Donnerstag 8. April 1906 136 Jahrgang Drittes Blatt Nr. 81 Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen Rotationsdruck und Verlag da Brühl'ick)« UnwerMälSdruckeret. 91 Lange. Suchen. Redaktion. Expedition u. Druckerei: Eckulttr.?. Tel. Nr. bl. Telegr.-Adr.: Än^erga Gies«. Erscheint «glich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Siebener ZamilirnblSIter" werden dem ,91naeiget viermal wöchentlich beigelegt. Ter ^hesfiiche Landserichemi monatlich einmal. zu beiden Vorlagen. Die jetzige Regelung dürfe aber nicht alS eine endgiltige erachtet werden. Abg. Erzberger (Str.'1 spricht die Erwartung auS, daß die verbündeten Regierungen dem Reichstage bald eine gerechtere Einteilung der Orte für die WohnungSgeldzufchüffe vor- legen werden. Abg. Werner (Resormp.") tritt für die KommifsionSöeschlüsse ein. da gegenwärtig nicht mehr erreichbar sei, als diese Beschlüsse bieten. Abg. Singer (Soz.) tritt ebenfalls für die K'ommissionZ- beschlüsse ein. . . An der weiteren Debatte beteiligen sich die Abg. Eickhoff (ft. Vp.), Burckard (wirtsch Vg.), Werner (Reform-.) und Kirsch (Ztr.). Beide Vorlagen werden hieraus genehmigt. Der letzte Gegenstand der Tagesordnung ist die Novelle zum Gesetze über die Naturalleistungen für die bc- waffneteMacht imFrieden. Nachdem auch diese Vorlage gemäß dem KvmmffsionSantrage angenommen worden ist, vertagt sich das Haus auf morgen. E t a t d es Reicks kan z ler s und des Auswärtigen Amtes. Aus Dem Keichs ag. H. Berlin, 4. April. Vereinsamt saß am Ministerratstische der Staats- । sekretär v. Stengel; erst später gesellte sich zu ihm Graf ■ Posadowsky, der jedoch bald wieder verschwand. Als.Be- : richt erstatt er der Kommission fungierte Tr. Arendt (ftk.), der sich eingehend mit der Zuckersteuer beschäftigte. Hier- ; auf wurde die zweite Beratung für Ostafrika fortgesetzt und die Debatte spitzte sich darauf zu, ob man die Konfessionsschulen auch in den Kolonien einführen solle. Unter denen, die für die Regierungsvorlage , ein traten, befand sich auch der Abg. Bebel. Die Regierungsforderung wurde mit ziemlicher Majorität angenommen, dagegen wurde die für die Mole in Swakopmund abgelehnt. Mit der Aufforderung an die Regierung, die Lieferungsverträge mit den einzelnen Firmen bis zur driften Lesung zu kündigen, war dann der Kolonialetat erledigt. Die Bewilligung von Wohnungsgeldzuschüssen und der Gesetzentwurf betr. den Servistarif riefen nur geringe Er- ärterungen hervor. Nur bei dem Thema Naturalleistungen für das Heer im Frieden ließ der Abg .Schöpflin (Vp.) seinen Haß gegen die Großgrundbesitzer aus, indem er behauptete, sie ließen die Mannschaft Not leiden. Der osd- preußische Abg. v. Eynern entgegnete ihm, daß er in seiner Karriere als süddeutscher Bürstenbinder wohl wenig Get- legenheit gehabt habe, die Verhältnisse auf den ostelbischen Gütern kennen zu lernen. Gerade das Gegenteil von dem sei der Fall, was die haßgeschwollene Phantasie des Abg. Zubeil behaupte. Hierauf wurde die Regierungsvorlage angenommen und die morgige nächste Sitzung wird sich mit dem Etat des Reichs kanzleramtes beschäftigen. Dabei ist eine Rede des Reichskanzlers über hie auswärtige Politik zu erwarten, bei der Marokko, die Ektratouren des „verbündeten" Italiens und das Verhalten Rußlands den Hauptswss liefern werden. * Deutscher Reichstag. 88. Sitzung vom 4. April 1906. Beim Etat der Zölle, Verbrauchssteuern und Averse fuhrt Abg. Dove (frs. Dg.) Klage über btt vom BundeSrate erlaßene Taraordnung, die gleichzeitig mit den Handelsverträgen am 1. März in Kratt getreten ist. Auf Grund dieser Taraordnung werben die Umhüllungen, wie Kartons nsw., zum Reingewicht hinzugerechnet. Bei Versand von Seidenwaren, Straußenfedern usw. wiegen manchmal die Kartons mehr als der Inhalt selbst und werden demgemäß hoher verzollt als dieser. Die neue Zollgesetzgebung treffe ohnehin Handel und Industrie schwerstens; mögen diese nicht noch mehr durch Mißgriffe der Zollverwaltung belastet werden. Staatssekretär Freiherr von Stengel erklärt, man möge berüdfid)tigen, dan den neuen Zollbehörden durch den neuen Zoll- tarif eine große Last aulerlegt worden sei. Es sei natürlich, daß in der ersten Zeit Irrtümer vorkommen. Tie Verwaltung erklärte in einem Rundschreiben an die Zollämter, als Umschließung solle mitgerechnet werden, was beim Klein- ober Einzelverkaui mit in die Hand be5 Käufers übergehe. Unter Kleinverkaui solle aber nicht der Verkauf des Großhandels an den Kleinhandel verstanden werden. Der Etat der Zölle wird hieraus bewilligt. Hierauf wird der Etat der Verbrauchs st euern angenommen zusammen mit der von der Budgetkommission beantragten Resolution, welche die Herabsetzung der Zucker st euer von 14 auf 10 Mark pro Doppelzentner iroch in dieser Session fordert und ferner Gleichstellung des deutschen Zuckers mit dem kubanischen Zucker, wie überhaupt mit dem Rohrzucker auf dem amerikanischen Markte verlangt. Der Etat der Stempel Abgaben wird debattelos bewilligt. Es folgt die z w e i t e Le s un g der beiden Etats für O st a f r i k a und der im März wegen Beschlutzunfähigkett des Hauses unerledigt gebliebenen Position betr. die Regierungsschulen in O st a f r i k a. Zentrum und Konservative beantragen für den Betrieb der bisherigen Regierungsfchulen 42 000 Mk. und zum Betrieb der evangelischen Begierungsschule in Dar es Salaam und der reformierten Regierungsschule für die am Meroberge an- gefiedelten Buren 12 000 Mk. zu bewilligen. Abg. Arendt (Rp.) bittet von der Forderung für Konfessionsschulen bezw. Simultanschulen völlig abzusehen. Die Schwarzen würden nicht in die christlich konfessionellen Schulen gehen, sondern lieber in den Koranschulen bleiben. Das Streben der Verwaltung gehe aber doch nicht dabin, sie in diesen Koranschulen zu lassen. Auch die Buren würden ihre Kinder nicht die reformierten Schulen besuchen lasten, da sie holländisch reformiert seien. Abg. Erzberger (Zentr.) wendet sich gegen diese Dar- legungen und befürwortet den obigen Antrag. Äbg. Bebel (Soz.) gibt seinem Erstaunen Ausdruck, daß von der Kolonialoerwaltung niemand zu dem Antrag Stellung nehme. Die Sozialdemokratie habe die Forderung der Regierung imtcr- stützt, weil die Forderung vernünftig gewesen fei. Darum werde feine Partei auch jetzt gegen den obigen Antrag stimmen. Geheimeren Seitz verweist auf die frühere Erklärung des Erbprinzen Hohenlohe. Die Forderung ist in den Etat eingestellt, weil sie der Gouverneur als notwendig bezeichnete. Bevor die Kolonialverwaltung zu dem Anträge des Zentrums und der Kon- seroatioen Stellung nimmt, wird sie nochmals bis zur dritten Lesung mit dem Gouverneur in Verbindung treten. Abg. Spahn (Ztr.) tritt für den Antrag ein. Abg. L e d e - J) o u r (Soz.) polemisiert gegen den Vorredner. Abg. Pnasche (irntlb.) spricht sich für die Regierungsforderung aus. Der oben mitgeteilte Antrag der Konservativen und des Zentrums wird darauf abgelehnt und die Regie rungs- forderung angenommen. Sodann werden die an die Kvmmtssion zurückverwiesenen Positionen des Etats für Kamerun undSüdweftafrika gemäß den K'ommifsionsanträgenan genommen: desgleichen die von der Kommission beantragte Resolution, wonach» die Verträge über Lieferungen für die Schutzgebiete, die über die Dauer eines Jahres hinansgehen, sofort zu losen sind. — Damit ist auch die zweite Lesung des Kolonialetats erledigt. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfs betr. Abänderung des Gesetzes über die B c w i l l i g u n g vo n Wohnungsgeldzuschüssen vom 30. Juni 1873 und des Gesetzentwurfes betreffend den Scrvistarif und die Klasseneinteilung der Orte. — Der Entwurf der Wohnungsgeldzusckußnovelle sieht eine Ausbesserung für die unteren Beamten klassen um 50 Prozent vor. — Bezüglich des Servistarises beantragt die Kommission, als Termin für die nächste Revision des Servistarises und der Klasseneinteilung der Orte den 1. April 1908 anstatt des 1. April 1913 nach ’ber Regierungsvorlage. ' Abg. Eickhoff (ft. Vp.) erklärt die Zustimmung semer Partei Rußland, Italien — und Deutschland. Zwei politische Aktionen von erheblicher Tragweite sind gegenwärtig der Gegenstand ernster Erwägung. Die eine, obwohl sie der anderen an Wichtigkeit vielleicht überlegen ist, kann heute nur kurz gestreift werden, weil es sehr zweifelhaft ist, ob sie nicht schon in der Theorie ihr junges Leben lassen wird. Es handelt sich um die Abstreifung allerrufsischen Wertevon derdeutschen Börse und die Ausschließung einer neuen russischen Anleihe von dem deutschen Markte. Die Folge eines solchen Schrittes wäre möglicherweise der russische Staatsbankerott, oder aber die Aufnahme einer russischen Anleihe in London zu Wucherzinsen und in Paris zu hohen Preisen. T-amit würde ein engerer Zusammenschluß Frankreichs, Rußland und Englands herbci- aesührt iverden. Möglich, da^ ein solcher ohnehin kommt, dann wäre aber eine deutsche Finanzpolitik des gesunden Egoismus nur um so richtiger. Eine Entscheidung in dieser eminent wichtigen Frage ist noch nicht gefallen. Deutlicher aber scheint die Zukunft unseres Verhältnisses z u I t a l i e n erkennbar. Seit König Humberts vorzeitigem Tode wird die Bündnistreue in Rom wesentlich anders ausgefaßt als früher. In Algeeiras konnte man diesen Unterschied recht genau an der ehrlichen Haltung Oesterreichs Ungarns abmessen. Italien tanzt eben nicht mehr nur hin und wieder eine Extratour mit Frankreich. Die Zweideutigkeit Italiens hat in Berlin sehr unliebsam überrascht. Man glaubte, in der Marokkosache des Bundesgenossen sicher sein zu können — und daß diese Hoffnung enttäuscht wurde, darin liegt eine ernste Warnung für die Zukunft. Tie Erneuerung des Dreibundes, an die in Bälde gedacht werden müßte, erscheint ernsthaft in Frage gestellt. Ein deutsch-österreichisch-ungarischcr Zweckund wird dagegen unbedingt fortbestehen. Fürst Bülow hat ja bereits vor der letzten Verlängerung des Dreibundes im Reichstage erklärt, Deutschland könne nunmehr dieses Instrument entbehren, Italien habe mehr Interesse an seinem Fortbestand als wir und wir würden niemandem nachlaufen. Das scheint damals in Rom gewirkt zu haben. Italien kam — aber nicht mehr ohne Hintergedanken, wie einst zu Zeiten König Humberts. Deutschland hat kein Interesse an einem unzuverlässigen Bundesgenossen, er ist schlimmer als ein erklärter Gegner. Außerordentliche Garantien seitens der jetzigen Regierung Italiens wären daher notwendig, um die deutsche Staatsleitung zu veranlassen, nochmals auf ein Bündnis ein» zu gehen, zurzeit muß es aber als sehr zweifelhaft angesehen werden, ob sie gegeben werden können, denn man weiß in Berlin noch nicht, wie weit die französisch-italie- nische Intimität in Wirklichkeit gediehen ist. Und Deutschland täte Recht daran, diesem unsicheren Alliierten nicht nachzulaufen. Wer den Schaden hätte, würde sich ja wohl im nächsten Jahrzehnt Herausstellen — wir vermögen, soweit Deutschland in Frage kommt, jedenfalls keine Befürchtungen zu hegen. Merkwürdig muß übrigens dem Grafen Lanza zu Mute sein, der, ein Tiplonrat vom Schlage König .Humberts, so fatale Wandlungen seiner heimatlichen Politik in Berlin zu vertreten hat. Die Einteilung der staatlichen Hochbauämter in Oberhesfen. Der Bezirksverband Büdingen-Schotten des hessischen Landesgewerbevereins hat nad> stehende Vorstellung über die „unpraktische Einteilung der Hochbauämter in der Provinz Oberhessen" an die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe gerichtet: Das neue Kreisstraßengesetz vom Jahre 1897 hat die vormals bestehenden Kreisbauämter aufgehoben und in der Provinz Ob erheben an deren Stelle drei Lochbauämter in Gießen, Friedberg und Alsfeld errichtet. Hierdurch haben sich für einen großen Teil der für öffentndje Arbeiten tätigen Handwerksmeister die vordem wohl überall günstigen Verhältnisse insofern zum Nachteil der Interessenten verschoben, als die Verlegung der Hvckbauärnter an die äußersten Grenzen der Provinz saft jede Fühlung der Handwerker mit den leitenden Beamten verloren gefeit ließ. Am deutlichsten tritt dies bei dem Hockbauamt Alsfeld hervor, beffen Bezirk sich auck auf den Kreis Schotten erstreckt. Bei Erledigung von Dienstgeschästen im Kreist Schotten sind die Beamten des Hochbauamts Alsfeld gezwungen, um an Ort und Stelle zu gelangen, entweder mit der Eisenbahn die Bezirke der Hochbauämter Gießen und Friedberg fast vollständig xu durchfahren, oder, was in einem strengen Winter fast unmöglich ist, zu Wagen den Vogelsberg zu dnrcfeueren. Hierdurch entstehen in beiden Fällen ungewöhnlich fefe Reisekosten und Diäten. Die Vergebung der im Kreise Schotten auszuführenden Arbeiten erfolgt meist zu Ms- feld, wodurck die dabei in erster Linie in Frage kommenden HandwerEnteister des Bezirksverbandes Büdingen-Sckwtten gezwungen sind, nach Alsfeld zu reifen, um Zeichnungen und Bedingungen einzusehen und dadurch, sowie durch Auskunfterteilung, die Unterlagen zu gewinnen, die zur Ermittelung einer reellen Preisveranschlagung unbedingt nötig sind. Den Handwerkern erwachsen hieraus recht beträchtliche Kosten, die mit 12—20 Mark nicht zu hock beziffert sind. In allen Fällen, in denen der betreffende Handwerker die ausgeschriebene Arbeit nicht erhält, ist diefer Aufwand verloren. Es sind dies Kosten, die häufig in keinem augemeKenen Verhältnis stehen zu dem im günstigsten Falle zu erwartenden Verdien^ Außerdem ist mancher Handwerker gar nicht m der Lage, eine solche Ausgabe riskieren zu können und daher aufer stand, sich bei einer Vergebung von Arbeiten zu beteiligen. Die traurigste Folge aber ist, daß die Hochbauämter durck ihre unglückliche Lage mit den in der Mitte der Provinz und weiter ab wohnenfen Handwerkern schon jetzt fast jegliche Fühlung verloren haben und bei der großen Ausdehnung ihrer Bezirke gar nicht in der Lage sind, die einzelnen Handwerker kennen zu lernen. Und so kommt es nicht selten vor, daß beftgleicken Angebotspreisen die Arbeiten nur deshalb den am Sitze der Hochbauämter ansässigen Handwerkern übertragen werden, weil die entfernter wohnenden Meister den Beamten der Hochbauämter nicht bekannt sind. So geht denn die Möglichkeit einer gesunden Konkurrenz und die Gelegenfeit zum Arbeitsverdienst nur dadurch verloren, daß man in dem Bestreben zu konzentrieren an stelle der früheren, weit besseren Einteilung der Bauämter eine Neueinrichtung geschaffen hat, die in der Hauptsache den am «sitze der Hochbauämter und in deren Nähe anfälligen Handwerksmeistern zum Nachteil ihrer auf dem Lande weitab wohnenden Kollegen zu gute kommt. Unter den kurz geschilferten Mitzstanden leiden in erster Linie die Handwerker des Kreises Schotten, der ziim Hocklwuamt Msseld gehört, dann aber auch viele Handwerker des Kreises Büdingen, der dem Hockbauami rzrtcdberg zu- geteitt ist. Der Ausschuß des BezirksverbandeS Büdingen-Schotten hält es für seine Pflicht, auf diese großen Mißstände hinzu-- weifen und darum zu bitten, dab man von maßgebenfer stelle aus auf baldmöglichste Abstellung dieser ungesunden Verhältnisse lunwirken möge. In erster Linie hält der Bezirksverband den Ausschuß des Lonfesgewerbevereins und dessen Vorsitzenden dazu für berufen, sodann aber erhofft er, daß auch die Landtagsabgeordneten der Provinz Oberhcssen fick dieser Frage und ihrer Lösung annehmen werden, die für zahlreiche Handwerker der Provinz geradezu eine Existenzfrage geworden ist. Die Bezirke der Hochbauämter müssen kleiner, ihre Zahl must, größer werden. Eine Mehrbelastung der Staatskasse dürfte bei richtiger Einteilung kaum entstehen. Die Zahl der z. Z. bei den Hochbauämtern beschäftigten Beamten reicht für die doppelte Zahl kleinerer Aemter völlig auS und die Ersparung an Reisekosten und Diäten wird sehr erheblich fein.___________________________________________________________ Ans SiaOt uno £ano» Gießen, den 5. April. ^Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Pfarrverwalter Errtstz Sieb eck zu Wirberg, Dekanat Grünberg, die evang. Pfarrstelle daselbst übertragen, den! Regierungsrat Gust. Böß aus Gießen mit Wirkung vom 1. 'April 1906 zum Mitglied einer Eisenbahndirektion in' der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschoft ernannt, den Güterexpeditionsvorsteher in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn gemein schäft Ludw. Klinger zu Mainz auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste und den Eisenbahnassistenten in der Hessisch-Preußischen Eiseubahn- gemeinschaft Phll. Lautenschläger zu Mainz auf fern Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand versetzt. Der Zugführer in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Adam Koch zu Mainz und oer Bahnwärter in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn gemein schäft Christoph Steckenreuter zu Heppenheim wurden auf ihr Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand versetzt. S. K. ö. der Groß Herzog haben dem Sektionsingenieur in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Hch. Probst zu Mainz aus Anlaß ferner Versetzung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstz» ordens Philipps des Großmütigen, dem Bahnwärter inf der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Andreas Henß zu Nieder-Olm und dem Zugführer in der Hessisch- Preußischen Eis enb ahn gemein schäft Adam Koch zu Mainz aus Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste^ verliehen. Ernannt wurde der Militäranwarter Ludwig W o l f in Darmstadt zum Kanzleigehilfen bei dem Generah staatsanwalt am Oberlandesgericht. ** D ie Delegiertenversammlung der Sterbekasse für Mitglieder des hessischen Landes- gewerbevereins und des Verbandes deutscher Gewerbe- vereine findet am Dienstag, dem 17. April, vorm. 11 1/2 Uhr, zu Friedberg statt. Die Tagesordnung lautet: Entgegennahme des Kassenberichts, Erteilung der Entlasttzng, Wahl' des Vorstandes, Wahl des erweiterten Vorstandes, Wahl des Prüfungsausschusses, Erledigung der gestellten Anträge, Beschlußfassung über Verwendung des Ueberschusses aus 1905, Verschiedenes. Die 1897 ins Leben gerufene Sterbekasse darf auf eine günstige Entwicklung zuruckblicken. Das finanzielle Ergebnis für 1905 ist günstig, da der Vorstand wie im Vorjahr in die Lage versetzt ist, der Delegierten-Versammlung eine Verteilung von Dividenden in der Hohe des Beitrags für zwei Monate vorzuschlagen. Die Jahresrechnung für 1905 schließt ab mit einer Gesamteinnahme von 30 701.37 Mark und einer Gesamtausgabe von 30 346.38 Mk. Der Vermögensbestand Ende 1905 betrug 55 499 Mk. und hat sich im Berichtsjahre um 11 815 Mk. erhöht. Das Jahr 1905 schließt mit einem Ueberschuß von 5710.88 Mk. ab. Die günstigen Ergebnisse haben bewirkt, daß im Jahre 1905 der Verband Deutscher Gewerbeoereine seinen Landesverbänden den Anschluß an die hessische Kasie empfohlen hat, weshalb em dahingehender Beschluß auf der letzten Dclegiertenver- sammlung gefaßt wurde. *• Zur Bestreitung der K o rn m u n a l b e d ü r f n i f s e der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Gießen kommen im Rechnungsjahre 1906 zur Erhebung : 1. Allendorf a. d. Lumda 500 Mk. (44,984 °/0 Zuichlag auf die doppelten Grundzahlen und die ganzen (Sinfommcnftcucr- beträge), 2. AltewBuseck 166 Mk. (44,504 ° 0), 3. Beuern 201 Mk. (31,920), 4. Gießen 14 000 Mk. (22,693°/?, 5. Großen-Buseck 934 Mark (86,386°/?, 6. Großen-Linden 116 Mk. (44,156°/?, 7. Holzheim mit Grüningen 307 Mk. (43 209 %), 8. Hungen mit Inheiden und Utphe 1600 Mk. (39 748°?, 9. Lang°Göns 26 Mk. (35 812°/?, 10. Langsdorf 500 Mk. (52 681 ° ?, 11. Leihgestern 77 Mk. (44 278 12. Lieh 200 Mk. (13 281 °/?, 13. Lollar mit Ruttershausen, Mainzlar und Taubriugen 154 Mk. (36175°/?, 14. Londorf mit Kesielhach, Rüddingshausen und Geilshausen 1600 Mk. (76 510 %), 15. Obborn hofen mit Bellersheim und Wohubach 526 Mk. (73 990 °/?, 16. Rei: kirchen 105 Mk. (33 081 %), 17. Steinbach nichts ig. TrciZ a. der Lumda 194 Mk. (18 487%), 19. Watzenborn-Steinberg mit ©arbeit-.1 reich 110 Mk. (39 454%), 20. Wieseck 367 Mk. (29 954°-?. eingetroffen. (Hess- Ldsz.) X Elm, Z. April. Die Bodensenkungen an der D4/, Programme frei. SS1/. ö o toH* « et» G ög C=> CO CT Z> CT S § =-a C9 » CT 3?<ö « S L“ös S S 01» 91 S S « CT ro CT CT a Ö2 t-9 Ö 2 Ä- er Sf ®< £>7 Bs 5 CO (‘f 53 D 5 Ös = AT Ö) r a<« CD IT »: o - ® e? sr ® c c ö 2 S nicht zum Stillstand kommen, südlich der, Abhangs und eine angelegt und mit Basalt ausüber 8 Tagen sind 3—400 Ar- dcm Ausfällen des Bodens an -i £. s co © S 00 1 e: tx> ® s 2 r ■ f •. ' L 1 Er ® 6>L rc = « ssL CO S& » o Ä' ä « = CX> _ Ä o =• o. 2. ® ä OJ CT ■;<. jl vsC!'1 . K , vY n r* > r ® © 3 * r> Y9 Station Elm wollen noch trotzdem mehrere Brunnen Anzahl sehr tiefer Schächte gefüllt morden sind. Seit beiter Tag und Nacht mit V ■■ t'i # Gerichtssaal. (fc.) Frankfurtü. M., 4. April. (OberkricgZgericht. Bei der Bespannungsabtcilung des 3. brandend. Fusjartillerie- regimentä ist es Brauch, dai> die Rekruten den Stubendienst machen und die alten Leute davon verschont bleiben. Der „alte Mann" Franz M ü h r war daher ganz erstaunt, als i^m eines' Tageö ein Unteroffizier den Stubendienst aufhalsen wölbte. „Der Mann tut keinen Stubendienst!" sagte er, und als er Kaffee holen sollte, sagte er: „Der Mann holt keinen Kaffee!" Bor dem Oierichtsofsizier nannte er dann den Unteroffizier einen Lügner. DaS Kriegsgericht des Gouvernements Mainz hat ihn wegen Bl> l7arrens im Ungehorsam und Achtungsverlehung zu 4 Wochen st r e n g e n A r r e st s verurteilt. Seine Berufung gegen das Urteil wurde verworfen. Muhr ist inzwischen zur Reserve entlassen worden. K* Infolgedessen sind die Heupreise sehr gestiegen und der Zentner wird je nach Güte mit 4 bis 5 Mk. bezahlt. d. Mainz, 4. April. Die in den 40cr Jahren stehende Frau des Wirtes Gustav Schildcroth, der in der Zay- bachstraße und auf dem Linsenberg eine Restauration betreibt, ist gestern vormittag von zu Hause weggegangen und nicht mehr zurückgekehrt. Zwei Schiffer, die mit ihren Schiffen unterhalb der Eiscnbahnbrücke vor Anker liegen, sahen gestern um 11 Uhr eine Leiche im Wasser treiben und landeten sie. Es stellte sich heraus, daß es die Wirtsfrau war. Für die Frau lag kein Grund vor, in den Tod zu gehen. Marburg, 3. April. Dem früheren Musikmeister der hiesigen Jägerkapelle A. Noack wurden heute aus Anlab der 5 0. Wiederkehr des Tages, an dem er in den Militärdienst eintrat, zahlreiche Glückwünsche und Ehrungen zuteil. Auf Bataillonsbefehl brachte ihm die Kapelle des Jägerbataillons ein Ständchen. Die Vorstandsmitglieder des Männergesangvereins und eine Anzahl alter Musiker brachten ihm ihre Glückwünsche dar, ebenso die Vorstandsmitglieder de§ Krieger- und Landwehrvereins, zu deffen Ehrenmitglied er ernannt worden war. Ferner hatten Glückwünsche übersandt der Schützen- und Jägerverein in Bonn. General v. Pentz, ehemaliger Bataillonskamerad des Jubilars, überreichte ihm eine kostbare Wanduhr. Von auswärts waren viele Glückwünsche auf brieflichem und telegraphischen, Wege gebaud den V Fürstei Zeit i des Fi 3 Uhr. doivsky leiteten vor je Kranke: Te Uhr ii Palai Stunde erwacht durch Ar krankin gerufen buntem Ai Mud e er er erco qö t-, ni o cd ro V? r-, V r-> s> s CT Wahr, der Rei Ohnma- wurde pü ^-ite. 3 ler. 1 Ägg- ilt roii rde bi( Fürst 'deut slh»ei.r .yoben k. ner 1 3n den siuenza g und erst stand be rubige lMdelt Lahmun zurzeit Äülvtr Denvers maßen Mckbc Hortete glaubt t /ehnmach l/,ähr e Sem de. Rei de-- 2. Ä Äerbrac fei ter U b i. u b c. t roeUti sprach m Präsident t adolv! F-chin 5' toutai ex ?°« 3lge. ,s Rn» *°'te f. Ä T .. E- .• WZ :. ts ö e ... We ?ülow >'ch dräy fr|öartc|c SS f* n in seine Fürsten i'ach U . Ro dem m ^ülon in amtl Tie eine vö eine be durch ; melbet, We d ?Q”i« deren $ ^sprech Vermischter. * Die Mitgift des Londoner General -Postamts. Das General-Postamt in London versorgt seine weiblich e n A n g e st e l l t e n bei ihrer Verheiratung mit einer Mitgift. Durchschnittlich heiraten jedes Jahr 250 dieser jungen Damen, was ihren Austritt auS dem Postdicnste zur Folge hat. Die an sie ausgezahlte Akitgiit beträgt gleichfalls im sährlicheii Durchschnitte 13 000 Pfund (260 000 Mark) oder 1040 Mark für jede der Heiratskandidatinnen. Die Höhe der Älitgikt richtet sich jedoch nach der Länge der Dienstzeit und steigt bis zu 4000 Mark. * Eine Tragödie aus den Alpen berichtet ein englischer Korrcsvondcnt aus Genf: Em Einwohner des Dorfes Parey naniens Sangy halte mit zwei Freunden vor einiger Zeit einen Jagdausflug in die Berge unternommen. Durch einen nietf- würdigen Unglückssatl stürzte er voii einem Abhange herab, u,ib während er sich in der Lust überschlug, eiülnb sich sein Gewe r, und dieKugel traf unglücklicherweise seinen Freund Hälb ir, der tot niedcrstürzte, wahrend Sangy schwere Quetichiingen erlitt. Als der unschuldige Aiörder erfuhr, ivaS er angerichiet hatte, sein Schinerz grenzenlos, er konnte den toten Freund nicht v.' - gessen und beging schliestlich Selbstmord. „Ich gehe zu meinet Freunde rrnd ivill ihm sagen, daß es cm unglücklicher Zufall war," dies stand auf einem Zettel, den er zurückließ. * ©in wirklicher Sonderling, schreibt man der „Straßb. Post" vom Schwarzwald, hat dieser Tage int Aller von 75 Jahren sein Leben abgeschlosseii: Christian Heitzmann gen. Stocker. Er war geboren am 10. Januar 1831 zu Ev.-Tennen° broml (Amt Triberg) und bewohnt>-neben der sogenannten Floh- hülte seit Jahren als Eremit eine aus drei Abteilungen bestehende, selbstgemachte ärmliche Hütte. Die eine Abteilung war dem PetruS, die andere dem Elias uni) die dritte dem Moses geweiht. Seine Brilst schmückte er stets mit Denkmünzen und Festzeichen. Semen Ziegenhainer hielt er für den zur Schlange gewordenen Stab Moses. Wertlose Ser'enlose waren ihm ein Schatz von einer halb--- Mlllion. Neben seinem Bette stand em Sarg, den er als Kle schrank benutzte. Eine besondere Art von Dekoration waren ■. 100 Strafmandate und Steuerbefehle gegen den Sonderling, q-, bracht an der Atoseshütle. Der Steinhaufen links von der „ und der Leiter ist der sogenannte Samartterbrunnen, ein o seliges Schmutzloch mit etwas schmierigem Wasser. Trotz 5 hohen Alters lag Stocker der harten Waldarbcit ob und füh' recht zufrieden. Nun ist er in seinem schon lange bereitgeh, Sarge beerdigt. tri«*1 oußtt , dem/ die W blätter v/ lag.y iflirfert*' und v' 5d)U,f} Redaktion ^Meiur ■ ' -4 • ®5 2.SO. CT ~ CT m r. Vom DünSberg, 3. April. Jetzt lüßt sich der Schaden übersehen, den die Kälte und das Schneetreiben unter den Sängern in Feld und Wald angerichtet haben. Unter einem Dornbüsche unmittelbar an der Hauptstraße lagen fünf Singvögel auf dem Leichentuche erfroren; auch sonst überall hat man tote Singvögel, die durch das warme Wetter aus dem Süden kamen, gefunden. Die Raubvögel hatten leichte Arbeit und reichltche Atzung, da die ermatteten Sänger im Felde noch selten Echutzyecken finden, welche die natürlichen Brutstätten und Schutzdächer bilden. Daneben verursachen die wildernden Hauskatzen ebenfalls fortgesetzt eine Abnahme der Singvögel. — Ober-Ohmen, 4. April. Beim Abladen eines Baumstammes geriet ein hiesiger junger Mann unter den Stamm und brach das eine Bein am Knöchel entzwei. Er wurde in die Klinik nach Gießen verbracht. △ Ruppertenrod, 4. April. Gestern verließ uns der Fußgendarm Lampe, um als Postassistent bei dem Postamt in Gießen einzutreten. Lampe war nahezu 4 Jahre hier stationiert. Sein freundliches, bescheidenes Auftreten bei treuester Pflichterfüllung erwarben ihm allgemeine Beliebtheit, sodaß man ihn ungern scheiden sieht. Alsfeld, 4. April. Der plötzliche Tod des Beigeordneten Emst Wenzel hat allgemeine aufrichtige Teilnahme erweckt. Der Verblichene, der ein Alter von 50 Jahren erreichte, war ein Mann, der in seinen Aemtern Tüchtiges leistete. Die gestrige Beerdigung legte beredtes Zeugnis ab für die Wertschätzung, die die Bürgerschaft Alsfelds für den Verstorbenen hegte. Auch von auswärts waren Leidtragende erschienen, chm die letzte Ehre zu er-- weisen. Ter Geistliche gedachte in der Trauerrede der guten Eigenschaften des Verewigten als Familienvater, in seinen Aemtern und als Christ. Eine Reihe von Ehrungen durch Kranzniederleglmgen am Grabe des Entschlafenen wurde ihm gewidmet. Im Namen des Stadtvorstandes sprach Dürgermeister Arnold, welcher der Arbeitskraft und Charaktereigenschaften des Verstorbenen in sehr herzlicher Rede gedachte. Georg Bücking VIII. als Vertreter des Msfelder Varschuhvereins widmete dem Verewigten, der das Amt des Tirektors dieses Vereins mit treuer Hingabe an seine Pflichten bekleidete, warme Abschiedsworto. Im Auftrage des Kindergartens sprach dessen Vorsitzender, Rektor Weifenbach, der des warmen Interesses des Verblichenen für den Kindergarten gedachte. Für den SchützenveiTin gab der 1. Schützenmeister, Steuer- nagel, der herzlichen Teilnahme und Trauer Ausdruck, die den Verein beim jähen Tode des treuen Schützenbruders erfülle. Lehrer Rudolph sprach im gleichen Sinne für die Kameraden des Veteranen- und Kriegervereins. Im Namen der ehemaligen Schulkollegen und Mtersgenossen sandte Gärtner Welker dem Entschlafenen den letzten Gruß und im Auftrag der alten Stammgäste des Hauses Wenzel gab Jakob Rohner deren schmerzlichen Gefühlen Ausdruck. (A. ob. Ztg.) ? Vom oberen Vogelsberg, 3. 2lpril. Der Schnee ist seit einigen Tagen sehr zurückgegangen, nur an Rainen und in Wegen liegen noch große Massen. Sehn- süchttg erwarten viele Landwirte einen baldigen Grasansatz der Wiesen, da infolge der weniger guten Ernte im verflossenen Jahre die Heustöcke schon fast aufgezehrt sind. Iie - „Henneberg-föeide“ v. Mk. 1.10 ab — zollfrei! Muster an Jedermann! Nur direkt v. Seidenfabrkt. Henneberg. Zi>H0 den gesunkenen Stellen beschäftigt, täglich kommen 6 und mehr Materialzüge von Gießen, Frankfurt, Fulda und Jossa an. Das Erdreich ist auf eine Länge von 15 Meter gesunken, der Boden hat sich stellenweise um 8 bis 10 Meter gesenkt. Unten im Kinzigtal dagegen nach Schlüchtern zu hat sich der Wiesengrund bedeutend gehoben, die Olfftbäume find vielfach entwurzelt oder zur Seite geneigt. Der Schaden ist groß. Die Straße, die sich ebenfalls gehoben hatte, ist jeßt wieder fahrbar. Das Ganze bietet das Bild einer Erdb eben katastrophe. Mrm hofft, in etwa 14 Tagen die Verkehrsstörung z:i beseitigen, d. h. wenn die Bodensenkungen aufhören. Daß die ganze Anlage deö Elmer Bahnhofs verfehlt ist, geht daraus hervor, daß schon kurz nach der Eröffnung der Bahn Ostern 1868 Rutschungen eintraten ; es ist nachdem verschiedentlich zu Senkungen gekommen, und es ist auch nicht ausgeschlossen, daß sie wiederkehren. Fachkreise reden deshalb allen Ernstes einer Verlegung der Bahn nach dem Vogelsberg zu das Wort und an Projekten und Vorschlägen fehlt es nicht. Manche meinen, die Bahn solle von Neustadt aus dem Fliedetal folgen, über Wckllroth, Nlmbach nach B i r st e i n zu führeu und bei Wächtersbach in die alte Strecke einmünden. Am letzten Freitag ist ein Bericht an die preußische Regierung abgegangen und man ist auf die weiteren Maßnahmen der Regierung sehr gespannt. -2 —r> 8 r«—Rheinisches ...... ■■ ■ ■ , n n.« Technikum CB teol,nlk> verbunden mit ö Chauffcursohule. ® Ö5 <•» 'Ne** 5 StÄ V £ O. n p CT CT CT CT CT CT CT CT 6) 5 & & CT Cr? CT Ä & ä CT S CT o 4?