ht 'N elzwma Ortschaft es,qm Platze joiod zu verpachten. V rijti 9)lelbimaen uni. ziw i ßicBenerAnzeMM «fU Jjöim MKL sfeSS ^Larbura Mann,9» "°ch au^iben Äe' Ütou ^auiiH.L"30^", iauhciu, ff ^ngerl, "ixjr^SL^o Bäucnen,anwnenk A?rK Kßzsrs'9? i w* * len unter Garantie Motten »riFener- den i» S° l tiÄeis einer, Iri*? ♦♦♦♦♦♦♦* neAn'** ä*: alles Ll«° Et»e ‘ s tdSE6HM6 W-Mch!8 ich langjähriger, » wahrtet Methode. L ÜldMtz Z Mem» H »ch'.l y ittbtyiw btt Stunbtn vom 20. Aptü' ab. ..21nmclbungenetitbann erbeten. 1950 ]Ieta Buff aaksurtcr ett. 10, L S^VZL ZZ-AW K-°^° Muim(uui,m.alL Kontor- Ufr iuchl Stellung ^nt.,6ngro§.ob,3lgent: '• . ^«geböte unter 02316 JMener Anzeiger erbet. wer besseren Familie wird ,Mg„ gebildet. Mädchen, rlochiet vom Lande, zur n Ausbildung in Haushall ^"che Ausnahme' gejueb:. e3 Lehrgeld zugesagt. 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Er könne nur wiederholen, lvaS er gestern schon gesagt, und versichern, daß er die Taxe noch Pflicht und Gewiffen gemacht habe; er wiederhole auch, was ihm Bürgermeister Leun versichert hat, daß der Oberbürgermeister diesem gegenüber sich bereit erklärt hat, 18 Proz. über die Taxe zu zahlen, wenn dadurch das Enteignungsoerfahren, welches schon im Gange war, hinfällig gemacht werden könne. Helfrich verliest eine Erklärung, die ihm der Bürgermeister Leun zugestellt hat, worin tatsächlich die Angabe bestätigt ist. DieS beweise doch, so erklärt Helfrich, daß die Taxe der Kommission angemeffen und zutreffend sei, denn sonst würde der Vertreter der Stadt nicht noch 18 Proz. mehr geboten haben. Beigeord. Georgi bemerkt, die Erklärung LeunS gehe die Stadtverordneten-Versammlung gar nichts an und beweise nichts. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß Bürgermeister Leun ihm gegenüber davon gesprochen hat, daß er versuchen wolle, die Klein-Lindener Eigentümer des fraglichen Geländes zu bestimmen, dasselbe mit 18 Proz. über Taxe der Kommission an die Stadt abzutreten; nicht richtig sei, wenn Leun behauptet, er, der Vertreter der Stadt, sei mit dieser Offerte einverstanden gewesen oder habe 18 Proz. mehr als die Taxe angeboten. Er habe im Laufe des EnteignungS- verfahrenS dem Kollegen Helfrich des öfteren vorgehalten, daß er in seiner Eigenschaft als Schätzer im Jahre 1901 dasselbe Gelände, um daS es sich drehe, in der ortSgericht- lichen Taxe den Quadratmeter mit 30—35 Pfg. bewertet und im Jahre 1904 als Mitglied der Lokalkommission dafür pro Quadratmeter 70 Pf. bis Mk. 1,15 taxiert habe. Er müffe sagen, daß er wohl anerkenne, daß daS Gelände in den drei Jahren sich im Werte wohl gesteigert habe, diese Steigerung aber in der Weise zu bemessen, wie es die Lokalkommission getan, ließe sich durch nichts rechtfertigen. Wenn man den durchschnittlichen Ertragswcrt des für landwirtschaftliche Zwecke benutzten Geländes berücksichtige und hoch bemesse, würde die ortSgerichtliche Taxe von 1901 kaum erreicht, trotzdem hat die Stadt bei freihändiger Ueberlassung den Eigentümern 5 Pfg. pro Quadratmeter über die Taxe von 1901 geboten. Stadt. Loeber hält eine ortsgerichtliche Taxe wohl als Maßstab für angängig, wenn der Vater seinem Sohn sein Eigentum überlassen will, denn diese Taxe bilde im allgemeinen doch nur einen sogenannten Freundschaftspreis und könne nicht herangezogcn werden, wenn man Gelände an Private oder an die Stadt verkauft. Stadtv. Krumm bemerkt, daß er glaube, Helfrich habe taxiert nach bestem Wiffen und Gewissen, aber daS ändere garnichts an der Tatsache, daß die Stadt bei der Affäre, ganz gelinde ausgedrückt, zu hart geholten sei bei der Taxe der Lokalkommission, es scheine ihm, daß bei dieser Taxe ein anderes Moment eine bestimmende Nolle gespielt hat, als der natürliche Wertzuwachs. Es müsse doch jeder vernünftige Mensch einsehen, daß man einen Privatmann, hätte ein solcher um damit zu spekulieren, das Klärbeckengelände zu der Taxe der Lokalkommission erworben, für komplett närrisch halten nmß. Krumin erklärt, daß, wenn er Mitglied des Provinzialausschuffes sein würde, er angesichts der Taxe der Lokalkonunission auf solche Sachverständige, die so taxieren, keinen Pfifferling geben würde und es wäre be- Meunier- Ausstellung in Frankfurt. Man schreibt unZ aus Frankfurt a. M.: Die vor kurzem in Berlin von der Künstsirina Keller und Reiner veranstaltete Gedächtnis-Ausstellung für den im vorigen Jahr verstorbenen belgischen Bildhauer Konstantin Meunier ist auch für kurze Zeit nach Frankfurt übcrgeführt und Sonntag mittag in Gegenwart mehrerer hundert Kunstfreunde von nah imb fern eröffnet worden. Die Stadtverwaltung hatte in entgegenkommendster Weise den Rathaussaal (Römer) für diesen Zweck zur Verfügung gestellt und Lberbürgermerster Adickes sprach auch persönlich den Versammelten seine Freude darüber aus, daß es gelungen sei, die hochintereffante und lebhaft diskutierte Kunstsammlung in Frankfurt zu zeigen. Die Eröffnung erfolgte mit einem schwungvoll vorgetragenen Prolog von Ernst v Wildenbruch, „Arbeit" betitelt. Die Dichtung bezieht sich besonders auf das eigentlich« Lebenswerk des Künstlers, „Das Denkmal der Arbeit", das tu großen Gruppenreliefs die vier Hauptbetriebe int modernen Wirtschaftsleben zur Darstellung bringt: Ackerbau, burtb garbenbindende Schnitter dargestellt, Bergbau, von der Arbeit h.'imkehreude Bergleute. Industrie, eine Szene aus einer Glashütte zeigend, und Handel, durch die Löschung einer Schiffsladung illustriert. Der Künstler, der sein Leben lang in beit belgischen Jndustriebezirren und besonders in dem „schwarzen Lande" der Borinage verbrachte und daher in seinen Gruppenbildern Szenen von packendster LebenSwahr- heit zum Ausdruck bringt, hatte dies „Denkmal" zuerst als ein öffentliches Monument in Form eines vierseitigen Kolosses gewünscht da sich aber in verschiedener Richtung die Unaussühr- barkeit dieser Idee ergab, soll es in dem neuen Brüffeler Museum in Halbkreisform zur Aufstellung kommen. Neben diesem Hauptwerk deS Künstlers zeigt die Ausstellung noch ea. 200 Plastiken, Wandgemälde, Zeichnungen usw., in denen zumeist charakteristische Typen aus dem belgischen Volksleben, Bergwerksarüerter, Glas- dauerlich, wenn der Provinzialausschuß anders darüber dächte. Wenn man die Taxe auf Grundlage der Erträgnisse deS Geländes berechnet hätte, dann müffe er doch sagen, daß eS mit der viel gerühmten Not der Landwirtschaft nicht weit her sein könne. Stadtv. Kirch bemerkt, er nehme in der Sache daS Wort, da der Kollege Helftich von aT.en Seiten angegriffen worden sei, derselbe sei durch das Vertrauen seiner Mitbürger zweimal in den Stadtvorstand gewählt imb habe dies Vertrauen stets gerechtfertigt. Er habe die feste Ueberzeugung, daß Helfrich als Mitglied der Lokalkommission gehandelt, wie c§ seine Pflicht war und zwar nach bestem Wiffen. Stadtv. Krumm bemerkt hierauf, er habe Helfrich nicht angegriffen. Die offene Aussprache aber sei ein Akt der Notwehr gewesen gegenüber solcher Art Taxe der Lokalkommisfion und die Versammlung habe die Pflicht gehabt, sich mit der Sache zu beschäftigen. Die Versammlung verläßt darauf den Gegenstand, genehmigt noch den bestehenden Vertrag zwischen Universität und Stadt wegen Unterhaltung der Anlage vor dem Kollegien- haus und tritt dann ein in die Beratung des Voranschlags für 1906/07. Stadtv. Gober spricht seine Freude aus, daß der Voranschlag so ausgefallen sei wie er vorliegt, daß er besonders ohne eine Steuererhöhung auskommt, und man müsse dem Beig. Georgi dankbar sein, daß "dieser die Versammlung davor bewahrt hat, Gelder auf Vorrat zu bewilligen und im vergangenen Jahre 6 Prozent von den geforderten Steuerzuschlägen abgesetzt werden konnten. Mit dem Ueberschuß deS Gaswerks von 71 240 Mk. könne man einoerstanden sein, ebenso daß vom Waffer- und Elektrizitätswerk keine Ueberschüsse in die Betriebsrechnung eingestellt seien. Mit der Verstärkung des Stadterweiterungsfonds um 200000 Mk. sind wir auch einverstanden unter der Bedingung, daß der Oberbürgermeister, sobald Ankäufe perfekt sind, der Versammlung davon Mitteilung macht. Der Oberbürgermeister fragt, ob Herr Löber denn nicht sagen wolle, wer die Wir seien, von denen et daS Einverständnis zur Verstärkung des Stadterweiterungsfonds erhalten hat. Löber bemerkt, daß er nur für seine Person im Plural gesprochen hat. (Allgemeine Heiterkeit.) Es wird nun m die Einzelberatung der Vorlage eingetreten. Der Oberbürgermeister weist darauf hin, daß der Voranschlag das erste Mal den Versuch macht, bei der Position »Rest aus vorderen Jahren" diesen Posten zu vereinfachen und leichter verständlich zu machen. In Einnahme sind dafür nur 72 063.95 Mk. gegen 153 531.60 Mk. im Vorjahre gestellt. Der budgetmäßige Effekt ist der gleiche geblieben, es sei nur die frühere schwerfällige kameralistische Methode, bei welcher dieser Posten nur verständlich war, wenn man die 2 vorletzten Voranschläge heranzog, nicht mehr angewendet. Beigeordneter Georgi erklärt, eS sei erfreulich, daß hier einmal Wandel geschaffen, es sei aber die Frage aufzuwerfen, ob man damit bei der Aufsichtsbehörde nicht aus Schwierigkeiten stoße. Der Oberbürgermeister glaubt dies verneinen zu können. Die Vorschrift verlangt nur, daß jede Gemeinde den Voranschlag richtig aufstellt, sonst ist in der Art der Aufstellung eine gewiße Bewegungsfreiheit gegeben, doch werde er, da die Sache neu ist, dem Voranschlag wegen der Vereinfachung der Position »Rest aus vorderen Jahren" eine Erläuterung beifügen. Bei Titel Waldungen wünscht Stadtv. Krumm vom Kollegen Wimmenauer zu wissen, ob dieser Auskunft darüber geben kann, ob es zutrifft, daß der hessische Staat in Aussicht genommen hat, für die nächsten Jahre durch verstärkte Holzfällung die Einnahmen au§ dem Walde zu steigern und ob die Stadt diesem Beispiele folgen kann. Der (Gefragte erwidert, daß dahin gehende Erwägungen vorliegen. Unser städtischer Waldbesitz vertrage, da er in den letzten Jahren geschont ist, einen Hiebsatz, der sich in den nächsten 10 Iahten van Jahr zu Jahr steigern ließe. Bei Position Schlachthof bläser, Puddler, Ernteleute, Fischer usw. zur Darstellung kommen. Ein kleiner, für die Ausstellung verfaßter Katalog mit einem künstlerisch vollendeten Porträtbild deS Meisters gibt neben einer eingehenden Beschreibung deS eigenartigen Werdeganges des Künstlers auch eine nähere Erläuterung zu seinen hervorragendsten Werken, so daß auch die, die sich mit seiner streng zolaistischen Künstrichtung nickst durchweg zu befreunden vermögen, doch seine einzelnen meisterhaften Schöpfungen mit voller Hingabe genießen können. • — Vom Frankfurter Opernhaus. Für den am 27. April beginnenden Wagner- und Mozart-Cyclus hat die Intendanz eine Anzahl interessanter Gäste zur Mitwirkung verpflichtet. Die Ausführungen sind in nachstehender Reihenfolge geplant: Den 27. April: „Ricnzi" fWriano, Frau Thea Drill- Orridge, k. f. Hofoper, Wien). 30. April: „Der fliegende Holländer" (Holländer, Kammersänger Theodor Bertram). 2. Mai: „Tannhäuser" (Elisabeth, Frau ftammerfängerm Katharina Fleischer-Edel). 4. Mai: „Die Entführung at*5T dem Serail" (Constanze, Frau Kammersänqerin Emilie Herzog, k. Hofoper, Berlins 7. Mai: „Lohengrin" (Lohengrin, Kammersänger Ernst Kraus, k. .Hofoper, Berlin). 9. Mai: „Don Juan" (Donna Anna, Fräulein Lucie Weidt, k. E. lHofoper, Wien). 11. Mai: „Tristan und Isolde" (Isolde, Frau Kämmersängerin Paula Dönges, Leidig). 14. Mai: „(Soft fan tutte". 16. Mai: „Die Meistersinger von Nürnberg" (Hans Sachs, Kammersänger Friß Femchals, München). 18. Mai: „Tie Zauberflöte" (Königin der Nacht, Frau Kammersängerin Hermine Bvsetti, München). 21. Mai: „Das Rheingold" (Wotan, Kammersänger Thec6>or Bertram). 23. Mai: „Die Walküre" (Wotan, Kammersänger Theodor Bertram''. 25. Mai: „Siegfr-ed" l Wanderer, Kammersänger Theodor Bertram). 28. Mai: „Figaros' Hochzeit" (Susanne, Frau Kammersängerin Erika Wedekuü), Dresden). 30. Mai: „Götterdämmerung". Sämtliche Vorstellungen firmen außer Abonnement und bei großen wünscht Stadtv. Krumm, daß eS doch nun bald mit der Kühl» anlage, welche die Metzger schon seit Jahren für nötig erklären, Ernst wird. — Wegen der Freibankvcrhällnisse bringt er zur Sprache, ihm sei mitgctcilt worden, daß Leute, die c5 gar nicht nötig haben, 11. n. ein Rentner, dessen Name ihm sogar genannt sei, dort ihren Fleischbedarf decken, ja daß c5 sogar Leute gibt, die den Tag über reicht ein Mal, sondern mehrere Male die Freibank frequentieren, darunter bekannte Rentner, für welche doch die Einrichtung nicht da ist. Ebenso könne er sich dc§ Gedankens nicht entschlagen, als ob bei der Fleischbeschau bei uns übermäßig streng verfahren werde. Beigeordn. E ursch manu bestreitet dieses, da Beschwerden in dieser Richtung nicht vorliegen. Wäre dem aber so, so hätten die Metzger es als Jntereffenteu ja in der Hand, sich an daS Kreis-Veterinäramt als obere Behörde zu wenden. Wa§ die Abnahme von Freibankfleisch durch Leute, die eS nicht nötig haben, anlangt, so könne die Verwaltung dieS nicht verhindern, doch sei die Kritik deS Stadtverordneten Krumm berechtigt, und eS sei zu wünschen, daß die öffentliche Rüge dazu führen wird, daß jene Leute der Freibank für die Folge fern bleiben. Bei Märkten regt Stv. Kru m m an, in ben Kreisen Marburg-Kirchhain unsere Marktankündigungen mehr zum Aushang 511 bringen, als bisher, jedenfalls werde der AuS- hang von den damit beauftragten Personen schlecht besorgt, denn er habe vielfach in Wirtschaften den AuShang von Gießen vermißt. — Bei Position Friedhöfe bemerkt Stadt- verordn. Krumm, es scheine ihm so, als wenn in Gießen zu wenig Leute sterben, welche das Bedürfnis nach einem sogenannten Prunkgrab haben. Der Oberbürgermeister stellt dagegen fest, daß bisher die wegen der Grabgewölbe gehegten Erwartungen sich erfüllt haben. Man hat angenommen, daß alle fünf Jahre eines dieser Gewölbe abgegeben werden würde. Der Friedhof besteht aber erst drei Jahre und da entspreche daS erste bisher abgegebene Riegelsche Erbbegräbnis der gehegten Annahme. Bei Position Volksschulen bemerkt Stadtv. Jann, man solle die Ferien für diese Schulen mit denen der höheren Schulen zu gleicher Zeit beginnen ober enben lassen. Der Oberbürgermeister ist ber Meinung, daß die Ferien in allen Schulen der Stadt zusammenfallen und Mtßstände sich nicht gezeigt haben. Beig. Georgi weist darauf hin, daß die höheren Schulen teilweise längere Ferien haben als die Volksschule, Es sei daS Beste, wenn der Schulvorstand in der Angelegenheit versuche, einen Ausgleich herbeizuführen. Stadtv. Huhn fragt an, woher es komme, daß für die Volksschule bei baulicher Unterhaltung in diesem Jahre 1000 Mk. mehr verlangt werden als sonst. Der Oberbürgermeister erklärt, es sei in den Vorjahren an dieser Position stets abgestrichen worden. Nunmehr sei ein neuer Anstrich im Innern der Gebäude dringend nötig. Daher komme dio Mehrforderung. Bei der Position Straßenunterhaltung kommen dem Stadtv. Krumm die bafür vorgesehenen 93 000 Mk. zu reichlich vor. Der Oberbürgermeister erklärt aber, daß der Betrag tatsächlich gebraucht würde. Stadtv. Leib fragt an, wie es mit den an der Anlage in Aussicht genommenen Ruhebänken stände. ES wäre Zeit, sie aufzustellen. Der Vorsitzende weist darauf hin, daß die Kosten dafür im Voranschlag enthalten sind. Stadtv. Emmelius bittet, die Schoorgrabenstrecken, die infolge der Kanalisation ausgemerzt worden find, ordentlich anzufüllen. Vor dem Lazarett an der Ostanlage und bei ber höheren Töchterschule seien in bem teilweise nur halb gefüllten Graben die reinen Schuttabladeplätze etabliert. Der Vorsitzende teilt mit, daß daS Tiefbauamt bereits Auftrag zur Ausfüllung habe. Beig. Georgi bemerkt, an der Töchterschule bleibe das Wasser stehen, sodaß die Gegend am Schoorgraben förmlich stinke. Er halte die Beseitigung des Uebelstandes für sehr eilig und bittet, baß bas Ticfbauamt sofort Schritte tut. Bei der Position Kanäle fragt Beig. Georgi an, wie weit Anschlußerlaubnis für die Kanalisation erteilt sei. Der Vorsitzende teilt mit, daß die Kläranlage provisorisch in Betrieb genommen sei. Es seien bereits 104—107 Anschlüsse, auch betreffs ber Fäkalien gestattet worben und zwar bei Preisen statt. Vorbestellungen werden an der Kasse des 'Opernhauses bereits jetzt entgegengenommen. Der Verkauf der Eiw, trittskarten beginnt am 24. April. ♦ — Ein Mozartdenkmal beabsichtigt man in Frank- furt a. M. zu errichten. Es hat sich dort ein Komitee gebildet aus einer Reihe der vornehmsten und angesehenster: Damen und Herren der Stadt. he Ansiedelung leicht lungenkranker Arbeiter in Deutsch-Südwestasrika. Wie die „Münchenex Medizin. Wochenschrift" mitteilt, fanb am 3. März eine Konferenz von höheren Berwaltungsbeamten, Aersten imb Kolonialsreimden statt, in ber bic Ansiebelung leicht lungenkranker Arbeiter in ber Kolonie Deutsch-Südwestafrika erörtert wurde. Nach einem Referat von Dr. meb. Katz- Berlin, der auf die für Lungenleidende überaus günstigen klimatischen Verhältnisse ber Kolonie binwies, stimmten die Anweienben bem Vorschläge zu, eine Anzahl geeigneter Patienten für einige Zeit in die Kolonie zu senden, um auf diess Weise die Heilwirkungen des Klimas praktisch festzustcllen. Gegenüber den Bedenken, daß möglicherweise in der Kolonie ein Znfek- tionsherd geschaffen werden könnte, wurde von den Geh. Medizinal- räten Prof. Robert Koch, Prof. Senator und Prof. Kraus darauf hingewiesen, daß dies bei geeigneter Auswahl ber Kranken als ausgeschloffen bezeichnet werden könnte. Zur weiteren Förde- ntng der Angelegenheit bildete sich ein Komitee, dessen Vorsitz ber stellvertretende Kolonialdirektor Erbprinz vonHohen- l 0 h e - L a n g e n b u r g übernommen hat und dem die Herren Ministerialdirekror Wirkt. Geh. Ober-Regierungsrat Dr. Forster, Wirkl. Geb. Legationsrat Dr. G 0 l l i n e l l i, Geh. Lber-Medizinal- rat Prof. Dr. Kirchner (stellvertr. Vorsitzender), Geh. Regiernngs- rat Prak. Dr. Paasche und Dr. mcb. Katz als Schriftführer angeboren. Häusern, deren Installation bereits fertig' hergestellt sei. Berg. Georgi bittet, so rasch als möglich die Anschlußerlaubnis zu erteilen und die Anschlüsse rasch herzustellen. Man solle dabei nicht etwa schablonenhaft verfahren, sondern das Tiefbau- amt solle tunlichst allen Wünschen der Interessenten entgegen kommen. Der Oberbürgermeister erklärt, daß in diesem Sinne verfahren würde. Stadto. Krumm wünscht zu wissen, wie e5 mit der Krachenburg H in der Kaplansgasse stehe. Die Situation scheine gefährlich zu sein, denn das alte Haus drohe umzu- fallen. Der Vorsitzende bemerkt, daß ein Baugesuch eingereicht und um DispenS ersucht worden sei. Der Eigentümer Winn will ohne einen Hof zu lassen bauen. Die Stadtverordneten haben den Dispens befürwortet. DaS Ministerium scheine Schwierigkeiten machen zu wollen, denn es habe die Angelegenheit an das Kreisamt zurück gegeben, um Erhebungen über die Höhe der Nachbargebäudc vorzunehmen. Es wird dann von Stadtv. Krumm darauf hingewiesen, daß die Firma Pistor Nachfolger 2—2^ Jahre lang wegen einer gütlichen Regelung einer Schädigung, die ihr Haus bei den Kanalisattonsbauten erlitten hat, vorstellig geworden sei. Erst als sich die Leute an einen Rechtsanwalt gewandt hätten, sei die Sache in Fluß gekommen. Der Vorsitzende und Beig. Cur sch mann setzen auseinander, aus welchen Gründen die Angelegenheit nicht ftüher hat verglichen werden können. In der Vermögens rechnung sind für Herstellung deS Landgraf Philipp Platzes nur 12 000 Mk. eingestellt. Zufolge des gestrigen Beschlusses muß der Posten auf 25 000 Mk. erhöht werden. Stadtv. Kirch bemerkt, daß er gestern bei der Beratung deS Gegenstandes nicht dazu sprechen konnte, da er sich im Moment nicht wohl gefühlt hat. Er wolle nur erklären, daß er vor wie nach gegen die Verwendung von 25 000 Mk. für einen solchen Zweck ge- gewesen sei, da die Sache zu teuer sei, und er habe auch dagegen gestimmt. Beig. Georgi bemerkt, er habe gestern, als über die Position abgestimmt wurde, nicht anwesend sein können, sonst würde er ebenfalls dagegen gesprochen haben. Er finde, daß für den Platz nur 12 000 Mk. im Voranschlag stehen und er bitte, zu sagen, wie denn der Platz jetzt hergestellt werden solle. Der Vorsitzende erläutert eingehend das Projekt. Er bemerkt, daß der früher geplante Schmuckplatz in der Mitte fortfällt und diese Fläche mit Schlacke und Kies hergestellt werden soll. Stv. Dr. Ebel tritt dafür ein, auf dem Platz gärtnerischen Schmuck anzulegen. Im anderen Falle würde der Platz aussehen wie eine Steinöde. Stv. Dr. Gutfleisch hat die gleiche Ansicht. Stv. Gabriel kommt auf sein gestern erläutertes Projekt zurück. Er ist der Ansicht, daß bei der Nähe unserer herrlichen Anlagen dieser Platz ohne Grün angelegt eine angenehme Abwechslung bilden würde. Es sprechen noch dazu die Stvv. Wimm en au er, Wallenfels, Huhn und Loder. Stv. Dr. Gutfleisch erklärt, er könne nicht begreifen, wie Stv. Gabriel sich gegen die gärtnerische Anlage aussprechen könne, weil der Platz dadurch zu grün würde. Ihm sei e§ in der Stadt nicht grün genug, er sei für jeden Quadratmeter Grün mehr überaus dankbar. Beig. Georgi beantragt, wenn nun schon 25 000Mk. für den Platz geopfert werden, die Bedingung zu stellen, daß nun auch die anfangs vorgesehene gärtnerische Anlage hergestellt wird. Der Vorsitzende erklärt, er würde für einen solchen Beschluß sehr dankbar fein. Die Abstimmung ergibt eine große Mehrheit für den Antrag Georgi. Ankauf von Materialien. Für Herstellung der Hausanschlüsse wird ein Waggon Asphaltkitt gebraucht, deren Lieferung Jean Dem u. Eo. Nachfolger freihändig übertragen werden soll. — Ebenso wird beantragt, die für diese Arbeiten nötigen Werkzeuge re. von hiesigen Geschäftsleuten durch das Tiefbauamt ganz nach Bedarf beschaffen zu lassen. Zur Uebernahme von Bohlen, Brettern und sonstigem Rüstzeug sc., das der Konkursmasse Jäger und Rumpf gehört, werden 807.55 Mk. verlangt. Stv. Euler bestätigt, daß die von dem Konkursverwalter cmgesetzten Einheitspreise spottbillig sind. Die Versammlung ist mit den Anträgen einverstanden. Die Versammlung genehmigt eine Rechnung von 139.35 Mark Mehrkosten für Herstellung eines Anschlusses an die Kanalisation zum Zwecke der Ableitung der Viehwagen- Reinigungs-Abwässer der Eisenbahn, welche Summe von der Eisenbahn-Verwaltung zurückgezahlt wird. Die Stadtverordneten nehmen eine Polizei-Verordnung zur Kenntnis, die das Großh. Polizeiamt erlassen hat, betr. den Eisenbahn-Verkehr des Braunsteinbergwerks. Der noch rückständige Punkt wegen der Versteigerung einer Teilzahlung an Schmoll wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt. Sängeröundestag. (Original-Artikel des Gießener Anzeigers.) I] Großen-Linden, 8. April. Ein Wetterau-Lahngau-Sängerbund wurde heute in der hiestgen Turnhalle unter dem Vorsitze des Landtagsabg. Bürgermeister Leun gegründet. Ans allen Teilen der Wetterau, des Lahntals, des.Wiefecktals, des Hüttenbergs und aus dem westlichen Kreise Wetzlar waren Vertreter erschienen, sodaß die Turnhalle zahlreich besetzt war. Im ganzen hatten 23 Vereine ihre Vertreter entsandt, darunter Vereine aus Gießen, Großen- Linden (2), Garbenteich, Großen-Buseck, Heuchelheim (2), Krofdorf, Lich, Lang-Göns (2), Lollar (4), Kirch-Göns, Klein-Linden, Hausen, Hörnsheim, Watzenborn und Steinberg. Namens des vorbereitenden Ausschusses eröffnete Klein- Gießen die Versammlung, er wies aus die statlliche Zahl der Erschienenen hin und sprach die Erwartung aus, daß der in Lollar angeregte Bund heute zustande käme zum Segen des Volksliedes und des Volksqesanges. Hierauf wurde über die Satzungen in einaehender Weise referiert. Darnach ist der Zweck des Bundes die Ausbildung des Volksgesangs im allgemeinen unb des deutschen Volksliedes im besonderen. Dies soll erreicht werden durch Preisgesangseste, durch Tirigententage imd die Kontrolle des Gesangs- und Musikausschnffes. Im April jeden Jahres soll em Bundessängertag abgehalten roerben. Aus die An wage bes Vorfitzenben, Bürgermeister Leun, erflärten 14 Vereine ihren Beitritt zum Bunde, die meisten übrigen stehen dem Bund sympathisch gegenüber, wollen aber den Beschluß ihrer Vereine abwarten. Die Frage des Bnndesbeitrags wird nach längerer Debatte auf Vorschlag des Vorsitzenden bis zur nächsten Delegierten-Versammlung vertagt, da weitere Zutritte von Vereinen aus der Wetternu und dem Kreise Gießen zu erwarten sind. Sehr ausführlich referierte alsdann Musikdirektor Wiegand Gernhardt -Gießen über die gesanglichen Aufgaben des Bundes. Es soll alljährlich ein VundeS-Sängersest und ein Wachsest ab- gehalten werden. Mil dem Bundeösest soll ein Preis-Wettsingen verbunden werden. Dabei sollen keine Geldpreise, sondern nur Diplome zur Verteilung kommen. Darauf erfolgte die Einteilung des Bundes in vier Bezirke, 1. Großen-Buseck und Umgegend, 2. Lich und Umgegend, 3. Lollar-Krosdorf, 4. Großen-Linden und Umgegend. Die Versammlung schritt dann zur Wahl eines provisorisch. Bundesvorstandes; zum BundeSvorsitzenden wird unter lebhaftem Beifall Bürgermeister Leun -Großen-Linden gewählt, zum Bundeschormeister W. G e r n h a r d t - Gießen und zum Schriftführer Klein-Gießen. Velten°Lang-6)ön§ brachte ein Hoch auf den Bundesvorsitzenden aus. Dieser gab noch bekannt, daß der nächste V e r t r e t e r t a g am 29. April in Leihgestern stattfinden soll. So ist denn nun endlich der Sängerbund zustande gekommen, den man in der Gegend schon seit Jahren erstrebt. Hauptversammlung des Hessischen Oberlehrervereius. (Original-Bericht des „Gieß. Anz.") sd. Offenbach, 8. 'düp-rtL Der Hessische Ob er leh>rer verein hielt am Samstag hier seine 21. Hauptversammlung ab. Am Freitag fanden interessante Besichtigungen der Schriftgießerei von Gebr. Klingspohr, verbunden mit einer dlusstellung von Drucktypen nach Originalzeichnungen der Prof. Behrens, Cissarz, Hrldebrand, Engels, Dopler, Fechner, Sattler usw., und der Metallschraubenfabrik vvn Gebr. Heyne statt, die viel anziehendes boten. Hieran schloß sich eine Hafenbesichtigung, sowie Besuch der Schleuse bei Oberrad, der Gerbermühle usw. Abends fand eine Begrüßung der bereits Erschienenen im Kaiser Friedrich-Hotel durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe Offenbach Professor Hamann statt. Auch Oberbürgermeister Brink hieß die Gäste willkommen. Im Namen dieser dankte Oberlehrer Markert aus Gießen. Es war eine von Professor Mendorf aus Offenbach redü- gierte humoristische Bierzeitung aufgelegt und es folgten abwechselnd gemeinsame Lieder und Vorträge. i?Bm Samstag früh wurde das Isenburger Schloß besichtigt. Irr der b-arm ab geh altenen nichtöffentlichen Sitzung, in der nur interne Fragen behandelt ivürden, fand die Wie - der Wahl des seicherigen Vorstandes statt und zum -Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Friedberg bestimmt. Kurz vor 1 Uhr begann dann die Hauptversammlung im großen Saale des Hotels Degenhardt, zu welcher auch der Präsident des Ministe!- riums des Innern, Braun, Geheimrat Dr. Eisenhuth und Geh. Oberschulrat Nodnagel von der Schulabteilung erschienen waren. Weiter waren anwesend der Vertreter der badischen Oberlehrervereine, Prof. Kramer aus Karlsruhe, als Vertreter der württembergischen Oberlehrervereine Po- sessor Ziegler aus Stuttgart, der Vorsitzende der preußischen Delegiertenkonferenz, Prof. Lohr aus "Wiesbaden, Kreisrat v. Hombergk und andere. Direktor Block aus Wimpfen begrüßte die Anwesenden, speziell die Vertreter der Behörden, worauf al^ald der Präsident des Ministeriums des des Innern, Braun, in seinem und im Namen der Schulabteilung erwiderte, indem er ausführte, daß schon vor 2 Jahren der damalige Staatsminister Rothe auf der 1. Delegiertenversammlung der akad. gebild. Lehrer Deutschlands in Darmstadt erklärt habe: nur eine Regierung, die mit allen Berufs- und Standeskreisen in steter Fühlung lebe, könne ihre Ausgabe richtig erfassen. Diese Ausftihr- ungen habe er sich zur Richtschnur genommen, insbesondere mbezug auf das Gebiet des Schulwesens. Gerade jetzt stehe die Regierung vor einer schweren 'Aufgabe, der Prüfung der Gleichberechtigungsfrage. Sie dürfe wohl auch der sachkundigen Beihilfe bei Erledigung dieser bedeutungsvollen Frage gewiß sein. Der heutige Vortrag in dieser Beziehung werde wohl auch seine eigene Sachkenntnis klären. Wenn er auch nicht über alle Wünsche der Lehrer orientiert sei, so werde er diese doch gewissenhaft und genau prüfen. Er hoffe, daß man ihm Vertrauen gegen ^Vertrauen biete, denn er habe auch andere Berufslreise zu vertreten. Er werde bei Erledigung der Frage von feiner eigenen Dankbarkeit gegen die Schule und von der Erwartung geleitet, daß die vielen persönlichen Beziehungen, die er selbst zum Lehrerstande habe, eine ersprießliche Erledigung der Frage herbeiführen. (Lebhafter Beifall.) Hieraus erstattet Prof. Ritsert-Darmstadt den Rechenschaftsbericht, aus dem hervorzuheben ist, daß die Mitgliederzahl 675 beträgt. Ihm wird Dank und Entlasturrg zuteil. Äüs dem Bericht des Vorsitzenden ist zu ersehen, daß die Tätigkeit und Entwicklung des Vereins auch im abgelaufenen Jahr eine gedeihliche war. Ueber das Verhältnis zwischen Direktoren und Lehrerschaft sprach der Vorsitzende, Direktor Block aus Wimpfen, wobei er vor allem den seinerzeit von dem Landtagsabg. Dr. David gemachten Aeußcrungen entgegen- tritt, daß unter der Lehrerschaft große Konflikte beständen. Er hebt hervor, daß in anbetracht der täglichen Reibungs- Möglichkeiten die vorhandenen Konflikte gar nicht in Betracht kommen. Ob eine gute Dienstinstruktion in der Lage sei, diese Konflikte zu verhindern, sei fraglich, solange wir Menschen feien. Vor allem sei eine größere gegenseitige Achtung der Person nach innen und nach außen zu einer gedechllchen Zusammenarbeit notwendig. Heber griechische und römische Tracht sprach hierauf Gymnasialdirektor Dr. Hensell aus Offenbach, dabei an Hand aufgestellter Modelle sehr interessante Aufschlüsse gebend. Hieran schloß sich der Vortrag von Dr. Kalbfleisch aus Darmstadt über die Gleich, berechtigung der höheren Schulen. Aus SsaOt uns Cuno. Gießen, den 9. April. ** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Sekretär bei der Oberrechnungskammer Wilh. Schar- mann den Charakter als „Regierungsrat" erteilt, den Kanzlciinspektor bei der Hofbibliothek Franz Scholz zum Hofbibliothekregistrator, den Feldwebel Karl 'Ritter au§ Köddingen zum Hausbeschließer im Kollegiengebäude der Landesuniversität Gießen und die Lehramtsassessoren Konstantin Schüler zu Groß-Gerau zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Groß-Gerau, Dr. Otto Weide zu Lauterbach zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Lauterbach, Dr. Wilh. Heymann zu Groß-Gerau zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Groß-Gerau, sämtlich mit Wirkung vom 1. April d. I. ernannt. •• Justizpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den Gerichtsassessor Dr. Theodor Metz aus Homberg zum Notar mit dem Amtssitz in Heppenheim ernannt. Ernannt wurden der Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Mainz Wilh. Jung zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Ober-Ingelheim, der Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Mainz Phil. Hetterich zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Wörrstadt, der Registrator bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Jak. Pitzer zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Mainz, der Gerichtsschreiber- gehikse Dav. Schneider zu Darmstadt zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Darmstadt I, der Gerichtsschreibergehilfe Ant. Bergt in Offenbach zum Aktuariats- asfisterrten bei dem Amtsgericht Mainz, der Gerichtsschreibergehilfe Karl Rahn in Michelstadt zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Bingen, der Gerichtsschreibergehilfe Karl Roth in Ulrichstein zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Osthofen, der Gerichtsschreibergehilfe Christian Keller in Mainz zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Wöllstein, der Gerichtsschreibergehilfe Karl Link in Butzbach zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Nieder-Olm und der Gerichtsschreibergehilfe Gg. Bitsch in Fürth zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Pfeddersheim. ** In Audienz empfangen wurden am 7. April von S. K. H. dem Großherzog u. a. die Hochbauaufseher Ruppel und Frieß, sowie Professor Dr. Schott von Bad-Nauheim. ** Das Großh. Realgymnasium und die Oberrealschule zu Gießen waren im Schuljahr 1905/06 von 894 Schülern besucht. Davon besuchten 250 Schüler bas Realgymnasium, 487 die Oberrealschule und 157 die Vorschule. Von der Gesamtzahl stammten 590 ans Gießen, 210 aus anderen hessischen Orten, 90 aus den übrigen deutchen Staaten und 4 aus dem Ausland; 788 waren evangelisch, 44 katholisch und 62 israelitisch. Gegen daS Jahr vorher stieg der Besuch der Anstalt nm 48 Schüler. •? An dem Realgymnasium betrug die Zahl der Abiturienten 13 und an der Oberrealschule 16 Schüler. Das Lehrerkollegium zählte einschließlich des Direktors, Geh. Schulrat Dr. Rausch, 39 Mitglieder, darunter 3 Religionslehrer. \ Vortrag. Alle Hausfrauen und Interessenten seien auf den am Dienstag nachmittag 3'/, Uhr im Thealersaale des Cafs Leib stattfindenben Vortrag über bie Dampfwäscherei im Hause aufmerksam gemacht. (Siehe Anzeigenteil.) ** Männer-Turnverein. Am Samstag abend hier der Männer - Turnverein Gießen seine Frühjahrs-Mit- glieberversammlung ab. AuS dem Jahresbericht, den der 1. Sprecher, Rechtsanwalt Kaufmann, erstattete, ging hervor, daß das Vereinsleben im Geschäftsjahre 1905/6 sowohl in -turnerischer, als auch in geselliger Beziehung sehr rege war. Die Mitgliederzahl stieg von 242 auf 267. Trotz der Mehrausgaben, die infolge der Feier des 26jährigen Bestehens nolwendig waren, konnte aus den Jahreseinnahmen noch ein Ueberschuß dein Turnhallebauschatz überwiesen werden, so daß dieser jetzt 14 00 Mk. beträgt. Der Vorstand, bestehend aus Rechtsanwalt Kaniinann als 1. Sprecher, Kaufmann Lang als 1. Schristwart und Druckereibesitzer Meyer als Rechner, wurde fast einftimmig wiedergewählt. Im Turnrat, dessen Amtstätigkeit gleichfalls abgelagert war, traten verschiedene Blenderungen ein. Es wurden gewählt: C. Fix zum 1. Turnwart, A. Reinig zum Zeugwart, C. Schwarz zum 2. Sprecher, H. Endig zum 2. Schristwart, W. Weiß zum 2. Turnwart, F. Nennstiel zum Gegenrechner, P. Margoli zum 1. und H. Kaltenbach zum 2. Beisitzer. An Sommersestlichkeiten wurden solgcnde (eftgelegt: Am 13. April Familtenausflug nach Garbenheim, am 13. Mai Zöglingswetturnen mit Familienabend, am 20. Mai Gauturnfahrt nach Frankenberg, am 24. Mai Himmeliahrts- ausflug über Mücke, Ulrichstein,Hoherodskopf und Schotten, am 17. Juni Feldbergsest und Familienausflug, aut 23.—25. Juni ©auhiriüeft in Schotten, am 21. bis 23. Juli bas Kreisturnfest in Hanau a. M., am 12. August Walbfest am Lubwigsbrnnuen, im August voraussichtlich Dünsbergturnfest und am 19. September Familienausflug über Saasen unb Wasserwerke Qneckborn nach Grünberg. Die nähere Feststellintg, sowie bie Einlegung weiterer Turngänge bleibt dem Vorstanbc überluffen. Zu jeder Veranstaltung soll im Gießener Anzeiger besonders eingelaben werden. Die nächste Sonntags- Familienzusammenkunst findet am 29. Llpril auf der Kneipe statt. Der Jahresbericht des 1. Sprechers und l.Ttrrnwarts soll in Druck gelegt und mit einem Mitgliederocrzeichnis versehen jedem Mit- gliebe übersandt werden. Kurz nach 3 Uhr wurde die gut besuchte Versammlung geschloffen. X Trais-Horloff, 8. April. Die schon im vorigen Jahre projektierte Straße vom Bahnhof Bellersheim aus nach der Kreisstraße Bellersheim—Trais-Horloff soll im Frühjahr 1907 in Angriff genommen unb fertig gestellt werden. p. Frohnhausen, 6. April. Der über 70 Jahre alte Fritz Freischlad von hier wurde beim Ueberschreiten des Bahnkörpers in der Nähe Dillenburgs von einem in voller Fahrt befindlichen Zuge erfaßt und überfahren. Der Bedauernswerte war sofort tot. Jedenfalls hatte er das Läuten der Lokomotive nicht gehört. () Laubach, 8. April. Zu dem Projekt der Erbauung einer Bahn von Gießen über Steine bach nach Laubach nimmt der Gemeinderat der Stadt Laubach folgende Stellung: In Erwägung, daß die projektterte Bahn von Gießen über Steinbach nach Laubach für die Stadt Laubach kein Interesse bat, daß jedenfalls die Kosten, die die Stadt Laubach im Falle des Zustandekommens der Bahn, auf Grund der Bestimmungen in Art. 3, 4 und 5 des Gesetzes die Nebenbahnen betreffend vom 29. Mai 1884, aufwenden mußte, in keinem Verhältnis stehen würden zu ben Vorteilen, die die Bahn der Gemeinde bezw. einzelnen Einwohnern Laubachs etwa verschaffen würde, daß ihre Ausbringung aber in Berücksichtigung der sehr beträchtlicyen Kvsten, die die Gemeinde in neuester Zeit für die Bahn Laubach- Mücke, den Neubau des Großh. Amtsgerichts,, die städtische Turnhalle, die Kanalisation und andere notwendige öffentliche Unternehmungen aufbringen mußte, sie finanziell unerträglich belasten wurde, das Projekt der Erbauung einer Bahn von Gießen über Steinbach nach Laubmd abzulehnen. — Schotten, 8. April. Der Gemeinderat beschloß in feiner letzten Sitzung, in bet Baurat Diehm von Gießen zugegen war, ein neues Gebäude für die h5Here Bürgerschule zu errichten. Das schon bestehende Schulgebäude soll nicht, wie ursprünglich beabsichtigt war, umgebaut werden. Die Heizung soll mit Niederdruck-Dampf oder Warmwaffer erfolgen. Die Arbeiten unb Lieferungen werben alsbalb zur Ausschreibung gelangen unb bas Ge- bäube soll noch in biesem Jahre im Rohbau fertig roerben. sd. Darmstabt, 8. April. Die etwa 40 Jahre alte Ehefrau bes in Frankfurt beschäftigten Pflasterers Heller aus Erzhausen, bie gestern aus ihrer Heimat nach Groß- Gerau zu einer Bcerbigung gefahren war, erlitt gestern abend nm 5l/3 Uhr im hiesigen Hauptbahnhof einen-'Herzschlag. Der zufällig anwesende Reichstagsabg. Dr. Becker konnte nur ben eingetretenen Tod konstatieren. Die Frau war feit längerer Zeil herzleidend. Homburg, 7. April. Der Kaiser, die Kaiserin und Prinzessin Viktoria Luise treffen, wie nun bestimmt feststeht, am Freitag, 20. April, morgens hier zu längerem Kuraufenthalt ein. Universitäts-Nachrichten. — Dr. A. Refftet, Professor der Pharmakologie in Berit, nahm einen Ruf an die Universität Marburg an. Verdauungsstörung. etc. Kiiidermehl Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei & leiden nicht an kDarmkatarrh, Diarrhoe • Hervorragend bewährt bei .Brechdurchfall, Nationalliberaler Verein von L. Steinmüller, Gr.-Linden 46 2292 Offeriere: »V* />» . 46 Göns . . Telephon 365 hausstauen! hauzbefitzer! 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August 1904, die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation betreffend, welchen wir nachstehend zum Abdruck bringen, machen wir diejenigen Hausbesitzer, welche ihre Grundstücke an die Ncukanalisation bereits angeschlossen haben, darauf auiinerksam, daß vom 9. bis 14. April 1906 eine Spülung sämtlicher städt. Straßcukanäle vorgenommen wird. Gießen, den 6. April 1906. Großl-erzogluM < ..xgcrdielfterci Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 31. März bis 7. April 1906 wurde fn hiesiger Stadt Gefunden: 1 Damenschleier. Der Empfangsberechtigte beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 7. April 1906. Großh. Polizmamt Gießen. Herberg. Heinr. Weber, Heuchelheim 27 W. Weitzel, Lang-Göns . . 26 Heinr. Binz, Allendorf/Lahn 25 Neueste ? mit schmiedeeisernen Röhren. Leistet per Minute ea_ 300 Liter und kann in verschiedenen Längen geliefert werden. Prospekte kostenfrei. puMnn Frankfurt a. 11 Fabrik landwirlsohaftL Maschinen. 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Wir laden unsere Mitglieder zu recht zahlreichem Besuche ein. Gäste sind willkommen. Der Borstand. Vie Vampstväjcherei im hause! Utto dieses Them findet nm Dienstag dem 10. April, Beginn nnchmittags 3'/-Uhr im lhenter Lnnl des Cafe Leib ein ckmnliger interefiantcr fijftierititr-lirtrii statt. (Waschen der verschiedensten Arten Wäsche). Alle Interessenten, namentlich Hausfrauen, denen der Wert ihrer Wäsche bekannt ist, und die eine richtige Behandlung der Wäsche zu schätzen wissen, werden um Ihren Besuch gebeten. Jede auch die kleinste Familie erzielt ungeheuere Ersparnisse bei bisher unbekannter Schonung der Wäsche. Anschließend hieran: Borführung eines sehr bewährten Mittels zur Beseittgung des Rauchens der Oefen. 07386 3 Kilogramm (6 Pfund) Gem. Brot bei: W. Fabel, Wieseck . . . 69 Gust. Jacoby, Alten-Buseck 69 „ Karl Post, Wtescck . . . 69 , Louis Süßmuth, Steinberg 69 „ Karl Trautmann, Wieseck 69 „ 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrot bei: F. Weiß, Grüningen . . 23 $ Jakob Appel, Krofdorf . . 23 Heinr. Binz, Allendorf/Lahn 22 „ Karl Zinßer, Allendotf/Lda. 22 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: W. Schimmel, Kinzenb. 2)1. 46 «z F. Weiß, Grüningen . . 46^, ^akob Appel, Krofdori . . 46 „ Karl Spanier, Reiskirchen 44 , sxinr. Binz, "Allendorf/Lahn 44 „ Karl Zinßer, Allendors/Lda. 44 , W. Lein, Klein-Linden . . 46 „ Karl Stumps, Garbenteich 44 „ Konr.Hensel,Gr.Rechtenbach44 „ Der Brotverkäufer: Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 7. April 1906. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Feinste Marmeladen Gemischte Obstmarmelade per Topf 50 Pfg. Für leere Töpfe werden 10 Pig. zurückvergütet. [1689 Eberh. Metzger. etc. Grossherzoglich Hessischen Domänen-Wein 1003er Oppenheimer Goldberg ersteigert am 29. März d. J. — per ’/i Jäter-Flasche Mk. 2,25. == Der Wein hat ein vorzügliches Bouquet, vollen rassigen Geschmack und ist äusserst preiswert. — Proben auf Wunsch gratis. Im Ausschank per Weinglas 30 Pfg. im Cafe Skalitzky, hier. Der auswärtiger» Bäcker. 1 Kilogranun (2 Pfund) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr.-Linden 25^ L. Steinmüller, Gr.-Linden 26 W. Lein, Klein-Linden . . 27 Der über 70 Jahreck > beim Überschreiten bt« gs von einem in volln imb überfahren. D« Jedenfalls hatte er ba- em Projekt der Er- ießen über vtetv. T Hcrneinderat w dc Bohn von Gießen Äe LaubaÄkeinJnterck^ W Lanbachm 5 der Bestinmimgen- »ÄSÄ ZWtL tyss# gelang . Rjctbtr Ä * # •* em ■- Wilh. Rudolph ' Grossh. Hess. Hoflieferant » Pianohandlg. u- fieparatur- , werkstätte, Selters weg 91. GrasSamm Mischung für dauernden Bleich rase« , , Garteurafen , , Zierraseu Karl Post, Wieseck ... 27 Jakob Appel, Krofdorf . . 27 L. Steinmüller, Gr.-Linden 52 Heinr. Binz, Allendorf/Lahn 50 W. Fabel, Wieseck ... 52 W. Weitzel, Lang-Göns . . 52 „ 3v.% Tetitsche RcichZ-Anleihe W. Weitzel, Lang-Göns. . 46 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 Gust. Jacoby, Alten-Buseck 46 Karl Post, Wieseck ... 46 ' W. Steinmüller Ww., Lang- Vecknisnug non Wasserleitungs-Arbeiten. ftür das Wafferwerk der Stadt Schotten, Oberheffen, sollen Qnellfaffuugs-, Rohrlegungs- und Berbefferuugs- arbciten (größtenteils Erd^ und Dtaurerarbetten) durch schnitt. Angebot als ein Ganzes vergeben werden. _ 4 . Plan und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde, sowie bei der Großh. Bürgermeisterei Schotten emzufehen; Bedingungen und Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1 Mark in bar nur von uns beziehbar. Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke verschlossen und nut cntspr. Autzchnst versehen bis spätestens _o Mittwoch, den 25. April 1906, vorm. 12 Uhr aui unserem Bureau: Frankfurter Straße 29 einzureichen. Eroff- imng in Gegenwart der Bieler. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. KuschlagSfrist 3 Wochen. ° Gießen, den 7. April 1906. Großh. Knlturiuspektiorr Gießen. Schutzmannstelle in Bad-Ranheim alsbald zu besetzen. AnfangSgehalt 1300 Mk. nebst Rebenemnahmen. Anstellungs- und Penfions-Verhätt- nisie wie bei Staatsbeamten. Bewerber sollen mindestens 3 Jahre als Unter offnere aktiv gedient haben. Anmeldungen sind an da§ Großherzogliche Pottzelamt ■ ■ht2'sanwalt Kantznann -chmtwart und Druckerei- | r n!’m?'9 wiedergewahlt. I ^'chialls abgdauien war, ' ' wurden gewühlt: C. K ! L. Schwarz L' ^Weitz zum 2. Turn- P. Margoli zum 1. und rmmmestlichkeiten wurden ihenausflug nach Garden- mit ffamiiienabeud, am mn 24. Mai Himmeliadtts- pfundSchotien, aml7.juni '•—25. Juni ®nutumfeft in iShimfcft in Hanau a. R, innen, im August ooraii- jeplembec FamilienaMb^ orn nach Grünberg. weiterer Tumgänge rnstaltung soll im wr Tie nächste So®::? llpril auf dcr flncii? flott. l.Titrnwarks soll iiimi stiis oerfefien jedem Muhr wurde die gut besuchte Die schon im vorigen !nhof Bellersheim aus xn W. Fabel, Wieseck . . . 26 „ 2 Kilogranun (4 Psuird) Weißbrot bei: Georg Tern II., Gr.-Linden 50 L, Heinr. Weber, Heuchelheim 54 Louis Süßmuth, Steinberg 50 , Jakob Appel, Krofdorf . . 54 W. Lein, Klein-Linden . . 54 Der Eigentümer hat für den ordnungsmäßigen Zustand und die richtige Handhabung des BcrfchluffeS Sorge zu tragen und ist allein für alle, durch etwaigen Rückstau des Sielwaffcrs hervorgcrnfeue Schäden verantwortlich. Die Bcrfchlüffc sind fo auzubriugen, daß sie jeder Zeit, auch bei Rückstau zugänglich sind und bequem gehandhabt werden löuuen.__________________________________________B7< Bekanntmachung. Der in Der gestrigen Sitzung dec Sladivcrocduclni-Versammlung felloestelltk Boranfchlag der Stadt Gießen für das Rechuungs- iabr 1906 (vo,n 1. Slpril 1906 bis Ende März 1907) sonne d.e Voranschläge des Stadterwciteruugsfouds, des Elektrizitätswerkes, sowie des Gas- und Wafferwerkes für dteselbc Zeü liegen nach Borschrift des Artikel 83 der Städteordnung, vom 9. bis 17? April 1906, auf der Bürgermeisterei, Zimmer Rr. 15, zur Einsicht der' Beteiligten offen. ’BU Gießen, den 7. April 1906. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Göns.......24 Hch. Weber, Heuchelheim 24 260 „ Bekanntmachung. Betr.: Die Feierabendstunde sür offene Verkaufsstellen und Mindestruhezeit der Gehilfen in solchen; hier Festsetzung der AuSnahmetage. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Inter- effenten, daß am 11., 12. und 14. April l. I. die Vorschriften über die Mindestruhezeit und Mittagspause der Ge- Hilfen, Lehrlinge und Arbeiter (§ 139c rubrizierten Gesetzes) keine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen. Gießen, den 7. April 1906. Großh. Polizetamt Gießen. _________________Herberg.___________________ Krotpreise vom 8. bis 22. April 1906. 1 Kilogramm (2 Pfund) Gern. Brot bet: Georg Dern II., Gr.-Linden 23 L. Steinmüller,^Gr.-Linden 23 W. Weitzel, Lana-Göns. . 23 W. Steinmüller Ww., Laug- Der 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrot 1 , (4 , ) 2 , (2 , ) Weißbrot 1 , (4 Pfd.) Weißbrot 2 , (2 Pfd.) Gem. Brot D‘/< 2^*5’ „VA ■; V ;>rri k V .HjU.,.' / r ' r L -ML 5* r.' M - Statt Karten 2293 Bahnhofstrasse 44 Bahnhofstrasse 44. tfur Photographie $*eK>Hs gäben großen Unannehmlichkeiten des alten A Waschverfahrens und von den Annehmlich. Aa leiten und bis 75% betragenden (Sripar- nissen des neuen „Volldampf"-Wasch° W verfahrens erzählen, dann gewöhnt Wer sich an den Gedanken, daß Sie am nächsten Geburtstage oder Weihnachten eine ßgö echte m | „Mampf" g erhalten müssen. Wir liefern diese Maschine kostenlos zur Probe. A. Kröll Zu den Feiertagen! Alle erforderlichen Artikel zum Backen <$ür Kuchen und Torten. Fruchtsäfte, Liköre und prima Tischweine kaufen Sie gut und billig bei loh. Seibel, LulmMiitz. „Fiflmenoi“ berühmtes Metallputzmittel, in Flaschen ä 20, 80 und 50 Pfg. alle erforderlichen Chemikalien und Utensilien, als Platten, Schaalen Papiere etc. kaufen Sie am vorteilhaftesten in der Germania-Drogerie Carl Seibel Frankfurter Strasse 89. 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Biele kennen diese so sehr wertvolle Einrichtung noch nicht, diesen wird es lieb sein, für ihre Kinder noch nachträglich selbst das einzutragen, was sonst der Standesbeamte tut. Das FamiLren-Stamanbuch ist nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches eingerichtet und enthält Forinulare für Standesamt und Kirche. Vorzüge der Ausgabe sind: Sehr sorgfältige Bearbeitung' vorzügliches Schrerbpapier, deutliche Schrlft, übersichtlich an° geordnete Schemata, gediegene Ausstattung mit Bilderschmuck, handliches Oktav-Formal, billigster Preis. Beigesügr sind die in Betracht kommenden allgemeinen • • i Alk. $ ne’ O bturfert*' . ÄS? Anzeige^ Dir rrprasen" wird in , । Gegenstand > fehl, wenn v a stu v g mittelbar lufammer pflichtun! nahcstchendet hier um eul nur das hm geht - ahnen burd) höhere Bear her warmer die Mforde Nerven kraft sellschaft1ra)l Hspannung > Die Pol ruhe, bei Aejsorts mi schranken. 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