iWe819 Pfieblt Wien tyraii öonnmM. rldncöciics UW "JW —D»/t iochiS^0'1 »‘CI8ÄäM6"l”:i- NI. jU 1 o&tr ' bfrn'aud) Nlarbtit. •i z. !tji lel !lch vom 1, April ab Mr. 33, ML $ WW# l »ach langjähriger, ® dewährlerMeihode. ü llbilduug £» Athem- $ Mastik K Theorie ” berbcginn der Stunden? vom 20. April ab. 'Anmeldmigen erst dann • erbeleiu 1950 J Beta Buff infiniter Str. 10,1. | OM»-SG»0S«LS der ift j u ücrpadtteu. Walltorstrake 33. « ato d. A W verpachttu. res MaMr.12. \02206 )l)0 zu lrihra g-su-ht. ijtL Meldungen unttr Kießcner Anz. erd. Hypothek zu 41/, °l0 Pun,tL ,bltr Luszulcihen; kann ge- werden. W * nsil. Meldungen u. 02019 an ttßener Anzeiger erb.__—. rein der Aeüner wiÄ1 ' ”*11, SlefW««“' mW t»« •özasr , teil“ ®IUIJ SW*““ «•** Ä£*s. S*«5 *id"^T-wi-1906 VfJ&S* jciM »W Nr. 78 Zweites Blatt 156. Jahrgang KipKenpr Amsiaer Cä16®ml etfCQtira ntonauteg eatnuu. SH Montag 2. April 1906 Rotationsdruck mA Verlag der Brühl Ich« UnwersttätSdruckeret. R. Sange. ®t*e. Redaktion,Txpedttion ».Druckerei: Del. Nr. 6L Lelegr^Adr.r Änyifltt Ltttz«, General-Anzeiger, Amts- «nb Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Pie Dem Festakte wohnten neben Sr. kums enthüllt worden. Das mittag in würden. Abg. v. Kardorff (Rp.) wirft den Sozialdemokraten vor, daß sie solche Mißhandlungen immer nur von einem ganz em- keitiqen Standpunkte vorbringen. Roheiten kommen überall vor, nicht nur in der Armee. Mir sind aerade heute erst wieder zwei Me bekannt aeworden, wo Arbeitswillige mißhandelt wurden von Streikenden. Einer in O Ne n b a ch, der andere in Eharlottenburg. Sie (zu den Sozialdemokraten) haben also am allerwenigsten einen Grund, hier solche Roheiten immer wieder zur Sprache zu bringen. Sie sind es, die die Jugend dazu erzieht. (Stürmische Unterbrechung links. Abg. Hoffman n-Vebel ruft: Unverschämtheit, wofür ihn Vizepräsident Dr. V a a s ch e zur Ordnung ruft. Erneuter andauernder Lärm bei den Sozialdemokraten. Bebel springt erregt auf und ruft den Präsidenten zu: Ist da? unparteiisch? Hofmann-Berlin wiederholt den Zuruf r Unv e rs ch äm t b e i tl) Vizepräsident Dr. P a a s ch e: Ich bitte um Ruhe, da ich sonst die Ordnung nicht aufrecht erhalten kann. Rach Einsicht des Stenogramms werde ich erforderlichenfalls Remedur eintreten lassen. Abg. v. Kardorif (fortfahrend): Bebel hat sich auf Artikel eines englischen Ossiziers berufen, daß lvir durch den letzten Krieg nichts gelernt hätten. Wunderbar ist da doch, daß die Japaner durch preußische Instrukteurs ausgebildet sind. Vizepräsident Dr. P a a s ch e ruft nach Einsicht des amtlichen Stenogramms den Abgeord. v. Kardorfs nachträglich zur Ordnung. Abg. Horn-Goslar (natlb.) tritt für die Förderung be5 KrieaervereinSwesenS ein. Abg. de Witt°KSln (Ztr.) tadelt die Art und Weife, wie dis Wahl des Reserveoffiziers aehandhabt werde. Abg. Lehmann (natlb.) polemisiert gegen die Sozialdemokratie, die auf dem Parteitage in Jena den Antrag gestellt habe, die Rekruten vor dem Eintritt in das Heer mit sozialdemokratischen Ideen zu erfüllen. Abg. Zubeil (Soz.) bringt einen Fall zur Sprache, wv ein Soldat im Dienst schwer leidend und erwerbsunfähig geworden sei. Die Aerzte hätien ihn für unheilbar erklärt. Trotzdem habe der völlig unbemittelte Vater auch nicht die geringste Versorgung beziehungsweise Unterstützung des Sohnes durchsetzen können. Weiter erörtert er, rote ein Pächter eines Lokals, das bisher den Sozialdemokraten zur Versügung gestellt gewesen war, ruiniert worden sei, weil der Eigentümer des Lokals, dessen Tochter einen Offizier heiraten wollte, den Pächter gezwungen habe, sein Lokal den Sozialdemokraten zu entziehen. So werde in der Armee der Kampf gegen die Sozialdemokratie geführt. Abg. v. Oerhen (Rp.) führt aus, der Vorredner wolle die Rekruten über ihre Rechte belehrt wissen und unter diesem Rechte verstehe er auch das Recht der Notwehr. Tas sei geradezu Aufforderung zum Aufruhr. (Stürmischer Widerspruch bei den Sozialdemokraten. Ruf: Notwehr gegen Tätlichkeiten). Mißhandlungen wünschten auch seine Partei abgeschafft zu sehen. Redner erklärt dann, theoretisch sei er ein Gegner des Duells, aber im praktischen Leben reiche dieser theoretische Standpunkt nicht aus. Die: heutige Gesetzgebung gebe keine ausreichende Sühne für Ehrverletzungen. Abg. Erzberger (Zetürum) bemerkt dem Vorredner, was er in der Theorie für richtig halte, müsse er auch in die Praxis umsetzen. Redner geht dann noch auf die Mißhandlungsfrage ein. Abg. v. M ü l l e r - M e i n i n g e n (frs. Vp.) kann der gestern vom Kriegsminister mitgeteilten Statistik über Bestrafung wegen Mißhandlung Untergebener keinen großen Wert beimessen. Redner geht dann nochmals auf einige Einzelfälle ein, bezüglich deren die Darstellung des Kriegsministers der Sachlage nicht gerecht werde. Abg. K u n e r t (Soz.) verteidigt die Auffassung des Vorwärts von den Ursachen des Zusammenbruchs van 1806 und verbreitet sich besonders über den Hunnenbrief-Prozeß. Was sei denn die Pachtung von Kian Tsckou anders gewesen als Raub, als gigantische Plünderung. (Vizepräsident Dr. P a a s ch e ruft den Redner hierfür zur Ort) n u n g.) Redner behauptet weiter, es seien auch Schändungen von Frauen und Mädchen vorgekommen und behauptet, der Krieg verrohe die Soldateska. In weiteren Ausführungen wirft Redner dem Kriegsministerium vor, wider Treu und Glauben gehandelt au haben, wofür ihm Präsident Graf Balle st rem abermals einen Ordnungsruf erteilt. Abg. Held (natL) tritt für B es s e rst e l l u n g der aggregierten Majore und höhere Besoldung der Zahlmeister und bet Zahlmeisteraspiranten ein. Nach weiterer unwesentlicher Debatte wird das Gehalt des Kriegsministers bewilligt und die Resolution Müller -Meiningen angenommen. Hierauf vertagt sich HauS. Nächste Sitzung Montag. Fortsetzung der Etatsberatung. Herzog Georg von Sachsen-Meiningen vollendet heute, am 2. April, das 8 0. Lebensjahr. Als der Herzog im Jahre 1866, vor bald 40 Jahren, die Regierung übernommen hatte, war seine erste Regentensorge die Beilegung des seit einem Menschenalter entbrannten Streites des herzoglichen Hauses und des Landes über die Domänen. Ehe ihm dies noch gelungen war, brach der Krieg mit Frankreich aus. Der Herzog zog mit in des Feindes Land, aber nicht ins Hauptquartier als General der Infanterie, der er seit 1864 in der preußischen Armee war, sondern er zog es vor, als Ches des sachsen-meiningischen 95. Regiments, bei welchem auch sein Sohn Bernhard, der Schwager unseres Einweihung des Vismarckdenkmals in Darmstadt. (Original-Bericht des „Gieß. Anz.") R -B. Darmstadt, 1. April. Bismarckdenkmal aus dem Ludwigsplatz ist heute Gegenwart eines nach tausenden zählenden Publi- Kgl. Hob. dem Großherzog und der Großherzogin und der Prinzessin Ludwig von Battenberg auch der preußische Gesandte, Obersthosmarschall v. Westerweller, Generaladjutant Generalmajor v. Wachter, Oberstkammerherr Frhr. v. Riedesel, Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel, Hofmarschall v. Ungern- Sternberg, Geh. Kabinettsrat Römheld, sowie die Spitzen der Staats, und der städtischen Behörden bei. Für den Groß« Herzog und seine Umgebung war ein prächtig dekoriertes Zelt errichtet worden. Um das Denkinal herum hatten die Chargierten sämtlicher akademischer Korporationen mit Ausnahme der beiden katholischen Verbindungen und die Krieger-, Ge- sang-, Turn- :c. Vereine Aufstellung genommen. Kurz vor 12 Uhr läuteten die Glocken der Stadt die Feier ein. Sie begann mit dem von der Kapelle des Leib-Grenadier-Regi- ment§ Rr. 115 intonierten Kaisermarsch von Richard Wagner. Dann trug ein Massenchor von 26 Darmstädter Gesang, vereinen mit Musikbegleitung unter Leitung des Herrn Kammersängers Fahr das Niederländische Dankgebet von Kremser vor. Die Festrede hielt der Nestor der hessischen National- liberalen, Geh. Justizrat Dr. Osann: Heute sind 91 Jahre feit dem Tage verflossen, an roeldiem Otto v. Bismarck das Licht der Welt erblickte — so begann der Redner — welche Fülle von Leben, welche Fülle von Tättgkeit und von Ereignissen spiegelt sich ab in den Erinnerungen von Bismarcks Geburt bis zu seinem Tode! Er überwand vieles in seinem tatenreichen Leben, vor allem sich selbst. Aus kleinen lande delmänmschen Verhältnissen trat er hervor als der Beschützer und Befestiger der Monarchie, verstand er es, mit Willenskraft und Energie die Fäden zu Knüpfen und die großen Gedanken auch zur -tat umzuwandeln, hie ihm zum Wohle des deutschen Vaterlandes erfolgt sein, weil dieser Fonds nicht editiert. Die Herren, dre die Bildung eines solchen Fonds anregten, waren lieber von der besten Absicht geleitet, haben aber übersehen, bau nach alter Tradition der Offizier nur Geldunterftützung cmnehmen kann vom Allerhöchsten .(Vriegdhcrru oder auS staatlichen Fonds. Niemals darf der Offizier in die Sage kommen, als Almosenempfänger angesehen zu iverden. Darunter würde zweifellos die soziale Geltung deS Offiziers erheblich leiden. Die soziale Geltung deS Offiziers und den sozialen Ruf deS Offiziers aber wollen wir uns nicht nehmen lassen. ... 9fbg. Gras MiSlczbnski (Pole) behauptet, Oberst Kvsnickr von dem Rathenower Husarenregiment sei nur verabschiedet worden, weil er sein Gut an Polen verkaufte. Redner wirst den obersten ReickSbeamten Mißbrauch der Amtsgewalt vor und wird deshalb vom Vizepräsidntten Büsing zur Ordnung gerufen. MS Mislczvnski feijtc Behauptung ausrechtzuerbalten versucht, berbittet sich Büsing jede Kritik seiner Handlitngsfoeise. Aba. Roer en (Ztr.) stimmt dem Anträge aus Erleichterung des Beschwerderechtes zu. Redner fragt, ob die gestrige Aenßcr- ung des Kriegsministers, das Duell werde nur genehmigt, wenn der Gegner ein Ehrenmann sei, etwa das Duell als etwas ehrenhaftes hinstellen wolle. Hoffentlich )vcrde mit dem ganzen Duellunwesen bald gründlich aufgeräumt werden. Abg. Liebermann von Sonnenberg (wirtsch. Vg.) wünscht Anstellung von Milttärzahnärzten und befürwortet die Forder- imgen der Büchsenmacher und Proviantbeamten auf Besserstellung. Abg. Stolle (Soz.) sagt, das Beschwerderecht der Soldaten ist einfach illusorisch. Daher müsse durch die Annahme der Resolution Müller-Meiningen Wandel gefdroffen werden. Redner beschwert sich darüber, daß Soldaten als> Streikbrecher verwendet von Gott eingegeben waren nnd die im Jahre 1870/71 in der Wiedergeburt deS deutschen Kaiserreiches zum Ziele führten. Schon ;eaen für seine Bewohner und auch für weitere Gebiete. Möge das Beispiel unseres' Heilandes das sein, welches ene hochwürdigste Acbtiffin, und Ihre Nachfolgerinnen wie die Klosterfrauen beiterigen mögen, das Beispiel, man kann wohl sagen, der persönlichsten Persönlichkeit, die je die Erde getragen hat. Persönlich sollen wir alle fein, das heißt, wir sollen wirken, so lange wir Atem schöpfen, wirken und betätigen an uns dasBeispiel Christi in werktätiger Nächstenliebe auf allen Gebieten. Das walte Gott \" Auf dem Sckloßhofc hatte eine große Volksmenge, darunter eine große Anzahl Frauen in Harzer Volkstracht, Aufstellung genommen. Die persönliche Ueberreichung des' silbernen Hirten- stubes durch den Kaiser an die Freiin von Welck stellt eine außergewöhnliche Auszeichnung bat. Die Freiin Anna von Welck wurde 1903 in Drübeck als Nachfolgerin der Gräfin Schlieffen eingeführt. Tas Benediktinerinnenkloster Dimbeck konnte schon 1877 auf eine tausendjährige Vergangenheit zurückblicken: es ist eine der ältesten geistlichen Stiftungen des alten Harzgaues und Ostsachsens. König Ludwig verlieh ihm am 26. Januar 877 zu Frankfurt a. M. die freie Wahl der Aebtissin und des Schutzvogts. Als im Jahre 1429 das Wernigeröder Grafengeschlecht erlosch, ging die Vogtei des alten Klosters mit allen Hoheitsrechten auf die Grafen zu Stolberg über. Deutscher Reichstag. 80. S i tz u n g v o m 31. M ä r z 1906. Die Etats-Notgesetze roerden zunächst in dritter Lesung debattelos angenommen. Es folgen Berichte der Geschäftsordnungskommission. Bezüglich eines Antrages auf Erteilung der Genehmigung zum Erlaß eines Haftbefehls gegen den Abg. Fußangel zier Leistung des Offenbarungseides beantragt die Kommission, den Reichskanzler ju ersuchen, dem Reichstage die bezüglichen Akten zu übermitteln. Der Antrag der Korn- Mission wird angenommen. Die vom Abg. Fußangel nachgesuchte Genehinigung z»ir Einleitung eines Strafverfahrens gegen sich selbst roird erteilt. Die Genehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Abg. Thiele (Soz.) wird versagt. Hierauf roird die Beratung des Militäretats fortgesetzt. Abg. S a H er m a n n (natL) bemerkt zu der Resolution Müller- Meiningen die beste Abhilfe sei unerbittliche Strenge gegen bte Menschenschinder. Seine Freunde würden der Resolution Müller zustimmen. WaS die D u e l l f r a g e anlange, so lege er das Hauptgewicht auf den Teil der gestrigen, Erklärung des Kriegsministers, wonach kein Ehrengericht einen Offizier wegen Unterlassung der Forderung eines unehrenhaften Beleidigers für des Mangels ehrenhafter Gesinnung und der Gefährdung der Standesehre schuldig befinden würde. Redner wendet sich dann gegen die gestrigen Bebelschen Auslassungen und erwähnt dabei die Aussprache, die im bayrischen Landtage über die Teilnahme einer bäurischen Brigade an den preußischen Kavalleriemanövern stattgefunden habe. Man habe darin eine Gefahr für Bayerns militärische Selbständigkeit erblickt. Er glaube dagegen, ein solches gemeinsames Manöverieren könne den militärischen Interessen nur nützlich sein. Eine gewiße Gefahr entstehe namentlich für jünge Offiziere durch zu langen 9Iufentba(t in Grenzgarnisonen, Venus und Bachus drohten da. Es erscheine notwendig, Truppenteile häufiger aus Grenzbezirken in andere Garnisonen zu versetzen. Bebel habe gestern ,nieder die Chinabriefe berührt und sie verteidigt. Aber die ganze Art, wie der „Vorwärts" die Dinge behandle, habe weniger die Tendenz, die Wahrheit zu suchen, als der Armee etwas anzuhängen. Weiter wendet sich Redner gegen die ganze Auffassung der Sozialdemokratie von dem Vaterlandsbegri und gegen ihren Anspruch, bei einem Kriege immer erst beurteilen zu wollen, ob derselbe ein berechtigter sei. Man habe a»>ch die Zeiten von Jena berührt. General von Schmidt habe zum erfieit Male den strikten Beweis erbracht, daß bamalä unser Offizierkorps den ihm gestellten Slufgaben nicht gewachsen war, weil cs vor allem im Durchschnitt zu alt war. _ Unsere Avaneementsverhält- nisse seien gegenwärtig ohnehin schon schlechte. Auch deshalb dürften wir nicht daran beuten, etwa nur um bie Pensionierungen zu uer- meiben, Offiziere, bie für ihre Stellungen sich nicht mehr eignen, dennoch in der Armee zu belassen. Aus den Offizieren von Jena sind bie Schüler ber Befreiungskriege hervorgegangen. Im ganzen biete unsere Armee ein lichtes Bild, in dem freilich aud) die Flecken nicht fehlten. Der schlimmste Fleck sind die Mißhandlungen. Aber diirch die sozialdemokratischen Ausführungen lassen wir uns bie Freube, bie Zuversicht, bas Vertrauen zu unserer Armee nicht vergällen. Kriegsminister v. Einern: Ich banke bem Vorredner für daS der Militärverwaltung ausgesprochene Vertrauen. Die Frage der Bekleidung ber Armee wird eingehend geprüft, ebenso die Frage bes' Gepäcks der Mannschaften. Ein außergewöhnlich langes Verbleiben von Offizieren in den Grenzorten kommt nicht vor, wenngleich für einen Stamm solcher Offiziere gesorgt iverden mu(_. Was den Ofnziersnackwucks betrifft, so ist zu bedenken, daß die Marine einen großen Teil ber jungen Leute für sich in Beschlag nimmt Die Nobilttierung einiger Herren von der Börse kann deshalb nicht wegen Beteiligung an den 10 Millionenfonds 6» ft N vt M si . 17'- •* > "L. . 4- Die schwersten Erkältungen kommen davon, daß Der Nedner legte dar, daß ein langjähriges Mitglied, Herr- Vortrag „Ueber Zweck und zu halten, und er verstand es, die bei der Vertretung der kauf- und der sozialpolitischen For- auch noch der Glut des in dieser Beziehung schon fehlte ihnen die vielseitige Gewinn zu etwa hiesigen G y m - 99 Schülern be- 59 aus anderen Staaten, 1 Aus-- 6b 3m m der Verband im vergangenen Jahre für die Schaffung einer völligen Sonntagsruhe, für die Regelung der Arbeitszeit in den Kontoren, für reichsgesetzlichen 8-Uhr-Ladenschluß, für Einführung von Handelsinspektoren, der Regierung und Behörden gegenüber eingetreteu ist. Die Wohlfahrtseinrichtungen Gi ■'* i'r in Leistungen des Verbandes männischen Berussinteressen derungen auscinanderzusetzen. Diese Gelegenheit benutzte Karl Weidig, um einen Ziele des Verbandes" durch eine starke materielle Basis zu stützen. Vorbereitungen zu der demnächstigen Anlage weiterer staatlicher Kaliwerke seien getroffen. Die Fertigstellung dauere überfeine Reihe von Jahren, während die sofortige Verstärkung des fiskalischen Förderanteils unumgänglich notig sei. Zu letzterer biete sich die Möglichkeit in dem Erwerb der Herctmia. _______________________________ itnjere Hallssrauen int heißen Sommer Küchenherdes ausgesetzt sind. Zwar haben ‘ die Gaskochapparate Thumann hier zu. Sie verkaufte den 1300 Mk. — Dem Osterprogranlm des nasiumS ist zu entnehmen, daß es von sucht war; davon waren 24 aus Laubach, hessischen Orten, 15 aus anderen deutschen Kaisers und spatere langjährige kommandierende General in Breslau, stand, alle Schlachten und Gefechte mitzumachen, die sein Regiment in diesem Kriege zu bestehen hatte. Herzog Georg hat sich daS Eiserne Kreuz schwer verdient. Nach dem Frieden mit Frankreich schloß der Herzog auch daheim Frieden mit seinem Lande. Am 14. Juli 1871 wurde das auf Grund der Vorschläge eines in Dresden gemalten Schiedsgerichts vorgelegte Domänengesetz vom Landtage genehmigt. Der Herzog hatte damit gezeigt, daß .Fürstenglück und VolkeSfreude", wie er sich in seiner Thronrede auSdrückte, immer zusammen gehörten. Seine Teilnahme an der Pstege der Unterrichtsanstalten, deren Erweiterung für praktische Zwecke, wie Malerei- und Modelliec- schulen in den meiningischen Bezirken der Porzellan- und Seidenwarenindustrren, werden auch über die Grenzen des Herzogtums hmaus gewürdigt. Der heilige. Ernst, mit dem der Herzog sich die Pflege edler Künste angelegen sein läßt, und seine persönlichen Verdienste um Schauspiel und Musik haben des Herzogs Namen in der ganzen gebildeten Welt, die in Georg II. den Reformator des neueren Schauspiels erkennt, bekannt gemacht. Georg IT. vereinigte von Jugend auf in sich die Eigenschaften, die ihn mit Recht zu d«scr Stellung bestimmten. Er liebt die dramatische Poesie, und mit tiefem Verständnis hierfür verbindet er ausgedehnte geschichtliche Kenntnisse. Wer je Zeuge der noch heute unermüdlichen Arbeitskraft, des klaren, scharfen Urteils, der geistigen Anregungen des Herzogs auf allen Gebieten, der Politik, der Literatur und der Kunst gewesen ist, wer die militärische Straffheit der Ehrfurcht gebietenden, reckenhaften Gestalt, die Frische des Ausdrucks in dem von dem mächtigen weißen Bart umrahmten Gesicht, das klare blaue Auge des Herzogs beobachtet hat, der wird von Herzen den Wunsch teilen, daß der Herzog seinem Lande, wie dem Deutschen Reiche noch lange im Vollbesitz körperlicher und geistiger Frische erhalten bleiben möge.__________________ MrchUche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Mittwoch, den 4. April, abends 6 Uhr: 6. Passions a n d a ch t. Pfarrer Schwabe. Katholische Gemeinde. Dow Passioussontag, 1. April, biß zum Ostersonntag, 15. April, SamStage ausgenommen, täglich des abends nm 8l/4 Uhr Fastenpredigt. * Friedrich d. Gr. und der Fleischzoll. Eine Kundgebung Friedrichs d. ($r. aus dem Jahre 1766 findet sich in "dem kleinen Büchlein „Zwei gekrönte Freidenker" von dem verstorbenen Prof. Dr. Ludwig Büchner: „Nach glücklicher Beendigung des siebenjälirigen Krieges entwickelte Friedrich eine noch fieberhaftere Tätigkeit im Interesse der inneren Wohlfahrt und der Wiederaufrichtung seines schwer geschädigten Landes als vor demselben. Landwirtschaft, Bergbau, Industrie, Bauwesen, Handel, Schulwesen usw. erfuhren ebenso feine gedeihliche Fürsorge wie die Pflege von Kunst und Wissenschaft. Wie sehr er dabei das Wohl und die Interessen der ärmeren Bevölkerung seines Landes im Auge hatte, mag ein Blick auf das am 14. April 1766 erlassene und im Gegensatz zu den Schweineeinsilhrverboten der Gegenwart doppelt bemerkenswerte Patent über Neuerung des Zoll- und Akzisewesens lehren, in welchem alte Auflagen auf inländisches Mehl, Getreide usw. gänzlich aufgehoben werden und das Schweinefleisch „als die gewöhnlichste Nahrung der Armen" von dem Flerschzvll gänzlich befreit wird." Aus Studt und Land. Gießen, den 2. April 1906. ** Professor Dr. Erich Bethe, Ordinarius der klassischen Philologie an der Universität Gießen, hat, wie wir hären, den an ihn ergangenen Ruf in gleicher Eigenschaft nach Leip zig.als Nachfolger des verstorbenen Geh. Hofrats Prof. Dr. Wachsmuth angenommen und wird ihm zum 1. Oktober folgen. Bethe (1863 zu Stettin geboren) studierte in Bonn, Greifswald und Göttingen Philologie und Kunstgeschichte, besonders als Schüler von Wilamowitz und Dilthey und promovierte 1887. Von 1888—1890 unternahm er Studienreisen in Italien und Griechenland, 1892 in Spanien und Frankreich. 1891 habilitierte er sich in Bonn für klassische Philologie, 1893 folgte er einem Rufe als Extraordinarius nach Rostock. 1896 wurde er Ordinarius in Basel und Ostern 1903 trat er in Gießen an Stelle A. Dietrichs, der bekanntlich nach Heidelberg übersiedelte. *• Der hiesige Kreisverein vom Verbände deu'scher Handlungsgehilfen (Leipzig) hatte am Donnerstag im Hotel Schütz seine Monatsversammlung. polififctye Tagesschau. Kaiser und Kanzler. Fürst Bülow hat bekanntlich durch die ,Nordd. Allg. Sfg/ allem Krisengeschwätz den Boden entzogen. Es stehl auf derselben Stufe, wie das Wispern von taubstummen Kaiser- und Prinzenkindern, und was es sonst noch an erbaulichem Klatsch geben mag. Hat ein ausländisches Blatt doch fogar'einen Roman der Fürstin Bülow ausgeheckt, die den Kaiser völl ig bezaubert habe; daher meide auch die Kaiserin jede Berührung mit der Principessa. Dabei hat erst neulich das Ehepaar Bülow an einer Frühstückstafel bei den Majestäten teilgenommen. Das ganze Gerede ist nicht einmal Bedientenklatsch, sondern ein Phantasieprodukt frecher Reporter. Die Kaiserin verkehrt überhaupt nicht in Ministerhotels, weil ihr Platz nicht am Webstuhl der Politik ist; aus natürlichem Takt, den das deutsche Volk ihr danken sollte, sucht sie ihre Aufgabe daheim an der Seite des Gemahls und inmitten der Kinder. Der Kaiser hat, so sagt ein Mitarbeiter der .Stcmtsb. Ztg.", ein Gefühl der Freundschaft für seinen ersten Berater, das durch irgend eine Ablehnung von Gesetzesvorlagen im Reichstage nicht erschüttert werden kann. Es entspringt der festen Ueberzeugung, daß der Kanzler nicht das Seine sucht, sondern von sich auch sagen mag: patriae inserviendo consumor. Daher das Hand-in-Hand-arbeiten. Nicht ein Tag vergeht, wo nicht Fürst Bülow in das Schloß befohlen wird oder der Kaiser Wilhelmstr. 77 vorfährt, — oft auch unvermutet an der Gartenpforte in der Königgrätzerstraße, auf eine kurze „Stippvisite" nach der Morgenfahrt im Tiergarten. Freunde des Hauses Bülow wißen zu erzählen, daß auch bei großen Reisen des Kaisers der „Draht nicht abreißt". Wir meinen nicht etwa den amtlichen Schriftverkehr. Nein, wenn der Kaiser sich irgendwo in gehobener Stimmung fühlt, dann schickt er auch wohl — Ansichtskarten an seinen Helfer. Das tut mon nicht, so meint der genannte Berliner Journalist, gegenüber Beamten, für die gelegentlich LucanuS gut genug ist . . . des Verbandes beleuchtete gleichfalls Herr Wecdig und bewies an Hand von Zahlen, von welcher Bedeutung und wirtschaftlicher Notwendigkeit diese Einrichtungen für den kaufmännischen Angestellten sind. -i- Münster b. Lich, 31. März. Gestern verunglückte durch herabfallende. Steimuassen der in hiesigem Steinbruch beschäftigte Arbeiter Dörr. Er starb nach yyei Stunden. Er war erst 28 Jahre alt iind hinterläßt Frau und Kind. -i- Laubach, 1. April. Der zweite Gewinn des Gießener FrühjahrS-Pfcrdemarktes, bestehend in einem viersitzigen Jagd wagen nebst braunem Wallach mit vernickeltem Brustblattgeschirr, fiel der Witwe des Spenglers Reizende Sujets hat die diesjährige Preislistenausgabe der bekannten Importfirma Tee-Meßmer (Frankfurt a. M.) aufzuweisen; sowohl Entwurf als Ausführung verraten Küustlcrhand. TaS liebenswürdige Motiv aus der Biedermeierzeit ist von gcnu hervorragender Wirkung. — Man sollte nicht versäumen, sich die Kunstdrucke durch die Verkaufsstellen von M. T. zu verschaffen, b8/# VermLsehtes. * Mörder. In Berlin wurde der Arbeiter Engel verhaftet und gefesselt nach dem Gefängnis gebracht. Er soll verdächtig sein, den Schöneberger Doppelmord verübt zu haben. — In Rauen (Brandenburg) wurde in einem Gärtchen der Arbeiter Korn mit einer klaffenden Kopfwunde erschlagen ansgesunden. Als der Tat verdächtig wurde sein Sohn von der Arbeitsstelle weg verhaftet. An seinen Kleidern wurden Blutflecken gefunden. — In Ritterhude bei Osterholz (Hannover) wurde die 80jährige Frau Thiclbehr von zwei maskierten; Personen überfallcit, ermordet und beraubt. Als mutmaßliche Mörder sind zwei Ortsbewohner, darunter ein 16jähriges Mädchen, verhaftet worden. * Das neueste Eisenbahnunglück. Auf der Eisenbahnlinie Burgos-Aanboli in Bulgarien entgleiste ein gemischter Zug. Zwei mit Passagieren besetzte Wagen, 4 Lastwagen, sowie der Postwagen wurden zertrümmert. 5 Personen sind schwer, 10 leichter verletzt. • Noch ein Grubenunfall. Der Schacht der stillgelegten Zeche Maria Anna und Steinbank in Höntrop (Ruhrrevier) ist ein gestürzt. Zwei wertvolle unterirdische Maschinen sind verloren. Das Wasser steht bis zur fünften Sohle. Die bisher mit einem Kostenaufwand von einer Million Mark auSgeführten Abdämmungsarbeiten sind größtenteils nutzlos. Die Zeche beschäftigt noch 200 Arbeiter, Menschen sind bei dem Einsturz nicht verunglückt. • Ein Oberstaatsanwalt, der sich selber hinrichtet! Ein Berliner Blatt meldet unter dem 1. April (!) aus Chicago: Oberstaatsanwalt Pellow, bekannt aus zahlreichen Mordprozessen, besichtigte die Einrichtungen deS Chicagoer Gefängnisses eingehend. AIS er sich auf den elektrischen Hinrichtestuhl hinsetzte, wurde plötzlich aus nicht aufgeklärter Ursache der Strom eingeschaltet. Pellow war sofort tot. Es wird ein Racheakt vermutet. — Das D.» B. Herold verbreitet heute diese Meldung ganz ernsthaft. * Ein Bischof als dunkler Ehrenmann entlarvt. Wir meldeten kürzlich, daß der Sekretär des Bischofs von Kasch au in Ungarn wegen Veruntreuungen verhaftet worden sei. Jetzt erfahrt man, daß der Sekretär nur eine vorgeschobene Person für eine Reihe von schweren Verfehlungen des Bischofs Bubi cs gewesen ist. Die Wiener Nuntiatur hat festgestellt, daß der Bischof durch seinen Sekretär mit Geld die Erlangung des Erzbistums in Kalocsa. anstrebte und ein Budapester Sozialistenblatt veröffentlicht: ein Schreiben des Oberarchivars Foldh, wonach alle seit 16 Jahren erschienenen Hirtenbriefe, Reden und auch ein h i st o r i s ch e s Werk, für welches die Ungar. Akademie der Wissenschaften Budics zum Mitglied erwählte, von ihm verfaßt wurden. Später habe alle Arbeiten für den Bischof fein derzeit in Haft befinde licher Sekretär, Josef Hajnoczy, der ein Jude ist, verfaßt. * Kleine Tages chronik. Aus dem Rittergute D u ls k (Bern) wurden nachts das Stubenmädchen, dessen Lind und ein junger Mann im Zimmer des Mädchens das Opier giftiger Kohlengase. Das Stubenmädchen starb an den Folgen der Vergiftung. Preußisches Herrenhaus. Berlin, 31. März. Der vom Familienverbande v. Bülow präsentierte Reichskanzler Fürst Bülow ist in das Herrenhaus berufen worden. Die Beratung des Kultusetats wird fortgesetzt. Generalfeldmarschall Graf H ä s e! c r bittet um Einrichtung von obligatvr. Fortbildungsschulen für das platte Land auf gesetzlicher Grundlage. Jetzt seien die Jungen, die der Schule entwachsen sind, vielfach darauf angewiesen, ihre Mußestunderi im Wirts hause zuzubringen. Die Fortbildungsschulen müßten die Jugend zu vaterländischer Gesinnung erziehen. Geeignete Unterrichtsfächer würden neben Geschichte, Geographie, Rechnen, Raumlehre auch Wehrpflicht und Untertanenpflicht sein. Kultusminister Dr. Studt erklärt, daß er der angeregten Frage durchaus sympathisch gegenüberstehe, ihre Durchführung würde aber sehr große Mittel erfordern. Graf Oppersdorf tritt für eine baldige Revision des Lehrerbesoldungsgesetzes ein. v. Sperber verweist auf die drückenden Schullasten in zahlreichen Gemeinden. Fürst Hatzfeldt wünscht endliche Beseitigung des Lehrermangels. Ministerialdirektor Schw^rtz- k o p f f weist darauf hin, daß die Zahl der Lehrersemmarc ständig vermehrt tverde. Petitionen der vereinigten preußischen Pfarrervereine um Erhöhung der Fonds zur Unterstützung der Geistlich en aller Bekenntnisse,sowie um Bereitstellung von Staatsmitteln zur Aufhebung der Beiträge der evangelischen Geistlichen zu den Richegehaltsllassen werden der Regierung zur Erwägung überwiesen. Graf Hutten-Czapski hebt hervor, daß ein Reichsgerichts urteil, nach dem der Arzt die ihm von seinen Patienten mitgeteilten Dinge unter besonderen Verhältnissen lvcitcr- geben dürfe, ernste Bedenken errege. Ein Regiev- ungskommissar gibt zu, daß jenes Reichsgerichtsurteil die Interessen weiter Kreise berühre. .Hoffentlich gelinge es, die Schwierigkeit so zu umschreiben, daß die Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege berücksichtigt werden. Graf Oppersdorf fragt nach dem Stande der Bekämpfung der Cholera und Genickstarre. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Kirchner erwidert, daß bei der Genickstarre in der letzten Zeit ein Rückgang zu verzeichnen sei. Durch das Reichsseuchcngcsctz sei gegen die Cholera ein erheblicher Schutz geschaffen. Graf Hutten-Czapski regt im Einverständnis mit Geheimrat Prof. Dr. v. Bergmann einen Zusatz zu § 300 des Reichssttafgesetzbüches an, wonach die Offenbarung eines ärztlichen Geheimnisses straflos ist, wenn sie mit Genehmigung, der anvertrauenden Person oder in Wahrnehmung öffentlicher Interessen erfolge. Fürst Solms-Horstmar bittet den Minister um weitere Ausgestaltung der philosophischen Fakultät Münster. Minister Studt stellt die Einrichtung ordentlicher Professuren für vergleichende Sprachwissenschaft und Archäologie in Münster in Aussicht. Damit schließt die Etatsberatung. Der Etat wird bewilligt. Ebenso ohne Debatte das Etatsgesetz. Der preuß. Staatshaushaltsetat ist demnach zum verfassungsmäßigen Termin von beiden Häusern des Landtages genehmigt worden. Der Entwurf zu einem Kreis- und Provinzial- abgabengesetz wird enbgiltig angenommen. Ein Entwurf auf Abänderung und Ergänzung des hannoverschen Gesetzes über die Zusammenlegung von Grundstücken zur Förderung von Moor^Kultur en wird nach kurzer Debatte an die um 3 Mitglieder verstärkte Agrar komm ission zurückv erwiesen. Letzter Gegenstand der Beratung ist ein Gesetzentwurf, betr. die Zulassung einer Verschuldungsgrenze. Die Kommission ijat int § 9 als .Voraussetzung der Gettehmigung $ur lieberschreitnng der Verschuldungsgrenze namentlich die Eintragung der Erbabfindungen von Pslichttcilsberech- tigten hingesteilt, Nwbrend die Regierungsvorlage diese Genehmigung hauptsächlim wegen Durchführung der Boden- Verbesserungen durchführen wollte. Professor Lönin g- Halle ist der Ansicht, daß das Gesetz so seinen Zweck nicht erfüllen werde. Das einzige Mittel, einer weiteren Verschuldung des Großgrundbesitzes entgegenzuwirken, sei eine AendernngdesErbrechts. v. Wedel -Piesdorf verspricht sich nur dann einen großen Erfolg, wenn der Staat der Entschuldung zu Hilfe'komme, v. Busch bittet um Annahme des Entwurfs, obwohl er sich auch nicht viel davon berspricht. Unterstaatssekretär Conrad befürwortet ebenfalls die Annahme. Nach kurzer Debatte wird der Entwurf g n g e n o m m e n._____________________________ IhW' Mfi’ ■ '* Die preuß. Regierung kauft ein Kallbergwerk. Ein neuer preußischer Gesetzentwurf betrifft den Erwerb des Kalisalzbergwerkes der Gewerkschaft Hercynia zu Wernigerode und ermächtigt die Regierung zur Ausgabe eines Betrages bis zu 30 950 000 Mk. Der 'Finanzminister ttnrb ermächtigt, zur Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel Staatsschuldverschreibungen, vorübergehend auch Schatzanweisungen auszugeben. Zur Tilgung des Kaufpreises ist unter Einrechnung der Mittel, die zu der gesetzlichen dreifünftelprozentigen Tilgung eines Schuldkapitals Vvn 30950 000 Mk. erforderlich sind, ein Bettag bereit zu stellen, der sich ergibt, wenn ein zu 3Vs Prozent verzinsliches Schuldkäpital vvn 30950000 Mk. mit 412000 Mk. jährlich getilgt und die dadurch ersparten Zinsen zur Tilgung mit verwendet werden. In der durch die Auffindung von Kali im Vogelsberge auch uns in Ober- jhessen interessierenden Begründung der Vorlage heißt es: Angesichts der Monopolstellung der deutschen Käli-Jndustric hat der Staat zu wachen, dar dieser einzigartige Schatz des Nationalvermögens nicht ins Ausland verschleudert lvird und die Produzenten nicht ihre Mack/tstcllnug durch eine übermäßige Erhöhung der Jnlandprcise zum .schaden der heimischen Industrie u.nd besonders der Land w i r t s ch a f t ousbeuteu. Angesichts der Verminderung des fiskalischen Anteils an Kaliproduttion in neuerer Zeit ist cs nötig, die vom Staate hon der Kkliindusttte cingeräumte traditionelle Vorzugsstellung lanbcr. Außer dem Direktor wirken 10 ordentliche und zwei Hilfslehrer an der Anstalt. Mit der Anstalt ist eine Schüler- werkflätte verbünden, an sjr drei Lehrer unterrichteten; auS- geführt wurden Papp-,^Laubsäge-, Dreher-, Metall- und Kerbschnittarbeiten. Zur Förderung stellte daS Ministerium 200 Mk. zur Verfügung. Unter vielfachen Geschenken sei ein solches von 50 Mk. erwähnt, die zum Teile beider Schillerfeier zu Prämien für gute Schüler Verwendung fanden. DaS neue Schuljahr beginnt mit der Aufnahmeprüfung am 23. April. i. Geiß-Nidda, 31. März. Der seitherige Bürgermeister Adolf Lind wurde mit 117 Stimmen einstimmig wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung war überaus rege. wesentliche Verbesserung gebracht, doch Auslmtzung des alten Küchenherdes. Durch eine neue patentierte Einrichtung, dem sogenannten Universalbrcnner kann man nun Kochen, Braten, Backen, Plätten und Bügeln nut jedem Winter'schen Germania- und Ateteor-Gas- kocher. Das ist für die Küche ein Fortschritt, den jede Hausfrau nut Freuden begrüben wird. Da die Anschaffungskosten eines Universal-bwsapparates in Anbetracht seiner Vielseitigkeit außerordentlich gering sind, empfehlen ivir daher, die irrteressanten Hinweise in den Originalverkausslisteu der Firma Oscar Winter, Hannover naher zu beachten. Dieselben sind in jeder besseren Handlung für Gasapparale oder direkt vom Fabrikanten zil beziehen. hv30/, Südfrüchte *7< D“/, Bosnische Pflaumen Psiin) 18 Psz Psiüid 60 Pfg ff ff eingetr. Genoffenschaft mit nnbefchr. Haftpflicht. ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff Valencia-Apfelsinen Hülsenfrüchte 18 Nudeln Mehl u Laistrmehl Schweineschmah garantiert rein, Pfund 58 Pfg A7, 45 75 45 200 jUuilhipito Rheinisches ianihans Bahnhofstrasse 28 Giessen iK tf 18 18 18 20 ff ff ff 18 30 27 40 ff ff 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 n 11 11 11 11 11 11 11 11 11 ff ff ff ff ff ff ff 11 11 11 11 mittelgroße 10 Stück 45 Psg. 11 11 11 11 1t finHp-'lüft Zonchong-Lke Pflaume» ohne Stein Ecmischle Früchte Priuschmaniieln Cejchalte Äianiicln Prima Korinthen Entstielte Korinthen Bostizza-Korinthcn Nosiuln ohne Kern Ziofluen mit Kern Perßjche Satteln extragrotze 10 Stück 60 Pfg. Zelikatehbohneil Zuckerlinstn Hellerlinsen 70 45 70 65 60 Agselringe Bohrä?scl Apse^'chuitsel Französtsche Birnen kalisornische Birnen Aelrostneil Bari-Feinen rasel-Fciaen Lonecnm-Feigen Borkaux-Pstauuien große 10 Stück 50 Pfg. Pf9 n Kasse in Empfang genommen werden. Gewerbebank zu Gießen Saninllldetn % Suppenlllldein Maklrarsni la Hausmacher- Gierbandnndeln Gier Hansmacher- Klütenmehl Kartoffelmehl Paniermehl HScnsM«» Salmiak- W. 105 Pfg. | ßndtpnlüfr Pnhiiingpnltitr Die Arbeiten und Lieferungen zur Erweiterung |bc5 Einpsangs- qebäudes aui Bahnhof Nieder-Walgeru sollen öffentlich vergebell werden. Tie Verdingungsunterlagen sind bet der unterzeichneten Inspektion etnzusehen und können auch gegen post- und beitellgeld- trete Entsendung von 1 Mark in bar von dort bezogen werden. Zeichnungen liegen bei der unterzeichneten Betriebs-Inspektion 1, 3 immer 16 zur Einsicht aus. Angebote mit entsprechender Auischrltt sind versiegelt biß zum Eröffnungsternun am 10. April, vormittag» 10 Nhr poft- und bestellgeldfrei emzusenden. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Eteßen, den 30. März 1906. B /* Grvßherzogliche Eisenbahn-BetriebS-Inspeklion 1, Bei Gicht Rheumatismus Ischias Neuralgien rnk. 52.50 Dividende der voll eingezahlten Geschäftsanteile für das Geschäftsjahr 1905 können während der üblichen Geschäftsstunden an unserer 55 70 35 50 50 90 85 24 30 40 25 30 30 Geschalte Griffen „ Spalterbsen „ Bekanntmachung. Die noch rückständigen Rechnungen über Forderungen an die chirurgische und Augenklinik für die Zeit vont 1. April 1905 bis 31. März 1906 sind wegen unseres dcmnächmgen Bücherschluffes bis spätestens 7. April d. I. elnzusenden. (Ziegen, den 28. "März 1906. B*/, Großh. Verwaltung der chirurgischen und Unw.-Augenkllnil. Terpentin : Seife u.andereHaut. eVimffvV unreintaterte» Q werden beseitigt durch die Q TerMol-Leelen-Seife T. R. G. M. - 50 H per Stück. W. Kllbinger, Drogerie. [D10/w 10 Wahrte 10 Pflth 10 „ Rirsolierbseu 11 „ Grüne hoU.Grbsen,, 14 Nimrod-Gewehr-Fabrik Thieme & SehSegeBmilch, Suhl empfiehlt zur begimienben Jagdsaison: Einzellader- n. Repetierbüchsen, Büchsflinten, Dreilänfer in den verschiedensten Konstruktionen, auch in bester Weise mit den neuesten und besten Zielfernrohren versehen, für die von ihr konstruicrleii neuen Legierungsgeschosse ohne Mantel, sowie mit Papier- oder Kupfermantel speziell für rauchloses Pulver, ferner mtd) mit Stahlmantel. T/nnonhlTWC' einfachster und bester der neueren Verschlußarten für Kipplaufwaffen, DIlDirUll" w erSCIllllSS hervorragend in langjähriger Praxis bewährt. 1816 Nimrod-Hammerless hahnlole Doppelflinte. Vertreter: August Oäckore, Giesten, Tchanzenflrnste 8. Ricsenerbsen la Ufb. 15 M 12 ,, 17 „ 15 „ Technikum Lemgo ---- in Lippe.—D®/, Bauschule (4 bezw. 3 Sem.), Maschinen-Ingenieur-(48. Techniker- (3 Sem.), Werkmeister- (2 Sem.) Schule« Beginn 18. April. Satzung.kostenfr. Weiße Dohnen Pfd. 12 W. Langdohneii «J s Beste | 6 Paoke? 15 Pt L Weizenmehl 000 W. 13 M 17 Hypothekenbank in Hamburg. Wir bringen zu allgemeiner Kenntnis, dass Mark 30,000,000 4% ige Hypothekenpfandbriefe Serie 471 bis 500, unkündbar bis 1916, Kurs z.Zt. 103%, eingeteilt in Stücke zu 5000 Mark, 2000 Mark, 10Ö0 Mark, 500 Mark, 300 Mark und 100 Mark mit Zinsscheinen per 1. Februar und 1. August an den Börsen in Hamburg, Berlin und Frankfurt a. M. zum Handel zugelassen sind. Die Hypothekenbank in Hamburg hat auf Grund der von dem Hohen Senate der Freien und Hansestadt Hamburg bestätigten revidierten Satzung vom 16. Dezember 1899 die Berechtigung, auf den Inhaber lautende verzinsliche Hypothekenpfandbriefe auszugeben. Die Sicherheit der Hypothekenpfandbriefe und der Zinsen wird durch die von der Bank erworbenen hypothekarischen Forderungen und durch das Gesamtvermögen der Bank, insbesondere durch deren Grundkapital und Reservefonds gebildet. Die Hypotheken der Bank sind sämtlich erststellig und bewegen 16ich innerhalb 60 % des ermittelten Wettes Nach der Statistik der I freihändigen Verkäufe von 1896 bis 1905 betrugen die Beleihungen i)5?/8 °/0 der erzielten Verkaufswerte. Die Bank besitzt kein Grundstück, das sie zur Verhütung eines Hypotheken verlostes hätte übernehmen müssen. Die Pfandbriefe lauten auf den Inhaber, können jedoch auch auf Namen geschrieben werden, in welchem Falle die eingetragenen Gläubiger von den Verlosungen etc. kostenfrei benachrichtigt werden. Die Rückzahlung der Pfandbriefe erfolgt im Wege der Auslosung oder Kündigung al pari. Die Nummern der ausgelosten oder gekündigten Stücke werden jedesmal alsbald nach der Ziehung oder Kündigung bekannt gemacht. Vor dem 2. Jamuar 1916 ist eine Verlosung und Kündigung ausgeschlossen. Die sämtlichen Serien dieser Hypothekenpfandbriefe müssen spätestens am 2. Januar 1976 al pari getilgt sein . Die zur Kündigung und Auslosung kommenden Pfandbnete werden ebenso wie die Zinsscheine bei der Gesellschaftskasse sowie bei sämtlichen auswärtigen Verkaufsstellen unserer Pfandbriefe kostenlos eingelöst. . Die Hypothekenpfandbriefe der Hypothekenbank in Hamburg gehören zur I. Klasse der zur Beleihung im Lombardverkehr der Beichsbank zugelassenen Wertpapiere. Das voll eingezahlte Aktienkapital beläuft sich auf ,......Mk. 30,000,000.- Die Reserven der Bank zuzüglich der vorgetragenen und künftiger Ausschüttung vorbehaltenen Gewinnposten betragen über „ 19,000,000.-— Hypothekeubestand am 31. Dezember 1905 . „ 460,381,787.38 Pfandbriefumlauf am 31. Dezember 1905 . „ 435,064,200. Die Dividende betrug während der letzten 17 Jahre stets 8 /6 Die Geschäftsführung der Bank steht unter der Aufsicht des I Hohen Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg, im März 1906. S33% Hypothekenbank in Hamburg. I Dr. Karl. Dr. Gelpcke. vr. Bendixen. Dr. Henneberg. nehme man Indoform. (Orihooxybenzoösänremethylcnacetat). Glänzende Erfolge 7.^ Ghne schädliche Nebenwirkungen! Lw ärztliches Urteil von vielen: Beste« Tank für Ihr Indosorm, dessen DOr» zügllche Wirksamkeit ich staunend erprobt habe. Lorravg in Apotheke« in GlaSröbrchen zu 75 Pf. u.Mk. 1.50. Aerzlliche Anerkennungen «.Krankenberichte auf Wunsch zu Diensten. Nach Orten,wo nicht zu haben. vcrfeiideb.Borelnseiid d.Betr.portofr.k §ritz Schulz, Chem. Zabrtt, Leipzig. Unserer werten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, daß gleich wie in den ineisten Städten Deutschlands und bei sämtlichen Brunnenverwaltungen, auch bei un§ vom 1. April d. Js. ab Flaschenpfand zur ällgemeinen Einführung gelangt. 2037 Die Vereinigten Mineralwasser-Fabrikanten inrä Händler ÄUt. AülM Im Namen der Angehörigen Giessen, März 1906 noch «ne Grösste .Mily' Die trauernden Hinterbliebenen Amtmannsmühle, den 31. März 1906, 2102 Elegante Danksagung Schuhwarenhaus Marktstrasse 9 und Wettergasse Gießen, den 2, April 1905. 2118 2036 1963 6 W. und höher Enorme Haltbarkeit Im Namen der Hinterbliebenen Zohannette Malkomefius yrtrnbt ai keslllrciße eine Ota Einfiihri ihren cf warten, der Svit Menscher salen bis in dem Hand zr Lobberick rechten 9 kgenheit 3- bis i. Verband Stimmu der offiz gestern, abends 11 Uhr, nach schwerem Leiden sanft in dem Herrn entschlafen ist. Telepho: 434 Telephon 434 Vornehme Eleganz Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode meines lieben Bruders dankt Mfc. 4, 6, 8, 10 und höher » 5j 7, 9 i» ti „ 9,10,12,15 w „ « 3,4, 550, 7 „ „ Masse und von so vielen Seiten geworden, dass wir für dieselben nur hierdurch in herzlichster Weise danken können. Kartoffel- und Gemüsehandlung» Außerdem bringe mein reichhaltiges Lager aller Sorten Gcmse in empfehlende Erinnerung. s,,,^ selber, "nd bei: i>en Kai Ter bedankte Mit- gesuchter zwei Tag als iimin habe btt km Dori e>nc @fit| IQIIJCT." hinp die VÄ«ri$F»-\ JHundekuchen Fleischsaser, Geflägel-Morgen- sutter und Kückenfutter, Fabrik Gebr. Herbst, Magdeburg, sind die bekömmlichsten, billigsten und besten Futtermittel. [1272 A. Geisse, Gießen. drängte nonen/ch ürr/erM bet tomir war. Na Tcgtment um es Stadt $ und de: der Kais v. Schl trat du begrüßtl überreick dankte Winter ■ Bürgerin kommen h Steuersachen 5LSÄ Rechtssachen erteilt Auskunft, Forderungen treibt bei, Schriftsätze aller Art Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Gatte. Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Dankbarkeit zwingt mich, gern u. unentgelllich tzsls-, Kruft- und Lungenleidenden i-gUcker Art mitzu- teilen, wie ich durch ein einfaches, billiges unb erfolgreiches Natur. Produkt von meinem qualvollen Leiden befreit worben bin. Lehrer Baumgart! in Krammel bei Aussig (EIbe>. fertigt Ed. Rotte, Rechtskonsulent, ____Sonnenstrasse 12, pari. in allen Modefarben und in jeder Preislage Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. April, 3 Uhr nachmittags in Rodheim statt. urents ji den Pa!, Hüferncn Rettung- Itelif Anlässlich des Ablebens unseres geliebten Vaters sind uns Beweise wohltuender Teilnahme in so reichem Herr Adam Mandler Müller auf der Amtmannsmühle bei Rodheim Jacketts schwarz und farbig von Staub- uad Regenmänteln Bolero- ^Jackenkleidern Blusen reizende Neuheiten von ^vorm.ArtaMerg,A£^ f Darmstadt 1 boul OompFkesseljeder firt. fiir höchsten Betnebsdrock insbesondere Bekanntmachung. In der Zeit vom 24. bis 31. März 1906 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Zehnmarkstück und eine Brosche; verloren: 1 goldene Vorstecknadel mit roter Perle, 1 blaues Capes, 1 goldener Kettenring mit Herzchen gez. A. J., 1 kleiner silb. Anhänger mit Handschuhknöpfer und Nagelreiniger und 1 Trauring, gez. M. 0. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 31. März 1906. Großh. Pvllzemmt Gießen. Herb erg. WNrOveMerlUn. WMtWsehlNg Beehre mich, meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten m'tzuteilen, daß ich meine Wohnung und Geschäft mit heutigem nach 2028 Wiihelmstraße 45, Ecke Ebelstraße verlegt habe. Gleichzeitig empfehle mich meiner werten Nachbarschaft sowie einem verehrlichen Publikum im Anfertigen von Schuhwaren jeder Art, unter Zusicherung reellster Bedienung. Sorgfältige Herstellung sämtlicher Reparaturen. Mit Hochachtung Gustav Kiaiehmg*e2? Schuhmachermeiister. 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