Zweites Blatt Nr. £83 Montag 6. August 1906 Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen 156. Jahrgang Auf bequem® Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der '.hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 51. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. Frühlingszeit" und de§ Gesanges", „Wanderlied", kleidsamer Turnertracht und die in Uniform erschienene Kapelle des 2. Hess, (öeib-) Dragoner-Regiments Nr. 24 ließen ihre Weisen ertönen und eine stattliche Turnerschar gab ihnen das Geleite und bot zugleich Gelegenheit, die neue gefällige und praktische Turnkleidung des Turnvereins (weiße Hosen, weiße Drillichjacke und schwarzer Hut) kennen zu lernen. Rasch füllten sich dann Festplatz und Festhalle und ziemlich pünktlich begann in letzterer der Festkommers. Der Turnermarsch von Krauße eröffnete das lange Musikprogramm, das von unserer Regimentskapelle unter Musikdirektor Kraußes Leitung in bester Weise ausgeführt wurde. Außer der festfrohen Gießener Bürgerschaft waren bereits zahlreiche auswärtige Turner erschienen und auch die eingeladenen Ehrengäste waren in großer Zahl anwesend, an ihrer Spitze Seine Magnesizenz Geh. Hofrat Professor Dr. Behaghel. Mit besonderer Freude begrüßten die Turner das Erscheinen der Frau Witwe Noll, eine der Ehrendamen, die dem Turnverein im Jahre 1849 seine altehrwürdige Vereinsfahne überreicht hatten. Alle die vielen Festgäste begrüßte der Festvorsitzende und 1. Sprecher des Turnvereins, Kaufmann L. Althoff, mit herzlichen Worten. Er kennzeichnete in seiner kurzen herzlichen Ansprache die Ideale des festgebenden Vereins, die gleichbedeutend mit denen aller deutschen Turnvereine sind, und sprach den Behörden, insbesondere der Stadtverwaltung, den herzlichen Dank des Turnvereins für die auch bei diesem Fest ihm wieder gewordene Unterstützung aus. Die Rede klang in ein „Gut Heil" auf die Schutz- und Schirmherren des Vaterlandes und der deutschen Turnerschaft, S. M. den Kaiser und S. K. H. den Großherzog, aus, an die sich der Gesang der Nationalhymne anschloß. Die Festrede, die Bibliothekar Stadto. Dr. Ebel hielt, gab ein anschauliches Bild von der Bedeutung der deutschen Turnsache für unser Vaterland und dec Geschichte des Turnwesens in Gießen. (Wir werden die Rede in einer der nächsten Nummern der Gieß. Familienblätter zum Abdruck bringen.) Das von dem Festredner am Schluß seiner mit großem Beisall ausgenommen. Ausführungen ausgebrachte „Gut Heil" auf die deutsche Turnsache fand begeisterten Widerhall. Den gesanglichen Teil des Abends hatten die vier hiesigen Vereine des Lahntal-Sängerbundes übernommen; sie sangen unter der Leitung des Herrn Kasten „Das deutsche Lied", „Die Weihe ÄSMfa* WBtL Angebote unter 05567 'Verloren} Zu den Tischgesprächen des Kaisers. Die Veröffentlichung von gelegentlichen Aeußerungen, die unser Kaiser während seiner Nordlandreise gegenüber französischen Gästen gemacht hat, wird im Pariser Matm fortgesetzt. Er gedachte der roten Gefahr, die neben der gelben Platz greife, und sagte ferner: Jeder S'taatSchef riskirt heule täglitfi und stündlich fein” 9 eben — FallwreS wie der Zar, der Präsident der Bereinigten Staaten wie der Svamerkönig. Bollkommenes Einvernehmen herrscht -wischen den Faktoren, welche in allen Ländern aus Abschaffung jeder Auloriläl aller Ordnung und der Regierung überhaupt abz,elen. Dagegen läßt das Einvernehmen der mit Wahrung der Autorität, der Ordnung und des RegierungsbetriebeL überhaupt Betrauten viel zu wünschen übrig.' Diese Worte wurden in Bergen an Gaston Memer gerichtet, die folgenden bei einem anderen Anlasse und an anderem Orte an den französischen Marine-AttachL Admiral de Jonquieres, welcher dem Kaiser zum Verlaufe der Kieler Regatten gratulierte: Nun ja die Sache war nicht schlecht. Schade, daß Ihr Panzer V6on Oambetta' nicht nach Kiel kommen könnte. Ihr Mißtrauen ist wohl noch nicht völlig geschwunden? Man hat uns in Paris vielleicht, weil wir nicht ganz artig gewesen, den ,Leon Gambetta' entzogen?" Hierbei lachte der Kaiser hell auf, um auch nicht das leiseste Mißverständnis über den scherzhaften Charakter dieser Bemerkung aufkommen zu lassen. Dagegen war der Kaiser ernst und nachdenklich, als gleichfalls im Gespräche mit einem französischen Offizier die von antirnilitarischer Seite in Frankreich gegen das Heer und die Flotte der Republik gerichteten Bestrebungen Erwähnung fanden. Der Kaiser: „Man verbreitet, daß der Deutsche Kaiser alle diese ungünstigen Nachrichten mit Befriedigung zur Kenntnis nimmt. Nichts kann unrichtiger sein. Die Lebensäußernngen der europäischen Staaten stehen miteinander in so innigem Zusammenhang, daß kein liebel auf die Dauer isoliert bleiben könnte. Wenn wirklich Frankreichs Heer und Flotte desorganisiert würden, hätte diese Erscheinung für uns weit eher etwas Be- unruhigendes. Der Antimilitarismus ist eine internationale Plage; das Land, welches jubeln würde, den Nachbar davon heimgesucht zu sehen, wäre der Stadt vergleichbar, welche beim Ausbruch der Cholera im Nach- barort illumunierte." lUlöbel JWtai MM M Prima holländische Voühmnge solange der Vorrat reich! per Stück 4 Pst""ig Prima Neue itoffliVGilberioge per Stück 7 Wnig । i können täglich in MMM unseren $e« lleir «sterweg 6 ;«2- Mrechtigles _____ MWW . .n^imcbevn eitern. „Einkehr" und trugen damit wesentlich zum Gelingen des Abends bei. Den Höhepunkt der Feier bildete Die Weihe der neuen Fahne, zu der sich zwölf Ehrendamen mit dem Vereinsvorstand auf der Buhne einfanden. Fräulein Euler sprach einen poetischen Wechespruch, der von der Geschichte des Turnvereins handelte und in die Mahnung ausklang, auch unter dem neuen Banner den alten Geist walten zu lassen. Leider machte der heftige Platzregen, der während dieses Teils der feierlichen Handlung auf dem Dach der Festhalle mit vielem Geräusch aufschlug> die Worte der Sprecherin unhörbar, doch konnte man ersehen, daß sie auch der alten Fahne gedachte, denn diese erhielt als besondere Auszeichnung einen Lotveer- und Eichenkranz. Die neue Fahne ist in echter Handstickerei hergestellt, sie zeigt aus rotem bezw. weißem Untergrund neben den Stiftungsworten turnerische Embleme, das Turnerkreuz, ein wvhlgelungenes Bild Jähns und das Hess. Staats- sowie das Stadtwappen. Herr Al t h o s f übernahm die Fahne mit Worten herzlichen Tlg.ordenll.«utjcher,verd. lOoiort stetig. Lchrml. Angeb. E an den Gieß, Anz, erb. rauleiu aus guter Familie lucht Stelle als Stütze. ^05848 wu Wümbach, Kreuzplatztz. anges Mädchen jucht Stelle. 05653] Tewelslustgärtchen N in Mädchen v. Lande, welche? äugeln und Hausarbeit vcr- jucht Stellung. Wer es bei Frau Becker, >08| Bahnhoijlraße 56. turnerische Teck des Programms fand außerordentlich lebhaften Beifall. Das Konzert in der Fe^ 'lle erreichte erst lange nach Mitternacht fein En^e. Auf dem Festplatz konzertierte die Dragoner-Kapelle vor dem teilweise recht zahlreichen Publikum, das sich anscheinend, und namentlich in der bayrischen Bierhalle, bestens unterhielt. Der Festsonntng wurd-' durch den üblichen Weckruf eröffnet. Hieran reihte sich der Einzug der nach vielen Hunderten zählenden auswärtigen Turner, während die turnerische Arbeit durch die Kampfrichtersitzung eingeleitet wurde. Um 12 Uhr versammelten sich zahlreiche Vereinsmitglieder, auswärtige Turner und besonders geladene Gäste zum Festeffen in der Festhalle. U. a. waren erschienen S. Magnifizenz Geh. Hosrat Prof. Dr. Bchaghel, Regierungsrat Dr. Wagner als Vertreter der Staatsbehörde und des Provmzialdirektors, Hauptmann Soldan als Vertreter der Garnison und des Obersten, Stadto. Helm als Vertreter der Stadt. Da§ gut zubereitete Essen verlief in bester Stiinmung. Es wurde nur ein Trinkspruch ausgebracht und zwar feierte Geh. Hofrat Pros. Dr. Behaghel Kaiser und Großherzog mit folgenden Worten: Wenn der Deutsche seine Feste feiert, so treibt es ihn in begeisterter Stunde, die Bande zu suchen und zu finden, die ihn mit den erlauchten Führern der Nation verbinden. Wenn der Turner seine Feste feiert, braucht er diese Bande nicht erst zu suchen. Denn das moderne deutsche Turnen hat von Anfang an im Dienste der Nation der vaterländischen Erhebung gestanden. Und es war fast eine tragische Fügung, daß Zeiten kamen, die das verkennen konnten, das; die, die in der Moderluft der Aktenstube lebten, den Turner nicht mehr verstanden, der allerdings seine freie Luft und sein freies Licht sich nicht verkümmern lassen wollle. So hat man die Turner demagogischer Bestrebungen geziehen. Aber nicht verleiten, verführen wollten sie unser Volk, wohl aber leiten, führen zu hohen würdigen Zielen. Ganz Muskel, ganz Sehne will der Turner sein, nichts darf bestehen bleiben im Staate des Körpers, das nicht seinen Beitrag gibt zur äußersten Kraftleistung. Ta heißt es abtun alle Schlaffheit und Ueppig- keit, allen weichlichen Lebensgenuß. Wer aber^solchcs über sich vermag, bei dem wird auch die Seele ganz Spannkraft, ganz Entschlußfähigkeit, da ist kein Raum für die Modekrankheit der Nervenschwäche. Meine Herren! Fremde Völker neiden uns unsere kriegerische Tätigkeit. Sie spannen alle Kraft an, um es uns gleich zu tun. Aber eines, hat man gesagt, können sie uns nicht nachmack)en, den deutschen Unteroffizier. Es gibt noch ein zweites, das sie uns nicht nachmachen können, das ist der deutsche Turner. Und wir wissen noch eines, wo ihr Wettbewerb kläglich versagt, das sind unsere Fürsten, unser Kaiser und unser Landesherr, in denen sich uns alles verkörpert, was uns teuer ist, in deren Dienst wir unser ganzes Sein stellen. Wer am Reck und Barren, wer am Kletterseil Bescheid weiß, der findet sich auch in den Raaen des Takelwerks zurecht, der wird auch feinen Mann stellen, wenn es gift, unsere Zukunft auf dem Wasser zu verteidigen. Und wer gelernt hat seinen Körper zu meistern, bei dem paart zur Kraft sich die Anmut, dem wandelt sich Stärke zur Schönheit, und so steigt er auf zu den Höhen ästhetischer Betrachtung, der zugleich sein eigener Körper als edelster Gegenstand sich darbietet. So ist des Turners Herz für beides offen: für das Ringen nach Wehrhaftigkeit, für das Streben nach künstlerischer Gestaltung des Daseins, und so schaut er mit jubelnder Begeisterung auf zu den hohen Fürsten, die ihr ganzes Wesen einsetzen für die Größe, für die Herrlichkeit unseres Vaterlandes. Und so fordere ich Sie auf, die Gläser zu erheben und mit mir zu rufen Seine s.Ocaie|tät der Kaiser Wilhelm der Zweite, Seine Königliche Hoheit der Großherzog Ernst Ludwig sie leben hoch, hoch, hoch. In das Hoch wurde lebhaft eingestimmt und daran anschließend die Nationalhymne gesungen. An das Festessen schloß sich um 2 Uhr der Festzug an. Er stellte sich am Walltor auf und bewegte sich durch die Walltorstraße, Lindenplatz, Marktplatz, Schulstraße, Neuen- bäue, Neuenweg, Kaplansgasse, Bahnhofstraße, Westanlage, Seltersweg, Kreuz, Mäusburg, Marktplatz, Marktstraße und Neustadt nach dem Festplatz. Etwa 40 Turnvereine und wohl ebenso viele hiesige Vereine waren in dem- Zuge vertreten, drei Musik- und verschiedene Tambourkorps sorgten im Verein mit den strammen Turnerscharen für das richtige Marschtempo, so daß der Zug ohne Verspätung den Festplatz erreichte. Zahlreiche Zuschauer standen längs des ganzen Weges, den der Zug nahm, und durch reiche Blumenspenden zeigten die Gießnerinnen ihr Interesse an der Sache der Turnerei. Besonderen Beifall fanden die prächtigen Festwagen der beiden hiesigen Turnvereine. Der Männer- turnoerein hatte als Motiv eine Huldigung für Jahn durch jugendliche Turnerinnen und Turner gewählt, während der Turnoereinswagen Knaben und Mädchen, Turner und Turnerinnen zu Füßen der Germania zeigte. Stach dem Eintreffen des Festzuges fand die Beglück- wünschung des Jubelvereins und die Begrüßung der Festgäste durch die Stadt Gießen statt. Stadtv. Helm hielt als Vertreter der Stadt dabei folgende Ansprache : Es ist mir als Stadtverordneter der ehrenvolle Auftrag geworden, Sie im Namen des Herrn Oberbürgermeisters, der verhindert ist, der Feier beizuwohnen, und der Stadt Gießen zu begrüßen und Ihnen zu versichern, daß die Bürgerschaft der Stadt Gießen die Freude des Turnvereins an seinem 60 lägt. Jubiläumsfeste voll und ganz teilt nnb Sie daher, die Sie so zahlreich der Einladung ves Turnvereins hierher gefolgt find, mit dem Turnergruß Gut Heil begrüße. Der Turnverein Gießen hat treu seine Ausgabe während dieser 60 Jahre die unschatz- baren Güter Gesundhüt, Kraft und Gewandtheit des Leibes gepflegt und gefördert, die Frische des Körpers, die Mutter des Frohsinns und Zufriedcichttt geweckt und sich Verdienste in hahem Maße erworben, indem er so viele tüchtige und gewandte Vaterlandsverteidiger erzogen hat. . Und neben diesen ernsteren Zwecken hat der Verein auch für die Pflege der Geselligkeit und für genußreiche Unterhaltungen gesorgt, aber auch in diesem Sinne anderen Veranstaltungen in der Bürgerschaft seine Unterstützung gern gewährt. Wenn nun ein Verein eine so lange und ersprießliche ^virv- samkeit aufzuweisen hat, so ist das wohl ein Grund zur Freude und berechtigt zum lautesten Jubel. Der Kur- inDungen. Jetzt bekommt vaterstädtischen Anstrich: Darmstadt. Abends im Saale Tanz. Bei gutem Wetter nach- mittagS Konzert der Kapelle des 1. Hess. Feld-Ärtitlerie-Reaiinents auf der -Leichrnsel. Abends Lainpionsbeleuchtung auf der Teich- hallsterrasse. — Freitag, 10. August, nachmittags und abends aus der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends Operetten-Vorstellung ^Fatiintza". Samstag, 11. Aug., nachmittags und abends auf der ^erraffe Konzert der Knrkapelle. Abends Wagner°Konzert unter Leitung von Hans Winderstein. Abends Theatervorstellnng: 9Ut- veidelberg. — Sonntag, 12. August, Konzert der Kapelle des Jn- fanterle-Regiments Nr. 116 aus ließen. — Montag, 13. August der gutem Wetter italienische Nacht im Park. —' Donnerstag,' 16. August, Konzert der Knrkapelle mit Einlagen des Deutschen Manner-Doppel-Quartetts. saure (flüssige) 1, Konditoreiwaren 30, Konservierungsmittel für Holz 2, Küchengeschirre 9, Krabben 3, Margarine 10, Marmeladen, Gelees 4, Medikamente 2, Metallventil 1, Milch (Marktmilch) 69, Milch (Stallproben) 7, Mineralwasser (natürliches) 3, Mörtel und Mauerverputz 9, Obstwein 6, Oele 9, Papier 4, Petroleum 34, Pflanzenfette 6, Sand 1' Schokolade 1, Schweineschmalz 34, Seifen und Seifenpulver 19, Seifenunterlaugen 52, Servietten 2, Spielwaren 8, Syrup 1, Tapeten -und Buntpapiere 30, Teigwaren 2, Terpentinöl 2, Tierleiche 1, Ton 1, Traß 1, Wäschezeichentinte 1 Waschpulver 1, Wasser 84, Wein 50, Würste 203, Zement 1' Zinnfolie (Umhüllung für Käse) 2, Zinn-Eßlöffel 3, zusammen 1048. Von diesen Gegenständen gingen ein: aus den Kreisen Alsfeld 158, Büdingen 91, Friedberg 170, Gießen 378, Lauterbach 78, Schotten 61, Orten usw. außerhalb der Provinz 112. Wie wäre es Mittags mit Mondamin- Fruchtflammeris ? AlsNachspeise erfrischend und köstlich im Geschmack. Natürlich nur Mondamin verwenden, „Mondamin" überall zu haben in Paketen L 60, 30 u. 15 Pf. Zu Beanstandungen gaben 89 Objekte gegen 63 im Vor- jahre Veranlassung, darunter Brot 1, Dörrobst 1, Eier- nudeln 1, Essig 5, Farbkreiden und Pastellstifte 3, Gewürze 1, Graupen 5, Himbeersyrup 9, Käse 1, Kaffeeabsuü 1, Krabben 2, Küchengeschirre 2, Marmeladen, Gelees 3, Milch 24, Mörtel 1, Serviette 1, Wasser 11, Wein 2, Wurst 15. Die Einnahme ans den an-geführten Untersuchungen ergab 5006.85 Mk., im Vorjahre 4433.32 Mk. Die regelmäßige Kontrolle der Nahrungsmittel, Genuß- nnttel lind Gebrauchsgegenstände fand in der mit den verschiedenen Behörden vereinbarten Weise gleich wie in früheren Jahren Itatt. _ Jedoch wurde mit dem 1. April 1905 die Einrichtung getroffen, daß, gleich wie im Kreise Gießen seit 1904 auch nn Kreise Schotten die Entnahme der Proben nicht mehr durch die Großh. Bürgermeistereien, sondern durch die Großh. Gendarmeriestationen erfolgte. Gleich wie in früheren Jahren, so fand auch im letztverflossenen eine chemische und bakteriologische Untersuchung des Wassers sowohl aus der neueren, wie aus der älteren Wasserversorgungsanlage der Stadt Gießen, ersteres aus den Quellen zu Queckborn, letzteres ans denjenigen bei Großen- Buseck und im Licher Wald stammend, statt. Die Entnahme sämtlicher Wasserproben und die für die bakteriologischen Untersuchungen erforderlichen Vorarbeiten an Ort und Stelle der betreffenden Wasserentnahmestellen wurden durch den Berichteritatter persönlich ausgeführt. Ein Vergleich der diesjährigen Untersuchungsresultate mit den vorjährigen ergibt, daß die chemische Zusammensetzung und die physikalische Be- chaffenheit des Wassers in beiden Jahren fast die gleiche ist. Es entspricht dasselbe daher in Bezug auf die chemische lind physikalische Beschaffenheit auch in diesem Jahre wiederum den an ein von der Hygiene an ein gutes Genuß- und Hallsgebrauchswasser zu stellenden Anforderungen vollkommen und kann daher wiederum als vortrefflich geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage bezeichnet werden. Die bakteriologische Untersuchung des Wassers hat ergeben, daß die Zahl der entwickelungsfähigen Keime in 1 ccm bei der letztjährigen Untersuchung — besonders bei der am Saugbrunnen in Queckborn entnommenen Probe — ein wesentlich niedriger war, als im Vorjahre, ein Umstand- welcher sich vermutlich dadurch erklärt, daß die im vorigen Jahre zurzeit der Probeentnahme in der Nähe des Saug- brunnens 'tattsindenden Erbohrungen neuer Quellen bei der Entnahme der letztjährigen Proben bereits abgeschlossen waren. Unter Berücksichtigung des in früheren Jahresberichten in Bezug aus die Vermehrung von Keimen in einem mehr oder weniger in Ruhe befindlichen Wasser Gesagten, können die gefundenen Keimzahlen als für ein im hygienischen Sinne reines Wasser normale betrachtet werden, sodaß sie zu Bedenken sanitärer Art keine Veranlassung geben. Die chemische Untersuchung einer in gleicher Weise wie in früheren Jahren gewonnenen Wasserprobe aus der älteren Wasserversorgungsanlage der Stadt Gießen (Quellen bei Großen-Buseck und im Licher Walde) lieferte das Resultat, daß das unterslichte Wasser auf Grund der diesjährigen Untersuchung wiederum als von großer Reinheit im hygienischen Sinne und wohl- geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage zu bezeichnen. Bezüglich der bakteriologischen Untersuchungen bemerken wir, daß es infolge baulicher Veränderungen der Fassung der Quellen bei Großen-Buseck nicht möglich war, eine Wasserprobe aus dem alten Stollen gesondert zu entnehmen und zu untersuchen. Es konnte —'neben einer besonderen Probe aus dem neuen Stollen — nur eine Probo der Mischung des Wassers aus dem alten mit dem Wasser aus dem neuen Stollen entnommen und untersucht werden. Von dem Wasser der Quellen am Hubertusbrunnen konnte aus dem vorhin erwähnten Grunde eine für die bakteriologische Untersuchung einwandsfreie Probe ebenfalls nicht erhalten werden. Soweit die Anzahl der entwicklungsfähigen Keime sich bei den verschiedenen Proben hat feststellen lassen, ist sie als eine recht günstige in sanitärer Hinsicht zu betrachten. Bei dem Wasser aus der Sammelstube am Annaberge konnte em bakteriologisches Resultat nicht erhalten werden, da die Platten bereits zerflossen waren, bevor eine Zählung der Kolonien möglich war. Es dürfte indessen auch dieser'Umstand zu sanitären Bedenken keine Veranlassung bieten, umso- niefjr, als das Wasser des Niederdruckbehälters einen verhältnismäßig sehr niedrigen Keimgehalt aufgewiesen hat. Laiirttien-Nachrrchten. V e rl o b te. Fräulein Hedwig Trapp, mit Herrn Kurt Bmdernagel Friedberg. — Fräulein Bertha Strauß, Marburg, mit Herrn Gustav Eckstein, Thale a. H. - Fräulein Clara Franke, Butzbach, nut Herrn Wilhelm Kunz, Gießen. für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u.beseitigt:Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh. -Und so rote ich nn Süden vom alten Chattenstamm, Rub, amcn wirkt im Norden, der treue schlichte Mann, Und wie er einst vor Jahren für Freiheit und Vaterland Gestritten und gekämpft hat mit wackrer Turnerhand, So wirkt' er später im Stillen, zu bilden der Jugend Kraft, Um sie mit Lust zu erfüllen für unsere Turnerschast. Und Gießens Jugend zeigte sich ihres Vaters ivert, Der ihr das schönste der Feste, das I u g e n d f e st beschert. Tort kommt er selbst mit seinen Mädchen, seinen Jungen, Mit denen er so oft des Tiinsbergs Höh' bezwungen." Der Turnvater Gießens, Christoph Rüb sa men, erscheint inmitten einer Schar festlich gekleideter Diaben nnh Mädchen und führt uns ein prächtiges Stück Jugend- sest vor. Den Worteii Rübsamens: „Drum zeiget jetzt der deutschen Vorzeit Helden, wie Mut und .Kraft noch stets tirt frohen Turnspiel gelten", folgen Fahnen- und Kranz- rergen der Gießener Jugend. Die Handlung leitet über in die Zeit, da deutsche Turner und Jünglinge die deutsche Einigceit erkämpften, in der sie aber auch nicht vergaßen, daß Heldenkraft und Kampfesmut auf dem Boden gedeihen, da edle Tumerei gepflegt wird, damit „Wenn dereinst sich wieder naht die Stunde, In der ein Feind bedroht die deutschen Gauen, Germania kann auf ihre Söhne bauen." Die Turner schlossen sich zu einer prächtigen Pyramide auf, die Eckart und Siegfried mit den Worten begrüßen: -Die Söhne machen ihrem Meister Ehre", und Felsing: ,Bleibt so, dann könnt ihr Deutschlands Feinden wehren." Den Schlußworten Rodensteins: r Alsfeld, 5. August. In Verbindung mit der nm 19. August stattfindenden Einweihung der Gedenktafel für Großherzog Ludwig IV. veranstaltet der Veteranen- und Kriegerverein vom 18. bis 20. August Aufführungen des „Werningschen Kr iegsfestsp iels von 1870/71". Dabei wirken cn. 100 Personen, sowie die gesamte hiesige Musikkapelle mit. Herr Werning aus Berlin ivird die letzten Proben, sowie die Aufführung leiten. Mainz, 5. Aug. Die Bürgern,eisterei hat die Einleitung einer Disziplinär Untersuchung gegen Beamte des hiesigen Polizeiamts beschlossen. Wie nämlich kürzlich die „Volksztg." berichtet hatte, sollen Polizisten säumige Schulkinder des morgens statt sie von der elterlichen Wohnung aus direkt zur Schule zu führen, zuerst auf den betr. Polizeibezirk transportiert und dort körperlich gezüchtigt haben. Auch in der letzten Sitzung des Schulvorstandes kamen diese Fälle zur Sprache, worauf der Oberbürgermeister die Untersuchung ankündtgte. 3. Marburg, 4. Aug. Gestern nachmittag fand hier eine allgemeine Gastw i rte -V e rsa m m lung statt, die nach längerer Debatte folgende Resolution faßte: „Die vereinigten Gastwirte von Marburg und Umgegend haben nach genauer Prüfung der Verhältnisse die Ueberzcugung gewonnen, daß es ihnen unmöglich ist, einen Bierauf- Schlag von Seiten der Brauereien auf ihre Schultern zu übernehmen und vorläufig eine abwartende Stellung einzunehmen." Zur weiteren Bearbeitung der Frage wurde eine Kommission gewählt. — Der Schreiner streik ist beendet. Die Gesellen haben sich bereit erklärt, die Arbeit be» dingungslos wieder aufzunehmen.______________ Der Bericht des chemischen Untersuchungsamtes für Oberhessen verzeichnet für das Geschäftsjahr 1905/06 im Auftrage von Behörden 847, von Privaten 201, zusammen 1048 Untersuchungen. Es wurden untersucht: Absatz aus Schmieröl 1, Benzin 1, Sier 12, Branntwein (Rum) 1, Brot 2, Butter 69, Dörrobst 7, Eigelbkonserve 1, Erbsen 4, Erze, Erden und Mineralien 4, Essig 71, Farben 1, Farbkreiden 3, Flecke auf einem Taschentuche 1, Fleisch und Hackfleisch 8, Flüssigkeiten 2, Forensische Objekte 4, Fruchtsäfte und Fruchtsyrupe 32, Futtermittel 4, Gewebe 1, Gewürze 54, Getreidemehle 2, Glyzerin 5, Glyzerinwasser 27, Graupen 5, Gummimnnd- stücke für Saugflaschen 9, Harn 1, Harz und Harzpräparate 2, Hausschwamm 1, Käse 2, Kaffeeabsud 1, Kakao 1, Kohlen- sich zusammendrängenden Zuhörerschaft fand. G» uuuuqu- i •» - ,..... —.........«.ruiyuni. öe§ Aufgebots aller mit der Aufrechterhaltung der Orbnung ^ou Em ist eine Vereinfachung sehr nötig. Dru Kur- betrauten Organe, insbesondere der Festleitung, um dem nun ^waltimgS-Ausschuß in seiner jetzigen Form wäre aufzulösen folgenden turnerischen Festspiel: und durch einen Bürgerausschuß, bestehend aus Aerzten Stadt- und durch einen Bürgerausschuß, bestehend aus Aerzten, Stadt- Deutsche Helden und Turner I verordneten und Badeindustriellen zu ersetzen. ungestörten Verlauf zu sichern. Da§ von Ernst Heß bem 7 ad - N a u h e i m, 5. Aug. Unterhaltungen. Dienstag, 'TI "CrfQ6,e ^.spiel' boutkrÄ. "Ö9l c "L aus auf der Sage deutschen Heldentums "Fw Banne des Vesuv" von Emil Gobbers. — Mittwoch, 8. Aua frühester Zeit. Die markige Gestalten des getreuen Eckart und ^")™ttug§ und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle' Siegfrieds sind es, die das hohe Lied alter deutscher Tugenden fS?!. Winderstein. Theatervor- erfHn UnQ .zum Kampfe um Volkstum und Heimat mittags,' auf"de7 Terrasse" Konzert der Kurka^lle. Ab^nds^Konz^ erklingen lassen. Die sich entrollenden Bilder führen uns die £er Kapelle des 1. Hess. Jeld-Artillerie-Regiments Nr. 25 ans Anfänge körperlicher Kraft und Behändigkeit in einem Ning- " ' "" ~ ~ kämpfe vor, dem sich als Gegenstück friedlicher Art ein Neigen- ton3 germanischer Frauen anfügt. Was Hebung im Spiel unb Trachten nach Vervollkommnung im Waffengebrauch zu- nadjft in unserem engen Vaterlanbe bewirkten, zeigt sich im folgenden Auftritt des Rodensteiners mit seinem Jagdgefolge. „Wohlan, zum Schwertertanz tretet an, ihr Knaben, zeigt ihnen, daß wir nichts verlernt haben", ruft Nodensteiner feinen Gefährten zu, und er gibt damit das Zeichen zur Vor- führung einer zeitgemäßen Kampfesart, dem Fechten. Dem Waffengang mit dem Schwert zollt Siegfried seine Dnevkennung, und Eckart fährt fort in der Schilderung der Zerriflenheit und Ohnmacht unseres deutschen Vaterlandes, vis mit dem Einsetzen des Chors nach der Weise- „Zu Mantua in Banden" das Erscheinen Vater Jahns verkündet wird. Dieser ringt mit der Vorführung turnerischer Hebungen am Reck den alten Mannen Siegfried, Eckart und dem Rodensteiuer die Bewunderung über das Gesehene ab. „So etwas hat gefehlt uns alten Knaben", ruft entzückt Nodensteiner, und Siegftied ruft: „Wie die in der Gewalt den Körper haben." — Jetzt erschallt kräftiger Mannergesang: „Bahn frei" und der Turnvater un- lerer Lchwesterprovinz Starkenburg, Felsing, betritt mit seinen Turnern den Plan: „Zeigt, Turner, wie wir unsere Kraft erzielten unb unferm Vaterland die Treue hielten" feuert Felsing feine ^Lchar an. Blinkende Stäbe schwingen in den gestählten Stauen feiner Jünger in harmonischen, W beifällig aufgenommenen Windungen. Jetzt bekommt das Spiel einen herzerfreuenden vaterstädtischen Anstrich - Felstng verkündet: 1 Turner und Gäste des Turnvereins, die JI>r k .Ta kann ich fchlalen, brauch nickst mehr zu reiten. rintg ftets, U in eure R-ih'n, «feMte.. beä&reU Siefen/ indem Ne mttm» einstimmen worauf Rubscmtcn auffordert- 'N den Riis: dem Jubiläumsverein ein dreifach Gut Heil haltet treu und fest zu eurem Turnverein. Machttg durchbrausten die Gut Heil-Rufe und das Lied Nun stimmt mit ein, es bringt die Turnerschar „Turner, auf zum Stteite" den Platz, der sich mittlerweile "G'" Heil" dir Germania, dar." mit sausenden von Besuchern gefüllt hatte Mshald begann . z016 Twrsteller schließen sich zusammen zur Huldigung das der Germania und von der Bühne herab erschallen die er- allgemeine Schau- und Musterriegenturnen. hebenden Weisen der Wacht am Rhein". das bei den umsichtigen Anordnungen des Turnausschusses , Rauschender Beifall lohnte die Darsteller und damit den unter dessen Vorsitzenden Müller Leitung ohne Störung Verfasser des Festspiels, das heute abend wiederholt werden soll, verlief Zunächst erfolgte ein sehr hübscher Aufmarsch zu Lange nach beendigtem Festspiel bewegte sich die oen allgemeinen #r c iu b u n g en. Die Freiübungen wur- Menschenmenge auf dem Festvlatze, in der Festhalle und -8,1 Turnern ausgeführt, gingen recht gut und fn den immer dickt besetzten Wirtschaften. Während in gewahrten den zahlreichen Zuschauern ein prächtiges Bild, der Festhglle die Musik unserer 116er konzertierte, spielte 3m Xouffdjntt räumten sodann die Turner den Platz und draußen die Kapelle der 24. Dragoner zum Tanze auf «Vr Q7a«S ’°'ort ufr erri eg en turnen, an dem I bis auch die Festeifrigsten in vorgerückter Morgenstunde sich 37 Riegen aus 31 Vereinen beteiligten. Die meisten slch auf den 5>eimweg begaben. Riegen turnten am Barren, daneben war noch das ' - —' — ~ —. giü vertreten, während nur zwec Riegen Reck gewählt hatten. AttS Sta&t Und LavsH. ^te TOannemege Turnvereins beteiligte sich am Wett- Gießen, den 6. Aug 1906 unb bic ‘Damenriege mit .Wend " P o st - P e r s o na ln a ch r i ch te n. Versetzt sind- u^d man Slen Ernten ^Mch mit Eifer Ober-Postassistent Kuhl von Büdingen nach Darmstadt; die nachstehende Resultat des Wettb^rbs^erAbt,^das^noch am (Rhein) nach Büdingen, Abend durch Tumwart Müller verkündigt wurde. Die 2f? ° »on 9lieber.9Boa|tabt nach Crereld, Wall von Altenausgezeichneten Vereine erhielten Kranz und Ehrenurkunde. nach Gießen, Heinrich Wolf von Bad-Nauheim nach Die Reihenfolge der Riegen ist: Mulhenn (Rhein). Angenommen sind: als Telegraphen- Ki^ii T. W, Stabübungen, 23,08. 2. ? Wetzlar, gehilfinnen Marie Bornmann und Emilie Klingelhöffer in 2. T V Barren. 21^ 4. Buvbach, Alsfeld, Lina S.nninqer in Giefen. Fr-iwillia aus. jarten: ^50. '7 3'1 °" ‘f* * Wahl in Schotten. Barren 19 66. 8. Gießen M. T. V. (Zöglinge), Barren 19 50 , Ein Bubenstück wurde m der Nacht vom 3. auf 9. fRibba, Sarren 19,17; Ufingen, Barren, 19,17. 10. Heuchel August am Realgymnasium und der Oberrealschule von ^L$®ebrb 18 92n i3^^sämnrbV8991°' ’’ inbm »-nsterfcheiben ä Diplome erhielten:' 14 Ockershausen, Banen 1866 15 x . ©mnmhtng emgeroorfen wurden. Gtück- ^euuSinbcrt, Reck, 18,58. Gießen T. V. Damen, Note recht gut ^erroci^e ftnb kerne Apparate zertrümmert worden, jeden- | Z""orod Barren, 18,50. 17. Lang-Göns, Pferd, 18,42.’ wäre aber eine exemplarische Strafe der zu ermittelnden 5aTn'J8'33- 19- Frankenberg, Barren, Uebeltäter am Platze. 1^- Kurdirektor o. lSroll- heim, Barren, 17^66. 23. Großen-Linden «Zöglinge^, Pferd, i.7,50 m0n„n. rl^ nm Oktober d. I. von seinem Posten 24. Leihgestern, Pferd, 17,00. 25. Gambach, Pferd, 16,91. 26 Mu- zurück. Für die Wiederbesetzung der Stelle eines Kur- 16.42: Wetzlar- direktors besteht der Wunsch, die Regieruna möae die 28. Ufingen?Z°Le>^^Pf-rd^16^°.'^^29.^B^r7en' ISÄ man bnS Prinzip der Besetzung noch Waldgirmes, Barren, 15,33. ' ' ’ Anciennitat nicht für empfehlenswert hält. Die Bedeutung Mit Eintritt der Dunkelheit nahm der Andrang auf dem Nauheims erfordert es, unter allen Umständen nur einer »^platze gewaltig zu; er erreichte seinen Höhepunkt in der hochintelligenten und toleranten Persönlichkeit diese Stellung <5 esthalle, wo Meister Krautze bas Zeichen zum Beginn des -^u übertragen. Der Umstand, daß etwa 9000 Ausländer Programms mit einem Fanfaren-Marsch gab und hierdurch Ehrlich hier anwesend sind, erfordert, daß auch auf eine sowie in Darbietung vorzüglich ausgeführter weiterer treff- sprachgewandte Persönlichkeit gesehen wird. Freudig begrüßt licher Kompositwnen zunächst^ den Beifall der immer enger ,üücbe es, wenn gelegentlich der Neubesetzung der Stelle der ). Es bedurfte I lionze Nauheimer Verwaltungsapparat reorganisiert würde.