Donnerstag 8. November L 906 156. Jahrgang Erstes Blatt Lange. uns C. -h. Rtbaftton, Ervedtttoa und Druckerei: Schul st ratze 7. Redaktion 112 Verlag u.(Sjpeb.e^51 Zldresie für Tepefchen: Anzeiger Kietzen. Univors.-Buch-u.Slein- bruderei. 5t Nr. 263 Erscheint tägltH außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die G,etzencr Familien» bläuet viermal in der Woche beigelegt Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Bezugspreis, monatlich 7bP»., viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abbole- il Zweigstellen monatlich 65 Bi.,' durch die Bost Alt. 2.— oieriel- jährl. anSschl. Beitellg. Annahme von Anzetgei für die TageSnniinner bis vonniltaqs 10 lltjc. ZeilenvreiS: 10(0112'1$!* auswärts 20 P»g. Verantwortlich tüt den Doht und aUgem. Teil: P. Willko »üi „Stadt und Caub' und „lAerichtssaal". <6 tnfl Hetz, n'il den '11 n- seineuied: HanS ®ei Groß-Umstadt. Den Lolksschullehrern spricht das Oberkonsistorium für ihre Mitwirkung am Religionsunterricht eine lobende Anerkennung aus, und der Ausschuß fdjlieüt sich dieser an. Der Referent bringt bei dieser Gelegenheit bezüglich der Kirchcnvisttarion zur Sprache, daß sich üt letzter Zeit verschiedene jüngere Schul- verwa.ter geweigert hätten, die mit den Visitationen m Verbind- ung stellenden Prüfungen mitzumachen. Er habe darauf, eine Umfrage üeranftaltiZ und von den Dekanaten die Auskunft er» nun noch die Interpellation, von der Aba. Reinhart am Sonntag selbst sagte, daß man freilich nicht wissen könne, wie die Sache im Landtag ausgeht?! gegen das Ministerium etwa cm :K.gtrauenSvvl'.:in oean- umfrage Veranstalter und von den ^^anaten dre rrustunft ertragt werde, halten wir für ausgeschlossen. Was soll aber shalten, daß derartige Weigerungen nur in ganz vereinzelten GieMer Anzeiger M General-Anzeiger ** Amts- und Anzeigeblatt für den l legung des Kvnfirmationstages im Interesse des platten Landes nicht befürworten könne. Er könne sich auch nicht für die anderweitige Festsetzung deS Buß- und Bettages erwärmen. Wad) kurzen Bemerkungen der Syn. Wahl-Langen und Lühl-Nieder-Ef'chbach tritt ein: Pause ein. Nach Wiederaufnahme der Sitzung sprechen iwch zur selben Frage die Syn. Dekan I u u b t-Planig, Medizinalrat Dr. Vogt- Butzbach, Pfarrer M i ck c l - Gonterskirchen ,welcher die^ Frage anregt, ob nicht der Buß- und Bettag auf den letzten Sonntag vor dem Totensonntag gelegt werden lönne) und Pfarrer Loos- Hurra ein Erbgroßherzog! Wir erhielten heute früh folgende Drahtnachricht: R. B. Darmstadt, 8. Nov. Heute vormittag ^7 Uhr verkündeten 101 Kanonenschüsse, daß der langersehnte hessische Erbprinz geboren worden ist. Tie Geburt' erfolgte leicht und glücklich. Nach einer amtlichen Bekanntmachung des Hof- marschallamts befinden sich die Grobherzogin und der Erbprinz in bestem Wohlsein. Ein Prinz im Herrscherhause, ein Thronfolger dem hessischen Fürstengeschlechte! Für Fürstenhaus und Volk ein gleich bedeutsames frohes Ereignis! Hessens herzlich geliebtem Großherzoge, dem vom Geschicke wiederholt so schwer Geprüften, dessen Leid und Freuden sein treues Volk im Innersten mitempfindet, ist ein Sohn geboren, ein Knäblein, das leben, wachsen und gedeihen, das reifen möge zum stattlich starten Manne, auf daß es, wie sein Vater, zum rechten Segen des Volkes fähig werde, das verantwortungsvolle Amt ganz zu erfüllen: ein weit und sreibliaender Führer, Herzog der Hessen zu werden zum Gipfel der Kultur einer neuen Zeit, in Treue und Tüchtigkeit zu walten, das Erbe der Väter zu hüten zum Heile des Volkes. „Der Fürsten einsame Häupter glänzen erhellt und Aurora berührt sie mit den ewigen Strahlen als die ragenden Wipfel der Welt", singt unser Schiller in der erhabensten seiner dramatischen Dichtungen, der kürzlich hier wieder geschauten „Braut von Messina". Auch aus l em Haupte des jungen Prinzen, der heute geboren wur^e, liegt ein besonderer Schimmer, denn dieser Knabe soll derein,t der Herrscher von Hessens Volke, der leuchtende Führer der Hessen im Reiche, der Hort der Bedrängten, die Stütze der Wankenden werden. Tausender Hoffnungen werden sich aus ihn und an ihm empor richten. In Tausender Herzen erwachen darum heute Gebete um sein Werden und Wachsen. Wer heute die Nebel der Zukunft durchdringen und nur einen Zipfel jenes Schleiers aufheben könnte, den die Vorsehung über Zeit und Werden gebreitet hat! Nur das Eine wissen wir, daß das Schicksal dieses Kindes einen sicheren Anker findet in dem Dank des hessischen Volkes und die Taten seiner Ahnen, insonderheit feines Vaters, für das, was fürstlicher Hoch- und Edelsinn, was fürstliche Tüchtigkeit und Lugeno, verständnisvolle Beurteilung und Erfassung der Zeitverhültnisse in Hessens Gauen schufen. Wie viel von dem, was Hessens Fürsten bauten, erbaute! Dieses Gefühl des Dankes wird, so glauben wir zuversichtlich, bei keinem Hessen heute durch Sorten des Tages erstickt, es wird nicht vernichtet, ja kaum beeinträchtigt werden durch wütende Agitation unsere Zeit nicht verstehende Rückschrittler, wie unserer Zeit toll voraus- eilender Stürmer und Dränger, die dem aufgeklärtesten Fürsten Dank und Verehrung weigern. Wir zweifeln indes nicht, daß, wenn dermaleinst Hessens Erbprinz herangewachsen sein und sein Erbe übernommen haben wird, Revolutionäre ebenso vergebens an die Pforten seines Hauses klopfen wurden wie heute. Im Angesicht eines Fürsten wie Ernst Ludwigs von Hessen erstarkt und reift das Gefühl in ganz besonderem Maße, daß Glück und Unglück Fürst und Volk teilen. Denn einsam wie zu Schillers Zeiten halten sich unsere besten Fürsten nicht mehr. Sie leben mit und in dem Volke. In der Geschichte der hessischen Lande und des Hess. Volkeo hat es ebensowenig wie in der des hessischen Fürstenhauses an schwarzen Stunden gefehlt, nicht immer hat über Hessens Herrscherhaus und Volk die Sonne geleuchtet. Nie aber gab's in Hessen Bürgerkriege, nie Verrat und Austuhr, und wenn auch zuweilen sinkende Tendenzen geltend wurden, so stiegen Hessens Fürsten und Volk doch wieder empor zrun Gipfel. Und eine Persönlichkeit wie Ernst Ludwig, die. in ihrem ganzen Denken und Empfinden in Wahrheit den ersten Platz im Lande einnimmt, prägt ihr eigenes Wesen tief dem Staate auf. Hessens Herrscher sind nicht, wie das Geschlecht der Hohenzollern, für die Waffen geboren, sondern für die erhabenen Werke und Künste des Friedens. Des heute geborenen Prinzen Vater ist ihr hoch- und feinsinnigster Schutzherr unter allen lebenden deutschen Monarchen. Was in dem Kleinen schlummert, der ihm dereinst im Erbe folgen wird, wer weih es! Em Vorbild aber wird er im Vater finden, er wird ihm der beste Lehrmeister sein. Der kleine Prinz wird emporwachsen int Anblick und Genuß eines reinen und edlen Familienlebens, in dem die schönen Künste heimisch sind, die die Seele frei und leicht, froh und fEiter, rein und hoch und edel machen. Ein solches Familieneben aber bildet die sichere Grundlage dafür, daß das junge Reis am Stamme des hessischen Herrscherhauses frei und glücklich, hoch und hehr emporwachfen und sich entwickeln wird zu einem prächtigen Baume, in dessen Schatten das hessisci)e Volk gedeihen und zu hoher Blüte der Kultur emporsteigen wird. Grohyerzog Ernst Ludwig, der glückliche Vater, steht im schönsten Mannesalter auf der Sonnenseite des Lebens, und ih mznr Seite, liebend und geliebt, die Grofßherzogin Eleonore. Gott segne den Prinzen, den künftigen Groß- Herzog von Hessen und schütze das Fürstenhaus des Hessen- Volkes. Heil dem Herr sch er hause Hessens!- —o. Aus Darmstadt, 8. Nov., 10*2 Uhr vormittags, wird uns noch drahtlich gemeldet: Die Bevölkerung der Residenz ist über die Geburt des Erbprinzen freudig e r r £ g t. Die Stadt ist in vielen Teilen beflaggt. Das Befinden der Großherzogin und des kleinen Prinzen ist andauernd gut. bei denen der höheren Schulen. Man dürfe die Schüler der des Frankfurter Bör” *. 120.80 Vermischtes Prinee-Henri-Eiseubahu . 147.50 Börse, 8. November. Anfangsknrse. 211.10 3520 144.80 Leben und Tod unter dem Flußbett, des Hudson fand in dem Tunnel der Pennsylvaniabahn statt, der von Newyork nach Harpener Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Tiirkenlose . . • 169.50 137 85 237.80 170.30 181.50 154.25 212.10 . 233.50 . 123.50 52.40 88.50 67.40 95.60 Berliner "Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . 177.70 137.70 238.00 81 00 155.00 8. November, 1.15 Uhr. Elektriz. Labmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bere-werk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahtttte...... 35.30 125.30 3^7< 3% Wk 3% Wk B^7, 98.05 86.10 98.00 8615 97.00 Beichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . . Oberhessen Betracht. - ~ Nack einigen Demcrk'.lngen der e>hn. Schulrat Schaub- Offenbach und Keil-Spachbrücken erklärt Syn. Rektor Backes, der Lehrer könne bei solchen Prümngen nicht im geringsten zeigen, was er int Unterricht für die Kinder geleistet habe. Die ganze Prüfung sei oft nur ein Schrecken für letzteren nickt bevorzugen. Oberkonsistorialrat D. Petersen erwidert, cs fanden auch Prüfungen der höheren Schulen statt: im übrigen kämen bei den Prüfungen natürlich auch die örtlichen Verhältnisse mit in Fällen vorgekommen sind. Sie sind aber vorgekommen und er habe gefunden, daß die Meisten die Bestimmungen darüber gar nicht kennen. Man wisse nicht, daß die Beteiligung der Lehrer bei der Prüfung und Kirckenvisitation nicht etwa auf einer Anordnung der geistlichen Behörden beruht, sondern auf einer Verfügung des Ministeriums des Innern vom Jahre 1834, die bis jetzt noch nicht wieder ausgehoben worden ist. Der Lehrer ist also nach Verfügung des weltlichen Regiments verpflichtet, an der Prüfung und an der Sitzung am Schluß der Visitatwn maschine verunglückte. () E i ch e l sd o r f, 6. Rov. Kvmmt da dieser Tage der Molkereifuhrmann, der die Milch von hiev nach Ulfa befördert, auf hiesige Bürgermeisterei pnd liefert einen Rock, einen 333 am9, eine M ütze, eine Pfeife und einen Rock ab; dabc gibt er —, die Gegenstände sämtlich aus einem Häuslein am Straßen- 140.00 124.50 239 30 222.20 155.50 211.25 New-Jersey führt. Zwei an dem Tunnelbau beschäftigte Arbeiter, ein Pole und ein Italiener, waren Nebenbuhler um NssiverTiLäts-Nachrichten. — D. Stöcker als 5T o r v § ft u b e n 1. Wie schlicht man vor 50 Iabren noch als Korpsstudent leben konnte, erzählt D. Stocker in seinen Lebenserinnerungen. Er begann sein Studentenleben in H alle a. d. S., wo er Gründer des Korps „Borussia" wurde, mit einem „Betriebskapital" von 90 Talern, die er sich durch Stunden- geben erspart batte. Seine Wohnung, ein Dachstübchen mit einer Dachkammer, kostete sür das ganze Jahr 28 Taler. Pros. Tholuck verschaffte ihm"einen halben Freitisch, und an den Tagen, an denen Stöcker feinen Freitisch hatte, ließ er sich durch seinen Hauswirt ein Maß Milch Hinsehen und sauer werden; mit einem Stück trockenen Brotes gab das ein herrliches Mittagsmahl, das ihm völlig genügte. Auch in Berlin galt es, sich einzurichten. Tas Frühstück iand am Brunnen statt. Bei. Ferieubeginn ging es zu Fuß in die Heimat nach Halberstadt: „von Halle hatte ich die elf Meilen ost bequem in einem Tage zurückgeleqt; von Berlin nach Halberstadt waren 27 Meilen, auch diese Reise habe ich dreimal zu Fuß gemacht uud nur ab und zu eine Strecke die Eisenbahn benutzt." _____________________________ Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W . . Tendenz: fester. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fester. die Gunst eines Mädchens. Die Schöne sagte ihren 23er. Nordd. Lloyd . . . . . 125.60 Oberschles. Eisen-Industrie 125.00 Märkte. Limburg a. d. 8., 7. Rov. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen (Nassauischer) 15.03 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 12.30 Mk., Gerste 0.00 Mk., Haier 8.20 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk. 4% Oesterr. Gold reute. . 4VS % Oesterr. Silberreute 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente .. . . 3?6 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III 4^°/0 russ.Staatsanl. 1905 4^°'n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4% Griech. Monopol-Anl. 4 % äussere Argentinier . 3% Mexikaner . . . 4>j°/o Chinesen . . . . 99.50 100.00 95.15 103.30 69.05 69.50 89.70 92.25 93.75 Telefonische KursfoeirscMe Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Grossartiger Erfolg der Kinderernährung. Eltern lest diesen Brief! Hamburg, Mittelweg 119 a. den 31. August 1908. Ich bezog ein V, Kilo-Paket „Bioson mit Kakao". Das Präparat verabreichte ich meinen beiden Kindern, Knaben im Alter von 2'/2 und 4 Zähren. —- Ter altere Knabe ist kerngesund, der zweite durch späte Zahnperiode und Ansatz zur englischen Krankheit wesentlich zuruck. Tas .Bioson" wurde den Kindern täglich drei Mal mit Kakao gemischt als ausschließliches Getränke verabreicht und mit großem Begehr genommen. Der ältere Knabe, der nicht gesünder werden konnte wie er war, steht aus wie ein Kind vom Lande, destcn Wangen jeden Augenblick zu springen drohen, das zweite Kind hat sich in überraschender Weise erholt und droht, seinem Bruder in nichts uachstehen zu wollen. Mr brechen mit heutigem Tage das dritte 7S Kilopaket an. Eine Wirkung nahmen wir bei den beiden Kindern erst nach ca. 14 Tagen wahr; dann war dieselbe aber eine so günstige, daß sie sich von Tag zu Tag verzeichnen ließ. — Im Lause des nächsten Monates will ich selbst eine „Bioson"-Kur versuchen und werde dann gerne bereit sein, Ihnen auch hierüber mit Auskunst zu dienen. Anbei eine Photographie vom 28. August 06. Ter Jüngere nahm während der Kur bis heute 3'/. Kilo zu und wiegt ieyt 13V* Kilo. Das Gewicht des Aeltercu könnten wir nicht konstatieren, da die Hausstandswage nur bis 15 Kilo reicht. Zugenommen hat er aber gut, denn sämtliche Hosen platzen. Hochachtungsvoll! gez. Hermatm Knacke^ Ingenieur. Bioson ist in Apotheken, Drogerien usw. das halbe Kilopaket zu drei Mark erhältlich. Jeder Arzt kann auf Wunsch über die Vorzüglichkeit des Bioson Auskunft erteilen. [b’/M reite des Landwirts Hartmann wirre dieser Tage fast ein Raub d er Flammen geworden. Die Familie hatte nämlich Holz am Ofen getrocknet. Dieses fing plötzlich Feuer, und dies ergriff schon die Zimmerdecke. Zum Glück kam jemand ins ZimMer und merkte die drohende Gefahr. Mit Anstrengung gelang es, die Flammen zu ersticken. t Wohnfeld, 7. Nov. Ein entsetzlicher Unfall trug sich hier bei der Dreschmaschine zu. Ein 18jähr. Bursche war oben auf der im Gang befindlichen Maschine beschäftigt. Hierbei glitt er aus und fiel mit beiden Beinen in die Trommel des Dreschwagens. Die beiden Beine wurden dem Unglücklichen abgerissen und er verstarb alsbald. Der Unglücksfall erregt umsomehr Aufsehen, als auch im vorigen Jahr hier ein Mann durch die Dresch- lüinß und Wissenschaft. — Man schreib tuns aus Stuttgart: Die ausgezeich- nete Gemälde-Sammlung des ehemaligen Tangers an der Pariser großen Oper, Faure, kommt jetzt im Museum der bildenden Künste zur Ausstellung. ^re besteht aus 24 Gemälden von der Hand der beiden Begründer des Jmprcnio- nismus, Eduard Manet und Glaube Monet. Das meiste davon wurde von dem Besitzer zu einer Zeit erworben, als beide Künstler noch nicht zur Anerkennung durckgedrnngen waren Es war die Zeit, als allein Zola ihre künftige Bedeutung erkannt hatte. Fan re besitzt von Manet 35 Bilder, darunter sein eigenes Porträt als Hamlet. _Ein neues T.heater, verbunden mst einem Stadthallenbau, ist von der Berliner Baufirma Boswau^ und Mauer für H a n n ober geplant. Die Beteiligung der Stadtverwaltung würde sich dabei auf die Uebernahme einer Zins- garantie beschränken, deren Höhe noch erst tut Laufe der Verhandlungen zu bestimmen sein wird. In dem Proiekte ist eine Konzert halle vorgesehen, in welcher alle großen Konzerte der Saison zur Ausführung kommen sollen. ** Post-Versvnalnackrichten. Etatsm äßi g an gestellt ist als Postassistent Postanwärter Rönic. ... —, bach. Bestanden haben die Postaisistenienprüfung Postanwärter die -tete. Rönick in Lauterbach und Postgehilfe Wilh-'lm Schneider I. in Bad-Nauheim. Angenommen sind als Telegraphengehül- finnen Karoline Hill und Katharina Schaaf in Msield: als Postagenten Beigeordneter Johannes Bellinger in Rockenberg und Gast- und Landwirt Georg Gerhard in Steinbach. Freiwillig a n s g e s ch i e d e n ist die Postagentin Elisabeth Land- Vogt in Rockenberg. Gestorben ist Postkassierer, Rechnungsrat a. D. Schreiber in Gießen. ** Die Kreisftraßenmeister des Großherzogtums hatten sich am Samstag hier im Hotel Schütz zusammengefunden, um auch ihrerseits Stellung zu nehmen zu dem Antrag Häusel und Gen. auf Abänderung des, - • . r , ■ Kunststraßengesetzes. Die Versammlung, die fast aus ehrern, sie sollten unter sich ausmachen, wer der bessere sei. allen Kreisen des Landes besucht war, beschloß, bei der Als sich die Beiden bei der Arbeit plötzlich un Eaisson gegen- Kammer der Landstände um Verstaatlichung ihrer Stellen übersahen, faßten sie den Entschluß, die Frage durck; einen vorstellig zu werden. Eine Kommission soll die Sache als- Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Die Kameraden bald in die Wege leiten. „ . machten Platz, und wahrend der Italiener seinen Spaten ** D er erst e d er a kadeMisch'en V ortr ä g e wird t gebrauchte sein Gegner einen großen Maschinenschlüssel aw abend in ter großen Aula des foWen-1 ^e Luft in den Caissons steht unter einem der- dkm * W M schon Me sprechen schwer fallt und dle Leute nur eine kurze Zeit hintereinander ** Humor in der Schule. In der Mittelklasse unter Tage beschäftigt werden können. Als nun die beiden einer oberhessischen Schule wurden die Arbeiten des Land- aufeinander losgingen, spritzte ihnen bald das Blut aus Wirts besprochen. Auch die Tätigkeit des Pflügens wollte «Nase, Mund und Ohren, und nur mit Ausbietung aller Kraft der Lehrer von einem Schüler genannt haben, was jedoch vermochte der Italiener den schweren Spaten zu schwingen, dem Kleinen nicht gelingen wollte. Der Lehrer suchte ihm |$et. Pole war mit seiner leichten Waffe besser daran, und es zu helfen, nannte den Pflug oder im Volksmund -„Muck". ( ihm, seinem Nebenbuhler mit einem Schlage den äeÄVot SMbrf 3« tpalten, als einige Wirten °uf der Bildfla^ fluchen." erschienen. j- Stangenrod bei Grünberg, 6. Nov. Die Hof-l ■ _ die Lehrerschaft. Syn. Pfarrer B e r n b e ck - Okarben erklärt, es sei im Sommer vor. Jahres im Gymnasium zu Büdingen überhaupt kein Religionsunterricht erteilt worden, t™« Leinach welchem die «Wer ?ufg-f«d-We» «ach. nichts bekannt geworden. Er glaube, daß regulärer Unterricht Weisungen über den Verdienst ihrer Arbeiter einzureichen, stattgefunden habe, werde aber darüber Näheres weiter nach- Die Versammlung spricht sich dahin aus, daß zwar gegen forschen. . . . . dieses Verfahren kaum vorgegangen werden könnte, halt In dem Bericht des Oberkonsistoriums wird der Befriedigtes aber für wünschenslvert, daß im Interesse der arbeiten» ung über den Ausbau unserer kirchlichen Gesetzgebung bezüglich tecn Klasse die Steuergrenze von 900 auf 1200 Mk. herauf- der allgemeinen geistlichen Witwenkasse, der Gebalter ter Geist- - werde. Landtagsabg. Maeeo will die Meinung ter litten, der Beamten Ob^konsiswm^s I Versammlung über diesen Punkt der nationalliberalen Abänderung o der Dienstpragmatik für die Geistlichen Ausdruck Fraktion unterbreiten Ueber die demnächfti^n Reichstags- gegeben. Dieser Befriedigung stimmt auck der Ausschuß bei, doch Wahlen wurde tes näheren noch Nicht verhandel, da m n wünscht derselbe, daß die Art, wie der Grundsatz, daß im Falle sich über den aufzusteltenden Kandidaten noch Nicht schlüssig der Bedürftigkeit der Gemeinden der Zentralkirchenfonds für die geworden ist Eine demnächst einzuberufende neue Ver- Aufbrmgung des Mehrgehalts der. Organisten in Anspruch ge- sammlung soll diesen Punkt zur Erledigung bringen und nornmen werden soll, seither in vielen Fällen 2lnWendung ar- cine bessere Organisation der Partei im sunden habe, eine Aenderung erfahre. Es sollten für teese beraten, damit in aller Kürze sckwn eine wirk- willigungen nicht bloß eine Maximal- sondern auch eine Minimal- f Q Agitation für die nächste Reichstag K- grenze festgesetzt werden. Bisher hatten diese Zuwendungen h-ausi- U , mpvhpn fnnn in » 7. IN eta« fc«- ein Lehrer in einer Gemeinde für seinen erkrankten Kollegen Versammlung, die Vom hiesigen deutschen Res-orm- drei Monate lang den Organist en di en st versah, und von der betr. v e r e i n einberufen war, sprach Reichstagsabg. Liever-- Gerneinde nickt dafür entschädigt wurde. Die Vertretung des mann von Sonnenberg" über „nationale und so- erkrankten Lehrers sei dpch aus Kollegialität geschehen. I ziale Aufgaben dos deutschen Volkes". Er gab auch seiner Oberkonsistorialrat v. Peterse n entgegnet, daß d'e Micken-teg d i g un g über den Protest der Nationalvorstände über diese Frage genau infwuiert worden seien. Derte^' T die Bestätigung des Offenbacher 53ei^ Kirckenvorstand hätte um Ersatz der .Kosten^einkommen niusien. > g i 3 u Nach einigen weiteren Bemerkungen ter ^yn. Pfarrer Hoff- gcordneten uusviucr. m a n n - Jugenheim, Schulrat Schaub-Offenbach und Pfarrer Köhler-Trebur wird die Sitzung um ^2 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung: Donnerstag früh 9 Uhr. teilzunehmen. . .. r Syn. Rektor Ba ck e s-Dannstadt betont, es habe in inner Frage eine gewisse Unklarheit und Verwirrung platzgegriffen. Dieselbe rühre wohl hauptsächlich daher, daß diese, Verpflichtung ter Lehrer zur Beiwolmung der Sitzungen nicht in das/schnl- qesetz mit aufgenommen wurde. Die Verordnung sei ia vorhanden, aber dem größten Teil der Interessenten unbekannt. Wenn an ihn (Redner) eine diesbezügliche Anfrage herantrat, habe er stets empfohlen, es nicht bis zum äußersten kommen zu fassen. Jedenfalls sei eine Abänderung dieser Prüfungsordnung dringend erforderlich. Es fei vorgekommen, daß die Klasse eine.? Lehrerd in einem Jahre dreinwl zur Vrilfung prangeEN ^ bic Gegenstände sämtlich aus einem »nuiiem nm ön;aBen<= [tourte. Das gehe denn doch mast an. -.'Ci loKDen onennicn gefunden zu haben Man ergeht sich nun in allen mog- Prüfnngen werte auch ein gewandter Seteer immer: b^f^er m t nraben ^ctunoen in ö^en. ^raßenraub und Selbstseiner Klasse wegkommen als-em noch wslcchigeiuud gewrsiem unb ba fcin Eigentümer meldet, so werden die Sachen Hafter Lehrer. Es ei lbnrakteristisch teß her 2cb«r jur « {m Niddaer Anzeiger ausgeschrieben. Da endlich ersckfeint denn Wohnung ter Prufu g gezwungen sei. wahrend die Kinder ferner i nachdem er sich Eonrage angesauielt, eine derartige Verpflichtung nicht belaßen. . . pnhtnt aß rnnt nichts aber man erzählt sich's doch: Syn, Schulrat Pfaff-Alzen weist darauf hm daß ter Lehrer ftm Gigentum ab. .^n'Ag? einen t ä cht ig en As f cn käuflich die Kinder in der Kirche 5« teauift^ligen habe, ^adagogi- b und da ihm spät abends ter Heimweg etwas zu lang schen Standpunkt aus seien teese Prüfungen ziemlich wertlos, ie ^orven,^ter an der teimatlicken Scklaf- könnten iedenfalls keinen Maßstab für das abgeben, was im flnflc(an9gt JU fcin entledigte sich in gewohnter Weise seiner Unterricht ^leistet toerbe. Oberkleider, verwahrte sorgfältig sein Genres Pfeifchen und legte .^Swi. Wahl-Langer' memt,man rönne die g.^e Zamei sanften Ruhe in den Straßengraben. Doch her niete einstig nach den Wünschen der ^teer regeln.die Pritt herrlichen Herbstwetters nachts schon recht rahe Vogelsungen sollten mehr zu einer schonen gottesdienstlichen oOtti^L weckte den säst Schlummernden bald auf die un- keit gestaltet werden. . . .. sanfteste Weise, und nun eilte der jäh Erwachte vom nächtlichen Oberkonsistorialrat, Superintendent Petersen üE auf diel aeschstttelt seinem schützenden Heime zu. In der Eile Frage der Schulprüfungen im <•^^gemelnel1' naher: em u^b vergas-, er jedoch Hut und Stock, Wams und Rock, den Tabak man mnsie erwarten, daß stch die ^>ckule ebenso an die gegebenen Pseillein deren Verlust er erst gewahr Instruktionen halte, wie biey die kirchlichen Behörden tun.. Herrn daheim seine Gattin nickt auf die liebevollste Rektor Backes sei er sehr dankbar^dasär, daß dieser die betragen- M emLin^ ,,Lchb^^Fraa^^ sckstvei' joa stell! Sei früh, doaß r , , n-• " f ' Ca« C«*«« hl C1 Cistmeinten de dein Mann wirrer huost. Zwaa Kerle wei die Beern sei m'r fordert habe. Em wlcher ^usilngÄagseisurviele Gemeinden norf)j )twng fein i(I> ^laafe icn woas sein ich so früh, doatz ich eigentlich einFcsttag, aiif denauch d^^teerstolz mei Gääld nock hun." Smackfs und war bald un warmen eljTT. Dekcm Schmidt-Schlitz betont, daß in• Kinet_ Ue i entschlummert Doch alsl der Ernüchterte am andern rnemde sich b'.e MMieter gern und Mit-grostem^-A^^se cm ^^^,i nicht gerade sehr früh seine Habseligkeiten holen wollte den Kirchenvisitationen beteiligen. Dm .Mehrer hamn ia aucp . Milchfuhrmann schon mitgenommen und jetzt schon Prüfungen unter dem Schulmspektor abzuhalten. Die oa yaiie ne oer doie jjcuujiu^rmum ’ . , &r leiert nach den von ihm gemachten Beobachtungen nur Ueberall Ln'ien''was°ste'Ln?Len^ bericht man von Äumen und Fruchtendes Spätherbstes. Spn Scknlrat Pfaff- Mzey 'meint dem Vorredner gegen- An Johan nisbeerfträu ch e r n, am Peters str au ch über die Prüfung erfolge nur bei den VolkÄchülcrn, nickst auch u. a, fangen sogar die neugebildeten Knospen sriscy zu w c" ^-'treiben an. Das ist ein während eines Menschenalters nicht beobachtetes Vorkommnis. Dazu treiben die Rosen neue Blüten und Knospen. Daß bei solchem spätherbstlichen Frühlingswalten die Wintersaat zur Lust des Landmanns wächst, versteht sich von selbst. Laasphe, 7. Nov. Die nationalliberale Partei für den Wahlkreis Siegen-Wittgenstein-Biedenkopf hielt hie^ eine Versammlung ab. Buchhändler Liebscher aus Siegen hielt einen Vortrag, in dem er in ausführlicher Weise dieFleischnot behandelte. Die Versammlung nahm eine Resolution an, die sich für die Oeffnung der OArenze ... .und fürbie Einführung von auswärtigem Vieh *u öank ansspricht. Berger aus Cimdtebrück brachte das jetzt von ' wefl der Religionslehrer krank Behörden beliebte Verfahren zur Besprechung, nach welchem die Arbeitgeber aufgefordert würden, Nach- H a m b n rg, 7. Nov. Der Kavitau Steffen des in ver» .gangener Nacht von La Plata eingetroffenen Hamburger Post- Uttd ft-cittO» !dampsers „Granada" überbringt die Meldung, daß am Eingänge _____ t k 1 ... vn , g nL. ^-> des englischen Kanals ein Damvier unter gegangen sei. Sprechstunden der 9iebait ’ 11 —1 II : be Upr abds. 3. November nachmittags bekam die „Granada" aus 52 Grad Gießen, den 8. November 1906. nordl. Breite und 3 Grad westlicher Lange einen Damvfer mit näßia an- starker Schlagseite in Sicht. Steffen ließ daraus zutzalten, aber ck in Liwter- noch ehe die „Granada' ihn erreichte, sank der fremde Dampser in 'T'..'e. An der Unsallstelle trieb eine Menge Wrackstücke umher, aiis denen aber der Name des untergegangenen Dampfers nicht zu ersehen war. Da man auch trotz des schärssten Ausgucks keinen Menschen auf dem Wasser treiben sah, setzte die „Granada" ihre Fahrt fort. Tas unterqegangene Schiff war anscheinend schon vorher von der Mannschaft verlassen ivorden. • Ein Duell unter der Erde. Ein Kampf auf Der Schufterhauptmann. Zehn volle Tage lang hat er gespukt Durch sämtliche Zeitungsspalten, Hat illustriert, bedichtet, gedriickt, In Spannung uns alle gehalten. Von seinem R»lhm war alles verblaßt, Der glänzendste Name schien duster. Nun ist das Genie, das gewalt'ge, gefaßt. Was ivar nun dahinter? — Ein Schuster! Sein herrliches Aeuß're, mit Zaubergewalt Bestrickend, er sah nicht nach Flucht aus, Sein hoher Gang, seine edle Gestalt — Wer konnte da denken an's Zuchthaus? Und feierst du nächstens dort Wiederseh'n — Sie werden dich, Edler, nicht schonen — So nimm dies zum Tröste: es wird nicht vergehn Die Spur deiner Tat in Aeonen. Du wirst wie der vielgewavdte Ulnß Noch künst'gen Geschlechtern bekannt sein, Und wo man Humor hat, des sei mir gewiß, Wird dankbar dein Name genannt sein. Gießen. 5(. R. Per beute in im fttciä untcrzogei liebenswü ch e n" er ein gefor reicht M unb erfüll Sau fidj ton 11 sich an Zwecken I Gefängnis Eidgenossk «l« K S ikwf intteiu ,c "Irl von der bet A" Kewasitat Incrim'A ihm in® in Berlm läge« nw ycrfarntni ticität solel tauchte tut ten Reden sortqesetzte hoi bescklo diefeS Urtl Wte Riehl, berüchttgt' sprachen, und Bett falscher Z' Kerkerj jedem » wegen M durch zwei ebenfalls verschärft Zemenaus 4 Wachen sich die r und öerrer an$ dem l und die u werden, ur Abführung plizen von Vollendung entgegen. Wetter <7/ 2 9 Nachruf Lollar, den 7. November 1906. 3520 .Henri-Eisen' Die Beerdigung findet Freitag den 9. November d. Js., nachmittags 3*/2 Uhr, zu Lollar statt. d8/h Bekanntmachung B7'u Kar! Wenzel G 6719 B’/h B8L< < an». >nkt ■ ■ 2111« 36.50 125.30 + 12,16 C. 4- 6,1 ° C. poesievoNen Märchen und kleinen Novellen sicy im engen Raume und kleinen Streife abspiclen zu lassen: ein scharfer Blick für das Leben der „kleinen Leute" war ihm eigen. Seme Beobachtungen gab er in feinster Stimmung und von einem sonnigen Humor verklärt wieder.'» «chtmarkt. W NiauMjer) ]5.03 M ^ Nfe 0.00 W.; n 0.00 Mk. Gießen, den 6. Olovember 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. blaut, er. ?, yeiaszi. Schuster! Obergewalt acht aus, statt - hlhauS? liederseh'n - honen - vird nicht vergehn rdbahn . • • td. Eisenbann Die Beerdigung findet Freitag, den 9. November, nachm. 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6728 her. Aufan^nree- Der Bergwerk. • hätte ■ arden E- »• 1. Lloyd. »nlose. Meteoroloftisttir Beobachtungen der Station Gießen. Freiwillige Feuerwehr Lollar Rau, 2. Hauptmann. Bekannrmncyung Die Zinseti der Friedrich Hetzer von Rosenfcld'fchen Stiftung mit 67,20 Mark sind am 21. Dezemlrer an solche evangelische, würdige Stadtarme zu verteilen, die selbst und ihre Eltern und Großeltern in Gießen geboren sind und das Bürgerrecht besitzen oder besaßen. Meldungen nimmt das Armenamt, Neuen Baue 25, Zimmer Nr. 2, bis 20. d. Mts. während der Gejchäftsstunden entgegen. Bekannriunchnng. Aus der Stiftung der Eheleute Karl und Emilie Hensel ist alsbald eine lebenslängliche Pfründe im Jahresbetrag von 175 Mark an die Witwe eines Gießeners, ohne Unterschied der OriginaL-Drahtnrel-rrngen. B. B. Darmstadt, 8. Juli, In der heutigen Sitzung der evang. Landcssynode gedachte der Präsident Prof. D. Stamm-Gießen mit herzlichen Worten des freudigen Ereignisses in der Großh. Familie und brachte ein dreifaches Hoch auf S. K. H. den Großherzog und das Großh. Haus aus. Hierauf begannen die Verhandlungen über den Fall K o r e l l. Oberkonsistorialpräsident D. B u ch n e r suchte die Haltung des Oberkonsistoriums in einer zweistündigen Rede zu rechtfertigen. Die sich anschließende Debatte war bei Schluß der Redaktion noch nicht beendigt. fc. Frankfurt a. M., 8. Nov. Als der Ermordung der Frau Molitor in Baden-Baden dringend verdächtig erscheint deren Schwiegersohn, Rechtsanwalt Han aus Bern- kastel a. d. Mosel. Hau wohnte hier drei Tage im „Englischen Hof" und reiste dann von hier ab, vermutlich nach Baden-Baden^ Gegen ihn und seine Frau wurde ein Steckbrief erlassen. Er befand sich im Besitz einer Rückfahrkarte nach Paris und löste sich in B. ein Billet nach Frankfurt. Man vermutet, daß er sich nach Hamburg begeben hat. Paris, 8. Rov. 2er sozialdemokratische Abgeordnete Contant hat namens der Partei der geeinigten Sozialisten mehrere Gesetzentwürfe in der. Kammer eingebracht. Einer derselben geht dahin, den Advokatenfta nd abzu-i schaffen, ein anderer Antrag verlangt größere Garantien für Kautionen und noch ein anderer die Bildung von Hilfskassen zur Verteilung von Unterstützungen an kinderreiche Familien. B u d a p e st, 8. Nov. Der Baumeister und vielsachö Millionär M a j o r o s s Y hat sich, angeblich aus Lebens?, Überdruß, erschossen. Lemberg, 8. Nov. In Ncu-Sandec sind dem Be< zirksamtinann, dem Bürgermeister, deut' Staatsanwalt und dem Gendarnierie-Haupt- mann Briefe zngegangen, in welchen ihnen mitgeteilt wird, daß sie zum Tode verurteilt seien. Unters schrieben sind diese Briefe mit den Initialen der polnischen Sozialdemokratie. Orel, 8. Nov. Im Gouvernement erschien eine groß? Zahl bewaffneter Expropriatoren, gefi'chrt von Student t e n des technischen Instituts und verübten dort sechzehn Ischwere Neberfälle und einige Morde. Gestern abend gegen 9 Uhr entschlief im 72. Lebensjahre nach kurzer Krankheit Herr Hütteningenieur i. P. F. W. Feller Hitglied der Landesbrandversicherungskammer und Vorsitzender des Oberhessischen Freiwilligen Feuerwehr-Verbandes, Ritter hoher Orden. Wir verlieren in dem Verstorbenen den Begründer unserer Freiwilligen Feuerwehr. Seit deren Gründung hat er über 30 Jahre lang als erster Hauptmann dem Corps vor a f \ t a" an- gehört. Eingelanfen sind über 20 Anträge. „Hassia" hat trotz kurzen Bestehens sich bereits schon in den Besitz eines Bootes gcketzt, welches unlängst mit einer schönen, gutbesuchten Feier seine Taufe auf den Namen „Hassia" erhielt. Das Bootshaus geht seiner Konfession zti vergeben. Meldtmgen sind bis svätestens 20. b. Mts. beim städtischen Tlrmenamte, Neuen Baue 25, mündlich emzureichen. Gießen, am 1. November 1906. Großhcrzogli - B ^-germei^crei Gießen. I. V.: Georg i. AuS den Zinsen der Stifttmg der Elisabeth Schmidt sind Gaben von je 17 Mark an 4 bedürftige, unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter über 50 Jahren und 0 arme Witwen ans Gießen zu v wteilen. Meldungen sind unter Beifügung der erforderliche» Nachweise bis zum 1. Dezember l. Js. in unseren Geschäftsräumen, Rouen Bäue 25, anzubringen. Gießen, den 30. Oktober 1906. Großherzogliche Bi rgermeisterer Gießen, I. B.: Georgi. Bekanntmachung. Aus der Louis Scheid-Stsftnng sind am 11. Dezember die diesjährigen Zinsen in Gaben nicht unter 20 Mark an Witwen und Waisen armer Kaufleute, ober an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not gekominen sind, ohne Unterschied der Konfession zu verteilen. Meldungen nimmt das Armenamt, Neuen Baue 25, Zimmer Nr. 2, bis 20. b. Mts. während der Geschästsstunden entgegen. Gießen, den 3. November 1906. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Z. V.: Georgi. t Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Buseck für das Rechnungsjahr 1907 liegt vom 10. November bis einschließlich 17. November aus der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Großen-Buseck, den 7. November 1906. Höchste Temperatur am 6. bis 7. November — Niedrigste „ „ 6. „ 7, „ = ICunft utib rvisfenschast. Berlin, 7. Nov. Der Dichter Heinrich Seidel ist beute in Groß-Lichterfelde g eftorben. Seidel hatte sich dar im Kreiskrankenhause vor einigen Tagen einer Darmoperatwn unterzogen. (Sein Tod wird bei, allen denen, die sich an dem liebenswürdigen Humor des Berfasiers von „Lebe recht Öu I) n » ch c n" erfreut haben, schmerzliches Bedauern Hervorrufen. Seidel, ein geborener Mecklenburger, der ein Alter von 64 Jahren erreicht hat. war urspri'inglich'Ingenieur und als solcher prakttsch und erwlgreick tätig gewesen, namentlich burm seinen Anteil am Bcm des Anhalter ^hnhoses in Berlin; toftbem wandte er sich von 1880 ab gvnz der Ltteralnr zu. Er liebte e^, seine lUn& , mit fein, ’■ nur geivifj, t fein. 91. L chten. JflS?b$nlen’ebc)t in h?*1rt-qcn- 9n denen Ä?"“ $>«Wn ÖtÄ 2?®nc. halte ich d.e lruckaeleqt-, von Aerlin ie,t Ä«ie habe ick drei! e>ne Strecke die Eisen. art- 3- lebt in^Zers ang. Si/N?Nkc "under Net. t enrotb n "fr ba= le$)r'ingen tonaJ§ beide seMuh, “ren( ES Handel und Verkehr, Volkswirtschaft» Von derBerlinerBörse. Man hat von der Newyorker Gouverneurswahl eine Steigerung der amerikanischen Eisenbahn- werte erwartet, für den Fall der republikanische Kandidat Öugues als Gouverneur des Staates Newyork durchdringe. Ties ist nun geschehen, da es aber nicht mit der erhofften Majorität geschah, ist die erwartete Anregung ausgebsiebcn und die amerikanischen Eisenbahnwerte lagen matt. Auch sonst war die Tendenz zwar etwas befestigt, da die Geldlage momentan nickt mehr so schlimm anssieht, aber es herrschte doch große Zurückhaltung. Russen- werte waren wiederum schwächer, infolge anhaltender.Realisa- tionslust. Eine ZeitungSmeldnng will wissen, daß die Stadt Baku ihre Zahlungen eingestellt habe. Am Mvntanmarkt waren Gelsenkirckener wesentlich erhöht von 217.70 bis 221.30^ Bochumer konnten ebenfalls 1 Proz. anziehen. Rheinische Stahlwerke hatten sich anfangs sehr erholt, waren aber spater wieder schwächer. Kaliwerte lustlos aber behauptet. Tägliches Gerd war zu 5 Proz. offeriert. PrivcftdiÄont schloß 51/! Prozent. lerere Bank ti\r Mel • ’S .IW*. • • Ä a«BTT\k 'S drehen Ber^k ■ fr-AnffllWellgJ ter Bergwerk. • • ___ ' 125.60 S^dastrie W r Handels?» • ' {"785 Wt Bank . • ' ie Bank . ■ -Asiat Bank • • A-Komn'aniut' • • ^95 r Bank ■ • ‘ ^2,10 ktien . • • ' >re- uni1 Ohio- . ^o.SO itahn > ' Redier schickt seiner Fran von seinem „Einkommen" dg Soldat - Brot und Geld. Als er im Dezember v. I. die Nachricht errett daß seine Frau vor die Tür gesetzt werden sollte, weil fu bic Mete nickt zahlen konnte, sti'tete der Regimentskommandeur . 20 Mk. UnterMung. Becker kann nun manmmal dem Drange nicht widerstehen, auch ohne llrlaul, l-eimzusahren, um nach Weib und Kind zu sehen. Er ist bcöWjd)01! worden, davon dreimal standgerichtlick^ Ms er im Oktober wieder zweimal fortgelausen und das eine Mal ^Limburg, das andere Mal in Mainz wieder aufgegrisfen war, wurde er bcm Kriegsgericht zur Aburteilung überwiesen. Dreies bcnrrteilte ihn zu 2i/2 Monaten Gefängnis. Es sei ja menschlich begreiflich, daß e- ben Angeklagten nach .Hause ziehe, uw-nach seiner darbmden Fa^ mrlie zu sehen, aber er müsse sich der Disziplin fugen, hietz es im UttC<8 crlin, 9. Nov. Gras Pückler, der erst am 20. Oktober von der 9. Strafkammer des Landgerichts zii drei Monaten Gefängnis verurteilt worden war, stand gestern unter der A n r l a g e der Aufreizung verschiedener Klaffen der Bevölkerung zu lfsewalttätigkeiten vor der 3. Strafkamnier des Sani)flcnchl3 L Incriminirt waren zwei Reden, die der Angeklagte wahrend sen es ihm m Weicklelmünde erteilten Urlaubes am 12. Ium und 3. In in Berlin gehalten hatte, lieber den Inhalt der beiden Rede lagen nur die Berichte der Polizeitentnanis vor, die dic^ beiden Bersammlungen aufgelöst hatten. Ter Angeklagte bestritt Authen- ticität solcher Bolizeiberichte. Dor Eintritt in die Beweisaufnahme tauchte im Kollegium die Frage ans, ob nickt die setzt inkrlminiei- tcn Reden schon durch das Urteil vom 20. Oktober, welches eine fortgesetzte Handlung angenommen habe, erledigt seien. (-ff"? Hof beschloß daher, die Sache bis zum Eintritt der Rechtstrasi dieses Urteils zu vertagen. Wien, 7. Nov. Im Prozeß gegen die Frau Negrne Niehl, die Inhaberin h?s unter dem Titel "Mo de fak 0 n berüchtigten lästerlichen Lusthauses, wurde heute das Urteil gesprochen. Regine Riehl wurde wegen öfsentlicher Gewalttätigkeit und Betruges, begangen durch Veruntreuung, Verleitung zu falscher Zeugenaussage und Kuppelei zu 3V» 3 a hr en s ckw er en Kerkers verurteilt, verschärft durch, ei n e n Fa stt ag in jedem Vierteljahr: Die Bedienerin Antonie Dollat wuick. wegen Mitschuld zu einem Jahr schweren KerkerS, veiffcharst durck zwei Fasttage in jedem Monat, der Lpenglergehilfe König, ebenfalls wegen Mitschuld, zu acht Monaten schweren Kerkers, verschärft durch zwei monatliche Fasttage: sieben wegen falscher Zeugenaussage angeklagte Mädchen wurden zu 14 Tagen bis 4 Wochen einfachen Kerkers verurteilt. Vor dem Tor spielt.'n sich die wildesten Prügels; en en ab. Elegante Damen und Herren im Zylinder kämpften in rabiatester Weise nut ~euten auS dem Volke um einen Platz. Schließlich mußte die Polizei und die im Landesgericht untergebrachte Militärwache requiriert werden, um den greulichen Szenen ein Ende zu machen. Bel ihrer Abführung in das Gefängnis wurden Frau Riehl und ihre Kvm- plizen von den Flüchen und Verwünschungen der Menge begleitet Zürich, 7. Nov. Die Strafkammer des Bundesgerichts sprach heute einen Mann auS Wien Namens Blazek, schuldig, sich an der Herstellung von Sprengstoffen zu verbrecherischen Zwecken beteiligt zu haben. Sie verurteilte ihn zu einem Zahr Gefängnis und lebenslänglicher Verweisung aus dem Gebiet der Eidgenossensckaft. 'X o Vw litt 2, Äetraflte öChel- »ich! ielS« rfw »g ick tf. j[C erhöp ^en m*1 ,bet ffrtit brtflL.nen $u u h'tnenlfdit >oEs AtN>'chl w Todes-Anzeige längerem Leiden verschied sanft mein lieber Sohn Karl Wenzel lu. -- , 1 ' 1U» . Staatsbahn • • ' E senbanu Märkte. ko. F r a n k s n r t a. M., 8. Nov. (Telegr. Orig.-Bericht des „Gieß. 2cnz.".s Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- v reise. Zuni Verkaufe standen: 15 Ochsen, 0 aus Oesterreich 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 60 Kühe, Fersen, Stiere und Rindev 0 aus Rumänien, 603 Kälber, 305 Schafe und L>ämmel, 5 Ziegen^ Ö Ziegenlämmer, 0 Sckastärnmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Oualität 85—89 Mk- 2. Oualität 76—80 TIP., 3. Qualität 69-72 Mk.: Bullen 1. Qual. 77—80, 2. Qual. 00-00; Kühe 1. Qualität 81-83 MH 2. Qual. 79-00 Mk., 3. Qual. 67—70 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber l.Qual. 100—106 Psg., Lebendgewicht 60—63 Psg., 2. Qualität 96—100 Pfg., Lebendgewicht 56-59 Pfg., Schlachtgew. 75—78 Pfg.; Schale : 1. Qual. 81—83 Psg., 2. Qu all 00—00 Psg. Geschält bei Hornvieh schleppend, Ueberstand unbedeutend: bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Gießener Wetterdienst. Bvi-auSsichtlichc Witterung für Hessen am Freitag, den 98. November: Meist trüb. Leichte Negenfälle. Etwas kühler. Mäßige westliche Winde. Bekanntmachung. November Barometer aus 0° reduziert Temperatur der Luit __ Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung 1906 7. 2« 736.9 12,2 9,2 88 NE 7. 9" 733,2 10.1 8,1 88 NE 8. 1716 730,5 10,1 8,3 89 NNE Lolal-Gartenbauaurstellung der Ortsgruppe Gießen des Verbandes selbständiger Haudelsgartner Hessens, is den Uu«n der ,Jenen Saalfeanej“ zn Aerren vom Z). bis LZ. November verbunden mit einer Ausstellung von Topfpflanzen, die von Gießener Schulkindern gepflegt worden sind. ■——-***, am Freitag den S. November, 11 Uhr vormittags. Sonntag den 11. November, von nachmittags 5 Uhr an: Grosses lllilitftrkoiizert, ausgeführt von der Kapelle des Jnf.-Negts. Kaiser Wilhelm Nr. 116, unter Leitung des Herrn Musikdirektors Krautze. Eintrittspreis für die Person ..... 80 Pfg. Sonntag nachmittags von 4 Uhr ab. . . 75 „ Montag den ganzen Tag ......25 „ Täglich geöffnet von 10 Uhr vormittags an. Vorverkauf in den Blumeuaeschästen. D8/11 K ’ Ludwig Schmitt Glaserei und Einrahmegeschäft, gegr. 1373. 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Aus der Minna Keil-Vogt-Stiftung sind für das Jahr 1906 drei Gaben von je 70 Mark an drei in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Handwerksmeister oder Witwen von Handwerksmeistern, evangelischer Konfession, zu vergeben. Bewerbmrgen sind brs spätestens 20. November ö. Is. beim städtischen Armenamt, Neuen Bäue 26, einzureichen. Nur selbständige Handwerker oder Witwen selbständiger Handwerker können berücksichtigt werden. Gießen am 3. November 1906. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Bekanntmachung. Aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felfing Eheleute Prof. Dr. Wittstein’s chemisches Laboratorium l Augiistenstr. 65 München VI Telef. 8239 L gegründet 1853 [hv16/e r Abt. I.: Untersuchungen aller Art. Unter- n rlchtslaboratorium f. Studierende u. Tech- U niker. (35 Arbeitsplätze). Abt. II.: Spezial- U Laboratorium f. d. Ton-, Zement-, Kalk- u. A Glasindustrie. Abt. III.: Lager v. Apparaten, Glas- u. Porzellan-Waren, Filtrierpapieren. Verkauf eures fetten Bullen. Ein der Gemeinde Leihgestern gehöriger fetter Bulle soll auf dem Wege des schriftlichen Auge- bots verkauft werden. Angebote mit bezüglicher Aufschrift und Preisangabe pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum 13. d.Mts., nachm. 3 Uhr auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen eingesehen werden können, einzureicheli. Leihgestern, den 7. Novbr. 1906. Großherzogl. Bürgermeisterei Einen gekörten, starken VMlsbeM BmIüssi (16 Monate alt) hat zu verkaufen Heinrich Lcuz II!., Atzenhain 67221 bei Grünberg (Hess.) kine 8eL«W2srs8«el mit Käsig sowie verschiedene große u. kleine Badehäuocheu zu verkaufen. 06331^ PH. Stier, Neuen Bäue 8, HFinscIieF- ein Jahr alt, schönes Tier, nach auswärts zu verkaufen. [6689 L. Steinhäuser, Gießen. LchMs^MMlM mit Lerblendstein erbaut, in guter Lage, sehr gut für ein Geschäftshaus geeignet, in dein sich ein Laden brechen läßt, bei geringer Anzahlung unter günstigsten Be- dingungen sofort billig zu verk. Schriftl. Anfragen unter 08336 an d. 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Rechnungsablage u. Entlastung des Kassierers. 3. Vorstandswahl. 4. Verschiedenes. v5/11]_________Der Vorstand. A z> Sektion Giessen D. &. Oe. A.-V. Sonntag den 11. NMSckl Mainzlar — Hachborii — Frauenberg— Lichte Küppel—Elisabethen- brimnen—Spiegelslust—Marburg. 5'/, Stiinden. Abfahrt 8" vorm. Sonntagskarte Marburg. Wn ÜMI-Tbler Giessen Direktion Hermann Steingoetter Freitag, den 0. November 5. Freilag-Abonn.-Yorstellung Tcr WllswWkontllßeiil. Schwank in 3 Akten von A.Bisfon. In deutscher Bearbeitung von B. Jaeobson.