Vkr. 234 Erscheint tügltch nutzer Sonntags. Dein Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Kamillen- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck iu Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u.Stem- b ruderet. 9t Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulst ratze 7. Redaktion es® 112 Verlag u.Exped. ^@51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt 156. Jahrgang Freitag 5. Oktober 1906 Eichener Anzei ** General-Anzeiger er Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen vezngspret-r monatlich 7bPf., viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Aik.-?, -viertel» jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokalI2Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Witiko- für »Stadt und Sonb* und »Gerichtssaal': Ernst Heb; für den Anzeigenteil: HansBeck. Kie HmLige Kummer umfaßt 10 Seite«, MüLow und Araunschweig. Auf die Schreiben des braunschweigischen StaatKmini- steriums, mit denen die Resolution des braunschweigischen Landtages vom 25. September dieses Jahres mitgeteilt wurde, hat Fürst Bülow wie folgt geantwortet: „Homburg vor der Höhe, den 3. Oft. 1906. Dem Großherzogl. Braunschweigischl-Lüneburgischen Staatsministerium beehre ich mich aus das an mich als Reichs kan z- l e t gerichtete Schreiben zu erwidern, daß ich den Bundesrats- bcschlutz vom 2. Juli 1885, durch welchen die Regierung des Herzogs von Cumberland in Braunschweig für nicht p er - c i n o a r erklärt worden ist, mit den Grundprinzipien der Bünd- nisverträge und der Reichsverfassung, für mich so lange, als maßgebend behandeln muß, als derselbe nicht durch einen neuen Beschluß des Bundesrates aufgehoben, oder abgeändert worden i]t. Einen solchen aus hebenden oder a bänder irden Beschluß herbeizusühren, sehe ich mich n i cht inderLage. Demgemäß habe ich die Möglichkeit einer Ueber- nahme der Negierung von Braunschweig durch den Herzog von Cumberland unter der obwaltenden Sachlage außer Betracht zu lassen. Es ergibt sich aus dem Vorstehenden, daß ich eine weitere Antwort aus die von dem Heroal. braunschw. Staatsministerium an mich gestellten Fragen, welche die Möglichkeit einer Regierung des Herzogs von Cumberland in Braunschweig zur Voraussetzung haben, zur Zeit nicht zu geben vermag. Die in dem Schreiben des Herzogs. Staatsministeriums wie auch in der damit mitgeteilten Resolution des braunschw. Landtages zum Ausdruck gebrachten reichstreuen Gesinnungen gaben die Zuversicht, daß das Herzog!. Staatsministerium auch bei der ihm jetzt obliegenden Regelung der Verhältnisse im Herzogtum die allgemeinen Reichsinteressen im Auge behalten wird." Der Reichskanzler. „Homburg vor der Höhe, den 3. Okt. 1906. Dem Großl-erzogl. Branuschweigisch-Lüneburgischen Staatsministerium beehre ich mich auf das an das K ö n i g l. Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten gerichtete Schreiben mitzuteilcn, daß die in dem Bundesratsbeschlusse vom 2. Juli 1885 ausgeführten Gründe, aus denen damals die Regierung des Herzogs von Cumberland für nicht vereinbar erklärt worden ist, mit den Grundprinzipien der Bündnisverträge und dec Reichsversassung, nach der Ueberzengnng der Königlichen Staatsrcgierung noch heute Geltung haben. In dem durch den früheren Beschluß gekennzeichneten Verhältnis des Herzogs zu Preußen ist eine entscheidende Aenderung nicht ein getreten. Auch bestehen noch immer, und zwar unter mindestens stillschweigender Duldung des Herzogs, wel- fische B e st r e b u n g e n, die sich in ihrem Endziele auf die preußische Provinz Hannover erstrecken. Es kann Preußen nicht zugemutet werden, daß es in dem benachbarten Bundesstaate eine welfische Regierung dulde, durch'die der preußische, unter dem Schutz der Reichsversassung stehende Besitzstand gefährdet werden würde. Die königl. Staatsregierung würde hiernach einem etwaigen Anträge auf Aufhebung oder Abänderung des Bundesratsbeschlusses vom 2. Juli 1885 ihre Zustimmung versagen müssen. Sie glaubt auch zur Zeit nicht in der Lage zu sein, ihrerseits Schritte zu unternehmen, um eine Aenderung des in dem Bundesratsbeschluß gekennzeichneten Verhältnisses des Herzogs zu Preußen herbeizusühren. Dec Königlich preußische Minister der Auswärtigen Angüegenheiten. An das Herzoglich Vraunschweigisch-Lüneburgische Staats- ministccium, Braunschweig." Zur Frage der Fleischteuerung. Auch die Zentralstelle der preußischen Landwirtschaftskammern — (Bieh dermertun gs- stelle) läßt sich in der neuesten Nummer ihrer Mitteil- ungen über die Fleischnot in längeren Ausführungen vernehmen. Die Zentralstelle Bttont, taie andere agrarische Kreise, die Notwendigkeit der Unabhängigkeit vom Ausland, die Zwecklosigkeit der Grenzösfnung wegen des ausländischen Viehmangels und biie Seucheneinschleppungsgefahr. Neu ist die auf Grund des Vetlaufs der Diehmärkte und der Steigerung des Auftriebs ausgesprochene Ansicht, daß Vieh genug im Lande sei und daß daher auch ein allmählicher Rückgang der Biehpreise in Aussicht stehe, nachdem schon in den letzten Wochen die Rinderpreise ab- gebröckelt seien; die fortschreitende Räumung der Weiden werde wohl ein weiteres Sinken Veranlasser:. Auch die Schtoeinepretse würden fallen, da die Schtoeineproduktion größer geworden sei. Ob' die hier eröffneten Aussichten sich überhaupt und in naher Zeit verwirklichen werden, läßt sich mit einiger Sicherheit nicht Voraussagen. Jedenfalls wird man dadurch der Notwendigkeit nicht enthoben, nach Mitteln und Wegen auszuschauen, wie der Fleischteuerung einigermaßen ab- zühelfen fei. Die Zentralstelle der preußischen Landwirt- schaftskammern gibt in ihrem in Rede stehenden Artikel nicht nur selbst zu, daß wir schon seit längerer Zeit in Deutschland außerordentlich hohe, für manche Kreise fast unerschwingliche Fleisch preise haben, sondern es wird auch von landto. Seite die Höhe der jetzigen F'leischpreise als ungesund und auf die Dauer unhaltbar bezeichnet. Ja, man geht,_ wie die Mitteilungen sagen, in landwirtschaftlichen ökreisen sogar noch viel weiter, indem man nicht nur die Höhe der Fkeischpreise, sondern auch die jetzige Höhe der Biehpreise als unnatürlich und unerwünscht und ihre Herabsetzung als erstrebenswert ansieht, da bei denr jetzign Stand der Preise ohne einen Rückgang auch der,Viehpreise - stapels sich herbeisühren läßt." Aus dieser Auslassung geht hervor, daß der Widerstand gegen eine Oesfnung der Grenze auch im konservativen Lager nicht mehr so groß ist, wie noch vor kurzer Zeit. Ganz selbstverständlich kann es nur um eine teilweise und mit allen möglichen Kautelen umgebene Grenzöffnung sich handeln, durch welche eine Seuchengefahr in keiner Weise herbeigeführt würde. In den Ruf nach einfacher Grenzöffnmrg wird niemand einstimmen, der es mit dem Gedeihen der deutschen Landwirtschaft ernst meint. politifc^e Sngesseharr. Zwischen Zentrum und Sozialdemokratie ist eine heftige Preßfehde in Schwaben entbrannt. Mit welchen Kraftausdrücken dabei dem Gegner zu Leibe gerückt wird, zeigen folgende Stilblüten, mit denen ein Artikel der sozialdemokratischen „Schwab. Dagwucht" ein Zentrumsblatt beehrt: „Offener Brief an Mephisto Sch windel Huber, Schmähschriftsteller des württembergischen Zentrums", lautet die Ueberschrift. „Verehrungswürdiger Wahrheitsfreund", geht es weiter, „Du bist ein ganz raffinierter Kunde." „Du hättest dir eine täuschendere Maske auffetzen sollen; in deiner jetzigen Physiognomie erkennt man den ollen, ehrlichen Schwindelhuber auf den ersten Blick." „Die Sozialdemokratie hast du anschwärzen wollen; das war deine einzige Absicht, du alter Sünder." „Du bist trotz deiner Verschlagenheit sehr auf dem Holzweg." „Du weydeft alle deine Schliche an; dein Fälscher Hand werk soll dir aber gelegt werden." „Gleich mit deiner ersten Anschuldigung beißest du dich in den eigenen Schwanz, du diabolischer Geselle." „Du ehrbarer politischer Clown." „Du gottseliger Wahrheitsbeuger",'„Du verschlagener Volksbeschwindler", „Du unerschöpflicher Lügenbeutel", „Du betriebsamer Schwarzkünstler mit deinen Roßtäuscherpraktiken und einer guten Dosis Gemütsroheit." „Wenn ich alle deine Gemeinheiten und Lächerlichkeiten aufdecken ivollte, müßte ich ein großes Buch schreiben; das bist du nicht toert", „Du Wahrheits- tiger", „Du alter Heuchler", „mein oller ehrlicher Mephisto Schwindelhuber". Die bekannte sozialdemokratische „Leipz. Volksztg," aber eifert gegen die „Frkf. Ztg." folgendermaßen: Die Mandrille der „Franks. Ztg." turnen mit affenartiger Gelenkigkeit an dem Reck höheren Blödsinns. Indessen dieses kapitalistische.Satyrspiel gehört nun einmal zu dem ernsten Drama der Arbeiterbewegung, und wenn sonst etwas daran gelegen wäre, so würden wir mit aller Sicherheit prophezeien können, daß dieselben Hanswurste innerhalb eines Mondwechsels ihre langen Ohren hängen lassen müssen, aus Kummer über die verblendeten Arbeiter, die sich nicht zum.Spielball für bankerotte Politiker der bürgerlichen Welt hergeben. 9 Zur Vermehrung der mittleren Beamten im kolonialen Verwaltungsdienst werden durch die preußischen Minister der Finanzen und des Innern die bei den Nachgeordneten Behörden tätigen Bureau- beamten zu Meldungen aufgefordert. Zweifellos im Einverständnis mit dem Kolonialdirektor Dernburg, der vom Kaiser freie Hand bekommen hat in der Zusammenstellung seines Beamtenkörpers. Die bure aukratische Vorbildung scheint also Bedingung zu bleiben für den Eintritt in die mittlere Kolonialbeamtenlaufbahn. Es würde sich aber vielleicht empfehlen, namentlich für die Verwendung in den Schutzgebieten selbst, versuchsweise auf Studierende der deutschen Handelshochschulen zurückzugreifen, die in der Kaufmannschaft praktisch und wissenschaftlich ausgebildet sind und über ausreichende Kenntnisse fremder Sprachen verfügen. In den Kolonien selbst so wenig Bu- reaukratie wie möglich, das sollte zum leitenden Grundsatz dec Aera Dernburg werden, die ja das kaufmännische Element in den Schutzgebieten in den Vordergrund stellen will. Durchbricht man schon bei Besetzung leitender Stellen die Tradition, dann ist nicht einzusehen, warum im ©ii6Qnerm dienst an »Schema F* festgehalten werden soll. ^Wiedergesunden." So könnte man das Drama überschreiben, da§ sich hinter den Kulissen der goldenen Stadt Mainz neuerdings abgespielt haben muß und dessen wirkungsvollen Schluß. Monolog wir allein, außer der Exposition, mckzuteilen vermögen. Der Held dieses Dramas ist der Frhr. v. Zucco u. Cuccagna, der in der schönen Stadt am Main und Rhein jahrelang als freireligiöser Prediger gewirkt und dem Klerus dort viel zu schaffen gemacht hat. Er ist auch als Sozialdemokrat in die Arena des politischen Kampfes getreten und hat als Kandidat für die Stadt» verordneten-Versammlung viel Aufhebens von seiner Person zu machen verstanden. Die Wahl wurde für ungiltig erklärt, da Frhr. v. Zucco als Geistlicher zu betrachten sei. Heute nun lesen wir an der Spitze der neuesten Nummer des kathol. ,Mainzer Journ." folgenden »Oeffentlicherr Widerruf-: Irren i st menschlich, aber eigensinnig aus Rechthaberei im Irrtum verharren, ist eines mit gesundem Verstand begabten Menschen unwürdig. Achteinviertcl Jahre habe ich leider vergeudet, um Irrlehren und Unglauben zu verbreiten. Nicht durch äußere Umstände veranlaßt, sondern von innerster Ucberzeugung und oon iviedererw achtemgläubigem Empfinden gedrängt, bin ich endlich zur Erkenntnis gelangt, einen schweren Fehler, einen großen Irrtum dadurch begangen zu haben. Ich bedaure tief und aufrichtig das A e r g e r- nis, welches ich durch meine bisherige Tätigkeit in Mainz und Umgegend, sowie in anderen Städten während dieser 8*/4 Jahre gegeben habe, ich widerrufe alle Irrlehren, die ich wahrend dieser Zeit, sei es mündlich oder schriftlich, verbreitete, und bitte sowohl den katholischen K l e r us, wie auch das katholische Volk, mir u verzeihen. Auf meine bisherige Stelle, sowohl hier als auch in der Um- gegerid, habe ich Verzicht geleistet, auch bin ich ans allen Vereinen und Verbänden ausgetreten, deren Tendenz im Widerspruch steht mit den H e i l s iv a h r h e i t e n der katholischen Kirche. Ich bin bereit, für das gegebene Aergernis jede von den berufenen tirchlichen Autoritäten geforderte Genugtuung zu leisten. Oeffentlid) war die Verirrung und öffentlich muß der Widerruf sein. Ich erkenne an, daß die katholische Kirche als göttliche Heilsanstalt die Trägerin der höchsten Autorität auf Erden und des vollkommensten Rechtsideals ist, daher sind die Rechte der Kirche höherer, ja allerhöchster Art, höher als alle anderen Rechte menschlichen Ursprungs. Durch die Taufe und Priesterweihe hat die katholische Kirche ein unauslöschliches und mwerjährbares Recht über meine ganze Persönlichkeit erworben, daher kehre ich reumütig in den Schoß dieser erhabenen Heilsan st alt zurück. Gott der Dreieinige wird mir meine bisherigen Glaubeusdelikte in seiner unermeßlichen Barmherzigkeit verzeihen, so hoffe ich, daß auch der hochwürdige Klerus und das gläubige katholische Volk in altbewährter christlicher Milde mich nachsichtig beurteilen werden. Ascarlius Frhr. v. Zucco u. Cuccagna, Wellpriester. Andere Mainzer Blätter werden ja vielleicht demnächst in der Lage sein, Näheres über diesen durch seine Jäheit doppelt überraschenden Wechsel der »innersten Ueberzeugung" mitzuteilen. Darum enthalten wir uns vorerst jeden Kommentars zu dieser Erklärung, die in ihrer ganzen Tonart, in ihrer allen Mannesftolz verleugnenden, nahezu die Selbstachtung preisgebenden Demut in der Geschichte der christlichen Kirche ihres Gleichen wenig haben dürfte. Ausland. Kopenhagen, 4. Okt. Das norme fische Königspaar mit dem Kronprinzen Olaf trafen auf dem hiesigen! Bahnhofe ein. Zum Empfange waren anwesend: die dänische Königsfamilie, die russische Kaiserin-Witwe, der König von Griechenland, und hohe Würdenträger. Nach herzlicher Begrüßung fuhren die Herrschaften nach Schloß Amalienborg. London, 4. Okt. Die Zeitungen besprechen heute die Sage; welche durch eine Reihe der auf bcr Konferenz der Eisenbahnangestellten zu Cardiff gefaßten Beschlüsse geschaffen wurde. Diese Beschlüsse bedeuten einen großen Sieg der Arbeiterpartei über die Ge'werkschäften. Bell, ein Unterhaus- mitglied, der jahrelang Generalsekretär der Eisenbahnergewerkschaft war, weigerte sich, die Herrschaft der Arbeiterpartei anzuerkennen, er wurde jedoch auf der Konferenz überstimmt. Die Konferenz nahen eine Resolution an, die von ben Kandidaten für das Unterhaus fordert, daß sie sich schriftlich verpflichten, Ämn Hardie und die Partei zu unterstützen, und verwarf eine Resolution, die das Ausscheiden des Eisenbalmerverbandes aus der Arbeiterpartei fordert. Bell behauptet bestimmt, daß die Resolutionen der Konferenz nicht die Ansicht der großen Menge der Eiseirbahner wiedergegeben haben und verlangt nach einer allgemeinen Abstimmung. Wien, 4. Okt. Der Wahlreformausschuß des Abgeordnetenhauses lehnte heute den Eintrag Tellinger (Zentr.) betr. das Pluralwahlsystem mit 26 gegen 20 St. ab. Aus jpsaOt uns fcaito» Sprechstunden der Redaktion 1J—1 Uhr Dorrn., Vs7—V28 Uhr abds. Gießen, den 5. Oktober 1906. •• Zahl der Eheschließungen, Geburten und Todesfälle in Hessen während des Jahres 190 5. Es wurden 10 143 Ehen geschlossen, die meisten im Spätherbst und Frühjahr, nämlich im November 1063, April 1023 und Mai 1001, dagegen im August nur 609 und Januar 631. — Geboren wurden 38 328 Kinder (im Januar 3447, im November 2850). Von diesen Geborenen waren: lebend 37 157 und tot 1171, ehelich 35 678 und unehelich 2650, männlich 19 280 und weiblich 18 508. Mit großer Regelmäßigkeit kommen immer mehr Knaben als Mädchen zur Welt, auf 100 Mädchen ungefähr 107 Knaben. Mit derselben Regelmäßigkeit ist aber auch die Sterblichkell bei den männlichen Säuglingen größer als bei den weiblichen. Denn cs starben im ersten Lebensjahr von den 19 163 lebend geborenen Knaben 3225, oon den 17 994 lebend geborenen Mädchen nur 2480. Nach dem ersten Lebensjahr besteht deshalb zwischen der Zahl der Knaben und Mädchen kein wesentlicher Unterschied mehr. — Im ganzen sind einschließlich der Totgeborenen 20 060 Personen gestorben. Da diesen nach der Darmst. Ztg. eine Geburtenzahl von 38 328 gegenüber» steht, so bedeutet dies für das Großheczogtum einen Geburtenzuwachs von 16 268 im Jahr 1905. * Reiche Zmetsch en ernten. Welche großen Mengen an Zwetschen in diesem Herbst gereift sind, mag die Mitteilung illustrieren, das; gestern am Bahnhof Griedel-Rocken- berg aus der Gemarkung Griedel der vierzehnte Waggon gebrochener Zwetschen von einem Händler verladen wurde. Da auch andere kleine Händler in derselben Ge- rnarkung aufkauften, wenn auch nur kleinere Quantitäten, und wenn man erwägt, welche großen Mengen Zwetschen von Kindern und Erwachsenen frisch vom Baum oder in ^-orm von Zwetschenkuchen und Latwerge verzehrt werden, so kann man sich eine Vorstellung von der enormen Ernte machen. — Der Konsum an Seife soll während des NeifenL der Zwetschen auch sehr zugenommen haben. Denn die sorgsamen Mütter waren gezwungen, ihren Lieblingen täglich ein Dutzendmal die braunumrändtzrten Lippen zu waschen. Im Kupferkessel in der Küche oder im Waschhause brodelt das Zwetschenmus. Die ganze Nacht mufe gerührt werden, damit es nicht anbrennt — wie mancher Liebeshandel wird sich in stiller Nacht am dampfenden Kesiel bei dieser rührenden Beschäftigung entwickeln und hoffentlich zu einem guten Ende kommen. •* Die Liebe macht blind. Die Wahrheit dieses Satzes mußte ein junger Mann aus Mainz an sich selbst erfahren. Er hatte sich sein Lieb in Darmstadt erkoren und wollte am Sonntag dort seine Hochzeit feiern. Als er morgens gegen 9 Uhr den Zug besteigen wollte, ging er in der Aufregung in den nach Frankfurt gehenden Zug. In Rüsselsheim erst entdeckte er seinen Irrtum, wo er denn auch in hellster Verzweiflung auf das Stationsbureau stürmte, um dort nach einem in der Richtung nach Darmstadt gehenden Zug zu fragen. Er mochte sich jedoch die Route üb-rlegen wie er wollte, nirgends fand er einen passenden Zug, der ihn bi? 11 Uhr, dem Termin der Trauung, an die Seite seiner Erkorenen gebracht - hätte. Da kam einem Stationsbeamten ein rettender Gedanke. Er machte auf die Firma Opel-Rüffelsheim aufmerksam, die vielleicht in solch schwieriger Lage mit einem ihrer Automobile rettend einspringe. Richtig, man hatte dort Erbarmen mit dem liebenden Adonis und ließ ihn ein fauckiendeS Töff-Töff besteigen, das ihn zur rechten Zeit an die Seite seines Herzliebs nach Darmstadt brachte. •* Neuer spanischer Schwindel. Von einem Geschäftsmann in einer Stadt Oberhessens wird uns folgender Brief zur Verfügung gestellt, der beweist, daß die spanischen Schatzschwindler nach wie vor auf die Dummheit Gutgläubiger spekulieren, wenn auch das System des Schwindels von Zeit zu Zeit sich ändert: Madrid, den 22. Sept. 06. Sehr geehrter Herr! Als Gefangener hier wegen Bankerott bitte ich Sie, mir zur Zurückziehung von Frs. 800 000 git verhelfen, welche Summe ich in meinem aus einem franz. Bahnhofe lagernden Koffer besitze! Es ist nötig, daß Sie zu diesem Zwecke hierher kommen, um bnrd) Bezahlung meiner Gerichtskosten meine hier mit Beschlag belegten Reisetaschen einzulösen, in denen in einem Geheimfache der Gepäckschein des obengenannten Koffers verborgen ist, und den Sie absolut benötigen, um den Koffer von dem betreffenden Bahnhofe abholen zu können. Als Belohnung für Ihre Mühe und Dienste trete ich Ihnen den dritten Teil der zu rettenden Sinn nie ab. — Aus Vorsicht, falls mein Brief nicht in Ihren Besitz gelangen sollte, will ich erst Ihre Antwort abwarten, nach deren Empfang ich Ihnen sofort die Sache genau schildern und meinen vollständigen Namen bekannt geben werde. Ihre Antwort kann ich nicht im Gefängnis empfangen und bitte ich Sie, nachfolgendes Telegramm an meinen früheren, vertrariten Diener zu wenden, der mir selbes sofort übermittelt. Das Telegramm bitte genau wie folgt abzufassen: Sennor Espinosa — Cardenal Cisneros 48 — cuarto izda — Madrid Libros en camino! Ich empfehle Ihnen strengste Verschwiegenheit und Ihrer Antwort dringend entgegensehend, verbleibe bis auf weiteres Ergebenst A. v. N. NB. Bitte feinen Brief, nur Telegramm senden! (.) Kinzenbach, 4. DFL Der hiesige Gesangverein Fortuna besteht nunmehr 30 Jahre und hat nm ersten Julisonntag d. I. unter großer Beteiligung seinen Stiftungstag gefeiert. Aus Anlaß des guten finanziellen Ergebnisses dieses Festes konnte der Verein endlich daran denken, seinen Gründern und Ehrenmitgliedern Ehrendiplome zu überreichen. Unter treffend gewählten Worten händigte der Präsident des Gesangvereins am vorigen Sonntag die geschmackvoll ausgeführten Urkunden an die Gründer aus. Herr Jakob Steinmüller stattete als ältestes Mitglied im Namen der also Ausgezeichneten den Dank ab. x Fellingshausen, 4. Dft. Nunmehr steht unser neues stattliches Schulhaus an der NodHeimer Straße herrlich vollendet da, sodaß die Kinder nach Schluß der Herbstferien ihren Einzug halten können. Zwar wird seine äußere Form von gar vielen getadelt, namentlich weil dem einen Schulsaale an der Straßenseite die Fenster fehlen. Mit Recht werden aber in der Neuzeit alle Schulraume so gebaut, daß das Licht nur von links einfällt. Die neue Schule ist für zwei Klassen und zwei Lehrerwohmmgen eingerichtet, die vollständig voneinander getrennt sind. lieber dem mittleren Eingang steht die Jahreszahl 1906. Der große Spielplatz liegt hinter der Schule und der Garten für die Lehrer vor ihr. Die inmitten des Dorfes gelegene alte Schule soll zu Prioatzwecken verkauft werden. Die Gemeinde Fellingshausen kann auf ihre neue Kirche und Schule stolz fein und dieser- aber vielen Gemeinden als Vorbild dienen. ? Frankenbach (am Dünsöerg), 4. Dft. Mit Oktober d. I. sind es 25 Jahre, daß Herr Joh. Walbrecht das Amt des Gemeinderechners verwaltet. In großer Treue ist er stets allen seinen Pflichten nachgekommen; sein Ehrentag wurde am Dienstag abend im Hause des Jubilars durch eine kleine Feier festlich begangen. Vilbel, 3. Okt. Das angestrebte Bahnprojekt Vilbel-Homburg v. d. H. wurde durch eine im hiesigen RathauSsaale abgehaltene Versammlung wesentlich weiter gefordert. Als erster Redner sprach Herr Kreisrat Fey über den derzeitigen Stand der Angelegenheit und legte dabei zugleich die Plane vor. Er machte den Vorschlag, der Vorsitzende, Herr Ullmann, möge unter Vorlage eines Planes sowohl bei dem hessischen Finanzministerium als auch bei der Direktion der Preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft sofort persönlich vorstellig werden und dahin wirken, daß der Bahnbau von Hessen oder Preußen, bezw. von beiden Staaten gemeinschaftlich übernommen werde. Sollte dieses Ansinnen wider alles Erwarten abgelehnt werden, so soll sich das Komitee mit einem anderen Unternehmer, eoent. mit einer Gesellschaft ins Benehmen setzen. Der Vorschlag fand einstimmige Annahme. ? Burkhards, 3. Okt. Gestern starb der hochbetagte Kirchendiener Hainz. Eine lange Reihe von Jahren versah er mit großer Treue und Gewissenhaftigkeit seinen Dienst. Ein Beinbruch, den er sich vor zwei Jahren bei Ausübung seines Amtes in der Kirche zuzog, zwang ihn, sein Amt niederzulegen. Dillenburg, 3. Okt. Heute morgen bald nach 9 Uhr wurden zwei für den Wilhelmsturm von vier hiesigen Herren gestiftete holländische Kanonen (24-Psünder vom Jahre 1812), mit je vier schweren Hengsten bespannt, vom Bahnbofsweg ans durch die Stadt nach der Höhe des Schloßberges gefahren, wo sie auf der unteren Plattform des Wilhelmsturmes Aufstellung stnden. (Anz. f. d. Dillt.) [] Marburg, 4. Okt. Die Stadtverordneten beschlossen, den von der Stadt erlangten Beitrag zu den Kosten einer Ueberfü hrung am Südbahn Hof vorläufig nicht zu bewilligen. Dagegen fand der Antrag, dem Südbahnhof das elektrische Licht zugänglich zu machen, Annahme. ♦ Essen, 4. Okt. Als heute früh ein Arbeiter des Baugeschäftes Menzer sich vor dem Geschäfte einfand, fand er am Eingänge die Leiche eines Italieners. Der Tote war der Koch einer Jtalienertruppe von 20 Personen namens Arbezzi, verheiratet und 93ater von vier Kindern. Die Leiche wies am Halse mehrere' schreckliche Schnittwunden auf. Der vermutliche Täter ist verhaftet. — Gestern wurde im Stadtwalde durch den Stadtförster ein etwa 35jähriger Mann verhaftet, der dringend verdächtig ist, die Engländerin Lake ermordet zu haben. Er hatte einen Knaben gefragt, ob der Mörder der Engländerin ergriffen sei. Die Verhaftung erfolgte ganz nahe bei dem Tatort. Die Wäsche des Verhafteten soll Blutspuren aufweifen. * Ein Pistolenduell. In Pest fand zwischen dem Sparkassendirektor Ferdinand Tobo und dem Honved-Ober- (eutnant Ludwig Kovacs ein Pistolenduell statt, bei dem letzterer durch einen Schuß in die Brust lebensgefährlich verletzt wurde. * Kleine Tages chronik. In Nancy ist das Theater durch Brand zerstört worden. — In Eberswalde haben sim nach zweimaligem mißlungenen Selbsivordversuch Frau Rentier Nehfeldt und ihre 28 Jahre alte Tochter ertränkt. Die Leichen wurden zusammengebunden im Finow-Kanal gefunden. — Der Kapitän zur See und Kommandant des Kreuzers „Großer Kurfürst Friedrich "Wilhelm", Karl von Levetzow, hat durch Selbstmord geendet. Alle Umstände lassen darauf schließen, daß der erst 43 Jahre alte Offizier die Tat in einem Anfälle geistiger Umnachtung verübt hat. — Bei einem Brande im Kaiser Friedrich Kinder-Kranlenhause zu Berlin gerieten fünf schlafende Krankenschwestern durch den Qualm in Erstickungsgefahr, wurden aber durch 'Feuerwehrmänner gerettet. — Der Auswandererdampfer „Charterhouse" ist jnif der Reise zwischen Hoihow und Hongkong seewärts Hamanhead gesunken. Ter Kapitän und 60 Passagiere sind verloren. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Kohsiechang" nahm ein Floß mit 26 Schiffbrüchigen auf. NLsrversrtüts-Nachrrchten. — In Marburg ist an der Universitäts-Poliklinik für Ohren-, Nasen- und Halskranke eine Assistenzarztstelle zum 1. Nov. zu besetzen. 1200 Mark Gehalt. Meldungen an den Direktor Professor Ostmann. — Die Gemeindebehörden Jenas haben dem Geh. Medizinalrat Professor M. Seidel zum 70. Geburtstag das Ehrenbürgerrecht von Jena verliehen. — Der Professor am "bischofl. Priesterseminar in Mainz, Dr. theol. Philipp Kneib wurde, wie wir bereits meldeten, als Nachfolger des verstorbenen Prof. Tr. Hermann Schell zum ordentlichen Professor der Apologetik und vergleichenden Religionswissenschaft an der Universität Würzburg ernannt. Geboren 1870 zu Zornheim bei Mainz, besuchte Kneib die vhiloso- phisch-theolog. Fakultät des Mainzer Priesterseminars und dann die Würzburger Universität, wo er 1896 auf G-rund der Dissertation: „Die Willensfreiheit und die innere Verantwortlichkeit" promovierte. Die Priesterweihe erhielt er in Mainz. Dann war Dr. Kneib zunächst in Mainz als Kaplan und als erster Lehrer an der Vorbereitungsschule in Seligenstadt tätig und habilitierte sich 1900 als Dozent der Moral am Priesterseminar zu Mainz. Seine Habilitationssch.iU behandelte „Die Unsterblichkeit der Seele, bewiesen aus dem höheren Erkennen und Wollen". 1903 wurde Kneib zum ordentlichen Professor für allgemeine und spezielle Moraltheologie am Mainzer Priesterseminar ernannt. Pros. Kneib veröffentlichte u. a.: „Wissen und Glauben", „Die Beweise für die Unsterblichkeit der Seele, aus allgemeinen philosophischen Tatsachen neu geprüft", „Die Jenseitsmoral im Kampfe um ihre Grundlagen". Er war im Herbst 1904 bereits für die Apologetik- Professur in München vorgeschlagen. ZCuitff und LMssenschaft. R. B. Darmstadt, 3. Okt. Jur H o f t h e a t e r kam heute abend als erste Novität der neuen Spielzeit das Lustspiel von Karl Rößler „Das Lebens fest" zur Aufführung. Es ist eins der zahlreichen Stücke ans dem fidelen Künstlerleben, die amüsieren, ohne sich jedoch ein längeres Bühnenleben sichern zu können. Das Werk spielt in einem Malerdorf bei München und zu den üblichen, in finanziellen Schwulitäten sich bewegenden Malern und Malerinnen gesellt sich zur höheren Heiterkeit noch eine emanzipierte Schriftstellerin und lebhaftes Automobilgeflöte, sowie eine höhere Kvnrmerzienratstochter Lulu, die nicht ungeschickt an- und durcheinander geworfen werden, grab’ wie es dem Schöpfer des Opus am effektvollsten erscheint. Dank der unter Herrn Hackers Regie erfolgten winksamen Darstellung, um die sich besonders die Damen Frl. Eichelsheim und Treitz, Frau Rudolph und die Herren Löhr, Wendt, Wagner, Conradi u. a. verdient machten, sand das Lustspiel einen freundlichen Heiterkeitserfolg. — Unter ihren offiziellen Theaterzettel hat die Direktion des „Berliner Theaters" folgende Belehrung gesetzt: „NB. Es wird sicher keinem Gebildeten einfallen, während einer Vorstellung laut „Schulze" oder „Kotze" zu rufen. Aber ganz denselben Schall durch lärmendes Husten hervorbringen — das scheint immer noch manchem normal. Da ich meine verehrten Gäste in ihrem Genuß nicht stören lassen will, so mache "ich jene Einzelnen, die laut und rücksichtslos husten, ohne das Taschentuch vorzuhalten, wodurch der stärkste Husten unhörbar wird, darauf aufmerksam, daß die Logendiener angewiesen sind, das geehrte Publikum in seinem berechtigten Verlangen nach Ruhe zu unterstützen." Ferdinand Bonn, der Direktor dieses Theaters, hat übrigens soeben nach dem ungewöhnlichen Erfolg seines „Sherlock Holmes" eine zweite Defekt i v k o m ö d i e vollendet, welche ebenfalls ihre Motive aus der Romanserie von Conan Dohle nimmt. Das Stück wird unter dem Titel „Der Hund von BaSkerville" (es ist dies der Titel eines Romans ven Canan Doyle. 2. RetD seiner Znt abwechselnd mit „Sherlock Holmes", dessen zweiten Teil es bildet, am „Berliner Theater" gespielt werden. — Vom Schor nsteinfeger zum Heldentenvr. Am Stadttheater in Erfurt betrat jetzt Hans Ellenson als Eleazar in der Oper „Die Jüdin" zmn ersten Male die Bühne. Tort wurde fein hervorragendes Stimmaterial entdeckt, und es fanden sich Gönner, die dem jungen Mann Gelegenheit zum Studium boten. Der Erfolg seines Gastspiels war über alle Erwartung groß. Der Künstler wurde auf zwei Jahre für die Erfurter Bühne verpflichtet. Xpattöcl rrnd Verkehr», VoLkswirtschcrft. * * Nene Reichsbank st elle. Am 16. Oktober d. I. wird in Eham (Oberpfalz) eine von der Reichsbankstelle in Nürnberg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Vom Berliner Geldmarkt. Obwohl die Bank von England ihre Zinsrate auch 'gestern Donnerstag nicht erhöht hat, rechnet man in Berliner Börsenkreisen damit, daß die Reichsbank ihren Diskontsatz nächste Woche erhöhen wird. Ueberwiegend wird auch angenommen, nach den Anforderungen, die in neuester Zeit wieder an das Institut gestellt wurden, daß die Erhöhung gleich ein volles Prozent, also auf 6 Prozent, betragen wird. Im vorigen Jahre hat man eS fortgesetzt mit der halbprozentigen Erhöhung versucht und die Folgen sind nichts weniger als günstig gewesen, lieber die weitere Zukunft des Geldmarktes ist man auch schon jetzt nicht optimistisch gesinnt. Geld wird jedenfalls zu Schluß des Jahres recht teuer Werden, wenigstens nicht billiger als i. V. Erwähnt möge noch werden, daß die Seehandlung die Börse bis jetzt in außerordentlicher Weise unterstützte, da erfahrungsgemäß sich auch die Bedürfnisse des preußischen Staates zu Jahresende stark steigern. Preiserhöhungen. Das Siegerländer Noheisensyndikat wird in der demnächst ftattsindenden Ausschußsitzung die Erhöhung der Verkaufspreise um 10 Mark für das 1. Quartal 1907 und die Erhöhung der Verrechnungspreise für das 4. Quartal 1906 um 3—4 Mark beantragen. — Achtzehn mitteldeutsche und sächsische Eisengießereien haben der Kundschaft mitgeteilt, daß die Verkaufspreise für Emailguß um 5 Prozent erhöht sind. ———» ' NachrSehtnr. Evangelische Gemeinde. 17. Sonntag nach Trinitatis, den 7. Oktober: C&ottec.MenfL In der Stadtkirche. Vormittags 9V? Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Sch losser. Abends 8 Uhr im Matthäussaal: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus gemeinde, wozu auch die Neukonfirmierten eingeladen werden. Mittwoch, ben~ 10. Oktober, abends 6 Uhr im Markussaal: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Marku s- gemeinbe. Donnerstag, den 11. Oktober, abends 8 Uhr im Matthäussal: Bibelstunde (Fortsetzung der Auslegung der Offenbarung Johannis). Pfarrer D. Schlosser. Der Frauen Missionsverein wird Dienstag, den 1 6. Oktober, wieder seinen Anfang nehmen und von 4 bis 6 Uhr im Matthäussaal gehalten, wozu die Mitglieder hierdurch herzlich eingeladen werden. Weitere Teilnehmerinnen werden sehn willkommen jein. Auskunft erteilt Pfarrer D. Schlosser. Irr der Johnnneskirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrassistent Steiner. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrassistent Steiner. 9(m nächstfolgenden Sonntag, den 14. Oktober, kirchliche Feier des E r n t e - D a n k f e st e s. An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten eine besondere Kollekte für die Armen erhoben. An demselben Tage beginnen die Abendgottesdienste um 5 Uhr. Der Konfirmandenunterricht für die Matthäus-, Markus-, Lukas- und Militärgemeinde beginnt am Montag, den 15. Oktober, und wird an jedem Montag und Donnerstag, für die Knaben von 3 bis 4 Uhr, für die Mädchen von 4'/. bis 5'/4 Uhr gehalten. Die Anmeldungen dazu werden erbeten: 1. Für die Matthäus gemeinde: Donnerstag den 11. und Freitag den 12. Oktober, jedesmal in der Zeit von 12 bis 1 Uhr und von 5 bis 6 Uhr nachmittags, im Pfarrhause, Kirchstraße 1. 2. Für die Markus gemeinde: Montag den 8. und Dienstag den 9. Oktober, jedesmal von 12 bis 1 Uhr und 3 dis 6 Uhr nach- mitiags, im Pfarrhause, Kirchstraße 5. ß. für die Lukas- und Militärgemeinde: Montag den 8. und Dienstag den 9. Oktober, von 12 bis 1 Uhr und von 2'/, bis 5'/i Uhr nachmittags, im Konfirmandensal der Lukas- gemeinbe. - Die Formulare zur Anmelbung finb bei den Schulbienern zu beziehen. Die Eltern werben gebeten, bas zweite Blatt abzutrennen und ausgesiillt mitzubringen. Die feierliche Eröffmmg des Konfirmandenunterrichts findet Sonntag den 14. Oktober statt und zwar in der Stadtkirche für die Ma r k us gemeinde im Anschluß an den Hauptgottesdiensk, für die Matthäus gemeinde im Anschluß an den Äbendgottes- dienst, in der Johanneskirche für die Lukas- und Militärgemeinde im Anschluß an den Hauptaottesdienst. Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden nebst der Gemeinde hierzu eingelaben. Wegen des Konfirmandenunterrichts für die Johannes- gemeinde werden seinerzeit die notigen Mitteilungen gemacht werben. Katholische Gemeinde. Samstag, den 6. Oktober: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte. Samstag nachmittag und abend und Sonntag morgen wirb ein f r emb er Priester Beicht Horen. Sonntag, b en 7. Oktober: 18. Sonntag nach Pfingsten. Roseukrauzfest. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor unb in berfelbcu Austeilung ber heil. Kommunion. w um 8 Uhr: Die zweite heilige Meße. „ um 9'/2 Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranzanbacht mit Segen. An ben Werktagen ist täglich des Abenbs um 61/, Uhr Rosenkranzanbacht mit Segern Ich fm -ich i>bcr Wirklich nicht 6eiireifen, Fritz! /jj&n ~a plagst d" bid) nun seit Wochen mit beinern Katarrh herum, laßt dir die Saune verderben unb wirst deines Lebens nicht froh — und doch gidl's ein verblüffend ein- mches Mittel, dich von allen Beschwerden zu befreien unb CÄS Lebensfreude wieder zurück zu erobern: Kauf dir ’ e’nc schachtel Fays achte Sodener Mineral-Pastillen; ich garantiere dir, daß Fays ächte Sodener mit allen Be- schwerben schnell und gründlich aufräumen. Die Schachtel » kostet 85 Pfg. und ist überall erhältlich. |hv12/9 J>n Anschluß an die „Kunsterziehung in der Schule" bringt die bek. Theefirma Meßmer (Frankfurt a. M.) hochkünstlerische Stundenpläne, Originalarbeiten von Professor von Volkmann und H. Schroedter heraus. Sie sollen die bisher üblichen, geschmacklosen Stundenpläne verdrängen und Liebe unb Verstänbnis zur Kunst wecken. Schüler erhalten biese reizvollen Drucke in M. T. Verkaufsstellen gratis. (hv579 Couverts mit Firma ® VrW'sche Universitäts-Druckerei. Kursblatt des Siebener Anzeigers « San! für handel und Industrie vorn % Oktobev 1906> Depositeniaffe Gietzen. Staats-Anleihen. a. deutsche. 3*/, Deutsche ReichS-Anleihe...... 3 do. do. ...... 31/, Preußische ConsolS....... do. do. ....... 4 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 . ?AL do. do. von 1892 n. 94 . . 3% do. do. v. 1902 unk. b. 1910 . do. do. v. 1896 ...... 4 Bayr. E.-D.-Anl unk. b. 1906 . . . 3lzl do. E.-B. u. Allg. Anl...... 3% do. LandeSknltiir-Rrnte..... 3 do E.-B.-Anl......... 31/. Bremer ©t.-Anl. v. 1888, 92, 99 . . 3 do. do. v. 1896 unk. 1912 . 3 Hamburger n. 1902 unk. b. 1912 . . 4 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . 3'/, do. do. do. v. 1887,91,93,99 3 do. do. do. v. 1886,97,1902 4 Hessische St.-Rente ....... 4 do. St.-Anl. v. 1899 ..... 3’/, do. Anl. abgcst........ 3*/, do. do.......... 3 do. do.......... 3 Sächsische Rente........ 3*/, Wiirttembg. v. 1875—80 abgest. . . . 31/, do. v. 1900 ....... 3'/, do. v. 1903 ....... 3 do. v. 1896 ..... . 98.60 86.55 98.65 86.65 102.10 98.10 97.60 101*30 97.70 86^30 102— 98 35 96.60 101.20 97.95 84.70 86.30 97 95 97.80 98— b. N,isländische. L Europäische. <*/, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 itttT. 1913 Kr. 4 do. do. ..... „ 5 Vulgär. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . M. l°/,0 Griech. E.-B. v. 1890 Renn-fr. . Fr. ls/4 do. Monotiol-Anl. v. 1887 . . „ 4 Italienische Rente......Lire 2%0 do. do. i. G..... „ 4Vr, Oesi. Silber-Rente......ö. si. 4*/Ä do. Pav'.er-Rente....... 4 do. Gold-Rente ...... öfl.G 4 do. einbeitl. Rente (conti.) . . . Kr. 4 do. StaatS-Reute....... 4 Oest. E.-B. St. ©ch.-Dersch. (conti. Elisab. Obl.) t. G. sieuerfr. . . öfl.G. 51 lt Oesi. E.-B. St. Sck.-Versch. /conti. Franz-Iosef) i. Silb. sienerfr. . 5. fl. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . . Kr. k»V« do. E.-B. St. Sck.-Bersch. (abgest. Elisab.-A.) i. Reuerfr. Pp. . . „ 3 Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . . „ do. nnifir. v. 1902 Ser.HI . . , do. Svezifiz........* 4 Rumän. amort. Rente.....M. 5 do. do. Rente t. Gt. ti. 1903 , 4 do. do. do. i. G. v. 1891 „ 4 do. amort. Rente v. 1894 . . M. 4 do. amort. Rente v. 1898 . . „ 4% Ruff. Staatsanl. v. 1905 ..... 4 do. Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ 4 do. Gold-Anl. v. 1889 .... „ 4 do. Cons. E. B. Ser. I n. II 89 „ 4 do. Gold-Anl. (5in.ni v. 1890 . 38/10 do. Staats-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 4 do. do. v. 1902 Reuerfr. M. 3'/, do. Gold-Anl. v. 1894 Reuerfr. . „ 3 do. do. v. 1896 Reuerfr. . „ 37, Schwedische v. 1880 abgeR. ... „ 31/, do. v. 1890 ..... „ 3 do........... 3’/2 Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Fr. 4 ©erb. amort. . 1895 (405) ... „ 4 Svan. anSl. Rente v. 1882 abgest. Pes. 3’/, Türk.-Egypt. Tribut.....Lstr. 4 do. priv. v. 1890 Reuerfr. 20/10m M. 4 do. cons. v. 1890 Reuerfr. . , „ 4 do. conti, nnif. v. 1903 . . . Lstr. 4 do. Bagdad-Bahn...... 4 Ungarische Gold-Rente 2025 r . . M. 4 do. Staats-Rente .... Kr. 3*/f do. do. v. 1897 Renerfr. „ 3 do. (Eisern Thor) GoldRfr. . M. 10080 96*90 51.50 53.90 102.70 100.10 100.05 99.20 98.75 99.20 69.40 70?/, 13.30 91.30 101.80 91 — 91 — 8630 72.20 73*20 64.50 93— 80*50 94.20 88.20 95.40 95— 84.25 77— IL Außereuropäische. 5 Argen t. inu. G.-Anl. v. 1887 . . Pes. 5 do. do. abgest. . . „ 5 do. önR. E.-B. i. G. v. 1890 . Lstr. 47, do. innere ti. 1888.....M. 47t do. äußere Gold-Aul. v. 1888 . Lstr. 4 do. do. do. v. 1897 . M. 17, Chile Gold-Slnl. v. 1889 ...... 6 Chinesische StaatS-Anl. ti. 1895. . Lstr. 5 do. do. ti. 1896. . „ 47, do. do. ti. 1898. . „ 4 Egyptische unifizierte.....Fr. 37, do. vrivil...... . „ 3 do. garantierte.....Lstr. 478 Japaner Ser. TI ti. 1905 ..... 4 do. v. 1905 ........ • < Mexik. amort. innere ©er. I—IV . Pes. 5 do. cons. äußere ti. 1899 Renerfr. LRr. 3 do. cons. innere......Pes. 100— 100.70 96 — 89.60 104*80 101.25 97.35 93.30 86.20 100.25 101.60 68.30 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. H E . . 37» do. do. I E abgeR. . 37, do. do. mE unk. b. 1905 4 Pfälzische........... 3'/, do. ............ 3 9lllgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Sndd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. ö. 1904 100*70 93— 92.90 Ausländische. Elisab^h Ren.rfr. i. G. . . 2000 4 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 4 do. do. 1887 stf. gar. . . 4 Franz-Josc . . i. S. 200/1000 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 l @. . . 4 do. do. ti. 1889 i. ®. . . 4 do. do. v. 1891 i. G . . 5 Oest. Süd (Bomb.) sts. i. G. 400 4 do. »0. „ i. 2%, do. do. i. G. 500 27„ do. do. E.v.71 i.G. 500 M. ö.fl- M. Fr- 100.50 100.40 100*50 106.55 96.40 67.75 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . 5 do. Brünn-Ns. 72 stf. i. G. 100 4 do. Staatsb. v. 83 „ i. . . 3 do. I—VITT Em. , t. G. 500 3 do. IX Em. „ i. G. 500 .3 do. v. 1885 „ i. G. 500 3 do. (ErgänzgS.-N.) „ i. G. 500 3 do. v. 1895 fif. i. G. 1000/2000 .3 Prag-Dur v. 1896 „ i. ®. . . 3 Raab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 400 .3 do. do. ti. 91 „ i. G 400 3 do. do. ti. 97 „ i. G. 400 4 Rudolf .... „ i. ©. . . 4 do. (Salzkgtb.) stf. i. G . . . . 5 Ungar.-Galizische . stf. '. S . . 4 Vorarlberg ... „ i. S. . . 2%«, Ftal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer Reuerfr. i. G. . . 2Vio LitiorneS. Lit. C. D. n. D/2 500 4 Sard. See. ft fr. gar. I n. II . - 4 Stcilianische Renerfr. i. K. ti. 1889 4 do. „ t. G. ti. 1891 2%<>Südito1. (Merid.1 ®r.A-H..... 4 ToScanische Central .... 500 5 Weststcilian v. 1879 . . . 200 37, Gotthardbabu........ .37, Jnra-Bern-Luzern gar. . . 1000 .3% Jnra-Simvlon v. 1894 . . 500 4 Schweiz. Central ti. 1880 . . 1000 4 MoSkau-Kasan unk. 1915 . . 4 Russische SüdoR 97 Reuerfr. gar. . 4 do. do. 98 unk. 1909 Rfr. gar. 4 do. do. 1901 nncti.b. 1915 Rf.q. 4 do. SüdweR Rfr. gar. 403/2040 4 Ryäsan-Koslow Renerfr. gar. 4 do. UralSk Reuerfr. gar. 404/2020 4 do. do. 97 Renerfr. gar. 4 Wark-t.-Wien. Rfr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 95 Rfr. gar. 408/2040 5 Auatolische i. G..... 2040r 5 do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 3 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . 47, do. ti. 1889 I. Rq. . . do. v. 1889 N. Rg . . . .3 Salonigue-ConRaut. Jouction . . 3 do. Monastir . . 2020/4040 85.20 M. Lire 104.30 70.90 71.50 M. 66.10 ö. ft M. ö.fl. 72.10 101 40 100.40 101.70 71.50 114.25 M. Tlr. M. Fr. Fr. M. Fr. Fr. 99.80 100.80 109.30 106— 99 90 88.90 78 50 103.70 102.60 90.90 100.90 86.40 79.90 79.70 78.10 76.20 75.20 99.70 100.45 112.25 Provinzial- und Cornmnnal- Obligationen. 4 Rheiuprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 37. do. „ 22 u. 2.3 ... .37, do. „ so, 12-16, 24-26,29 37, Hess. Provinz DberbefTcn .... 37, do. do. Starkenburg .... .37, Frankfurt a. M. Lit. N it. Q abgeR. 37, do. „ R abgeR. . . 97, do. (©trnRenbobnl ti. 1899 . 37, do. ti. 1901 Abt. I. . . 97; do. v 1901 Abt. n. it. HI. 37, Alzey v. 1899 nnT. h. 1912 . . 37, Aschaffenburg ti. 188« .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenbansen (Hessen)..... 9’/, Baden-Baden ti. 1898 unk. b. 1903 37° Bamberg ti. 1888...... 37, Berlin ti. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 9 do. v. 1895 ...... ti. 1898 97, Darmst. abg. v. 79 Lit. U n. «1 Lit. A ti. 1900 unk. b. 1911 i. 1901 Ser. I unk. b. 1902 11T1T. b. 1908 nnT. b. 1906 4 Erlangen 4 Freiburg 97, 37, 37, 37, n unk. b. 1905 it. 1884 abge do. do. do. do. do. amort. ab 1907 amort. ab 1910 it. 1894 . . ti. 1891 Lit. H do. do. do. do. Fulda ti. 9% 37, 37, 37, 4 97, do. B. ti. 1900 ti. 1881 ti. 1888 ti. 1898 ti. 190.3 n. 18Q8 kontiert, ti. 1897 ti. 190-) ti. 1905 n.V 37, Meßen v. 1890 ..... 37, do. v. 189.3..... 37, do. ti. 1896 unk. b. 1901 . 37, do. ti. 1897 unk. b. 1902 . 37, do. ti. 1903 unk. b. 1908 . 37, do. ti. 1905 nnT. b. 1910 . 4 Heidelberg ti. 1901..... 97, do. v. 1894..... 37. do. v. 1905 ..... 37. Karlsruhe v. 1902 nnT. b. 1907 37, do. v. 1903 nnT. b. 1908 3 do. ti. 1897 ..... 37, Kaffel abgeR......... 37, Kilsimien ti. 1886, 1888 it. 1903 . 4 Köln ti. 1900....... 37, Kreuznach ti. 1888 u. 1898 . . . 37, Lahr ti. 1889 ....... .37, do. v. 1902 . ...... 37, Limburg abgest........ 97, Ludwigshafen ti. 1896 .... 37, do. ti. 1903 nnT. b. 1908 4 Mainz ti. 1900 unk. b. 1910 . . 37, do. abgest. 1878 n. 83 . . . 37, do. abgeR. Lit. J ti. 1884 . . .37, do. v. 1886 u. 88..... 37, do. ti. 1894 ....... 3% do. ti. 1905 unk. b. 1915 . , 4 Mannheim v. 1901 unk. b. 1906 . 37, do. v. 1888..... 3% do. v. 1895 ..... 37, do. ti. 1898 unk. b. 1903 . 3% do. 1905 ...... 37, Med ti. 1903 nnT. b. 1912 . . . 4 Milnchen v. 1900/01 nnT. b. 1910/1 3% do. ti. 1903 unk. b. 4 Nürnberg v. 1899-1901 . . 1903 87, do. ti. 1903 untilab. b. 1908 37, Nattheim ti. 1902 unk. b. 1912 . 37, Neustadt a. d. H. ti. 1889 . . . 4 do. v. 1902 unk. b. 1913 3% do.......... .3 do. v. 1903 unk. a. b. 1908 47, Offenbach v. 1879 ...... 4 do. v. 1900 unk. b. 1906 . 37, do. ti. 1891/92 (abgest . . 8% do. ti. 1898 ...... 3V, bc. ti. 1902 unl b. 1908 . 37, do. v. 1905 ...... 3% Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 . 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 . 4 do. ti. 1901 unk. b. 1906 . 37, do. v. 1883 abgest. . . . 102 30 100— 98— 98— 101— 101*80 101*40 101*30 103.50 ioo'go 100.50 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . . 37, do. ti. 1904 nntilgb. b. 1912 . . 4 Trier ti. 1901 unk. b. 1906 .... 37, do. 0. 1899 ......... 37, Ulm v. 1905.......... 4 Wiesbaden ti. 1900 nnk. b. 1905 . . . 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 . . . 37, do. abgeR......... 37, do. ti. 1887 ....... 3% do. v. 1«91 abgest...... 37» do. r>. 1896 ....... 37; do. v. 1898....... 37, do. ti. 1902 Ser. II nnk. b. 1907 4 WormS v. 1901 nut. b. 1907 . .... 3% do. v. 1887/89 ....... 37, do ti. 1896 unk. b. 1901 .... 37, do. ti. 1903 nnk. b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 nnk. b. 1910 . . . 37, do. v. 1903 nnk. b. 1910 . . . 4", Bukarest ti. 1831 conn..... M. 47, do. ti. 1888 conti..... „ 47, do. v. 1895 . . . 4059 r „ 47, do. v. 1898 ...... 4 Kovenhag. v. 1901 uuk. 1011 2043r „ 37, do. v. 1886 ...... 3 do. ti. 1895 ...... „ 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 nnk. b. 1913 Rbl 38/ifl Neavel Raatl. gar. . . lOOOr Lire 4 Stockholm v. 1880 ...... M. 5 Wien Kommunal i. G..... „ 5 do. do. t. P.....ö. ff. 4 do. ti. 1898 nnT. b. 1908 Kr. 4 do. Jnvest-Anl..... M. 37, Zürich ti. 1889 ...... Fr. 6 Stadt Bnenos-Aires ti. 1892 i. P. Pes. 47, do. do. v. 1888 i. G. Lstr. 100.50 101— 99.80 98*25 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Oest.-Ung.StaaSb. 146.30 Gotthardbahn. . — . — Oest.Südb.(Lomb» 37— Iftaf. Mittelmeer . - Oest. Nordwest A __ Anatol. Eisenb. . 129 — do. B . Nrince Henri 146.50 Naab-Odenb. . . 39*10 Prag-Dux St. Akt. 113— Standesherrliche Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg.v.Tonu. r.ö.105v.84 M. 4 Fürst!. SolmS-Brannfels ti. 1880 . „ 37, do. do. ti. 1886 . „ 37, Gräff. Solms-Lanbach abgest. . . s. ff. 37, Fürst!. Solms-Lich......„ 37, Gräff. Solms-RSdelbeim .... „ 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . . „ 4 do. 9)senbnrg-Büdingen . . „ 37, do. 2)senb. n. Büd -Birstein ti. 1887 M. 4 do. do. -Wächtersbach ti. 1884 „ Bank Berliner HandelSg. . M. 500/1000 M. 300/1200 Prenß. Bodenkreditbank 140.75 abgest. 80% do. S. 27, 37, .39 11. 42 nnk. 1905 do. S. 47 nnk. b. 41 37, do. ©er 331-350 unk. b. 1913 do. dv. do. do. do. S. do. S. do. S. Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 31 40 43 46 nnk. b. nnk. b. M. 1000 M. 1000 M. 1000 191.3 1908 12 5 ReichSbauk Frankfurter 4 4 4 4 4 4 3% 37, 37, 4 4 4 4 4 289— 173.70 149.70 150.40 4 r- 4 4 4 37, 37, 37, r- it. .34 nnT. b. 1907 . u. 41 nnT. b. 1910 . Nürnbera. Vereiusbk. Oest.-Ung. Bank Oest.-Läuderbank Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . it. 17 nnk. 1910 unk. b. 1905 169.80 120— 121.20 139.70 Kr. 1400 ö. ff. 200 8. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 37, do. 37, do. 12 5 6 9 87, 6 67, 9 77. 47, 6% 7 57, 10 5% 6 8% 47, 77, 5 7 9 87, 8 97, 7' 77, 7 7 Pank-Aktien. . . M. 1000/3000 ©er. ©er. Ser. 28, 30, 32 29 nnk. b. 12, 13 . . . 15 unf. b. 1906 . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 BereiuSbank . DiSkonto-Kesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Vorl. Dir. 7.04 87, 57; 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 Dir. 6.15 87, 57, 0 12.95 9 47, 47, 7" 67, 8 Ser. 19...... Kommunal Ser.l unf. 1910 103*80 >55.— 117.20 143.50 197— 158.80 185— Badische Bank . . . Bahr. Bank (Münch.1 abg. do. Htiti.« n. Wechselbk. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 1913 . . . it. 33 (tilgb.) 1906 . . . 100— 100— 100.20 100.80 101.40 100.80 101.80 99— 96.60 97— 97— 99— 99.50 100.50 100.75 101.25 94— 94 50 95.25 do. S. do. S. do. S. do. S. 18 20 ö. ff. 200 ö. fl. 200 ö. ff. 200 . M. 600 . s. fl, 350 do. Ser. 14 ©er. 16 87, 77, 57, 7* VI, 7° 6 5 10 4% 6 87, 4 7 5 67, 9 77. R 97, T 77, 7' 7 M. 1000 Tlr. 100 M. 1000 s. ff. 500 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hvv.-Bank M. G00/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Sndd. Bodenkredit-Bank . M. 600 do. Frk., Hyn.-Bk. 240.50 111.30 129.50 184.40 158.55 112— 121 — 207 30 156— 95 70 122— 129.90 117— 215% 127— 112.50 99.7, 93.50 100.70 101.20 100.80 102.30 95.80 95.80 97— 98.80 158.7, 203.50 133.% do. do. 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unf. b. 1905 Ser. 301-310 unk. b. 1908 Bresl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel n. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VU M. 600/1200 Effekt,- n. Wechselb. Tlr. 100 do. do. do. do. do. do. do. dv. do. Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.» abgest. 80°', do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. /Greiz) An. B.M. 1060 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Frk. Hyp.-Kred.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 it. 38 Hambg.Hyp^Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 nnk. b. 1913 Ungar. Kreditbank . . Unionbauk (Wien) . . Wiener Bankverein. . Wnrttbg. Bankanstalt . do. Vercinsbank do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... 47, Mecklb. Hyp. n. Wbk. ©er. I verl. ä 125 31/, do. do. Ser. 3 abgest...... 3% do. do. Ser. 2 11 3 nnk. b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bk. ©er. 2 .... 4 do. do. ©er. 6..... 4 do. do. Ser. 7 nnt. b. 1906 . 4 do. do. ©er. 8 nnk. b. 1911 . 4 do. do. ©er. 9..... 37, bc. do. abgest. . ... . . 3% do. nnk. b. 1905 it. b. Verl, umtfchb. 37, do. nnk. b. 1907 ....... 37, do. ©er. 10........ \ an( go°/. „t,,. 4 do. Hyp. B. Zf. 4% gar.v.d. G.b. 1904 37, do. do. do......... 4 do. Pfdbr. Bk. ©. 1« nnk. b. 1908 . 4 do. do. S. 19 nnk. b. 1909 . 4 do. do. S. 22 nnk. b. 1912 . 4 do. do. S 25 nnk. b. 1914 . 4 do. do. S. 27 nnk. b. 1915 . 3% do. do. S. 23 unk. b. 1912. 38/. do. do. S. 26 nnk. b. 1914 . 37, do. do. S. 17 nnk. b. 1905 . 37, do. do. S. 18 unk. b. 1908 . 37, do. do. S. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyp. Mannheim nnk. b. 1902 . 4 do. do. do. nnk. b. 1907 37, do. do. ......... 3% do. do. Ser. 69-82 nnk. b. 1904 . 37, do. do. Kommunal...... 4 Wcstd. Bdkr. Hyp. (Kölns S. 1 unk. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 dv. do. do. Ser. 5 nnk. b. 1909 4 do. do. do. ©er. 6 nnk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 nnk. b. 1913 3% do. do. do. ©er. 3 unk. b. 1905 3% do do. do. Ser. 4 nnk. b. 1907 4 Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 unk. b. 1906 37, do. bis incl. ©er. 52 . . Staat!, oder provinzial-garant. 9% Heff.Landes-Hyp.Bk. Ser.l—V nnk 1909 :’>*/, do. do. Kommunal Ser In.II nn'. 1909 37, Naffanische LandeSb. Lit. F. G. H. K. n. L. 37; do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . . 100— 100— 100— 100.80 101.50 95— 95— 95— 96— 100— 93.50 100— 98.25 100.25 100.25 100.80 101 — 101.50 98.50 99— 94— 94.10 96— 100.10 100.10 95— 95— 96.50 100.30 100.60 100.80 101.30 101.50 94.60 95.60 101 — 96.90 97.90 97 90 98.70 98.70 Diverse Obligationen. 4 5 4% 4% 4 47, ■1% 4 4 4 4 37, BndernS r. 103........ Ttsch. Litxcmb. r. 100..... do. r. 102...... Eisenb. Nentenbank....... do. do. ....... Eisenwerke Loffar r. 102..... Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . D. Atlant Telegraf....... Frattken-Allee, garant. v. Frankfurt . . Franks. Hof r. 105....... Nene Boden r. 102....... do. do. r. 101....... 102.70 101.50 100— 102 10 102.30 100.40 101*70 98.20 Verzinsliche I\osc. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. WO 5 Donau-Regulierung . . . . ö. ff. 100 07,®otf)aer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37; do. do. II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . b. ff. 100 3^/,.Käln-Mindeuer......Tlr. 100 37,Lübecker ti. 1863 .....Tlr. 50 2%Lütticher v. 1853 . '. . . . Fr. 80 3 Madrider abgest. . . . . Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr.' o. 1860 .....S. ff. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische ti. 1866 . . . alt. K. Nb! 100 27,Stithlweißenb.-Naab-Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. er. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine..... 167.40 106.50 138.50 66.10 139.95 158.10 340— 250— 114.85 Unverzinsliche JLose. AnSbach-Gnn;enh........ff. 7 Augsburger.........ff. 7 Braunschweig ...... Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genna . .........Lire 150 Mailänder ..... Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s. ff. 7 Neuchateler........ Fr. 10 Oestr. v. 1864 .......ö. ff. 100 Oestr. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Papenki. 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Hessen ergebenst laden. — Nach Schluß der Verhandlungen und der daraus den Besichtigung unserer Häuser sindet Zusammenkunft im Schütz dahier statt. Gießen, am 4. Oktober 1900. Der Vorstand und Auffichtsrat der Baugenossenschaft des Arbeitervereins zu Gießen Eingetr. Genossenschaft mit beschr. Hqftvflicht. J. Jttmann Kredit-Maus Giessen Plockstrasse 14—16 Bmigenößellschch eoaitg. Arbeitmerm^ zu Gießen Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Genossenschaft werden hierdurch zu dem am Samstag dem 6. Oktober er., abeuds 9 Uhr, im Hessischen Hof dahier stattfindendem geselligen Zusammensein sowie zu der Sonntag den 7. Oktober er., vormittags IO1/, Uhr, im Neuen Saalbau dahier tagenden ,—'—yffea enthaltend ■—j—*~ B Fahrzeiten der W hSi l . M auf den Stationen Eä __|_ W w Sletzeu, Kr«nks»rt a.vr. H D Ä M Cassel, Marburg, KrieddergXN S ß ff Lollar, Landers, Krontzauftn | h A M^Detzlar, Loblenz, Uöln, Krüda, ZUsseii^W W A WGrünberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten W llnngen, raubach, eich, Stockheim u. f^rrn^W $7 ankommenden und abgehenden Giscnbahnzüge, 7 sowie die Fahrzeiten der Sieberthalbahn zum preist > von 20 Pffl. in der Geschüftrstele der Sieh. Anz. vor- rätig, kann auch durch die Austräger bezogen werden. Häubchen und mutzen lür jedes Alter. Baby-Artikel, Kinder-Hüte, Weisse Damen-Wäsche, Corsetts, Taschentücher, Schürzen, Unterröcke. Spitzenkragen in allen modernen runden und halbrunden Eamons. Weisse Mull- u. Batist-Stickereien PeSs© in bekannt grosser Auswahl von den billigsten bis zu den hochfeinsten. ! Hüte werben garniert Paula Zufall, Schillcrstr. 23, Pt. Neuester vervsMMgter Von Donnerstag den 4. bis Donnerstag de» 11. 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