Die heutige Kummer umfaßt 8 Seifen. n e n Tagesordnung: 1. Vorlage der Rechnung für 1904. 2. Gesuch der Stadt Grünberg um Genehmigung zur Abhaltung eines weiteren Vieh- und Krämermarktes im Monat September vom Jahre 1907 an. 3. Vortrag des Herrn Professor GiseviuS über den natur- wisienschaftlichen Unterricht in der Fortbildungsschule unter Berücksichtigung der Landwirtschaft. 4. Voranschlag für 1906. 5. Landwirtschaftlicher Wetterdienst. 6. Mitteilungen und Anträae. Tote und Gefangene zurück, ebenso sämtliche Kameele, Pferde usw. Auf französischer Seite wurden zwei SpahiS und drei Emqeborene verwundet. Korn dänischen TyovweÄsit. Kopenhagen, 31. Januar. Der König befahl, daß anläßlich seiner Thronbesteigung ihm Vorschläge, betreffend die Begnadigung solcher Sträflinge, welche nicht als gefährliche Verbrecher bezeichnet werden Tonnen und soweit als möglich für zwölf von jeder der drei Stra'anstalten, gemacht werden. Ferner ordnete der König an, daß alle Personen, welche früher nicht zu Gefängnisstrafe oder Strafarbeit verurteilt wurden, aber zur Zeit wegen Ueber- trctung der Kapitel 23 bis 27 des Strafgesetzbuches (Eigentumsoergehen usw.) zu Gefängnis verurteilt sind, teils völlig, teils bedingt begnadigt werden sollen, und daß betreffend diefenieen Personen, welche unter entsprechenden Verhältnissen unter Anklage stehen, oder in Untersuchungshaft gehalten werden, und bei denen angenommen wird, daß die Strafe das Gefängnis nicht übersteigt, Vorschläge über das Fallen- laffen der Anklage gemacht werden. * Darmstadt, 31. Jan. Wegen des Ablebens des Königs Christian IX. von Dänemark ist eine Hoftrauer vom 29. Jan. bis zum 11. Febr. einschließlich an- geordnet worden. Die Damen erscheinen in schwarzen seidenen Kleidern mit weißem Kopfputz und weißen Handschuhen. Die Herren tragen zur Uniform einen Trauerflor um den linken Oberarm. jährlich Ml. 2.20; durch Adhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch diePost Alk. 2.— viertel- jährt, ausichl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für die Tage-Luliuuuer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenvrets: lokal 12Pf^ auswärts 20 P»g. Verantwortlich für den polu. und allgem. Teil: V. W'ttto: für .Stadl und ßanb' und (Äenchtssaal"-. Ernst Heß; für den Anzeigenteil: Hans Beck. kommen. . Aus Petersburg wird gemeldet, m Riga fei ein Kom p(oft entdeckt worden, welches bezweckt, alte höherer Beamten zu ermorden. Aus Reval wird berichtet, daß zwei englisch Matrosen auf der Straße durch russische Soldatei Frankreich. Paris, 31. Januar. Verschiedene Blätter setzen ihre Nörgeleien gegen Deutschland fort. So berichtet heute das „Echo de Paris" aus Algeciras, Deutschland bekunde sich immer mehr als offenkundiger Beschützer des Islam. Ein Kreis von Marokkanern umlagere fortwährend die deutschen Delegierten und nehme jede Gelegenheit wahr, um einen übersprudelnden Enthusiasmus für die Politik des deutschen Kaisers an den Tag zu legen. — Die Kammer beriet über die Arbeite r-A lters- versicherung, wonach der Staat die Rente, wenn sic weniger als 360 Franks zu betragen hätte, auf diese Höhe ergänzt. Ein Abgeordneter beantragte, daß der Zuschuß nicht mehr als 120 Franks betragen darf. Ter Ausschuß bekämpft den Antrag, hingegen unterstützt ihn Finanzminister Merlou. Jaurös erinnerte den Minister, daß Nouvier den Ausschußentwurf gebilligt habe. Merlou sagte: Schlagen Sie uns das deutsche System vor, wir schließen uns an. Jaurös tadelte die Negierung, daß sie nach mehrmonatlicher Beratung dem Kommissionsentwurf da? deutsche System in die Quere werfe. Dieses System sei aber auf dem Grundsatz der Invalidität und nicht des Alter? aufqebaut. Es sei jetzt nicht der geeignete Augenblick, der Arbeiterklasse eine Enttäuschung zu versetzen. Das Haus lehnte den Abänderungsantrag ab. — 'AuS Tanger meldet der „Eclair": Eingeborene berichten, daß der schwedische Dampfer „Helena- an der Küste 2 Schnellfeuergeschütze, 1000 Gewehre, Munition rc. gelandet habe. Der Prätendent soll diese Waffen für 100000 Franks bei einer belgischen Gesellschaft bestellt haben. — Aus Oran meldet das „Echo de Paris-: Eine fran- zösische Kolonne in Stärke von einer Kompagnie der Fremdenlegion hat in den letzten Tagen eine Räuberbande in Stärke von 3000 Mann angegriffen. Die Araber ließen 1200 Bekanntmachung. Montag, den 19. Februar d. Fs, nachmittags 1'/, Uhr wird zu Grünberg im Gasthaus „Zum Hirsch- eine Versammlung des landwirtschaftlichen BezirksveremS Gießen stattsinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde deS Vereins eingeladen werden. Die Saatoermittlungsstelle deS Hessischen LandwirtschastS- ratS ist ersucht worden, Proben der zum Verkauf stehenden Saaten während der Versammlung zur Ausstellung zu bringen und Saatlisten offen zu legen. Gießen, den 26. Januar 1906. Der Vorstand des landw. Bezirksvereins Gießen. Dr. Sreibert Bekanntmachung. Unter dem Schweinebestand des Müllers Fr. Frey zu Sommersmühle bei Harbach ist ein Fall von Schweineseuche festgestellt worden. Gchöftsperre ist verhängt. Gießen, den 30. Januar 1906. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. I."V.: Dr. Merck. ______________ Nutzland. Einige Petersburger Blätter, welche in den Berichten über den im Dezember 1905 stattgehabten Empfang einer Abordnung des »Verbundes des russischen Volkes" durch den Kaiser unter Verletzung der bestehenden Prekoorschriften und des Strafgesetzbuches ohne vorher eingeholte Erlaubnis Mitteilungen über persönliche Handlungen und mündliche Aeußerungen des Kaisers gebracht hatten, werden zur Verantwortung gezogen. Bei der Ueberführung aus dem Bureau der Sicherheitspolizei nach dem Zentralgefängnis in Riga wollten mehrere Gefangene entfliehen. Zwei wurden durch die Begleitmannschaft getötet, einem dritten gelang es, zu ent- Versammlung des Flottcnvererns. Gießen, 1. Februar. Die vom Gießener Flottenverein gestern abend abgehaltene Versammlung in „Steins Saalbau" war recht gut besucht, namens lieh war das Offizierkorps unseres Infanterie-Regiments und die Studentenschaft zahlreich vertreten. Der VercinÄiorsitzende, Dr. Heuser, gab in seiner Begrüßungsansprache der Freude über den guten Besuch Ausdruck und legte die Beweggründe dar, die zur Anberaumung des Vortrages Veranlassung gegeben yattem Der Redner des Abends, General a. D. Ke i m-Berlin, sprach zunächst seine Freude darüber aus, hier in Gießen, der Haupt- ladt seiner oberhessischen Heimat, sprechen zu können, m der Stadt, die die höchste geistige Instanz in Heften bilde und große wirtschaftliche Interessen habe. Die Floltenfrage sei keine partes politische Frage, sondern eine Frage von wirtschaftspolitycheu Bedeutung, die über dm parteipolitischen Erörterungen stellen ollte. Ter mnerikarrisckze Präsident Roosevelt habe einmal ge^ agt: „Wer an der Flotte spart, begeht Verrat an sememj Vaterland"; in Deutschland sei ein solcher Ausspruch nickst möglich, ohne damit ein gewaltiges Geschrei zu verursachen^ denn wir seien ein Volk von Theoretikem, das nicht „ja, also ' sondern stets „ja, aber" sage. Rach einem historischen Rückblick über die Bedeutung der Flotte für die Macht und Handelsbedeut- nng der Staatm warf der Redner einen Blick auf die früheren Versuche zur Schaffung einer deutschen Flotte. Der Einwand/ daß Deutschlands Handel sich mtwickelt habe, ohne die icfct im Interesse des deutschen Handels geforderte, starke Flotte zst haben, widerlegte der Redner mit dem Nachweis, daß zur Zett der Entwickelung des deutschm Handels bis etwa 1880 Deutschlands Kriegsflotte an 3. Stelle gestanden habe. Die Flottenfrage sei eine wirtschaftliche Frage und diese Erkenntnis un deutschen Volke zu verbreiten sei die Aufgabe des Flottenvereins Bis in die Reihen der am weitestm links stehenden Parteien habe sich diese Auffassung schon Bahn gebrochen. Hierauf ging der Redner auf das letzte Flottengesetz (von 1900) ein, das mehrere große Fehler aufweise, so die zu lange GebranchSdauer der Schiffe die bei uns 25 Jahre statt 18 Jahre bei ben anderen Flotten betrage, ferner die Belassung der Küstenpanzer usw. als Lmiei^ schiffe, die zu langsame Bauart usw. Neber die Frage, welcheÄ Verhältnis zwischen unserer Flotte und denen des Auslands bestehe, könne sich jeder gebildete Mmsch em Urteil bilden. ES sei star, daß ein größeres Schiff eilten höheren Gefechtswert habe als ein kleineres und auch die schwere Schiffsartillerie, die B. England habe, fei der mittleren deutschm ^chiffsartillene überlegen. Der ständige Hinweis des Flvttenvereins auf diese Dinge fei inzwischen auch vom Reiclsmarineamt anerkannt toor- den. Aber die Flottenvorlage von 1905 habe dieser Erkenntnis keine Rechnung getragen, denn sie enthalte nicht einmal all das, was die Vorlage von 1900 gefordert habe, trotzdem sicv die weltpolitische Lage seit jener Zeit sehr verschoben habe und zwar nicht zu fünften Deutschlands. Die ursprüngliche Meinung, daß man aus politischm Gründm nicht mehr edjiffe bauen wolle, sei doch nicht stichhaltig. Auch die Meinung, un erg Schiffswerften seien nicht imstande, mehr zu bauen, fei grundlos, ebenso sei die Frage des Drannschastsersatzes, denn man brauche nur die Besatzung der jetzt noch im Dienst befinolichen Schiffe auf die neuen Schiffe zu übertragen. Wenn man schneller baue, könne man sich die neuen Errungenschaften der rascher dienstbar machm und spare an Arbeitslöhnen. Deshalb habe der Flottenverein in seiner Versammlung un September 190o üot allem einen rascheren Ausbau der im Flottmgesetz^ von 1900 enthaltenen Schisse verlangt, damit die veralteten schiffe möglichst rasch durch neue ersetzt würden. Die Minderwertigkeit unseres Materials sei nicht, wie vielfach gesagt werde, durch dm höheren Wert der Offiziere und Mannschaften zu ersetzen, denn diese könne nicht in Geltung treten, wenn die Lchifie schon auf viel weitere Entfernungen vernichtet werden könnten. Rach seiner Ansicht könnten es blog innere politische Gründe iem, Rücksichten auf einzelne Parteien, und diese könnten in einer solchen <3rage nicht maßgebend sein. Die neue Vorlage bringe Schiffe mit größerem Deplacemmt und stärkerer Armierung, aber selbst mmn bcö Gesetz unverändert durchgehe, Helse es nicht viel, denn erst 1909 bekämen wir bei unserer langsamen^Bauarteia Schiff von 18000 Tonnen, während alle anderen Staaten setzt schon solche in beträchtlicher Zahl hättm. Ebenso bekamen wiL die dringend notwendigm großen Panzerkreuzer erst m der ZaA von 6 Stück im Jahre 1916 und diese seien alS Aufklarungsschiffe für die Mimische Schlachtslotte nötig, so daß wir bis dahin teilte; nennenswerte Ausla.ndsflvtte hatten. Wenn es zu einem emft> haften weltpolitischen Konflikt komme, so hättm wir nichts, was wir der englischen Flotte mtgegmfetzen konnten. Die emstew Worte des deutschen Kaisers in der Thronrede seien dazu angetan, alle Deutschen zum ernften Nachdenken über die weltpolitische Situation anzuregen, aber schon könne man em leichtes .Dav-^ überlnnwegaehm bevbachtm. Die TeckungSsraae spiele bei den Forderungen des Flottmvereins nicht mit, denn er verlange nichts mehr als was bereits bewilligt sei, sondern bloß einen fieberen Ausbau. Das Geld sei da, es drehe sich nur darum, es aufzubringm. Auch in einem zukünftigen bekriege werde der Erfolg da sein, wo die stärkste Rüstung sei. Die man die Sacke auch anfefre, komme man zu dem Schluß, daß uns eine st-rte orte dringend nötig sei. Die Frage einer stärkeren Seerüstung werde einmal eine Schicksalsfrage für das deutsche Volk werden, denn in einem zukünftigm Kriege werde nicht der siegen, der dm kürzesten Steuerzettel, sondern der, der den stärksten Spieß Hube. Die deutschen Dichter hättm die Bedeutung einer starken deutschen Flotte für die Seegeltung der deutschen Ration r^wmt, so z. B. Goethe, die Bedeutung des Panania- , für ButbuiiM und Wettpolitik. Der Vortragende schloß sehen München, 31. Jan. Prinz Ludwig von Bayern sprach sich im Reichsratsausschuß gegen die Einführung von Schiffahrtsabaaben aus. . Karlsruhe, 31. Jan. Bei der Landtagsnachwahl in Bonndorf werden die Sozialdemokraten keinen Kandidaten aufftellen, sondern sofort für den Rational- liberalen stimmen. Damit wird dem nationalliberalen Kandidaten eine kleine Mehrheit gegenüber dem ultramontanen gesichert. Deutsch-Ostafrika. Dem Reichstage ist eine Denkschrift über die Ursachen de§ Auf st an deS in Deutsch-Ostafrika zuqegangen, welche Graf Götzen ausgearbeitet hat. In der Denkschrift wird dargelegt, wie der Aufstand eine einzige deutsch-ollafcikansche Erhebung fei von rein heidnischer Natur. Die militärlsche Macht sei unzulänglich gewesen, der Aufstand völlig unerwartet ge- kommen. Eine einheitliche militärische Leitung des Aufstandes sei nicht erkennbar geworden. Das einzige Mittel zur weiteren Entwickelung des Landes seien Eisenbahnen. Deutsche- Neich. Berlin, 31. Jan. Der Kaiser bestimmte das Linienschiff „Preußen" für die Fahrt nach Kopenhagen zur Beteiligung an den Beisetzungsfeierlichkeiten. Der Kreuzer „Ariadne" und das Stationsschifs „Carmen" begleiten das Kaiserschiff. — Die „Rordd. Alla. Ztg." berichtet: Auf Veranlassung des Ministers v. Budoe fand heute eine Beratung über die bei den neuen Kanalbauten zu treffenden Ar- beiter-Wohlfahrtseinrichtungen statt. Minister v. Budde leitete die Verhandlungen mit einer Ansprache ein, in der er ausführte, die Verwaltung wolle die Fürsorge soweit wie irgend möglich ausgesbalten, um den Kanalarbeitern jede erreichbare Verbesserung ihrer Lage zu verschaffen. Eine besondere Erwägung erfordere die Frage, wie die Ausübung der Fürsorge im einzelnen erfolgen solle, namentlich inwieweit der Staat sie selbst ausüben könne und solle, oder ob er sie anderen Organen überlassen und sich auf die Regelung durch Vorschriften sowie die Ueberwachung der Ausführung beschränken müsse. Ties gelte in erster Linie von der Frage der Unterbringung und der Verpflegung der Kanalarveiter. Zur Regelung dieser Fragen erbitte er, der Minister, den sachverständigen Rat. Eine menschenwürdige Behandlung im christlichen Sinne und eine körperliche und geistige Wege der Kanalarbeiter sei das im Interesse des Einzelnen und der Allgemeinheit zu erstrebende Ziel. , Oldenburg, 31.Jan. Der sozialdemokratische Landtagsabg. Hug wurde von der Regierung als Beigeordneter der Gemeinde Bant nicht bestätigt. Hamburg, 1. Febr. In der gestrigen Sitzung der Bürgerschaft wurde -die Verfassungsänderung, die im Sinne des Ausschußberichts den Rotabelnwahlkörper erweitert, mit 131 gegen 25 Stimmen angenommen, lieber den für das Schicksal der Wahlvorlage entscheidenden Punkt, nämlick) die zweite Lesung der Verfassungsänderung, die die Klasseneinteilung ermöglicht, wurde auf Antrag von 10 Mitgliedern geheim abgestimmt. Es ergaben sich 120 für und 35 gegen diese Verfassungsänderung; sie ist also angenommen! Ta für die -Annahme der Wahlvorlage nur einfache Mehrheit nötig und diese gesichert ist, so ist der Hamburger Wahlr echts kampf somit in reaktionärem Sinn entschieden. , Köln, 31. Jan. Gegenüber den Meldungen, daß in der zweiten Lesung der Kommission ein Kompromiß dahin zustande komme, daß der TabakzoN über die Sätze der ersten Lesung hinaus erhöht werde, versichert die „Köln. Volksztg." auf Grund zuverlässiger Informationen aus das besttmm- teste, daß das Zentrum für eine weitere Erhöhung desTabakzollesnichtzu haben sein werde. W e i m a r, 31. Jan. Dem Landtag, der am 29. zusammentrat, wird u. a. ein 9tachtrag zum Landtagswahlgesetz beschäftigen. Tie Regierungsvorlage beabsichtigt, die fün Wahlbezirke für die Tausendtalermännerwahl, die sick mit den fünf Verwaltungswahlbezirken decken, nochmals in Wahlunterbezirke zu teilen, sodaß etwa jeder Amtsbezirk einen Wahlunterbezirk bildet. Auch eine Aenderung für die allgemeine Wahl ist in der Regierungsvorlage vorge- Nr. 27 tr|»rtnt lügN- außer SonniaaS. Dem Gießener Anzeiger werden tm Weciüel mit dem hessischen Landwirt die Lietzener Familien, blätter viermal tn der Woche beigelegt. Rotationsdruck il Verlag der B r u b l sichen Umvers.-Buch-u.Stem- drnckerel. R. Lange. Redaktion, Ervedmo» und Druckerei: LLul st ratze 7. Redaktion e=@ 113 Verlag u.Exped.^^51 Adresse für Tcpeicben: Anzeiger Gießen. erschossen wurden, weil sie die Aufforderung zum Stehenbleiben nicht verstanden hatten. In Warschau ist der Anarchist Migelsohn, der an der Beraubung der Kaffe in der Brauerei von Schielle beteiligt war kriegsgerichtlich erschossen worden. Aus Homel wird unter dem 28. Januar amtlich gemeldet: Die Brände in der Stadt, bei denen Ausschreitungen vorkamen, sind gelöscht. Veranlaßt wurden die Brandstiftungen durch die Ermordung eines Polizeibeamten unit durch den Haß gegen die Aufständischen. In mehreren brennenden Gebäuden fanden Explosionen statt. Aus den Häusern wurden Bomben geworfen und Sehüffe abgefeuert^ Die Truppen schaffen gleichfalls. Tie Zahl der Verwundeten beträgt 10; getötet wurde eine Person. Tie Truppen hatten keine Verluste. Der in der Stadt verursachte Schaden wird auf etwa drei Millionen Rubel geschätzt. Erstes Blatt 150. Jahrgang Donnerstag 1. Februar 1800 LH monatlich75Ps.,viertel- Gießener AMg • r w General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen b en ' ' ’ i c n die morgen int Stadttdeoter er. Max Halbe's für 4% Öesterr. Goldrente. . 4‘A oer- Der 1 % äussere Argentinier 116.20 . 98 65 Prince-Henri-Eisenbahn . Börse, 1. Februar, Anfangskurse 218.70 250.70 24.80 128.10 149.20 24 80 143.90 134.80 der das mit ETektriz. Lahmeyer . . EJektriz. Schlickert . . Esch weil er Bergwerk . Oberschi es. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . 3 K°/< 3% Harpen er Bergwerk Lanrahütte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . . . 251.25 . 137.40 . 167.70 . 213.90 Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . Gotthardbahn . . . Lombard Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . 141.50 129.40 266.00 W!o 1 °o Conv. Türken von 1903 Türkenlose .... . . 4% Griech. Monopol-Anl.. 4% 3%' 39K °o Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . 91.60 95.40 92.50 148 60 5310 91.75 67.40 Reichsanleihe do. Konsols . , do. . . Hessen . . . Oberhessen und Industrie, G'#*sson. Frankfurter Börse. 1. Februar, 1.15 Uhr. . 173.60 . 149.60 . 241.70 . 94.20 . 167.70 3% Mexikaner . . 4^°/0 Chinesen . . Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: fest. Berlin er Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. gegangen. Diehl war viele Jahre — bis znm AnZbritch des BiirenlriegcS, an dem er noch tcilnahm — in Afrika. . 100.05 . 89.10 . 101.25 . 89 15 . 99.90 134 40 174.80 149.60 241 80 183.50 190.10 100.65 101.40 97.15 106.60 68.00 6 Personen Rnb"gehalte. für 8 Personen Witwengelder und für 4 Personen Waisengelder gewährt mit zusammen 2558,15 Mark. .Das Standesamt hatte 3233 Einläufe gegen 2891 im Vorjahr. Einträge wurden vollzogen in dem /Eeburtsrcgister 1014 gegen 980 im Vorjahr, im Heiratsregister 189 (182) und im Sterberegister 616 (651). Die Militär st ammrolle umfaßte 402 Militärpflichtige gegen 399 im Vorjahr. Die Zahl der Einläufe der Bürgermeisterei beträgt 15247 gegen 12 504 im Vorjahr. Anträge auf Aufnahme in den hessischen Untertanen- verband lagen 10 (15) vor. Anträge auf Sühneversuche in Beleidigungssackien lagen 125 (146 > vor. In 27 Fällen gelang es, eine Einigung herbei'uführen, während in 92 Fällen der Versuch erfolglos blieb. Die Bedürfnisfrage für Wirtschaftsbctricb wurde in 48 (44) von 54 (52) Fällen bejaht, hiervon bezogen sich 37 auf den Uebergang bestehender Wirtschaften auf andere Inhaber. An- und Ab- tneldungcn steuerpflichtiger Gewerbe erfolgten in 252 (315) Fällen. Der Abschluß der S t a d t k a s s e für 1904 stellt sich in der Betriebsrechnung auf 1 958 798 83 Mk. Einnahme und 1 795 419,90 Mk. Ausgabe, sodaß ein Rest von 163 348.93 Mk. verbleibt. Die Vermögensrechnung verzeichnet 2 255 599,36 Mark Einnahme und 1335150,10 Mk. Ausgabe. In dem verbleibenden Rest von 920 449 26 Mk. sind rund 860 000 Mark bereits bewilligte, aber noch nicht verwendete Mittel enthalten. Das G-esamtvermögeu der Stadt stellt sich auf 17 209115,79 Mk.. denen 11258952,62 Mk. Schulden gegenüberstehen, sodaß ein städtisches Reinvermögen von 5950163,17 Mk. verbleibt. Außerdem stehen 79174,41 Mk. Stiftungskapitalien unter städtischer Verwaltung. lLcklust fnfatO Telefonische Kursberichie des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande) chnhmann Trott zu Hanau durch einen Nevolverschus; letzte und entfloh. Inwieweit sich diese Vermutungen ,be Wahrheiten, wird die cingeleitete Untersuchung zeigen. Danner wurde in das Amtsgerichtsgefängnis Dieburg ein geliefert. (Cff. Ztg.) Aus und Land. Gießen, 1. Februar 1906. ** In Audienz empfangen wurde am Mittwoch von S. K. H. dem G r o ß h e r z o g u. a. Oberlehrer Dr. K n a u ß von Gießen. Provinzial-Ausschuß. Arn Mittwoch wurde bezüglich der Enteignung für das Hatiptsiel und die Kläranlagen der Stadt Gießen über die Entschädigung zum Schlüsse verbandelt. Tie Beschlußfassung wurde ausgesetzt und das Urteil wird in einer der nächsten Sitzungen des Provinzial-Ausschusses verkündet werden. ,r ® ^bu f s Bildung der S p r u ch l i st e für die am ö. Marz 1906 beginnende Sitzungsperiode des Schwur- g e r^i m t s ipurden die Namen folgender Haulstgeschworenen aus - re^u^e für 1906 gezogen: 1. Georg Kock, Ingenieur, ln o^lc^er-: V-X‘ Fromme, Professor, in Gießen: X- ?bter Sprenger, Landwirt in Kirtorf: 4. Wilhelm Rudolph, Pmnofortehandler in Gießen: 5. Moritz Zehner Schwalheim : 6. Philipp F r e p , Molkereibesitzer in Lang-Göns; 7 Wilhelm Fenchel, Landwirt in Tber-Hörgern: Dcmrich Euler L, Landwirt in Lanaenleraheim: 9. Johannes J l b a ch V., Rechner in Burkhardsfelden: 10. Friedrich Schmidt, Landwirt m Eck'.ell: 11. Cbrisiian H en kel, Bür- ^ermeutcr m Engelrod: 12. Ludwig Clemm, Gutsbesitzer P! Wtnnerod: 1^. Karl Schneider I., Buchhändler in Rü- hmnen: 14. K'-rl Drpvel, Landwirt in §>eblos; 15. Friedrick Venzerling, Kaufmann in Gießen: 16. Karl Friedrich n Lendwirt in Büdesheim: 17. Friedrich Klug II., m- r? Men-Buseck: 18. Wilhelm Laupus, Landwirt. 96lr>hb^nn£1Jntr)6n S" < ^akob Reif, Landwirt, Steinfurth bei m c 1 c r H' Landwirt. Ober- M^rlen. 21. K rl Mollc r TL, Kaufmann, Lauterbach: 22. Kon- ,-ei^inand^ n n g , Landwirt, Frcienseen: 23. Karl Trapp Fabr^ant, m Frredherq: 24. .Hemrick Rühl III., Bürgermeister an Bülmgen: 2o Phürpp Eckert. Landwirt in Diebach a. & ; 97 Ml^??"^-"Häuser V., Landwirt in Ober-Gleen! _'r in Ossenheim: 28. .Hermann Dürbeck, Kausinann m Lauterbach; 29. Christoph Wießler Zauimamr in Butzbacp: 30. Philipp Seibert IILandwirt in Hungen. « ff, i e fi t n e r ® o n I e 11 e t „ t». Unter den K-n (Seigern ift »enuber $ ii <1) n t E „ f; nächst Joachim und Ltz« wohl die t>ome6infte,fericr;c1n.ung. (ri-fud)t seine Lorbeeren in blendenden techngchen Kunststücken, wie dies neuerdings Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. -r. ?!c " k r Börse war gestern bei Eröffnung recht reichlichem Geldangebot. Im weiteren Verlauf befestigte ick Die Haltung noch mehr auf weiter umsichgreifende politische -tteruhlgung.und auf etwas gebesserte Meldungen von der Rew- ^orfer Borie. Be,-anders höher gemeldet wurden auf Londoner ?.^0".ug. ^urkenlow, Kanada, und infolgedessen stiegen auch danken, wwie die Montanaktien. Auf rheinische 1i'onar(L die Staatsbahnen ihren Schienenlieserungs- Pftcn Trns-l bcm ^tahlverband auf ein neues' Jahr zu den altcnPreiscn erneuert hätten, zeigte sich Bewegung. Für Russen, Pariser r^ltsckwnch lagen, stimulierte ein um hL ®rr!e dortigen Bauten seien zuse.mmcngetreten, ^^lichkett einer umfangreichen K-reditbeschaffung für ^"hl nd erneut zu erwägen. der MÜ.I^.^^I^terschaftliche Anleihen. Es bestand g^rtFP. Äleihe von 30 Mill. Mark bei deutschen Bregen der unerfreulichen Situation be5 auch ^cn der politisch ungünstigen Zeit und uch wegen der wenigstens fürs erste nicht genügenden Sicher- leider wieder von bekmuten Virtuosen geschieht, sondern im Dienste der Kunst selbst, der Komposition. T^bei gibt er wahrlich en technischer Fertigkeit niemandem nach, sie ist ihm die selbstverständliche Vermittlerin höchster Kunstgenüsse. An Schönheit des Tones aber suckt man vielleicht vergebens seinesgleichen. Wir dürfen es verschmähen, auf Kritiken hinzuweisen: Petsckni- koff's Ruhm ist fo w-ohlbegründet, daß nur der den Schaden haben würde, der sich die Gelegenheit, seiner Kunst zu lauschen, entgehen ließe. — Neben dem großen Geiger wird Hermann Z i l ck e r, dem der Ruf eines ausgezeichneten und gediegenen Pi misten vorhergeht und der auch die Begleitung übernommen hat, mitwirken. In beiden Künstlern aber wird die gediegene deutsche Schule ihre Vorzüge vor so mancher Ausländerei bewähren, der wir Deutschen zu Unrecht so leicht den Vorzug zu geben geneigt sind. ** Aus bcm Bureau des Stadttheaters Sitzungen mit 1168 Gegenständen. Außerdem hielt Schulvorstand 3 Sitzungen mit 31 Gegenständen und Kuratorium der höheren Mädchenschule 9 Sitzungen -33 Gegenständen ab. Aus städtischen Mitteln wurden im Berichtsjahr h. Frankfurt a. M., 31. Jan. Beim Znsammen- koppeln zweier Güterwagen im Güterbahnlwfe blieb ein 25- jäbriger Rangierer namens Vogel aus Eschersheim an der Kette hängen und wurde von einem der beiden Wagen niedergestoßen, die Räder des Wagens gingen ihm über die Beine und zerquetschten ihm den Unterleib. Unter fürchterlichen Schmerzen starb der Verunglückte. — Ter Verlagsbuchhändler Max Hendschel, der Verleger deS bekannten Kursbuchs „Hendschels Telegraph", ist im Alter von 67 Jahren ge° Horb en. — Bei Verhandlungen mit dem Fiskus menen Uebernahme des Bahnhofsplatzes durch die Stadt ist "die Frage der Herstellung einer Untergrundbahn vom 4,iefbauamt in Erörterung gezogen worden. Tie Ausführung liegt jedoch, wie die „fiL Pr." berichtet, noch in sehr weiter Ferne. p- Werdorf (Kreis Wetzlar), 1. Febr. Wie im Ver- baltnis zum Vorjahre die Preise für Buchen- und E i ch e n - S ch e i t - und K n ü p p e l h o l z um 15 bis 20 Proz. qefheqen sind, so wird in ungefähr gleicher Weise aueh das Eichen- und Kiefern-Bau- und Grubenholz bezahlt. Buchen- und Eichenwetlen kosteten bei verschiedenen Versteigerungen das Doppelte wie 1905. p. Edingen a. d. Till, 31. Jan. Eine schlimme Rolle hat hier unter eimqen Burschen das Messer gespielt. Ein Bursche liegt erheblich verletzt darnieder. Die Untersuchung ilt im Gange. 1 J p. Aßlar b Wetzlar, 31. Jan. Die an der Halte- ltelle gelegene bekannte Gastwirtschaft Zipp ist durch Kauf in den Besitz von Wilhelm Diehl in Ehringshausen über- Gelsenkirchen Bergwerk . 230 00 Hamburg-Amerik. Paketf. 167 Oo Harpener Bergwerk. . .218 30 Lanrahütte..... 250.80 Nordd. Lloyd.....128.50 scheint, ist seit dem Sommer 1900 nicht auf dem Spielplan gewesen. Das sorgfältig vorbereitete Werk bietet schon Mird) die Besetzung Gewähr für eine abgerundete Darstellung. Es sind neben Frl. Douecker in Hauptrollen beschäftigt die Herren Lüttjohann, Lippert, Herrscher und Mendel. •’ Sein 25jähriges B e ru ss j u b i l ä u m kann heute Kaufmann August Greb feiern, der nunmehr ein Vierteljahrhundert für die Firma W. u. G. Schuchard reist. ** Der Betrieb von Stein- und Kalisalz, berg werken und das Aussuchen von Solquellen wurde durch eine heute in Kraft getretene Mmisterialverordnung geregelt. Bei Aufsuchen von derartigen Salzen und Solquellen ist der Bergbehörde vor Arbeitsbeginn Anzeige zu machen und eine geometrische Uebersichtskarte einzureichen. Hat die Bohrung Erfolg, so ist der Behörde sofort Anzeige zu erstatten. Gleiches gilt bei Einstellung des Betriebs. — Holzheim bei Gießen, 31. Januar. Ein bedeutendes Eisen stein lager ist in unserer Gemarkung an der Straße nach Lang»Göns nach längeren Schürfungen auf- gesunden worden. Man fand ausgedehnte Lager vorzüglichen Roteisensteins in geringer Tiefe. In der Gegend wird das Unternehmen mit Freude begrüßt, zumal es hier der minderbemittelten Bevölkerung im Winter an ausreichender, lohnender Beschäftigung fehlte. 0 Butzbach, 31. Jan. I. I. K. K. H. H. der Groß- h erzog und die Großherzogin haben die Einladung zu dem am 17. Ium d. I. hier stattfindenden Heimatpflege- und Volkstraeht enfest angenommen. Tie hohen Herrschaften haben ihr lebhaftes Interesse au der Veranstaltung bekundet und ihm besten Erfolg gewünscht. B.-B. Darmstadt, 1. Febr. (Eigener Trahtbericht.) Bei dem gestrigen Ka iserkom mers der Studentenschaft im Orpheum ereignete sich ein Aufsehen erregender Zwischenfall. Sämtliche Profesioren und Tozenten waren dem Kommers wegen der Stellungnahme der Studentenschaft gegen die konfessionellen Verbindungen ferngeblieben. Gegen 11 Uhr erschien der Rektor, Geh. Baurat Professor Gutermuth, und nahm an der Ehrentafel Platz. Es wurde ein dreimaliges Hoch auf ihn ausgebracht, worauf er das Wort nahm und eine längere Rede hielt, in der er das Verhalten der Studentenschaft in der Frage der konfessionellen Verbindungen scharf tadelte. U. a. bemerkte er, die Studierenden sollten doch nicht glauben, daß sie durch ihre Stellungnahme gegen die konfessionellen Verbindungen den KlerikalismuS aus der Welt schafften. Er wolle ihr Verhalten ihrer jngendlich-leichten Erregbarkeit zu gute halten, sonst hätte er überhaupt nicht zu ihnen ge- proeheu. Die Rede wurde fortwährend von lebhaften Pro test rufen unterbrochen. Offenbach, 31. Jan. Einen guten Fang scheint die Gendarmerie zu Ober-Roden gemacht zu haben. Ein abends von Dieburg ankommender Passagier, der den Dienstmantel und die Mütze eines Eisenbahnbeamten trug, war durch eine grobe Verunreinigung des Wagenabteils auf- gefallen und wurde zwecks Feststellung seiner Personalien dem Stationsvorsteher vorgeführt. Hier verlangte er seine so- ortck.e Freilassung, da er nach Offenbach müsse, um seinen Dienst als Bahntelegraphist anzutreten. Man telegraphierte zunächst nach Offenbach, von wo alsbald der Besche-d eintraf, daß man dort keinen derartigen Bahntelegraphisten kenne. Eine Untersuchung bestätigte den Verdacht, daß man es mit einem sehr verdächtigen Gauner zu tun habe. Zunächst zeigte es sich, daß seine Papiere auf fremden Namen gefälscht waren. Auch wurden Diebeswerkzeuge, sowie ein vermutlich von einem Kirchenraube herrührendes Gebetbuch und eine Fahrkarte Hanau-Aschaffenburg vorgesunden. Man dachte an den Kirchenräuber, der vor wenigen Tagen den Kriminal- Portugiesen „ III 4^% russ.Staatsanl. 1905 4%° n japan. Staatsanleihe feine Ausführungen mit den Dorten aus Gottfried Sckjwal's I^vttenlt'ed' ..Mickcl, horck. der Seemind pfeift, auf und stutz die Ohren, ir;r nickt selbst zum Ruder greift, hat daS^piel v^'oren'" -ui Vortrege s^state-mmutenl-Miier lcvh'ster Beifall .'Auch der Vorsitzende sprack dem Redner herzlichen Dank »aus Er verlas sodann die vorjährige Resolution des deutschen Flottenvereins nnd forderte zu ausdrücklicher Zustimmung dazu iaus, irelcker Anforderung die Versammlung durch Erheben von Aus dem Verwalinnasbericht der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr lß(H. (1. April 1901 bis 1. April 1905.) Der Verwaltung -richt m Großh. Bürgermeisterei, der seit gestern .Dir Ein sichln ahme auf der Bürgermeisterei vffenliegt. enthält auf seinen 170 Griten eine Fülle interessanten Materials über die Entwicklung und den Stand d^r städtischen Angel '^enheiten, denen im nachstehenden einiges entnommen sei. Die am Schluß des Ber'cklsjahres 34Mitglieder zählende Stadtverordneten Versammlung, bereit ältestes Mitglied der seil 1878 ihr ang°luirende Wnßbindermcister Louis Petri II. ist, hat in 19 Sitzungen über 701 Gegenstände verbandelt, gegen 22 Sitzungen und 615 Gegenstände im Vorjahr. Die einzelnen Deputationen und Kommissionen hatten zu verzeichnen: 1. Baudeputation, Kommission für das Feuerlöschwesen und Friedbofskommisston: 22 Sitzungen, 603 Gegenstände; 2. Finon-kommission: 16 Sst'ungen. 90 Gegenstände: 3. D"vntaston für das Gas-- und Wasserwerk und für da? Elektrizitätswerk: 9 Sitzungen, 85 Gegenstände; 4. Juristische Kommission: 3 Si^ungen. 19 Gegenstände: 5. Schlachthoskommission: 1 Sitzung mst 9 Gegenständen; ü. Land- und forstwirtschaftliche Kommission: 4 Sitzungen mit 40 Gegenständen; 7. Schu.deputation: 7 Sitzungen mit 19 Gegenständen; 8. Sozialpolitische Kommission: 5 Sitzungen, 11 Gegenstände; 9. Deputation für den ülrbeits- uachweis: 10. Deputation für die Märkte: 3 Sitzungen mit 4 Gegenständen: 11. Pferdemarktkommission: 2 Sitzungen mit 20 Gegenständen; 12. Deputation für das Einquartierungswesen : 2 Sitzungen mit 2 Gegenständen; 13. Kommission zur Prüfung der Bedürfnisfraqe für Gesuche um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb und zum Ausschank und Kleinhandel mit Branntwein: 13 Sitzungen mit 62 Gegenständen; 14. Vorschlagskommission: 6 Sitzungen, 12 Gegenstände; 15. Deputation zur Unterzeichnung von Urkunden: 16. Verschlußkommis'ion: 16 Sitzungen mit 54 Gegenständen; 17. Theaterkommission: 2 Sitzungen mit 6 Gegenständen; 18. Kommission für Beschaffung von Brennmaterialien: 2 Sitzungen mit 2 Gegenständen; 19. Verkehrskommifsion: 1 Sitzung mit 5 Gegenständen' 20. Armendeputation: 19 R a ch b a rst a a t c n. In Alsbei m brachte bei einer Schlägerei der Bahnarbeiler Otto Krause den 3 Brüdern Brodhäcker M esier 9 jchc bei. Kanin mit dein Leb-m davonkoinmen dürste der jüngere, 18jährige Brodhäcker, der 17 Stiche erhielt. — Der seit 4 Dez. v. I. abgängige 72 jäbrige Privatier Ildarn H o s m g n n aus G a nmn e l s b a ch wird immer uocb vermißt Eine von (Rammelsbacher Bürgern unternommene Absuchung der Waldungen verlies ersolgsos. — Ja Wor m? wurde von spielenden Kindern lnnter der Lielurauenkrrche die in Zeitungen eingeivickelie etiva acht Tage alte Leiche eines neugeborenen Ai ä d ch e n s aus- ge'nnden. Tie ce'i4u'iel'e Telünn er.ieil' Kindevinoid._____________ Kongress der Tabakarbeiter Deutschlands. S. u. H. Berlin, 31. Jan. Tie Verhutdst.mgeu des Konaress's der Tabekgrbeiter Deutschlands. der als Proteslk"ndgebung geaen die Tabaksteuervorlegen der Re^i^rung einber"fen wer, erreichten fritte nach dreitägiger Dauer ihr Ende. 65 Redner gelangten zum Wort und 50 R.dner waren noch cingezeichnet. als beute nachmittag ein Schlußantrag zur Annahme gelangte. Sämtliche D'sst-stionsredner, nnter ihnen der Hess. L a n d t a g s a b g. R a a b - V s u n g st a d t stellten sich m:f den Standpunkt des Referenten Molkenbuhr, d^ß die neue Steuer die Vernichtung Tausender Qm ft-men in der Tabakindustrie 'ur Folge h^ben wi'rde. was umso schlimmer sei. als die in der Tabalsabrikatlon beschäftigten weiblichen Arbeitskräfte und In- viliden in anderen Berufen.nickt unter Fmirnrn könnten. Rott- Lahr i. B. führte aus, d^ü er l-mvtsächlich von Angehörigen her ?entr"mspmtei nack B"r^in geschickt worden sei. Sein K^hresverdienst betrage 520 Mk. Dabei müßten seine Frau und s^ine sechs Kinder oft bis in die Nacht hinein auf den Beinen fein. . Die einstimmig zur Annahme gelangte Resolution protestiert zunächst aus das entschiedenste gegen jede Erhöhung der Tabaksteuer, des Tobakrolles, sowie gegen lebe Art der weiteren Besteuerung der Tabalf'brikate und verurteilt dann aufs schärfste, dchß die Regierung es unterließ, Neaierungsvertreter behufs näherer Information über die wirtschaftliche Lage der Tabak- Arbeiter dem Kongreß zu entsenden. Ter Tabak, so^heißt c3 in der Resolution weiter, ist für die in der Tabakindustrie beschäftigten Arbeiter der unent^eltrliche Rohstoff des G"werbes. Steuererhöhungen, die eine Berteuenmg dieses Genußmittels herbeiführen, h^ben eine Herabdrückung des Konsums zur Folge und bringen d'-her für die in der Tabakindustrie und fc-ert Reben- gewer'ien Beschäftigten: Arbeitslosigkeit und Lohnreduzierungen. Die Tabakarboiter glauben umsomehr berechtigt zu sein zu einem Protest gegen weitere Steuererhöhung, 1) weil in der Tabakindustrie eine große Zahl schwächlicher nnd verkrüvpelter Arbeiten Unterschlupf gefunden haben, die in keiner anderen Industrie sich su, ernähren imstande sind' 2) weil durch den am 1. März 1906 in Kimft tretenden Zolltar f eine weitere Herabdrückung der elenden Lebensh''lO'ng der Tabakarbeiter bewirkt wird und 3) weil die jetzige Steuergesetzgebung für die Tabakinduüane zur Folge hatte, daß die Tabukarbeiter, die vor dem Jahre 1879 mit zu den besser entlohnten Arbeitern gehörten, jetzt nach der Lohnstotist''k her Berufsgenossensckgfwn mit ihrem Jahresverdienst um 400 Mark unter dem Durchscknittsv--rdienst der gegen Unfall versicherten Arbeiter stehen. Die alljährlichen enormen Ein-- nahmen, welche das Reich durch die im Jahre 1879 erfolgte Erhöhung des Tabakzolls und der Tobaksteuer hatte, werden houptsächlich getragen durch die in der Tabakindustrie und deren Rebengewerben beschäftigten Arbeiter in Form der damals in großem Umfange vorgenommenen Lohured"ktionen. Eine neue Steuererhöhung würde eine weitere Verschlechterung der Lage der Tabakarbeiter herbeiführen. Da die Tabakarbeiter in 300 Arbeitstagen jetzt einen Durckschuittsverdienst von 544 Mark erzielen, würden sie durch Lohnverschlechternngen zum Hungern verurteilt. sein. Die Resolution wendet fick weiter zu der geplanten^ Zigarettensteuer, die in manchen Fälleri höher sei als der gegenwärtige Verkaufspreis und spricht zum Schluß die Erwavt- aus, daß der Reichstag ebem'o einstimmig wie seine K'omm'ssion- die Steuervorlage ablehnen möge. — Diese Resolution soll sämtlichen Reickstagsabgeordnetcn zuaesaudt werden. Auch wurde be- chlossen, die Romen derlenigen Reickstagsabgeordneten in einem Flugblatt den Tabakarbeitern bekannt zu geben, die in der entscheidenden Abstimmung im Plenum für die Tabaksteuer stimmen werden. — Ferner wurde mitgeteilt, daß zwischen den Vorständen des Tabakarbeiterverbandes und d's Sortierer-Verbandes Verhandlungen sckweben, um eine Verschmelzung der Heiden Organi- ationen herbeizuführen. — Endlich wurde beschlossen, daß die mtf dem Tabakarbeiter-Kongreß von 1893 zur ßlbwehr etwaiger Tabak^euer-Porlagen einges''tzte Zentral-Kommission auch für die Bufmrft nut dem g le ick en Lweck bestah'-n bleiben soll. Allen Freunden und Bekannten, die beim Hinscheiden der - M W KM M njar, ener ab"tte • ' jarden E. B d Lloyd - • enlose- • AnfaDgskarse Bergwerk - '950.70 ' 2189 "'-«Sb 'cht? bpi 7 ’ -h h ''*"«(1 bttyjS* »°I> , biclenhJ7>eii eu,flfiroi(tt|ieert^eni ^n,ovb^ 115 auf. L 5611 i it 31\ * -ar?cfArr'.dl -amt. bi- taidU 'm1}* n b-ute nnA k .oth9en ■? ‘l°9 km L5l>,A ^°r ^>er,JJÄF“® V,1119 ft a b t Pem« ^en ''N mber?«*« Nntt s-i rf5 < Fm?'4tne :?Wn konnten Ä ?^lich von L2°."' ,dt '^b"n ti9 mußten ' k. e$ut ** jtoe Xte»» •* m ifh- wrt®J^lln,9 der L-LL .^irniti zur Folge ur 9cbntebu5ierun9en. n 2 iu einem mh J2d- in,bet T°bah nb verkr'.hMer Arbeiter einer anderen OrJmftrie l durch den am 1. Marr 'k fitere .k)er°bdrüclung Er b« mirbnnb jur die Tabafindnibrie bie nur bem Fahre 1879 1 gehörten, jetzt nach her uit ihrem Jchresverbienji ^dienst der gegen Um'all ehrlichen enormen Ein- im Fahre 1879 erfolgte Wteutt hatte, toerben Laboliudii'ttie und deren in Form der damals in mrcb"klionen. Eine neue BcMechtminq der Lage bie Tabafarbeitcr in 300 irrdicnst von 544 Mark ftfif-’ritngen mm hungern t i'id) weiter zu der ge- iillen Wer fei als' der mm SÄ/llK bie ßrivfifr liq wie seine MniMm iese KesMion säm!- werden. Änch wurde bc- agsochaeordneten in einem zn geben, die in der enl- r die Tabaksteuer stimmen ■ß zwischen den Vorständen §oriierer-Verlnndes ”ep irfning der Heiden Crqani- amrbt beschloss'n, bag bie 893 zur Abwehr etwaiger lKommission auch iüt bie rn bleiben soll^^^ -sbericMe „ der Bank für Handel 'S«(*n. ebrnar, 1.15 Uhr. iz. Lahmeyer ■ • 19040 iz. Schlickert. ■ • ^gg eil er Ber-^erk - • - TS U » ir»-Amenk-“aKeu. ner Bergwerk. - ^gfl Hütte • • • J28.50 >er Handelszes. • ]4960 Städter Bank ■ - '941Ho ehe Bank ■, ' ^350 Äh-Asiat Bank • ]9ßlo into.Konimandit. ■ lß770 Iner Bank • ■ ' * 213.90 mnre- and Ohio- . tenbabn - , —." lardbahn. •. ' . 94 80 )ird Eisenbahn • ^z.gg ctaatsbabn • • .]{) ;W -KS^ pellimg ist der Wschluß brr gen. Anleihe sehr unwahrscheinlich flcr-orbcn. (öritiinal-Draölmcßnnflfn. Die Beisetzung des Staatsministers Rothe. R. B. Darmstadt, 1. Febr. Soeben fand die Bei- fehung der sterblichen Hülle des verstorbenen Staatsministers Dr. Rothe in feierlicher Weise und unter außerordentlich zahl- reicher Beteiligung der Beamtenschaft und der Bevölkerung statt. Um V, 11 Uhr fand im kleinen Saale des Ministerhotels die feierliche Einsegung der Leiche statt, zu welcher Feier außer den zahlreichen Verwandten des Verblichenen S. K. £>. der Großherzog, die Minister Gnauth und Ewald, der hessische Gesandte in Berlin, Dr. von Neidhardt, die Kammerpräsidenten und die höchsten Beamten erschienen waren. Pfarrer Velde feierte in seiner Gedächtnisrede den verstorbenen Staatsmann als einen Mann des Friedens und der Versöhnung und besprach seine erfolgreiche berufliche Tätigkeit und Fürsorge für seine Familie. Punkt 11 Uhr setzte sich der Trauerzug in folgender Ordnung in Bewegung: Der Vorstand des Polizeiamts Darmstadt und eine Abordnung der Schutzmannschaft, die Studentenschaft (sämtliche studentische Korporationen mit etwa 25 umflorten Fahnen), die Kapelle deS Leibgarde-Neguuents. jbie Kanzleidiener der Ministerien, die Bnreaubcamten der Ministerien, der Oberbürgermeister, die Beigeordneten und die Stadtverordneten der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, her Oberbürgermeister, die Beigeordneten und die Stadtverordneten der Provinzial Hauptstadt Mainz, die Geistlichkeit, der persönliche Diener deS Verstorbenen. Der Leichenwagen, der amtierende Geistliche, die leidtragenden Angehörigen, das Großh. Staatsministcrium und der Großh. Gesandte in Berlin, die Mitglieder der standes- herrlichen Familien und deS diplomati'chen Korps, die Ehefs der Hokämter, die Adjutantur und der Vorstand des Großh. Kabinetts, die Generalität, die 1. und 2. Kammer der Stände (beide fast votlzählia), die Wirklichen Geheimen Räte, die Präsidenten der Landeskollegien, die Geheimeräte und die Rektoren der Landes-Universität und der Technischen Hochschule, die Staats» und Reichsbeamten, sowie die Dozenten der Landes-Universität und der Technischen Hoch chule, die Offizierskorps und Militäibeamten, die Deputationen und die sonstigen noch vielen hunderten zählenden Leidtragenden. Der Zug ging von der Neckar straffe durch die Rhein- straße, über den Marktplatz, durch Kirchstraße, Kapellstraße, Mühl st raße, Nieder-Ramslädterstraßc nach dem Friedhof. Tie Studentenschaft bog vor der Fricdhofallee ab und nahm von da bis zum Eingang des Friedhofs zu beiden Seilen des Weges Ausstellung. Am Grabe sprach der amtierende Geistliche ein kurzes Gebet und segnete die Leiche ein, da der Verstorbene den Wunsch ausgesprochen hatte, daß sonstige Traucrkundgebungen, Reden usw. unterbleiben sollten. Die Landes Universität war durch S. Mag. Rektor Geh. Hofrat Professor Dr. Behagtzel, die Dekane der vier Fakultäten und eine Abordnung der Studentenschaft in vollem WichS vertreten. Als äußeres Zeichen ihrer Teilnahme widmete die Landesuniversität dem Entschlafenen eine Kranzspende. Im Auftrag deS Staatsministeriums hatte bereits gestern nachmittag der Geheimcrat Braun einen kostbaren Kranz an der Bahre des Verstorbenen niedergelegt. Ter von der 2. Kammer der Stände gewidmete Lorbcerkrauz trug auf der Schleife die Widmung: „Dem Staatsminister Rothe in Anerkennung seiner hohen Verdienste um des Volkes Wohl das dankbare Hessenland". * Berlin, 1. Febr. Professor Robert Koch hielt in der Berl. Medizinischen Gesellschaft einen Vortrag über die Ergebnisse seiner vorjährigen Forschungsreise in Ostafrika, soweit sie das in dieser Kolonie einheimische Nückiallfieber betrifft. Nach Kochs Ansicht dürfte ganz T e u t s ch -- O st - afrika vom N ü ckfa l l f l e b er verseucht sein. Die Verhandlung hat bisher keinen Erfolg zu verzeichnen gehabt, doch hält Koch es nicht für ausgeschlossen, daß man wie bei der Malaria ein Mittel oder Serum finden werde. Köln, 1. Februar. Der Kriminalpolizei ist es gelungen, den Eisenbahnräuber zu verhaften, der während der Fahrt in Eisenbahnabteile zweiter Klasse einstieg und nach Ausl 0 schung des Gaslichtes die Passagiere überfiel und beraubte. Der Täter ist ein ehemaliger Lokomotivheizer, der auf die Waggons kletterte, das Licht auslöschte und dann die in dem dunkelen Abteil befindlichen Passagiere übei fiel. Köln, 31. Jan. Der „Köln. Ztg.* wird telegraphiert: DaS bisher wichtigste Ergebnis der Konferenz in Algeciras ist, daß die übrigen beteiligten Staaten bte, Gewißheit e. langten: Deutschland beabsichtige kein e, Ueberrafchung, sondern vertrete nur die „offene Tür^. Infolgedessen kann man sagen, der heutige Standpunkt' Frankreichs ist verhältnismäßig isoliert, Deutschland hat alle Staaten für sich, die nicht durch Sondervorteile vor der Konferenz für Frankreich gewonnen waren. Zu letzteren gehört England, das durch den englisch-französischen Vertrag verpflichtet ist, Frankreich diplomatisch zu unterstützen. Daran wird der englische Regierungswechsel nichts ändern. Hinsichtlich des spanisch- französischen Vertrages läßt sich nichts sagen, doch verteidigt ein Teil der spanischen Presse den Status quo und die „offene Tür". Man kann jedenfalls behaupten, daß bis jetzt die Anhänger der , offenen Tür* auf der Konferenz numerisch überwiegen. Tokio, 31. Ian. Ter Kaiser stiftete zur Unterstützung der von der Hungersnot betroffenen Bevölkerung 50 000 Acn. Rach den letzten Berichten beträgt die Zahl der vor Hunger Gestorbenen nahezu eine Million. Tie Mittel zur Linderung der Rot kommen jedoch nur in unzulänglicher Weise zusammen. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 1. Febr. (Telegr. Ong.-Berickt de- , Niest. Anz."0 Amtliche Notierungen der heutigen Vieb markt. d reife. Zum .Verkaufe standen: 7 Ochsen, 0 aus Oesterreich 1 Bullen, 0 aus Oesterreich, 30 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 788 Kälber, 172 Schale und . <£.iu schön.Simmcutaler-Bullc, 16 Alonate alt, steht zu verkaufen bet (0668 Georg Alleudörfer III Lützellinden bei Großen-Lmden. Kreppet schmecken am besten in Begctaliue gebacken. 7-13 Vegetaline lose, per Pfd. 50 Pfg. * LiimtliHc Blllksttaiell in uur prima Qualität empfiehlt billigst Mls Lechrh Älsihs- Telephon 837. gratis und franko. Adolf Bieler E^arkastrasse 5 Ä Lctisikile ni. Mich bitt, zu verk. Grabenstr. 3, II. [0bV9 S^,m i.neuer.^üchenichr. bitt, z.verk. 0628]__NodHeimer Str. 2. Wegen Platzmangel mehrere neue Nähmaschinen zu jedem annehmbaren Preis zu verkaufen. 0661]______Blcichstraße 3, p. Mene Konzenzither u. guterhait. Ziehharmonika prcisw.znverk. 0679] Teufelslustgärtchen 20,1. 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Aprtt od. auch früher Frau Geheiinrat llmpfenbach, Frankfurter Str. 13. Nur solche mit guten Zeugnissen mögen sich melden.[597 H. Blum, Licher Straße 57. MiUMills Beisender lung in der Lebensmittelbranche, Spirituosen. Zigarren re. Schriftliche Angebote unter 731 an den Gießener Anzeiger erbeten. ^»»aufmauu mit begerer Schul- V bildung sucht Stelluug. Schriftliche Angebote unter 0676 an den Gießener Anzeiger erbeten. y-v. - Stellungs-Gesuch, Gewandt. jung.Atann, Stenogr^ Schretbrnasch. u. in all. einschlag. Bureau-Arb. ausgeb., sucht p. sof. Stellung als Schreiber. Schriilliche Angebote unter 0546 an den Gießener Anzeiger erbet. Aelt. Frl. aus g. F., in d. bürgerl. u.seiner.Äüche durchaus bew., suchte gest.ausgut. Enrpf^St.als Stütze d. Hausfrau. Nah. FrauWeißenbach, 0659]Sonnenstraße 32. L»IM Mädchen | sucht Stelle bei Äinderu in bess. Hause. Steiustraße 75, III. jiifli btncKen Q671| Löivengasse 22, 111. r. 8(111(5 LiüöilUküMA | zn verleihen. 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[728 „Strolch“ n, langhaariger, schivarzer Dackel- Nüde entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben, event. ^iachrtcht erbeten an H. Bott, Lehrer, Crumbach, Post Rodheim a. d B. I* 16! 2. L. Oli i>y2 ZAz. ». n. W. Hilft. - GOTGDGGSGG Wttr Diesstii Direktion Hermann Steingoetter Freitag, den 2. Februar 12 Freitag-Abonn.-Von)tellung. Jugend Ein Liebesdrama in 3 Auszügen von Aiax Halbe. GGOTGTOGGG