!l,0l*straSse. ' den !2. Februar Raffen) r'««'"iar l!heim (2. Gr h r Hess-) Nr. |ie HeiTn C. r» fi50« Marsch8j *456^5 LLK or, Kersteili ‘Zer’L1«=le. ■—-SiSitUOPlg. ' suppe Kraut, m onrt eines strammen freut an st und Frau Anna. । den 10. Februar 1906. Zar Notiz! Wan tann bei dar sich masseuW Mkljimdkn i®ei|tll)üftfi;Wiilcln gegra paaritibfo nid)t genug au, doS bmiii Int 38 Jahren sich bewährende, der lutoriiiten mpjvhlene, dmä 'Jüte un6 Cifligteit auijeidinenöe Hunueff tqh Satter, Mncte aufmatiam machen, welches wwllch Icißct, was td verspricht: ÄonjrrD» nmg uno Kräftigung btr Dor^antend )aart, Reinigung ounS^upptn,^ n b glänzen» machen to. i^are J 4 m Wtytfc.vrafo 'Stt-ljm 3. tt. Ynhr, €ounw|tib. Zwetschen, turh^t Pflaumen, (Kalharina-) (alijomii^e Apfelringe Aprikosen Birnen Brunelles D ’WP.?U ,L« *«• Georg Kirschen Tutti trattl (flemt|d)te52ünobll) in nut besten LuaMe^ billigste» Preise» bet V- EniiLEischbacli ^vcppcT' Veqettlline BÄ" eni-fiehlt bilUöft. "Pastille»! ““S». »"“.“"sei Bel einpP«1 , J. Drittes Blatt Nr. 35 scheint ÜigNch mtt Ausnahme deS ©oruuog«. Die »Gießener FamiUendlLtter- werden dem ,91nruderet R. Lange, G'.etzea. Eeneral-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. der Vorwurf gemacht, das; sie nicht genügend Mittel für die letzte Wahl zur Verfügung gestellt iabe. Die Reformpartei besitzt allerdings nicht daS große Portemonnaie des Bundes der Landwirte und der konservativen Großgrundbesitzer." Und an einer anderen Stelle derselben Nummer bc£ BlatteS helfet e§: „Tie Babn ist jetzt frei, aber überall, und waS an unS ist, f» soll der Bund derLandwirte bald spüren, mit wem er angebandelt bat. DaS eigentliche Karnickel ist nämlich der Bund der Landwirte, der sich in warme Rester setzen will. Die Deuilchsozialkn, die früheren Todfeinde Liebe rmann, Hirsche! und Kohler geben nur die Makler bei dem Handel ab." DaS Antisemitenblatt bestätigt also, dafe die Lieber- mannsche antisemitische Gruppe nur der bezahlte Schrittmacher des Bundes der Landwirte ist. Filialsteuer. Der Zentralverband deutscher Zigarren- und Tabak-Ladeninhaber hat auf seiner jüngsten Tagung folgende Nesolution zugunsten der kleinen Ladengeschäfte angenommen: „Der ui Magdeburg tagende VerbandStag Deutscher Zigarren» und Tabak-Ladeuinhaber, welchem 56 über ganz Deutschland vev» breitete Crlsgruppen angeschlossen sind, beschließt: In Erwägung, daß das immer mehr überwuchernde Eindringen auswärtiger Atlinlnefd)öfte (Detail-Zweiggeschälte auswärtiger, nicht orts- ansässiger Ftrmeni, welche nach Lage der Eefetzgebun.g gegenwärtig nicht in genügender Weise zur kommunalen Steuerpflicht heran- gezogen und kontrolliert werden können, eine Gefahr und lieber- lastnug der ortsansässigen Steuerzahler bedeutet, seine Ortsgruppen mit Material zu versehen und biet nach aufzufordern, bei ihren kommunalen Behörden wegen Ein'übruitq einer bicie Filialen betreffenden höheren und separaten Gewerbesteuer vorstellig zu iverden. Ferner beschließt der Vorstand, gelegentlich der bevorstehenden Revision des preußischen Emkommensteuergeselzes bei dem preußischen Landtag u. s. w. darum zu petitionieren, daß den Kommunen ein Recht geivährt ivird, die Filialen auswärtiger Geschäfte gerechter als bisher zu einer erhöhten Steuer hcrammiehen/ Tttrche rrnS Schule. — D ie Neugestaltung der höheren Mädchen« schule behandelt E. Willms, der Direktor der städtischen Höheren Mädchenschule in Tilsit. Er wünscht den Ausbau der bestehenden höhcrn Diädchenschulen als einer selbständigen Anstalt und nach ihren eigenen Bedingungen ohne Erweiterung über das zehnte Schuljahr hinaus und unter Ausschaltung der Gymnosialfiage. Nebenher fordert er für die Mädchen im Sliter von 16 bis 18 Jahren Fortbildungskurse, die auf ihren künftigen Berus al5 Hausfrau und Mutter oorbereiten sollen und mit allgemein verbindlichen und wahlfreien BildungSfachern auSzustatten seien. Diese Anstalten könnte^ ein bestimmtes Ziel dadurch erhalten, dafe sie mit einer Prüfung zur Verleihung der Berechtigung, als Leiterin einer HauShaltungS- und Fortbildungsschule zu wirken, ab-schlösien. In der höheren Mädchenschule fall außer den technischen Fächern auch eine der fremden Sprachen wahlfrei werden. Die von der staatlichen Aufsichtsbehörde aufzustellenden Lehrpläne sollten die leitenden Gesichtspunkte bezelchnen, in der Ausführung aber den einzelnen Lehrlörpern möglichst fttii* hett lasten. . — Der Papst hat den Msgr. Mercier, Professor bei Philosophie an der Universität Löwen, zum Erzbischof von Mecheln ernannt. Mercier gilt als ein sehr kcnnpfesmutiger Prälat. Aas ZLahrprojckt Kicßen-Ztcivöach-^aubach. (Original-Artikel des „Gießener Anzergers") Für die Aufklärung des unbekannten Herrn Gegners in dem Artikel des »Gieß. Anz.' vom 3. Februar bin ich sehr dankbar; ich wünsche nur, daß noch mehr folgen, denn dadurch wächst ja das Intereste für daS Projekt. In meinem Artikel in Nr. 20 des .Gieß. Anz.' führte ich den GemeinderatS-Beschlufe von Grünberg an, mit der Folgerung, .mehr wie jemals die Blicke auf das Basin - projekt Giefeen-Laubach zu richten'; damit habe ich absolut nicht gesagt, daß Grünberg für das Projekt Lich-Grünberg ausschlaggebend sein soll. Nach dieser Aufklärung refp. Klarlegung des Sachverhalts fettens des Herrn Gegners stellt dieser die kühne Behauptung auf: ,e§ ist vollständig ausgeschlossen, daß die Preufe.-Hest. Eisenbahngemeinschaft bezw. der Staat diese Bahn baut.' Darüber sollen sich sogar die Gelehrten und Wtstenden einig sein! Hm, woher weife denn der Herr Gegner daS so ganz bestimmt? Da sollte man sich ja zu weiteren Schritten gar nicht mehr getrauen. Ich glaube, Erfolg und Rentabilität der Linie Butzbach-Ltch machen solche für die Linie Lich-Grünberg sehr bedenklich. Der Herr Gegner kommt weiter auf die Linienführung zu sprechen. Scheinbar tut seinem Laien-Ange der spitze Winkel bei Steinbach wehe; wünscht er vielleicht eine gerade Nichtung, so ungefähr von Garbenteich (?) her über Steinbach, 211 b a et) usw. ?! Dem Herrn Gegner erwidere ich, dafe man speziell bei Nebenbahnen das Prinzip befolgt, Umwege nicht zu scheuen, sondern haiiptsächlich möglichst viele Crte zu berühren. Daß die Fahrkarten von und nach Annerod eine dte Rentabilität der Bahn in hohen Maße fördernde Einnahme erwarten läßt, ist in meinem Artikel nicht hervor- gehoben, sodafe der Herr Gegner nicht zu sehr „bezweifeln' braucht. Nun komme ich zu der »direkten Erschließung' des Vogelsbergs, worunter die bequeme, direkte Erreichung ohm Umsteigung usro. zu verstehen ist. Die Behauptungen deS unbekannten Herrn Gegners, der sich über alles hinwegsetzt und die fast unantastbar gelten sollen, hätte er am besten Unterlasten. .Wer den Vogelsberg besuchen will, fährt — nach wie vor — nach Grünberg, Laubach ober über Nidda und sogar Stockheim; das müßten törichte Menschen fein, die selbst nach einem event. Bau (.nach wie vor') der Linie Giefeen-Laubach einen Umweg machen wollten und sich infolgebesten mehr Losten verursachen wurden. Die wunderbarste Behauptung kommt aber nun, indem der Herr Gegner mit seinen Schnellzügen, die aber leider nicht gehen, in der Hälfte der Zeit nach Laubach gelangen will. Nehmen wir hierzu einmal das Kursbuch zur Hand: Zilg 506 ab Gießen 8.19 morgens, in Hungen 8.57, Hungen ab 9.10, Lau dach an 9.58. Tie Beförderung über Hungen nimmt also l®/4 Stunden in Anspruch mit dem unangenehmen Umsteigen in Hungen und Aufenthalt von 13 Min. Rückfahrt von Laubach mit dem für Geschäftsleute, Reisende usw. nach Erledigung ihrer Geschäfte am geeignetsten Zilg 1072 ab Laubach 5.06, in Hungen 5 35 und nun ausgerechnet eine Stunde Aiifenthalt in Hungen. Denn zuerst muß der Zug nach Gelnhausen durch, und bann erst 6.38 fährt der Zug von Hungen ab, um in Gießen 7.18 anzilkommen. Ein Zug auf der proj. Linie würde höchstenfalls 1 Stunde 30 Mm. fahren; wie ist es da mit der ,Hälfte der Zeit, Herr Gegner? Bei dem heiltigen Zeitgeist und Drange der Zeit möchte die Menschheit jede Minute ausnutzen, da fommt es vielen auf eine Stunde an. Die Waren, die die Leute in der Stadt kaufen würden, kaufen sie jedenfalls sowieso da, auf der anderen Seite ist der Geschäftsmann in der SUeinflabt und auf dem Lande nicht verpflichtet, Waren in seinem Geschäfte zu führen, die höchst selten verlangt werden, und an denen der Kaufmann nichts verdient. Weil sie hie und da verlangt werden, auch wegen der Konkurrenz werden sie angelegt, aber ein großer Abgang ist nicht da, rind sie verderben schließlich. Wenn persönliche Interesten dieser 9(rt gegen ein Projekt sprechen, so ist ja den, nicht zu verdenken, aber im Großen und Ganzen sind bei einem solchen Unternehmen, das dem allgemeinen Wohl und der großen Maste zugute kommen soll, persönliche Interesten nicht zu befolgen. Ich habe auS einem Orte an der projektierten Bahnlinie einen Brief erhalten, besten Schreiber in ungeheuchelter Weise den Wunsch der Einwohner nach einer Bahn und das Bedürfnis erwähnt, indem der landwirtschaftlichen wie Arbkiter- Beoölkerung ein Absatzgebiet für jene, ein Arbeitsfeld diesen angeführt wird. Viele Arbeiter und Handwerker mit ihren Familien bleiben den Landgemeinden erhalten, weil sie mit der Bahn wieder zuruckfahren können, wenn sie tagsüber in der Stadt ihrem Verdienste nachge- Zangen sind. Denn die Ausgaben für Lebensbedürfnisse, Wohnungen rc. sind für solche Leute in der Stadt kaum zu .erschwingen, zudem verläßt nicht jeder gern feinen Heimatort, roo er sich auch schließlich anbauen unb sein eigenes Heim gründen kann. Auf die drei letzten Absätze deS gegnerischen Artikels möchte ich nicht weiter eiugehen, sind sie doch zum Teil hm- ställig, zum Teil liegt deren Widerlegung in der Zukunft, und Labe ich doch in meinem Artikel schon das Nötige über die weitere Linienführung von Ettingshausen aus erwähnt. Wenn eine Haltestelle ein paar hundert Meter auch von diesem ober jenem Platze zu liegen kommt, so ist dies doch vorläufig belanglos, was hauptsächlkch für die Braunkohlen- Ugec von Münster gelten möge. Mord, Zivil-Ingenieur, e Ferner ging unS auS Laubach folgende Zuschrift zu Der Verkäster D. fn Du. ist mit seiner Behauptung im Rech »daß die Gemeinden Wetier^eld und Laubach nach den im Vai fahre gefaßten Beschlüssen nicht mittun werden"; binzumsehe wäre, wenn der Vlan des Herrn Mord, „moalichst viele Crte dc Bahn zuzusühreu', in Aud^ührlmg kommen sollte. Es handelt su hier roie für Gießen darum: 1. eine Verbindung in kürzere Zeit als dermalen herzuslellen, 2. damit eine Verbilligun b e 5 Fahrpreises zu erreichen. Die Möglichkeit der Lösim dieser Frage bedarf der Beantwortung. Sie kann nur dann i bejahendem Sinne geneben werden, wenn man keine Z'ckzacklin vorschlägt und die Crte Cvvcnrod, Burkhardsfelden. Hatteuro! Harbach, Queckboru, die ja auch der Linie Gießeu-Fiilda zu nal liegen, außer Betracht läßt unb das Projekt von Al bach bim den Wald direkt nach Ettingshausen, 9)1 ü n ft e r, Wetter ’ e I b auSfuHrt. Tann konnte die Balmlime auf 24 Mm., das sm 10 Sim. weniger als Laubach-Huugen-Giefeen, die 34 Km. betrag reduziert werden. Wenn dann auch einige Crte weniger in de Verkehr hereingezogen werden, so werden bei der Ausführung viel Tausende gespart unb Wejlerseld-Loubach werben bem Projekt anbers gegcmiberslehen, wenn sie hören, daß man 4. Klasse z 50 Psg., 3. Klaste zu 1 Ms. (ober 75 Psg.) nach dem neuen Dar eine einfache Karte nach Gießen lösen kann und dieses in etwa eine stunde erreicht. Wie sehr das Publikum mit dem Fahrpreise rechne mag daraus Hervorgchen, daß, seitdem bie 5RücftSkontrolle berge stellt bat, die unter Umständen recht praktisch sein .ann. C5 Lingt ohne Wissen und ?,uhm deS Automobille,terS em anderes h;Af nuf, xesp. die Laterne bekommt eine andere Farbe, wenn über eine gewisse Schnelligkeit binauS gefahren wird. D'ewr Automobil'chnelligkeitSmesser toürbc seine Berechtigung haben, wenn man überhaupt eine Schnelligkeit fefhehen wurde für das Platte Lan-d und eine Schnelligkeit für die Stabte; aber ich erwab'ie mich wieder: so vorteilhaU mir d.eie Ersinbung zu sein scheint o bietet sie keine genügende Garantie, weck eben tae «"bne^^ei so sehr verschieden beurteilt werden must, je nach der Be ckaffen- beit der Straße und der OertlichkeU Es nt auch beb,cnf.cn' ^ mirb mif dem °ortbe Dörfer gibt, wo die Gefabr ebenso graf; fft wie^in Stadien. Hier muhte durch Einführung de? Haftvfl'cht- gefete? das Nötige veranlagt werden, und wenn daS geicksehen würde" hoffe ich. daß die Sache sich bestem w,rd. und daß. wir nickt mehr Gelegenheit haben werden, von solckx-n entsehlicksen UngluckSfällen zu hören und sie hier zur Sprache 31t bringen «^ch bitte den Herrn Staatssekretär, dahin wirken zu wollen, das; nun bald etwas Gründliches, etwas Ausreichendes geschieht. (Lebhafter Beifall.) , Staatssekretär Dr. Graf v. Posadowsky: Ich teile die Gefühle des Vorredners über die Mißstände im Aiitomobilwesen vollständig. Namentlich im Berliner Strahenver- tebr stnd diese Miststände kaum mehr erträglich. (Sehr nmug., Wenn man siebt, wie schlüpfrig und glatt der Asphalt ist und w,e die elektrischen Babnen ans ibnen in ganz kurzen ßroif eben raumen verkehren da ergibt eS sich geradezu als unmöglich, zwischen den Wagen durch,nkommen. Die Berliner Strasten sind geradezu Rangierbabnböfe geworden, s Lebhafte Zustimmung) Iw bin fest überzeugt, auf keinem Bahnhöfe würde man auf diese Weife em Veberschreiten der Strecke geftntten und nun kommen zu den ekb tuschen Babnen noch der ganze Antomobilverkebr, die Droschken, die Fahrräder. die kleinen Wagen mit Tretmotoren, deren keuchende überhitze Führer mich immer an die Menschen in den Tretmühlen des alten Griechenland und Rom erinnern. Nun kommt hinzu, dast durch die elektrischen Wagen da? Gesichtsfeld der Straste meist vollkommen verdeckt wird. Wenn nun zwischen zwei solchen Wagen ein Automobil oder ein Radfahrer hindurch fährt, so, entsteht für jeden Pastanten eine ungeheure Gefahr und dabei ist die Ausübung bc§ Fahrens unaemein rücksichtslos. (Sehr richtig.) Dast wegen der Fustaänger jemals ein langsamere« Tempo eingeschlaaen wird, das kommt nicht vor. Im allerschnellsten Tempo sausen d,e Leute dabin. DaS kann nur beseitigt werden durch eine aufmerksame und strenge Erekutive. Die Beamten sollen nicht nur ihre Stunden ab- steben, sondern wirklich observieren und gegen Nebergriffe einschreiten. Der Vorredner bat auf England eremplifiziert. Ich bin diesen Sommer in England gewesen und habe dort auch Automobil gefahren. In England besteht eine time limit. wonach 46—47 5km. in der Stunde gefahren werden dürfen. Auf dem Automobil, das ich benutzte, war eine Uhr angebracht, worauf man genau die Schnelligkeit beobgchten kann, mit der gefahren wird.. Der Fahrer batte vielfach die Neigung, die Feitgrenze zu überschreiten. erhob Einspruch dagegen, aber ich kann es mir al? eigentümliche pspchologische Wirkung auf den Menschen erklären, dast sie schneller fahren wollen, weil fie jeden Blick für die Schnelligkeit und für die Gefahr verlieren. Wie gesagt, ich erhob damals gegen da? lieber- schreiten der Schnelligkeit Einspruch. Wir wurden aber trotz der Uhr von einer ganzen Menae von Automobilen überholt. Im englischen Parlament ist die Automobilfrage auch sehr eingehend er- ZMerf worden imd man wollte dort für geschlossene Ortschaften eine Eck'nelligkeitsgrenze einführen, aber e? ist nicht zu verkennen, dast auch diese Marimalgrenze ihre Gefahren mit sich bringt, weil dann jeder versuchen wird, sie unter allen Umständen auszunusten. kFu- stimmung.) In unseren Poliieivorschriften ist zumeist die Bestimmung enthalten, dast in geschlostenen Ortschaften daS Automobil nicht schneller fahren soll, als ein Pferd trabt. Aber wie will man daS kontrollieren? ES ist noch keine Uhr erfunden, auf deren Gang der Automobilist keinen Einflust auSüben kann. Erft wenn wir die haben, wird der Polizist in jedem Augenblick die Fahrgeschwindigkeit festzustellen in der Lage sein. Aber natürlich muß für Abhilfe gesorgt werden, denn die Strasten sind von allen Steuerzahlern gebaut und nickst dazu da dast einzelne Leute, die den Wert ihrer Feit zu hoch einsckätzen (Sehr gut!), dadurch ihre Mitbürger gefährden. An mir hat es nicht gelegen, dgst bi? jetzt noch keine Abhilfe geschaffen ist. denn e? bedurfte sehr eingehender Untersuchungen, ehe man Grundsätze feststellen konnte, die für ganz Deutschland gelten sollen. Es war dazu auch die Einholung febr eingehender Berichte von allen Landräten, Regierungs« und Ober- Präsidenten erforderlich. Ich kann lohnen aber die Versicherung geben, dast der BundeSrat sich in den nächsten 14 Tagen endgültig über b i e polizeilichen Verordnungen schlüssig machen wird. sBeifall.) Tie Zeitungsberichte über die Unfälle stimmen nicht immer mit den Tatsachen überein. Immerhin habe ich eS an Versuchen, zu einer Statistik über die Unfälle zu gelangen, nicht fehlen lasten, und ich habe dabei mich auf den sog. Sonntagsautomobilismus besondere Rücksicht genommen. Es gibt nämlich viele Leute, die sich lediglich am Sonntag ein Automobil mieten, dann aber darauf zufahren, Haste-was- lannfte, und dabei manchmal vielleicht sogar in einem nicht ann; dispositionSfähigen Zustande sind. (Sehr richtig!) Daß sich diesen Leuten gegenüber kaum noch ein Bauer getraut, seine Kinder vor die Tür treten zu lasten oder fein Vieh über die Landstraße zu treiben, liegt auf der Hand. Jedenfalls müsten wir zu einer genauen Statistik zu gelangen suchen; es wird darin, der Bestand, an Kraftfahrzeugen festgestellt werden müsten, es wird differenziert werden müsten nach der Art, ob es sich um Lurusautomobile oder um solche für berufliche Zwecke handelt. eS wird die Motorkraft zu klassifizieren sein usw. Wenn wir diese Statistik nur einmal für ein Jahr haben, dann werden wir schon damit im Besitze sehr wertvoller Grundlagen sein. Was nun die zivilrechtliche Haftung für Schäden durch den Autvmobilismiid anlangt, so kam ich zuerst auf den Gedanken, es könnte eine ZwangSgenostenschaft begründet werden. Ich bin aber von dieser Idee wieder abgekommen, weil ihr erhebliche juristische und praktische Bedenken entgegenitehen. Wenn nämlich die Auto- rnobilbesiher nur haftbar für die Beiträge an die Genostenschaft sind, bann werden sie vielleicht, gedeckt durch die finanzielle Kraft der ganzen Genossenschaft, noch rücksichtsloser fahren als bisher. (Sehr richtig!) Und oeshalb ist es doch notwendig, daß den einzelnen Automobilbesitzer eine scharte zivilrechtliche Haftung trifft. (Lebhafte Zustimmung.) Das hierauf bezügliche G e s e tz ist im Reichsamt des Innern ausgearbeitet worden und liegt jetzt dem Bundesrat vor. (Beifall.) Freilich darf man sich aber bet gesetzgeberischen Maßnahmen auch nicht von persönlicher Erregtheit leiten lasten, denn Der Ersatz der animalischen Kraft durch die mechanische ist für den ganzen Geschäftsverkehr so wichtig und die Automobilindustrie demnach so bedeutsam, daß die vollste Ruhe und Sachlichkeit bei der Behandlung dieser Fragen geboten ist. (Zustimmung.) Nun noch ein Wort über den Vogelschutz. Die Grundsätze der internationalen Vogelschutzkonvention sind bereits in einer Reihe von Ländern ratifiziert worden, und auch bei uns ist baS Reicks- aefefc, das unser Vogelsckmtzgesctz von 1888 mit den Grundsätzen jener KoM'ention von 1902 in Einklang bringen soll, schon ausge- arbeitet, und es liegt die Möglichkeit vor, daß wir es noch in dieser Session dem Reistage zugehen lasten. (Beifall.) Abg. Mogalla von Bie-erstein skons.) nimmt die ostpreußischen Gutsbesitzer gegen den Abg. v. Gerla.ch in Schutz. Uebrigens: wenn man immer von den Hunger löhnen in der Landwirtschaft spreche, so empfehle er einen Gang auf die Heim. arbeit-Ausstellung. Da könne man Hungerlöhne sehen, die aber nicht in der Landwirtschaft gezahlt werden. Abg. Roeren (Zentr.) verlangt gesetzliche Regelung de? Ausverkaufswesens; da feien doch wirklich keine weiteren Ermittelungen mehr notwendig. Des weiteren heischt auch er die Ausdehnung der Sonntagsruhe auf die Binnenschiffer. Abg. Frößdorf (Soz.): Ich gehöre zu denen, die den Wert der Arbeiterversicherung nicht unterschätzen. Nun ist der Wunsch ausgesprochen worden, daß auch die Heimarbeiter in die Krankenversicherung einbezogen werden sollen. Ich bin natürlich durchaus dafür. Aber es muß bann die Versicherung auf eine breitere Basis gestellt werden. Sonst werden die Beiträge zu hoch. Dringend notwendig ist ein Ausbau der Unfallversicherung; die Hauptsache ist die Unfallverhütung; die Unfallzahlen können aber erst sinken, wenn aus den Kreisen der Versicherten selber Kontrolleure gestellt werden. Also Arbeiterkontrolleure! Die Tätigkeit der Arbeitervertreter hat in der Invalidenversicherung segensreich gewirkt. Daher soll man auch den Einfluß der Arbeiter auf die Krankenversicherung nicht beklagen. Die Aerzte sind freilich damit sehr unzufrieden. „Indes, ihre. Forderungen sind in der Tat übertrieben. Ich bin für eine anständige Honorierung. Aber die Herren müsten doch,auch objektiv sein! Was würde man wohl sagen, wenn die Arbeiter solche Forderungen stellen, wie die Herren um Dr. Muadan?! Kollege Patzig bat von der Steigerung der Verwaltimaskosten bei den Krankenkasten gesprochen. Ja. angenehm sind sie nickst, aber sie entstehen mit Not- wendiakeit, sowie die Kaste den Kreis ihrer Aufgaben erweitert und Familienunterstützung einführt. Uebrigens sollte Herr Patzig doch auch auf die fast unbegreifliche Steigerung der Verwaltungßkosten in manchen Berufsgenostenschaften aufmerksam werden! Die Herren Mugdan usw. richten nur die heftigsten Angriffe gegen die Selbstverwaltung der Krankenkassen, und wenn eine „Reform" in diesem Sinne zustande kommt, so möchte ich sie eine Ler-Mitgdan nennen, die sich würdig anreibt der Ler-Heinze. (Sebr gut! bei den Sozialdemokraten.) Herr Mugdan klagt über den sozialdemokratischen Einfluß auf die Krankenkasten. Ich habe schon in den „Sozialistischen Monatsheften" ausgefübrt, daß die sozialdemokratische Partei vrinziviell keinen Einfluß auf die Krankenkasten ausübt oder ausüben will. In ben Krankenkasten herrscht gerade ein gutes und zunehmend immer bester werdendes Verhältnis zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Gerade das scheint ben Herren Mugdan irlw. unangenehm zu sein. Politisch stehen die Jnteresten der Arbeitaeber und Arbeitnehmer einander gegenüber. Aber in ben Krankenkasien kommen diese Differenzen nickst zum Ausdruck. Da herrscht daS beste Einvernehmen, und ich möchte die Mitwirkung der Arbeitgeber in den Kasten selber nicht misten. (Hort, hort!) £>er~ Dassermann hatte fein Recht, die Arbeitgeber in ben Krankenkasten verächtlich zu machen. Niemals bat die Sozialdemokratie einen Einffuß a'isgeübt auf die Krankenkasten. DaS kann nur jemand leugnen, der so im ParteifanatismuS besangen ist, w'e der Genoste Mugdan (große Heiterkeit), der Kollege Mugdan Das Großes von den ran Ten taffen geleistet ist, gibt selbst der Senatspräsident Bielefeld vom Reichsversickierungsamt zu. Wenn ich daS Facit ziehe au? den Debatten hier und im Abaeordnetenhaiise, dann muß ich fragen: WaS soll die ganze Geschichtet Die Arbeirerschutzgesetzaebnng können Sie verderben, aber unS treffen Sie nicht damit, uns können Sie keinen Schaden tun. Herr Mugdan aber ist wieder als Totengräber der freisinnigen Partei aufgetreten Wenn ich die Wahl hätte, so würde ich lieber Herrn von Kardorff als Herrn Mugdan wählen. (Heiterkeit und Beifall bei len Sozialdemokraten.) Abg. Frhr. Heyl zu Herrnsheim (natl.): Die Vorwürfe des Vorredners gegen den Dbg. Mugdan treffen nicht zu, eS ist durck>aus im Jntereste einer freisinnigen Politik, wenn man vorhandene Mißstände bekämpft. Der_ Vorredner hat bann auch meinen Kollegen Bassermann ganz unnötigerweise in die Debatte gezogen und ihm den Vorwurf gemacht, die Arbeitgeber in ben Krankenkasten durchweg als ungeeignet und minderwertig bezeichnet zu haben. Diese Behauptung ist ganz und gar ungerechtfertigt. Der Reichskanzler hat hier vor einiger Zeit gesagt: „Ich erkenne an, daß eS ben Sozialdemokraten gelungen ist, sich der Krankenkasten zu bemächtigen. Hierdurch hat sich ein Zustand hernuSgebi bet, der dringend der Remedur beberf! An diese Denßernna hat nun Herr Bassermann angeknüp't und getagt: „Weil die Sozialdemokraten die Majoritäten in den Krankenkassen haben, verzichien die tüchtigen und selbständigen Unternehmer darauf, in den Krankentasten mitzuardeiten." Darin liegt doch nicht daö, was der Vorredner gesagt hat. Herrn Abg. H11L erwidere ich: Wenn e? dem Prinzen Carotaih heute so vorzüglich gelungen ist, die Angriffe zu widerlegen, die Herr HnL gegen die ^iiilhütten gesck'lendert hat, so glaube ich versichern zu können, baß e5 meinem Kollegen Beumer noch getinnen wird, teine Angriffe gegen die Eisen- und Stahlindustrie im Westen als unzutreffend zurückzuweijen. Es ist nur zu bedauern, daß durch die Rebeordnmig man nicht in der Lage ist, solche Angriffe sofort zu widerlegen und daß sie eine Zeitlang unwidersprochen ins Land hinausgeben. (Sehr richtig I) Graf Posadowsky hat neulich über den Aufschwung der deutschen Industrie gesprochen, u er bat namentlich die Bedeutung des Arbeiterstandes für dicken Aufschwung heroorgehoben. Wir sind die letzten, die die Verdienste de? Arbeiterstandes nicht in vollem Maße anerkennen. Aber ich bedauere doch, daß Glaf Posadowsky einseitig nur die Arbeiter gerühmt hat und nicht anc'., des Generalstabs der Industrie gedacht hat, der aus unseren technischen Hochschulen und Universitäten hervorgeht. Namentlich in der chemischen Industrie war 's auffällig, denn der Aufschwung der chemischen Industrie beruht im '"esentlichen auf der Erfindung unserer Technik. Wie iDviiig die Sozialdemokratie auf das reine Jutereste bet Arbeiter bedacht ist, geht daraus hervor, daß ihr nichts daran liegt, ben Markt zu erhalten. Sie haben ja beantragt^ sämtliche landwirtschaftliche Zölle abznschasfen. und damit wäre der Jntandskon'um der von den industriellen Arbeitern geschaffenen Produkte ganz wesentlich eingeschränkt. Man hat der Hoffnung Ausdruck gegeben, baß aus der Sozialdemokratie e gesunde Arbeiterpartei noch hervorgehen würde. Keinesfalls i,at der Abg. Schrader recht, der da sagt, unsere Sozialdemokratie ist nur entstanden, weil die Dir! eiter zu schlecht behandelt tuorben sind. Ich sage keineswegs, daß die Ar eiter in allen Teilen unseres Landes so behandelt worden sind, tote sie es beanspruchen lönnen; aber toettn Sie die australischen Verhältnisse in Betracht ziehen, so werden Sie finden, daß die Anffastung de? Hc..n Schrader durch die Praxis im vollen Maße widerlegt wird. Dort haben wir bekanntlich eine sehr starke Arbeiterpartei, aber keine Sozialdemokratie. Die Betvegung in Austral en hat sich so zugespitzt, daß 1900 dort ein Streik an:brach, der bis hart an die Grenze deS Generalstreiks geführt und erst mit Hit,e deS Militärs beendet wurde. Erst nach dieser Katastrophe bildete sich eine Arbeiterpartei, die alle kollektivistischen Grundsätze ablehnte und sich ein, Programm gab, das etwa mit dem unserer Freisinnigen übereinftimmt. Ich fürchte, daß auch in Deutschland erst eine Katastrophe hereinbrechen muß, ehe die Arbeiter zu der Ueberzeiitzung gelangen, baß sie auf dem Weye der Sozial- bemolratte nicht zum Ziel kommen, sondern baß sie vieles von ihrem revolutionären Programm fallen lassen und sich den slaatSerhalt.nden Parteien aujchließen müssen, wenn sie wirklich ihren Interessen dienen wollen. (Sehr richtig!) Wie sehr man bei uns darauf auögeht, eine Katastrophe herveizufi'ihren, haben ja die letzten Wochen gezeigt. Trotz des Mißerfolg« der Sozialdemokratie hat der Staat doch allen Grund mit der größten Aufmerl,amkeit die Bewegung zu verfolpeu. Ich glaube nun Ihre Aufmerksamkeit noch für eine Frage in Anspruch nehmen zu dürfen, die meine Fraktion schon vor Jabren angeschnitten hat, die Heimarbeiterfrage. Wir haben 1896 eine entsprechende Interpellation gestellt, aber damit haben wir uns nickt begnügt, sondern 1898 und 1899 die Vorlage von G«cketzenttoürfen zur Regelung der Heimarbeiterfrage ^verlangt. Erst später sind die Sozialdemokraten mit ähnlichen Anträgen her> vorgetreten. 1897 haben wir beantragt, man möge doch in die Gewerbeordnung einen besonderen Abtatz über die Heimarbeiter nufnehmen und ein Neichsarbeilöamt einrichten, welches sich mit der Durchführung des Heinmrheiter>chutze«, beschäftigt, beim darüber bestand schon damals kein Zweifel, daß bei der großen Tätigkeit, welche das Reickisamt des Innern unter der vorzüglichen Leitung des Staatssekretär? entwickelt, eS vollständig unmöglich ist, diese Frage so zu lösen, wie sie gelöst werden muß. Dir öertangen eine Spezialinspektion für die Heimarbeit und " natürlich später auch eine Spezialinspeition zur Durchführung teS Kinderschutzgesetzes. Der Bundesrat hat ja b'c Vollmacht. baS zu tun, aber bie Gesetze stehen nur auf dem Papier, denn so sehr unsere Beamten auch bemüht sind, nur ihre Du, chfiihniiig zu achten, io sind sie bei aller Anerkennung ihrer bewundernswürd'aen Leistungen doch infolge ihrer Heber* anürengung nickt imstande, auch nur annähernd auf die Durcvsjihrnng der Gesetze zu achten. Wir bedauern namentl'ck im Interesse der Heimarbeit, daß noch keine Arbeitstammern errichtet sind. Wir haben uns aedackt, neben den Arbeilskammern für bie Industrie auch solche "'Ur die Heimarbeiter zu schaffen. Sckon heute betätigen sich viele Frauen in sozialen Stellungen, und es wär? sehr zu wünschen, wenn eine Anstalt geschaffen würde, die ihnen die nötige Vorbildung dazu gibt. d>e sie vor allem auch zur Ausübung der Fabrikinspektion heranbildet. Sehr erfreulich ist es, baß ber größte Teil unserer Tertilindnstne sckon ben zehnstnnbigeii Maximalarbeitstag für Frauen einge’ührt hat, unb t' meine, was in bieier Industrie möglich ist, sollte auch anderwärts möglich werben, bamit wir endlich zu einer allgemeinen Em'ühning des zelmstünbiaen Arbeitstages für Frauen gelangen. Jnbetreff ber H-imarbeit bürfen wir jetzt, nackbern schon '0 viel barüber gesprochen ist, baß zu tagen kaum noch etwas übrig bleibt, wohl auch enblich bie Vorlegung eines Gesetzes verlangen. Zum Sckluste nock eine Besckwerbe aus meiner Heimat. Die Detaillistenvereine beklagen sick hort über ben unlauteren Wettbewerb, der ihnen durch'bas Ausverkausswesen gewacht toitb. Ich möchte barauf Hinweisen, baß in beni Kanton St. Gallen seit 1897 ein Gesetz gegen ben Mißbrauch des Ausverlaufswefens behebt Nach biefern Gesetz bedarf es für die Vornahme jedes Ausverkaufs eines Patents, dessen Erlangung von ber Entrichtung e ner Tagesaebühr von 10—200 Fr., je nach bem Umfange des Gejchäfts, a 'hängig ist. Ueberbies wirb baS Patent nur an solche Geschah? erteilt, bie minbestens seit einem Jahre am Orte bestehen. Auf diese Art hat man im Kanton St. Gallen bas Aus- verkau'swesen vollkommen beseitigt, und vielleicht könnten auch wir uns bie dortigen Grundjätze in mancher Beziehung zum Muster nehmen. (Beifall.) Abg. v. Oldenburg (kons.): Heute ist der sechste Tag, an dem wir uns über das Gehalt beS Staatssekretärs unterhalten. Wenn das so weiter geht, werden unsere Verhandlungen ein trauriaes Ende nehmen. Wir^ haben zwei Sorten von Abgeordneten, die einen haben alle möglidien Vorteile davon, für die andern ist es eine enorme Opferlast. (Zuruf: Na, dann bleiben Sie doch draußen! Große Heiterkeit.) Nein, das tue ich nicht, wir sind hier und tun unsere Pflicht, das sind wir unfern Wählern schuldig, die noch so vernünftig toarem nicht sozialdemokratisch zu wählen. Wenn aber in solcher Weise die Zeit totgcscklagen wird, wie soll das denn werden. Im Winter sind viele von uns abkömmlich, im Frühling aber nicht, im Sommer erst recht nicht. Es wird hier schon so tote so so viele graue Theorie verhandelt, der Reichstag verliert immer mehr den Zusammenhang mit dem praktisch cm Leben. All das, toas hier gesagt ist, müsten wir beim Etat des Reichskanzlers noch mal hören. (Lärm bei den Soz.) Ter Abg. v. Gerlach kennt bie länblichen Verhältnisse nicht, es wird dort toeit mehr gezahlt, als er sagte. So ist bci.ung fine alte Frau gestorben (Große Heiterkeit), bie in ihrem Rock 500 Taler eingenäht hatte. Nun komme ick zu bem, toas ich eigentlich sagen toollte. (Große Heiterkeit.) Gras Posadowsky ist sicher ein fc()r arbeitsamer uno tüchtiger Herr. Aber er scheint doch auch wohl den Zusammenhang mit dem praktischen Leben verloren zu haben. Seine Aeußerung, daß die Armenverbände auf dem Lande zusammcngelegt und vergrößert werden sollten, hat auf dem Lande große Deimruhigung hervocgenifen. Dadurch werden die Verbände noch nicht leistungsfähiger. Bedauerlich ist das Wort, das neulich vom RegierunqStisch über die mangelnde Opferwilligkeit ber besitzenden Klassen gefallen ist. Solche Ausführungen des Grafen Posadowsky sind eigentlich dazu angetan, den Größenwahn der Sozialdemokraten noch zu steigern. (Lachen b. d. Soz.) Die bürgerliche Gesellschaft ist entschlosien, in der rücksichtslosesten Weise sich ihrer Haut zu wehren. (Ruf b. d. Soz.: Rhinozerosbaut. Heiterkeit.) Ein Artikel, wie er in der offiziösen Preste z. B. in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" nach Ihrem blutigen Sonntag da (Heiterkeit) erschienen ist, kann nicht oazu dienen, die Staatsautoritär aufrecht zu erhalten, er kann nur dazu dienen, irre zu machen die großen Kreise ber nickt revolutionären Massen. Ich habe in der „Norod. Allg. Zeitung" gelesen, e§ Ware nicht hock genug anzuerkennen die Disziplin, die die Sozialdemokraten in ihren Versammlung gehalten hätten. (Sehr richtig! b. d. Soz.) Wenn das noch anerkannt werden soll, daß Sie nicht Platz nehmen auf den Bajonetten, das ist ja großartig. (Heiterkeit.) Tas einzige Vernünftige, was in den Versammlungen gesagt ist, hat der Abg. Hoffmann gesagt. Er warnte die Masten dringend, hinauszugehen auf die Straße, da Patronen zu ihrem Empfange bereit seien und erklärterer sei ein grundsätzlicher Gegner von öffentlichen Empfängen. (Heiterkeit.) Aber daß man dafür noch danken soll, gewissermaßen offiziell danken soll, daß Sic Angst haben, hinaus# zugehen auf die Straße (Lachen b. d. Soz.), das begreife ick nicht. Tie bürgerliche Otasellsckmst in ihrer überwiegenden Majorität hat den Willen und die Kraft, sick diesen unüberlegten hetzerischen Angriffen, wie Sie sie für den 21. Januar geplant hatten, zu widersetzen und sie erwartet, daß die Regierungen bis in ihre höchsten Spitzen geschlosten sie führen, bann wird sie auch zum Erfolge kommen. (Beifall rechts, Lachen b. d. Soz.) Staatssekretär Graf Posadowsky ertotberi, im Reichsgesetz stehe nichts bauen, baß größere Armenver- bände gebildet werben könnten, wohl aber im preußi cheu AuSsiiyrungs- gesetz. lieber ben Wert einer Zusammenlegung bcnlcn viele facksiuncige Leute ganz anber-5 als Herr v. Oldenburg. Herrn v. Oldenburg hat meine Rede über die mangelnde Opferwilligkeit nickt gefallen. Aber aus tanservativen Kreisen sind mir gerade zu dieser Rebe viele znsiimmeube Aeußerungen angegangen. Im übrigen kann ich fjerrn von Oldenburg beruhigen, zwischen mir unb bem Reichskanzler besteht keinerlei Differenz, weder auf polnischem noch auf sozialem Gebiete. Sollie eine solche Differenz eüureten, so würde ich keine 24 Stunden läng r auf meinem Platze stehen. Dann hat Herr von Oldenburg mich verantwortlich gemacht für einen Artikel bet Nordb. Allg Ztg. Zu so etwas habe ich wirklich -eine Zeit, ich habe nie einen Artikel für btefe Z.itnng geschrieben, niemals hat zwischen meinem Amte unb ber „Nordbeutschen All- mcmen Zeituna" eine Serbin onng bestanden. Eine solche Rede, wie sie Herr von Oldenburg gehallen hat, kann rvohl ein unabhängiger Abgeorbneier hallen, aber ob jemals ein verantwortlicher Staats cfretär so reden und auch nur vier Wochen im Amte bleiben könnte, sei sehr zweifelhaft. (Lebhafte Zustimmung.) Hierauf vertagt sich das Haus auf Sonnabenb 1 Uhr. (Interpellation der SoziaIbemokraten betreffend Ungliicks- fälle auf der B 0 r n f f i a mid F 0 r t s e tz u n g der heutigen Beratung.) Schluß 6^ Uhr. LsiK-tz ®°tlQqe J”1 i„ 0 ,tcr'(i)UkP«’< Welche; .U " «nter her h \flrohen !&?>? 'ksehes. Ter6n1eaiQlintkS J Beamten aii* Jt?^n nut E'd.li- bei a^fcMnb, 1 'nioiae iherl?m,u" । n“t an.:äL tet W ®'t bebauen, « Ol|i big leine « nnmentb(b im 6'«*tiel. ™4 int *» mi« 1„,. • toit u ?c m,4 wen ?lrbnt4,jUf- aQ’ >*fE * ^tbtou§ meiner Heimat. Dir r!auiemVen un,QnlCTfn Wett. rlaurfifeeien qemmhl mub aioritat b-l ihrer bcberif^b -U" t>. I. e») grait,|tw^ e,mWK, |4.U dnvon. dost nrva g, -|jjf|nin^ r ° L>d.A »• TÄi*‘ '"ti S W* "ff 1-i* ** benH ? etwa® habt R j(W »&&&& arvaeltt * und i 8er FiShschs-Mrdknnikdi (Gießen. gm Mittwoch, dem 28. März 1906, vormittags, findet auf den städtischen Morktanlagen nächst der Rodbeimer Straße, Pierde- markt statt. Für Stallungen in der Nabe des Marktes ist ausreichend Sorge getragen: wegen derselben wolle man sich an Herrn Hoflohnkutscher Huhn vahier wenden. Mit dem Pserdemarkt ist eine Ausstossung vonMagtn,Geschirren,Stassuteustlicn, lan wittschaft ichen He äten etc. in dm hierfür vorgesehmen Hallm verbunden und werden hervorragmdr Leistungen durch D plome ausgezeichnet. Außerdem ist eine Prämiierung des besicn $frr!iciniikrifll5 vorgesehen, für tre'dje 1670 Mk. zur Verfügung stehen. Der PrämiiernngS. und AuSstellungSplan ist von Herrn Weinhändler August Schwan zu Gietzcn zu beziehen. Die PreiSverteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung um >2'/, Uhr. LmnibuSverbiudung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück. Bon 10 Uhr ab Konzert und Restauration auf dem Marktplatz. Am 29. März, nachmittag- 2 Uhr, findet in der Turnhalle der tztadlknabenschule eine Verlosung statt von Pferben, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen, Fahrrädern, Nähmaschinen, HauSbal'ungs- und GcbranchSgegenstönden. Ter Generalvertrieb der Lose, k 1 Mk., ist dem Herrn Richard Vttchackcr dahier übertragen. Gießen, den 20. Januar 1906. Die städtische Pserdemarkt-Kommission. Jean Kirch.B*T;' Bekanntmachung. Die Im Jahre 1906 hier gefundenen, beim Polizeiamt abge° lieferten und nicht abgeholten Gegenstände: Schirme, Stöcke, Peitschen, verschiedene Geld- und Silbersacheir, 1 Nickel-Lerrenichr, Portemonnaie- usw. werden Montag, den 12. Februar 1906, nachmittags 3 Nhr im Pfanvlokal, Seltersweg 11, öffentlich ment- bieienb gegen Barzahlung versteigert. (B8/, Gießen, bei, 2. Februar 1906. Tie Armen-Devutation der Stadt Gießen. ____________6 u ri tf) m n n n._____________________________ Holzverfteigernng im Gießener Stadtwald. Montag, den 12. Februar 1906, vormittags 9'/, Nhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Walds- hnt und Hecgstrauch versteigert: 4111 Stück Fichien-Derbstangen mit 138,71 Fm. 808 „ „ Reisslängen , 8,54 „ 10,5 Rm. üiesern-Scheitholz, 1870 Wellen Üiefern-Reifig, 1,3 „ Fichten« „ 1750 „ Fichten« „ 123,7 „ Kiefern-Nnüppelholz, 50 M Birken. „ 6,5 „ Fichten „ 38,7 Rm. Kiefern-Stockholz, 2 , Birken. „ 1^,5 N Fichten« „ 6 Rm. Kiefern-Stockholz, zerkleinert. Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Weg am Wald- emgaug Gießen, den 7. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Gursch mann.BT/? Holzsubmisfiorr. NachvcrzeichneteS Holz aus den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck soll auf dem Subnussions- wege vergeben werden: A. 26 Kiefernstämme von 24 bis 35 cm Durchmesser bis 10 m Länge — 11,75 fm, 136 Kiescrnstämme von 12 bis 23 cm Durchmesser bis 13 m Länge — 21,45 fm. B. 8 Fichtenstämme von über 30 cm Durchmeffer bis 22 m Länge --- 7,90 fm, 79 Fichtenstämme von 20 bis 29 cm Durchmesser bis 25 m Länge — 62,35 fm, 335 Fichtenstämme von 11 bis 19 cm Durchmesser bis 22 m Länge — 82,81 fm. Es können Angebote auf jede einzelne Abteilung sowie jedes Sortiment oder auch auf daS gesamte Holz geniacht werden. Das Kiefernholz lagert im Distrikt Altenberg, das Fichtenholz in den Distrikten Entenpfuhl, Tanne, Streitwald, Buchberg, Schwalbenwald und Birkenstrauch. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 14. Februar 1906, nachmittags 1 Nhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung im Beisein der etwa erschienenen Kaustiebhaber ftaltfinbcL Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1906 gestattet. Sonstige Auskunft erteilt Forstwart Wagner dahier. Großen-Buseck, den 6. Februar 1906. Grosth. Bürgermeisterei Großeu-Buseck. Schwalb. 858 198 Sonncustratze 6 Telephon 235 I V Mineralwasser. Bringe mein großes Lager in allen ersiklassigen Tafel- und medizmischen Mineralwässern in empfehlende Erinnerung. Besonders empfehle ich in frischester FüNuug Emser Kränchen, Fachinger, Salzschlirser, Brückcuaucr, Wernarzer, Wildunger Helene und Viktor, soioie alle Sorten Bitterwasser. Wiederverkäufen! hohen Rabatt Alle Sorten Speise-Kartoffeln. J. Weisel Durch Waggoubezug bin ich in der Lage, die billigsten Preise zu notieren, u. wird jed. Quantum freiHaus geliefert. lieber 40 verschiedene Sorten Wasser stets aut Lager. Stets großes Lager in natnrl. flüssiger KohlensVure- Limonade, Berliner Weißbier, Limido. Holzverfteigerungen B7, der Krass chen HSerförsterei ^5anKach. I. Montag, den 12. Febrvar, nach Zusammenkunft 10 Uhr am Altenhcnner Teich aus: 1. Kendclrain, Buche Nm.: 534,1 Scheiter (darunter 8,6 Rm. Werkscheit), 103 Prügel, 112 Stöcke, 137 Neiserprügel. Esche Rm.: 1,8 Scheiter 1,5 Mtr. lang. Ahorn Rm.: 1,5 Brügel 1,5 Mtr. lang. 1 Eichenabschnitt 5 Mtr. lang, 30 Elm Durchm., 0,35 Fm. 2. Vaumkircherwald la, 1b, Buchen Rm.: 8,5 Scheiter II. Kl., 18 Stöcke, 16 2 Neiserprügel. 3. PcterSwald la, lb, 3a, 3b Buche Nm.: 84 Scheiter II. Kl., 1,8 Prügel. 82,7 Stöcke, 112 Rciserprügel. Fichte Nm.: 12,4 Prügel 1,5 Mtr. lang, 2,2 Stöcke, 5 Zopsreiser m Schichten. 4. Nasscrwald 2. 3„ Buche Rm.: 96 Staminprügel, 60 Stammreiserprügel. Esche, Ahorn Rm.: 19 Prügel 1,5 Mtr. lang. Eiche Rm.: 4,5 Prügel 1,5 Mtr. lang, Kirschbaum Rm.: 3,4 Prügel 1,5 Mtr. lang, 2 Eschenabschnitte 20,3 Mtr. lang, 29 und 42 Etm. Durchm., 0,48 Ftn. 5. Schorrnberg- Abtrieb, Buche Rin.: 11,5 Scheiter II. Kl., 15,1 Stöcke, 19 Neiserprügel. Ahorn Rm.: 1,5 Prügel. Fichte Rm.: 6 Prügel, 15 Stöcke. 1 Eschenabschnitt 8 Mtr. lang, 21 Etm. Durchm., 0,28 Fm. 6. Leseholz und Kohlrciser flächenweise aus Kendelrain und Beumkircherwald. Das Holz No. 2—6 kommt unvorgcrcigt zum Ausgebot. II. Dienstag, den 13. Februar, nach Zusammenkunft 10 Uhr an der Mannwiese bei Solms-Flsdors, aus Flsdorfcr und Flensunger Hofwald: (Vi Std. von Station Mücke) Eiche: 118 Stämme 14/37 Durchm., 40,25 Fm. Bau- und Wagnerholz, 12 Derbstcmgen, 0,5 Fm. 2 Rm. Rundscheit, 20,2 Rm. Prügel, 12,2 Rm. Stöcke, 93 Rnr Astreiier. Buchen Rm.: 9 Stammprügel, 109 Stammretser, 60 Astreiser. Fichte: 16 Stämme 2,98 Fm., Derbstangen: 58 I, Kl. 5,79 Fm., 285 II. Kl. 19,4 Fm., 872 III. Kl. 30,46 Fm., Reisstangen 1270 mit 15,04 Fm., Nutzreisig (Bohnenstangen) 42 Rm. Lärchen: 2 Stämme 0,6 Fm. Kiefern Nm.: 34 Prügel (12 Rm. von 3 Mtr. Länge), 46 Astreiser. Tas Brennholz und Fichtennutzrelsig kommt uuvorgezeigt nach 12 Uhr am Feuer zum Ausgebot. V M Seifenpulver Holzverfteigerung. Dienstag, den 13. Februar und Donnerstag, den 15. Februar 1906 jedesmal von vormittags 9V2 Uhr art, sollen im Anneröder Gemeindewald versteigert werden: A. Bau- uud Werkholz. 147 Eichenstämme 15—42 Ztm. Durchmesser, 6—13 Mtr. Länge, 53,61 Fstm. hallend, 7 Eschenstämme bis 23 Ztm. Durchmesser 0,54 Fstm. haltend, 25 Kiefernstämme 24—38 Ztm. Durchmesser, 7—14 Mtr. Länge, 16,09 Fstm. haltend, 485 Fichtenstämme 13—42 Ztm. Durchmesser, 7—22 Mtr Länge, 161,38 Fstm. haltend, 19 Eschen-Derbstangen, 1,21 Fstm. haltend, 4 Eichen-Derbstangen, 0,29 „ „ 894 Fichten-Derbstangen, 60,72 „ „ 5 Aichten-Reisstangen, 0,13 „ „ B. Brennholz. Hainbuche, 2 Nm. Knüppel, Eichen 22,6 Rm. Scheit, 49 Rm. Knüppel, 1200 Wellen, 35 Rm. Stöcke, Kiefern 10 Rm. Scheit, 14 Rm. Knüppel, 200 Wellen, 5 Nm. Stöcke, Fichten 6 Nm. Scheit, 64 Rm. Knüppel, 3940 Wellen, 125 Rm. Stöcke. Bemerkt wird, daß daß Kiefernstammholz 11,51 Fftm. welches in Abt. 26 Hang neben dem Schindanger lagert, nicht vorgezeigt wird uni) dabei Schnittholz ist. Steigliebhaber wollen es sieb vorher einsehen, so auch 2,87 Fstm Fichtenstamm- und Stangenholz aus Abt. 22 und 23 wird nicht vorgezeiqt, das Bau- und Werkholz kommt am ersten Tag, das Brennholz am zweiten Tag zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Oppen- roder-Weg an der Pfingstweide. Aniterod, den 6. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. 870 Air-, Rutz- M Bttirkholz-VerAeigersiig der Fürstlich Solms-Braunfelssschen Oberförsterei Huugeu in dem Distrikt Thiergarten bei Hungen. Es sollen versteigert werden: Dienstag, den 13. Februar l. Fs., von vormittags 10 Uhr an 10 Eichen-Stämme 4—7 Mtr. lang, 36—52 Ztm Durchm. ----- 8,13 Fm. 1. und 2. Kl. 7 Buchen-Stamme 6—10 Mtr. lang, 37—52 Ztm. Durchm. ----- 7,54 Fm. 5 Fichten-Stämme = 1,14 Fm. 4 Linden-Stämme 4—8 Mtr. lang, 21—28 Ztm. Durchm. = 1,34 Fm. 2 Elsbeer-Stämme = 0,28 Fm. 602 Fichten-Derbsrcmgen ---- 29 Fm. zu Sparren und Leiterbäumen sehr geeignet 140 Rm. Fichten-Baum- und Bohnenstangen. 150 Nm. Buchen-Sebeitholz, 60 Rm. Buchen-Stockholz, 12 Rm Eichen-Stockholz, 140 Rm. Buchen-Prügelholz, 25 Rnr. Eichen-Prügelhol;, 310 Rm. Buchen-Reisig, 60 Rm. Eicheir-Ressig. Die Zusammenkunft ist am Hunaen-Langder Fußweg. H u ir g e n, den 7. Februar lst06. B8C Fürstliche Oberkorsterei. Holzverfteigerung. Mittwoch, den U. ds. Mts. soll im Alten-Bnsecker Gemeinde-Wald, Distrikt Kops, Pfingstkopf, Eichbusch und Struth folgendes Holz versteigert werden: 43 Eichen-Schnittholzstämme vair 30—53 Ztm. Durchm. — 35,54 Fstm, 102 Eichen-Stämme (Wagnerholz) — 14,12 , 1 Birken-Stamm — 0,27 w 67 Kiefern-Stamme _ — 21,20 , barunter 3 Schnittstämme — (3,63) , 51 Fichten-Stämme , — 17,45 , 80 Stück Eichen-Spalierposten, 2,20 Mtr. lang, 186 Stück Eichen-Derbstangen 96 „ Fichten- „ 433 „ Weißtannen- „ 34 „ Eschen-Reisstangen 500 „ Fichten- „ 80 „ Weißtannen. Zusammenknirft vormittags 9 Nhr im Distrikt Kop^ Alten-Buseck, den 8. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 911 Zci'BW m M-Mitti!. Die für die Errichtung einer Lehrcrwohnnng auf dem Schnlhanse zu Beltershain erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen eim Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. ' B •/, Tie Angebolsunterlagen liegen auf dem Bureau des Kreisstrastenmeifters Dkaringer in Grünberg (Hessen) zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlosfen und portofrei bis spätestens am Freitag, den IG. Februar lsd. Js., nachm. I1/? Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Beltershain einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veran-. schlagt: Erd- und Maurerarbetten zu 2750.— Mk. Steinmetzarbeiten V 357.49 * Zimmerarbeiten u 1871.20 n Dachdeckerarbeiten w 786.38 w Spenglerarbeiten ■ 161.50 w Schlosserarbeiten * 230.— w Schindlerarbeiten w 420.— •> Glaserarbeiten H 36225 w Schreinerarbeiten H 1539.70 n Weißbinderarbeiten V 1106.— ■ Tapezierarbeiten w 82.— w Eisenlieferuttg II 368.23 H Gießen, den 2. Februar 1906. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen: Diehm, Großh. Baurat. --—r Bersicbunq von Bauarbeiten. Folgende zum Umbau des früheren botanische» Fustitnts und Errichtung eines Tlnbaucs für da» landwirtfchastLrche Institut nötigen Arbeiten und Lieferungen für den inneren Ausbau werden hiermit unter Zugrmidlegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich cncsgeschrieben: Los I Gla'ferarbcit: ca. 32 qm Fenster aus Eichenholz. Los TI Weißbinderarbeit: ca. 210 qm äußerer Wandputz, 880 qm innerer Wand- und Deckenputz, 2300 qm Leim- und Oelfarbenanstrich etc. Los III Gchreinerarbeit: 12 Türen, 250 qm Riemen« fußboden, 150 lfdm. Fußsockel. Los IV Schlosser arbeit: 12 Türen anzuschlagen etc. Ferner werden unter den hierzu berechtigten Installateuren am Ort ausgeschrieben: Los V GaS- und Wasserleitung: 642 lfdm. Gasrohre 55 Decken- und Wandarme, 280 lfdm. Wasserleitungsrohre. Los VI Entwässerungsanlage innerhalb der Gebäude: 141 lfdm. Eisenrohre, 105 lfdm. Bleirohrh 26 Ausgußbecken etc. Los VII Entwässerungsanlage außerhalb der Gebäude: 250 cbm. Grund, 180 lfdm. glasierte Tonrohre in verschiedenen Dimensionen etc. Die Angebotsunterlagen können auf unserem Amte, Stephanstraße No. 18, eingesehen, Angebotsformulare und Bedingungen (keine Zeichnungen) dorther gegen Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht, bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Eröffnungstermin Samstag, de» 17. Februar l. Fs., vormittags 11 Uhr einzerreich en. Zuschlagsfrist 14 Tage. B•/> Gießen, 1. Februar 1906. Großh. Hochbauamt Gießen. _____________________Becker._____________________ MPMlk-n Gichu. / Montag, den 12. Februar er., im Neuen Saalbarp (Steins Garten): 23 III. Teil. LMjittßlke Pseisen ZiMtchißkn zu den [871 billigsten Preisen. Mit Gregiri & Solls Akademische Vortrage. Letzter: Montag, den 12. Februar, Abends 8 Uhr, in der grossen Aula der Universität. Vorführung von Antiker Poesie nnd Musik durch Studierende der Altertumswissenschaft unter gefälliger Mitwirkung anderer Sänger und des Auf die Bestbestände meines Lagers in gangbaren, modernen Möbeln, Teppiohen und Dekorationen gewähre ich Zuruckgesetzte ältere Muster gebe ich räumnngshalber zu jedem annehmbaren Preise ab. Zcntral'Einkaufsstclle Gictzcu Pferde zum Echlachten werden zu höchsten Preisen angelanft. Jederzeit sehr großer Bedarf. Als Beweis diene, daß in den gcmcüischafittchcn Kcßler'schcn Rotzschlachtercicu Anstatt findet am 24. April statt. Anmeldungen zu der Prüfung sind an den Unterzeichneten zu richten. Wetzlar, den 2. Februar 1906. Mm GeM beftdet sich vm 13. Fkömr all ganeniHe 31. Gebe btS dahin süHiliiche ShchVSlkii 15 D;e«t Wtzkl als seither ab, da ich wegen Platzmangel räumen muß. 6üi? Psrtie Simlroarcn $n jebem mehiMrcll Preise abstzeben. Franz Nenmeier 878 K n, G - K: kl G de® am D G U G « S e nie y U 0 Ä tz ^Gicßcii ßcfanfL Ztdkrzkit «Ottndn|d)a|ilid)cn chtercici! e$Ü6 xd O M S 2 u- e o 2 cV tt £ o 3 <2 « |5 = «* E ^O> US L« ij a E A C c •= 2 L ~ w . L =£> = .? - >Q 2 CtS '« «» Ä 2 2 - er.«?* o — -«äs st CD - O *d ä .= X et ■O c 2 e o ‘£ ex a *r <

9 ce 00 *” ti) - E c S E -7 O £3 e- «-O O ° c - E e , *5 izL L 2- e « SS «9 _r—. c a <3 a -= c Jj ü O » tp X. MsIDZ C C— s> E E z" "o c 5 E=$ a «n tjB .-, c; «v e- A & - O t, •r a o: o E O t = = 5 3 Z.E^ C E~- 3«-- o Ö -— •— 8P “ a & cd •€ E L ? ^2^ 2 E s c a e - 3 a e ö? Cv _ c £ A o u »cv .5 =® c ^ - E '- . c ■E *° 2 . = - . S e^Sä^s e -ZS D s-^r-c; 'S' c ts krS #— c. -- 2 «• Ei 2 *2* CO « £ E ’S E 2. c Et . s - CD C a 8 ZA 7-1 ?-» . c A Q> es « bv «r» o M ■c» JO a a. CJ K> *Jlß »Qitddiug £ E C G> U fO ° 2 u £♦5^ a •Q- s. s «• . E 5G "a x? Z G> KZ s to -•eg® ZÖW iy - ä - C C. E c NA 2(3 Q aE E E-E i o O C c r y a = 2*?: oje; x> = : - c = E E 07 _ | = : ö C Q *2 0T E- E •^ . - o e «l «p E .e o> C o S ü 5 5 a o c-f a r. . M <• - — e A 5» .5 2 E e 2«^- •DT — E 2 2 « • 2 V ET- C - "2 S —« <» DerLnijchtes. * Rosa, das Hausmüdcherr, hatte sich, so schreibt tdas „Bert. Tagebl.", in der kurzen Zeit ihres Dienstes Bereits das volle Vertrauen ihrer neuen H^^^-'schaft er- buorbcn, als eines Tages ein ^ctt erschien, sich nach dem ri- uen Mädchen erkundigte und die beste Auskunft erhielt. Wer beschreibt nun den Schreck der Hausfrau, als am anderen Tage zlvei Herren erscheinen und sofort dem Mädchen, das ihnen die Salontür geöffnet hatte, zurufen: , .Perücke runter!" Und was ercignei.e sich nun? D i e s ch ö n e blonde Rosa präsentierte sich als — Mann mit kurzen Haaren, der nach den Angaben der beiden Kriminalbeamten gesucht wurde und so manches auf dem 5kerbholze hat. Es war nicht das erste Debüt des verschlagenen Gauners, sich als Hausmädchen zu vermieten, oie Herrschaften zu bestehlen und dann plötzlich auf Nimmerwiedersehen zu ver- schwinden. Diesmal war der Coup nicht gelungen. * Nach dem Bericht des Stat. Amtes der Stadt München hat der Bierver brau ch in der bayrischen Hauptstadt 1896 bei 415 500 Einwohnern 1662 511 Hektoliter oder pro Kopf 401 Liter betragen, im Jahre 51904 dagegen bei 524 000 Einwohnern 1648 510 Hektoliter pder pro Kopf 315 Liter. In beiden Zahlen ist der enorme Bierverbrauch der Fremden mit enthalten, und es ist der Fremdenverkehr keineswegs rückwärts gegangen, sondern mehr als die Einwohnerzahl gestiegen. Der Bierverbrauch tst also sicher in München seit acht Jahren erheblich zurück- gegangen. * Kleine Tageschronik. In Berlin wird der Raubmörder Hennig noch immer vergeblich gesucht. Auch in der vergangenen Nacht erhielt die Äiimiiialpoligci aus Berlin und Vororten v«ele Mitteilmigen über jein vermeintliches Aujlauchen. 9'llle Spiircn wurden ueiiolgt, ober keine iührte zum Ziel. — In SJ lauen wurde der beim Straßenbau beschäi'llgte Bau-Unternehmer Li urschter durch srühzelllgeS Losgehen eines SprengschlißeS auf der Stelle gelötet. — Aus I o h a n n es b u rg meldet vom 8. Febr. Reitter: Ein schtveres Unglück hat sich heule auf der Mine South Liojc Deep zngetragen, indem durch schwere Regengüsse die Gnlben »nter Wasser gesetzt wurden, wobei 06 Eingeborene er- 1 ranken. — J,i Pietermaritzburg wurden nach Reuter ein L!ollzeiiiispektor und ein Soldat in einem Streit mit Eingeborenen getötet, welcher durch die Weigerung der Eingeborenen, die Koplsteuer zu bezahlen, entstanden war. Srsettbahn-Zcrtttng. — In einem neuen Erlaß des Verkehrs- rtn i n i ß e r § v. Budde an die Etienbahndireklionen ist iolgendes gunn Ausdruck gebracht: Nachdem die Höchstdauer der D i e n st s ch i ch t e n deS Zugbegleilungs- und LokomotiopersonalS vom 1. Lklober v. Js. ob von 16 auf lö Stunden herobgejetzl worden tst, wird bestimmt, bad auch die mehr als i ü n i z e h n- sl ü n d i g e n D i e n st s ch i ch l e n des gesamten übrigen Personals spätestens vom 1. April ds. Is. ab ausnahmslos zu be- iwitiflc» sind, und daß neue Dienstschichten von mehr als ILstündiger Datier nicht mehr eingellihrt ,verden dürfen. Lvrsett-LLochenbcricht von Baruch Strauß, Bankgeschäkt. Die M a r o k k o k o n f e r e n z ist in die Leute ivichtigste Phase ihrer Veratungen eingetrewn. Diese Tals.iche konnte man konstatieren aus der erl>öhren Nervosität und der damit Hand in Hand gehenden GeschästÄosigkeit an der Börse. Wenn auch die E'rundstimmung gut bicibi, i-o bröaeiteu doch die Kurse allmählich ab und das Geschäft veN'lachte zum Wochenschlich ganz, da die Unternehmung nun das Ende der Konferenz abwarten zu wollen scheint. Dazu kanten noch schwarzfeherifche Kvnferenzerörlerungen der italienischen Zeitungen, flauere Metallberichte aus Amerika und enorme Mineuexetutionen in London. — Banken behauptet, nur Tresd'iee Bonk zum Ende etwas gedrückt auf ihre Bezieh- lingen zur Goneral-Mining Grupve. Montan-und Hütten- werte fest, jedoch gegen den höchsten eovachrnugett der Station Gießen. Februar Wetter 1906 a _ E a. §5 i c ct P W NW WSW 4 Sero. Himmet 2 , 2 Bed. Hmunel 8.-9. Februar — + 1,9® C. 8.-9. , = - 2,2° C. 9. 2“ 9. 916 10. 7" 735,6 1,6 | 3,8 739.4 -0,2 4,4 741,8 -1,0 3,8 Höchste Temperatur am diiedrigüe , , Altbewährte Nahrung waßu&täUM für Kinder; Kranke.ßenesende. Verhütet u.beseitiqt - Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh. ZleilmI de? Lpily§rs. Verschiedene Publilanonen in der medizinischen Fachpresse über neues uub sicheres Heilverfahren gegen Epilepsie wurden ouef) dem Laien-Publikum bekannt und erregen allenthalben lebhafte Aufmerksamkeit. Verfasser dieser Aussätze und Entdecker der neuen Heilmethode ist der Spezialarzt Tr. Alexander B. Szabd in Budapest. Derselbe ist gerne bereit, denjenigen Patienten Aufklärung zu erteilen, die durch seine erprobte Heilmethode die volle Wieder- hernellling ihrer Gesundheit ei langen wollen.907 Sioaiüt..«- 4—ti Utir 488 Nur Hirsch-Apotheke offen. Anlagen n ,Kosmos6 |i k aalt die ganze Welt. । Fordern Sie Offerte I „KyffhäuÄer hülle, Artern“ 827 G-V.: A. Collin, Franklart a. M., Kaiserstr. bü I. .< ■ erzielt jede HauS rau Schutzmarke Lreuzsteru. deshalb sparsam verroendea. Mn« kaffe MA42L2I« Würze nur in Maqgl'S Origlnakfläschcheu nachsstve«. 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"Ei er 2.^3’ 3 <2. o ~ E-’ cp 2. cd 0 a or ” o -r. er CD d a e? o 2 = E 0 a a CT OrOr^ L 3 w 3 -2. •5'6)-=' ra • r® 3 = Mxs E 3 « c/> a ^.Z S" ff- 2 5' rS «?« • • 2 —*. <® CP E' SL^a W 2 1$U o « g a <$e r* a § 3 C S er ff E w 3 p •• JE o» a 2 Ö g L a 3" 2 S2 2 1 »-F V"3 q a ff< p er er •o W 2 yvff a 3 3 3 er «V D «V C4? 3 3 E 3 ifffl ä rt-5 5 »; na “"3 »-• o Q 3 er a ra o ■ «V QÜ o o 3 ~ 3 o 3^rt^s O'H «V-E- D<§ «v ff 'i± s ra D O Z2S «' S cs2- vSovc,» L-Z 5® ^3 n' 3 sa 2" t 3 r3 ” »3 CD ?- 1 r® 77 2 Öcd’® ra ? = CD CD Kiff r® 3 er = 5« 3 S «“ 3 CD r® 3»)3 D N ^p-2* 3 CD Sra v/ 3: q-Pw-s P' er 3 3 h — ZEN A= ^°2 <® E 3 ra >7» Z.±T* 2 3 E E 3 p- 3 -2,^ 3 a co —Q — 3 @»> 2 ra r> er" 3 E -tr D ° o ° «5)3 <533 E ff . Ä E- C» S&3 -j .- S- re R P ö» ero'ff 3 2 "q* ra p: 5" —,3 er er ■ Z *^“3 r®' re 3 2 2 2 a s r r r<- S 3 3 S 3 'S ? ^cS 3 . P « «V 5" D - " er ÄLtz'-A — CD S» — -CD 3 <$v 2-S'.^ -cg?^3 5a re D äÄ&gg« rt 3 H ro‘ 2." E 2 ""■ff er @ —r® r® E Ao E ra* 6«Ö S Z'(¥- a f® vq—re 3- <-s 3 E P»'S* 0,3- tz o o ö> “ 2.5 Ls, -s-s-S Z^-8 8^LJZL —*■ ■ cv 3 r® #—1 ra _. o. r^ 2. rv v2 <-f--cr —। r± 'S' q r® ra er x_ f-t 3 ff'S ^L8 8??-Lßs-?Z 3 vrt - 3 ff s er •a’ro f® cd — ff — ° n, er “23® 123 O ’ £ß $s> ff 3, E ff ~r -n ra •»- 3 tfu A H 3 5a 6)2 H--P:"Ä n? ers* «j 2, te @ r® -- r -=' o A " cd 2 q- E o Q 3 ff E E 2c q cS-3?^ " « p: 3 A ro 3 E >CD E , Cr Ph. C. Euler Machf Giessen. Q Die Versteigerung bestimmt. S10 -3 D 0-2 to genau nach 3 Q t2 SÄtYlAP»mlläEKlffSn Qualität, 1 Dtzd. 75 eJiaiaieiöKSliltsesl b Dgd. 3 Mk.. Gürtel 40 und C. Rohr & Co.. Bahnhofstrasse 44 60 Psg. RS‘V, 643 ft 3.« Rimrfreie Tapelea-hWe I IC.Knpsch Frankfurt a. M. v <2 und DekatnranslalL 485 Das billigste und beste ist wird garantiert durch die 203 Rein, mild, neutral. Preis 25 Pfg. 2.2 I? Kauft 9 Ä Carl Seibel, Frankfurterstr. L Steinhäuser, Neuenbäue H. Belloff II, Alicestrasse Jac. 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