Kreisblatt für hrn Kreis Gieken er" 5 > 5 vO H--* ri ■ » 5 51 ’0 5 L ^^2'» < >2 0 rrj» »SS -2- ^5)o Ptr rs « c 2 r! « rr„ 5 »•<■ 2§-e3 :cp3- 2 g 3 o" ;-U { (7 S o 3 ^'5 Äö UM ’2^ 1^?” 156» Jahrgang Erstes Blatt ietzener AMger General-Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Die keuttqe Dummer umfaßt w Ketten. mib für die (Förderung tte an3 ten mit lcbhasten Beifall aufgenommenen Bor- trag schloß sich eine Diskussion, die von der Begeister- jä()rhd) 91?. 2.20; tmrd? "Jlbhole- u. 3tvciaftefien monaiüdi 65 Pi.; durch diePostMk. 2.—Vierteljahr!. aiisichl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis üonnittagS 10 Uhr. Zeilenvrers: lokal 12'131, auswärts 20 Pig. _ Sßeratitroortlid) hit den polit. und atlaem. Teil: B. Witiko: füt „Stabt und 2anb' und ,b)cnchtsjaal"-. Ernst Heb', für den An- zeigenteil: Hans Beck. Montag 5. März 1906 BezngSvretSr monallicki75Ps.,viertel- Kekmintmachmg. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, links der Lahn. Samstag, den 10» März lf. Fs., vormittags von 10 bis 11 Uhr, findet in der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung der neuen Grundstücke in den Fluren XIX bis XXVIII sowie in den zugezogenen Teilen von Launsbach und Wißmar statt. Die Wunsche sind schriftlich — mindestens auf V- Vogen — einzureichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen und sollen genau angeben, welche alte (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) ©ntnbftücfe zusammengelegt und in welche Gewann die neuen Grundstücke gelegt werden sollen. Wünsche, welche in dem oben genannten Termin nicht vorgebracht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Friedberg, den 27. Februar 1906. Ter Großhe'zegliche ; l'bcr - ßv-ngskommissär: Spam er, Kreisamtmann. Am Zieichstagswahl j„ Aarmsi.idt - Kroßgerau. Man schreibt uns heute auS Darmstadt: Der Wahlkampf hat begonnen. Am vorigen Sonntag proklamierten bekanntlich die Nationalliberalen im Verein mit dem Bunde der Landwirte, Antisemiten usw. die Kandidatur des RechtSanwaltS Stein; am gestrigen Sonntag rückten die Sozialdemokraten mit demLandtagsabg. Berthold ins Feld. Zu gleicher Zeit hielten in Darmstadt die „Vereinigten Liberalen" für die Kandidatur Korell ihre Vertrauensmännerversammlung ab, die vorzüglich besucht war, namentlich auch auS den Landorten. Der Vorsitzende, Justizrat Gallus legte im Anschluß an die Begrüßung die Gründe für das Vorgehen der vereinigten Liberalen dar. Nach Lage der Verhältnisie habe im Wahlkreise nur ein linksliberaler Kandidat Aussicht auf Erfolg, denn nur dieser könnte der Sozialdemokratie -stimmen wegnehmen. Den Nationalliberalen scheine es nicht um die Bekämpfung der Sozialdemokratie zu sein, sondern um die Stärkung ihrer eigenen Partei. Lebhaft begrüßt nahm hierauf der Kandidat Pfarrer Korell das Wort. Auf Erlebtem und Erschautem baut sich seine liberale und soziale Staatsauffassung auf. In seiner Kindheit schon spürte er den Druck des Lebens in materieller wie in geistiger Beziehung zur Genüge am eigenen Leibe. Und später in seinem amtlichen Wirken sah er die Not in allerlei Gestalt bei seinen Gemeindegliedern in den dumpfen Straßen der Altstadt. So wuchs in ihm das Verständnis für das Ringen der unteren Volksschichten, nach„ oben zu kommen. Pfarrer Korell will an erster Stelle kämpfen für das Prinzip der Freiheit. Freilich nickt als programmatisch ■formulierter ober dogmatisch festgelegter Begriff, wie er etwa vor zwei, drei Jahrzehnten bestanden, sondern fortschrittlich •im Sinn einer Erweiterung der Volksrechte. Eine selbstverständliche Forderung des Kandidaten ist somit die Erhaltung ' allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts und besten Ausdehnung auf die Einzellandtage. Die Sozialdemokratie fei in Wahrheit eine Feindin dieser freiheitlichen Entwicklung, solange sie wie eine Kirche Dogmen habe. Diesen Dogmen ist ja auch der bisherige Abg. Cramer zum Opfer gefallen. Damit sei aber auch der Reaktion die Möglichkeit geschaffen, ihren .Patriotismus zu persönlichen Vorteilen zu betätigen, iso in der Zollvorlage, der Kanalvorlage usw. Vorbedingung 'für die polit. Freiheit sei aber die kulturelle Freiheit. Das bezieht sich einmal auf die Schule und auf die Kirchs 'Hier find Trennung von Kirche und Staat wie auch Aufhebung des § 166 deS St. G. B. zu fordern, gerade aus in Widerspruch stehe. (Ganz unsere Ansicht^ ®er fn\ Dr. David polemisierte heftig gegen Herrn v. M und tadelte, daß die hessische Regierung von ihrer seitherigen schroff ab lehnenden Stellung gegen die Sckissobrt^abgaben, abgewicken sei Hier handele rs sich um einen Bruch mit ber ^.E^ttasi mg und der Rheinschiffehrlsakte. dem Hesten nicht JuHtmine i bijrfe Geh. Staatsrat v. Krug hatte indes vorher erklärt Preußen I^be verschiedentlich eingehende «Mmr.blungen mit ben Wwujer Staaten gerffoam. Tie hessilche Regierung habe sich bte Ent- religiösen Gründen. , Korells Interesse gilt weiter der Arbeit Wie wrrt- .schaftlicher Tiefstand Uusreiheit erzeugt, so serpolit. Freiheit nur möglich, lvenn ein Volk im wirtschaftlichen Aufstieg gst. Redner fordert eine höhere Wertung der geistigen Arbeit -unter Hinweis darauf, daß der Bund der -and Wirte ■für die .Hebung des L c h r e r st an d e s und die Sozialdemokratie für eine b e s s e r e Entloh n u n g ihrer geistigen Arbeiter nichts übrig Hattern Er tritt ein für eine stesunde Bauernpolitik im -Gegensatz zu Großgrunobesitzerbestrebirstgen des Bundes Her Landwirte, für Förderung des Hand w er ker st an des geistige und materielle Hebung der Ar b ei ter «uu.v^uhh der Gewerkschaften und freies Koalltronsrecht). In dritter, aber nicht in letzter Linie gehörten fein Denken und sein Streben dem Vaterlan b e und ^zwar auch vorn Gesichtspunkte des Sck)utzes der Llrbett cms. Er lei für ein starkes Heer und eine starre flotte, aber es müsse ein wehrhaftes Volksheer fein, in dem nicht die Kinder des Volkes unter den Fußtritten der Junkersobne zu leiden haben. Heer und Flotte müssen befahlt werden nicht durch Kopfsteuern, sondern nach dem Grundsätze der Leistungsfähigkeit. Der Begriff des Vaterlandes geS ihm über die Armee hinaus und umfasse sur ihn zugleich die Summe aller politischen, geisttgen und kulturellen H-rerheit, 1 Mörz begann nach Ablauf der Caprivisckeil Handels verttöge die n e u e' H a ii d e l s v e r t r a g s ä r a , die Bert des verstärkten Schutzzolls. Zugleich mit ihr begann das Handels- visbisarinm mit den Vereinigten Staaten, das bereits das zweite erreich wollen die Deutschen bei der bevorstehenden kommissionellen Bebmbs"na ber W a hlre s ormV orla ge alles aufbieten, nun mehr Reichsratsmandate zn erhalten, als der Entwurf des Ministcrvrösibeiiien Frhrn. v. Gautsch barfiebt- ^eer volnische Hochabel, der gleichfalls durch, das allg. Wahlrecht zn kurz zu kommen fürchtet, beginnt mit,ben Deutschen kokettieren. um mit ihm vereint das direkte Wahlrecht zn Falle zu luingen^ g ß r . f e Kttstoffy richtete an jeine Wähler ein Schreiben, in dem er betonte, je sch'.v'«'riaer die Litiiation beg Landes wi'irbc, desto eher werden die Polksmillwnen begreifen lernen, sich von ber Politik ber nationalen Eitelkeit loSzusagen und erkennen, bas; die Rückkehr zum Frieden und eine bauerns Haimonie zwischen Krone und Parlament, aber auch bas Aufblühen des ungarischen Staates nur durch das alIgem ein e Stimmrecht bewirkt werden kann. Die Idee der demokrat^ schen Umgestaltung des nuaarischen Staates ist dem Zeitgeist des nach' sozialer Gerechtigkeit dürstende neuen Jahrhunderts entsprungen. An den Wählern liegt cs, diesen Ideen ein liebevolles Verständnis entgegenzubringen. _ p _ Die Inventaraufnahme in den sranzos. Kirchen vtt- nrsacht täglich ernste Zwischenfälle. Genietruppen mußten manche ckirckentür einschlagen. Auch kam es zu .ffuiammenstoßen zwischen Kundgebern und Polizei und Soldaten. Mehrere Personen wurden schwer verletzt. Verhaftungen vorgenommen. In einem One drohte man. die Negierungsbeamten mit kochendem Wafferzu begießen, falls sie sich vor der Kirche zeigen tollten. Die Guckte verurteilten mehrere Verhaftete, darunter einen 74iahrigen GreiS. Offiziere, die sich weigerten, bei Kircheninventuren mitzuwirken^ wurden mit Arrest bestraft und vor das Kriegsgericht gestellt. . Englische Blätter meldeten aus Peking, daß die dortigen Gn'andtsckaften den Ernst der Lage zugeben. Die deutsche Gesandtschaft hat schwere Geschütze aus Tientsin zur eigenen Verteidigung kommen lasten. Es heißt. 560 Boxer Kien im Begriff in Peking einzumarschieren. Dagegen verlautet aus Tientsin, daß nur Unruhen mehr lokaler als allgemeiner Art zu erwarten seien. In Tschili herrscht Ruhe und auch in Tientsm ist die Stimmung ruhig. , _ In Rußland folgte ein Attentat dem andern; man muh es nachgerade aufgeben die einzelnen Ausschreitungen zu rubrizieren, da sie in einer ungeheuren Fülle auftreten und etne bet anderen fast gleicht. Sensationell wirkte n. a. die Beraubung der Staatsbank in hessingfors. Im Prozeß gegen den Leutnant Schmidt erkannte das Kriegsgericht auf Todesstrafe. Nach der Urteilsverkündigung aab Schmidt folgende Erklärung ab: . Angesichts des Todes erkläre ich, ick handelte nicht gegen dir Person des Kaisers. Ich glaube, daß der Pfahl, an den man mich binden wird, um micb zu erschießen, ein Grenzpfahl deS sklavischen und freien Rußlands werden wird". Der Ministerrat beschloß, örtliche Kommissionen für die Provinzen und Distrikte zu errichten, die aus Regierungsbeamten, Vertretern der Semst- wos und bet Bauern zusammengesetzt fein sollen unter dem Vorsitze der Gouverneure in den Provinzkommissionen und unter dem Vorsi^e ber Abelsnmrschälle in den Distriktskommissionen, Die erste Aufgabe dieser Kommissionen soll sein, die Operationen der Bauernbank in den einzelnen Gegenden zu unterstützen. Dann sollen sie sich damit beschäftigen, Mittel zur b e sser e n Ausnutzung des Grund und Bodens zu sichern und Maßnahmen für die Beruhigung des Landes zu treuen. Dep Zar empfing eine Abordnung der autokrcttisch-monarchistischerp schcidnng Vorbehalten. _ ., - 1iwk sio tSnrb/ Die Silberhochzeit des Ka11erpaares^nd d'e Hock zeit des Printen Eitel Friedrich wi'rde^am Berlmer Hofe pomphaft gefeiert. Auch in allen übrigen stabten de- Reims sowie in üieiert sremdlänb'schen Hauptstädten sanden Feierlich^ fcto Mtr’iir Ui™ Monarchen der. W-» grotul,er«en mrch ber Fürst von Livpe-Detrnold, sobaß alw über die Aus',öWuna naschen dem f:-iirr imb dem Saufe ® e mehr bestehen. Die Amnestie blieb auch diesmal aus^ \?ie ..Deutsch« stirere Presse" batte von vornherein erklattl, de« Amnestieanknubiaungen sei kein Glauben be,mmesstn. Natttrsich blieb auch bas Beimmd'n über die unterbliebene Amaestte mcht m-?. Am Donners'?r schlo? sich an dle Berliner ,>-estlichkeiten die Enthüllnngsieim Ksiserin ^7-b^h^auses an wöbet ber Kaiser eine Gedä. ^iSredc auf seme Mutter lnett Aum der Attt des Königs von England wohnte dem Festakte bei. Wie in den le't?n Tagen verlautete, ist an eine B e g egnu n g zwischen König Eduard und Kaiser Wilhelm nrck^ zu denken. Am 2. b. M. begab sich König Eduard uackiParis zu sst stündigem Aufenthalt, und wurde dort vom Mmffter> Präsidenten Rouvier begrüßt. Auch mtt dem König AlfonS von Svanien gedenkt er znsammenzutreffen. Es liegt nahe, mnnw-hmen, baß diem Reise, im -imfent .dmn deEiundbett g^md- met, doch auch mit der- marokkanischen Kr«« Berbm^ nng steht In b-r Samstao-Litzung ber Marokko^tzonferenA würben ohne Opposition verschiedene nntergeorbne'e Punkte b^ tiessend die Bankfrage angenommen Die Diskussion ftcsi er- kennen, baß eine Vetständigimg auch.^er die anderen Punkte dock wobl erfolgen wird. Angesichts der Unaeduld, welche due meisten Delegierten zeigen, mackste ber englische Delegiert en, Vorschlag, die restierenden Punkte der Ban,trage zurückzusteNett "nb beute, Montag, die Beratung ber Polizeifrage zu begiwien Die Delegietten Deutschlands und Oesterreichs schluaen 'hrersettsi vor. die'"Beratung der Baiiksrage sortzuseben. Nachdem d^ englische Delegierte nochmals dringend die Annahme ^5 träges emvfobwn hatte, brachte der §>erzog von Almadovar dnr Antrag zur Abstimniung. Er wurde gegen die ^stimmen ^wu lands, Ocstetreicks und Marokkos angenommen, dieses Votum legen manche dahin aus baß der deutsche Aandpuntt nur von Oesterreich und Marokko gebrllmt wick. Die ffalienischen Delegierten sind jedenfalls entickstoiien, st^^ Neutralität an ben stag zu legen, stift' die Ver.eetec der Mächte iich überjAt Bonsfrage äußern, ohne daß vor ter eine Verständigung ; Deutschland i-nd Frankreich erziell werde. Außer Italien sollen auck andere Mächte entschlossen fein, sich in dieser Wege zu ver> Erscheint täglich außer Sonntage Dem Gießener Anzeiger werben im Wediiel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen- blätter viermal in ber Woctze beigelegt. Roiationsbruck tu Verlag ber Bruhl'schen Umvers.-Buch-u. Stein- druckeret. 9t Lange. Redaktion, Epvebilto« und Druckeret: Schul st raße 7. Redaktion 113 Verlag u.Exoed.^^bl .Adresie für Deoescken: Anzeiger Gießen. Im Reichstage zog sich die Debatte bei ber zweiten Lesung des Etats der I u st i z v e r m a 11 u n g die ganze Woche bin Einen Lwuntteil dec Verhandlungen bildete ber .'inttag Ablaß aus Ausdelmnng dec S ck wu r g e r i ck t s ko rn ve t en z auf Preßvergehen. Staatssekretär Nieberding erllarte, baß bei dem Bestehen aus diesem Beg-Hren die Strafvrozeßresorni scheitern werde. Monck-e unangenehme Mabrhe't bekamen die Vertreter der Battincr Regierung zu frören. Freilich hat es nicht den Anschein, als ob bieicnigen Steife, an bte ,ie gerichtet waren, sich nun anschicken würden, in Zukunft , Remedur emtrc en zu lassen. Rur von innen heraus läßt lickt die -etzige Reckrs- misere heilen. Aber das geschieht nicht onenbar weck das omz'elle Preußen fickt bei dem jetzigen Zustande wohl Winbet Skt Reichstag überwies ferner den Antrag Nitzler aus Gewährung einer Beihilfe an die K r i e g s t e i 1 n e h m e r an die Vudget- kommission die nun daraus zu sinnen haben wtrd, utc nötigen Millionen irgendwie aufzutreiben. Der von der Scke u er-K omni i s s i o n genehmigte Ausfuhrzoll aus Kalt und ^umpen latt sich als eine empse^enswerte wirt,chasts- und ftcuerpolitn*e Maßnahme nicht bezeichnen. Wird emeri-its die ?>ali-Industrie schwer unter dem ftoll leiden, der gewiß keine germae Isiohe er- frilten bürste, so sinb aus der andern Seite Befürchtungen gerechtfertigt, daß das Ausland Gegenmaßnahmen nqreisen und seinerseits Rohstoffe, dft bch Deutsche Reick zur V.-rarbeckung nötig hat, mit einer Zollerhöhung belegen wird. t Kali-Ausfuhr eingeschlagene Weg ist fur bie bei’tlJe ^b iftne äußerst bebniklick. iVal. auch den Artikel 'Lrbickastssteuett^ Die hessische 2. Kammer nahm am Mckermittwoch naw längerer Pause ihre Sitzungen wieder aus. Auck hier kameti, naw Erörterung einiger mehr lokaler Angelegenheiten, nianmertei Wünsche in Bezug auf die Justtzverwaltting znm Ausdruck. Bevor der nationallib. Dr. W a 1 l a u tm Reichstage unter warmer Verteidigung ber südd. Rechtspflege einem fr71. Anträge aus Gewähtung von Diäten für Geschworene und e ' osien zustimmte. hatte in unserem Lanbttge Dr Sckmitt urm'n-, be- "--Ut^'ms einen ähnlichen Antrag eingebracht. Aba. HI r 1 cn vnb >c^. Genossen wünschten, daß anck die lohnarbeitenbe Bevölkerung als Schöffen und Geschworene herangezogen werbe, ban ihr von ^anoes wegen die Unkosten zu ersetzen seien, und baß eine Tagegelber- ck^ewähri'na von Reicks wegen anzustreb-n sei. Der «tatts- uno Justizminister Ewald erklärte, die Regierung sei nck klar darüber, daß auch die arbeitenden K^ise an der Reck^-vck-ge test- nehmen müßten, eine Forderung, der überdies in vielen heiil- schen Gericktsbezirken bereits Rechnung, getragen wrrde., Ate Anträge wurden einstimmig an den zuständigen Aueickuß verwiesen und werden wall Annahme finden. Sodann begann ne allgemeine Budget-Beratung. StMt§fnjj’.ulter E w a l d erläutere kurz und stiavv und klar das Programm der Regierung. Diese werde im Oei^c des (liberaler^ MiMl emums Rotfre' auf fortschreitende wirtsckxiftlicke Entwicklungg und Versöhnung der Gegensätze binarbeiten. Der Minister kunbisie nach vorausgegangener Verständigung zwischen beiden Kammern eine neue Wllckrechtsvorlage auf Grund des dtwllen. Wahlrechts, sowie die Wiebereinbringung der gleichfalls gescheiterten Gemeinde- steuervvttage an. An dem Zweikam m er sv ste m werde die Regierung sestholten. Abg. Reinhart lnl.) sicherte namens seiner Freunde dem neuen Miniitermm Unterstützitng zu. 4tn Etat hält er trotz Fehlbetrags nickst für nngünstig. Er verteidigte die Stenerproiefte der Regierung im Reimstag. selbst die -Tabaksteuer. Seine Gießener Gesinuungsgenoisen werden.da- sebr ungern gehört fraben Abg. M oltha n lZtr.i meinte die vorg'eschlagcnen Vcrftfrrssteuern, Quittungs- und Frachtbnei steuern seien als "ben Mittelstand belastend ab zuweilen. Dem Versuche, eine Reichsweinsteuer einzufubren, möge die hessische Regierung entgegen treten. Wie die Mainzer .Handelskammer, wandte er fick namens seiner frreunbe gegen die genante Gm- sührung von Schiffahrtsabgaben. Nickt die Großindnstrie werde : die Schiffahrtsabgaben tragen,- „das K'ohlenkontor werde auch 1 diese Lasten auf die breit' Mafte des Volkes abUhilzen. Abg. Ulrich lSoz.'l tadelte die Nickstbestätigung von Sozialdemokraten zu Bürgermeistern und scklog sich dem Protest, gegen die (jinrnfrr- rmg von Schiffahrtsabgaben an. Er pvleminerte sodann gegen den Abg. Reinert wegen dessen Befurwottung.ber Tabaksteuer nnh Tcate die Notlage der Tabakarberter dar. Die 1. Kammer wünscht Herr Mrick.auf den Blocksberg Diw Wunick beruht zweifell-os auf Geaenieitigkeit. Abg. Dr Schmitt (htr.1 sorderte die alsbaldige Vorlage der Wahlrechtsreform. Dann mäkelte er' an den neuen Berufungen zur 1. Kammer. Denn unter den drei neuen Mitgliedern unserer DarrSkammer befinde sich kein Katholik. Jammerschade! Beim letzten MiNisterwecklck sei von sehr- hoher Stelle die Bemerkung gefallen, ein Katholik könne in Hessen für einen Ministervosteii / nicht m Frage kommen. (?) Dann könne man sick freilich über die B e fr a n b 1 u n g ber katholischen Studentenkorporationen durch dm Studierenden der Teckmischen Hvchlcknle mckst wunden, In erft eulickem. Gegensatz hierzu stehe das Verlockten der stud i eren- ben der L an d e sn n iv e r s itat Gi eßen. Mit aufrichtiger und herzlicher Freude hat man in Gießen es aiijgcitommen, bau das Zentrum von der Regierung die Bewilligung einer Jubiläum s a a b e ftir die Universität erbat Dann mcktatte Finan.- minirter Dr Gnauth gegenüber dem Abg. Ulrich, datz bie ^i- nan U ali e des Landes sich ge be sse r t habe und noch besiere^ Von einer Reickssteuerreform wurden die Emzelstaaten nicht viel xu erwarten haben, wenn auch eine Klärung des Finanzwesens WerL?^ehr eÄ>ünsckt sei. Für eine Reic^weinsteuer sei er nicht zu haben; eine Rei^Vermögenssteuer lasse nch nur au Grund einer Reickssteuergcsetzgebrmg durchfuhren. Er Moß mit der 3 Wochen endgiltig aufgelegt. In dieser Rick- nng geht nun die neue Vorlage weiter. Das Alter zur Erwerbung des Unter- stützuugswohnsitzes soll iwd) einmal vom 18. auf das 16. Lebensjahr und dazu die Frist für diese Erwerbung von 2 Jahren auf 1 Jahr herabgesetzt werden. Dagegen soll die Dauer der vorläufigen Unterstützungspflicht von 13 auf 26 Wochen ausgedehnt werden, und sie soll dem Arbeitsort auch dann aufgelegt werden, wenn der Unterstützungsbedürftige seinen Wohnsitz an einem anderen Ort hat. Wenn also z. B. bei einem Eisenbahn- oder Wegebau ein auswärtiger Arbeiter 8 Tage in einer Gemarkung arbeitet und da krank wird, so soll nicht seinem Wohnort, sondern dem Arbeitsort die Tragung der Kosten für ein halbes Jahr aufgelegt werden. Dagegen haben bei dieser Vorlage alle die Mängel, die sich in einer bald vierzigjährigen Uebung herausgestellt haben, und die in den Verhandlungen des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohltätigkeit seit 25 Jahren eingehend erörtert wurden, keinerlei Berücksichtigung gefunden. In beit Kreisen des Vereins stand es sofort fest, daß es ein Unglück wäre, wenn diese Novelle Gesetz würde, und wenn auch diese Gelegenheit wieder vorüberginge, ohne die gesetzlichen Grundlagen der Llrmen- pflege zeitgemäß fortzubilden. Nachdem der Reichstag schon im Januar die erste Lesung der Novelle vorgenommen und sie einer Kommission zur Beratung übergeben hatte, war es deshalb höchste Zeit, den Bedenken dagegen einen nicht zu überhörenden Ausdruck zu verleihen. Dazu imirbe ber Kongreß in die Neichshauptstabt zusammenberufen. Wie sehr die Bedeutung dieser Tagung überall gewürdigt wird, zeigt die große Schar der Teilnehmer, die aus ganz Deutschland zusammengeströmt sind, zeigte u. a. auch bpr glanzvolle Empfang, den die Stadt Berlin, der Magistrat mit dem Oberbürgermeister Kirschner an der Spitze, alle Stadträte und Stadtverordneten, mit der goldenen AmtSkette geschmückt, im großen, prachtvollen Festsaal des Rathauses Bereitet hatte. Auch die heutige Tagung des Kongresses findet in diesem Saale statt. Leider scheinen auch hier die Reichstagsabgeordneten, auf die die Verhandlungen besonders berechnet sind, durch Abwesenheit zu glänzen. Dagegen hat sich der Landtagsabgeordnete Pastor D. von Dodel- schwingh, der Vater der Arbeiterkolonien, eingefunden, und auch die Regierung ist vertreten. Nach kurzer Begrüßung durch Oberbürgermeister Kirschner, und nach den ge- schäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden, Stadtrat Lud- tv i g - W 0 l f, vertrat Staütrat M ü n st e r b e r g - Berlin in längeren Ausführungen den Standpunkt des Vereins. Der Zentralausschuß hatte diesen Standpunkt in einer Anzahl von Leitsätzen niedergelegt und beantragte dazu folgende Resolution: „Auf Grund der vom Zentralansschuß vorgelegten Leitsätze, denen sie in den wesentlichen Punkten zustimmt, spricht die Versammlung ihre Hoffnung aus, daß der Reichstag der von der Reichsregierung vorgelegten Llenderung des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz in der vorliegenden Fassung die Zustimmung versagt." In der Diskussion sprach sich Justizrat Dr. Ruland aus Colmar int Namen von Elsaß-iLothringen, das im Begriff steht, das Reichsgesetz über beit Unterstützungswohnsitz einzuführen, gegen die Verschlechterung dieses Gesetzes durch eine Novelle aus, die nur den Säckel der Unterstützenden, nicht aber das Wohl der Armen ins Auge fasse, und indirekt auch auf die Privatwohltätigkeit lähmend einwirke. In gleicher Richtung bewegen sich int ganzen die Ausführungen der übrigen Redner. Von besonderem Interesse war es, als Pastor v. Bodelschwingh auch hier für seine „lieben Brüder von der Landstraße'" eintrat und wünschte, daß bei dieser Gelegenheit endlich auch der auf diese bezüglich^ § 28, der feit 35 Jahren völlig versagt und nur zur Beförderung des Bettels gedient habe, geändert werde. Dr. Kl um ker-Frankfurt a. M. brachte die Bedenken, die auch vom Standpunkt der Privatwvhltätig- teit gegen die Novelle bestehen, zum Ausdruck und empfahl, die von ihm in Gemeinschaft mit Dr. Levy-Berlin und Pfarrer Schlosser-Gießen an den Reichstag gerichtete Petition. Natürlich waren die Vorsteher der Landarmenverbände, wenngleich auch sie eine weitergehende Revision des Gesetzes wünschten, int allgemeinen geneigter, die Novelle als eine brauchbare Grundlage der Verbesserung anzusehen. Zum Schluß wurde die vorgelegte Resolution mit über- wattigen der Mehrheit angenommen. S. Aus Stadt und Land. Gießen, den 5. März 1906. •• Eine Sitzung bc§ ProvinzialauSschusscS ber Provin z Ober Hessen findet am 10. b. M., norm., mit folgender Tagesordnung statt: 1. Wahl eines Beigeordneten für die Gemeinde Homberg a. d. Ohm. 2. Schulhausbau zu Massen heim. ** Der Verein der Bürgermeisterei-Sekretäre des GroßhcrzogtumS Hessen hatte am Sonntag in Frankfurt a. M. seine Hauptversammlung unter dem Vorsitz de§ Bürgermeisterei-Sekretärs Horle-Rüssels-- heim. Vertreten waren 40 Delegierte aus den drei Provinzen. Nach Erstattung des Jahres- und Geschäftsberichts beriet man über eine Petition an den Landtag. Der Vorsitzende führte aus, daß jetzt bet der Beratung der neuen Landgemeinde-Ordnung der günstigste Zeitpunkt sei, um den Landtag die Wünsche ber Sekretäre wissen zu lasten. Sie bilbctcn einen Stand, ber nur Pflichten und fast keine Rechte habe. Sie hätten weder ein Kündigungsverhältnis, noch eine Kündigungsfrist. Jeder Bürgermeister könne den Sekretär brevi manu entlassen, ohne Angabe des Grundes. Diese Rechtlosigkeit mäste beseitigt werden. In der Debatte wurden Fälle erwähnt, die zeigten, daß auch in Bezug auf bic Bureaustunden keine Einheitlichkeit bestände. Die Arbeitszeit sei unbegrenzt, nicht selten müßte bis spät in den Abend hinein gearbeitet werden ohne Extravergütung. In der Petition,! die dem Landtage zugehen soll, wird gefordert, daß die neue Landgemeinde-Ordnung auch die L 0 h n - u n d Arbeitsverhältnisse der Bürgermeisterei-Sekretäre gesetzlich regele, daß die Gehalts- und Anstellungsverhältnisse nicht mehr vom Bürgermeister willkürlich festgelegt werden können, sondern daß dies seitens der Regierung erfolgt. ES wird weiter eine Altersversicherung gewünscht und gebeten, ähnlich gestellt zu werden, wie die Gehilfen an den Kreis- ämtern. Man hofft, daß die Wünsche Berücksichtigung finden werden. ** Th eater-Verein, In der 8. Vorstellung am 9. März gelangt, ebenso wie in der siebenten, neben einem meluaktigen Schauspiel noch ein Einakter zur Aufführung. „Die Schauspieler des Kaisers" von Wartenberg s» unseres Wissens hier noch nie gegeben worden, obwohl ' seit 1878 ihren Weg über alle größeren deutschen Bühnen genommen haben und, in alle Kultursprachen übersetzt, auch un Auslande sehr viel gegeben worden sind. Es ist ein leibhaftiges Theaterstück, denn die austretenden Personen sind der Intendant, der Regisseur und die Schauspieler des thi^ätre frangais in Paris zur Zeit des Kaisers Napoleon I. Der Gast des Abends, Herr Bayrhammer vom Frank- fnrtcr Schauspielhaus, tritt als Schauspieler Urbain Sansnom auf, Frau Baprhammer spielt die einzige weibliche Rolle. — Den Schluß des Abends wird ber Einakter „Der Bär" von Anton Tschechow bilden. Die Schöpfungen der russischen Dramatiker haben ja entgegen den russischen Romanen und Novellen bis jetzt nur sehr spärlich in Westeuropa Eingang gefunden, unsere Kenntnis der russischen Dramenliteratur beschränkt sich zumeist auf Tolstois „Macht der Finsternis" und Gorkis „Nachtasyl". Aber neuerdings erobern sich auch bic dramatischen Arbeiten von Anton Tschechow unsere Bühne und zwar mehr als seine Dramen („Die Möwe", „Onkel Wanja" 11. a.) seine stark grotesken satirischen Bilder auS der russischen Gesellschaft („Der Bär", „Ein Heiratsantrag", „Sommerfrischler" u. a.) Es ist das Verdienst des — augenblicklich in Berlin im Berliner Theater gastierenden — Moskauer künstle Theaters, Tschechows Dramen in Rußland zuerst in ..r.giltiger Weise aufgeführt und dem längst bekannten und berühmten Romancier und Novellisten auch als Dramatiker zur Anerkennung verhalfen zu haben. Die Handlung im „Bär" spielt im wesentlichen zwischen zwei Personen, bie hier von Herrn unb Frau Bayrhammer dar- gestellt werden. •• Freidenker- Vereinigung. Am kommenden Donnerstag wird im Saale des „Hotel Einhorn" hier ber bekannte Philosoph unb Schriftsteller Dr. Bruno Wille aus Berlin einen öffentlichen Vortrag über ,Goethe's Faust, das Hohelied vom Sinn des Lebens" halten. (Näh. s. Inseratenteil.) Dr. Bruno Wille ist bekannt durch seine religiös-philosophischen Schriften, von denen „Die Offenbarungen des Wachholderbaums", die ihm seinerzeit den Schillerpreis eintrugen, seinen Namen für alle Zeiten in ber deutschen Literaturgeschichte befestigt haben. X Laubach, 3. März. Auf der Tagesordnung ber' gestrigen Sitzung des Gemeinberats stand die Beratung über das Eisenbahnprojekt Gießen — Steinbach— Laubach. Man beschloß Zustimmung für den Fall, daß bie Bahn durch bic preußisch-hessische Gemeinschaft auSgeführt werde. — Anläßlich ber Silbernen Hochzeit unseres Kaiser- paareS wurde durch die Oberpostbehörde dem langjährigen Stadtbriefträger Bager ein eingcrahmtes Bild, die kaiserliche Familie darstellend, als Geschenk übersandt. (—) Wetzlar, 4. März. Heute nachmittag fand int, Schützengarten die Generalversammlung be3 Kreiskriegerverb andes Wetzlar statt. Hauptmann Braß eröffnete die Versammlung nnb gedachte des langjährigen Vorsitzenden, Hauptmann Hardt-Groß-Rechtenbach, der am 21. Mai v. I. gestorben ist. Der Vorsitzende hob ferner die opferwillige Tapferkeit unserer Kameraben in Südwestafrika hervor. Im Hinblick auf den Ehrentag unseres Kaiserhauses in der verflossenen Woche schloß er mit einem Kaiserhoch, in das die Anivesenden begeistert ein» stimmten. Der Verband zählt 65 Vereine mit 3142 Mitgliedern und das Kapitalvermögen betrug am 31. Dez. vor. Jahres 1706,82 Mk. Bei der Vorstandswahl wurde Generas Kastendiek-Braunfels einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wieder- und Bürgermeister Goldmann-Groß-Rechtenbach neu- gewählt. Eine längere Debatte entstand über die Wahl des Ortes für das in diesem Jahre abzuhaltende Verbands- fest. Es hatten sich^ 8 Vereine gemeldet, und Wshausen an der Lahn trug den Sieg davon. h. F r a n k s u r t a. M., 3. März. Die Restaurateure unb Gast Hofbesitzer wollen eine Erhöhu n g der Preise vornehmen. Zu diesem Zweck haben sich die Vorstände des Vereins Frankfurter Gasthofbesitzer, des Gast- wirkvereins (Innung) und des Wirtevereins vereinigt. Gestern fand die erste gemeinschaftliche Sitzung statt, die zur Beseitigung der Notlage in dem Wirtschaftsgewerbe eine Preiserhöhung für dringend notwendig erklärte und beschloß. — Im 5. Stock eines Hauses in der Herbartstraße wohnte früher eine Familie, die am 1. Mörz in eine neue Wohnung gezogen war. Gestern kam die Frau nochmals in die alte Wohnung, um verschiedenes in Ordnung zu bringen. Sie war kaum int 1. Stock angelangt, als ihr eine Krampfader am linken Unterschenkel platzte. Sie schleppte sich noch bis zum 5. Stock, wo sie auf der Treppe ohnmächtig zusammensank. Erst spater wurde die Unglückliche bemerkt, unb bis Hilfe zur Stelle war, hatte sich die Frau verblutet. — In ber neuen Schlesingergasse wurde gestern ein älterer Mann in einem Hausflur halb verhungert aufgefunben unb nach dem Krankenhause gebracht. — In Offenbach a. M. wurde ber Brauer Haas aus Siegen f c ft g c n 0 m m c n, ber in der Papagei- gaffe eine Schneiderin durch einen D 0 lchsti ch in die linke Arustfeite verletzt hatte. Herzkranke und Bleichfuchtige können keinen Kaffee und Tee vertragen unb sind dotier um ein Getränk oft in Verlegenheit, da sic bic ihnen so wohltnenbe VUlch nicht längere Zeit genießen können. Durch Zusatz von Kusckes 51inbermebl mit ober offne ein wenig Kakao kann man sich aus ber Milch ein seffr woffl- schmeckenbes Gelrank fferstellen, das seines angenehmen Geschmackes ivegeil nicht nur seffr lange Zeil offne Wiberwillen genossen werben kann, sondern daS auch dic Ntilch zrigleick) leichter vcrbau(rd) macht und die Näffrkraft derselben nicht unbedeutend erhöht. Auch bei Erwad)iencn zeigt sich die anregende Wirkung des Kufekes Kinder- meffles am den oft ganz fehlenden Appetit. Durch etwas größeren Zusatz von Kufekes Kmbcrmchl macht man aus dem Getränk eine ivohlschmeckcndc Suppe. JompFkssselFcbriK^^O ^vorm.ArlborÄ!g,A16r^i ' dS7M2kSÄ baor DtirnpFlwissel jgkr fia^k bächsten Bänebsdrock insbesondere A^WSWg en MW 'ommcnben 1 hier der Bille aus 'S Faust, ?n. MH. durch seine Die Offen- »erzeit den iteu in der Iu«9 am ’j! ^nein Ntitnq, ^nbetq M f & rÄs nacht cdnung der ! Beratung inbach— Aa5, daß iiiSgeführt A Mn- nMngm ie laiser- dt. a fand im lng des daupimamr des lang* Rechtenbach, ihende hob neraden in rentag un- ,loß er tnii meistert em- 3142 Vit- n 31.'M iaht mirde Vorsitzenden wurden wie- !nbach neu- e Wahl des arerbands- -wN® J’Ms. Üblich "s e nicht ** wird gebeten, !n lirejZ, ”9 finden rateure ung der k, die Bordes lAast'' vereinigt- i statt, bte Anerbe eine te und :rbartstraße rt eine neu; u nochwnw Ordnung zu der NE die Hi« ■ hatte sch Mkenhause bet S-°^ dcrP« t in d:e l®» J1 kühnen >eht, auch 5 >lt ein onen 'eiet bt$ Poleon I. ln Frank, ^ansnom Rolle. -r Bär« ngen der Romanen opa Tin- nliteratur nsternis* sich auch *e Bühne »Onkel au§ der antrag', ■ äugen- 'den — imen in und dem Cellisten zu haben, scheu Mi nmer dar. Wunderbare Wirkun temnot der Freude über den Brockhaus L Co., B. m. b. H, BsrMatee bei langäMsem Rachenkatarrh, altem Husten hartnäckigem Brgmchiatkatarrh, hochgradiger Aehnliche uns freiroiUig 8UQCflQngene Wenn^aiä'cine solche Weise firnstanfenb Patienten aus eigenem wi e“ “ ssäw HS» Görlitz, Victoria-Straße 11, den 5. Januar 1906. b-s jn mir eine Freude, Ihnen mitteilen zu können, daß Ihr „Johannis »6cc" bei n™ein™oau6 wunlcrbarc Wir'..«« -urgeübt tza. Seit Samen Ult ich an Rachcn-Katarrh, KehlloPfS-Enlzündnng und demnächst an einem hart- uück7aen «ronchialkatarrh mit permanentem, krampfhasteu Hupen. 6 Aerue die Ich au verschiedenen Orten dieserhald consultirte vemchneben mir alle nur möglichen Dledicamente, schickten inich einen Winter- an die Ri mera, orDnetm Bade- und Brunnenkuren an, zuletzt in Salzbrunn, aber nichts von aUedem Hal, so daß sie schließlich kein Witte! mehr für meine feuert zur Lisposttum hatten. Ich war schließlich so heruntergekommen, daß ich tiir das »reie am den SRoÜltubl an- ' ew.es?n wurde und an hochgradiger Athcmnoth litt. Durch die verschiedenen §)leöicamente und besonders durch das Aioiplnurn, bas ich in mcht unbedeutenden Dosen nehmen mußte, um nur einige Stunden Lchlai zu gewinnen, war mein Wagen so rulnirt, daß mir jedes Essen als schwere Arbeit erschien. Da lad ich guiaUtfl| m her Zeitung die Anpreisung Ihres ^Zohannts-^hees . Nachdem ich den von euer Wohlgeboren erbetenen Prospekt gelesen hatte, gebrauchte ich mm dm N« W«* Doifchriit. Was alle Aeizte durch jahrelange Behänd.ung nicht ^ge zu bringen formten, hat der „Johanuis-Thee" in 5 Wochen erreicht. „Ich bin aUc meine Leiden los", brauche auch schon sein Wochen kein Worphrum mehr, brauche a als Präservativ-Alittel den Thee oorläusig noch weiter, hosieud, bau ber bo e pusten ncht wiederkehren wird. Ich halte es für meine Verpslichtung.Ihnen dies so betaillirt dankend mitzutheilen und habe, m der Hoffnung, da,; auch "och anderen Patienten nut dem Thee geholten werden kann, nichts' dasegen,°^mvcnden, wei r Sie diesen meinen Briet als Reklame benutzen, ich selbst habe ihn (den Lhee) in meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft schon mehrfach warm emptohlen. Mit größter Hochachtung Euer Wohlgeboren ergebenster v. Lewinski, General der Infanterie z. D. Es gereicht uns zur ganz besonderen GenugKiung, °us der großen Reihe der täglich bei uns einlaufenden Anertennungsschreiben speziell das nachstehende ans der Feder Sr. Exzellenz des Herr» Generals v. Lewinski, wörtlich veröffentlichen zu dursen: r lycrgefteOt aus den Blättern und Bluten der vunviu |ity iclmji v»v<,.. 99 Dftnber 1901 dein freien Verkehr uberiaiienj Galeopsis ochruleuca vulo. und juiolge einer RgijerL B n_rK.pnf nnx inhcli ,nir daher iviederholt zu einem kostenlosen SÄ-ÄtiÄ M £ »SSW« Ä —! A. m 20 m 64 cm Durchm., 2—11 m 48 cm Durchm., 21/*—8 m 10 m 1 78 cm m 1 44 cm m 1 41 Länge, Länge, Länge, Durchm., 7,2 Durchm., 6,8 Durchm., 6,4 Der höflichst Unterzeichnete bringt hierdurch einem verehrlichen Publikum seine als vorzüglich anerkannten Flaschenbiere m Alleinverkauf: 664 Schlitzer Gräflich Görtzsche Brauerei n Erchen-Stamm von 2,46 fm Inhalt, Erchen-Stamm von 1,67 fm Inhalt, Buchen-Stamm von 0,97 fm Inhalt, empfehlende Erinnerung: e Münchener Angnstmerbrau Frankfurter Henninger Lauterbacher Bnrgbrau Alleinverkauf: Für die neuen Kliniken in Les Bedarfs an Maschinenkohlen Bau- Werk- und Nutzholz Eichen-Stämme von 20—30 cm Durchm., 3 10 Länge, 6,24 fm Inhalt, Eichen-Stämme v. 30—40 cm Durchm., 3 10 /» Länge, 38,05 fm Inhalt, Eichen-Stämme von 40—50 Länge, 39,57 fm Inhalt, Eichen-Stämme von 50 60 Länge, 11,06 fm Inhalt, - ~ 66 cm 5Jn der Zeit vom 24. Februar bis 3. Marz 1906 wurden in hiesiger Stadt gesunden: 1 gehäkeltes schwarzes Umhangetuch, 1 Capes, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 goldene Brille; verloren: 1 silbernes Kreuz mit einem Spruch, 1 kleine Brosche mit Goldfassung und zwei Herzchen von Glas, 1 Monatsfahrkarte 3. Kl. Gießen- Burgsolrns. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Bekanntmachung. Samstag, deu 17. März 1906, nachmittags 2% Uhr sollen bei dem Turmhaus am Braud die stadtifchw Warft» lauten nüd die unter dem Turmhaus befindirchen Keller für die Zeit vom 1. April 1906 bis Ende Marz 1907 öffentlich meistbietend verpachtet werben. 8. Gießen, den 3. Warz 1906. . . •» Großyerzogliche Bürgermeisterei Gieren. Mecum. - Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 23. Februar l. I. in den Forstwarteten Baumgarten u. Groß-Linden ist genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine, Holzüberweffung und erster Fahrtaq von Freitag, 9. l. M. ab. Gießen, 1. März 1906. Großh. Oberförsterei Schonberg. j35/a ____________ Trautwein.________ Submission^ ca. 600 Etr. 91ußkohlen, 60 Km Tannenscheitholz für das Rechnungsjahr 1906 aus dem Submissionswege vergeben ^ke^ngsbedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittags eingesehen werden. I auö oen ^t|nuien -jw Offerlen sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift unb Dodenberg versehen bis zum Eröffnungstermin 1 « Lamstag, den 17. März 1906, vormittags 11 Uhr auf dem obenerwähnten Bureau abzugeben. Znschlagsfrist bis 24. März 1906. Gießen, den 2. März 1906 Großh. Verwaltungs-Direktion der neuen fthmlen. JBV,____ fm Inhalt, Km Eichen-Rutzscheiter. Don dem Eichen-Stammholz sind die Hälfte sehr ^röstriüer Schwarzbier. . ............... Sämtliche Biere werden auf das sorgfältigste abgefüllt und in schöne, zu Schnittholz geeignete Stamme, großen unb kleinen Flaschen frei ins Haus geliefert. Um geneigten Zusammenkunft ist ?n Distrikt Neuer-Wal Zuspruch bittet „ _ a H Treis a. L-, den 1. Marz 1906. Ffi®« SCish^lSl@B®8 I Bürgermeistern Treis a. W Ludwigstraße bb " SicrberUa Lidwiastraße 55. '1413 Gießen, den 3. März 1906. Großherzogi. .vi\i*fimt Gießen. __________Herberg. _____ Kirchenrat Kngels-Stiftung. Die Zinsen der Engels-Stiftung sollen am 24. d. Mts. an zehn arme und tvürdige Familien zu Gießen verteitt ■ । werden. Die Familien, die sich um diese Stiftung be- Gießen soll die Lieferung werben wollen, mögen sich bis zmn 17. d. Mts. bei dem Marrer, zu dessen Gemeinde sie gehören, anmelden. Gießen, den 5. März 1906. Ter Evangelische Gesamt-Ärrchenvorstand. ßs/s ____________ Dr. Naumann.________ ^^HölzverMgemrngl In Mitgebrauchswaldungen derGemeinde Trets a. Lumda werden versteigert Dienstag, den 13. März 1906 von vormittags 9 Uhr an, aus den Distrikten Neuer-Wald, Aspenstrauch, Hainbuch, 5250 Mk^ 1280 Alk., 1730 SDIL 1930 Mk., Die zum Um- unb Erweiterungsbau auf dem Post- grundstücke zu Wetzlar erforderlichen Ausbauarbeiten und An- nnd Berkaus. Freitag, den 9. März d. Fs., vormittags 11 Uhr, solle,i auf dem hiesigen Faselhofe em Dogelsberger Bulle sowie ein fetter Eber unter den daselbst bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden. Gleichzeitig werden die Besitzer von jungen sprung- fähigen Vogelsberger Bullen und Ebern hiesiger Landrchse aufgefordert, zwecks Verkaufs desfallsige Offerten an die unterzeichnete Stelle gelangen lassen zu wollen. W i e s e ck, den 3. März 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Wies eck. Sommerlad. ____ zwar Los I Tischlerarbeiten rund Los II Schlosserarbeiten rund Los III Glaserarbecken rund Los IV Anstreicherarbeiten rund sollen getrennt nach einzelnen Losen im Wege des offene ichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Massenberechnung, Anbietungs- und Ausführungsbedingungen und Preisverzeichnisse uegen un Limmer Nr. 292 der unterzeichneten Behörde zur Einsicht aus und können daselbst mit Ausnahme der Zeichnungen gegen Entrichtung von 50 Pf. für jedes Los bezogen werden. , , Die Angebote sind verschlossen und mck einet den Inhalt kennzeichnenden Aufschrift versehen bis zinn 17 März 1906, vormittags 11 Uhr an die Kaiserliche Ober-Postdirektion in Frankfurt (Main) frankiert emzu- senden, in deren Amtszimmer zur bezeichneten Stunde die Eröffnung der eingegangenen Angebote in Gegenwart den etwa erschienenen Bieter stattsinden wird. Frankfurt (Main), 28. Februar 1906. Kaiserliche Ober-Postdirettion. ________Heinz. Q Familie Arndt 1432 Gießen, (Licher Str. 59), den 5. März 1906. 01471 Ächtung* ’! Billig! T SS*1 ., In tiefer Trauer: 1422 Danksagung Bahnhofstrasse 44. Bahnhofstrasse 44. 01480 M X und billig. 1204 Dörr-Ohst HemHofa Marktstr. 19. 1 hv11/ 744 1426 Dunkelkammer. Photographische Arbeiten. Ä SC in grösster Auswahl, Apfelringe Apfclschnitzc Birnen Feigen Datteln Aprikosen Eintritt frci^ 01469 Auch Damen herzlich willkommen. Der Vorstand. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers sowie für den erhebenden Grabgesang des Maschinenbauer-Gesangvereins, den Nachruf des Gernhardt’schen Zither- und Mandolinenchors und die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen wir unseren innigsten Dank. Giessen, den 5. März 1906. Schaffner. Gießen, den 5. März 1906. Die Beerdigung findet Dienstag, den 6. März, nachmittags 5 Uhr von der Kapelle deS neuen Friedhofes auS statt. Christian Junker und Frau geb. Balser. Gießen (Marburger ©tc.40), den 5. März 1906. Die Beerdigung findet Mittwoch den 7. März 1906, vormittags 11 Uhr, von der Kapelle deS neuen Friedhofs auS statt. FeltthGilltaw Lalwrwrh Aktien - Gesellschaft Techniselies Bureau Frankfurt a. DI. Zwctschen MS?" von 18 Pfennig an 3Rijlf|0!)jt 35 und 50 Pfg. Adolf Lenhard Nacht. Dieustag, den 6. d. MtS., von morgens 10 llhr ab, und Mittwoch, den 7. d. Mts., von morgens 8 Uhr ab, bin ich am Hotel Felseukeller in Gießen mit einer großen Auswahl folgender la; Waren anwesend: 1 großer Rotkohl, 1 Weißkohl und 1 Wirsing zusammen nur 70 Pfg., extrafeine süße saftige Blutapfelsine« 10 Stück nur 50 Pfg., andere la. Aofclsinensorten entsprechend billiger, vorzügliche Helle Zitronen 10 Stück 35 Pfg., Zwiebel, Möhren, rote •Hüben je 10 Pfd. 60 Pfg., feinster weißer großer französischer Blumenkohl Stuck 35 und 40 Pfg., Schwarzwurzeln, Mecrrcttig, Endivien, Selleris Porree, Tomaten, Wallnüße, Birnen, reines Obflkraut etc. etc. alles irr ocstcr Qualität zu sehr billigen Preisen. NB. Durch die am 1. März in Kraft getretenen sehr hohen Zollsätze besonders auf Gemüse sind letztere viel verieuert worden ; mache daraus aufmerksam, daß meine Waren noch zollfrei eingegangen sind und es sich deshalb empfiehlt, den Bedarf für längere Zett zu dcüen. 1418 Um geneigten Zuspruch bittet Cha*. BUem aus C68n. Ragonschsrme Spazierstöüke in grosser Auswahl lieber ziehen und Reparieren gut 3 faMicta Fleischfaser, Geflügel-Morgcn» ftitter unbilücfenfiitter, Fabrik Gebr. Herbst, Magdeburg, sind die bekaminlichsteti, billigsten und besten Futtermittel. s!272 A. tieisse, Gießen. Jreiirakrt-Jrrriaigisg Gießt». Donnerstag, den 8. März 1900, abends 9 Uhr, im Hotel Einhorn ßeffontiieher Vortrag des Herrn Di. Bruno Wille ans Berlin über: „Gocthe's Fliirsl, i>a8 SehM n» Lim! -es Lebciis". Todes-Anzeige. Gestern morgen 11 Uhr verschied sanft nach kurzem, aber schweren Leiden unser lieber Sohn und Bruder Friedrich was wir Verwandten, Freunden und Bekannten schmerzerfüllt mitteilen. Die ticftrauerudeu Hinterbliebenen Carl Peter und Familie. Gestern nachmittag verschied unser iunigst geliebtes Söhnchen, Brüderchen und Eukelchen Emil nach langem schweren Leiden im Alter von 3 Jahren. Neueste Z MckW« mit schmiedeeiserner’ Röhren. Leistet per Minute ca) - 300 Liter uud kann in' verschiedenen Länger; geliefert werden. Prospekte kostenfrei. Ph.Mayiartö&Ca Fraim a. N Fabrik landwirtschafti. Maschinen. Elektr. Licht- und Kraft-Anlagen Dynamos Motoren Transformatoren Preislisten und Vorberechnungen k kostenlos k tmsfreiffa Besf© 'teborallEDliabe^ . s Packet 15 FE Klavier- Stemmen Reparieren PoSieren in tadelloser Ausführung durch [D’/x Wilh. Rudolph Grossh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur- werkstätto, Seltersweg 91. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sowie für bte trostreichen Worte dcL Herrn Pfarrer Schwabe sagen innigsten Dank. Jur Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Bachmann Stcncrbcrusuugensowic sonst, Neklamat., Eingaben, Bittschriften u. Gnadengesuche feil.,,Bureau Universal." Inh. Karl Wenzel. M389j Neuen Bäue 911 * Ziehung u£dcJb UlmorMünster I nep 1 9 itf. Porten.Liste30PL „l-uöC “ 0 UID. Nor ioooüo Lose. 6884 Geldgewinne zahlbar ohne Abzug mit Mark @0000 Hauptgewinne: Mark 50,000 20,000 £ 0,000 . 5,W 104000= 10000 20 ‘ 500" 60000 50‘ 200" Z0M0 100-100 - 200 ‘50- l©@@0 500 * 20 - 80 000 10G0‘10 - 80000 5000 ‘5-25000 Ulmer Loee versendet Geaeral-Doblt LutMiiMCo. München, Nürnberg, Kanflngerstr. SO Kaiserstr. 88 Hamburg, Gr. Juhannleitr. 21. Lose hier zu haben bei den bekannten Verkaufsstellen. la. Friihstiiciiskäsa fabriziert imd) französischer Art, ohne Schimmel, versendet 51 Stück per Nachnahme 3.45 Mk. franko. 1337 Molkerei Altenstadt, Hessen. gemahleftoj Salmiak- Terpentin Seife Kaffee eigene Röstung gebr. per Pfd. Mk. 1.— bis 1.80 roh , —.85 „ 1.6» bei 5 Pfd. 5 Pkg, pro Pfd. billiger. 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Tagesordnung: a) Geschäftsbericht deS Vorstandes und AufsichtSratS, Vorlage der Bilanz uud Antrag auf Entlastung. b) Wahl deS Vorstandes und Aufsichtsrats. i ®l!«U^^nbn ®cfd)äft5bmd)t liegen von heute ab, während den sicht ^eschastSstunden aus unserem Depot Marburger Straße zur Ein- Gießen, den 3. März 1906. Der Borstand. ^ricbbfr3cc fr ftclfcrid) Jean Kirch. Crardinen creme und weiss a’% abgepaast und meterweise in allen Preislagen. Ronlea,ius: mit Spachtel-Stickerei Paar Mk. 2.25, Mk. 2.50, Mk 8—, Mk. 4.- und besser.' €1. liökr & €k>. Aontursverführen. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Christian Heinrich Engel in Griiningen ist in Folge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche Vergleichstermin sowie Termin zur Prüfung einer nachträglich angemeldeten Forderung auf Mittwoch, den 28. März 1906, vorm. 9 Uhr, vor dem Großh. Amtsgerichte Hierselbst anberaumt. Der Vergleichsvorschlag ist auf der Gerichtsschreiberel des Konkursgerichts zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt. Lich, den 28. Februar 1906. Der Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts, b5/3 Versteigerung. DieuStag, den 0. März, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1.3 Sofas, 2 Sessel, 8 Stühle, 1 neues Äamcltaschendivan, 1 Tischchen, 1 Stehpult, 2 Waschtiche, 1 Zinkbadcwanne,circa acht Lausend Ansichtskarten in größter Auswahl. 2.3 Drehbänke, 14 Handelswagen, 100 Sack Zement, 3 Dtzd. Herren- il Damcnschirmc, ca.4 Pfd. Wolle, 5 Corsctlen, wollene Unterkleider, 1 Tintenfaß mit Hirschgeweih, 1 Buffet, 1 Plüschgarnitur bestehens miß 1 Sofa und 6 Sessel, 1 Spiegel m. Trumeaux, 1 Zimmerteppich, 1 Lisch und 3 Rohrstühle, 1 Bcrtikow, mehrere wertvolle Bilder, 1 Wanduhr und andere Sachen. [1406 Die Versteigerung zu 1. findet bestimmt, zu 2. teilweise statt. Gießen, den 3. März 1906. V o r ii. (Geriet ? . ■ r Rückständige Gelder aus dem Jahre 1905 zur Fürstlichen Rentcikasse zu Lich können noch bis zulil 25. l. Mts. ohne Kosten bezahlt tverden. d5/3 Lich, den 6. März 1906. Kreiling. Getrocknetes- Obst, Apfelringe — Aprikosen — Mimen — SSrunellen — Datteln — Feigen — Pflaumen — gemischtes Obst, ferner: EieHeigwareo in diversen Sorten a2/s empfiehlt zu billigsten Preisen Christian Wallenfels, S7 Marktplatz 87. j Telephon 2S2 gegründet I82C. i