Erstes Blatt Freitag LV. August 1906 156. Jahrgang die eigentlichen Motive des mittlerweile wieder friedlich beigelegten Nkabastreites kennt, weiß man die Ursachen, welche dieses grüne Fleckchen der Sahara plötzlich in den Vordergrund der Weltpolitik stellen. Für die Türkei würde der Besitz des gegenwärtig noch unabhängigen Djanet jedeüfalls eine wesentliche Stärkung ihrer Position an der östlichen Karawanenstraße bedeuten, die von Wargla über Ghadames, Chat und Bilma führt und deren Fortsetzung den einzigen Weg von Tripolis zum Tschadsee bildet. Daß man aber in Paris eine neue Stützung dec türkischen Macht in den Saharagebieten nicht zulasten will, versteht sich von selbst und deshalb ist auch eine französische Expedition nach der Oase, die bereits von 30 türkischen Soldaten besetzt sein soll, unterwegs. Es wird sich also darum handeln, wer früher in Djanet ankommt: die aus ca. 400 Köpfen unter Führung des sehr tüchtigen Majors Janina-Bay bestehende türkische Truppe oder die französische von Oberst Laperinnes und Hauptmann Cauvin kommandierten französischen Kolonnen, welche vom Süden her unterwegs sind. Es bietet sich mithin ein ähnliches Schauspiel wie in der Faschoda-Affäre, und es wird wohl auch ebenso ausgehen: die schwächere Macht, das ist in diesem Falle das osmanische Reich, zieht sich zurück. Uns in Deutschland kann natürlich der. ganze Streit Hekuba sein, denn für unsere Jntecesten ist cs vollkommen gleichgiltig, ob über Djanet die Trikolore oder die grüne Fahne mit dem Halbmond flattert. Anders wird man dagegen in Rom darüber denken, wo man Ansprüche auf Tripolis erhebt und davon sicherlich nicht erbaut sein dürfte, daß Frankreich von dem Hinterlande dieser heiß begehrten türkischen Provinz ein Stück nach dem andern einsteckt, seelenruhig, wie man blüttcr- weise eine Artischoke genießt. schoßein Ossi- Ib aten, der den Nr. 186 Erscheint täglich außer Sonntags. dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit jtxn hessischen Landwirt die Siebener Familien. Matter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Vertag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckeret. 9t Lange. Redaktion, Expedition unb Druckerei: Sch ul st raße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.^^51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Aie Kärung in Rußland. Der ehemalige Duma-Deputierte Onipkin, der in Kronstadt bei den Meutereien verhaftet wurde, ist gehängt worden. Zahlreiche andere ehemalige Duma-Mitglieder wurden bei der Rückkehr in ihre Heimat nicht nur mißhandelt, sondern vielfach wurde auch ihr Hab und Gut von den Bauern zerstört. In den letzten Tagen sind an maßgebender Stelle beunruhigende MeLdung en aus zahlreichen Agrarbezirken eingelaufen. In den südrussischen Gouvernements herrscht die äußerste Hungersnot. In den Wolga-Bezirken ist die Hälfte der Bauern-Bcvölkerung und zwei Drittel des Viehes dem Hungertode geweiht. Die Landbevölkerung ist dadurch sehr erregt und wird überdies von den hcimketzrenden Duma-Mitgliedern revolutionär bearbeitet, obwohl Stolypin die Gouverneure angewiesen hat, diese Ex-Abgeordneten strengstens zu überwachen. Ta der gegenwärtige Gemütcr-Znstand befürchten läßt, daß die Bauern sich weigern werden, zur Rekrutenstellung zu kommen, so wird beabsichtigt, die diesjährige Rekrutenaushebung anstatt wie üblich im September erst gegen November sestzusetzen. Wie aus Petersburg telegraphiert wird, e r zier eines Moskauer Regiments einen So Gehorsam verweigerte. Die Tat des Offiziers verursachte unter den im Feldlager von K o l p i n o bei Moskau liegenden Truppen große Erregung, die sich bis zur allgemeinen Meuterei steigerte. Soldaten versuchten mit schweren Geschützen gegen Moskau zu ziehen, wurden jedoch von entgegenkommenden Truppen angehalten. Viele unbeliebte Offiziere flohen aus Furcht vor Ermordung nach Petersburg. Tie Regierung verfügte gegen die aufsässigen Regimenter nichts als Strafversetzung. Nach Meldung des Kommandeurs des Samurregiments in Deschlagar zeigten die Meuterer nach der Ermordung der Offiziere ernste Reue und baten die übrig gebliebenen Offiziere, das Kommando wieder zu übernehmen. Die Ursache der Meuterei ist auf falsch verstandene Ideen von der Befreiung des russischen Volkes zurückzuführen. Die Meuterer beklagen aufs tiefste das Vorgesallene und beschuldigen ihre Führer, das Blutvergießen ohne irgend einen sichtbaren Zweck herbeigeführt zu Ter Wettlauf nach Djanet. Südlich von Tunis, am Südwestabhange einer kleinen Hochebene liegt die Oase Djanet, um deren Besitz gegenwärtig ein scharfer Wettlauf zwischen französischen und türkischen Truppen entbratmt ist. Ebensowenig, wie man usw., mangelte es in der ersten Zeit nach ihrer Gründung an Aufträgen für die Druckerei. Einmal lag dies daran, daß zu jener Zeit noch herzlich wenig Europäer dort ansässig waren, in der Hauptsache aber war die Ursache die, daß in der Druckerei der Tangaer Kommunalschule nur schwarze Jungen arbeiten. Da haperte es denn zuerst, weil niemand das rechte Zutrauen zu der Sache hatte. Der Kornnrunalverband beschloß also kurzerhand, ein regele mäßig erscheinendes Blatt zu gründen, und der Schul- druckerer die typographische Herstellung desselben zu übertragen. In den fünf Jahren des Bestehens der Zeitung, hat die Schule so manchen ungewaschenen Negerjungen zur Arbeit erzogen, an manchem harten Schädel war die Arbeit auch vergebens, aber immerhin sind hier Kultur-, werte geschaffen worden, die die größte Anerkennung verdienen. Es ist interessant, Vergleiche anzustellen zwischen den Nummern der „Anzeigen für Tanga", wie sich die ersten Jahrgänge des Blattes nannten, und der jetzigen geradezu vornehm wirkenden Ausstgtlung der „llf am> b ara - Po st". Das Blatt erscheint bereits im fünften Jahrgang, und bet den immer mehr wachsenden Beziehungen der ostafrikanischen Pslanzungsbezirke zu dem Mutterlande war es Zeit, die europäische Vertretung einer deutschen Firma zu übertragen. Das ist nun jetzt auch geschehen. Eine Verlagsbuchhandlung in Berlin hat die Generalvertretung für Europa übernommen. Aus einem bescheidenen Blättchen hat sich eine Kolonialzeitung entwickelt, die sich um die Förderung des kolonialen Gedankens sehr verdient macht. Einen Beweis dafür, daß die redaktionelle Leitung der Zeitung einen recht heftigen Kampf zugunsten der Kolonien führt, zeigt ein Artikel, dem wir das Folgende entnehmen, nicht weil wir etwa mit ihm einverstanden seien, keineswegs, sondern zur Charakterisierung dieses interessanten schwarzen-feindlichen Blattes im schwärzen Erdteil: „Das innige Zusammenwirken von Zentrum und Sozialdeniokratie, beim bewußten ober unbewußten Abwürgen unserer Kolonialpolitik — Ha, welche Lust, für Euch Kickturpionier zu sein!" Ms wir bas vor zwei Monaten unter den letzten Strahlen ber Gnabensonne bes Reichstages schrieben, mag es manchem hart geschienen fein — manchem, ber die Zentrums-Psyche nicht kennt. Die schwarze Tyrannin bes Reiches hat es nie vertragen, gestreichelt zu werben, wie bei einem zielbewusst fofettiercnbcn Weibe bewirkt Entschiebeuheit bei ihr Nachgeben, Anerkennung über trotziges Schmollen ober neue Begehrlichkeit. Die Zentrumspartei fürchtete, als „Gezähmte Wiberspenstige" nicht mehr ihren vollen Einfluß ausüben zu können unb suchte nach einem Vorwand, ihre Macht ins Ge- bachtnis zurückzurusen. Die'en Vorwanb lieferte bie agrcssive Rhetorik bes Obersten von Deimling. Mit in bie Schranken. Unter Erzbergers unb Gräbers boshaftem unb selbstzufriebenem Lächeln besann sich ber Reichstag nun sofort auf seine „verletzte Würbe", unb alles, von ber Bahn Keetmannshoop-Kubub unb ber An- siebler-Entschäbigung bis zum Kolonialsekretär würbe mit einer unwirschen Armbewegung vom Tische gefegt. Dann aber kam ber ergötzliche Moment, wo man auf ben leeren Tisch starrte unb sich bie Augen rieb unb es nicht verstehen konnte, baß ber Tisch leer war, wo Herr Gröber in flauer Katerstimmung als Ersatzgericht ben Unterstaatssekretär von Zentrumsgnaben servierte unb bann bie klägliche „Restitutio in integrum" ber toiebcr auf- erstanbenen Kolonial - Abteilung stattfanb. Menschliches, allzu menschliches? — Ms wir noch ber Mutter bie Töpfe zerschlugen, weil ber Vater uns geprügelt hatte, als wir noch bem Lehrer Tinte auf ben Rock schmierten, weil bie Verba anomale uns unsympathisch waren — war bas menschlich — ober war es kinbisch, allzu kinbisch? Qaidquid delirat Deimling — plectuntar coloni. Wir Ostafrikaner find ja birett nur durch bie Ablehnung bes Kolonialamtes mitbetrofsen. Schenken wir es ihnen! Denn bas ist geringfügig im Vergleich zu ben anberen Abstrichen: ber Keet- mannshvopbahn unb vor allem ber Ansieblerentschäbigung. Um ber roHenben Augen bes Herrn Deimling willen stürzt man Hunberte ringenber Manner, Tau- senbe hoffender Seelen in den Abgrund zurück! Glaubte ber Reichstag wirklich seine „verletzte Würbe" zu flicken, als er um 10 Millionen zu sparen ben Aufwand von 500 Mill, illusorisch machte, als er in einer Aufwallung mehr ober minber berechtigten Selbstgefühls bie Zukunft unserer großen blutgebüng- ten Kolonie abwürgte? Derselbe Reichstag, besten „Würbe" es gestattete, bei ber Obstruktion gegen bie Hanbelsverträge zu Oesterreichisch-Reichsrätlichen Klappern unb Blechtrompeten zu greisen, berfclbe Reichstag, besten Würbe es Jahr für Jahr unb Tag für Tag gestattet, coram orbi terrarum nach Cusinen-Lieb- habern zu schnüffeln, mit gerechter Prügel bebachte Negerkehrseiten zu glorifizieren und mit altjüngferlicher Klatschbasengrausamkeit hochverbiente Kolonialarbeiter burch ben Kot zu zi^Ach nein — Deimlings Husarenritt war als Vorwanb schlecht gewählt, als Grund gar zu fadenscheinig. Die 66 sozialdemokratischen „Nein" müssen wir wohl hinnehmen: mit ber Diäten- bewilligung haben wir uns eben ihre Anwesenheit erkauft: aber bie 65 „Nein" aus bem Zentrum — barunter auch bie ber Herren Czmula unb von Savigny, bie uns bie Ehre ihres Besuches zu schenken vorhatten! — wie steht's mit biefen? Wir werben vielleicht im nächsten Jahre bie Antwort geben können, wenn einige repatriierte Jesuitchen ben Kessel ber Lokomotive nach Keetmanns- hoop Heizen, wenn für jebe in Sübwestasrika subventionierte Farm im Rheinlanbe ein Nonnenklösterchen aufblüht unb ber Staatssekretär an ben hös'chenbekleibeten Jünglingen ber Puppenbrücke vorbei zum Jmmebiatvvrtrage geljt. Dann wollen wir gern zugeben, baß cs keine persönlichen Grünbe waren, bie ben Umfall bes Zentrums veranlaßten, weber Deimlings mißverstanbene Rebefreiheit noch bes Erbprinzen Ketzerbekenntnis! Wer bann werben wir auch nicht umhin können, an bie pharisäische Heuchelei zu erinnern, mit ber bie „Partei bes Kuhhanbels" am 26. Mai sich entrüstete über ben Vorschlag, für bie Zurückziehung von 5000 Mann bie Keetmannshooper Bahn zu bewilligen,, um so mehr als biefer Entrüstung ein kaum verzeihliches Mißverstänbnis zu Grunbe lag! Unb Oberst von Deimling? Er hatte wenige Wochen vorher mit seinem forschen Auftreten einen so günstigen Einbruck gemacht, bah man Heuer bas Gleiche hätte erwarten können, wenn bie Herren Erzberger unb Müller-Sagau nicht in ber Zwischenzeit so feinfühlig geworben wären. — Deimling als Rebner war nicht übel. Nur hätte man ihn am Schlüsse, nach ber Abstimmung reben lassen sollen, bantenb quittierend — etwa nach Gott- friedens von Berlichingen Art. Aie heutige Hlummer umfaßt 8 Seiten. Der Kaiser in den Kruppschen Werken. Der Kaiser stattete am Donnerstag von Villa Hügel ans den Kruppschen Werken in Rheinhausen einen Besuch ab. Nach dem Rundzange durch das Werk fuhr er im Automobil zur Arbeiterrolonie Margaretenhof und den damit verbundenen Schlaf- und Speisehäusern. Diese Anlage, die sich gewissermaßen als eine Gartenstadt darftellt, machte auf den Kaiser großen Eindruck. An der Fahrt nahm auch der Verlobte von Fräulein Berta Krupp, Frhr. v. Bohlen und Halbach, teil. Vor der Abfahrt wurde bem Kaiser von dem ausArbeitern und Beamten der Fried- rich-Mfred-Hütte gebildeten Kruppschen Männergesangverein ein Lied vorgetragen. An die Arbeiter hielt der Kaiser ein e An spr ach e. Auch richtete er wiederholt an einzelne Arbeiter Anreden. Einem Feuerwehrmann, der die China-Denkmünze trug, schüttelte der Kaiser die Hand. Vor der Friedrjch-Afred-Hütte besichtigte der Kaiser zuerst die Pumpstation. Nach einem' Blick auf die Ausladevorrichtungen fuhr der Kaiser zu den Hochöfen. Von der Höhe der Gicht, $u der Kaiser Wilhelm im Fahrstuhl hinauffuhr, vertiefte sich dieser Eindruck durch den umfassenden Ausblick, der sich hier auf die gesamte Anordnung des Werkes bot. Nach dem Abstieg wurde der Kaiser durch einige der dem Betriebe der Hochöfen dienenden Anlagen geführt. Cs wurden dem Monarchen die beiden gewaltigen Mischer vorgesührt, in welche die von den Hochöfen kommenden Pfannen das flüssige Roheisen ergießen. Bon der Gießhalle folgte der Kgiser den rotglühenden Blöcken zum Walzwerk. Nach einem Blick auf die übrigen Walzstraßen und nach Betreten der Zurichterei trat er aus der Halle des Walzwerks hinaus aus den Lagerplatz für Fertigprodukte. Hiermit war der Rundgang durch das Werk beendet. Der Kaiser verlieh Frau Krupp den Wilhelms- orden. politische Tagesschau. Diplomatisches. In einem großen mitteldeutschen Blatt finden wir einen Herzenserguß über die Vertreter der deutschen Politik im Auslande, der nicht zu deren Gunsten ausfällt, und zwar wird zumeist Klage darüber geführt, daß man htzute leider ^um höheren diplomatischen Dienst weniger großer Verstandesgaben als vielmehr eines untadeligen Stammbaumes bedarf. Es ist nicht verlangt, daß der Adel der Diplomaten gerade besonders hoch fei, aber Adel ist die Vorbedingung, ohne die man weder Botschafter noch Gesandter werden kann. Wir wissen nur eine Ausnahme aus der letzten Zeit in Dr. Stübel, und den hat man zu den Demokraten im Norden geschickt. Wir meinen, daß nicht die Bevorzugung des Wels allein die Schuld an der — sagen wir: Schwerfälligkeit unseres diplomatischen Korps trägt, sondern daß sie zumeist in der Ausbildung unserer Diplomaten und an dem ganzen zopfigen und bureaukratstschen Getue liegt, ohne das man beim diplomatischen Dienst nicht auskommen zu können glaubt. Das Bureaukcatentum ist leider eine deutsche Eigentümlichkeit, die uns die anderen Nationen nimmermehr nachmachen. Und gerade in der Diplomatie ist das Bureau- kratentum obenan. Wir wollen dahingestellt sein lassen, ob die Diplomaten, die Deutschland bei den Kulturstaaten vertreten, wirklich in jeder Bagatellsache der liebevollen und fürsorglichen Lenkung von Berlin aus bedürfen — jedenfalls ist es für die Herren, die doch etwas bedeuten sollen, nicht angenehm, in jeder kleinen Sache sich Informationen holen zu müssen. Unsere Diplomatenschule hat zudem sehr bederne Lehrer, die in der Meinung dayinleben, daß die diplomatischen Fäden heute noch genau so gesponnen werden, wie ihre Großväter sie spannen. Die Diplomatengeschlechter des deutschen Reiches — es sind ja verhältnismäßig wenig? — haben wenig gelernt und leider nichts vergessen. Es sind Ritter vom alten Schlag, ob sie nun aus der Uckermark stammen oder aus einer anderen mit adeligen Herren besonders bevölkerten Gegend. Die alte diplomatische Tonart aber verschlägt heute nicht mehr, denn die Zeiten haben sich geändert und der Ton in der Weltpolitik mit -ihnen. Während dste englischen Vertreter mit den Souveränen an fremden Höfen Fraktur zu reden gewohnt sind, ersterben die Vertret er des deutschen Reiches, das sich doch wahrhaftig auch nicht auf die Hühneraugen treten zu lassen braucht, in Ehrfurcht, und das Resultat ist dann, daß man uns auslacht. Die Feinheit war eine diplomatische Tugend, heute ist sie es nicht mehr, denn unsere Zeiten sind grob. Unser „Specky" hätte beispielsweise den Pankees viel mehr imponiert, wenn er nicht immer von so „bezwingender Liebenswürdigkeit" wäre. Es ließe sich über dieses Kapitel unter Anführung von Beispielen recht viel sagen, aber leider nützt das alles nichts. Man ist in Berlin überzeugt, daß adelige Herren, die nach dem unabänderlichen Gesetz der Anciennetät befördert werden, allein das deutsche Reich im Ausland repräsentieren — vertreten kann man ja nicht sagen! — können, und man muß wohl erst durch schwereren Schaden klug werden. Die bisherigen Blamagen haben noch nichts gefruchtet. IHMf A A Bezugspreis: monatlich75Ps.,viertel- Gletzener Anzeiger s General-Anzeiger & SSS ben polit. unb atigern« Amts- und Anzeigeblatt für den Hrd$ Gießen MW _________________________________________________________ U ietgenteil: HanS Beck. haben. InMoskau halten z. Z. die Partei der friedlichen Erneuerung unb ber Verbanb vom 30. Oktober Beratungen ab, um für bie fommenbe Duma-Session alle fortschrittlichen Elemente ber Gesellschaft unter einem gemeinsamen Programme zu vereinigen. Dieses Programm enthält u. a. bie Forberung ber proportionalen Berücksichtigung ber Mmberheit. An ben Beratungen nahmen auch einige Mitglieber ber Partei für Volksfreiheit teil. — In sämtlichen Moskauer Fabriken würbe bie Arbeit iu i e b e r aufgenom men Die Zahl ber Ausständigen überschreitet nicht bie sonst übliche Zahl. Die Mehrzahl ber Druckereien in Moskau unb Petersburg ist im Betriebe. Der Sekretär unb mehrere Mitglieber bes Setzer-Verbanbes ber revolutionären Partei in Petersburg würben verhaftet. Währenb eines Aufstanbes in Poltawa brannten Bauern bas Besitztum bes Fürsten Ko t s ch u b e y nieber. Aus Warschau wirb berichtet, baß 4 Sozialisten von Bauern erschlagen würben, weck sie versucht hatten, ben ^^J^J^u s o^k a^'teilten sich bie 2500 Arbeiter ber Grube Alexejews! in zwei Lager, wobei es zu Zusammenstößen kam. Zwei Personen würben getötet unb eine größere Anzahl verwunbet. Eine Abteilung Dragoner stellte bie Ruhe wieber her. Auf bem Schulhose ber Schule in Ubetski ist eine Bombe explobiert währenb bie Schüler Turnübungen vornahmen. Es ist nur geringer Materialschaben entstanden. Viele Frauen Finnlanbs beteiligen sich eifrig an ber revolutionären Propagauba. Sie gehen in bie Fabriken, wiegeln bie Arbeiter zu einem allgemeinen streck auf verteilen Revolver und Dolche unb forbern, baß die Arbeiter sich zu einem Ausstanb vorbereiten sollen, bei bem beabsickstigt ist, alle Beamten nieber tu machen. Die Regierung orbnete an, baß alle Frauen, bie revolutionäre Propaaanba in ben Fabriken betreiben, ftanö* rechtlich erschossen werben sollen. Von einer Ostafrikanischen Zeitung. In der Kommunalschule in Tanga, wo in richtiger Erkenntnis der dortigen Verhältnisse nicht nur das ABC und Einmaleins gelehrt wird, sondern vor allen Dingen praktische Gewerke: Druckerei, MMerei, Schmiede Ausland. London, 9. Aug. 91 m Dienstag begibt sich derKönig noch Port Viktoria, wo er sich nach Vlissingen einschifft. Ueber Köln fährt er nach Cronberg und trifft am Mittwoch in Friedrichs Hof ein, wo er vom deutschen Kaiser erwartet wird. Der König ist während 24 Stunden Gast des Prinzen Friedrich Karl von Hessen. Am Donnerstag begibt sich der König nach Marienbad. Dort sind bereits 60 Geheimpolizisten eingetroffen. Amsterdam, 9. Aug. Es verlautet aus unterrichteten Kreisen, daß der Prinzgemahl Heinrich, um die Königin zu schonen, zum Mitregent en ernannt werden soll. Paris, 9. Aug. Petit Parisien meldet, der englischen Admiralität seien die Pläne eines Schiffes unterbreitet worden, das dazu bestimmt ist, Unterseeboote zu zerstören. Die Maschine lasse sich leicht handhaben und könne sowohl dazu verwendet werden, die herankommenden Unterseeboote unschädlich zu machen wie auch die Meerestiefc zu beleuchten. Die Maschine werde durch einen Motor betrieben. Saloniki, 9i Aug. Vorgestern abend wurde hier der bulgarische Arzt Nikolow aus Vodno, der sich in Begleitung eines DragomanS der bulgarischen Handelsagentur befand, auf der Straße von hinten an geschossen und schwer verwundet. Der Täter, vermutlich ein Grieche, ist entkommen. Das Attentat ist anscheinend ein Racheakt für die kürzliche Ermordung eines griechischen Arztes in Koepruelue. Nach Meldungen aus Südwestafrika hat sich der Krankenstand in der Schuht r u ppe bedeutend verringert. Der Höchstbestand in diesem Jahre war im Mai mit insgesamt 1388 Kranken zu verzeichnen. Hiervon entfielen aus Verwundete 39, auf Typhus 176, Malaria 67 und anderweitige Krankheiten 1106. Anfangs August betrug der Gesamtkrankenstand nur noch 889, also 499 Kranke weniger. Von der Gesamtsunune entfielen auf Verwundete 21, aus Typhus nur noch 91,. Malaria 18 und andere Krankheiten 759. Die vorstehenden Zahlen sprechen wohl beredt für die Tatsache, daß trotz der großen Verpfleglmgsschwierigkeiten alle Anstrengungen gemacht werden, um den Gesundheitszustand der Truppe zu heben. Zwar ist auch im vorigen Jahr Ende Juli und Anfang August eine Verringerung des Krankenstandes zutage getreten, aber in erheblich geringerem Maße, als in diesem Jahre; der Unterschied betrug nur 196 Köpfe. Im Norden des Schutzgebietes ist der Gesundheitszustand, dank der besseren Verbindungen und des besseren Verpflegungsnachschubs, ein recht guter. Im Süden dagegen leidet er unter der mangel- bQften Verpflegung und Unterbringung, sowie unter der schwierigen Nachiuhr an Bekleidung und Wäsche, da die jetzige Beschaffenheit des Banveges, trotz äußerster Anstrengung nur eben erlaubt, das allernotwendigste den Truppen nachzuführen. lieber Arbeitssklaverei im freien Amerika, berichtet folgendermaßen das sozialdemokratische Zentralorgan: Ein halbes Jahrhundert' ist es her, daß die Leiden der amerikanischen Negersklaven die Entrüstung der gesamten gebildeten Welt erregten, und eine Bewegung ihren Ursprung nahm, die in letzter Linie zu dem Sezessionskriege und der Negeremanzipation führte. Daß ähnliche Zustande heute noch in den Vereinigten Staaten existieren, beweist eine Gerichtsverhandlung, die vor wenigen Tagen vor dem Newyorker Bundesgericht geführt wurde. Wie vor 50 Jahren ist es eine Frau, die mutig den Kamps gegen die Sllavenhalter aufnimmt. Wählte Harriet Beecher-Stowe die Form des Romans, um Sympathie für die gequälten Opfer zu erwecken, so haben sich jetzt die Zeiten geändert. In der Robe des Anwalts wirst Frau Quakenbos, eine tapfere deutsche Frau, den Fronherren den Fehdehandschuh hin. Ihr ist es gelungen, einen klaren Fall zur Kenntnis der Behörden zu bringen, der deutlich beweist, daß große Holzgesellschaften in Florida zur Ausbeute ihrer Holzmoore weiße Sklaven verwenden, die sie von bewaffneten Negern bewachen lassen. Es handelt sich um einen 50 jährigen Russen, Benjamin Wilenski mit Namen, der durch Vermittelung einer Arbeitsagentur nebst 50 anderen Arbeitern anfang Juni -nach den Holzlagern in Florida gesandt wurde. Den Leuten wurde freie Beköstigung und Einquartierung, sowie ein und ein halber Dollar Arbeitslohn pro Tag versprochen. Für die Dampferfahrt sollte jeder Mann 13 Dollar bezahlen; an dem Bestimmungsort Buffalo Bluff, etwa 12 Stunden von Jacksonville entfernt, wurden ihnen jedoch 18 Dollar abgenommen. Die Leute wurden in die Sümpfe geschickt, wo sie knietief im Wasser stehend von den Bäumen das zur Terpentinbereitung verwendete Holz einzusammeln hatten. Die Arbeitsstelle wurde von stämmigen, mit Flinten bewaffneten Negern bewacht, die Anweisung hatten, jeden, der etwa entfliehen wollte, ohne weiteres niederzuknallen. Außerdem war über je 10 Arbeiter ein Aufseher gesetzt, der die Leute mit der Hetzpeitsche bearbeitete, falls sie nicht schnell genug beim Einsammeln des Harzes waren. Wilenskis Körper war über und über mit Narben bedeckt, die von der grausamen Behandlung durch die Aufseher herrichrten. Die Kost, welche den Arbeitern gereicht wurde, war ungenügend und mußte noch obendrein auf den von Ungeziefern wimmelnden Schlafmatratzen eingenommen werden. Die Holzgesellschast, die Hodges Milling Co. zwang ihre Leute, in einem Laden, den sie selbst betrieb, alle ihre Einkäufe zu machen. Um die Arbeiter ständig in der Gewalt zu haben, wurde nicht bar bezahlt, sondern der Betrag für die gelieferten Waren wurde am Lohn in Abzug gebracht. Selbstverständlich kam es stets so heraus, daß der Arbeiter am Löhnungstage der Gesellschaft noch Geld schuldete. Nach den in Florida geltenden Gesetzen durften die Arbeiter den Dienst bei der Gesellschaft nicht verlassen, bevor ihre Schuld getilgt war. Noch schlimmer als im Buffalo Bluff lagen die Verhältnisse in einem anderen Lager der Gesellschaft, in Maytown, wo Wilenski auch einige Tage arbeitete; dort wurden die Leute beim Morgengrauen von den Aufsehern aus dem Schlafe gepeitscht, und an die schwere Arbeit getrieben. Wilenski erhielt durch Newyorker Freunde 30 Dollar gesandt, von denen ihm jedoch nur 10 Dollar ausgezahlt wurden, während der Rest für „Schulden" bei dem Gesellschaftsladen einbehalten wurde. Der Besitzer der Arbeitsagentur, ein gewisser Schwartz, wurde vom Bundesgericht in vorläufige Untersuchungshaft genommen, gegen eine Bürgschaft von 3000 Dollar jedoch auf freiem Fuße gelassen. Schwartz legte die Aufträge der Firmen vor, die von ihm Arbeiter bezogen hatten und es ergab sich, daß einer seiner Auftraggeber sogar ein Bischof war. Außerdem hatte er noch an mehrere Landgesellschaften italienische und deutsche Arbeiter geliefert. Die Bundesregierung hat sofort eine Anzahl gewiegter Geheimagenten nach Florida entsandt, die an Ort und Stelle die schweren Anllagen prüfen sollen, die Frau Rechtsanwalt Quakenbos im Namen ihres Mandanten erhoben hat. So also sieht es nach antimonarchistischer Schilderung im republikanischen „freien" Amerika aus! Ein senfationelter Kindesmord. Seligenstadt, 8. Aug. Ter in Zellhausen wohnende Zigarrenmacher Hermann Weyh aus Klein-Krotzenburg unternahm gestern mittag einen Geschäftsgang nach Seligenstadt. In seiner Begleitung befand sich fein einziges dreizehnjähriges Töchterchen Frieda, das seinen Verwandten in Seligenstadt einen Besuch abstatten wollte. Gegen vier Uhr trat das Mädchen ohne den Vater den Heimweg an. Nach einigen Stunden folgte der Vater. Als er zu Hause ankam, war das Kind noch nicht da. 9llles Suchen war vergebens. Das Mädchen war verschwunden. Offenbar war ihn, ein Unglück zugestoßen. Gestern morgen gegen zehn Uhr entdeckte der Straßenwärter Andrea? Fecher seine Leiche in einem Gebüsch am Wiesenweg „nach der Hurst", etwa zwanzig Minuten von Zcllhausen, ungefähr drei Minuten von der Landstraße entfernt. Er verständigte sofort die Amtsgerichtsbehörde in Seligenstadt. 9llle Umstände lassen mit Bestimmtheit auf einen Lustmord schließen. Dem ziemlich kräftig gebauten Mädchen war der Hals mit einem scharfen Messer fast vollständig durchschnitten. Nach den Blutspuren zu urteilen, scheint der Wüstling erst nach vollbrachtem Mord sein Opfer in das Dickicht geschleppt zu haben. Dringend verdächtig erscheint ein Stromer, der zur kritischen Zeit die Zellhäuser Chaussee passiert haben soll. Zahlreiche Neugierige umstanden den Schreckensort, wurden aber von einem Fußgendarmen aus Seligenstadt am Herantreten gehindert. Tie furchtbare Tat muß zwischen vier und fünf Uhr nachmittags geschehen fein, auf einer verkehrsreichen, kerzengeraden Landstraße, die einen freien Blick nach Seligenstadt wie auch nach Zellhausen gestattet. Die Landstraße ist nur drei Kilometer lang und führt nut im zweiten Drittel durch Hochwald. Um vier Uhr erfolgte an Ort und Stelle die gerichtsbehördliche Leichenschau unter Zuziehung des Medizinalrats Dr. Pfannmüller und eines Assistenzarztes aus Offenbach. (Kl. Pr.) -Wir erhalten in der Angelegenheit folgende Meldung, aus Seligenstadt, die die Tat noch grauenvoller erscheinen läßt. Der eigene Vater soll um einer nichtigen Ursache willen das Mädchen ermordet haben. Die betr. Meldung besagt: fc. Seligenstadt c. M., 9. Aug. Der Zigarrenmacher Hermann Weyh in Zellhausen wurde heute abend unter dem Verdacht, selbst der Mörder seiner 13jährigen Tochter Frieda zu sein, verhaftet und hierher ins Gefängnis gebracht. Weyh ist ein dem Trünke ergebener Mensch. Die Mutter hatte die Tochter Frieda von Zellhausen nach Seligenstadt geschickt, um ihn heimzuholen. Man nimmt an, daß er im Zorn darüber das Mädchen getötet hat. Er hatte an der rechten Hand zwei Schnittwunden und Blutflecken auf dem Rocke. Das getötete Mädchen hat außer dem Schnitt am Halse fünf Beulen auf dem Kopfe. Ein Lustmord liegt anscheinend nicht vor. Immerhin wird auch noch die Spur eines StromerS verfolgt._______________________________________ Aus Stadt uns tano. Gießen, den 10. August. ** Schweizerischer Konsul. Der Konsul der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Frankfurt a. M. Friedt. Wilh. Schuster-Rabl ist zur Ausübung konsularischer Funktionen im Großherzogtum Hessen zugelaffen worden. •’ Erledigt ist die Stelle des Bezirkskassiers bei der Bezirkskaffe 9lltenstadt. •’ Der technische Verein Gießen halt am nächste Dienstag eine Versammlung ab, in der Direktor Hamm von Frankfurt a. M. über Neubildungen im deutschen Technikerverband, technische Arbeitskammetn und technische Gerichtshöfe sprechen wird. •• Für Jagdwaffenpässe wurden in dem abgelaufenen Rechnungsjahre bei den sämtlichen Kreisämtern des Großherzogtums Heffen 116016 Mk. vereinnahmt. Die meisten Jäger befinden sich offenbar im Kreise Offenbach, denn dort ging mit 17140 Mk. die größte Summe ein. Den kleinsten Betrag hatte das Kreisamt Lauterbach mit 2420 Mk. zu verzeichnen. Im Kreise Gießen wurden 8005 Mk. vereinnahmt. — Lich, 9. 9lug. Sonntag, 26. August, feiert unsere freiwillige Feuerwehr ihre Fah n en weihe; hierzu sollen auch auswärtige Vereine eingeladen werden. Das Banner stiftete Se. Durchl. Fürst Carl zu SolmS-Hohensolms-Lich; es trägt das fürstliche und das hessische Wappen und wird in feinster Handstickerei hergestellt. Die Ausführung desselben ist der Firma Hermann Hisgcn hier übertragen worden. Hoffentlich verläuft das Fest, dem wahrscheinlich auch die fürstlichen Herrschaften beiwohnen werden, bei schönem Wetter. ? Dutenhofen, 9. Aug. Einem ungebetenen Gaste war es am Dienstag abend gelungen, sich in ein Gasthaus einznschleichcn und bis zum Schlafzimmer des Dienstmädchens hinaufzudringen, wo er sich unter dem Bette verborgen hielt. 9lls das Mädchen sich zur Ruhe begeben wollte, wurde es den Mann gewahr und eilte mit großem Angstgeschrei die Treppe hinunter. Der Hauswirt sowie mehrere Gaste eilten herbei, um den Eindringling dingfest zu machen. Allein diesem war e§ gelungen, in einen andern Raum des Hauses zu flüchten, an dem Abfallrohr der Dachrinne hinunterzuklettern und das Weite zu suchen. Der dreiste Bursche stellte sich am nächsten Morgen im Gastzimmer ein, gab sich als Liebhaber des Mädchens ans und bat um Verzeihung. Vor seinem Eindringen in das Haus hatte er sich im Freien seiner Schuhe entledigt und sie unter eine Hecke gestellt, wo sie am Morgen von einem hiesigen Bewohner gefunden wurden. Der ungebetene Liebhaber steht auf einem benachbarten Gutshof« in Arbeit. X Grünberg, 8. Aug. Heute erlegte Jagdpächter 9llbers aus Laubach im hiesigen Stadtwalde, zwischen hier und Weickartshain, einen feisten Sechsender mit ungewöhnlich stark ausgebildetem Geweih. W. Bad-Nauheim, 9. Aug. Als gestern vormittag ein Kurgast auf dem großen Teich eine Kahnpartie machte, gewahrte er eine im Wasser schwimmende weibliche Leiche. Die ungefähr im Alter von 25 Jahren stehende bedauernswerte Person war mit einem schwarzen Kleide und Schnürstiefeln bekleidet. Bei Durchsuchung der Kleider fand man ein mit dem Buchstaben M. gezeichnetes Taschentuch, in das ein Geldbetrag von 2,20 Mk. gewickelt war. Wer die unglückliche Person ist, konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden. — Der hiesige Geflügel- und Kaninchenzuchtverein hält am 11., 12. und 13. Aug. dieses Jahres eine Lo kalaus stellun g ab, zu welcher außerordentlich viele und schöne Exemplare gemeldet sind. An den Nachmittagen des 12. und 13. Aug. ist Konzert, abends findet Ball statt. Darmstadt, 9. Aug. Der hiesige jungliberale Verein beschloß in einer letzthin abgehaltenen MonatS- versammlung folgende Resolution: „Ter jungliberale Verein Darmstadt steht auf dem prinzipiellen Standpunkt, daß die Einführung des allgemeinen, g l e i ch e n, geheimen und direkten Wahlrechts für die Landtage eine liberale Forderung darstellt. Insbesondere für unser Hessenland erachtet er es für eine Hauptaufgabe der nationalliberalen Partei, diese Forderung zur Durchführung zu bringen." E§ ist, so sagt die „Frkf. Ztg.' dazu und wir schließen uns nur an, erfreulich, daß der Darmstädter Jungliberalismus, der bisher noch wenig hervorgetreten ist, diese Forderung generell erhebt. fc. Heppenheim a. d. B., 9. Aug. Der Ertrag der diesjährigen Heidelbeerernte in den Kreisen Heppenheim und Erbach beziffert sich nach einer Zusammenstellung auf mindestens 140000 Mk. Mainz, 8. Aug. Wie von kompetenter Seite versichert wird, ist der Mörder Clan ter aus Monzernheim, der vor einiger Zeit feine Geliebte, die 22jährige Maria Hofmann, durch Revolverschüffe getötet hat, nicht irrsinnig. Er ist auch nicht in das Irrenhaus zur Untersuchung seines Geisteszustandes gebracht worden. Die Anklage gegen ihn wird auf Mord lauten. (fc.) Bacharach, 9. Aug. Oberhalb Niederheimbach überfuhr ein Automobil einen reisenden .Handwerksburschen aus Schlesien. Das Automobil ging- über den Unglücklichen hinweg und verschwand, ohne das; sich die Insassen um den Ueberfahrenen kümmerten. Erst in Oberwesel wurden sie angehalten. Sie sollen aus Mainz sein. An dem Aufkommen des Verletzten, der verschiedene- Kopfwunden, einen Armbruch und innere Verletzungen erlitt, wird gezweifelt. h. Pfeddersheim (b. Worms), 9. Aug. Ein Dienstmädchen versuchte mit Lysol, welches es in den Kaffee schüttete, die Kinder seiner Herrschaft zu vergiften. Die Kinder, durch den schlechten Geruch gewarnt, tranken jedoch nicht, während ein Dienstknecht das Gebräu hinunter- goß. Sofortiges heftiges Erbrechen rettete ihn vor der Vergiftung. Das Dienstmädchen wurde sofort verhaftet. Frankfurt a. M., 9. Aug. Ein vom 88. Jnf.-Rgt. aus Mainz hierher kommandierter Z a h l m ei st er a spir a n t wurde schon einmal wegen Ausbleibens über Zapfenstreich bestraft. Trotzdem ließ er sich vor einigen Tagen dieses Vergehen wieder zu schulden kommen, weshalb er nicht nur fünf Tage Arrest erhielt, sondern auch von seinem Kommando abgelöst werden und zur Kompagnie zurückkommen sollte. Seine ganze Karriere war verdorben. Darüber grämte sich der Mann so, daß er zu einem Kameraden äußerte, er werde sich erschießen, ec habe schon einen Rahmen mit Patronen bereit. Als er am Dienstag abend in die Kaserne in der Gutleutstraße zurückkehrte, nahm er sein Dienstgewehr und wollte sein Vorhaben ausführen. Als er eben den Rahmen einschieben wollte, wurde er überrascht. Die ganze Nacht wachten zwei Unteroffiziere bei ihm. Der Stabsarzt ordnete schließlich die Ueberführung des krankhaft erregten Mannes ins Garnisonlazarett an, wo der Unglückliche zur Beobachtung seines Geisteszustandes in eine Isolierzelle gebracht wurde. (Frkf. Ztg.) h. Höchst a. M., 9. Aug. Der Taglöhner Karl Unz er aus Sindlingen, der schon lange im Verdacht der Falschmünzerei stand, und der auch voriges Jahr schon einmal deswegen verhaftet war, ohne daß man ihn überführen konnte, ist jetzt wieder festgenommen worden, da man endlich bei ihm eine ganze Falschmünzer-Werkstatt entdeckte. h. Hanau, 9. Aug. Das hiesige Landgericht hat einen Steckbrief hinter dem des Mordes verdächtigen Zigeuner Peter Johann Döllis (auch Tellid genannt) erlassen. Als besondere Kennzeichen sind angegeben, eine verkrüppelte linke Hand und ein Gewächs am rechten Ohr. — lieber alle hiesigen Brauereien ist der Boykott verhängt worden. Vermischtes. "Stuttgart, 9. Aug. Nach mehreren mißlungenen Versuchen ist heute auf Rechnung der württembergischen, bayrischen und schweizerischen Post- und Telegraphen-Ver- waltung das von der Firma Siemens und Halske aus Berlin gelieferte erste Telephonkabel durch den Bodensee zwischen Friedrichshafen und Romanshorn bei einer Maximal- tiefe von 250 Meter glatt verlegt worden. Die Verständigung ist gut. Der Verlegung wohnten außer Beamten der genannten Verwaltungen auch Vertreter der Reichspost, der Postdirektion Innsbruck und der holländischen Telegraphen- Verwaltung bei. * Daß die Fahrkart en st euer über Hals und Kopf dem Publikum angehängt worden ist, beweist die Tatsache, daß sogar bei. in Druck der neuen Fahrkarten. ganz enorme Schnitz er vorgekommen sind. Die „Mühlh Ztg." meldet aus Leinefelde folgendes: Eine Frau löste sie auf dem Frankfurter Hauptbahnhof eine Rückfahrkarte nach Leinefelde und zahlte hierfür dem Aufdruck entsprechend 46 Mk. 90 Pfg. Kurze Zeit darauf, als der Gatte der Frau auf den Bahnhof kam, äußerte sich seine FraU über den hohen Fahrpreis. Er glaubte, es läge ein Versehen des Schalterbeamten vor, aber der Kartenaufdruck zeigte die bezahlte Summe. Da er die Strecke mindestens 20 Mal gefahren wär, beruhigte er sich nicht damit und saih in dem Preisverzeichnis nach, in dem 22 Mk. und einige Pfennige für das Billet notiert waren. Dann reklamierte ec am Schalter. Der Beamte bestand darauf, daß die Fahrt nach Leinefelde koste, was auf dem Bille t angegeben sei. Zum Beweis zog er noch andere gleichartige Billets hervor, die den gleichen Aufdruck zeigten. Gleichwohl ließ der Mann nicht locker und bat den Beamten, zu bedenken, daß Leinefelde knapp die Hälfte des Weges nach Berlin fei. Jetzt erst schlug er selbst das Preisverzeichnis nach und entdeckte den Druckfehler. Der zuviel erhobene Betrag wurde mit dem Bemerken znrückgezahlt, daß anläßlich der neuen Fahrkarten steuer die Billets neu gedruckt wurden. Da müsse in der Eile der Fehler geschehen fein. * Sch ankstatistik. Gastwirtschaften und Kleinhand- hingen mit Branntwein gab es Anfang vorigen Jahres in den 40 deutschen Großstädten 47 970, ungerechnet der Militärkantinen, Schiffsrestaurants und Wirtschaften auf Festplätzen. Wendet man die gewöhnliche Durchfchnittsberech- nung an, so käme schon auf 2 27 Einwohner eine Schankwirtschaft bezw. Branntweinhandlung. Tie Anzahl der Personen, auf welche eine Gast-- vder Schankwirtschaft entfällt, ist verhältnismäßig hoch in Kiel (631), Braunschweig (570), Essen (549), Gelsenkirchen (488), Dortmund (438) usw.; niedrig dagegen in Frankfurt (161), Mannheim (164), Stettin (164), Berlin (165), Nürnberg' (167), usw. Bei diesen Zahlen, Welche der rhein.-Wests. Wirtezeitung entnommen sind, ist jedoch zu berücksichtigen, daß unter den Personen, auf Welche eine Wirtschaft fällt, Frauen; Kinder, Greise Kranke usw., einbegriffen sind. Nimmt man also von obigen Zahlen etwa den 4. Teil, so erhält man die Zahl der erwachsenen männlichen Personen, für welche eine Schankwirtschaft bestimmt ist. 4 Stuttgart v. 1895 unt b. 1905 101.10 47, Mccklb. Hyp. it. Wb'. Scr. I Dorf. L 125 Rnlnn-NS. 72 stf. i, do. 1904 imtilgb. b. 1912 v. do. Scr. 3 abgest. . . Staats-Anleihen. Trier v. 1901 unt. b. 1906 do. Ser. 2 u 3 unk. b. 1905 Meininger Hvv.'Bt Ser. tt. Wiesbaden v. 1900 do. do. Prensiische Confol> do. do. Badische Anleihe v. 1901 unt. 1909 abgest. mit. b v. 1902 Ser. II 4 Prensi. 101.40 tt. 1901 unt. b. 1907 4 Vorarlberg . . i. S. Lire 3'/, do. 101.50 4 Würzburg v. 1899 unt. b. do. 74.50 M. 4 i. G. v. 1891 do. 4059 r do. 0.1886,97,190 116.80 4 Kovenhag. v. 1901 nut. 1011 2043 r 4 Lissabon 4 MoStau unt. Sächsische fflcnte 3®/l0 Neatiel staatl. gar. 37, 70.90 gar. Kommunal . . do. do. Westd. Bdtr. Hhti. (Köln) S. 1 unt. b. 1904 Ser. 2 . 71 Ausländische b. 4*/t do. v. 1888 i. G. do. Südd. Boden Kr. S. 5.3 u. 54 unt. b. 1906 101 30 Kr. M. do. bis incl. Ser. 52 4 do. do. 130. Lire Saloniguc-Constant. Jonction i. G. . . do. 2020/4040 ' 113. do. M. N. P. 100.60 ö. ss. Stan desherrliche Anleihen M. (conti.) Provinzial- nnd Communal- Obligationen. 47, r. 102 do. 100.— f.sl. Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unt. b. 1902 47, Eiscub. Reutenbaut ’5*/4 Oest. E.*B. St. S-b>Berscb. /'conti. do. 29 99. 37, Hess. Provinz Oberbessen M. 3 101.30 Mente 1881/88,92, 93 M. 9110 Verzinsliche ILosc. Bant Badische Baut . M. •41/, Nuss. 132. 3'/,Gothaer Prä'm. Pfaudbr. I 121.25 37, do. do. II M. 65.90 98.50 159.70 Fr. 101.75 27,Stilblweißenb.*Raab*Gra; ». 1884 abgest. 2V, Lstr. Unverzinsliche Jjose 73.50 Ungarische ^olb-Rcnte 2025 r b. 1901 . 212.90 M. II. 100-80 4 Heidelberg Preilß. Bodenkreditbant Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. 25. nbgess. do. 1890 ti. 90.50 bn. do. 1888 u. 1903 Lstr. 145.50 47, 4 Egyptische . Fr. Lstr. Industrie-Aktien. ti. 1903 unt. b. 1908 do. Mainz ti. 1900 unt. b. 1910 . abgest. 80°/( 68.50 101-25 Mannheim ti. 1901 unt. b. 1906 Eisenbahn-Prioritäten 37, do. 4 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unt. 1905 1903 do. 37, do. do. 1899*1901 4 ' Nürnberg b. 1913 unt. 1902 unt. b. 1913 (t'lgb.) a. b. 1908 unt. 100.25 101. 47, Offenbach 37, do. b. 1906 unt. 100.30 1905 . do. ti. S. 401-470 unt. 6. 1913 Oest. Süd (Lomb.) stf. 400 97.- do. ti. 1901 Fr- Ser. 331*350 unt. b. 1913 v. 1883 abgest. 68.30 do. E. v. 71 t. G. .licke" M.-Uno. StSb. 1873/74 i do. do. do. do. 101.40 81.40 do. do. do. do. do. do. do. do. ti. 1889 I. Rg. ti. 1889 H. Mg 100-20 102-90 70.60 70.80 do. do. do. 1910 . 1910 . do. do. do. do. do. do. io. do. M. Kr. 86.40 71.40 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ho. do. do. b. b. b. 1902 . 1Q08 . 1910 . 400 400 400 4 37, 4 1901 1914 ho. do. ho. do. do. b. b. b. b. b. ;r 5 5 47, r- 4 4 4 4 37, 3 4 5 5 3 ti. ti. 1888 . 1897 . 500 500 5. ft. M. öfl G Kr. 102.30 97.60 87.30 97.20 99.— 88.90 4 4 37, 4 3 37. 3 7, 37 do. do. do. he. do. do. do. do. do. do. do. do. do. nmort. ob 1907 amort. ab 1910 Oest.-Unq.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwcst A do. do. do. do. do. do. do. ho. do. do. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. . M. 1000 M. 300/1200 unt. b. nnt. b. 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. 482. 397. 350. 250. 101.60 102.70 100.— 102 10 103.20 100.90 do. do. do. do. do. do. do. ho. do. M. ö. ff. unt. b. 1907 unt. b. 1908 ö. ss. M. 5. fl. 101.40 101.— 98.— 99.20 96.— 4 4 4 4 4 Mitteld. Bdtr. (Grcizl An. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-VM. 300/1200 McichSbant Frantsurter 37, 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 600/1200 8 97, 7 77, 7 7 1907 . 1910 . hO. do. do. do. do. ho. do. do. do. do. do. do. do. Gold'Rcute . ho. einbeitl. Mente do. StaatS-Rente 102.80 98.35 37, 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 1903 1879 1900 unt. b. 1902 nnt. b. 1908 nnt. b. 1906 Nürnberger Bant . Nürnberg. Bereinsbt. Oest.*Ung. Bant Oest.-Landerbant Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bant . . 47, 47, 47, 8. ff. 200 8. fl. 200 8. ft. 200 . M. 600 , s. fl, 350 u. 17 unt. 1910 unt. b. 1905 117.60 215 50 127.- 110.25 129 90 3 4 4 3 5 5 4 4 5 unt. unt. unt. nnt. unt. 47s Oest. Silber-Mente 47« do. Pavier-Mente ti. 1889 ti. 1889 ti. 1891 102.— 103 40 98.- 96.10 84.70 86 40 98.10 100 20 99.50 99.80 (Ergün,g.?.*R.) „ ti. 1895 stf. i. G unt. unt. unt. unt. 47, Eisenmertc Lollar r. 102 47, Elcttr. Wert Homburg r. 103 ho. dv. do. do. do. hn. Bef. Lstr. Pes. 4 Erlangen ti. 1900 unt. b. 1911 4 Freiburg i. B. ti. 1900 unt. b. 1905 4 37. 37, 500 200 do. do. do. do. do. do. do. dv. do. n. 34 unt. b. it. 41 unt. b. nnt. b. 1913 unt. b. 1908 Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donau-Meguliernng . Ser. 6 Ser. 7 S-r. 8 Ser. 9 abgest. 105.95 139.80 äust. E.*B i. G. innere h. 1888 . äustere Golb*Anl. 69.50 70.55 13.40 91.30 4 37, 37, 37, ti. 1902 ti. 1903 ti. 1897 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 94.95 86 50 100.85 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37. 37, 37, 37, StoatSb. I—VITT 37, 3 Giessen do. do. do. ho. do. M. 1000 Tlr. 100 37, 4 .87, Lstr. m? Lstn M. 93.35 93.35 Stockholm ti. 1880 . . Wien Kommunal i. G. do. do. do. Bahr, do. 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, . 8. fl. 150 . 3. fl. 150 Rente ho. Rente Rente 37, 37, 37, 37, 37, it. 1894 . . ti. 1891 Lit. H 4 4 4 4 4 4 37« 37, 37, v. 1887/89 . ti. 1896 unt. b. ti. 1903 unt. b. Scr. 19...... Kommunal Ser. 1 unt. 1910 Kr. 1400 3. st. 200 3. fl. 260 M. 1200 Tkr. 200 do. ex. A. Sch. Anrechtschcine . nnt. b. 1906 unt. b. 1911 do. do. do. do. do. Fr- Fr- do. (Solzkgtb.) stf. i. G- . Ungar.-Galizische . stf. i. S. Schweiz. Central ti. 1880 . MoSkon-Kasan unt. 1915 Russische Südost 97 steuerte. ti. 83 Em. Em. 1885 Rbl. Lire M. alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 4 37, 8 mitgeteilt von der ,3 Vf. i. S. i. G. i. G L G. i. &>. i. G. Pes. Lstr. M. ti. 1901 . ti. 1894 . ti. 1905 . 4 4 37, 37, 37. 37, 37, 37, 4 37, 37, 1909 1911 1913 1905 1907 r7’ 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, do. do. 4 5 4 4 4 St.*Anl. n. 1899 Aul. abgest. . . do do ti. 1895 ti. 1896 ti. 1898 ti. 1901 abgest. ti. 1887 v. 1891 v. 1896 ti. 1898 100.30 97.60 102.50 102.50 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. ti. 1871 37,Köln.Mindei,er .... .^Lübecker ti. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Rtiäsan-Koslow stenerfr. gar. . . do. Uralst steucrfr. gar. 404/2020 do. do. do. do. do. do. do. Worm? do. do i. G. i. (M. i. G. i. G. -i. S. 28, 30, 32 u. 33 29 unt. b. 1906 45 (tilgb.1 . - 139 — 149.10 150.50 Ser. 5 Scr. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 ti. 1903 unt. b ti. 1884 conv. . ti. 1888 conti. . ti. 1895 . . . ti. 1898 . . . tiriv. ti. 1890 stenerfr. 20/1 Om cont. ti. 1890 stenerfr. . . ennv. nntf. ti. 1903 . . . Bagdad*Babn . . . 100.80 97.10 22 u. 23 . . 10, 12*16, 24*26 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 72.10 63.- ho. ho. Hessische ho. ho. ho. ho. 1891/92 (abgest . 1898 1902 nnt b. 1908 105 — 102.40 98.35 106.10 101.20 102.— 160.— 201.50 133.20 95.— 290.— Fr. M. ho. ho. unifüierte vrivil. . . garantierte 31 40 43 46 47 44 ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 99.30 51.80 54.30 103.55 ho. ho. St.*Rente ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b. ff. 100 Tfr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tfr. 100 8. fl. 500 Tfr. 40 . st. 7 ■ ft. 7 Tfr. 20 Tlr. 10 4 37, 37- 4 37, 3 37, 37, 37, Krenznack ti. 1888 u. 1898 37, Lahr ti. 1889 .... 37, ho. ti. 1902 .... 37, Limburg abgest 31/, LubwigShafcn ti. 1896 Vereinsbant . Diskonto-Gesellschaft DreSbncr Bant . . Dresdner Bgntvereiu . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 do. ho. ho. ho. Futha ti. I —.— | GottHardbaHn . . I | 33.75 2tal. Mittefmcer .1 112.20 I Anatol. Eisenb. . I I Rrince Henri . . s Prag-Dux St.Att.' '4 4 ’4 Staats, ober protiinziaf-garant. 3V, Hess.Lanbc8-Hyti.Bt. Scr.I—V nnt. 1909 37, do. do. Kommnual Ser In. II nnt. 1909 37, Nassauische Laudesb. Lit. F. G. H. K. n. L. D. Atlant Telegraf Franten-Allce, garant. v. Frantsurt Frants. Hof r. 105 Nene Boden r. 102 M. Fr- do. do. Pfälzische ti. 1890 ti. 1893 ti. 1896 ti. 1897 ti. 1903 ti. 1905 do. Frt., Hyv.-Bk. 443 — 145.25 229.— 102— 103.70 102.— 101.— 97.50 do. Landr do. ho. Leltte DI». 6.15 87, 57, 0 12.95 9 47, 7- 67, 8" 171.50 119.— 120 50 138.40 8% 4 7 5 67« 9 101.60 100.— 4 4 4 4 37, 37, 37, 4 '37, 3 100.40 102.80 89.25 101.40 84 60 70.— 66.10 ho. Naab-Ohcnb. . B .1114. . J 33. a. Deutsche Deutsche Reichs-Anleihe . 100.10 100.80 100.— 104.70 37, ho. 47, Butarest Bscnburg.Bühingcn . . 9)senb. u. Büd.-Birstciu ti. 1887 do. .Wächtersbach ti. 1884 31/ ho. 37, do. Nnmän. do. ho. do. do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 211.50 101.— 156.- 117.50 143.50 198.20 157.30 185.50 37, Schtveir. Eidg. (A.-G.) nnt. b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 (4051 . . . do. do. 97 Warfch.-Wieu. stfr. Wladltawt. 95 stfr. Anatolischc i. G. . 37, Kassel abgest. . . 37, .Kitsingen h. 1886, 4 ‘ Köln ti. 1900 . . ©taatSanl. v. 1905 Consof?h.*Anl. ti. 1880 . . „ Gold-Anl. ti. 1899 .... „ Cons. E. B ©er. I u. TT 89 „ Gold.Anf. Em. III ti. 1890 . Staats-Rente ti. 1894 . alt.Kr.Rbf. Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfaudbr. Ocsterr. v. 1860 . . . Ofdenburger Russische ti. 1864 . . . Russische ti. 1866 . . . 37, ho. 98.25 98 25 99.70 99.70 27» do. 27» do. 37, do. do. 37, Frantsurt 1 4 " do. ti. 1886 . v. 1895 . n. 1886 . Ser. 30*33 Startenburq . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. (Strassenbahn) ti. 1899 ti. 1901 Abt. T. . . ti. 1901 Abt. II. it. m 102 — 101 — 101 — 98.30 94.50 84.— 87.— Med ti. 1903 unt. b. 1912 . . . München ti. 1900/01 unt 6. 1910/11 ho. ti. 1903 imfitnb. b. 1908 do. ho. 80.50 79.70 77.- 75.30 74.80 .50 1.60 4 4 4 4 4 4 5 4 4 ’ \4 4 4 38/ 4 'i0 37, do. Monastir 102-10 96— do. Allgemeine Deutsche Klcinbabnen abg. 6070 Südd. Eiscnbahn*Ges. Darmstadt . . . berliner §orse. BtiesenbachBergw. Bochumer Gust . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luremb. Bgw. Efettr.Lichtu.Kraft Eschweiler Berqw. Fayon Mannstädt Gelsentirch. Drgw. Harpcner „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hiberuia Bcrgw. Härder Borz. Bgw. Hösch. Eisenw. Hnmbofh Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wolltämm. Nordstern Kohle . Obcrschtes.E.*Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Naff.* Rhein. Stahlwerte Ricbeck Montan . Schalter Grnben Schles. Berg* Wcgelin & Hübner I Westeregeln Altali | do. ti. 1904 yU do. v. ti. ti. ti. t>. ». 47, Grs. Henckel Hg.v.Tonn. r.ül05v-84 4 Fürstl. Solms-Brannsels ti. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräst. Solms-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. Solms-Lich 37, Gräst. SolmS-Rödelbeim . . . . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . . ti. 1888 .... ti. 1895 .... ti. 1898 nnt. b. 1903 1905 ho. do. do. da. do. do. do. da. 16 18 20 27,„ Ital.stl.gar. E.B.Ser. A-F i.G. . . 4 Ital. Mittefmcer stenerfr. i. G. . . 24/in LivorncS. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Sard. ©er. stfr. gar. I u. TT . . 4 Sicilianischc stenerfr. i. G. ti. 1889 do. von 1892 n. 94 do. ti. 1902 nnt. b. 1910 do. ti. 1896 E.-B.*Anl unt. b. 1906 . . E.*B. it. Ma. Ank do. LanheStultur*Nente . . . do E.-B-Anl Bremer St -Anl. ti. 1888, 92, 99 do. ti. 1896 nnt. 1912 Frankfurter Sorse Aschasf.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binhing „ Henninger . w ho. Pr.Att. „ Kem v ff . . „ Mainzer Alt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werg er . . Iementf. Karlstadt Chem. Bah Anilin „ Bleitr.S'fb.Br. „ GriesH. Elettr. Albert . . . Tt. Atl. Telegraph Elettr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin ,, Lahmeyer . . „ Schuckcrt . . „ Siem. L Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnitstseibeFst.a.M. MasKleyer . . „ G"'/'ner . . „ F ^.Schleich. Ham''.-?lm.*Pcktft. Nordd. Lloyd . . । Steaua Rom.Pett. j 12, 13 . . . 15 nnt. b. 1906 Inländische. Brcnmschweig. LandeS-E.*B. n E stenerfr. gar. gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . 2040 r Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f. fl. 7 Fr. 10 ö. ff. 100 ö.fl. 100 . L ft- 7 5. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ft. 100 | Lire 30 I 37, Zürich v. 1889 6 Stadt Bnenos-Aires v. 1892 i. P. 156.80 112 70 119.50 206 20 155.90 95.90 122.— ti. 1881 ti. 1888 ti. 1898 ti. 1903 1901 Ser. I 37, .3 3 3 Kreditbant Lit. D-J Lit. N-P. . . . do. i. P ti. 1898 nnt. b. 1908 Invest*Ant do. Ser. 14 37, do. do. r. 101 100.10 100.10 100.50 101.10 101.80 101.10 102.— 99.80 97.— 97.— 97.60 99.— 99.50 100.50 101.25 101.75 94.30 95 70 96.50 2V,0©iibitnf. (OTerih.) ©r.A-H. . . 4 ToScanische Central . . . . 5 Wcstsicilian ti. 1879 . . . 37, Gottbardbahn 3V, Inra*Bcrn-Lnzern gar. . . 37, Inra*©imtifon ti. 1894 . . do. do. do. do. F-ranz.Jof. Kaschan*Odrb. do. do. do. do. 99.10 87.— 99.10 87.— 102.80 98.10 12 5 6 9 Ö7, 6 67, 9 77, 47, 67, 7 5V, 10 577 abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. .7 ti. 1884 . ti. 1886 it. 88 . . . . ti. 1894 ...... ti. 1905 nnt. b. 1915 . 5 Bulqar. Tab. Anl. ti. 1902 i. G. . 17,, Griech. E.*B. ti. 1890 stenerfr. l’/4 ho. Monovof-Anl. ti. 1887 . . 4 Italienische Rente 37, do. n. 1899 37, Ulm n. 1905. 205.-- 238.25 126.25 231.25 146.60 191.50 158.75 320.— 138.90 212.— 310.60 198.75 213.50 ©taats*Rente . . . . do. ti. 1897 stenerfr. (Eifern Thor) Goldstfr. . Außereuropäische. 1000 500 1000 Ungar. Kreditbant . . Unionbant (Wien) . . Wiener Bantvercin. . Württbg. Bankanstalt . do. VereinSbank Hambg. Hyp.*Bt. S. 141 ° 340 unt. b. 1905 S. 341*400 unt. b.1910 3'/ 3 4 4 37, N. 3 .3 1905 . 1906 . 110.30 106.— 100 30 90.30 86.50 84.60 ho. Hyp..Att.*Bt. M. 600/1200 Rhein. Krehitbt. M. 600/1000/1200 Rhein. Htip.-Bant M. 600/1200 Schaffhaus. Bantver. . M. 1000 ©übb. Bodentrehit-Bant . M. 600 90.— 95.— 94.90 85.— 78.60 do. 98 nnt 1909 stfr. gar. ho. 1901 uncti. b. 1915 sts. a. 190 169.— 138.— 238.50 159.60 161.— 139.80 279.- 129 80 235.- 101.50 122.50 455.90 140.50 262.— 379.- 130.90 85.70 212.80 143.90 127.50 186.75 196.50 405.50 439.— 329.- 218.90 178.50 158.65 129— 124.50 64.60 242.50 126.— 330.— 211.50 138.— 254.— 212.— 226.90 211.50 219.— 144.75 Bingen ti. 1901 unk. b. 1906 do. ti. 1895 .... do. ti. 1898 .... i. G. t>. 1903 i. G. ti. 1891 ti. 1894 . . tt. 1898 . . ho. ©. ho. ©. ho. S. do. S. do. ©. ho. ©. ho. ©. do. S. do. ©. do. ti. 1902 stenerfr. Gold'Anl. tt. 1894 stenerfr. . ti. v. 100.20 100.15 100.15 101.50 102.- 95.50 95.50 95.50 °6 50 100.20 94.- 100.— 95.60 100.75 100.75 101.50 101.40 102.- 98.70 99.40 94.10 94.50 96.— 100.50 100.50 95.80 95.50 97.20 100.50 101.— 101.20 101.60 102.— 95.— 95.80 101.40 97.50 v. 1888 conttert. ti. 1897 ti. 1902 ti. 1905 amort. do. do. amort. amort. Frk. Hyp..Kred.*Ver. ©. 15.19, 21*26, 35, 36 n. 38 87. 47, 77, 5 7 9 87. 8 97, 7 7 7 37, Hambg. HyP.*Dk. Ser. 1—190 unt b. 1905 -1 • ©er. 301*310 unt b. 1908 37, Alzey tt. 1899 unt b. 1912 . . 37, Aschaffenburg tt. 1888 .... 4 Augsburg ti. 1901 nnt b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessens 37, BadeN'Baden tt. 1898 nnt b. 1903 37, Bamberg ti. 1888 37, Berlin ti. 1886/92 12 5 6 87, 77, 57, 67. 9 77, 47, 6 6 5 10 4% do. do. do. do. do. do. do. do. 0 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 17, Chile Gold.Anl. tt. 1889 ß Chinesische ©taats-Anl. 99.55 9380 100.80 101.80 100.90 102.80 96.— 96.- 97.— 98.80 4 5 5 4 4 Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Htivothek.-Bank ho. Hyv.-Kred *V. M. Rieten mißlungenen Skr» bet ivüätembergW, L unb Telegraphen-Vrr- unb Halske aus Beilin durch den «obenjee shörn bei einer Maximal« otden. Die Versiandigung außer Beamten der & tötet der Reich-po't, b« händischen Telegraphen- Ansbach-Gnnzenh...... Augsburger Braunlchweig ..... Finnländische Freiburger Genua . ...... Mailänder ...... Mailänder Meininger Nemhatcler Ocstr. ti. 1864 ...... Oestr. Kredit v. 1858 . . . . Pavenb. Gräfl RndolsS-Stiftung . . . . . Türkische . . . do. .... Ultimo. . Ungar. Staats...... Dcnctianer 37, KarlSrnhe 37j do. 3 ho. ho. i. G. (S. II Ergnz.l 2040 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . Oest. E.*B. ©f. ©ch.'Bersch. (conti. Elisab. Obl.) i. G. stenerfr. . . öfl.G. 37, Casseler Landes-Creditanst. unt. . . l^iverse Obligationen 4 Bndcrn° r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 ■5$^ do. I E abgest. do. niE unt b. 1905 Hamburger St.*Anl. amrt. 1900 u. 1909 . do. v. 1887.91,93,99 Vorl. Dir. 7.04 87, 5% 3 12.95 8 4 4 6 6V, 7 37, do. ti. 1905 31/„ Offenburg ti. 1898 nnt b. 1904 Pforzheim ti. 1899 nnt b. 1904 unt b. 1906 ■37, Wnrttembg. ti. 1875—80 abgest. . . ti. 1900 Pfandbriefe. Bert Hyp.*Bt. (vr. Pommi.) abgest. 80°/ Ausländische. Elisade-h ster/.rfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . unt b. 1905 n. b. Bert, umtschb nnt b. 1907 ©er. 10 Hypotbekcn'Akt.*Bt> .or.0/ , ho. } auf 80% abg HyP.V. Bf' 4% gar. v.d.G. b. 1904 do. do 3 Hamburger n. 1902 unt b. 1912 do. ti. 1896 stenerfr. 31/, Schwedische tt. 18R0 abgest. . . 37, do. ti. 1890 .... 3 do -W eine üüfi* iptbahnhol em ent« hierfür dem W leit darauf'^'. ~ra!1 ubte. es l“9e" . Lgte necke mnd l'A 0 k "ick!» linb M dem S" „ renaiitit*1 iren. 5* d batwf. »J’ (je, |t .em Set? tje* ’S*1 X ■' *^070, L« s.&rte! Eich'ichEn. ®«s wftEl•'?<* ri 37, .8 4 37, & 4 37, 37, 3 37, 3 Bayr. Bant (Münch.1 abg. M. 1000 do. Hyy.* u. Wechselbt f. ff. 500 Berfiner Handefsg. . M. 500/1000 ho. Hyv.-Bt Lit. A M. 1000 ho. da. Lit. B M. 1000 BrcSl. DiSkontobauk Mk. 600/1200 Commerr. it. DiSkonto-Bank Darmstädter Bant . . M. 1000 (Bank f. Handel n. Industriel Deutsche Bk. ©J-VH M. 600/1200 Effekt.* n. Wcchsclb. Tfr. 100 I. Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. ti. 1902 unt 1913 Merit, amort. innere ©er. I—IV . do. cons. äußere ti. 1899 stenerfr. do. cont innere 3'/, Naubeim ti. 1902 unt. b. 1912 37' Neustadt a. d. H. v. 1889 . . ti. 1903 unt b. 4% Javaner ©er. H v. 1905 ‘ ' do. ti. 1905 . . . Franz.Iofef) i. ©itb. stenerfr. . ö. ss. Oesterr. Lotafb. (verstoatl.1 . . . Kr. । do. E.*B. ©t. ©ch.*Dcrlch. (abgest. Elifab.*A.1 i. stenerfr. Pv. . . „ Portng. unistz. tt. 1902 ©er. T . . „ bo. unissr. v. 1902 ©er. HI . . „ do. ©vezistz 2000 r b. 1913 1000 r Kursblatt des Gießener Anzeigers vsnr 9. ?90f>. Sät** CNunn f«! 9’ Mt "»'S; ,mcte trieft tto'eS9' .ei"®ienft. 5 £Qtnt- tranken . If|n »°r bet Hier. Wort oet^iteL I„;7o,,,.88- WH !b‘n§ "i't 3«pfen. 'W °°r einigen Sagen »"'»en, messet „je 1 Q1I$ von seinen, Koni- ’n’Pagnie zurückkommen lOrbcn- Darüber grämte 1 Kameraden äußerte, er fine,, Rahmen mit Pn- obenb in bie Kaserne in et teinDienstgewehr unb ll§ er eben den Rahmen rascht. Die ganze Nacht Ter Stabsarzt ordnete nkhast erregten Mannes Unglückliche zur Beobeine Isolierzelle gebracht M Ztg.) t Taglöhncr KarlUnzer im Verdacht der Falsch, origes Jahr schon einmal iß man ihn Übersichten , worden, da man endlich r-Werkstatt entberftr. ;e Landgericht hat einen verdächtigen Zigenn:' genannt) erlöste//. M n, eine len - Hebet alte itott verhängt worben. 37, Darmst. abg. ti. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V v. 1903 . v. 1896 . 4 ©van. nnsl. Rciitc v. 1882 abgest, 37, Türt-Eattvt. Tribut . . . 4 ---- do. do. do. bo. Tfr. 100 1160.95 Tlr. 100 — Prag-Dnr ti. 1896 Raab*Oed.*Ebcnf. bo. bo. v. 91 bo. bo. v. 97 Rubols .... Ban! für handel und Zndnstrie Depositenkasje Gießen. i.G. M. G. 100 Tlr. G. M. G. 500 Fr. G. 500 G. 500 H G. 500 ff 1000/2000 M. 4 bo. Psbbr. Bt. ©. 18 unt b. 1908 . 4 ho. do. ©. 19 nnt b. 1909 . 4 bo. bo. ©. °2 nnt b. 1912 . 4 ho. do. ©. 25 unt b. 1914 . 4 bo. bo. S. 27 unt. b. 1915 . 38/. bo. bo. ©. 23 unt b. 1912. 37« bo. do. ©. 26 unt b. 1914 . 37, bo. bo. G. 17 unt b. 1905 . 87, do. do. S. 18 unt b. 1908 . 37, bo. bo. ©. 24 unt b. 1912 . 4 Rbciu. Hyv. Mannheim unt b. 1909 . 4 do. bo. do. unt b. 1907 37, do. do. ......... 37, do. bo. ©er. 69*82 nnt b. 1904 . CTQ C/2 -r o_ § c Giessen, Bahnhofstrasse 58 Würzburg. Aschaffenbur; Neu-Eröffnung: Bad Kissingen. ünwiderruflich endet diese grosse Preisermässigung für sämtliche Schuhwaren bereits in einigen Tasten. Springmanns Schuhwarenhaus ; Auf vielseitigen Wunsch \ verlängert haben wir unsere a’/8 Ausnahme-Tage fmbb sämtliche S©hMh's«ya8’,eB3 Verdingung. Die zur Herstellung eines transportabelen Unterkunftsraumes füc die städtischen Wiesenarbciter nötige Holz- «. Bretterliefcrung soll Dienstag, den 14. August d. IS., vorm. 11 Uhr öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Gießen, den 10. August 1906. Städtisches Hochbauamt Bie/,] (Ser bei. v10A LM Die Bauleitung. I. V.: Schramm. Orisgewerbeverein Giessen. Die Verfasser der Faffadcnidcen zum Wettbewerb zur Erbauung einer neuen Gewerbe-Schule werden gebeten, die einge- reichten Entwürfe innerhalb 14 Tagen im alten Gcwcrbe-Schul- Gebäude abzlcholen, andernfalls die Briefumschläge geöffnet und die Zeichnungen den Verfassern zugestellt werden. zu vergeben. Nur erste Finnen, im Besitze von Pferd und Wagen, erhalten den Vorzug. Angebote an Haasenstein & Vogler, A.-G., Köln, unter „Quelle“. hv®/8 Vertretung. Für Giessen u. Umgebung ist die Vertretung eines allgemein beliebt Mineralbrunnens auf eigene Rechnung an einen tatkräftigen Vertreter Adler-Drogerie, Seltersweg 39 Med. und technische Drogen, Chemicallen. 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