Donnerstag 8. März 1906 156. Jahrgang Erstes Blatt GiehenerAnjei zei Seneral-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gehen Aje ljeutige Hlummer umfaßt 8 Seiten« Gl glanzt, : c n vf - < man von seinem Buch bisher kein Aufhebens machte. Dieser Vor- gang zeigt die Spannung zwischen Frankreich und Deutschland. Die Republik wünscht stark genug zu werden, um ohne Hilfe von englischer Seite mit Deutschland die Klinge kreuzen zu könne,'.. Jeden deutschen Kriegsschiffsneubau will England mit drei, Frankreich mit zwei Neubauten beantworten. England kann sein Programm durchführen, FranKcich nicht. Insofern nicht, als es ihm unmöglich sein wird, bei gleichzeitiger Verstärkung des Herrcs die erforderliche kriegstüchtige Bemannung für eine so große Zahl von Kriegsschiffen aufzubringen. ^chon jetzt wird die Schlagfertigkeit derfranzö fischen M a r i n e von sachkundigen Franzosen a n g c z w e i f c l t, wohl auch von Lockroy, sonst würde er nicht anraten, den Wertuntm'chied ztvischcn französischer und deutscher Marine auf ersterer Seite auszugleichen: durch größere Schiffszahl. lieber Marokko wird cS am Ende nicht zum Kriege kommen. In dieser Beziehung wirkt die Flottenrede Lockroys beruhigend, denn er fraget Frankreich gegenwärtig und fürs nächste nicht als hinreichend kriegstüchtig, zur See wemgltens. Das Lockroyschc Flotten Programm liehe sich auch erst in Jahren durchführen. Aber die inneren Gegensätze zwischen Frankreich und Deutschland werden durch den Marokko konflikt eher noch verschärft, auch wenn Algeciras einen äußeren Abschluß bringt. Frankreich wird dafür sorgen, daß c3 an ander- weiten Differenzen mit Deutschland nicht fehlt, wobei ihm Englands wohlwollendes Interesse erhalten bleiben bürste. Deutschland kann der Zukunst mit Ruhe entgegensehen. Die Vortrcfstichkeit seiner Marine ist durch Lockron indirekt bestätigt worden, und es bleibt nur übrig, was der Abg. Dr. Spahn (Ztr.) dieser Tage in der Budgetkommission des Reichstags als erstrebenswert bezeichnete: die deutsche Kriegsflotte so anszubauen, das; jeder fremde eta-at es fick zu überlegen habe, ob und wo er uns angreifen solle. Auck Deutschland darf Lockroy dankbar sein, daß er kein Blatt vor den Mund genommen hat. Man weiß jetzt auf beiden Seiten,, woran man ist. , sämtlichen Ministern den Saal, um die Demission des Kabinetts nach dem Elysve zu bringen. Präsident Falliöres hat die Demission des Mini- steriums Rouvier angenommen und die Minister gebeten, die Geschäfte bis zur Beendigung der Krisis weiterzuführen. Vor der Ueberreichung der Demission hielt Rouvier einen Kabinettsrat ab, dem sämtliche Minister beiwohnten. Dieser beschloß, während der Krisis nichts an der politischen Direktive zu ändern. Infolgedessen erhält der französische Vertreterin Algeciras die Anweisung, daß die ihm gegebenen Instruktionen s o rt b este h e n. Ferner beschloß der KabincttSrat, die Präfekten anzuweisen, daß die Inventar-Ausnahmen in den Kirchen fortgesetzt werden sollen mit möglichster Schonung des Publikums wie der Beamten und Truppen. Die Ursache des Sturzes Rouvier erklärt sich nur schwer auS der Kammerdebatte, denn die Regierung verhielt sich in der Frage der Ausführung des ScparationSgesetzcs korrekt. Man sieht vielmehr den Sturz als die Folge des endlichen Ausbruchs der Unzufriedenheit der ganzen Linken mit der schwankenden Haltung der Regierung an. Ist das richtig, so muß eine radikale Regierung folgen. Jedenfalls wird die Neubildung des Kabinetts schwierig und langwierig sein. Man ist aber auch einig in der Versicherung, daß die Ursache des Sturzes nur in der inneren Politik zu suchen ist, und daß die Rücksicht auf die auswärtige Lage keinerlei Einfluß übte. . Man spricht von'M i l l e r a n d als eventuellem Ministcr - präsi) euren. Derselbe würde Roll vier ersuchen, das Portefeuille des Aeußeren zu behalten, der bekanntlich bisher für den Frieden cingctreten ist und als Leiter der : auswärtigen Politik selbstverständlich dieselbe Politik fortsetzen würde. Millerand ity bekanntlich Sozialdemokrat und rin Anhänger der Friedensidee. Die meisten Parteien hatten sich übrigens bei der Ab- stimmung gespalten. Aus Murinekreisen wird uns (wohl allzu Marokko. Einer unserer Berliner Mitarbeiter ist in der Lage, folgende Informationen wicderzugeben, die einer gut- unterrich'teten Quelle entstammen: „Tie Polizeifrage war nach der allgemeinen politisckten Lage nicht in dem Sinne der deutschen Forderungen zn lösen, und deswegen wird Deutschland gegen entsprechende Konzessionen in der Banksrage von seinem ursprünglichen Standpunkt einer internet. Regelung der Polizewrgamsation zurückgehen, und einem Vermittlungsvorschlag zustimmen dahingehend, daß Italien als dritte Macht neben Frankreich und Spanien die Organe der Pol^.ewerwaltung stellen wird. Wenn behauptet wird, die Vermittlerrolle hätten Oesterreich und Rußland übernommen, so trifft das keineswegs zu. Rußlands Abhängigkeit vom sransösijchen Geldmarkt kommt auf der l?r. 57 krfchetnt täglich außer Sonntags. em Gießener Anzeiger irden im Wechsel mit m hessischen Landwirt . Siebener Kamillen' Itter viermal in der Woche beigelegt. Itatüm5brucf il 23er- \ der Brühl'schen livers.-Buch'U.Stein- lieferet 9t Lange, daltion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7, edaktion 112 tlagu.Exped.S^Aol Besse für Depeschen: nzeiger Gießen. Bezugspreis: monatlich 75M., vierteljährlich Atk. 2.20; durch Abhole- n. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk. 2.— viertel« jährst ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenvreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den vollst und allgem. Teil: 23. Wi11ko: füt ,Stabt und fianb*' und GerichtssaaU'-. Ernst Heß; für den An- zeigentell: Haus Beck. A Wariuertat vor der sranMschen Kammer. Sturz des Kabirrets Rouvier. Paris', 7. März. In Beantwortung der Anfragen mehrerer Redner er- klte der Marin eMinister bei der Beratung des Ma- ribudaets: Was besonders in der Marine fehle, das sei diStetigkeit des Vorgehens. Es sei indessen ein Irrtum, zuigen, daß die Regierung lein Programm habe; ein solches exiere wohl; der gestrige Redner (Lockroy) sei etwas zu pemistisch gewesen. Der Minister erkenne an, daß die Zrmmensetzung der Geschwader zu wünschen übrig lasse, ab in der Armierung sei Frankreich der deut- s ckn F l o t t e ü b e r l e g c n. Tie Ueberlegenheit betrage ist schwere, 296 mittlere und 780 kleinere Gichütze. Von den im Bau befindlichen Panzerschiffen wücn zwei Ende 1906 dienstbereit sein, vier im ^ahro 19( Eine bestimmte Anzahl von Kreuzern, -rwrpedo- bom, Torpedojägern sowie Unterseebooten würden zu ver- schienen Zeitpunkteii bis 1909 zur Verwendung bereit seit und so werde das Programm von 1900 zur Aus- fühnq kommen. Ter Oberkriegsrat habe ein neues Bap'rogramm ausgestellt; der Budgetkommisswn gehe es cht weit genug, aber es sei ein Programm, in dem nudas Mindest notwendige gefordert werde. Racem das Programm vvrgelegt war, sei die wichtige Tatche cingctreten, daß England zum Bau mehrerer Panrschiffe, Torpedobootsjäger und Unterseeboote, und Dcuhland zum Bau größerer Panzerschiffe nut werter- tragder Artillerie sich entschlossen hätten, -stas sei die Laaeder man sich heute gegenüber befinde, aer oberste Krieccat habe also vorgeschlagcn, starke Panzer- fchic und gevanzerte Kreuzer zu bauen. Sämche großen Rationen bauten Panzerkreuzer. Deutschland olle deren 20 haben, Frankreich besitze gegen» wärtiP anzerkrcuzer,dieihmdreUeber leg en- heit ber die anderen Nationen gäbe ist -ter M in ist erkennt wie der oberste Kriegsrat atu daß die An- strengig jetzt darauf gerichtet fein müsse, Kreuzer zu baueuheshalb gehe sein Antrag dahin, sechs zu bauen. Tie Batung könne sich nur auf den Typ erstrecken, den man apenden solle. Ter Vorschlag gehe dcihm, .Kreuzer von 1?00 Tonnen Gehalt und mit der Gesckpmndrgl^t von ISnotcn die Stunde zu bauen. Turbinen sollen nicht zur Auen düng kommen, weil die Versuche damit noch nicht aieschlossen seien. Man habe gesagt, micrun sei minderwertiger als die letzten von n nn gebaute Panzer; das sei ein Irrtum. ' r Geschtz e hätten eine größere Lade g esch wmd kg reit w das in der Minute verfeuere s ch o ß gwi ch t werde d e m d e s e n g l t, chen Shr.'I e ü b c r l f e n sein. t r grr.. In r Nachmittagssitzung interpellierten mW geordne: über Vorgänge bei der Inß‘CIt JBrn.V ri ahm eder Kirchen in der Umgegend »°n wobei c Manifestant getötet und der ---uerb-mnte schwer v-rundet tourbc. Pllchon ich'ebt al i-chuw auf die SBcljocn und nennt das Trennungsgese »>' r o, gefch. irianb statt bann eine längere «»enbe Acje welche diRechte durch t o b e n d e n L a r m ! unwrbrechen versucht, ährend die Linke jeden S-tz m,t r a u sen de m B L i f a t ibegleitet. Tie Klerikalen brin"' Dem ftomen Landvolk den Glauben bei^ui d?e Kon- guter touzziert werden sollen und siskation er Bauerngüter folgen '«rk driMd charax. terisiert i schärfsten -Ausdrücken d.ese «k° - «ung für derenFolgen bic. Führer der kst^en n schließlich er »»' Leer LtlÄung beantragt den öffentlichen ÄNfcyio । Bri-nds, Ns -mg-nommen werd ber Tann greift der Abbe xemtr . Worten des gab cs Kaioliken, die un C^ca ,-f o fnnhern wieder Genlt entgegensetzten > 2är-LTCar y x.p QM« Dub ief bedauert die , , ^CL ^i-^ajtttoortung treffe besonders Sestrrgen Vcgange. Arstlichen, der in der Kirche U"b ich nur durch Blut ge- flcVrcblgtJja , daß F ran^ / werde da, wo der "ttet werrn könne. die Inventuren vertagen. Widerstand rsastrltch erst ' soM der Beoölkerung Zeit Ri bot icmt, die R«J ' - . 3 , lassen, den M des e.atum«g^d-> 5" oe I.ehen denn . cy K er -ri kennen, baß em Eesetz, das die Frechelt'der l^che sicheund dem.Paost das Recht gebe, die Bischöfe >?menn^m Berfolgnngsgesetz fest (Särm rL s- -- Die Kammer beschltetzt auch für die 9?cbm «cniric6 fRibo'nb ®"bic’3 bcn öffentlichen Anschlag. ^mni cheß Debatte. Zehn Tagesordnungen sind o:„is^N^kv.t Rouvier erklärt, die Regie- cinQC f Separation mit Mäßigung durch- 'ung scr .^^erjebe SageSorbnung ablehnen, 8ufj^vcn'J , n f i o n der Inventur aufnahmen roef^c cmesv jerung nehme bic Tagesordnung Peret verlange ~’l)ie Erklärungen der Regierung billigt unb Vertrauensfrage. Tie von der Negie- slelle daru ei,. Tagesordnung wirb mit 267 gegen 234 rung angenof^^ Rouvier verläßt sofort mit Stimmen a > p pessimistisch) geschrieben: Zn bem Gtückwinffch, bcn ber Präscdcrir her 'französischen D/Pltiertenkarnmer Toumer bem Abg. Lockroy nach feiner g/rfl-en Flottenrebe obftattete, lag der Dank F-rankreichS für bis ztrumir-unbenc Feststellung, daü bie französische K r i eg s - fiotte doppelt s o ft art f e in m ü ff e iu i e b i cj) c u t f ch e, um in einem Kriege mit Deutschland den S-cg an bie Trikolore zu heften. Man kann es verstehen, daß gerade^Lockroy diese Auszeichnung zutell wurde, denn es ist wohl kein Franzose über den inneren Wert der deutschen Kriegs- marine f o unterrichtet, als eben er. Er hat die deutsche Seewehr zum Gegenstand bejonbeten Ttubiums gemacht unb vor einigen Jahren mit Erlaubnis ber i utschen Marinebehörden die Werft- und Arfenalanlagen in Kiel besichtigt. .Tas Ergebnis dieser Reise ist in einem umfangreich n Buch niedergelegt, aber es erscheint in höchstem Grade bemerkenswert, daß Lockron mit einem Mal wie ein Retter des Vaterlandes geehrt wird, während Konferenz in eklatanter Weise zum Ausdruck. Oesterreichs« Vermittlung tourbc dagegen angenommen, unb fie wird allerdings zu einer V e r sta n d i g un g in ber angedeuteten Weise führen. Dieses Nach geben Dcutfchlanbs als Schwache seiner Politik aufzufaffen, wäre sahch, felbst toemt man bem Umstande, baß Italien als Dreibundmacht an der Polizeiorganifation teilnimmt, nur einen platonischen ^3crt bei* mißt. Ein Durchsetzen brr beutfchen Forderungen tu der Polizei- frage war eben unmöglich, und darum mußte man sich nrit bei Kompensation in bet Bankfrage begnügen." Sollte sich diese Information bastätigen, so hatte drei' deutsche Diplomatie also doch in zwölfter Stunde zum ^Rück-- zuge geblasen. Ob mau zu diesem Zweck aber wrrklrchl nach Algeciras gehen mußte? ,, , Tic französische Diplomatie weiß jedenfalls noch nichts, davon. Wenigstens meldet die französ.-'offiziöse „eigenes Havas" heute aus Algeciras: Von vielen wird angenommen, die Sitzung am heutigen Donnerstag werde einen cnbgiltigcn Charakter haben, ohne indessen die letzte zu fein. Man nimmt allgemein an, wenn eine Verständigung als unmöglich^ erkannt rc'crbcn sollte, würde es genügen, am Samstag eine Sitzung zur Annahme des Vertagungsprotokolles abzuhalten. Die Bemühungen zur derbet» fühiung einer Einigung werden noch fortdauern,obgleich die deutschen Vertreter keine Absicht fitnbgaben, den französischen 0 nie reffen bie geringste Kv nzefsion zu machen. Man spricht von einem vermi11elnden Vorschläge, der von Oesterreich eingebracht werben würde. W ist nötig, diese Gerüchte mit Vorbehalt aufzunehmen, nicht weil sie unwahrscheinlich sind, sonbern weil bic Umstande alles ändern können, unb weil nicmanb, nicht einmal einer von den Delegierten mein, was irr der heutigen Sitzung eingebracht werden wird. Man must sich begnügen, bie Lage in fofgenber Wege zusammciizufasseil: Wir find der Entschc idung nahe. Vielfach hofft mau, daß sie gut fein wird, man kann sogar sagen, daß die Hofsnui^g auf eine glückliche Lösung auf? verschiedenen Seiten wieder erwacht. Recht interessant ist unseres Berliner GewälfrsmanneA, Andeutung, daß Rußland die Konferenz zu benutzen trachte^ um für seine eigenen Zwecke Kapital zu schlagen, und zwack Kapital in des Wortes wirklicher Bedeutung. Man hofft: wohl an der Newa, auf dem Wege über Algeciras die- Geneigtheit Frankreichs zu erlangen zum Abschluß der ersehnten Milliardcn-Aiileihe mit Rußland. Das also wäre der Dank für Deutschlands ausdauernde Treue in Zeiten!, der Not. In der Tat: die Marokko-Satire braucht nicht erst geschrieben zu werden. Sie schreibt sich selber. Die Wahlresorm in Oesterreich. Wien, 7. März. Im Abgeordnetenhaufe begann heute die erste Lesung de- Mahlreform. Der Minister des Innern Graf Bylandp leitet die Debatte ein und erklärt: Vor allem wolle bic Regierung bic Fixierung des nationalen Besitzstandes durch-- führen. Die Negierung habe sich besonders in den gemischd- sprachigen Ländern nur von den Grundsätzen der Gerechtig-- feit und Billigkeit leiten lassen. (Stürmische wiederholte Unterbrechung bei den Deutschen.) Der Minister glmrbt^ nicht, daß die Verschlechtcrnng des numerischen Verhältnisses, der deutschen zu den slawischen Parteien politische Bedeute ung besitze. (Lärm bei den Deutschen.) Um eine vollständige Zusammenstellung der Wählerlisten zu ermög-< lichen, fei eine einjährige Seßhaftigkeit notwendig ge-< wesen. (Großer Lärm bei den Tschechisch-Radikalen. Fresb ruft: „Zur Mobilisierung braucht man 24 Stunden, mit* Zusammenstellung der Wählerlisten aber ein Jahr! Schändet! Schmach!") Ter Minister sagt schließlich, die jetzige Wahl-«! ordnung entspreche nicht mehr der Gerechtigkeit. Er appel-i liert an die modernen Elemente, die Vorlage anzunehmen./ (Beifall und Händeklatschen. Lärm bei den Tschechisch--Radi- kalen.) Nach dem Grafen Bylandt spricht der verfassungstreues Großgrundbesitzer Tr. v. Grabmayr, der die Notwendigkeit des alpt gemeinen, direkten und geheimen Wahlrechts anerkennt, dio Gleichheit jedoch verwirft, weil das gleiche Wahb- rccht wohl ein Postulat der Demokratie, nicht aber der, Freiheit sei. Es lege die Macht in die Hände der Ungci bildeten und Nichtsbesitzenden. Er sei aber ein sreihechq licher, nicht ein demokr. Mann. Abg. Dr. Sch l a e g c l (Zentr.) verweist auf den Stand-, punkt seiner Partei, welche tvohl für Vas allgemeine, aber nicht für das gleiche Wahlrecht sei, und tritt für das Plural-Votum sowie für die allgemeine Wahlpflicht ein. Schließlich bringt er einen Antrag, auf eine radikale Aenderung der bestehenden GcschäftA- vrdnung ein. Abg. R o b i c (Slaw. Verband) crllärt, seine Partei sep für die Wahlreform. Das Wahlrecht müsse für alle Völker gleich sein und es dürften keine neue Privilegien ge#* schaffen werden. Die Erbschaftssteuer. Berlin, 7. März. Tie Steuerkominission des Reichstags setzte die Beratung der Erbschaftssteuer fort und nahm den § 50 nach dem Antrag Am Zehnhoff au, wonach die Steuer, falls ihre sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für die Steuerpflichtigen verbunden wäre, gestundet, oder die Entrichtung in Teilbeträgen gestattet iverden muß, wenu der Nachlaß in Grundvermögen besteht, der Verpflichtete solches beantragt und ausreichende Sicherheit leistet. Staatssekretär Frhr. v. Stengel führte- aus, der Beschluß werde iu zweiter Lesung nicht aufrechte erhalten werden können. Auf eine Anregung des Finanzministers Frhr. v. Rheinbaben beantragte Am Zehnhoff, daß über die Frage, ob Stundung geschehen solle, die Steuerbehörde cndgiltig zu entscheiden habe. Ter Antrag wurde genehmigt. Die folgenden Paragraphen, betr. Rechtsweg, Strafen, Gebühren, Verjährung, werden mit unerheblichen Aendernngen nach der Regierungsvorlage an* genommen. Zu § 61 wurde auf Antrag Am Zehnhoff be-, Gießener Strafkammer. F- tvarf nun seine Art nacf?' cbt 11 r Handel Reichsanleihe lfft.70 Deutsche Bank ^Deutsch-Asiat. Bai 1 : Diskonto-Komman! 91.7. 94.00 iskonto-Kommanit. o- m ISerliner Börse, B ibliothek Berliner Handelsgi Darmstädter Bank! Elektriz. Lalnneyer F.lektriz. Schlickert Eschwciler Bergwc: 211.00 237.60 24.20 126.40 144.40 Dr?sdner Bank editaktien . timore- und i sendahn . Gerhard bahn . l.oDard Eisenb Hamburg- - Amerik. H arpener Bergwerl Laurahtitte . . . \ 100.75 * 88.70 100.75 -V8 75 . |9.G0 . 149.25 . 128.00 . 253.00 . 220 50 234.60 126.50 do. Konsols do. Hessen . Oberhessen . 4?o Oesterr. Goldrente 3)L% 3% 3)4% 3% 3)4% . . 210 75 . . 237.70 . . 126.10 Professor D ü lscr in München würde mit dem Bau des ^bealer-Z au ??it a b r ü rf betraut. w, T nUT—MM-- ...___II__..XLiJBL- ____■ _ 93.00 144.60 53.80 91.80 68.30 96.65 ! r» e- is it ch \x> schlossen, daß Sch c n ku n g en beweglicher Gegenstände bis zum Werte von 3000 M k. an Verwandte zu deren persönlichem Gebrauch von der Steuer befreit bleiben. Damit -ist die e r st e L c s u n g e r l e d i g t. . 173.90 . 146.10 . 242.70 . 81.00 . 16350 . 146.20 . 242.50 . 180.70 . 188.50 . 163.50 . 211.10 . 110.00 ! 24*20 . 144.20 . 132.60 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . „..Tendenz: fest. — Tic Meldung von bevorstehenden Maßnahmen /zur Linderung der Viehnot wird bestätigt durch eine Mitteilung des Vorstandsmitgliedes des deutschen Fleischcr- verbande?, Fleischermeister Nitzsche-Homburg, der vor kurzem mit dem Landwirtschaftsminister von Podbiclski eine Unterredung hatte. — Dem Abg. Eugen Richter hat die preußische Landtagsfraktion der Freisinnigen Volkspartei aus Anlaß seines Scheidens aus dem Abgeordnetenhause eine Adresse übersandt. Sie ist von allen Mitgliedern und den , Hospitanten der Fraktion unterzeichnet und gibt dem Danke und der Anerkennung für das nahezu vierzigjährige Wirken '.Richters im Dienste der liberalen Sache Ausdruck. Ihr Wortlaut hat dem Gefeierten, wie die „Fr. Dtsch. Pr." angibt, noch nicht mitgeteilt werden können. Auf dringenden ärztlichen Rat mußte davon Abstand genommen werden, da jede Gemütserregung von dem Kranken ferngehalten werden muß. Te8©lösche ECespsberöc des Giessener Anzeit^s. mitgeteilt von der Ban Deutsches Reich. Berlin, 7. März. Der Kaiser überwies anläßlich seiner silbernen Hochzeit seinem jedesmaligen Flaggschiff, 'zur Zeit „Kaiser Wilhelm II/, 15 000 Mk. als zinstragendes Kapital mit der Bestimmung, die Zinsen für die 'Unteroffiziere und Mannschaften des Flaggschiffes zu ver- avenden. — Auf Grund eines Bundesratsbeschlusses hat der /preußische Finanzminister verfügt, daß außer Schweinefleisch nun auch Schweinespeck zur Einführung aus Rußland zugelassen 'rd. Die Einfuhr von Schweinefleisch und Schweinespeck in v ngen von nicht mehr als 2 Kilo- lgramm ist zollfrei. — Nicht der Gew > c lgouverneur Trepo w, sondern sein .Bruder, der russische ösjägermeister Trepow, hält sich zur iZeit in Berlin auf r. ) besuchte gestern das ReichStags- -gebäude. Hamburg, 7. März. Mit dem Reichspostdampfer „Bürgermeister* sind in der letzten Nacht von Südwest- ,-afrika Major v. d. Heyde, Hauptmann Moralt und die 4'/, "4 Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4 "4 Italien. Rente . . . 3°o Portugiesen Serie I . 3>z°o Portugiesen .. TU 4)-% russ.Staatsanl. 1903 4/4°\ Japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Tiirkenlose...... 4% £rriecb. Mouopol-Anl.. äussere Argentinier . 3% Mexikaner ... 4 % % Chinesen .... Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. W .... Tendenz: fest. Vermischtes GÄtingen, 6. März. In einem Nachbardffc wurde bei einer B^nsur auf schwere Säbel ein Student tötly verletzt. Ein ll von scheußlichem Aberg lau in ist in Aloschin leasen) durch die Verhaftung des Ejentümers Ogrodowski e^hüllt worden. Ogrodowski hat nafls auf den Friedhöfen L chen ausgegraben, ihnen b; Köpfe abgeschnittö und sie auch sonst verstümmelt. D Leichen" teile, von denei^man eine Anzahl in seiner Wohung sand, benutzte der in hnwitzigem Aberglauben befangie Mensch zu Beschwörur^en im Stall, um Hexen 5?andlungsunkosten und Steuern, ferner von 4 692,55 Mk Abschreibung auf Kontokorrcntkonto, von 271305 55 Mk. W Schreibung auf Mobilienlonto und des vertragsmäßigen (Skdrinn- ausgleiches an den A. Schaaffhousenschen Bankverein von Mk. 253422,55 si. V. Mk. 319 511,60/ verbleibt ein Reingewinn von 20 981 136,05 Mk. (i. V. 16 685 016,65 Mk.). Ter auf den 31. März cinzubernfenden Gcner-llversammlung soll vorge- Eagen werden: 1000 000 Mk. auf Bankgebäude abzuschreiben, t- V.3/35 dem Lensionssonds 511511 führen, der dadurch auf bic önftc von 2 350000,00 Mk. gebracht wird: den Reservefonds B mit 1 350 000,00 Mk. so zu dotieren, sodaß er die Höhe von 8 3o0 000,00 Mk. erreicht, und eine Dividende von 18/2 Br 0 z. (t V. 7i/2 Proz.) zur Verteilung zu bringen. . . -L/rl in, 7.. März. In der heutigen Aussichtsratssitzung des 21. Schaanhansenschen Bankvereins nmrde das Gewinn' und Verlustkonto für 1905 vorgelegt. Es wurde ein Reingewinn von Mk. 13828 978 (i. V. Mk. 10994 397,741 festgestellt. Der auf den 29. März ein-.uberufenden Generalversammlung soll vorgeschlagen werden: Mk. 200 000 auf Immobilien usw abzuschreiben; Ml. 1 Million dem Svezialreserve- chnds zu überweisen und eine sofort zahlbare Dividende von 81/4 Pro;, mit Mk. 82,50 auf die Aktien Litt. A und Mk. 37,13 nu| die Aktien Litt. B zur Verteilung zu bringen -•.X.X „23f^n£:°.?c’eHfcf)nft, Berlin. Es ist eine Ueber- mbt jibcr die Ges.ch-iftstätigkeit im Jahre 1905 erschienen und die geiprnnretiirnng ir ein Bild der guten Entwickluna der Gesellschaft in lebet Beziehung. Die Dividende ist mit 9 Proz. angcnonimcn, wihrevd i. V. 8V2 Vroz. verteilt wurden. Die in m n ^'Uiiinkturjahre brachten regelmäßig eine Dividende von 10 pioz. -onst aber ent'vrechen die nunmehr bekannt gewordenen Ellern allem gehegten Envärtungen. Die Diskontogesellschaft, die trurr whr konservativ War, bat nun auch gros^ Geschäfte in der Provinz aufgetan, so die Snddeutsche Diskonto - ?C r ob r T K ’n Mannheim, bervvrgegangen aus dem Bankhause <'<. L>. Ladenburg u. Söhne: die ‘B a n k s ür Thü - LV19 c u , entstanden aus der Umwandlung der Firma B. M. Ltrupp und ckngliederung der Filialen der Mitteldeutschen K'redit- oatck; die Bähe rische Diskonto- und Wechsclbank und Die S ch l e s ische Handelsbank. Die Gewänne ergeben ^nT^e Vermehrung in den Posten be-5 lausenden i Kn-o ic>. ^iit'fnntP bat 5 527 829 Mk. gebracht gegen : Mk. i. V. D'. ' Provisionen weisen 5824204 Mk gegen i -_f. i V. Ans Wechseln wurden erlöst 4 175 795 Mark gegen 3 80 / 479 Mk. i. V. Ter Brnttvgewinu zeigt Mk. : 4- Friedberg, 6. März. Vorige Woche fand in der j evangelischen Gemeinde eine Sammlung statt, um dem verdienstvollen Kirchenrat Dekan Meyer zu feinem 50jähriqen Amtsiubilaum eine besondere Ehrung zuteil werden zu lasten. Die Dekane Hessens übersandten dein Jubilar eine Statue de§ segnenden Christus von Thorwaldsen. ..o ntVog eis b e r g, 7. März. Bei dem begonnenen Ruckstrich unserer Singvögel fällt die geringe An- 1 r?l. ,i)tec s'ch im Felde hören läßt. Allerdings! 8. Märzt Anfans karse. Harpenct, Bergw k . . Laura Hütte . . , Lombarden E. I . . Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . . . . -1. 20 Mk. Geldstrafe. K. erhob Beruf g Freisprechung, indem er angab, der Ham t Qlb5 der Hand geflogen, er habe damit den Gec-r Industrie. Giessen. FrankfnÄer mirse. 8. März. 1.15 V Arbeiterbewegung. Berlin, 6. März. Eine große Lohnbewegung im Baugewerbe steht in diesem Jahre bevor, daS allgemein als ein Kampnahr bezeichnet wird und in dem das Hauptgewicht am die Verkürzung der Arbeitszeit gelegt werden soll. Diese Anschauung wurde auf den Kongressen vertreten, welche für das Maurer- ^nnd Zimmer-Gewerbe in diesen Tagen abgebalten wurden. In diesem Jahre haben bereits 75 Zweigvereine preuß. Provinzen Lohnbewegungen cingclcitct. Die Zahl soll jedoch in den tiachstcn Wochen noch bedeutend wachsen. Es wurde beschlossen, bei allen Lohnforderungen, die über 50 Pfg. Stundenlohn hinaus- gehen, eine Arbeitsperkürzung aur nur 9 Stunden zu verlangen, langen. Gelsenkirchen Berg ?rk " ' - iketf. 164.70 Nordd. Lloyd Obeischles. Eisen-lJustrie 126.80 Ausland. Paris, 7. März. Prinz Albrecht von Preußen, Regent des Herzogtums Braunschweig, ist heute nachmittag .hier emgetroffen. Auf der Botschaft fand heute abend ein intimes Diner statt. Nm 8 Uhr reiste der Prinzregent nach San Sebastian ab. San Sebastian, 7. März. Der Uebertritt der Prinzessin Ena von Battenberg zur katholischen ^Kirche fand heute in der Kapelle von Miramare statt. Mi- nisterpräsident Moret uni) Herzog von Alba fungierten "als Zeugen. Ans Stadt nnb Land. Gießen, den 8. März 1906. " Besitzwechsel. Rentner Adolf Möller verkaufte fern Haus Bleichstraße 26 für 43 500 Mk. an Frau Sophie Oppenheimer. — Faktor H. Elle veräußerte sein Be-, i'^tum in der Stein st raße 45 für 31000 Mk. an den! Wirt Wagner, Pächter des ^Solmser Hofes% Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e r S. "Versehentlich ist in der gestrigen Annonee der Anfang der S ch ü le rv ar st e l lu n g des nächsten Samstags auf 5 Uhr angegeben. ES sei ganz ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der Anfang bereits um 3 U h r nachmittags stattsindet und^das Ende gegen */,6 Uhr. . ., ” de's Provinzialau § schusseS findet «’n 10- fonbern nm 14. d. M. mit folgender Tagesordnung statt: 1. Schulhaiwneubnu zu Masfenhci m. 2. Wiederherstellung .be§ ehenials bnrqfnebbcrqüchcn Amtshauscs in Kniche n. 3 lllnge im- tr ra?rn,cnüerbanbc5 ’6 § e " liegen den Ortsariiienverband Wrssels he im wegen Unteritützung der Will,. Stöger Ehesrau von Jtobgcn. 4. Klage deS OrtsarmenverbandeS Fraiiksurt a 91? fleqen die CrtsErnnfenfafic Nieder Wöllstadt wegen Unterstützung des Adam Jakob Ludwig Kitz von Frankfurt a." M. X Dollar, 6. März. Ein auf der Holzmühle bc= I .jchäftigter fremder Müllergeselle nutzte das in ihn ge- sstztc Vertrauen dadurch aus, das; er sich 20 Mark geben ließ unter dem Vorgeben, er wolle das Geld seiner Mutter schicken. Er verschwand jedoch in der folgenden Nacht, wodurch seine betrügerische Absicht offenbar wurde. Gegen den Betrüger ist Anzeige erhoben. Lang-Göns, 7. März. Gestern fand die diesjährige Revision lind Prämiierung der Schweine des^ hiesigen ZuchtvereinS durch die Herren Schade-Seibels-! darf, Völzing - Groß-Felda und Tierzuchtverwalter Magnus- Alsfeld statt. Es kamen 6 erste, 7 zweite und 5 dritte Preise, sowie mehrere Anerkennungen ztir Verteilung. Herr Schade sprach sich sehr anerkennend über die Leistungen der Züchter und die Ausgeglichenheit des vorzüglichen Zuchtmaterials aus. Er bemerkte, wenn sich die Zucht so lucitcr entwickele, werde sie zur vollständigen Hochzucht. l. Bad-Nauheim, 7. März. Die neue evang. Dankes- 'kirche geht ihrer Vollendung entgegen und soll in der zweiten Hälfte des Juni feierlich eingeweiht werden. Man chofft, daß auch das Großherzogspaar an der Einweihung teilnehmen wird. ' Mainz, 7. März. Die Gen ossenscha ft der Milck,- ->■ r „ X Gießen, 6. März. Produzenten hat beschlossen, mit dem 1. April einen aber- geriet von Schlitz, I. fi- und G. Öligen Preisaufschlag eintreten zu-lassen. Unter 16 Pfg. K. dem' S- Oes . Staatsba i . . . Prluw-Henri-Eisi bahn . Mk- Fegen 23 760 932 Mk. i. V. Der Reingewin ei^ nnA Ä 754 Mk. gegen 17 091470 Mk. EEft feien nodt die Beteiligungen bei anderen Banken, die nach der 514^Mf^us von L37OOO Mk. diesmal ein solches vv ^0 Ms. brackften. Jn lsssekten und Einzahlungen auf Km m Snrinb? ^7S Mk. angelegt, 8 Mill. Mk. mehr aj rnh v n omselnen Posten wird Auskunft qegebd Te l f )U ,bnB große Venezuela-Bahn einen größere zahl! ^.^^^r neuen ..vroz. Venezuela-Bonds nach Frankreich ui ., , , .... v---- .,----- I , 1 l.eR • .l:“ wenn der sranzösisch-venezolanisd ertönt bereits in den Morgenstunden ihr Lied, aber nur s-in^Kotierung für die Bonds mögli ehr vereinzelt. Möglicherweise sind die Lerchen durchche aAnna voneriisitcn ^toinn durch Pari-H^ serthe-igen Sck)neefMe in unserem Gebirge ^och Life Whcn ^0" Ruckstruch in der Ebene zurückgehalteu. ke. Frankfurt a. M., 8 Märi (Telegr Oria-Bericht l . d' inz, c Marz. Heute abend nach 6 llhr kam ',Gieß. Anz.".) Anftliche Notierunaen^der beMigen V i e hm^a r das Haus eines Küfermeisters in J”1'0- Z"'n Verlause standen: 2 Ochsen, 4 aus Oesterrc orr^ und srug die Frau nach dem Küfermeister. L ' S'? nu*'ßFr-c 81 Kübe, Fersen, Stiere und Rind Als die Frau erklärte, ihr Mann sei nicht zu .Hause, ftüntc L, u Cl<' 1^3 Schale und Hammel, 0 Zieq der Räuber auf sie, versetzte der Erschreckten einen M c s s er - 77 Ä? ^"^desur 100 Pfd. Schlachtgeivicht: Schien 1. Qualität 751 stich in die Brust und einen Äammerschlag auf den 1 ™a( 00-00 n?Jv,,nL 65-68 Mk.: Bulj Kopf, sodaß sie bewußtlos zusammen stürzt? Dann stahl 2' ra-a/‘61-63%^ Z der Räuber ungefähr 250 Mk und Lrschwand, ohne k Ä 0U0 btife er von jcnianb tnt Hause gesehen worden wäre. Als o4-57 Psg., 2. Qualität 81-86 Pfg. Lebendgewicht 48-513 )ei Kufermeister ttach Hause kam, fand er seine Frau l ^^lachtgew. 00—OO Psg.; Schale: 1 Qual 78 80 Pfg 2 Q^ ch w er verletzt ohnmächtig am Boden liegen. Nach-- :"-72 Psg. Geschäft: bei üornvieh lebhaft, Uebcrstand s sorichungen der Polizei blieben bis jetzt resultatlos. Jbci lebhaft, feu, Nebcswn^ Fnm konnte bis jetzt keine Anhaltspunkte über den Täter geben. ^rieten bei der Arbeit in Wortwechsel' fit dessen Verlf Milch an die Händler nicht abgegeben werden. I F-^ing den Hammer^mV der'Hand^ aust wodurch'Odü: W t ^>ie Änlchhandler hielten eine Versammlung, in der gegen ^?s Schlages gemindert wurde, trotzdem trug er eine erb* den Aufschlag protestiert wurde. Der Vorstand des Milch. Verletzung davon. F. ...... *LU^ .UL uuur Händlervereins teilte mit, daß er anderweitige Bezugsquellen in llen Rücken. Auf gegenseitigen Strafan ausgemacht habe. Man werde die Milch waggonweise bcJSchlitz B zu 1 Monat ä'^hen. Einstimmig wurde der Preisaufschlag zurückgewiesen und verlanat mit der Aufforderung an die Hausfrauen, den Händlern im hei ihm c ' Stampfe gegen die Produzenten beizustehen. - Der Stadt, auch WWweÖÄTE verordneten-Versammlung wird in den nächsten Tagen eine letzuug bei einem Fall zugezogen. Angesichts der Festu- Vorlage zugehen, m der zwecks Beschaffung von Gelände für una->n der .1. Instanz wurde ihm geraten, von der We cm neues städtisches Krankenhaus die Bewilligung Verfolgung des Rechtsmittels abzuseheu,'er hielt die von 500 000 Mk. gefordert wird. — Wie das „Mainzer ^kung aber aufrecht. Die Verhandlung brachte nickst: Journal" meldet, ist Pfarrer Joe st von Bndenhcii», der ff?* Resultat; int Gegenteil hielt das Gericht, auf dem Bahnhof Mombach unter dir Räder eines Eisenbahn- imgemetn gefährliche Werkzeug, t Leutnants Wende (aus Giehen) und Fischer eingetroffen.stugeS geriet, heute mittag an den erhaltenen Verletzungen U'cn hätte nJsl!?rx.! ~b,e§- ,D-r Tanwfer brachte, ferner vier strafgesangene Buren mit, S-Itorben. r« ÄtWeWstt ihje (emerjeit an dem Putsch gegen die deutsche Regierung in ^etz ar, 7 yebr. Von einem schweren Unfall ist einer Tas SchSffengericht Bad-Nauheini hatte den Erdärbe ter K Sudwestafrika beteiligt waren. der bekannte,ten Aerzte unicrcr Stadt, Sanitätsrat Dr. Wil- aus Rieder-Wöllstadt wegen Körververlediina /jö . ^VSbsU'r 's 3,aCiA r Diedrich August delm Herr, heute uornnttog betroffen worden, lieber den Mark Geldstrafe verurteilt, weil er einem Kameraden stnim.'e brachte be, der sgestr,gen Galatarel a», den Küui g von der sich bei Garbeuheim zugetragen hat, wird eines Wortwechsels mit einer Schippe eine Verletzu/am Württemberg einen Trink,pruch aus, in dem er u. a. 6e. bem .Wetzl. Auz.» berichtet, dag das Gespann des Tr. Herr Kopfe beigebracht batte. Er focht das Urteil an dab in tonte, wie wichtig es fei, dah m diesen Tagen politisch vorbepahrendeu Eisenbahuzuge scheu wurde und Notwehr gehandelt habe, sein Gegner sei mit erhobene,Gickel hoher Erregung beiouders d,e deutschen BundeSfürsteu durchzugehen begann Dr. Herr wollte aus feinem Wagen auf ihn eingebrnngen. Tas BerusuuaSgerichKeM- sti daff «Smttfcn unb SeiahgfeH, wie fest und treu ihre Freund- Pingen unh „el hierbei so ungluekluh, bau er einen ptan. bet Verletzte den Vorfall hervora rufen bat ES In? ober PS ft® ÄÄ 21.«nd wm-nschast M roas bie Se|iTn8 ÄÄ?Vr be^^" brachte an, ---- l,atie. lands zu finden sii für Recht, Sitte und Ordnung, sei auch „4. re Nachtkritik", ein Stück, das Presber als launigen, I <5erid>^5faaL feine volle Ueberzeugung. In treuer Hingebung an ^ganten Plauderer auf der Höhe feines .Wnuens jeiqt. als r «n- große deutsche Vaterland — so schloß der Köniamanches zu wünschen übrig laßt. Jedenfalls^er gOiäbriaeÜ f ®(rcaffnn,,ne% . den qi r — r r 3 , I J p 91 i|t ihm ein bewnderes 'siitcrcife ^U-Mivreckieii nfet einem >1^1 lohrigeh ^.khrei und Kantor Plalse wegen Sittlich eitv" se.no Vede - „idle., ivir i,„s alle gee.ni. I ersten Penuche, das modern"Lu^Lleb u auf “K ? Wbeaaugen an Schulkindern 'in über 90 Le,, -u zu bringen. 2 Jahren 6 Monaten Zuchthaus. FW. A. Lindau i. d. Pfalz, 6. März. Die Straskam er ver- trieutei den katholischen Lehrer Nieser ans Qttersheii! wegen Littltehkeitsverbreehens,begangenanSoljitaqs- > n u l er j n n en, zu einem Jahr s e ch s M o n ae n ® c * ia» gn , sowie fünf Jahren Ehrverlust. I Grigittal-Drahtmeldsrn^n. h r H i "' 8* Gestern abend brach in Bibliothek ,, ;%e'dl § a 'U ts des I NN e r n F e u e r kmÄdas durch Un- entstand. Es gelang der Feuerwehr/den Brand auf u>e -otbltüthcf 5U beschranken. ' Berlin, 8. März. In einem Abteil des DaMer Schnell-. S u g c s wurde Kanunerhcrr v. Z i h e w i tz-Z ez/nv w, Mitgli^ D Zu bet, Donnerstag am 1. März l. I., im Markwalb zuVellcrsheim abgehaltenenEichen-Stammholz-Versteigerung 1499 Der Markmeister: Bopp. 1489 7 2,5 Mir. lang auf an 0 sog. 1906. Londorf, den 7. März Zurück zm* Xsitur Nadelholz: 1501 Dora Blumenthal 1220 1 Posten Dr. jur. Ignatz Rosenthal, Referendar WA Buchen: Erlen: 81 250 1270 5450 4 257 86 4 22 ii ii ii H Roßberg Eichen: Wiesbaden Alwinenstrasse 26. Die Zusammenkunft ist mittags der Talschneise. rm ii n n Kiefern-Knüppcl, Buchen-Reiser, Eichen- „ Buchen-Stöcke, 8 495 78 15 4 72 31 29 6 15 4 38 4 61 Nm. Fichten-Stocke Bnchen-Wellen Eichen-Wellen Fichten-Wellen 1 Uhr im Distrikt Hain Nm. Eichen-Nntzknüppel, „ Eichen-Scheit „ Buchen-Knüppel „ Eichen-Knüppel „ Buchen-Stöcke „ Eichen-Stöcke I 9 Eichen- Fichten- 35 25 220 140 3750 dem Kaiserlichen Postamt in Hungen aus. Darmstadt, 3. März 1906. Kaiserliche Obcr-Postdirektion. I. V. Rogetzky. reichen ein ganzes Jahr lang Nur echt in blauen Kartons sagen auf diesem Wege innigsten Dank Ehr. Junker und Frau geb. Balser. Gießen, den 8. März 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. E ii r f cb nt a n n. zu einfacher und gesunder Ernährung führen die Anweisungen. welche in Dr. Oetker’s Büchern enthalten sind. Kuchen, Mehlspeisen und Nachtische bereitet man stets mit Dr. Oetker’s Backpulver ä 10 Pfg. (3 St-. 25 Pfg.) und den millionenfach bewährten Dr. Oetker’s Pudding-Pulvern ä 10 Pfg. (3 St. 25 Pfg.) n8 I« wurde die Genehmigung nicht erteilt und kommt Montag, den 12. März, morgens 10V2 Uhr nochmals zur Ver- 1 Aucw (16 Fed.) 30 Pf ichste Konstruktion Verlobte Frankfurt a. M.-Glessen Ob^rsörstcreiStrupbach.SchutzbezirkKönigsberg u.Bieber Brennholzversteigerung. Mittwoch den 14. März d. I., vormittags 91/» Uhr Serben in der Schlierbachschen Wirtschaft zu Bieber aus den Distrikten 17 Rotebergswand, 27 und 28 Schmcktcn- berg, 36 Dünsbergskopf und Totalität versteigert: Eichen: 60 rm Scheit und Knüppel, 141 rm Reiser, Buchen: 253 rm Scheit und Knüppel, 586 rm Reiser, And. Laubholz: 3 rm Knüppel, 42 rm Reiser, Nadelholz: 14 rm Scheit und Knüppel, 344 rm Reiser. o°/. Zusammenkunft im Katzengeheeg. Handelskammern verkörpert werden, ist ein mächtiger Faktor für die Erhaltung deS Friedens und dient dazu, die Regierungen zu stärken, welche gleicher Weise die Erhaltung des friedens als ihre vornehmste Aufgabe betrachten.** Paris, 8. März. Ter „Ternps" erklärt, ber Röntg v o n England enthielt sich während seiner Anwesenheit aller Ratschläge und versicherte nur abermals, die e n g 11 f d) e Diplomatie i c i bereit, ohne jede Einschränkung für die Verteidigung der i r a n z ö s i s ch c n P o l i 11 k cinzutreten. Wien, 8. März. Die Witwe des Erzherzogs Joses, Erzherzogin Elothildc, befindet sich in Z a st 1 u n g s-S ck w t e- rigk eiten. In der Hoffnung, ihre nicht glänzende Vermoaens- lage zu uerbepern, fauste sie Aktien der Wiener chemischen Industrie- Gesellschast, der Budapester Spodmm-Fabrik und der Berliner chemischen Industrie - Gesellschaft vormals Schcidmantcl. Diese 9(ftien würben belehnt und sind außerdem int Kurs ^urücfgcgangcn. Run hat die Erzherzogin Verpflichtungen in Hohe von z e hu Millionen Sirenen. Das Hosamt prüft gegenwärtig die Ansprüche, um ein Arrangement mit den Gläubigern treffen 51t können. ..... New-York, 8. März. Das Staatsdepartement erklärt, die Union als solche könne nicht Aktien einer eventuellen Marokko- Nischen Staatsbank faulen und hebt nochmals hervor, dop die amerikanischen delegierten instruiert seien, keine Partei Oberförsterei Nostberg, Post Dreihausc» BvennhoLzverkauf teigeruug. 300 Eichen-Stämme von 17—39 cm Durchm., 4—12 m Länge, 77 fm Inhalt, 8 Eichen-Stämme von 51—64 cm Durchm., 5 m Länge, 11,00 fm Inhalt. Zusammenkunft der Steigerer morgens IO1/, Uhr am Steinbruch im Distrikt Oberholz. Bellersheim, den 6. März 1906. 55 rm Scheit, 70 rm Knüppel, 97 rm Stöcke, HO rm Reiser. 1090 rm Scheit, 704 rm Knüppel, 327 rm Stöcke, 5190 rm Reiser. 11 rm Scheit, 7 rm Knüppel, 6 rm Stöcke, 10 rm Reiser. chens und Enkelchens Emil Eichen- „ Buchen-Knüppel, DV3 Dames-, Herren- und Kinder-Wäsche 1 Posten Damen- und Kinder-Schürzen verkaufe bedeutend unter Preis. JL jr. Kreuzplaiz. Fichten-Reisstangen = rm Buchen-Scheiter, Bekanntmachung. Der Plan über die Verlegung der oberirdischen Telegraphenlinie Inheiden—Utphe auf die andere Straßenseite liegt bei Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres Söhnchens, Brüder- Bekanntmachung, betreffend: Die Heichclhcim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung werden am 19. Juni d. Fs. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mark an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Person vergeben. — Anmeldungen werden bis 1. April auf unserem -Geschäftszimmer, Neuen Säue 25, entgegengenommen. Gießen, am 7. März 1906. öffentlich meistbietend Mittwoch den 14. März, von morgens 9 Uhr ab, in der Etßner'scheu Wtrtschaft zu aus dem Obcrwald bei Roßberg. Überall vorrätig Nr 012 1 Gros M 2-50 Submission. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten 'in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1906 auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden: 1. Die Lieferung von: Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Mineralwasser, Bürstenwaren und Toilettcngegeustände, Porzellan« und Glaswaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, Kleider für Kranke und Personal, Schuhe „ „ t c . 2. Das Reinigen des Küchenherdes und der £)e|en._ 3. Das Leerfahrcn der Senkgruben und Fortschaffen des Kehrichts. 4. Die Abgabe von Knochen und Gespül. Die für die Lieferung gütigen Bestimmungen liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. Offerten sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, den 21. März 1906, vormittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 28. März 1906. Gießen, den 6. März 1906. Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Holzversteigerung. Montag den 12. d. Mts., von vormittags 10 Uhr an soll int Londorfer Gemeindewald folgendes Holz ver- I 365 Würfel von 3 rm Scheit, 6 rm Knüppel, 38 rm Stöcke, 5 rm Reiser. Der im Termin anwesende Rendant nimmt Zahlungen entgegen. Tie Herren Bürgermeister werden um Bekanntmachung ersucht. — Holzversteigerung. Montag den 12. d. Mts. wird im hiesigen ©emcinbe» wald, Distrikt Hain, Roterde, Schacht, Ameiser und Stock- zu unterstützen, sondern Heb der Abstimmung zu tnt« halten wenn diese den Eindruck einer Parteinahme machen könne. M 0 r a l i s ch u n t e, st ü tz e das Staatsdepartement, wie alle Erklärungen bekunden, Frankreich, für das geschloffen auch die Preffe eintrete. Saul 0 ch vor dem Distrikt A,a Irrenhauses, zwischen den Stationen Biesenthal und Dernau vmt einem sungen Manne durch süns Revolverscküffe schwer verletzt Die beabsichtigte Beraubung mißlang. Als v.Zttzew'h die Notleine zog und der Zug langsamer st.hr, sprang der Ver- t.Y„Apr nU5 dem Zuge und verschwand un nahen Walde. mgikse, 8 März. Tas hiesige Kriegsgericht der 12. Twlsion verurteilte den Rekruten Kosalik zu anderthalb Ja h r e n Gesängnis, weil et sich d.e Hälste des Zeigefingers der reckten Hand abgetanen hatte. <' 0 n b 0 n, 7. März. Bei dem Jahresbankett der Dereuugten Lundclskammern hielt der deutsche Botfchastcr Gras Wolsi- Met tern t ch solgende Rede: .Tic Handelskammer n haben firf. eine neue Ausgabe gestellt, wozu jeder Wohlmeinende und Gbrlicke sie nur beglückwünschen kann. Es scheint nur emo bc- -eicknende Tatsache, daß die üandelswelt in ihren Hauptoer retern ?estt ernstlich und warm für gute Beziehungc ns w t ch c n Ihm «Rationen eintrat, besonders für die zwischen solchen Nationen, die des öiteren als Rivalen auf dem Gebiet des Handels anaefeben werden. Wenn der Geschäitsmann der Ansicht tft, daß ein Einvernehmen besser ist als Gegensätze, so können auch die anderen Gesellschastsklassen ihm unbesorgt folgen, und staben es nicht nötig sich übertriebene Sorgen über die Handelskonkurrenz -1 macken die ftetig wachsende Wichtigkeit der materiellen Inte ^eflclt tüt die Existenz der hockzivllisierteu Nationen, ivie stc m Fichten- „ schlag folgendes Holz versteigert: Eichen-Stämme 3.—5. Kl., 4—7 Mir. lang, 24 42 Etm. Durchm. = 3,83 Fm. Nutz- und Bttmhch-VersteigerW. Mittwoch, den 14. März 1906, von vorm. 9 Uhr lau, kommen bei Wirt Kreiling-Odenhaufen aus dem Gemeindewald Ovenhausen, Distr. 9a Neuer schlag, y O . . rf , 5ä, c Hoherwald und Totalität zum Verkauf: Elche: Im Frcihcrrl. v. Rabenau scheu Revier ecnedelhauseu sollen iv 1 ITT Kl zus 0,97 fm, 4 rm Schicht- Montag den 12. d. Mtö. in den Distrikten Burgwald und 0 stamme IV , 1 111. Xt., zus. , , Buche: Stangenwald versteigert werden: Nutzholz, m lang, 17 im Knüppel, r 19 Eichen^tämme mit 20,35 cbm, von 35—59cm Mitteldurchm., 87 rm Knüppel, 141 rm Scheck, 1 im Scheck u. Knüppel, 41 Eichen-StämiiiC mit 18,16 cbm, von 25—34 cm Mitteldurchm., 1608 rm Reiser, 25 rm Stockholz. Nadelholz: 31 Stangen - Eichen-Stämme mit 8,40 cbm, für Wagnerholz und (Sorten- j u -rj 2 07 fm, 310 Stangen III. Kl. = 9,30 fm, pfähle geeignet, 00 st'ifnst'f,i-s--Stonaen IV V VI. Kl. ----- 28 fm, 1 rm x. geeignet, Sr^Äcr. Birte: 3 Stämme IV. Kl. - sowie „ .. , 0.27 fm, 3 Stangen I. Kl. ----- 0,27 fm. rm Buchen-Scheit und -Knüppel, 42 rm Eichen-Knuppel, Krofdorf den 7. März 1906. B8/8 Biichcn-Wellei'. und 44 rm Bilchen- und Elchen-Stocke. ' " Bürgermeisteramt. Zusauimenkuust vormittags 10 Uhr aus der Marburger Straße ----—.---------------; ■■■ -------—--- der hoheitsgrenze. I Negierungsbezirk Wiesbaden. d.Äbenäni'ch-z R-A-?s-i-i>°.h-«se». Obersörsterci Ob-rschcld zu Dillenburg. Echne.de r.— ------> Nutzholz-Verstetgernng. Mittwoch, den 21. März, vormittags 10 Uhr zu Dillenburg (Köln-Gießener Bahn) im Hotel Neuhoff etwa: Eichen: 900 Stämme mit rund 360 fm, 30 Derbstangen, 50 rm Nutzrollen (2,4 u. 1,2 m lang), Buchen: 90 Stämme mit rund 70 fm (nicht unter 40~cm stark), Eschen: 35 Stämme mit rund 10 fm, 4 rm Schichtnutzholz, Aspen u. Linden: 3 Stämme mit 1,72 fm, Fichten: 735 Stämme mit rund 310 fm, 580 Derb-, 150 Reiserstangen, Kiefer«: 370 Stämme mit rund 215 fm, Lärchen: 66 rm Nutzrollen (2,4 m lang). — Nähere Auskunft durch die Oberförsterei. Aufmaßlisten durch Forstaufseher Kirchheim zu Dillenburg. steigert werden: Eichen-Stämme, 25—46 cm Durchm. — 4,85 fm, Fichten-Derbstangen — 28,08 fm, “ " ' " 0,77 fm. Hausens Kasseler Hafer-Kakao zum täglichen Frühstück. ä 1 ML, niemals lose. Dergebung von Aauaröeiten für den Neubau der Irrenanstalt Gießen. Unter Zugrundelegung bcS Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden folgende Arbeiten und Lieferungen für den inneren Ausbau des Psörtnerhauses zur Verdingung ausgeschrieben. Glaserarbeiten, ea. 33 qm Eichenholzfenster, Weißbinderarbeiten, u. a. ca. 464 qm Wandputz, ca. 150 qm Deckenputz, Oelfarbenanstrich auf Putz, Holzwerk und Eisen, Schreinerarbeiten, darunter 18 Türen, ca. 60 qm Pitch-pine^obcu, ca. 85 qm schwedische Riemen und ca. 10 Ifdm. Treppengeländer. Schlosserarbeiten, Tu rbeschläge re. Außerdem wird unter den in der Stadt Gießen zur Ausführung von Installationen zugelaffenen Unternehmern ausgeschrieben: Jnstallationsarbeiten, Wafferztt- und Ableitung, Abortanlage. Die Ausführungsbedingungen und Arbecksbeschreibungen । liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können l daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. Die Angebote müssen bis zum EröffnungStermm am 24. März 1906, vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen portofrei an uns gelangen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Grotzherzogliches Hochbauamt Gießen. Becker. B»/, Bei den hohen NahrungSmittelpreisen Hilst W KLKKIb Rörre sparen. H] Stets zu haben bei H. C. Jughardt, Kl Inh.: Ang. Wallenfels, Marktplatz 15. Großen-Linden. am 3. März 1906. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Lettn. 1440 Bekauntmachung. Aus ber JulinS und Minna Kohlcrmauns-Stiftnng siitd i>ie Zinsen voin 1. April 1905 bis 31. März 1906 mit 175 Mark tu gleichen Teilen an einen unbescholtenen, hilfsbedürftigen, geborenen Gießener Bürger (Witwer) und bte Witwe eines solchen (geborene Gießenerin bevorzugt) am 1. April d. Js. zu vergeben. Meldungen unter Vorlage der erforderlichen Ausweise nimmt bis 15. Marz 1906 das Armenamt, Reiten Bäue 25, Zimmer Nr. 2, entgegen. Gießen, am 7. März 1906. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. E u r s ch m a n n. P", Großherzogliche Bürgermeisterei Londorf. Auma nn. 1504 Vo Meisterschuss TtiroioroiAde1 /LurDetonomiearbeiter gesucht 1472, Ebelstraße 32. oder 1. April gesucht. 1452 sofort gesucht. 01504 Bismarckstraße 14, II. bei 11492 Th. Brück, Möbelfabrik. 971| 01547| Brandgassc 6. yimsMotnent^ prächtigen Glanz! 1 Fabrikant-: i \Carl Gentner k Suche für meine kleine Haushaltung ein tücht. Dienstmädchen. ou.rl H. Flick, Goethestr. 33, II. Die II. Etage meines Hauses Telteröweg 70, bestehend ans 8 Zimmern nebst Zubehör, seither von Herrn Fritz Nowack beivohnt, ist anderweit ah venrt. 552} Eberh. Metzger. 2-Zimmer-Wohnung, Gliche und Zubehör soivie Mansardenwohnung zu vermieten. Tüchtige Büglerin empfiehlt sich in und außer dem Hause. Walltorstr. 10,1. [«'» Möbl. Wohnung von 2 evtl. Zimmern in befand. 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