Nr. 5 tRotattonSbnid anb Verlag der VrLhl^ch«tz UntnerfttälSbrudereL 91 Sange, «iefcou Nedakrwn, Expedition u.Druckerei: SchuMr.f. Del. Nu 61 TeLegu-Adr., Ln-eig« ,cnS scheint demnach diesmal das Nachsehen zu haben. Wir können also unseren Lesern leider nichts von allen diesen wichtigen Gesetzesvorlagen mitteilen. Es liegen uns indessen heute ein paar andere Kammer- drucrjchriften vor, von denen wir folgendes erwähnen: Die Lehrer an der Großh. Taubstummenanstalt zu Friedberg sind bei der zweiten Kammer um Gehaltserhöhung vorstellig geworden. Auch die Großh. Krersamtsge Hilfen richteten an die Kammer eine Vorstellung betre,fend ihre Gehalts- und Bcsoldungsvertzältnisse. Sie wünschen die Glercysteli- ung mit den Hilfsgerichtsjchreibern. Der neue Gesetzentwurf betr. Wertzirwachs-, Villet- und Tanzsteuer wird in einem besonderen Artikel behandelt. Wertzuwachs-, Killet- unO Tanjkieuer. Ter zweiten hejfifchen stummer ist fveben ein neuer Gesetzentwurf, die Erhebung von Gemeindeabgaben betr., nebst Begründung zug-.gangen. Danach sollen die Gemeinden in die Lage versetzt werden, eine Wertzuwachs-, Billen und Tanzsteuer zu erheben. Jll der Begründung heißt es: Eine umfassende Reform der Guneüide,reuergesetz- ^ebung, wie sie dermalen im Großherzogtum geplant ist, wird sich nicht daraus beschranken können, die be,teheuden Arten von Gemeindesteuern neu zu regeln, sie lvird vielmehr, um ihrer Aufgabe voll gerecht zu werden, darauf Bedacht nehmen müssen, den Gemeinden neben den bestehenden neuen Einnahniequellen zugä » gig zu machen. Hierzu drängen nicht nur das naturgeniäße stetige Autvachsen der Gemeindeansgabetl, sowie der von den Gemeinden aufzubrüigenden Umlage» der Kommunalver- bände, sondern auch die Erfahrung, daß bei in aussteigen- bvi Entwictelung begriffenen Gemeinwesen die Ausgaben vielsach rascher aiizuschwcllen pflegen, als daß hiermit die natürliche Zunahme der Steuerkraft der Einwohner gleichen Schritt halten können. Bei der vorhandenen starken Inanspruchnahme der sonstigen kommunalen Einnahmequellen ist hiermit die Gefahr einer übermäßigen Belastung derjenigen Arten von Steuern, auf die vornehrnlich auch der Staat angewiesen ist, besonders nahe gerückt. Andererseits kann die Rücksichtnahme aus das Inkrafttreten des § 13 des Zolltarijgesetzes vom 25. Dezember 1902 bei der erheblichen Tragweite dieser Bestimmulig sür die Gemeindesinanzen nicht außer Betracht bleiben. Eine umsichtige, ihre Wirkungen vorsichtig abwägende Steuergesetzgebung wird bei Zeiten damit rechnen müssen, daß den Gemeinden sür die infolge des genannten § 13 dem- uächst wegfallenden Verbrauchssteuern aus Getreide, Mehl, Backwaren, Vieh, Fleischwaren usw., aus denen einer Reihe von Gemeinden zur Zeit erhebliche Einnahmen zusließen, ein angemessener Ersatz gegeben wird. Selbstverständlich werden die Abgaben, mit denen sich der vorliegende Gesetzentwurf befaßt, stets nur als Er- gänzungs?euern zu der direkten Einkommens- und Realbesteue.. ng zu bilden haben, in Betracht kommen. Von den Abgaben, welche für die kommunale Besteuerung nutzbar gemacht.werden können und sich vorzugsweise für dieselbe Mnen, kommt in erster Linie die Wertzuwachs st euer in Betracht. Erfahrungen, welche die Wertzuwachssteucr rechtfertigen, traten allenthalben, zu Tage, wo das steigende Wohnungsbcdürf- nrs und damit steigende Bodenpreise dazu nötigen, den Fragen der kommunalen Bodenpolitik eine erhöhte Aufmerksamkeit zu- zuweuden Mit aufsteigender Entwickelung eines Gemeinwesens $ rn ic ('jem ii. rt ist damit ins ^uge.gefaxt, es sollen vielmehr die meiste-» ^rzene. Festt' len uno ionstlge gesellige und volkstümliche Veranstaltungen steuerfrei bleiben» Tie Ausdehnung der Billetsteuer auf KonzeNe erfdycinl aus dem Grunde nicht enwicyicudiuert, weil Konzerte vielfach gelegentlich ander- weiter Veransmltungen stattsiuden, die einen volkstümlichen Charakter tragen, und weil in vielen Fällen auch im Hinblick aus den geringen Eintrittspreis eine Steuer nicht angezeigt erscheinen wurde. Tie r .che Erwägung würde einer Billetsteuer bei Musikausfuhrungen mifterer Art entgegenstehen. Dagegen soll die Steuer «erhoben werden von Eintrütskarten für th.atralische k>or|itliungcn ali^r Art sowie für Sch-austellungen von Kunst- relteru bei völliger Freilassung der ganz billigen P lä^tze. Tie Billetsteuer richtet sich nacy der Höhe des Eintrittspreises und soll den Betrag von 5 Pfennig von je 1 Mark nicht übersteigen. Teilbeträge von einer Mart bis einschließlich 50 Pfennig werden nach unten, Teilbeträge von mehr als 50 Pfennig werden nach oben*i bgerundet. Eintrittskarten im Preise von weniger als 50 Pfennig sind abgobe,rei. Der abonnierten Plätzen wird die die Steuer nach dem, Tagespreis der Plätze und nach der Zahl der zugesicherten Vorstellungen berechnet. Der Billetsteuer unterliegen nicht: 1. die Vorstellungen im Hostheater m Darmstadt, 2. Vorstellungen, welche auf öffentlichen Straßen und Plätzen, sowie während Messen und Märkten und Voltsfesten auf den hierfür beidmuiten Platzen abgehcnten werden. Bei Vorstellungen, deren Reinertrag für einen wohltätigen oder gemeinnützigen Zweck bestimmt ist, kann die Bitletfteuer durch du Bürgermeisterei erlassen werden. Ter Tanzsteuer unterliegen da, wo diese Abgabe eingeführt wird, alle Arten von Tanzbelustigungen, die bei bezahlter M u s i k stattfinden; ausgenommen sind Tanz- u-emfügungen, die in Privar.oohnungen oder im Freien ohne besondere Herrichtung eines Tanzbodens abgehaüen werden Auch Tanzmsvbarleuen, welche von Vereinen ooer Prioatpersonen veranstaltet werden, sind nicht anszunehmen, da andernfalls eine Beschwerung der unbemittelten Stande eintreten würde, die auf Benutzung öffentlicher Lokale angewiefen find. Tie in die Gemeindetasse fliegende Aogabe darf die Höhe des staatlichen Urkundenitew.pcls nicht über neigen, kann jedoch niedriger als dieser bemessen werden. Artikel 21 bestimmt, daß die auf Grund von Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieieö Gesetzes erkannten Geldstrafen in die Gemeinoekaffe zu fließen haben. Tasfelbc ist in den Entwürfen des Gemeindeuuilagengefetzes, sowie der Städte- und Landgemeinden-Ordiiung in Ansehung der direkten Gemeindesteuern -wnd der Verbrauchsabgaben benimmt worden. TaS vorliegende Gesetz soll gleia^cuig mit dem Gemeinde- umlagengesetz in Kraft treten. Lalitilche Lag es sch au. Die tzanvelsvertrageverhaudlungen mit Oeiterreich dürften nuuj met/ocre <^dch^»l in ^uipLua,) ncijinen. lieber die Frage des Gerste- und Malzzoiles erfährt das ,,B. T.", daß darüber jetzt eine Ver,iaiidigung erfolgt ist. Oesterreich-liiigarn hat den Zoll von 4 yjuL auf Braugerste unö Von 6 Mk. au| Pialz al^epicert mit dem Bo obpalt, öaß die aus Viußlaud naa) Deutschland importierte Gerste als Futtergerste kenntlich gemachi werden müsse. Aus Grund von Umfragen in paiiamcularischen Kreisen darf gesagt werden, daß bei keiner Partei Neigung besteht, die neuen Handelsverträge durchzupeitschen. Es hält vielmehr jede eine gründliche Beratung für erforderlich, Ta aber eine solche im Plenum die lau,etiden Arbeiten des Reichstags zu sehr au,halten würde, und da andererseits die Bud-getkommission vollauf zu tun haben wird, um das ihr zugewieseue Material auszuarberceu, wird nichts übrig bleiben, als eine besondere Handels- v e r t r a g s k o m m i s s i o n zu berufen, wie das ja auch vor 11 Jahren der Fall war. Die Kommifsivusb^ralung bürste sich freilich diosnial langwieriger g^ialten, da mu dem entschiedenen Wider,taud oer gr^ndfatzlichen Gegner des Zolltarifs gerechnet werden muß. Tie Eaprivischen Vertrage waren bekanntlich meljr nach dem Siiuie der Linken als nach dem der Rechten. Jetzt wird die erstere wohl schon aus dem Grunde auf Kommissionsberatung bestehen, weil im Plenum die Zolltari,mehrheit jeden Versuch, der Beschlußfassung Schwierigkeiten zu bereiten, erfolgreich würde durchkreuzen können. Graf Ballestrem wird übrigens, wie verlautet, binnen kurzem mit dem Reichskanzler wegen der geschäftlichen Behandlung der Handelsverträge konferieren. -* Polenfreunde in Paris. R. B e r l i n, 6. Jan. Wie wenig die deutscherseits den F-ranzosen erzeigten Aufmerksamkeiten bei diesen Eindruck gemacht haben, erhellt wieder einmal ans der durch die „Ostd. Rundschau" festge stellt en Tatsache, daß eine Pariser Firma jüngst einem in Brombcrg ansässigen preußischen höheren Beamten mit deutschem Namen einen in polnischer Sprache verfaßten Brief zu- ändte, in dem Gärtnerei-Artikel zum Bezüge empfohlen werden. In der Tat eine Unvcrftorenheit befondcrer Art. Loch es fei bei dieser Gelegenheit daran erinnert, daß die gesamte Pariser Presse bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Polen und das Polentum verherrlicht, für die Preußen aber und zumal für die Abwehrpolitik der preußischen Regierung nicht Worte genug der Gering schützung und des Tadels finden kann. Aus dieser Tarstellung entnehmen die Pariser Geschästsieute wohl, daß in der deutschen Ostmark allein die Polen, bic „Franzosen des Ostens", Ez'istenz- berechtigung haben und daß es demgemäß kausmänuisch Vorteilhast ei, zrve^s Antnüpfung gischaftlicher Verbindungen der polnischen Sprache sich zu bedienen. An den deutschen Namen der Adressaten stößt man sich nicht, das Deutschtum in der deutschen Ostmark gilt den Franzosen offenbar wenig. Sozialdemokratischer Humor. In einer #z^ui ^^.iu" .überschriebenen Plauderei, in weicher der „Vorwärt s" in launiger Weise einen zum sozialdemokratischen Preußen tage in Berlin cr- chieneneu „Genossen" gute Ralfchluge gab, l)eißt es: „Guter bürgerlicher Niittagstisch ist bei Dre ssel erhältlich. Ties Lokal gewinnt für die Mongrcßb-efudjicr dadurch einen gewissen Reiz, als es nicht allein den bürgerlichen, sondern auch den s o z i a 1 d e m o k r a t i f ch c n oberen Zehntausend als Stammlokal dient. Toß Bebel, Braun und Mehring dort in enger Freundschaft ihre Mahlzeiten cinnehmen, ist vom Trianon her bekannt. Seitdem dan^ bei ti-Lu G c h al tser Höhung auf dem Bremer Parteitag au»., bie ureigen Mitglieder des Partei- vorstane.s zu Proietan.ru in gch^oei.er £.bcnviicilung dufgeiürtt sind, M.ien sie dreimal ui üvL ^oa/c bei Art||ci ^talaoend, und um diese Genofsen büdn dann geivohnheitSrnäßig eine besser ilinierte lüirona von Klebttzen. ^ic vestelü aus den Reieu^laas- abgeordneten der ersten Tiätklasie und den zahlreichen Parteb- millionarcn Wegen Beteiligung an Geschäftsgründungen auswärtiger Parteigenossen, Unteichützung lungenkranker Konsumvereine. Einrichtung neuer Parteidruckereien und so weiter spreche man diese Herren während des Kartenspiels nicht an, sondern warte bis zur zehnten Sektslasche oder noch besser bis zum nächsten Bioraen, wo die stunde zwischen sieben und acht die geeignetste ist. Von den Redakteuren des „Vorwärts" verkehrt doch niemand oei Lressel." Tas soll humoristisch (ein, enthält aber — einen wahren Kern, denn die zu den „oberen Zehntausend" zählenden» „Genossen" sind bei Tres,el, dem elegantesten und teuersten Restauranr in Berlin, nicht fremd. Treffend meint die „Germania", daß durch die Selbstironie auch ein wenig der Galgenhumor des gequälten Partei- tulis durchlugt. ________________ Kier unö K oUe. — Vom Fähnrich tzuiseuer war bekanntlich jetzt gemeldet worden, daß er, der seine Haft auf Eh ren- breit st ein abbüßt, sich der weitgehendsten Freiheit erfreuen soll. Augenblicklich sollte er sogar einen längeren! Urlaub angetreten haben. Demgegenüber teilt ein Berliner Blatt folgendes mit: Hüssener ist gegenwärtig nach einem kurzen lii.ia.ub wieder als Festungsgefcmgener auf Ober-Ehreiibreitftein. Es ist richtig, daß er feinen allsonn- taglichen Kirchenurlaud dazn beuuHt hat, den ihm von der Fefiungshaft her bekannten Wirt des Koblenzer Parkhotels zu besuchen. Es ist seitens der Koblenzer Kommandantur eine strenge Untersuchung eingeleitet worden. Jetzt haben die Nachria/ieii über den ehemaligen Fähnrich Füssener den Kriegsminister veranlaßt, einen Bericht ein- zu,ordern, der in den nächsten Lagen an den Minister: abgehen wird. _____________ jjutiye uuö Ktyute. lf. Frankfurt, a. M., 5. Jaii. ^ter wurden im Oktober vorigen Jahres unter Mithilfe des Stadtbundes, der Zentrale für private ouefoige und der Ortsgruppe des allgemeinen deutschen! orauenvereins E i n f ü h r u n g s k u r s e i n d i e s o z i a l e Hilfsarbeit ins £eUn gerufen. Wie sehr sie einem allgemeinen Bedürfnis entsprachen, zeigte der rege Besuch der Kurse, sowie der buncoeiibtTgcijeiuj-eu Vorlesungen. — Am 1. Feviuar ds. Js. beginnt wieder ein Einführuugskurses in die soziale Hilfsarbeit für gebildete junge SNädchen und Frauen. Ter prob' tische Teil des Lturfas erstreckt sich über 5 Atonate mit einer Lotigkeit von 3 Vormittagen in der Woche. Er umfaßt Hilfe im Ztindergarten, Aniettung in der Säuglingspflege und im Haushalt, Besichtigungen gemeinnütziger Anstalten, Armenbesuche mit Damen usw. Tanebenher gehen Unterrichtskurse in GefundheitS- lehre, Bürg erkunde Frobeisckfer Beschäftigung und ein Vortrags- zvkius. Aiimeldungen und nähere Auskunft Neoniags und Nkitl- wochs von 10—12 Uhr im Bureau des Stadtbundes, Börsen-, straße 201. 1 ■■■ ■ .. 1 ■ 1 ■1 l-L1-----!---JILL,1-- Aus Sludt unö Lauö. G tetzen, 6. Januar 1905. ** Personalien. S. K. H. der Großherzog habe» den Hofjunker und Gerichtsaffessor Dr. Willy von Becker und den Hofjunker Dr. jur. Cornelius Frhrn. Heyl zu Herrnsheim zu Kammerjunkern befördert. — Der Forst- akzefsist Edwin von Becker wurde zum Hofjagdjunker ernannt. — Ernannt wurden: der seither mit dec Verwaltung des Hochbauamts Darmstadt beauftragte Bauinspektor ohne Aintsvezirk Diehl zum Bauinfpektor des Hochbauamts Lacmuadt, den seither mit der Verwaltung des HochbauamtS ÜUainz beauftragten Bauinspektor ohne Amtsbezirk Kubo zum Bauinfpcltor des Hochbauamts LUainz, den seither mit der Verwaltung des Hochbauamts Als seid beauftragten elatsniaßigen Bauinspettor ohne Amtsbezirk Berth zum Bauinspektor des Hochbauamts Alsfeld, den seither mit der Verwaltung des Hochbauamts Friedberg beauftragten etcusmaßigen Bauinspettor Haag zum Bauinspektor des Hochbauamts Friedberg. *• Vom Kunflstraßenwesen im Großherzogtum Hessen handelt dec 53. Band dec von dec Zentralstelle sür die Landesstatistik herausgegebenen „Beiträge". Er ist von dem technischen Referenten für Straßenbau in der Ministerialab- teilung sür Bauwesen, Geh. Oberbaurat Poseinec, bearbeitet und liefert eine Ilare Uebersicht über den derzeitigen Stand des für den allgemeine» Verkehr so bedeutsamen Zweiges der Bauverwaltung. AuS den Aufzeichnungen geht hervor, daß das 9ietj der Verkehrswege in der Neuzeit eine ganz außerordentliche Ausdehnung erfahren hat. Seit 1881 bis zu. Anfang des Jahres 19 04 sind 9 3 2 Kilometer Kreisst raßen mit einem Kostenauswand von nahezu 11000000 Ntark neu erbaut, bezw. umgebaut worden. Die gemittelten Kosten für 1 Kilometer Neubau betragen 11767 Mark. Von den zur Zeit behandelten 4857 Kilometer Kreisstraßcn (einjchlicßllch der 1862 Kilometer früheren Staatsstraßen) entfallen auf die Provinz Starkenburg = 1681, auf die Provinz Ovcrhessen = 219 7, auf die Provinz Rheinhessen = 979 Kilometer, während die 1481 Kilometer Eisenbahnen sich verteilen: auf die Provinz Starkenburg mit 561, auf bic Provinz Oberhessen nut 5 05, auf bic Provinz Rheinhessen mit 415 Kilometer. Die Langen bei Verkehrswege innerhalb der einzelnen Kreise finb naturgemäß sehr verschieden; ein übersichtliches Bild bezüglich deren Verteilung auf Kreise, Flächeninhalt pp. gewähren bic hierzu gefertigten graphischen Daislellungen. An gejetzliche» SiaatS- bcitrdgcn zu Zwecken bcö KreiSstraßen-Neubaucs würbe» vom 1. April 1882 bis 31. März 19u4 geleistet: a» -re Provinz Starkenburg = 1 227 883 Mk., an bic Provinz Oberhejscn = 1 174 888 Mk., an bic Provinz Rhein Hessen ----- 902 470 Mark. Zu bem gleichen Zwecke wurden aus bei» staatlichen llntcvfiüijungßfonbS seit 1. April 1888 biß 31. März 1904 an minderbemittelte Kreise unb Gemeinden an Unterstützungen gewährt = 849 833 Mk. ** Die Wanbec-Auöstellung der deutschen Lanbwirtschastßgejellschaft, ivelche vom 29. Ium 3‘i 3 S 3 W-Of 3 W 6 k 4 bc. ( 4 1 1 Ei di * k. k- 4 4 < g 3 4 V !- i * i f J 5 5 3 4 M 4 £d 3 < 4 V* S Von M 5 5 5 4'/. r- will man in toci Zeile teilen: 1 eine ototoiW ^ee, em theatralische Veranstaltung und^^nw^o^tum^,^__1^_Ljs9 4 u5' 's Vl'ätzL 1\ k 4 >'•= «/ je 4 8p 3y r< cm Stall der Qju ar an taue an st alt gestanden hatte, wurde gleichfalls gerettet. . * Ein Mißerfolg des Tabakmonopols in Frankreich scheint in den neuesten statistischen Veröffentlichungen rückhaltlos eingestanden zu werden. Der Verkauf von Schnupftabak ist seit dem Jahre 187a von fast 7 Millionen auf etwas über 4V2 Millionen Kilogramm gefallen. (Der Schnupftabak wird fast überall mehr und mehr von der Zigarette verdrängt.) Der Kautabak, der seine Liebhaber unter den Seeleuten findet, hat die alte Anziehungskraft behalten, denn die Verkaufsmenge ist fett 1875 mit etwa 1025 000 Kgr. nahezu unverändert geblieben. Ten größten Erfolg haben in dieser Zeit die Zigaretten erzielt, deren Verkauf sich beinahe vervierfacht hat, mrmlicl) von 512000 auf 1928 000 gestiegen ist. Es scheint neuerdings mehr Mode geworden zu sein, sich die Zigaretten fertig zu kaufen und nicht mehr selbst zu drehen, woraus sich ein Gewinn für die Verwaltung ergeben hat, weil Der Preis der fertigen Zigaretten den des geschnittenen Tabaks um einen höheren Betrag übersteigt, als er nach den Herstellungskosten gerechtfertigt wäre. Der Verkauf der gewöhnlichen Zigarren ist sehr merklich zurückgegangen. 1875 wurden 2 257 000 Kgr. Zigarren zu 51/2 Centimes verkauft, 1902 nur noch 1350 000. Die Zigarren zu 51/2 Centimes fielen sogar von 560 000 auf 1,9 000 Kgr. An- dererseits hat sich der Verkauf der teueren Zigarren für 10 Centimes und mehr, die entweder direkt aus der Ha- vannah bezogen oder mit Havannahtabak fabriziert werden, mehr als verdoppelt. Wenn ttotz der teilweise günftigen Erfolge die Einführung des Monopols als eine verkehrte Maßregel angesehen wird, so geschieht das unter Hinweis auf den Mißstand, daß die Verwaltung nicht in der Lage ist, die günstigen Bedingungen einer guten Ernte auS- zunutzen, uni sich einen Vorrat guter Qualität zu ver- chafsen. Sie ist vielmehr wegen der Art der Geldbewil- igung seitens der Kammer genötigt, ihren Einkauf und die Fabrikation gewissermaßen von Dag zu Tag zu regeln und sieht sich somit der Gnade der Produzenten und Spekulanten ausgeliefert, auch abhängig von der Beständigkeit ihrer Arbeiter, die durch Veranstaltung eines längeren Streiks sie in die schwerste Verlegenheit versetzen können. Diese Ausführungeii stammen nicht aus ,irgend einem Parteiorgan, sondern aus deni „Journal für indirekte Steuern", einer amtlichen Zeitschrift für Statisttk. * Mehr als 121/2 Millionen Neujahrsbriefe wurden in diesem Jahre wieder in Berlin aufgegeben. Im eigentlichen Neujahrsverkehr, d. i. in der Zeit vom 31. Dezember 1904 5 Uhr früh bis zum 1. Januar 1905 11 Uhr abends, betrug die Stückzahl dec bei den Postämtern in Berlin aufgegebenen Stabtbricfc in diesem Jahre 10 922 000. Gegen das Vorjahr bedeutet dies wieder eine beträchtliche Zunahme um 282 300 Stück. Nicht in Betracht gezogen ist der Eingang von auswärts, der mit zwei Millionen eine Steigerung von etwa ein Drittel gegen das Vorjahr erfahren hat. * Erne amüsante Geschichte berichtet mait dem „Fränk. Kur." aus Behringersdorf: Immer hat er doch nicht recht, der alte Ben Akiba mit dem Ausspruche: Alles schon dagelvesen. Daß eine reisende Dame mit einem Abortdeckel — als einzigem Gepäck — den Zug keuchend besteigt, ihn sorgsam unter denr flatternden Uederivurf verwahrt, während der Fahrt erst den unangenehmen Irrtu,m erkennt mi5 unter homerischem Gelächter der Mitreisenden entsetzt zum Fenster hiuauswirft — ist vor einigen Tagen einer dem Handelsstande angehörigen Tame passiert. Sie hatte sich zu dem verschwiegenen Ort des Bahnhalteplatzwärters in Scywaig begeben, als der Zug heranbrauste; den handlichen Abortdeckel am Griff erfassen und hastig einsteigen — den Handkorb aber stehen lassen, das war eins. * Hygienische Trocknung von Neubauten. Das Austrocknen von Neubauten und feuchten Räumen geschieht, da die natürliche Trocknung durch Sonnenwärme allzn langwierig ist, meist aus künstlichem Wege durch offene Kokskörbe, die aber auch ihren Zweck nur unvollkommen Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. Januar 190°, I. „ach Epiphanias. LandesmiII'onSIcst. p •* 1 Hottesdtenst. In der Stadttirche. Vormittags 9 J/2 Uhr: Pfarrer Schwabe Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die'Markusgemeinde. Abends 5 Uhr: Pros-Ifvr O. StamSchwabe. laale, Kirchstratze 9,^ Bibelstimde^s. Coriitth., Kap?ll'"' 3,lartuä' _____ Pfarrer Schwabe. m Ju der IohauneSkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler geinci»bcVmi“a9S “ ' Kindergottesdienst für die Lukas. Vb-nds 5 Uhr: Pkarrafsistent SchulzEuler. Je?« M'Ä «TeÄ ° ‘ ‘‘' ä “ Atonlag, öen 9. Januar tihnnhc? « n। sn ‘। t a er-*- ääs _ Pfarrer Euler. ' Katholische Gemeinde. iUt So NN tag den 8. Januar 1905. ■ ’ “»>; -iwk.»«uu« Sftawta ......«sssfj:........- 6t6 4L Juli m München siattfindet, und die Landesausstellung der landwittschaftlichen Vereine des Großherzog- strmS, welche im September in Mainz stattfinden soll, geben ben landwirtschaftlichen Vereinen und den bestellten Kom- nisfionen schon jetzt Aufgaben, die in nächster Zeit zur Erledigung kommen müffen. Die Münchener Ausstellung wird beschickt mit etwa 16 Vogelsberger Rindern. Die Auswahl der Tiere muß schon jetzt erfolgen, da die Zahl dieser Tiere am 20. Februar angemeldet werden mnß. Außerdem werden wohl in München an Thieren voraussichtlich noch Ziegen )mb Schweine ausgestellt. Die Vogelsberger Rinder werden aus allen Ausstellungen anerkannt und mit ansehnlichen Preisen bedacht. Man schätzt sie als gute Nutztiere, die alle Anforderungen erfüllen, die der kleinere Landwirt an sie stellen muß. Es läßt sich erwarten, daß unsere Vogelsberger auch von München preisgekrönt zurückkommen werden. Die Landesausstellung in Mainz wird selbstredend aus der Provinz Oberheffen reichlich beschickt werden. Diese Ausstellung wird zugleich eine Jubiläums-Ausstellung fein, denn es werden nunmehr 75 Jahre, daß unsere landwirtschaftlichen Provinzialvereine bestehen. Eine Festschrift wird die Tätigkeit dieser Vereine, die in dieser langen Zeit zum Segen der hessischen Landwirtschaft gearbeitet haben, schildern und den Mitgliedern der landwirtschaftlichen Vereine und sonstigen Jntereffenten zugänglich gemacht werden. — Vielleicht zum letzten Male wird es sein, daß die landwirtschaftlichen Vereine als solche eine Ausstellung ins Leben rufen, denn voraussichtlich bald wird die jetzige Organisation abgelöst werden durch die Landwirtschastskammer. Der Gesetzentwurf liegt der Kammer vor und eine Kommission ist bereits in Tätigkeit, den Entwurf der Regierung zu prüfen. RB. Darmstadt, 5. Jan. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer nahm heute vormittag seine Beratungen über den neuen Staatshaushalt wieder auf. Es wurden vorzugsweise die während der Weihnachtsfestpause fertiggestellten Berichte der einzelnen Ausschußreferenten verlesen und bis Kapitel 52 genehmigt. In der morgigen Sitzung, an welcher auch Vertreter der Regierung teilnehmen werden, sollen die weiteren Berichte über den Rest des Verwaltungsetats fertig gestellt werden, worauf dann die Beratung des zweiten Abschnitts des Etats, des Vermögensetats, beginnt. In etwa 14 Tagen dürften dann die gemeinsamen Beratungen des Finanzausschusses bei den Kammern statt- finden, worauf nach Drucklegung des Ausschußberichts Anfang Februar die Etatsberatung in der zweiten Kammer ihren Anfang nehmen kann. Kleine Akitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In der japanischen Hauptstadt Tokio starb der namhafte Chirurg Scriba, ein geborener Darmstädter.________________________________________________ vermischte». * Delitzsch, 5. Jan. Die Lokomotive des Güterzuges 8510, von Leipzig nach Magdeburg, geriet heute bei der Einfahrt in den Bahnhof an einer Weiche auf ein falsches Gleis und fuhr aus einen Rangierzug, während die Güterwagen auf dem richtigen Gleise blieben. Die ersten drei Wagen des Rangierzuges wurden aus dem Gleise geschleudert, wobei zwei derselben umstürzten und zertrümmert wurden. Der Zu gführer, der sich im ersten Wagen befand, ist anscheinend schwer, der Lokomotivführer leicht verletzt. Beide Lokomotiven sind wenig beschädigt. Dec Materialschaden an Güterwagen ist ziemlich bedeutend. Der Verkehr wb eingleisig aufrecht erhalten. * Rom, 5. Jan. Die ^Capitale" mclbet: Die Gräfin M ontignoso hielt sich unter bem Namen einer Prinzessin Murat vier Tage in Rom auf. Sie reifte gestern abenb nach Sarzana ab. Sie sei nach Rom gekommen, um ben Pap st nm seine Vermittelung beim sächsischen Hose zu bitten. Dieser sagte ihr Worte des Trostes und des Mitleids, versprach ihr aber nicht eine Vermittelung zur Wiedcr- aussöhnung mit dem König von Sachsen. Die Worte des Papstes enttäuschten die Gräfin schwer. Sie kehrte sehr bewegt und völlig entmutigt in ihr Hotel zurück. * Der liebenswürdige Kriegsmini ster. Ein eigenartiges Geschichtchen von dem preußischen Kriegsminister und den Königsberger Juden berichtet die „Welt am Montag": „Für die otthodoxen Juden gibt es eine Vorschrift, daß sie am Samstag nur im geschloffenen Raum etwas tragen dürfen. Nun legten sich die Königsberger orthodoxen Juden die Sache so aus: Die Festung ist ein geschlossener Raum, also dürfen unsere Kinder am Samstag die Mappen zur Schule tragen. Daher große Verlegenheit, als kürzlich ein Teil dec Mauer fiel, um eine Straße nach einer außenliegenden Villenkolonie anzulegen. Man wandte sich an den kommandierenden General, der die Mauer wieder cherichtsjaal. t _ Dresden^ 5. Sau Ti- ftmfk- .Str°kk°mmer- b-rurk-Nk- ben betonten 9iomaiiic£)tiftfielter Fre l v - r r „ v O m p t e da wegen Pistolcnduclls mit bem Rr tm-lster vupteto „ drei Monaten Festung. Ti- Uri* d-s ^"-Us war ein Eh-drama im Ompteba'sch-n Vans-. , „ . Eine angenehm- Schwiea - rmu t t c r rst w RnmmetSbu.rq Irbrnbe g-rau Emilie Schmager, die sich am . woch wegen wissentlich falscher Anschnlbrgnug nur d- .3. Str“' kammer des Landgerichts II in Berlin zn verauiworteu hatt- Sie hatte bei der Lichtenberger ONs-Polw-tbchord- -ui- Anz.g erstattet, in welcher st- ihre zu d!cu-W-is;etts-e wohnhaft- Schn ug tvchter beschuldigte, ein Kind arg zu veruach a srg«r ,md AgeE! verhungern zu lassen. 'Metern b-ichuld:gt- st- d - «-g-r toditcr noch eines Verbrechens gegen kennendes Leb^n am Grund dieser Anzeige eiugeleitete Erunttelungsversahren ergab bic völlige Grundlosigkeit dieser Beschuldigmigen, dft ^uch durch die gestrige Beweisaustlahme alS gänzlich hinfällig erwiesen wuroen. Tier Gerichtshof verurteilte ine Angeklagte wegen der von rhr bewiesenen Z-rivolität zu 6 Monackn Gefängnis 3 u r D i e n ü b o t e n p l a g e. Schlächtermeister Emll Kruger und seine Frau Ottilie zu Rummelsburg bei Berlin hatten in der Bußtagswoche des Jahres 1903 nicht weniger als dreimal nn neues Dienstmädchen engagieren müssen. Tre erste war eine ram- uierte Tiebrn, die Knall und Fall an die Lu t gesetzt werten mußte, um größeren Schädigungen an Hab und Gut vorzubeugen. T-ie zweite Maid liebte es, bei ihren Hausarbeiten sich durch einen frischen Trunk zu stärken, ben sie sich aus der nahen Destillation verschaffte. Tie der Trunksucht verfallene Nummer Zwei wurde entlassen und Nummer Trei gegen Zahlung von 7 Mark Mietsgeld engagiert. Ihre Passionen waren noch gefährlicher, als die ihrer beiben Vorgängerinnen. Das zeigte sich, als das Ehepaar Kruger am Bußtage abends nach L>ause zuruct- kehrte. Tie Wohnungstür war zunächst unter Beseitigung von Hindernissen zwangsweise geöffnet worden. Tann bot sich dem Ehepaar eine große Ueberraschung bar. Im Schlafzimmer, in welchem auch bic Kinder des Ehepaares schliefen, fanden sie das Tienstmädchen Olga in zättlicher Umarmung mit einem ftemden Manne, der sich als der Schmied Schuchert und Olgas Bräutigam entpuppte. Eine von Frau Krüger bereitete Lanüleberwurst und ein Paar Stullen hatte die Olga schon zum Slbschiedsessen für ihren Bräutigam zurechtgelegt. Schuck-ett wurde von Kruger nach Verabfolgung einer derben Lektion vor die Tür gesetzt. Jacke, Weste, Ueberzieher und Uhr ließ Sck)uchert in der Krüger'fchen Wohnung zurück, die Landleberivurst und die Stullen nahm er aber bei der eiligen Uucht mit. Olga wurde sofort entlassen. Ihr Galan war in eine nahebeibelegene Gastwirtschaft geflüchtet, forthin folgte ihm Krüger, der in Gemeinschaft mit seiner Frau Ersatz des für die Olga gezahlten Mietgeldes verlangte, andern- inll3 werde er Jacke, Ueberzieher und Uhr nicht herausgeben. Wad) längerem Sträuben zahlte Schuchert 3 Mark. Deshalb er- jolgte gegen die Eheleute Krüger Anklage wegen Erpressung. Bor der Strafkammer behaupteten die Angellagten, daß sie sich für vollständig berechtigt hielten, Ersatz des Mietgeldes zu bton* spruchen. Da sie nicht Lust hätten, in einer Woche Dreimal 7 Mark dlos an Miet gelbem aufzuwenden. Tier Gcttdstshof nahm zwar das Vorliegen einer Erpressung an, sprach aber die Angellagten jrei, weil ihnen das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit fehlte, als sie 7 Mark als Ersatz "von Schiichert verlangten, durch dessen Schuld sie gezwungen waren, das dritte Dienstmädchen in der Wod)e entlassen zu müssen, zumal Schud)ett das Tienstmädchen unbrauchbar für den Tienst gemacht habe. Kanbcl und Herkeyr. Dotiiswirtschaft. 11 eher das Verbands wesen im Jahre 1904. Der Zusammenschluß von industriellen Unternehmungen zu Verbänden war im abgelaufenen Jahr nicht so stark, wie 1902. Tas meiste auf diesem Gebiete leistete die Zementindustrie. Allerdings ein allgemeines deutscl-es Zementkartell kam nidjt zu stände, wohl aber wurde eine ganze Reihe von Spezial- oder Bezirksoerbandeir geschaffen. Tie süddeutschen Zementfabriken sdstossen sich zusammen und es konnte am 1. Januar 1904 das Süddeutsche Zementsyndikat ms Leben treten. Von bem Vertaufsverein rheinisch-westfalischer Zementwerke ging bann der weitere Anstoß zu Unterverbänden aus. Am 3. Oktober lourde ein Verkaufsverein mitteldeutscher Zementwerke, am 6. Oktober das Rheinisch-Westfälische Zementsyndikat, am 11. Oktober eine Preiskcmvention der unterelbischen Zementfabriken, am 31. Oktober eine Konvention der hannoverschen Zcmentfabriken mit Anschluß an ben Braunschweiger Betrieben gebildet. Es sind, wie festgestellt wurde, jetzt wieder die fämt- lichen territorialen Unterverbände vorhanden, wie 1900. Eine offene Frage ist es auch jetzt iwch ob bas allgemeine Deutsche Scmenttartell zu staube kommt. In ber Leber ind ustrie sind alle Bestrebungen, einen Zusammenschluß herbeizuführen, gescheitert. In der Eisenindustrie ist nach Gründung des Stahlwerksverbanbes ein gewisser Rückschlag eingetreten. Der Syndizierung der Produkte B durch den Stahlwerksverband stellten sich erhebliche Sck)wierigkeiten entgegen. Ein Zusammenschluß der einzelnen Trahtverbände scheiterte. Tann kam, wie bekannt, die schwerwiegende Verlängerung der Bled)verdände nicht zu stände Trotzdem hat im allgemeinen der Stahlwerksverdand an innerer Kraft gewonnen; Beweis dafür ist. daß mit den obecschlesisdreN Werken eine vollständige Einigung erzielt wurde. Aud) sind verschiedene wichtige Abmachungen wegen Verteilung Der Ervvtt- aufträge getroffen worden. Ties wären die Hauptindustrien die sich, mehr, oder minder stark mit der Kartellierung beschäftigten Depositenrasse Gießen. Ser. 311-330 unk. b. 1913 98.90 98.90 37, 1907 HyP.V. Zf. 4% gar. v.d.G. b. 1904 Lire E. 18 unk. b. 1908. unk. b. 1909 . 47, Bukarest v. 1884 conv, M. do. unk. b. 1912 do. v. 1902 Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 4 " Kopcnhag. v. 1901 unk. 1011 2013 4 Lissabon v. 1886 . Russische Südost 97 steuerfr. Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Moskau Ser. 30-33 unk. 4 Ser. 2 . Wien Kommunal i. G. 90.45 unk. b. 1907 Ausländische. b. M. Staatl. oder prov inzial-garant. v. 1888 i. G do. do. I. Europäische. Kr. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 do. do. 4 do. Lit. F. G. H. K. u. L. M. N. P. . do. 194.50 Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 Lire i. G. 89.80 ö.fl. 113.- - Standesherrliche Anleihen. 47z Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.äl05ü,84 M. 106.— Rheinprovinz Ausg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. do. 4 do. 00. do. öfl.G. 100.50 Fürsts. SolmS-Braunfels v. 1880 37z Hess. Provinz Öberhessen 82.70 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 105 9keue Boden r. 102 4 3 4 do. M. 37, do. 99.35 37, bo, V erzinsliche Lose. M. 6 147.70 Reichsbank M. 123.50 Rufs. Consvlid.-Änl. v. 1880 136.60 n Bingen v. 1899 89.25 89 M. u.V Fr. . . M. 600 VcreinSbank . amort. ab 1907 Serb. amort. . 1895 (405) . . 4 ^/zStuhlwcißenb.-Raab-Graz DiSkonto-Gesellschast M. 600/1200 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abges Pes- 27, 4 Freiburg 4 97.50 37, Türk.-Egypt. Tribut unk. b, 1902 Unverzinsliche Lose. unk. b. 1908 84. M. 37, do. n. Außereuropäische. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . Pes. do. abgcst. 1890 471. D. v. 1897 . . do. do. Lstr. Fr. Industri e-Aktien. Bereinsbank do. Pfandbriefe do. 98.20 do. do. do. Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 . . 98.20 37: 101.10 98.80 unk. b. 1903 37: unk. b. 1912 . . do. S. do. do. S. 45 (tilgb.) . 3 47, Offenbach 101.40 106,60 400 do. do. E. v. 71 1. G. 37, do. do. do. v. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg. 400 400 do. do. do. do. do. 1888 1897 100.50 100.50 101.70 100.20 100.50 4 4 33V’ do. do. do. do. do. do. dc. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1904 1905 1906 G. G. S. S. S. 98.40 99.30 37, 3 4 4 do. do. do. do. do. do. 98.90 101.80 4 5 4 4 do. do. do. do. 1909 1911 1913 1905 166 — 86.20 99.80 101.80 4 4 4 4 4 4 4 v. v. Lstr. Pes. Lstr. Pes. 87.80 101.25 103.90 100.40 100.40 87.50 88.50 100.60 100.60 100.80 89.- 89.50 80.90 73.45 37, 37, 37, 37, 4 4 4 3 b. b. b. b. 1901 b. 1902 b. 1908 Fr. Fr. 98.— 102.50 101 70 98.80 98.40 103.95 99.80 98.60 98.50 98.50 103.30 104.30 98.60 88.40 Ser. 16 Ser. 18 1901 . 1914 . b. 1910 b. 1910 11 4 6 87, 6 11 7- 7. 5 0 9 98.30 99.20 102.60 99.- 102.90 101.20 100.10 101.20 98.70 46.40 37; r- 4 4 do. do. 99.80 99.80 102.30 4 4 4 4 4 4 4 i * 500 500 101.30 96.30 92.- 47.40 49.50 104 80 101.10 101.10 102.— 101.20 100.30 100.85 v. 1896 unk. v. 1897 unk. v. 1903 unk. 98.20 98.20 98.20 4 4 4 4 4 4 Gotthardbahn. . Jura-Simpl.Pr.A Jtal. Mittelmeer . Anatol. Eiscnb. . Prince Henri. . u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 . 108.— 140.50 117.20 143.50 4 4 3 5 5 do. do. do. do. 100.70 100.70 101.20 102.20 96.50 96.50 96.50 100.50 94.- 3 3 37. 37, ft M. ö.fl. 99.20 98.70 94.70 94.— 88.50 3 3 4 4 5 4 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf.g. v. 1888 v. 1898 v. 1903 unk. unk. 97.80 102.60 98.80 98.40 98 40 97.80 101.15 144.40 146.80 148.50 Lstr. M. Fr. M. do. do. do. v. 1900 . v. 1903 . v. 1896 . 87.10 100.10 98.30 89.10 85.- öst.G Kr. Rente Rente do. Rente Rente 1881/88 . . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . Oberrhein. Bank . < Oest.-Ung. Bank % » Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. do. do. 1900 1901 1888 1895 1898 91.50 103.60 102.70 47, 47, 47, Ansbach-Gunzcnh. Augsburger . . Braunschweig Fiunländische Freiburger . . Genua . . . . Mailänder ». . Mailänder . » Meininger . . Neuchateler . . Oestr. v. 1864' . äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. 100.50 92.30 105.40 101.20 97.50 49.45 102.10 v. 1896 .... r. 1903 unk. b. 1908 22u.23 . . . . 10, 12-16 u. 24-26 unk. b. 1905 . unk. b. 1906 . u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . unk. b. 1913 . . . unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. ö.fl. M. Lstr. M. Lstr. M. v. 1900 v. 1901 v. 1895 v. 1898 2)t. 1000 Tlr. 100 M. 1000 s. fi. 500 M.1000 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911. abgest do. v. 1902 unk. b. 1910. do. v. 1896 ..... 0. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 . 1000 . 500 . 1000 gar. . Meinmger Prüm. Psandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . . 500 , 200 v. 1887/89 . v. 1896 unk. b. v. 1903 unk. b. M. 600/1200 . M. 1000 Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische «... do. . . , 8 Ungar. Staats . . Benetianer . » . 95.- 95.80 96.50 Hyp.-Krcd.-Ber. abgest. r. ä 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27,37,39 u. 42 unk. 1906 do. Anrechtscheine Tlr. 20 Tlr. 10 - Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.fl.7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . s-fl.7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do do 4 37. 37, ö-fl. Frankfurter Bank . , Badische Bank . . . Bayr. Bank (Münch.) abg. do. Hyp.- u. Wechselbk. Berliner Bank « . . 31 40 43 46 41 v. 1892 .... v. 1902 unt. b. 1912 v. 1896. v. 1898. Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r.3 Ser. 4 ö.fl. Kr. 2)1.1000 M.600 ö.fl. 200 ö. fl. 200 2)11000 ö. fl. 200 M.600 s. fl, 350 3'/, 37, do. prw. v. 1890 steuersr. 20/1 Om do. cons. v. 1890 steuerfr. . . conv. unis. v. 1903 4 37, 37, Ser. 12, 13 ...» . Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 s.fl. n 73.- 21 — 37.50 Gold-Anl. v. 1889 . . . Cons. E. B. Ser. I u. II do. einheitl. Rente (conv.) . . do. Staats-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 98.30 98.30 v. 1901 unk. b. 1906 abgest. .... v. 1887 . . . . v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... V. 1902 Ser. II unk. b v. 1901 mit. b. 1907 . do. do. e do. do. do. do. 73.10 102 90 76.-- 103.- 102.10 104.— do. do. ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 100.30 95.70 95.80 101.70 99.40 95.80 152.50 196.50 125.— 76.90 293.50 90.50 Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal...... 180.40 130 70 357.- 35.50 119.- 103.90 100.10 100.— 100.— 104.- 90.— 90.- .4 4 '4 4 37. 37. 37. 37, ft , . Tlr. 100 . . Tlr. 100 . . ö. fl. 100 . . Tlr. 100 II Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . h.fl.100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö.fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. fl. 150 . . ö.fl. 150 do. St.-Rente 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H 37. K 37, Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 170.50 249.- 114.75 267.75 122.— 187.60 164.- 210.- 116.25 173.25 301.— 198.10 222.- 551.- 385.50 ISS.— 5 5 5 47, ft 99.10 100.90 78.— 67< 9 77, 4 7- 0 4 5 87. 4 7 0 67, 9 5 8 87, 67, 0 7 7 7 37,o 4 4 4 4 4 4 & 99.70 95.— 101.30 101.30 102.10 99.80 94.80 95.25 96.50 100.60 101.50 97.— 97.- 98.— 101.- - 101.20 101.60 102.- 102.60 96.— 97.—' 3 3 Starkenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . 374 do. 37, dv. 37, do. Letzte Dlv. 6.18 87, 57, 2 12.95 4 8 0 0 57, 6 Sächsische Rente Würrtembg. v. 1875—80 abgest . 27ioSüdital. (Merid.) ©r.A-H. 4 Toscanische Central . . 5 Wcstsicilian v. 1879 . 37, Gotthardbahn .... 37; Jura-Bern-Luzern gar. 136.- 151.- 142.- 51.5(3 136.56 157.50 128.- 421- 318.- 109.— 96 75 30.40 98.50 98.— 98.- 99.50 100.20 98.80 Zürich v. 1889 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P 63.70 64.- 12.20 101- 101.50 88.70 88.80 88.- 89.15 94.- 101.70 96.— 85.50 84.30 i. B. v. 1900 unk. b. 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. M. Fr. 100.50 102.30 102.40 102.50 100.— 103.10 100.50 101.— 102.20 99.60 100.40 95.90 Bsenburg-Büdingen . „ . Äsend, u. Büd.-Birstcin v. 1887 37, do. 4 Heidelberg v. 1901 Rbl. Lire M. 4 4 37, 31/, 4 37, 52.— 81.— 99.25 65 — 63.10 64.70 73.— 73.— 100.35 101.75 110.80 VorL Dir. 5.47 87, D 2 12.95 37, 7’ 0 4 6 169.50 151.— 260.- 169.— 170.- 135.50 282.- 127.- 238.80 104.90 123.90 460.- 142.10 249.- 271.50 75.- 231.- 125.- 130.80 171.— 157.50 478.- 270.— 214- 205.- 128,20 105.20 v. 1886 u. 88 . . . abgest. Lit. M v. 1891 v. 1894 4 37, Kassel abgest . 31/, Kissingcn v. 1886, 1888 u. 1903 . 4 " Köln v. 1900 ..... Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstsr. 101.85 101.85 89.95 101.80 101.80 90.10 104.30 100.— 100.25 90.30 103.60 100.30 99.40 89.80 99.- 99.- 87.70 103.40 4 3?’ 4 4 37. 37, 37, l'1 4 37, Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. ft 37. ft 4 37. 3% 3 4 37. 3? 37, 37, 3 4 37» 3 4 4 37, do. . „ ; do. Landw. Kreditbank Lit. D-J 4 Pfälzische .... 37, do 37, Südd. Eiscudahn-Ges. 4 4 4 4 37, 37- do. do. do. 4 37, 37, 3V, do. do. do. Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Dtsch. Luxenib. r. 100 . . < . . 102.70 101.- 98.30 98.30 98.30 98.30 101.20 98.30 98.30 98.30 98.30 99 100'90 98.35 100.90 100.60 100.60 98.70 89.50 C. l 1-400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgcst. u. Ser. 1—45 . Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 Schasshaus. Bankver. . Südd. Bodenkrcdit-Bank Ungar. Kreditbank . * Unionbank (Wien) . * Westdeutsche Bank . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt. unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 ...... do. do. do. do. do. do. 37, do. 4 Würzburg v. 1899 unk. 37, do. v. 1903 unk. 47z do. r. 102 47z Eisenb. Rentenbank 7- 5 10 17, 4.30 6 7* 7 47, 67» 9” 6 8 9 7- 7 7 7 1912. 1912 . I 1905. 1908 . Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. u. Allg. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . do E.-B.-Anl Bremer St.-Anl. v. 1888 . . F 4 4 37, 37, 37, rz’ 4 4 4 4 4 4 37, do. do. r. 101 188.50 17.40 105.50 105.50 30.70 v. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 v. 1900 mir. b. 1906 . v. 1891/92 (abgcst. . . i). 1898 ...... D. 1902 unk, b. 1908 . 99.65 94.30 100.70 102.50 101.20 97.20 97.20 97.20 99.80 105.— 100.25 100.40 101.- 101.80 102.30 101.50 100,- 97.20 97.20 98.- 99 — 99.30 100.70 109.50 101.80 103.- 95.— BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.-11. Wechselt). Tlr. 100 Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. Do. do. do. do. do. do. do. do. do. L P v. 1898 unk. b. 1908 Juvest°Anl unk. b. unk. b. unt. b. unk. b. 98.70 100.50 101.30 98.80 101.— 99.— 101.80 98,50 102.40 102.40 M.1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 3 Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I do. unifiz. v. 1902 Ser. HI do. Spezifiz Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditd. . M. 300/1200 Ratlb. s. Dtschl. S.I-VM. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Regulierung . . 37zGothaer Präm. Psandbr. I 37, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 3%Köln-Mindener .... 3%Lübccker v. 1863 . . . 27„ Lütticher v. 1853 . . . 3 ^Madrider abgest. . . . 237.80 108.70 129.80 194.60 159.60 103.50 112.80 203.— 155.— 93.— 119.80 130.20 108.— 218.70 106.10 117.50 115.— 213.— 103.40 148.— 119.90 144.10 197.— 145.85 186.50 202.- 142.80 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Franz-Joses) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (vcrstaatl.) . . 58/ do. E.-B. St. Sch.-Versch. (abgest Elisab.-A.) i. steuersr. Pp. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgcst. 80% Qbgcit. 80% 3% Jura-Simplou v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 3% Aschafienburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 3% Bamberg v. 1888 amort. do. do. amort. amort. 38/10 Neapel staatl. gar. Stockholm v. 1880 do. garantierte .... Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere .... 4-/, bo. do. do. S. 28, 30, 32 11. 33 (tilgb.) do. S. 29 unk. b. 1906 . . . do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuersr. gar. . . do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuersr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Oöste de Minas stfr do. do. (Schutz-Vcr.-Cert.) Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . 3 5 5 3 59.— 238.25 115.- 282.75 103.- 123.50 247.50 217.40 221.75 212.30 206.25 120.- 4V, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . Chinesische Staats-Anl. v. 1895. do. v. 1882 nicht abgest Nürnberg v. 1899-1901 . . . . do. v. 1902 unk. b. 1913 . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, Schwedische v. 1880 abgest. . , , 37, do. v. 1890 3% Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 1887 stf. gar. . . 200/1000 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 do. v. 1899 . do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. Provinzial- und Communal- Obligationen. Öl', do. do. do. do. do. do. do. 103.50 101.- 99.70 99.80 99.20 99.50 99.50 99.— 4 5 5 4 4 3% 6 4% do. unk. b. 1907 E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 Frankfurter Korse Aschafs.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempfs . . „ Mainzer Akt. „ Rcttenmeyer N Stern(Obcrr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Cycm. Bad. Anilin „ Blei u.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Borlin „ Lalnneycr . . „ Schlickert . . „ Siem, öd HalSk> „ Untern. Zürich ZkunstfcideFst.a.M. Masch. Kleycr. . „ Gntzner . . „ Fab.^Schleich. Hamb.-Am.-Pcktst. Nordd. Lloyd . . Rumän. do. do. do. do. 4i/3 Eisenwerke Lollar r. 102 4% Elektr. Werk Homburg r. 103 ‘ * D. Atlant Telegraf . . . do. dv. do. do. do. do. do. do» do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, do. do. 37z Frankfurt t do. Bk. Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905 . v. 1903 unk. b. 1908 . 3% do. 3% do. 4 r " 3% tv. 3% do. Preußische Consols abgcst. do. do. . . do. do. . . 3% 4 Fulda v. 1901 Ser. I unk. b. 1906 '*2 vmk für handel und Industrie do. do. v. 1889 do. do. u. 1891 Oest. Süd iLomb.) stf. do. do. v. u. v. v. v. 37z Hess. Landes-Hyp. Bk. Ser.I u.II unk. 1909 37z do. do. Kommunal Ser.Iu. H unk. 1909 4 Nassauische Landesb. Lit. Q Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 2000 b. 191 1000 Ungarische do. do. do. 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 ' Ser. 301-310 unk. b. 1908 37, do. 37z Darmst. abg. v. 79 Lit. ü u. 81 Lit. A do. do. do. do. do. do. do. do. v. 91 „ i. do. do. v. 97 „ i Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. t. G. Ungar.-Galizische . stf. i. Vorarlberg ... „ i 37z Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 . 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 . 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 .. 37j do. v. 1883 abgest. . . . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37z do. v. 1902 untilgb. b. 1908 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . Hambg. Hyp.-Bk. $ r. 141-250 . . . .1*340 unk. b. 1905 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 11. 94 S. G. G. G. G. i. G. do. do. do. do. do. Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Lstr. M. Kr. do. S. do. S. do. S. do. S. bo. S. do. do. do. do. do. do. do. r Psdbr. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Hessische do. do. do. do. 87,0 do. y/i» do. 5 Vulgär. Tab. Anl. v. 1902 i. G. ^17,» Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1% bo. Monopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente..... 37z Berlin v. 1886/92 . " unk. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. berliner Korse. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Krast Eschweiler Bergw. Fa^ou Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpcner „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgm. Hösch. Eisenw. . Humbold Masch.. uaurahütte. . , Stassen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. lllordstcrn Kohle . Ol'erschlcf.E.-Znb. Pdönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Ricbcck Montan . Schalter Gruben Schles. Lerg- W'fQclui & Hübner SUloli 37, Gießen v. 1890 ‘ v. 1893 37, do. do. v. 1886 3% Gräfl. SolmS-Laubach abgest. , 37, Fürstl. Solms-Lich . . » . . 3% Gräfl. SolmS-Rödclheim . . . 4 ' Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . 31/ 7'Pr-llß. 5Wot^Ien.2ltt..St.|au[8O7(iab^ do. 27io Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-L.i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 27io Ltvorues. Lit. C. D. 11. D/2 500 4 Sard. Scc. stfr. gar. Iu. II . . 4 Sicilianische steuerfr. t. G. v. 1889 4 do. „ i. G. v. 1891 Saloniquc-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 u /2 vu. v. 1901 Abt. II. u. III 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . 37" Metz v. 1903 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 3% Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . . 37» Neustadt a. d. H. v. 1889 .... 37, do. v. 1903 unk. b. 1903 4 4 8V. U do. bo. 47, do. bo. 4 EgYPtische unifizierte 37, do. privil. . Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Eisenbahn-Rcnten-Bk. . ,M. 1000 Franks. Hypothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-rrred.-B. M. 600/1200 bo. do. Lit. N-P do. v. 1886 a do. v. 1895 . Fra,iz.Jos( . . i. S. Kaschau-Odrb. v. 1889 i. do. v. 1902 steuerfr Gold-Anl. v. 1894 steuersr. do. v. 1896 steuersr. Ocst.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb-) Oest. Nordwcst . do. B . Naab-Odenb. . . do. do. Ser. 3 abgest do. bo. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 . . t 3% do. 37- do. 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. 3.125 37, Kreuznach v. 1898 ..... 3% Lahr v. 1889 ....... 37; do. v. 1902 . . 3% Limburg abgest....... ' " Ludwigshafen v. 1890 u. 92 . . v. 1900 unk. b. 1906 37, do. v. 1899 4 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 4 3% 37, 37, 3% 37, 37, 4 37, 37, j2%. do. do. ■ 47s Oest. Silber-Rente ;47s do. Papter-Rente bo. Gold-Rente . v. 1888 conv. . . . v. 1895 . . . 4059 v. 1898 Braunschweig. Landcs-E.-B. n E do. I E abgest. do. IIIE unt. b. 1905 37, do. v. 1894 4 Homburg v. d. H. . . . . . . . do. v. 1899 unk. b. 1904 37, 4 Mannheim „ 94.80 Fr.' 66.05 „ | 65.60 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abgcst. Lit. J v. 1884 bo. do. dv. dv. Kursblatt des Gießener Anzeigers vom Z. Samtar 100Z. 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. - M. 110.45 5 do. Brünn-Rs. 72 stf. i. G, 100 Tlr. 109.- 4 do. Staatsb. v. 83 „ i. G. M. 101,20 3 dv. I-VIII Em. „ i. G. 500 Fr. 91.10 0 dv. IX Em. „ i. G. 500 -—.— 3 dv. v. 1885 „ i. G. 500 —.— 3 bo. (Ergänzgs.-N.) „ 1. G. 500 89.35 3 bo. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. 83.80 3 Prag-Dux . . . „ i. G. • ,, 105.- 3 Raab-Oed.»Ebenf. „ i. G. 400 77.75 Bekanntmachung« Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1885 geborenen Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich aur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung m 1904 zurückgestellt worden sind und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschafts- beamte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Vlameu m die Rekrutierungsstammrolle in der Zeil vom 15. Januar bis 1* Kebruar d. I. bei der Bürgermeisterei dahier ün Zimmer Str. 13 zu melde>i und dabei, wenn sic dahier nicht geboren find, ihren Geburtsschein, welcher von deni betreffendell ^tandes- ramt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits an einer frühere« Musterung teilgenommen habeii, ihren Losimgsfchein vorznlegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, Bvelche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder mit Haft blS zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen und ihrer etwaigeii Ansprüche auf Zurückstellung ustv. h'it verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeil der Aleldefrist abwesendeii Militärpflichtigen sind deren Ellern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrikherren zu diesen Anmelduiigeli verpflichtet. Fenier wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grund des § 32, pos. 2, Lil. a, b, e, d, e, k und g der Wehrord- nung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubringen sind; Verspätete Gesuche können feine Berücksichtigung finden. Gießen, den 4. Januar 1905. B6/, Großherzogliare Burgermeist-.e? Gießen. ____________I. V.: Curschmann.___________________ Holz-Versteigerung im sicher Stadtwaid. Mittwoch den 11. Jarruar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwakd in den Distrikten Gronau und Riedlingsberg versteigert werden: 801 Stück Fichten-Derbstangen mit 53 Fstm., 2099 „ Fichten-Reisstangen mit 45,77 Fstm., ferner: Donnerstag den 12. Januar, 10 Uhr vormittags beginnend, in denselben Distrikten: 16 Rm. Buchen-Scheitholz, B5^ 78 , Buchen-, 95 Rm Eichen-, 12 Rm. Nadel-Knüppel, 6200 Buchen-, 4500 Eichen-, 850 Nadel-Durchforstungs- wellen, 2 Rm. Buchen-, 45 Rm. Eichen-, 35 Rm. Radel-Stöcke. Holz - Versteigerung. ES werden versteigert: Donnerstag den 12. Januar 1905 aus den Distrikten Hoheroth L 3, 4, Gänsheege 2, 3a und b, Beunewald, Buchenkopf, Haag und Atzenboden der Jorstwartei Merlau: Stämme: 1 Eiche 1. Kl. — 2,32 fm (über 60 cm Durchmesser), 6 Eichen 2. Kl. — 7,07 fm (50—59 cm Durchmesser), 10 Eichen 3. Kl. — 6,30 fm (40—49 cm Durchmesser), 2 Elchen 4. Kl. — 1,16 fm (30—39 cm Durchmesser), 73 Eichen 5. Kl. — 18 fm (unter 30 cm Durchmesser, meist Wagnerholz), 15 Birken — 8 km. Fichten: 3 Stück 2. Kl. 7,18 fm (40—49 cm Durchmesser), 25 Stück 3. Kl. = 34 fm (80—39 cm Durchmesser), 62 otücf 4. Kl. = 46 fm (20—29 cm Durchmesser), 71 Stück 5. Kl. — 21 fm (unter 20 cm Durchmesser), •158 Kiefern (18—34 cm Durchmesser, Schnitt- und Bauholz) = fTSfm, 4 Stück Lärchen — 3 km, 3 Weißlannen = 2 fm. Tas Holz -logert co. 3 km von Bahnstation Alücke. Aufammeukuuft: Vormmags 91/, Uhr in Kirschgarten. Auskunft erteiU Großh. Forstwart 'DlüIler zu Alucke. Grimberg (Hessen), den 4. Januar 1905. Grotzherzogliche Cberfönterei 9ticder-Ohmen. Schneider. D6/1 Holz-Verkauf. Freitag den 13. Januar d. I., vormittags von IV/j Uhr an, soll im Jnteressentenwald zu Hassenhausen folgendes Nutzholz: 1. 30 Stück Eichen-Stämme (eignet sich zu Schnitt- und Schreinerholz) von 3 bis 10 Mtr. Länge und 30 bis 60 Elm. Durchmesser, 2. 85 Slück Fichten-Derbholzstangen, 1., 2. und 3. Klaffe öffentlich an Ort und Stelle meistbietend verkauft werden. Hassenhausen, den 4. Januar 1905. 116 _______________________________Kaletfch, Waldvorstand. Sonntajäoercin fit junge Mische«. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saal der Kleiutinderschule. Die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen. Um 4 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Erzählung. Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Wir laben zur Teilnahme freundlichst ein. Der Vorstand des Sonntagsvereins: D*/i ' Dr. Naumann, Kirchenrat. Alice-Schnle. Unterricht in allen weiblichen Arbeiten, Bügeln und Kunstwaschen, sowie Brandarbeit, Tiefbrand, Lederschnitt, Schnitzerei u. dgl. Beginn: Montag den 9. Januar, vorm. SV2 Uhr. Anmeldungen und Auskunft bei v4^ Oberlehrerin L. Moefer, Gartenstraße 30. Akademischer Besauf ereil. Die Proben zur „Heiligen Elisabeth" v. Liszt beginnen g MS 8 Uhl. Eintrittskarten für Mitglieder zu ermäßigten Preisen für das am 8. Januar stattfindende Konzert können Bergstraße 1, III in Empfang genommen werden. ▼*/*Der Borstand. kühlen (teil. ä Samstag den 7. Januar: Metzel suppe. Morgens: Wellfleisch mit Kraut. Elegante schwarze der Dr. Als Ersatz für Maßarbeit . Mk. n Millionenfach bewehrte Rezepte matte ----- von den besten Geachlften. n 88u, Llebigstraße 63 Ecke Bahnhofstraße. Ecke Bahnholitrasre. rm n verwendet stets Backpulver Vanillln-Zuoker Smoking mit Seiden-Revers Jackett-Anzug . . . Frack-Anzug . . . Gehrock-Anzug . . Theater-Verein 5. Vorstellung: Mittwoch den 11. Januar 1905 Eichen-Scheuholz, Buchen-Scheitholz, Kie'ern-Scheitholz, Birlen-Scheitholz, Eichen-Kiiüppclholz, Fichten-Knüppelholz, Eichen-Stockholz, Buchen-Reisig, Olaoel-Reisig, j Pudding-Pulver * ( ä 1U Pfg. Pru ctin beeter Ersatz für Letztere Smoking-, Jackett-, Frack- und Gehrock- Anzüge iverden von besonders geschulten Arbeits- kräften in der stillen Zeit angefertigt und bieten deshalb durch feinste Schneiderarbeit und vornehme Ausstattung vollkommen Ersatz für Maßarbeit. 52.- 55.- 62.- 62.- 12 8 5 4550 1400 1800 300 , Weichholz. Die Zusammenkunft ist an Smoking mit Seiden»Revers Jackett-Anzug . . Frack-Anzug Gehrock-Anzug 42.- 45.- 48.- 48.- Strangswiese. B6/, Gießen, den 4. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Eurschmann. haltbarstes, daher billigstes Fa- brtkat, empfiehlt billigst 133 Friedrich ftr&agreus Weidengasse 10. KumniisWje echt Petersburger anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt billigst 101 Wilh. Herbert Marktplatz 2. 46 3 6 2 89 y] Ni w Kleiern-Stockyoiz, , Fichten-Stockholz, Wellen Eichen-Reisig, Aostverstoigknmg im Giesteuer Stadtwalo. Montag, 9. Januar 1905, vormittags 9'/, Uhr beginnend, luerbcn im Distrikt Jeruwald versteigert: 601 totücf Fichtenstangen mit 22,78 lm.ieilweisezuSparren, Welßbinderftangen u. Spa- lierlatten geeignet, Holzschufoe! mit ledernen Oberteilen zum warm u. trocken Halten der Füße L> tlohiernitf nn IV, Bleichstraße 12. 57 Ein heller Indem ich nun speziell die Fabrikaten von Piareo- Orditstriotis forziren werde, gebe ich eine Anzahl Modelle in Musikwerken ganz aus und zu jedem au« uehmbarcu Preise ab. Pro- spette graus. FmWtt Milsikwcck Friecfir. ^eip (Automatenscip) Frankfurt a. nur 77 kaisersiraße 77, am Hauptbahnhof. B88p Tragödie in 4 Aufzügen von Franz Grillparzer. Gast: Fräulein Hiza Sajor vom Grossh. Holtheater in Mannheim. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10>/2 Uhr. ißintrittekarten zu Mk. 5.—, 4.-, 3— (für Mitglieder im Vorverkauf zu Mk. 4.50, o.5u, 2.50) und zu Mk. 2.— (für Studierende) bei Herrn Unallier, .Neuen weg, und an der Abendkasse.v^ Leib (Theatersaal) Sonntag den 8. Januar Grosses Konzert 142 ausgeführt von der ganzen * Kapelle des Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. brassh. Hess.) Pir. Ito r unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C- Kransse. Snielulan: 1) Der 116er! Marsch. Kraussc. 2) Onvert. ä*. sassr ä sr&s at z Mendelsobns „Suinmeruaebtstraam“. Schreiner. 9) S kummt u Vogel geflogen I Humoreske nach berübmten Meis ern. b. . IU) Eine veiguügte Negerhochzeit! Humoreske. Voll-tedt. 11 diu». i“’X S Id) Töil- Tötil Humor. Potpourn. Morenu. Anians abend* 8 Uhr.Jüinteitt 4<> » tg. Gaskoks waggonweise und in kleineren Partien billig abzngeben. C2/1 Stadt. Gaswerk, Dillenburg. undGestügelhäuser ’J/UliyL5 transportabel, besser ,7 ’ . * , .wie Stemmaner, lOOObe i. Betrieb; auch f. Sladt- bew. ohne Hof. Zeac-. 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B6/1 Schweinefleisch 45 Pfg. ___n?U/.o Petersburger b«i'Lud!,7P?,^u..d fmoMcnb Warme Unterkleider woll. tzemdeil gkstrickt: Ursteo Kllirwärmer feibbiniJrn Hauüichuhe Strümpit ZoLkll etc. etc. empfiehlt billigst 52 Julius Schuhe _______Kreuzplah. Carl Frensdorf jeseL 1 Stowt Gießen I RmDt I Idel^UPMek Mk.