Zweites Blatt
Nr. 55
Erscheint E-Nch mit Ausnahme beS Sonntags.
Die Lietzener Lamlttenblatter" werden dem eHnüetqeT viermal wöchentlich beigelegt Der EHejßjch, Landwirt" erscheint monatlich einmal.
156. Jahrgang
Dienstag 6. März 1806
Rotationsdruck und Verlag der Brübl'lch« UnwerfUäiSdruckerei. R. Lange. Gie^e».
Redaktion. Expedition u. Druckerei: ©cbufftr-t»
Tel. Nr. 6L Telegr^Sldr. r Anzeiger ätefcm.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen.
itzung des Provinzial-rlusfchusscs der Provinz
tun al§ darauf hinwirken, das der oeutteye Exporteur nici)i meinde. Infolge eines Vertrages mit einem Gutspa Cyrc- gezwungen werden solle, diejenigen erhöhten Zollsätze zu tragen Altenburg ist diesem die Anschaffung und Unterhaltung ioie die geforderten, weil durch Ereignisse, die nickst den Charakter > G^meindeebers übertragen worden. Da der Pächter
selbst
n
Schweinezüchter ist, so lag es in seinem eigenen Znteresse^daß er nur erstklassiges Zuchtmaterial anschasstc, sodatz cm Grund zur Aage für die Gemeindcmitgliedcr seither nicht gegeben war. Wohl aber beanstandete das Großh. Krcisamt Alsfeld das Ver- tragsverhältnis, da nach dem Gesetz bett, das Faselweien die Faseltiere in der Regel im Eigentum der Gemeinde sich befinden ollen. Der Kreisausschuß beschloss denn auch, das; die ^Gemeinde den Eber in Eigentum zu erwerben habe, da keine G-rnnoe Vorlagen, um eine Ausnahme von der gesetzlichen Bestimmung zu gestatten. Der hiergegen an den Provinzial-Ausschust gerichtete Rekurs war von Erfolg begleitet, denn dieser entschied heute, das; die Erneuerung des seitherigen Pachtverhälttiisses zugelasten werden könne, wenn wahrend der Dauer des Pachtverhältnisses in der Person des Gntsvächters ein Wechsel nicht einttitt.
Zölle ihres Zollgesches nicht erhoben habe, weil Rußland dieser Stoffe bedürfe. Gegen eine solche Mißachtung deutscher Jntereffen
der höheren Gewalt tragen, sondern vielleicht hätten vermieden iverdcn können, Abfertigungs-Schwierigkeiten eingetretcn seien. Der Reichskanzler werde seine Bemühungen nach dicsr Richtung fortsehen und man hoffe bestimmt, daß es geling-n werde, mit der russischen Regierung zu einer Verständigung ;n gelangen, wonach diejenigen Exvorteurc, die an der Forderung des höheren Zollsatzes gewissermaßen unschuldig seien, in gewißen Grenzen schadlos gehalten würden.
Abg. Schrader (fr. Vg.l beantragt Besprechung der Jnter-
j)otttische Tcrgesschatt.
Abeffynien.
Der Fragezettel de§ Reichstags in Sachen der auswärtigen Politik ist um eine Nummer bereichert durch das Bc- , kanntwerden der'Verhandlunaen zwischen England, Frankreich ' und Italien über eine abessqnische Konvention. Ob Fürst Bülow bei der demnächst stattfindenden Beratung seines Etats in der Lage sein wird, hierüber nähere Auskunft zu erteilen, erscheint allerdings zweifelhaft. Vermutlich wird der Abschluß der abess. Konvention bis zu den im Mai erfolgenden französischen Neuwahlen hingezogcn werden, damit Rouvier ein Trumpf für diese Wahlen aufgespart bleibt. Aber die Tatsache, daß solche Konvention angestrebt wird, ist von Allgemeiner, symptomatischer Bedeutung, und unter diesem Gesichtspunkt dürfte es dem Fürsten Bülow nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht sein, von der Entschlossenheit der Regierung, Deutschlands Interessen in Abessynien zu wahren, Zeugnis abzulegen. Zwischen dem Reich des Ncgus und Marokko besteht zwar ein wesentlicher Unterschied insofern, als Menelik denn doch nicht so mit sich umspringen läßt, wie Abdul Aziz es geschehen lassen müßte, wenn sich nicht Deutschland hinter die Forderung der Unabhängigkeit Marokkos gestellt hätte. Aber die Spuren im Dattetlandc schrecken, und deni Druck einer Vereinigung von Mächten würde am Ende auch Menelik nachgeben müssen, wenn nicht die anderen interessierten Mächte beizeiten gegen Uebergriffc Front machten. Neben Deutschland sind dies die Vereinigten Staaten und Oestcrrcich-Uu- garn. Das kürzlich vom Reichstage angenommene Handelsabkommen mit Abessynien ist ein Meistbegünstigungsvertrag, demzufolge Deutschland alle Rechte, Vorteile und Privilegien zufallen, die Abessynien anderen Staaten zngestcht. Das bezieht sich selbstverständlich auch auf den für die Erschließung des abessynischen Wirtschaftsgebietes so wichtigen Eisenbahnbau, bei dem Deutschland ein Mitbestimmungsrecht verlangen muß, wenn es nicht bei dem kommerziellen Wettbewerb in Abessynien in den Hintergrund gedrängt werden will. Fürst Bülow rorb also wohl keinen Zweifel darüber lasien, daß zwischen England, Frankreich und Italien die abessynische Rechnung nicht ohne Deutschland gemacht werden darf, und daß es andererseits ein Trugschluß wäre, wenn man annähme, Deutschland werde dadurch, daß man die abesiynische Frage aufrollt, zur .Kapitulation* in Marokko sich veranlaßt sehen.
Submissions-Grundsätze.
Die Stadt Trier hat neue Bedingungen für die Vergebung von Leistungen und Lieferungen zu städtischen Bauausführungen ausgearbeitet, in denen für die Zuschlags- crteilung folgende ziemlich sachgemäße Grundsätze enthalten sind: Angebote, die nach Ablauf der Einlieferungsfrist abgegeben werden, sind nicht zu berücksichtigen. Bei der öffentlichen Vergebung soll der Zuschlag die Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit des Unternehmers, sowie die Angemessenheit — nicht die unbedingte Niedrigkeit — der Preise zur grundlegenden Voraussetzung haben. Bei gleichen oder nicht erheblich höheren Preisen sind die einheimischen Gewerbetreibenden, sowie diejenigen Handwerker vorzugsweise zu berücksichtigen, welche zur Führung deS Meistertitels berechtigt sind. Firmen, die inbezug auf die Arbeitszeit, den Arbeitslohn und die Behandlung ihrer Arbeiter unbillig handeln, sind von der Zugschlagserteilung auszuschließen. Bei beschränkter Verdingung hat die Vergebung an den Mindestfordernden zu erfolgen, wenn die Angebote nach allen Richtungen gleichwertig sind. Stadtverordneten und Mitgliedern der städtischen Deputationen dürfen Arbeiten und Lieferungen für städtische Bauausführungen nur mit jedesmaliger Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung übertragen werden. Der Zuschlag wird bei Beträgen unter 1000 Mk. durch den Oberbürgermeister bezw. seinen Stellvertreter erteilt. _ Diese Befugnis kann für Betrage unter 500 Mk. den Vorstehern ■bcc Dienstzweige (Abteilungsbauincister) und für Beträge unter 100 Mk. den mit der betreffenden Bauleitung betrauten Beamten übertragen werden. Bei Vergebungen über 1000 Mk. beschließt die Baudeputation. Die laufenden kleineren Unterhaltungsarbeiten sind unter die als zuverlässig bekannten Handwerksmeister Trier's auf gründ von Einheitspreisen zu verteilen, die alljährlich durch die Baudeputation nach vorheriger Anhörung von Sachverständigen aus den Kreisen der bezüglichen Gewerbe- treibenden festgesetzt werden.
Deutscher rieschstcrg.
5 7. S i tz u n q vom 5. März 1906.
In dritter Lesung wird die Vorlage wegen Ueberleüung von Hypotheken des' früheren Rechts definitiv- angenommen. Es folgt die Interpellation G o t h e i n - c m m l e r-Mn l l e (Meiningen) betrefferid die zollamtliche A b s e r 11 g u n deutscher Ausfuhrgüter a n den russ. Grenz
russischerseits müssen wir protestieren.
Staatssekretär Graf Posabowsky: Der Untorsch'.ed zwischen dem deutschen und russischen Verfahren bei der Zoll-Verwaltung bestehe darin: für die Anwendung eines Zollsatzes^ ist bei uns maßgebend der Zeitpunkt, zu welchem die Ware zur Verzollung angemeldet und zur Verfügung gestellt wurde; bei der russischen Regierung maßgebend ist der Zeitpunkt der Dcendig- ung der Zollrevision. Ter Staatssekretär teilt")obami dem Haine das gesamte ermittelte amtliche Material mit. auch über die Verhandlungen mit der russisckren Regierung. Daraus geht hervor, daß die russische Regierung sich gegenüber allen Vorstellungen zu einem entgegenkommenden Verfahren nicht gewillt gezeigt habe, daß aber im Wesentlichen nur in Wirb al len und Svsnowice die rechtzeitige Annahme von Waggons verweigert wurde. Der Reichskanzler töime unter diesen Umständen nichts tun als darauf hinwirken, daß der deutsche Erporteur nicht
pellation. .. ~ .
95bg. Beumer (nl.> betont nacgdrucllich u'ierc Export- intcressen und hebt hervor, wie ungemein entgegenkommend unsere Zollverw'ltting sich gegenüber Rußland erweise.
Damit endet die Besprechung. _
Dos Haus tritt dann in die Beratung bes P o st e t a t s ein.
Abg. Gröber (Ztr.> verbreitet sich über die Arbcitsverhalt- nissc der Postbeamten und Unterbcamten an Hand der darüber vorliegenden Tenkschrisl. Er äußert seine Befriedigung namentlich über die Art, wie je'.tt die Sonntagsruhe geregelt sei. Tie Besserung der Lage der Postbeamten müsse in der begonnenen Weise fortgesetzt werden. Tie Zeit bis zur unkündbaren Anstellung müsse herabgesetzt werden. Weiter verbreitet sich Redner u. a. noch über die Frage der Portofreiheit.
Staatssekretär Kr ä tke verheißt auf Wunsch des Vorredners noch eine Vervvllständigung der postalischen Statistik. Was> die Wünsche wegen Verbesserung der Beamtengehälter anlange, ;o stehe er nicht auf dem Standpunkte, daß die Gehälter nicht ver- besseriistgsfähig seien, schlecht seien die Besoldungen rm Postwegen ober nicht. Bezüglich der Unterbcamten dürfe doch auch nicht vergessen werden, daß eben wieder eine Erhöhung der Wohnungs- geldzuschüsse stattgesiindcn habe. Daß wegen kleiner Verfehlungen Unterbeamten in der festen Anstellung zurückgesetzt würden, treffe nicht zu. Die völliae Portosreiheit für Soldatenpakete sei Nicht angezeigt. Was die besondere Freiheit der Fürstlichkeiten an lachte, so liege es gar nicht in dem Wunsche derselben, solche Berechtigungen auch auf ihre gewerblichen Unternehmungen ausgedehnt $U Singer (Soz.) stimmt dem Abg. Gröber in dem Wunsche nach Verkürzung der Arbeitzeit für die Beamten, besonders die Unterbeamten, bei. Unerläßlich sei eine Aufbeyerung der Unterbeamtengchälter.
Redner beklagt sodann lebhaft, daß in Bezug auf die Gewährung des vollen Kvalitionsrechtes an die Beamten der Wind sich leider iit neuerer Zeit wieder etwas gedreht zu haben scheine. Dringend erforderlich sei eine Statistik darüber, in welcher Höhe denn eigentlich die Post von den Portofreihett- Berechtiaten in Anspruch genommeff werde. Redner führt dann c'ne Reibe vlon Fällewan, in denen Untcrbeamte Scherereien fettens ihrer lokalen Vorgesetzten ausgesetzt gewesen seien.
Abg. K o p f ch (irf. Vp.) erklärt zunächst die Zilstimmimg seiner Partei zu den uon der Budgetkonimifsion beantragten Rcsolutioneii betreffend Vortofreihcit für Solbatenvackete, betreffend Erleichterung der Fernsprech- und Telegraphenbenutzung auf deni platten Lands und betreffend Abschaffung des Bestellgeldes und betreffs einer Enquete über die Möglichkeit einer Einschränkung der Vortofreihett fürstlicher Personen. Weiler tuenbet sich Redner gegen ben anscheinend in der Reichsjustizveriualtung cinqeriffencn rückschrittlichen Geist. Auch sei die Verwaltiuig au? Erinäßigung der Porto- gebühren im Interesse des Verkehrs nicht bedacht. Selbst dagegen habe der Staatssekretär in der Steuerkomniission bem Verlangen iwch Erhöhung be-3 Portos im Orts- nnb Nachbarortsverkehr und nach Erhöhung der Zeitungsbeförderilngsgebühr fernen Widerstanb entgegen gesetzt, sonderii ihn gebilligt, öobann bringt Redner Beschwerden" über bit lange Dienstzeit ber Unterbeamten, ungenügende räumliche Unterbringung des UnterbeamtenpersonalS an einzelnen Orten Tie Behandlung der Unterbeamten lasse trotz der guten Absichte,i des Staatssekretärs nicht fetten zu wünschen übrig. Gegen Aeußeriing vo,i Unzufriedenheit seiner Beamten moqe der Staatssekretär etwas weniger nervös fein.
Hierauf ferfolgte Vertagung. Morgen Fortsetzung, vorher erste Lesung der Hompesch'jchen Gesetzesvorlage. __________
ftationen. .... . , .. . . ,
Staatssekretär Gras Posadowsky erklärt sich bereit, sofort xu antworten. .. _ „ . .
Abg. Gothein (frs. Vg.) befürwortet die Interpellation und legt bar, in ivelchem Umfange an den russischen Grenzstationen Verkehrsstockungen infolge von Wagenmangel rinsischerseiG statt- gesunden haben, im wesentlichen im Zusammenhänge mit der Revolution, außerdem aber auch infolge der durch die bevorstehende Zollerhöhung erhöhten Anhäufung von Waren, -rie russischen Grenzzollämter hätten vorn 27. Februar ab sich äußerst ablehnend verhalten, nicht nur in Bezug auf die Annahme uon (nitci'juqen, sondern auch in Bezug auf Entgegennahme von per Fuhrwerk an Die Grenze kommenden Güter. Die rusiische Eiseiibahnveiwaltung habe, wie es heißt, die Lieferfrist einfach auf 10 -tage verlängert, angeblich auf Grund eines Abkommens mit der unserigen. In Eydlkuhneii-Wirballen und in Akexandrowo standen Ende tfcbriiai- Hunderte von Waggons mit Waren uiiabgefertigt. Von rustischer Seite sei uon Verschulden der deutschen Spediteure gefprocfcn worden. Von einem solchen Verschulden deutscher Spedtteiire sei aber nicht im mindesten die Rede. Charakteristisch sei dabei, dag bie russische Regierung für Rohseide und Halbseide die höheren
Ateines LenslleLon.
— A u f d e r D a r m st ä d t e r K n n st - A u s st c l l u n g 1907 werde, wie uns geschrieben wird, die I n n e n ar chi t,e kl u r und die Bildhauerkunst die Hauptrolle spiewn. Tie Vertreter der genannten Kunstgattungen sind bekanntlich die Profeyoren Olbrich und H a b i ch. Alter, Glückcrt, Bembe, Bindewald und andere werden ihre Möbel int DarmstAter etile zeigen, die leider zuteuer sind, um sich allgemein Eingang zu verschonen. Die Darmstädter Bo ! k0 m ö be^l-Jnd u st ric: die Möbel zn mäßigen Preisen im modernen Darmstadter etil herstellt, fehlt uns noch und ihr Erscheinen durfte auf abfehbare Zeit hinaus ausgeschlossen fein.
Berlin, 5 März. Tas Museum für Meereskunde an der hiesigen Universität wurde heute feierlich eröffnet, u-er Feier wohnten bei der Kaiser mit dem Fürsten von Monaco, die Minister Studt und von Tirpitz, Vertreter der gelehrten Welt und der Marine, fvwie Vertreter zahlreicher Städte. Tvrnf ,r E v Drvaa lski hielt eine Ansprache, in ber er die Ausgaben des Museums und des Institutes für Meereskunde barlegte und auf die geplanten öffentlichen Vo^rage hinwies, die der breitesten Allgemeinheit nutzen wurden. Er gedachte erchlich des um das Institut hochverdienten verstorbenen Professors Frhr. v Richthofen. Dann folgte die Vorfuhriing einer Reihe von Lichtbildern, die sich aus die Meeressorfchung bezogen xer Rektor der Universität, Prof. Tr. DieiS brachte ein Hoch, aus den Kaiser aus, der hieraus mit dem Fürsten von Monaco einen Rnndgang d urch die Sammlungen machte.
Görlitz 5 März. Iw Stadttheater fand Jon Lehmanns riesige Komödie „Das Lied „vom braben Mann" bei seiner gesttigen Uraufführung Beifall. Das ^tuck bringt satirische Gegenw-artsoilder aus dem Milieu der hauptstädtischen Presse und Theater.
_ Eine Art Reformtheater soll das neue Schiller- Theater in Charlottenbnrg wtzrden, das am 1. Januar
1907 eröffnet wird. Das Haus soll der Typus des A).Ss- theatcrs sein. Ter griechische Typus hebt die Rangunterfünede aus Das Haus wird nach dem Entwurf des Professors Litt- mann-München ausgesührt. Es wird 1450 Platze enthalten, 1000 int Parkett und 400 auf einer Galerie, die sich über den Hinteren Parkettp'ätzen erhebt. Es soll einen sieben Meter breiten Wandel- gang besinn und durch eine große Anzahl von Türen, die auf diesen Gang münden, die größtmögliche Sicherheit für das Publikum bieten. Auf Anordnung des Ministers sei die Zahl der nebeneinanderliegenden Plätze, die sonst 28 int Maximum beträgt, auf 40 erhöht Worden. Bon einer Trehbühne hat man abgesehen, dagegen ist eine Drehscheibe geplant. Die Garderobenfrage wird dadurch gelöst, datt int ,,Kassenflur" (Vestibül) 8 Garderoben nebeneinander angelegt sind und daß jeder Besuches die Garderobe benutzt, deren! Nummer auf seinem Billet angegeben ist und die er gleich bei der Entnahme des Billets^mit bezahlt. Neben dem eigentlickien Theater wird ein großer -Saal gebaut, in dem Volksunterhaltungsabende veranstaltet werden. Der Vertrag mit der Stadt Cha.rlottenbura basiert darauf, daß die Gesellschaft Schiller-Theater 2Vi Millionen erhält, die sie mit 113 000 Mark pro Jahr verzinst.
— In ber Münchener Dramatischen Gesellschaft plaubert« biejer Tage Harb en, ber Herausgeber ber ukunf t*, über Münchener Tbeateruerhältmsse. Er sprach besonbers über ben Fall Bah r. Er sprach bie (nach neuester Melbung sich er'üllenbe) Hoffnung aus, baß Bahr Gelegenheit finben möge, sein Können zn zeigen, benn Possart habe zwar uerftanben, sich unb manche Stücke in Szene zti setzen, sei aber boch ein Schauspielerregisseur gewesen, während Bahr wohl das Zeug habe zur kritischen, dichterisch nach- bilbenben unb architektonisch ar.ibmienben Regie Anarchistische Gelüste, bie bei ihm mehr artistisch zu oerstehen seien, würbe er wie jeher verlieren, ber Hofluft atme. Richarb Strauß habe in Berlin schon einen Kaisergeburtstagsmarsch komponiert, worauf ihm ber Kaiser aus bie Schulter geklovit habe: ,2 eh en Sie, lieber Strauß, ich werbe schon noch was aus Ihnen machen".
Oberhessen.
Gießen, 3. März 1906.
Aus Antrag einer Partei war bie für bie heutige öffentliche Sitzung zuerst vorgesehene Sache, bas Schulhaus itz,^?llcny^iM bett., ertagt Nwrben. Statt bessen wurde in nichtöffentlicher Sitzi'v zunächst über die Ge m e i n d e r a t se r g ä n z un g s - waht zu A l m e n r o d : hier K>ostenfestsetzung und noch über einige andere Sachen entschieden. Hiernach kam die Mage des Ortsarmenverbandes Rödgen, Kreis Friedberg gegen! den Ortsonnenverband Wisselsheim Ivegen Unterftiihung bet Wilhelni^tötzer Ehefrau vonRöbgen zur Berhanblung. Nach Ber- nehmnnMbcr erschienenen Zeugen setzte ber Provinzialausichuß die BesMußsassung aus, da er die Sachlage für noch nicht genügend geklart erachtete, um schiw jetzt eine Enttcheibung zu. sällen. Sodann verhandelte man über die Anschaffun g des Faselebers zu Altenburg in Eigentnm der Ge- Infolge eines Verttages mit einem Gutspachter zu
Turntag des Gaues Hessen.
h. Gießen, 4. März 1906.
Unter dem Vorsitz des Gauvertreters Helm- Gießen fand am Sonntag vormittag im Neuen Saalbau der Tnrntag des GaueS Hessen statt. Ans dem Jahresbericht beS Vorsitzenben sei mitgeteilt, baß 1905 7 neue Vereine (Bieber, Gambach, Münzenberg, Neuslabt, Nieber-Mörlen, WalbgirmeS unb Wißmar) ausgenommen würben, wahrenb sich Amöneburg unb Lützellinben n« angemelbet haben. Die Gautumfahrt fanb am 4. Juni nach Nieber-Wöllstabt statt, bas Gauturnfest vom 1—3. Juli in AlSfelb. dlusgeschieben ist ber Turiiverein Anspach. Die Zahl ber zum Gau gehörigen Vereine stieg von 64 auf 60, bie Zahl ber Mu- glieber von 7006 auf 7371, bie Zahl ber Steuerzahler von 5911 auf 6287, bie ber Zöglinge von 958 auf 1084, an ben Turnübungen nahmen teil 2617 ( 4- 207), bavon 1580 (1372) Turner unb 1087 (923) Zöglinge. Die Frauenabteilimgen zählen 130 (4- 24) Turnerinnen.
Dem Bericht bes GauturnwartS Will- Gießen sei entnommen, baß bie 4 Bezirksturnerstunben ber 5 Bezirke von zusammen 492 Teilnehmern besucht waren. Außerbem fanb eine Uebung im Keulenschwingen unb ein Turnen ber geübteren Turner am 29. Oktober in ber Tuniballe bes Turnvereins Gießen statt. Du tumerifchen Wettkämpfe bei ber Gauttirnfahrt unb bem ©autum- feft sowie bem Tünsbergfest waren befriebigenb unb ließen Fortschritte erkennen. Von Wettkämpfen aiißerhalb bes Gaues iDitrben bas Felbbergfest unb baS Spichererberg- feft mit gutem Erfolg von Gauangehörigen besucht. Die Rechnunsablage für 1905 ergab eine Einnahme von 1676.95 Mk. (darunter 1523 Mk. Beiträge) unb 1519.76 Mk. AuS- oabc. Das Vermögen bes Gaues beläuft sich auf 549.85 Mk. Tem Rechner Post wurde Entlastung erteilt unb die seitherigen Rechnungsprüfer Atthoff, Vaubel unb Völzel-Gießen wurden roieber- gewählt. Cobaun wurde beschlossen, mit Rücksicht daraus, daß vom Mittelrheinkreis bie Grünbung einer Kreiszeitung beabsichtigt ist, bas VeitragSverhältnis mit bem Verleger ber Turnzeitung für ben Gau Hessen zu lösen. Dem verstorbenen 2. Gau- ichriflführer Pabst wibmete sobann ber Vorsitzenbe einen warmen Nachruf unb ber Tnrntag ehrte bas Anbenken bes Verstorbenen auf bie übliche Weise. Als 2. G a u s ch r i f t w a r t würbe hierauf G r ü n»Kirchhain gewählt. Ein Antrag bes Turnvereins Bab- Nauheim, baß, zunächst probeweise auf 3 Jahre, bas Wettumen bei ben Gauturnfesten am Sonntag abgehalten werben soll (morgen? Einzelwetturnen unb nachmittags Musterriegenturnen), )oird nach längerer Debatte abgelehnt. Ein Antrag beS Turnverein? Grimberg, aus bem 4. in ben 2. Bezirk zurückversetzt zu werben, fmbet Zustimmung, ebenso bie beantragte Versetzung bes Turnvereins^ Homberg m O. auf Zuteilung zu bem 1. Bezirk. Das G a u - t iir n t eft in Schotten soll am 24. unb 25. Jun t itatt- finben unb Herr Engel-Schotten labet zu einem zahlreichen Besuch des Festes ein. Zur G a u t u rn s a h r t 1906 hatten sich gernelbet Robheirn a. b. B., Frankenberg, Heuchelheim unb Großen-Linben, gewählt würbe mit 59 Stimmen Franken berg, Robhemr erhielt 16 Stimmen, Heuchelheim unb Großen-Linben hatten oor ber Abstimmung für bieses Jahr verzichtet. Um bas n ach st- jährige G a u t u r n f e st bewarben sich Bab-Nauheim unb Kirch- Hain. Bab ° Nauheim erhielt bas Fest mit großer Mehrheit
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eingeführtes, ärztlich umritt empfohlenes Schutzmittel, das Haus- naialan, mit dem sich die Leute regelmäßig vor ihrer Arbeit ein- ’ctfcn. Außerdem habe ich veranlaßt, daß die am schwersten leidenden Arbeiter sich nur mit der Naialan-Medizinal-Seise waschen, und, sobald sich die geringste Erkrankung zeigt, nachtsüber einen Umschlag mit Hansnäsalan anlcgen. In meinem Werke ist seitdem die sogenannte Flechte gänzlich verschwunden. Ich famt Ihnen nur empfehlen, einen Versuch zu machen. Achten Sie aber darauf, daß die Packungen die Retorten-Marke und den Namenszug vr. Ado !p h List tragen, weil ausschließlich diese die Echtheit verbürgen. Versäumen Sie auch nicht, die Nasalan-Toilette-Sei'e iür Ihren eigenen Gebrauch zu versuchen, denn so etwas Billiges und
Wirkt nicht wie die spirituösen Einreibungen nur schmerz- »blcukcud durch Hautreiz, sondern S a l i t vernichtet die Krarrk- heitSnrsache. In -lvothekcu Flaschen zu Mk. 1,20 u. 2,—.
Mrchliche Nachrichten.
C'vattgelische Gemeinde. In der JohanueSkirche.
Mittwoch, den 7. März, abends 6 Uhr: 2. PassionS a n d a ch t.Diarrassistent Knott.
Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 5 März 1906.
Vorzügliches von einer Seife habe ich noch nicht gesehen. Meine Frau und Töchter, die unter empfindlicher Haut zu leiden hatten, sodaß sie lauge keine Seife benutzen konnten, gebrauchen die Nafalan- Toilette-Seife täglich und sind entzückt über die vorzügliche Wirkung. Vergessen Sie auch das Nafalan-Heftpflaster nicht! Auch dieses isi mir im Hause und in der Fabrik unentbehrlich geworden. Der Preis für alle diese vorzüglichen Präparate ist lächerlich niedrig; die Bestandteile sind: Naialau: Naphta 95, Seife 5. Nafalan- Heftpflaster: Nasalan 50, Kautschukmasse 35, Zinkweiß 15. Haus- uaialan: Nasalan 50, Lanolin 15, Zinkweiß 20, Paraffin 15. asalan-Medizinal-Seife: Nasalan 25, Seife 75. In den Apotheken resp. Drogerien, Parfümerien zu haben. hv”/.,
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übertragen. Das seither von der Gießener Turnerschast abgehaltene D ü n s b e r g - W e t t u r n e n soll in Zukunft vom Gau als Gau- bergfest abgehalten werden. Für dieses Jahr wird das Fest noch einmal von der Gießener Turnerschast abgehalten werden. Als K a m p i r i ch t e r für das Kreisturnfest in Hana u werden die Turner Gauturnwart Will-Gießen, 2. Gauturnwart Heufer- Bad-Nauheim, Gauschriftmart Wenzel-Gießen (als Mitglied des Bereclmungsausschussess, sowie zwei Bezirksturnwarte bestimmt. Die Feststellung der Teilnehmerliste ergab die Anwesenheit von 79 Vertretern. Der 1. Sprecher des Turnvereins Gießen, Althoff, lud noch die Vereine zu dein 60jährigen Stiftungsfest des Gießener Turnvereins und zu dem damit verbundenen Musterriegenturnen ein. Gauvertreter H c l m schloß hierauf den Turntag mit einem dreifachen Gut Heil aus das fernere Blühen, Wachsen und Gedeihen des Gaues. Ein gemeinsames Mittagessen schloß sich an und am Nachmittag sand noch eine Sitzun i de? Tnrnausschnffes sla11.
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sollen als Frtihstücksgetränk nur JPerdynamin-Makao trinken 1 Büchse M. 2.50 in den Apotheken.
Rückständige Gelder aus dem Jahre 1905 zur Fürstlichen Renteikaffe zu Lich können noch bis zum 25. l. MtS. ohne Kosten bezahlt werden. d6/, Lich, den 6. März 1906. Kreiling.
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T 7'
Lerdcn eines Fabrikanten. „Es ist enorm", so erzciblte .mir kürzlich em Großindustrieller, Besitzer einer großen Färberei in K., „wie schwer meine Arbeiter unter der sogenannten Gewerbe- flechte zu leiden haben. 30% der Leute sind, namentlich in rauher Jahreszeit, erwerbsunfähig. Das Krankengeld schützt sie zwar vorder äußersten Not, aber es beträgt doch nur die Hälfte des sonst durchschnittlich verdienten Lohnes. Ganz abgesehen von meinen Arbeitern, wird auch mein Unternehmen schwer geschädigt, iveil mir die Leute fehlen". „Da kann ich Ihnen helfen", erwiderte ein anderer Fabrikant, Inhaber mehrerer Unternehmungen in der Eisenindustrie und Schriitgießereibranche, „in meinen FabrikS- Apotheken, Verbandkästen u. s. w. haben mir ein seit einiger Zeit
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♦ Ter München er Turm kraxler in Berlin. Auf der höchsten Spitze des etwa achtzig Meter hohen Petri- kirchturmes flatterten am Dienstag morgen anläsilich des silbernen Hochzeitsjubiläums im Kaiserhaus zwei mächtige Fahnen: eine schwarz-weiß-rote und eine tveiß-blaue. Der „Xäter" war ein Braubursche — der Münchener „Turm- kraxler" Franz Adlmayer. Am Montag abend kurz vor 6 Uhr bestieg Adlmaver den Turm der Georgenkirche, um auf deren schlanker Spitze eine der beiden mitg^brachten Fahnen zu befestigen. Er stieg, wie das „Verl. Pagebl." schreibt, in das Innere des Turmes bis über den Glockenstuhl und dann durch eines der dort angebrachten Fenster nach außen, um am Blitzableiterdraht emporzuklimmen. Doch bald mußte er sein Wagestück aufgeben, da der Draht — die einzige Möglichkeit für ihn, um auf die höchste Spitze zu gelangen— aufhörte, denn er war bei Beginn des metallenen Turmhelmes mit diesem verlötet. Enttäuscht stand er von diesem Vorhaben ab und wandte sich kurz entschlossen zu dem ihm geeignet erscheinenden Turme der Petrikirche. Rasch war Adlmayer am Dache dieser Kirche, und von hier aus ging er im Turminnern in die Höhe, bis er ein passendes Fenster fand, von dem aus er den schwierigsten Teil seiner Aufgabe, den Aufstieg an der Außenseite des Turmes, lösen konnte. Tie .Höhe des auf diese. Weise noch zu erklimmenden Turmteiles war etwa 35 bis 40 Meter. Verhältnismäßig rasch kam Adlmayer mit Klimmzug unter dem Geläute der Kirchenglocken in die Höhe, da verließ ihn auch hier das Glück, 'das heißt in diesem Falle der Blitzableiterdraht, und abermals war das ganze Unternehmen in Frage gestellt. Resigniert überlegte Adlmayer, ob er sein ganzes Unternehmen aufgeben und seine beiden Fahnen wieder nach München zurückbringen solle. Ein paar prüfende Blicke auf das Mauerwerk und die Vorsprünge, dann frisch auf — ohne Draht! Mit Aufzug, Einftemmen, Umklammern der Vorsprünge und allen ntöglicheu turnerischen Künsten, oftmals frei in der Luft hängend, lediglich auf die Muskulatur seiner Finger angewiesen, erreichte er endlich die Turmspitze. Dort uahm er nun, bequem auf einem der großen Vorsprünge sitzend, die Fahnen, die er während des Steigens gerollt um Seit Körper trug, ab und befestigte sie nun mit Seilen und Riemen derart, „daß sie in zwei Jahr' a no drob'n hänga", wie er sich ausdrückte. Dann kurze Rast — ein Blick auf das feenhaft beleuchtete Berlin — und zurück ging es auf dem gleichen Wege. Das ganze waghalsige Unternehmen erforderte zwei Stunden. Am Samstag nachmittag hat der Kraxler die gefährliche Kletterp-crrtie wiederholt und die Fahnen glücklich wieder heruntergebracht. Es war, berichtet das „Berl. Tagebl.", ein ungewöhnlich aufregendes Schauspiel, dessen Augenzeuge eine vieltausendköpfige Zuschauermenge war. Der Ausstieg begann kurz vor Vs2 Uhr. Adlmayer, ein stämmiger Mann, erkletterte den inneren Turm bis zur obersten Ausstiegklappe, kroch aus dieser heraus und war innerhalb drei Minuten am Blitzableiter hinauf bis an den vorspringenden Kranz des Turmkreuzes gelangt. Noch ein kühner Schwung, und oben stand er, nach alten Seiten hin winkend. Jetzf begann die Arbeit deS Zusammenrollens der Fahnen, die bei dem starken Winde schwierig war. Der schwindelfreie Bajuvare hantierte aber so sicher, als ob er auf ebener Erde wäre. Nach zehn Mi-
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nuten rüstete er sich zum Wstiege. Die zusammengerollten Fahnen sollten an einer Leine herab gelassen werden, was sich aber trotz wiederholter Versuche als unmöglich erwies. Der Wind trieb sie immerfort gegen die Turmzacken, wo sie sich verfingen. Ter kühne Kletterer wand sie nun um feinen Körper und begann den Mstieg. Hierbei lösten sich die Fahnen teilweise immer wieder und hinderten den Mann bedeutend in seiner Bewegung. Es war grauenhaft .auzusehcn, wie der Mann in schwindelnder Höhe sich quer über einen Turmzacken legte und die flatternden Fahnen, die sich um seine Füße gewickelt hatten, löste und wieder ordnete. Hierbei kam es wiederholt vor, daß er dem vor Angst zittermden Publikum mit der Hand winkte. Die Aufregung wuchs von Vdinute zu Minute, und niemand wagte, laut zu sprechen. Endlich nach einer bangen Viertelstunde war der Kletterer in der Nähe des Aussteiglochs angelangt. Dort wurden ihm von einem Gehilfen die Fahnen abgenommen, worauf er mit einem eleganten Sprung im Glockenturm verschwand. Lauter Jubel machte sich Luft, und alles strömte in wilder Hast nach dem Eingang der Kirche, uni dort den Helden des Tages zu beglückwünschen.
* In der Narkose starb in Finsterwalde bei einem Zahntechniker der Schlosser Bahr. Ehe zur Ehloroformier- ung geschritten wurde, untersuchte ein praktischer Arzt den Patienten, und in seiner Gegenwart wurde Bahr dann narkotisiert. Mitten in der Behandlung erbleichte Bahr plötzlich; sofort wurde die Operation unterbrochen, und mit allen Mitteln suchte der behandelnde Zahntechniker sowohl wie der anwesende Arzt den Patienten wieder ins Leben zurückzurufen. Es wurden noch zwei weitere Aerzte hinzugezogen, aber alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Verstorbene war kaum 26 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder; er hat den Chinafeldzug mitgemacht.
* B e r n, 5. März. Der leitende Ausschuß des Initiativkomitees für den Berner Alp en dur chsti ch hat sich einstimmig für die Loetschbergtrace mit einem Tunnel von 13,3 Kilometerin und mit elektri- s ch c m Betriebe ausgesprochen. Er hat das Fiuanzpro- gramm durchberaten und genehmigt. Tie Bausumme beträgt mit Inbegriff der Finanzierungskosten im Maximum 88 Millionen Francs, soll sich aber nach Ausarbeitung der Detailofferten wesentlich ermäßigen._________________
Spielplarc brr vereinigten Frankfurter Ztadttheater. Opernhaus.
Mittwoch den 7. März*): 6. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 8. März, abends halb 7 Uhr: „Lohengrin." Freitag den 9. März, 71/. U()r: „Frühlingslust." Samstag, 10. März: „Figaros Hochzeit." Sonntag den 11. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Tie Schützenliescl." Abends 7 Uhr: „Die Zauberflöte." Montag den 12. März: „warmen."
Schauspielhaus.
Mittivoch den 7. März: 9leu einftubiert: „Judith" Donnerstag den 8. März, abends halb 8 Uhr: „Der Kaufinann von Venedig." Freitag den 9. März: „Judith." Samstag den 10. März: 1. Gastspiel Kainz: „Gespenster." Sonntag den 11. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Der Heller." Abends 7 Uhr: 2. Gastspiel Kainz: „Tic Räuber." Montag den 12. März: 3. Gastspiel Kainz: Neu einstudiert: „Ter Tartüffe." Vorher: „Fritzchen."
*) Aniana, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Avssvg kvs den ZtMksornloreyifleru der Siedl Cirßev.
Aufgebote.
Am 23. Febr. Earl Seibert, Reisender in Großen-Linden mit Antonie Bräutigam dahier. — Friedrich Sommerlad, Pferdebursche dahier mit Elisabeths Münker Hierselbst. Am 24. Febr. Georg Schupp, Kreisamtsgehilse dahier mit Katharine Wagner hierselbst. — Johannes Volkert, Schuhmacher dahier mit Agnes Bali, geb. Sevczik hierselbst. Am 26. Febr. Gottfried Bill, Vieh- wärter dahier mit Ida Woyte hierselbst. — Joseph Kipser, Zahl- meistcraspirant, Feldwebel dahier mit Franziska Reis in Mannheim. Am 27. Febr. Wilhelm Lotz, Schlosser dahier mit Christine Möller hierselbst. Am 28. Febr. Fritz Fresenius, Pfarrverwalter in Lauterbach mit Julie Helene Reiber dahier.
Eheschließungen.
Am 24. Febr. Ferdinand Günther, Dekorationsmaler dahier mit Anna Beck hierselbst.
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Geborene.
Am 18. Febr. Dem Geometer 1. Klaffe Julius Ritter ein Sohn, Karl Georg Ludwig. Am 21. Febr. Dem Schreiner Wilhelm Schütz ein Sohn, Wilhelm. — Dem Kaufmann Georg Zörb eine Tochter. _ Am 22. Febr. Dem Kaufmann Wilhelm Kahl eine Tochter, Marie. — Dem Taglohner Balthaser Erb ein Sohn. Am 23. Febr. Dem Postboten Adam Christian Hofmann ein Sohn. — Dem Eisenbahnschaffner Heinrich Wilker ein Sohn, Georg. — Tem Schneider Christian Rink ein Sohn, Ernst Friedrich. — Dem Kaufmann Albrecht Hahn eine Tochter, Bertha Henrietle Elisa- bethe. Am 25. Febr. Dem Schreinermeister Louis Veil ein Sohn.
Gestorbene.
Am 28. Febr. Margarete Arnold, geb. Bonarius, 85 Jahre alt, Rentnerin dahier. Am l.März. Elise Marie Katharine Bachmann, 20 Jahre alt, ohne Beruf dahier. — Karl Molini, 1 Jahr alt, Sohn des Erdarbeiters Anton Molini dahier. Am 2. März. Friedrich Arndt, 18 Jahre alt, Kaufmann dahier.
Markte.
Gießen, K.März. Marktbericht. Aul hentigem Wochenmarkte kosteten: Butter pr. Pid. 1.00—1.05 Mk., Hühnereier 1 St. 7—8 Pfg., 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 0—0 Psg., Käse nr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr. Liter 21 Pfg,, Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar0,8Ö-l,00Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Psd. 00—00 Psg., Ochsenfleisch pr. Psd. 74—82 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 86—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 94 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 60—80 Psg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 5,50—6,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Aepsel per Pfund 18 bis 30 Pfg., in Körben 00 Pfg., Nüsse 100 Stück 30—40 Psg., kirnen per Psd. Mk. 0.15—0.20, Weißkraut per Stück 10—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. —- Marktzeit 8—2 Uhr.
537
Höchste Schlachtoiehpreise in F r a n k f u r t a. M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 77—79 Mk.
‘/, Kg. Schlachtgew. 89—93 Pf.
V, „ „ 82-00 „
V, Kg. 72-80 Pfg.
7, , 70-80 , 7, . 76 86 ,
Getreidcpreise in Mannheim
Brotpreise in Gießen
Weizen 100 Kg. 19.10-00.00 Mk.
Roggen 100 fin 17 35—00.00 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 54 Psg.
Schwarzbrot 2 Kg. 50 Pfg.
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Markte N., Safe er« nerpr.C,' vr- Shij
Astz. "rWeink. Jt- Mund pr- «funb • 100 Rq. per Sit« 00 Nq. •W-flÄ -0.00. J
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Rin. Fichten-Stöckc Buchen-Wellen Eichen-Wellen Fichten-Wcllcn
,, Eichen-Scheit
„ Buchen-Knüppcl
„ Eichen-Knüppel
„ Buchen-Sföckc
„ Eichen-Stöcke
Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Holzes sind blau unrerstrichen. Das Stammholz kommt zuerst zum Ausgebot.
Grünberg, den 2. März 1906.
Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober.
Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr im Distrikt auf der Talschneise.
Großen-Linden. am 3. März 1906.
Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden.
Leun.
An- rmd Berkans.
Freitag, den 9. März d. Fs., vormittags 11 Uhr,
Hvlzversteigerung.
Montag den 12. d. Mts. wird im hiesigen Gemeinde, wald, Distrikt Hain, Roterde, Schacht, Amciser und Stock, schlag folgendes Holz versteigert:
Eichen-Stämme 3.—5. Kl., 4—7 Mtr. lang, 24—42 Ctm. Durchm. — 3,83 Fin.
Rm. Eichen-Rutzknüppcl, 2,5 Mtr. lang
sollen auf dem hiesigen Faselhofe ein fetter Vogelsberger Bulle sowie ein fetter Eber unter den daselbst bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden.
Gleichzeitig werden die Besitzer von jungen sprung- fähigen Vogelsberger Bullen und Ebern hiesiger Landrasse aufgefordert, zwecks Verkaufs desfallsige Offerten unterzeichnete Stelle gelangen lassen zu wollen.
Wies eck, den 3. März 1906.
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.
Bekanntmachung.
Betrifft: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, links der Lahn. .
Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 5. März 1906.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Bekanntmachung.
Betrifft: Wie oben.
SamStag, den 10. März ds. IS., vormittag» va« 10 bi» 11 Uhr, findet in der Großherzogliche,r Bürgermeisterei Gießen die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung der neuen Grundstücke in den Fluren XIX bis XXVm sowie in den zugezogenen Teilen von Lauusbach und Wißmar statt.
Die Wünsche sind schriftlich — mindestens auf 1/2 Bogen — einzureichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen und sollen genau augeben, welche alte (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grundstücke zusammengelegt und in welche Gewann die neuen Grundstücke gelegt werden tollen.
Wünsche, welche in dem oben genannten Termin mcht vor- aebracht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung.
Friedberg, den 27. Februar 1906. B6/3
Der Großherzogliche Fcldbereinigungskommissär:
.gez. Spanier, Kreisamtmann.
Montag, den 12. März d. Js. werden bei Herrn Wirt Schultheiß in Lumda von vormittags halb neun Uhr an aus dem Distriki ÄilsbeD der Forstwartei £umbaf sowie aus den Distrikten Timmelberg, Schmidtvusch, Großer Fiukcnwald, Seilwald und Heegberg der Forstwartei Atzenhaiu versteigert: Stämme: 3 Eichen III. Kl. (40—4-9 Ctm. Mitlendurchmeßer) 2,28 Fm., 16 Eichen IV. Kl. (30-39 Ctm. M.-D.) = 10,67 Fm., 15 Eichen V. Kl. (25-29 Ci------- ----- ~ - -
Ter Eigentümer hat für den ordnungsmäßigen Zustand und die richtige Handhabung des Verschlusses Sorge^ zu tragen und ist allein für alle, durch etwaigen Rückstau des Sielwassers hcrvor- -lenifene Schäden verantwortlich. Die Verschlüsse sind so auzu-- wingen, daß sie jederzeit, auch bei Rückstau zugänglich sind und sgnem gehandhabt werden können.
Bekanntmachung
die Bedienung der Rückstauverschlttsse betr.
Unter Hinweis aus § 18 Absatz 2 der Polizciverordnung vom 1. August 1904, (die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation betreffend), welchen wir nachstehend zum Abdruck bringen, machen wir diejenigen Hausbesitzer, welche ihre Grundstücke an die Ncukanalisation bereits augeschlosscn haben, daraus aufmerksam, daß a>n 7., 8., 1). und 10. März 1906 eine Spülung sämtlicher städtischer Stratzcnkauäle vorgenommen wird.
Gießen, den 5. März 1906.
Gr. Bürgermeisterei Gießen.
B*/, Mecum.
Bekanntmachung.
Betrifft: Das Landgestüt; hier: den Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Landgestütsstarionen.
Die nachstehende Verfügung Großherzoglichen Kreisamts Hießen bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntms.
Gießen, den 2. März 1906.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
B*/t Mecum.
Gießen, den 22. Februar 1906. Betrifft: Wie oben.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen tu lassen, daß die Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach und Grünberg abgegangen sind.
I. V.: gez. Dr. M erck.
(25-29 Ctm. M.-D.) = 5.89 Fm., 24 Eichen VL Kl. (unter 25 Ctm. M.-D.) == 6,30 Fm., 1 Buche I. Kl. (72 Ctm. M.-D.) = 0,49 F: .
1 Kiefer Hl. Kl, (37 Ctm. M.-D.) = 1,61 Fm., 1 Kiefer IV. Kl. (27 Ctm. Ac.-D.) = 0,63 Fm., 3 Fichten UI. Kl. (30-39 Ctm. M^D.) = 2,22 Fm., 4 Fichten IV. Kl. (25 -29 Ctm. M.-D.)
--- 4,57 Fm., 72 Fichten V. Kl. (unter 25 Ctm. M.-D,) = 17,65 Fm.; Scheiter R.u.: 370 Buche, 16 Hainbuche, 189 Eiche, 8 Birke, 5 Kiefer, 19 Fichte; Knüppel Rm.: 70 Buche, 14 Hainbuche, 144 Eiche, 4 Birke, 2 Aspe, 4 Kiefer, 58 Fichte; Unüppclretstg Rm.: 90 Fichte (in ganzer Länge); gewöhnlicheo Reisig Rm.: 603 Buche, 556 Eiche; Stöcke Rm.: 90 Buche (hierunter 10 Nm. brennklein), 79 Eiche, 2 Kiefer, 29 Fichte.
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Lützellinden.
Klein-Rechtenbach.
Hörnsheim.
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Das Bürgermeisteramt.
Holzversteigernng.
Samstag den 10. d. M., von vormittags 10 Uhr
sollen im Sichertshäuser-Jnteressentenwald versteigert
Groß-Rcchteubach, den 3. März 1906. KrriS Wetzlar.
Chemisches SCeufhaus
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Eichen: 154 Abschnitte bis zu 12 m lang und bis zu 40 cm Durchmesser = 48 fm.
Tanne: 15 Abschnitte bis zu 13 m lang und bis zu 55 cm Durchmesser 11,20 fm.
Zusammenkunft im Distrikt Ungeheuerbach, am alten
Steinbruch. 1451
Sichertshausen, am 5. März 1906.
Der Waldvorstand.
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täglich Nsch bei 280
Hofbäcker
MäuSburg 12.
Eintritt frei kür jedermann. e8/.
Die Vorträge finden sämtlich in der Turnhalle deS Real- Gymnasiums und der vber°Realschule statt.
NB. Geldsendungen zur Deckung der Unkosten erbeten z. des Herrn A. Kuhr, Henselstraße 1.
HeWe HmiiigW für Soitonit Mittwoch, den 7. März 1906, abends 81/* Uhr, im unteren Saal® des Caf6 Ebelri
Fünfter Mitgliederabend
Vortrag des Herrn Pfarrer Koch-Berstadt: Sartw mu auf dem Lmde religiös iß. Gäste sind willkommen. v7«;
Gießener Ansschch für MsMlesiMN
und verwandte Bestrebungen.
Dritte Vorlesungsreihe:
Reise iö die Wilken m Argentinien
von Oberlehrer Dr. Kraft aus Büdingen.
Mittwoch, den 7. März 1906, Uhr abends:
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Nutzholz Versteigerung.
Aus den Waldungen der nachbezeichneten Gemeinden kommt Dienstag den 13. März 1906, vorm. 10 Uhr beginnend, nötigenfalls mit Fortsetzung am folgenden Tage, im Saale des Gastwirts Wilhelm Am end zu Groß- Nechtenbach zur Versteigerung:
I. Laubholz.
Weidcuhlttlscn. Eichen: 2 St. II. Kl. = 3,39 fm, 10 III. Kl. ----- 7,04 trn u. 7 rm Nutzholz.
Volpertshausen. Eichen: 11 St. II. Kl. — 17,26 im, 57 III. Kl. ----- 35,52 trn, 9 IV Kl. ----- 2,37 fm und 57 rm Nutzholz.
Vollnkirchen. Eichen: 3 St. II. Kl. — 5,51 fm, 3 III. Kl. ----- 1,76 fm, 2 IV. Kl. ----- 0,46 fm und 11 rm Nutzholz.
Reichhaltigste Auswahl
2,56 fm und 8 rm Nutzholz.
Hochelheim. Eichen: 2 St. I. Kl. ----- 5,22 fm, 5 II. Kl. ----- 8,23 fm, 1 III Kl. ----- 0,75 fm und 14 rm Nutzholz.
Groß-Rechtenbach. Eichen: 2 St. I. Kl. — 6,59 fm, 13 II. Kl. ---- 21,37 im, 24 III. Kl. ----- 14,67 fm, 3 IV. Kl. — 0,78 fm und 14 rm Nutzholz.
II. Nadelholz.
Münchholzhausen: 71 St. III. Kl. ----- 30,83 fm, 157 IV. Kl. ----- 26,05 fm, 35 Stangen I., 33 II., 36 III. und 19 IV. Kl.
Lützellinden: 7 St. II. Kl. ---- 10,76 fm, 39 III. Kl. ----- 30,14 fm und 42 rm Nutzholz.
Kleiu-Nechtenbach: 32 St. III. Kl. --- 16,56 fm, 2 IV. Kl. ----- 0,56 fm und 3 rm Nutzholz.
Hochelheim: 41 rm Nutzholz.
Groß-Rechtenbach: 26 St. litt Kl. = 14,18 fm, 11 St. IV. Kl. ----- 2,80 fm, 73 Stangen I., 65 II., 90 III. Kl. und 34 rm Nutzholz.
Reihenfolge wie vor angegeben. Die Herren Förster Müller, Niederkleen, Both, Vollnkirchen, Noth, Gr.- Rechtenbach und Hoffmann, Wetzlarwerden die Hölzer auf Verlangen den Kauflustigen zeigen.
Eichen: 3 St. I. Kl. ----- 10,31 fm, 5 II. Kl. ---- 10,18 fm, 52 III. Kl. = 31,11 fm, 50 IV. Kl. ---- 7,73 fm, 21 Stangen I., 5 II., 12 III. Kl. und 3 rm Nutzholz;
Buchen: 4 St. III. Kl. = 2,90 fm; Weichholz: 2 St. III. Kl. = 0,79 fm und 1 IV. Kl. ----- 0,18 fm.
Eichen: 10 rm Nutzholz;
Bilchen: 1 St. II. Kl. — 1,45 fm und 12 III. Kl. ----- 10,15 fm.
Eichen: 2 St. II. Kl. ----- 2,99 fm, 2 IV. Kl. ----- 0,36 fm u. 3 rm Nutzholz. Eichen: 1 St. I. Kl. ----- 4,36 fm, 2 II. Kl. ---- 4,63 fm, 4 III. Kl. ----
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