-E-!Vgercrbeteii. äs?®« -«'SL Eing. Hundsgasse. M > : 9NII *•’%, KrK MW M? PWL ^LssLr ikt und Tiere ustgerechl nach berSloiur MwderUrjchnerei 127 «rctzichmar, (feieren, ie WirW iflen Plage in guter tlage sebruar zu verpachten, rtiche Annagen unter ö5 ■Stefecner Anzeiger erbet, rtetlt 9,'ähr. Schüter der iljctiule Priv.'Untemcht? 1L Angebote nr. Preüang. i an ten Lieb. Anz. erb. ßidarin nunminoch vluvllii Rimben an. rüuberger Stt. 32, IU. e edetdenkende famtlie i» .eßen gibt einen noch iWk« Sessel en armen [leiten Alaun i Lande ab? 1260 butdj ba§ Evangelische LchweslernhauS. MuMchr, ge, Wirtschaft im Hause, zu verpachten. .'Urche Aniragen unter 248 (Riebener Anzeiger erbeten. < Angeb. mit Preisung. NF, n.d. Gieß. Anzeiger ub. ; 2. Hypothek gesucht« jflliche Angebote unt. Ol* (.iiegener Anzeiger erbeten. I^^Tameüahr der« U" «Ö ; WW S'W' ' AbMenLeusladt^ KtfSÄg rer WegÜ.L--L. ' Hrdeteppich 0e(unbeJ ^^gSEBSi .190«, «bendsSW- NeretnsabeliO ärztlich 186. Jahrgang Erstes Blatt bnideret. nge. Redaktion, Ervedttioa Amts- Wd Mzeigeblatt für den Kreis Gießen und Druckk-rer: Gchnlstraße 7. Redaktion e=?g> 112 ßerlag u.Exped. e^ol Adresse für Deoeschen: Anzeiger Gießen. Nr. 8 «rs-eint tLgttch außer ScmntagS. Dem Gteßener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Aamiiien- blätter viermal tn der Woche beigelegt Rotationsdruck tu Verlag der Brü h l'scheu Univers.-Buch'U. Stein- jährlich Mk. 2.20; durch Abholc- ii. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost 9Jlt.2.— viertel- jäknl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vornritlags 10 llhr. Zeilenvreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den poliL und allgern. Teil: B. Wittko: für ,Stadt und Land^ und .Gerichtssaal"-. Ernst Heß; für den Anzeigenteil: Hans Beck. teficiwt Am Kr General-A«zeiger Mittwoch 10. Januar 1006 VezugSpret-r monatlich 7b Pi., vtertel- ALe heutige Mmmer umfaßt 10 Seiten. TaöaK^uer. Gießen, 10. Jan. Ter Verein der Taöakindnstriellen von Gießen und Umgehend hat die von der hiesigen Stadtverwaltung an den Reichstag gerichtete Eingabe zur Tabak- steuervorlaae vervielfältigen lassen und an sämtliche Reichs- ,tagsabgeordnete übersandt. Tie Eingabe der Stadtverwaltung entspricht im wesentlichen den Ausführungen des Ober- Lürgernieisters in der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Dezember, über die wir damals ausführlich berichtet haben. In ihr ist die Schädigung des hiesigen Tabak-Ge- werbes und des städtischen Gemeinwesens im Falle der Annahme der Tabaffteuervorlage zutreffend dargelegt. Tie Zuschrift des Vereins der Tabakindustriellen an die Reichstagsabgeordneten ergänzt die Eingabe der Stadtverwaltung noch in einigen Punkten. Sie weist darauf hin, daß die hiesige Zigarrenindustrie in der Hauptsache billige Zigarren für den Massenkonium herstellt und deshalb von einer Steuererhöhung besonders schwer getroffen würde. Tie Fabrikation kann die Steuer nicht selbst tragen, sondern muß versuchen, wie dies auch von den Regierungen angenommen wird, sie abzuwälzen, entweder durch Preisaufschlag oder durch Qualitätsverminderung. Eine Preis-Erhöhung nimmt aber den hiesigen Zigarrenfabrikaten ihren jetzigen Charakter als Massenkonsum-Zigarren der minderbemittelten Bevölkerung, da diese höhere Preise nicht anlegen kann. Tie Folge eines Preisauffchlags müßte also ein Konsumrückgang in den hiesigen Fabrikaten und damit eine Einschränkung der Produktion sein. Eine Steuer-Abwälzung durch Qualitätsverminderung erfordert eine aus- gcdehnte Verwendung deutschen Tabaks zur Zigarren- .sabri'catiom Damit gerät aber die hiesige Zigarrenindustrie -er süddeuffchen Konkurrenz gegenüber ins Hintertreffen, denn diese ist den Hauptproduktionsaebieten des deutschen iTabars nahe und genießt den Vorteil geringerer Frachten, -der leichteren Auswahl geeigneter Sorten, des Kaufs aus erster Hand ohne das Dazwischentreten des Handels, und ^außerdem stehen ihr billigere Arbeitskräfte zu Gebote. Ein erfolgreicher Wettbewerb der hiesigen Zigarrenindustrie mit derjenigen in Baden wird Dann völlig ausgeschlossen sein Jede Zoll- oder Steuererhöhung bedeutet für die Zigarrenfabrikation eine twllständige Umwälzung in den Produktionsverhältnissen. Im Laufe der Jahre haben sich in der Fabrikation bestimmte Fassons, Preislagen usw. herausgebildet. Eine Zoll- und Steuerbelastung bringt eine ganze Reihe von Verschiebungen in der Fabrikation und in den Geschäftsbeziehungen zur Kundschaft. Erst nach Jahren kann sich wieder einigermaßen ruhiger Geschäftsgang herausbilden. In der Uebergangszeit werden aber manche Betriebe zugrunde gehen, denn es läßt sich nicht verkennen, daß die kapitalschwachen Unternehmungen den Uebergang in die neuen Verhältnisse am schwersten ertragen werden. Die in sozialer Hinsicht unerwünschteste Folge der neuen Steuer wird aber eine Verschlechterung der Arbeiterverhältnisse sein, die für die hiesige Gegend dann eine besondere Bedeutung erlangen wird, wenn die Zigarrenindustrie in Gießen und Umgegend in den b'lligen Fabrikaten mit Süd- deutschland nicht mehr konkurrieren kaum Bezüglich der Ranchtabalfabrikatiou wird von dem Verein der Tabakindustriellen ausgeführt, daß dieser Industriezweig infolge der im Jahre 1879 eingeführten hohen Zölle für ausländische Stengel seit Jahren in Gießen stark zurückgegangen sei. Tre hiesigen Rauchtabaffabriken müssen ausländische Stengel zur Herstellung des Rauchtabaks verwenden, weil sonst der Tabak einen zu bitteren Geschmack erhäll und von der Kundschaft zurückgewiesen würde. Tie jetzige Zollbelastung dieser Stengel beträgt aber das 4—6fache ihres Weltmarktpreises, und dieser Zoll soll jetzt noch weiter erhöht werden. Tie Rauchtabakfabrikation kann diese Zollerhöhung nrcht selbst tragen, denn ihre Lage ist schon jetzt aus den mitgeteilten Ursachen und infolge des Pfeifenrauchens überhaupt ganz trostlos. Andererseits tarnt sie auch die Mehrbelastung des in- und ausländischen Rohmaterials nicht abwälzen, denn ein Preisaufschlag gegenüber der Kundschaft ist, wie die Erfahrung gezeigt hat, nicht durchzusetzen, und eine Qualitätsverschlechterun^ durch reichlichere Verwendung deutscher Tabake und Verminderung des Zusatzes ausländischer Stengel wird von den Rauchern zu- rückgewiesen. Tie deuffchen T^bakpflanzer sollten doch endlich einsehen lernen, daß ihr Erzeugnis nur dann in der Rauchtabakfabrikation größere Verwendung finden kann, wenn es durch Zusatz süßer ausländischer Stengel für weitere Bevölkerungskreise konsumfähig wird. Anstatt aber diesen Zusatz ausländischer Stengel zu erleichtern, soll er jetzt noch erschwert werden. Wie die Zigarrenindustrie, so wird auch die süddeuffche Rauchtabakinbustrie durch die (neue Tabaffteuervorlage bevorzugt, indem die von ihr mit verarbeiteten minderwertigen Grumpen keine Steuer-Erhöhung erhalten sollen. In den letzten Jahren ist in der Rauchtabakindustrie eine große Anzahl von selbständigen Unternehmungen verschwunoen uite in wenige kapitalkräftige Unternehmungen übergegangeu. Es scheint, daß diese Tendenz durch die neue Vorlage in der Folge, insbesondere m Nord- und Mitteldeutschland, noch gefördert werden soll. Mit der Entwicklung der Rauchtabakfabrikation hangt aber das Gedeihen der Zigarrenindustrie eng zusammen. Von den bei der Zigarettenfabritation verarbeiteten Rohtabaken fallen 20—25 Proz. an Rippen ab, die zum allergrößten Teil an die Rauchtabaffabriken zum Verschneiden als Rauchtabak verkauft werden. Früher konnten die überseeischen Rippen mit 42—45 Mark per Zentner verkauft Ivctbcn infolge d.s Rückgauus der Rauchtabakindustrie ist ihr Preis zeitweilig bis auf 6 ML. gesunken. Es ist sogar vorgekommen, daß die Rippen zu Tüngzwecken verwende! weroen mußten. Ein weiterer Rückgang der Rauchtabak- abrikation wird das Erträgnis des Rippenverkaufs der Zigarrenfabrikation noch mehr schmälern. Im Interesse der Gießener Zigarrenindustrie, wie namentlich auch in demjenigen der Rauchtabakfabriffltion, st deshalb die Ablehnung der Tabakstcuervorlage durch den Reichstag dringend zu wünschen. * Im Anschluß hieran teilen wir ein Schreiben unseres Reichstagsabg. Komm-Rat H e y l i g e n st a e d t an den Oberbürgermeister unserer Stadt mit, der uns von befreundeter Seite gütigst zur Verfügung gestellt worden ist: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister! Hiermit bestätige ich dankend den Empfang Ihrer gefälligen Zuschri't von gestern, deren Inhalt wohl im wesentlichen den von Ihnen in der Stadtverordneten-Bersammlung vom 18. Dezember vorigen Jahres gemachten Ausführungen sowie dem von der Stadtverordneten'Versammlung einstimmig gefaßten Beschlüsse ent» pricht. Leider war e§ mir infolge eines Unfalles, den ich am vorhergehenden Tage aus meiner Rückreise von Berlin hierher erlitten halte, unmöglich, der Sitzung beizuwohnen und fühle ich mich veranlaßt, auf diesem Wege meine volle Uebereinstimmung mit dem Beschlüsse der Stadtverordneten-Bersammlung auszusprechen und meiner Bereitwilligkeit Ausdruck zu geben, in geeigneter Weise gegen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer zu wirken. Wenn es bekanntlich mein Grundsatz und and) wohl die Pflicht eines Ncichstagsabgeordneten ist, bei seinen Entschließungen in erster Linie die allgemeinen Interessen im Auge zu behalten, o werden die hier obwaltenden Perbältrnsse, die die Interessen eines großen Teiles meines Wahlkreises so einschneidend berühren, meine Stellungnahme zu dieser Steuervorlage gewiß gerechtfertigt crsck)einen lassen. Sowohl Ihre sehr sachlichen Ausflihrungen, als auch die mit Sachverständigen gepflogenen Konferenzen haben mich überzeugt, daß die Annahme dieser Tabaksteuervorlage für die hiesige Tabak- industrie ruinös wirken, die Arbeitslosigkeit einer großen Anzahl von Arbeitskräften herbeiführen und damit dem Stadt- und Landkreis Gießen unabsehbaren Schaden zusügen würde. Aus diesem Grunde bin ich Gegner dieser Tabaksteuervorlage. Ich darf Sie, geehrter Herr Oberbürgermeister, wohl bitten, von vorstehender Erklärung auch verehrlicher Stadtverordneten- Bersammlung Mitteilung machen zu wollen, oder sie auch in Ihnen geeignet erscheinender Weise zur Kenntnis der Interessenten zu bringen. , . Mit dem Wunsche, daß es uns gelmaen möge, dte zur Herbei sührung einer gründlichen Reichssinanzreform unumgänglich notwendigen Mittel aus andere, unfern Wahlkreis weniger schädigende Weise, flüssig zu machen, bin ich Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster L. Heyligenstaedt. * Der stenographische Bericht über die große Protestver- ämmlung der Berliner Tabakinteressenten vom 12. Tez. ist bei H. S. Hermann in Berlin in Form einer 27 Seiten zählenden Broschüre erschienen. Zu jeder schriftlichen oder mündlichen Information steht das Bureau des Verbandes der vereinigten Berliner Tabakinteressenten (Adresse: Syndikus A. Willner, W. 10, Lützow-Ufer 5 a, Fernsprecher Amt 9 Nr. 9032) täglich vow 9 bis 4 Uhr offen. Auch die Eingabe der Bereinigten Berliner Tabakinteressenten-Verbände an den Reichstag ist durch den Truck vervielfältigt worden. _______ Politische Tagesschau. Parteipolitisches ans Bayern. S.W.K. München, 9. Januar. Nachdem nunmehr der bayerische Landtagswahl-Gesetzentwurf nach den Beschlüßen des Landtages von dem Reichs- ratskammer-Ausschusse — dem das Plenum voraussichtlich folgen wird — angenommen worden ist, darf wohl schon in nächster Zeit die Promttlgation des Landtagswahlgesetzes, das bekanntlich das direkte Wahlrecht einführt, erwartet werden. Auf Grund dieses Gesetzes wird der jetzige Landtag am Schluffe seiner diesjährigen Session aufgelöst und dte direkten Wahlen für den neuen Landtag voraussichtlich im Sommer 1907 ausgeschrieben werden. Bei diesen Wahlen sind die Chancen der liberalen Parteien nicht schlecht, fehlt doch den roten und schwarzen Gegnern die auf die Maffen wirkende Parole .Wahlrechtsraub" und die persönliche Verdächtigung: .Wahlrechtsräuber". Den Ernst der Situation erfassend und durch Schaden klug geworden, votierten die Liberalen für die direkten Wahlen und ließen selbst die vollberechtigte und von ihnen mit Entschiedenheit vertretene liberale Forderung in Bezug auf den Wahlentscheidungsmodus fallen, damit endlich einmal der altliberale Programmpunkt, Einführung direkter Wahlen, zur Durchführung komme. Wie sich die Parteikonstellation bei den direkten Kammerwahlen gestalten wird, läßt sich heute allerdings noch nicht voraussagen. Bleibt die sozialdemokratische Partei dem bisherigen Verhalten ihrer Landtagsfraktion konsequent, so dürfte — nach badischem Muster — ein Zusammengehen der Sozialdemokraten mit dem Gesamtliberalismus auch in Bayern nicht ausgeschloffen sein. Vor allen Dingen aber ist volle Einigkeit und geschloffenes Auftreten sämtlicher bürgerlichen liberalen Parteien notwendig. Lasse man doch endlich einmal den unseligen liberalen „Togmenstreit", der ja des großen liberalen Gedankens unwürdig ist, und richte man den Blick auf die großen liberalen Ziele, die anzustreben sind, soll nicht der bayerische und implizite der früher so stolze und erfolgreiche Nationalliberalismus als legendärer Begriff der Geschichte augehören. Kirche und zahlte. Evangelische Liebestätigkeit. Die Kollekten rc« der evang. Landeskirche hatten im Jahre 1904 folgendes Ergebnis: Gaben aus den 65 e m c t n b c n an Vereine und Anstalten evangelisch-christlicher Liebestätigkeit: 829 916 Mk. Allgemein erhobene Kirchen- ko l l e k t e n (ausschließlich Neujahrskollekte): 33 376 Mk. Opfer und Gaben für die Ortsarmen: 111 881 Mk. Sonstige freiwillige Leistungen für kirchliche Zwecke: 211165 Mk. Gesamtsumme aller Liebesgaben 686 338 Mk. . r — Der Deutsche Protestanten --Verein ließ uns folgenden „Aufruf" zugeyen: Die im Herbst vorigen Jahres erfolgte Aufforderung des Deutschen Protestantenvcreins fick' ihm zur B e kä rn p fu n g der Herr sch süchtigen Ve st re b ungen der Orthodoxie an- zuschließen, hat großen Eri.olg gehabt. Die Zahl feiner di- reften Mitglieder ist mehr als verdoppelt. Der Verein ist dadurch in den Stand gesetzt eine erweiterte, rührige Tätigkeit zu ent* wickeln. Die kürzlich abgehalrenen Synoden haben auf orthodoxen Antrag übereinstimmend die ?lbsetzung derjenigen Geistlichen ge-i ordert, welche nicht in dem Bekenntnis stehen, Jo wie es von der Synode besonders formuliert ist. Diese Beschlüsse werden! nicht ohne starken Einfluß auf die Kirchenbeyörden bleiben. Eine erste Wirkung ist schon, daß dos Rheinische Konsistorium den m Remscheid zum Geistlichen gewählten Prediger Römer lediglich wegen seiner modernen theologischen Richtung nicht bestätigte, obwohl es seine wissenschaftliche Vildungj und seinen sittlichen Emst ausdrücklich anerkannt hat. Proteste tnb Denunziationen von orthodoxer Seite werden für Herbei- Ührung ähnlicher Fälle sorgen. Die Geistlichen freierer Richtung werden schwer bedroht, die liberal gesinnten Qücnteütben werden die in ihrem Sinne wirkenden Geistlichen zu verlieren fürchten müffen. Die Herrschaft der Orthodoxie wird wieder weiter ausgedehnt und befestigt werden. Dies ist um sv> bedenklicher, als ib'tr Entwurf des Preußischen Schalgesetzes die Konfessionalität der Volksschule als Regel hinstellt und dre geistliche Ortsschulaufsickst nicht nur beibehält, solchem noch Vcm stärkt, den Einfluß des orthodoxen Kirckjentums also noch wesentlich erhöbt. Dieser verderblichen Entwickelung der evangelischen Kirche muß mit aller Macht entgegengeV treten werden. Der Protestantemwrein wird den von ihm aufgenommenen Kvmpf energisch weitmführen: er bedarf dazu aber sowohl füv feine zentrale Tätigkeit, nid auch für die Ausbreitungsarbeih starker persönlicherUnterstützungunderheblichev Mittel. Er bittet dcsha,lb alle diejemgen, welche mit ihm dasselbe Ziel wollen, ihm beizutreten und dreienigen, welche dazul imstande sind, ihm größere Mittel für seine Agitation zuzuführen. Zuschriften und Geldsendungen sind an den Vorsitzenden (K. Schrader, M. d. R., Steglitzerstraße 68) oder an den Schatzmeister sK'aufmann Weidling, Votsd^merstraße 82 o1» zu richten. 1. Sitzunkz der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, den 3. Januar 1906, Anwesend bic Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, stellvertr. Vorsitzender, Türbeck, Friedberger, Jhring, Klingspor, Rowack, Ramspeck, Rinn, Röhr, Schmoll, sowie der Syndikus Tr. Knipper. 1. Wahl des Vorstandes und des Rechners. Bei der Wahl des Vorstarches ivurden, wie im vergangenen Jahre, Herr Kvmmer'ienrat Koch als Vorsitzender und Herr 51ommerzienrat Heichelheim als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt, desgl. Herr Nowack wiederum ols Rechner. Nach einem Tanke für die ernstimmlge Wiederwahl der genannten Herren und einem kurzen Rückblick auf die Tätigkeit der Handelskammer im vergangenen Jahre gedachte der Herr Vorsitzende der neuen Belastungen, die wichtigen Industrie- und Handelszweigen des Kammerbezirks aus den Handelsverträgen und durch die neuen Steuervorlagen drohen. Tia Kammer hat von vornherein die Gefahren der Hochschutz-, zollbewegung erkannt und ist jederzeit den unberechtigten; schutzzöllnertschen Bestrebungen entgegengetreten. Mit Be^ friedigung gedachte der Herr Vorsitzende sodann der sich mehrenden Anzeichen einer größeren Annäherung der Ra^ tionen, die in w-irtschaftlrcher und kultureller Hinsicht dringend zu wünschen sei. Er gab der Erwartung Ausdruck, daß alle Kreise der Bevölkerung sich immer mehr der Verantwortung zur Erhaltung des Friedens bewußt werden möchten, denn nur unter der Herrschaft des Friedens vermöge die Wohlfahrt der Völker zu gedeihen. 2. Der Ausschwffz für Erledigung eiliger Angelegenheiten setzt sich, wie im Vorjahre, wieder aus den Vorstandsmitgliedern zusammen, die das Recht erhalten, im Bedürfnisfalle weitere Mitglieder der Kam?» mer zu kooptieren. 3. Ausschuß für Zoll- und Steuerfachen. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, einen weiteren Ausschuß für Zoll- und Steuersachen einzufetzen. In diesen werden außer den beiden Vorstandsmitgliedern die Herren Jhring, Klingspor, Röhr und Wallach gewählt. 4. Vereidigungvon Bücherrevisoren. Nachdem die früher angenommenen Vorschriften für Bücherrevisoren die Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern gefunden haben, wurden von der Kammer auf Grund dieser Vorschriften die Herren Hermann Will, Prokurist aus Gießen, und Tcheodor Bandel ans Gießen als Bücherrevisoren vereidigt und öffentlich angestellt. 5. Abänderung der auf die Verhältnisfe der Betriebsbeamten, Werkmeister und Techniker sich beziehenden Vorschriften der Ge^ Werbeordnung. Der Teutsche Techniker-Verband in Berlin hat der Handelskammer eine an den Reichstag gerichtete Eingabe zur Unterstützung übersandt, tu der eine teilweise Abänderung und Ergänzung des Titels XII, III b der Gewerbeordnung im Jntereise der technischen Älnge- /rtTten beantragt wird. Dis vorgeschlagenen Denderu»ym erstreben im wesentlichen tne gleichen g für die technischen Angestellten, wie sie im HmrdelsgesetzbucyL Breits für dV7a.lfm^nnischen Angestellten enthal en smd Insbesondere wird verlangt, daß dre Gchalts^hlung an die technischen Angestellten ebenfalls ami Ende; deS 'Monats -1s prfoTnctt babe sofern nicht etwas anderes vereinbart ist und daß der technische Angestellte sich.keinen ^lsaltsabzug zu gefallen lassen braucht für die Betrage, die ihm wahrend tzincr dienstlichen Veränderung cnt§ emerKranren-oder Unfallversicherung zufließen. Ferner M°gt der derband seine Einschränkung der Konkurrenzklausel,. insbesondere ihre Zeitliche Beschränkung auf höchstens drei Jahre und das Recht des technischen Ängestellteii auf Erteilung eines schriftlichen Zeugnisses vom Zeitpunkt der 1 - Austritts vor. — Tie Kammer erkannte diese Forderungen als berechtigt an und beschloß deshalb, sie zu unterstützen. kScklntz folgt.) Aus Stadt und Land. Gießen, den 10. Januar. ** Personalien S .K fr d^r Grofcherroa haben Len technischen Eisenbahnsekretär Gustav von Hößlin in Mainz, sowie den Stationsverwalter Hugo Rich. Traut- mann zu Nackenheim auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand Versetzt. — Am 30. August v. Is. wurde der Lokomotw- jführer Ludw. Wolf zu Frankfurt a. M. auf sein Nach» isuchen, wegen geschwächter Gesundheit, in den Ruhestand versetzt. ^Ordensverleihungen. S. K. H. der Groicherzog Haben aus Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand dem technischen Eisenbahnsekretär Gustav von Lößlin in Mainz das Ritterkreuz zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps ldes Großmütigen, dem Stationsverwalter Hugo Richard Trautmann zu Nackenheim das silberne Kreuz des Ver- dienstordenS Philipps des Großmütigen, dem Lokomotivführer Ludw. Wolf zu Frankfurt a. M. das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für treue Dienste* verliehen. ** Evangelischer Arbeiterverein. Am letzten Vortragsabend (Sonntag) sprach Landgerichtsrat Schmeckenbecher über die Strafen des Reichsstrafgesetzbuchs, ihren Zweck, ihre Arten und ihre Vollstreckung im Großherzogtum Hessen. Ter Vortragende wußte in fesselnder Weise, erläutert durch Beispiele aus der Praxis, die Zuhörer auf einem oft genannten Gebiete zu orientieren. Dem Vortrag folgte eine lebhafte Besprechung der modernen Haftstrafen, der Probleme, welche von Fachleuten und Laien zurzeit viel erörtert werden. Auf die von den Zuhörern gegebenen Anregungen gab der Vortragende sachgemäße Auskünfte, die in dankenswerter Weise ergänzt wurden von Oberstaatsanwalt Theobaald durch Darlegungen aus der Praxis des Gcfängniswesens. Es sprachen sich Stimmen von Anwesenden dahin aus, daß die gänzliche Abschaffung körperlicher Züchtigung in gewissen Fällen bedauert tocrbcn müßte, nämlich bei sehr rohen Verbrechern, welche Haftstrafen nicht scheuen, solche manchmal sogar frühen. Demgegenüber ist folgendes in Befracht zu ziehen: Körperliche Züchtigung als Strafe der Rechtspflege ist in ganz Deutschland abgeschafft. Sie besteht nur noch in Preußeä, aber lediglich für Disziplinarvergehen der Sträflinge innerhalb der Anstalten. In Hessen gestehen die Disziplinarstrafen in Verkürzung der Beweg- fungsfreiheit, Verabreichung geringerer Kost usw. Man kommt damit aus. Der Prügelstrafe stehen gewichtige Bedenken entgegen. Bei den Sträflingen sind zahlreiche geistig minderwertige Personen. Tie Ursachen liegen oft in mißlichen sozialen Verhältnissen, an schlechter Erziehung usw. Andere Individuen sind stark nervös erregt oder mit ererbten geistigen Defekten behaftet. Die Persönlichkeit und ihre Eigenart sind zu beurteilen nach ihrem Vorleben, das ja in der Regel aus den Akten ersehen werden kann. Man tritt mehr und mehr für individuelle Behandlung und möglichste Besserung der Sträftinge ein, dazu werden jetzt auch die Gefängnisbeamtcn ausgebilder. Prügelstrafen würden leicht noch vorhandenes Ehrgefühl abstnmpfen, nervöse Personen noch stärker verbittern usw. Auch kämen für die Praxis noch Fragen in Betracht, wie die, wer die Strafen vollstrecken sollte usw. Eine Anfrage ans dem Zuhörerkreise ging dahin, ob für Deutschland der Versuch mit Deportation von Verbrechern nicht möglich sein werde. Es war das bis jetzt nicht der Fall. Einerseits haben die Kolonialbeamten Bedenken, das Ansehen der weißen Bevölkerung werde stark herabgesetzt in der Kolonie, wohin Deportierte gebracht würden/ Andererseits handelt es sich um eine sehr kostspielige Sache. Es müßten die Verurteilten mit ihren Familien nach einer entlegenen Kolonie (etwa in Australien) übergeführt werden, daselbst müßten vorher ^roße Einrichtungen getroffen werd"n, welche Zwangsansied- iern die Existenz ermöglichten. Auf eine Anfrage bezüglich) Einzelhaft von Sträflingen ließ sich folgendes klarstellen: Einzelhaft findet Anwendung auch bei Zuchthausstrafen, und zwar bei Personen, die nach einwandfreiem Vorleben durch Vergehen inte Meineid usw. zu Zuchthausstrafe verurteilt werden mußten, und bei jugendlichen Personen, die von Gewohnln:itSverbrechern nach Möglichkeit fern gehalten werden. Einzelhasr kann gegen eigenen Willen nicht über drei Jahre beibehalten werden, da manche nervös veranlagte Personen dieselbe nicht vertragen und seelisch erkranken. Man ist in neuerer Zeit übergegangen zum gemischten System, nach welchem die Sträflinge in Einzel- zelzellen untergebracht sind, aber in großen Räumen unter Aufsicht zusammen arbeiten. Wenn bis jetzt in der Anstalt Butzbach ein Flügel für Einzelhaft von Zuchthaussträflingen benutzt wird, so ist das nur vorübergehend, bis in Marienschloß ein Neubau für Einzelhaft oder gemischtes System errichtet sein wird. An den modernen Strafanstalten wird verschiedenartige Kritik geübt. Man wolle dabei berücksichtigen, daß, wie die Menschen unvollkommen sind, so auch die menschlichen Einrichtungen, daß es kaum möglich fein wird, Vollkommenes, für alle Einzelfälle Richtiges zu gestalten, so viel auch auf dem besprochenen Gebiet von Fachleuten erstrebt und erarbeitet würde. — Schotten, 9.Jan. Der Bau des projektierten Vismarckturmes auf dem Taufstein benötigt nach einem Entwürfe des Architekten Hofmann in Herborn ein Kapital von 14 000 Mk., wovon bis zur letzten Hauptversammlung in Gießen (Himmelfahrtstag 1905) erst etwa die Hälfte aufgebracht worden war. Der damalige Antrag des Zweigvereins Tausstein-Gießen .Abführung eines jährlichen Beitrags von 1 Mk. für das Mitalied von dem Zweig- verein an die Baukasse zur Beschleunigung des geplanten „BiSmarckturmes" wurde mit 465 gegen 456 Stimmen, also mit 9 Stimmen Majorität, abgelehnt, dagegen der Vorschlag, unverzinsliche 'Anteilscheine auszugeben, angenommen. Nach einem Bericht de? Zentralvorstandes des Gesamtvereins vom 29. August v. I. belief sich die Höhe .des Bausands auf 85^3 59 Mk. und jetzt soll derselbe durch die Ausgabe von Anteilscheinen zu 10, 20, 50 und 100 Mk., rückzahlbar innerhalb von 30 Jahren derart angewachsen sein, daß nur noch ungefähr 2000 Mk. an der erforderlichen Bausumme fehlen, weshalb der Gesamtvorstand den Plan hegt, gelegentlich der diesjährigen 25jährigen Stiftungsfeier des Vereins, die auf dem Hoherodskopf stattfindet, die Grundsteinlegung des Bismarckturmes vorzunehmen. Zum Besten des Bausands wird demnächst ein Konzert in Alsfeld zur Ausführung kommen. Mit dem Bau eines Aussichtsturmes auf der He rch en ha in er Höhe beabsichtigt der dortige Zweigverein im Frühjahr zu beginnen. Nach der bereits erfolgten Genehmigung S. K. H. des Großherzogs wird her Turm den Namen .Ernst Ludwigs-Turm" führen. Die erforderlichen Mittel sollen durch Veranstaltung einer Lotterie beschafft werden. Wer in dem Rechenschaftsbericht des Gesamtvereins lV. H. C.) vernimmt, daß nach den Eintragungen im Fremdenbuch das Klubhaus auf dem Hoherodskopf van 2971 Fremden im vergangenen Jahre besucht worden ist und dort 200 Uebernachtungen stattgesunden haben, der muß um so mehr bedauern, daß die höchsten Punkte unseres Oberwaldes bis jetzt eines Aussichtsturmes entbehren; er ipirb gewiß den Bestrebungen des Vereins seine Unterstützung verleihen. d. Friedb er g, 10. Jan. (Eig. Trahtber.) Honte morgen ereignete sich im städtischen Gaswerk ein schrecklicher Nn- gluckst all. Infolge Ansströmens von Gas erstickten der Ga?WerkSverwalter Wilhelm Liese und der Gaswerksarbeiter Weitzel ans Bruchenbrücken. Ein anderer Arbeiter, der eben, falls bewußtlos geworden war, konnte w eder ins Leben zurück- gerufen werden und ist wieder wohlauf, liebet die Veranlassung des Unglücks ist noch uichls ermittelt. n Marburg, 9. Jan. Zu den in der Nähe des Bahnhofs am Ufer der Lahn geplanten .Oberbürgermeister Schüler-Anlagen" schenkte der Stadtverord. Gutsbesitzer Hoffmann ein größeres Terrain. — Um die im Nathause befindliche Marburger A ltertü mer-Sam m- lung weiter auszugestalten, hat sich hier ein Komitee gebildet. — Weil man ihm keine Täterschaft Nachweisen konnte, wurde der wegen Raubverdachts hier verhaftet« Fleischer E. Hönisch aus Bartsch wieder nu5 der Haft entlassen. Der Mann ist übrigens auf seiner Reise aus demselben Grunde schon einmal festgenommen worden. § Biedenkopf, 8, Jan. Die Eingabe an die Regierung wegen Umwandlung des Realgymnasiums in eine Vollanstalt ist in ablehnendem Sinne be- schieden worden. Dermücbtee« * Diebstähle von Munition und Waffen bei der deutschen Militär-Verwaltung haben nach den Ermittelungen der Untersuchung durch den zu diesem Zweck besonders ernannten Untersuchungsrichter, Landrichter Lehl in Posen Material zu Tage gefördert, das von großen Dimensionen ist. In die Untersuchung sind Offiziere einer sehr großen Anzahl von Regimentern, vornehmlich der Infanterie-Regimenter 140, 134, 46, 47 und 6 verwickelt, von denen die Mehrzahl in Untersuchungshaft genommen ist. Den in Haft Befindlichen werden Diebstähle zweiten Male in den Ek> estand treten, nachdem seine erste Gatttw vor zwanzig Jahren neftorben ist. Wie aus dem Aushange beim' dortigen Standesamt ersichtlich ist, ist die Brant 40 Jahre jünger als ber Bräutigam. — In Paris vertagte bei der Drahtseil-' bahn, als sie die Shie Belleville passierte, die Bremse, so daß der Wagen in voller Schnelligkeit bcibitihthr. Die erschrockenen Reisenden sprangen ans dem Wagen ; f ü »heb n wurden verletzt; der Zustand dreier ist hossimngSlos. Als später die Bremse wieder snnktionierte, konnte der Wagen zum Stehen gebracht werden. — In Hawe r straw (Staat Newport) ereignete sich kurz vor Mitternacht ein Erdrutsch, bei dem acht Häuser aus einer Höhe von 100 Fuß in eine Tongrube lnnabstürzten, die zu einer Ziegelei gehörten. 16 Personen kamen u in. Es wird angenommen, daß der Erdrutsch dadurch veranlaßt worden ist, daß man mit dem Ansaraden des Tones nt nahe an die Straße beranaina. Lkrsieikersit'-v sinnst. Mannheim, 8. Jan. Der A nsstanb der Spediteur- Arbeiter derRhein-Schinahrtsgesellschast hat nach dem hiesigen „Gen.-Anz." zu Ausschreitungen geführt. Die Bänder, die den Elevator mit dem Lagerhaus verbinden, wurden durch»! schnitten, sodaß der Elevator außer Betrieb gesetzt werden mußte. Ferner wurde in einen Raum, in dem mehrere Arbeitswillige schliestn, geschossen und verschiedene Fenster jer^ l r ü m m ert. Prag, 8. Jan. Bier große Bergarheiterversamm- l u n g e n des nordwestböhmischen Draunkohlenreviers beschlossen, den Leitern ihre Forderungen zu überreichen, insbesondere aber eine 25 vrozentiae Lolmerhöknmg zu verlangen. J&dtibf' vr b Dttfr?' r. VoUrswirisckaft. — Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Großh. Bürgermeisters und Landwirts Wilhelm Gor r IV. in Münzenberg wurde, am 5. Januar 1906, nachmitta 4 ’/, Uhr, das Konkursversghren eröffnet. Der Prozeß-Agent W. Poppelsdorf in Butzbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordernngen sind bis zum 27. Januar 1906 bei dem Amts^ gerichte zu Butzbach anznmelden. ^anbwtrffdSafL — Nach dem amtlichen Wochenbericht über den Saaten^ stand in Indien vom 23. Dezember war kein oder nur ungenügender Regenfall eingetreten in den vereinigten Provinzen, ferner in Ratschpittana, Zentralindien, Bombay und Heiderabad. In den anderen Provinzen sind die A n s s i ch t e n schon oder g u t. Die Gesamtzahl der bei den Notstandsarbeiten beschäftigten Personen belief sich auf 98 032. T2tntt)erßfät5-1Ha(firt(fiten. — Der ordentliche Professor an der Universität Königsberg, D r. Lex er, ist zugleich zum Medizinalrat und Mitglied de4 Medizinalkollegiums der Provinz Ostpreußen ernannt worden. —- Dem außerordentlichen Professor in der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin, Dr. Siegmund Gabriel, ist der Charakter als Geh. Regieruna^rat verliehen worden. grinst und Kisten schalt. — Ohorns „Unlösbar". Ans Stuttgart schreibt matt einem Berliner Blatte: Von Ohorn, dem Verfasser des Schauspiels „Die Brüder von St. Bernhard" ging hier ein neues Drama, „Unlösbar", im Residenztheater in Szene. Leider brachte es eine Enttäuschung. Das Stück spielt im Mittelalter und behandelt in zu lehrhaftem Tone und ohne rechtes dramatisches Leben beit Zölibatstreit. Der Grundgedanke „Was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden" wird darin übermäßig betont unb| wiederholt. Der Dichter hat seine gute Absicht nicht künstlerisch zu, gestalten vermocht. Einen geradezu peinlichen Eindruck machte die Gestalt des fanatischen, von Bosheit und Wut überschäumenden BauermveibeS Barbe, der „Wildkatze", die wie toll auf der Szen^ hem in ro ft, schreit und wütet. Das mittelmäßige Stück wurde; mittelmäßig darqestellt; die Schauspieler übertrieben zum Teil noch die Uebertreibungen der Dichtung. — Auf die von den städtischen Behörden der roeftpr. Stadt ® raubens an den Kultusminister gerichtete Eingabe um Bewilligung eines Staatszuschusses für den Neubau eines Stadttheaters hat das Ministerium sich bereit erklärt, ein! an scharfen Patronen für das Jnfanteriegewehr Modell 93 D r i t te l d er G e s a m t ko st e n s u m m e aus staatlichen Mitteln zur Last gelegt. Die gestohlenen Gewehre und di e ;u bewilligen. ^yaufhin haben ine ftäbtiiehen Worben ben 9In^ CTD,, -i; ‘s -ri kauf eines Grundstücks für den Theaterneubau zum Preise öoi> Munition sind meist noch dem Auslande, speziell nach 260000 Mk. beschlossen. Rußland vertrieben worden. Auch ist festgestellt, daß ein ' — Der' Gesamtvorstand des Allgemeinen Deutschenhändlern in Spandau und Berlin statt. Ztlnickgeführt Loll au8 Grünberg in Schlesien, der u. A. auch des • Durch am 9. Januar --- 4- 5,4* C. = + 1,8* a 9. Landesverrats beschuldigt wird, und eines dllthändlers Behrendt aus Posen. Viele Gewehre wurden befchlag- Januar 1906. Höchste Temperatur Niedrigste w und stand gerade vor der Tur, als sich eine Frau plötzlich umdrehte und ihr mit der weit hervorstehenden Hutnadel ins Auge stieß. Ehe man der unglücklichen Frau Hilfe brachte, war das Auge ausgelaufen. *Ueber einen österreichisch-russischen Grenz- zwischenfall wird gemeldet: Bei der Verfolgung einer Hasenspur gelangten der Sohn des österr. Notars Celewiez aus Uhnow in Galzien mit zwei Waldhütern an die russische Grenze, wo sie den Kosakenposten nach der verschwundenen Auf der Terraste des Theaters, die. einen der herrlichsten AuS^ sichtspunkte des Harzes bildet, soll jeden Nachmittag das eigene Orchester konzertieren. nahmt und in vielen Fällen wurde eine Verbindung mit Loll g^/f ä l?t" festgestellt. modernen alten Militärgewehren und Briefschaften fanden in diesem Jahre nicht stattfinden. Neugewählt wurden in den Vorstand, den letzten Tagen'noch bei Büchsenmachern und Waffen- Di^ktor^Dr. Maydorn in Thorn und Oberschulrat Prof. Dr. Waag, zum Beitritt ein. Bei günstiger Witterung finden in der Zeit vorn 15. Juli bis 20. August täglich um 7 Uhr Aufführungen unter freiem Himmel statt. Der Spielplan umfaßt u. a. Shake- Spur fragten. Der Kosak begann ein Gespräch mit Eelewicz, von dem er schließlich Zi garetten verlangte und ihm daS Gewehr abnahm. Darauf legte er, mit der Drohung zu schießen, den Karabiner auf Celewiez an. Als dieser flüchtete, schoß ihm der Kosak ins Bein, sodaß er 38 Schritt von der russischen Grenze zusammenstürzte Dann wurde der Verwundete von mehreren Kosaken über die russ. Grenze geschleppt und in das Spital des russischen Ortes Teornaszow gebracht, von wo er erst am folgenden Tage durch seine Mutter befreit wurde. Amtliche Anzeige ist erstattet worden. . m , ,, . _ .. , „ . , — Anläßlich des Jahresweckisels ladet der Verein zur! werden sie auf die Verhaftung des Waffenhand lers Förderung des Harzer Bergtheaters bei Thale Meteoroloflisltie Beobachtungen der Station Gießen. Jnfanteriegewehr Modell 98 dem Spionage-Bureau in Sprachvereins hielt in Berlin unter dem Vorsitz des Geh^ Paris eingeliefert ist. Ferner ist ein Kriminalkommissar auf Oberbaurats Dr. Sarrazin seine Jahresversammlung alDer irr ~ stetem Wachsen begriffene Verein zahlt gegenwärtig über 26 000 Mit- Verdachtsgrunde hin nach ®orhh gefahren, um em dortlgeS q(ieber in 284 Zweigvereiuen. Die Beratungen betrafen durchweg Hehlernest auszunehmen. — Diele Ha u s suchungen nach innere Vereinsanaelegenbeiteii. Eine Hanptversaninilung wirb in " * Durch eine Hutnadel das Auge verloren. Schmied" und Wachlers (des Chefredaktenrs der „Slaatsb. Die Hutnadel die schon oft viele Verlebnnoen nm itz,Zlg.") „W i b u k i n d". Bei ungünstiger Witterung treten im öiitnaoei, die schon oft viele VeAetztmgen aus ihrem ^heaterfaal künstlerische Unterhaltungsabenbe ein, und zwar sind Konto hat, ist wieder einmal einem Menschen gefährlich ge- bic einzelnen Abende, mit Spiel, Mnsik- und Rezitationsvorträgen, worden. Eine Frau Becker aus Rirdorf bei Berlin verließ der Edda, den Nibelungen, dem Mittelalter, der snderizia- am Sonnabend die Nachmittagsvorstellung im Zirkus Busch nischeu Zeit, sowie dem deutschen Humor gewidmet. Hierfür sind - - - u. a. die Einakter und Fragmente von B j ö r n s o n, „Zwischen den Schlachten", Grabbe, ^Tod Heinrichs des Löwen", Heinrich« v. Stein. „Hannibal in der Verbannung" in Altssicht genommeii. „S o m m e r n a ch t s t r a u m", „Wie es euch und Goethes „6rft e Walpurgisnacht", von Werken n. a. Lienhards „Wieland den Barometer au» 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 9. 2" 741,5 5,1 5,6 86 WSW 2 Bed. Himmel 9. 9” 736 9 4.4 5.8 93 SW 2 Bed. Himmel 10. 7i‘ 738,0 4,6 5,6 89 w 2 Bew. Himmel blühen auf und erhalten frische, gesunde Farben, wenn man ihnen als tägliches Morgengetrflnk den so nahrhaften und blutbildenden Perdy- namm-Kakao gibt ä 2.50 Mk. in den Apotheken. _____________ _ Klei n e Tagescb vo n i k In M ü n ch e n - G l a d ° bach unternahm der Bürstenmacher «teuer aus Carchenbroich ri1C’L Selbstmordversuch. Er burchfchnitt Heb beibe Pnlsabern, ferner brachte er sich einen langen Schnitt ?\nxs?a !™bet uni? eine Schußwunde in die Brust; trotz alledem lebt der Mann noch. - In M a p e n (Rbeinl.) sind bret Jlinbcr o er br annt.wahrend ihre Eltern einer Karnevalsfestlichkeit bei- wolinten. — Bei Elbing sind in der Nogat beim Schlittschuh lameu zwei Knechte ertrnnken. — Die „Ostd. Presse" meldet aus rem essen in Posen: Der Grundbesitzer Peltzer wurde aus seinem Jagdrevier erschossen ausgesimden. Er war am -Lage vorher ans den Anstand gegangen; sein Gewehr hing am Baume, es liegt also offensichtlich Mord vor. — Im Alter von 81 Jahren wird demnächst der pensionierte Lehrer Keßler in dem bayerischen Orte Eckartsausen bei Schweinsurt zum MtMs Iin größter Abwahl 1 peinig Settersweg 30. zu 279 W^MW 6ri|t ftciwilltze Wkiit-Dklßchtlitilg 0174 Ä 45 MW« Seefi,chmarkt Freibank Kuhfleisch 56 Pfg. H ausgewogen V 760 89 850 905 716 18 40 [1501 91 578 653 46 cs cs 30 ä Los SM. m B8E8 VS .a 270 ui ©etter • C. Große Auswahl in 96 ■■ do. do. 28 26 22 16 19 16 großnuttel tlemmittel 8S 85 56 Rmlr. Aspen-Knüppel Rmtr. Buchen-Siockholz Rmlr. Eichen-Ltockyolz Rmlr. Radet-Slockbolz Wellen Buchen-Reisig Gelten Elchen-Reisig Wellen 9tadel-Reisig 11 Lose IO Mk Porto u. Liste 30 Pf. 9 5 10 8,9 2720 2640 720 950 60 ä 80 = 3ÜÜU 5950 zus. 23,(10(1 3 3 ge- ge- Tonuerstag» den 11. Januar 1906 in Lonys Bierkeller, Gießen „blutigen ieften. _____ Frankfurt a. M. Milchkannen Milchkühler Melkeimer Masseimer Milchsiebe empfiehlt M. Rosenthal Lleblgstr. 13 Fernsprecher 218 [1501 755 806 64 901 48 75 629 61 86 87 98 717 46 55 94 641 740 53 59 357 424 95 537 612 97 Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause (Kreisamtsgebäude) aus statt. Großen-Buseck, am 9. Januar 1906. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Sch w a l b. ________ gegen Bar. Proben werden vor der Versteigerung ausgegeben. Die Versteigerung beginnt bestimmt Donnerstag, den 11. Januar, von vormittags 9 Uhr ab bis auf weiteres. Loth. Freitag, den 12. Januar, vorm. 8 Uhr in den ftädt. Marktlaube» beginnend. 968 [150] 1138 46 203 311 73 87 402 44 59 95 145 386 97 98 546 96 921 3073 286 345 76 4025 28 36 93 145 79 98 219 [1000] 46 61 303 21 4Q QOQ 28 60 55025 103 296 429 503 613 26 59 92 804 983 56012 44 163 210 25 53 68 305 71 74 420 512 56 677 707 37 811 69 88 98 901 [5000] 45 87 5 7003 16 39 44 234 85 [150] 321 30 52 410 32 54 522 39 644 [400] 722 26 52 58 885 88 912 48 55 58075 155 310 13 475 88 [150] 624 3^ 99 703 16 20 74 907 [150] 28 59006 12 27 64 65 86 103 14 44 45 57 254 61 87 321 409 519 89 703 17 838 967 ' 60028 337 38 96 405 57 69 563 74 91 611 28 34 36 96 810 89 988 61006 21 130 36 232 37 74 303 469 73 595 772 897 62010 13 37 47 54 75 101 [1501 213 89 329 33 63 404 19 27 [200] 588 759 852 72 904 6 28 96 63036 174 95 245 93 356 432 61 92 511 13 613 82 70 707 15 41 71 98 835 64029 42 108 439 62 78 627 33 50 68 72 76 706 23 48 65 82 81Q Im Auftrage einer Rheinhessischen Weinbau- und Weingroßhandlung versteigere ich spottbillig sehr gute Qualitäten in ES kommen zum Verkauf: Feinste Backfische ........ la. Delikateß Nordsee-Schellfische 2—4-pfdig. Durch entsprechend größere Bestellung ist Vorsorge troffen, daß dem großen Andrang der Käufer Rechnung tragen werden kann.___________________________________ Sörtits-Stilnta M Änlvinden füll Lasten. Hefter blütenheller Cabliau, kopflos in ganzen Fischen = elektrischen — Mnlaqen von 1 Mk. an empfiehlt Ad. Beinig Seltersweg 30. ßusverksurff wegen Ladenausgabe. Regen-, Sonnenschirme und Spazierstöcke [0135 zu jedem annehmbaren Preise. J. ZufaSS, Schulstr. 10. VII. Kesstsch-WiringisHe Staatslotterie Eichung II. Me. (1. Tag) 9. Januar 1906. Asse Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 100 Mark gezogen. B*/t 14Pfg.p.Pfd. 100 - 3000 |74 : 659 314 103 125 842 80 § al Bingen, Magdeburg, Fronhausen, Köln, Darmstadt und Londorf, den 9. Januar 1906. Holzversteigerung im Gietzencr Stadtwald. Donnerstag, 11. Januar 1906, vormittags 91 /, Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt Fernewald ocrftetgert: 1788 Fichten-Terbstangen mit 54,65 Festm. (darunter sur Weißbinder-, Baum- und Spalierstangen geeignet) 1302 Ftchlen-Retsstangen nut 17,70 Festm. 3 Rmtr. Kteiern-Scheitholz 30,6 Rmtr. Buchen-Knüppelholz 43 Rmtr. Eichen-Knüppel 10 Rmlr. Nadel-Knüppel Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die schmerzllche Mitteilung, daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Großmutter und Schwägerin Fra» Adam Schneider Wwe. Anna Katharina, geb. Reuter heute nacht 1 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden im 75. Lebensjahre sanft im Herrn entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Tie trauernden Hinterbliebenen. 2 S* | g w 1 ...heue- do. Ta. grüne Heringe. Wellen Aipetl-Relsig. Die Zusammenkunft ist atti der Haupkfchneise im Dachsbau. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Buseck sür das Rechnungsjahr 1906 liegt vom 12. d. Mts. ab 8 Tage lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. 798 824 [1501 988 40086 96 185 212 59 319 56 425 65 617 64 [1501 14 80 41080 98 143 73 92 205 305 429 57 547 58 69 698 88 919 31 65 69 42000 30 52 129 [200] 81 89 92 379 417 91 578 633 4§ 793 56 814 81 966 43080 137 77 254 68 574 78 602 723 56 910 14 44086 165 319 73 80 414 28 87 546 667 75 742 47 79 836 80 911 45068 275 91 474 530 68 90 663 718 23 78 809 921 460k) 30 63 108 38 86 248 [150] 76 329 59 74 77 86 512 681 [150] 806 20 72 960 47050 76 191 318 47 429 37 53 506 83 95 601 91 725 34 72 947 [25000] 90 99 48070 81 85 189 216 56 80 87 90 330 50 499 64o 64 65 71 700 57 62 79 814 49 80 948 99 49142 289 332 [150] 42 46 59 410 34 63 90 570 27 52 704 818 14 41 903 [200] 19 53 74 50125 78 81 211 33 66 84 410 27 507 91 615 32 86 91 726 46 959 72 51072 119 214 75 317 24 35 414 557 91 96 607 24 69 766 906 54 52060 171 215 57 96 312 23 426 71 544 683 700 55 81 805 40 903 91 97 53046 55 70 126 38 305 54 87 423 44 74 84 523 66 75 624 60 72 704 46 817 901 95 54006 49 139 246 83 303 4 92 583 610 16 42 75 767 97 817 cn,h Sinnnrl A ' Simmel uber den Saaten- „ war fein oder " f vereinten ^oom?e* ■’ft? und öeidcradod. L’ta id,5n oder nbsQrbetlen beschäftigt^ Eißhfh! Praktisch! Beiährll ®F Perdy Grosse Wohltätigkeits- GELD Lotterie d-Krankenpflege-Anst. v. Rotenag-StrassburgE. Ziehung sicher 20. Jan. 06. *•> Bargewinne m ohne Abzug 70,000 1. Ha* M. 20,000 2. Hauptg. M. 10,000 3. Baoptg. M- Ö000 3 ä 1000 = 3000 6i ÖOO = 3000 _ 4. 6.4' . dt- J i,8'0- [Ohne Gewähr.) 24 29 117 221 302 400 10 98 549 51 73 87 648 72 [150] 720 814' ...---- 527 602 17 966 87 2069 9-2 5°90001 [1501 112 [150] 280 323 36 51 515 76 613 29 815 97 934 80 82 91062 80 112 244 68 [150] 351 65 479 512 57 756 84 811 58 99 966 94 92049 70 98 122 42 2t$9 862 87 482 88 [150] 93 568 741 67 830 33 97 914 86 93062 96 145 76 79 87 226 346 447 85 531 714 38 42 822 [400] 915 55 65 94085 96 157 67 73 272 89 303 46 54 59 468 97 578 604 729 &ä%5019 190 ggi 419 20 48 58 62 505 20 36 66 [150] 693 702 [150] l74 840 9z4 98 96091 106 58 66 201 10 91 312 18 34 71 479 503 26 611 52 79 80 91 97014 27 45 154 58 229 7 2 79 97 330 65 73 98 419 31 67 505 10 643 846 909 32 9 3 )78 81 228 61 75 308 404 578 603 22 62 77 89 783 97 820 944 99165 230 92 319 56 76 512 670 779 85 940 Nächste Ziehung: 10. Zanuar 1906. (mit zahlreichen großen Lichtbildern). Eintrittskarten sind zu 50 Pfg. abends an der Kaffs haben. v*/* MufnimWr Mein uni) WMrbmrck. ®'«eb durch. .be’n mehrere Sen Si'tem d-s BÄ 1906 b" d°m am8. versendet: IStarmerSStlST LtzO- :!cheMebLblc ^enik pl'ietc sich '«erden. ein«S 24 9296MO8 17 43 66 75 131 38 40 41 58 290 331 404 6 16 27 549 83 672 84 810 999 66120 60 210 340 64 72 76 96 416 41 066 730 33 82 814 52 56 79 902 6 50 56 67103 74 200 40 313 27 59 424 51 547 5a 97 82oi 53 71 943 61 82 68014 108 59 62 231 [150] 363 72 99 406 535 42 93 624. 35 700 20 815 20 33 67 74 904 69iol 81 202 36 300 65 400 50 77 51$ 668 M 90 92 310 28 69 510 95 617 [150] 50 53 745 79 872 910 53 68 75 71033 74 136 64 91 210 22 28 81 82 89 308 77 [1501 88 90 405 15 82 94 652 62 91 772 864 65 916 29 31 72013 101 21 29 48 66 70 80 293 336 53 70 474 75 542 63 620 733 57 99 [150] 821 938 81 85 7 3113 38 62 92 219 82 92 808 36 44 94 428 92 551 58, 676 707 43 48 940 65 93 74015 50 217 59 61 80 319 35 400 16 85 512 [150] 16 18 641 80 832 37 82 902 10 38 54 83 L J 75025 63 82 187 245 313 71 86 [150] 454 95 501 12 58 69 617 55 768 80 870 95 99 949 59 7 6168 231 65 95 317 613 745 96 831 36i 986 77196 215 45 92 308 17 52 472 92 502 614 68 7:38 47 [200152 810 36 75 84 927 78099 115 79 208 36 64 98 318 39 42 67 407 24 546 48 12001 68 642 43 90 95 788 912 16 7 9143 48 77 202 60 77 95 809 11 12 62 189 551 60 69 [150] 85 632 35 38 58 70 85 97 829 996 80078 112 63 200 45 74 314 23 421 27 60 90 519 57 [10000] 84 i 712 77 812 18 33 81 905 81 81004 28 57 99 175 [150] 99 219 80 , 47 57 77 425 40 [150] 540 75 607 93 877 92 955 82030 [1501 40 60 ; 63 239 510 37 634 56 712 37 53 [150] 905 26 28 70 83032 48 67 , 50 51 67 87 209 11 63 81 306 414 26 52 81 582 614 71 91 772 90 ! 63 922 91 84147 82 294 311 26 29 78 99 441 624 54 89 98 842 934 67 85081 108 811 508 711 94 812 23 36 37 72 95 932 46 49 61 69 76 86121 31 67 78 203 55 85 90 416 [150] 82 68 [150] 82 542 640 77 713 36 90 824 43 903 18 86 8 7028 65 116 69 295 338 39 98 [150 [ 414 89 506 7 8 1150] 33 35 51 73 99 [150] 627 57 773 892 937 51 73 88000 79 162 206 55 86 338 420 53 502 29 41 73 604 60 733 829 98 [150] 89018 39 105 29 80 264 99 304 80 90 469 528 38 68 [150] 77 734 818 29 30 99 itfiten. -vMltätKönigsbera, "'rat und Mitglied des , ernannt worden. - WiotMtien Fakultät ™ Gabriel, ist der 'n worben. ifiaf t. Stuttgart schreibt matt Periaffer deS Schauspiels )ier ein neues Drama, Seiber brachte es eine Mittelalter und behandelt dramatisches Leben den sott luiammennigt, das i ubermähia betont untn bucht nicht künstlerisch M. ichen Einbnick machte die ib Wut überidiäumenben e wie toll auf ber Szene ftetmäyiae Stück wurde übertrieben juni Teil noch rden der roeffpr. Stabt ichtete Eingabe uva Be- Neubau eines Stadt« sich bereit erklärt, ein i e aus staatlichen Mittelir üchen Behörden den An^ ■neubau zum Preise von em einen Deutschen ter dem Dorsch des Geh. Versammlung ah. Ter m enroartia über 26 OOOjUhN itimgen betrafen durchweg nDtDcrinnintlunq wird in !t wurden in denBorstach ^erschulrat Pm.Tr.Waaz adel ber Verein zu« heaters bei Tbale -!rcd«!»«rS »« 6 Sirfir smd t oewldmet- . nroi[(hen ’I’ÄW ’IC¥ ,-sicht genommen« nQ g' Prospekt gratis. | Pli. Mayfarth jfc Co. Freiwillige Versteigerung. Im Auftrage des Herrn Rechtsanwalts Stahl in Bad-Nauheim versteigere ich dahier im .Thalyfienhof" gegen sofortige Barzahlung: Freitag, den 12. und Samstag den 13. d. Mts., nachmittags von 2 Uhr ab, für Rechnung desjenigen, den es angeht: Mehrere Herrschaftsbetten, Waschkommoden mit Marmorplatte und Spiegelaufsatz, Nachtschränkchen mit Marmorplatte, Spiegelschränke, Tische, Stühle, Schränke für Wäsche, Porzellan und Silber u. f. w. Sämtliche zur Versteigerung kommenden Gegen-1 stände find so gut wie neu. 284! Die Versteigerung findet ganz bestimmt statt. Bad-Nauheim, den S. Januar 1906. Gleuz, Großh. Gerichtsvollzieher zu Bad-Nauheim. Große Stallungen- mit allein Zubehör, Hofraum, zu vermieten. 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Jairuar 1906. Großherzogtiche Bürgermeisterei Gießen. __________C-urschmann.________________ Freitag des 12. Januar, abends 8$ Uhr im Hotel Saalbau (Steins Garten) 6. öffentlicher Vortrag Herr M. Cronan, N.ll>-Wck: der tiOlleMMc Merninkel WW MH Beste und zurückg'esetzte Waren aus allen Abteilungen unseres Lagers weit unter Preis* Ä' L! U W U iw ■ L K Nur gegen Bar! Nur vom II.—17. Januar MssF 8933 Hiermit werden die MterSgenoffen zu einer Besprechung wegen gemeinsamer Feier der Fünfziger* Donnerstag den 11. Januar, abends 8'/- Ilßr HAtel Schütz freundlichst eingeladen. Im Auftrage: 163 Ab Dickert» Patentschriften. Die seit dem 1. Juli 1877 erscheinenden Patentschriften über die vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in den Patentklagen 1—89 erteilten Patente, beginnend mit Nummer 1, können in den Räumen der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe, Darmstadt, Neckarstraße 3, an jedem Werktage in der Zeit von 10—12y2 und 3—51/. Uhr (SamStag-Mittag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich eingesehen werden« Darmstadt, den 6. Januar 1906. Großh. Zentralstelle für die Gewerbe. N o a ck. d Morgen Tonneritag: W Metzelsuppe fischer-M AchepHt! AchkMß! 5 Mark Belohnung zahlt die Bäcker-Tnuuug Jedermann, der emen Brötchendieb abfaßt. 278 Jagd-Verpachtung. Donnerstag, den 1. Februar, vorm. 10 uhr, wird im kleinen Saale des „Deutschen Hauses" zu Alsfeld die mit der Stadt Alsfeld gemeinschaftliche Domanialjagd m der Forftwartei Alsfeld („Homberg*) mit zusammen 436 ha. Wald und 27 ha. Wiesen und Feld auf weitere 12 Jahre öffentlich verpachtet. Die Jagd liegt 3 km. von Stadt und Bahnstation Alsfeld entfernt und grenzt direkt in seiner ganzen Länge an Großherzogliche Hofjagden. D Bewerber, deren Qualifikation nicht notorisch vorliegt, wollen sich innerhalb 14 Tagen bei uns genügend ausweisen« Alsfeld (Oberheffen), am 6. Januar 1906. Großherzoglich hessische Oberförsterei Eudorf zu Alsfeld __Brill._____________ Orpheum (Lonys Bierkeller). Jeden Abend Grosse Variete-Vorstellung. Anfang 8% Uhr. Anfang 8'/, Uhr. Es ladet ergebens! ein 296 Ij. Wagner. Holzverftergerung in der fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 15. Januar, von vormittag? 9V, Uhr an in den Distrikten Fuchöstrauch u. Koluhänserkopf: Scheiter: 192 Rm. Buchen (4 Rm. Werkscheit, 1 Rm. Hainbuche rund), 7 Rm. Ekchen (4 Rm. Werkscheit II. Kl., 2 Rm. rund), 2 Rm. Kirschbaum (rund); Knüppel: 165 Rm. Buchen, 94 Rm. Eichen; Stöcke: 177 Rm. Änchen (24 Rm. Scheitbrocken), 34 Rm. Eichen (4 Rm. Scheit- trocken; Rcisholz-Wellen: 3 300 Buchen, 80V Elchen, 160 Weichholz, 30 Nadelholz 6 Stück Eichenschnittholz — 3,19 Fm. (die weniger schönen Stücke); 27 Stück Buchenschnittholz — 53,54 Fm. (gutes Holz); 3 Fichtenstämme — 0,40 Fm., 16 Fichtenderbstangen — 1,07 Fm.; 4 Fichtenreisstangen — 0,06 Fm. Die Zusammenkunft ist aus der Chausiee von Kolnhausen «nach dem Soler beim Kolnhänserkopf. Dienstag, den 16. Januar, von vormittag? 9l/t Uhr cm im Distrikt Riedwald: Schetter: 76 Rm. Buchen (4 Nm. Hainbuchen rund); Knüppel: 136 Rm. Buchen, 77 Rm. Eichen, 5 Rm. Weichholz, 49 Rm. Nadelholz; Stöcke: 38 Rm. Buchen, 20 Nm. Eichen, 18 Rin. Nadelholz; Relsholz-Wellen: 4400 Buchen (halb Forstwetlen), 1900 Eichen (ebenfalls), 330 Hartlaubholz, 150 Weich- Holz, 450 Nadelholz. 1 Eichen-Schnittholz — 0,58 Fm. (43 Cm., 4 Mtr.); 4 Fichtenbauholz — 1,82 Fm.; 306 Fichtenderbstangen --- 7,02 Fm.; 1426 Fichtenreisstanqen — 8,61 Fm. Die Zusammenkunft ist auf der sog. alten Laubacherstraße, wo dieselbe vom Fußpfad Lich-Harbach gekreuzt wird. B8/, Lich (Oberhessen), den 6. Januar 1906. Fürstlich Solmstsche Oberförsterei: Dr. Dieffenbach. C. G. Kleinhenn Bahnhofstr. 59. Telephon 66. 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