als mancher den irgend ein schreibgewandtes Gemeinderats- nnrglied „zu seinem Lob und Preis" geschickt in eine Zeitung lanciert hat. ES fehlt eben die Oefsentlichkeit. Auch Presse, llnb versteckte Verdächtigungen und ähnliche ^lebenswurdigtetten machen in der Gemeinde die Runde im edlen Wettlauf mit Lobesgesängen, die der also An- gesungene vielleicht in seiner Stammkneipe selbst intoniert hat. Wie leicht dadurch Gleichgiltigkeit, selbst direkte Ab- neigung gegenüber Kommunalangelegenhciten bei vielen Einwohnern hervoraerufen wird, lägt sich denken. Hnd ebenso leicht wird die Beantwortung der Frage fallen, wo unter solchen Hmständen der Forsschritt bleibt. Ein Haupt- argument, auf das sich die Gegner der Oefsentlichkeit früher stets zurückzogen, bildete der angebliche Mangel eines genügend gioyen Raumes für die Sitzungen. Dieser Eimoa.id dürste l/eute nicht mehr stichhaltig fein; die Schulhäuser bieten sicher überall geeignete, grobe Räume. Darum auch für die Landgemeinoeorommg die Bestimmung vollster Oefsentlichkeit der Gemeinderatssitzungen! N b»r « “ llnb H. , ^abfber, E »en die mit"*"””"' r^nten ^äbte Politische Lagerschan. Nochmals die „Schwarzseher". Der „Deutschen Tageszeitung" wird, wohl von agrarischer Seite, als wahrscheinlich bezeichnet, daß der Kaiser mit den „Schwarzsehern" die schlesischen Politiker in erster Linie im Auge gehabt habe, welche der drohenden Polengefahr verzagt gegenüberstehen. In den letzten Tagen soll diese verzagte Stimmung dem Kaiser mehrfach entgegengetreten sein. Wo wäre das woU gewesen? Nach allem, was über den Auf- enthall des Kaisers bekannt geworden ist, konnte der Monarch dort nichts weniger als Verzagtheit beobachten. Frohe Zuversicht durch- stromt die ganze Provinz. Es ist wohl auch anzunehmen, daß die kaiserlichen Worte, wenn sie aus die Polengefahr hätten hindeuten sollen, viel prägnanter gewMt worden wären. Immerhin ist es bemerkenswert, baß gewisse agrarische Kreist sich getroffen suhlen. In der Erfüllung seiner nationalen Aufgabe stehl der Großgrundbesitz tatsächlich in Schlesien ebensowenig auf der Höhe, wie in Posen und Wcsrprcußen. Hoffentlich scheucht das Aufleuchten des nationalen Gedankens anläßlich des Kaisermanövers in diesem Sinne etwaige Schwarzseherei unter dem schlesischen Landadel, damit nicht noch mehr deutscher Grundbesitz in polnische Hand übergeht. • Das Kapital auf See. Es wird mit jedem Tage mehr offenbar, daß die KapitalS- erhöbung der beiden größten Ozeanreedereien Deutschlands eine Notwend ra leit ist. In England macht man gar kein Hehl aus der Absicht, die deutsche Handelsflagge vom Persischen Golf zu verdrängen, was an der heutigen Berliner Börse lebhaft erörtert wurde. Wenn der vorherrschende politische Einfluß Englands in Persien dadurch zum maßgeblichen ich entwickelt, daß die Regierung des Schah mit englischer Hilfe aus _ der _ finanziellen 9iot befreit wird, dann dürfte sich der deutsche Handel dort gar bald allen möglichen Erschwerungen und Chikanen ausgesetzt sehen. Billige Frachtsätze sind also .Vorbedingung für die .^onkurrenzsähiglett der deutschen ^iMhH Stus»,. . ■ lahmerer. Zuckert . ' ' J;? ’ rcli.en . 2’320 nprBeTT'K\?,lketL 159 60 -'m ;: •_ •_ ler nSr1”1®*'”',28JO " Handeiscrgj 'Mter Bank , cbe Bank . ,, a yleb au? 17 321 L 826 « Ibi 130g Uli 80 u" 3”! ufi 16!l 67 IO«8 !5!n !g13 H$ 14 1816 1 2!jl 12 »131 21« 222 »5 noch « ** 18«.Jahrgang Donnerstag 13.September 1906 ""0er Sonntags. €> Ab «T A 8-zug«vr«i,! Dem Gießener Anzeiger ▼ kW W monatlich7bPtz,viertel. MBS flitAtfAitAf 11 ItlAtAAl MW« «äviivfir Iir 1 za 11 Itllcl w General-Anzeiger ® ** MZr EN und Anzergeblatt für den Kreis Gießen MW ri.n, ■ ,, _ geigcntcil: HanS Beck. Aie heutige Dummer umfaßt 8 Seiten. Zur Reform der Städte- und Landgemeindeorduung. Wir haben schon konstatieren müssen, daß die Regierung in ihren Entwürseil der revidierten Städte- und Landgemeindeordnung leider bei so vielen Punkten auf eine Reform verzichtet hat, hinsichtlich deren gerade Wünsche weiter Volkskreise laut geworden sind. Dazu gehören auch die Beftimrnungen über die Oeffent lich keit der Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung bezwl des Gemeind erats. Zn dem Regierungsentwurf einer neuen Städteordnung bestimmt der Artikel 114: 1. Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung sind vorbehältlich der Vorschrift deS Abs. 2 öffenUich. 2. Der Bürgermeister trifft. mit Feststellung der Tages- ordnung gleichzeitig Bestimmungen darüber, ob über eine Angelegenheit in öffentlicher oder nicht öffentlicher Sitzung verhandelt werden soll. Wird in der Stadtverordnetenversammlung gegen diese Festsetzung Widerspruch erhoben, so muß in geheimer Sitzung Beschluß darüber gefaßt werden, ob die Angelegenheit in öffentlicher oder nicht öffentlicher Sitzung zur Verhandlung kommen soll. Bisher lautete der bezügliche Artikel: Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung sind öfseni- uch. Für einzelne Gegenstände kann durch besonderen Beschluß, welcher in geheimer Sitzung gefaßt wird, die Oeffentlichkeit ausgeschlossen werden. Die 'eterl Aus Innsbruck schreibt man uns: Zu der aus der nördlichen Gebirgsterrasse von Innsbruck, allen Fremden wegen des großartigen Panoramas in das Stubaital und Kaiser- gebirqe als Aussichtspunkt wohlbekannten „Hungerburg" mit Mariabrunn führt nun eine elektrische Drahtseilbahn. Diese der Mendelbahn vergleichbare Anlage wird der hervorragend schönen und klimatisch besonders ausgezeichneten sonnigen Nordseite Innsbrucks einen neuen Nciz bieten. Hungerburgbahn" bewältigt bei einer Länge von 800 Meter zu Büdingen. 4. Die Gemeinderatssitzungen zu Büdingen. ** Vom Bergbau. Wie bekannt, wird in Ober- Hessen an verschiedenen Stetten eifrig nach Kalisalzen gebohrt und man ist auch bereits bier und da auf Kali gestoßen. Ob viel oder wenig gefunden ist, ob man auf mächtige Lager oder nur auf schwache Adern stieß, ist bisher nicht bekannt geworden. Die Negierung und die Bohrgesellschaften schweigen sich aus begreiflichen Gründen darüber aus, sie fürchten die Konkurrenz. Wie verlautet, ist besonders in der Gegend von Schlitz das Ergebnis der Bohrungen ein so günstiges, daß dort ein lohnender Kalibergbau entstehen kann. Es ist zweifellos, daß sich die Negierung durch Vertrag bereits das Recht der Ausbeutung jener Lager gesichert hätte, wenn sie dazu imstande wäre. Aber das neue Berggesetz i|t noch nicht in Kraft. Die Erste Kammer hat erst nach vielem hin und her und nach langen Erklärungen des Ministerialpräsi- denten Braun einigen Bestimmungen des Gesetzes ihre Genehmigung erteilt, das ganze Gesetz muß aber nun nochmals an die Zweite Kammer. Da diese erst im November Zusammentritt, ist inzwischen in der Angelegenheit nichts zu machen. Die Negierung ist aber am Abschluß einer Reihe von Verträgen, die für sie von großer Bedeutung sind, gehemmt, weil eben das neue Berggesetz noch nicht in Kraft ist. Immerhin dürfte bei dem jetzigen Stand der Bohrungen auch später zum Abschluß der Verträge noch die Möglichkeit gegeben sein, sodaß ein Schaden durch die Verzögerung der Erledigung de§ Gesetzes nicht entstehen wird. •* „Prinz Nikotin". Vor einigen Tagen tauchte in Mainz ein junger hochelegant gekleider Mann auf, der sich in einem Hotel am Rhein eine Wohnung mietete und sehr- nobel auftrat. Nach kurzer Dauer hatte der Fremde einige Kaufleute kennen gelernt, denen gegenüber er sich „Prinz Nikotin" nannte. Mit einem von ihnen entwerte er an einem Nachmittag ein Spielchen und verlor dabei 8, 60 und 400 Mk.; man trennte sich mit einer Verabredung für den Abend. Der Gewinner fand sich auch mit mehreren Freunden in dem verabredeten Restaurant ein, wo das Spielchen fortgesetzt wurde. Auch jetzt noch verlor der Prinz, dessen Spielschulden inzwischen 600 Mark betrugen. Er ließ einen Tausendmarkschein wechseln und bezahlte, ohne auch nur eine Miene zu verziehen, die Schuld. Plötzlich wendete sich das Blättchen: nun gewann der „Prinz"; in unglaublich kurzer Zeit hatte er nicht nur seine verlorenen 600 Mark wieder, sondern er hatte auch den Mitspielenden ihre gesamte Barschaft im Betrage von 2800 Mark abgenommen. Dann machte er seinen neuen Freunden noch einige verblüffende Kartenkunststücke vor, nahm Abschied — und wurde nicht mehr gesehen! Wer der rätselhafte „Prinz Nikotin" ist, dürfte ganz besonders interessieren, es ist nämlich fein anderer, als Ans Stadt nnd Land. Gießen, 13. Sept. 1906. •• Provinzialausschuß-Sitzung. Mittwoch, den 19. d. M., norm. 9 Uhr, findet eine Sitzung des Provinzial- Ausschusses mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage des Ortsarmenverbandes Gießen gegen den Landarmenverband Gießen wegen Unterstützung der Marg. Schmidt von Bremen. 2. Klage des Ortsarmenverbandes Gießen gegen den Land- armenverband Gießen wegen Unterstützung des Heinrich Kimpel von Liederbach. 3. Meinungsverschiedenheit zwischen dem Gemeindevorstand und der Mehrheit des Gemeinderats und für da§ Aquarium zwei mächtige, armsdicke Klapperschlangen. Von Ostafrika wurden dem Aquarium eine riesige Puff-Otter — die dickste Giftschlange, welche existiert, aber nach Vrahm auch die giftigste — von Herrn Prof. Vosseler aus Stuttgart zum Geschenk gemacht. Aus Südafrika treffen Zebra? ein. Im Jnscktcnhau? haben sich in diesem Jahre besonders die südenropäischen Falter gut entwickelt; so riesige Glucken, Totenköpfe und Oleanderschwärmer. Aus Palästina sind die ersten Wanderheuschrecken cingetroffen, darunter Exemplare von mehr als Fingerlänge. — Ganz besonders nehmen die Jungtiere des Gartens die Aufmerksamkeit der Besucher in Anspruch; das laufende Jahr war nämlich der Zucht sehr günstig und von Leoparden, Silberlöwen, Känguruhs, Antilopen 2C. sind eben die diesjährigen Junge zu sehen. Am Sonntag den 16. Sept, "ist der Eintrittspreis für den ganzen Tag auf 50 Pfg. (Aquarium 20 Pfg.) und für Kinder auf 25 Pfg. ermäßigt. __ der —Rauchkünstler Skamperl, der vertrauteste Freund des Diebesfürsten Man oleS ku, den er vor Jahren in einem Berliner Hotel beim Brillantendiebstahl überraschte und bei dieser Gelegenheit intime Freundschaft mit ihm schloß. Skam- perl-Nikotin, der seinen Wohnsitz in London hat, ist nach Brüssel abgereift, da, wie er sagte, in Mainz nichts mehr zu holen sei. Sein umfangreiches Gepäck trägt die Fürstcn- krone, die er als Perlenvorstecksnadel auch an der Halsbinde fiat, und das Monogramm „P. N.", d. h. „Prinz Nikotin!" X Großen-Linden, 12. Sept. Der Radfahrerverein Großen-Linden veranstaltete am vergangenen Sonntag unter seinen Mitgliedern ein kleines Wettfahren. Es wurde eine Strecke von 25 Kilometer gefahren. Die Resultate waren folgende: 1. Otto Watz 46 Min., 2. Wilh. Weigand 46 Min. 33 Sek., 3. Ludw. Braun 49 Min. 25 Sek., 4. Phil. Pirr 49 Min. 45 Sek., 5. Karl Weigand 50 Min. 50 Sek., 6. Ludw. Faber 52 Min. 53 Sek. (.) Dutenhofen, 12. Sept. Anläßlich der heutigen Einweihung deS erweiterten Gotteshauses erhielt Pfarrer A. Geibel den Noten Adlerorden. Ferner sei zur eigentlichen Feier in der Kirche noch mitgeteilt, daß nach Uebcrgabe der Schlüssel und Betreten deS Gotteshauses Kon- sistoriölrat Bergmann aus Koblenz für den erkrankten Generalsuperintendenten die Weihepredigt, Superintendent Schoeler, Wetzlar, die Liturgie und Pfarrer Geibel, Dutenhofen die Festpredigt hielt. Der Lehrerverein trug durch zwei Vorträge: Große Doxologie und Hymne von Mehnl viel zur Verschönerung der Feier bei. Eine Taufe, bei welcher Frl. Feiling und Frl. Buß auS Wetzlar mit Orgelbegleitung deS Kantors Schmidt, Wetzlar: „O wie selig ist das Kind" aus Athalia von Mendelssohn zum Vortrag brachten, beschloß die erhebende Feier. ----- Rodheim a. d. Bieber, 12. Sept. Unsere neu angelegte Quell Wasserversorgung gewinnt immer mehr Anhänger. Sie ist zwar noeh nicht zum endgiltigen Abschluß gebracht, aber dennoch durften die meisten Hallsbesitzer seither schon ihren großen Segen erfahren. Vor allem begrüßen unsere Hausfrauen die neue Einrichtung mit Freuden, denn fie können bereits über einen Monat der Leitung ihren vollen Wasserbedarf entnehmen. Die Einlage gilt aber erst als vollendet, wenn der Sammelbehälter am „Launscheidsberg", dessen Ausschachtung große Schwierigkeiten verursachte, mit der Leitung in Verbindung gebracht ist. Laubach, 12. Sept. Die Ausführung der Wasserleitungsarbeiten von Lauter bis Bad-Nanheim ist der Firma Haake u. Hartwig in Hannover übertragen. Auf unserer Station kommen täglich zwei Waggons mit guß- eiseruen Wasserröhren und Baumaterialien an, die mittels eine? aufgebauten Widders auf Wagen verladen und dann an die für die Arbeiten bestimmten Plätze geschafft werden. Ein Oberingenieur und ein Werkmeister nebst 8 Arbeitern haben bis gum 1. April 1907 hier Wohnung genommen. — Die beiden Fxankfurter Maler, die zuletzt Partien auf dem RamSbergwald aufnahmen, sind vergangenen Sonntag nach Friedrichshafen am Bodensee abgereist. Wie aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wirb, hat einer derselben ein Bild zum Preise von 13 0 0 0 M k. in Berlin abgesetzt. = Frankfurt a. M., 12. Sept. Für den „Zoologischen Garten ist der August ein ereignisreicher Monat gewesen. Aus allen Erdteilen langten neue Pfleglinge an. So kamen au? Amerika ein Ameisenbär, Präriehunde Die Kampfer von Mannheim. Auf dem in wenigen Tagen beginnenden sozialdemokratischm Parteitage in Mannheim wird neben dem Hauptführer der Partri, Mg Bebel, auch der Hauptführer der Gewerkschaften, Hrrr Legi en, über die Frage des politischen Massenstreiks referieren. Die beiden alten Herren haben manchen Strauß miteinander ausgefochten, aber sich immer wieder versöhnt. Das werd wohl auch in Mannheim das Ende vom Liede sein, nicht nur in persönlicher Beziehung, sondern auch in Geltung auf die einstweilen noch in tz-echterstellung sich gcgenüberstehenden Elemente Partei und Gewerkschaft. Wer den Bruch zwischen beiden für wahrscheinlich Hilt, dürste sich enttäuscht sehen. Es wird zwar viel hin und hergeredet werden über den „Gewaltakt" der Veronent- lichung von Gewerkschaftsgeheimakten durch den Partcivorstand, aber man wird schließlich nicht um eine Verständigunasformcl verlegen sein, denn „Partei und Gewerkschast sind verschlungene Eichbäume, nicht ineinandergewebtes Gerank". Es wird in Mannheim nach berühmten dip-omatischen Mustern weder Sieger noch Besiegte geben, aber der in.Wirklichkeit Triumphierende dürfte wieder einmal Herr Bebel sein. Unentbehrlich mit bem^Schwan^in tausenden von Haushaltungen gemacht. Allein echt mit dem Namen Dr. Thomp- saus unb der Schutzmarke Schwan. — UeberaÜ zu haben» beaenüber der englischen, und niedrig? Preise kattn nur eut ausreichend kapitalkräftiges Unternehmen stellen. In ähnlicher Richtung entwickeln sich die Verhältniste m Ostasien. sind es Englands Freunde, tue Japaner, die nicht nur mit ihren wohlfeilen, aber ganz minderwertigen Waren den Kontinent über- toroemmen, sondern auch die Scesrachten so niedrig ans-tz-n, dast es den curopäiiÄen Reedereien kaum noch möglich ilt, -9u konkurrieren. Nur große Kapitalkraft gibt Anwart.chaft auf eine „Zukunft auf dem Wasser". * Krieg im Frieden. Drei Armeekorps sind gegenwärtig hei Liegniß zusammen-- tzezvgen, um unter den Llugen des obersten ^Kriegsherrn jene aroRcn Uebnngen abzuhalten, welche alljährlich die Milita^rische Saison beschließen. Wa'en früher die Manöver.prunkende Schauspiele zum Ergötzen der Fürstlichkeiten, so ftnd ne letzt ein absolut notwendiges unentbehrliches Recntisit zur Ausbildung de. tfutyrer unb Mannschaften geworden, und immer getreuer sucht man sie dem Ernstfälle nachzubilden. So hat die d^anüvttleitung Heuer die usuellen Pausen zwischen den einzelnen Gefechtstagen weg- gelassen, das Signal „Das Ganze Halt" wird Nicht gebla. m und die beiden Gegner können bis zum offiziellen Schlüsse ununterbrochen Krieg spielen. Bei den dicsialMgen franzosqchen Manovern um Campagne wandte man wieder eine andere Neuerung an, indem man eine entsprechende Anzahl von Soldaten dazu bestimmte, die Toten und Verwundeten zu markieren, sodaß auch das S a ni t ä t s w e s e n in seinem ganzen Umfange erprobt werden konnte. Bei unserem Verbündeten Oesterreich-Ungarn, dessen Kaisermanöver in Oesterrcichisch-Schlesien, also m der nächsten Nähe der unsrigen, abgchalten wurden, war es em gepanzertes und armiertes Automo.bil, auf dessen Verwendimg sich das Hauptinteresse der Fachleute und Laien konzentrierte, und das sich sehr gut bewährt haben soll Der unseren Manovern konnte man übrigens auch diesmal wieder konstatieren, daß sich die Uniformen der Truppcnkörper viel zu deutlich von dem Gelände abhohen, namentlich bei der Kavallerie^ Die bunten Röcke der letzteren gaben, sobald die Reiterei ins ?rreic hmaus- schwenkte, ausgezeichnete Zielscheiben ab, und die Notwendigkeit, dem deutschen Heere für den Krieg eme Montur zu Porten, der alles Blanke und Glitzernde, alle leuchtenden Farben fehlen ^lt sich auch bei Liegnitz wieder deutlich herauSgestellt.. Schon 1870/71 schwärzten Offiziere und Mannschaften die Metallzierate der Pickelhauben und Helme; um wie viel notwendiger ist letzt eine möglichst unauffällige sich den Farben des Geländes anschmiegende Uniform! Luftlinie ungefähr 300 Meter Höhendifferenz, die Anfangssteigung beträgt 190 pro Mille unb wächst spater bis 550 pro Mille. Eine nach amerikanischem System erbaute eiserne Brücke, die eine Länge von 70 Meter hat, überspannt steil ansteigend ben Inn. Die interessanteste Strecke ührt in der oberen Hälfte ber Bahn über einen 170 Meter langen, gemauerten unb betonierten Viadukt, ber von 4 Oeff- nimgen mit je 6 Meter und 5 mit je 10 Meter Lichtweite durchbrochen wirb. Für die Betriebssicherheit ist in weitestem Maße gesorgt. Außer der gewöhnlichen Hanbbremse besitzt jeber Wagen zwei automatisch wirfenbe Bremsen, bie sich bei bem unwahrscheinlichen Fall einer Fahrtstörung ober eines Seilbruches selbsttätig auslösen unb den Wagen sofort zum Stillstanb bringen. Die Fahrzeit beträgt 10 Minuten. Die Eröffnung fand am 10. September statt. * Eine elektrische Bahn zwischen New-Pork und Chikago ist da? neueste Projekt auf dem Gebiete ber Elektrizität. Die „Chikago—New-Pork Electric Air Line- Bahn", die in Maine inkorporiert worden ist, will die Fahrten zwischen Ncw-Pork und Chikago in zehn Stunden machen, indem sie Schienenstränge dec Luftlinie nach legt, was einer Strecke von etwa 1500 Kilometer gleichkommen würde. Da? wäre eine gewaltige Leistung. Bleibt nur abzuwarten, ob die Versprechungen auch eingelöft werden. Viele Sachverständige wenigsten? bezweifeln die Ausführungsmöglichkeit stark. "Der Klub der Schläfer. In London, der Heimat der Klubs unb beS Spleen?, befindet sich ein Klub der Schläfer, der seinesgleichen in der Welt nicht haben dürfte. Nach dem „Figaro" schilbert ihn ein Journalist, ber ihn besucht hat, folgenbermaßen: „Ich trete ein. Tiefste? Schweigen. Man führt mich in einen ersten Salon, ber mit spartanischer Einfachheit möbliert ist. Auf Fauteuil? ruhen etwa ein Dutzend Personen im tiefsten Schlaf. An einigen Tischen spielen andere schweigend Domino; die Spieltische sind mit dickem Stoff überzogen, und die Spieler flüstern kaum. In der ersten Etage sind die Zimmer mit Feldbetten auSgeftattet, in denen ich wieder Schläfer erblicke. In der zweiten Etage chlasen die Leute in völlig verdunkelten Zimmern, obwohl cS draußen heller Tag ist. Auf meine Frage erhalte ich die Auskunft, daß ich in einem Klub von Postbeamten bin, die alle in den Vororten wohnen, und die hierher kommen, um wahrend der Pausen in ihren Dienstzeiten der Ruhe zu pflegen . . ." " (hc.) Darmstadt, 12. Sept. Der Privatdozent für Geodäsie und astronomische Ortsbestimmung an der Technischen Hochschule zu Darmstadt, Landmesser Dr. Paul Gast, ist als Ingenieur-Geograph an das Militärgeoaraphische Institut in Buenos-Aires berufen Worden. Gast, der dem Lehrkörper der Darmstädter Hochschule seit 1904 angehört, hat den Ruf an» genommen und ist seitens der Hochschule beurlaubt. Vermischtes. Berlin, 10. Sept. Ter 5. internationale Kongreß für Versicherun>gsWissenschast Wurde heute im Reichstagsgebäube durch den Presidenten Lepreux, den Pr.asi- benten ber belgischen Staatsbank, eröffnet. Vertreten smd Behörden deS Reiches, des Staats, der Städte und Kaufmännische Korporationen. 21 Regierungen haben offizielle Vertreter entsandt. Zum Vorsitzenden wurde Generaldirektor Hahn-Magdeburg, der Präsident des Vereins für Versicherungswissenschaft, gewählt, der in ferner Begrüßungsansprache Betonte, daß keiner der ftüheren Kongresse so zahlreich beschickt War. Hierauf begrüßte Unterstaatssekretär Wermuth namens der Reichsregierung bie Versammlung und überbrachte den Gruß des Kaisers, des Reichskanzlers Fürsten Bülow und des Grafen PosadoWsky. Ter Redner legte dar, welches Interesse die Reichsverwal- titng an den Beratungen nehme, und gab dem Wunsche Ausdruck, daß der Kongreß sich seines Vorgängers Würdig erweisen möge. Die Rede klang in ein Hoch auf den Kaiser aus, an den ein Begrüßungstekegramm gesandt wurde. Hahn dankte sodann allen ofsiziieNen Vertretern, namentlich ber Reichsregierung für ihr Erscheinen. Es folgten zahlreiche Ansprachen von Vertretern. Im Namen beS Kultusministeriums sprach Geheimrat Elster, im Namen der Handelshochschule Präsident Kimpf. Heute Nachmittag findet die erste Arbeitssitzuug statt, in der die Volks Versicherung behandelt Wird. *• Eine neue Drahtseilbahn in Innsbruck. Summe 1’4 (6s 11(5) 2. 1W ; Anm.: Die in Wammern gefetzten Ziffern geben an, wie ber Todesfälle in ber betreffenden Krankheit auf von auswärts nacy Gießen aebrgcbke Kraule sommern — Arbeiterbewegung. (sc.) Bensheim, Bergstr., 12. Sept. Der 3Vs Wochen andauernde allgemeine ÄuSstand der hiesigen Maurer ist durch Vermittlung des Bürgermeisters Dr. Frenay beigelegt worden. . Handel und Verkehr», Volkswirtschaft. Russisches Papiergeld. Die bevorstehende Vermehrung des russischen Papiergeldes ist schon avisiert worden. Es wurden 40 Mill. Rubel neue Kreditbillets geschaffen und beten Ausgabe damit begründet, daß alljährlich zu Beginn ber Betreib ekampagne die Zahl der im Verkehr befindlichen Geldwertzeichen erhöht werden. Der Gesamtbetrag wächst damit auf 1230 Mill. Rubelnoten und erreicht somit bald den in den Monaten nach dem Friedensschluß der 1290 Mill. Rubel betrug. Vor Beginn des Krieges waren nur 630 Mill. Rubelnoten in Umlauf. „ - ™ Anleihepläne der russischen Regierung. Gegenüber den fortgesetzt verbreiteten Nachrichten über Anleihepläne der russischen Negierung ist der Petersburger Korrespondent der „Pol. Korresp." vom Finanzminisier Kokoszew zu ber Erklärung ermächtigt, daß sämtliche Behauptungen dieser Art, mögen sie die Aufnahme einer Anleihe in Deutschland, oder einer inneren Anleihe zum Gegenstand haben, jeder Grundlage entbehren. — Wie gerne würde doch ber Minister eine neue Mleihe aufnehmen, wenn er nickt zu genau wüßte, daß er unter den gegenwärtigen Verhältnissen überall abgewiesen würde! Darum benützt man einfach die Notenpresse und macht Anleihen bei den russischen Sparkassen. Markte. ke. Franksurt a. M., 13. Sept. (Telegr. Orig.-Bericht be§ „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Dieb markt- ureife. Zum Verkaufe standen: 14 Ochsen, 0 aus Oesterreich 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 65 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinber, 0 aus Oester., 623 Kälber, 123 Schafe unb Hammel, 2 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schaflämmer. Bezahlt würbe für ba§' Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 83-87 Mk., 2 Qualität 76—79 Mk., 8. Qualität 69—72 Mk.; Bullen 1' &un( 00—00, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 81—83 Mk., 9* Qual. 76—78 Mk., 3. Qual. 66—68 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5 Qual 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 98—102 Pfg., Lebendgewicht 59—61 Pfg., 2. Qualität 90-96 Pfg., Lebendgewicht 54-58 Pfg., Schlachtgew. 70-75Pfg.; Schafe: 1. Qual. 85-00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Mg. _ ' r Limburg a. b. L., 12. Sept. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.50 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn Mk. 12.00, Gerste 00.00 Mk., Hafer 7.23 Mk. Erbsen 0.00 Mk.. Kartoffeln 0.00 Mk. __ ___ WSiMMk WttM irr Todesfälle in der Stadt Gießen 36. Woche. Vom 2. bis 8. September 1906. Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 (inkl. 1600 Mann Militär.! Sterblichkeitsziffer: 24,66 °/00, nach Abzug von 6 Ortsfremden: 14,10 Von. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene im Lebensjahr: 2.- vom -15. Jahr Altersschwäche 1 1 — — Lungenschwindsucht Tuberkulose der 2(2) 2(2) Hirnhaut 1 1 — Lnngenschlag 1 1 — Krämpfen 2 — 2 Gallensteinen Eingeklemmter 1(D 1(1) w- Bruch KD 1 (1) — Nierenentzündung KD 1(1) — Krebs 2 2 — Selbstmorb 1 1 — Verbrennung 1(1) — ° S:Syj »»«T» »5 |e 10 ®,| ”On 4 £1;B, nll^n 68 Jn «'rteficm ' ^oiöA '^.bei den 9BqJ ,^et eines ’eir5ßt 10 $J.°Jott 8um her stajt. k Die -Z°r! 'otilM. ftiabS* , ■1,i)" 6tllnb,n 5?" llm' "°ch [ent ”*■ !?•—«* 'S tete- :’*k*Ä «“‘i***** “tIf 'W Men blich, ...'" 3mi*Ii|t, btt j6n "»• Sieiitese^,i9m °'7 .« mü IM-nilch,- S™' * -M ein ’ ’migen . b« w (i„b mil ■'pulet fluilern kaum. Zu nut Feldbetten auSgestattet, , $n ber zweiten Aag! Etilen Zimmern, obwohl neine Frage erhalte ich die von Postbeamten bin, die d die hierher kommen, uin Dienstzeiten der Ruhe zu achnchten. Ter Privatdozent J6r & tung an der Technischen £r. Paul Gast, ist aß> ^graphische Institut in V:!- ost, der dem Lehrkörper der angehvrt, hat den Rus m> ichschule beurlaubt. vegung. . §cpt. Tn 3# Wochen an. nd der hiesigen Maurer stets Dr. Frknah beigelegt Dolfswirtfcbaft R'e bevorstehende Berme^ 'chon avisiert worden. Es ii(let§ ge\Nw Md tiww MÄ w Wtta nidrtrag E damit aus ■ somit bald den m bmw t 1290 M. Mel betrug. lut 630 Ml. Rubelnoten in ss«*S säss *ss**e InsntBb« «rtf* -c°. -Ngnim benilht Tt£- rt&yff* ** ktt- . Orla.'Derichi :ept l^legr- e^matlt‘ jenderbvltlge" "§ Oesterreiq : J4 £?%?;,« unb Rinbei ... AfmOt1“ «n»;.n iva"- '* KS^b.., ro" CO ö s, OcS = (*?' KS M ö-n 5 p-o X-^ OO-ss»s =fszrss" ‘S- CO D< er cs ■^cr-.Q ö= er 2 E §2 S 5- S = S* S- ä & to « 3 CD o 03 (?) B* 3* = S S= VS «, to I to W(S =p(?)' cr^t cv« MS « D: S- 5S* o» o • 2^ C 3 ? V = 3 9" cs'D Ö- =-6i S ^32 WS— » —i r> es O a „ " W 2‘ cu. To to c- c = Cu ~ « to 2 K f. — -e* c to2 2. , «. cl>« -er Verlosung gelegentlich des Gießener Herbst-Pferdemarktes am 12. September 1N06. 9lr" ^U‘‘ ®cgenftanb. |S^- ®™'- Gegenstand. , 7°s' Wem.- Gegenstand. | G^-nst°nd. Gegenstand. | S™;~ Gegenstand. 16240 666 Arbeitskasten 16244 139 Büste 16258 7 Ein dunkelbraunes Wallachfohleu mtt Stern 23 409 Tmaillcfchüssel 63 895 Hcrrcnuhrkette 118 102 Messcrputzmaschine 126 251 Pferdckoltcr 184 122 Kuriertasche 166 127 Schreibzeug 173 23 Bettstelle m. Matratze 181 486 Postkarten-Album 213 417 Brotbüchse 288 521 Wagenbürste 257 528 1 Paar Glacehandschuhe 300 626 Reitpeitsche 337 452 Bohnenschneider 380 526 1 Paar Glacehandschuhe 441 667 Garnitur Bichkcttcn 653 368 Goethes Werke 579 565 Spazierstock 585 98 Blumentisch 597 490 Puppen-Eßservice 60118 Waschmaschine „Edelweiß" 611 872 1 Paar Fabrhandschuhc 617 407 Emailleschüsscl 631 120 Vergold. Fruchtkorb 769 348 6 Messer und Gabeln 768 663 Zigarrenkasten 780 137 Arbeitslasten 820 285 Kasse 828 153 Nipptischchen 927 8 1 dunkelbr. Ttut- fohlen mit Stern 932 212 Zigarren'Etui 1017 865 Buch „WodaitS Priester" 1111 308 Ablaufbrett 1152 356 Photographie-Album 1158 181 Bronzefigur 1164 162 Stallhalfter 1178 386 Mülleimer 1182 562 Gießkanne 1190 198 Vogelkäfig 1232 520 Servicrbrett 1271 72 Kopicrpresse 1301 96 lederner Fahrzügel 1316 483 Taschenmesser 1334 472 V, Dtzd. Servietten 1354 244 Pferdekolter 1390 651 Portemonnaie 1429 564 Messer- u. Gabelnkorb 1489 276 Patcnt.Sitzstuhl 1506 435 Schreibzeug 1576 675 Küchenwage 1611 217 Haussegen 1612 34 Phot. Camera m. Stativ 1617 467 Buttermaschine 1662 45 20teil. Küchengarnitur 1668 478 Tischtuch 1690 247 Pferdekolter 1762 652 Portemonnaie 1819 298 Herrenhose 1820 820 Stafette 1823 416 Brotbüchse 1866 581 Damen.Regenschirm 1890 185 Schreibzeug 1916 583 Herren-Regenschirm 1L17 468 6 Servietten 1939 99 Luthertisch 1988 158 Sommer-Pferdedecke 2027 261 Schreibmappe 2044 163 Stallhalftcr 2054 449 Herren-Uhrkette 2064 405 Traggeschirr 2091 571 Waschlcine 2092 458 Sturmlaterne 2093 304 vcrsilb. Deffertkörbchcn 2109 229 Jagdstock 2169 402 Scheeren-Ttui 2195 431 Telephonpult 2230 376 1 Paar Fahrhandschuhe 2242 351 Geflügelschere 2255 613 1 Paar Fahrrad-Ga- 2264 393 Papierkorb smaschcn 2267 188 Steil. Kaffeservice 2281 579 Schreibzeug 2287 302 Bcrfilb. Menage 2859 501 Handschuhkastcn 2371 39 Regulator 2378 171 Damen-Kuricrtasche 2388 504 Brotbüchse 2405 314 Trinkflasche 2407 86 Kartoffelquctscher 2438 445 Herren-Uhrkette 2455 291 Kasse 2472 35 23tcil Eß-Service 2476 532 IPaarGlacS-Handschuhc 2488 590 Honigdose 2532 503 Brotbüchse 2551 154 Schreibzeug 2634 277 Patent-Sitzstuhl 2663 164 1 Paar Streichkapprn 2724 439 6 Weingläser m. Plateau 2767 228 Postkarten-Album 2774 842 Rciseplaid 2812 474 Tischtuch 2843 190 Schirmständer j 2903 125 Ziehharmonika »910 21 Rcitsattel 2963 215 Haussegen 3018 259 Schreibmappe 8019 423 IPaarweißeKissenbczügc 8047 448 Herren-Uhrkettc 3095 461 Fleischhackmaschine 3123 161 Sommer-Pferdedecke 3148 238 Dersilb. Butterdose 3280 148 Dersilb.Flaschenuntersatz §291 130 Säule 8320 414 Wandspiegel 8871 686 Ackerleine 3406 551 Fahrpeitsche 3461 451 Bohncnschncider 3469 5 Eine braune Stute mit Stern 3495 628 Kardätsche mit Striegel 8541 801 Klappsessel 3554 510 Photographie-Album 8597 51 Reisekorb 3768 391 6 Messer und Gabeln 8771 627 Kardätsche mit Striegel 3818 642 Marktkorb 3883 568 Spazierstock 3847 205 Koblenkasten 8849 576 Waschleine 3850 93 Fahchalfter mit Messing- 3878 650 Portemonnaie sbcschlag 8885 512 Photographie-Album 3890 335 Mülleimer 3964 62 1 Paar Dameu-Schnür- 3989 552 Fahrpeitsche [{liefet 3992 95 Fahrhalstcr mit Messing- 4009 485 Zigaretten-Etui sbcschlag 4017 369 Bild „Neuer Kurs" 4028 509 Hundchalsband 4125 593 Pctrolcumkaunc 4128 430 Kasse 4164 610 SchulraüznT' 4175 598 Lackierte Gießkanne 4200 360 Photographie-Album 4269 176 Salontisch 4275 496 Kochbuch (Wothe) 4308 585 Weinkühlcr 4321 1 Ein4sitzig.Biktorka- ivagen ui. Verdeck «. abnchmb. Bock nebst braun. Wallach mit Stern «.komplettem silberplatt. Geschirr 4340 56 12 versilb. Desscrtmesscr 4479 386 Garnitur landwirtschastl. 4562 394 Papicrkorb [Geräte 4579 519 Servicrbrett 4581 268 Wiener Stuhl 4592 524 Notizblock 4623 685 Ackerleine 4716 379 Dolly-Bügeleisen 4731 222 Kaffeedecke 4740 681 1 Paar Zinkeimer 4741 87 Kartoffclguetscher 4762 106 5 teil. Waschgarnitur 4767 560 Petroleumlampe 4807 253 Bcttkolter 4814 636 Stiefelschnürbank 4847 426 1 Paar w. Kissenbczüge 4853 292 Kinderlcitcrwagen 4873 234 1 Paar Jagdgamaschen 4918 556 Petroleumlampe 4931 344 Aktenmappe 4935 455 Bohnenschneider 4979 375 1 Paar Fahrhaudschuhe 4993 691 Honigdose 5044 516 Svülwanne 5115 518 Diaphanie 5134 255 Bettkolter 5158 52 Reisekorb 5185 191 Stelllciter 5216 55 12 versilb. Dcssertmcsser 5244 116 12 Servietten 5259 415 Buch „Tierwelt" 5279 633 ZeitungSmappe 5284 70 Kompl. Fahrhalfter 5318 324 Herren-Regenschirm 5367 192 Stelleiter 5413 385 Wasserkanne 5442 84 Platin-Brcnnapparat 5449 75 Regcndecke 5466 462 Fleischhackmaschine 5477 550 Fabrpeitsche 5479 334 Kaffeemühle 5488 32 1 Paar Reitstiefel 5499 168 1 Paar Trensen 5502 374 1 Paar Fahrhandschuhe 5549 71 Kompl. Fahrhalfter 5619 289 Zahlbrett 6620 262 Schreibmappe 5636 589 Hängematte im Etui 5640 892 Garnitur landw. Geräte 5712 236 Versilberter Brotkorb 5742 400 Herrcn-Uhrkette 5745 389 Garnitur landw. Geräte 5806 537 Klosett-Garnitur 5827 322 Damen-Rcgenschirm 6839 517 Diaphanie 5843 294 Herrenhose 5881 500 Taschcntuchkasten 5953 434 Postgarnitur 6001 511 Photographie-Album 6016 432 Gästebuch 6078 672 Garnitur Vichkcttcn 6101 68 Bild. Großhcrzog 6104 37 Versilberte Jardiniere 6122 695 1 Paar Hosenträger 6142 233 1 Paar Jagdgamaschen 6192 242 KakeSdose 6235 404 Eierschrank 6270 196 Vogelkäfig 62R6 682 2 Zink-Simcr 6301 74 Regcndecke 6314 628 Handkoffer 6355 554 Fahrpcitsche 6365 557 Petroleumlampe 6368 9 Dunkelbr. Hengstfohlen mit Stern 6380 298 Herrenhose 6396 270 Wiener Stuhl 6406 484 Zigarrcn-Etui 6422 480 Taschenmesser 6428 658 6 Handtücher 6486 59 Obstprcsse 6473 353 Weckeruhr 6483 333 Kaffeemühle 6494 639 Marktkorb 6495 573 Waschlcine 6500 553 Fahrpcitsche 6542 3 EinbranncrWallach 6556 50 Ncise-Nccessaire 6592 112 Neise-Neccssaire 6597 307 Küchcnwage 6600 118 Lederne Damentasche 6602 488 Postkarten-Album 6607 677 Küchcnwage 6633 382 Emaill. Waschgarnitur 6650 450 Fächerkette 6685 325 Toilctten-Eimer 6704 656 6 Handtücher 6737 697 1 Paar Hosenträger 6769 508 Hundehalsband 6770 309 Scrvierbrett 6782 464 Buttermaschine 6823 175 Damen-Kuriertasche 6872 436 Driefwagc 6888 43 Kaiserbild (gerahmt) 6937 315 Damen-Rcgenschirm 6964 531 IPaarGlacü-Handschuhe 6080 25 Eis. RüÄcnschncidcr 6983 535 Buch „Schäfers Hexe von Bingenheim" 7021 584 Hcrren-Rcgcnschirm 7033 31 Silb.Hcrren-Nemontoir- 7085 354 Weckeruhr [Uhr 7164 312 Putzschrank 7169 16 Schreibtisch 7212 514 Diaphanie 7220 124 6 versilb. Kaffeelöffel 7290 624 Handkoffer 7801 561 Briefkasten 7348 617 Ehampagncrkühler 7379 381 Dally-Bügeleisen 7386 481 Taschenmesser 7422 83 Rcisc-Neccssaire 7451 443 Vergoldete Brosche 7607 602 Löffclblrch 7550 429 Kasse 7606 167 1 Paar Trensen 7631 559 Petroleumlampe 7694 648 Portemonnaie 7773 134 Zcitungshaltcr 7824 201 Bettüberzug m. Kissen 7891 599 Lackierte Gießkanne 7896 482 Taschenmesser 7907 473 Tischtuch 7988 235 Vcrsilb. Brotkorb 7991 146 Konfckt-Schaalc 8008 313 Eier schrank 8040 323 Damen-Rcgenschirm 8077 210 Milcheimer m. Deckel 8133 224 Kaffeedecke 8192 341 Schulranzen 8199 569 Spazierstock 8203 588 Löffelblech 8292 135 Arbeitslasten 8304 669 Garnitur Vichkettcn 8315 97 Versilberte Butterdose 8328 219 Scheiblers Kochbuch 8429 119 Handkoffer 8438 78 Coupö-Koffer 8467 199 Bettüberzug mit Kissen 8500 396 Tranchicrbcsteck 8548 611 Schulranzen 8568 214 Postkarten-Mappe 8604 493 Postkarten-Album 8624 603 Fußmatte 8665 303 Versilberte Menage 8667 2 Gilt clc«. Schlitten mit Plüschgarnitnr, Pelzdeckcu.Laternen ncbst braunem Wallach m. recht, weißen Hinterfuß und komplettem vernickelten Äummetgeschirr 8672 507 Signalhorn 8694 680 Wasserkessel 8705 170 Versilberter Brotkorb 8717 231 Rucksack 8756 547 Trinkflasche 8773 148 Versilberte- TccglaS 8832 310 Wagenbürste 8834 126 Ziehharmonika 8887 690 Brotbüchse 8897 275 Patent-Sitzstuhl 8907 46 Bowle mit 12 Gläsern und Plateau 8957 592 Küchcngarnitur 8959 570 Spazicrstock 8985 197 Vogelkäfig 9006 655 */, Dtzd. Handtücher 9029 110 Standuhr mit Wecker 9138 359 Photographie-Album 9169 145 Versilb. Flaschenuntersatz 9203 156 Sommer-Pferdedecke 9204 421 Reißzeug 9205 589 Einmachtopf 9266 81 Rohrsessel 9293 58 EiSbär-Fell 9300 33 1 Paar Reitstiefel 9328 204 Kohlenkasten 9352 600 Lackierte Gießkanne 9375 530 1 PaarGlactz-Handschuhe 9406 321 Damen-Negcnschirm 9407 459 Sturmlaterne 9419 203 Waschgestell 9492 42 Nähtisch (Nußbaum) 9524 200 Bettüberzug mit Kissen 9583 572 Waschlcine 9610 447 Herrcn-Uhrkette 9626 575 Waschlcine 9643 136 Arbeitslasten 9662 674 Küchcnwage 0689 15 Verstlb.Ktcil.Kaffee- rtnb Tee-Service mit Plateau. 9696 263 Schreibmappe 9720 491 Postkarten-Album 9730 159 Sommer-Pferdedecke 9769 541 Klosctt-Garnitur 9858 641 Papicrkorb 9866 644 Handspiegel 9891 6 Ein Fuchs - Wallach mit Bläste und vier weißen Fesseln 9915 563 Messer und Gabelnkorb 9943 366 Buch „Wilden Frau Gestühl" 9947 60 Einspänner-Kuhgcschirr 9957 101 6 vcrsib. Gläscruntersätzc 9986 77 Wäschcsack 10059 274 Patcnt-Sihstuhl 10069 357 Photographie-Album 10072 13 Nähmaschine mit Kasten und Zubehör 10081 166 1 Paar Trcnscn 10082 169 Handtasche 10101 696 1 Paar Hosenträger 10180 498 Jugend-Post 10194 544 Bürstenbrctt 10195 202 Zigarren-Etui 10206 621 Reisetasche [Spiegel 10209 67 Eichene Garderobe mit 10306 165 1 Paar Knickappcn 10333 104 Hutkoffcr 10347 637 Marktkorb 10348 249 Pferdekolter 10376 207 Petroleumkocher 10459 338 Toilettecimer 10487 27 Dertikow 10510 499 Tagebuch 10552 73 Kopicrpresse 10567 140 Bisitkartcnschale 10610 479 Taschenmesser 10632 345 Damcnhut-Koffcr 10690 533 1 Paar Glactz-Haud- 10694 566 Spazierstock [schuhe 10730 523 Notizblock 10799 620 Reisetasche 10814 117 Lederne Damentasche 10852 383 Wasscrkannc 10865 239 Vernickelte Zuckerdose 10877 456 Sturmlaterne 10879 463 Fleischhackmaschine 10919 615 Touristcntasche 10952 555 Petroleumlampe 10984 406 Kaffeemühle 10999 287 Füllfederhalter 11001 339 Blumenständer 11006 522 Gcldkasette 11017 408 Emaittc-Schüssel 11023 684 Kreuzlcinc 11033 114 Hausapotheke 11053 290 Mnsikmappe 11059 258 Schreibmappe 11061 113 Herreu-Hutschachtel 11064 225 Kaffeedecke 11089 549 Fahrpcitsche 11100 444 Vergoldete Brosche 11159 591 Küchengarnitur 11198 441 Waschgarnitur 11207 28 Garderobcständcr 11245 246 Pfcrdekoktcr 11295 595 Petrolenmkanne 11328 280 Blumenständer 11366 20 Ledern. Handkoffer 11377 346 6 Messer und Gabeln 11396 105 Photographie-Album m. 11466 542 Klosett-Garnitur [Musik 11472 653 Portemonnaie 11497 107 Steil. Waschgarnitur 11506 19 Reisckoffer mit Ciu- 11531 182 Bronzckonsol [satz 11584 545 Bürstcn-Brett 11601 216 Haussegen 11628 267 ZcitungSbalter 11648 377 1 Paar Fahrhandschuhe 11659 673 Küchcnwage 11747 654 Portemonnaie 11768 433 Zahlbrctt 11794 227 Vcrsilb. Brotkorb 11823 295 Herrenhose 11852 209 Milcheimer m. Deckel 11871 470 6 Servietten 11882 606 Fußmatte 11939 54 16tcil. Küchcngarnitur 11969 254 Bettkolter 12054 700 Handspiegel 12071 14 Chaiselongue 12082 355 Weckeruhr 12091 646 Pferdelränkcimcr 12126 184 Schreibzeug 12135 245 Pferdckoltcr 12166 660 6 Handtücher 12168 412 Wandspiegel 12199 88 Regulator 12229 329 Arbeitstasche 12235 403 Schirmständer 12271 380 Dally-Bügeleisen 12271 401 Herrcn-Uhrkette 12276 664 Toilettckastcn 12281 578 Waschleinc 12291 495 1 Paar Wandschildcr (Trompeter v. Säckingen) 12313 318 Damcn-Rcgcuschirm 12315 287 Dersilb. Brotkorb 12319 230 Jagdstock 12859 12 Naumanu Ringschiff- Nähmaschinc mit Fußbank und Kasten 12379 69 Bild. Stillleben 12410 220 Kaffeedecke m. 6 Scrviett. 12418 548 Trinkflasche 12455 387 Garnitur landw. Geräte 12479 266 Tagebuch 12541 147 Vcrsilb. TccglaS 12579 92 Fahrhalfter mit Messing- 12618 288 Zahlbrctt sbcschlag 12644 362 Haarbürste 12645 607 Reisekorb 12766 278 Patent-Sitzstuhl 12774 195 Vogelkäfig 12791 506 Brotbüchse 12804 698 Trag-Eßgcschirr 12903 453 Bohncnschncider 12912 350 6 Messer und Gabeln 12031 22 Waschmaschine mit Zubehör 12974 155 Steil. Kaffee-Service 13013 252 Pferdekolter 13019 635 Stiefclschnürbank 13030 670 Garnitur Viehketten 13074 48 17teil. Küchcngarnitur 13154 384 Wasscrkannc smit Gestell 13159 26 Schar-Egge 13177 281 Blumenständer 13179 108 Standuhr mit Wecker 13253 152 Schreibzeug 13281 689 Löffelblech 13289 800 Nipptisch smaschen 13329 614 1 Paar Fahrrad-Ga- 13386 94 Fahrhalfter mit Messing- beschlag 13421 586 Herren-Regenschirm 13438 149 Vcrsilb. Trinkbecher 13469 608 Scrvierbrett 13496 492 Postkarten-Album 13499 630 Kuriertasche 13573 327 Lüffelgcstcll 18601 218 Haussegen 13642 358 Photographie-Album 13633 665 Bücherständer 13672 580 Herren-Regcnschirm 13688 629 Kardätsche mit Striegel 13694 223 Kaffeedecke 13716 142 Reißzeug 13736 601 Fußmatte 13745 440 Waschgarnitur 13748 282 Trinkslasche mit Becher 13764 601 Lackierte Gießkanne 13766 897 Hcrren-Uhrkctte 13775 640 Marktkorb 13812 194 Stelleiter 13827 243 Pferdekolter 13829 364 Buch „WodanS Priester" 13864 534 Buch „Schäfers Hexe von Bingenheim" 13954 133 Wandverzierung 13973 466 Buttermaschine [Uhr 13998 30 Silb. Damen-Remont.- 14010 390 Garnitur landw. Geräte 14029 699 1 Paar Hosenträger 14043 65 Brot-Schneidemaschine 14082 265 Briefwage 14118 612 Schulranzen 14208 597 Lackierte Gießkanne 14242 558 Petroleumlampe 14244 679 2 Zink-Eimer 14325 446 Herrcn-Uhrkette 14342 427 2 weiße Kissenbezüge 14358 471 6 Servietten 14364 659 6 Handtücher 14386 131 Rauch-Service 14388 420 Thermometer 14443 410 Spirituskocher 14452 618 Champagnerkühler 14470 515 Diaphanie 14518 454 Bohnenschneider 14544 240 I Pa. kupf. Flaschcnständ. 14555 273 Wiener Stuhl 14569 232 Rucksack 14599 605 Fußmatte 14741 177 Zigarrcn-Etui 14749 305 Tortenplatte 14804 80 Rohrsessel 14821 676 Küchenwage 14840 413 Wandspiegel 14855 687 Reibmaschine 14901 634 Wandbild 14907 683 Thermometer 14966 260 Schreibmappe 14976 266 Bohnenschneidmaschine 15046 317 Herren-Regenschirm 15068 367 Buch „Wilden Frau Ge- stühl" 15064 363 Haarbürste 15103 487 Postkarten-Album 15161 337 Toiletteneimer 15171 47 Wringmaschine 15198 79 Küchenbrett 15213 475 Tischtuch 15214 88 Reisc-Wcckerubr 15238 425 1 Paar w. Kissenbezüge 15243 91 Waschgestcll 15271 657 7t Dtzd. Handtücher 15279 89 Nickeltisch 15285 57 Regulator m. Schlagwerk 15321 347 6 Messer und Gabeln 15352 172 Damen-Kuriertasche 15365 428 1 Paar w. Kisscnbezüge 15373 619 Reisetasche 15374 505 Kaffeemühle 15380 193 Stelleiter 15425 103 Coupä-Koffer 15436 109 Standuhr mit Wecker 15441 186 Schreibzeug 15433 373 1 Paar Fahrhandschuhe 15498 349 6 Messer und Gabeln 15663 469 7, Dtzd. Servietten 15679 306 Mehl- und Salzfaß 15715 179 Brieftasche 15728 189 9tei(. Kaffeeservice 15730 226 Vcrsilb. Brotkorb 15750 160 Sommer-Pferdedecke 15787 616 Ziertisch 15793 694 1 Paar Hosenträger 15796 284 Stickrahmen 15823 340 Schulranzen 15864 319 Damen-Regenschirm 15923 411 Wandspiegel 15967 370 Bild „Pferdc-Embleme" 15980 283 Papiergcstcll 15985 378 1 Paar Fahrhandschuhe 16003 49 Bettstelle mit Matratze 16068 264 Briefwage 16081 698 1 Paar Hosenträger 16097 316 Herren-Regenschirm 16127 269 Wiener Stuhl 16160 546 Trinkflasche 16161 271 Wiener Stuhl 16190 609 Schulranzen 16233 649 Portemonnaie 16271 497 Kochbuch (Anna Hahn) 16276 671 Garnitur Viehketten 16290 12'i Nickeltisch 16322 577 Waschlcine 16332 662 7, Dtzd. Handtücher 1637b 418 Tranchicrbcsteck 16413 100 Vcrsilb. 5 teil. Huilicr 16447 151 Schreibzeug 16515 211 Zigarren-Etui 16528 272 Wiener Stuhl 16541 419 Thermometer 16551 527 1 Paar Glactz-Handschuhe 16001 11 Fahrrad 16608 250 Pferdckoltcr 16623 76 Wäschesack 16658 138 Briefkasten 16700 622 Handkoffer 16753 643 Handspiegel * 16815 128 Nickeltisch 16«24 442 7, Dtzd. Servietten 16890 257 Bettkolter 16916 638 Marktkorb 16941 64 Akkord-Zither 16987 543 Toilette-Kasten 17024 352 Geflügelschere 17085 398 Herren-Uhrkette 17141 437 Schreibzeug 17142 90 Bild, Großh. Familie 17149 66 Brot-Schneidmaschin« 17156 53 Offizier-Zaumzeug 17165 180 Banknoten-Tasche 17173 494 1 Paar Wandschilder (Trompeter v. Säckingen) 17227 326 Toiletten-Eimer 17234 538 Markttasche 17310 476 Tischtuch 17361 331 Unterlegtrense 17364 121 Putzschrank 17373 438 Likör-Service 17396 29 Silb. Damen-Remont.- 17399 361 Manicur [Uhr 17442 692 Tr-g-Eßgeschirr 17447 174 Damen-Couriertasche 17493 567 Spazierstock 17521 297 Herrenhose 17574 150 Schreibzeug 17589 111 Reise-Necessaire 17614 115 Hausapotheke 17685 36 23teil. Eß-Service 17714 647 Zigarren-Ctui 17818 141 Photographie-Album 17877 279 Patent-Sitzstuhl 17890 248 Pferbekolter 17917 424 1 Paar weiße Kissen- 17940 40 Regulator [bezüge 17947 587 Gießkanne 17950 85 Milchkanne 17957 596 Petroleumkanne 18026 668 Garnitur Viehketten 18126 241 CakcSdose 18146 63 1 Paar Herren-Zugstiefel 18192 661 6 Handtücher 18258 631 Couricrtasche 18316 536 Schillers Werke 18335 457 Sturmlaterne 18341 82 Dokumentenmappe 18410 311 Handtuchhalter 18428 582 Damen-Rcgenschirm 18455 477 Tischtuch 18467 529 1 Paar Glacö-Hand- 18489 540 Bügelbrett [schuhe 18558 625 Reitpeitsche 18567 688 Reibmaschine 18664 678 Küchenwage 18677 123 6 versilb. Kaffeelöffel 18786 388 Garnitur landwirtschastl. 18795 132 Rauch-Service [Geräte 18804 422 Reißzeug 18839 574 Waschlcine 18868 330 Arbeitstasche 18923 399 Geflügelschere 18950 328 Geldzählkasette 18965 465 Buttermaschine 19033 296 1 Paar Waschkörbe 19044 502 Kravatten-Kasten 19170 187 9tcil. Kaffeeservice 19276 24 Eis. Rübcuschueidcr 19279 256 Bcttkolter 19328 221 Kaffeedecke m.6Servietten 19388 645 Handspiegel 19366 594 Petroleumkanne 19370 178 Brieftasche 19390 460 Sturmlaterne 19394 173 Damen-Kuriertasche 19404 10 Ein braun. Hengst- fohlen 19412 41 Nähtisch (Nußbaum) 19450 343 Stallhalftcr 19463 213 Postkarten-Album 19494 157 Sommer-Pferdedecke 19521 525 Etagere 19566 513 Diaphanie 19579 4 Ein dunkelbrauner Wallach m. Stern n. zwei weißen Kessel» 19610 299 Klappsessel 19650 208 Wasserkessel 19687 144 Versilb. Flaschcmmtersatz 19729 332 Brodschneidmaschint 19757 489 Emaillierter Eimer 19793 44 Waschtisch 19869 61 Einspänner-Kuhgeschirr 19943 286 Füllfederhalter 19947 632 Toilettekastcn 19960 183 Schreibzeug [maschine 1999.3 17 Häcksel-Schneide- 19999 371 1 Paar Fahrhandschuhe Sollte sich in vorstehender Ziehungsliste wider Erwarten ein Druckfehler finden, so behält sich die Pserdcmarkt-Kommission die Richtigstellung desselben auf Grund deS offiziellen, bei den Akten dcS PolizciamtS befindlichen LerlosnugSprotokollS vor. Die Gewinne, versehen mit einer Plombe der Pferdemarkt-Kommisfion, können gegen Rückgabe der betreffenden Lose in der Stadtknabenschule mittag« von 11 bis 2 Uhr (auch SonntagS) in Empfang genommen werden. Die lebenden Gewinne werden 8 Tage, die übrigen Gewinne 4 Wochen nach beendeter Ziehung auf Kosten und Gefahr der Gewinner aufbewahrt. Pferde und Fohlen nebst zugehörigen Wagen und Geschirren werden nach 8 Tagen verwertet. Der Erlös nach Abzug der Kosten wird weitere 3 Wochen zur Dcrfüa'una der Gewinner gehalten. Vier Wochen nach dcr Ziehung sind die nicht abgeholtcn Gewinne verfallen. Die Ukbersendung von Gewmngegenständcn au auswärtige Gewinner findet nur auf deren Rcchnuua und Gcfabr sowie aeacn Nachnahme der Verpackungskosten statt. Man wolle sich diescrhalb an Herrn Richard Buchacker dahier wenden. — Die Ziehungsliste ist für 10 Pfg. pro Exemplar vom Vorgenannten zu beziehen. Gießen, den 12. September 1906. Die städtische Pserdemarkt-Kommissiou. Jean Kirch.