Samstag1. Dezember 1906 156. Jahrgang Erstes Blatt ietzenerAnzeiger General-Anzeiger ** Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen s Nr. ‘483 • rf«helnt tÄflltd) außer bonniagS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwitt die Gießener Familien» blätter utermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Umvers.-Buch-u. Sterndruckerei. 0t Lange. Redaktion, Erve ditto« und Druckerei: Gchulstraße 7. Redaktion 113 Verlag u.Exved.e-^51 Adresse sür Deoeschen: Anzeiger Gießen. vezu gdpretS« monatlichrbVi., vierteljährlich Mk. 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 'Bi.; durch die Post Alk.2.— vienel- fährt. auSschl. Beitellg. Annahme von Anzeigen sür die DageSnimuner bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS; lokal 12 Pt, aufwärts 20 Pig. Verantwortlich tüt den poltL und allgem. Teil: P. Witt ko: füi „Stadt und Land' und -Gerichlssaal'. Ernst petz, füi den Anzeigenteil: L»anS ©ei Airche und Schule. — Die Entstehung des & ij r t (i e n t u nt S. Von D. Otto Pfleiderer, Professor an der Universität zu Berlin. 205 Seiten Groß-Oktav. 2. unveränderte Auslage. Preis geheftet 4 Mk. I. F. Lehmanns Verlag in München. Die nachstehenden Kapitelüberschriften geben nur einen schwachen Legriss von der Reichhaltirgkeit des Werkes. Einleitung. — 1. Vorbereitung und ^rundlegnug des Christentums. — Vorbereitung ded Christentums in der griechischen Philosophie. — Die jüdisch-griechische Philosophie Mions. — Vorbereitung des Christentums im Judentum. — Jesus. — IL Die Entwicklung des Urchristentums zur Kirche. — — Der Apostel Paulus. — Die drei älteren Evangelien. — Die gnostische Bewegung. — Das Evangelium nach Johannes. — Gründung der kirchlichen Autorität. — Das Buch zeichnet sich durch Klarheit und Diese des Inhalts, sonne durch Gemeinverständlichkeit und gewandten Stil aus. Die Ausführungen wird jeder, der den Gang der christlichen Religionsgeschichte verfolgen will, mit großem Interesse lesen. Manchem wird dabei vielleicht der dichte Schleier des Dogmenglaubens von den Augen genommen werden. Der Religionslehrer wird vieles aus dem Buche für die religiöse Unterweisung der Jugend benützen können. Also nicht bloß dem Theologen, sondern auch jedem Gebildeten, dec für die Sache des Christentums Interesse und Empfindung hat, muß es eine freudige Anregung, ja wohl auch em hoher Genuß sein, sich an Pfletderers Ausführungen zu versenken. politische Lagerscharr. Debet Staatsstreichgelüste, urteilt der von dem frommen Irhrrr. v. Grottbuß herausgegebene „Türmet, die bekannte ALonatsschpist für Gemüt und Geist (Verlag von Greiner & Pfeiffer in Stuttgart), folgendermaßen: „Zu solchen Verjünguiigskuren bedarf es mehr körperlich als geistig ,starker' Männer. Würde aber die geistige der physischen Kraft auch nur annähernd entsprechen, so müßten doch einige bescheidene Skrupel und Zweifel ausdämmern. Etwa: Das Wahlrecht ist durch Staats st reich abgeschafft. Und dann'? Wären damit die Sozialdemokratie und die Sozialdemokraten aitch abgeschafft? Oder ihre Reihen auch nur gelichtet? Die Sperren würden ihr blaues Wunder erleben, w e n a l l e S sie in den Reihen der Umstürzler anträfen! Jede parteipolitische Rücksicht würde hinter daS eine große Ziel zurücktreten, die gewaltsam geraubten Rechte zurückzuerobern, und d i e Partei, die sich dabei ins Vordertrefsen stellte und am radikalilen vorginge, den meisten Zustrom haben. DaS wäre aber zweifellos die Sozialdemokratie, die dann mit dem freiheitlichen Bürgertum paktieren würde. Weggespült wäre der jetzt iwch herrschende Widerwille der Klasseninstintte. Und der ruhige, lichte Tag, der auch nach der sinsternen und stürmischsten Nacht doch einmal wieder anbrechen müßte, würde über einer radikalen Partei aufgehen, mit deren kompakter Macht die der heutigen Sozialdemokratie nicht eiitfernt zu vergleichen, die um so mächtiger, volkstümlicher wäre, je mehr sie die Eierschalen des heutigen erllusiven und doktrinären Parteibonzentums abgestreisl hätte, radikal-demokratische Volkspartei gcroorbeiit wäre. Ob sich aber mit einer solchen leichter ,regieren’ ließe, als mit der heutigen Sozialdemokratie, deren Macht an ihrer Eigenschaft als bloße Klassen Partei immer doch ihre naturgegebene Grenze finden muß?" . , . Warum aber auch das Heil von Staatsstreicheleren, sei es von oben oder unten, erhoffen? Wenden wir uns doch lieber, wie der „Türmer" in anderem Zusammenhänge aussührt, „an die wahrhaft adeligen Instinkte unseres deutschen Volkes, die trotzalledem und alledem noch immer in den Tiefen feiner Seele wirken und nur der Wecker und Wächter bedürfen, um sich von allen Umstrickungen, allem einschläfernden Gaukelspiel loszureißen, im freien Lichte mit wacher Kraft sich zu reger»." „Wir Deutsche sind zu sehr geneigt, über dem Trennenden das Gemeinsame zu vergessen, ober es doch in den Hintergrund zu rücken, um mit bewunderungswürdiger Gründlichkeit d i e Punkte herauszusuchen und auszuzählen, die ,benn doch' — zum größten Bedauern natürlich! — ein gemeinsames Vorgehen und Handeln — aus Gewissensgründen natürlich! — nicht zulassen. Begrüßen wir jeden, der mit uns in den großen Fragen der Menschheit und Nation eines Geistes ist, mit freudigem Willkommen! Denn wir brauchen eine unsichtbare Gemeinde der ehrlichen, aufrechten, freien, tapferen Gesinnung ohne aufgeklebte Parteietikette, die doch immer nut lose an uns haften, nur eine mehr oder minder zufällige, äußerliche Gemeinschaft Herstellen kann. Eine solche unsichtbare Gemeinde, deren einzelne Glieder einander allezeit und allerorten an ihren Gesinnungen und Taten erkennen, in ihrem Wirken für die allen Ehrlichen und Freien gemeinsamen Ziele fördern, wie auf ein unhörbares, geheimnisvolles Aufgebot gewappnet auf den Schanzen erscheinen, vereint die Schlachten für unsere höch^en Rechts- und Geiuesauter schlagen, — das wäre eine Macht, tue den Sieg auf der Stirn trüge, uns endlich aus denBandeneitterselb st gewählten Staubseligkeit, Unfreiheit und Unmündigkeit erlöste. Nicht Fürsten und Institutionen macht bettelnd und klagend verantwortlich: sie sind, auch die mächtigsten, wie Ihr sie haben wollt. An Euch ist eS!" Bericht über die Hamburger südwcstauftralische Forschungsreise in der Gesellschaft sür Erd- und Bolterkuude. Erstattet von Dr. R. Hartmeyer. Im Jahre 1905 unternahm Herr Dr. N. Hartmeyer (Berlin) in Verbindung nut einem Kollegen eine Expedition nach Südwestauilralien, um hier zoologische Studien zu treiben. In sechsmonatlicher Reise tvurde das ausgedehnte Küstengebiet von Albany bis zur Sharks-Bay bearbeitet und mit der Eisenbahn zwei Vorstöße ms Innere des Landes ausgeführt. Die wissenschaftliche Untersuchung erstreckte sich in erster Linie auf daS bipolarische Problem, beschäftigte sich also mit der Tatsache, daß in den Nord- und Südpolargebieten selbstständige Tierformen auftreten, die verwandtschaftliche Ueber- einstimmung zeigen. Man nimmt an, daß in früherer Zett der Erdgeschichte, noch vor der Tertiärzeit, das Klima auf der ganzen Erde ein gleichmäßiges mar. Dementsprechend war die damalige Fauna der Erde völlig gleich. Erst als an den Polen eine stärkere Abkühlung stattfand, erfolgte eine Differenzierung der Tierwelt nach klimatischen Gesichtspiinkten, wie wir sie heute kennen. Im weiteren bezweckte die Forschungsreise die Beschaffung von Material, um im Anschluß an die Arbeiten von Prof. Pfeffer (Hamburg) in eine Prüfung der erdgeschichtlichen Theorie einzutreten, die au5 dem Vorhandensein ähnlicher Tlerformen an der Südspitze der drei Erdteile Afrika, Amerika und Sluflralien die Möglichkeit einer ehemaligen Verbindung dieser Kontinente durch em nun versunkenes antarktisches Festland ableitet. Es eignet sich gerade Südweslaustralien besonders zu solchen Beobachtungen, weil hier zwei Meeresströmungen aneinander vorbeiziehen, die aus subantarktischen und snb- iropischen Gebieten kommen, und in denen die dort heimischen Tlerformen ihre äußersten Vorposten aneinander vorbei- schieben. Tas Resultat der Reise war sehr günstig, besten Bedeutung für die Wissenschaft erst nach erfolgter Bearbeitung durch die damit betrauten Spezialforscher vollständig überblickt werden kann. Die erfolgreiche Durchführung ihrer Reise verdankten die Forscher in erster Linie dem Entgegenkommen der australischen Regierung, die nicht nur ein vollständig bemanntes Segelschiff zur freien Verfügung stellte, sondern auch die zollfreie Einfuhr der Fanggerälschaften gestattete, eine Ersparnis, die allein für die mitgeführten 1000 Liter Spiritus 4000 Mk. betrug. Von der Küste des südwestaustralischen Tafellandes aus führen zwei Bahnlinien tief ins Innere: von der Greenough- Bai zum Lake Austin und von der Hafenstadt Fremantle (17 000 Emw.) aus 3000 Kilometer weit durch fast durchweg unkultiviertes Land nach dem Hauptort der Goldindustrie, Kalgoorlie, Die australische Regierung hat erkannt, daß die Kultivierung eines ausgedehnten Gebiets nur mit Hilfe von Eisenbahnen, auch wenn sie anfangs nur geringe Aussicht auf Rentabilität bieten, möglich ist. Einsam im Innern des Landes wohnende Farmer werden auf diese Weise mit der Küste verbunden und erhalten Gelegenheit, ihre Erzeugnisse in nutzbringender Weise zu verwerten. Diese weitblickende Eisenbahnpolttik Englands bietet dem Redner Gelegenheit, eine gleiche Einsicht bei der demnächstigen Entscheidung über unsere kolonialen Bahnen in Afrika auch den deutschen maßgebenden Faktoren zu wünschen. Flüste besitzt daS Tafelland eine ganze Anzahl, die aber meist nur ganz geringe Wassermengen führen, zeitweise auch ganz austrocknen. So hat der Greenough-River in den letzten 17 Jahren überhaupt kein Wasser mehr geführt, sodaß fein sandiges Bett bereits einen dichten Pslanzenwuchs aufroeift. Der südwestaustralische Charakterbaum ist der Eucalyptus, dessen häufig pinienartig auSgebreitcte Krone eine riesige Höhe erreicht. Tas Holz dieses Baumes wird als australisches Hartholz in den Handel gebracht und zu Brückenbauten, Holzpflaster usw. verwendet. Wo der Baumwuchs lichter ist, gedeiht eine dec seltsamsten Pflanzen, dec Grasbaum. Aus einem knorrigen, seltsam gewundenen Stamm kommt ein palmblattartiger Blätterschopf, aus dessen Mitte der lange, oben verdickte Blülenschaft hervorbricht. Wetter nach Osten gelangt man in das öde Gebiet der Salzseen nut dem kümmerlichsten Pflanzenwuchs. Buschvegetation, das sogenannte Scrub, wechselt mit Grassteppen, für die ganz besonders charalteristisch die Grasart Spinifex ist, die maul» wiirfshügelartige Büsche bildet und deren nadelspitze Blätter gefährliche Verwundungen hervorzurufen vermögen. Das Hauptarbeitsgebiet der Reisenden bildete jedoch die SharkSboy, weil sie von dem aus dem indischen Ozean kommenden wannen Meercsstrome getroffen wird und daher eine Menge Material bot. Die Untersuchung beschäftigte sich hier besonders auch mit dem Vorkommen riffbildender Korallen, und es konnte festgestellt werden, daß diese fünf und einen hajben Grad südlicher auftreten, als dieS seither angenommen wurde. Den Haupterwerbszweig bildet in der ShartSbay die Perlensischerei. Die Zahl der Perlenbänke beträgt 29, die von der Regierung gegen eine geringe Abgabe an die Fischer verpachtet werden. Um eine vorzeitige Erschöpfung der Bänke zu verhüten, führt em Fischereirnspektor scharfe Aufsicht und überwacht die strenge Beachtung der gesetzlich oorgeschriebenen Schonzeiten. Die Eingeborenen Südwestaustraliens, ursprünglich nur auf den Ertrag der Jagd angewiesen, sind durch die rücksichtslose Ausrottung der Känguruhs durch die europäischen Farmer in eine große Notlage geraten, die wohl ihren allmählichen Untergang herbeiführen wird. Nach statistischen Erhebungen sollen noch 70 000 Eingeborene existieren, während nach glaubwürdiger Versicherung von Perlenfischern ihre Kopfzahl bereits auf 30 000 heruntergegangen ist. Einen lohnenden Erwerbszweig bildet die Schafzucht; doch erfordert die Anlage einer Farm mit 1000 Schafen em Kapital von mindestens 40 000 Mark. Allerdings ist bei einem Schafbestand von 14 000 Stück ein jährlicher Reingewinn von 100 000 Mark zu erzielen. Die Zukunft des Landes hängt jedoch in erster Linie von der Entwicklung der Montanindustrie ab; besonders der Goldbergbau steht feit dem Jahre 1836 in hoher Blüte. Nachdem man bis zu diesem Jahre sich damit begnügt hatte, die alluvialen Goldfelder von Kimberley auszubeuten, hat man nun den Minenbetrieb aufgenommen und Ergebnisse erreicht, die die von Transvaal relativ, trotz ihres um zehn Jahre geringeren Alters, überflügeln. Das Gold kommt sowohl als Freigold, als auch in Verbindung mit Tellur und Schwefelkies vor. In den letzten Jahren betrug der jährliche Gold- gewinn 160 Millionen Mark. Wenn auch vielfach ein baldiges Nachlassen der Goldausbeute und damit in Verbindung ein Zurücksinken deS Landes in frühere Unkultur vorausgesagt wird, so kann Redner nach seinen Erfahrungen nicht so pessimistisch urteilen. Vielmehr glaubt er, daß, wenn in noch nicht absehbarer Zeit der Goldreichtum wirklich sich erschöpfen sollte, das Land vermöge seiner aufblühenden Landwirtschaft, seiner industriellen Entwicklung, sowie der reichen Schätze, die m den großen Waldungen stecken, eine Zukunft habe, die ihm stets eine gewisse Höhe volkswirtschaftlicher Bedeutung sichern werde. Frohe Botschaft für «. £naffettlddende Die Firma BrockhauS & Co. in Verlin-Hateusee offeriert allen Hals», Brust- oder Lungenleidenden in Gießen und Umgegend ein tausendfach bewährtes Mittel zur Probe völlig kostenlos. TaS Mittel ist weder ein Geheimmittel, noch eine die wissenschaftliche Kritik scheuende Kurpfuscher-medizin, sondern ein altes, viellausendiach erprobtes Pflanzenhellmittel, das schon unzähligen Leidenden unerwartete Hilfe gebracht hat, und daS niemand unversucht lassen sollte, der mit einer Affektion der Lunge oder des Halses zu kämpfen hat. Hergestellt lediglich aus den Blättern unb Blüten der Galeopsis ochroleuca vulcania, einer giftfreien Heilpflanze, ist es zuiolge einer Kaiser!. Verordnung vom 22. Oktober 1901 dem freien Verkehr überlassen und dabei so billig, daß es auch von Minderbemittelten angewandt werden kann. Innerhalb eines Zeitraumes von co. 8 Jahren sind ca. siebentausend glänzende Tank- und Anerkemiungsschrelben von solchen Patienten unverlangt bei der Firma Brockhaus & Co. in Berlm-Halensee emgeloufen, die das Mittel mit großem Erfolg benutzten; dieselben liegen zu jedermanns Einsicht im Bureau der Firma aus. Eine große Anzahl dieser Briese stammt von Lungeuschwindsüchtigeu, die säst einstimmig berichten, daß schon nach kurzem Gebrauch des Mittels eine wesentliche Besserung ihres Zustandes eingetreten sei. Eine weitere nicht mmder große Zahl von Dankschreiben ist von Patienten eingelaufen, die an ch ro n. Katarrhen, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis rc. gelitten haben, und die bekunden, daß das Diittel mitunter geradezu verblüffend gewirkt habe. In einer angesehenen medizinischen Zeitschrift, dem »Therapeutischen Zentral- blatt" (Nr. 16 vom 6. August 1906) veröffentlicht der prakt. Arzt Dr. Jvsei Nndnik seine neuerdings mit dem angestellten Mittel Versuche und die dabei erzielten äußerst günstigen Resultate. Em anderer renommierler Wiener Arzt, der schon früher jahrelang Versuche mit der Pflairze anstellte, berichtet sogar von wahrhaft überraschenden Resultaten, die er noch bei Patienten erzielte, die man schon für verloren hielt. — Wenn abgesehen von diesen glänzenden Empfehlungen der Aerzte dis jetzt schon siebentausend Patienten aus eigenem Antriebe, geleitet lediglich von dem Gefühl der Freude über den gehabten Erfolg, die Vortrefflichkeil emeS Mittels bezeugen, so dürfte damit der Beweis für dessen Gute vollauf erbracht fein. Trotzdem wünfcht jedoch die Firma Brockhaus & Co., daß jeder Patient sich felbst davon überzeugen möge, ob das Mittel das ihm von so vielen Leuten gespendete Lob auch wirklich verdient, und ladet sie zu einem kostenlosen Versuche ein. Sie bietet jedem eine kostenfreie Probe Adresse einschickt und seinem Bries 2ü Pfg. für Porto rc. beifügt. Die Zu- sendung erfolgt alsdann postwendend franko. Jeder Probe wird die vielbesprochene, von dem prakt. Aizt Dr. S. Llpmann verfaßte, von dem Kreisphysikus a. D. Dr. med. A. Kühner in Coburg mit emem empfehlenden Vorworte versehene Broschüre »5)ie Heilung der Lungenleiden* sowie eine große Anzahl notariell beglaubigter Heilberichte durchaus unentgeltlich beigelegt. Möge jeder, der an emem chronischen Katarrh, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis oder gar der Lungenschwindsucht erkrankt ist, in feinem eigenen Zmeresse von bteiem Angebot Gebrauch machen. Er wird den kleinen Versuch, der ihm dazu noch kostenlos angeboten wird, nie bereuen. Preisliste für WiedrreAekäefer gratis. Aeltestes n. grösstes Möbellager u. Aosstattüngsgeschäft in Werb : Ecke Schlossgasse-KanzieiberQ-Brandplatz :: CltylO Telephon 373 Für I p 5656 in großer Auswahl. O Bekannt beste Qualität. Billigste Preise. M. Fangmann Wwe Der Vorstand c30/11 Bahnhofstrasse 29. UJ EMhvWchioev! in nur irischer und bester Dualität. 7065 6954 Blockstrasse 12 Frankfurter Str. 39. Carl Seibel Telefon 593. 6876 Komplette Wohnungs-Einrichtungen billigsten Preisen sowie einzelne Möbelstücke in besten Qualitäten zu denkbar ÖllisflUfiffflLfljinRfl I Inffust Förster in Lieh. 1 IttiGßiwSCUUlttiVdtt || Filiale in Giessen: Bahnhofstrasse 22. 6075 Mtahata in 50 Dessins 43 mark Langjährige Garantie Eigene Werkstatte QEBM LL MEDAILLE^* BUTZBACH Mae beaetoa dl» Patflkmarke. 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Dit die Baumspiye umschwebende Engelschar in Verbmbung mit den leise erklingenden Gloden versetzt jeben in eine weihevolle Stimmung, und glaubt man unwillkürlich ein aus weiter Seme herübertonende* Glockengeläut zu vernehmen. e wir machen noch besonder- daraus aufmerksam, bah unser Engelgeläut infolge feiner^nn- rtfdren unb stabilen KoMtrutiion auch beliebig auf den Cifch geftelU werben und s» in reizender weise zur kluslchmückung des Weihnachtstisches bienen kann. Das Gngelgeläut ..Bosaunenchor mit Cec Geburt Lhrisll" kostet in feiner KusfÜhruug, genau der Abbildung unb Beschreibung entsprechend, nur 6,25 RBatrk tt. 80 Pf. Porto bei Voreinsendung. sNachnayme 20 Pf. teurer.» ITaG dem fluslanbe — ausgenommen Desterrcich. Ungarn unb Ouxemburg — werben unter 10 Stück nicht versandt unb ist der Betrag zuzüglich Porto stets vorher einzuiqicken. 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Während noch vor 3 Jahren Reuters Werke ohne Illustration 26 Jt kosteten, ist eS unS möglich, die Werke deS unvergeßlichen Dichters in illustrierter Prachtausgabe zu dem außerordentlich billigen Preis von nur 3,50 Mark den Lesern zugänglich zu machen. Allgemeine Länder- und Völkerkunde das grosse, reich illustrierte Prachtwerk, verbunden mit einem ^anaäatSas. DaS Werk umfaßt 750 Spaltenseiten Text mit 23 Vollkarten und zahlreichen Abbildungen, ist in Prachteinband (Hoch- und Gold-Prägung) gebunden und hat einen Mindestwerl von 20 Jl. Hier haben wir es mit einem eigentlichen Bollsbuch im besten Sinne deS Wortes zu tun. Geschichte, Entwicklung, Charakter aller Böller der Erde lernen wir eingehend kennen, die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und religiösen Verhältnisse sind nach den neuesten Taten und Forschungen dargestellt, rote auch bic Länder geographisch nach allen Seilen hin lebensvoll betrachtet sind und zwar Nicht in trockenem Schulton, sondern nach selbsterleluen, klassisch dargestelllen Forschungen. Es ersetzt somit ein geographisches Werk, ein Geschichtswerk, ein statistisches Handbuch, und als Anhang ist ein nach bestem Material bearbeiteter Handatlas mit 23 vorzüglich hergcsteülen, in 8—12 Farben gedruckten Vollkarten beigegeben, der allem schon das kosten würde, wofür wir dieses ganze Werk zur Verfügung stellen. Oestergaard’s Musik -Album Salon-Ausgabe, Noten-Format 33 cm hoch, 27 cm breit. DaS Musikalbum ist eine Sammlung der beliebtesten Musikstücke aller Länder und Zeiten, und jeder Musikfreund wird dabei sicherlich gerade das finden, denen Besitz ihm erwünscht ist. Prickelnde Tänze und klangvolle Märsche, klassische Stücke, Ealonstücke und reizende Lieder find darin aufgenommen. Neben den alten Meistern, wie Mozart, Mendelssohn, Beethoven, Schumann usw., bürgen auch Namen der Neuzeit, Holländer, Strauß, Emödshofcr, Sousa, Lincke und viele andere für den gediegenen Inhalt des reichhaltigen Werkes Die Sammlung dürfte in jedem Hause, in welchem Musik gepflegt wird, freudig begrüßt werden. Als Geschenk für bereit- vorgeschrittene Musikschüler eignet sich dieses Album ganz besonders und dürfte eS als Ansporn sehr dienend fein. DaS Musilalbum zeigt eine künstlerisch auSgcsührle Einbanddecke, die in mehreren Farben, Autotypie und Golddruck, sehr dauerhaft hergestellt ist, wird also für jede Musiksammlung eine ganz besondere Zierde fern. Hoch» und Goldprägung Man benutze untenstehenden Prämienschein, welcher an die Verlagsanstalt lhv“/u ------Stück 3.50 Mk- 0 3,50 Ml. fe 3,50 Mk. f 3,50 Mk. F und ist in eleganten, altdeutschen Prachteinband, ganz Leinen, mehrfarbig bedruckt, gebunden. verbunden mit Handatlas Oestergaards Musik-Album . Kochbuch....... Kmderparadies..... Ott: v Jürgensen. Unsere vorjährigen Prämien fanden überall großen Beifall, daß uns noch kurz vor Weihnachten tausende und abertausende von Bestellungen zugingcn, von denen leider nur bic ersten vor dem Fest zur Ausführung gebracht werden, während ein Teil wegen zu späten Eintreffens erst nachher Erledigung finden konnte. Die vielen Reklamationen, tote sie darauf emliefen, wollen wir diesmal vermeiden und alle Wünsche nach Möglichkeit berücksichtigen, wir bitten deshalb die Bestellungen noch heute aufzugeben und werden dann imstande sein, für schnellste und exakteste Lieferung Sorge zu tragen. für die Leser des „Giess. Anz.“ Nur gültig bis die Auflage vergriffen, daher umgehend bestellen. Name: Beoer Aülgemeiner Ver'ag 6. in. b. H., Beilin W. ßß, Manersliw M, » Dieses künstlerisch und dauerhaft hergestellte Bilderbuch wird nicht nur den jubelnden Beifall der Kleinen sondern auch die Anerkennung der Eltern eintragen. In herrlichen farbigen Bildern haben eS die Künstler verstanden, die Kinderherzen zu entzücken und durch drollige Geschichten in kleinen und zu Gemüt sprechenden Reimen zu erheitern. Sämtliche Bilder sind auf sogenannten unzerreißbaren Karton gedruckt und an Leinensalz gehängt, zu einem dauerhaften Buch in Halbleincnband gebunden. Der originelle Einband ist hervorragend künstlerisch entworfen und in mehreren Farben, Hoch- und Goldprägung, hergeslellt. Das Ganze ist ein großes Bilderbuch für Deutschlands Kinderwelt mit fechS in sich geschloffenen Bilderbüchern und es ist wohl selten em derartiges, in so hohem Maße künstlerisches wie dauerhaftes Bilderbuch hergestellt worden. . . ä . . ä . . ä Straße: Kinderparadies Gezeichnet von Johann Bahr mit Versen von Eduard Allgemeines illustr. Kochbuch für die deutsche Küche. 632 8. Text mit über 2400 Rezepten der Koch-, Back- u. Einmachekunst, 16 färb, n. 14 schwarzen Illustrationstafeln u. zahlreichen Abbildungen (Lexikon-Format). DaS hervorragende Werk bedeutet insofern eine gänzliche Neuerscheinung als eS sich inhaltlich von jeder Einseitigkeit vollständig frei macht. ES ist nicht die Wiedergabe kulinarischer Erfahrungen eineS einzelnen und bringt nicht die Rezepte einer oder weniger Gegenden, cS haben vielmehr ein nach Hunderten zählender Kreis deutscher Hausfrauen und erster Fachleute an seiner Zusammenstellung gewirkt. So kam ein Wert zustande, das in feiner vielseitigen Ausgestaltung und Gediegenheit einzig dasteht und in den weitesten Kreisen der Hausfrauen daS größte Jntrrcffe findet. Der trotz der immensen Unkosten und eleganten Ausstattung erstaunlich billige Preis von 3,50 Mark macht es jeder, auch der einfachsten Hausfrau möglich, das Pcachtwerk anzuschaffen. Dasselbe enthält 632 Seiten Text mit über 2400 Rezepten der Koch-, Back- und Einmachekunst. 16 farbige und 14 schwarze JllustrationStaseln sowie eine sehr große Anzahl Abbildungen im Texte verstreut dtÜ Äichtgewllnschte bitte zu durchstreichen)? ~~~ & W- VriTiTY Lri