3>ie Ycutige Kummer umfaßt Ist Seiten. il 13 3615 ter sind 01565 40076 41417 43768 100187 100411 101758 101759 140278 140298 141445 141763 144032 144194 .45254 145260 145518 i46889 147282 147397 148793 149076 149216 H vom 1. Oktober 1904 ut Einlösung gelangen, i 2°/o iger DtpositalM er Kasse, au§roäiti bA rtbbrieje und Kommunal- 'Mi, 1906. ZUM Butzbacher Trachtcnfell ist nun auch noch eine zweite litterarische Festgabe, und zwar im Verlage von C. Schneider in Butzbach erschienen. Seinen besonderen Wert erhalt dieses Fe st buch durch die reiche Fülle seines illustrativen Schmuckes. Es offenbart sich in der Auswahl der Illustrationen zumeist ein für das Malerische, zum mindesten für das Aparte empfänglicher Geschmack. Die traulichen Bauten aus dem mittelalterlichen Butzbach, die uns von der ganzen gemächlichen Behäbigkeit einer vergangenen, langsamer lebenden Zeit erzählen, heimeln unS Söhne einer immer flüchtiger sich gestaltenden, rastlosen Epoche nicht ohne eine gewisse Wehmut an. Ein ganz besonders typischer Zeuge der wohlgefälligen Biederkeit jener grauen Jahre ist das Butzbacher Rathaus (Seite 23) mit seinem in drei Bogen sich allmählich zuspitzenden Giebel und seinem prächtig zum ganzen kleide passenden hölzernen Hute über dem ernsthaft mahnenden Stundenzeiger. Die Bilder aus der Umgegend von Butzbach bieten de§ Anziehenden noch mehr. Das von W. Boller in Langgöns ausgenommene Bauernhaus in Ober- kl een (S. 66) z. B. gehört zir den schönsten oberhessischen Bauten überhaupt. Hübsches bringen auch die Aufnahmen von dem Darmstädter Prof. Walbe. Das Beste, am Festbuche aber sind die Abbildungen der Volkstrachten. Da sehen wir z. B. eine stattliche junge Fran in der sehr kleidsamen, bimt» blumigen Hochelheim er Tracht (Seite 61) am Spinnrocken, ein paar schwarzbekappte fleißige junge Eber§- göngerinnen (S. 65) mit ihren hübschen Handkörben, die ganze Trachtenpracht einer Hochzeit in Nieder- Eleen (e. 69), auf der nur der Bräutigam mit seinem langweiligen schwarzen AlleriveltSrock und seinem elegischen Zylinderhiit eher wie ein trauervoller Leichenbitter als wie ein hoffnungsfroher Bräutigam auSschaut. Ein paar niedliche Mädels in Hüttenberger und Kirchhainer Tracht, Jung und Alt aus Hochweisel, eine reichgekleidete Abe,id- mahlSjungfrau aus Langgöns re. re. — sie alle blicken uns aus den glänzenden Blättern deS FestbucheS recht einladend an. Die ersten Blätter bringen die wohl gelungenen Porträts unseres Großherzogspaares und des Fürsten von Llch, < Die Regierungsvorlage toito darauf nach dem Ausschußantrage einftimmig angenommen. R^ch einer kurzen Pause wird die Regierungsvorlage, betr. den Vorauf des fiskalischen Gebäudes zu Darmstadt, Hugestr. 31/32, und Erwerb eines Bauplatzes für ein Dienst- und Wohngebäude für das Steuerkommissariat und die Be- Kt^kskasse I mit allen gegen 10 Stimmen angenommen, nachdem sich 2lbg. Erk gegen die Vorlage ausgesprochen Bei Beratung der Vorstellung des Hessischen Richter- Vereins und des Vereins mittlerer Justizbeamten auf teie Dienstwohnungen ober Gewährung angemessener Wohnungsgeldznschüffe an alle Staatsbeamten beantragt der /Ausschuß mit allen gegen eine Stimme: " -Regierung zu ersuchen, bereits im nächsten Voranschlag des Staatshaushaltes eine angemessene Beihilfe ,ur die Wohnungsbedürfnisse der Beamten vorzusehen und 2. hiermit die Vorstellungen der erwähnten Vereiniauna-'n ür erledigt zu erklären." 9 2C&g. Dr. Gutfleisch befürwortet als Ausschußbericht' erstatter diesen Antrag. Die Finanzlage des Landes ae- itatte leider nicht, allen Wünschen der Zahlreichen Beamten- fategonen gerecht zu werden, andererseils aber dürfe man wenigstens nicht die dringendsten Anforderungen auf un- Me Gießen. Men Pfandbriefe gegen m Tageskurs besorg! mfetet Pfandbriefe über, welchen die Bedingung nasstcllen bezogen werden. hvn/t ithekenblmt^ . Die übrigen Abänderungsbestimmungen des Gefetzeiitwursü roerden, nachdem ein Antrag Bähr redaktioneller Natur nach Austunftserklärung des Ntinisterial- prä^sidenten Braun wieder zurückgezogen worden ist, ohne Debatte einstimmig angenommen. Es folgt die Beratung des GesetzenttvurfS, betr. die Abänderung des Berggesetzes vom 28. Jan 1.8 76 in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Nov. 1899, in Verbindung mit dein Antrag Noack, nach welchem das Bitumen ebenfalls dem Staate Vorbehalten bleiben soll. Abg. Noack bedauert, nicht an der Ausschußberatung über diesen Gesetzentwurf mir teilgeitommen zu haben, er würde auch noch verschiedene andere Wänderungsanträge ui Vorschlag gebracht haben. Abg. I o u tz ist mit dem ganzen Gesetzentwurf nicht einverstanden; derselbe sei vollständig überflüssig und nur geeignet, die Privattätigkeit auf diesem Gebiete zu unterbinden. Abg. Braun dankt im Gegensatz zum Vorredner der Regierung dafür, daß sie so rasch und prompt eine Regelung der so schwierigen Materie herbeigeführt habe. Tas Recht auf Abtretung an Dritte bleibe ja der Regierung jederzeit Vorbehalten. Abg. Schönberger macht einige Bedenken gegen die Vorlage geltend, womit die Generaldebatte erledigt ist. In der Spezialdebatte werden die Art. 1—3 debattelos angenommen. Bei Art. 4 erhebt Abg. Dr. Fulda Widerspruch gegen die Bestimmung, dap, den Standesherren das Recht der Zustimmung Vorbehalten bleiben soll. Seine Partei behalte sich die Stellung eines Abänderungsantrages vor. Ministerialpräsident Braun bemerkt dem Vorredner gegenüber, daß sich die Regierung bei Abfassung der betr. Vorschriften streng an die Versassungsbestimmungen ge- rnnmmimMai ■■■hi...... n । । ihm——mmMm in solchen Wandertagen" bock) arge Einbrüche in das mit liebevoller Sorgfalt zu umhegende Gebiet der deutschen Lyrik. Aber man erfährt aus dem Buche manches recht Wissenswerte, dem Durchschnittsleser bisher nicht Bekannte. Man erhält z. B. einen wenn auch knappen, so doch ganz wertvollen Einblick in die Wetterauer Dialektdichtung, m die Poesien von Karl Weigandt, Dr. Karl MöbiuS,' dem früheren Gießener LandgerichtSrat, und Peter Gei bei' Während Storchs Festspiel Blüchers Besuch auf dem Butz, bacher Marktplatze zum Ziele hat, sagt er hier vorsichtig, daß Blücher Ende 1813 Butzbach besucht haben „foll*. Historiker behaupten, daß der alte Marschall Vorwärts damals von Gießen direkt nach Weilburg gegangen sei, also ohne Butzbach berührt zu haben. Der nicht oberhessische Leser erfahrt, daß dos hessische Amt Hüttenberg auS 7 Ortschaften einst bestand mit dem Hauptortc Langgöns. Der historische Teil bringt überhaupt manches Interessante. Leider findet man aber in dem ganzen Festbuch nichts direkt auf das Fest Bezügliches. Das Buch enthält vielmehr textlich nur historische und ethnographische Abhandlungen über Butzbach und Umliegend. Daher auch der, zu sehr an vergilbte Clauren'sche Romantik erinnernde, wenig charakteristische Titel „Lieb Heimatland". Als ein mit selbstgefälliger Breue sich ergehender Führer durch und um Butzbach einst und jetzt wird das Buch aber auch für die Zukunft seinen Wert behalten. P. W. Aus Butzbach wird uns heute geschrieben: Stach der mit bestem Erfolg am Sonntag in Szene gegangenen Premiere des Volksschauspiels .Die Hütten- bcrger" ist die Nachfrage nach Theaterkarten so groß, daß für den 13. und auch zur Festvorstellung am Sonntag der voraussichtlich der S. K. H. Groß Herzog mit Ge. m a h l i n beiwohnen wird, das Haus a u s v e r k a u f t ist. Von allen Seiten kommen Nachfragen und es liegt von größeren Crtcn der weiteren Umgebung eine Unmenge telegraphischer Vorausbestellungen vor, die für die beiden nächsten Vor» Itellungen keine Erledigung finden können. Für den Hauptfesttag stehen den auswärtigen Besuchern noch verschiedene lehenswerte Aufführungen bevor. Es wird eine Anzahl jugendlicher Turner in der Festhalle einen „Schwerter, tanz^ aufführen. Darüber berichtet der Verfasser der Festschrift in seiner Beschreibung über frühere Sitten und Gebrauche: „Eine besondere Art von Neigen war in Butzbach der aus altgerman. Zeit stammende Schwertertanz. Gewandt bewegten sich zwischen Schwertern und Lanzen muntere Ge- feflen. Während im Jahre 1495 als Tänzer Bürgerssöhne genannt iverden, scheinen 1560 Schuhmachergesellen den Reigen aufgeführt zu habend Kleine Mädchen werden in schmucker Tracht einen „Ern ter eigen" tanzen. Mädchen und Burschen aus Pohl-und Kirchgöns werden „Hüttenberger Tänze" vorführen. Nach dem gesamten Festprogramm zu urteilen, durfte es an mannigfachsten Unterhaltungen nicht fehlen. • . J“ $ Aormser Rofcnfest. Christine Hebbel, die be2§ Achters, bat als Tank für die Einladung der ^^dt WoimS und zur Erinnerung an die diesjährige Feier an d"' Oberburßenneilicr Kohler das Bild Hebbels und das ihriae mit lo gender Widmung gcjandt: ,2em Herrn Oberbürgermeister oon 2^0^15. Benn schönen Rosenfeste im allen Worms möchten Hebbel und jemc Christine im Bilde ivemgstens gegenwärtig sein" der Z^'^ravhlen sind mit ihren Namenszügen ?e?sehen, wahrend der Rahmen die Verse Hebbels trägt: J treu imb fest sich Mann und Weib umarmen. M em Kreis, da ist der Kreis ge[d)lo|len 3n dein die höchsten Menschenireuden lüoijneiu* 192 1287 558 2998 1479 &50 4722 jo,7 3258 761 7 618 963 732 rn-n. 9719 ; 1 10800 U ifiw 13« ■ w s !7° I 19153 21 15*5 nH S 024891 24898 1 wl 2?194 26335 z S 28998 2 9 047 ) 0602 60831 \ 02327 62542 62612 . fi,?J7 88655 63727 65619 65622 8 07489 67549 67644 9 JO326 71947 72008 8 ‘3762 73859 73908 0 78742 79279 79439 81003 81007 81063 3 82236 82372 82515 2 84457 85120 85565 00145 " 1 bestimmte Zeit hinausschicbcn, und so habe sich der Aus- : schuß mit der Regierung tahin verständigt, daß zunächst - den dringendsten Erfordernissen mit Hilfe des Wohnungsgeldzuschusses entsprochen werde. Der vorhandene Notstand : betreffe nicht nur die Beamten in der Stadt, sondern auch die auf dem Lande, und da die Stellung von Wohnungen für alle Beamten nicht möglich sei, müsse es Pflicht der gesetzgebenden Faktoren sein, durch die Wohnungögeld- zulagen die größten Ilngleichh-eiten auS der Welt zu schaffen, soweit es unter den gegenwärtigen Verhältnissen möglich sei. Dte Regierung habe sich auch im Finanzausschuß schon bereit erklärt, im nächstjährigen Etat Mittel für diese Wohnungsgeldzuschüsse oinzustellen, und es seit somit auf diesem Wege doch eine Besserung für die Beamten zu erhoffen. Es werde damit ein großes Stück von llnzufrieden- heit in der Beamtenschaft beseitigt werden. Mit Ausnahme des Widerspruchs des Abg. Hirschel habe im Ausjchuß völlige uebcreuifümmimg über die Notwendigkeit der Gihaltsauf- bcsserung geherrscht, und er hoffe auch, daß die große Mehrheit des Hauses dem Ausschußantrag zustimmen werde. Es sei ja keine angenehme Aufgabe, Beamtcngehälteverhöhungen zu beantragen, aber hier liege eine dringende Notwendigkeit Dor. «uc Kammer müsse den Schutz, den sie jüngst für die Singvogel beanspruchte, auch auf ihre Beamten ausdehnen. (Heiterkeit und Beifall.) Abg Molthan verliest namens seiner Parteifreunde eine Erklärung, wonach dieselben im Prinzip sich für die Gewahruna von Wohnungsgeldzuschüssen aussprecherr, sie , 11 ' looock) ihre nähere Stellungnahme darüber Vorbehalten, bis sie Kenntnis von der diesbezüglichen Regierungsvorlage gewonnen hätten. Es seien hierbei für die zwei GesichtSpunkre maßgebeiid, 1. daß in der zu erwarten- besonders die kleinen Beamten entipredjenb be- ruckjichtigt würden und 2., daß die den Volksschuklehrern im Jahre 19OO gegebene Zusage hinsichtlich der Aufbesserung ihrer Gehalter gleichzeitig eingelost werde. ... Abtz- Dr- Heydenreich fragt an, welche Summen für die Wohnungsgeldzuschüsse erforderlich sein würden und aus welche Weise die Regierung in dieser schweren Zeit die Mittel aufzubringen gedenke. Abg Reinhart weist darauf hin, daß bereits in der Generaldebatte zum Haushaltsetat die Frage der Besser- steuung der Beamten von feiten seiner Partei eine sehr wohlwollende Behandlung erfahren habe. Im Fincmzaus- schutz sei eine eingehende Besprechung mit der Regierung darüber erfolgt uno auch bie Dringlichkeit der sofortigen Ausbesserung mit allen gegen eine Stimme anerkannt fooröen. Er und feine Freunde würden deshalb dem Aus- schutzantrag mit Freuden zustimmen. Er spreche dabei die Hoffnung aus, daß die Großh. Regierung in ihrer Vorlage auch besonders auf eine Besserstellung der weniger bemittel- ten Beamten bedacht sein und die Wünsche derselben zu erfüllen sich bestreben werde. . Ulrich ist ebenfalls mit dem Ausschußantraa einverstanden, moajte aber noch über denselben hinausgehen und gleichzeitig die Forderung stellen, daß auch eine Revision der Arbeitslöhne in den Staatsbetrieben erfolge und besonders die niederen Beamten berücksichtigt toÜTbem ^ayet durch eine höhere Progression der Eintommensteuer unschwer zu ermöglichen. Auch er wünsche, daß die den Volkvschullehrcrn seinerzeit gegebenen Versprechungen jetzt auch erfüllt werden. Nach seiner Berechnung würde sich spätere auch die Bildnisse der Vorsitzenden des Festes, des Verfassers des Festbuches und des Festspieles, sowie die WeidigS und des volkstümlichen Zeitungsmannes Kuhl. Der Text, dessen Wiederholungen und stilistische Uneben- heilen nicht zu übersehen sind, ist eine fleißige Kompllationsarbcit Storchs. Die Festfreude hat den Verfasser zu allzuviel superlativischen Ausdrücken hingerissen und zumeist nicht sonderlich glücklich ist er in seinen Zitaten in gebundener Rede. Stümpereien wie die auf Seite 56 abgedruckte „Taunuswanderung" mit den Schlußversen: »Hier unter Schatten, tief und breit, von Finken hell umschlagen, wird laut auch unsre Munterkeit m e”|Qbed)cil0,§ gfäSfs l" i einent>e 3^# giW -lWeri U4222J Swcite hesstsche Kammer. Regierimgstische: Staat^ninister E n> a /d Fiiimiz- ft^ia räte^eV V?'s Ministerialpräsident Braun/ Mini- liermi-rate Best und Usinger. Das H§ eröffnet die Sitzung um l(P/2 Uhr. ^sort in die Tagesordnung ein: Spezial- oeratung über den Gesetzentwurf, betr. V 9 . oo Aeuderung d:s Feldbereinignngsgesetzcs 1887A $ci ^rt 1 1 (Art. 7, Ws. 6) beantragt SteNe des Regierungsentwurfs folgende !U k® * "Gehört ein Grundstück zum Gcsamtgul, so be- mä)t- bCl Zustimmung der Frau. Gehör ein GriNidsttick zum eingebrachten Gut der Frau, so bedarf diese nicht der Zustammung des Mannes " . Staatsminister- Ewald legt die Anschauung der Re- 6?erung über diese Fwage näher dar, die sich schon durch L??L^Sen.des bürgerlichen Gesetzbuches reguliere. Der Unterschied zwischen der Bestimmung der Regierung und der Fassung des Ausschusses sei nicht von solcher Vedeurung, daß der Gefe^entwurf daran scheitern müßte, er bitte aber doch, es bei der Fassung der Regierung zu belassen. Die Abgg. Kohler und Leun treten für den Ausschuß antrag ein, der darauf einstimmig an genommen wird. I halten habe, welche lautet: Insoweit den Stcmdesherren ein vorzubsweises Recht auf Benutzung von Mineralien zusteht, wird hieran durch die B^sttmmungen dieses Gesetzes nichts geändert." Tie einzelnen Artikel des Gefetzes werden darauf ohne Debatte angenommen. Weiter genehmigt das Haus die Regierungsvorlage, betr. die Forderung von insgesamt 48 760 Mk für die ^"^^'r^nanstalt Philipps ho spi tal, ebenso ohne Debatte wird die Regierungsvorlage, betr. die Regelung des Besolbungsdienstalters der K'reisamtsbureauvor- sicher Griesheimer u. Gen. und die Vorstellung der Kreis- amtsvorsteher Gengenbach in Oppenheim und Hach in schotten nach dem Anrrag des Ausschusses angenommen. lieber die Regierungsvorlage, betr. die Gruppenwasserverforgung hat Abg. Hirschel schriftlichen Bericht erstattet. Der Aus- sihußantrag lautet: „2. Kummer wolle genehmigen, daß für Anlage der Gruppeinvasserversorgung von Lauterbach nach Bad Nauheim 1867 OOO Mk. im Wege des Staatskredits unter den gleichen Bedingungen, wie sie in Art. 3 des Finanzgesetzes vom Jahre 1306 angegeben sind, flüssig qe= macht werden." " ö 9 Abg. Brauer richtet an die Regierung die Anfrage ob sie für die Entschädigung der Müller genügende Mittel zur Verfügung habe. F-inanzniinisrer Dr. Gnauth erklärt, die Regiemna habe erhebliche Mittel dafür in Aussicht genommen unö auch solche Müller entschädigen, die keinen direkten rechtlichen Anspruch darauf hätten. Abg. Schönberger meint, es sei zu beklagen, daß die Regierung nicht auch schon früher in ähnlichen Fällen eine jo entgegenkommende Haltung angenommen habe. Abg. Dr. Weber spricht sich ebenfalls für eine volle Entschädigung der Trieowerksbesitzer aus und ist der Meinung, daß die Kammer, wenn die in der Vorlage zu be- toilhgenben Mittel nicht ausreichen sollten, auch zu nachträglichen Bewilligungen für Entschäbigungszwecke gern bereit sein würde. Blatt IS«. Jahrgang Mittwoch 13. J«ni 1906 SW MeMner Aimigek ®s General-Am ei aer «“ä* Schulstraße 7 Deraniwortltch «ür =S? Amt;, md Anzeige»-« für den Kreis Sichen WB -w uu-i_______ __ getflenteil: HanS Beck. H -! hier am und e e Aus S.aSt Mtto Larro. Gießen, den 13. Juni. •* Landes Universität. Der ordcnfl. Professor der klassischen Philologie Dr. Alfred Körte in Basel hat den an ihn ergangenen Nus an unsere Landesuniversität angenommen und wird seine Vorlesungen im Winter 1906/07 beginnen.. Der französtsche Ministerpräsident Sarrien verlas am Dienstag in dec Depuüerten-Kammer die Programmerklärung des Kabinetts. Diese erinner einleitend daran, daß eS das Programm des Kabinetts gewesen sei, die Einigung der Republikaner zu ver wirklichen. Die Regierung schlage vor, die gesetzgeberisch Arbeit durch die Bewilligung einer allgemeinen Am ne st l Deutsches Neteh. Hannover, 12. Juni. Der Kaiser wird am Freitag eintreffcn und im Ncsidcnzschloß übernachten. Er wird Samstag das Königs-Ulancn-Regiment besichtigen ralski ist gewählt. Karlsruhe, 12. Juni. In der zweiten Kammer erklärte Staatsniinister Dusch auf eine Anfrage des Zentrums wegen Ziilassiing von M ünn crklöstern, daß die oberste Kirchenbehörde einen Standpunkt einnehme, der eine Ver- standi gii n q a n Sich l icsie. 8 Sekunden durchfuhr. Der Sieger der vorjährigen Hcrkomer. Konkurrenz, Ladenburg-Mannheim brauchte 3 Minuten 32 Sekunden. Prinz Heinrich durchfuhr die 5V2 Kilom. lange Strecke der Schnelligkeitskonkurrenz in 3 Min. 54 Sek. Bei der Schnelligkcitsprüfung stellte sich heraus, daß m- folge der Bewertung der einzelnen Wagen die kleineren Wagen die größten Chancenaussichten haben. Die nienten guten Punkte errangen: Wagen Rr. 155 Tr. Rudolf Stoß- Zwickau, Rr. 152 Karl Westphal-Hamburg, Rr. 154 Georg Betzin-Berlin, Rr. 141 Heinr. Opel-Rüsselsheim, Rr. 151 Kurt v. Ohlendorff-Bcrlin, Rr. 145 Karl v. Axelson-Leipzig Das offizielle Resultat der Herkomer-Konkurrcnz wird erst nrorgen bekannt gegeben. München, 12. Juni. Abends 6 Uhr traf als letzter i,nd achtundneunzigstcr Wagen bei der Schnelligkeitsprüfung Wagen Rr. 153 (A. Gervais, Antwerpen) ein. Die ganze Fahrt durch den Forslenrieder Park ist ohne Unfall verlaufen, sic wurde nur zeitweise durch starken Regen beeinträchtigt. Ailch bei der heutigen Fahrt von Innsbruck au? soll kein besonderer Unfall vorgekommen sein. München, 12. Juni. Der Bauer, der in Waldung bei Rosenheiin vm Donnerstag früh 5 Uhr verunglückte, weil sein Pferd .vor einem Automobil der Herkomer-Konkurrenz scheute, ist tatsächlich nun gestorben. Er hinterläßt sieben unmündige Kinder. Wegen schwerer Brandstiftung vom Schwurgericht freigesprochen. th. Gießen, 13. Juni. Gestern verhinderte das Schwurgericht bis abends nach 10 Uhr gegen den am 8 .März. 1878 geborenen Ziegelei- arbeiter Heinrich Möller und dessen am 17. Okt. 18/8 geborene Ehefrau, beide von Schlitz, wegen Brandstiftung. Die Anklage vertrat Gerichtsassessor Dr. H e tz e I. Möller wurde von Rechtsanwalt M e n d e l s o hu , ferne ftrau von Justizrat M e tz verteidigt. Die Anklage legt den Eheleuten zur Last, daß sie am 8. J Bildung des Kabinetts gegeben habe, eine Politik, die den 1 Geist der Gerechtigkeit und des Friedens gekräftigt habe, indem Frankreich die verschiedenen der Ration gestellten Probleme ins Auge faste. Namentlich in der Marokkofrage habe sie die Genugtuung gehabt, von allen die Loyalität Frankreichs und sein Gefühl der gegenseitigen Rechte und Pflichten der Nationen anerkannt zu sehen. Die Regierung gedenke diese Politik fortzusetzen, deren Weisheit die für alle ehrenvolle und glückliche Lösung der Konferenz von Algeciras bewiesen habe. Dank der auswärtigen Politik der Negierung werden wir das Bündnis und die Freundschaftsverhältnisse aufrechterhalten und befestigen, die für uns so wertvoll gewesen sind und deren Ziele sich im Einvernehmen befinden mit den Zielen unserer eigenen Politik. Dank ihr werden wir in Zukunft die Gefahr von Störungen und Konflikten verringern und uns in der glücklichen Lage befinden, Schwierigkeiten in gerechter Weise zu lösen, indem wir unser ganzes Vertrauen auf Heer und Flotte setzen, deren Tapferkeit und Stärke Frankreich seine Sicherheit voll verbürgen und ihr den Rang sichern, der ihm in der Welt zukommt. Frankreich hofft, daß, wie es selbst, die übrigen Nationen stets weitere Lösungen erstreben werden, die auf der Achtung vor dem Recht begründet sind, und wünscht, daß der Fortschritt der allgemeinen Meinung nach dieser Richtung, zu dem Frankreich auf diese Weise beigetragen haben wird, den Nationen gestatten werde, die Verminderung der militärischen Lasten als möglich anzusehen, welche die auf der Friedenskonferenz im Haag vertreten gewesenen Staaten für so überaus wünschenswert für die Zunahme der Wohlfahrt der Menschheit in materieller und moralischer Hinsicht hingestellt haben. Die Erklärung wurde mit großem Beifall ausgenommen. DaS Haus trat in die Beratung der verschiedenen Interpellationen über die Politik der Negierung ein. Jaurös (Soz.) wirft der Negierung vor, sie befolge gegenüber der Arbeiterpresse eine Politik der Unterdrückung. Er gibt zu, daß, wenn bezüglich de§ Besitzes politifd?e Tagesschau. eme hessische „Landtagskorrespondenz". AuS Darmstadt wird gemeldet, es sei beantragt, den | Präsidenten der Zweiten Kammer zu ersuchen, die Herans- gabe' einer Landtagskorrespondenz diirch das Bureau der Zweiten Kammer der Landständc zu veranlassen und die Vorbereitungen hierzu so zu beschleunigen, daß diese m der diesjährigen Herbsttagung der Zweiten Kammer bereits erscheinen kann. Der Vorstand der Zweiten Kammer berichtet zu dem Antrag, die Kammer wolle dem Antrag stattgeben. Welchen Zweck soll denn diese „Korrespondenz" haben? Glauben die Herren Antragsteller etwa, daß die hessischen Zeitungen von einer solchen Gebrauch machen würden? Das wäre ein schwerer Irrtum. Selbstverständlich wurde nach wie vor jede hessische Zeitung, die etwas auf sich halt, ihre eigene Berichterstattung aufrecht erhalten und keine Beachtung schenken einer Korrespondenz, durch die die Herren Abgeordneten gern das verbreitet haben möchten, was sie nach reiflicherer Ueberlegung bester gesagt hätten, als waS sie gesagt haben, und die jedenfalls mancherlei für diesen oder jenen Redner Charakteristisches und für das Publikum darum besonders Wistenswertes verschweigen würde. Denn eS ist doch wohl die Korrespondenz so gedacht, daß sie jedem Redner vor ihrer Versendung an die Presse zur Uebc-r- arbeitung vorgelegt werden soll, der natürlich alles 'hm Mißliebige aus ihr entfernen würde. Oder wie denkt sich der Antragsteller sie? r, ... Der Abg. R einhart hat, rote wir nach Niederschrift des Vorstehenden hören, diesen Antrag eingebracht Von diesem Manne wird niemand annehmen, daß er beabsichtige, die Oeffentlichkeit der Kammervcrhandlungen durch eine solche Korrespondenz einzuschränken und durch frisierte Berichte der Oeffentlichkeit Gand in die Augen zu streuen. ^ie H-rage aber bleibt nun um so mehr offen: was will denn sonst eine solche Korrespondenz? Ausland. Madrid, 12. Juni. Eine Familie, bestehend aus Mann, Frau und Kind, die bei dem B o mb c n - Att en t at verletzt worden ivaren, sind jetzt an diesen Verletzungen gestorben. . c . . Nom, 12. Juni. Wie cs heißt, wird eine D reib u nd- Kundgebung geplant. Die an der Krönungsfeier in Norwegen teilnehmenden Fürstlichkeiten sollen sich in einem deutschen Hafen treffen. Der König von Italien und der österreichische Kaiser sollen ihre Zustimmung der Produktionsmittel die Gesellschaft an die Stelle der Kapitalisten gesetzt werde, die Interessen der »nittleren Klassen geschützt werden müsten und dielen Klaffen em gewisses Aequivalent zu geben sei. Jaures spricht dann von der allgemeinen Enteignung des kapitalistischen Eigentums und erklärt, cs sei ihm unmöglich, zu sagen, ob diese Enteignung mit oder ohne Entschädigung sich vollziehen werde. In der Kammer verlas der Minister des Innern Cle- menccau die Erklärung der Negierung, die auch hier mit großem Beifall aufgenommen wurde. tne für die Wohnungsgelbzuschüsse aufzubringendc Summe . -rKSUKSAKid» «- M--: ftellung unserer Beamtenschaft sei.nicht nur e-n° Forderung Lr Billigkeit, sondern liege auch tnt Interesse dev Staates der Regierung. Sie stelle sich den jetzigen Anforderungen durchaus freundlich gegenüber und habe auch entsprechende Erklärungen schon im Finanzausschuß abgegeben, ^ie Unzufriedenheit verschiedener Beamtenkategorren betulich der Wohnungsgelder sei auch begreiflich, wenn man ch^f die Nachbarländer Baden und Württemberg, eventuell auch Sachsen blicke. Dort sei hinsichtlich der -whnung^ nelder bereits viel mehr geschehen, als trt Hessen. Die Regierung habe schon häufiger die Versetzung von Beamten in 0die größeren Städte nicht durchfuhren können, weck Me persönlichen Verhältnisse den Beamten ein Wohnen m den teueren Städten nicht gestatteten. Dauere dieser Zustani. fort so würde er sich zu einem Privileg der wohlhabenden Beamten geftalten m bcn .©tabten ^u wohnen, und damit zu schweren Schädigungen fuhren. Ueber die Art der zu gewährenden Wohnungsenischadigungen könne er jetzt nur bemerken, daß die Regierung die Absicht habe, die Entschädigungen nach u n t e n st e i g e n d zu gestalten, sodaß also der kleinere Beamte prozentual mehr Zuschuß erhält als der höhere Beamte: diese Wohnungsgeldzuschusse sollen' aber nicht pensionsfähig sein. Ae Regierung sei entschlossen, die für die Wohnungsgeldzufchusse erforderlichen Mittel ohne Steuererhohung aufzubringen, und sie werde die Aufbringung auf anderem Wege sich angelegen sein lassen, worüber er indessen heute noch nichts Näheres sagen könne. Es solle das der Vorlage der Regierung Vorbehalten bleiben. , Da inzwischen die Mittagsstunde herbeigekommeri ist, wird die Fortsetzung der Debatte auf Mittwoch früh 9 Uhr vertagt. (Schallendes Gelächte'-.) , m . Y o Beuthcn i. Obecschl., 12. Ium. In der Ncichs- tagswahl im Wahlkreis Beuthen-Tacnomitz erhielten: Berg- mspektor Muschallik (Ztr.) 8861, Redakteur Rapieralski (Pole) 28 264, Bergrat Remy (deutsch-national) 7809 und Arbeitersekretär Scholtystek (Soz.) 6903 Stimmen. Napie- bann nach Hamburg fahren. ri t Breslau, 12. Juni. Auf dem hier stattsindcnden Allgemeinen Fürsorge-Erziehungstage führte u.a. Lizentiat Dembowski (Carlshof, Ostpreußen) aus: Man solle die landwirtschaftliche Arbeit nicht unterschätzen. Er stamme aus einer alten Bauernsamilie. Sein Großvater sagte einmal zu seinem (des Redners) Vater: „Junge, Du bist zum Landwirt zu dumm, Du mußt studieren.' gegeben haben. . . , , __ ES verlautet, daß das K önigsp a ar im September eine Reise nachLondon unternehmen wird. In politischen Kreisen will man wissen, daß die Eventualität eines englisch-italienischen Vertrages ernstlich erwogen wird. Tittoni habe Schritte zu einer solchen Allianz während seiner Anwesenheit in London begonnen und wird sic fortsetzen. Mailand, 12.Juni. Die Polizei verhaftete hier einen 11WW, . .. Anarchisten, welcher sich mit dem Plane trug, die baran tuc die Tat zuzugestehen, bleibt er d«bm, baß der Londoner Untergrundbahn in die Luft 8" Brand nicht von ihm angelegt sei, und er mcht wisft, wie svrenacn das Feuer entstanden ist. Der Vonitzende macht Moller Wien 12 Juni. Aus Sarajewo wird gemeldet: darauf aufmerksam, daß er dem die Untersuchung fuhren Der Vertreter des Gencralstabschefs Grafen Beck, Feld- Beamten Zrrgeständnisse gemacht mrtmge^ marschall-Leutn. Votieret, hielt bei der SuWtouW w « tobe Häufig des Grafen eine Aufsehen erregende Ansprache. an «Stonibcl und Kopfschmerz' Er wolle zugestehen, daß betont, daß das was der Generalstab geworden, ausschließlich P Voruntersuchung manches gesagt habe, m3 ni# das Verdienst Becks sei, fuhr er fort: Wenn dem Eraseu entspreche. Die Ehefrau Möller bestreitet bisher auch nicht das Glück zuteil wurde, als oberster Führer L re^t ^wandter Weise, eme Schuld an dem Brande zu einer Schlacht die Früchte seiner Arbeit zu gemeßen, so magc T>aben Wenn ihr Ehemann sie int Laufe des Verfahrens ihn Gott doch den Tag erleben lassen, an dem die belastet habe, so sei dies nur darauf Mruckzufuhren, daß er Armee und der Gencralstab in erfolgreichem blutigen häufig mehr schwatze, ate er Ucruntlwrtcn NinnVn die Schuld gegen den obersten Kriegs- unwahr, fic hätte am Brandabend das T=rtn und gcge?d°n Ch-f d-S GencralstabS a6tragen könne. Wmpchen vom '^n^la^wie chr Mnun ge- Das sei der höchste und beste Wunsch des General- st brann^ ausg^ehnte Beweisaufnahme ergibt, daß st ab es am heutigen Tage. ~~ allerdings die Angeklagten verdächtig sind, den Brand ver- ----Ein- itali-nifch- R-gi-ruugs-rttäruns. bMÄ In der römischen Kammer gab am Dienstag der ge^ ch^b Rollers als die allein in Frage Ministerpräsident Giolitti un Namen der Regierung Er- xommenden Brandsttfder, auch sonsttge Momente der Be- klärungen ab: Drei Bedingungen seien sur einen raschen ^eisaufnahme unteerstützten den Verdacht. Den^Geschworenen. : Fortschritt auf dem Reformwege unumgänglich nötig: uric‘3c werben bie Fragen wegen bes Verbrechens der Brandsnf-' • nach Außen hin, Ordnung im Innern und fcitgcfügte Finanzen. I ^ng gegen jeden der Angeklagten, ev. ob üerde gemeinsam l Der Friede ist uns, so erklärt Giolitti, glücklichcrweise ^ehanbelt haben,vorgelegt,ebenso bre Frage nach mrlbern- hurch Bündnissc g s chert, denen wir entschlossen gen Umständen. Auf Antrag des Vertreters de:Swats- ; ttVu^b®iben mVrben, fömie durch die herzlich-F-rund. b^rbe w^auch noch bi-Frage wZen s-chrl-ss.g-Brand- - schäft, die uns mit allen Mächten verbindet, insbesondere s f^ng vorsätzlichen Brandstiftung ungemein schwer, nit denjenigen, mit denen unsere Beziehungen häufiger und U zu überführen, weil'es meist an einem unmittel- traditioneller sind. (Vom Dreibund also keine Rede!! r Zeugen fehle, man sei meistens auf Jndizren an- D. Red.) Im Innern werden wir die Ordnung nut strenger ^.^fesen, um bie Schulb eines Brandsttfters nachzuweisen. Achtung vor dem Gesetz und allen Volksfreihcitcn mit großer Staatsanwalt plädiert bann auf schuldig. Falls dm Unvartcilichkcit im Kampfe zwischen Kapital und Arbeit auf- Geschworenen nicht zu der Ueberzeugung von der Schuld rcchtcrhalten. Die Finanzlage ist vortrefflich, aber der Angeklagten kommen könnten, so -rege zwerfeckos em die größte Sorgfalt ist nötig, um das Budget festgefügt zu fahrlässig begangene, Sranbftiftung Xu” - L ewjs's ass st ’S« ääx-u emew® »F? können, das vom Frelheitsgeiste und der ausrichtigstcn ~iebe eülftc Lampe umgesallen und dadurch das Feuerent- rur Arbeiterklasse erfüllt ist. . standen sei. Rechtsanwalt Mendelsohn pud Fusnzrctt Die Erklärungen wurden von der Kammer mit lebhaflem Metz plädierten auf Freisprechung. Es sei richtig, day Beifall aufgenommen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung gegen die Angeklagten Vevdacht vorliege, aber em Beweis wurde über die Erklärungen verhandelst Crispi bringt sei dafür nicht erbracht. Dw Tatsache, daß d^ Ortsgespräch ein: Die Kammer würdigt die Angeklagten als die Brandstifter bezeichne, genüge tn KSÄw- >--->.-1.°.. -«Sä*« “Äft» zur Tagesordnung über. Diese Tagesordnung wird mit 262 Mmnenten «u gegen 99 Stimmen angenommen. nage angenommene Grund sei in der Hauptverhandlung - '1- hinfäNig geworden. Besonders der Rechtsanwalt Mendel- Das Kcrkomer-Aennen. .ohn führte aus, daß auch eine fahrlässige Brandstiftung! VIII. nicht erwiesen sei. Die Geschworenen verneinten schtteß- Innsbruck, 12. Juni. Insgesamt sind 28 Auto- ^ch nach ^ftünbiger Beratung sämtliche Schuld- niobist von hier abgefahren. fragen, sodaß der Gerichtshof auf Freisprechung Zirl 12. Juni. Der Zirler Berg wurde, abgesehen beider Angeklagten erkannte und die Kosten dep von kleinen Störungen, von allen Wagen genommen. | Staatskasse auferlegte. , , M ünchc n, 12. Juni. Von den bisher cingetroffenen Wagen bat das beste Resultat Wagen Nr. 78 (Ncu- , maier-Erle, 40-Bcnz), der 113/60 Punkte erzielte. M ünche n, 12. Juni. Von den ersten 20 Wagen, welche bis 2 Uhr 5 Minuten die Strecke der Schncllig- kei tsPrüfung passiert hatten, hat das beste Resultat Wagen Nr. 18 (Pög e), der bie Strecke in 3 Minuten •“«nuten (iben g\: Cln?ten * «Ät’S? äb”f «'s letzt« 'lot,ra%« b° £*■**£ 6,1» ®aM, ™°*=Son(umn, 6t I"*i8t Peben *m Schwurgericht eßen, 13. ^ni. bis abends nach geborenen Ziegelei- »M 17. Oft. 1878 wegen Brand- saßessorTr. Hetzel 'elsohn.seine Frau «klage legt den Ehelar d. I. einen mit ulermeister Jungblut tamb gesetzt haben. Hr der Jungblutsche «s daneben liegende agebaut tvar, in dem k die Angeklagten mit ebenfalls vom Feuer :efle zu gelegene Holz- 1 Geb alle anbrannten, age des abgebrannten erdes es nur bon der var, das Feuer anzu- ten, daß es den An- i das Feuer auch das a Gemeinde Quartier er Mensch, erklärt, er arauf aufmerksam ge- atersuchung einmal ge- sich nehmen, und besser 'eifit er babei, daß der mb er nidjt iviffe, iw ityenbe maAt Wölfer Versuchung führenden die die mitmgeklagte ade erklärt daraus, er t W, er leide W ■ wolle Mstchen. daß > gesagt habe, was mchr rau Möller bestreitet mld an dem Ambe zu rt S-ms- be?J miwrten !». O ts das brennende Flur- i, cb. ob W? fltflbetn* ) die W ft Staate s Brand- wenÄ n®* iS Dr- Hetzer ^r, ststwg ’S** XanÄiw r il ihr morden s^u -euchten Petros hierbei Feuer «bell»’ (ti S&äS * »Ine. « Sfcw sWW sW annte '4 j% Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . Buderus E. W . . . Tendenz: schwach. do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen Temperatur der Lahn und der Luft in der M ülle r'schen Badeanstalt. Waber 16°. Luft 20° R. *• Parlamentarische § au§ Hessen. Eine derIBerlin eintreffen. Die Tiere kommen ausschließlich nut dem 2. Kammer zugegangene Vorstellung der vor dem 1. April Harzer GebirgSvieh in Konkurrenz. Vom Vesuv. Währen der letzten 24 Stunden hat Schaden angerichtet worden. — Das Observatorium in Padua stellte ein Erdbeben fest, das in nicht allzugroßer Entfernung stattgefunden haben muß. London, 12. Juni. Auch England hat seht seinen Fleisch'kandal. Daily Erpreß veröffentlicht Enthüllungen über unerhörte Zustände in den kleinen Fleischerläden. Zahlreiche Fleischhauer pflegten sterbendes und krankes Vieh aufzukaufen und in ihren Prioatschlachthäusern schlachten zu lasten. Zahlreiche Fälle werden angeführt, um zu beweisen, daß das Hebet ziemlich verbreitet war. Harpener Bergwerk. Lanrahütte - . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . . . Dr. med. L. Krieg und Frau Emmy geb. von Münchow. Die trauernden Eltern und Geschwister: Familie Pfeil. Die Beerdigung findet Freitag, den 15. Juni 1906 mittag- Uhr von der Kapelle dcS neuen Friedhofes aus statt. 150.00 133.00 263 75 221,00 163 20 217 00 246.00 69.95 70.50 90.05 95 45 95.90 146 00 54.00 90.75 70.45 Gerrchtssaal. — Im Prozeß aegen den O b e r st Hü g er beantragte der Erste Staatsanwalt Dr. Schufie-Söldc in Dortmund 3 Monate Gefängnis. Staatsanwalt Dr. Wiesen wandte sich gegen die Auf- fassung der militärischen Sachverständigen Wirk und Eras Rohde, der gesagt habe, es könne auch jemand Gentleman sein, dem die Uniform aberkannt worden sei. Wer so schreibt wie Oberst Hüqcr, der sei kein Gentleman, wer solche schwere Vorwürfe gegen ehrcn» hciste Mäir.^r erbebt, dessen Gedanken müssten veckcbroben sein. . . 172.25 . . 141 00 . . 236 90 . . 186.60 . . 184.20 . . 159.30 . . 210.80 wurden. Einige wurden durch die Elektriz. Lahmeycr . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahütte..... Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. G>ssen. Frnnkfeirter l<ör*p. 13. Juni, 1.15 Uhr. rÜSSBODEN-OELLACKFARBE Frauen isb garantirt blei-u. giftfrei. Bester Fussbodenanstrich haltbar, hochglärzend. elegant, über Nacht trocknend. Alleinverkauf bei Anglist j Xoll. Drogerie. Ba^nhofstr. 511 64,730 =97,2 Prozent, Assenheim 17000 Mk.---- _____ ______ 70,3 Prozent, Gro ß -Karben 15 000 Mk. = 70 Prozent, stellenweise Gewitter. Hcldenbergen 15000 Mk. = 60,9 Prozent, Ilbenstadt 24100 Mk. —115,3, Kirch-Göns 10000 Mk. —119, Münz enberq 14500M.—123,1, Florstadt 15 000M. — 78,'Rieder-Wöllstadt 22,600 Mk.--77,2, Nosbach 9600 Mk. —47,7, Ober-Mörlen 26660 Mk.— 126 5 Ockstadt 22000 Mk. — 98, Rockenberg 17000 Mk. = 111,4, Södel 10700 Mk.--130,5, Vilbel 55000 Mk. = 96,2,' Wölfcrsh eim 7 500 Mk. = 75,4 und der Roscnort ^Steinfurth 19 000 Mk.--137 Prozent Ge- meindcumlagen. Den höchsten Prozentsatz haben: Boden- rod=220,' Trais-Münzenberg 189,8, Rödgen 143 6 Maibach 184,7 Prozent, den niedrigsten Klein- Karben 27,5, Stammheim 36,9, Kaichen 41,3 und Vergebung von Pflasterarbeit. Die UmpflasterungSarbeiten an der Straßenunterführung am Neustädtertor sollen Montag, 18. Jnni, vormit agS 11 Uhr öffentlich vergeben werden. ArbeitSbeschreibung und Bedingungen liegen mährend der Tienliltundkn bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeit- punkt an unS einzureichm. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 12. Juni 1906. B«/. Städtisches Tiefbauamt. Braubatb. schloß der Vorsitzende die Versammlung. Mögen alle weiteren Zusammenkünfte in der gleichen ruhigen und erfolgreichen Art verlaufen und der Anschluß der Vereine rings auf dem Lande w'^d nicht ausbleiben. *• Damen -Vortrag, lieber das allgemein interessierende Thema: .Ein Weg 3 um Eheglück" vom Standpunkte der Erhöhung weiblicher Anmut und Lebens- klugheit hält auch hier, wie vorher schon in allen deutschen Großstädten, am Montag dem 18. Juni im Neuen Saalbau Frau Amalie Garms cni§ Leipzig einen Vortrag. Der Eintritt ist frei. Näheres im Inseratenteil der heutigen Ausgabe. x Laubach, 12. Juni. Das Ausschußfest vom 10.—12. Juni war in seiner ersten Hälfte nicht vom Wetter begünstigt. Bei Aufstellung des FestzugeS am Montag morgen sprühte sogar ein leiser Regen herab, am nachmittag hellte sich jedoch das Wetter auf, sodaß das Fest doch von vielen auswärtigen Gästen, besonders von Grünberg besucht am Buffet. Leipzig, 13. Juni. DaS Reichsgericht verwarf die Revision dcS Redakteurs Kressin, der am 1. Mar; vom Landgericht wegen Beleidigung des sächsischen Königs zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Die Beleidigung ist gefunden worden in der Beilage .Albertinische Profile'. 49^ Oesterr. Goldrente. . 4‘/s5x Oesterr. Silberrente 4 % Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Bente . . . 3°o Portugiesen Serie I . 35« Portugiesen „ III 4J4O/O russ.Staatsanl. 1905 4 n japan. Staatsanleihe ; % Cnnv. Türken von 1903 Türkenlose..... 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier . Ifunft rind Wissenschaft. — Immunisierung von Kälbern gegen die T u b e r l u l o s e. Mert Calmette, der Direktor des Pasteurschen Instituts in Lille, erstattete der Akademie der Wissenschaften einen Bericht über seine Versuche, junge Tiere, Kälber und Zicklein, gegen Tuberkulose zu immunisieren. Calmette gab diesen Tieren in Intervallen von 45 Tagen zwei Dosen von 5 bis 25 Zentigramm Tuberkelbazillen ein, die durch Erhitzung modifiziert worden waren, und konstatierte, daß die Versuchstiere ungefährdet eine Injektion von 5 Zentigramm frischer Rindertuberkulosebazillen < 11 , m x -11 ■ mi rH „ r . . o-r. . vertrugen, welche bei den als Zeugen dienenden Tieren wurde. Unter Vorantritt einer Musikkapelle, sow.e der OT- infi,{e;enb wirkten. Calmette erklärte, das; hie Tierver- jungsrauen und der die Gaben tragenden Knabenschar bewegte j-U£^e ^roar ^och nicht abgeschlossen seien, daß er es aber sich der stattliche Festzlig zum Schloßhofe, ivo die Begrüßiings- schon jetzt für möglich halte, Kinder gegen Tuberkulose ausprache an die gräflichen Herrschaften von dem Aiisschilß- zu schützen, indem iljrcn wenige Tage nach der Geburt hauptiiiann Friedrich Rudolf Stotz gehalten wurde. Dankend > eine sehr kleine Quantität durch Erhitzung modifizierter ~ Menschen- und Rindertuberkulosebazillen mit Milch vermischt eingeflößt wird. Allerdings müßte man dabei die schwer auszuführende Vorsichtsmaßregel treffen, die so geimpften Kinder vor jeder Tuberkuloseansteckung anderer Büdesheim 44,5 Prozent. fc. Bingerbrück, 13. Juni. Der Briefträger Burger aus Sponsheim wurde gestern abend V»H Uhr von der elektrischen Straßenbahn am Scharlachbcrgereck überfahren riesigen Fleischetablissement von Armour in South Omaha die gesamten Anlagen und tausend Tonnen frischen Fleisches. Tas Feuer entstand in der Ober- magazin-Abteiluua 1900 pensionierten Volksschullehrer bittet um Aus- -----------.. . . beffcrung ihrer Pensionsbezüge. Abg. Ulrich beantragt die m . r . ". , . e ... Errichtung einer Strafkammer in Offenbach. L Braunfchw-rg, 12. Jam. Em n,chtswurd.r;er " W-tt-rau.Lahn-iau.Sängerbund. Ter Bubcnstre.ch ,s m dem h.es.gen neuerbauten Mn, um 3. Sängertag in Großen-Buseck am letzten Sonntag wurde verübt worden. Von unbekannter vand wurde einer ^uther- in Vertretung des verhinderten 1. Vorsitzenden Leun-Großen- figur auf dem Bilde .Luther in Rom' von dem Münchener Linden vom 2. Vorsitzenden V'elten-Lang-Göns eröffnet Maler Lindenschmit und auf dem Brustbilde einer italienischen und geleitet. Der Aufforderung, weiteren definitiven Bei- Guitarrespielerin des Berliner Malers Hellsee mit Nadeln die tritt von Vereinen durch Unterschrift zu bekräftigen, leisteten Augen auSgestochen. Der Schaden, der dem städtischen noch drei Vereine Folge, sodaß der Bund jetzt 15 Vereine Museum erwachst, ist sehr beträchtlich. zahlt. Erne große Anzahl Vereine verhält sich noch ab- * Ginc Dankadresse an den Geh. Medizinal- wartend, bekundet aber chr Interesse an der Sache durch l . m a sI(1 Beiwohnen an den Versammlungen. Ms erster Punkt der ^t drof. vi med. Schatz n Rostock^ben bte ^aucn Tagesordnung wurden zunächst die Satzungen beraten und MccklcnburgS, soweit s>e zu der Zahl der Pa entmnen de§. Dank der sachlichen Arbeit nHer Beteiligten zum guten selben gehören, zu nchten beschloffen. Bekanntlich war Prof. Abschluß gebracht. Bei Berührung der finanziellen Leist- Dr. Schatz scü nahezu einem Menschenalter der Lecker der ungen der Vereine (Festbeiträge zu Bundessängerfest und Rostocker Fraiienklinik, aus welcher Stellimg er infolge der Waldfest) wurde dem Prinzip stattgegeben, durch möglichst gegen ihn gerichteten völlig unbegründeten Verdächtigiingen niedrige Beiträge den finanziell weniger leistungsfähigen freiwillig schied. Wie verlautet, wird Prof. Dr. Schatz in Vereinen entgegenzukommen. Ein jäh-licher Bundesbeitrag ~ ' nnirbc noch nicht festgesetzt, da man hofft, durch weiteren Beitritt von Vereinen und Einzelmitgliedern den Beitrag auf ein Minimum beschranken zu können. Ebenso wurde Wien, 12. Juni. Ter DahlreformauSschuß nahm die von der Regierung für Talmatien beantragte Anzahl von Mandaten mit der von Jvcevte beantragten Wahlkreiseinteilung, nach der die Serben zwei und dre Kroaten neun Mandate erhalten, an. Dann begann der Ausschuß die Beratung d?r Dahlkreiseinteilung für ^-ber- öfterrcich. Beim Schluß der Sitzung wies der Abg. Maur auf die Zeitungsmeldung hin, der zufolge der Kaiser beim Empfange der Delegationen die Aenßerung getan habe, die Wahl re form müsse gemacht werden und au sGrund der alten Wahlordnung könne nicht mehr gewählt werden. Redner bemerkt hierzu, wenn diese Nachricht sich bewahrheite, so müßte er darin einen inkonstitutionellen Eingriff der Krone in die Arbeiten des Parlaments erblicken. >lbg. Kramae bestätigte die Richtigkeit der Aenßerung. Mailand, 13. Juni. In den östlichen Zeilen Nord- Italiens wurden am 11. Juni morgens wellenförmige Erdheftig in der Gegend von Nordd. Lloyd . Obei schles. 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Tie 71 Gemeinden unseres Kreises (außer der Stadt Friedberg) werden im Rechnungsjahr 1906/07 insgesamt rund 1100000 Mk. an Gemeindesteuern erheben. Von den wichtigsten Orten erbeben u. a. Bad- Nanbeim 254800 Mk.---123,6 Prozent, Butzbach die Wahl der Bezirksvertreter bis zum nächsten Sänger- Lag in Krofdorf (am 29. Jul'r d. I.) vertagt, den Vereinen aber aufgetragen, bis dahin in benachbarten Sängerkreisen für den Bund zu werben. Ferner wurde beschlossen, eine Zusammenkunft der Bundesvereine im Laufe des Nachsommers auf die nächste Tagesordnung zu setzen. Eine größere Festlichkeit, vor allen Dingen Unkosten sollen hierbei vermieden werden. Mit Worten der Aufmunterung und sofort getötet. fc. Frankfurt a. M., 12. Juni. Das Befinden der an Fischgift erkrankten 26 Personen hat sich so gebessert, daß bei keinem mehr Gefahr zu befurchten ist — Kein Ende! Kaum ist hier die L u n d e s p e r r e aufgehoben, so warnt der Polizeibericht vor dem Mcknehmen der Hunde nach auswärts. In Klemmen au (Unterlahnkreis) biß ein tollwutverdächtlger Hund 3 andere Hunde und 4 Menschen. Die Tötung des Hundes konnte nicht erfolgen, da er entlaufen ist. Ueber den Krew Miltenberg wurde die Sperre verhängt, 'wchdem em toll= wütiger Hunde 3 andere und einen Menscyen gelüsten hatte. Einer der gebissenen Hunde ist verendetz ’ X Ans dem Kreise Biedenkopf, 12. Ium. -lnf Anregung des Landrates von Heimburg haben mehrere Landwirte aus Berghofen, Frohnhausen, Wiesenbach, ^Gladenbach, Breitenbach und Walshausen d.e landwirtsch. Ausstellung in Berlin mit einer Auslese von E^n beschickt. Die braunen Rinder gingen aestern Abend 7 Uhr oon Biedenkopf ab und werden heute Nachmcktag o Uhr m Märltc. kc. F r a n k f u r t n. M., 13. Juni. lOria.-Telegr. deS „Gieß. Anz."s V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber, 00 Schafe und Hammel, 716 Schweine: 1. Qual. 72—00 Ma- Lebendgewicht 56.50—00.00 Pf., 2. Qual. 71—00 Pf., Lebendgewicht 55.50 Pfg., 3. Qual. 64—66 Pfg. stälber 1. 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