Nr. 264 Erstes Blatt 156. Jahrgang Freirag 9. November 1906 Erscheint tflflltJ) außer Sonmags. Dem Gießener ^In^etqet werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Zamilien« blätter oiermal in der Woche beiqclegL Notationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Ruch-u. Dlein- b ruderet R. Bange. Redaktion, ErvedUto» und 'Druckerei: Giehener Anzeiger *u' General-Anzeiger ss Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen Anzeiger Gießen. Bezugspreis, monatlich 7b vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abholc» u. Zweigstellen monatlich 65 M.. durch die Post All. 2.— viertel- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis vormittags 10 llhr. ßeilenDietS; total 12th« auswärts 20 Pig. Verantwortlich »üt den poltt. und aÜflem. Teil: P. Witiko fftt .Stadl und 2anö* und .Gerlchtsjaaf Ernst Heß; für den 91 n- zeigenteil: Hans ifed. Aie heutige Bummer umfaßt 12 Selten. Ordentliche Evangelische Landessynode, in B. B. Darmstadt, 8. Nov. Die heutige Sitzung wird um 9f/4 Uhr mit Gebet des Syn. Pfarrer Köhler-Trebur eröffnet. In Rücksicht aus die zur Beratung stehende Angelegenheit Korell haben die Journalisten im Sitzungssaal Platz erhalten, die Galerie ist für das Publikum geöffnet, doch sind nur ca. 30 Personen daselbst erschienen. Vor Eintritt in die Beratung erheben sich alle Anwesenden und Präsident D. Stamm-Gießen teilt mit, daß heute früh unserm Fürstenhause ein Sohn beschert ivorden sei. Die Synode nehme herzlichen Anteil an diesem freudigen Ereignis und gebe ihrer Freude zugleich mit dem Dank gegen Gott den Allmächtigen Ausdruck durch den Ruf: Se. Königl. Hoheit Grobherzog Ernst Ludwig und sein ganzes Haus lebe hoch! Die Versammlung stimmt dreimal mit Begeisterung em. Der Gegenstand der Tagesordnung lautet: Beratung und Beschlußfassung über die Vorlage deS Großh. Ober- konsistociumS betr. den Fall Korell. Oberkonsistorialpräsident JJ. Buchner verliest zunächst folgende Erklärung namens des Großh. OberkonfistoriumS: DcrS DiSziplinar-Erlenntnis gegen Pfarrer Ko r e l l in Königstädten ist in der Presse und in Versammlungen vielfach aus'S Heftigste angegriffen und getadelt worden. Wir haben daraufhin erwidert, wir würden in der LandeSsynode über unser Vorgehen unsere Erklärung abgeben. Wir kommen dem hiermit nach, indem wir Mißverstandenes klarstellen. Entstelltes berichtigen, unbegründete Vorwürfe zurückwetsen und unsere Grundsätze darlegen. 1. Der vorliegende Fall ist für uns lediglich eine Angelegenheit der Kirche und wurde von unF unter dm von der evangelischen Kirche zu vertretendm religiössittlichen Gesichtspunkten behandelt. Politische Erwägungen haben wir dabei Völlig auSgeschaltet und schalten sie auch nachstehend aus. 2. Es ist nicht richtig, daß wir dem Pfarrer Kvrell deshalb einen Verweis erteilten, weil er sich zurStich- wahl einfach neutral verhielt, sondern dieS ge- sclxch deswegm, weil er sick nicht neutral verhielt. Denn in seiner vor der Stichwahl erlassenm Erklärung „an seine WäUer" äußerte er sich in einer Art, die nach der ganzen Sachlage als Parteinahme für den sozialdemokratischen Kandidaten ausgefaßt werden mußte und auch so aufgefaßt wurde. Insbesondere konnte der „morsche Baum" nur auf die Partei des n a tio n a l l i b e r a l e n Gegenkandidaten Stein gedeutet werden, was in folgerechter Wirkung unmißverständlich auf eine Begünstigung der Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten hinauslief. Ohne diesen Schlußabsatz würde kein Anlaß für unS vorgelegen haben, disziplinär vorzugehen. Nicht also das in den Entscheidungsgründen gerügte „Unterlassen" und „Schweigen" Kv- rell'S an und für sich war ungehörig, sondern dies „Unterlassm" und „Schweigen" im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Erklärung. 3. Da es sich nicht bloß um ein irriges Verhalten, sondern um einen grundsätzlichen Gegensatz bezüglich einer schwerwiegenden, die ganze evangelische Kirche angehenden Frage handelte, konnte unseres Erachtens ein dem Pfarrer Kvrell' zu machender „persönlicher Vorhalt", ein hirtenamtlicher Zuspruch, der Ausdruck des Bedauerns oder dergleichen nichtgenügen; es mußte vielmehr eine disziplinäre Ahndung eintreten, um die Grenze deutlich zu macken, die ein Geistlicher nicht überschreiten darf. Es war dies besonders nötig wegen der besonderen Vorgänge, welche die fragliche Reichstagswahl veranlaßt hatten. 4. Wir verlangen nicht, daß der Geistliche von Amts wegen Vertreter irgend welcher politischen oder sozialen Richtung, oder Anhänger einer bestimm- ten Staats- oder Wirtschafts-Ordnung sei. Es kann uns selbstverständlich auch nicht einfallen, ihm die Freiheit zu beschränken, über solche Dinge „zu dmken, wie er eS für recht hält". Aber ob diese Geüankm sich in Tat umsetzen dürfen, darüber entsä-ciden in erster Linie die Pflichten des Berufs, durch welche für jede außeramtliche öffentliche Tätigkeit des Geistlichm eine bestimmte Grenze gezogen wird. Diese Pflichten bilden Grenzen für jede, insbesondere jede öfsent- lid)€ Betätigung des Geistlichen. Kommen Gewissen und Beruf in einen unlösbaren Konflikt, so steht dem Geistlichen der ehrenvolle Ausweg frei, dem Gewissen zuliebe sein Amt aufzugeben. Wir werden es stets anerkennen, wenn jemand um des Gewissens willen solches Opfer bringt. 6. ES ist nicht richtig, daß die Kirche „grundsätzlich die Sozialdemokratie nicht anders' behandeln dürfe alS jede andere politische Partei." In wesentliä)er Uebereinstimmung mit den von dem Psarr- vereinstag in Dresden anläßlich des „Falls Kvrell" gefaßten Beschlüssen halten wir eS insbesondere für unvereinbar mit denAmtspflichten einesGeistlichen,dieMachtund das M cr ch t b e w uß t f e i n einer Partei bewußt zu stärken, die so, wie die heutige Sozialdemokratie, die religiösen Grundlagen unseres christlichen Volks- lebenS zu zerstören sucht und sich offen alS revolutionäre Partei bekennt. Diesen Grundsatz haben wir in unserem Erkenntnis gegen Pfarrer Kvrell zur Lütwendung gebracht. 6. Die grundsätzlich ablehnende Stellung deS Geistlichen zur ^zialdemokratie als Partei hat nichts zu schaffen mit seiner Stellung zu den sozialdemokratischen Gliedern seiner Gemeinde. Er hat (worauf wir schon 1890 in einem längeren Ausschreiben hinwiesen) denselben ohne Rücksicht auf ihre Partei- stelluna in gleicherseelsorgerlicherLiebc zu dienen und ihnen ebenso den Weg des Evangeliums zu -Ligen, wie allen anderen Gliedern seiner Gemeinde. Die Gemeindeglieoer werden für diese Unterscheidung zwischen der Partei und den Einzelnen volles Verständnis und Empfänglichkeit haben. 7. Selbstverständlich hat die Kirche im richtigen Verständnis für die Erfordernisse der Gegenwart auch in Zukunft ihren Dienern nicht zu verwehren für eine wahrhaft gerechte Lösung der sozialen Frage ein zu treten. Ja sie erwartet von ihnen sogar, daß sie nach K'räften sür eine aus dem Boden des Evangeliums fußende öffentliche soziale Fürsorge wirken, die, wie für die berechtigten Forderungen der übrigen Stände, so auch sür das Wohl, der „arbeitenden Klasse" mit Nachdruck eintritt. 8. Wir verwehren also dem Geistlichen keineswegs die Beteiligung am politischen Leben. Aber, wie wir schon in den Eutscheidungsgründen des Disziplinarerkennt- nisses bemerkt haben, wir verkennen nicht die Gefahren, welche die politische Tätigkeit für ihn und seine Amtsführung hat, und müssen deshalb — von besonderen Ausnahmefällen abgesehen — im allgemeinen das Eintreten des Geistlichen in den politischen Parteikampf für bedenklich und unerwünscht erklären. Wir werden, wie wir auch im vorliegenden Falle ohne dessen eigentümliche oben dargelegte Umstände getan haben würden, die tätige Teilnahme des Geistlichen am politischen Leben nach wir vor als dessen Gewissensangelegenheit behandeln, insoweit sich damit die Versedung seines Amtes und die höchsten Interessen der Kirche und der Religion vereinigen lassen. Oberöousislorialpräsident O. Buchn er fährt fort: Korell habe durch seine unklare Stellungnahme zur Sozialdemokratie diese bei der Darmstädter ReichstagSwahl begünstigt und dafür den Verweis erhalten. Er bemerke zur Kennzeichnung seiner Stellung im übrigen, daß sich seine Anschauungen über die Sozialdemokratie durch die Vorgänge in den letzten Monaten nicht geändert haben. (Lebh. Bravo!) In die ganze Sache sei er persönlich hineingezogen ivorden, die Zeitungen hätten das Oberkonsistorium angegriffen und auch von einem .System Buchner" gesprochen, während er gar nicht die Absicht gehabt habe, in die Angelegenheit irgendwie einzugreisen. Pfarrer Korell sei ein sehr gewissenhafter und befähigter Mann, der einen guten Ruf habe. Doch nehme die politische Beteiligung am öffentlichen Leben einen Menschen ganz in Anspruch, und darunter müsse das geistliche Amt leiden. Redner gibt dann eine nähere Darlegung über die Entwickelung der ganzen Angelegenheit, wobei er jedoch so leise spricht, daß er am Journalistentisch nur bruchstückweise zu verstehen ist. Der Redner führt verschiedene Zeitungsäußerungen über Angriffe auf das Oberkonsistorium an und kennzeichnet die Stellung KorellS aus verschiedenen seiner Aeußerungen zur Sozialdemokratie. Er habe absichtlich nach außen hin keine Erklärungen über seine Anschauung betreffs der Sozialdeino- kratie gegeben, um dem Wahlausschuß für dessen Verhandlungen freie Hand zu lassen, doch z. B. in einem Artikel der .Wormser Volksztg." seine Sympathien ziemlich unverblümt geäußert und viel zur Verwirrung der Geister beigetragen. Es handle sich hier weniger um eine Irrung Psarrer Koceüs, als vielmehr um Gegensätzlichkeiten, wie sie sich in dem Proteste KorellS ausdrücken. Das Oberkonsistorium konnte sich daher nicht blos auf den Ausdruck des Bedauerns beschränken, sondern mußte auf einen Verweis erkennen. Bezüglich der Interpellation der Syn. Köhler und Schaub über die Wahriing des Dienstgeheimnisses, welche lautet: „Ist bei dem Verfahren der hohen Klrchenbehörde gegen Pfarrer Kvrell in Königstädten ihr Erlaß vom 4. Dez. 1849, betr. Wahrung des Dienstgeheimnisses, verletzt worden? Und wenn dies zutrisft, bat hohe Kirchenbehörde bereits Schritte getan, oder welche Schritte gebentt sie zu tun, um Wiederholung in der Zukunst vorzubeugen?" bemerkt Redner, die hier angezogene Bestimmung betreffs der Geheimhaltung sei nicht mehr in Kraft und legt dann weiter die Umstände dar, welche ihn schließlich zu der Veröffentlichung in der „Darmstädter Ztg." veranlaßten. In der „Christl. Welt" werde gegen ihn der Vorwurf erhoben, daß er bei seiner Haltung unter dem Einfluß der ncttwnallioeralen Partei gehandelt habe. Er errläre, daß er überhaupt keiner Partei an gehöre und müsse diesen Vorwurf für eine Insinuation bezeichnen, sür deren Kennzeichnung ihm der parlamentarische Ausdruck fehle. Ferner seien auch bezüglich der Form der Erklärung des Oberkonsistoriums Kritiken und Vorwürfe erhoben worden; man habe sie teils als unlogisch, teils auch als ein „Konglomerat von Klatsch" bezeichnet und gesagt, daß der Ton des Urteils ein „geradezu unerträglicher" sei. Nun, er wolle auf alle diese Dinge hier nicht näher eingehen. Er habe das Bewußtsein, daß das Oberkonsistorium in dem Falle Korell seine Schuldigkeit getan habe. (Lebh. Beifall.) Nach kurzer Erholungspause teilt Präsident v. Stamm mit, daß der Vorstand Vorschläge, Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog eine Glückwunschadresse zur glücklichen Geburt des Erbprinzen zu überreichen. Die daraus verlesene Adresse wird von der Synode einstimmig angenommen. Darauf nimmt Prälat D. Walz das Wort und führt Kom Kleß ner Stadtti-eiUer. Am Mittwoch abend fand im Bürgermeistereigebäude eine Sitzung des Komitees für die Errichtung eines Theater- und SaalbaueS statt, in der Oberbürgermeister Mecum über den bisherigen Verlauf der Arbeiten beim Theaterbau etwa folgendes mitteilte: Am 4. März 1 905 teilte das Komitee für die Errichtung eines Theater- und Saalbaues der Stadtverwaltung mit, daß größere Geldbeträge für die Errichtung eines Theater-- und Saalbaues bezw. eines Theaters^oder eines Saatbaues gesammelt feien, und bat einen Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung darüber herbeizuführen, ob der Plan in seinem ganzen Umfange, nämlich Theater und Saal, oder nur ein Theater oder mir ein Saalbau xur Ausführung gelangen solle. Aus privaten Mitteln standen oamals zur Verfügung für Theater und Saal 833 000 Mk. für ein Theater allein 342 000 , für einen Saalbau allein 41 000 „ Die Stadtverordneten-Versammlung faßte am 10. März folgenden Beschluß: ,Die Stadwerordneten-Versammlung sieht im Ergebnis der bisherigen Zeichnungen ein hocherfreuliches Zeichen des Gemem- sinns der Gießener Bürgerschaft und ihrer Op'erwilligkeit zur Förderung des gemeinnützigen idealen Unternehmens. Sie spricht allen Zeichnern ihren Tank für die Unterstützung desselben aus. Tie Stadtverordneten-Versammlung ist der Ansicht, daß durch das Unternehinen eine wesentlich höhere Belastung des städtischen Haushalts als bisher für solche Zwecke möglichst vermieden werden muß, und glaubt daher zu ihrem Bedauern zurZeit der Errichtung eines Caalbaues nicht näher treten zu dürfen, weil der hierfür verfügbare Betrag zu gering ist. Dagegen nimmt sie vorbehaltlich der endgültigen Entschließung, die Erbauung eines Theaters mit Hilfe der freiwilligen Beitrage ans der Bürgerfchast in Aussicht, in der sicheren Erwartung, daß die noch fortzusetzenden Sammlungen den Betrag der gejaulten Baukosten erreichen, und in der Annahme, daß bann die Unlerhaltungs- und Betriebskosten des Theaters, soweit sie nicht durch Einnahmen gedeckt werden, von der Stadt getragen werden können. Die Stadiverordiieten-Versammlimg gibt dabei dem Wunsche und der Hoffniing Ausdruck, es möchten alle, die bisher m Erwartung der Stellungnahme der Stadt oder aus anderen Grüiiden mit ihrer Zeichnung zurückgehalten habeti, nunmehr ebenfalls nach Kräften beitragen zur Förderung des Theaterbaues und Damit zur weiteren gedeihlichen Entwicklung unserer Stadt. Es ist brü'gend erwünscht, daß Die enDgültige Beschlußfassung spätestens im April Ds. Js. erfolgt, Damit nach Beschaffung Der Pläne noch im laufenden Jahr mit dem Bau begonnen und das Gebäude gelegentlich des Universitätsfestes im Sommer 1907 seiner Bestinimung übergeben werden kann. Tas ist aber nur möglich, wenn die noch ausstehenben Zeichnungen alsbald erfolgen/ Zugleich stellte sie Die früher Schülersche Besitzung als Bauplatz zur Verfügung und wählte zur weiteren Bearbeitung und Förderung des Planes eine Kommission, der unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters folgende Herren angehören: Landgerichts- bireftor Bücking, Musikalienhändler Challter, Prof. Tr. Fromme, Koinmerzieiirat Gail, Kommerzieiirat Georgi, Stadtverordneter Haubach, Kommerzienrat Heichelheim, Kommerzienrat Heyligen- slaedt, Stadtverordneter Kirch, Hoilieserant Riidolph, Stadtverordneter Schaffstaedt und Bauunternehmer Winn. Diese Kommission begann ihre Arbeit am 16. März mit Ausstellung eines Programms für einen Ideen Wettbewerb zur Erlangung von Vorentwürfen, das von der Stadt- verordneten-Versammlung am 23. März mit einigen unwesentlichen Aenderungen gut geheißen wurde. Am 24. März wurden die Oberbauräte Fellner und Helmer in Wien, Regterungsoau- meister Moritz in Köln, Professor Dülser in München, Architekt Sehring in Charlottenburg und Architekt Tittrich in München zur Teilnahme an dem Wettbewerb aufgeforbert und den Gießener Architekten bie Beteiligung an ihm freigestellt. Bis zum EinlieferungStermin, am 15. Mai, gingen vier Entwürfe ein. Das Preisgericht tagte am 18. und 19. Mai unb kam zu bem Ergebnis, baß alle Entwürfe Mängel unb Verstöße gegen bie Bestimmungen bcs Programms aufweisen und daher ein erster Preis nicht zuerkannt werben könne. ES beschloß, ben ersten unb zweiten Preis zusammen zu legen und in zwei gleiche Teile zu teilen. Die so gebildeten beiden Preise wurden den Entwürfen von Fellner unb Helmer in_ Verbindung mit Hans Meyer in Gießen unb von Professor Dülser zuerkannt; ben britten Preis erhielt der Entwurf von Tittrich; gleichtzeitig würbe ber vierte Eittwurf, als dessen Verfasser später Architekt Sehring ermittelt wurde, zum Ankauf empfohlen; die Stadt kam diesem Wunsche nach. Das Preisgericht gab wertvolle Winke zur Verbesserung der vorliegenden Entwürfe unb leistete damit bem Unternehmen wertvolle Dienste. Die eingegangenen Entwürfe Würben vom 4. bis 10. tzuni im Stabtverordnetensaale öffentlich ausgestellt, unb der äußerst rege Besuch dieser Ausstellung gab Zeugnis von dem leb hasten Interesse, bas unsere Bürgerschaft bem Theaterbau entgegenbringt. Inzwischen hatte Architett Meyer unter Berücksichtigung ber vom Preisgericht gegebenen Fingerzeige einen neuen G ru nbriß gefertigt, und die StaDtveroroiieteii-Versammlung beschloß am 25. Mai biesen nach ben Entwürfen von Fellner und Helmer und Dülser hergestellten neuen Grunbriß ber weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen. Mit den Oberbauräten Fellner unb Helmer unb Architekt Meyer würbe ein Vertrag wegen ber ferneren Entwurfbearbeitung und ber Bauleitung abgeschlossen, in dem die Architekten sich verbindlich machten, daß bie Baukosten für bas fertige Haus mit alleiniger Ausnahme ber Funda- mente unb ber Büßende koration den Bettag von 480 000 Mark nicht übersteigen werbe. Im Septenrber 1905 würben bie neuen Pläne vorgelegt und mit einigen Aenberungen in ber Kvmmissionsfitzung am 27. September genehmigt; gleichzeitig wurde bestimmt, das Gebäude so zu stellen, daß seine Längsachse senkrecht zur Südanlage in einer Entfernung von 50 Meter von der Ecke der Gartensttaße verläuft unb bie ber Sudanlage zugekehrte Haupt front eine Entfernung von 42,5 Meter von der gegenüberliegenden Sttaßen- flucht erhält. Das Haus steht im früheren Festungsgraben und erforderte daher größere Fundierungsarbeiten, die möglichst schleunig ausgeführt werden mußten. Dieselben wurden am 17. Oktober dem Bauunternehmer Winn übertragen und trotz erheblicher Schwierigkeiten durch ungünftige Witterung und Grundwasser bis Anfang April beendet. Nach ben Erfahrungen, bie mehrere Kommissionsmitglieder bei früherer Besichtigung mehrerer Theater gesammelt hatten, war ursprünglich beabsichtigt, bie Bühne wagerechc zu legen unb bas Zuschauerhaus stark ansteigen zu lassen. Auf Anraten ber Herren Fellner unb Helmer kam man später hiervon ab unb wollte ber Bühne, wie meist üblich, eine geringe Steigung geben. In ber Zeit vom 10. bis 12. Dezember würben die Theater in Dortmund und Bielefelb nochmals eingehend besichtigt, unb nach ben bort gemachten Beobachtungen unb auf dringendes Anraten des Stabtbaurats Kullrich in Dortmund wurDe am 20. Dezember beschlossen, ben Fußboden ber Bühne wagerecht zu legen, Das Zuschauerhaus mit ber Mitte ber vordersten Sitzreihe 60 Zentimeter unter bem Bühnenfußboden anzunehmen, die vorderste Reihe nach btn Seiten um 17 Zentimeter steigen zu lassen und jede weitere Sitzreihe in der Mitte 10, am Rande 9 Zentimeter gegen die vorliegende zu erhöhen, so Daß die hinterste Reihe wagerecht wird. Der Fußboden des Zuschauerhauses bildet also eine von Hinten nach vorn sich stetig verstärkende lUiulbe, wo- burch bessere Sehlinien erreicht locrben, als bei der sonst üblichen Atwrbnung. Daburch änderte sich auch die Höhenlage der Ränge, und die Pläne mußten nochma.s umgearbeitet werden, was m kürzester Zeit geschah, sodaß eine Verzögerung in ber Ausführung hierdurch nidjt eintrat. ^Schluß folgt.) Ni Ex M* ( Landwirtschaft. bi? Nnlat strenge Maßregeln verlangt. Eingesandt. Verantwortung.) Handel . 212.00 . 120.00 95.60 231.75 Iterliner Börse, 9. November. Anfangskurse. 211.50 Psstpakt-Mrejjrn mit girma 177.30 137.50 Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schlickert . . Eschweilcr Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk . 140.00 . 124.00 . 237.50 125.50 146.50 99.50 100.00 95.15 80 60 155.10 Harpener Bergwerk Laurahütte . . f«omharden E. B. Nordd. Lloyd • . Türkenlose . . . 3420 . 144.80 . 147.50 Öesterr. Gold reute. . 'n Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Bente . . . Portugiesen Serie I . 97.90 86.20 97.90 86 20 97.00 69.10 69.40 89.00 92.25 93.50 222.00 155.40 211.00 243.00 ] 25.25 125.00 169.50 137.70 237.80 168.70 181.20 155.00 Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . . Oberhessen Tas Schöffengericht sprach die Angeklagte frei, denn es hielt natürlich schwer, den wahren Sachverhalt ait ermitteln. Die Frau war mit dem Wiederaufnahmeverfahren insofern bei Gericht burch- gedrnugen, weil sie behauptet hatte, ihr Mann habe, ohne daß sie es gewußt noch gewollt," die Maschine aus dem Hause getragen, verpfändet unb das Pfand verfallen lassen. Bei dem. freisprechen- den Erkenntnis wollte es die Staatsanwaltschaft nicht belassen und dieser Art geplagt wurde. Ta hatte sie Mitleid und lehrte einen klugen Man", wie man die Heilschätze der C-iieden in Pastillenform bannen könne, und seitdem haben dre Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen tausendfältigen Segen ge- speichet. Wer die Pastillen noch nickt kennt, kaufe sich eine Schachtel in der nächsten Apotheke, Drogen- oder Mineral-- " ' aß die Maul- und Klauenseuche, welche vor einigen ^.agen an verschiedenen Orten Deutschlands ausgebrocken sei, durch di.' Universitätsversuchsanstalt des Prof. Dr. Sanier in Greifswald verbreitet worden fei. Es könne aber auch eine E i n s ch l c p p u n g V o n R u ß l a n d aus vorliegen. Die Maul- und Klauenseuckie herrsche nun in Deutschland an verschiedenen Orten, auch im oberfränkischen Bezirk Münchberg. Diese Mitteilung erregte großes Aufsehen im Landrat; cs wurden imS: Es handle sich hier vor allem um die prinzipielle F-rage, wie sich die evangelische Kirche zu der politischen Tätigkeit im allgemeinen stelle, und dann, wie das Verhältnis der Geistlichkeit zur Sozialdemokratie sei. Es sei nicht die Absicht der Kirche, in die staatsbürgerlichen und politischen Rechte der Geistlichen einzugreifen. Es müsse aber doch auch eine Grenze für die politische Befähigung derselben geben unb die Kirchenbehörde könne_ in keinem Falle, ebensowenig wie die Staatsbehörde, gestatten, daß ein angestellter geistlicher Beamter sich den revolutionären, republikanischen oder anarchistischen Bestrebungen anschließe. Wenn ein Geistlicher für Vaterland und Monarchie bete, könne er nicht auch ein freundschaftliches Verhältnis zur Sozialdemokratie unterhalten, die den materialistischen und atheistischen Anschauungen huldige. Wenn sich demgegenüber der Geistliche auf sein Gewissen berufe, so erkläre er, das tut das Oberkonsistorium auch. Es stehe also Gewissen gegen Gewissen. Der Einzelne müsse bedenken, daß sein Vorgehen leicht für die Allgemeinheit bedenkliche Folgen haben könne. Im Verhalten des Pfarrers Korell liege eine Begünstigun g derSozialdemo- kratie. Sie verfolge revolutionäre Pläne, und das sei nach den Geboten der Kirche ein Frevel gegen die Gebote Gottes. Man müsse eine Lehre, die in erster Linie Ruinen schaffen wolle, entschieden verwerfen. . Das Pochen auf die Faust dürfe niemand billigen. Die Kirche sei wohl für Evolution, aber nicht für Revolution. Sie sei auch nicht für Reaktion, sondern für den Fortschritt des Menschengeistes. Der Satz: „Religion ist Privatsache" bedeute nur eine Lockspeise und habe nur agitatorischen Wert, in letzter Linie gehe das Streben auf Entchristlichnng, besonders der Jugend, und auf Religionslosigkeit überhaupt, und das müsse zur geistigen V er öd u'n g .und Verrohung führen. Der Geistliche sollte sich vor allen hüten, mit der Sozialdemokratie zu liebäugeln. Korell habe seinen Wählern durch sein Verhalten einen deutlichen Wink gegeben, nach welcher Seite sie sich wenden sollten. Der Geistliche solle nicht nur ein braver und pflichttreuer, sondern auch ein für die christliche Weltanschauung begeisterter Mann sein und sich bestreben, diese auch zu verteidigen. Er dürfe keinesfalls mit einer Partei sympathisieren, welche die Mordbrenner und Anarchisten in Rußland mit Adressen und Geldsendungen unterstützt. Man dürfe doch nicht vergessen, daß den von der Sozialdemokratie beherrschten Arbeitern auch 300 000 christliche Arbeiter gegenüberständen, und müsse vor allem zwischen Arbeiterschaft und Sozialdemokratie streng unterscheiden. Die Kirche sorge dafür, daß der ganzen Bevölkerung Religion und Vaterland erhalten bleibe oder wieder gewonnen werde; sie unterstütze auch keine Klassenvorrechte. Gegen die revolutionären, kirchen- und vaterlandsfeindlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie nehme die Kirche eine grundsätzliche Stellung ein. Da dürfe es auch kein Entgegenkommen geben, denn es handle sich um die höchsten Ideale. Wenn ein Geistlicher politisch tätig sei, müsse man erwarten, daß er im christlichen Sinne arbeite und nicht zum Freund der LobrednerrussischerRevolutionäre werde; es zieme sich auch nicht, dem Gegner „Verlogenheit und dergleichen schöne Dinge vorzuwerfen, auch dürfe er bei dem Vormalen schöner Zukunftsbilder nicht vergessen, daß es noch ein Korrelat der Pflicht gibt. Redner beklagt noch, daß innere Meinungsdifferenzen zwischen den Gliedern der Kirche jetzt immer mehr in den schadenfrohen neutralen oder kirchenfeindlichen Blättern, anstatt in der kirchlichen Fachpresse zum Austrag gelangten, und schließt dann mit der Bemerkung, er würde diesen Tag als den schwersten seines Lebens betrachten müssen, Rachmittagsfitzung. In der nachmittags halb fünf Uhr wieder eröffneten Sitzung nahm zunächst Oberkonsistorialpräs. D. Buchner nochmals das Wort, um zu erklären, daß er die Bemerkung des Syn. Dornseiff, die Kirchenbehörde hätte nicht im Voraus ein Urteil fällen sollen, nicht sehr tragisch nehme, es gebe ja auch innerhalb des Richterkollegiums mitunter Differenzen in den Anschauungen. Im j übrigen spreche er über die von Direkwr Dornseiff am Vormittag geäußerten Ansichten seine Freude aus. Syn. Pfarrer D. Schlosser führt aus, er habe volles Verständnis für die Verantwortung derjenigen, die heute zu dem Fall Kvrell das Wort nehmen, denn auf den Verlauf dieser Debatte sei das Interesse von ganz Deutschland gerichtet. In den Ausführungen des Prälaten habe er eigentlich nur das gehört, was man alltäglich hören trnne. Er habe den Pfarrer als Vertreter der christlichen Weltanschauung bezeichnet. Die letztere sei aber eine wandelbare Größe. Die Pfarrer seien vielmehr tue Vertreter des überweltlichen Evangeliums. Unter den Sozialdemokraten gebe es solche von rührender Ueberzeugungstreue. (Heiterkeit.) Wenn man gar nicht mit den Sozialdemokraten tn Verbindung treten wolle, erbittere man sie nur. Man solle zarte Fäden des Vertrauens mit ihnen anspinnen. Der Schaden, den das Oberkonsistorium angerichtet habe, sei größer, als der, den würde im Hinblick darauf, daß die besonderen, m der Entwicklung ——--------------;---------;--------iTTS der heimischen Viehzucht liegenden Ursachen vorüberqehendcrdlatur Es War einmal eine gütigeft-ec. des fis IAA Ti- M, wie die arm-Menschheit »o” ulten, oou Heiserkeit. «äÄ? ÄB eS bei in Rebe M ® Schmwlen, V-rschleinmn-i unb allen ILstiq-n Heimsnchnnaen genügen. Eine gänzliche oder teNweyevu,pen non oe jteöe | A mm-ht Dn fmttr sie Mitleid und lehrte stehenden Schutzzone für die Zeit übermäßiger Preise von Schlachtvieh und Fleisch würde mit der Wirtschaftspolitik des Reiches durchaus vereinbar fein, sogar ganz un Sinne derselben, insbesondere im Sinne einer verständigen Agrarpolitik liegen. Auch die extremsten Agrarpolitiker sind der Ansiclst, daß die Erzielung übermäßiger Preise iiicht der Ziveck der Schutzzölle fein i aiu-j-iu, , Q~ q,- • kann diese mithin, sobald sie eine solche Wirkung üben, nötigen- M.M waßerhandlung zu nur 8o Pkg. faNs zeitweilig außer Kraft zu setzen sein würden. Der Gebrauch' eines solchen Sicherheitsventils in Zeiten hochgradiger Spannung empfiehlt sich aus dem Grunde, damit der Druck nicht so stark wird, daß er den Bestand der ganzen Schutzzollwehr gefährdet, i zr A». Umgekehrt ist bei sachgemäßer Begrenzung der Maßregel von ihr I Ueli dtUigst blUM fd)C ©IChCß« Buchendes sind-«. Di- Bezeichnung d-r m-^sch-n I Saulc brauche man nicht auf die Ratwnalllberalen L r. wcnn mtm 0mummt, daß bei Erörterung der Frage beziehen, damit kann ja auch die Sozialdemokratie gememt ü0,tnq^nnbincn gegen die Fleischteuerung die zeitweilige Suspeu- sein. (Allgem. Widerspruche Die Hauptsache sei doch Die „ Qöftc nuf Schlachtvieh und Fleisch in erster Linie zur Er- Haltung Korells bei der Stichwahl, und da habe er toeber jy^gung steht. für noch widergeraten, da habe er eben geschwiegen. Er, Können wir uns aiich diesen Argumenten, die nut dem Redner, bedauere das Vorgehen des Oberkonsistoriums um- c^ykzöllnerischen Standpunkt der Korrespondenz zu- MMI1? oUClZci«d)e 'L SXÄ wen" fÄS'M --r'b°ndenen kratie gänzlich einvevstanden sei. Gedankengangen aus zur Erkenntnis der Notwendigkeit Syn. Landgerichtsdirektor D o r n s e i f f - Darmstadt baldiger und energischer Hilse kommt. führte aus, es sei gar keine Frage gewesen, daß das " Oberkonsistorium zu der ganzen Sache Stellung QJCrtCtytSjaal* nehmen mußte. Er könne auch nicht zugeben, daß Nach 20 Jahren im Wiederaufuahmever- der Ton des Urteils nicht der richtige war. Er fahren sreigesvrocken wurde von der Strafkammer m mußte sachlich sein und die Erklärung durfte sich nicht im Frankfurt die Schneiderin Frieda Georg. Im Ostober 1884 Konversationston bewegen. Dem Richter sei bezüglich der kaufte sie von einer Firma eine N ä h m a s ck i n e a u f -lb zah- fttch t UN? G e w e n getroffL «ft? Der Redner erkennt einerseits das Recht KoreUv an, Nck ^ie Strafe stlnen ihr zu hock, sie legte Berufung ein und erwirkte, in der geschehenen Weise an dem Wahlkampf zu beteiligen, bic Strafe auf sieben Tage Gefängnis herabgesetzt wurde, die rügt aber den Ton der Erklärungen Korells. Im übrigen sie verbüßte. Jahre vergingen. 1903 trennte sie sich von ihrem habe sein Verhalten nicht den Schein dafür auftommen Manne, mit dem sie jetzt in Scheidung lebt. Am 18. Juni d. Js. lassen daß er die Sofsialdemokratie unterstützen wolle. Vom beantragte die Schueidorin eine Wiederaufnahme des Verfahrens, Oberkonsistorium aber könne man überzeugt sein, der stattgeaeben wurde. Und nun wurde von neuem verhandelt, daß es nach feinem ganzen seitherigen liberalen Verhalten'^" " nicht in den Verdacht kommen werde, daß es die Gewissen zu beugen bestrebt sei. (Beifall.) Es tritt hierauf bis 4H» Uhr eine Mittagspause ein. Pfarrer Korell selber verursachte. Syn. Frhr. loeyl zu Herrnsheim stimmt den beiden Reden dcS Präsidenten und des Prälaten zu. Von den etwa 10 Millionen deutscher Arbeiter seien etwa 2 Millionen Sozialdemokraten. O müsse unsere Ausgabe sein, die^ andern acht Millionen dem Christentum zu gewinnen. Man dürfe den Fall Korell nicht vom politischen Standpunkt auS beurteilen, die Richtung KorellS habe wenig Erfolg gehabt, es seien nur neun Linksliberale mit .Hilfe der Sozialdemokraten in den Reichstag gewählt worden. Die Parteien, die mit diesen geliebäugelt haben, wurden äst ganz von diesen verdrängt. DaS Oberkonsistorium habe mit Mut den vaterländischen StaudMnkt eingenommen und der evang. Mrche einen großen Dienst geleistet. Redner kommt dann auf die freisinnige LandeSversamm In n g vom vorigen Sonntag, in welcher Pfarrer Kvrell sagte, die ^Reaktion müsse zuerst weggeräumt werden, bevor man gegen die Sozialdemokratie ziehe. Korell verstehe unter Reaktion den Bund der Landwirte, , den Bauernbund, die Nationalliberalen und daS Zentrum. Liberal Wer heute mittag die Straßen unserer Stadt durckwaudeitc, et heute jeder gebildete Mann, eS handle sich nur darum, ob dem muß es ausgefallen fein, wie sparsam es, mit Ausnahme man praktische Maßregeln treffen oder solche hintertreiben wolle, des Selterswcgs, um den F l a a q e n s ck m u cf bestellt war. Pfarrer Kvrell warf in der „ChrisU. Welt" den Natwnalliberalen Während bei Turn- und Sängerfeften fast an jedem Hause ein „Verlogenheit" vor. dabei ist aber Kvrell selber sehr unvorsichtig. Wimpel sichtbar wird, wehten heute zur Geburt d es E rb- Er behauptet z. B. zwei hessische nationalliberale ReickMags- priuzen in ganzen langen Straßen nur vereinzelte zahnen, abgeordnete ijntten Kapital zur Gründung ein eA an ti- Jeder Einsichtige begreift, daß Turn- und Sängerfeste asten anderen em ttisch en Blattes hergegeben. Das war aber u n w ahr. Festen vorangehen. Aber das sollte dock nicht ausschließen, da,; Der Redner macht dann noch längere sozialpolitische Aussühv- an einem so erfreulichen Ereignis, wie es das heutige für Hessen ungen und rät, daß die Theologen und die Volksschullehrer bedeutet, die Bürger der Provinzialhauptstadt Gießen auch äußerlich mel^ Volksivirtschast treiben sollten, um die Sozialdemokraten ihren Anteil bekunden. in ihren Theorien besser widerlegen zu können. Der Geistliche G j e ß e n. den ». November 1006. dürfe wohl mit der Sozialdenwkratie in Verbindung treten, aber ---------- . er dürfe ihn nicht als Bruder betrachten. Richt die Rational- Telefonische 8Cursbea*9O^ta liberalen seien die Reaktionäre, sondern diejenigen, die Frei-1 oiessenei' Anzeigers, mitgeteilt von der Bank filr handel und Manchestertum vertreten. ... Syn. Med.-Rat. Dr. V o q t- Butzbach führt aus: Der Pfarrer solle wohl die Sozialdemokratie belehren, aber nicht mit ihr in 3„0, engere Verbindung treten. Es müsse den Sozialdemokraten allent- VZ. halben gesagt werden, daß sie Irrlehren huldigten und für Aufklärung gesorgt werde. Wenn Schulrat Schaub meinte, das z° Oberkonsiftorium hätte mit Pfarrer Kvrell vorher persönlich in I Vw», Verbindung treten müssen, so wäre das doch auch ein Eingriff in dessen Rechte gewesen. Wir Deutsche hätten in sozialer Hin- sicht viel mehr erreicht, als das Ausland, das sehe man so recht, Ht/” wenn man das neue Programm Elemenceaus lese. Bei uns sei der liberale unb soziale Gedanke mit Riesenschritten vorwärts gedrungen und da sei es eine Versündigung am deutschen Vat?r- land, wenn man in gewissen Kreisen immer nur von „Rückschritt", „Reaktion" und dergl. mehr spreche. Wichtiger als der Fall . ’0; russ"Staatsani 1905 Kvrell ersckieine ihm die, Frage, vue sich die ^ynode zur Sozwl- 4346 48 494 625 715 89 823 909 [500] 15 [1000] 1253 "4CS 562 78 638 705 56 805 85 80 970 81 2114 208 096 777 85 884 99 912 14 3039 324 631 99 934 85 4024 119 71 75 870 [ 500] 428 665 752 72 [500] 892 984 5256 869 84 445 6'78 733 37 41 98 884 7469 91 814 8112 52 [ 3000] 67 [1000] 402 94 671 857 97 9003 262 330 83 538 714 35 10035 [1000] 233 96 830 629 843 11188 475 845 98" 12177 213 426 516 79 847 13246 891 529 87 711 804 14047 18000] 165 [1000] 291 316 42 631 86 15092 1500J 126 33 (8000] 859 [8000] 682 734 43 16022 47 95 119 298 322 411 60 78 628 96 879 17071 217 338 96 410 538 960 18170 84 640 311 25 922 1 9026 97 111 203 508 [500] 20515 99 657 816 [500] 66 [ 500] 85 21060 [ 500] 184 609 753 22089 156 88 227 75 492 99 524 706 [500] 87u 23285 444 55 519 92 880 923 2 4030 315 50 [500] 60 90 564 73 945 25278 301 84 662 71 708 52 [3000] 606 99 26091 (500] 281 858 [3000] 429 5 1 57 794 882 2 7 032 202 532 [1000] 644 95 815 906 86 [1000] 2 8038 150 211 11000] 63 333 2 9086 146 239 563 721 84 3 0173 382 499 918 [ 1000] 3 1 034 [8000] 148 214 58 455 [500] 534 05 32049 120 23 243 53 477 856 907 43 48 33000 [500] 252 75 332 416 96 915 64 85 3 4139 589 709 830 3 5159 804 416 654 3 6039 67 87 192 810 973 37022 158 349 525 788 58 72 38008 298 830 499 951 72 39158 278 801 737 802 900 40034 250 [1000] 569 73 612 804 979 4 1 062 130 330 785 47 72 [3000] 94 865 4 2032 [ 5000] 86 290 457 725 [3000] 980 43196 246 360 609 70 810 63 979 [1000] 44198 256 411 563 730 [1000] 45311 880 46118 1500] 348 [500] 608 77 624 751 4 7 022 283 494 [3000] 507 601 64 732 [500] 809 25 963 4 8313 56 59 811 38 4 9052 70 [1000] 186 222 301 85 [1000] 412 25 [500] 68 538 628 942 5 0214 [500] 29 334 453 526 616 855 [500] 51326 575 646 936 62024 62 [3000] 109 214 58 70 93 401 616 803 53 977 [1000] 53097 432 675 713 5 4002 [1000] 88 90 403 691 734 53 55086 207 90 421 6‘> [10001 736 975 5 6368 417 977 5 7224 558 99 660 63 758 846 58165 463 727 65 866 70 59111 287 455 57 [1000] 750 922 92 60001 127 35 42 478 767 805 38 929 62 6 1 010 353 634 51 918 68 62082 437 545 91 703 874 984 63074 88 118 206 430 515 [ 1000] 614 [3000] 64067 261 440 925 6 5139 57 ->04 62 [1000] 377 408 517 699 860 [ 1000 ] 971 66172 334 4 ’4 97 593 665 737 66 96 904 52 67022 48 171 230 56 414 31 639 76 763 937 68288 329 413 [500] 801 69198 262 437 5’4 18000] 88 705 [500] 52 885 922 7 0026 201 326 672 782 834 53 [1000] 80 9.38 7 1 019 111 299 352 630 99 72054 [10001 137 272 315 463 517 609 73126 307 73 436 >19 545 000 74212 [500] 29 [500] 312 435 90 779 7 5 221 656 773 847 920 7 6059 05 200 563 811 77193 [500] 216 662 721 807 97 7 8183 7 9101 314 470 861 907 > 80006 50 103 71 210 73 [500] 841 81012 [500] 167 82 248 303 412 14 15 602 7 5 715 985 87 8 2067 239 57 321 401 81 529 85 675 823 978 8 3051 168 216 637 58 747 8 4 029 81 135 54 57 [500] 418 38 40 94 [8000 ] 638 833 79 015 72 8 5213 311 68 430 762 821 86019 77 280 385 688 755 88-1 87128 643 844 909 33 8 8116 328 44 [ 3000] 410 510 1500] 838 89008 132 438 [ 500] 866 957 9O005 113 206 318 498 712 [2000] 41 62 91093 152 62 326 35 929 92040 50 [1000] 58 839 92 95 [600] 445 740 965 1500] 76 96 [600; 93oß3 H2 302 [ 500 ] 4 11 433 751 991 9 4001 205 15 3R5 [3000] 489 584 057 919 61 9 5073 357 [600] 85 463 626 805 ■96087 91 [500] 564 [1000 ] 720 45 97088 94 117 226 36 .15 69 800 818 963 [500] 92 9 8356 84 670 [600] 825 42 62 1 3 9802 16 923 803 157 Llf. 655 77 t.-V)0J 78 582 689 805 71 227 341 520 [3000] 89 1 00054 253 462 90 699 614 876 938 1 0 1 083 105 282 863 473 76 502 879 [1000] 102224 34u 852 103083 127 545 65’ 104081 172 228 89 [500] 357 [ 3000] 573 905 1 0 57 | Inno 1 79 1 05138 824 69 794 871 106120 71 306 726 73 107525 [1000] 30 [1000] 31 108031 172 276 398 502 734 84> «22 1 09 053 841 998 110013 15 93 598 642 748 1 11071 811 75 423 663 78 [500] 112254 318 2 4 480 627 8>l 113163 288 319 498 808 994 [ 500] 114002 88 435 567 698 [500] 886 925 115076 219 35 [500 ] 356 810 901 12 26 1 16031 37 46 673 880 117031 41 206 71 823 83 400 766 8’2 43 58 118053 107 203 314 58 498 618 647 84 911 1 19 803 14 488 506 75 710 814 71 12 0 219 71 398 802 [8000] 121243 75 [1000] 311 34 73 642 808 1 22032 186 442 [ 3000 ] 626 771 123029 103 418 720 [30001 38 820 967 124070 423 517 731 45 125022 28 104 358 550 06 673 97 762 85 1 26021 120 689 98 [1000J 1 27048 84 377 562 87 667 81 842 908 128191 394 526 ft’ß 129100 85 200 68 444 70 84 659 698 848 944 1 30163 219 453 541 50 [500] 648 747 913 131199 391 620 56 748 flüOO) 829 06 910 1 3 2 211 813 1 3 3 016 167 229 342 493 «56 859 64 937 58 1 34133 304 547 816 71 135'118 183 f,’4 622 715 872 093 1 3 6015 333 405 31 602 88 787 1'47164 91 804 2 7 510 7 8 630 65 84 1 3 8086 [ 3000] 1« *0 145 71 [500] 256 223 554 641 42 "49 M I3H802 18 eg 527 667 701 11000] 1 140093 [3000] 123 265 ?85 36 091 141053 75 [500] 2’7 [500] 65 084 142137 81 682 701 77 143008 ... - 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Sonntag, den 11. MovemSrr er. Ausflug auf Tutors Terrasse 6743 892 (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) (Nachdruck verboten.) (Ohne Gewahr.) 475 851 118 893 718 862 1 79191 280 319 70 (1000) 781 * 774 55 030 293 772 670 78 741 813 91 987 640.5 180 822 718 83 880 (5000] 05021 927 32 61 646 87 635 762 1 09 034 891 712 801 20 910 11Ü141 672 711 723 599 166 878 95 53 237 706 269 615 624 645 722 826 221 782 779 923 67147 432 98 69028 11000] 66 020 729 78 972 [600] 89 618 t1000] 72 84 013 851 220 609 978 940 327 258 993 83 79 668 891 87 97 948 2 6 4011 28 183 276 878 476 530 651 877 (1000] 265974 26C05» 204 [8000] 887 «73 76 866 925 04 [500] 267000 26 65 689 630 62 782 268117 376 04 602 81 806 28 260065 196 452 556 717 898 270071 137 264 [600] 811 11000] 487 [1000] 91 27 1 084 08 242 SO 646 69 80 659 83 708 87 954 272035 [1000] 674 701 814 64 962 273014 77 430 569 09 107 [1000] 21 415 609 röt 791 681 [500] 68? 90 ] 75030 355 76 176.303 7 34 887 673 863 178075 468 00 605 00 842 910 1 7 3 287 96 [509] 811 60 87 [8000] 174004 101 408 [800] 95 [ 8000] 704 83 [ 3000] 802 47 950 [50(1] 437 62 610 71 743 13900] 71 8.'3 912 61 918 177289 362 490 [ 8000] 61t [6001 [500] 120 218 [500] 42 427 M>2 76 002 731 613 890 605 451 983 759 407 929 986 203 996 671 67 147 602 1U85O65 11Ü0S3 336 658 203 yo 887 5S7 116027 717 750 256 914 966 00 971 49 830 723 017 357 833 613 805 949 616 919 467 'A M 139050 211 ,140m 84 DOS 63 75 48 761 1600] 144118 208 [1000] 80 090 53 601 70 462 612 662 949 141037 677 779 400 [10 000] 833 80 142065 174 262 403 616 504 352 829 104215 886 682 710 812 107017 190 09 988 7 6184 215 407 605 670 729 08 7 7098 210 822 657 746 74 966 78636 [1000] 71 812 907 79178 88 [1000] 758 823 826 367 413 413 749 287 f80001 898 475 99 666 [ 3000 ] 705 8«O 146368 918 14701«. 224 448 74 634 987 983 148280 06 305 29 45 001 5< to «63 1 48093 188 830 45 550 600 86 831 15D:if 41 f.ßk 652 Fl? 151086 220 350 I Wi"i| 457 W1 /1 ; i-1 152147 6ü 243 837 47 71 497 065 820 21 15ÜU37 191 „Germania" 028 883 236 015 795 98 686 924 [600] 74 1807 50 428 61 [600] 618 [1000] 2008 99 142 218 311 466 686 748 [8000] 908 3010 197 [600] 708 [1000] 910 4026 50 200 418 609 87 67? 91 821 989 61 5180 470 792 6001 SO 180 478 580 81 786 7148 487 506 81 646 92 790 8095 159 87 00 [500] 200 90 425 718 826 028 9010 147 76 574 [1600] 829 10'19 [SOÜOJ 610 610 748 11540 604 47 12075 301 74 458 696 717 958 1 3680 770 1 4186 [600] 72 76 227 845 628 [8000] 764 89 810 15087 401 878 16088 144 419 71 300 [3009] 490 610 605 [500] 853 60'187 137 218 [500] 448 6 1 297 |8000| 435 692 62113 83 94 214 98 489 643 730 696 63041 231 665 75 45 87 476 552 60085 156 419 622 [500] 960 7 dl: .'I 230 76 93 473 [1000] 565 654 82 [ 8000] 763 71058 1500] 290 40 523 37 812 933 72016 81 160 598 886 73157 830 [500| 746 67 951 [1000] 74354 [500] 612 [1000] 92 652 04 939 4OGU4 [500] 212 81 89 367 556 79 606 45 41234 512 817 42101 481 77 641 701 826 963 82 4 3071 241 96 760 [1000] 961 4 4000 30 705 838 4 5012 174 215 359 83 98 69 46206 318 512 607 722 967 47038 126 78 872 77 (1009) 235 391 601 47 85 861 923 76 (30001 99 430 511 711 995 105213 03 341 400 696 52 925 82 1 06109 (3000] 79 253 448 91 736 /■J0001 415 [1000] 90 633 69 618 63 (500] 880 r.l (JOGO] "18 [5Ö0] 109051 260 868 690 3. Ziehung 5. Kl. 215. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 8. November 1606, vormittags. Nur die Gewinne Ober 240 Mark sind den betretenden Nummern In Klammern belgofUgt. 14 3061 140 95 282 81 443 6'2 [500] 801 82 «0 4 04 48 1.600] GRH 888 011 145022 115 79 3. Ziehung 5. Kl. 215. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 8. November 1906, nachmittags. Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden । Nummern in Klammern beigefügt. in Cheviot blau, schwarz, marengo und oliv Wir machen noch besonders aufmeiksam auf unser grosses Lager in Jackenkleidern für Erwachsene und Kinder 50 75031 178 315 611 820 7 6080 141 82 214 18 700 77116 [8000] 315 98 448 680 98 998 7 8154 443 600 730 928 7 9532 648 906 63 ) 80uOO 371 [1000] 537 [600] 722 600 8 1 300 478 765 860 [3000] 969 8 2010 169 476 623 622 8 3065 L>8 249 821 [500] 541 022 [500] 898 911 84-000 25 148 85 243 97 688 767 93 874 918 41 85006 318 400 45 63 682 889 94 t 52 86'07 87053 68 243 891 408 [3000] 29 70 UOOO] 88089 88 118 352 403 89128 442 64 [500] 629 603 516 1'08 90081 [600] 3 t 783 91205 27 350 01 112 69 .T<4 95 738 74 126 27 <3 92016 264 428 68 638 892 93069 61 'SO 81« .68 94188 814 922 9 5113 62 09 230 830 819 96054 99 207 MG 717 8C 887 5'> 97 9 7219 599 773 95 9 8'33 87 72 294 804 49 60 62 601 766 0 9144 211 65 611 "87 782 «7» t-81 1OOS74 988 94 1 01102 I'.OG] 40 76 251 811 102057 237 [500] 805 (500] 183 591 (3000] 604 738 49 1Ü3123 in la. Cheviot blau, schwarz 1560] 6ll 570 770 827 43 [1C00] 85 917 111167 V?7. 963 112167 805 957 113 021 68 196 [5000] I-CO] 490 533 605 779 90 R18 114267 [1000] 714 79 869 902 6'1 (3000] 115205 81 703 7 36 Antränen kann vorläufig nicht entsprochen werden. Gießen, den 7. November 1906. Großherzoginrmnmeisteret Gießen. Mecum. flegr. 1899 Gießen gegr. 1899 Vannerrveihe 180867 82 464 503 989 181048 241 82 860 [600] «55 71 77 76, 906 182161 254 [1000] 63 725 26 324 183007 803 20 64 492 [1000] 008 33 184266 328 74 415 [500] 507 17 [8000] 87 620 72 88 983 1 8 5310 002 775 [500J 870 89 915 186011 128 355 626 786 [1000] 93.1 137031 808 591 09 802 901 188012 131 74 318 480 655 638 [500] 706 619 55 189'38 66 92 388 [600] 582 [1000 ] 78 691 [1000] 789 878 013 [ 500] Iß0036 246 499 628 710 [500] 87 98 935 64 191140 281 [500] 95 898 804 [ 1000] 98 192'189 I50OJ 117 [500] 897 497 680 722 917 1 93007 48 83 83 841 435 569 833 82 062 1 9 4234 536 701 82 830 1 9 5082 223 "0 [1000] 466 505 720 44 65 1 96103 15 65 [ 3000] 266 81 t 17 40 418 611 995 [500] 197211 [5000] 81 361 807 28 "87 [1000] 88 1 9 8018 129 890 618 052 [500] 88 199053 90 287 .971 [500] 528 87 95 718 47 66 801 2 [1000] 55 200224 25 29 494 614 31 [1000] 866 2O11C8 427 [3000] 62 687 704 815 97 202028 [500] 270 303 27 46 449 675 737 858 997 2 0 3025 [ 5001 800 2 0 4021 41 78 517 715 44 205182 401 662 816 206000 111 Hl 115 807 [ 500] 481 600 013 61 20 7089 187 [5001 46 226 40 528 [500] 626 [1000] 945 208370 410 26 561 62 660 [500] 861 2U0O51 14 80 950 280106 2C0 8 73 3«2 576 602 56 [600] 64 766 [500] 917 281046 210 378 457 [500] 570 840 [500] 86 [501'1 28 2045 77 337 473 503 623 035 55 68 2 8 3 204 13 I 1000] 992 284016 239 48 322 607 51 622 730 861 r.l 28 5063 292 870 562 822 920 2 8 60.33 315 45 97 330 (500] 90 487 64 505 620 43 1001 ICO 555 917 2058 413 518 83 726 41 89 983 3038 (500j 559 6'4 4233 407 85 548 653 5051 115 88 282 408 31 6'3 785 852 925 6335 674 725 843 66 956 83 7084 54 61 537 956 (30 >0] 8061 (3000] 89 277 618 767 900 ßOOfl 63 122 245 (50"J 85 9 682 751 916 lOOOO 50 265 488 545 801 11342 53 58 422 599 657 874 [500] 12018 21 61 106 252 317 590 637 [500] 88 767 928 55 1 3 1 66 09 213 652 54 [500] 81 705 963 64 14050 166 402 544 73 77 15019 409 74 5.8 45 782 057 [10 000] 16220 29 436 776 921 44 17202 310 29 [3000] 543 49 18065 [500] 258 395 [5000 ] 465 027 713 818 049 19074 272 406 551 663 87 (3000] 00 843 006 2OS86 508 (500] 28 666 (1000] 819 03 033 21038 44 341 497 590 711 810 22056 73 236 46 (1000] 93 369 (500] 76 682 882 075 [8000] 23041 53 [500] 83 13000] 341 82 587 76 721 [600] 816 65 904 24131 289 [5001 833 416 87 64 67 561 [500] 632 [10 000] 59 801 923 25193 251 64 806 417 610 26152 220 815 626 (3000) 59 80 27063 79 59 253 404 24 (500) 25 514 600 2 785 813 962 28130 245 893 450 53 557 61 98 609 68 914 15 2 9359 533 3 0045 128 83 403 24 794 3 1 069 114 80 269 361 99 (1000) 411 31 600 20 95 (1000 ] 3 2014 132 227 467 558 852 3 3 057 432 533 46 601 63 [500] 802 3 4399 607 63 881 3 5095 [500] 853 90 544 620 39 728 56 61 67 [500] 851 932 45 60 36009 13 84 843 654 58 68 75 761 86 (500) 833 4 4 3 7051 159 818 575 669 723 [500] 70 38132 231 320 98 626 [3000] 39131 65 204 50 611 45 07 ^80142 505 720 936 4 7 8 1 006 24 886 805 82130 750 r 31 83066 561 [500 ] 64 619 23 756 84036 [600] »58 I [500] 568 662 [1000] 877 05 85013 27 171 221 46 [5001 1 65 721 837 85 [8000] 86337 [1000] 505 87 87061 151 r 95 639 849 60 [500] 975 8 8075 217 [500 ] 68 70 .1'9 > 046 8 9005 60 [1000] 110 293 474 618 840 903 90114 » 818 407 18 622 63 715 08 72 88 912 99 9 1 570 636 54 verbunden mit Stiftungsfest, Theater, radfportlichen Veranstaltungen, Gesangsvorträgen und darauffolgendem Balle am Samstag, den 10. November, abends 8 Uhr in der Turnhalle deS Turnvereins (Nord-Anlage) unter gütiger Mitwirkung des Bäuerischen Gesangvereins nnd des Nadfahrervereins Wetzlar. Uur vom "Vorstand eingeladene Gräste haben Sutritt Der Vorstand 56 791 [1000] 857 1 70-13 864 [1000] 421 68 (1000] 589 26 41 [500] 968 18139 240 899 067 88 19196 66'1 989 20440 527 21180 218 83 638 869 901 22311 [500] 820 54 989 2 3234 359 65 684 [1000] 727 [8000] 804 [1000] 927 2 4266 88 448 613 660 892 2 5265 60 805 767 840 2 6 3152 201 50 406 88 525 65 622 729 951 264020 160 95 234 362 429 [500] 47 610 706 [500] 947 265001 110 712 56 919 [1000] 2 6 6037 265 882 4i8 558 722 267298 853 (500) 415 740 835 [8000] 2 6 8160 65 808 591 695 11000] 717 [ 500] 896 269063 80 [500] 197 200 31 71 361 [1000] 85 481 046 776 939 55 27O045 872 271107 272 721 31 2 7 2100 62 855 630 747 92 2 7 3134 206 829 [30001- 51 422 M 57 [8000] 92 618 735 936 2 7 4226 475 769 916 2 7 5-12 [500] 491 [3000] 786 893 276060 184 250 66 370 420 501 [1000] 801 277366 688 732 830 [500] 093 [500] 278211 24 25 279075 126 80 496 543 57 608 42 84 789 808 [500] 224 99 405 607 706 8«7 2 1 0018 161 404 698 211'120 878 [1000] 415 70 97 525 815 45 [15 000] 81 2120'14 20 66 88 807 [3000] 486 [500] 812 088 2 1 3009 190 227 98 214101 [5(10] 10 [1000] 88 214 [600] 59 621 [500] 08 881 969 2 1 5294 566 77 651 756 814 86 2 1 63' 7 75 [1000] 628 85 [ 1000] 39 217272 79 600 61 2181.2 417 [500] 42 567 704 953 [500] 219168 220 471 697 916 [500] C 220093 164 [ 500] 211 518 11000] 605 221190 49 26877 418 [1000] 27126 855 85 94 [ 600] 958 28051 178 265 314 430 [500] 81 548 53 675 755 60 809 [ 600] 53 90 [1000] 291109 28 87 [500] 878 490 619 700 89 888 61 30211 417 [8000] 682 [1000] 618 20 48 919 [1000] 83 3 1071 152 213 875 563 645 704 93 899 905 23 66 64 3 2217 858 425 99 615 76 99 736 65 81 3 3005 121 816 25 110001 402 666 669 84 709 981 34149 60 244 856 613 64 895 914 [600] 3 5012 169 262 825 28 91 509 [1000] 67 687 67 723 3 6071 120 68 267 859 690 808 955 3 7075 126 00 786 00 808 22 92 3 8081 819 40 401 17 659 71 611 36 64 [1000] 823 3 9878 487 533 659 799 891 958 [600] 59 40021 141 32T 89 470 761 69 810 85 4 1 051 211 88 47 484 01 664 [1000] 4 2600 729 70 844 69 991 94 4 8463 [16 000] 514 684 783 995 4 4054 119 28 230 838 646 773 836 4 5014 72 328 690 727 79 4 6084 180 414 05 698 »47 85 47248 55 [ 80001 429 34 906 30 4 8285 888 600 68 720 022 4 9699 739 5 0069 314 65 683 624 43 817 948 [500] 51028 [600] 456 527 5 2028 65 250 53 [ 500] 300 58 035 786 97 5 3149 402 21 09 602 [8000] 906 [1000] 81 54004 44 71 222 33 313 63 77 434 768 934 60 66 55170 260 007 [1000] 75 [600] 803 56051 651 722 48 961 63 57282 840 572 695 [3000] 814 936 5 9038 516 33 [500] 693 731 80 828 60094 146 287 [500] 384 601 730 6 1 206 [1000] 633 808 057 6 2016 60 143 225 60 467 585 723 63149 397 439 Bekanntmachung. Im Frühjahr 1907 soll mit dem Ausbau der Schottstraße zwischen der Steinstraste und der nächsten nördlichen Parallelstrastg begonnen werden. Um wiederholten Strastenausbrüchen vorzubeugen, ist es dringend erforderlich, etwaige Anschlüsse von Grundstücken an da« GaS-, Master- oder Elektrizitätswerk vorher auSzu- kühren. Dementsprechende Anträge seitens der Grundstücksbesitzer sind daher spätestens bis zum 15. Dezember 1906 bei dem städtischen Gas- und Wasserwerk bezw. Elektrizitätswerk zu stellen. Späteren 339 492 817 956 66389 410 559 691 [500] 777 830 6 7102 1500] 20 69 85 207 037 819 [lOUOj 23 24 [500] 68122 """ 15001 621 811 [500] 287091 [500] 95 255 [3000] 432 M 93 658 710 870 94 601 81,747 016 6 8147 218 588 984 »7 121 220 879 7O017 [6001 44 480 616 7 1 570 7 2002 4 4 200 [500] 25 52 421 , _ 995 11000J 73146 258 76 808J500] 91 [600] 485 46 67 627 721 74-328 630 720 74 008 75276 [1000] 407 605 27 712 96 904 [1000] 92 64184 807 677 691 844 [5Oo] 909 65341 488 41 97 889 6 6112 512 48 75 641 “ --- 1OO0U 108 98 252 66 681 670 88 776 81 881 [500] [1000 ] 77 101244 [8000] 47 688 076 809 [ 600] M 102066 [500 ] 93 1500] 850 64 1 03069 148 [ 1000j 840 [8000] 46 917 104014 [600] 86 61 308 82 78 644 84 748 10 5067 209 25 74 870 [ 3000] 494 641 606 12 15 1 06 905 50 406 19 88 538 670 1O7008 180 868 82 1 08040 58 213 626 00 2 2 2335 524 808 912 2 2 3 425 ( 590) 501 »21 224001 [1000] 259 66 569 89 606 50 708 27 830 89 916 I loOO] 225033 75 228 810 476 538 612 728 84 4 4 61 68 228202 14 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B-rii ’i-i.’nntr: Tn der T Mn vom 6. November, IUI eil null.» US lies 180 769 statt l^G <13. Alle diejenigen unserer früheren Schülerinnen, welche an der am 12. November auf der Liebigshöhe stattfindenden Feier unserer Schule — zu welcher Alle freundlichst eingeladen, sind teilnehmen wollen, bitten wir ihre Zusage bis Samstag abend an uns gelangen zu lassen. 6744 u. A. LancBmsmn. ____506 [lOOOj 53 677 48404 513 [ 500] 80 9» 641 874 000 39 40083 [500] 171 279 376 615 [3000] 90 758 90 [500] 979 50072 150 257 393 620 22 79 618 839 51081 200 358 [3000] 453 [3000] 522 59 [ 500] 711 17 863 961 52051 119 6'06 [1000] 806 5 3033 [500] 107 362 400 [1000] 820 [1000] 86 60 964 5 4829 46 586 92 742 847 55019 63 351 61 423 542 51 8t ft 652 815 90» 50016 418 42 60 90 5718 t 217 65 533 031 802 73 072 5 8150 237 636 753 75 833 58 80 5 0090 &0 61 367 623 981 2 2 4003 (3000] 6 43 211 rij 317 a- .'.28 85 631 742 981 225100 237 370 410 48 687 9, 9-TJ 226121 252 381 793 [500] 8^2 911 227169 211 15 -10 629 40 67 785 866 087 228011 143 627 706 032 2202'3 58 305 (30001 70 481 607 (800Q1 10 772 864 70 23U079 228 09 380 531 64 639 69 231004 63 887 060 232’1'. 249 416 629 864 2 3 3092 202 811 451 773 027 41 234000 [1000] 11 189 [500] 433 540 110001 034 714 67 907 9-> 2 3 5099 168 807 (1000 ] 883 [1000 ] 2 3 0240 416 611 93 758 237325 539 86 617 763 824 40 947 238113 10 590 (10001 638 86 784 933 2 3 0 028 87 105 215 658 88 2 4 0008 850 56 (1090] 472 760 2 41170 249 421 242113 20 79 249 417 797 848 9t 243125 77 2'0 493 608 768 849 967 2 4 4074 205 828 455 629 601 (1000] 875 916 21 38 245021 [500] 42 811 71 022 726 61 öl [1000] 919 2 4 0218 888 460 602 66 (500) 863 9.8 2472.il 513 613 49 78 [1000] 821 88 [ 500] 248060 118 [lOOo] 253 [500] 407 88 (3000] 609 05 826 240225 63 400 576 737 250292 661 695 735 78 887 4 4 2 51171 857 (600 ] 87 955 252178 81 87 201 607 643 57 707 253206 (8900| 13 03 5 05 874 90 2 5 4'117 120 (1000) 226 [3000] 412 51'0 047 (500) 704 800 255»35 57 99 157 [600] 203 025 [60»I 050 2 5 0101 74 378 [5001 401 659 [500] 614 702 48 2 5 7224 55 66 502 26 65 613 737 (600] 8»l 017 i [1000] 65 (6000] 612 808 (3000] 014 83 2 5 0 223 80 801 [500] 533 ___ 26O004 78 [3000] 173 94 424 610 659 082 2 6 1 028 06 338 463 613 708 18 23 804 262139 753 [500] 880 991