Mittwoch 5. Dezember 1906 156. Jahrgang Erstes Blatt Die Heutige 'Dummer umfaßt 16 Seiten Kleines Feuilleton. — Vom Ideal der neuen Frau. In einer süddeutschen Monatsschrift kommt Karl Borinski in einem größeren Essay über ,.S avvho" auch auf das neue Frauenideal äu sprechen. Ter Münchener Gelehrte schreibt am Schluß des Artikels: „Die Frauen in ihrer vernünftigen Vertretung in der Gesellschaft beginnen sichtlich, sich ihrer alten Romanvorrechte und — was wichtiger: — der Romanansp-rüche an das Leben — als an einen Berzillienwald voll Liebeshelden und Liebesabenteuer! — zu begeben. Sie wollen keine in Wolken thronenden Der- rinnen, sie wollen 'a.ber auch in Ermangelung dessen keine Rachegeister und Dämonen; keine „Noras" und Frauen vom Meere", mit einem Worte: sie wollen keine Fabelwesen mehr sein. Sie haben sich in der schweren Not einer materiell völlig veränderten Zeit — trotz aller utopistischen Hetzer, die mit denl namenlosen mehr oder minder glänzenden Elend der Mehrzahl (zuaunden der Minderzahl^ der Frauen Geschäfte machen — die Einsicht erobert, daß der Ernst und die Schwere des Lebens keineswegs bloß die Schuld von Männern sei. die den Romanan'orderungen nicht genügen. Sie legen selbit mit Hand an bei dem schweren Werke, den unendlich zusammengesetzten und individuell verschiedenen Aufgaben, die das Leben stellt. Sie wollen nicht mehr bloß die Poesie des^ Mannes bestreiten, zumal das sehr viel kostet und - -- ‘ " *“ sehr wenig cinträgt. Sie lehnen es ab, die Heiligen, parlamentarifcbes. Berlin, 4. Dez. In der nationalliberalen Fra ktion ist von einer Absicht, wegen der Aus- weisungspraxis die Regierung im Reichstage zu interpellieren, nichts bekannt. Daß „Atlashöschen" Waaner sich bei ihr bestellt hätte, wird widerlegt. Wagner bevorzugte allerdings Seidenwäsche, und ent Zimmer wurde allerdings ganz mit Seide ausbeschlagen und mit weichen Teppichen belegt. Es durfte nie von jemandem betreten werden, Wagner hielt sich darin immer ganz allein auf, und zwar zumeist am Vormittag, weil ihn die Farbenpracht zur Arbeit anregte. Tie Ausstattung dieses Zimmers nach den Wünschen des Meisters war die Hauptarbeit jener Putzmacherin, und sie stattete ihm später ein solches in gleicher Weise auch in München und in Triebschen auS. — Alt-Marburg, 30 Federzeichnungen von Otto Nbbe'lohde. mit erläuterndem Tert in Dialogform, so nennt sich ein kleines Kunstwerk, das bei Elwert in Marburg erschienen ist. Man könnte es auch nennen „Führer für Kunst- und Naturfreunde", aber ein Titel, hinter dem man die übliche trockene Prosa unserer Stödteführer wittert, wäre doch wieder wenig angebracht. Jeder, ^er in Marburg gewesen ist, — sei es auch nur flüchtig — wird sich üben fched eigenartige und vor allem künstlerisch wertvolle Buch freuen. Der Preis ist unglaublich niedrig, nur eine Mark! Der Text ist keineswegs eine Verhimm- lung Marburgs. Mit deutlicher Kritik werden alle möglichen Bau-Sünden und Geschmacklosigkeiten vorgenommen, auch hier und da allgemeine Gesichtspunkte zur Vermeidung und Verbesserung gegeben. Es wäre recht wünschenswert, daß sich auch bei und in Gießen ein Kunstverständiger fände, der ein solches Buch unseren St adtvackern zum Nachdenken vorlegte! vezn gSpreiS« monatlich 76'13'., vierteljährlich Ü)lt. 2.20; durch Abhole- ii. Zweigstellen monatlich f>5 Pi.; durch dicPosl '1UL2.— viertel« jährl. ausschl. Beitellg. Annahme von Anzeige» für die Tagesiniiinner bis vormittags 10 Uhr. ZeileiivreiS^ lokal 12'Utw auswärts 20 '13'g. Verantwortlich tüt den poliL und allgem. Teil P. W'ttko. tüt .Stadt und Land' unfc .lüerichtsfaal'. Ernft Heß. stir den Anzeigenteil. HanS Beck. Nr. 286 ® r | 'ge Art. wie von dem Bureaudirektor und dem Präsidenten das Hausrecht gewahrt worden sei. Er bedauere nur, daß das daS Haus nicht rein geblieben sei von Haussuchung. Was die gestrigen Vorgänge anlange, so habe am Bundesratstische offenbar eine Verlegenheit geherrscht, wie sie in dem Maße dort selten sei. (Lachen rechts.) Von dem Einflüsse der Herren von der Rechten des Hauses zu Gunsten Peters habe man hier int Hause schon lange gewußt. Das über die vertraulichen Verhandlungen zwischen der Kolonialabteilung und Stören gestern bekannt geworden sei, werfe auf die bisherigen Zustände ein grelles Licht. Charakteristisch dabei sei namentlich das Verhalten des Herrn Dr. Stubel einer der bedauernswerten Erscheinungen innerhalb der Regierung. (Heiterkeit.! Nach der heutigen Er- naruno des Herrn Roeren sei er selbst überzeugt, daß der genter Mann sei, erkenne er auch nach dessen gestriger Rede an. (Heiterkeit.) Weiter wendet sich Redner gegen Prügelstrafen-Ver- ordnungen in den Kvlonien. Bedauerlich sei daS gestrige Procedere d"s Kolonialdirektors gegen Roeren, die Mitteilungen über vertrauliche Rücksprachen. Weny ein solches Verhalten des Kv- lonialdirektors sich wiederhole, so werde fortan niemand mehr vom Zentrum in der Lage sein, sich im Interesse vertraulicher Ausgleichsverhindlungen in die Kvlonialabteilung zu , begeben. Bloßgestellt sei gestern nicht Roeren, — wie eine gestrige Wendung DernburgS es scheinen lasse —, sondern vielmehr Dr. Stübel! Dieser habe sich in der ganzen Angelegenheit viel mehr versündigt, als dadurch, als daß er in Ehristiania die Mitteilung der Geburt des Küscrenkels an den Kaiser verschlafen h-be. (Gfrofce Heiterkeit.) Die Regierung verlange, man solle endlich die Vergangenheit ruhen lassen. Aber das gehe doch nicht eher an, ehe nicht die Schuldigen bestraft seien (sehr richtjg!). Pöplau sei seiner festen Ueberzeugung nach unschuldig verurteilt. Der Tatbestand übrigens, daß in Afrika vom Richter beschlagnahmte Akten sich' jetzt in den Händen der Verwaltung befinden, werfe das allerbedenklichste Licht auf die Rechtspflege in den Kolonien. Endlich betätigt Redner noch, Geh. Legationsrat Hellwig habe ihm im Mai d. I. erzählt, die Freunde des Peters, v. Kardorff und Arendt, seien die Veranlassung, daß er seine Pensionierung habe nachsuchen müssen. Schließlich bemerkt er: wir sind nicht Oppositions- und nicht Regierungspartei. ^Heiterkeit.) Jetzt wolle seine Partei jedenfalls gern_ dem K'o- lonialdirektor t/c erforderliche Zeit gewährest, um Mißstände zu beseitiaen. (Beifall im Zentrum.) , , Kolonialdirektor Dernburg erklärt, zu seiner Genugtuung könne er konstatieren, daß laut soeben eingelaufenem Telegramm aus .Togo neuerdings weitere Zeugen vernommen worden sind und daß sie absolut nichts gegen Kersting auszusagen vermöchten. Schmidt ferner sei auf seinen eigenen Antrag entlassen worden. Die Mißhandlungen Schmidts könnten aucb noch nicht als erwiesen gelten. Man habe es bemängelt, dcrß er von Eiterbeule gesprochen habe. Tatsache ist doch aber, daß Herr Roeren die betreffenden Vorgänge schon seit Jahren gekannt hat. Demgegenüber sage er, solche Dinge müßten sofort und nicht erst später hier zur Sprache gebracht werden. Er wiederhole, die Verwaltung der Kolonien werde mit Eifer betrieben, Allotria werde ausgeschieden und alle Mißstände eingehend untersucht. Und er hoffe, man werde mit der genauen Untersuchung zufrieden sein, er hoffe ferner, daß sich zeigen werde, wie eine große Menge von Dingen, die den Beamten vorgeworfen werden, nicht wahr seien. (Beif.) Aba. v. Kardorff (Reichspartei): Wir sollten uns öfter dre Frage vorlegen: Was sagt das Ausland zu diesen Reichstagsver'handlungen. Gegen meinen Freund Dr. Peters (Hört! Hört! bei den Soztald.), jawohl Meinen Freund, ich habe bisher noch niemals meinen Freund verleugnet. Tie Anschuldigungen Bebels halte ich für unrichtig. Deshalb kämpfe ich gegen ihn (Zuruf: Mörder!) Sie stellen Dr. Peters als Mörder hin. Ja, der Begriff Mord ist bei Ihnen (zu den Sozialdemokraten) ein verschiedener. Die Taten in Rußland sind Bei Ihnen feine Morde (Sehr gut), das sind Heldentaten, Gerichtsvollziehungen. Umgekehrt ist es in Ihren Augen etwas anderes. Welchen Lärm würde Herr Bebel angeschlagen haben, wenn einer seiner Freunde, der freigesprochen wurde ,mit einem niederträchtig erfundenen Brief aufs neue angegriffen würde (Sehr gut!). Die Fürsorge Dr. Peters auf seinen Expeditionen für seine Leute war viel größer als diejenige Stanleys, das geht aus dem Prozentsatz der Verluste hervor. Wenn mein Freund Dr. Peters Hinrichtungen hat vollziehen lassen, so wird er sich in einer Notlage befunden haben, in der man sich im Kriege oftmals befindet. (Sehr richtig! rechts.) Wir müssen für unsere Kolonien sorgen. Die Erde ist nicht da für Kannibalen, sondern dafür,daß die Menschen zur Arbeit erzogen werden. Daß eine herrschende Klasse in Deutschland stets existieren möge, die für ihre Freunde, an denen ein Justizmord begangen ist, eintreten, das hoffe ich zum Segen unseres Volkes. (Lebhafter Beifall rechts.) Darauf wird ein Antrag auf Schluß der Debatte angenommen. Die Vorlagen gehen ohne Debatte an die Budgetkommission. Nächste Sitzung Mittwoch: Poleninterpellation. gestrige Zwischenfall wirklich politische Bedeutung nicht besitze. (Rufe linkS: Sehr richtig.) Seine Partei werde auch künftig alle Vorkommnisse in der Verwaltung der Kvlonien prüfen und allen Versuchen einer Verschleierung entgegentreten. Seine Partei könne selbstverständlich von vornherein nicht Gegner einerIieform- politik von feiten des neuen Kvlonialdirektors fein. Sind die Roerenschen Enthüllungen nun eigentlich wahr oder nicht? In nächster Zeit würden noch ganz andere Dinge vorgebracht werden. So könne die Geschichte unter keinen Umwänden weiter gehen. Das Vertrauen zu den Richtern in. Ben Kolonien sei verloren. Eine gemischte Üntersuchungskommission wäre das beste. Notig sei eine Feststellung des materiellen und formellen Kolonial- rechts und zweitens eine völlige Trennung von Justiz und Verwaltung. Redner beschäftigt sich dann in längeren Ausführungen mit der deutich-kolonialen Prügelprax's und Prügel-Verordnung und dem bekannten Sodaerlaß, durch^den. der j(‘feige Gouverneur von Neu-Guinea des Trinken aus Sodaflaschen mit harter Prügelstrafe bedrohe. Den Kolonien müsse vor allem ein klares Recht, Gerechtigkeit oder wenigstens eine gesetzliche Basis gegeben werden. Aber es gibt Sünder nicht nur in den Kvlonien, der eigentliche Angeklagte sei der Reichskanzler: er sei es, der die eigentliche Untersuchungskommiß wn einsetze. Wie solle da eine objektive Untersuchung heranskomwen. Das ganze Personal lebe wie Hund und Katze zusammen, gegenseitige Liebenswürdigkeiten seien an der Tagesordnung. Ein Mum- zipalitätsrat Raff kämpfe seit 0V2 Jahren um ein Recht, außer Amt, beziehe er während der ganzen Zeit fein Gehalt, ja, rücke sogar in höhere Gehalts'lusen auf. Der Staatssekretär und der Kvlonialderiktor wollten für ihn etwas tun, aber^Dr. Stübel erklärte, er könne gegen das Trifolium an der Spitze den Herrn von König nicht aufkommen, (dort! Hort!) Herr Kolonialdirektor! Wenn Sie die Gespenster bannen wollen, dann arbeiten Sie in den Geleisen der Gerechtigkeit, in den Geleisen organischer und nicht sprunghafter Kulturarbeit, und zeigen Sie auch Rückgrat nach oben. Dann werden Sie auch unsere Unter» stützung finden, wenn nicht, dann nicht. Abg. B e b el (Soz.): In das Duell Dernbura-Roeren wolle er sich nicht einmischen, am allerwenigsten nach der heutigen Erklärung Roerens, daß es sich nur um eine rein persönliche Angelegenheit handle. Das eine aber stelle er feit, alle die Gräuel, die Roeren gestern anführte, seien noch unwiderlegt, sie blieben bestehen. Es müsse einmal mit den Skandalen reiner Tisch gemacht werden. Erfreulich sei es, daß man heute endlich einmal den Reichskanzler im Hause gesehen habe, er sei der einzige dem Hause Verantwortliche. Redner kommt auf den Fall Hellwig zu sprechen, dessen Pensionierung, weil er den Anforderungen seines Amtes nicht mehr völlig gewachsen erschien, so mag es in den Akten stehen. Aber da steht manches, was nch in Wirklichkeit anders verhalt. Den Angriff, den ich am Samstag gegen Herrn Graf Arnim richtete, nehme ich allerdings angesichts dessen Erklärung mit Bedauern zurück. Was aber Herrn Arendt anlangt, so erkläre ich, daß ich niemals von ihm eine Aeußerung gehört habe, aus der hervorgegangen wäre, daß Herr Arendt schon längst Herrn Hellwig verhängnisvolle Bedeutung für die Kolonialpol.itik zugeschrieben hätte. Einen zweiten Fall, den ich angeführt habe, den Fall Kampfe, bat _ber Kolonialdirektor selbst gestern als richtig von mir.dargestellt, angegeben. Weiter erinnere ich an die ungeheuerliche Bestrafung der Akwa-Leute wegen Beleidigung! Wir müssen danach verlangen, daß die Verhältnisse in den Kolonien unparteiisch unter» sucht werden. Eamarille ist überall da, wo persönliches Regiment ist. Im Falle Peters komme es doch nur daraus an, was der Gerichtshof für erwiesen angesehen habe, und itoar schwere Mißhandlung von Mädchen mit der Nilpferdpeitsche. Als Redner dann mit Bezug aus Arendt den Ausdruck braucht „die Sorte" erklärt Vizepräsident Stolberg dies unter Heiterkeit des Hauses für unzulässig. Redner erzählt dann noch eine lange Reihe festgestellter .Unmenschlichkeiten des Peters. Endlich berührt er noch die Eisenbahn- und Landfrage in südwest- Afrika. .. . Oberstleutnant Quade bezeichnet es als unzutreffend, daß gegen Leutnant Dominick, jetzt Hauptmann, Anzeige ergangen sei, ohne daß gegen denselben irgend etwas geschehen sei. Es sei diesem vielmehr ausdrücklich durch Erlaß aufgegeben worden, sich aller Grausamkeiten usw. zu enthalten und Menschenleben im Kriege tunlichst zu schonen. Die Ermittelungen gegen ihn hätten ergeben, daß die ihm vorgeworfenen Barbareien nicht vorgekommen seien, abgesehen von Fällen, wo Dominick gegen Kannibalen gekämpft habe. Veranlassung zum strafrechtlichen Vorgehen gegen ihn habe sich nicht ergeben. Es sei allerdings dem Dominick der amtliche Vorwurf nicht erspart worden, daß er gegen Barbareien seiner Truppen nicht genügend.eingeschritten sei. Eine neue Beschuldigung gegen Dominick, 62 Kinder ausgesetzt zu haben, werde noch untersucht werden. Die Richtigkeit einer Anklage Bebels gegen einen Hauptmann Scheunemann werde von diesem in Abrede gestellt. Abg. E r 8 & e r g e r (Ztr.) erklärt, im Juli sein Material im Reichstage dem Untersuchungsrichter zur Verfügung gestellt zu . haben, um sich bezw. andere von dem Verdacht etwaigenAkten- : diebstahls zu reinigen. Daß der Kvlonialdirektor ein intelli- GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen oder die Musen der Männer zu spielen; sintemalen die Heiligen keine Manner brauchen, der Begriff von Engel und Teufel gerade in diesem Punkte sehr schwankt, das Jnipirationsbedürfnis durch eine körperliche Muse aber allzeit berdächtig ist. Tenn es gemahnt immer etwas an die stets in Herden auftretenden einsamen Knaben, die von Mutters Schürzenband nicht los können. — Richard Wagner und die Putzmacherin. Zu den Briefen Richard Wagners an eine Putzmacherin. Eine Unterredung mit der Pufemacherin Bertha. Ein Beitrag zur Lebensgeschichte Richard Wagners von Ludwig Kvrpath. Verlag „Har- monie", Berlin W. 35, brosch. 1 Mk. — In dem Kampt, beu in den siebziger und achtziger Jahren die „Neue Freie Presse gegen Richard Wagner führte, bildete die Veröffentlichung und Glossierung seiner Briefe a.n eine Putzmacherin durch Daniel Spitzer, den „Wiener Svaziergänger"' eine Episode. Jetzt erfolgte die Wiederveröffentlichimg der 16 Briefe Wagners, aus denen dessen wunderliche Vorliebe Wagners für Atlas, Seide und Spitzen hervorgeht. Man bemüht sich nur um die Ergründung der Wahrheit über das Verhältnis zwischen dem Meister und jener Putzmacherin. Dem Wiener Musikschriftsteller Ludwig Karpath ist es gelungen, die Frau, an die die Briefe gerichtet waren und die man schon längst tot wähnte, als noch lebend auszuforschen. Wir erfahren, daß der einstigen ieschen Putzmacherin juc|tc a/uumw vc, Berta vor mehr als dreißig Jahren die Briese gestohlen wurden, — auch der Poesie — und wie sie aus Kränkung darüber,, der Meister könnte glauben, >ie Heiligen, die Engel, j sie hätte seinen nach AiÄretion nicht erfüllt, herzkrank wurde. Potttische Tagesschau. Roeren-Dernburg und die Preffe. Die „Scrmnnia* bespricht eingehend den Zusammenstoß Nocren-Dernburq, dein sie eine große politische Bc- deutunq bcimißt, wenngleich er in der Hauptsache einen vorwiegend vcrsönlichcn Charakter frage. Schon vor drei bis vier Wochen soll Dcrnburg einen solchen „Streich" gegen das Zentrum an gekündigt haben, freilich nicht öffentlich. Daß das Zentrum seine Kolonialpolitik niemals von der Wistnbaaffäre abhängig gemacht haben würde, liege klar auf der Hand. Die „politische Verantwortung für seine ungerechtfertigten Angriffe gegen das Zentrum müsse Dcrnburg selbst tragen". Durch die Erklärung des Neichs- kanzlers werde die politische Situation zwar in gewisser Beziehung geklärt, aber nicht gebessert. Die Krcuzzeitung sagt, man gewinne die ziemliche Gewißheit, aus den Neichstagsverhandlungcn, daß es sich hier um einen krassen Fall von an ballernden Einmischungen einer Partei in Verwaltlingsange- legenheiten handle. Auch die „Deutsche „Dagesztg." gibt Dcrnburg in der Hauptsache unbedingt Recht. Er habe in namhafter Weise einen gefährlichen Kampf ausgenommen, bei dem er auf Sympathien und Unterstützung zählen könne. Die Arbeit hinter den Kolllissen habe unter allen Umständen etwas bedenkliches, zumal dann, wenn mit ihr der Versuch einer gewißen Beeinflussung verbunden ist. Der neue Kolonialdirektor habe jedenfalls bewiesen, daß er entschlossen ist, energisch ein- zugreiien und daß er Mut und Nerven hat. Das fei erfreulich und wirke befreiend in unserer Zeit. Ganz besonders lobend spricht sich die „Post" über Dcrnburg aus, der den bündigen Beweis geliefert habe, daß sr ein ganzer Mann ist und nicht bloß die Fähigkeit, sondern allch den festen und unbeugsamen Willen und den entschloßenen Mut besitzt, die schwierige Ausgabe, die er übernommen hat, nach allen Seiten hin zu losen. DaS ,B. T." sagt in einem Leitartikel, der die lieber« schrist „Ein Mann" trägt, zlim ersten male sei eine leise Möglichkeit gegeben, den Bund zwischen der Negierung und dem Zentrum zu zersprengen und zll einer neuen, gesünderen Gestaltung unterer politisch en Verhältnisse zu gelangen. Dernburg täte Unrecht, wenn er durch eine hoheitsvolle Zurückweisung der ernsthaften, gegen die Kolonialverwaltung erhobenen Beschuldigungen eS der Linken unmöglich machen wollte, ihm zu folgen. Aber auch die Linke täte Unrecht, wenn sie nicht sehen und begreifen wollte, wie viel ihr Dern- burq in diesem Augenblicke darbringt. Aus Stadt und Tand. Gießen, den 5. Dezember 1906. ** Der Finanzausschuß der 2. Kammer hielt am Dienstag eine Sitzung ab. Eine eingehende Beratung fand zunächst die Vorstellung der Geometer I. Klasse bezüglich der Vornahme von Privatarbeiten. Die Regierung hat in dieser Frage sich im allgemeinen den Wünschen der Petenten Rechnung zu tragen bereit erklärt. Der Ausschuß ist damit einverstanden und gedenkt sich den Negierungsvorschlägen anzuschließen. Die Vorstellung der Polizeidiener desKreises Offenbach wurde nach kurzer Debatte dem Verwaltungsrevisionsausschuß zur Beratung überwiesen, weil in diesem alle die Gemeindebeamten betreffenden Verhältnisse zur Erörterung gebracht werden sollen. Der Antrag Dr. Frenay betr. der Offizier- und Unteroffizier-Witwenkasse und die beiden Vorstellungen des Katholischen Lehrervereins und des hessischenLandeslehrer Vereins, ihre Gehaltsverhältnisse betreffend, wurden bis zur Beratung des neuen Staatshaushaltsetats zurückgestellt, da man vorerst die Vorschläge abwarten will, welche die Regierung in dieser Hinsicht der Kammer machen wird. Der Antrag des Frhrn. Heyl zu Herrnsheim auf Einstellung von 10000 Mk. zur Ausbildung von Volksschullehrern durch Reisen re. wurde vom Ausschuß gutgeheißen, ohne daß sich der Ausschuß in allen Teilen der Begründung dieses Antrags anschließt. Der Antrag Molthan, die Automobil st euer betreffend, wurde vom Ausschuß im Hinblick auf das Reichsgesetz über die Automobilsteuer für erledigt erklärt. Den Anträgen Dr. Schmitt und Ulrich, betr. Aufhebung der Brückengelder, zuzustimmen, konnte sich der Ausschuß z. Z. niä)t entschließen. *6 Auszeichnunge n. S. K. 5z. Der Gro ßherzog haben verliehen: das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Großh. Oberstallmeister Riedesel Freiherrn zu Eisenbach-, das Kommandeurkreuz 2. Klasse des Ludwigsordens dem Giroßh. Oberkammerherrn Riedesek Freiherrn zu Eisenbach' das Komturkreuz 2. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Großh. Obersten z. D., Flügeladjutcmten ä la suite und Ordenskanzler Freiherr Roder v. Diersburg; das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens dem Großh. Major irrt Leibgarde-Fnfanterie- Regiment (1. Großh. Hess.) Nr. 115, kommandiert zur Dienstleistung beim Großh. Hofmarschallamt, Freiherrn v. Ungern-Sternberg. ** Personalien. Durch Verfüaunq Großh. Ministeriums des Innern wurde der Großh. Negierungsbaumeister Heyl in Friedberg aushilfsweise bis auf weiteres mit Versetzung der Stelle des Amtsvorstandes der Kulturinspektion Friedberg beauftragt. *• Gießener Volksbad. Im November 1906 wurden 9628 Bäder verabreicht gegen 9112 im Oktober 1906 und 9118 im November 1905 oder im Durchschnitt vro Tag 321 Bäder gegen 294 im Oktober 1906 und 304 im November 1905. Der Besuch tzot sich im einzelnen wie folgt verteilt: Schwimmbad: 4936 Männer, darunter 866 zu 10 Psg^ „ 980 Frauen, „ 4^2 „ 10 „ Wannenbäder 1. Klasse 317 Männer, 82 Frauen, , 2. „ 655 „ 462 Brausebäder 1. Klasse 762 Männer, 110 Frauen, „ 2. „ 980 „ 147 „ Dampf- u. Heißlustbäder, sowie Massage zus. 167 Männer, 26Fräueu. Tie Personenwage wurde von 200 Personen benutzt und das Bad von 4 Personen besichtigt. ** A n Volksbibliatheken im Großherzogin in Hessen hat die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung in den letzten 6 Jahren 12 944 Bände unentgeltlich abgegeben, int lausenden Iabre bis zum I. November außetdem 2112 Bände. Die Gesellschaft ist in der Lage, weitere Bibliotbeksunterstützungen noch in diesem Iabre zu bewilligen. Eingehende Informationell über die Begründung von Volksbibliotbeken werden unentgeltlich erteilt von der Geschäftsstelle. Berlin N W 21, Lübecker Straße 6, an die auch Gesuche zu richten sind. ’• Freiwillige für das 18. Armeekorps. Vom 2. Januar 1907 ab können sich junge Leute, die int Jahre 1907 bei einem Truppenteil des 18. ArmcekorvS als einjährig oder mehrjährige Freiwillige eintreten wollen, cm jedem Dienstag bis 10 Uhr vormittags unter Vorlage der vorgeschriebenen Papiere in den Kasernen der betreffenden Truppenteile ztir ärztlichen Untersuchung melden. Hochelheim, 4. Dez. Der Handwerkerverein der Bürgermeisterei Groß-Rechtenbach hielt hier seine Generalversammlung ab. Der Verein zählt jetzt 31 Mitglieder. Während diesmal nur Handwerkerfragen erledigt wurden, soll für die nächste Versammlung ein Vortrag über das Gesetz vom 26. August 1897 und seine Bedeutung und Wirkung für das Handwerk gehalten werden. O Vom Vogelsberg, 2. Dez. Die.Ohmtal.Pgsali- roerfc", die erst im Frühjahr bei Ortenbcrg (Nidder) ein großes Basaltwerk eröffneten, haben vor kurzem von der Gemeinde Hartmannshain für 10 000 Mk. einen großenBasaltbruch gekauft. Im nächsten Jahr soll hier ein Basaltwerk errichtet werden. — In den großen Waldungen beginnt man jetzt mit dem Fällen der Weihnachtsbäumchen, die dann von den Händlern weithin versandt werden. s Lauterbach, 3. Dez. Die Neuovirrungs- arbeiten in der hiesigen Kirche sind soweit fertig gestellt, daß die Einweihung nächsten Sonntag erfolgen kann. Aus diesem Anlaß veran^altet der evang. Kirchen- gesangvercin ein Konzert in der Kircbe. — Den hier sehr stark austretenden Masern sind bereits fünf Kinder zum Opfer gefallen. Verinrschtes. ’ Berlin, 4. Dez. Heute hat sich im Osten Berlins eine Lie b e§tra g 5 d ie abgespielt. Ein ganz junges Dienstmädchen trug heute Milch in die Häuser und in einem Hause lief dem Mädchen ein junger Mann bis aus den Korridor deS Erdgeschoßes nach. Dort gab es einen lebhaften Wortwechsel, bis er einen Revolver zog und dem Mädchen einen Schuß in die Brust jagte. Der Täter hatte mit seinem Opfer ein Liebesverhältnis, das von der anderen Seite gelöst werden sollte. Durch zwei Schüffe brachte er sich schwere Wunden am Kopf und an der Brust bei. Der Zustand des Mädchens ist besorgniserregend, und die Verletzungen des Mannes sind derart, daß er kaum mit dem Leben davon kommen dürfte. * Morde und Selbstmorde. In Berlin erschoß der Steinträger Streve seine 29jährige Frau, mit der er in Scheidung lebte, und dann sich selbst. — In Hamburg wurde der Inhaber der Gasglühlichtindustrie Hermann Oetger von seiner früheren Buchhalterin, mit der er ein Liebesverhältnis abgebrochen hatte, erschossen. Das Mädchen tötete sich dann selbst. * Dcr Fall, daß ein Mörder seine eigene Untat dramatisch verh errli cht, dürfte in der Literaturgeschichte noch nicht m verzeichnen fein. Der Buchhalter Albert Olivo in Mailand hatte seine Frau vor einigen Jahren in einem Anfall von Jähzorn erstochen. Um sein Verbrechen zu verbergen, zerstückelte er den Leichnam und bracht ihn unanffällig nach Genua, wo er eine Barke mietete, um ihn außerhalb des Hafens ins Meer zu versenken. Fischer zogen aber einige Tage später das Bündel mit den Leichenteilen an die Oberfläche und die Nachforschungen der Polizei führten zur Dertzaftung des Mörders. In dem Prozeß, der vor dem Mailänder Schwurgericht stattfand, rechtfertigte sich Olivo mit dem Hinweise auf seine epileptischen Anfälle. Die Geschworenen glaubten seiner Rechtfertigung, die von Lombroso als richtig bestätigt wurde, und sprachen ihn frei. Der Justizminister hob das Urteil auf und ordnete eine nochmalige Verhandlung vor dem Schwurgerichte von Bergamo an. Die Geschworenen dieser Stadt wiederholten aber in demonstrativer Weise den Freispruch. Jetzt hat Alberto Olivo die Erinnerung an seine Schreckenstat aufgefrischt, indem er ein von ihm verfaßtes Drama veröffentlicht, das den Titel „Vom Gipfel in den Abgrund" trägt, und worin er leine Tat psychologisch zu rechtfertigen sucht. In drei Akten und einem Nachspiele schildert er die Geschichte feiner Liebe und Ehe und seines Verbrechens. * Kleine Tages chronih Bei P i st e r i tz (Sgchseiü drückte ein entgleister Güterwagen die Seitemvände zweier Personenwagen vierter Klasse ein. Acht Personen wurden verletzt, zum Teil schwer. — Die Prämie von 600000 Mk. der preu- bischen Klassenlotterie siel auf die Nummer 14169, die mit einem Gewinn von 3000 Mk. gezogen wurde. — InLeut» mannsd 0 rf, Kreis Reichenbach (Schlesiens wurde Gemeindevorsteher Kunsch ermordet aufgesnnden. Der Täter ist noch nicht ergriffen. — In Hamburg suebte ein Deserteur, der in die In- santeriekaserne zurückgebracht wurde, zu fliehen. Der begleitende Unteroffizier gab erst drei Schreckschüsse ab. Als der Deserteur weiter floh, schoß der verfolgende Unteroffizier dreimal scharr. Eine Kugel durchbohrte den Flüchtigen aus der rechten Seite vollständig. Die Wnnde scheint tödlich zu sein. Gerichtssaal. Darmstadt, 4. Dez. In der hentigen Schwurgerichtssitzung wurde eine gegen drei Einwohner von Reißenbach i. B. cinge- strengte Anklage verhandelt. Der 62sährige Landwirt Jakob Rechner, bet 44sährige Straßenwart Jose? Bohle und der 31jährige Landwirt Markus Meixner waren der Körperverletzung mit tötlichem Ausgang angeklagt. Sie hatten am Sonntag dem 29. Juli Kailbach i. Odenw. besucht und dort stark gezecht. 9luf dem Rückweg wurden fie von einem alten Landstreicher namens Schönherr angebeltelt und fie beschlossen, ihr: der Ortsvolizei zu überliefern. Sie schlevvten den schwer kranken und erschöpften Mann au? der steilen Landstraße mit sich und wenn er nicht mehr weiterkonnte, wurde er mit Km'ippelschlägen traktiert. Der Aermsie blieb schließlich nahe der badischen Grenze lieaen und starb bald darauf, wie der ärztliche Besimd ergab, an Herzschwäche. Da die Reißenbacher Ortsbehörde die Leiche nicht von der Straße wegholeu lieb, weil dies Kosten verursacht hätte, wnrde sie von der hessischen Behörde weggeschafst und die Untersuchung eingeleitet, wobei sich herausstellte, daß der Gemißhaudelte schwer hingen- tuberkulös war und an Herzverfettung und Leberkrebs litt. Al? der Hauptschuldige erwies sich bei der Zeugenvernehmung Rechner. Nach dem Urteil der Geschworenen gilt als erwiesen trotz des anders lautenden Urteils der ärztlichen Sachverständigen, daß die Todesursache in feinem direkten Zusammenhänge mit den Mißhandlungen stehe, die Angeklagten allo nur wegen Körperverletzung zu bestrafen seien, wobei den Angeklagten Böble und Meirncr mildernde Umstände zuznbilliaen seien. Das Gericht ver- nrteilre Neuner zu 6 Monaten und Meixner zu 6 Wochen Gefängnis und Böhle zn 15 Mk. Golbstra'e. le. Franks n r t a. M., 3. Dez. Der anZ Harheim bei Friedberg gebürtige Draaoner Vb. Sch. IV. von der 2. Esk. 24. Draaonerregiments in Darmstadt bat einem Rekruten ein Paar eiaene Stiesel ans dem Spind genommen. Als es heraus kam, suchte er sich zu erdrosseln. Da? cimn aber nicht so leicht, er ließ d-sbalb davon ab, und lief Hals über Kopf int Drillicbanmae mit blauer Schürze fort, um über Frankfurt nach Hanse zn gelangen. Hier am Obersorstbause wurde er von einem Schutzmann scstge- nomnten. Da? Kriegsgericht der 25. Division hat ihn wegen Kameradendiebstahls und unerlaubter Entfernung zn 2? Tagen strengen Arreste? verurteilt. Tic Berufung de? Gerichtherrn, dem bo? Urteil zn milde war, wurde vom O b e r k r i e g? g e r i ch t verworfen. Namentlich auch wurde die verlangte Versetzung in die 2. Klasse de? Soldatenstandcs abaelehnt, um dem bisher unbescholtenen Anacklagtcn nicht den Weg zu versperre", wieder ein ehrlicher Meuscb zu werden, wie er es vorher war. Leipzig, 3. Dez. Das Reichsgericht bat die Revision des A n t i g u a r s W 0 l s g a n g B a cb in Weimar, welcher vom dortwen Landgerichte am 4. Oktober 1906 wegen gewerbs- mäbiacr Hehlerei, beganceu durch den Ankauf von gestohlenen G 0 e t b e h a n d s ch r i s t e n . zu zwei Jahren 3 u cb t ft ci 11 ? verurteilt wurde, verworfen. Erfurt, 4. Dez. Die Streukammer verurteilte nach zehnstündiger Verhandlung die Redakteure Stange und Dernbeim von der sozialdem. „Erfurter Tribüne" wegen B e l e i d i a u ng d es v r e u b. A b a e 0 r d n e t e n h a u s e s in je zwei Fällen zu j c sechs Monaten Gefängnis. Sport. w. RIIdersv o'r t. Der Verband der Rttdervereine ist am Sonntag in Weilburg zustande oekommen. Angeschlossen haben sich vorerst Gießen, Limbura, Weilburg, Wetzlar. Ems, welche? nur einen Vertreter nach Weilburg entsendet hatte, wird sich demnächst erklären. Die erste Verbands-Regatta an der Lahn ist im Jahre 1907 in Limbura aevlaut. ISetivetfitäfSi’Zladtt’icbtett. Konstantinopel, 4. Dez. Der Sultan ernannte Pro'eüor Dr. Bier-Bomr zn seinem Leibarzt. Vier siedest nach Kon- Dienst? bc? Sultans. rind Wöffenfcbaft. —.Man schreibt uns ans Frankfurt a. M . 4. Dez. Der frcnp6Einakter"dm d"s Fr"nkf'"-t"r Schauspiel- bans' verems'astete, war rn rechter ReinfaU. Die h"'d?n y-tP-ta?--* i't'”'« erm''d""d das „Dm dankbar-: T'stien" W einen ku"bsch-n G-dmk"n zu Tod: b~3 andere Der amintOche ist ein Schmarren, e-Ilen'a^iZ für "ine anfvri'ck's'fose Stz^vesteracsestsch"ft pee’^ret. aber nicht für eine cnste B'st-nr. ..Erzicbnng" ist e'"c der S-Hlnbakt ">neZ Trauerspiels, dem aber der Anfang fehlt, der die Ent-- m-'^s"ng v°"^äudl'.ch machen würde. Auch >"ird i", Anftug Af( d^s crzäbst, was wir mit eigenen Annen fetrn mnuten. Dia Schlußstenc ist aber sehr wirksam und sie riß das Rublikum 'n arastem Mftall hin. Geiftielt w"rde glänzend, besonders! hon Fräulein K'lm'shammer. d-n Damen Hartmann nr^ Ein-ig, in dem anderen St'"'cke von Fräulein Sangora, Herrn Diegelmann und Herrn Baner. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für liessen am Donnerstag, den 6. Dezember: Meist trüb. Regenfälle. Temperatur nicht verändert. Starke westlicbe Winde. Keine Aenderung. Briefkasten fccr Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt'. Ein Musikfreund. Die Veröffentlichung des Eingesandts kann mir prfoToen, wenn Sie uns Ihren Namen mitteilen. Te!efoms(Dlh®% des Giessener Anzeigers, mit geteilt von der Bank für Handel und Industrie CHosson. Frankfurter Biir«( 3%°/o Betchsnnleihe . 98.15 3% do. . . 86.80 3j^°/0 Konsols .... 98.20 3% do. . . . . 86 85 3^°/0 Hessen .... 97.35 ^x/?k Oberh essen . . . — 4% Oestcrr. Goldrente. . 100.00 4‘/5 Oestcrr. Silborrentc 100.20 4 % ITn CO e S o er rt 5 3 3 S o - er 8r L si- o ~ to L o ■^02 & 5 ar & S 3. er “S ö 3 c. o = CO 2 2 ;£ C DO % 2 12 2 - e> — #3 ’So C7> ” 5 ~ o. S ■er» 3 3.-5 3 c®O 3 -- -n 77^ TV' o — 2. de S? o ™ ZZ 5-3* S. C? 2 & 53 5 r- ö- er 12 f3 dB (£>£? *-t 3: 3 Q 3 3 -2-, = 3 3 9 er — ^2 LISTE C ~ 3 o o ST — är n 2.3 er" = 2. — — — da — 3 o 5 'S. <=■ 12 = « E 5 . S s 3 r® • 3‘OPä Cf 3> o — C". 3 - 3 =K er ' S 3 3 --AZ er cP «-< Es 3 3 ? - - 6 3 — " 3 C'sE' §50-Z L.Z n = 2 (E — dt> t® — c CT« er 'F' E: 3 S- 5>: O 3 *" .— 3 T3* <-t Ö = O 3 *O >8* 2f.'o' 2. 2 -*■ 3 3? — cy = o er ® X er 2 « = 3 cr'Ü & ÖD 2, 3 o #5 u 3, § 3. Cf) “ 5 CD «K3 • c ' ■ a-= ° 2 S-_- - 2. 2 o er 3 to s <*2 « 55 ® “ Ö * er CS (5 5. r6 ^<»2 3 ß •* • g 5 dB «> <— 2* 3 « /P O 2 ' STÄS-g® (c? er’S“-^3« -3? - — • 2 — 3 E —. rr- « 2T ,2 £. e 2 2 ^WWISL.2 O: - o X- 5 gS. O 3 3 = a ß.3 f3 § Üb'3 = '" r'" ©TTB* cz 3 , c 7T 3 ~ C 3 S 2 er 3 2. dö 12 er « 3 — r-, CT . 2- <3 tert Vl 33 Ä ' I 1 Mi.- s Ä ■ , M W ÄM ' •■ ’r.‘ M M ? 4 IW* ^Rnch &iiOn °O37ö5 ? xlu§9Qben' 57'cht n her g °'s «8342 2 Jü‘ S* Ula fut Unlitö "nb täte I2uo Uo Was tantenhau- Nooscvclt ,Äls stäbl'ch n e§ ist wak Macht"" wesentliche Botschaft i unerledigt welcher c zu den L beizutragcr Soda Verhält Sie verurt den Klassei Niobs ein kratie sein müßte, son stundentl eingehende und ftin Arbeitge der Lorla Unlttjud zwischen A ferner Haltung Länderei Die 3 aufgetreten der 9hlio Folgen bespricht durch rig Nationen Naturalisi Der Auge be durch da Wohlfahrt jonöern füi jum Mot i bie Seele et Friede, d gerechtlgl sein, im gekarnpst zi tun, um b: zu beschle welche jed' leine groß ihre Siecht Rechte ani Beilegung wäclig hur ZU handeln bejHen, un Tie F Bürge des nicht, daß gegenwärlu daß die ve die denen Es solix ei wenigste wird, das Bau Kefir Natürlich ichifse^To 5etm wehten j und Ma torp§ in Küstenv Haltung Märschen, öttstleuten Aktion po un k«t des bewiesen ba sdas q °"geiviese, Lesens Mein diesjähriger M Abgepasstes Kleid jÄ 730 Abgepasste Binse prnK“1 59 Abgep. 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