t i O A legelri-Bcsitzer, -LG r 1906 Felbbrandsiem- lafien wollen, können -auensvoll an Ziegel- Martin Zilch, «ouö- '• vebra wenden, l,in Jt m der Doppelte« haltvvg gejucht. L Angebote unter 0169 öntz. Anzeiger erbeten. sereirtfc ;e, Wirtschait im Hach, za verpachten. Gliche Anfragen unter 248 itßener Anzeiger erbeten. Stubenten rvünldim ürfacheu lern Privatha^e. , Angev. mit Preisang. )ct.d.Mb.Anze>gererb. ötotSröF rtretuug einer hochange- Lierbelasse. Cfjenen sub beiörderl Taabe & Co., lkt a.M.___Ö nimmt eine Foxtcrrier- »üadio sär einige Zeit in Erziehnng'? eizgerei i verkehr-reichster ha^ nd nahe der *nt £ u M Scheuer n. « geeignete 2oge für W ifloöT LS? V-T.Db;crt alsbald ;Ä*t.o19= »ÄS!!® (Cbe»*e| cn'. t£ Martt dele'dche I Mfelbeu 0*^ 1*.— *4. । för reiseno0 $0IZ toi» l'-eo, lohann^E/- M 0.&0e' Nrs den n(l V l pn L FE. Jahrgang Erstes Blatt Seneral-Anzeiger Die heutige Mimmer umsüßt 12 Seiten. iu Brand geraten. f ü r Staatsprüfungen. oberungSpläne des K a i f e rs, die sich ohne weiteres als Erfindungen bezeichnen lassen. Wie sich aus den Akren ergibt und auch sonst in maßgebendster Werse bezeugt ist, bestand gerade in der Behandlung der chinesischen Frage zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Hohenlohe rückhaltlose Einmütigkeit. Ebensowenig Glaubwürdigkeit darf der Tirnes-Korrefpondent für die Bemerkungen beanspruchen, die er dem Fürsten Hohenlohe über seinen Nachfolger in den Mund legt. Stettin, 11. Jan. In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurden 65 OOO Mark als einmalige Teuc- rungsbeihilfe fürdieBeamten und sonstigen im Dienste der Stadt stehenden Personen mit nicht mehr als 2000 Mk. bewilligt. Dres den, 11. Jan. Der frühere Staatsminister Dr. v. No st iz-Wallwitz ist heute im Alter von 80 Jahren gestorben. Posen, 11. Jan. Die Stadwerordneten lehnten den freisinnigen Antrag ab um Gewährung von 1000 Mk. :ur Unterstützung der Juden Rußlands, weil für eine deutsche Stadt keine Veranlassung b erliege, russische Juden zu unterstützen. Auch wurde ein konservativer Antrag abgelehnt, 3 0 0 0 Mark zur U n t c r st ü tz u n g der Reichs- deutschen in Rußland zu bewilligen. jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- it. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—oiertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko; für „Stadt und £anb" und „Genchrssaal": Ernst Heß; für den Anzeigenteil: HanS Beck. 10 trfdetnt tS-N§ außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Aiehener Familien, blätter viermal in der Woche beigetegt Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schon Univers.-Buch-u.Stem- druckeret. R. Lange. Redaktion, thwedckio« und Druckerei: Sck ul st raße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.^^51 Adresie für Depeschen: Anzeiger Gießen. Berliner SLraßcnkuridgebrrngerr. Die ,Tägl. Rundschau' weiß über die am 21. d. M. stattfindenden sozialdemokratischen Versammlungen aus angeblich zuverlässiger Quelle zu berichten: 80 Versammlungen finden gleichzeitig um 12 Uhr statt. Es wird dafür gesorgt werden, daß sie nicht allzu stürmisch verlaufen, um nicht vor der Zeit aufgelöst zu werden. Zu einer genau verabredeten Stunde werden sämtliche Versammlungen geschloßen und die Straßen-Kundgebungen begonnen. Die Parole hecht: nach dem Schloß. Soziatdemokr. Ordner mit Armbinden fotten mr 'Ruhe und Ordnung sorgen, soweit dies dann noch möglich ist. Tie Regierung hat dagegen folgende Maßregeln.getroffen: Der S ch l o ß p l a tz und die Zugänge werden, da im ©cbloß das Ordensfest gefeiert wird, in der üblichen Weise abgesperrt. Selbstverständlich ist die ganze Volizei aufgeboten ^iese wird genau den gesetzlichen Bestimmunaen entsprechend Iriedlich einherziehende Gruppen unbehelligt lassen, dagegen ;ede Storung der Ordnung, sowie jeden Besuch, einen , öffentlichen Umzug zu veranstalten, der bekanntlich einer vorherigen polizeilichen Genehmigung bedarf, durch sofortiges Eingreifen verhmdern. Für den Fall, daß der Polizei Widerstand entgegengesetzt werden sollte und ihre eigene Kraft nicht ausreicht, werden s ä in 111 ch e Berliner Truppen einschließlich der Kavallerie und Artillerie in ihren Kasernen versamnielt und zum u n ° verzü glich en Aus marsch bereit gehalten. Der Erfahrung entsprechend, daß f l a ch e Hiebe und Schüsse über die Köpfe hinweg nur die Wut der Menge reizen, ohne sic einzuschüchtern und somit nur größere Ausschreitungen und größeres Blutvergießen Hervorrufen, ist diesmal von dem Ministerpräsidenten ausdrücklich ungeordnet worden, dag l'olizei und Truppen, falls sie zum Gebrauch der Wa'ffen gezwungen werden sollten, diese sosort regelrecht mijiiroenben. Es ist zweckmäßig, daß bereits fetzt auf die gefährlichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht wird, denen sich die Teilnehmer an den Umzügen aussetzcn. Da in Berlin wie -kaum in einer anderen Stadt die Neigung des Publikums groß ist, dabei zu sein, wo etwas vor sich geht, so werden wohl die Hauptstraßen an dem Sonntag Mittag von einer kolossalen Menschenmenge überflutet sein. Die Spitze der Parole ist unverkennbar. Hier wird nach russischem Muster gearbeitet, und es laßt sich begreifen, das zumal in einer Stadt wie Berlin, die an »Gesindel schlimmster Art keinen Mangel hat, die einen starken Zuwachs durch' russische Revolutionäre, denen der Boden zu heiß geworden, bekommen hat, alles geschehen muß, um der Entwicklung russischer Zustände vorzubeugen. Daß Polizei und Truppen unverzüglich die volle Schärfe der Waffen gegen offene Auflehnung gebrauchen sollen,- kann unter diesen Umständen nicht als Härte aufgefaßt werden. Wer den Radau mitmacht, muß sich eben sagen, daß er seine Haut dabei zu Markt trägt. Es ist lächerlich, daß „Ordner", für Aufrechterhaltung der Ruhe sorgen sollen. Smd die Massen erlt in Bewegung, dann pfeifen sie auf die Ordner. Einige Garantie für Vermeidung von Zusammenstößen läge allenfalls darin, roenn sämtliche sozialdemokratische Abgeordnete, Bebel und Singer an der Spitze, die Straßenumzüge — die von der Polizei nicht geduldet werden sollen — begleiten würden. Wir bezweifeln bis auf weiteres, daß dies geschieht. Die Führer werden sich mit Reden gegen das preußische Wahlrecht in Den Versammlungen begnügen. Erreicht wird durch die Demonstration nichts. Oder nur das eine Unerwünschte, daß die Regierung den Scharfmachern in die Arme getrieben wird, die feit langem ein neues Sozialistengesetz fordern. Der 21. Januar kann für die preuß. Sozialdemokratie verhängnisvoll werden. In Dresden sollen die für den 21. Januar geplanten 3)1 affenVersammlungen verboten werden. Aus Stadt rrnS Land. Gießen, den 12. Januar. ** Personali - u 2. K. H. der Großherzog haben dem Großh. Gerichtsaffessor Dr. Wehner aus Gießen für die Tauer seiner Verwendung bei Großh. Kabinettsdirektion den Charakter als Kabinettssekretär erteilt. S. K. H. der Großherzog haben den Kreisamtmann bei bem Krcisamt Lauterbach, Regicrungsrat Friedr. v. Bechtolb zum Kreisrat bes Kreises Lauterbach, ben Polizeikommissär bei Krertag 1Ä. Jammr 190(5 VezugSvreiS: monatlich 75 Pf., mertel- Auf Gründ Allerhöchster Ermächtigung S. St'. H. des GroßherzogS sind der Vorsitzende der seilh. Prüfungskommission für das Finanz- und technische Fach: Großh. Ministerialrat i. P. Geheunerat Dr. Schäffer und die fBlitglicber biefer Kommiiston Ministerialrat Geheunerat Wilbranb, Geh. Schulrat Münch, Geh. Baurat Prof. Berndt, Geh. Oberbaurat Poseincr; Geh. Oberbergrat Braun, Geh. Cberbmirat Jmrolh, Geh. Oberbaurat Prof. Hofmann, Großh. Geh. Oberfinanzrat Bornfchener, Gehsimerat Pros. Dr. Rittler, Oberrechnungskamwer-Präsident Ewald, Geh. Oberrechnungsrat Dr. Franck, Geh. Oberfinanzrat Dornseiff, Ministerialrat Lreih. von Biegeleben, Geh. Oberforstrat Tbaler, Kreisrat Freth.- Schenck zu Schweinsberg in Alzey, Geh. Oberbaurat Coulmaim, Mmisterml- rnt Dr. Becker, Oberfinanzrat Glässing, Geh. Oberforstrat Dr. Walther, Geh. Oberfinanzrat Dr. Fuchs, Oberbaurat Schmick, von ihren Funktionen enthoben worden. Auf Grund der Bestimmungen der Verordunng vom 2. Dezember 1905, die Prüfungskommission für bas Finanz- und technische Fach betreffend, find nut Wirkung vom 1. Januar 1906 ernannt worden: I. Ministerialrat Geheimcrat Wilbrand zum Vorsitzenden, Geh. Oberf orstrat Thaler zum stellv. Vorsitzenden, Geh. Oberforslral Dr. Wallber sowie Geh. Oberfinanzrat Dr. FuchS zu Mitgliedern der P r ü i u u g s k o m Mission für das Forstsach in Darmstadt; — II. Ministerialrat i. P. ©ebeimerat Dr. Schäffer zum Vorsitzenden, Ministerialrat Frhr. v. Biegeleben nun stellv. Vor- sitzenden, Geh. Baurat Prof. Berndt, Geh. Oberbaurat Poseiner, Geh. Cbcrbcrgrat Braun, Geh. Cbcrbmirat Jmrolh, Geh. Ober-- baurat Prost Hofmann, Geheimcrat Prof. Dr. Rittler, Geb. Oberbau rat Eoulwann, Oberbaurat Schmick, Baurat Knapp und Kreis-- amtmann Dr. Rranzbühler zu 2)litglicbcrn des Technischem heinzerling, gestorben ist. Der im 82. Lebensjahr verstorbene Gelehrte ist ein Sohn Hessens, und wirkte längere Zeit auch an unserer Landesuniversität, an der er seinerzeit: auch einen Teil seines Studiums absolviert hatte. Geboren am 15. Dezember 1824 in unserem Nachbarort Großcn-Bufeck, besuchte Hcinzerlmg das Gymnasium zu Darmstadt und die höhere Gewerbeschule und studierte von 1846 an der Universität und Akademie der Künste in Berlin. Von 1847 setzta er seine Studien an der Universität Gießen fort und bestand int Herbst 1848 die Fakultätsprüfung für das Baufach, welche zur Führung des Doktortitels berechtigt. 1848 fänb er Verwendung bet der Großh. Direktion der Alain-Neckarbahn zu Darmstadt untev Eckhardt bei Herausgabe des „Allas über die Konstruktion der Bauwerke der Main-Neckar-Eilenbahn auf Großh. Hessischem Gebiet". 1848—1849 und 1849—1850 absolvierte er einen Kursus bet. den Sekretariaten der Großh. Direktion der Main-Wefer-Bahn unb- ber Großh. Ober-Baubirekuon in Darmstabt. 1850—1856 arbeitete er auf bem Bureau bes Sektionsingenieurs Eickemeyer. Gleichzeitig erteilte er vier Jahre ben Zeichenunterricht am Gymnasium zu Gießen. Ostern 1860 übernahm er die Stelle als Lehrer be§ Bauingenieurfachs an ber höheren Gewerbeschule zu Darmstabt. Im Herbst 1564 roitrbe er zum Außerordcntlicheu unb 1868 zum orbentlichen Professor ber Bau- und Jngenieurwißenschaften an ber Gießener Universität ernannt. Um Unterlagen für die statischen Berechnungen von Hoch- und Drückenbauten zii schaffen, verfaßte er hier: „Grund,rüge der konstruktiven Anordnung unb statischen Berechnung ber Brücken- unb Hochbau-Konstruktion, ein Beitrag zur allgemeinen Theorie unb Systemkunbe der Bau-Konstruktionen' (1870) joroie „Die angreifenbcn und widerstehenden Kräfte dep Brücken- und Hochbau-Ronstruklionen" (2. Aufl. 1876). 1870 folgte er einem Ruf als Professor des Brückenbaues und ber höheren, Baukonstruklion an bie neugegründete technische Hochschule in. Llachen. Unter seinen praktischen Arbeiten ist die Anlage einer Wasserleitung vom Schiffen berg nach dem Forstgarten, der Umbau, der Schwanenapothcke in Wetzlar und der Neubau von Post- gebäude und Stallung in Wetter bei Marburg zu erwähnen. *’ Eine Sitzu ng des Provin zial-A usschusse§ der Provinz Oberhessen sindct am Mittwoch, 17. d. M., vormittags 9. Uhr mit folgender Tagesordnung^ statt: 1. Enteignung für das Hauptsiel und die Kläranlagen der Stadt Gießen; hier die Entschädigung. 2. Enteignung von Gelände zur Erweiterung dev Haltestelle Ehringshausen, Kreis Alsfeld. ** Saatzuchtkurs in Gießen. Zur Förderung der Saatgutzucht und um den Landwirten Gelegenheit zu geben, ihre Kenntnisse in der Sortenkunde und anderen Saalguijragen zu erweitern, veranstaltet der Hessische Landwirtschaftsrat in der Zelt vom 22. bis 25. Januar 1906 unter Leitung des Herrn Professor Dr. Gisevius-Gießens, einen Saat?,uchtkurs für praktische Landwirte. Ter Kursus findet in Gießen statt. Vormittags werden; zwei Stunden Vorträge über „Sortenkenntnis", „Kreuzung; und andere Zuchtmethoden in ihrer praktischen Ausführung", Hilfsmittel bei der Saatzucht" und „Samenprus-.- ung" und nachmittags praktische Demonstrationen abge-, halten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und die Teil- nehmerliste wird nach Anmeldung einer bestimmten An- zcchl Teilnehmer, spätestens aber am 15. Januar, geschloffen. Tie Teilnehmergebühr Beträgt für Inhaber von Saatbau- stellen und für die Beamten der landwirtschaftlichen Körperschaften und Schulen 3 Mk., für andere Teilnehmer 15 Mark. Anmeldungen sind schriftlich bis spätestens' 15. Januar an den Hessischen Landwirtschaftsrat-Darmstadt, Bismarckstraße 78 zu richten. ** I n der Gesellschaft für Erd- und Völker» künde, in der gestern Abend Hofrat E. von Hesse-Wartegg aus Luzern über die Eulwicklung de§ nordamerikanischen. Westens einen Lichtbildecvortrag halten sollte, gab es eine kleine Ueberraschung. Der Vürlragende war nicht erschienen und hatte auch nichts von sich hören lassen. Damit die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste sich nicht vergeblich bemüht hatten, sprach der Vorsitzende der Gesellschaft,. Prof. Dr. Sievers unter großem Beifall gewissermaßen quS> bem Stegreife über die Entdeckungsgeschichte Südamerikas. *> Brand. In einem Hause der Sandgasse entstand heute Morgen ein Zimmerbrand, wobei ein Bell und sonstiges Hausgeräthe verbrannte. Die Frau hatte, um den Kaffee warm zu halten, um bie heiße Kanne ein Tuch geschlungen und so die Kanne auf den Tisch gestellt. Während sie nun das Haus verlassen hatte, war das Tuch dem Polizeiamt Darmstadt, Polizeiamtmaun Hch. Gebhardt zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Lauterbach und den Regierungsasiessor Paul Emmerling zum Polizci- kommissär bei dem Polizeiamt Darmstadt mit dem Titel Polizeiamtmaun und dem laufenden Rang eines Kreisamt- manns ernannt. Ernannt wurde die Lehrerin an ber höy. Mäbchenschule zu Stargarb Julie Laffert zur Lehrerin an ber höheren unb erweiterten Mädchenschule zu Gießen, unter Belassnng in der Kategorie der Volksschullehrerinnen, mit Wirkung vom 1. Januar 1906. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Richard Schäfer aus Wallernhausen, im Kreise Büdingen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Langenhain, im Kreise Friedberg. S. K. H. der Großherzog haben dem Stationsvorsteher 2. Klasse Friedr. Will). Wöhrn zu Guntersblum die unkündbare Anstellung verliehen. ** ProfessorHeinzerling Auch Aachen kommt die Trauer-Nachricht, daß der Professor für Brückenbau und höhere Bankonstrnklion, Geh. Regierungsrat Dr. Friedrich Arrsrand. London, 11. Jan. Die englischen Zeitungen werden morgen zwei Briefe veröffentlichen, welche die englischdeutsche Annäherung fördern sollen. Ter erste trägt die Unterschriften von 41 her l^rvorragendsten deutschen Vertreter der Wissenschaft, Kunst, Literatur und Gelehr te nwelt und wendet sich an das Verantwortlichkeitsgefühl der englischen Presse. In dem Briefe wird erklärt, daß in Deutschland jetzt keine Verstimmung gegen England existiere. Tie Unterzeichneten glauben, daß bte Vollständigkeit europ. Kultur in Zukunft zum großen Teil von den Beziehungen zwischen England und Deutschland abbängen wird. Der zweite Brief, von 41 maßgebenden Vertretern ber englischen Gesellschaftsklassen unterzeichnet, ist an alle gerichtet, welche ohne Vorbehalt und mit herzlicher Freude alle Versicherungen der deutschen Kollegen aufnehmen. Ter Brief schließt, ein englisch-deutscher Krieg würde ein Unglück für bie Welt sein. — -Ter Oliver ^ertr^r-*- ‘. ■? ..Standard" m"ld?t seinem Blatte: Ich bin an maßgebender Stelle ermächtigt wvrden, alle ieue Meldungen über Mobilisations-Befehle ein die im Auslande lebenden Deutschen, tvelche in den letzten Tagen verbreitet wurden, für unwahr zu erklären. Falls die Militärpflichtigen Deutschen im Auslande in letzter Zeit irgendwelche dienstlichen Mitteilungen erhalten haben, so stehen diese nur in Zusammenhang mit der permanenten Kontrolle, welche die deutsche Militärbehörde in allen Teilen der Welt, ausübt. Au fi e r o r d e n t- liche Kriegsvorbereitnnaen sind nicht getroffen worden und es wird an maßgebender Stelle hin zu gefügt, daß nicht der geringste Grund dazu vorliegt. Paris, 11. Jan. Die Regierung hat heute unter die Mitglieder der Kammer daö Gelb buch über die mace- donische Frage verteilen lassen. Es enthält auf 220 Seiten 179 Dokumente, welche den Zeitraum vom 26. März 1903 bis 23 .September 190-5 umfassen. — Ter Madrider Korrespondent des „Journal" hatte eine Unterredung mit dem deutschen Botschafter Fürsten Nadolin. Dieser erklärte, er sehe mit großer Ruhe dem Zusammentritt der Marokkotonfereuz entgegen. Es sei ungeheuerlich, zu bel)aupten, daß der Friede Europas durch etwaige Beschlüsse der Konferenz gefährdet werden könnte. Man werbe sich aus ber Konferenz nicht um Einzelheiten streiten, da man sich im Prrnzig einig sei. Marokko, so erklärte der Botschafter, sei groß genug, um für alle Platz zu haben unb jedem zu gestatten, feinen Geschäften nachzugehen. r t . — Visconti Vcnosta empfing heute^ abend ben Besuch Rouviers unb später ben Fürsten Rabolin, mit bem er eine längere Unterrebung hatte. KolitLsche Tagersichau. Uebertreibungen. Man schreibt uns heute aus Berlin ganz in unserem Sinne: Das fortgesetzte Drängen der Weltpolitikssreunde, der Reichstag solle den Nähmen der F l o t t e n v o r l a g e erweitern, hat nicht die m i n d e st e A u s f i ch t aus Erfolg und ist um so bedenklicher, als man sich nicht scheut, deutsche Rrieqs- schiffe, die erst wenige Jahre zu Wasser liegen, als durchaus mmber- jeertig, ja, als „schminuneude Särge" zu kennzeichnen. Durch solche Hciabsetzung eines Teiles der deuischen Seewehr wird mit ber Kriegsgefahr gesp ielt, denn das 41 u s l a n d kann nicht umhin,, auf die angebliche Schwäche der deutschen Landesverteidigung aufmerksam zu werden. In Wirklichkeit hat Teukschland vergleichsweise nicht mehr veraltetes Dlaterial bei feinem Schiffsbesiand, als andere Alarinen auch. O b faber dasOffizier-undManufchaftsperfonalauderer Flotten dem deutschen gewachsen ist an see° man n i f ch er D u r ch b i l d u n g und soldatischem ® etft, das ist doch eine Frage von wesentlichem Belang, an der Die Um zufriedenen nicht vorübergeben folltei,._________ Deutsches Reich. Berlin, 11. Jan. Zur gestrigen Abendtafel beim Kaiserpaar war Prof. Schiermann geladen. Heute hörte Ler Kaiser die Vorträge des Chefs des Generalstabes der Alrmee und des Militärkabinetts. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ter Pariser Korrespondent der „Times" imtcrnahm den Verbuch, das angebliche Zeugnis cmes Verstorbenen gegen den Kaiser und ben 91 eichskanzler auSzuspieleu; er will namücb Rcnnb r,is von Aeußeiungeu bes einstigen Reichskanzlers durften zu Hohenlohe haben, nach denen ein Gegeniatz zwischen dem Ra if er und seinem damaligen ersten Berater bei der Besetzung von R i a u t s ch a u bestanden Haie. Die ,,-runcs unter- jchleben dabei dem oerftorbeneu Fürsten eme Mitteilung über E x» eine Raffe 3euanÜnÖe fle= MW ÄS.Utbe bici=lbe, td) Ä"’ "'"ll'icu. eßen e unt- 0209 T-LLLZÄ. lln9 al^Önn' Christ, W” gtificrin empfiehlt sich. i Wirlschaü ? Platze in guter Laqe JE« I“ ^rpachtcn. W Anfragen unter 55 "kkener Anzeiger erbet. g? sä aauX8.gg.SsS Plenen im Wnonjf«» betrefrenb, ernanntrooiben. ni. SWtum. irnt $r. «*Ä’ÄÄ NN .md flicnimmnärnt (Sutmmm d» Pr>.mnq». Sultans von SRnrotfo. Senfe, da Marokko rm Vordergründe des Jnterestes ste.'-', biirifv* cs inteii))nnt -sein ru erfahren. daß unter den Ltannmittern des gegenwärtigen Sultans von Marokko, auch eine £c f r« stch be- finhpt (s-a ist hie Mutter d.'s Sultans ^nsu licOO t 'die vierte Frau des Sultans Mulai Abdul'.ah.. Wie der 'fdimäblkb bei Fez ermordete Dr. Genth e in Zeinen Reise fri Hbcrnnaen erzählt, berichtete der öfterr. Hauptmann Ugur, der acht Jahre lang in Marokko weilte, die Mutter ^nsids sei ein aus Hesse'' geburtigey, in die Sklaverer verkauftes Mädchen mit Namen Sagitta. gewesen. a Klein-Linden, 11. Jan. Schwere Brand- wunden z°q sich eine Fr au beim Kochen dadurch zu, Idas; sie stolperte und einen Kesiel siedenden Wägers über 'Beine und Füße ergoß. - = Großen-Linden, 11. Jan. Die Gemeinde hat -die Anlage einer Wasserleitung beschloßen und zu diesem ^Zwecke die Bauernmühle ani Kleebach angekauft. — An das ifeit Jahren bestehende Acetylen-Beleuchtungswerk lwird der Bahnhof ebenfalls angeschlosien. x Ranstadt (Wetterau), 11. Jan. Die Verlegung ,unseres Bahnhofs geht seht der Vollendung entgegen, lund im Frühjahr — voraussichtlich 1. April — sollen die [neuen Gebäulichkeiten und Anlagen dem Verkehr übergeben .werden. Der neue Bahnhof liegt direkt am Dorf und an .der Straße nach Ober- und Nieder-Mockstadt, von wo aus er in ea. 1/i Stunde zu erreichen ist. Auch deii Orten Babenhausen I, Belmuth und Danernh eim kommt die Verlegung zu gute. Mit der Verlegung ist eine bedeutende Vergrößerung verbunden. • In Ock stadt erhängte sich der ledige 59jährige Nicolaus Weidmann TU. "" • Berlin, 11. Jan. Pastor Meyer ans Alt- Löplitz bei Potsdam wurde vom Amte suspendiert; es schwebt gegen ihn ein Disziplinarverfahren, da? in einer von seiner Fran gegen ihn angestrengten Ehescheidungsklage seinen Grund hat. Pastor Meyer fuhr öfter nach Berlin und genoß die Freuden der Großstadt; er war als Lebemann bekannt. * Kleine Tageschranik. In M i n n e a p o l i s ist das W e st m i n st e r h o t e l n i e d e r g e b r a n n t. Soiveit bis -jetzt bekannt ist, sind a ch t H o t e l g ä st e in den Flammen u in - gekommen. Man fürchtet aber, daß noch andere Personen das 'Leben eingebüßt haben. — In Ammensen sind der Hofbesitzer Heise und sein dreijähriges Cöbnelen na di dem Genuß von Apiel muß, daS mit Arsenik statt Zueker zubcreitet war, gestorben. Tie Frau ist fchroer erkrankt. — Landrichter Güntler und RechtSanmalt Sieß aus Ulm die und) einer Tour auf die lllmerhütte-Borarlberg vermißt worden waren, hatten st di, wie sich jetzt her-usstellt nur verirrt. Sie sind glücklich in Stuben angekommen. — Die Hausbesitzerin Lidaner wurden in ihrer Wohnung zu Atünchen erdrosselt mtfgefunbeu. Die Kästen in der Wobmmg waren durchwühlt. Arbeiterbewegung. sfe.) Bensheim, 11. Jan. «sämtlif en Arbeitern und Arbeiterinnen der W. Euler'st.en Papierfabriken in Bens heim und Pfungstadt wurde von Kommerzienrat Euler ab 1. Jan. eine Teuerungszulage bewilligt. Wetzlar, 10. Jan. Tie Belegschaften der bei Rauborn liegenden, dem fürstlick-en Hause SolmS Braunfels nebören- den Gruben „Iun o" und „Urann s" sind in einen Streik eingetreten. Wie der „Wetzl. Anr" erfährt, dürfte der Streik, abgesehen von altem andern, die bedauerliche Folge haben, daß der Betrieb der Grube „Uranus" gänzlich eingestellt wird. Leider -ist auch stnst zu befürchten, daß der Streik zu dauernden Entlassungen führt. Berlin, 11. Jan. Durch Maßregelungen, die von den Betriebsleitern in den Betriebswerkstatten vorgenommen worden sind, ist eine hochgradige Erregung unter dem nach tausenden zählenden Personal der Großen Berliner Straßenbahn erzeugt worden. Man möchte am liebsten gleich den Streik beginnen. Wenn die Direktion einer Deputation von Arbeitern, die beauftragt ist. wegen der Angelegenheit vorstellig zu werden, leine bündige Erk ürung gibt, wird man mit der Möglichkeit rechnen müssen, daß ein Ausstand vor der Tür steht. Man will den Ausstand proklamieren, wenn die Gemaßregelten nicht wieder eingestellt" werden. Tie Slr'stenbahnschaffner und das sonstige Personal ist aleich-stlls unzufrieden. Essen (Ruhr), II. Jan. Atü der Z e eh e B i n d w e i l im Westerwald, die ebeickalls der Familie K r u p p gehört, ist auch eine Streikbemeaung ausaebroebeu. UniöcrfUätdsKacbricMcn. — Dem Professor Dr. Fleiner von Basel ist die orbcntlidie Professur für VermaltunaSlebre, Verwaltungsrecht und Staatsred)1 in Tübingen übertragen worden. Halle, 10. Jan. Einer der bewährtesten Gelehrten und Forscher, die zu unserer Uuivcrsttätsstadt gehören, der Ökologe Geh. Regierungsrat Pros. Dr. Karl Freiherr v. Fritsch, ist gestern na di längerer Krankheit infolge eines Schlaganfalles in Goddula bei Dürrenbera n e ft o r b e n. Gericbtssaal. Frankfurt, 10. Jan. Mitte Oktober v. I. brachte das «,Berl. Tagebl." einen Artikel, der sich auf ein Gerücht umbaute, demzufolge sich in den Buchern, der nut großen Lieferungen für die deutschen Kolonien betrauten Firma von Tippelskirch u. Eo in Berlin ein „Konto St." und ein „Konto P." befinden sollte, deren Inhaber der ehemalige Kolonialdirektor St st del und Landwirt- ischaftsminister von P o d b i e l s l i sein sollten. Eine derartige Vergmdung von staatlichen und privaten Interessen wurde als unzulässig erklärt und die Notwendigkeit betont, der Regierung Gelegenheit zur öffentlichen Amklärmia dieser Angelegenheit zu geben. Ter Artikel ging and) in den „Vorwärts" über, der noch einige Zusätze dazu machte. Ter Redakteur Mplo des „Berliner Tageblatts" und der ehemalige „Vorwärts"-Redakteur Büttner, wurden wegen Beleidigung Dr. Stübel's zu Mk. 1500 bezw.Mk. 1000 Geldstrafe verurteilt. Zu den Blättern, die den Artikel nachgedruckl Hatten, gehörte auch die Frankfurter „Volksstimme", deren verantwortlicher Redakteur Oskar Q u i n t heute augeklagt ist. Ter Artikel ist am 24. Oktober im politischen Teil erschienen und mit der Ueberschrift „Konto P. ..Konto St." versehen. Er knüpft hieran einige Bemerkungen. Tie Verhandlung gegen Quint war sehr kurz. Ter Artikel und ein nicht zur Anklage stehender Nachtrags- artikel wurden verlesen. Sodann wurde festgestellt, welche Strafe die oben genannten Berliner Redakteure erhalten haben. Ter Versuch des Antritts eines Wahrheitsbeweises ivurbe vom Angeklagten nicht gemacht. Staatsanwalt Tr. Hoffmann sand die Beleidigungen Stübels aunerorbentli h schwer. In den Glossen, welche die „Volksstimme" zu der Notiz gebracht habe, finde man z. B. den Satz: „Die Amtse>" u- oieserHerren hört bekanntlich auf vorhanden zu sein, ivenn ; beutel ungesehen gefüllt werden kann." Das ®erid)t erlanme, luie bereits gestern m einem Teil der Auslage mitgeteilt rourbe, nach dem Antrag aus sechs Ai o n a t c G e ° errronn vt»v»r«* gD»slck^. ’7\ Red.l f ä'n a n i S’ei der Strafabmeffung wurde berücksschtigt, da» Quint "ehr oft bestraft ist, allerdings ..ur nut Geld strafen. Vor allen Dingen wurde in Betracht gezogen, daß sich die „Volksstimme nicht darauf beschränkt höbe, zu referieren, sondern die Notiz nut einem eigenen Artikel illustriert habe der derartig hämische und unerhörte Angriffe gegen einen verdienten Beamten enthielt, die nur mit einer Freiheitsstrafe zu sühnen waren. (F. Z.) Berlin 11 Jan. Vor dem Laudgenck!. 2 hatten pch gestern der Dichter Arant Wedekind und sein Verleger Bruno Easprer wegen Verbreitung der „Büchse b br P g n dor a" zu verantworten ' Die Sache hatte besimntltch bcreils nn Mai 190a das Landgericht Berlin 1 beschäftigt, das beide Angeklagte sreige svrochen und ans Freigabe des nicht für nnznchtig erklärten Bucbes erkannt hatte. Di" von der Staatsanwaltschaft eingelegte Revision hatte de» Erfolg, daß das Reichsgericht das Urteil aufhob und die Sackx zur anderweiten Entscheidung an das Landgericht 2 verwies. Zur gestrigen Verhandlung waren als Sachverständige Professor der Literaturgeschichte von der Universität Leipzig Dr. Witkows kh nnd der Wiener Schriftsteller Hermann Bahr geladen. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt, doch verlautet, daß die beiden Sachverständigen sich durchaus zu Gunsten der Angeklagten und de§ inlriminierten Buches geäußert haben. Der Gerichtshof kam zur Freisprechung der Angeklagten, erkannte jedoch auf V er - n i ch t u n g des Schriftwerks, da dasselbe zwar nicht Lüsternheit, wohl aber Mscben und Ekel in sittlicher Beziehung Handel nnd Dcrfcbr, Volkswirtschaft. lieber daS russische Borschußgeschäft wird offiziös gemeldet: Die französischen Banken übernehmen die Begebung von russischen Schatzscheinen bis zum Betrage von 2263/3 Mill. Francs zu 512 Prozent mit einer Kommission von 1 Proz., von welch letzterer den Käufern der Sckwtzscheiue V2 Prozent überlassen werden soll, sodaß biciefbeu auf die Schatzscheine ein Erträgnis von 6 Prozent erzielen. Das Geschäft wird keine Goldausfulir zur Folge haben, da das Kavital in hiesigen Banken zur Disposition der raff. Regierung bleibt. Eine besondere Bürgschaft wird nicht geboten. Unschlüssigkeit. Rach dem letzten kleinen Aufschlvung iniH es der Börse nickst mehr gelingen, die alte Elastizität wicder- zugewinnen, die sie sieh selbst während recht kritischer Momente zu wahren wußte. Die Spekulation ist von einer seltenen Ihr sck'lüssigkeit und Unklarheit, woran nicht zum wenigsten die Rede des Herrn von Rheinbaben, des preußischen Finanzministers,die Schuld trug, von deren eigentümlicher Wirkungskraft wir gestern schon gebührend Notiz nahmen. Daß die Finanzminister aus derartiger Schwarzseherei besonderen Vorteil für dos Staats- wie Mlgemeinwol'l erhoffen k^"ien. möchten wir doch bezweifeln. fc. Frankfurt a. M., 12. Jan. 'Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz/st V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber, 00 Schafe und Hämmel, 327 Schweine: 1. Qual. 78—00 Pfg., Lebendaewicbt 61.00—00 Pfg, 2. Qual. 77 Pfa., Lebendgewicht 60.00-00 Pfg., 3. Qual. 70—72 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg. Schafe 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Pfg., 2. Qualität 00— 00 Pfg. Geschäft: Markt gut, kein Ueberftaub. M? rtitW r hrr (Trtfftfnl’f in ttx?-nbt" jetzt« 52. Woche. Vom 24. Dezember bis 31. Dezember 1905. Einwohnerzahl: angerwwmen zu 28 000 finfl. 1600 Ataml Militär). Sterblichkeitsziffer: 7,42 nach Abzug von 3 Ortsfremden: 1,86 7-^. Kinder Anm.: Die in Klamn'ern gefetzten Ziffern geben an, ,vie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nack' Gienen aehracbte Kranke kommen. Es starben an: Zusammen: Erwachsene: int vom 1. Lebensiahr: 2.-15. Iaht Diphtherie 1 — 1 -— Herzschlag 1 fl) — — 1(1) cherzschler 1 (1) 11) — — Altersschwäche 1 m 1 (1> — — Sumina: 4 (3) ' 2(2) 1 1 (1) ('Mqmat-DraüNilctsmisii'tt. Darmstadt, 12. Jan. Bei der Heutigen Landtags- ersatzwahl wurde für Dr. Buff der 1. Beigeordnete Bürgermeister Dr. Glässing gewählt. Berlin, 12. Jan. Gegenüber den Mitteilungen in der „Tägl. Ri'ndsch." !$al. Tagesschau> erklärt der sozialdemo- kratifckse P a r t e i v 0 r st a n d, es sei unwahr, daß die am 21. ds. stattfindenden Volksversammlunge imu efn-'r genau verabredeten Stunde geschlossen werden und nach Schluß der Versammlungen Straßenkundgebungen unter der Parole: n^ch dem Schloß oder in irgend einer anderen Form stattfinden sollen. Es sei vielmehr bes^lofsen wordm. daß die von der Partei gestellten Ordner nicht nur die Ordnung in den Versammlungen, sondern auch ettf den Straßen aufrecht erhalten, indem sie die ans den Versammlungen strömenden Massen, wenn nötig, zu größerer Ruhe zu ermahnen haben. ftaltc a. d. Saale, 12. Jan. Ein Arbeiter wurde überrascht, als er die Schienen der H all e--H c 11 st a d t c r Bahn a n f r i ß. Er wurde Verhaftet. Bonn, 12. Ion. Der altfotholische Bischof Dr. Weber ist heute morgen 5 Uhr infolge Influenza gestorben. Er wurde 69 Jahre alt. London, 12. Jan. Ercbange Telegraph Eompanv meßet au? Ber'in: Die Marinebehörde in Kiel hätte den Befehl erhalten, die „Hohmrollern" für eine Kreuzfahrt gleich nach der fi'bernen Hochzeitsfeier des K 'iserPaares in Nereitschaft zu setzen. Es heißt, der Kaiser wer'de mehrere Wochen zur See gehen. Da K ö n i g E d n a r d ebensitls zu dieser Zeit im Mittet- mecr freuet, fprickst man von d"r MöaZchkeit des Z u s a m men- treffenis der beiden Memarchen. (?) Paris, 12. Jan. Der Vertreter des „Herald" in Berlin hatte mit dem Reichskanzler Fürsten Bülow eine Unter- rebung (?), worin dieser erklärte, weder der Kaiser noch sonst jemand in Deutschland werde auf die Delegierten in Algeciws den geringsten Druck avsiTbcn, irgend etwas zu erhalten, wodurch die nationale Würde Frankreichs beeinträchtigt werden könnte. Aus dieser Konferenz dürften weder Sieger noch Besiegte hervorgehen, da Deutschland für alle den freien Wettbewerb auf wirtschaftlicher Grundlage sowie d"s Prinziv der offenen Tür für alle Nationen fordern werde. Werde dieses Prinzip zur Anerkennung gelangen, so dürfte die Konferenz, wie der Reichskanzler hofft, zu einem befrieb-genben Resultat gelangen. Deutschland will auch in Marokko keinerlei Vorteile, welche auch nicht anderen Staaten zuteil würden. Paris, 11. Jan. (T e v u t i e r t en k a m m e r.) Doumer übernimmt d"s Präsidium. Er ratet, nutzlose Debatten zu vermeiden. T-as Land h"t sckion schätzen können, wie sie bei den iiingsten Vorgängen, die die Beziehungen Frankr-ichs zu einer anderen Nation berühren konnten, einen Waffenstillstand zu schließen verstanden haben, trotz der Partei- spalt"ng und alle ein?einen Gesichtswinkte beiseite zu setzen, um sich mit Kaltblütigkeit unb Entschlossenheit um die Negierung ?.u fehrten. Sie leihen ihr einmütig Ihre Hilfe, aus welcher sie ihr Ansehen schöpft, unb bie es ermöglichen wird, ehrenvoll ans den vorhanbenen Schwierigkeiten herans- z u ko mm en. Die Wählerschaft wird diese schwierigen Stunden ni^'t vergessen, in denen Sie ein ermutigendes Beispiel gegeben Wen. Sie wird sagen, daß unser Land stets seine patriotische Pflicht gewissenhaft erfüllt habe und daß es, sicher feiner selbst, s icker seiner moralischen wie seiner materiellen Macht entschlossen sei, den Frieden a n s r e ch t z u e r h a l t e n sowie seine U n s ch l ü ss i g ke i t, seine Würde und seinen Stolz einer großen Nation zu wahren, hierauf vertagt sich das Haus bis zum 18. Januar. C h a r l e r 0 i, 12. Jan. Zur Entgleisung d e s P r. r i s-- Kölner S chn e l l z !I g e s loderte n Verbrecher in der Nähe der Station Faviemi > in der verflossenen Nc-ck-t das Gleise. Ein durchfahrender Arbeiterzug entgleiste. Es ist nur N!aterial-- sckwd'ii angerichtet. Petersburg, 12. Jan. Tie Akademie der ch'iisenschaften! wählte die Professoren Hering-Leipzig. Frhrn. von Hert- lin g-München, Scki andill-Berlin und P i sche l-Berlin zu korrespondierenden Mitgliedern. Riga, 12. Jan. Die Revolutionäre überfiel::t das Schloß Salisburg und brannten cs nieder. Der greise Besitzer Baron Vi'tinghof konnte nur dos nackte Lebm retten. D« or - es S a l a a m , 11. Jan. .stauptmaun Seusried meldet aus Linda, daß er die Aufstandsgebiete d's Mal "nd.^Psateaus mit starken Patrouillen obgestreift jnib dabei die Wege in dem oußerordentli-'l' dickten Buschwerk stark verhauen gesunden hat. Hauptmann Nidmann meldet aus Jringa, daß Oberleutnant von Krieg anläßlich eines Munitions-Transportes noch Mahenge ein siegreiches Geseckt gegen größere Massen AufständigeLf bei Lohembero. 7 Stunden östlich von der Station Mahenge,^ ausgeführt unb sie zersprengt hat. Der Bezirk Jringä ist jetzt ruhig und gesichert. An der Grenze beginnen z-chlreiche Unter*, wersungen. Die bedeutenderen Bewe^cingen der Truppen können d"her vor der ^'s r'h<,-'sckk?n"stn w'lten. Baucht „Meine Sonne“ io stück 65 pfg.n Feinste 7 Pfg. Zicarre fl VaH? ^ie*sen, empfiehlt v« 0?ri1nberp~erstr. 4 Tefefomsc^n BCrjtrsbericht® des Giessener Anzeigers, mitseteilt von der Bank für Hande] und Industrie. Giessen. Frankfurter B*örs<‘. 12. Januar, 1.15 Uhr. 3}<6/0 Reichsanleihe . . 100.70 3% do. . . 88.95 3J4°/o Konsols .... 101.00 3% do 88 85 3M°/0 Hessen 100.20 Oberhessen . . . —.— 4°o Oesterr. Goldrente. . 100.20 4*/5 °n Oesterr. Silberrente 100.85 4°,; Ihurar. Goldrente . . 96.75 4°6 Italien. Rente . . . — .— 3°o Portugiesen Serie I . 67.70 3°< Portugiesen ,. III 68.10 4 J/°'o rass.Staatsanl. 1905 92.60 41<° o japan. Staatsanleihe 95.60 1 °o Conv. Türken von 1903 90 "5 Türkenlose ... . . 144 60 4% Griech. Monopol-Anl. . 52.70 1 % äussere Argentinier . 89.90 3°/0 Mexikaner .... 67.10 4J^°/o Chinesen . . . 97 60 Aktien: Bochum Guss 244.50 Buderus E. W 134.00 Tendenz: ziemlich fest. Elektriz. Lahmeyer . . . 137.50 Elektriz. Schuckert . . 130.50 Eschweiler Bergwerk . 261.50 Gelsenkirchen. Bergwerk . 224 90 Hamhnrsr- Amerik. Paketf. 167 70 Harpener Bergwerk . . . 215 50 Lanrabiitte 246.00 Nordd. Lloyd 128.20 Oberschles. Eisen-Industrie 130 60 Berliner Handelsires. . .171.60 Parmstiidter Bank . . . 147.60 Deutsche Bank . . . 241 80 Deut sch-Asiat. Bank . . 183.00 Diskonto-Kommandit. . . 188.75 Dresdner Bank ... 165.70 Kreditaktien 213.50 Baltimore- und Ohio- Eisenbahn 115.50 Gotthardbahn —.— Lombdrd. Eisenbahn . . 24 00 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.30 Prinee-Henri-Eisenbahn . 127.00 Ilerliner Börse, 12. Januar, Anfangskurse Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . . 176.50 . 147.20 . 241.80 . 97.70 . 165.20 Harpener Bergwerk Laurabi'tte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . . Türkenlose . . Tendenzrl rahi?. . 215.20 . 245.70 . 23.90 . 127.80 . 144.20 Sielban Gießen. Die aut weiteren Ausführung der IstanSanschlüsse erforderlichen ^Arbeiten einschl. Lieferung der nicht banseitig beschafften Materialien sollen vergeben werden. Bedingungen unb Angebol'or.nulare können gegen novto» und bcfteHacIbfrcTP Einsendung von 1,50 Mk. durch daS Städtische Tiefbanamt Gießen, Neuen Baue Nr. 22, bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Verdingungsunterlagen während der Dienst- ftunben zur Einsicht offen. Die Angebote sind versiegelt und nut der Accsfchrist „?lngebot nur Herstellung der ^auSaufchlüsse" bis zum Mittwoch, dem 24. Januar d. I., vormittags 10 Nhr bei vorgenanntem 9(mt einzureichen, wostlbsi die Erösinung der eingelaufenen Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber am genannten Zeitpunkt erfolgt Zuschlagssiist 5 Wochen. Gießen, den 10. Jaimar 1906. Städtisches Tie'bauamt. _______________________Braubach.__________________B"/,^ Bekannimacyun^ Der Dorauschlaq der Gemeinde Nonncurotb für das Rech« niiugsjahr 190; heut vom 14. Januar t. Js. acht Tage laug zur Einsicht der Interessenten ans dem Bürgermeisterei-Bureau daselbst offen. 31(r Nonnenroth, den 12. Januar 1906. Großh. Bürgermeisterei Ndnnenroth. Jacob. Holzverkanf. Königliche Oberförsterei Krofdorf. Dienstag, bnt 23. Januar, Dornt. 10 Uhr, kommen im Ebcrt'schen Saale zu Fronsiausen zum Verkauf: Schusibez. Waldhaus: Distr. 52, Lichteuberq, 1 rm Buchen - Knüvpel, 23 rm Erlen und 149 rm Ficsiten- Stanqen-Neisiq. Distr. 55 a, Lindenschied, Eichen: 14 rm Schichtnusiholz, 9 im Knüppel 154 rm Durchforst.-Neisig. Buchen: 2 rm Scheit, 63 rm Knüppel, 930 rm Durchforst.- Neisiq. Distr. 54 Mün^cuhau, 55 l> u. 57 u, Lindenschied, Buchen: 3 rm Schichtuutzhol.^ fiespaltcn, 756 rm Scheit, 65 rm Knüppel, 918 rm Neisiq. B Al! Sie MltBedcr Iiiiserer tvmigcl schell ©cmeiniie. D e r Deutsche E v a u g e l i s ch e K i r ch e n a u s s ch u ß, der die evangelischen Laitbesk-rck^n d:s ganzen Deutschen Reiches vertritt, hat die Pflege und Förderung dcs religiösen und kirchl- lichen Lebens unserer in der ganzen Welt zerstr-ent lebenden deutschen G l a u b e n s a e n o s s e n , in uustreu Schutzgebieten, in Südamerika, in Palästina usw. usw., in die Hand genommen, damit sic dem evangelischen Glauben und dem Deutschtum erhalten werden. Um die für diese bedeutsame Aufgabe reiMich nötigen Geldmittel, namentlich einen Grundstvec. zu erholten, hat der Ausschuß eine einmalige a u s kol l e kt e in den evangel. Familien von ganz Deutschland angeordnet. Unser Oberkvnsistorinm Irt diese allgemeine Haus' kolleste im Großherzogtum Hessen in's Werk gesetzt. In unserer evangelischen Gemeinde Gießen sollen in den nächsten Togen und Wochen die Gaben zu dun genannten Zwecke erhoben^werden, und zwar durch unseren Hstfskirckendienep Herrn Karl S ck man, der allein hierzu bevollmächtigt ist. Indem wir solches den Mitgliedern unserer evangel. Gemeinde mitteilen, bitten wir dieselben hewlich, des weltumfassende Unternehmen, W für die Stellung des deutschen P rote st a n t i s m u s und für d i e Zukunft des Deuts ck»- t u m s in der g a n z e n W e l t m i t e n t s ch e i d e n d sein wird, durck freundlichen Smn und reichliche Gaben unterstützen zu wollen. B 12/1. Gießen, den 11. Januar 1906. D c e evangelischen Pfarrer. Dr. Naumann. D. Schlosser. Euler. Schwabe/ er 1 ia, ■ro:i t*fc$Äe 1,1 ’-ür ff I, -‘“tetiQf, S,iicl< 65 Pfe „ P^en. 5 ^erstr 4 13 Gpicht^555 * Bait «r H,ndel r. *',v' c $ I o 6 SiÄMki 1 bie ''1,,., .Qf,'au5 i'.uen 7fi. „sni •?oirr ^.sj>Nge 'twn Naü^biger. Bezirk M "en A letzt ,6"r $ro% Ä"'°" 'N. ' können . 171.60 t Bank . Sank . iat Bank ommandit. . Sank -147.60 • 24180 . 183.no . 1’8.75 . 165.70 "■ w I M h j AO, 1 p I A 1 *r? .7 U " I G Die Bier - Großhandlung -Ä W W lä$ W V ywj». M W Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die trauri-re Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigst geliebten Gatten, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel heute vormittag $12 Uhr schnell und unerwartet von seinem Leiden zu erlösen. üm stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, 11. Januar 1906. < d 11 Die Beerdigung findet statt: Samstag den 13. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs. [280 empfiehlt nebst Kinder. im Schnitt Pfund 18 Ptg. Ernst Klees aus Elberfeld W» Kanzleiberg 9, L mi Gotthilf Röhrte Telephon 344 Marburger Strasse 7 Telephon 344 gegenüber dem Altertumö-Museum empfiehlt Gießen (Landmannstr. 17), Allendorf a. Lda., Brooklyn, den 12. Januar 1906. Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Januar 1906, nachm.3Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus jtntt. Damen- und Herren-Kleiderstoffe Bekleidungs- und Haushaltnugs-Artikel Steppdecken, Kolter, Schürzen, Röcke, Korsetts Gcschcnkartikcl, Brautkränze und -Schleier Echarpes für Ball und Gesellschaft in Seide sowie Lama-Echarpcö und -Tücher LiesmiW von $flintnfkii)crn Mil Wall 10 Tagen Aufmerksame Bedienung Billigste Preise DUlTljq^lijei: tyqujtupiuiuuu 8lPll« Dritter Vortragsabend am Donnerstag, dem 18. Januar, S1/^ Uhr im oberem Saale des Cafe Ebel. Herr Geh. Hofrat I)r. Siebeck: Chr. Kelvicns in Eießen als Wnltiler (1605—1617). Herr Professor Dr. Geppert: to alten BorlcsnngovcrzriEnHsen der niedizin. Fnknltlit, Herr Ober-Bibliothekar Pr. Heuser: Zur Eeschichte der älteslen Universitiitssnhne. Gäste willkommen. v17< Das Leben verlangt dass man rechnet. Ohne Rechnen geht es mit dem Glück der Familie abwärts. Deshalb ist es Pflicht jeder Hausfrau, die Geld und Zeit sparenden Fortschritte der isenzeit zu benutzen. Rezeptbücher für Milchspeisen, häusliche Bäckerei, Einmachen der Früchte versendet umsonst Dr. Oetker’s Backpulver-Fabrik, Bielefeld. Todes-Anzeige. Hente morgen V22 Uhr verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 52. Lebensjahr mein lieber, guter Gatte, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Hm Karl Käs Schuhmachermeister was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mitteilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Käthchen Käs geb. Stillenbach Wetzener Avsschuh für MwkiWii M vemlllldte VchttlmM. Erste (geschichtliche) Vorlesungsreihe: tie Entstehung h witroei tabäni (1740—1815) von Oberlehrer Dr. A. Klein Montag, 15. Januar 1906, 8l/t Uhr abends. Erste Vorlesung (mit Diskussion): Der alte Staat im 18. Jahrhundert. Eintritt frei für jedermann. Die Vorträge finden sämtlich in der Turnhalle des Real- gymnasrums nnd der Ober-Realschnle statt. y% Hoizversteigerrmg Dienstag, den 16. Januar, Dornt, von IO Uhr -b rvcrden aus den Frhrrl. von Schutzbar gen. Milchlmg- sch'en Oberseilbachs-Waldung versteigert: Stamme (^iche- 2 04 Fm. (50—59 cm. Mittendurchmesser), 1,08Fm. (40—49 cm. Mittendurchmesser), 7,52 Fm. (30—39 cm. Mittcndurchm°ss°r), 5,50 Sm. (unter 30 em Wtenbur^ Messer); 1 Hainbuche mit 0,30 Fm. Inhalt <33 cm. Mittendurchmesser); D-rbsta>men: 1 E,che nut 0 11 Fm.; Scheiter Nm.: 202 Buche, 15 Elche; Knüppel Nm.. 72 Buche, 32 Eiche; Reisig Nm.: 390 Buche, 100 Elche; Stöcke Nm.: 48 Buche, 18 Eiche. Zusammenkunft am Jagdhäuschen. Grosth. Fortstwart Hores und der Unterzeichnete erteilen auf Wunsch wertere ^Treis d. Ld-., den 11. gonurn 1906. ” '* Die Frhrrl. von Schntzbar-Milchlmg'sche Forstverwaltung. Schneider., Komme Samstag aus den hiesigen Fischmarkt mit einer großen Sendung “Kabliau Giessesrass* 1% oder 86/2 Flaschen für Mk. 3.— EsSit Kulmbacher Saaidler^räw i/2 Ltr. Fl. 20 Pfg., Vs Ltr. 13 Pfg. äktienbiep Vi Fl. is Pfg., v2 N. 9 Pfg. Tuoh©3*b8*su Vr Ltr. 20 Pfg., Vs Ltr. 13 Pfg. ^77! Jedes Quantum frei ins Liaus. Herrn Carl Klecnonrath Giessener Konzert-Verein Sonntag, 21. Januar 1906, abends 51/« Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins Fünftes Konzert Erster* Künstlerabend Ausführender: Herr UMtzlN Backhaus (Klavier) aus London. Vortragsfolge Rubinstein - Freis - Programm I. Präludium und Fuge Esdur a. d. Wohltemperierten Klavier 1,7 . Job. Seb. Bach Sonate für das Hammerklavier, op. 106........L. van Beethoven 11. Mazurka, op. 33, No. 4, Hmoll | Nocturne, op. 27, No. 2, Desdur \............Fr. Chopin Ballade, op. 47, Asdur ) III, Kreisieriana No. I und 2..............Rob. Schumann La Campanella.................Paganini-Lhzt cn 5 Schulz Vorrichtung für Futterschneidmascbinen CD Vertreter gesucht 23 00 C O> 3 3 D. R. Pat angemeldet. Carl Bass, Wetzlar. Helmatklänge aus der wetterau. Gedichte in Wetlerauer Mundart von Friedrich von Traiü. Preis br. 1 Mark, Lcinrnband 1,50 Mark. Beide Teile in einem Leincnband 2 Mark. Vcrlsg Bin Soll Roth in Gicßcn. a "/, Sülls am Rhei' 3s gut fei'. Mundartliche Gedichte auS der hessischen Pfalz von 6lath gritjltL Preis 1 Mark, in Lemenband 1,50 Mark. Evangelischer Bund. Sonntag, flen 14. Januar 1906, abends 8Uhr: Faimliesi-Abend im ^Seuen Saaibaej- Vortrag des Herrn Pfarrer D. Dr. Diehl-Hirschhorn: „Hit welchem Recht kann die hessische Volksschule ein Kind der Reformation genannt werden?“ -Für den unterhaltenden Teil haben der gemischte Chor des evangelischen Ar beiter-Vereins und Frau Professor Bahn ihre Mitwirkung zugesagt Dio/ Alle Evangelischen sind herzlichst eingeladen. - Eintritt frei! — — - Vie'r klingt © © | ® ® @ am Rhei'. Mundartliche Gedichte aus der hessischen Pfalz von Elard Krieglrb. Preis 1 Marl, in eleg. Lemenband 1,50 Mark Achtung! Morgen Samstag trifft auf dem Braudplatz eine große Sendung Gcmüfe ein. WkUrliiltRölkmt Wikfinq Blumenkohl, Zwiebeln und Gelberüben zu annehmbaren Preisen. Bei ungunst. Witterung Marktlauben Nr. 12. 10222 Frau Schmidt. Q »>OOQQQ&I^QQ Achtung! Wegen Anfg. m. Gesch. habe ich ein Eleltr. Orchestrion, 1 Jahr all, Anschaffungspreis 32uO Mk. zu verkaufen. Bcrkaussprels 1200 Mk. m. 40 Noten u. 10 Noten-Tanze u. 4 Akkumulatoren. 337 Off. unter R. L. Bad - Nauheim, Gasthaus zum Adler, Hauptstr. aoooooooooa Vintriffclrortan Mk. 4.—, n. Platz Mk. 3.—, III. Platz Mk. 2.50, unuummeriert Mk. 2.—, jjIUlullu&dllull Studentenkarten Mk. 1.— in der Musikalienhandlung Ernst Challicr (Rndolph’s 'Nacht..', für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter. v12/, Oefinung des Saales 41/, Uhr. Gültigkeit haben blaue und rotweisse Karten, nngälfjg sind rote und gelbe Karten. prima Rindleder mit Fuss Mk. 6 Transvaal-Gamaschen sehr praktisch für Geschäftsreisende (aa3 Neuheit! Neuheit! Hosenschoner bester Schatz gegen Beschmutzen der Beinkleider. Angnst Kiibinger, Seltersweg 19. Empfehle alle Sorten ijfilM II. fafSlIM zu mir billigen Preisen. [0225 I. 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M. 5000 3 ä 1000 = M0 6 a 600 = 3000 30 ä 100 - 3000 60 ä so - 3000 5950 zus. 33,000 T ah 8 M U Loee IO Mk hUd ■ 1U. portou.ListeSO Pf. versendet: J. Stürmer Vivat der Vogelsberg! Gedichte, der lieben Heimat und allen Freunden und Bcrehrern derselben gewid- met von Elatd ßriegleb. 3iim Besten des Vogelsberger Hohcnklubs heraus- Gegeben. Preis 61) Pfg. Der Spenglermeistcr Bimbächer. PoffeinGicizenerMundart. Mik Illustr. Pr. 1 Mk Dieses, jedem Heffen be- kanntehumoristilchc Volks- stück wirkt durch seine drastischen Szenen unwiderstehlich komisch und sei Dilettanten zur Aufführung bestens empfohlen. Dialekt Dichtungen: lvettcrauer Sang und Kiang. 30 neue Gedichte in Wetlerauer Mundart von Friedrich von TrarS. Preis br. 1 Mark, Lemenband 1,50 Mark. mit konischer, sich nach aussen erweiternder Vorder- Schutzscheibe, wobei jede Verstopfung ausgeschlossen ist und das Häcksel nicht in schmalen Streifen vor die Maschine fällt. An jeder Maschine mit kurzer oder langer Welle auf einfachste Art anzubringen, keine Befestigung am äusseren Rande des Rades, welche nur hinderlich ist und das Futter herumstreut. Kein Löcherbohren oder Anschweissen der Welle, Befestigung auf der Nabe des Schwungrades. [321] — — - Normal-Hemden 1 Unterjacken g Unterhosen Strümpfe i gestrickte Westen B Schnlterkragen fl Handschuhe | Shlipse i Herrenwäsche S empfiehlt billigst 0021 W Julies Suhuize I Kreuzplatz. gw Weiser Saaibaii Sonntag, den 14. Januar: = Zur Briare-Feier = Grosses Konzert: ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des 332 Grossh. Musikdirektors Herrn C» Krausse. Spielplan: I. Teil: 1. Souvenir do Versailles! Marsch, Krausse. 2. Blühe deutsches Vaterland! Patr. Ouvertüre, Ehrichs. 3. Quadrille nach Churpfalz-bayrischen Ordonnanz-Märschen. Peppens. 4. Waffen- rnt des Kaisers. Glarus. — 11. Teil: 5. Jubel-Ouverture. |C. M. v. Weber. 6. Sei gegrüsst du mein schönes Sorrent. Lied. Waldmann. Piston-Solo, Hoboist Kimm.) 7. Schützen-Lisel. Walzer. Eysler. 8. Musikalische Erinnerungen aus dem Leben Kaiser Wilhelm I. Tongemälde. Heilmann. — III. Teil: 9. In Treue fest zum Zullernhause. Festzug. Machts. 10. Zwei Armee-Märsche für Horoldstrompeten. 11. Allgemeines Lied „Die Wacht am Rhein“. 12. Traum und Wahrheit oder Von der Heimat bis Paris! Patriot.- milit. Tongemälde, v. Winterberg. Anfang 4 Uhr. Eintritt 40 Pfg. ______Programme mit Erklärung an der Kasse ä. 10 Pfg.______ Theater-Verein. 5. Vorstellung: Montag, den 15. Januar Ser Schwur der Treue Lustspiel in 3 Akten von Oskar Blumenthal. Gast: Willy Loehr vom Hoftheater in Darmstadt. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10'/z Uhr. Eintrittskarten im Preise von Mk. 5.—, 4.—, 3.—, (Studierende Alt. 2.—) bet Herrn (tbaUi er und an der Kasse.__________va/t Orpheum (Lonys Bierkeller). Jeden Abend Orosse Variete-Vorstellung. Anfang: 8/, Uhr. Anfang 8*/a Uhr. 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