General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen en» „Vorwärts" nun, die in verklausulierter Form auch von einer Ansprache des Kaisers bei dem Neujahrsempfang sprach. Das beiträge vorliegen. 4 Mill, betragen, der politische Dasselbe gelte Bei einer weiteren Für Preußens hat das offiziöse Organ mit großer Schärfe dementiert, aber au den Türen der ausländischen Preßtreiber ist es vorbcigegangen. Es wäre unseres Erachtens empfehlenswert, den Tementierapparat auch dem Ausland gegenüber entsprechend spielen zu lassen und sich auch einmal danach umzusehen, woher denn diese aligenehmen Enten flattern. Tie Bloßstellung des einen oder anderen Ausländskorrespondenten wäre sicher nicht ohne Vorteil — man könnte in der Berliner Wilhelmstraße schon wissen, wer sich solche Verdienste erwirbt. Wenigstens sollte man die Leute nicht zu Watzenborn. Bei einem Schaf des Joh. Karl Philipp zu Watz born ist ein Fall von Rauschbrand festgestellt worden. Gießen, den 9. Januar 1906. Großherzogttches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Aus der Tbrourede war zu ersehen, das; Himmel nicht ohne Wolken ist. von dem wirtschaftlichen Himmel. Steigerung dec Staatsausgaben und der isl es unausbleiblich, daß zu einer wei- Politische Tagesschau. Auf die Finger klopfen. Ordmarium auf 2 673 400 750 Alk., im Extraordmarmm auf 236 943 647 Mk., zusammen mithin ebenfalls auf 29103 44 396 Mk. veranschlagt. Gegenüber den Veranschlagungen für das laufende Jahr zeigen die Schlußsummen des Etats für 1903 eine Erhöhung um 192 062 789 Mark. Bei den staatlichen Betriebsverwaltungen ist in dem Ordmarium cm Mehrüberschuß von 71 552785 Mk. veranschlagt, davon entfallen 48 488 452 Mk. auf die Eisenbahnverwaltung, wo an dauernden Ausgaben 67 009 916 Mark mehr angesetzt sind. Der Anteil Hessens an den Ergebnissen der Betriebsgemeinschaft beträgt 14.6 Millionen (Plus 1 057 000), derjenige Badens 3 072 000 (Plu8 148 000). Bei der landwirtschaftlichen Verwaltung betragen die Mehrausgaben 1568 337 Mk. Von einmaligen außerordentlichen Ausgaben entfallen auf die Betriebsverwaltungen 160 551660 Mk., darunter 146178200 Mk. auf die Elsenbahnverwaltung. Von einmaligen, außerordentlichen Ausgaben entfallen u. a. bei der Eisenbahnverwaltung erste Raten auf Erweiterungsbauten von Bahnhöfen, Neubauten von Dienstgebäuden, Herstellung von Gleisanlagen usw. So zur Herstellung des zweiten Gleises auf der Strecke Limburg-Staffel, für die selbständige Einführung der Homburger Bahnstrecke in den Hauptbahnhof Frankfurt, zur Erweiterung des Frankfurter Ostbahnhofes (100 000 Mk.), der Bahnhöfe Wetzlar, Vilbel, Lauterbach (Hessen). Die Kosten für den Frankfurter Ostbahnhof sind auf 10480000 Mk. veranschlagt, wovon bereits eine Million für den Grunderwerb aus dem außeretatsmäßigen Dispositionsfonds bereitgestellt worden ist. Das nach Ausführung der neuen Bahnhofsanlage frei werdende Gelände des alten Bahnhofes soll veräußert werden. Das Extraordinarium der landwirtschaftlichen Verwaltung weist u. a. für die Errichtung von ländlichen Stellen in mittlerem und kleinerem Umfange auf staatlichen Grundstücken Mk. 200 000, für extraordinäre Verstärkung beS Depositionsfonds zu Prämien bei Pferderennen Mk. 500 000, extraordinäre Verstärkung des Fonds zur Förderung beS Obst-, Wein- und Gartenbaues Mk. 70 000, für Vorbereitung und Durchführung eines allgemeinen Wetter- und Nachrichtendienstes All... 96 000 Mk. auf. Aus dem preußischen Etat. Berlin, 9. Jan. das Etatsjahc 1906 sind die Einnahmen auf 2910344396 M k., die Ausgaben im Bekanntmachung. Betr.: Rauschbrand bei einem Schaf des Joh. Karl Philipp werden muß. Haus vertagt sich. Nächste Sitzung Samstag. Staatsverivaltung teren Steigerung der Elnk ornmenlleuer geschritten Verrrtzetzes Berlin, 9. Jan. Der Kaiser empsing heute den Bildhauer Prof. Haverkamp und hörte den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts Grafen v. Hülsen-Häseler. — Die ,Nordd. Allg. ßtg/ schreibt offiziös: Der Hann Cour." gibt eine Erzählung wieder, wonach eine Zusammenkunft zwischen dem .Kaiser und dem Herzog von Cumberland in Kopenhagen an dem durch Kaiser Wilhelm zurückgewiesenen Verlangen des Herzogs, als, regierender mit ft empfangen zu werden, g e s che iler t sei. ^ie;e Erzählung ist in allen Einzelheiten erfunden Weder hat der Herzog ein solches Verbargen gestellt, iwch hat Kager Wilhelm eine drastische Gegenfrage" an ihn richten lassen. Ern Einstutz auf die Abreise oder Nicht-Llbreise ist von deutschen Stellen in keiner Form ausgeübt worden. Im übrigen nimmt der „Hannov. Cour." mit Reckt an. daß in der sog. Welfen frage hüben und drüben keine A e n d e r u n g der Anschauungen eingetreten ist. . __ Kaiser Wilhelm »uachle dec neuen lutherische n Kirche in Newyork eine Bibel zum Geschenk, die in einem silberbeschlagenen Behälter liegt und auf dem Titel- blatt folgende cigeuhändige Inschrift trägt: „Wilhelm I. R. Hebräer 11 VerS 1: Es ist aber der Glaube eine gewiße Zuversicht deß, daß man hoffet und nicht zweifelt an dem, das man nicht sichet.* — Tie Ratifikationsurkunden zum deutsch-bulgari- schen Handels-, Zoll- und Schiffahrtsvertrage Man schreibt uns i.us Berlin: Es ist in der letzten Zeit einigermaßen auf gefallen, daß die „Nordd. Allg. Z t./' sich mit ganz b e s o u d er er Schärfe in ihrem offiziösen Teil gegen den „Vorwärts" wendet, und ohne Gnade jeden Abend der Ente den Hals unidreht, die der „Vorwärts" in die Welt gesetzt hat. Begreiflich erscheint es freilich, daß die Offiziösen nuch- gerade unwirsch werden, denn nie ist das Verbreiten glatt erfundener Nachrichten so lehr im Schwung gewesen, wie im Äugenblick. Man hat int russisch-japanischen Krieg und während der russischen Revolution sich das Lügen anscheinend so sehr angewöhnt, daß man es jetzt nicht mehr lassen tarnt, lieber den Reujahrsempsang des Kaisers ist beispielsweise eine Riejenmenge unsinniges Gewäsch fabriziert und von sensationsfrohen Leuten ins Ausland depeschiert worden. Ter Kaiser solt nach einer englischen Blättermeldung, die ihren Weg nach London fand, die Kriegsbereitschaft der einzelnen Truppenteile anbefohlen haben. Aber, so wird hinzugefügt/ zum Svriege zwischen Frankreich und Deutschland wird cs nicht kommen, denn Kaiser W ilhelm h at sich davon überzeugt, daß Frantreich im Augenblick besser gerüstet ist, als Deutschland. Ties drucken die größten Auslandsblätter mit Behagen nach und fügen daran ihre nicht gerade angenehmr Luft gegriffen. Wir vertrauen auf die freundlichen Gefühle des deutschen Volles, die aber von der deutschen Regierung nicht immer geteilt werden. Es findet sich ui her Stimme Bülows ein unangenehmer Anklang an ine harte Bismarcksche Note." rrri. _ .,, Der „Standard" führt aus: Wtr können uns nicht /vorstellen, daß das vorgelegre Material die Handlungsweise des Kaisers in einem gefälligeren oder sachgemäßeren Licht erscheinen wißt als bisher angesehen wurde. Hier besteht keine Mißstimmung gegen Deutschland, ausgenommen insoweit, als durch sein Angreifen in Tanger Zweifel erweckt worden find, ob dieses nicht durch UeberlcgiHigen veranlaßt wurde, die sich auf einen Wechsel in den europäischen Machtverhältnissen stutzen. Es ist leicht für den Kaiser, zu beweisen, daß die Besorgnis unbegründet ist. Er braucht nur dem Beispiel der Mäßigung und der Selbstbeherrschung zu folgen, das ihm von dem Kabinett in Paris gegeben wird. Die französische Preffe. Der „Figaro" nennt das Weißbuch eine mittel - rmäßige Antwort auf das französische Gelbbuch. Ter „Gaulois" schreibt: Man sagt in Berlin, daß sich die d e u t s ch e R e g i e r r. n g im Weißbuch bei derVer- Lcibiguug ihrer Marokkopo'.itck freiwillig viele Schranken auferlegt habe, um nicht den alten Streit von neuem zu entfachen. Wir würdigen diese Haltung als einen Beweis für dw versöhnliche Stimme un g der deutschen Regierung, aber wir giauben doch, daß diese nicht gezögert hatte, aile Schriftstücke zu vertuenden, wenn sie diese für durchaus beweiskräftig gehalten hätte. Ter „Eelair" meint, in dem Weißbuch finden sich zwei deutlich von einander verschiedene Teile. Ten einen könnte man das rosenfarbene Buck) der Delcasseschen Selb st täusch ung und bcn anderen das Schlvarzbuch der vernichteten Träume Delcassäs neunen. Deutscher Reichstag. 15. Sitzung am a. Jmm^r 1900. 1 Uhr. Das Haus ist schvach besetzt. Aus der Tagesordnung sieht die erste Lesung der den Reichsfinanzreform-Gesetzentwurf begleitenden Steuervorlagen. Reichsschatzsekretär v. Stengel richtet an die verschiedenen Parteien im Hause die Bitte, es möchte von ihnen vermieden werden, sich schon in diesem Stadium der Verhandlungen definitiv sestzulegen. Er Hoist noch immer, daß es gelingen werde, zu einer Verständigung zwischen dem Häufe und der Regierung zu gelangen. Abg. "Speck (Ztr.) erklärt gegenüber den neuen Steuervorschlägen größte Vorsicht für geboten. Einmal weil man die Mehr- eilmahmen aus den neueren höheren Zöllen nicht zu übersehen vermöge, und sodann, weil einmal bewilligte neue Steuern vom Reichstage nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten. Besonders werde in der Kornmission auch zu prüfen fein, ob wirklich mit einem Mehrbedarf von 250 Millionen gerechnet werden müsse, wie dies seitens der Regierungen angenommen werde. Auf Vorrat dürsten Einnahmen jedenfalls nicht bewilligt werden. Seme Freunde würden daher keine Mark mehr bewilligen, als unbedingt nötig sei und seine Partei würde in der Kommission au genaue statistische Aufstellungen über den voraussichtlichen Bedar bestehen Mit den zahlreichen neuen Steuervorschlägen sei es zweifellos gelungen, möglichst viele Schultern heranzuziehen. Ob cs aber auch gelungen sei, die Belastung auch der schwack)en Schultern zu vermeiden, das erscheine mindestens zweifelhaft. Namentlich soweit der Quittungsstempel und der Fahrkartenstempel in Betracht kämen. In der gegenwärtigen Form sei jedenfalls die stärkere Heranziehung des Tabaks unannehmbar. Ebenso stehe der starken Erhöhung des Tabaizolles das Bedenken entgegen, daß auch dadurch der Massenkonsum getroffen werde — Was die Biersteuer-Vorschläge betreffe, so ,ei ja die geplante Staffelung ein gesunder (Vedanke. Aber die Staffelung sei kein genügendes Aeqinvalent für die außerordentlich Harte Erhöhung der Bier- steuer Von allen Stenern, um die es sich hier lstindelt, eigne sich feine so sehr, wie gerade bie Erbschaftssteuer, um als Einnal'meauelle für das Reich nutzbar gemacht zu werden. Als unerläßlich bezeichnet Redner dann nochmals die Besteuerung großer Erbanfälle an direkte Deszendenten Diese Steuer zu unterlassen, sei geradezu Master auf die Muhle der Sozraldemo- ^^Aba Singer (Soz.) erklärt, daß seinen Freunden von all den hier vorgeschlagenen Steuern lediglich bie Erbschaftssteuer annehmbar sei. Angesichts des Ile' rmaßes an indirekten Lasten, Steuern und Zöllen, welche die schwachen Lchultern zu tragen tage» entstanden sind (Hört! Hört!) Das laufende Rechnungsjahr wird voraussichtlich günstiger sein. Eine weit ausschauende Wirtschaftspolitik ist unmöglich, wenn nicht endlich ein festes Verhältnis zwischen Reich und Bundesstaat geschaffen wird. Es muß doch auch damit gerechnet werden, daß dem Wellenberg ein Wellental folgt, und deshalb muß für ungünstige Jahre Vorsorge getroffen werden. Das könne aber nicht geschehen, wenn eine Reihe unged ckier Matrikular- Der Uebcrsch'.lß des Jahres 1905 dürfte hätten, müssen die großen Einkommen und Vermögen im Reiche : um so schärfer auf den: Wege der Erbschaftssteuer herangezogen ■ werden. . Wg. Büsing (nl.) erklärt namens seiner Parteifreunde eine gründliche Finanzreform für eine unabweisliche Notwendigkeit. Es müsse unbedingt ganze Arbeit gemacht werden. Ebenfalls unerläßlich sei eine planmäßige Tilgung der Reichsschulden. Der Reichstag werde sich keinesfalls das Recht nehmen lassen, von jenen Steuervorschlägen nach seinem besten Wissen einzelne abzulehnen, andere abzuändern, je nachdem er es für richtig halte. Auch in Bezug auf die Kontingentierung der ungedeckten Matriku- larbeiträge werde die Regierung hoffentlich nicht das letzte Wort gesprochen haben. Zulässig sei eine Erhöhung des Zolles auf Tabakfabrikate. Weiter erklärt sich Redner namens seiner Freunde gegen die Stempelsteuer auf Fakturen, Pakete und Quittungen. Alle diese Verkehrssteuern seien zu verwerfen. Anders liege aber auch hier wieder die Sache mit der Stempelsteuer auf Personen- ahrkarten. Eine solche Steuer erscheine durchaus angebracht. Durchaus einverstanden seien seine Freunde, darunter er selbst, auch mit der Steuer auf große Erbanfälle an Deszendenten. Hierauf schließt die Sitzung. Morgen Fortsetzung. Diesem kurzen sachlichen Bericht lassen wir folgende Ergänzungen nilseres Berliner parl. Mitarbeiters folgen: Der Worte werden noch genug gewechselt werden über die Steuervorlage, mochte der Schatzsekretär Frhr. v. S t e n g e l gedacht haben, als er heute die Generaldebatte mit einem kurzen Vortrag einlcitete, der in der Bitte an das Haus gipfelte, für jetzt noch zu keiner der vorgeschlagenen Steuern definitiv ablehnend sich zu verhalten. Dieser Appell an das Wohlwollen kann kaum materielle Bedeutung haben, denn bei einigen Parteien kommt eine grundsätzliche Stellungnahme zu gewissen Steuerforderungen in Frage, an der auch die Verständigungs- bestrebungen in der Kommission nichts ändern werden. Eine Partei bleibt durchaus staatserhaltend, tvenn sie über diese oder jene Stenererhöhung anderer Meinung ist, als die Regierung. Also auch der Hinweis des Sckjatzsekrelärs auf den Ernst der Zeit und das nationale Empfinden kennzeichnet sich lediglich als Mittel zum rednerischen Zweck. , Abg. Speck, der Wortführer des Zentrums, ein hervorragender Kenner deS Finanz-- und Zollwesens, stellte sich auf einen recht kritischen Standpunkt und ließ unzweideutig erkennen, dast die Verkehrssteuern kein en falls auf Annahme zu rechnen haben. Das Zentrum scheint sogar der Meinung zu fein, daß die Negierung in ihrer Steuervorlage beträchtlich mehr fordere, als notwendig sei, und im Ctatsvoranschlag die Einnahmen unterschätzt, die Ausgaben überschätzt habe. Demgemäß werde das Zentrum unter Wahrung des sozialpolitischen Prinzips nicht eine Mart mehr bewilligen, als unbedingt notwendig sei. Bezüglich der Brav.steuer konstatierte Speck, daß bereit Erhöhung für die süddeutschen Staaten eine erhebliche Belastung bedeute. Man werde die Biersteuerschlange in der Kommission einer „Entfettungskur unterwerfen müssen. Die Abneigung der Konservativen gegen die Erbschaftssteuer und deren, vom Zentrum angeregte Verschärfung veranlaßte Speck zu einer ironischen Bemerkung über die Bereitwilligkeit der Agrarier, für ihren Patriotismus mit ihrem Portemonnaie cinzustehen. Doch es blieb auf der Rechten alles still, wie denn während der ganzen langen Rede des Zenlrunismannes im Hause em würdevolles Schweigen herrschte. Das Zentrum erklärt sich zu Verhandlungen bereit in einer 28 gliebrigen Steuerkommission, wie sich das bei der „Regierungspartei" von selbst versteht. Nun, Frhr. von Stengel drückte Speck, als er bie Tribüne verließ, vielsagend die Hand — er wirb also entgegenkommen. Schwerlich allerdings der äußersten Linken, deren Wortführer, Abg. Singer, Anträge in Aussicht stellte, bie indirekten Steuern durch direkte von Reichs ivegen zu ersetzen, speziell durch eine zu Buch schlagende E r b s ch a f t s - und Vermögens- ■fteucr. Solche Anträge werden nur zu agitatorischen Zwecken eingebracht, denn es ist praltii-b unmöglich, die einzelstaatlichen und Reichsfinanzen im Handumdrehen von Grund qus umzugestalten. Namens der Nationalliberalen eröffnete Abg. Büsing der Negierung, daß es ein „unstatthaftes Ansinnen" an den Neick-stag sei, die fünf Stenervorla gen als „unitrennbares Ganzes" hinzunehmen. Ter Reichstag werde sich fein Recht nicht verkümmern lassen, nach Gutdünken zu billigen, zu verwerfen ober abzuändern. Die Kiitik der einzelnen Steuerforderungen durch den Abg. Büsing — das Bier kam am besten weg — zeugte von großer Sachkenntnis. Jedenfalls kam hier das Prinzip der Gerechtigkeit ungleich mehr zum Aufdruck, als in der ^iegierinigeworlage. ‘ Jitußtschts Msie.-IonettnhUs. 7. Sitzung, 9. Januar. Am Ministertische: Frhr. v. Nheinbaben, Dr. v. Delbrück, Beseler. Finanzminister Frhr. v. Nheinbaben: Für das abgelaufene Jahr hatte ich einen Ueberschuß von 30 Millionen Mark bei der Begründung des letzten Etats vorausgesagt. Dies ist mit 30,6 Millionen Mark fast genau eingctroffen. Die Ueberschüsse der Eisenbahnverwaltung hatte ich auf 50 Millionen Mark geschützt. Dieser Ueberschuß wäre auch vorhanden gewesen, wenn nicht der Streik im Kohlenrevier uns einen Ausfall von 12 Millionen Mark gebracht hätte. Trotzdem haben wir einen Ueberschuß von 45,3 Millionen erzielt. An Mehrausgaben sind insbesondere zu verzeichnen 900 000 Mk. Kosten, die durch die längere Tagung des Land- 9?r. 8 Zweites Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 10. Januar 1006 «en<» müHuena^e beS Sonntag». "HR sTng«? ®te .«e»™ .”7*7 b--n | H h M fr 11 F i /1 I | 4 If H 1 I r 1 R-d-Ni-n. Erv-ditS^ck-r-,: Schumr.7. SSÄW eine unk Paris, 8. Jan. Senat. Der Alterspräsident Fayard führt den Vorsitz und gibt in einer Ansprache seiner Freude darüber Ausdruck, daß der russisch.japanische Krieg ein Gewinn non I ^"Geständnisses der Genannten erhob die Staatsanwaltschaft ■ 'v ™ Anklage wegen Stimmenkaufs. Trotzdem die Aussagen der An-' Bei der im September v. I. stattgefundenen Bürger^ ; fr » h, « a r ^"--is-Münzenberg siegte der neu* iptt I mirh iottorrnn«« (,' l , ° r‘V ~r r “•• i uuigc|KLiie nanmoar isorr gegen den Mtbürgermeister Tag mit ofptt I , ! T ® * gegeben, sich über den Inhalt einer Mehrheit von drei Stimmen. Die unterlegene Partei focht • .en cinc§ -patentes zu unterrichten. Um auch auswärts wohnenden die Wahl an, indenr sie eine große Anzahl von Wahlbeein^ i ist 1 t u s s u n g e n angab. Tas Kreisamt sah sich veranlaßt, die ' ' 2lngelegenheit dar Staatsanwaltschaft mitzuteilen, die auch Er- ", . Der Pferdehändler I. L>. St. und bet ^gaben bei ihrer Vernehmung zu, sich geeinigt Gewinne von je 400 Mk. auf beglaubigt und, bestritten sie in der Verhandlung deren Richtig- Ifeit- St- will W. nur den Taglohn versprochen hal^n, damit c.,™ Hlte m der WerMätte der vorgeschriebene daß 6 Kreuzer -'N d'°R'g»mng fiwft XtX Sw Ser Slottenücrem ro“nfd)e nur emen schnelleren Ersntz ber L> 6 Wart ©el&afe „„urteilt, «’renb minbcrroeritflen ©djiffe durch vollwertige, den jetzigen eng- lttolt9erIä Beweises Freisprechung eintrat, da^der Wn- lischen Neuheiten näherkommende. J ^klagte augab, dre Arbciterinuen haben ohne sein Wissen und Willen über die Feierobendstmide IjinauS gearbeitet. Auf Ve-^ r-) ef f i f rh ,h ri n n; f ZI, zk f 7*‘ ar derartige Handlungen hart bestraft werden, ging er anr , „ 6 V og11 d)c Staatslolterie. Am Wahltag früh zu W. und erklärte ihm, er möge ohne Rücksicht heutigen zweiten Ziebungstage der 2. Klasse der 7. Lotterie ?uf die getroffene Vereinbarung, wählen wen er wollte, händigte fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf das zuletzt mit 1000 Mkk W ÄT dabei den Wahlzettel seiner Partei ein. Auf ©runbi gezogene Los Nr. 79047 (nach Gotba'I ein Gewinn non -der Genannten erhob die Staatsanwaltschaft 2000 Mk aus Nr 5609t Jl W mkn Z von Anklage wegen Stimmenkaufs. Trotzdem die Mssagen der An-' Nr 54810 85105 85916 ' ra era Hne Don ,ie ^000 Mk. aus geklagten von ihnetlunterschrieben und von der Staatsanwaltschaft „c* 04810 85105 85216/ Gewinne von le 400 Mk. aus beglaubigt und, bestntten sie in der Verbandluna deren Ri , . .. . cTTlt,mRr4ml»n 9lmf Ibcenbet iR- Redner spricht dann den Wunsch aus, daß für " Gießener Stadttheater. Ohnefs Schauspiel sind heute hier durch den Direktor 'm° » ,Zrder Rußland mit Hilfe von liberalen Reformen eine bessere „Der Hütten besitzer4, Latte die Theaterbesucher gestern Wirkl. Geh.Rat Dr. v. ^^rner rmd den Schlisch- Feit anbrechen möge. Fayrand erinnert weiter an die abend recht zahlreich angelockt. Das sentimentale und darum hiesigen fürstlich bulgar. diplomatisch - 9 ' ' Schreckenszcit 1870, verdammt die verbrecherischen Lehren, die immer noch bühnenwirksame Stück wurde auch diesmal wieder Manow, ausgewechselt Horden. Veröffentlichung weist es leugnen, daß es ein Vaterland ilnd eine Pflicht der Ver- mit starkem Beifall aufgenommen, an dem die geschickte .. “ p"L 9tuö an f Tarif- teidigung gibt, begrüßt die Armee als die Tochter der ge- Inszenierung und die tm ganzen recht lobenswerte Dar- die ,Berl. ^rr. nochm ' o0r(tarifS nicht samten Nation und hofft, daß der Tag nahe sei, wo alle stellung der Hauptrollen wohl gleichmäßigen Anteil hatten^ Anwenduna finden die bis zum Ablauf des Völker ihre Zwistigkeiten dem Schiedsgerichte Im Mittelpunkt des Interesses stand die Darstellung dec Y« Eb^i906 bie ^ollarenze überschritten ^haben, sondern unterbreiten: der Krieg werde dann nur noch eine Er- Claire durch Frau Vayr Hamm er, die in Spiel und Rede Zö‘ l’e?r*. . . *um 28. Fcbr. einschließlich bei innerung sein und Recht werde in Wahrheit vor Gewalt gleich anerkennenswert war und auch durch ihre schicken nur aut lf!c”'9Cn'0QftcQc .uc Verzollung, zur Absertigung gehen. — Die Kammer wählte Doumer mit 287 Stimmen Koktüme Bewunderung erregte. Namentlich in den Szenen aus BeolMchein 2 oder zur Anschreibung' auf Privatkredit- pnn Präsidenten gegen Sarrien, der 269 Stimmen er- mit ihrer Nebenbuhlerin und ihrem Gatten wußte sie den laoer anaemelbet und zur Abftrtigung gestellt werden. Aus hielt: zu Vizepräsidenten Lockroy, GerviNe-Reache, Guillain leidenschaftlichen Ton, der uns den widerspruchsvollen Frauen- der aeseklichen Vorschrift ergibt sich u. a., daß alle Waren, und Doumergue. Der Alterspräsident Bourgeois sprach zu- charakter allein erklärlich macht, in bester Weise zu treffen, die bei Beginn des 1. März 1906 in öffentlichen Nieder- nächst seine Vesriedigung darüber aus, daß der Frieden Nicht ganz gleichwertig mit ihrer Leistung war die Wieder- lagen, Privattransit- oder PrivatteilungSlägern mit oder ohne durch die Besuche der Souveräne und durch die Annäherung gäbe des Derblap durch Herrn Goll, dessen Auffaffung der amtlichen Diitoerschluß oder in Bestanden fortlaufender Konten der Völker untereinandee gefördert wurde, und hob dann Rolle zu wenig dramatisch war, um tieferes Interesse zu er- vorhanden sind, desgleichen alle Waren, die zwar vor dem hervor, man dürste trotzdem nicht den Spruch vergessen, wecken. Die Athena'is der Frau Maurice war sehr na- 1. März auf Begleitschein 1 oder Begleitzettcl abgefertigt, ,si vis pacem, para bellum“. Der Red ncr richtete einen türlich und anmutig und auch bei ihr erregten die geschmack- aber erst nach dem 28. Febr. zur weiteren Abfertigung an- Aufruf an alle Bürger, sich um die Fahne der Vater- vollen Kostüme das Entzücken der Damenwelt. Das gleiche gemeldet und gestellt werden, den Tarifsätzen und Vorschriften landsliebe zu scharen, und schloß: An dem Tage, wo gilt von der Darstellung der Baronin von Pröfont durch de§ neuen Tarifs unterliegen. der Feind unsere Grenze bedrohen sollte, würden Fräulein Tonecker, die eine sehr lobenswerte Leistung bot. Düsseldorf, 8. Jan. Sämtliche kaufmännischen wir einmütig z u sammen stehe n, unter dem Feldge- Frau Millar gab der Marquise einen zu sentimentalen Vereine erklärten sich für die absolute Sonntagsruhe schrei: „Es lebe das Vaterland!" In den Wandelgängen Anstrich, der sich in einem wenig anziehenden weinerlichen von Samstag abend bis Montag früh. der Kammer wird von radikalen Deputierten erklärt, daß an- Ton äußerte. Dagegen war Frl. Schellenberg als Essen, 8. Jan. Der Vorsitzende des Gesamtvorstandes gesichts der geringen Mehrhest, die Doumer errang, die Suzanne durchaus an ihrem Platze. Den Charakter beS der evangelischen Arbeitervereine, Lic. Weber-Gladbach, Wahl Falli 6 res zum Präsidenten der Republik reichen und dabei beschränkten Emporkömmlings wußte Herr forderte die Arbeitervereine zu einer Petition an da? als gesichert angesehen werden könne, da Fallieres so Lippert vorzüglich zu treffen und auch Herr Mendel war ReichSamt deS Innern auf, in der man um Beseitigung alle Sarrien zugefallenen Stimmen und überdies auch auf als Notar recht gut. Weniger befriedigend war der Octave des Ucbelstandes ersuche, der darin liege, daß den Ver- ungefähr 200 Senatsstimmen rechnen könne. des Herrn Nanninger, denn er benahm sich sogar als sicherten, welche in den Genuß der Invalidenrente Belgrad, 9. Jan. Der „Starpa' zufolge sind in glücklicher Bräutigam noch recht schülerhaft und das öfters treten, derAnspnich auf das S terb egeld ver l oren gehe, der staatlichen Waf fe nfa brik in Kragujevaz große vorkommende Versprechen wirkte sehr störend. Die Herren Bei den bevorstehenden Arbeiten zur Reorganisation der Ver- Waffendiebstähle entdeckt worden. Die Diebstähle sind Herrscher und Steinmann trugen in ihren kleinen Rollen sicherungsgesetze möge diesem Verlangen Rechnung getragen angeblich irn Einvernehmen mit dem Fabrikdirektor verübt, das ihrige zu dem guten Gesamteindruck der Vorstellung bei, werden. Die entwendeten Gewehre wurden zu hohen Preisen an E. H. Metz, 9. Jan. Laut „Metzer 3tg/ leitete das elsaß- Albanesen verkauft. Der Direktor sowie ein an den Dieb- •* Die Lahn ist zur Zeit über ihre Ufern getreten und lothringische Ministerium wegen Deffnung der reichs- stählen beteiligter Büchsenmacher wurden verhaftet. überschwemmt die Niederungen zwischen Gießen und ländischen Grenze wenigstens für eine beschränkte Ein - Washington, 9. Jan. Auf Verlangen Frank-Wetzlar. fuhr französischer Schweine mit dem Reichskanzler reich? wird der amerikanische Gesandte Russell *• Die Drahtseilbahn des Brauneisenstein- Erfolg versprechende Verbandlunaen ein. energische Vorstellungen beider venezolanischen bergwerkes wird gegenwärtig abgebrochen, da die ä Regierung erheben, da Präsident Castro den französsischen Förderung der Erze nach den Eisenbahnwagen jetzt auf Gesandtschafts-Sekretär Taigny bei dem Neujahrs-Empfange elektrischem Wege an einem Nebengeleise der Gelnhausec fa SelqiS rSrn fm iöH Ten Sef?ibifUn I "'$* Obgleich d,esc Vorstellungen nicht unbedingt Lahnstreckc bewerkstelligt wird. Stell ungsordrc zugesmiki mit der Aufforderung! im 2"^!' U t'm °tum gletchkommen, so lasien sie doch fernen XL in d e nst rn t h , 9. Jon. Der hiesige Krieger- Jolle einer Mobilmachung sich am folgenden Sage £rocl[“ I. ernsten Slblichten Frankreichs, „cre,n hielt am Samstag, 6. d. MtS., in der Wirtschaft bet ihren Rearmentern zu stellen. Tas Blatt behauptet, ~1C ftlrnzöNsche flotte wartet m Weslindien den Ausgang ab. Luv Traube seine Generalversammlung ab und er* daß ähnliche 'Aufforderungen an die in Belgien lebenden "------------ ------~ . r-------- nannte in derselben den Veteran Herrn Peter Zinn kann deutschen Reserve o ffiriere eraangen sind. (??) Aus Staut ur.u Kano. zum Ehrenmitglied. Derselbe steht im Alter von 78 Jahren _ ü »*•.,, .... ... ... 's- -»■ 3— >»««. K'ÄÄÄÄ'Ä-- Petersburger ,'Trmes"-Äorrc,pondent meldet, dre -Ihren 9 0. Geburtstag feierte gestern in vollster Echzell, wollte den hiesigen E b e r nach Lich an die Bahn ver- P^"^_h^de Informationen erhalten, wonach ! geistiger und körperlicher Frische unsere verehrte Mitbürgerin I bringen. 500 Meter vom Torf wendete sich plötzlich der Eber. r 3 r e n geplant sei, das aus- Fräulein Bertha v. Grolmann. Fahllos waren die Glück- ü'ng aus seinen Begleiter los, sodaß derselbe an der Hand ver- gefuhrt werden soll, sobald der Karser Zarskoje Sselo ver- c.r,^ nt1s. •< , . wundet wurde und Rock und Hut zerrißen gingen. In diesem läßt. Infolgedessen bleibe der Zar ein Gefangener in- . tstagSangebinde, die ihr von nah unb 13ufhuti> kam der Bedauernswerte ins Dorf "zurück. Es waren seinem eigenen Heim^ und das Schloß werde außerdem I IS01 cnlße9en9eljrad.it wurden. Das erste Geschenk kam von I gleich eine Anzahl hilfsbereiter Männer zur Stelle, welche sich mit mit der größten Sorgfalt überwacht Tie Schuhmaßregeln bem Großherzog, der sein Bild, versehen mit eigen- ordentlichen Knütteln versehen, aus den Kampfplatz begaben, wo ess welche dort durchgeführt werden, hatten ganz besonderen sandiger Unterschrift, mit einem herfiichen Gratulation?- ^^?er^^ ^lang, durch zwei ^kter q r S ' feiten «berfonbt.. Sm ftufhaj ber *»«„„. Rir^cmrinb, 3 London, 9. Jan. (Reuter. > Eine Wohltätigkeitsgesell- erteilten Patente, beginnend mit Nr. 1, die an jedem Werk- Gießener Strafkammer. kchaft, deren Miigliederzahl annähernd eine Million beträgt, tage in der Zeit von 10—12 und 3—5 V$ Uhr (Sams- X Gießen, 9. Januar 1906. faßte eine Resolution, in der sie ihre Mißbilligung tag mittag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich be° -V her ’। ± betrat,mronften | L Deutschland und England Feindseiigkeite hervorzurufen. Tie Geseüschast bittet darum daß K a i s e r! ullü,0WU3x Wilhelm, König Eduard, sowie die anderen Leiter der Einsicht der Patentschriften zu errnöglnhen, t Politik sich ermutigt fühlen mochten, das gute Ein- Ä.Abgabe einzelner Ruinmem aus kürzere Zeit Mittelungen vornahm, vernehmen zwilchen beiden Nationen zu fordern und!?, , ^ te ncu erscheinenden Patentschriften werden den Sattler W. W. gaben ferne den vornehmlichsten Interessen der Mittelklassen end- Auslegestellen vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in ein- Su haben, daß St. den W., der auswärts arbeitete,' unb toegen gegengesetzte Politik zu begünstigen. Abschriften dieser Reso- wöchentlichen Zwischenräumen überwiesen und dem Publikum i>er Wahl keinen Tag versäumen wollte, den Tagelohn bezahl^ lutron wurden an Kaiser Wilhelm, König Eduard und den alsbald nach ihrem Erscheinen zuaänalick aemackt toemt er den Altbürgermeister wähle. Ms St. rum Bewußtsein- deutschen Reichskanzler, ferner an den englischen Premier-' " 7. 'kam. daü Minister, an Balfour und andere gesandt. Auf die Resolution ist folgende AntwortvonderdeutscheuBot- schaft eingelaufen: In Beantwortung Ihres Briefes bitte uh Sie, Ihren Verein davon in Kenntnis zu setzen, daß ich nut Vergnügen Ihre Resolution S. M. dem lkaiser und dem Reichskanzler Übermitteln iverde, und daß td) der Ueberzeugung bin, daß die Gefühle guten Einvernehmens zwischen unseren beiden Völkern, wie sie in der Resolution der Foresters zum Ausdruck kommen, von Ihnen geteilt werden. Gez. Graf Wolff-Metternich. Brüssel, 8. Jan. Hier tritt wieder einmal und zwar mit größter Bestimmtheit das Gerücht auf, König Leopold von Belgien werde in allerkürzester Zeit auf den Thron verzichten. Der König, der schon mehr als einmal diese Absicht gehabt haben soll, ist in derselben durch den Tod seines Bruders des Grafen von Flandern, sehr verstärk, worden. Mk. 2.60—3.00. Alles per 50 Kilo. Tendenz: flott. Frankfurter Börse. 10. Januar. 1.15 Uhr. Oberhessen Portugiesen Serie I . 97.60 126.90, 165.50 Verkauf nur gegen Bar Verkauf nur gegen Bar Modewarenhaus A. Fangmann, Giessen, Bahnhofstr. 29 NB. Herren-Strohhüte zum Uniformen nach den neuesten diesjährigen Formen werden jetzt schon angenommen. Kd 100.40 88.60 100.40 88 70 100.20 Die Kleiderborden, Spitzen und Kurzwaren sind zur gefl. Ansicht ohne Kaufzwang auf Tischen aufgelegt. Harpener Bergwerk Laurah iitte . - Lombarden E. B Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . - Berliner Handelsgoa. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . Lombard. Eisenbahn . Gestern Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn . 175.60 . 147.60 . 241.30 K I . 244.30 . 133.00 ES können eingestellt werden: \ 1 landwirtschaftliche Magd, 1 Kunstschlosser, 2 Buchbinders 1 Schneider, 1 Hilfslaternenwärter, 5 Tienstmädchen, 2 Lauffrauen^ ES suchen Arbeit: B,0/t' 1 landwirtschaitl. Knecht, 2 Sattler ob. Polsterer, Wasch- oder. Putzfrauen, 1 Installateur. 1 Erdarbeiter. 1 Fabrikarbeiter, 1 Lagers arbeiter oder Packer, 2 Ausläufer, 1 Kellner. Frau 7 Kinder. „ t 3%°/0 sh) Frankfurt a. M., 10. Ian. Der Redakteur Quint von der Frankfurter Volksstimme wurde heute wegen Beleidigung des Kolonialdirektors a. D. Stübel, begangen \%% durch einen Artikel „Konto K" zu 5 Monaten Gefängnis! 31L°/a ein Dragoman. , m<„ . Essen, 9. Jan. 9(iti der Kruvpschen Eisensteinzeche Glucke- brunnen int Siegerland ist. die Belegschaft (200 Mann) in den A u s st a n d getreten. Tie Ausständigen gehören dem Gewerk- verein an. Kirchliche Nachricht en. Evangelische Gemeinde. Donnerstag, den 11. Januar, abends 8 Uhr, im Markus- aal, Kirchstraße 9: Bibelstunde. (2. Korinther-Brief, Kap. 3.) Pfarrer Schwabe. Beichsanlcihe do. Konsols do. . . Hessen . . Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... Nordd. Lloyd . . . • - Oberschles. Eisen-Industrie TtDiWer WeitsmEkiers Gieße«. Gartenftraße Rr. 2, Zimmer Nr. 2. 100.25 100.65 96.60 105.80 68.80 68.10 92.70 95.60 90 20 143.25 52.80 89.70 137.501 131.00, 262.10 223 50 164 70 215 20 246.00 126.50 130.70 171.10 147.60 24180 183.00, 188.40, Auf sämtliche anderen von mir geführten Waren vergüte während des Ausverkaufs einen Kassenskonto von 10% Saarbrücken, 10. Jan. Der Taglohner Schneider au« Friedrichsthal unternahm heute aui seine eigene Tochter einen R a u b a u s a I I. Als daS Mädchen sich weigerte, das seines Herrschaft gehörige Geld herauszugeben, feuerte er drei Schüsfq aus seine Tochter ab und verletzte sie IcbcnSgeV fährlich, darauf tötete er sich so l b st. , m Liverpool, 9. Jan. Prennernmniter Eanipbel! Bannern einer Rede, die von Daliour gegen die Liberalen Tendenz: still. Berliner Börse, 10. Januar, Anfangsknrse Markt gut, kein Ueberstand. fc. Frankfurt a. M., 9. Jan. öeu- und Stroh- markt. Man notierte: Heu Mk. 3.50 bis Mk. 3.90, Stroh ?b,t5n« bcin bi Ul ^iebec Ioben?C i9.n * $«r. in litij in r schicken tten ^"chsvollcnl ben C Ärise riL-L «S iS 7 7 «eineti» Äb«i * 2 bes 7n,s Wichte Hm 7'"°nde,w7- "b der Dclan, '* H foflor «l6 7 * d«? 5ftnJ f“5'* A- 6tmi "'tanfenm Steen [ d-r B°chete, bei. E. H. e diem getreten unb Men Gießen unb Brauneisenstein, "brochen, da die "linwagen jetzt auf ieise der Gelnhauser hiesige Krieger. S-, in der Wirtschaft ■ hing ab und er« । Peter Zinnkann fc von 78 Jahren düng an. Gin Handelsmann von Ach nn die Bahn Der- ich plöhlid) der Eber, elbe an der band oer- n gingen. ßn diesem an Mirüd. bS waren : Stelle, welche sich mit ivwlan begaben, wo es Loh gelang, durch zwei i betäuben. An einen ermann wiebet Über» n drei Mack. M btt Tragödie dem Friedhöfe ab, Dr. CheliuS wmde :omt Weißgerber t mit Palmen« unb aufgebahrt mar, eine twe und Tochter bt? , sowie Dozenten unb m ganzen etwa 100 >Wche bedauerte in und empfahl ihn der Met an der offen«, Atzung deS Groß- g in der hiesigen lnfang Juli statt. lt wolle das großh- °SeH-n °«d d» -b würbe der neue 6'iäSS S.'ÄÄ Werkstätten in den Flammen aufgmgen. Paris, 10. Jan. ,Mo be Paris" null erfahren habens daß -wischen den Vertretern her Firma Kr u vp m E ssen una der Firma Schneider in Creuzot Unterhandlungen tm Gange seien, welche eine V e r st ä n d i g n u g beider Ftrmens bezweckten für den Fall. dasi die nt " rokkanis che Regt er«* ung einer der beiden Firmen e"--n Auftrag erteilen sollte, Tie Nerhandl"nam sei"" dem W '"sse nahe. Nom , 10. Jan. Viseontr V e n o st a wurde nor ferner Abreise noch Algeciras vom Könige in einer Audienz empfangen- welche über eine Stunde dauerte. Der König setzte Venosta ttti Kenntnis von einem Telegramm des deutsch en Kar s e rs. worin dieser dem Könige seine Befriedigung über die /rahl Penosias Ritm Delegierten Italiens bei der Konferenz ausdruSU Venosia hatte alsdann noch Unterredungen mit den Botschaftern von Frankreich und Deutschland. Krigmas-Drahimr'sdnngen. I komm i ssa? Ä^k a h' a s'b^t'eilt^niit/"J(?pa>i welche binnen'kurzes SSsSSSSSSs’Ä nicht Rit vermelden gewesen fei. u _ ____ —* (ff.) Mainz, 10. Jan. In einer hiesigen Lackwdnk fiel ---------- , - -__ gestern abend der mit Reparaturen beschäftigte 46 Jahre alte Te!e^©!^SSC§18 SkUPS^eruC Arbeiter Ludwig Becker aus Bürstadt in einen Kessel mit des Giessener Anzeigers, mita-eteilt von der Bank für Handel kochendem Schellack. Er erlitt so schreckliche Brandwunden, | und Industrie. Glossen, datz er bald darauf starb. Becker hinterläßt außer ferner . 165.70 . 213.00 . 115.40* . 197.00 . 2390 . 143.2& . 127.5^ mcr- _ q gWiar berg E Tag mit untetl?raflblbeein/ 'ah ® xjC auch g ß tx? gi« -crt mttö?“' y -vMicht .»x.As vt Ä syucde 'M- scheinen bei der in der Zeit vom 1. März 1906 bis zum 28. Febr. | 30^ Mexikaner 1907 stattfindeilden Ausfuhr von Roggen, Weizen, ©Peh. 4%°/0 Chinesen . Hafer, Buchweizen und Speisebohnen die vor dem 1. März 19061 Aktien geltenden Vertragszollsätze zu Grunde gelegt. Soweit aber Bochnm Guss . bei der Ausfuhr durch die Bescheinigung nachgewiesen ivrrd, Buderug e. W. daß vorbezeichnete Waren nach dem 28. Februar 1906 zum Zollsätze, der nach dem 1. März 1906 gilt, eingefsihrt wurden, werden der Wertbesttmmung der Einsuhrscheine die neuen Verkragszollsatze, p R zu Grunde gelegt. Ein gleiches gilt für im Zollgebiet aus den ^naaa . ... . genannten Fruchtarten hergestellten Mullereierzeugmfse nach Maß- r)PnfCChe Bank gobe des ? 11 Ziff. 3 des Zolltarifgesetzes. TTninn c Hallle a. d Saale, 10. Jan. Die Wilderer Weichem ^rtmuvler steller Wäldchen und die Bergleute Decker! und Hildebrandt wurden ' wegen Ermordung des F ö r st e r s Grunert zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. . . Köln, 9. Jan. Die „Köln. Ztg." meldet, der zur Zett ut Berlin weilende Eesandte, Eraf T a t t e n b a ch, der bekanntlim zum zweiten deutschen Delegierten auf der Marokkokonferenz ernannt wurde, trete am 10. Januar seine Reise von dort aus über Müuchen nach Algeeiras an. Den beiden deutschen Delegierten werden ferner beigegeben, Geh. Legattonsrat Klehmet vom Auswärtigen Amt und Legationssekrelär von Radowitz sowie Offeriere soweit Vorrat wegen Aufgabe des Artikels: Mehrere tausend Meter : Kleiderborden und Spitzen sowie noch vorrätige Kurzwaren — su Einkaufspreisen. = .....- Günstige Einkaufsgelegenheit für Schneiderinnen und Wiederverkäufer. kasse aufcrlegte. ßisenöahn-Zeitung. Das Wachstum unserer Eisenbahnen. Im Jahre 1884 hatten die preußisch-hessischen ^taatsenenbahnen 19 »71 Liitumeter Betriebslänge, int Jahre 1894 26150 Kilometer und im Jahre 1904 3.3 635 Kilometer. In diesem gewalttgen Wachs- tu'.u des Eisenbahnnetzes spiegelt sich der nnrtschastltchc ttus- schwung, die zunehmende Jndustriealisierung wieder, „letzten Jahre ist auch der Verkehr gegen das Voriahr noch bet^chtttch gestiegen. So wurden Fahrscheinhefte ^-^9 62 c vder lZ7 Prozent i:tehr als int Vorjahre ausgegebcn, Gepächtucke 11,8 Mtll. gegen 112 Mill, befördert. m Die Gesamteinnahmen aus der Personen-Beförderung des Verbandes der p r e u ß i sch - h ess t s ch e n Staatseiscnbahnen haben im Jahre 1904 425 52a443 Mark gegen 404 658 545 Mk. im Vorjahre, somtt 5,16 Proz. mehr betragett. An diesen Einnahmen sind betetligt bte 1. Wagen- llasse mit 16 875 547 Mk. M.04 ProzJ der Gesamteinnahme, dtc •2. Wagenklasse mit 89 351602 Mk. (21,40 Proz.), die 3- Wagenklasse mit 168 604 948 Mk. (40,37 Proz.), hie 4. Wagenklasse mit 142 766 116 Mark (34,19 Prozent!. Dazu kommen dann noch 7 926 330 Mk. aus der Militärbeförderung. Danach brachte also die 3. Wagenklasse die größte Eitmahme. Zugleich hat sie rn ihr auch die verhältnismäsiig größte Mehreinnahme zu danken. Rach der Gattung der Fahrkarten brachten der Verkehr auf em- fache Fahrkarten 201 737 387 Mk. (47,41 ProzJ ein. die Milttar- besörderung 7 926 330 Mk. (1,86 Proz.), der Rückfahrverkehr 197 283 025 146,36 Pro;.), die zusammengeftellten Fahnchmne 13 595 536 Mk. (3,20 Proz.), der Schlafwagenverkehr 1-^67 74o Mark (0,32 Proz.), der Verkant von Platzkarten 3 604 520 Mk. (0,85 Proz.t. Die Gesamtzahl der verkauften Rückfahrkarte n betrug 83 835 048. das sind gegen das Vorjalw 7,37 Proz. mehr. Davon entfielen 72.10 Proz. ans die gewöhnlichen Rückfahrkarten nach dem NormaÜaris, 11,08 Proz. auf Arbeiterwochenkarten, 6 11 Proz auf Sonntagskarten, 5,88 Proz. auf Arbetterrucktahr- karten, 2,42 Proz. auf Zeitkarten, der Rest auf den Ortsverkehr der loambnrg-Mtonacr Verbindungsbahn, auf Sonderzugkartcn und 'auf Schülerkarten. Die Gesamtzahl der beför ' - r tcro Personen betrug 719 747 820 gegen 661299132 im Vr-igbr; s'- mm** * ........... ■* - ----.(------- noch vernünftig sein, eine Verringerung der Rüstungen ab* Märkte. Izulehnen. —, , Seb® VoO-Oor' 1C ^Duät 77 W? SrtXeÄ nemalHae G r HoVio n'“3 » e l’«< U n'° e r bta n n t e | 60 00-00 Psg. 3. Qual. 70—72 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pi., sBrenueude Schifistrümmer entzündete eine Weist, au der mehrer^ Lebendgewicht 00-00 P-o., 2. Qual. 00-00 Psg., Lebendgewicht' --------- 00-00 Psg., Cchlachtgew'cht 00-00 Psg. Schale 1. Qualität Schlachtgewicht 00-00 Psg., 2. Qualität 00 - 00 Pfg. 64eschätt: verurteilt. A m £ . . 3^°/n Oberhessen . . . Berlin, 9. Januar. Dem Reichstage ging em vierter 4^ Oesterr. Goldrente. . Nachtrag zum Kolonialetat zu, derselbe fordert Mk. 30,600000 41/^Oesterr. Silberrente zur Deckung des Mehrbedarfes für S ü dwestasrika. Dem Reichs- 4^ un£rar. Goldrente . . tage ging ferner ein Gesetzentwurf betreffend die Reichsgarantie 4% Italien. Rente . . . für den Bahn bau von Tuala nach den Manengu babergen Portugiesen Serie I . zu. Danach leistet das Reich der neuzubildenden Kameruneisenbahu- Portugiesen „ III gesellschaft erstens eine 3°„ige Zinsgarantir für die Anteile ber 4^% russ.Staatsanl. 1905 Reihe b in Höbe von 11 Mill, und zweitens für die Zahlung deS 4^«n japan. Staatsanleihe um 20 °/0 erhöhten Nennbetrages der jeweilig gelosten Anteilscheine Conv. Türken von 1903 der Reihe b. Dem Reichstage ging auch ein Gesetzentwurf be-1 Türkenlose ..... treffend die Wertbestimmung der Einsuhrscheine im Zoll- 4% Griech. Monopol-Anl. . verkehr zu. Danach werden der Wertbestimmung von Einfuhr- 4% äussere Argentinier . scheinen bei der in der Zeit vom 1. März 1906 bis zum 28. Febr. I 30/ Mexikaner .... 67.10 Während des Ausverkaufs obiger Artikel vergüte um zu räumen auf das noch gut sortierte Lager in ^CmdeHconfektion: flO°/0 Kassenskonto K K in Pekwarasi! §5°/0 Kassenskonto Damen- und Kinderhüte werden zu bedeutend ermässen Preisen abgegeben. rufung der Staatsanwaltschaft, kam das Gericht zur Verurteilung 1 des Anncklagten zu einer Geldstrafe von 15 Mark, rndem es ousführte, daß der Arbeitgeber bajitr verantwortlich sei, daß die Vorschr f en befolgt wvrden. Er fei schon Itrafbar wenn ei nicht dafür sorgt, daß die Arbeit rechtzeitig emge-tefft wird. — ^erMetzger S. B. von Schotten wurde zu G ö tzen beim Vieh- aufkauf das nicht zbm Schlachten, sondern zum Weiterverkauf bestimmt war, betroffen. Im zuletztgenannten.^alle muß^er enL weder tm Besitze eines W a n d e r g e w erb e 1 ch c ins oder doch einer Legitimationskarte sein. , Er konnte dem ihn anhaltenden Steueraufteher weder das eine noch das andere vvr- rcigcn: auch machte er dem Beamten verschiedene unwahre Angaben. Durch die Steuerbehörde erhielt er einen ^trawejcheid in Höbe von 8 Mark; auch soll er die vorenthaltenc ■steuer von 4 Mm:k Nachwahlen. Er trug gerichtliche Entscheidung an, worauf Bestätigung des Strafbescheids durch das Lchönengeriwt erfolgte. Er focltt das Urteil an mit der Behauptung, daß das Vieh zum Schlachten bestimmt gewesen sei, in welchen) ivattc weder Gewerbeschein noch Legitimatton nötig sei. ^ic Beweisaurnahme crg"b aber, daß das Vieh ziim Wiederverkauf beft-imint war, | weshalb seine Berufung verworfen wurde. Naw emer Polizeiverordnnng für die Stadt Bad-Nauheim müssen Wirtschaften mit Damcnbcdienung um 10 ^st^obends gc- Sofien werben. Tn Wirt B. I. Wt. da cr -lN-mstch-nd war, ein Mädchen angenommen, das auch ab und ZU den Gasten Getränke verabfolgte. Trotzdem ihm mehrfach um 10 Uhr F^iera^nd geboten wurde, hielt er die Wirtschaft bis nach 12 Mr geoftnet. er erhielt deshalb Strafbefehle, bte er Mit der Begründung anfocht, daß sein Mädchen keine Kellnerin ser, l.-mdern die Stelle einer Hausfrau vertritt. Nach der Polizeiverordnimg dürfen zwar Frauen der Gastwirte und nahe Angehörige dieser, sowie Frauen und nahe Angehörige der Stellvertreter der Gaw wirte int Wirtschaftsbetrieb verwendet.werden Nickt aber Stellvertreterinnen der Frauen. Das Schölfengericht wtes demaemaß seinen Einspruch zurück. I. ,erhob Berufting, aber die Strafkammer bestätigte das Urteil. und ö £>. von Rödgen gingen unter der Anschuldigimg, datz sie als Handwerker einen Ban auffuhrten offne ,rm ,B esitze eines genehmigten Bauplans zu sem, ie om Stra^ befehl tm Höhe von 10 Mark zu. Sw begründeten ihven Emsvri-ck d^mit daß sie mcktt als Banhandwerkcr tm Stnne des Gesetzes anzusehen seien, da sie doch im Auftrag ihres Meistes arbeiteten. Das Schöffengericht war der Ansicht, daß der strafbar sei,, der trotzdem er weiß, daß eine Genehmigung notig ist, ohne solcke arbeitet. Bezüglich des £>. hielt es die Voraussetzungen Nicht für vorliegend und erkannte auf Freisprechung, wahrend es bet PI diese für vvrliegend erachtete. Es hielt aber die Strafe sur zu' hoch und setzte sic auf 1 Mark herab. Bon dem Verurteilten und von der Staats Anwaltschaft wurde das Urteil angefockten; ersierer um qäntticke Freispreckimg und letztere um Verurteilung beider herbeizuführen. Da das Gesetz nur vom Vauhandwerker spricht womit nur ein Untertiehmer der im Vertrag^verhaltnis mit dem Bauherrn (Eigentümers steht, gemeint sem kann und die Angeklagten nur unselbständige GeseNen lind, die iw Auftrag ihres Meisters gearbeitet haben, wies das Gericht die Beruftmg h-r Staatsanwaltschaft zurück und sprach auch den Angeklagten W frei, indem es auch die Kosten der Verteidigung der Staats- Schöne 3-Zimmerwohntmg mit rSzw SYirti tioii onKnr Neustadt 45. 681 5 Zimmer u. Zubeh. zum Ib.IZa- nuar 1906 zu vermieten. [224 Diezstrasse 10 Schellfische und Kahliau 1111 C. Spies. heute bkttfrisch und billigst zu haben bei [287 Fluß- und Seefische empfiehlt 106 Gg.Unverzagt, Grünbergers tr.13 zu vermieten. 128 unwahr zurück. 285 GeorgCrispens von Birklar. 1 Älietstelnche --------7 ...» w »ffrnr Jhilru jhi uernueten Dampf-Waschmaschinen Waschmaschinen mit feibftts. — Zwei 2-3-Zlmmerwohn., neu >9' | herger., an ruhige Leute sofort u-1 oder später zu vermieten. 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