I§ taeller). x mit stets wechselnden, z berühmten Tegernseer unb Tuet! LeS Mandro. Anfang Abends 8'/, üh, L. Wagner. s bd !281 enfels ^^rclcphon^ erungenh" Amt ' n016 ßuiammeiiM 8 6«m. 103 fes TlwÄ-.t 9'' n N., 1.8 P-"S'>! ■flfea? ^T&wW «8 fc »( 16,1 S>°^ eil« 1!: , Sichte 16 $tU8,l‘ , "7 |i S» Uttb ^fl§ Holz m . |flnnnen* ru«t. ,^Kl.««» bei St». * - 2 Sini. äWin",t(" : z,Sö Z'"" 8i21U- .?* 19,4 Ü"11'; srntzrA ' , ]5,u4 3111'' 0,ö D SlE Längk). Aeuer Knglcrnd, AranLrcich. Marokko und der Äri de. Vor einem Ueb^rmaß vvn SScrtraucnSfcTißfcit gegenüber der neuen Regierung in England ist mit Recht gewarnt worden. Mögen die deutsch-englischen Beziehungen im allgemeinen sich gebessert staben, unb die Preßerörter- ungen hüben wie drüben auf einen ruhigeren Ton gestimmt [ein: das Einvernehmen mitFrankreich ist gänzlich unverändert, das Kabinett Bannerman zeigt sich ebenso beflissen wie das Kabinett Balfour, Freund- schaftsdienste an Frankreich zu leisten. Mit der Unterstützung Frankreichs in Algeciras war ja zu rechnen, eine vertragsmäßig übernommene Verpflichtung, bie von dem neuen Kabinett unbedingt erfüllt werden mußte. Mer darum braucht England noch nicht für jeden kühnen Anspruch Frankreichs einzutreten, oder gar für Forderungen, die Frankreich selbst einstweilen nicht in der Konferenz zu stellen wagt, Stimmung zu machen. Es erregt einiges Aufsehen, daß soeben der Londoner „Tribüne", das neue Blatt, das als Sprachrohr der englischen Regierung gilt, kurz und bündig einen europäischen Auftrag fürFrankreichver langt,inMarokkoOrdnuna zu schaffen. Hoffentlich werde sich dem Deutschland nicht widersetzen. Da irrt sich der „Tribüne" gewaltig. Tas Ziel der deutschen Marokkopolitik war von Anfang an, eben die Aneignung dieses Mandats im Interesse der Handelsfreiheit zu verhindern. Der Vorschlag zur Güte ist beinahe grotesk zu nennen. Präsident 2 o übet sagte am Mittwoch in einer Ansprache an die Mitglieder des englischen Grafschaftsrates, er sei während seiner Präsidentschaft unablässig bemüht gewesen, die englisch- französische Harmonie herzu stellen zum größten Wohle der Menschheit. England und Frankreich seien die besten Apostel des Friedens und des Fortschrittes. In Beantwortung dieser Ansprache sagte der Präsident des Londoner Gra f- s ch a f t s r a t e s: Wir kommen als Friedensboten. Es wird uns zur größten Freude gereichen, wenn unser Besuch dazu beiträgt, einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Nationen zu sichern. Nicht leicht zusammenreimen lassen sich mit diesen Frieden sversicherungen die weitausgreisenden neuesten franz. Marinepläne. Der franzöf. Marineminister Thomson führte am Mittwochabend in der Mar ine ko m Mission aus, daß das Proaramm des höheren Marineetats gegenwärtig angesichts oer von allen übrigen Nationen unternommenen Anstrengungen als ein Minimum anzusehen sei, das sicher überschritten tverden dürfte. Der Minister erklärte, daß bie Arbeiten des Marinem inisteriums über die nächsten Neuherstellungen sich hauptsächlich auf Unterseeboote sowie aus Panzerschiffe bezögen. Ta die Vermehrung der Schiffseinheiten eine Vermehrung der Mannschaften zur Folge haben tvcrde, so sei ein Gesetzentwurf betreffs der Rekrutierung des Seeheeres ausgearbeitet worden. Die Cadres der Seeoffiziere werden gleichfalls vermehrt werden. Schließlich machte der Marinerninister Angaben über Verbesserung der^Proviantvorräte. Die Konferenz in Algeciras beschloß, die Zahl bon Rindvieh, die jeder Macht aus Marokko auszuführen gestattet ist, zu erhöhen, mit dem Vorbehalt jebod), daß der Sultan das Recht habe, die Ausfuhr des Viehes auf den gcgenlvärttgcn Ziffern zu erhalten für den Fall eines möglicherweise ein treten b en Mangels an Tieren. Tie Ausfuhr soll nicht allein über Tanger erlaubt sein, wie es gegenwärtig ber Fall ist, sondern über alle Zollstationen. Ter freie Küsten handel mit Getreide, Gemüse, Eiern, Früchten und G e s l ü g e l ist gestattet worden; für Pferde, Maultiere und Esel ist eine besondere Ausfuhrerlaubnis notwendig. Ferner hat die Konferenz von dem Wunsche Marokkos, das Monopol von Tabak aller Sorten cinzuführen, Kenntnis genommen; die Delegierten haben sich bereit erklärt, darüber ihren Regierungen Bericht zu erstatten, unter dem Vorbehalt, daß oen unter den jetzt für den Tabakhandel geltenden Normen entstandenen industriellen Unternehmungen dieses Zweiges Entschädigungen gewahrt werden. Ferner hat die Konferenz den Grundsatz der Submission ohne Ansehen der Nationalität für das Opiunv- und Haschischmonopol unb für das Zabat» Monopol im Falle der Einführung desselben ausgestellt. Aus Paris wird gemeldet: Da die Marokkokonserenz ^inen friedlichen Verlauf zu nehmen scheint, hofft man in der nächsten Zeit die Verhandlungen wegen der Gründung einer deutsch -französisch en Bank wieder aufnehmen zu können. Der Zweck dieser Gründung soll hauptsächlich sein, franz. Kapital für die deutsche Industrie zu beschaffen. Von Berliner Häusern haben Mendelssohn und die Handelsgesellschaft ihren Beitritt zur Bildung des neuen Instituts erklärt, das die Form einer Kommanditgesellschaft erhalten soll. __________ Zum Ministerwcchsel in Hessen. Der neu ernannte Staatsmini st er und Justiz- Minister Ewald, sowie der P r ä s i d e n t des Ministeriums des Innern, Braun, waren am Mittwoch vormittag, wie bereits gemeldet, zum erstenmal zu längerem Vortrag bei Sr. K. H. dem Großherzog, wobei eine Reibe laufender Regierungsgeschäfte, die seit dem Ableben des Staats- miilisters Rothe zurückgestellt werden mußten, zur Erledigung gebracht wurden. Die Frage der Neubesetzung des bisherigen Postens des Präsidenten Braun, des Leiters der Abteilung für Handel, Industrie unb Lanb- wirtschaft, ist an maßgebender Stelle noch nicht zur 'Erörterung gekommen, und die über die PersönlichLit >des Nachfolgers in der Presse gemachten Andeutungen sind Daher nichts als bloße Kombinationen. Bei der Vielgestal- HigFeit und dem großen Umfang dieser Ministerialabteilung Ivirb es auch nicht leicht Jein, eine auf allen drei Gebieten derselben gleich vortrefflich geeignete Kraft wieder zu finden. Worerst werden bie dienstlichen Funktionen in den einzelnen Zweigen bieses Ressorts von den ihm zugehörigen Ober- llegierungsräten erledigt. Zu den Mitteilungen über die Personalien des neuen Ministers wird uns noch geschrieben: Der Vater Ernst Brauns war nicht in Lich, sondern in Kohensolms geboren, von wo allerdings dessen Vater als Solms'schcr Beamter später nach Lich versetzt wurde, wo er als sürstl. Forstrat starb. Tie Schwester Ernst Brauns ist erst nach dem Tod des Vaters und der Rücikehr der Witwe nach Hessen in Kriegsheim in Rheinhessen geboren, wo deren Bruder, Emil Oh!h. damals PFrrer war. AarlamettLartsches ans Hessen. R. B. D a r m st a d t, 7. Febr. Der Finanzausschuß der 2. Kammer ist auch diese Woche wieder eifrig bei der Arbeit. Die Vorberatung des Staatsvoranschlags ist jeft soweit gediehen daß die Fertigstellung der einzelnen Berichte bis Ende ber Woche erfolgt sein wird, und in den nächsten Wochen mit der endgiltigen Genehmigung und Tnicklegung begonnen werden fcnn. Wenn die letztere erfolgt ist, haben aber erst noch die gemeinsamen Be- latungen mit dem FinanzauMmß der 1. Kammer stattrusinden sodaß bis zur spruchreifen Etatsberatung in der 2. Kammer immerhin der Monat Februar verstrichen sein wird. Wenn sich keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten einstellen, wird die Kammer die Etatberatung am 28. Februar beginnen. — In den jüngsten Sitzungen deS Finanzausschusses, an denen auch der neue Staatslninistcr, Ewald, Frnanzminister Dr. Gnauth, Präsident Braun und mehrere RegierungS?ommissare teilnahmen, sand eine umfangreiche Debatte über Kvp. 38, Gymnasien, Real schulen usw. statt, wobei auch der Antrag Pennrich nnd Gen. auf Streichung der vvn der Regierung im Etat angcsetzten er höhten Forderungen an die 11 Städte mit 7 Flüssigen Real schulen zur Debatte stand. Der Ausschluß beschloß mit 5 gegen 2 Stimmen, den Antrag Pennrich abzulehnen, stimmte also oer Rebierungssorderung aus Zahlung eines höheren Zuschusses der Städte zu den Kosten ihrer Realschulen zu. Die Mehrforderung von 1400 Mark behuss Anstellung eines besonderen Kanzlei direkwrs für die 1. Kammer wurde einstimmig bewilligt, ein Antrag Christ-Kvrell, die von der Regierung infolge der ander- weiten Organisation der Landwirtsä»ast gestrichenen Zuschüsse für den LandwirtschastSrat und die landw. Provinzia.lv ereine für dies Jahr weiter zu bewilligen, wurde abgelehnt. Ebenso ivurbt einer Vorstellung der Molkercigenojsenschasten zu Eichcnrod, Schlst und Wallenrvd entspreclrend jeder staatliche Zuschuß für die Molke reischule zu Lauterbach abgelehnt. In das Budget war ein Staatszusckuß von 8000 Mark nnd ein einmaliger Zuschvs von 3000 Mark eingestellt worden. Tie Forderung von 12 800 Mark für den Neubau einer Automobil-Nemise im Großh. Öos stall blieb unentschieden, da sich im Ausschluß 4 Stimmen dafür und 4 dagegen aussp-rachen. Der vom L Ausschuß erstattete Bericht deS Finanzausschuffes der 2. Kammer über die Regierungsvorlage, bett. Anschluß der Stadt Bad-Nauheim an bad staatliche Elektrizitätswerk Dad-Nauheim beantragt, zu beschließen die Regierung $u ermächtigen, zur Ausgestaltung der zu errichtenden Maschnrenzentrale und zum Anschluß der Stadl Bad^ Nauheim an das staatliche Elektrizitätswerk außer dem bereits bewilligten Betrag von 924 400 Mark weitere 75 600 Mark im Wege des Stoatskredits flüssig zu machen. Eine der Kammer ^gegangene Vorstellung der vor dem 1. April 1897 pensionierten Staatsbeamten ersucht um Gleichstellung der Nuhegehalte dieser Beamten mit denen der später pensionierten Staatsbeamten. Die Bureaugehil- s e n der Zentralstelle für die L a n d e S st a t i st i k ersuchen um eine Erhöhung ihrer 950—1700 Mark betragenden Vergütungen Der Landesverband deutscher Militäranwärter richtet in eutci Vorstellung daS Ersuchen an den Landtag, den zumeist aus der Militäranwärterlaufbahn hervorgegangenen Unter- und Subalternbeumten einen Wohnung s ne ldzuschnß bezw. eine Teuerungszulage zu gewähren. Der hessische Landes lehrerverein petitioniert um rnrechnung des Militär- dienstjahreS der Volksschullehrer als Besoldungsdienstzeit. Die Errichtung eines Amtsgerichts zu Heppenheim a. d. B. erstrebt in einer Vorstellung der dortige Sladt- vorstand. — Abg. Haas beantragt die Aufnahme der höheren Bürgerschule zu Reichelsheim L O. unter bie Zahl der staatsseitig subventionierten Anstalten und Einstellung von 2000 Mark hierfür in den Staatsvoranschlag. Parlamentarisches aus dem Reiche. Berlin, 7. Febr. Die für den Chef des Geheimen Zivilkabinetts, Dr. v. Lnca nuS, im Etat geforderte persön- liche Zulage von 10 000 Mark wurde von der Budget- Kommission abgelehnt. — D ie Reichstags-Ersatzwahl in Kaiserslautern ist auf den 21. März anberaumt worden. Zwischen den Nationalliberalen und dem Bund der Landwirte sollen Verhandlungen gepflogen werben, die darauf hinzielen, daß die Bündler tn Kaiserslautern für einen national- libera len Kandidaten stimmen und dafür das noch frei gebliebene ßa nbtag5man ba t für Neusladt a. b. H. erhalten, oder daß die Nationalliberalen in Kaiserslautern den Bundesvorsitzenden Dr. Rösicke unterstützen und als Entgelt den Neustädter Sieg in der Münchener Abgeordnetenkammer gewinnen. AoLitr?che Tagesschau. Ter Sozialdemokrat toirb verbrannt. Der sozialdemokratische Abg. Cramer, der bekanntlich wegen seiner Audienz beim Großherzog schweren Angriffen seiner Parteigenossen ausgesetzt ist, veröffentlicht in der „Mainzer Volksztg." eine Erklärung, in der es u. a. heißt: Was geschieht mit einem Sozialdemokraten, der beim Großherzog zur Audienz war? Ter Sozialdemokrat wird verbrannt! Ja, wenn et aber m einer rein privaten und kommunalen Angelegenheit beim Großherzog war? Tut nichts, der Sozialdemokrat wird verbrannt! Und wenn der Fürst aber ein ganz vorurteilsfreier Herr ist? Tut nicht-, der Sozialdemokrat wird verbrannt! „Ter „gute Balthasar" hat einen Lapsus begangen, ber. er bei ruhiger Ueberlegung hätte vermeiden können." Nein, ich habe als Mann gebandelt, der bei seinen Auftraggebern nicht den Eindruck machen wollte, als habe er in Vertretung einer gerechten Sache die Türe des Großherzogs zu scheuen, ich bereue und bedauere den Schritt keinen Augenblick. Ich finde kein en Verstoß gegen die elementarsten Grundsätze ber Demokratie, wenn man mit Hilfe des Groß Herzogs, eines genialen Fürsten, einen Fortschritt an strebt, unb, einmal die Hand aniä Herz, bedeutet das von uns unb Herrn Prof. Olbrich angesirebte Projekt kernen Fortschritt? Es bleibt also für bie „Volksztg.", „Vorwärts" und „Offenbacher Abendbl." nach Abtrennung ber Sache, um die es sich handelt, nichts anderes übrig als die reine Tatsache, daß ber Sozialbemokrat beim Großerzog war, und berät wird er verbrannt. Meinetwegen, ich widerrufe nicht! Ich habe mich bereits bei einem ordentlichen Richter gemeldet, die Parlewer- fammlung in Darmstadt am nächsten Satnstag soll ohne meinen Ginfluh zu Gericht sitzen unb nach dem Urteil werde ich meine Vorlehrungen treffen. Einen Parlciskaudal gibt e§ nicht. Gruß Balth. Cramer. Die „Mainzer VolkSztg." bemerkt dazu: Daß die Tarnistädter Parteigenossen sich demnächst mit dein. Verhalten des Genoffen Cramer befasseii werden, erscheint uns auch sehr notiuenbtg. Wie das Verdikt a issallen wirb, darüber scheint uns nach dem vom Geiioffen Cramer sich selbst gesprochenen Urteil fein Zweifel zu sein. Deni Genoffen Cramer ift an- scheinend das Gefühl völlig abhanden gekommen, bau er mit seinem Verhalten dir Patteiprinzipien und Traditionen mit Füßen trat. Die Sozialdemokratie hat es bislang — unb auch wohl für alle Zukunft — abgelehnt, „in Vertretung einer gerechten Sache* bie „Tür des Großherzogo" z'.i suchen, sie hat es cnlschiedcn abgelehn^ durch Blllen sich Furstcugunst iujldjem/ Uneheliche Kinder uub ihre Eltern. Von gewißer Seite kann man in Versammlungen,, in) der Presse unb überall, wo sich sonst die Gelegenheit bietet,, immer wieder behaupten hören, daß die sogen, „vornehme! Männerwelt" den Rekord behaupte, wenn cs gelte, arme un-l schuldige Tochter des »Volkes^ zu verführen und ins Unglück zu stürzen. Was eS mit dieser Behauptung auf sich hat,' erfahrt man ans den statistischen Nachweisen, die eine soeben erschienene Schrift von Dr. Klumker und Dr. Spann erbringt. Die dort angeführten Zahlen beziehen sich auf die Stadt Frankfurt a. TL unb bas Jahr 1904. Sie besagen, baß in Frankfurt in dem genannten Jahre von den außerehelichen 9)1 üttern 35 °/0 beruflos, 34,6 % Arbeiterinnen im Bekleidungs- unb Neinigungsgewerbe, also Näherinnen, Wäscherinnen und bergt., 18,7 % Dienstboten unb 11,7 °/0 Arbeiterinnen ohne nähere Bezeichnung waren. Unb wer waren bie Väter? In ben ea. 60 % aller Falle, roq die Väter unb ihr Beruf überhaupt ermittelt werden konnten^ waren 53,6 % gelernte Slrbeitcr, 21,5 % ungelernte Arbeiters 18,8 % hatten sonstige Berufe unb 6,1 % freie Berufe. In den ermittelten Fällen hanbelt? es sich also vorzugsweise uni! finanziell nicht leistungsfähige Vater, und wenn von den 40 e/J nicht ermittelter Vater selbst die Mehrheit ben „besseren Ständen"! angehören sollte, waS aber erst noch nachgewiesen merben muß, so geht doch aus diesen Zahlenreiheu deutlich hervor> daß bie „Sünder^ nur zum kleinsten Test dort zu sindeq sind, wo man sie angeblich zu suchen hat. Anßkand. Aus Tuck nm, wo zu Beginn der revolutionären roegung in den Ostseeprovinzen eine Anzahl Dragoner nieder^ gemetzelt wurden, wird jetzt über große Defraudationen berichtet. $a3 gange Vermögen derStadt, der Steuers Deriüaltung, dem Armen st ist, der Sterbekaffe, sowie dem Waisen-i gericht gehörig, ist verschwunden, im Ganzen ungefähr 150 000 Rubel. Mit diesem Gelde und dem Schlüssel deZ leeren Geldschranks ist der Bürgermeister Martin ftre sitznng einstimmig, an bie Kgl. Eiscnbahndireluon Frankfurt a. M. wie an ben zustänbigen Minister das dringende Er-' suchen zu richten, um baldigen Ausbau deS zweiten Gleises auf der Bahn Friedberg—Hanau und Durchführung des Vollbahnbetriebs auf dieser Strecke. Begründet wird dis Eingabe mit ber Ueberlai'timg ber Strecke, ber demnachstigen Steigung bes Verkehrs burch bie Einmündung ber Neben-, bahn Lauterbach—Stockheim—Windecken, sowie ber Ver-« mehrimg ber Schnellzüge Hagen—Betzdorf—Gießen—Frankfurt a. M., wodurch bie Linie Friedberg—Hanau sich immer mehr zu einer wichtigen und kürzesten Verbindung zwischen 9lorbwest- und Süddeutschland, zwischen Bremen, Westfalen unb Bayern—Württemberg, gestaltet. Die Beigeordnetenwahl zu Mühlheim a. vom 27. Dezember 1905 hatte am letzten Mittwoch vor dem KreisauMpiß zur Beratung gestanden. Der zum Beigeordneten gewählte Peter Zahn I [ I. hatte dabei nochmals ausdrücklich bestätigt, daß er Anhänger der sozialdemokratischen Partei sei. Die jetzt vorliegende Entscheidung deS Kreisausschuffes geht nach der „Off. Ztg." dahin, baß auf Grund des Artikels 48 III,7 ber Prooinzialordmmg General-Anzeiger, Anris- nnd Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. — ni inuiwu. ...........................in ii ii ii—Tr - l ir ■■■■ II i-------------- erein , abends 8 Uhr West östliche» «uffghrmige» er Turnhalle. btz 2 vrilannl für Dafyiralrti , jtbt tonten Brilartr 50 M liier Marx, 6t!tcr$rotg 34 haaer, Mco LSur 11 bil 8 Zutritt. Der Vorstand, Slli die EM 156. Jahrgang Redaktion. Expedition u.Druckerei: £d)nfRt.f, Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr. r Anzeiger Gieß«, Donnerstag 8» Februar 1906 »sa 9lotohonSbru(f und Vertag der 0rübndWI UnwersilätSdruckerei. R. Lange, Gieß«. Nr. 33 Zweites Erfchewt ttgllch mU Ausnahme deS Sonntags. Blatt Die „Siebener Zamlllenblatter" werden dem .Anzeiger mermal wöchentlich betqeleqt. Ter ^hefstfcht CanOekf' erfchemr monaUich einmal. unb 8 34 der Landgemeindeordnung bent zum Beigeordneten gewählten Peter Zahn III. die Bestätigung zu ver- ^O^aVnz, 7. Febr. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde die Dienstanweisung für den kürzlich für Mainz ernannten Woh- nungSinspcktor genehmigt. — Eine hiesige Firma war bei der Stadt um Gewährung von Oktroifreihcit für die Einführung von Erd beer- und Kirschsaft vorstellig geworden. Da das chemische Untersuchungsamt erklärte, daß die Produkte bei 1,17 Proz. Alkohol, zu den alkoholfreien Getränken gerechnet werden, beschloß die Versammlung, dem Verlangen Folge zu geben. — Da der im Herbste v. I-. bewilligte Kredit für Notstandsarbeiten aufgebraucht worden ist, wird auf Antrag des Tiefbauamtes noch ein weiterer Kredit von 1600 Mk. bewilligt. (Frkf. Ztg.) d. Mainz, 8. Fcbr. Ter einzige Sohn der Witwe und Hausbesitzerin Kämper, der 19jährige Metzger Jakob, verübte gestern abend einen Mordversu ch auf seine Mn tter. Der rohe Patron ist seit längerer Zeit beschäftigungslos und trieb sich in leichtsinniger Gesellschaft umher. Kürzlich sollte er auswärts eine Stellung antreten, das Reisegeld, das er von seiner Mutter erhielt, verjubelte er. Gestern nachmittag äußerte er in einem dem Hause seiner Mutter benachbarten Laden auf der Rheinstraße, er werde seine Mutter umbringen und nach vollbrachter Tat sich In den Rhein stürzen. Gea-ri 5y2 Uhr kam er am Wend nach Hause und erklärte seiner Mutter, er wolle zu Bett gehen, sie möge ihm dasselbe zurechtmachen. Als seine Mutter dies tun wollte und ihm den Rücken kehrte, zog er ein langes Dolchmesscr aus der Tasche und stürzte sich auf seine Mutter, die er fcsthielt und den Dolch mit den Worten in ihre Brust stoßen wollte: „Jetzt mußt Tu sterben!" Die Frau war resolut genug, ihrem ungeratenen Sohn die Hand, in der er den Dolch hielt, fczuhalten, und den gefährlichen Menschen dann in die Ecke zu schlendern, worauf sie aus dem .Hause eilte und der Polizei Anzeige erstattete. Ein Schutzmann begab sich in die Wohnung der Witwe, woselbst der' Sohn inzwischen wie ein Wilder gehaust hatte. F-ast sämtliche Gegenstände in der Wohnung hatte er zertrümmert und auf die Erde geschleudert, und hatte alle Fensterscheiben zerschlagen. Als der Wütende den Schutzmann getnahrte, ging er auf diesen mit dem gezückten Dolch los, der Beamte entwaffnete ihn aber und legte dem Menschen Fesseln an, worauf er in Hast kam. Hanan, 7. Febr. Der Metzger Huber ans Trippstadt, der sich in Begleitung des Handwerksbnrschen befand, der in der Herberge zur Heimat hier den Mordversuch auf den Kriminal schütz mann Trott verübte, ist gestern in Karlstadt, Untersranlen, verhaftet worden. In Aschaffenburg will sich Huber von seinem Begleiter getrennt haben. ** Kleine Mitteilungen eus Hellen und den N a ch b a r st a a t e n. In Groß-Felda bat sich der seil Jahrzehnten aufgelöste Turnverein wieder neu gegründet. — In N e u- Isenburg wurde der seilheriae Bürgermeister Jak. Pons w i e d e r g e w ä h l t. Er erhielt 1017, Gemeinderat Konr. Arnoul (sozialdem. Raub.) 279 und Rentner Loren, Lust 47 Stimmen. Von rund 1600 Wählen, stimmten mehr als 83 Pro,, ab. — Bei G r o 6- Gerau fanden Passanten im Ehausseegraben eine verstüm- m e 11 e Leiche, die sich später als die des Bierfahrers Schm i^d t erwies. Man nimmt an, das; er von seinem Fuhrwerk gestürzt und von einen. Automobil aus Wiesbaden überfahren worden ist, dessen Insassen davonfuhren. — In Butzbach vollendete Stabt- rechne,* Steinhäuser fein 70 Lebensjahr. * Kleine Tageschronik. In London Hat fich in einkw, Zirkus ein schweres Unglück ereignet. Eine französische Artistin, eine bildschöne junge D'-mc, fiel bei der Fahrt durch den Todesring ans der Höbe herab und wurde mit zerschmetterten G.iedern tot vom Platze getragen. Unter den Zuschauern entstand cv’e Pcstl. — Durch die Wiener Polizei wurde festgestellt, daß der Verbrecher ber an dem Versicherung^ beamten Paul Hartmann in Leipzig den Raubmord ans gefstba-t b't. b'vr ost ('«»firmte Wiener Embrecher Franz Blecha, als Geisteskrank, r ssth hi der Wiener Laudesirrenanstalt befindet. — In Rostock sind bei der Landesirrenanstalt graste Betrügereien entdeckt worden. Es handelt ssth um Unterschleife bei d»r Liesenng von Kolonial- und Materialwaren in Höhe von über 100 000 Mark. Mehrere Verhaftungen sind vorgenommen worden. — Kn Karlsruhe wurde Arzt Tr. Man ässe wegen V"r'rechens gegen § 219 des Strafgesetzbuches verhaftet. Die Sache kam dadurch an das Tageslicht, das; eine Frau infolge innerer Verblutung wegen Abtreibens st*ro. Nack, der „V-disck-en Lend^rtg." hat Irr Verhaftete bereits 15 Fälle eingestanden. Mehrere Verhaftungen wurden berei s borgenomm-m. — W"g'n Sittlichkeitsverbrechens, begangen an Sonntaasschülerinnen, wurde der knth. Lehrer Konrad Nieser in Ottersheim bei, Belll>eim verhaftet und in das Gefängnis zu Landau sPfalzl em geliefert. — Gestern sind in Galati und Maretino (Sizilien) infolge Sturmes eine Anzahl Häuser eingestürzt. Andere sind, weil sie etnzustürzen drohen, geräumt worden. Mäuschen s nd nicht um- gekommen. Das Unwetter dauert an. — Di" Enthüllungen zum Krosigkprozeß, nach der der Roßarzt im Gumbinner Dragonerregiment, auf dem Sterbel"g^r eingestand"n habe, den Rittmeister v. Krosigk erschossen zu haben, stellen sich als erfunden heraus. — In Tremessen (Posen drückte während eines Streites mit ihrem (Sfjentamt die betrunl'ne Arbeiterfrau Kuzmak aus Wut den Brustkasten ihres acht Wochen alten KindeS ein. D«°s Kind w^»r soferr Ir.t, NttiversitLits-riachrichten. — Der Verband deutscher Hochschulen hielt dieser Tage in Eharlottenburg eine Vorstendssitzung ab, in welcher auch über die bekannte Rede des Rektors Gutermuth in Darmstadt verhandelt wurde. Nachdem Gaste auS Damn- stadt über die Rede Bericht erstattet hatten, wurde folgender Beschluß gefaßt: „Der Vorstand deS V. D. H. bedauert daS Vorgehen des Rektors der Technischen Hoelschule zu Darmstadt, der die Gelegenheit eines Keller-Kommerses benutzte, um den Gastgebern einer nicht konsellionell organisierten Student^schaft in einer tendenziösen Rede Vorvckirfc zu machen wegen ibr-s Ver- hiltens gegenüber den konf.-ssionellen Kvrperationen. Deese Darwürfe richten sich damit auch gegen den V. D. H., nach dessen Gtundwtzen die Darmstädter St: deuten schäft gchmdllt T}at G"nz unverb ändllch erscheint es, daß der Rektor den Vorwurf: konfessio- nelle Spaltungen in die Studentenschaft getragen zu haben, erhebt, wo doch der V. D. H. in erster Linie die Aufgabe bat, „jeder Absonderung n^ck parteipolitischen und konfessirnülen Gesichtspunkten entgegenzutr"t''n" und ,,di' E'n'g"ng der deutschen Studentenschaft herbeizuführen". Der Vorstand des V. D. H. sieht s'ch insolged-llsen vm'nlecht gegen des Vorgehen des Rektors und f.i-e Vorwürfe en shi'd'i, E'nsvrueh zu erheben." — Der Senat der Universität Edinburgh ernannte den Professor der Philosophie Julius Well Hausen in Göttingen zum Ehrendoktor der Reckte. — Der Direktor der Breslauer Universitäts-Kinderkllnik. Pros. Albert Ezernst, lehnte den Rui nach München ab. — Dm ehemalige Vrofllsor br?> Kivilprozesses 'n der Wiener Universität, f-ofrat Dr. Anton Meng er, ist in Rom an den Folgen einer Lungenentzündung im 65. Lebens- i-'br a.estorf-en GerZchtsscral. (b.) Friedberg, 7. Febr. dem hiesigen Schöffengericht wurde am Montag der am 2 Dezember v. I. vorgefallene Ober-Wöllstädter Freibier-Krawall abgeurteilt. An diesem Abend wurde anläßlich dar Landtagswahl in dem Saale des Gestwirts Höbet daselbst ein Zechgelage mit. Freibier veranstaltet, worm insolae Einladung d-'s Bürgermeisters Gondols. Sieger wie Besiegte teiln^hmeu. In s^mter Stunde platzten dann die Geister aufeinander, und es setzte dann außer blutigen Köpfen auch erhebliche Verwundungen. Auch w"'u nickt allein politische Geaens' ^e, sondern ein langjähriger Zwist zwischen den^beiden Gesangvereinen Germania und Liederkranz die Ursache W Streite? gewesen sein. Es standen 10 Angeklagte vor Gericht, 43 Zeugen waren geladen, und die Verhandlung dauerte von VslO Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Als Verteidiger waren anwesend Landgerichtsrat a. D. Müller, Klaarenaar und Kaufmann von Gießen, die Recktsanwalte Dr. Mäuser, Jökel II. und Schröder-Friedberg. Nack Sckluß der Verhandlung wurde sasgendas Urteil gefällt: Heinrich Veith III., 4 Wochen Gefängnis. He'nrich Thwdor Feuerbach, 1 Woche Gefängnis. Franz Ludw. Kuhn, 10 Tage Gefängnis, Georg Jos. Kuhn, 1 Wocke Gefängnis, Georg Alber Hofmann, 10 Tage Gefängnis, Franz Jos. Hofmann 20 Mark Goldhase nnd Martin Veith, 3 Wochen Gefängnis. Adam Veith, Joh. Hofmann und Beter Ludw. Ku hn wurden freigeswochen. L"''terem, welcher als Nebenkläger aufgetreten war, wurde eine Buße, in Jooly? von 50 M -rk zugesprack-en. Das Jntereffanteste b^i der Sache ist. d'ß h's fva-”*'* b'r 5°/o Konsols . . . . 101.80 A% do.....89.55 3^°/0 Hessen.....100.10 Oberbessen . . . —.— 4°-6 Oesterr. Goldrente. . 100 60 4*/5 % Oesterr. Silberroute 101 50 4% Un*rar. Goldrente . , 9^.90 4% Italien. Rente . . . 106 40 3'6 Portnß-iesen Serie I . 68.30 3% Portugiesen „ III 68 70 4 rnss.Stnatsanl. 1905 92.05 Japan. Staatsanleihe 95.— 1 % Conv. Türken von 1903 92.40 Tttrkenlose...... 147 40 4% Griech. Monopol-Anl.. 53.55 4% äussere Argentinier . —.— 3% Mexikaner .... 67.55 4J4°/o Chinesen .... 98.55 Aktien: Bochum Guss..... 249.30 Buderus E. W.....134.50 Tendenz : sehr ruh irr. Berliner Börse, 8. Canada E. B......173.20 Darmstädter Bank . . . 150.— Deutsche Bank .... 243.20 Dortmunder Union 0. . . 92.30 Dresdner Bank .... 166.90 Tendenz _________ Elektriz. Lahmeyer . . . 143.75 Elektriz. Schnckert . . . 132.50 Eschweiler Bergwerk . . 263.— Gelsenkirchen Bergwerk . 229 40 Hambnrg'-Amerik. Paketf. 164.50 Harpener Bergwerk. . .217 50 Lanrahütte ..... 250.— Nordd. Lloyd.....128.40 Obersehlcs. Eisen-Industrie 132.— Berliner Handels'jea. . . 17 4.60 Darmstädter Bank . . . 150.30 Deutsche Bank . . . 243 *25 Deutsch-Asiat. Bank . . 184/20 Diskonto-Kommandit. . . 190.30 Dresdner Bank . . . 166.90 Kreditaktien.....212.— Baltimore- und Ohio- Eisenbahn .....114/0 Gotthardbahn.....198.80 Lombard Eisenbahn . . 25 40 Oesterr. Staatsbahn . . . 1-13.10 Prince-Hcnri-Eisenbahn . 135.40 Februar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk . . —.— Lanrahütte . . , . 24n.w0 f ombarden E. B. ... 25.401 Nordd. Lloyd.....128.10’ Türkenlose . .... 147.20 । ■ ll/lnf M Kranke. Warme, geschätzte Lage WiniCiRUl IUT am büdubhang des Taunus. Behag- lieh eingencutete, kleine Anstalt MlM kTH (bis 80 Patienten). Centrale Heizung und Beleuchtung, geheizte Liege. 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Febrnar, int Konfirmandensaal Licbigstraße 56 Mozart-Abend Vortrag des Herrn Prof. Dr. Krüger unter rnulikaliseber Mitwirkung von Frau Prost Rahn, Frl. Walther, der Herren Prost Dr. Krüger, Prost Dr. Waltber. Musiklehrer Gernhardt, Mnsiklebrer Kasten nnd von anderen gescbätzlen Kräitei^ sowie des gemiiehlen Ehors vom evangel. Arbeiterverein. Saalöffnung 7s/4 Uhr. An'ang 8* 4 Uhr pünktlich. Eintritt auch sür Nichtmitglieder frei. T rßeoA DE lamme Handii ung de eimgui bt5« Acnutz! erhälili mittels des Le Handln Leittui! einer a < Mittwo Büraea die vor gehende T tooä), bei flmräuir lyrachen a ,N- meinbe gebcii i 1. ; 2. ' 3. li L - 2. 3. 3. 2( 4.41: 5. ] Es getrennt Hoh lac ^lrackelc ., Eeg bis 60,1 Merten i {?. iiim Bilger B iwltjinbet Stenten Gta Grc _ lii Durch z Ä 2u Sifitf 2 <1; *-°8 Ä Fog . Die $ ^13.$ **Hl die Verkehrs-Verein Giessen E. V. Hiermit laden wir die verehelichen Mitglieds zu unserer auf Moutag, dcu 12. Februar, abends 9 Uhr in das Restaurant ,Zum Augustiner", Ludwrgsplatz 15 crgebenst ein. v", Tagesordnung: 1. Geschästsbertcht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswayl. 4. Verschiedenes. Tcr Vorstand. t,u"tiaoS; ßlkerfeld Bachstraße zu MM <Ä) M Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. EM M Bekanntmachung Die zur 2 Pfand-Kistchen 50 Pfennig. IO . ,1O Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. B.: gez. Dr. Wagner. Kiefernstämme Durchm. 2,75 fm 876 Fichienstämme Durchm. 4,45 fm Lärchenstamm 10 7 47 7 25 485 22 Mir. 140 Nm. Saba Fürstliche Oberförsterei. B8/, Stets zn haben bet Eberhard Dort Walltorilraßc 45. 850 870 c* 5 4 2 602 en 18. Februar 1906, nachmittags 2 Uhr mit der Aufschrift ,,Holzsubtnission" bei der unterzeichneten Stelle emzurrichen, woselbst die Eröffnung der Angebote erfolgt. Geilshausen, den ö. Februar 1906. Nm. Kiefern-Nund-Scheit, „ Buchen-Knüpvel, , 9tadel-Knüppel, * Buchen-Reifer, erste Durchforstung, , 9tadel-Reiser, , 9tadcl-Swck. Zusammenkunft ist oberhalb der Mönchmühle. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. W a a u c r. A. Bau- und Wcrkstolz. Eichenstämmc 15—42 Ztm. Durchmesser, 6—13 Mtr. Länge, 53,61 Fstm. hallend, Eschenstämme bis 23 Ztm. Durchmesser 0,54 Fstm. haltend, Kiefernstämme 24—38 Ztm. Durchmesser, 7—14 Mtr. Länge, 16,09 Fstm. haltend, Annerod, den 6. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. erliner Handels^ea. . armstädter Rank . • eatsche Bank . entsch-Asiat Bank • iflkonto-Kommandit. . resdner Bank • ■ reditaktien . • • ■ altimore- nnd Onio- Eisenbahn . ■ • ■ K 97/05. |B16/ Donnerstag, den 1. März 1906, nachin. 3 Uhr wird aus diesigem Vrisgericht die vor deut Rainen der Joh. Richard Urmersbach Ehefrau geb. Badenheim slehettde Parzelle der Geinarkung Gießen 1/1379 = 139 qm Hosreile aus dem Asterweg öffentlich meiftbieteub versteigert werden. Greven, den 25. Januar 1906. Großh. Lrt5giriu;t Gießen. __G ros. Beueril, den 7. Februar 1906. Gr. Bürgermeisterei Beuern. Otto. Rheinisches Kaufhaus Bahnhofstrasse. A. von 30—39 g 25—29 , 12—25 B. Hoizversteigerung. Dienstag, den 13. Februar und Donnerstag, den 15. Februar 1906 jedesmal von vormittags 9’/2 Uhr an, sollen im Anneröder Gemeindewald versteigert werden: Hainbuche, 2 Rm. Knüppel, Eichen 22,6 Rm. Scheit, 49 Rm. Knüppel, 1200 Wellen, 35 Rm. Stöcke, Tiefem 10 Rm. Scheit, 14 Rm. Knüppel, 200 Wellen, 5 Rm. Stöcke, Fichten 6 Rm. Scheit, 64 Rm. Knüppel, 3940 Wellen, 125 Rm. Stöcke. Bemerkt wird, daß das Kiefernstammholz 11,51 Fstm. welches in Abt. 26 Hang neben dem Schindanger lagert, nicht oorgezeigt wird und dabei Schnittholz ist. Sleig- iebhaber »vollen es sich vorher einsehen, so auch 2,87 Fstm. Fichtenstamm- und Stangenholz aus Abt. 22 und 23 wird nicht vorgezeigt, das Bau- und Werkholz kommt am ersten Tag, das Brennholz am zweiten Tag zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Oppen- röder-Weg an der Pstngstweide. Hungen in dem Distrikt Thiergarten bei Hungen. Es sollen versteigert werden: Dienstag, den 13. Februar l. IS., von vormittags 10 Uhr an Holzverstergerung. Moutag, den 12. ds. Mts., von vormittags 9 Uhr an kommt im Beuemer Wald, im Distritt Burghain folgendes Holz zur Versteigerung: Am 1. März tritt eine Zollermäßigung auf Ball-, Ratz- M Bttnuhch-LcrAeilllMg der Fürstlich SolurS-BraunfelS'schen Oberförsterei Fichtenstämme 13—42 Ztm. Durchmesser, 7— Länge, 161,38 Fstm. haltend, Eschen-Derbstangen, 1,21 Fstm. haltend, Eichen-Terbstangen, 0,29 , w Fichten-Derbstangen, 60,72 , , Fichten-Reisstangen, 0,13 „ H B. Brennholz. ff. Lapfang-Souchong früher per Pfd. 1.80 Mk., jetzt 1.45 Mk. Tec-Lpitzen früher per Pfd. 1.60 Mk., jetzt 1.20 Mk. hochf. Panyong-Louchong früher per Pfd. 3 Mk., jetzt 2.50 Mk. Ceylon, feiner Pecco früher 2 Mk., jetzt 1.65 Mk. Allerf. Ceylon früher 3.20 Mk., jetzt 2.85 Mk. Karawancutce, hochf. Souchong mit Blüten, früher 3 Mk., jetzt 2,65 Mk. Gebr. BsrdMÄ Bei den hohen RahrungLmittelpreisen hilft Würze sparen. । ßeleucbU'-’M.6 sor^atne Holzfnbmisswn. In den Waldliiigen der Gemeinde Geilshausen soll nachstehendes Hotz auf Submission vergeben werden: 1. Glchenilämme, 2 Stück von 50—59 Ctm. mittl. Durchs 2,14 Fstm., 8 Stück von 40—49 Ctm. Durchmeffer, 8,56 Fltm^ 16 Stück von 30—39 Ctm. Durchm., 11,95 Fstm., 20 Stück von 18—29 Clm. Durch., 8,15 Fstm. 2. Fichienstämme, 13 Stück von 25—31 Ctm. Durchm., 9,02 Film., 73 Stück von 12 — 24 Ctm. Durchm., 28,25 Fnm. 3. Üiefern-Grubenholz, 350 Stück von 11—24 Ctm. Durchm., 49,08 Fstm. 3,22 „ 4,37 , Holzsnbmissson. Nachverzeichnctes Holz aus den Waldungen der ©e> weinde Staufenberg soll auf dem Submissionswege vergeben werden. K 96 02. |B“/ Donnerstag, den 1. März 1906, iiQfDm. 3 Uljr w»rd auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen der Joh. Richard Urmersbach Ehefrau geb. Babenheun stehende Barzelle der Gemarkung Gießen 1/1379 — 139 gw Hofreire aui dem Asterweg öffentlich metslbreteird versteigert lverdeu, Gießen, den 25. Januar 1906. Groph. Lrtdgvrtajt Austen. _________Gros. TpaiinKölke pfeifen Zi-irrrchltz!» ju den [871 billigsten Preisen. Mi Gfegori 4 Saii .... nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 5. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bctauutumchuug. Die im Jahre 1905 hier gefundenen, beim Polizeiamt abgelieferten und nicht abgeholten Gegenstände: Schirrne, Stöcke, Peitscheir, verichiedene Geld- und Silbersachen, 1 Nickel-Herrenuhr, Portemonnaies usiv. werden Montag, den 12. Februar 1906, nachmittags 3 Uhr im Pfandlokal, Seltersweg 11, öffentlich meift- buuend gegen Barzahlung versteigert. iß«/ Gießen, beit 2. Februar 1906. Tie Armen-Deputation der Stadt Gießen. ’(Snri ch nt a n n. rebniar. AiWto» Zarpener Bergwerk ■ Laurahütte - - ' ' 1 ombarden £■ d. Sordd. Lloyd . ■ • • hrkenlose- • ' - nr Zentral Einkanfsstclle Gtctzen ^ferbt znm Schlmbtell werden zn höchsten Preisen angekanft. Jederzeit sehr großer Bedarf. Als Beweis diene, daß in den gemeinschaftlichen Keßlcr'schcn Roßschlachtereien H U Kügtllrursns! § Glaiizbügeln kann niQn binnen 4 Wochen gründ!, erl. (nachm.) Walliuorstr.10 I l.Eing.d.d.Laden. 'teils eine L, konnte, wich, c "niq n ^erfahr °U ®ri|nb itÄ* lDeitQfe , . gongen bin* »■«’Ä Unter(tWmfl btbütjligtt n eM","' dekeffend n t(wnftce( am 17 QQn * °>.s Staatsmittel awallangelegenheit fmb big ■nf schwere Verbrecher "an'-s in Fublsbiittel ent. "knburg verhaslet, von den rcri Dienstmädchen des 'kchwiß sprangen wegen Meflufe und ertrauten. Eduard wird, wie ver« t sichten einen Teil be§ 'bringen, wo bereits Vor« ilt getrosten werden, ssm ranz Ferdinand mit Familie und es soll bei dieser ®e< mig Eduard stattsmden. Kursberichte t von der Bank für Bande) K 4,06. Donnerstag den 15.März 1906, nachm. 3 Uhr, wird aui hiestgcnr Orlsgcrichl die vor öeni Flamen der Urmersbach Joh. Richard Ghefrali, geb. Babenheun,stehende Parzelle 1/1379 = 139 qm Hol- raue auf dem Asterweg öffentlich meiiibietenö versteigert. B7, Hieven, den 8. Febniar 1906. Großh. Lrisgerlcht Gießen. _____________G r o s.____________ K 80 05. Donnerstag den 15.Märzl906, uachm. 3 Uhr, ivird aui hiesigem ^rtsgericku die vor dem Stainen des Ludwig ALagner n. Ehe'rau, geb. Heun, stehende Parzelle I 1,1012,8 — 1221 qm Hoiraue in der Mühlgaffe, öffentlich meist- bieicnö versteigert. Bä/t Gieiren, den 8. Februar 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros .MN .243'25 . 184:20 . 190.30 . 166.90 . 212- . 114/0 — ,L . . 198.80 otthardbahn . • • 2540 ,ombard Eisenbahn . • Eichen-Stämme 4—7 Mtr. lang, 36—52 Ztm. Durchm. — 8,13 Fm. 1. und 2. Kl. Bucheu-Stämme 6—10 Mtr. lang, 37—52 Ztm. Durchm. — 7,54 Fm. Fichlen-Stämme — 1,14 Fm. Linden-Stämme 4—8 Mtr. lang, 21—28 Ztm. Durchm. — 1,34 Fm. Elsbeer-Stämme — 0,28 Fm. Fichtcn-Derbsta -.gen — 29 Fm. zu Sparren und Leiterbäumen sehr geeignet 9im. Fichten-Baum- und Bohnenstangen. -..... Buchen-Scheitholz, 60 Rm. Buchen-Stockholz, Rm. Eichen-Stockholz, 140 Rm. Buchen-Prügetholz, Rm. Eichen-Prügelholz, 310 Rm. Buchen-Reisig, 60 Rm. Eichen-Reisig. Die Zusammenkunft ist am Hungen-Langder Fußweg. Hungen, den 7. Februar 1906. nach Vorschrift des deutschen Arzneibuches, izaiantiert rein, emptiehlt Adolf Bieier, Viktoria-Drog rie, Marktstrasse 5. 881 Zentral-Einkanfsftelle Gießen, Nencnwea. '°"'dig bis fe*. b« •r W “'S in den Monaten Dezember und Januar 246 Pferde geschlachtet wurden. ö 1— ZÄ Ber-rwerk . . Asentirchen Ber-jwerk . 22W Kmbnr»-Arnerik. PaketL iSl.aO arpener Bergwerk. . • 2no0 ordd.LM. • • ■ ■ ” ibet'Hiles. Eisen-Industne Bekaunminchnng. Betrifft: Die Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1906. Zwecks deiilnäckstiaer Loniahme der Wahlen zur Handwerkskammer werden die Vorstände der im dieöseiligen Greife ansässigen Handwerkerinnungen, Ortsgewerbevercine und sonstigen, die Förderung der gewerblichen Jmeressen des Handwerks verfolgenden Bereinigungen hiermit aufgefordcrt, alphavetisch geordnete Berzeichnisse des GesauUbestandcs ihrer Mitglieder (Bestandslisten) unter Benutzung der bei der Kanzlei der unterfertigten Behörde kostenfrei erhältlichen Formulare aufzuftellen und hierbei diejenigen Mitglieder mittels entsprechenden Eintrages ut den hierfür vorgesehenen Svalten des Berzeichnisses kenntlich zu machen, die nicht als wahlberechtigte Haildwetker anznsehen oder zwar wahlberechtigt, jedoch nach den Bestimmungen in § 3 der Wahlordnung für die Handwerkskammer einer anderen wahlberechtigten Bereilligung zuzuzählen sind. Die dementsvrechend anfgestellten Listen sind spätestens bis Mittwoch, den 14. F bruar 1906 einschließlich der Großhcrzoglichen Bürgermeisterei desienigen Ortes portojrer einzusenden, an welchem die vorgenannten Berernigungen ihren Sitz haben. Später entgehende Bestandslisten bleiben unberücksichtigt. Die Listen werden von Mittwoch, den 21. Februar bis Mittwoch, den 28. Februar 1906 einschließlich während der üblichen Gelchästsstunoett seitens der -uständtgen Bürgermeisterei in deren Amtsraumen zur öffentlichen Einsicht und EmgegeunahLe von Etn- Iprachen aufgelegt werden. Gießen, den 25. Januar 1906, 45,09 , 23,97 „ . „„ . . 121,13 , von 28 cm Durchmesser 0,80 fm können Angebote auf das gesamte Holz, als auch getrennt nach vorstehenden Klassen gemacht werben. Das Holz lagert in den Distrikten Mark, Rtaistrauch, Eichwald, Strackeloh, Birken und Lahnkopf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Alartini 1906 gestattet. Sonstige Auskunft erteilt Forstwart Zecher dahier. Offerten sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis znm 12. Februar 1900, nachmittags 3 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann Eröffnung stallftndet. Zum Eröffnungstermin find sämtliche Submittenten eingeladcu. 822 Staufenberg, am 3. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. . Steph a n. 6M Lehrimeg Lehrmädchen 2 Zimmer bei 0372 BssTZks Sie stets frisch ui der 1631 Niegelpsad 38. 08431 Zwei oder öret unmöblierte Mail ^mmer, elekr. Lichl, Badecm. VUl Pflanzenfett C 57 BY8 83#2 Putz-Arbenenn gesucht. 0863 A. Goldschmidt 6344 Täglich friftye Mazzen empsiehlt Katz, Bäckerei, Telephon 498 Bahnhoislr. 58. Erspptlashl Verwenden Sie nur gute Mehle. Als vorzüglich in der Backart empfehlen wir la. Blütenmehl 5 Pfd. Mk.—.80,10 Pfd. Mk. 1.50 ft Diamantmehl 5 Pf d. Mk. - .90, lOPfd.Mk.1.75 25 Pfd. Mk. 4.25 M. SciineeUockenmehl 5Pfd.Mk.L-, 10 Pfd. Mk. 1.90 a8/, 25 Pfd. Mk. 4.50 „Vitello“ als vollwertigster Butter- Ersatz, über jeden Zweifel erhaben, per Pfand SO Pig. 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