taq m , l Uhr 2* öOCOO M k. 8000iO|tfoiti, Ä ä'nszahltr "ftcladjL ÄI'S Debole u.?K Konxe^ s^2ä«<™ lÄuttV&*rflarbt , ^orflfu7tenfa hoiie’s ••«»tag w 'Ntt fU^Whifif LöSLZr-s jfüiSüjhÄ,' g""«ne -Ällß! ?«RwHhl He?? Tte,n [J7~^2!vr^t_^tnuc«t >8. ®nifuXtin ^""d mit §7 tatm, ta i?. giiiiü, abca-S 8 llhr MWsIl n Heuer. Saalbao (Steins Vartku). Anträge aus Emladungckart« r Smiübrunfl von Wien iwc i ülsbülb an Öen iforfitjentw tien \VL ,'heimkarten fwb rchLch ®äüe ttut wx N‘iR (fcmlabw^tantn): ianbQvaknutüBe 4, IL, Ludwigslraße 26,111, ffrantzurler Str aßt 7, IN. G. F. F. Z Voniag, den 12. Febnm abends 81/, Ühr Wsts-LchmlniS bei Kamerad v»gt. Da» Kommando. SM „ v ciPiugo^' "US*« ä« Nr. 35 Zweites Blatt Samstag 10 Lruar 1900 Reöaklwn. ExpedNion u. Truderet ©rbuffhr XtL Ne. 5L lelegu*ilbu; ÄUi^eifla 4>u&au 150. Jahrgang ÄotahonSbnrd imb Verlag bet Brü bl llcdeie Unu>crfuäi6öcu(fereL 9L Lange, ©«eben. Urschetni S^kich mit Hufnnbme beS Sonmag«. Ute »Liestener LomNienblätter- werben dem ,Ancn Automobilunfug, dessen Schrecknisse er in den lebhaftesten Farben schilderte. Gras Posadowsky konnte ht Aussicht stellen, daß der Bundesrat innerl>alb 14 Tagen über entsprechende Holizciverordnungen sich schlüssig machen werde. Der Staatssekretär machte auf Grund seiner eigenen, in England gewonnenen Erfahrungen zuaunsten der Automobilisten das psychologische Moment gelteno, daß dem Fahrenden sehr bald das Urteilsvermögen schwinde für die Schnelligkeit der Fortbewegung und die damit verbundenen oder dadurch hervorgerufenen Gefahren. Im übrigen nahm Nraf Posadowsky keinen Anstand, die Gepflogenheiten der Llutomobilfexe auss schärfste zu kritisieren. Er sprach von Aoheit und ironisch von Leuten, die offenbar ihre Zeit zu hoch einschätzen, um auf ihre Mitmenschen Rücksicht nehmen zu können. Die Unsicherheit in den Straßen der Groß- ltädte bezeichnete er als kaum noch erträglich. Es ist des- yalb erfreulich, daß bereits ein Gesetzentwurf dem Bundesrat jorlicgt, der die Haftpflicht auf die Automobilfahrer ausdehnt, wie Graf Posadowsky mitteilte. Auch eine Statistik Über den Automobilverkehr soll veranstaltet werden. Ter Schluß der heutigen Sitzung brachte ein Intermezzo mit der Erklärung des Abg. Fräßdorf (Soz.), daß ihm Abg. v. Kardorff, der „Reaktionär", lieber fei als Abg. Tr. Mugdan, der Volksparteil er, ferner einen von sozialem Empfinden durchwehten Vortrag des Hess. Großindustriellen Frhrn. v. Hehl (ntl.), der sich der Heimarbeiter annahm, und eine verfrühte Zirkus Vusch--Rede des Agrariers ). Oldenburg lkons.), die gegen den Grafen Posadowsky gerichtet war und von diesem entsprechend beantwortet wurde. Der Freund der Agrarier ist der „Sozial--StaatS- ckretär" je länger um so weniger, aber er tröstet sich mit >cm Bewußtsein völliaer Uebereinstimmung mit dem Reichskanzler, die er heute klipp und klar im Reichstag konstatierte. I Larlarnentarlsche». Berlin, 9. Febr. Die Steuerkvmmission deS Reichstages hat heute die Beratung der Steuervorlage bei dem Gesetzentwurf wegen Änderung des Reichsstempel- gesetzes fortgesetzt und unter Abänderung der Regierungsvorlage einen Antrag Muller-Fulda gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, Freisinnigen und Polen angenommen, wonach Frachtbriefe im inländischen Eisenbahnverkehr bei einem .Frachtbetr^ge von nicht mehr als 25 Mk. mit 20 Pfg., bei höheren Beträgen mit 50 Pfg. besteuert werden sollen, wenn die Urkunde über die Ladung eines ganzen Eisenbahnwagens lautet. Der inländische Schiffsverkehr soll überhaupt steuerfrei bleiben. — Eine Besteuerung der Ansichtspo st karten wird vom Z^nttnrn beantragt. lürdie und Schule. ** Zur Frage der Verheiratung der Pfarr- amtskandidaten schreibt die „Tarmst. Ztg." offiziös: „Die „Franks. Zta." und die „Wormser VolkS-Ztg." haben in der letzten Zeit verschiedene Artikel gebrockt, die — mehr oder weniger gleichlautend — die VerwaltnnaSgrundsLtze angreifen, welche des Gvoßh. Oberkonsi"orium in Betreff b'r Vcrb'-'ratnng der Pfarramtß-K-ndidaten aufgestellt und in einem AuSschreiben vom 16. v. M. den Dekanaten und Pfarrämtern mitgeteilt hat. Das Oberkonsistorium wird s'ch dieserh^ilb in keine Zeitungs-Polemik einlafsen, stellt aber fest, daß nach der Geists. Dienstpragmatik § 32 und dem Geistlichen RuhestandSgesetz § 10 jeder Pfarramts-Kvndidat durch Beschluß des erweiterten Öberkonsisto- riumS (nicht des „DisziplinargerichtshofS"!) aus dienstlichen Gründen zu jeder Zeit en's der Kandidaten-Liste gestrichen werden kann und daß daS erweiterte Oberkonsistorium in seiner Sitzung vom 12. v. M. die grundsätzliche Zulassung eventueller Stteichung, wie in dem AuSschreiben anaedroht. gebilligt bat." Die russische Dumakomödie. TaS schweigende Rügland schickt sich an, ein Parlament zu schaffen. In wenigen Wochen sollen die Dahlen zur Reichsduma statlfinden, und als Termin des Zusammentritts dieser merkwürdigen Körpcrschast wird der Herbst genannt. Wie die Vorbereitungen zu der Wahl getroffen werden, ist interessant und zeugt für den guten Willen der russischen Machthaber, die augenblicklich wieder obenauf sind. Zunächst werden einmal sämtliche Tumakandi- daten, soweit sie nicht Kreaturen der Regierung sind, in Hast genommen. Man spart sich die Mühe, Gründe anzuführen. Wer als Kandidat ausgestellt wird und im Geruch steht, nicht nach der Regierungspfeife tanzen zu wollen, wird eingesteckt. WaS weiter mit ihm geschieht, weiß man nicht: wenn es gut geht, wird er nach den Wahlen der Freiheit, d. h. der russischen Freiheit wiedergegeben. Man geht aber noch weiter: den Bauern, die den Wert eines Parlaments noch nicht kennen, muß deutlich begreifbar gemacht werden, was für eine Wohltat ihnen erwiesen werden soll. Zu diesem Zweck läßt man sie strichweise zusammentrei ben, hält ihnen eine Rede, bezeichnet ihnen den Kandidaten, den sie zu wählen haben, und wenn ihnen das nicht zu behagen scheint, prägt man ihnen den Namen mit wohlgezählten Knutenhieben ins Gedächtnis. Aus russ. Quellen werden die gräßlichsten Geschichten über die Wahlarbeit der Negierung des Grafen Witte mitgeteilt. Es handelt sich also für die Regierung nicht um die Einlösung eines in bedrängter Zeit gegebenen Versprechens, sondern um eine Farce. Daß eine auf diese Weise gewählte Duma das geringste an den bestehenden Zuständen ändern könnte, wird kein Mensch annehmen. Im antiken Drama folgte auf die Tragödie das Satirspiel — werden sich nicht in Rußland die Tinge entgegengesetzt entwickeln und auf die Komödie wieder den tragischen Ernst folgen lassen? Nach einer heutigen offiziösen Meldung auS Petersburg ersuchte Witte die Gouverneure des europäischen Rußlands, telegr. entschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung der Anfertigung und Veröffentlichung der W a hl- listen zu ergreifen. Sobald dem Minister deS Innern Mitteilungen über die Veröffentlichung der Listen zügelten, ivirb der Zeitpunkt der Einberufung ber Gouvernements-^ Wahlversammlungen festgesetzt werden. Von diesem Zeitpunkt wird die Bestimmung des Wahltermins in den Städten und auf dem Lande abhängen. Sonst ist heute noch aus Rußland zu melden, daß in Pensa der Po liz eiche f Kvndaurow ermordet worden und in Kutais der Vezirkschef Veganoiv von einem Unbekannten tödlich verwundet ist. Nach einer Meldung auS Konstantinopel hat die Pforte Nachrichten vom türkischen Konsul in Tiflis erhalten, daß die Armenier in den kaukasischen Provinzen 27 mohammedanische Dörfer niedergebrannt haben. Andere 7 Dörfer wurden von Armeniern belagert. Zahlreiche Mobammedaner starben den Hungertod. Ferner ist zu melden, daß eins der angesehensten Petersburger Blätter, die „Nowoje Wremja", wieder einmal in einem Leitartikel gegen daSTeutsch-, tum hetzt, daS „für alle Mißgeschicke Ruß^ lands in den letzten zwei Jahren verantwortlich sei!!? — Ter Dichter Gorki erlitt in den letzten Tagen heftige Nervenanfälle mit Blutanswurf. Die Aerzte konstatieren eine Verschlimmerung seines LungenleidenS. Aus Sraüt und Land. Gießen, 10 Februar 1908. ** Eine Sitzung d eS Provinzial - Ausschusses der Provinz Oberhessen findet am Mittwoch, 14. d. M., vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung stattr 1. Gesuch des JohS. Metzger X. zu Gambach um Erlaubnis zur Errichtung eines Schlachthauses. 2. Klage deS OrtS- armenocrbanbeS Rödgen, Kreis Friedberg, gegen den OrtS-> armenücvbanb Wisselsheim wegen Unterstützung der Wilh. Stötzer Ehefrau von Rödgen. 3. Enteignung von Gelände zur Anlage eines Trottoirs am Mainzer Kuhweg in Alsfeld. • * Lehrerpersonalien. Uebcrtragen wurden dem Schullehrer Gg. Hering zu GrieSheim eine Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Gräsenhausen; dem Schullehrer Friede. Boller zu Gräsenhausen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Griesheim, den Sehiillehrern Hch. Breidenbach zu 9lublo9 und Karl Merkel zu Hüttenthal, sowie dem SchulamlSaspiranten Karl Wämser auS Heuchelheim, Kreis Gießen, Lehrerstellen au der evang. Schule zu Vilbel.' • • Erledigt sind: die Lehrerstelle an der evang. Schule zu Hütt en selb, Geineinbe Lampertheim, und eine Lehrer» nmenslelle an der ka'h. Schule zu Bingen. • * Prozeß Köhler. In Sachen der BeleidigungS-i klage des Staatsanwalts Neuß u. Gen. gegen den zweiten LandlagSpraübenten K ö hle r-LangSborf hat Jiistizrat Bren- tano-Osienbach, der RechtSbeistand Köhlers, Revision beim Reichsgericht angemeldet. Termin steht am 17. Mar b. I. an. Tie RevisionSschrift umfaßt 29 Seiten. Bekanntlich ist Köhler zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worben. '• Die Vorführung altgriechischer Musik und Poesie am Montag, den 12. dS. MtS., abends, mit der dankenswerten öffentlichen Hauptprobe am Sonntag, den 11. b. M., vormittags 11 Uhr, begrüßen wir auch deshalb mit besonderem Jnteresie, weil Studierende der AltertumS- ivissenschaft selbst auftreten und so zeigen werden, baß sie die antike Schönheit in sich ausgenommen haben und fähig finb^ sie durch ihren Vortrag wieder lebendig und künstlerisch wirksam zu machen. Wir messen dem umso höheren Wert bei, old wir meinen, daß die künftigen Lehrer an unseren hohen Schulen dlilch solche Bestrebungen ganz besonders sich zn einem wirklich bildenden und eindringenden Unterricht befähigen und zu einer ästhetischen Wirkung weit über die Kreise des Gymnasiums hinaus. TaS uns vorliegende, von der Brühlschen Universitätsdruckerei künstlerisch ausgestattete Programm ist durch die in knappster und anspruchsloser architektonisch, sondern auch künst-! ben soll. Bi:ehholz, jenen seinsimngen Weimarer Meister, ber heiroiflm mit 40 Jahren aus bem Lebep schieb, als er nicht einmal mehr um bis gerinne Summe von sünfpg Mark Seine Werke losschlagen konnte. AuS jener Ausstellung, die Seinen Namen plötzlich zu Ehreu brachte und dielen Künstler nut einem Male neben die größten Meister deutscher Kunst Setzte, wurde vor allem ein Bild bewunderl, der Frühling in EhringSdorS. — Helt 1 der Meister der Farbe, die ihren dritten Jahroaug eröffnen, bringt eine köstliche Nachbildung diefes buitipen Frühlinasbilbes in Karben. Hier hat man den ganzen Buclcholz vor ?luqcn, jenen Meister, der So lyriScb zu maleu verstand, dessen Palcite droas von den Sanften Klängen emer Harie hat. Co exzevlionell steht diefes Bild im Rahmen der geleimten deutschen Kunstgeschichte da, daß man Selbst unter den .veuNgeu kaum Emen zu nennen wüßte, der in gleichem Maße biclcn tiefen poetischen Zauber mit einem rein malerischen Empfinden von solcher Feinheit zu verbinden wußte. Wenn man dies .Früblmg" als ein Totenopfer bezeichnen möchte, das dem dlndeuken des beklagenswerten Meisters dargebracht wird, so erfcheiut panS von Bartels' karbenSattes Bild mit in der seurigen Glut der untergehendeu Sonne rot gebadeten Kelsenriffen im Meer, da- Kap LaudSend ui Cornwall darstellend, wie ein Gedicht aus Lebensbejahung und ein Gebet an die Natur, dem der gevrie eue deutsche Künstler hier ein tief empfundenes Sonett darbringt. Al- dritter deutscher Künstler tritt m biefem Helle Georg B u ch n e r nut einem verklärten, jugendlich remen Mädcheubilduis aiü, das auch koloristisch an alle 'DZeifter erinnert. Ter Spanier Fols Benllinre y Gil gehört beute neben Zuloaga mit zu den marfnnteften Vertretern dieSer jungen lypiSchen Kunst, die Seit For° tnnyS frühem Tode So viel Krall, io viel MeisterScha'l an den Tag gelegt bat. Benstmres ^Stierkämpfer zeigt in treßlicber Eharakle- risierung und mit einem cnüAemen Gefühl für das Mouieutoiie der Bewegung und der Szene eine jener Typen, deren Leben ein fortgesetztes Spiel mit dem Tode ist. Endlich bringt das Hell noch r,vei köstliche Blätter des Italieners Paolo 9)1 i di e 111 und des Ungarn Sz i n y e i - M e r Se, die beide durch ihre malerischen Feinheiten fesseln. Michetiis Badeszene sticht ins Gebiet des Genre und Hal einen Zug echte» Humors; Szinyei-Dierses Picknick möchte man seinem Inhalte nach einen Watteau des 20. Jahrhunderts nennen; seinen höheren künstlerischen Werl erhäU eS durch bie Schauspielhaus, das nicht nur < leriseb Berlin zur Zierde gtreicben . Meister der Farbe. Europäische Kunst der Gegenwart. 3. Iahrg. Heft 1. Jährlich 12 Hefte 24 Mk. Verlag von E. A. Seemann, Leipzig. Tie oorjäbvine Ausstellung deutscher Land- Schaller in Berlin hat einen Meister zu Ehren gebracht, an dem die Nachwelt sühnen muß, waS die SDhtmelt versäumte, Karl lruninislischen Reize. Die achlseitige Terlbeilage bringt eine Reihe sehr interessanter Menzelbriefe und akiueller Notizen ans dem Kiuistlebeu. So eröffnet die« erste Hell äußerst vielversprechend den 3. Jahrgang dieses künstlerischen Unternehmens, dem man auch für die Zukimkt den besten Erfolg wünsche» mag, dr, gerade dies« Piiblikaiion dazu ausersehe» ist, i» weile» Kreisen Sin» sür Schönheit und Freude an der Kunst zu wecken. — Kunst auf demLande. Ei» Wegweiser für die Pflege des Schönen und des Heimatsinnes im veulfchen Dorfe, unter Mitwirkung verschiedener Gelehrter und Künstler hcrausgegeben von Heinrich Sohnrey, Geschäftsführer des Deutschen Vereins für ländliche WohkfshrtS- und Hcimatpflege, mit 10 farbigen Beilagen und 174 Textabbildungen. Leipzig, Delhzgen u. Klafing. — Der Zweck bi<*fe5 Buches ist bie Er ha ltung und Förderung ländlicher Eigenart im Bauwesen, im HauA- gerät, im Schmuck nnb in der Tracht unserer Bevölkerung, in gesunder, naturgemäßer Entwicklung unseres Volkslebeus und organischer Weiterbildung unseres BolkStnms zur Volkskunst. Auf dem Gsldgrund der Eigenart unseres DolkcS will Sohnrey eS zu den idealen Güter» emporfuhren, bie unser Leben schmücken. Es wird uns zu diesem Zwecke in anschaulicher, unterhaltender, durch gute Abbildungen fbnrunter auch aus ber Herborn er Gegend) illustrierter Darstellung zuerst von Rob. Mielke daS Dorf selbst in seiner mannigsachen geschichtlichen Entwicklung geschildert, dann die Dorfkirche mit bem ländlichen Kirchenbau. überhaupt und die E-emeindebautcn, darunter das Pfarrhaus, die Schule rnb des Gemeindeamtsh-.-.u-. Daran reiht sich, reich illustriert (ein sränkisches Gehöft im benachbarten Fronhausen u. a. aus Hessen befindet sich unter ben Abbilbungen) die Beschreibung von HarS und Wohnung in alter Zeit in ben verschiedenen deutschen, auch intien inneröstreichis.-hen Landen von Dir. Tr. Peter Jessen in SBerltn und eine Fülle von Bettachtungen über daS Bauen auf dem Lande von Oberbaurat Schmidt in Dresden, den Gerten, den bäuerlichen HauSfleiß (darunter Abbildungen v-on Gebrauchsgegenständen aus ber 53 etter au), Tracht unb Schmuck mit Abbi'dvngen aus der Gegenb von Wetzlar, Biedenkopf usw.) sowie uber^d a S B i 1 b , das im Bauernhause heimisch ist. „So schlecht unb unklwsderisch bi ess Bilder auch vielfach sind, so geben sie doch eine sichere Klarheit über bas, was künstlerisch am leichteren bei b:m Landman» Eingang findet." — ES ist ein dankenswertes Unternehmen von Heinrich Sohnrey, das wir hier freudig begrüßen. Möchte das schöne Werk nicht bloß der Wohlwhrtsoflege überhaupt, sondern ber HeimaLkunst insbesondere durch zahlreiche Verbreitung bienenj Aleiues Feuilleton. R. B. Darmstadt, 9. Febr. Der hiesige Richard Dagner-Verein hatte für den gestrigen Mend ben bekannten Pariser Beethoven-Spieler Eduard Ri Sl er zu einem Ävnzcrt bei pflichtet unb bereitete bamit dem musilliebenden Publikum einen seltenen Genuß. Risler spielte die Sonaten op. 10 Nr. 3 in D-dur, op. 31 Nr. 3 in ES-dur, op. 90 in E-nrosl und op. 111 in E-moN. Die Wiedergabe der Werke zeichnete sich vor ollem durch die Wucht der Auffasfung aus, ohne daß cs aber Herr Risler an einzelnen Stellen an ber nötigen Feinheit fehlen liefe. Das Publikum füllte den großen Saal der Tumgemeinde bis auf ben letzten Platz unb gab seiner Bewunderung sür den Spieler den lebhaftesten Ausdruck. kfc.) Frankfurt a. M., 9. Febr. Wie der Direktor de§ Stadtarchivs Dr. Jung gestern abend im SSercin für G schickte und AltertunEuide mitteiltc, ist es dem Direktorialossistenten deS hiesigen städtischen Museums gelungen, bei den Ausgrabungen am „Steinernen £»anfe" die Fundamente einer groß angelegten römischen Heizanlage bloß-ulegen. Damit dürfte ber Beweis erbracht fein, daß Frankfurt zur Römerzeit nicht nur ein Eastellum, sondern eine völlig auS- gebaute Niederlasinng römischer Ansiedler darstettte. _ — Unter ben neuen großen Berliner Theater- ‘planen wird jener der Errichtung des „Nene» Schauspielhauses' im Westen ber Reichs Hauptstadt am ehesten feine Verwirklichung finden, da bereits mit dem 5Zou begonnen nrrb unb dieser im Herbst dieses Jahres fertige»eflcllt sein wird. Bon dem gewaltigen Unternehmen und feinen fesselnden Einzelheiten erzählt uns in interess ntter Weise Hermann Knauer, Chef der Dau- und Drchitektcnfirma Boswau u. Knaner, welche jenes Theater erbaut, in seiner Broschüre: „Das neue Schauspielhaus und der neue Konzcrtsaal am Nollendorfplah in Berlin" (Berlin, L. Oehmigke's Verlag). Zunächst von dem früheren Berlin imterfraltenb plaudernd und dann auf die rasche Entwicklung der Residenz übergehend, schildert der Verf sser daS erstaunliche Emporwachscn der westlichen Stadtteile, öinen monumentalen Schmuck jenes Berlin WW wird des Neue Schauspielhaus mit 1200 Plätzen sowie ber mit ihm verbundene Neue K'onzertsaal, der 1600 Besuchern Raum bietet, bilden, ferner wird's nicht an einem oii^umsassenden Restaurant, großen und kleinen Fesisälen usw. fehlest^ I» seiner Schrift nun gibt uns K'nauer anziehende Einblicke in das Getriebe einer fo umfassenden und bedeutsamen Unternehmung, die Mülionen erforbert unb tausenden fleißiger Hände lohnende R Verlobte Moderne Möbel • i .T1' ZIFFER EEKCGtP »fvrsoits Oh £ i.s. tei/fcc/ies bestätigen. ss7t r (Eine unendliche Sorgfalt verwendet die Sektkellerei Knpferberg, Ulainz, auf die Behandlung der Weine und ihre Verwendung für die Marke „Kupferberg Gold". Darauf beruht es, daß diese Sektmarke in Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit so hervorragend ist und von anderen Marken nicht übertroffen wird. Lin versuch wird das jederzeit >L Hi Fürstlich , .Freitag, W Lokale der $ verlangen von der Darmstädter Möbelfabrik, Hollieferant, Heidelbergerstr. 129, Preisliste mit Abbildungen. 300 Zimmer in ollen Preislagen ausgestellt und stets lieserfertig. Bedeutendstes Einrichtnngshans Mitteldeutschlands. b1*/. ß. Distrikie e bK't. Eichen Aculscher ^anLw rlschastsrat. IV. S e r I i rt, 9. Febr. Nach dem! gestrigen „großen Tage" waren die heutigen Verhandlungen in der Hauptsache wieder agrarischen Spezialfragen gewidmet. Man verhandelte über den Wassergehalt des deutschen Getreides, über das Impfen mit Rotlaufkulturcn, womit sich in der vorigen Wackre auch daS Landesökonomiekollegium beschäftigt hatte, sowie über die Entwicklung der Dreisberichtstelle dcS Deutschen Landwirtschastsrats. ES ist das eine Organisation zur Feststellung und Veröffentlichung der Getrttdepreise an den wichtigsten Marktplätzen. Tie genckinschte Bewilligung einer Reichsunter- stützung für diese Stelle lehnt daS Rcichsamt des Innern bisher ab. Schließlich stand noch die Frage der Zusammenlegung der Arbeitcrversicherungen zur Debatte; man besck'lost aber, eine e-u"-'f^nd^e St-'ssuu^nabme zu vertagen. Geldsumme bewilligt. Die Telephonleitung soll nach Lich führen. -j- Ortenberg, 9. Febr. Die vor kurzem erfolgte Inbetriebnahme der neu errichteten Drahtseilbahn, aulage der hiesigen Abteilung der Ohintalbasaltwerke, G. m. b. £). zu Marburg läßt erkennen, daß die Leitung dcS Ortenberger Unternehmens boburd) ein Transportmittel geschaffen hat, welches die Ausbeutung der reichen Basalt- lager in der rationellsten Weise sichert. Man muß eS den leckenden Persönlichkeiten dieses Unternehmens laffen, daß sie es verstanden haben, die Steinetransportfrage mit vielem Geschick zu lösen. Die Anlage gewährt einen imposanten, gefälligen Anblick und ist unter Verwertung aller Erfahrungen der Neuzeit aus das Modernste ausgerüstet. Wer Gelegenheit hatte, dem Probebetriebe beiziiwohnen und zu sehen, wie die in gefälliger Form gebauten Lustbahnwagen überrasche, id leicht dahinfuhren und die praktischen alstomatischen Ein- und AuSrückvorrichtungen überall in Aktion traten, muß den Eindruck gewonnen haben, daß die Ohmtal-Basaltwerke, Abll. Ortenberg, in ihrem neuen Werk eine muster- giltige Anlage besitzen. Die Drahtseilbahn wurde von einer Firma auS Eaffel konstruiert und installiert. ? Haiger, 9. Febr. Ein mächtiger Felsblock, der von fachmännischer Seite auf mindestens 20 000 Kubikmeter geschätzt wird, hat sich in dem verhängnisvollen Einschnitt bei Würgendorf losgelöst und droht auf das Geleise zu stürzen. Schon seit vergangener Nacht wird ununterbrochen gearbeitet, um den Fels aufzuhalten und so weit wie möglich abzutragcn. Regierungßrat von Nitgen war in der letzten Nacht an Ort und Stelle und ließ die Geleise sofort verlegen, was mit Hilfe der Streckenarbeiter der benachbarten Bahnmeistereien im Laufe des heutigen TagcS bereits geschehen ist. Wiesbaden, 9. Febr. Der Magistrat unterbreitete heute den Stadtverordneten einen Antrag, die von Seiten der Bürgerschaft gestifteten 21 500 Mark zur Errichtung einer städtischen Säuglings milch an stakt aus Anlaß der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares anzu- nehmen und auS Gemeindemitteln weitere 50 000 Mark zu den gleichen Zwecken zu stiften. ?" *a .tiW c Cie W beliebt" 51 Siebe"- m Nner-- u in 9{0, U« AB Ä Sonne sollen im hi strauch, Esp 71 Eichen stämmi 28 Achten 125 Achten 126 rm Bu 124 , 32 , Ati 2750 Wellen 1350 , 65 rm Bul £er Slii/ Gidjivicicn. Großen- Efe® Gießener Strafkammer. )( Gießen!, 9. Fcbrucrr. Der Fuhr'knecht PH. 91. W. aus Rhein hol terode stahl einem bei i(ynt zu N i e d e r - F lv r st a d t wohnenden Arbeiter einen Geldbetrag von GO Mark, nachdem er mit einem gekrümmten Draht Zimmer- und Schranktüre geöffnet hatte. Es wurden ihm mit Rücksicht auf die bisherige Straffosigkeit mildernde Umstände zugebilligt, doch wirkte straferschwerend, daß er einen armen Arbeiter um sein sauer verdientes Geld gebracht hat. Das Urteil lautete auf 6 Monate Gefängnis, woraus 3 Wochen der erlittenen Untersuchungshaft angercchnet werden. — Der HauSbursche eines Gastwirts zu Butzbach A. H. aus Friedrichsberg benutzte die Abwesenheit eines mit ihm befreundeten Knechtes, um ihm seinen Koffer vufzubrcchen. Er fand darin ein Portemonnaie mit 130 Mark Inhalt, mit dem er schleunigst hierher fuhr. Am Bahnhof traf er mit einem ihm unbekannten Soldaten zusammen, den er einlud, mit ihm per Waaen, für den er 15 Mark bezahlte, nach verschiedenen Wirtschaften mit Damenbcdienung zu fahren. Das Geld war in einigen Stunden in Gesellschaft lüderlicher Frauenzimmer verpraßt. Am nämlichen Abend noch erfolgte seine Festnahme durch die hiesige Polizei, wobei er sich eines falschen Namens bediente. Die Staatsanwaltschaft hielt den Angeklagten für daS ZuchtbauS reif: doch das Gericht glaubte ihn eher der menschlichen Gcsellsckwft erhalten zu können, ^vcnn es davon absieht. Eine empfindliche Strafe sollte ihn jedoch treffen, die mit 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis bemessen nntibe. Für die an den Tag gelegte ehrlose Gesinnung, erfolgte das Absprechen der bürgerlichen Ehrenrechte aiff 5 Jahre. Wegen der falschen NamenSanoabe erhielt er eine Haftstrafe von 14 Tagen, die durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt zn erachten ist. — Wegen Sittlichkeits- Verbrechens begangen an zwei schulpflichtigen Kindern zu Kaichen, wurde der Dienstknecht P. B. von Heegheim zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt, worauf drei Wocknn der Untersuchungshaft angerechnet werden. Die Verbrechen hat er im Hause und an den Kindern eines mit ihm befreundeten Ar- beitSgenossen verübt. Strafmildernd wirkte, daß den Kindern ein moralischer Schaden nicht erwachsen ist und der Angeklagte ein ziemlich beschränkter Mensch zu sein scheint. — Der Spengler K. G. wurde zu Schlitz bettelnd betroffen, waS ihm eine Haftstrafe von 6 Wochen eintrug, nach deren Verbüßung er der Landespolizeibehörde zwecks Ueberführung in das Arbeitshaus überwiesen werden sollte, da er schon häufig wegen 5orm grgtbrne gmant Shtfn?inmfl flbrr bte rnjrfnfn Nummern, ihrr Zeit und Scrtunfl oberem- belehrend. Für »jnine Geiönqe, die in griechischer Sprache vorgciragen werden, sind deutsche Ueberselzunge» beigefügt. Wir heben heran- d>e düstern Verse bcS Euripides, deren Origmcckumfik von eigen« artiger und tiefster Wirkung ist: Klagen tönen, Klagen um dich, unseelger Orestes. 2Iu4 deiner Mutier Blut stieg aus dir, Muttermorder, Rachegeist, Malmkiim. glicht hat Bestand Sterblicher Gluck. Ilmsiürzt es der Dämon, Wie er den Lahn fivpt zerriffenen eegeR zu 2odcsnoth in des Aceeres gierig leckende Wellen. Die weiteren Vorträge deS GerichtS- chemikerS Dr. Popp für Gerichts- und Polizeibeo mte finden Donnerstag den 15. und Donnerstag den 22. Februar statt. - Prof. Heck. Wie wir gestern mitteilten, hat S. K. H. der Großherzog dem Direktor des Zoolog. Gartens in Berlin, Dr. Ludwig Heck, den Charakter als Professor ver- liehen. Heck ist 1860 zu Darmstadt als Sohn des Ober- lehrerS Georg Heck geboren und studierte in Straßburg, Gießen, Berlin und Leipzig. Nach der Promotion wurde Heck, noch nicht 26 Jahre alt, Direktor deS Zoologischen Gartens in Köln a. Nh. Zwei Jahre später übernahm er bie Leitung des Berliner Zoologischen GartenS. •* Promenadekonzert findet morgen vormittag 12 Nhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Krönungsmarsch von Meyerbeer; 2. Luna-Walzcr von Lincke; 3. Fantasie auS .Mignon" von Thomas; 4. Armee- Marsch 206 von Trankler. ♦♦ Aus dem Bureau des Stadttheaters. Um weiteren Kreisen Sudermanns neues Werk .Stein unter Steinen', das jüngst im Theaterocrein einen außer- ordentlichen Erfolg hatte, zugänglich zu machen, hat die Direktion für nächsten Montag eine einmalige Auf- führung der intereffanten Novität angesetzt. Die Vorstellung findet außer Abonnement statt, doch gelten Block- Billets und Gutscheine. Auch in Marburg hatte das Wert jüngst mit Herrn Goll als Biegler einen großen Erfolg. ** Der Maskenball be5 Fechtverba n des Gießen- La h r findet am Sonntag, 11. Februar, im Cais Leib statt. Die Ausstellung der sehr schonen und praktischen Preise und Ehrenpreise erfolgt gegenwärtig nn Schausenster deS Herrn Robert S ch i ch, Kirchenplatz v. Außerdem werden dem närrischen Publikum noch sehr große Neuheiten, Gruppen ic., u. a. eine Parterre-Akrobaten- ainb komische Jntermez^o-Vorstelhmg geboten. Ter Einlrulspreis ift billig, und btc Bestlcher können, wenn sie Glück haben, für eine Mark eine goldene Herremlhr und für 50 Pfg. eine goldene Damen- uhr gewinnen. ** Preis st eigerung der Uhren. Die Preissteiger- tmgen, die sich in den letzten Jahren auf den verschiedensten nnrt- ischastlichen Gebieten bemerkbar gemacht haben, zeigen ihre Wirkungen numnchr auch in der Uhrenfabrikation. Die Verteuerung der Rolnnaterialien hat die schweizerischen Fabrikanten von Taschenuhren zu Gründungen von Vereinigungen gebracht, die sich bie Ausgabe stellen, die in den letzten Jahren sehr herabgegangenen Uhrenpreiie rvieder zu heben, da sie sonst mit Verlust arbeiten mußten, Achnliche Vercinbarungen sind von den denlschcn Groß- uhren-Fabrikanten zu berichten. Auch die Preise der Uhrgläser. Uhrkapseln, Gläser und anderer Zubehörteile sind gestiegen. Diese Erscheinungen haben die deutschen Uhrmacher bereits zu entsprechen- heu Preiserhöhungen gezwwigen. — Ein Gemütsmensch. Bei der Prüfung der Fortbildungsschule eines LandstädlchenS kam folgende heitere jEpisode vor: Der Schulinspektor stellte als schriftliche Ausgabe daS Mederschreiben einer Annonce, welche die Empfehlung eines Geschäfts enthalten sollte. Jeder Schüler solle das iGeschäst berücksichtigen, in dem er tätig sei. Da meldete sich rin Schüler mit dem Bemerken, er könne die Annonce nicht aufsetzen, denn sein Geschäft könne er doch nicht enipfehlen. Gefragt, wo er beschäftigt sei, antwortete er: ,Beim Gerichtsvollzieher.^ z. Dutenhofen, 10. Febr. Hier zeigt sich eben eine große Bautätigkeit und bald werden die freien Plätze an der Bahn neue Häuser tragen. Eine Baukommission bat bereits an dieser Stelle einen guten Anfang gemacht. Erklärlicherweise ist im bete. Baugelände der Wert der Plätze um ein bedeutendes gestiegen. Die eingelegte Güterausladestelle mag der Hauptgrund hierzu fein. A Garbenteich, 9. Febr. Wie wohl bekannt sein Dürfte, bestehen schon seit längerer Zeit in vielen Kreisen unseres Großherzogtums sog. Saminelwasenmeistereien. Im Kreise Gießen ist ebenfalls eine derartige Einrichtung geplant, wozu unser Ort in Aussicht genommen ist. Die Sache wird demnächst dem Kreistag mit einem Kostenvoranschlag von ca. 100 000 Mk. zur Genehmigung vorgelegt werden und das Projekt wird wahrscheinlich bereits in diesem Frühjahre zur Ausschreibung kommen. Auch an dem Bau «der Straße nach Lich gehen die Arbeiten rüstig weiter. Ettingshausen, 9. Febr. Einem längst gefühlten Bedürfnis wollen die Einwohner der Orte Münster, Ober-, Nie der-Bessin gen und Ettingshausen abhelfen, die seither noch als einzige Orte der Umgegend ohne Telephonverbindung waren. Um dies zu erreichen, haben sie sich ;an die Oberpostdirektion Darmstadt gewandt und eine größere Tijirilk H unb top: unb Dich MW. $nd SumiMt Eiche»- 12 n Buche»: 2 rtt S'9- Lislnli; ""ec. Hamb fommt iin • Siltrifltn * 23 Länge, 121 Mens Änge, löDMlen- 613 Wten- 71 rm Äw 127 , Bu W Weüen 250 1150 , 20 rm Vr 19 , N Lie Zusai IRvögi Ja '7 Bettelns bestraft ist. Er focht das Urteil an und bat, ihn mir dem Arbeitshaus zu verschonen. Da die Voraussetzungen zur Ueberweifiing vorliegen,^ verwarf das Gericht die Berufung mit der Maßgabe, daß die Haftstrafe durch die seither erlittene Jlnter* suchungshaft als verbüßt anzusehen sei, damit seine Ueberführung in doS Arbeitshaus alsbald erfolgen kann. — Der Frau des Weißbinders Ph. S. Vvn Ober-Dorfelden gingen drei Strafbefehle zu, weil sie ihre Gänse auf fremdem Eigentum weiden ließ. Sie erhob Widerspruch, da nach ihrer Angabe die Gänse dem mit ihr in Gütertrennung lebenden Mann gehören, doch soll dieser, als die Gänse gepfändet werden sollten, behauptet haben, sie gehörten seiner Frau. Ohne Rücksicht hierauf verwarf das Feldgericht Vilbel den Einspruch, da nach dent Feldstrafgesetz nicht der Eigentümer, sondern derjenige, der daS Hüten unterläßt, strafbar ist. In diesem Fall konnte nur die Angeklagte in Frage kommen, da ihr Mann beständig auswärts arbeitet. Sie focht dieses ErkcTrntnis an und versuchte in erster Linie nachzuweisen, daß die Gänse überhaupt nichts auf fremdem Eigentum waren: in zwetter Linie sollte der früher von , ihv angegebene Grund zur Freisprechung führen. Nach umfangreicher Beweisaufnahme bestätigte die Strafkammer das F e l d - gerichts urteil mit der Maßgabe, daß, da ein.Schadcnt nicht nachgewiesen ist, von Schadensersatz abzusehen sei. Zur Bestrafung genügt aber, daß die Gänse fremdes Eigentum betreten haben, einerlei ob Schaden entstanden ist oder nickst. — Der Gemeindeschäfer H. P. von Utphe wurde von einem Pachter betroffen, als er mit seiner Herde auf einer abgeernteten Wiese war. Es ging ihm ein Strafbefehl in Höhe von 10 Mark zu und die Gemeinde wurde für haftbar erklärt. Der Angezeigte und der Gemeindevertreter erhoben Widerspi.-uch, der von dem "'eldgericht abgewiesen wurde. Sie fochten das Urteil an und behaupteten, der Schäfer habe das Recht, die Herde über die betreffende Wiese nach der Tränke zu treiben. Die Beweisaufnahme ergab aber, daß die Schafe nicht bloß über die Wiese getrieben worden sind, sondern daß sie tatsächlich geweidet haben, weshalb ohrre Rücksicht darauf, ob ein Recht besteht oder nicht, die Berufnna vcrwor-sen wurde. Gerichtssncrl. Der SimpHzissimu» vor dem Reichsgericht. Leipzig, 8. Febr. Wegen Beleidigung des Schöffengerichts Dresden ist am 26. Juni v. I. vom Landgerichte Stuttgart der Redakteur des Simplizissimus, Linnekogel, verarrteilt worden. Das Schöffengericht Dresden hatte seinerzeit den russischen Fürsten Kotschubev wegen Körperveacketzung zu 1000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Don einer Freiheitsstrafe wurde abgesehen, weil der Fürst durch die „sck>amlosen Darstellungen deS Simplittssimus ausS äußerste erregt" Nwrden sei. Im Simplizissimus wurde jentd Urteil besprochen und es hieß in dem Artikel u a.: „Ahnen diese Richter, daß es auch ein Nationalbewußtsein der Deutschen gibt? und dürsten diese Richter ein Blatt der Schamlosigkeit bezichtigen?" In der nächsten Nummer wurden unter der Ueberschritt „Sächsische Schamlosigkeiten" einige Bilder gebracht, dazu bei einem Bilde der Tept: „Wenn nut die Reimen im sächsischen Landtage Sitz unb Stimme haben, das alles kann das sächsische Schamgefühl nickst verletzen." Die Revision des Angeklagten wurde lieute vom Reichsgerichte als unbegründet verworfen. — Durch ein zweites Urteil desselben Gerichtes von demselben Tage wurde derselbe Angeklagte wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 200 Mark verurteilt, während Ludwig Thoma eine Strafe von sechs Wochen Gefängnis erhielt. Es handelte sich in dieser Sache um das Lizenziatengedicht Thomas, das seinerzeit nach dem 16. allgemeinen Kvngreß der Sittlichkeitsvereine in Köln im Simplizissimus erschien und die Entrüstung der Anhänger der Sittlichkeilsbewegung hervorrief. Die Revision der Angeklagten bezeichnete den Strafantrag als ungiltig. Der Reichsanwalt beantragte; die Verwerfung der Revision. Das Urteil wird am 22. d. M. verlündet werden. G l o g a u, 9. Febr. Der fitoifer Hal den Maior a. D. Zimmermann, Der wegen Unregelmäßigkeiten b e i w Kompagnieschießen zu 6Monoten Festung verurteilt worden war, begnadigt, nachdem der Offizier drei Monate in Weick'sel77ttlnde abaebüßt hatte. lUöitfntlidrKfbfrliM brr (Ttibrsfällf in isrr Sfabt ftirßrn 4. Woche. Born 21. bis 27. Januar 1906. Einwohnerzahl: angenommen zu 29 600 linkt. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitszisser: 24,06 nach Abzug von 4 Ortsfremden: 17,62%/-. Kinder (Summe 14 '4) 7(3) 2 5(1) A n m.: Die tu Klammern geletzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aul von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke fonunen. Frankenhausen i&^Ttmauser. Elektro- nnd Masclilnen-Ingcnleure, Werkmcteter Modern elnce ti’h'etpe Tziboratoriuni. WER6ERÖ GOLD ^ZtUGNlS kupfee Es starben an‘ Zusammen: Erwachsene: im vom Lebensschwäche 2 1. Lebens,ahr: — 2 2.-15. Iah, Diphtherie 1 — — 1 Tuberkulose 2 2 —- — Sephis HD — — 1(1) frer^ehfer 1 — — 1 Schlagfluß 2 2 —— — Krebs 2 (2) 2(2) —— — Zuckern,hr 1 (1) 1(1) —— — Gehirnentzündung 1 — 1 unbef. Ursache 1 —— —— 1 Mit1® 1"l> b«i x. 4 ihrer «»jät iMäitä ?finn 6eßfiSe n>it die ,°n und iS Q."Mrt8 ga©g£ hrgFrf !^tz orüy,-ti[n S*? L" Ä in Diese $Nt)ru6 ber^hn^V Men das Urfrff6 n km Recht, hi? & c!ed an urb r°.treiben. Ae^> bit L-SrZ aal. L? ""^«erlcht. ZLZ7NS -El<^gel, verurteilt i?cr- E' mnerzeit dm mffiFrfim SB r Ä'R M“"”™ ß ‘ irorbeit fei Simbli- * und °ö hieß in L '. h.Qp ,c§ auch cm Rational- » bunten diese Richter ein ....^5 dn nächsten Runmcr lnche Schamlosigkeiten" einige % dn Text: „Wenn nut öib und stimme haben, bcg yl nicht verletzen." Tie Revi- vm Reichsgerichte als unbe» em zweites Urteil des- je wurde derselbe Angeklagte sase von 200 Mark verurteilt, -träfe von sechd Wochen Hein dieser Cache um das Li- 3 seinerzeit nach dem 16. all- ereine in stöln im Simplizisii- der Anhänger der Sittlich- iion der Angesie.gten bezeichnete Ter Reicl)sanwalt beantragte 3 Urteil wird am 22. d. M iser hot dm Major a. D. tgtlmHighiltn bell noltn i^e. it# vernrtck nt her DMer öct< 'Ste 27. Icmnar 1906. )500 (itifL 1600'Diann M«) ter: 24,66 tmben: 17,62 Kinder *"Le:W:2.-i"3» 2 - 2 8(2) l(D ----"T" MiT dKk ®öbel er Möbelfabri^o^,^i ste,z lielertert'g. N d3. —r^^-****' tpäne 1 rf Wf< haß U‘ W . Geschmack ordentlichen Professors der Physik an der Land Universität, im fast vollendeten 9. Lebensjahre sanft entschlafen. nach Im Namen der Hinterbliebenen Georg Buff, kgl. preuss. Regierung«- und Baurat. Meta BulF, Helene Stade, geb. Buff, l>r. med. Budoif Buff, Thekla Buff, geb. Molenaar, Marianne Buff, geb. Beisert, I>. Bernhard Stade, Geh. Kirchenrat und Professor, Emma Buff, geb. Wittenhaus. Giessen, Dessau, Köln, Krefeld, den 10. Februar 1906. Die Beerdigung findet Dienstag, den 13. Februar, nachmittags 3 ühr von der Leichenhalle des alten Friedhofs aus statt. Heute nacht 4 Uhr ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter Frau Johai b M geborene Moldenhauer Witwe des Geheimen Finanzrates Dr. Heinrich Buff, weiland 4 • 'Z’ D "V. M M 1 1 M A >W: > M 'W M M F I K MW i . MX, Vekanntmachnnq. In der Zeit vom 3. bis 10. Februar 1906 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 alter Fuhrmanndrock, 1 Geldstück, 1 schwär, zer Herrenhut (innen gezeichnet L. Pfeiffer). 1 Spiritusbrenner und 1 Dainengürtel; verloren: 1 goldener Ring (gez. E. 8.), 1 Portemonnaie mit zwei 10-Markilücken Inhalt), 1 Stock mit weifiem Elsenbemgnff mit Monogramm, 1 braun» ledernes Portemonnaie mit 24 Mk. Inhalt, 1 goldene Tamenuhr (Wert 40 Alk.) und eine b-Diarkrolle, bestehend quS 5-Prennigstucken, mit der Firma TnbnS u. Sundheim. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 10. Februar 1906. Grosiy. 'J? ivninit Gießen. __________ I. V.: Roth. Holzversteigeruttg. Mittwoch den 14. d. MlS, von vornt. 9l/2 Uhr an, kommt im Nodgener Gemeindewald in verschiedenen Ti strikten folgendes Holz zur Versteigerung: 23 Eichcir-Stämme von 13—32 cm Durchm., 6—10 m Länge, 7,21 im haltend, 121 Fichlenstämme von 12—34 cm Turchm., 7—16 m Länge, 36,51 km haltend, 160 Fichteir-Tcrbstangeil = 11,31 fm, 613 Fichten-Jieisslangen = 6,07 ,, 71 rm Bucheu-Scheit, 127 , Buchen-Knüppel, 1400 Wellen Buchen-Reisig, 250 & Eichen-9leisig, 1150 , Kiefern- und Fichten-Reisig, 20 rm Buchen-Stock, 19 z Fichten^Stock. Die Zusammenkunft ist oberhalb dem Ort am Kirschberq. Rod gen, den 9. Februar 1906. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. b Stein. 926 Hoizversteigerung. Donnerstag den 15. d. Mrs., vorm. voir 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Birkenstrauch, Esp und Hoherberg versteigert werden: 71 Eichenstämme mit 17,68 fm, worunter 6 Schnittstämme von 40—68 cm Durchm., bis 8 rn Länge, 28 Fichten-Derdstangen mit 3,12 fm, 125 Fichten-Reisstangen „ 1,32 , 126 rm Buchen-Schech 6 rm Eichen-Scheit, 124 „ „ -Knüppel, 19 „ w -Knüppel, 32 , Kiefern-Knüppel, 2750 Wellen Buchen-Reifer, 500 Wellen Eichen-Reiser, 1350 „ 9iadcl-Reiser, 65 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stock. Der Anfang ist im Distritt Birkenstrauch, an den Eich wiesen. Großen-Buseck, 9. Februar 1906. Gcoßh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. S ch w a l b. 925 fllpeiliiiischaft, .'5ä‘ ■ .. _ hi-thon ftrh 1 > U...... s. haben sich seit 15 Jahre» bei SMölkmtioii, biÜUig zu verkaufen oder zu ver- ltitzhen. Näheres v8/, Mäusburg 4L Ssilcn Hiiö §ei|erfdt glänzend bewährt. hv5/,, 3» haben ä 30 und 50 Pfg. bei Gast. Walter, Mäusburg 13. Hoizversteigerung Fürstlich Solmsische Oberförstcrei Hohensolms. Freitag, den 10. Februar 1900, vormittags 10 Uhr, nm Lokale des Gastwirts Fiihrer in Hohensolms. A. Brennholz. Tistrikte Holterberg und Schcuerntvald. Buchen: 77 rm Bdjeil und Knüppel, 24 rm Stockhoiz, J2i,0 A'uvellen. Eiche» - 11 rm Sdjeit und Knüppel, 2 rm Stoaholz, 650 Astwklleu. Distrikt Jttden- llirchhos. Buchen: 150 Stammwellen. Eichen: 2 rm smüppd 460 SmmmwcUen. Wcichholz: 100 Wellen. Distrikt Bnchcubcra' »tchen: 12 rm Knüppel, 2200 Wellen. Distrikt Iunleruwald. Buchen: rm Knüppel, 880 Stammwellen. Nadelholz: 15 rm JHh3. Dchrrkt Fuchslöcher. Weichholz: 3OO Stammwellen. Distrik. Allee. Hatubuchen: 85 rm Reisig. 310^ B. Nutzholz. , Distrikte Hollerberg und Schcueruwald. Buchen: 6 rm ^chcit. Elchen: 60 Siücl mit 18,ö7 1m. , Lllagnerholz,. Nutz- u. Brennholzverknnf amS dem Gemciudewald Witzmar am Dienstag dem 20. Februar 1906 von vorm. 91/, Uhr an bei Wirt Brück-Wißmar. Es kommen zum Verkauf: Eichen: 23 Schneidestämme = 52,55 fm (54r—92 cm Durchm.), 34 Wagner- und Grubenholzstämme = 8,49 fm, 141 rm RutzholZ-in Rollen von 2 m üänge, 30 Stück Derbstangen, 74jm Scheit und Knüppel, 23 rm Reiser. Buchen: 7 Schneidestämme = 8,95 fm (über 40 cm Durchm.), 3-) Stück Derbstangen, 9 rm Felgenholz, 459 rm Scheit und Knüppel, 1270 im Reiser. Erlen: 10 rm Knüppel. Nadelholz: 2 Schneidestämme — 2,34 fm, 23 Bauholzstämme = 7,25 fm, 14 Derbstangen, 81 rm Nutzholz in sollen, 2 m lang, 37 rm Scheit und Knüppel, 143 rm Meiler. Die Eichen- und Bucheu-Schnittstämme kommen zuerst zum Verkauf; sie lagern im Toten Mann u. Kuh- barchsdell, das übrige Holz im sogen. Trieb Distr. 9 11, 12 Ueitzensleinerwald 7a, Stümpfe Tistr. 25 und Kaltenbach Tistr. 32. Krosdorf, 9. Februar 1906. _____Das Bürgermeisteramt. siunft-AuWnng. 11 bis 1 Uhr, Miilrvochs auch noch nachinulags von 3-5 Uhr c!a ^ountü()eii von 11 biä 3 Uhr ununterbrochen geöffnet. Eintritt Nichunuglieder des Kunslvereins an Werktagen 50 P'enina Qu। öoiin- und Feiertagen 20 Pfennig. 4 4 sowie Glas-, Porzellan-, Emaille-, Bürsten-, Besen-, Galanterie- und Spielwaren aller Art staunend billig. Bitte meine Schaufenster zu beachten! Giessener Bazar Bahnhofstrasse Blax Mar nm Bahnhofstrasse Grosse Preisermässigung! Inventur-Ausverkauf in samilichen Haushaltungs-AHiketsi Herr Georg Volk Versteigerung. Volt Schmuckfachcu ete. NIontag, den 12. Fcbruav dö. IS., nachuliUagS 2 Uhr, iverden int Holet Enthorn dahier tEinganq vom Lindcnplatz) die zu einem Nachlasse gehörigen nach-, verzeichneten (Gegenstände verlieh',ort: 1 schwere antike goldene Spindcl-Nepeticr-tthr srm'z.), 1 goldene Damcnrrhr mit Reite n. ^lnbänger, 1 goldene Danicu» nhrletle mit Änhänger, 1 HalS- lcttc mit Ticbnillon, 1 Brosche mit 3 Brillanten, 1 Brillante ring, lOgoldcue Ninge, mehrere, -lruibänder, mehrere Brojchen,, 1 Koraltenschinnch, 1 Traue»-! ichmn cf, 1 Partiealt eM nnzenu. a.m^' Die Bcrsteigernug siuder h^. stimmt statt. 86* 6> e i hl e r, (Gerichtsvollzieher Äntiseptifches 747 Zahn- und Mundwaffcr. Tie Zäbne sind die wichtigste« und unentbehrlichsten Faktoren zirr Verdauung und in die Pflege zur (trhalinng derselben für jedermann eine unabweisbare 9totivendigkeit.' Unter den vielen zu Gebote stehenden Präparaten nimmt das irr derFabr. chem. eosmet. Präp. von Ltto Schaaf, Giesteu hergestellte antiseptische Zahn - n.Miind^ wasser den vorriehmslen Rang ein. Tieses Zahn- und Plnnd-i wasser desmsizieri die Plnndhöhle^ beseitigt jeden üblen Geruch anS dem Plnnde, zersegt alle an bett Zähnen hastenden Unreinigkeiten und hierdurch tvird das Stocken und das Verderben dec Zähne verhütet. Dieser Vorzüge wegen sollte das antijeptische Zahn- nut» Mnndivasser ans keinem Toilettetische fehlen. — Flasche Alk. 1.30. Ädler-Drogeric, Seltersweg 39. 5.36 Riercrn Eichen Aspen 2480 2770 1250 1850 100 100 41 1,5 16 3 Holz-Verfteigcrung im Gietzener Stadtwald. Donnerstag, den 15. Februar 1906, vormittags 9V, Uhr beginnend, werden iu den Distrikten Hochwarte, Stolzenmorgen, Neuhege uns Philojopheuwatd versteigert: 291 Zichten-Dkrostangen mit 15 80 Fm. 676 , SieiSftangcn Wellen Luchen-Reifig e Fichten w Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger-Strasic an der Happelswiese. (Kletzen, den 9. Februar I9O6. Z'»/ Grotzherzogliche Bürgermeisterei 3« Lurjchmann. 177 Nm. Buchen-Scheitholz 8 , Eichen „ 2 , Erlen , 4 „ ft ufern „ 60 „ Buchen-Knüppel 34,5 „ Eichen , 7 , Flchien , 5 „ ftiefcrn , 4 „ Aspen , 8,5 „ Birken „ M Birken w Nm. Buchen-Stockholz * Elchen , „ Flchtcn , w Kiefern w Unschön \ Jg ist [hv«z. Korpulenz, jrs. Fettleibigkeit! Vy Gebrauchen Sie mit Ertolg Wendelsteiner EnlseltungSkheo Packet Mk. 1.75 und Mk. 3.^ 8« haben in allen Apotheken. Carl Hannius, München. Kügclkurjus! | Glanzbugeln kann man binnen 4 Wochen gründ!. erL (nachrn.l Walltborsir. 10 ll, Eing.d.d.Laden. äZolzverftei^erung Im Freih. v. Rabenau'schen Revier Fnedekhausen sollen Freitag, den 16. ds. MtS. aus den Distrikten Haiubuch, Burgwald u. Lpntz versteigert werben: 22 Elchenabschnitte mit 2,51 ftbm. zu Gartenpfählen und für Wagner geeignet, 16Flchlen.Slämme mil 2,O6kbm.zu Sparren je. geeignet, 2" ft ufern» »lamme mit 15,32 ftbm. Schnittholz, 1000 Fichten'langen zu Baumpfävlen. SpaiicrlQiten, Bohneniiangen rc. geeignet, 14 Rm. Eichen-Scheu dabei Werlholz, 225 Rm. Eichen-, Birken- und Kiejern-ftnüppel 6415 dergleichen Wellen, -04 Rm. Elchen-RelS in ganzer Länge und 23 Rm. Eichen- und Radet-Stöcle. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Marburgerstraße an der Hoheitsgrenze. Friedelhauscn, am 10. Februar 1906. Frech, v. Rabenau'sches Revier Friedelhausen. Schneider. Bief, Heute nacht verschied nach längerem, schwerem Leiden unser unvergesslicher Vater, Schwiegervater und Grossvater im Alter von 71 Jahren. 942 Red Starte i.L Nolhk-0 Siern jU Cintc von D6\ Plockslrahe L h. lllippstein in LangSdorf. — "^Auskunft crthelleq Dieb Star l'inie in dlntwerpeu. W. Zullmann >n Gietzen, Für Eltern deren Söhne demnächst ans der Schule entlassen werden u. sich dem kaufmännischen oder einem gewerblichen Berufe widmen od. vielleicht das Examen liir den Einjährig. Militärdienst machen wollen, eich ausführliche Prospekte vou der bestrenomnuerten Spöhrerschen Höheren Hundelsscliuiein Calw im württ. Schwarzwald kommen zu lassen. hveL Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Grünberger Strasse 4), den 10. Februar 1906. von Die Beerdigung findet Montag, den 12. d. Mts., nachm. 2 Uhr der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Vergebung von Schreinerarbeiten. Mobiliarbeschaffung (2. Abteilung). Die zum Umbau der alten Universitätsbibliothek zum Zwecke der Unterbringung von Universitätsinstituten nölige Mobiliarbeschaffung, nämlich: Los A. 3 Sammlungsschräicke, , B. 7 Tische, C 1 Tisch, 2 Sammlungsschranke, * D. 5 Sammlungsschränke, 1 Bücherregal, * E. 12 Arbeitstische, „ F. 1 Schreibtisch, 1 Tisch werden hierdurch aus Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 zur Vergebung ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen u. Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis (soweit der Vorrat reicht), erhoben werden. Die Angebote muffen bis zum Eröffnungstermin am 22. Februar 1906, vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen portofrei an uns gelangen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, am 7. Februar 1906. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. Wi'anz am 31. Dezember 1905. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1904 69 Während 1905 gingen zu ..... . 20 Aktiva: Jtt Passiva: -er. strabc r!,vOvPPtngcu, Württ. ____________________________hv11/» Uauspähne Mark 2,50 Kurzgeschnut. Mk. 3,— per Ranen bet ins Haus. J. Wellhöier [708 Marburger Straße. Zur Notiz! Man tann bei den sich massenhaft mehrenden zweifelhaften Mitteln gegen Haarieideu Nicht genug aut bwS derntS seit 38 Zähren sich bewährende, von jlutorifäten empfohlene, sich durch &üte und Gilltgkeit anSzeichnende Haarwasser von Retter, Müicha aufmerksam machen, welche- wirklich leistet, wa- eS verspricht: Kouservtc- rung und Kräftigung der vorhandenen Haare, Reintgung vonSchuppen,wetch und glänzend machen der Haare. 3- h. um 4U Pfg. und Mk. 1,10 bei (bva/t J. U. Fuhr, Touucustr. 25. 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