Erstes Blatt. ’N »arten), -atze 89. 155. Jahrgang Äck-Z' cfolge hascht. Die Tendenz von Seestern ist, daß der durch den Äiati'chen Krieg geschaffenen Weltlage zufolge nur die Nkr« ini gten Staaten von Europa, mit Einschluß In.]; an bS, in der Lage sind, den Völkerfrieden zu wahren, außereuropäischen Besitzungen zu verteidigen, dem Neber- p^r.>id)it der gelben Rasic zu trotzen und den imperialistischen Mtlbungcn Nordamerikas ein Gegengewicht zu bieten. i Wenn aber die Staaten von Europa sich gegenseitig machten, wenn dadurch der Zusammenbruch der alten Welt rtjolgtt, dann entstehen Verhältnisse, auf die wir keinen Ein- mehr haben, dann macht die alte Kultur, deren Träger äropa ist, einer neuen Platz, der ihr Stempel von Washington Wd Tokio, vielleicht auch von Petersburg aufgedrückt werden Volitische Tagesschaa. Ter Kampf um die preußische Schule. R. Berlin, 27. Dez. Der Umstand, daß der deutsche Städtetag mit seiner Kundgebung in der Fleischteuerungtzfcage bei der Regierung keinen Erfolg erzielt hat, veranlaßt da« Hauptorgan der preußischen Konservativen, die „Kreuzztg.*, sich über den , Aral ■Essen MMW; orteilhaft in 1 rie Derrtfehe» Hei* Berlin, 27. Dez. Im Lause des kommenden Monats werden am Berliner Hofe nachstehende offizielle Festlichkeiten stattfinden: Llm 1. Januar ist Neujahrs-Gratulationscour beim Kais er paar im königlichen Schlosse in Berlin, am 18. wird das Fest des Ordens vom Schwarzen Adler gefeiert, am darauffolgenden Tage findet Zivilcour statt. Die Feier des Krönungs- und Ordensfestes ist auf die Post Mk.2.— oicrtel- jährl. auöichl. Bcslellg. Annahme von Anzeigen für bie TageSnuinmer bis vormillagS 10 Uhr. ZeiienpreiS: lokailLPt^ auswärts 20 P'g. Verantwortlich tüt den poltL und allgem. Teil: P. Witiko- füt • .Stadl und Land^ und -GerichtSsaal': Ernst Heß; dir den Anzeigenteil: Han4 Beck. oürdig aumA General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Präsident Toumer? Dem Vernehmen nach erfolgt die Wahl des neuen Präsidenten der französ. Republik am 16. oder 18. Januar. In Berliner politischen Kreisen ist man geneigt, dem Kammerpräsidenten Toumer beträchtliche Chancen zuzucrkennen für seine Bewerbung um die Würde des Präsidenten. Von dem, was die politisch-radikalen Gegner Doumers gegen seine Kandidatur geltend machen, erachtet man Vieles für zutreffend. Er ist zweifellos von ungezügeltem Ehrgeiz und in seinen Mitteln, zum Ziel zu kommen, wenig wählerisch. Aber in Deutschland teilt man nicht die Befürchtung der Gegner Doumers, seine Wahl zum Präsidenten könnte den europäischen Frieden gefährden. So weitgehenden Einstuß auf die Politik hat der Repräsentant der französischen Staatsgewalt denn doch nicht. Wenn das französische Volk ernstlich den Frieden will, wird kein Präsident wagen, gegen den Frieden zu arbeiten. Es ist wohl auch nicht richtig, in dem Besuch, den Doumer unlängst bei König Eduard ab» ! stattete, ein Anzeichen der .KriegSlust* dieses Präsident- schaftskandidateu zu sehen. Ob es ein taktisch kluger Zug war, wird sich bald Herausstellen. Kenner der französischen Volksseele hierzulande neigen jedenfalls zu der Auffassung, daß dieser Besuch die Wahlchancen Doumers steigern dürfte. icktm SS- ™ ..." 'M (Ve eidmasch" A Krieg derung dieses gewaltigen Kampfes ist vortrefflich, ate wird Hilfsmittel moderner ßrk^hmft sind erwähnt, auf wenig Seite Seiten konzentriert sind die Erfahrungen des ostasratischen Die erste Krieges und ihre Nutzbarmachung für unser Heer vortrefflich wiedergegeben. Ten Schluß bilden die Nachtseiten des furchtbaren Tra- Daheim", „Ws der Herbst kam", und vor ollem: ihrbar m. Wandt heryerichttt 7-9 .rbüchie neu 12-1, ziehkefiel 20-80? leben. fsbnk Hei Mia der 1 (2. Grossh. Hett des srm C. Krau Marsch, Nowot^ Touristeu-Quirti 'i Meyerbeer-O-.^ ein Lied! Solo 6 ralzer, Lindt. ■' »eher Piratee-Me rr. H. Chin-Ci»; 'bum! Potponm,h Eintritt luchepu« JTSÄÜ Langen vorrätig., ial, WM Säufer aünfH«''" •'*$£**& ;e, ’te“ Mi. 304 ei* *t täglich einer Sonntags. übr >neßener Anzeiger p 7 im Wechsel mit d tri ifstschen Landwirt t ibihtfoentt Familien- fclli tr vterrnal in der -oche beigelegt. flRu icmdbrud u. Ver- 1 ter Brüh l'scheu L lii'y ff.-Buch-u. Stein- tlD^rei. 9L Lange. Ratil hon, Ervebuioa mib Truaeret: (dta t ft r a & e 7. Diktion e=^) 113 lüjkiogu.Exved.e-Wöl SUftbe für Deoeschen: en\rtflcr Gießen. zusammentretenden preußischen Städtetag mit Geringschätzung zu äußern. Er würde, so heißt c5, den weiteren Verlauf der Verhandlungen nicht beeinstuffen, sondern lediglich den Zeitungen etwas Druckerschwärze kosten, soweit sie überhaupt nuu) X/UUlUn juiua. | i uyi nun» vtv I .. < . r c* • l t-r,i -jo A f O Mächte . . .? Oesterreich durch innere Wirren in allen über Wünschen non dieser Seite läßt eL als nicht m^ge. Handlungen und Entschlüsien gehemmt, kann nur schwächlich ichl°ssen ersche,nen dah die Bestunmungen über d,e Schul- am Kriege gegen Frankreich teilnehmen; Portugal, der Vasall unterhaltungspflicht entsprechend abgeände^ werden. Em Arobbritaniens, steht sosort aus desien Seite; Spanien blieb Grund mehr fltr den Siadtelag und d.e Lcherchen sich zu keine Wahl, es mühte auch der Koalition gegen den Drei, regen, denn der Landtag wird sich mit dem Eesetzentwur, bund beitreten. Amerika und Rußland bleiben neutral, ebenso wohl nicht lange aufhalten. die skandinavischen Länder, auch Dänemark gelingt es durch Mobilisierung von 30 000 Mann, seine Neutralität zu be- Lotterievertrage. halten. Dem preuß. Abgeordnetenhause sind die Lotteneoerträge ES folgt eine vortreffliche Schilderung einer Schlacht zwischen Preußen einerseits und der hessisch-thüringi- bei Löwen, eine von der englischen Flotte versuchte lieber- scheu Lotteriegemetnschast und Reuß ). L. anderer- rumpelung des Kieler Hafens von der Landseite aus. Die I Veits zugegangen. ZDr hessisch-thünngtschcn Lottertegemetn- VcrteidigungSeinrichtungen des Kieler Hafens und deS Kaiser schaff gehören bekanntlich die Großherzogtümer Heffen und WilhelniS-Kanals namentlich nach der Landseite genügen Sachen, bie £er5ogtümer (5Q^^^cn-9^e.mnq^n, keineswegs. bürg, Sachsen-Koburg-Gotha und Anhalt, die Fürstentümer Tie Seeschlacht von Helgoland, durch welche Schwarzburg-Sondershausen, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuß die deutsche Flotte zerstört wird, ist wohl das älterer Linie, Schaumburg-Lippe und Lippe. Alle diese Hauptkapitel des Buches. Ter Raum verbietet es, näher «ander haben sich verpstichtet, mit dem Ablaufe der im Früh- auf die hochdramatische Schilderung Seesterns hier ein-1 jahre löoß zur Ausspielung gelangenden 7. Lotterie der ” I* I. ! K um*?' Ä Donnerstag 28. Dezember 1905 vezugSpreiä: monatlich7bM., oierteU jährlicf) Alk. 3.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch ;K. b. 11906! Wer an den hundertjährigen Kalender noch i nJcubtt! 1806 war Jena l An der Schwelle von 1906 lirt es wie Waffenlärm. Weg die Gedanken! Es darf — --------,--------o..v ------- „-----a-..--------------- - - sein, man lese Seestern, man übersetze ihn ms Englische zugehen. Tie kleine, aber gut bemannte und gut geführte ^Esch-thüringischen Gemeinschaft den Betrieb einzt,stellen, -imb Französische! , ^on diesem Zeitpunkt ab darf nur noch die preußische Lotterie Wer das Buch gelesen hat, wird pathetisch, doch suchen ^anzosisch-^ngl^che Uc^rletzenheit^ zu 9,^ H biefcn Ländern gespielt werden, mit Ausnahme von M stiuf einen nüchternen Standpunkt rur?ckzukommen und g h den Grund des Meeres herunter zu Lotterien, die vorübergehenden Zwecken dienen, oder Lotterien i M-an Tatsachen zu halten! Der phantastische Roman bretet 6 6 ^daß bo§ scegewaltige Mion durch diese zur Ausstellung von Kunst- und Jndustrie-Erzeugnissen, f bun Kenner viele solcher Tatsachen, die oft mit verblüffender I ^me Herrschaft Über die Meere verliert. Waren u. s. w., wenn das Spielkavital den Betrag von iWicheit ausgesprochen werden. Jenseits des Meeres sieht es für Deutschland trübe 100 000 Mk. für die einzelne Lotterie, bei Reuß j. L. nicht Die Fabel ist bald erzählt: Auf Samoa in Apia kommt au% Die Kabelverbindungen sind mit Beginn der Mobil- 25 gOO Mk. übersteigt, hier dürfen Lotterien nur für Kranken- H dfurch amerikanische Umtriebe zum Konflikt zwischen I machung unterbrochen, die deutschen Kolonien auf sich selber Unb zur Wiederherstellung historischer Baudenkmäler , und England, das kleine deutsche Kriegs- angewiesen. Die deutschen Schiffe im Auslmid werben1 eine tz^s Landes veranstaltet werden. Die Verträge setzen ferner i"m (V-rm-ssunpsschis.s) .MS we- w ir d p°n eng. ^chte^D^t- d-p^°°lrk°n, staLnierio die Absind.mgssu.nmen fest, die p°n der preußischen Regierung )en Krt egS schiffen in d'N Grund geschss , ^ deutsche Truppenmacht kann sich nady Mafeking durch- zu zahlen sind. , fecenb das im Hafen anwesende amerikanische Schiff noch 1 und bedroht von dort aus das Kapland. Jm wesent-! a: Eröffnung der Feindseligkeiten den Haien verlaßt. h^rt aber Deutschland aufgshört, Kolonien zu letzten Augenblick kommen zwei deutsche Kreuzer b(^n. . und Kormoran-, die auS den ostasiatischen Ge- Zu Lcmde fällt durch eme Mrllionenschlacht bei w^ern herbeigerufen sind , hinzu und vernl^chten e th e l die Cmtschcidung für Deutschland. Auch die^Schil- !e: englischen Kriegsschiffe. Der ziischen England it n b D eutschland ; c 11, Frankreich stellt sich auf die Hin England; der Dreibund bleibt fest. Lndlung Englands ist, daß es Antwerpen benot', um sich eine Overationsbasis fiirben ^cmöttiea ^^im", „Ms der Herbst tarn", uno vor ouem: rischem. Die Neutralität Belg en^ 'st ffkerchN^- HoUano schon an den Mauern/' In ganz ■ Sanft aber keine der kriegführenden ^imn unntt ^völterung auf, der Islam ent- l..cher Weise zur Verfügung steht. Viel wird nach Ikiiiem Autor gefragt, denn ba5 Buch macht ungewöhnliches fUsiitt-en. Man hat auch vermutet, baß das Buch mehrere Ver- juafa habe, die dem Flottenverein, dem Admiral- und «Bfnecnlftab, vielleicht auch dem auswärtigen Amte nahe- ‘ jldgen. Brofeffor Hasse, der bekannte frühere Leipziger Reich- !!«g?cil geordnete, der Führer der sächsischen Alldeutschen, hat, - jrie un§ jetzt au8 Leipzig geschrieben wird, den AnonyniuS Dntinch in einer Versammlung des deutschen Flottenvereins .genannt. Es ist der politische Redakteur der „Leipziger -Sltuef: en Rachr." Dr. ©raut off. den 21. festgesetzt. Dm 27. wird der Geburtstag deS Kaisers festlich begangen, und am 31. eröffnet ein Ball im königl. Schlosse die Reihe der Hofbälle. — Ter Reichskanzler empfing gestern abend den amerikan. Botschafter Charlemagne Tower und den Professor an der Havard Universität Perbody. Ter zurzeit in Berlin weilende frühere rumänische Ministerpräsident Earp folgte gestern einer Einladung des Reichskanzlers zu Tisch. _ r — Tas „Militärwochenblatt" meldet: Prinz zu Salm- Horst m a r, Ckmerol der Kavallerie, ist unter Belassung im Verhältnis der Generalordenskommission zum Generaladjutanten des Kaisers ernannt worden. Tie kommandierenden Generäle des 9., 18. und 6. Armeekorps, v. Bock und Polack, v. Eichhorn und v. Woyrsch, wurden zu Generälen der Infanterie, Generaladjutant v. Scholl zum General frer Kavallerie, Inspekteur der Feldartillerie, Schmidt zum General der Artillerie befördert. Tem Gouverneur von Ulm, v. Rosenberg, wurde der Charakter als General der Infanterie verliehen. Generalleutnant Beseler ist zum Chef des Ingenieur- und Dionier- korps und Generalinspekteur der Festungen ernannt worden. — Ter Unterstaatssekretär im Reichspostamt Sydow wurde zum Wirkl. Geh. Rate mit dem Prädikat „Exzellenz" ernannt. Tie gleiche Auszeichnung wurde dem Vorsitzenden des Prov.-Landtages der Provinz Sachsen, Rittergutsbesitzer Grafen von Alvensleben, zuteil. Breslau, 27. Dez. Infolge großer Hochwasserschutzbauten herrscht bei der schlesischen Provinzialverwaltung ein derartiger Mangel an Negierungs-Baumeistern, daß neben zehn preußischen bereits vier hessische, je zwei bayerische, württembergische und schweizerische und ein braunschweigischer angesteNt werderi mußten. Kus Stad! im- KauS. Gießen, den 28. Dezember. — Der neue Roman der »Gieß. Farn.-Bl.* Mit dem neuen Jahrgange des »Gieß. Anz.* wird in den „Gieß. Fam.-Bl." wieder ein neuer Roman erscheinen, bei daß besondere Interesse unseres Lesepublikums erwecken wird. Er betitelt sich: „Dem Wahren, Edlen, Schönen. Ein Großstadtroman von Feodor v. Zabeltitz." Der Verfasser, der vielen unserer Leser längst vorteilhaft bekannt sein wird als einer der vortrefflichsten Berliner Romanschriftsteller unserer Tage, entnimmt zumeist mit weltmännisch fröhlichem Blick aus dem Getriebe der Reichshauptstadt seine Stoffe. Es ist nicht seine Art, die Geißel sittlicher Entrüstung zu schwingen und »eiternde Wunden am Großstadtorganismus* aufzudecken. Feodor v. Zobeltitz will unterhalten, will ohne das Pathos deS Reformators oder des Bußpredigers Großstadtbilder entrollen, wie er sie sah. Und daS verzeihende Lächeln deS Weltkindes steht ihm dabei gar gut, wenn er den Leichtsinn, die Genußsucht, die Gründerwut, die falsche Kunstbegeisterung und Schlimmeres mit dem Aermel streift. Der Stoff, den er im »Wahren, Edlen, Schönen* behandelt, hätte Zola, dem heimlichen Romantiker unter den Naturalisten, brillant gelegen. Der Franzose hätte üuS diesem Theater bau, der langsam ein Dutzend Menschenschicksale an seine steinernen Mauern fesselt, eine Riesenbestie gemacht; ein romantisches Ungeheuer, das — leblos nur für den, der sein listiges Locken nicht zu deuten weiß — allmählich jedem sich dienstbar macht, der nur mit einem Wunsch, einer Hoffnung an seinen steinernen Leib rührt; jeden, der sich nur mit einem Bauplan, einem Notenheft, einem Kontraktentwurf seinem Rachen nähert, gierig verschlingt mit Haut und Haaren. Zobeltitz vermeidet die große Geberde und die Verallgemeinerung. Er nimmt die Sache kavaliermäßig und erzählt in gebildeter, sauber gefeilter Sprache die Geschichte einer Theatergründung mit allem ernsten und ärgerlichen, und nicht ganz fairen, und humoristischen Drum imb Dran. Im Mittelpunkt seines — unb balb auch unseres — Interesses steht ber geniale Architekt Hammer, ber alle Fehlerchen seiner großen Vorzüge hat: ein Sammler, eine Mäcenatennatur, ein Verschwender. Diesen Künstler, frisch, frei, überschäumenb, gutmütig unb gastfreunblich, hat Zobeltitz nicht nur beschrieben — baS wäre kein Kunststück — sondern auch in seinem Planen und Handeln unS lieb gemacht. Ihm gilt seine besondere Sorgfalt und mit ihr daS beste deS Werkes. Er ist wirklich ein Mensch von Fleisch unb Blut, ein Kerl auS bem Leben. Vielleicht auch nach bem Leben. Denn wenn bas Buch auch kein »Schlüsselroman* ist in jenem üblen Sinn, bem immer ein bißchen Denunziantentum anklebt, so kann boch bie Theatergrünbung, bie bciS Vorbilb gab, unb ber Baumeister, ber zum Helden ein wenig Modell saß, von jedem mit den Berliner Verhältnissen Vertrauten erkannt werden. Auch in den Figuren, die sich gefällig um den Baumeister gruppieren, stellt Zobeltitz gut gesehene Weltstadttypen hin. Im ganzen also: eine ungewöhnlich liebenswürdige Geschichte, interessant im Milieu, voller Feinheiten in der Charakterisierung, sorgfältig im Stil. Und man merkt dem Erzähler an, er hat selbst seine Freude an der Tüchtigkeit seines Helden; er entrüstet sich nicht allzu sehr über bie Drohnenexistenzen unb Spekulanten in bes Helden Umgebung. — Jedenfalls werben bie meisten unserer Leser ben Roman mit bem außer- orbcntlichsten Interesse verfolgen. — S. K. H. ber Großherzog, ber Protektor ber Deutschen Kunstausstellung 1906 zu Köln, hat für deren Eröffnung sein persönliches Erscheinen in Aussicht gestellt. Die Eröffnung ist am 1. Mai; mit ihr wirb ein größeres Fest verbunden werben. L. ü. (LandeS-Universität.) Dem außerorbent- lichen Professor an ber hiesigen Universität Lic. theol. Dr phil. Walther Köhler würbe ein Lehrauftrag für neuere unb hessische Kirche nge schichte erteilt. •• Vom Theater.Neubau. Die Fundamentierung unseres Theater-NeubaueS hat sich bisher, wie wir hören, nicht schlechter angelassen, als man nach Lage ber Baustelle erwartet hatte. DaS umfängliche Gebäube wirb teilweise über bem ehemaligen Wallgraben ber Festung Gießen stehen, so baß bie jetzt zur Ausführung gekommenen Brunnenbauten von vornherein unausbleiblich schienen. Die Kosten für biefe Extra-Arbeiten werben ca. 50 000 Mk. betragen, mit welchem Betrage man allerbings gerechnet hat. Die Besichtigung des von Prof. Dülfcr errichteten neuen Stadttheaters in Dortmund durch Mitglieder unserer Theatcrbau-Kommission hat das Gute gehabt, daß an bem vorliegenben Plane für unser Theater noch wesentliche Verbesserungen vorgenommen werben onnten. Für ben Zuschauerraum ist als Resultat ber Dort- munber Reise zu verzeichnen, baß ein stärkeres Ansteigen ber Sitzreihen im Parquet in Aussicht genommen ist, als anfänglich vorgesehen war. Ferner wirb man, wie in Dortmund, dem Parquet bie Form einer abqeflachten Mulbe geben, so baß bie Plätze nach ber Mitte zu tiefer liegen und nach den Seiten zu sanft ansteigen. Um eine stärkere Steigung der Parquetplätze zu ermöglichen, wirb bas Bühnenhaus, resp. das Pobium ber Bühne um ca. 15—20 Zentimeter tiefer gelegt werden. Hierdurch ist an der äußeren Fassade des HauseS eine kleine technische Aenderung bedingt geivesen, welche jedoch an deren Gesamteindruck nichts ändert, lieber bie Kosten deS Gesamtprojektes hört man aus den Kreisen der Mitglieder der Theaterbau-Kommission, daß dessen Ausführung den Betrag von 600000 Mark nicht über- teigen wird Die Sammlung für den Theaterbau ist noch nicht abgeschlossen. Vor einigen Tagen erst hat eines unserer Bankinstitute einen Beitrag von 5000 Mk. gezeichnet, auch von privater Seite wurden in den letzten Monaten noch ganz beachtliche Beiträge gegeben. Immerhin stehen noch eine Anzahl unserer Mitbürger mit ihren Zeichnungen aus, von denen zu erhoffen ist, daß sie sich bei diesem Werke bürgerlichen Gemeinsinnes nicht ausschließen werden. •• Erledigt ist die Stelle des BezirkskassierS der Großh. Bezirkskasse Wald-Michelbach. ** Forderung en verjä hren! Vor JahreSschluß tut jeder Geschäftsmann gut, seine Kunden-Konten durchzu- eben, um etwaiger Verjährung von Forderungen rechtzeitig vorzubeugen. DaS Gesetz schreibt eine Verjährungsfrist von 30 Jahren vor; indes hat diese lange Dauer nur für Darlehne und ausgeklagte Forderungen Geltung. Forderungen auS Warenlieferungen von Geschäftsleuten an Privatkunden, Mieten, Gehälter, Arbeitslöhne, Honorare, Gebühren 'unb Provisionen verjähren in zwei Jahren; solche von Geschäftsleuten an Geschäftsleute für Lieferungen zum Geschäftsbetriebe in vier Jahren, ebenso Rentenansprüche, Zinsen, Pensionen unb begleichen. Zu beachten ist, baß bie VcrjährlmgSfrist vom Schluß beS Jahres an gerechnet wirb, im Laufe dessen die Forderung entstanden bezw. fällig geworden ist. Es verjähren demnach am 31. Dezember d. I. alle Forderlmgen an Privatkunden auS dem Jahre 1903 und solche auS Geschäftsbetrieb, Zinsen usw. aus dem Jahre 1901. — Die Verjährung wird verhindert durch erneute Anerkennung der Forderung, diirch Abschlagszahlung oder — wo beides nicht zu erlangen ist — durch Klageerhebung ober Erwirkung eines Zahlungsbefehls. Falsch ist die vielfach herrschende Meinung, daß eine bloße Mahnung die Verjährung aufhebe. Erfolgt auf Mahnung keine die Forderung anerkennende Antwort, o tritt die Verjährung mit dem Jahresschluß in Kraft. ** Auskunfts- und Fürsorge st eil en für Lungen-Kranke. Die Tuberkulose rafft alljährlich in Deutschland, insbesondere auch in unserem engeren Vaterlande, Tausende von Menschen dahin. Bezügl»: einzelner Orte ist es geradezu erschütternd, welche Opfer sie fordert. Die Heilstätten sind dazu da, die mit Tuberkulose behafteten Personen, sofern sie noch heilbar sind, zu heilen. Der Ausbreitung der Tuberkulose vorzubeugen, bafür sollen di? sogenannten Auskunfts- und Fürsorge- stcllen dienen, die wvhl dazu berufen sind, die Grundlage der ganzen Tuberkulosebekämpfung zu werden. Die Fürsorgestellen wollen durchaus nicht in die Behandlung des Hausarztes eingreifen, sie wollen vielmehr neben ihm und mit ihm für das fernere Woylergehen der Kranken sorgen, aber auch dann eingreifen, wenn eine Behandlung durch einen Arzt überhaupt nicht stvttfindet. Sie wollen den Kranken Rat geben, sie mit Verhaltungsmaßregeln, Spuckflaschen und anderen kleineren Mitteln versorgen. Ihre Aufgabe besteht ferner darin, , die Vorstände der Krankenkassen, die Armenverbände und die Privat-Wohltatig- kcitSvereine dafür zu gewinnen, die Unterstützungen, die sie den Lungenkranken zu geben verpflichtet bezw. gewillt sind, in einer Form zu gewähren, die geeignet ist, die Tuberkulose wirk- sanr zu bekämpfen. Sie wollen die von den genannten Kassen und Verbänden gewährten Mittel richtig verwerten, b. h. die Ausführung der zur Bekämpfung der Tuberkulose getroffenen Maßregeln überwachen, eventuell selbst Mittel gewähren, um der Ausbreitung der Tuberkulose in der Familie vorzubeugen. Sie wollen aufklärend auf das ganze Volk wirken. Jedermann, reich wie arm, wird auf den Kämpf aufmerksam gemacht unb mit der Erkennung der Gefahr ein Bundesgenosse im Kampfe. Auf Anregung deS Vorstandes der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen, Geb. Aegierungsrat Dr. Dietz, soll ein ganzes Retz derartiger Auskunfts- und Fürforgestellen über daS Großherzogtum ausgebreitet werben und alle die berufen sind, zur Gesuitdung der Bevölkerung beizutragen, insbesondere die Großh. Kreisämter, Bürgermeistereieir, die Geistlichen, Lehrer, Aerzte, Krankenkassen, daß die Fürso-rgestellen, wenn irgendwo die Notwendigkeit dazu vorhanden ist, ausgesucht werden. Mit Beginn des Jahres 1906 werden bie ersten Fürsorgestellen, und zwar im Kreise Erbach in den Orten Erbach und Reichelsheim, sowie in der Ernst Ludwig-Heilstätte bei Sandbach i. O., ferner im Kreise Dieburg in Dieburg ihre Tätigkeit beginnen, weitere werden im Laufe das Jahres nachfolgen. Sollen die Fürsorge- stellen aber ihren Zweck voll und ganz erfüllen, insbesondere die unbemittelten Kranken, soweit die Versicherungsanstalt nicht daS Heilverfahren übernimmt, in Heilstätten isnterbringen, für bessere Wohnung und für Erhaltung der Familie sorgen, dann muß auch jeder, dem das Wohl des Volkes am Herzen liegt, das Seine zur Dekämpfiing der Tuberkulose beitragen, was zweckmäßigerweife auch durch Beitritt zum Heilstätten-Verein geschieht. Großen-Linden, 27. Dez. Am 26. b. Mts. nachts würbe ein ISjäbrigeS Mäbchen, baS in Begleitung seines Bruders von einer Festlichkeit nach Hause gehen wollte, in ber Nähe ber Turnhalle von mehreren Burschen angefallen, zu Boben geworfen unb zu vergewaltigen versucht. Auf bie Hilferufe des MäbchenS unb beren Brubers ließen bie Unholde von weiterem Vorhaben ab. Bei ber Genbarmerie ist gegen bie Täter, bie erkannt würben, Anzeige erhoben. Hochelheim (Kreis Wetzlar), 27. Dez. Unter ben hiesigen Kmbern sinb Masern stark aufgetreten, weshalb bie Schulen geschlossen sinb. 1, Bab Salzhausen, 27. Dez. Dem Vernehmen nach soll in unserem Babeorte demnächst ein Elektrizitätswerk errichtet werben. Man begrüßt biesen Plan mit Freuden. Vielleicht ließe sich bei Errichtung des Werkes ber Anschluß verschieben er Nachbargemeinben in§ Auge fassen. In der Nähe Salzhausens liegen verschiebene größere Ortschaften mit meistens landwirtschaftlicher, zum Teil industrieller Bevölkerung. Die Bewohner hiesiger Gegend, ein wohlhabendes, fortschrittlich gesinntes Völkchen, beginnen sich lebhaft für den Plan zu interessieren. Wahrscheinlich würben sich einige Gemeinben zur Entnahme von Elektrizität zu Beleuchtungszwecken bereit erklären. -utenstag rrui) cm niedrere ^eiunoen uauuinm-.' - - Erdbeben in nordöstlicher Rickitung wahrgenommen. r, r - Erdstoß war heftiger als der erste. — Bei Dl a ucn '. L. bei der erstmaligen Probefahrt eines Auto m o b t l s oer lermeifter Döhler am Weihnachtsheiligenabend überfahre • so schwer verletzt, ba6 er am wichsten Tage- .verstör . hinterläßt 8 Kinder. — Eine in der Nähe von Lille (Man vff hinterläßt 8 Kinder. — urnic in oer ncaije m WL gelegene Fabrik wurde durch eine Feuersbrunst tfxwx. eine Person in den Flammen umkam und drei andere Brandwunden erlitten. Tor Schaden ist behütend. Rauschenberg, 23. Dez. Gestern starb im von 78 Jahren der Gutspächter I. H. 58romni infa! eines Herz'chlageS. Der Genannte saß auf dem £0D- unb unterhielt sich mit seiner Tochter über daS Backcn ba Festkuchen, als er tot zurücksank. Herr Bronun mar trüber bie Grenzen feiner Vaterstadt hinaus bekannt. *ii Bürgermeister von Rauschenberg, als Mitglieb der besw'ch,,. Landstände unb als Mitglieb deS preußischen Abqeor^nn hauses ist er vielfach in bie Oeffentlichkeit getreten. Er Dfc trat eine gemäßigt liberale Richtung. (Hess. Landeaz-gi, § Babenhausen, 27. Dez. Von gut untern Seite erfahren wir, baß ber Fehlbetrag in der Baden hausener Vorschuß- unb Krebitkassc nach ftQllQE funbener Revision rund 44 000 Mk. beträgt. Dieser Beira, ist seitens ber Angehörigen be3 Rechners ganz qcbtrl worben. Der Rechner erklärt, ^daß die von ihm verwais zur Zeit noch nicht rembierte Stadtkasse, sowie bie fltrd'tn kasse in Orbnung seien, lieber die Verwendung des betragt vermag er keine Auskunft zu geben. Darmstadt, 27. Tez. Ter Verein hessisz,^ Aerzte hat seinem langjährigen 1. Vorsitzenden, Medizinalrat Dr. Dr aubt, eine besondere Ehre zuteil werde, lassen. In ber Versammlung vom 22. bS. Mts. wurde » zum Ehrenmitgliebe beS Vereins ernannt und ihm am Weih, nachtstage eine entsprechende Ehrenurkunde überreicht. "Kleine Mitteilungen aus Hessen und d?, Nachbarstaaten. In einem .Hotel in W i c sb a bc n trift» sich am Sonntag abend, während die Angestellten des fcaufa unter dem Christbaum versammelt hatten, der Chemiker Dr sfr i aus Frankfurt a. M. Er lwt die Tat aus Vcrzivei'i,» darüber begangen, daß er vollständig mittellos war. Braut, eine Dame aus dem Nheingau, war vor einiger 3? • gestorben, es entstanden Erbschastsstreitigkeiten zwisckxn ihm den Verwandten seiner Braut, die, wie es scheint, nid.t zu seine; Grinsten ausgefallen waren. Vermiete*. ♦ Der neueste Eise nbahnuu fall. Ter in tlT, schau 4.17 Uhr nachmittags von Bromberg fällige l'crfimni^ erlitt am Sonntag zwischen Maximilianowo und >ilapshrm durch einen Unfall, daß ein Wagen vierter Klasse den Bromberg fahrenden Güterzug streifte. Hierbei erlitten zv-j Personen schwere Verletzungen, sodaß sie in Krankenhaus in Schwetz a. d. Weickffel gebrackn werden mußrt. Zwei Leichtverletzte konnten die F-ahrt fortsetzen. * Tragödie einer Ehe. Mord und Selbstmord uw?- brachen die Stille der Heiligen Nacht in Charlottcnburg. In Nettelbeckstraße 12 hatte bie junge, hübsche Frau eines So nantd a. D. Alfred Herzger, der in Java BesU-ungen zwei Zimmer inne. Nach hartem Kampfe, ber uac? der Leichen vorangegangen sein muß, hatte der Ehemann, ivi? al gestern ein Telegramm meldete, durch fünf Schüsse seine Sce erschossen unb sich selbst bann bnrch einen Schuß m3 &eg f. tötet. Den noch rauchenben Revolver nahm ihm ber bade- gerufene Arzt Dr. Joseph aus ber Hanb. Die Polizei nahmte u. ia. einen Brief, an dessen Anfang als Motiv MH Worte standen: „Wenn du zum Weibe gehst, turji. die Peitsche nicht!" Die Leichen wurden routta n.j dem Sckpauhause geschafft. Herzger und seine Frau nm H» 30 Jahre alt. Er war früher sächsisckwr Offizier. Vn «t. mutet, daß begründete Eifersucht das Motiv war. N» fA Ehe war geschieden. Herzger war aus Java am Abend zurückgekehrt. Bald nach seinem Eintritt in die »M; ist es zwischen ihm und seiner Frau, bie den Weihnaft-dc-.r geputzt, aber noch nicht angezündct hatte, zu schaffm n> lauten Auseinandersetzungen gekommen, worauf schnell die We fielen. * Festnahme eines Verbrechers rn prarn- k l e i d u n g. Die Berliner Polizeibehörde hatte Nachricht erk-T- daß ein wegen schwerer Urkundenfälschungen und Venintrni-iur seit langem steckbrieflich verfolgter ^früherer Kvufmami namtre Sommer aus Hamburg, sich don Stettin itad) Berlin gjwnM habe. Kriminalbeamte postierten sich am Sonntag tw «n Perron des Stettiner Bahnhofs zur eventuellen FeirniM t» Verbrechers. Endlich entflieg entern Frauenabteil egt taff- deren fiappierende Lbchnlichkeit mit dem gesuchten WkW den Beamten auffiel. Sie boten galant ber „Tarnt" und Geleit an, bis nach dem Untersuchungsgefängnis m wm wo mit bet gegenseitigen Vorstellung die Temaskimml oe „Frau" stattfand. Jeder Zweifel an ihrer PersönluMl toc damit beseitigt worden. . * Kündigung nicht vergessen? Für die nmt- Wohnungen läuft jetzt die Fri'-I ab, innerhalb deren zum 1 gekündigt werden kann. Wer alio zu Ostern ziehen will, vn nickst zu kündigen! An welchem Tage spätestens die jlüu erfolgen muß, wird im allgemeinen im Mietsvertragc fein. Ihn sehe man daher daraufhin durch. Wird zum ' darin bestimmt, wie es sehr häufig geschieht, daß drei und drei Tage vorher gekündigt werben muß, so ist der iri KünbiMlngstag Donnerstag, der 28. Dezember. Ist “ber ' Kündigungsfrist nichts vereinbart wvrden, so gilt -- unter r Voraussetzung, daß nicht auf einen Monat oder eine n» kürzere Zeit gemietet worden ist — bie Vorschrift des 5 Absatz 1 deS Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach die 'nnW« spätestens am dritten Werktage des Vierteljahres zu hat, dieSmal also spätestens Donnerstag, 4. Januar: ber 1. Januar gilt als Feiertag. — Die Kündigung wird sam in dem Augenblicke wo sie der anderen Partei ^ern, daher ist daraus zu achten, daß sie spätestens am UW™ *7 digungstag bereits in ben Händen ber anderen Partei iit hält diese sie erst am darauffolgenden Tage, so 'st i,c [bätet, selbst wenn sie am letzten KündigungStage abgesanol vx Den ist. «... it ♦ Kleine Tageschronik. In Berlin stunü auS bem Femtcr ber 23ohnung seiner Schwester der Regieru - baumeister Siebert auf bie Straße und war sofort tol - zeigte in letzter Zeit ein aufgeregtes Wesen, .was man am ‘ ' arbeitung zurückführt. — Dort ist ber Professor Morih M en der im Juli v. I. wegen Betruges zu zwei Jahren < ■ ■ verurteilt wurde, aus der Hast entlassen worWn. - _ Frau, die eine Gefängnisstrafe von einem Jahr 3 Mornnni litten hatte, ist bereits feit längerer Zeit in Frechem einem Anfall schwerer nervöser Ueberrcizung ,hat ‘ Regierungsrat Georg Ahlemei) er in G b n r' ® lL ‘ bürg in seiner Wohnung erschossen. — Jai Niedreren ber Schweiz unb Tirol wurde am Montag nncrtb nn Dienstag früh ein mehrere Sekunden dauerndes wellmwmn * vom Besten tes* v. »r. M '■•i 4 * "«««; V*-: Maus kj IllEiU. . *• * A.^ t9,11 \>n bf-V .Nntti o.° ??°n ihm jJ cmJon,«kb «ÄS hF in X 3J0t^fr-> 22. U. Hz . lü(unbt übct«^ NtMt»:-. N =ti K bl9 W\r, > W». tettWi ’Uigfeiten 'Unfall. I«. Amberg fällig <, hanotoo unb v> n fiertet W> Ite. öinbti mir ngen, iobüh iel gebwdjt rmc Jrt fmtsetzm. liotb imb etfe m Chatlotticku- Wsche froun it Java Bes'«-.-- mpfe, bet iiogi :< ifltte bet EhemL fünf Schüsse -- h einen Schub it oct nahm ihm : tzaud. Die Mi; Ansang als Mob i Seihe geh« ichen mürben m unb seine Z-rau i Acker Offizier. >as Motiv Ivar. Ivar aus Java: nein Eintritt in V au, bie den Sei: bet hatte, zu h en, worauf schnt W w u A L cr< S L) e-> —> —, a «a *— N- L a o *S* IS) • "ft o _ uQ = e «5 — r:2na N-.L! « CD 3 W •«3 •» JJ 3 'S .xd ,. uO c — E 3 C jO *- >-> 3 S m! o -2 5 tL iX. .o S-2 o 2?1- "C ü 3 ~o _ S*-1 :5 o n-2 c^o u 3 JO — sX -LZ :C — ö -Q- o OS* «J jQ 3 <3 C rO 8*3 L ®a ZD “ __ o Z ä :3 . N-ZN a» . 3 ' z Q3 re m o Src? ’-ö 5 I c - c 3d=- 3*2 CQ L CD . e 3 t~ o ° mo e's v «•c-sX <3-°.a C o m e ä a u N «LZ Ä jv

o-U ?-,d'3-£ - - -3D § — x> — *• **—- — ------ ■g o - gÄeS-® •S',2? c 2 e _ aj m3 HD S M «A 3 tiO- 3 - ■ —' ...T“ o Ä o — 33* *— t> —> C E jO « M2oE— Jo — D ° •- — *4 M t-n Ä JO Z 3'3-o£-» r 3 s 3 ej m — _ — z •£ ^.»Ee ,, o 3 O «33- <-> 3 3 S 3 a — 3 c-> ° tO 3 ro 3 M CDg/ 3 ,:=cS?^ O M___ M L 3 3 37 (^- Ä 0-3 19 ■c—* — .2 2 » O CD. o ■ E E tO o C5 CD eji 3 a »o - o> <-- =; «■ CD c-> xO M 0® 3 C <9 •o M o c o 3 CD -d< C< O , <3 " -2 N >b . = C7 «r< CD'o «*» 3ms L-N - M5 § C X 2 'S ct 3 U M — X - « 3 X- M .ÖjQ ■2«3u «■2*s'-s = öä 41 ü - w •S~JO “2 CD S3.iE P •— Ä'.E- - *4 er *c" 3=3 3 *2 ÜT 3 XD M CD JO 3 CJ ns» enüo -me,0 «J 3.2 5 3 * J=> — c_> M 3 2t X? CD-C . m ^S.r EP CDno 1G2 — TS E C -9 p 3 M ee-M M 3 M X — WO M O » ■ — o C Ca Q ?TS M 3 jo - CQ:3 Äg£ oP OTS s N--» - .3 p« S. ^.o-S HD-- m ns« 3 •C — x 3mm Treckers in borde hatte Nacht.' schungen unb Str früherer Kauffnr Stettin nach $r sich am Sonnte- [t eventuellen m mi Frauenabteil it dem gesuchten galant der,,r> -suchungsgesöngni; lM, di- D-«L an ihrer M N" rqefien! innerhalb berent luDBwnffWJt Lüqt fpättlttnv H ; neu i« ®jK' hin durch. SMgi g geDeht, dE werden mub, \. 1ä;: -Äft’» des DierteE ;*«■ ft fpi^Jr der anderen. - lgeMn % MgunM , M-nlE »f “it1?!«”, o,,L jw* K- nben UI,9’j?V#!V- ilW Fluß- und Seefische Die Sylvester-Cigarptte! te^ 5531 SALEM ALEIKÜM! Neujahrskarten Brühl’sche Druckerei 50 ro 3 3 Beim dampfenden Sylvester- pnnsch Hat jeder Kenner den gleichen Wunsch: Salem Aleikum-Cigaretten, keine Ausstattung, nur Qualität. Lose: 3 bis 10 Pfg. per Stück. o M J. ML. Schulhof Teievhon 119. fkoitwtei Derlandt nozb eet* jeder Preislage. in solider Ausführung. 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Durch Veröffentlichung der Namen der Geber iin „Gießener Anzeiger" noch vor Jahresschluß wird eS allgemein anerkannt, daß alle Genannten von Abstattnug der NcnjahrSbcsuchc, sowie von Zusendung vou NenjahrSkarteu befreit sind uuo ihrerseits beides nicht beanspruchen. Zugleich wird hierdurch der genannten iIBoltätigfeit5an|talt nut ihren mehr als 240 Kindern eine sehr wünschenswerte Unterstützung zu teiL Greßen, den 23. Dezember 1905. C“/n Renda»,t Doering. Pfarrer Euler. Kirchenrat Dr. Rauwauu. _____Fabrikant Emil Schmall. London, 27.S. ! laß gewisse Umstand । liovor vielleicht v i einem osftziellm Be : den Stadtvertretung) i unter den Mitglieder jtbod) weiter die Ar keitSdeweisen ' ivürde. Man werd «greifen. Paris, 27. ' einiger Zeit ein be fchem Gold nac [bemerken ist, den Sftcmcftliinqert in 6futfd)trftil3 n ungen getroffen; D reiche Remonte-^ Barcelona, ' ■ Webers SalaS Come erstechen versucht 1 ergab keine Spur 1 «rursacht großes 9(i Peking, 27. is'emden gericht sich auS. Der (S Waren veranlaßte m bn englischen Beam SestrltssPtltchk Sießes Um für die in Gießen wohnenden Einleger eine Bequemlichkeit und für unsere Kassebeamten eine notwendige Entlastung herbeizuführen, haben wir versuchsweise für die Monate Dezember und Januar die Einrichtung getroffen, daß auf Wunsch, den man durch eine Zweipfennigpostkarte bei unserer Kaffe kundgeben wolle, Gelder und Bücher in den Wohnungen der Einleger durch unseren Diener abgeholt werden. Denselben wird ein jüngerer Bureau- gehüse begleiten, der zur Kontrolle die mitzugebenden Barbeträge in ein Verzeichnis einzutragen hat. Damit kein Aufenthalt entsteht, wird gebeten, Einlagebücher und Gelder sowie einen Zettel, auf welchem die Wünsche der Einleger verzeichnet sind, zur Abholung bereit zu halten. Der erste ErhebnngSgang wird Freitag, den 22., der zweite Freitag, den 29. lfd. Mts. stattfinde«. Nach erfolgter Eintragung werden die Bücher in bte Wohnungen zurückgebracht. Für das Abholen und Zurückbringen der Bücher ist eine Gebühr von 10 Psg. (also für jeden Gang 5 Pfg.) zu entrichten. In gleicher Weise können auch die am 1. Januar Statt Karten Johanna Brill Peter Simonsen Schiffs Ingenieur Verlobte im Dezember 1906. F. Schsiig Weinhandlang Westanlage 50, pari. empfiehlt seine gut gepflegten Weiß- und Rotweine, deutsche» nnb frauz. Champagner und ff. deutschen und franz. Cognac. Ganz besonders erlaube mir RffSMO-flaameflaya 48761 aus mein großes Lager in «WMwcbmgiis direkter Bezüge, als Sherry, Portwein, Malaga, Madeira, SamoS AnSlcse 20. 2C. aufmerksam zu machen. 4876 Die beklagenswerten Ereignisse itt Rußland haben über unzählige Bewohner des Landes unsägliches Unglück gebracht. Viele Tausende sind völlig verarmt; andere, die bisher fleißig ihrem Berufe nachgingen, stehen in bitterer Not müßig am Markt. DaS gilt auch von den zahlreichen Deutschen im russischen Reiche. Unzählige von ihnen sind ohne jedes eigene Verschulden plötzlich brotlos geworden und stehen inmitten erregter, ihnen zum Teil feindlich gesinnter Volksmaffen hilflos da. Sie alle hoffen auf unS, die Deutschen im Reich, sie hoffen, daß wir unsere Volksgenoffen nicht im Stich lassen, für ihre Not offene Herzen haben werden nnd offene Hände. Um ihre Not zu lindern, hat sich auch in unserer Stadt ein MmHutz zur UickiMNg her Mischen Rußlands geb^Wir wenden unS mit der Bitte um Unterstützung an alle unsere Mitbürger. Wer immer im sicheren Frieden des Deutschen Reiches seinem Berufe nachgeht und seines friedvollen HeimS froh wird, der gedenke unserer unglücklichen Volksgenossen in Rußland, die in einer fürchtbaren Gegenwart einer vielleicht noch schrecklicheren Zukunft entgegen- sehen. Wir können ihnen helfen, und wir werden ihnen helfen, jeder nach seinen Mitteln. Geldsendungen nehmen entgegen: die unterzeichneten Professoren Dr. Haller (Ludwig st raße 42) und Dr. Krüger (Löberstraße 22), das Bankhaus Heichelheim und die Expedition deS Gießener Anzeigers. Außerdem sind Sammelbüchsen aufgeitellt in der Bürgermeisterei, im Gesellfchaftsverein und im Cafs Ebel. Die glückliche Geburt eines gesunden £ Knaben beehren sich anzuzeigen Dr. Richter und Frau Elise ! geb. Geyer > Giessen, den 27. Dezember 1905. 08435 ♦ Geb. Hosrat Prof. Dr. Bchaghel, Rektor der Universität. Dr. Bierman», Professor. Geh. Medizinalrat Dr. Bostroem, Professor. Geh. Rat Dr. Bretdert, Proomziakdlrektor. Bücking, Laud- oericklsdirektor. Dr. Ebel, Stadtverordneter. Dr. Eck, Professor. Kommerzienrat Emmel.uS, Stadtverordneter. Gabriel, Hauptmann d. L., Vorsitzender des Kriegerverems. Gail, Kommerzienrat. Geb. Iustizrat Gebhardt, Oberamtsrichter. Kommerzienrat Georgi, Beigeordneter. Zr- Gross, Professor. Justizrar Dr Gutflcisch, Landtagsabgeordneler. Dr. Haller, Professor^ Geh. Hofrat Dr Haupt, Bibliotheksdirektor. Kommerzienrat Heichelheim, Stadtverordneter. Geh. Hofrat Dr. Hetz, Professor. Kommerzienrat Heyligeustaedt, Stadtverordneter und RelckMagsabaeordneter. Horst, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins. Kirch, Stadtverordneter. Koch, Präsident der Handels- rammer. Kramer, paitrlmann a. D. Dr. Krüger, Professor. Knllmann, Landgertchtsprasident. Lange, Buchdruckereibesitzer. Dr. Leist, Professor. Mecum, Dberburgenneifter. Justlzrat Metz, Rechtsanwalt. Meyer, Oberpostsekretär i. P. Dr. Naumann, Kirchenrat. Geh. Hofrat Dr. Pasch, Professor Pfeiffer, Obermeister. Geh. Schulrat Dr. Rausch, Direktor des Realgymnasiums Sack, Obermeister. Geh. Schulrat Dr. Schaedel, Direktor des Gymnasiums. Schaefer, Postdirektor. Schaffstacdt, Stadtverordneter. Schirmer, Koinmerzienrat. Schmeckeubechcr, Landgerichtsrat. Geh. Juslizrat Dr. Schmidt, Professor. Geh. Hofrat Dr. Sicbeck, Profehor. Dr. SteverS, Professor. Geb Kirchenrat Dr. Stade, Professor. Dr. Stocrtto, Direktor der Höheren Madchenfchule. Dr. Strahl, Professor Theobald, Oberstaatsanwalt. Töpelmanu, Verlagsbuchshändler. Geh. Medizinalrat Dr Dossins, Professor. Dr. Wagner, Kreisrat. Wittko, C-he'redakteur.__________________________ Kliltchlv! Ein Waggon hochfeine gelb- fleischige Speise- und Salat- kartosjeln (Paulsens Juli) eingetroffen lind empfehle dieselben zu ganz billigeii Preisen. Magnnm bonum in nur prima Qualität Eine solide, vertrauenswürdige u. bewährte Spezialität Niemals lose, nur in violettgelben Kartons ä 30 u. 50 Pf. Wichtig für Sänger, Schau- Siieler, Rezitatoren, Redner, eistliche, Lehrer, Militärs, Reisende, Landwirte, Forstbeamte, Hausfrauen, Schüler und Schülerinnen etc. etc. Vielseitig anerkannt! Z. B. schreibt: Frau Emilie Herzog, Kgl. Kammersäng.: „Ausgezeichnetfür den Hals, mit gutem Erfolge bei Indispositionen.“ — Ernst Ritter von Possart, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Bühne: „Sehr zufrieden.“ C. Lück, Kolbergi. Pomm. 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