Jfw bi'§w ^ülwsast ^'•U^'Anabe. “«»terX??*! leit ä«;Ä?,ä 186836 «w#S)WwS WäÄS“ 0076 ÄÄ*/33838 “•■"«sä?;! Ba? 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Jahrgang Donnerstag 8. Februar 13)0(5 ieMerAnzei General-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sießen 5>le öeuiiqe Nummer umfalrt 10 Kelten. biZ bis bis biS Prozent m beitj etto^ Lu 40 60 das allgemeine Wahlrecht sagte der Kabinettschef, er könne, machen, werde aber für Teil-' immer eintreten. Nach einer Meldung des «Daily heute bei Herrn v. Gautsch für die Frauen forderte, diesbezüglich keine Zusage begünüigungen der Frauen London, 7. Febr. werden, womit lediglich dem Artikel 58 der Reichsoerfassung Rechnung getragen würde. Dresden, 7. Febr. Minister v. Metzsch erklärte heute in der Zweiten Kammer, er werde jeder Verschleppung der Wahlrechtsanderung entgeaentreten. Prozent des Anschaffungspreises 6 Prozent; 4. von dem Teile des Wertzuwachses über 80 Nr. 83 tr|»etei tägNch außer Somuaus. tem Gießener Anzeiger werden im Werbiel mit dem befischen Landwirt die «eße»« Kamillen- blätter viermal in der Woche beige legt. RotaNonSdruck il Ver- log der Brü b l'lchen Unwers.-Buch-u. Stein- bruderet. 91 Lange. Redaktion, Erveduum und Druckerei: «chulftraße 7. Redaktion e=«ä> 112 Verlag u.Cxved. e=^äl Adretie für Deoelchen: «uzeigcr Gießen. j?arlamentcrrlscl)es. Berlin, 7. Febr. Die BudgetkomMission des A b geo rd n eten h.a u se S beriet den Etat des Finanzministeriums. Eine längere Schatte knüpfte sich an die Einrichtung 'von Kanalbaudirektionen. Für die Ausführung des Kanals Rhein—Hannover soll je eine Kanalbaudirektion in Essen und Hannover, sowie-für den Bau des SchiffahrtSweges Berlin—Stettin ein Hauptbauamt in Potsdam gebildet werden. Ferner wird zur Mitwirkung bei der Durchführung der im Wasserftrahengesetz vom 1. April 1905 beschlossenen Arbeiten ein Wasserstrafienbaurat gebildet werden. Die Titel wurden bewilligt. Ferner wurden die Ostmarken- zulagen gegen die Stimmen beS Zentrums angenommen. Berlin, 7. Febr. Nachdem der Netchskanzler die Beantwortung der Interpellation wegen des Grubenunglücks auf der Zeche ,93 oruffia' im Reichstage abgelehnt hat, ist vom Abg. Brust mit Unterstützung der ZentrumSpartei im Abgeordnetenhause eine entsprechende Anfrage eingebracht worden. Ausland. Paris, 7. Febr. Der Appellhof für das Zuchtpolizei-1 gericht bestätigte die von dem Zuchtpolizeigericht gegen den Grafen von Rochefoucauld wegen der Vorgänge in der Klothildcn-Kirche verhängte Strafe von drei Monaten Gefängnis, billigte ihm jedoch Strafe aufschub zu. Wien, 7. Febr. Zu einer Frauendeputation, die Heer und Flotte. •* Zur Hundertjahrfeier des Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 2 3. Die Geschichte deS Regiments reicht weiter zurück, als bis zu dem als StiftungStag gefeierten 18. August 1806, denn bereits am 4. April 1790 wurde der Stamm zu einem Regiment CheveauxlegerS errichtet und am 26. Februar 1791 dann als Regiment zu 3 Schwadronen aufgestellt. Am 14. Mai 1793 kam noch eine 4. Schwadron hinzu, die jedoch am 1. Juni 1803 schon wieder zurückgezogen wurde. Die verbliebenen drei Schwadronen bildeten am 18. August 1806 das Garde-CheveauxlegerS-Regiment. Seine jetzige Benennung erhielt das Regiment am 1. Januar 1872. Es nahm an einer großen Zu hl von Schlachten und Gefechten ruhmvollen Anteil. So kämpfte c5 bei Aspern und Wagram gegen Oesterreich; am 27. November 1812 wurde e3 bei Studienka a. d. Berezina fast aufgerieben; 1813 kämpfte eS gegen die Verbündeten unter anderem bei Groß- beeren, Dennewitz und Leipzig. Aus dem Kriege 1870/71 bilden die Schlachten von Vionville, Mars la Tour, Gravelotte, St. Privat, Noisteville, Beaune la Rolande und Orleans Ruhmesblätter in der Geschichte deS Regiments. 1OO Prozent des Anschaffungspreises 8 Prozent; 5. von dem Teile des Wertzuwachses über 1OO Prozent BezugSprelSr monatlich 75 HL, mene(^ jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 PL; durch» die Post Mk. 2— viertel* jährl. ausschl. Bestell^ Annahme von Anzeige« für die TageSnummer, bis vormittags 10 UtjtJ Zeilenvreis: lokal 12Ps^ auswärts 20 Big. Perantwort 11 ch älfte deS geraubten Viehs; diesseits wurde ein Offizier und ein Unteroffizier verwundet. Wilhelm Maharero, ein Sohn des Großhererokapitäns Samuel Maharero, ist, wie jetzt bekannt wird, am 25. November 1905 gestorben. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Nach enter Meldung aus Kapstadt sollte in Swakopmund ein Soldat einen kanadischen Arzt namens Donaldson ohne Veranlassung nieder- «e schoss en haben, worauf andere deutsche Soldaten Donald- swns Leichnam mit Kugeln durchlöchert hätten. Diese Nachricht iift unzutreffend. Nach einer telegravhiscken Meldung des Gouverneurs handelt es sich um folgenden Vorfall: Ein in Schottland gebürtiger Arbeiter Donaldson war aus dem Gefängnis in Windhuk entwichen, wo er wegen Urkundenfälsch- Mgen imb Betrügereien in Untersuchungshaft saß. Am 23. Nco-1 im Hinblick auf die durch ihn etitstrhende Schädigung des Vermögens der landwirtschaftlichen Bevölkerung, sowie auf die häufig vorkommende gemeinschädliche Mobilisierung unbi Zerstückelung des landwirtschaftlichen Grundbesitzes miti allen möglichen Maßnahmen der Gesetzgebung und Ver^ waltung zu bekämst fett sei. Tie im B. G.-B., im R.-Str.-G.-Aj und in der R.-Gew.-Ordn. enthaltenen Vorschriften zurj Bekämpfung des wucherischen Güterhandels seien bei richtiger Anwendung ausreichend. Der Landesgesetzgebung müsse überlassen bleiben, die in der Reichsgesetzgcbung ent-, haltenen Vorschriften zu ergänzen. Dabei sollet: nach dem Referenten in Betracht kommen die Einführung einer all> gemeinen behördlichen Genehmigung für Gutszertrümmerungen, Einrichtungen behufs einer Planmäßigen Schülp entlastung und Schulderleichterung des ländlichen Gründe bcsitzes und die Errichtung öffentlicher Behörden bchufS, Regelung des Güterhandels. — In der Diskussion wandte! sich Frhr. v. E r f f a - Wernburg gegen den Referenten. Es sei ja zuzugeben, daß in den letzten 12 Jahren die Gütern schlächterei etwaZ abgenommen habe. Tas liege baranJ we l unter der Aera der Eaprivischen HatrdelSverträge dasj Ge chäft für die Güterschlächter nicht glänzend war. Derj Re chskanzler habe vor einem Jabr die Durchführung dev Entschuldung des ländlichen GrimobesitzeS als seine nächste; Aufgabe bezeichnet. Wie steht damit die Erbschaftssteuev-! Vorlage im Einklang? — Graf v. Brühl-Sigmaringeni werft auf die Schwierigkeiten hin, die den Behörden dadurch bereitet werden, daß ihnen die Regelung des Güter- Handels übertragen werden soll. Lftt die Spitze des zur; Besprechung stehenden Themas mnß der Satz gestellt werden, daß die Landwirtschaft vor plötzlichen Schwanktmgen bewahrt werden muß, und daß ein Richterstand kommen möge, der von der Landwirtschaft etwas versteht. Freilich, ipenn die jungen Leute bei Brentano in die Schule gehen, dann ift' es um die landwirtschaftliche Ausbildung unseres Richter-, standes schlecht bestellt. (Heiterkeit und Zustimmung.) —. Hofbesitzer Engelbrecht- Oben deich: Es ist recht bedauer-i lich, daß die Sten. f Gambach, 7. Febr. Am Samstag abend hielt der Turnverein seine ordentliche Hauptversammlung ab. Der Jahresbericht läßt ein stetes Aufblühen des Vereins erkennen. Als Vorstand wurden gewählt: Jean Buß 1., Otto Melcher 2. Vorsitzender, Heß 1., Bingel 2. Schriftwart, Hch. Boller 1., Wilh. Hofmann 2. Turnwart, Jak. Buß VIII. Kassenwart, Reinh. Klein, Zeugwart, Stahl und I. Buß Beisitzer ES wurde beschlossen, in diesem Jahre wiederum eine Ve osung zu veransialten. Säustlingssürsorsie in Küßen. (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.) Gießen, 8. Februar. Der Allg. Verein für Armen- und Krankenpflege hatte gestern abend im Saale der Staotverordnetenversammlung eine Besprechung über Säuglingsfürsorge veranstaltet, wozu Damen und Herren aus allen Kreisen der Stadt eingeladen waren. Etwa 40 der Eingeladenen waren erschienen und folgten mit lebhaftem Jntereffe den Ausfuhr- ungen de§ Privatdozenten Dr. Köppe, der die Notwendigkeit emeS entschiedenen Vorgehens auf diesem Gebiete begründete. Vor allem dränge dazu die statistisch nachgewiesene hohe Sterblichkeit der Säuglinge. Bei der Mehrzahl (bis 77 vorn Hundert) sind Ernährungsstörungen die Ursache. Zum Glück stehen wir dieser traurigen Tatsache nicht mehr ratlos gegenüber. Eine Reihe von Maßregeln, die durch Erfahrung erprobt sind, stehen zum Kamps gegen diesen Feind unserer Kinder zur Verfügung. Als solche schlug Tr. Köppe im Namen deS Allg. Vereins in erster Linie vor: Einrichtung einer Milchküche zur Beschaffung einwandfreier Nahrung, die nur auf Verordnung deS ArzteS abgegeben werden solle, und eines Säuglingsheims für schwächliche Kinder. Die Kosten des Baues und der ersten Einrichtung wurden dabei nach sorgfältiger Erwägung mit den Leitern solcher Anstalten auf ea. 50 000 Mk., die laufenden jährlichen Kosten au 9000 Mk., und nach Abzug der zu erwartenden Einnahmen aus 4500 Mk. veranschlagt. In der sich anschließenden Aussprache fanden diese Vorschläge allgemeine Billigung. DaS Leben und die Gesundheit unserer Kinder sei eines solchen OpferS vollauf wert, so war aller Meinung. Besonders betont wurde noch die von Herrn Dr. Köppe bereits erwähnte Einrichtung von Ausbildungskursen für Kinderpflege, teils für berufsmäßige Kinderpflegerinnen, teils für die Heranwachsenden Töckter, sowie einer AuSkunstS- stelle für alle auf die Ernährung von Kindern bezüglichen Fragen. Auch auf die Möglichkeit, im Anschluß an das Säuglingsheim eine bessere Beaufsichtigung der im Säuglings- alter befindlichen Ziehkinder einrichten zu können, wurde hm- gewiesen. Zum Schluß rourbe folgende von dem Vorsitzenden Pfarrer D. Schlosser vorgeschlagene Erklärung einstunmig angenommen: Die Versammlung erklärt: I. Zur Herabminderung der Säuglingssterblichkeit ist eine erhöht? Fürsorge für Säuglinge dringend geboten II. Dazu gebärt: 1. Die Errichtung einer Milchküche zur Beschaffung einwandfreier Nahrung; 2. die Errichtung eines SaugliiigSbeimS, in dem stillende Mütter mit ihren Kindern, da;n schwächliche Kinder, die mitgestillt werden, und einige Kinder, die an Ernährungsstörungen leiden, Ausnahme finden können: 3. eine sorgsälkigere Ueberwachung der Ziehkinder im ersten Lebensjahr durch berufsmäßig dafür angestevtc Personen. HI. Sie richtet an die Stadtverordnetenversammlung die dringende Bitte, diele Aufgabe nach ollen Krä'ten fördern zn wollen. IV. Sie wendet sich an alle kreise unserer Siadt mit der Bitte dieses für die Boltsgesnndheit und das öffentliche Wohl so wich, tige Werk mit Geld und Arbeit tatkräftig unlerstüven zn wollen. Zugleich wurde der Vorstand ermächtigt, in Kürze Listen zur Einzeichnung von Stiftungen, Beiträgen und zur Anmeldung persönlicher M i t a r b e i t zu versenden, und die Anwesenden erklärten sich bereit, selbst persönlich dafür wirken zu wollen. Möchten diese Bestrebttngen nun auch -.'inen vollen Widerhall sinden, und mit schönem Erfolg gekrönt werden I Vermischtes. * Das neuerte Eisenbahnunglück. Rach einer Meldung aus Rewyork ereignete sich im Rocky-Gebirge eine schwere Eisenbahn-Katastrophe. Ein Güterzug fuhr in der Nähe von Helena im Staate Montana, wo die Bahn bergab geht, in einen Passagierzug hinein, der auf einem Gleise 'land. Die Wucht des Zusammenstoßes war ungeheuer Glücklicherweise war der Zug nur schwach besetzt. Sechs Reisende wurden getötet, 20 schwer verwundet. Der ganze Zug war in einen Trümmerhaufen verwandelt, ©in Teil der Trümmer sing an zu brennen. trittst rind Wissenschaft. — Für d i e Gartenbau-Ausstellung, die von der Stadt Mannheim anläßlich ihres 300 fahrigen Jubiläums in Verbindung mit einer Internationalen Kunstausstellung von Anfang Mai bis Ende Oktober 1907 veranstaltet wird, gibt sich auch in Hessen lebhaftes Interesse zn erkennen. Die 5. Hauptversammlung des Verbandes der selbständigen HandelSgärtner Hessens, die am letzten Sonntag in Mainz stattfand, begrüßte da9 Projekt und stellte eine lebhafte Beteiligung der beif. Jnteresssnten in Aussicht. Dankbar wurde anerkannt, daß die Mannheimer E>artenbau-Au9stellung im Gegensatz zu dem Düsseldorfer Unternehmen von 1904 deutschnationalen Charakter tragen soll und daß den berechtigten Interessen der deutschen Gärtner in jeder Weise entgegengekommen wird. — Der Bau des neuen Holtheaiers in Weimar durch die Tbeaterbausirma Heilmann u. Lcktmaun in München ist, wie schon gemeldet, jetzt gesichert. Von der auf 2 100 000 Mk. veranschlagten Gesamtbaulumme bat der Großberzog aus fernen Privat- Mitteln allein anderthalb Millionen zur Verfügung gestellt. Tas Aeußere des neuen Hanfes schließt sich in seiner ^ormensprache an die Zeit Goelbe'S an. Es erzielt mit den einfachsten Mitteln eine feiten intime Wirkung, die ganz in das stille, erinnerungsreiche Stadtebilb von Weimar stimmt. Die Front be? Neubaues wirb — wie bas auch beim alten Theater ber Fall ist — den Hinter- anmb von Rietschel's Goethe-Schiller-Denkmal bilden, bas auf dem erweiterten Platz etwas zurückgerückt werden soll. Hinsichtlich des Innern sind ebenfalls große Erweiterungen vorgesehen. Während z. B. bas alte HauS 680 Sitzplätze enthält, wirb bas neue 1050 erhalten. Das Haus wirb in zwei Rängen aufgeführl, ohne bie üblichen Proszeniumslogen. Das Parket steigt stark amphithea- traluch an, so baß von jedem Sitz aus die Bühne voll überleben werden kann. — dr-ubau des StadttheaterS in, Kiel soll kwber 1907 fertig sein. Tas Hous, das 1017 Sitzplätze enthält, tvirb fast ls/4 Millionen Mark kosten. Gegenwärtig erwogen die Verwaltungsorgane der Stadt Kiel die Frage, ob das tCtP“4‘rt Obcr ei0Cn= Be#fe Theaterintendanz hat die bereits ^Zk^dtg e Aufführung des antikatlwlisck-en Ohorn'schen Dra- frrtfffrent'S l;Lvr ü.b c IP® e r n b a r b" im Oldenburger t SwmUuhe bereits verteilten Rollen wurden Luruct gezogen. — Am" 6. Februar starb im Alter tiorr 55 Jahren infolge? Lungenentzündung ber Münchener Bildhauer Professor Wilhelm Ritter v. Ruemann in Ajaccio auf Corsiea, wo er zur Erholung weilte. — Weibliche Referendare? Auf eine Eingabe wird eine Studentin deS Rechts an einer bayrischen Universität zuM juristischen Zwischenexamen, ebenso zum Referendarexamen zu- gelassen werden. Ermutigt durch dieS Vorgehen soll die gleiche Angabe jetzt auch sür Baden und Preußen von Jura ftubieren* den Frauen cingereicht werden. — Professor Dr. Bernhard Heine, langjähriger ersten Assistent deS Geh. Medizinalrats Pros. Lueae an der Klinik für Ohrenkrankheiten v.inb Privatdozent an der Berliner Universität, Hot den Ruf als a. v. Professor und Direllvr der Poliklinik für Ohren-, Nasen- und HaMrankheiten an der Universität Königsberg i. Pr. angenommen. Prof. Leu tert in Gießen fr*t bekanntlich diese Berufung abgelehnt. Es sott die Umwandlung seiner hiesigen a. o. in eine ordentliche Professur beabsichtigt fein. Newyork, 6. Febr. Der Bonner Professor der Staatswissenschaften Schumacher ist für eine Reihe vvn Vorlesungen an die Eolumbi-'-Universität berufen worden. GerichtssaaL. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die zwar romanhaft klingt, aber wahr ist, bildet die Gnmolage eines Prozesses vor der Zivsskimmer 2 des Laickigerichts Hannover. In einer melckenburgischeu Ortschaft war der Tagelöhnerssohn S. zu einem strammen Burschen hrrangewachsen und hatte cs bis zum Eipstkirecht gebracht. Die jungftaulickw Tochter des sehr reichen und angesehenen Rittergutsbesitzers im selben Orte verliebte sich in den Gro ß kn echt, namentlich als dieser in der schmucken Gardeuni form während seiner militärischen Dienstzeit eines Tages auf Urlaub erschien. Alle Ermahnungen und Vorstellungen der Eltern und Verwandten des Mädchens halfen nichts' das Pörck^en blieb sich treu. Ms das Mädchen seine Volljährigkeit erreichte, heiratete sie kurz entschlossen gegen den Willen der Eltern bett Großknecht. Das Paar zog nach einer Großstabt, wo er sich und seine F^rau jetzt noch als Bauarbeiter ernährt. Der Rittergutsbesitzer, der sich von seinem Kinde losgesagt hatte, verkaufte seine Besitztümer und zog sich als Pr'.vatntann nach einer Großstadt zurück. Er fr-tte sich b'sher stets geweigert, seine Tochter in irgend einer Weise zu unterstützen und^vvr allem ihr eine Aussteuer zu gewähren. Der Bauarbeiter Schwieg'rsohn Fegte nun gegen s inen Schwiegervater auf Zahlung von 4500 Mark zur Beschaffung einer Aussteuer für die Tochter Der Beklagte bestritt seine Ber- vflichtting dazu; Höchstei.9 könne sie eine Aussteuer ihrem jetzigen Stande o*5 Arbeiterfrau entsprechend beanspruchen. Der Rcchtsbei- stand des Klägers führte zur Berechtigung des Anspruchs u. a. au$: Tie heutige Zeitentwicklung kenne keine so eng begrenzte Standesfestsetzung mehr. Es sei s^hr wohl möglich, daß der Gvoßknecht, der mit ber Landwirtschaft vertraut sei, morgen Gutspächter oder sonst selbständiger Landwirt irgendwo loerbe; dann würde cs keinem ein fallen, ihm aus seiner früheren Stellung irgendwelchen Vorwurf zn machen. Er müsse dem Beklagten überhaupt zu bedenken geben, oh es nicht viel ratsamer gewesen sei, den nun einmal vorhandenen Verhältnissen Rechnung zu tragen und dem jungen Ehepaar zu einer besseren Lebensstellung zu verhelfen. Da.S Gericht schloß sich den RechtSausfuhrungen des Anwaltes an und erkannte, daß ber beklagte Schwiegervater verpflichtet sei, seiner Tochter oder deren Ehemann 4500 Mark zur Beschaffung einer Aussteuer zu zahlen. Oberst «äbfe vor Gericht. Die Angelegenheit deS Militärschr-ftstellers Oberst a. D. Gädke beschäftigte d?s Schöffengericht zn Berlin. Der Angellagte ist, beschuldigt, vom Jekre 1901 ab fortgesetzt unbefugt den Titel „Oberst t'i. D." beziehungsweise „Oberst" geführt zu hoben, obwohl ihm durch ein Ehrengericht die Führung des Tiensttitels und das Recht, bieMilitärunjsorm zu tragen, aberkannt worden ist. Die Verteidigung führte Rechtsanwalt Dr. Ehrhardt. Welches Interesse diese Strassache erregte, beweist, daß OberstaatKmwalt Dr. Jsenbiel der Ver- hmdlung beiwohnte. Der Angeklagte erFlärte, daß er dieses! Strafverfahren gegen sich selbst veranlaßt habe, um den Nachweis zu führen, daß ihm sein Titel „Oberst" nach wie vor zustehe. Die kaiserl. Verordnung über die Ehrengerichte der Offiziere im preußischen Heere vom 2. Mai 1874 unterwerfe zwar den Ehrengerichten auch die mit Pension zur DiZoosition gestellten sowie die unter Verleihung der Befugnis Militär- irmfomt zu tragen verabschiedeten Offiziere und es sehe auch her 853 dieser Verordnung bie erfnrtntc Strafe vor. Twtzdem seine Maßregelung nicht zu Recht erfolgt, denn die besagte Verordnung sss nur vom Kbwg gezeichnet, nicht aber von einem Minister gegengozeichnet. In längeren rechtlichen A!:Sinhrungen üchte der Angeklagte den Nachweis zu fi-hren, daß jene Kgbinetts- orber formell und m - ttriell ungiftig sei. StaatSanwaltschaftsrat Bever beantragte mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte in tl"ndenzi"s.r We s? die ganze Angelegenh-llt zum G»'g-nstande ber öfseTttlichen Diskussion gemacht, das Ehrengericht geschmäht und ich absichtlich in Widersprnci) mit der Entscheidung des K'aisers gefetzt habe, eine Haftstrafe von vier Wochen. Das Urteil lautete entsprechend dem Anträge der Verteidigung, auf Fr eich r e ch u n g. Es wurde anerkannt, daß Oberst Gädke den Titel „Oberst a. D." mit Recht führt. C)and-l und verkehr, Volkswirtschaft. Vankrusammenbructz in Warschau. Aus Warsch.aa wird gemeloet: Der Zusammenbruch der seit nahezu HO Iab^en bestehenden Vanffirma A. Rawiec n. Eo. erregt starkes Aussehen. Die Passiven Tollen, 4.80 Mill. Rubel betragen. Beteiligt sind viele Private und einige Zuckerfabriken sowie'französische Cognac- Häuser. Der Inhaber der Firma ist flüchtig. Vereinigte K'unflseidcfabriken'Fr a n kf u rt a. M. Gestern htt bie Dividendensitzung d'S Aufsichtsrats ftat^chmhen. Veröffentlichungen über die in Vorschlag gebrachte Dividende inb bis jetzt noch nicht bekannt gegeben worden. An der Börse lerlautete nur, daß ein neuerdings wesentlich höherer Gewinn ich aus der Dflanz ergebe. Ueber die vorjährige Dividend« von 35 Prozent werde der Aussichtsrat jedoch nickt hinausgehen, hingegen werden die Abschreibungen und Rückstellungen sehr beträchtlich sein. Von der Berliner Börse. Die Haltting war bei Eröffnung des Verkehrs recht ruhig zu nennen; Speziallrrerte waren gesucht und fest, namentlish Dvnamit-Trnst. die neuerdings wieder einmal starr in Mode gekommen sind. Anc Montanmarkt hat man sich in den letzten Tagen etwas zu febr übernommen, in* olgedessen ist Abschwächung eingetreten. Eine Erschlaffung der Klonlunktur wirb von London aus gemeldet. Weiterhin war bie Börse abgeschwächt und zwar aus Parfftm Meldungen. Für Russen ist ein Rückg-mg ein getreten unter Betonung von Schn.ner'gkeiten auf die in Algeciras die Polizeifrage stoße. Der Schluß war ruhig: die Seeh^ndlung gab tägliches Gelb mit 3 Prozent, PrivatbiskoM 33/8 Prozent. Zlrbeitcrbewegung. Schweinfurt, 7. Febr. Die Arbeiter nnb Arbeiterinnen der Schuhfabrik Silberstem u. Neumawr finb heute in den Ausland getreten. — Auf dem Austria-Schachte in K'arlih (Böhmen) sind wegen Entlassung mehrerer Arbeiter die Bergleute in den Ausstand getreten. ______________________ Braut»Seid@ v. 135 D4/t —— Zollfrei! — Master an Jedermann! — Seidenfabrikt. Henneberg, Zürich :«L "—- MtriÄ™«' fineä W bcr y»f-in°bCr- '«Wusfe A,httt,ä Ut9ut9betite,?b.c3 ' n-nnent. aus ufi %-nb ^ner jr (yi£laUb 5>^en. W. n5ni blkb'"sich^°^^ dichte W L : Äb’fiÄ^ Staft ;’ncL ^>Madt zurück Er M Tochter in irgend einer te mS »7," 500 m^tnun Skgen f ’incn SÄ E Mchm, .^enngte bestritt seine ™ M-u°r ihr,» ,L Mmäw. DEZ" »mg bei $t,(M(6ä, t ?ncf? rag bcnrenjte f JW möglich, daß der W vertraut sei, morgen -'Ndm-.rt irgendwo loerbc- n aus seiner srüheren Stellt tl .Gr müsse dem Beklagten mcht viel ratsamer geiveseu rKrhältnisscn Rechnung zu einer besseren Lebensstellung r-Ql den Rechtsausführungen xH t>2r beklagte Schivieger- : oder deren Ehemann 4500 'euer zu zahlen. N 55 (L t 7*—■* * ruv ^cht-n^ ,^risch^k>Kgabe int rn, . S,$««91«F «ta r°B-KL r Erricht. r-skstellers Oberst a. D. Wke Berlin. Der Angeklagte fcrtgefefct nnbefvat den fatift „Ebert" geführt zu ngeridit bie Führung dikMilitö'c.^'i^r-' ist. Dia ^^igun; fjijrtt i diese etrW n\\. Ex Jsenbiel der w gta erklärte, daß er diescS crnlaßt habe, um den Rach» itel „Oberst" nach roie vor über die Ehrengerichte der m 2 Mai 1874 unterem wie Den im zur Disposition nr? der VefngniS «tar- Offiziere und es sehe auch tonte Strafe vor TwM 5t erfolgt, denn die be agte eichnet, nicht ober von einem ren rechtlichen ArsNibrunM u fuhren, dan iene lwinett> , ;-L ÄaatsElNchastSrat !«rf daß der Angek.aate m Lit I« ’gfrCT«® Ä d" ^£braÄ'.it volkswirticha^- ’ ^-arfchaa 1 Darschav, ' -jr) ch der^Ncs AM-n- sind ' ist flüchtz .e„rta.M. abrike'i?ra"U d Ansi^lL Dividende 9 betone ! s Vscntl'ch.NTivibende sSstr Ti- ”S»«güS5™g » *Ä '/' " stoße. Der ^u. tpeaHMÖ* b 0«t»S $ide< :£?•** Wohltätigkeits - Konzert des Kronbaner’schen Qnartettvereios in Giessen am Sonntag, dem 11. Februar 1906, abends 5'/4 XThr im grossen Saale des Gesellschafts-Vereins. Dirigent: Herr Grossh. Universität« Musikdirektor ti. Trautmann. Solisten: Fräulein Johanna JSteyer, Opernsängerin ans Trier. Dr. .Leo von Menget aus Prag. Programm: 1. Vom Rhein, Chor a capella . . . UL Bruch. 2. Arie für Sopran. 3. Chöre a capella: a. An einem Bächlein. . , . . H. WaelranL b. Minnelied A. do la Haie. 4. Lieder für Bariton. 5. Frühlingsnahen, Chor a capella Kreutzer. 6. Lieder iür Supran. 7. Chöre a capella; a. Am Traonsee C. Isenmann. b. Sandmännchen (Volkslied). e. Glockeutünners Töchterlein (mit Sopran-Solo) ..... C. Beinthaler. 8. Lieder iür Bariton. 9. FriihJhigsneU, Chor mit Begleitung . . . C. Goldmark. Eintrittskarten tu Mk. 2.— (Sperrsitz Mk. 2.50), Studenteukarten Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. U.5O sind in der Mubikulienhandlnng von Ernst Challier «Rudolphs Nachfolger,, sowie abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu naben. Mein ckschiist bkfillöet ßch VA 15. Wruar ad Sonatiih^ 31. Gebe bis dahin Mtiiche Schlamm 15 |irß?cnt bZign als seither ab, da ich wegen Platzmangel räumen muß. Eine Partie schllhmrcn zu [cito meijintaro Preise chMben. Franz Seumeier SonnenstraKe 22. Schuhlager, 384 Sounenstratze 22. Souutag, den 11. Februar, abends S Uhr findet der Großeüisiniil des Vereins Conten^ia In den Räumen des Neuen Saalbaues statt. Reu! Großartige Kotillonarrfsnhrurigerr Neu! Sektbude Bayrische Bierhalle. Fremde lönnen nur durch Mitglieder eingcführt werden. Gchcimkarten sind bei Herrn Beck, Credncrstraße 40 und Friseur Zutt, Ludwigstraße, zu haben. y% TeliUiocolAde Km H Meisterschuss 7 Nutzholz-Berfteigerung. Montag den 19. d. Mts. kommt aus den Distrikten Mittelsterwald uub- Dörner des Frciherrlich NicdeseU fchen Reviers Sassen folgendes ))lutzholz (Schnitt-, Bau- und Werkholz) zur Versteigerung: Eichen-Dtämme: 1 Stück II. Kl. — 0,78 km, 3 St. III. Kl. = 1,96 Iw, 36 St. IV. Kl. = 17,25 fm, 17 St. V. Kl. — 4,24 fm. Eichen-Rntzrollcn: 33,5 i m in 2,00 u. 2,50 m Länge. Fichten-Ltämme: 3 Sluck I. Kl. — 10,39 fm, 9 St. II. Kl. ----- 16,70 fm, 35 St. III. Kl. --- 34,42 tm, 34 St. IV. Kl. ----- 23,62 tm, 64 St. V. Kl. ---19,73 fm, 118 St. VI. Kl. --- 21,30 tm. Fichten-Abschnitte: 5 Stück II. Kl. — 5,95 fm, 7 St. 111. Kl. = 5,10 tm. Kiefcrn-Stänttnc: 18 Stück II. Kl. — 26,95 fm, 150 et. HI. Kl. = 144,88 fm, 55 St. IV. Kl. = 24,99 tm, 2 St. V. Kl. --- 0,81 tm. Kiefcrn-Abschnitte: 1 Stück I. Kl. — 1,67 fm, 8 St. II. Kl. — 8,74 tm, 8 St. 111. Kl. — 5,71 tm. Zusammenkunft um 11 Uhr am Schutzhäuschen im Distrikt Dörner. Auswärtige Käufer Eönuen bis Station Wallenrod fahren (ca. 4 km entfernt). Bei schlechtem Wetter wird das Holz nach Vorzeigung an Ort und Stelle von */,1 Uhr ab m der Opcl'fchen Wirtschaft in Neulers versteigert. Das Holz ist nach der Elsässer Taxe sortiert, aber mit Ninde gemessen. Sämtliches Holz lagert an Wegen und z. T. an chaussierten Straßen, etwa 4 bis 6 km von den Stationen Wallenrod und Lauieibach an der Strecke Fulda—Eießen. Ansmas Verzeichnisse werden auf Wunsch unentgeltlich von der unterzeichneten Nevierverwaltung geliefert, die auch jede andere gewünschte Auskunft erteilt. Maar, Post Lauterbach (Hessen), den 2. Februar 1906. Freiherrttch Medejcllsche Acvicrvcrwaltuug Sassen. Becker. Bc/2 für Geldschränke H Bank-Einrichtungen £ Autiscplischcs 747 Zahn- und Mundwasser. Dre Zähne sind die wictnigsten und nnenibehrlichsten Faktoren znr Berdannng und ti't bte Pflege zur Erhaltung derselben für jedermann eine unabweisbare Notwendigkeit. Unter den vielen zu (Gebote stehenden Präparaten nimmt das in der Fabr. chem. cosmet. Präp. von Otto Schaaf, Gieveu herc,ellellte a n t i f e p l l f ch e Z a h n» u. M n n d - wasser den vornehmsten Nang ein. Dieses Zahn- und Niund- wasier desinfiziert die Nlundhöhle, beseiliql jeden üblen (Geruch ans den: Nlnnde, -erseht alle an den Zähnen haftenden Unreinlgkeiten tlnd hleroiirch wird das Stocken und das Verderben der Zähne verhütet. Dieser Vorzüge wegen sollte das anMeplische Zahn- lind Ätundwasser ans kemem Toilette- tische fehlen. — Flasche Mk. 1.30. Adler-Droacric, Selrersweg 3i». sämtliche 752 Bedarfsartikel Preisliste gratis und franko. Adolf Bieler Rßarktsiae»sse 5 Xtrnen tanzen Ohne Tanzlehrer alle Tänze. z.B: Mazurka, Schleif- walzer, 9!hem- länder l,sw. alis dem Tanzlehr- heft von 5iarl Sandmeiers Tanz- u.Turltschule. Jeder Schritt vorgezeichnel. Sofort bequem im Zimmer ganz allein erlernbar. Neu! Emzig! Preis Mk. 1,30. Nur zu bezieh, von: O. Schröder, F-raukfurt a. 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Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, stad mit 134 Mark -ezo-en. iOhne Gewähr.) 1 163 69 251 61 438 522 51 84 628 65 817 [200] 61 930 34 1 041 151 60 275 302 46 [150] 75 428 606 769 827 38 76 901 2003 20 60 90 142 75 218 50 312 27 54 411 65 551 98 600 9 748 811 97 910 68 8081 125 85 87 261 301 23 32 47 417 541 87 613 21 24 94 99 820 [150] 30 87 49 910 4048 60 2*27 35 580 664 75 724 57 88 913 68 5172 234 360 71 87 419 529 6u7 85 87 800 56 57 82 972 74 6137 234 35 300 674 j 150] 95 780 837 52 933 64 7052 77 106 18 77 204 420 21 547 699 824 30 86 928 8021 76 274 313 71 412 20 33 697 800 33 41 925 48 9042 241 304 10 14 51 470 610 50 738 39 45 78 1OU63 72 97 148 840 491 503 11050 64 99 248 51 336 432 54 64 543 88 618 715 27 75 92 857 943 1 2008 36 49 109 214 58 372 401 520 31 86 88 681 730 813 81 18054 73 216 19 87 90 309 406 98 520 62 692 731 37 60 71 83 818 1 4-019 23 58 79 112 352 473 528 68 680 94 706 11 17 47 838 48 986 38 45 78 15074 81 83 171 251 97 336 438 505 62 90 793 95 838 98 910 70 99 16027 74 82 94 110 95 222 326 34 38 65 508 75 89 661 748 67 903 86 17 j34 69 107 253 57 83 85 388 576 608 20 719 857 936 18158 220 390 425 51 558 690 [150] 745 67 912 [400] 32 10034 83 94 99 187 279 318 404 518 663 766 802 19 64 984 85 20021.66 72 112 64 375 421 710 72 77 967 21012 135 431 502 10 60 615 28 712 45 46 821 95 90J 40 75 84 2 20u9 48 21 44 49 207 29 63 :;:14 509 91 718 40 806 973 81 23137 39 83 279 96 426 [150] 40 45 564 93 731 64 864 24,M4 93 116 73 200 4 [150] 38 364 594 677 742 983 25-103 31 103 64 74 385 87 400 20 28 503 624 85 775 811 26040 73 211 18 28 71 302 44 502 63 76 97 [150] 890 950 82 2 7048 51 98 324 85 461 540 55 600 3 6 83 816 970 28043 53 63 148 225 82 88 358 [10001 70 410 27 43 514 64 747 77 85 878 964 29093 99 156 83 222 305 [150] 70 439 66 81 506 615 96 743 861 936 30 )35 42 104 269 76 393 417 572 649 56 75 725 873 31078 120' 35 49 92 213 60 384 87 419 501 10 813 944 3 2194 314 21 57 442 99 514 624 66 91 737 98 840 980 33064 80 145 255 79 496 520 25 46 624 53 77 737 44 850 934 83 84079 92 146 208 [150] 82 301 5 10 83 413 576 [200] 669 848 58 78 925 43 35093 98 173 344 412 71 73 589 93 767 85 86 818 29 923 36020 42 79 8 > 123 269 92 553 726 28 53 99 814 91 924 31 92 3 7017 31 164 338 472 641 740 936 |150| 56 75 3 8193 251 72 84 313 418 54 64 72 523 04 81 727 59 89 [150] 838 39000 66 74 104 205 33 77 356 72 435 68 563 90 662 701 51 802 966 4029-t 310 419 600 18 29 53 715 23 801 2 13 19 51 59 909 41044 101 79 224 |150] 322 27 464 557 90 731 860 84 934 42 42077 161 96 212 44 91 304 76 87 488 596 777 850 94 957 43-(40 52 74 240 364 96 420 47 85 575 634 749 84 98 820 44016 83 84 173 274 3dO 491 60 i 717 821 96 990 45034 306 437 7ol 4 7 15 827 40121 22 64 80 89 235 88 318 56 88 1150] 409 84 523 44 607 80 7u3 827 910 17 4 7016 30 84 108 13 14 22 43 218 33 72 75 344 499 5.0 653 804 48 912 32 41 45 48007 41 44 68 72 112 34 48 21'( 41 83 372 408 569 625 86 93 755 826 922 63 49032 115 88 417 52 573 [150] 849 85 922 34 83 50501 [150] 40 47 56 111 30 82 215 365 463 88 560 96 661 62 703 47 48 834 58 510)8 [150] 85 112 23 98 307 14 411 54 76 675 76 92 831 912 52-U0 23 134 202 22 28 59 328 54 436 534 36 646 78 81 7u2 873 53015 108 64 78 92 98 249 300 22 30 483 578 91 673 89 771 8*20 43 54041 91 222 541 623 90 744 56 808 55023 255 78 412 78 558 612 728 801 48 962 56062 93 487 91 97 [150] 602 48 53 816 57 031 72 133 94 271 301 69 480 614 797 835 953 94 58025 114 62 79 92 216 372 74 520 93 96 684 [150] 85 96 807 57 84 908 59142 266 327 48 423 516 670 727 [150] 32 41 66 913 61 76 60 )37 50 105 213 88 328 51 451 60 605 32 41 713 814 61051 123 65 206 11 366 67 441 5u8 27 664 717 70 910 82 62174 253 391 448 71 522 hO 778 878 82 9 -0 13 81 «3 '89 186 252 392 488 631 870 988 64184 295 300 72 410 52 [200] 87 520 722 34 51 831 65 906 69 92 65089 230 70 77 384 89 420 22 40 597 729 53 71 893 923 70 6 0026 47 91 1U0 205 41 60 311 19 90 435 40 58 615 95 715 815 28 921 91 67133 66 261 65 i,6 33) [150] 403 18 33 73 582 636 725 85 801 33 34 968 68123 27 78 447 84 611 90 96 732 47 806 24 46 902 69012 38 215 21 50 358 463 609 17 72 746 67 96 929 70046 73 84 247 319 93 414 91 569 744 816 31 51 931 86 71054 60 [150] 76 95 111 [150] ol 264 339 414 590 721 74 884 919 30 72933 39 62 68 118 [150] 46 322 31 75 79 719 53 961 83 73019 64 120 277 396 416 640 64 782 919 71032 186 222 39 89 324 643 55 78 735 91 873 96 16 75027 50 58 141 65 86 271 92 304 72 99 406 67 523 58 623 48 63 887 94 985 76001 [2001 180 273 326 38 560 634 38 48 92 728 41 850 974 77086 140 235 75 [150] 556 96 753 63 826 48 71 921 31 78020 140 93 201 34 464 83 515 19 56 59 629 70 703 21 55 62 71 817 940 75 79045 83 90 106 91 [150| 216 94 382 |150| 539 46 629 62 821 91 936 8 0072 132 237 47 70 76 |400 u. e. Pr. v. 75 000] 850 428 39 707 927 76 «1051 [20D] 67 122 91 236 78 351 439 513 17 28[‘50] 646 824 937 8 2055 193 223 333 39 110 11 [150] 33 34 516 047 80 77:- 80 «3001 402 41 55 58 86 7u9 805 55 96 900 31 60 84121 38 298 345 48 58 542 66 622 59 71 80 844 981 «5.27 227 45 86 369 428 535 55 654 834 931 86153 82 88 97 339 59 85 414 41 79 513 700 9 870 {209] 89 964 75 87034 52 82 83 125 214 49 33t 422 92 93 519 42 45 618 o4 743 817 906 8x82 344 50 85 415 70 666 83 652 &S3 [150] 9-8 35 66 92 89177 213 82 354 81 437 501 95 601 13 839 978 <*-6 90 03 27 47 68 88 123 81 96 206 453 835 65 910 22 91221 89 93 344 55 ) 61 91 697 873 92085 192 213 50 68 98 301 526 27 53 63 82 83 675 81 8_8 93 93042 102 9 64 201 0 ) 343 421 35 39 516 37 40 G61 72 750 94 833 937 94132 97 261 92 315 515 22 614 702 42 57 838 81 UßJ 08 76 89 95073 319 33 41 93 618 751 58 9 6034 51 142 231 59 367 460 565 91 610 59 713 15 41 847 953 9 4 97028 46 78 80 128 49 60 240 44 541 [150] 84 602 6 745 810 43 93'1 60 67 82 98064 93 109 214 66 501 645 52 704 20 21 54 866 99104 [150] 38 62 205 83 358 86 93 403 543 53 90 642 721 839 909 Nächste Ziehung: 6. März 1906. Mntttat 29 - Jockey- asired Tdler-^ützen Auswahl I U III IV V VI VII t trüber — jo 1.— L2a 1.6Ö 2.— 2.50 3.— Mk. jetzt —.GO —.75 ^185 E1Ö 1.35 L65 L15 Alk. Auf Kinder-Konfektion sind die Preise wegen vorgerückter Saison erheblich ermässigt. Billige Kindermütze^! Um Platz für die einlaufenden Neuheiten in Herren-, Damen- und Kinder-Strohhtiten zu schaffen, biete ich hiermit in tadelloser Konfektion mehrere Hundert Kinder-Mützen moderne Arten für Knaben und Mädchen zu bedeutend ermässigten Preisen an. Original Kieler Mützen für Knaben und Mädchen Auswahl I II III IV 3.50 4.50 Mk. 1.75 früher Jetzt i.— 1.50 2.25 3- Mk. jetzt —.75 1.— 1.50 2.— Mk. Knaben-üchüä-^ützen Auswahl I II III IV früher 1.25 1 75 2.50 $.50 Mk. Fechtverband Gießen-Lahr MitslWtsMiu). Sonntag, den 11. Februar, abends 8 Uhr: Gmßek iuttihll im Cafö Leib mit großer Prämiierung der schönsten Masken Als ErsterHerrenpreis ein echt silberner Ttock, — als Erster Tamen-Brcis ein echt silbernes Kettenarmband. Insgesamt werden 10 Herren rind 10 Damen prämiiert Neu! IW Sensationelle Neuheiten, Parterre-Akrobaten u. komische Intermezzos. Neu! Eintrittspreise: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 50 Pfg., Geheimkarten 60 Pfg^ Gallerte 20 Pfg. Vorverkauf: Herrenkarten 90 Pig., Damenkarten 40 Pfg. v*/8 Außerdem berechtigt jede Herren- und Tamenkarte, welche alle nummeriert sind, zur Gewinnung eines Geschenkes, und zwar für Herren eine goldene Herrcuuhr und für Damen eine goldene Dameuuhr. Diese zwei Gegenstände werden nach der Demaskierung unter Kontrolle eines Beamten gezogen, wozu die nummerierten Eintrittskarten gültig sind. Vorverkauf bet den Herren Goldschmidt, Lchulstr., Tetpel, Marktplatz, Heilbronner, Marltstr., Salomon, Mäusburg, Friseur Ass, Neuen Baue, koch, Bahnhofftr^ Klcnker, Sektersweo, Konrad, Schulftr., Rüger, Walltorsir., Stier, Neuen Baue, Tichy, Seltersweg, Schnecko, Neustadt, und PH. Weiler, Marktplatz, Geheimkarlen. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst em Der Vorstand. Die Preise sind von Mittwoch ab in dem Schaufenster deS Herrn Schich (Herren-Garberobegeschäft), Kirchenplatz Nr. 9, ausgestellt. MWer Seefischmarkt Wen. Freitag, den 9. Februar, vorm. 8 Nhr in den städt. MarLLlauben beginnend. Es kommen zum Verkauf: y/e Feinste Backfische........17 Pfg- p.Pfd. la. Delikateß-Nordfee-Schettfische großmittel 36 , , , do. fleinmittel . . ♦ 33 , , , Bester, Heller Nordsee-Cavliau, kopflos in ganzen Fischen 18 r , , do. ausgewogen 21 , , , Hochfeine BraLfchoLen ....... 33 v , ft» grüne Heringe ........ 18 , , , L. ' Wuhßoh-Uerkauf. Das nachbczeichnete im lausenden Winter bereits gefällte Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden. ^Gebote sind verschlossen mit der Ausschrift „Holzsubmtssion" und getrennt nach Waldeigentümer bis spätestens den 15. Februar 1906 bei unterzeichneter Stelle ejnzureichen. Eröffnung der Gebote erfolgt am 16. Februar 1906, vormittags 10 Uhr, im Rathaus zu Llch. Die Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei den betreffenden Gcoßherzogl. Bürgermeistereien zur Etnsicht offen. Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeichnete Stelle sowie die betreffenden Großherzogl. Bürgermeistereien. — Das Holz ist mit Rinde gemessen. B«z Orb. No. Waldrigentürner Eiche Fichte Kielern Hambuchen Els- beere Hainbuchen Fm Fm Fm Fm Fm Rm • in Kl. von 40-49 cm tii.Dm. IV. Kl. von 30-39 cm in. Dm V. Kl. von 25-29 cm m Dm. VI. Kl. von 15-24 cm m Dm. II. Kl. von 40—49 cm m. Dm. in. Kl. von 30—39 cm m. Dm iv. Kl. von 25-29 cm m. Dm. V. Kl. unter 25 cm m. Dm IV. Kl. von 25—29 cm m. Dm. V.Kl. unter 25 cm m. Dm. von 17-39 cm m. Dm. von 19-87 cm m.Dm. Rollen 1. 2. 3. Hungei Gemeinde Lich a) Jorstwartei I b) Forstwartet 11 6/ Jorstwartei 111 Gemeinde Langsdors Gemeinde Hungen Wegen Vorzeigt, i, wenden. Lich, den 31. 15 40 ng bei Janua 200 3 11 30 100 Holz r 19Ok 20 120 ?S wol L 200 le mar 7 2 sich 7 1 rn die 20 1 4 Forst G 120 25 46 warte: cotzhe, 2 1 Texto -zogli 8 10 r, Licl he DL 6 5 31 y, Pa »erför 0,24 5 uli, 2 lcrei 5 1,25 m lang 5 , , „ 13 2 m lang 100 2 m lang rngsdorf; Enders, Lich: Schwörer. Turn-V erein gegrr. 1846. Samstag, den 10. Februar, abends 8 Uhr Grosses Masken-Fest mit verschiedene« lokalen und neuzeitliche« «ufführunge» in sämtlichen Räumen der Turnhalle. Eintritt a Person 1 Hk. nebst 2 Beikartell für verheiratete und 1 Bnkarle für unverheiratete Mttglieder, jede weitere Beilarte 50 Pfg. Tie Eintrittskarten find bei Uhrmacher Marx, SelterSweg 34 und die Beilartcn dkl Kaufmann Buchatter, Neuen Bäue 11 bis SamStag abend 7 Uhr zu haben. Nur Mitglieder habe» Antritt. v*/i Der Vorstand Lsmiiaz Ausflug ant die EardL (Loays Bierkeller). Täglich große Varietö - Vorstellungen mit stets wechselndem Programm unter Rlitwirkung des berühmten Tegernseee Bauernduett Hansl und Gretl Reil und Duett Les Mandro, Anfang Abends 81/, Uhr (827) Anfang Abends 81/, Uhr . ES ladet ergebcnst ein Le Wagnei®« Scheilfische und Kabiiau heute blutfrisch und billigst zu haben bei [287 äecrg Wallenfels ds-&-vis der Euge!°APottzcke.__________Telephon 40. Holzversteigerungen B7, der Kraff chen Aöerjörsterei Saubach. I. Montag, den 12. Februar, nach Zusammenkunft 10 Uhr am Altenhamer Teich aus: 1. Keudclraiu, Buche Rm.: 534,1 Scheller (darunter 8,6 Nm. Werkscheil), 103 Prügel, 112 Stöcke, 137 Retserprügel. Esche Rin.: 1,8 Scheiter 1,5 Mtr. lang. Ahorn Rm.: 1,5 Prügel 1,5 Mtr. lang. 1 Eichenabschnllt 5 Mtr. lang, 30 Ctm. Durchm., 0,35 Fm. 2. Baumkircherwald la, lb, Buchen Rm.: 8,5 Scheller II. ftl., 18 Stöcke, 16 2 Reiserprügel. 3. Pcterswald la, lb, 3a, 8b Buche Rm.: 84 Scheiter II. Kl., 1,8 Prügel, 82,7 Stöcke, 112 Reiserprügel. Fichte Rm.: 12,4 Prügel 1,5 Mtr. lang, 2,2 Stöcke, 5 Zopsreiser in Schichten. 4. Nafserwald 2. 3., Buche Rm.: 96 Stammprügel, 60 Stammretserprügel. Esche, Ahorn Rm.: 19 Prügel 1,5 Mtr. lang. Eiche Rm.: 4,5 Prügel 1,5 Mtr. lang, Kirschbaum Rm.: 3,4 Prügel 1,5 Mtr. lang, 2 Eschenabschnitte 20,3 Mtr. lang, 29 und 42 Ctm. Durchm., 0,48 Fm. 5. Schorrnberg- Abtrieb, Buche Rm.: 11,5 Scheiter II. Kl., 15,1 Stöcke, 19 Retserprügel. Ahorn Rm.: 1,5 Prügel. Ftchte Rm.r 6 Prügel, 15 Stöcke. 1 Eschenabschnitt 8 Mtr. lang, 21 Ctm. Durchm., 0,28 Fm. 6. Leseholz und Kohlreifer flächen- wetse aus Kenoelrain und Beumktrcherwald. Das Holz No. 2—6 kommt uuvorgezeigt zum Ausgebot. II. Dienstag, den 13. Februar, nach Zusammenkunft 10 Uhr an der Mannivlese bei Solms-Ilsdorf, aus Flsdorfer und Flenfunger Hofwald: (x/4 Std. von Station Rtücke) Eicher 118 Stämme 14/37 Durchm., 40,25 Fm. Batt- und Wagnerholz, 12 Derbstangen, 0,5 Fm. 2 Rm. Rundschett, 20,2 Rm. Prügel, 12,2 Rm. Stöcke, 93 Rm. Astretser. Buchen Rm.: 9 Slammprügel, 109 Stammretser, 60 Astreiser. Fichte: 16 (Stämme 2,98 Fm., Terbstangen: 58 I, StI. 5,79 Fnt., 285 II. Kl. 19,4 Fm., 872 III. Kl. 30,46 Fm., Reisslängen 1270 mit 15,04 Fm., Nutzreisig (Bohnenstangen) 42 Nm. Lärchen: 2 Stämme 0,6 Fm. Kiefern Rm.: 34 Prügel (12 Rm. von 3 üDitr. Länge), 46 Astreiser. Das Brennholz und Fichtennutzreisig lotnuO uuvorgezeigt nach 12 Uhr am Feuer zum Ausgebot. Nich bensvers Marin führte tu das Pro gesichts Anstreng überschri Arbeiten heche/lun Ns* teilen ein ^olge hab! ^chuticiu iiadres k werden, über De M.8 tk .»* spräche < er sei t lmd ui Fried Ansxraci schasti wird ui 9 der neu« warnt Tie don Rir führen jedoch, d Viehes c Fall ein, Tie te1 es gegen Ter frei Eiern, für Pser erlaubns Wunsche Lorten t haben sj sicht zu k jetzt für mdustriel Men ge. Grundsatz für das Q u«-" trieb un« eis .Wen totes SniietT bn°i8 S & ti8iä ung" lein-' dM ebenso e der linierst neu, von dllN r SUer dar» Anspruch.' iingen, du fercnz zu einiges^ ncne Slati gilt, kurz särFrai zu scha nicht toib' Tas M eben die ‘ delssreihe