W®. 181 Erstes Blatt. 155. Jahrgang Freitags. August 1905 Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen »»utstrab« T. Ldresje für Depeschen: Anzeiger Gictzew. Arrnsprkchanschluß 9Zr. 51. W Gietzener An;«ser “£££ ** General-Anzeiger ** monatlich?^ Ps^ oieit* jährlich Mk. 8.20; durch Avhole» u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk. 2.— viertel- jährl. auöschl. Bestellg.! Annahme van Anzeinr» ir die Xr rfrm-mx« 3 vormittags ’l&fc Je 'emrreiS: airtroärtl >-4 Mz. V-rantwo^ii'ch fift den poltt und TJittit» TeU- P. Wtttko: für »Stadt und fianb* und .GerichtSkaal': August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck- richtet werden; die Sache scheiterte an der Konkurrenz des! Zirkus, der auf Jahrzehnte hinaus das Vergnugnngsbedürf- nis des Publikums befriedigen wird. Man muh auch mit bet Psychologie des hiesigen Publikums rechnen; dieses ist keineswegs so theatereifrig als es immer hingestellt wird, und toemt es sich um Theatergründungen handelt, dann muß die Großstadt--' entwickelung Frankfurts berücksichtigt UTtb müssen theaterfremdei Massen durch Vorstadtbühnen erst erobert werden. Das Harzer Bergtheater. Im Juli konnte das Harzer Bergtheater bei Thale (Harz> auf ein dreijähriges Bestehen zurückblicken. Angeregt durch Dr. Wachler, dem Chefredakteur der amtlichen „Weimarschen Ztg.",, lvurde es schnell begonnen, so daß es in der Hauptsaison schon, voll im Gange war. Es wird dem Zuschauer in dem Theater ein herrlicher Ausblick auf die Berge und Ortschaften in der Umgebung eröffnet. Es wirken an dem Theater sehr gute Kräfte mit ^Mitglieder des Hostheaters zu Weimar). Die Preise für die Plätze betragen Vs, L 2 und 3 Mark, außerdem finden, um auch dem Volke den Besuch der Vorstellungen zu ermMicben, Volksvorstellungen statt. Ebenso erhalten Schulen und Vereine bei gemeinschaftlichem Besuch Eintrittskarten zu ermäßigten^ Preisen. Leider besitzt aber dieses Natur-Theater bisher verhältnismäßig wenige Stücke, die sich zu einer Aufführung im Freien eignen. Das liegt daran, daß eine Bühnenveränderung ausgeschlossen und man deswegen wieder auf die Einheit des Ortes ang^viesen ist. Immerhin kann man die Bemerkung machen, daß auch dieser Mangel Verbesserungen erfahren hat. Der Spielplan des Harzer Bergtheaters hat sich schon ganz gut entwickelt. 1903 hatte das Theater anfangs nur ein Stück (Dr. Wachlers „Walvnrgis"h dem dann gegen Ende der Spielzeit noch ein zweites hinzugefügt wurde. 1904 war der Plan um etliche nennenswerte Stücke vermehrt, z. B. „Spielmanns Kirmes" von Elster, „Herzog Heinrich pni Finken Herd" von! Herwig, „Wallenstein" und die Rütliszene aus „Wilhelm Tell" von Schiller und der „Sommernachtstraum" von Shakespeare. Besonders die beiden lekta-'nanuten Stücke waren einzig in ihrer Darstellung, und nie dürften sie auf einer geschlossenen Bühne so wirkungsvoll aufgeführt werden können. Diese Stücke sind auch in den diesjährigen Spielplan mit ausgenommen. Als neu sind hinzugekommen: „Die Laune des Verliebten" bort Goethe, „Die Nachbarn" von Jmmermann, „Münchhausens Liebesabenteuer"^ von Ernst Böttger, „Siegfrieds Tod" von A. Sturm, „Wieland der Schmied" von Fritz Lienhard, ferner „Heinrich der Löwe", „Regenhart" und „Johanniszauber". Am letzten Dienstag war endlich dem neuen Trauerspiel „Mitsommer"" von Dr. , Wachler, das die Baldursage behandelt, ein starker Erfolg beschieden. Die Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. WettpolitiK im englischen Unterhause. * Am Donnerstag debattierte man im englischen Unter - hause wieder einmal viele Stunden lang über die Weltpolitik. Rach langen Reden mehrerer Herren nahm der Unterstaatssekretär des Aeußern Percy namens der Regierung das Wort, um zunächst den sehr freundlichen Ton sämtlicher Redner gegenüber der engl. Regierung anzuerkennen. Dies sei ein deutlicher Beweis der Geschicklichkeit be§, Staatssekretärs Lansdowne in der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten, und ein ebenso guter Beweis gegenüber dem Auslände für die Tatsache, daß die Kontinuität in der äußeren Politik nicht so gewohnheitsmäßig in England fehle, wie man es in einigen Ländern zu denken scheine. (Beifall.) Er habe mit Befriedigung Kenntnis genommen von den von den Rednern der Opposition abgegebenen Erklärungen, daß keine Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedern der Opposition herrsche hinsichtlich der Ansicht, daß cs wünschenswert sei, das Bündnis mit Japan zu erneuern. Von der allgemeinen Lage in Europa glaube ich, daß sie keinen besonderen Anlaß zu Befürchtungen gibt, ich meine sogar, daß gegenwärtig viel weniger Grund zur Besorgnis vorliegen würde, wenn eine solche nicht schon vorhanden wäre für den ganz unnötigen Scharfsinn von Menschen ohne Verantwortung, die beständig England macchiavellistische Motive beimesicn, an welchen es aber vollständig unschuldig ist, und die stets meinen, England könne kein Neberein- kommen mit einer Macht treffen, ohne gleichzeitig etwas Feindseliges gegen ein anderes Land zu beabsichtigen. Earl of Percy verbreit..' sich sodann in einer längeren Rede Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß baS 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 am Freitag, den 11. August, im Gelände westlich Groß-Rechtenbach ein Schießen mit scharfer Munition abhält. Die Schußrichtung läuft von Ziegelei Groß- Rechtenbach gegen Hohe Birken, Stoppelberg. An dem genannten Tage darf von 6.30 Vorm. bis 11.30 mittags das Gelände innerhalb folgender Wege nicht betreten werden, da dasselbe gefährdet ist: Groß-Rechtenbach, Büblinghausen, Stoppelberg, Kirschenwäldchen, Nauborn, Reiskirchen, Volpertshausen, Weidenhausen, Groß-Rechtenbach. Das vorbezeichnete gefährdete Gelände und die in dasselbe führenden Wege werden für die Dauer des Schießens durch Posten abgesperrt. Die Straßen Wetzlar—Groß- Rechtenbach, Wetzlar—Nauborn—Reiskirchen—Volpertshausen —Weidenhausen—Groß-Rechtenbach sind für den Verkehr frei, dagegen ist die Kreisstratze Wetzlar—Stoppelberg—Weidenhausen gänzlich für den Verkehr gesperrt. Es wird noch darauf hingewiesen, daß sich am 11. August (n dem gefährdeten Gelände keine Holzarbeiter, Holzsammler, Forstleute, Beerensucher und Kinder aufhalten dürfen. Gießen, den 2. August 1905. Großherzogliches Krcisamt Gießen. I. V.: Dr. Kranzbühler. S EÄ X Stelle des alten Schauswelhauses sollte ein elegantes aus Jagd-1 großstädtisches Varietee- und Vaudevilletheater er- ßine neue Hlörich-Susstellung. Darmstadt, 3. Aug. Seit der Neuordnung der Dinge auf der Künstlerkolonie nach 6er Ausstellung vom Jahre 1901 hat sich keine der darin tätigen Kräfte als so vielseitig und so fruchtbar eüviesen, tote Pros. Olbri ch. Während er noch mit den Plänen und Ausführilngs- arbeiten für die bekannte Dreihäusergruppe im vorigen ^>ahr beschäftigt war, hatte er auch in überreichem Maße Mit der Weltausstellung in St. Louis zu tun, auf welcher Ofbrich-Haus glänzende Triumphe feierte, und daneben fand bur Künstler auch noch Zeit zur Ausführung einer ganzer Reihe anderer KUnst- projekte. Die morgen zur Eröffnung gelangende Olbrich-AuA- stellung im Ausstellungshause auf der Künstlerkolonie Hibt culcr» dings durchaus nicht über das ganze bisherige Wirken Olbrichs in Darmstadt ein Gesamtbild — wozu der Raum bei weitem Nicht ausreichen würde, — sondern beschränkt sich auf die Tätigkeit des Künstlers im Jahre 1904 und 1905, aber sie bietet doch eme solche Fülle voil originellen Ideen und künstlerischen Anregungen dar, daß sich hier ein näheres Eingehen darauf sehr wohl schloß Wvlssgarten, ferner eine nach Olbrichs Entwurf aus- gefiihrte Glachnalerei als Hochzeitsgeschenk des Großherzogs, ein großes Modell der drei Musterhäuser, Handzeichnungen für kunstgewerbliche Entwürfe usw. Wer dann noch einen näheren Einblick in das schon erwähnte Olbrich-Haus von der Weltausstellung in St. Louis gewinnen will, hat dazu Gelegenheit durch Betrachtung einer Anzahl mustergiltig ausgeführter Photographien, welche die feinkünstlerischen Details des Hauses und seine so überaus anheimelnde Gesamtstimmung vergegenwärtigen. Zum Schlüsse sei noch mit besonderer Anerkennung ein nach des Künstlers Zeichnungen ausgeführter Damensalon in heller Cremefarbe erwähnt, den Herr H. Bindewald in Friedberg in geradezu meisterhafter Weile ausführte. B. hat sich ein Verfahren patentieren lassen, durch welches er jedes Holz in icber gewünschten Faöbe mit tiefem, dauernden Glanz elfenbeinartig überziehen kann, auch meierbreite Flächen und Verzierungen, gebogene Linien usw. Mit diesem Verfahren wird in die Möbelindustrie ein ganz neues Moment eingesührt; es wird in den Fachkreisen sicherlich viel Anerkennung falben und bei der zierlichen, effektvollen Wirkung besonders bei unserer Damenwelt viel Freude erwecken. Die Ausstellung ist bis Ende September täglich und unentgeltlich geöffnet. F- H- verlohnt. Gleich im ersten Raum beim Eingang sind die Entwürfe zu Sem AusstellungshauseberDerlinerSeze s s i o n auf- gehängt, die eine reiche, kühne Phantasie und künstlerische a§ dem deutschen Kunsthandwerk zu Gute kommen wird! In einem Nebenabteil erblickt man weiter Reproduktionen 4U0 dem Musiffaal des Gwßherzogs und dem . Puppenhäuschen der verewigten Prinzessin Elisabeth aus Jagd-1 großstädtisches — Zu dem gestrigen Artikel „Frankfurter Theatergründungen" wird beute geschrieben: Es wurde ganz richtig bemerkt, nur das Großkapital könne in Franffurt mit einer Theatergründung reüssieren. Wer die eigentümlichen lokalen Verhältnisse kennt, wird diese Behauptung „cum grano salis" auf» nehmen; gewiß sind die gegenwärtigen Theatergrünbungen ziemlich aussichtslos, aber sollte das nicht auch an ben verfehlten Gründungsprinzipien liegen? Frankfurt entwickelt sich ganz rapid nach allen Seiten. Der Norden und Osten Frankfurts liegen weitab von dem nach Westen verschobenen Ver- kehrszentrum, aber niemand denkt daran, diese dichtbevölkerten Stadtteile mit billigen künstlerischen Genüssen zu versehen. Die Theaterftage in Frankfurt ist heute Nicht so fdyr eine Kunst- als eine Kapital- und Bauplatzfrage. Ob Frankfurt heute schon für eine Bühne wie das proejktierte Schillertheater reif ist, bleibe dahingestellt; auch die Stadt und tue Neue Theater-Aktiengesellschaft sind sich ihrer sozialen Verpflichtung bewußt und haben die Zahl der Volksvorstellungen und der Vorstellungen zu ermäßigten Preisen vermehrt; was aber die Frequenz der beiden städtischen Buhnen anbetrirft, so ist diese keineswegs derartig, daß der Theaterbetrieb, unbedingt einer Weiterung bedürfte. In urteilsfähigen Streifen herrscht bezüglich Theatergründungen eine Skepsis vor, die sich auch durch die Schwierigkeit der Käpitalbelchasfung hmbgibt. Aus dem Theater- hat der Kaiser, ohne auf andere Erwägungen Rücksicht zu nehmen! imb ohne zu zögern, die herzliche Einladung Ihres ersten Bürgers angenommen. Auch wenn die Bestrebungen, eine gemeinschaftliche Grundlage ftir die Friedensunterhandlungen zu finden, z« Zeit fehl schlagen sollten, so würde doch der von dem Käisev und dem russischen Volke gegebene Beweis der Fr e nn d s cha ft noch weiter als b-merkenswertes Ereignis bestehen bleiben unbj wie ich zuversichtlich hoffe, weitreich endewobltätigeEr- gebni sse für die beiden großen Völker des Ostens und des Westens zeitigen." _ . Während der Ucbersahrt sagte Witte einem* Berichte erstalter des Rcuterschen Bureaus, fast überall in Europol und Amerika wären Rußland, seine Armee, seine Hilfs- quellen und seine Fähigkeit, Widerstand zu leisten, imi bekannt, und auch das Volk selbst befände sich über bew Ausgang des Krieges int Irrtum; die russischen Nie-^ der lagen hätten iticht dieBcdcutung, daß Rußland' bie Macht verloren hätte, bie bas Moskowitische Reich vor bem Kriege besessen hätte. Die russischen Niederläger! bedeuteten nicht, daß Rußland ein „quantitö nögligeablel geworden wäre ober daß die .Japaner als Resultat ihrer letzten Siege eine solche Suprematie erreicht hätten, als daß das russische Reich sie als einen lvirklich furchtbar enj Feind ansehen müßte. Wie die Dinge augenblicklich lägetty hätten die Japaner nicht solchen Fortschritt gemacht, wie allgemein geglaubt würde; sie müßten! noch viermal so weit vorrücken, als sie es bisher; getan haben, um das eigentliche Rußland zu erreichen, und in diesem Falle allein könnten' sie sich in der Lage fühlen, Fri ed en sb e din gun gen vov" zu schreiben. Was sich im Innern des Reiches zu» trage, könne keinen Einfluß auf die äußere Do-i litikhaben und noch weniger aufFortdauerooeri Ende des Krieges. Witte deutete aber an, daß er? trotz dieser Ansichten alle Anstrengung machen würde, ums FHieden zu schließen; er fügte bann noch hinzu, er sei für? b tu Fricben gesinnt als Russe itnb als ein Mann, bec1, stets babin gestrebt habe, ben Krieg zu vermeiden, und! der begriffen habe, daß fast die gesamte Welt den ©treit; beendet zu sehen wünsche. Ihn dieses Ziel zu erreichen^ sei cs aber notwendig, daß die Japaner von ben-« selben Gefühlen erfüllt jeicn; sie müßten überzeugt fetn^ daß für Ruß lan b ber Friebe wünschenswert, oben burch aus nicht unumgänglich nottoenbig feil Rußland werde niemals auf Bedingungen citri gehen, welche auch nur dem Anschein nach! feine ®igenK liebe verletzen könnten. Aus einer Unterredung mit Witte, die nach ber Ztg." ber Berichterstatter des „Corriere della Sera"" Vvw, Bord des „Kaiser Wilhelm"" mittelst drahtloser Telegraphie!; mitteilt, seien folgende Punkte hervorgehoben: Rußland be---! trachte seinen Konflikt mit Japan als Kolonialkrieg ironlj nn te rgeorbneter Bebeutung; seine Kräfte und; Hilfsquellen seien noch beinahe unversehrt. Dis- Nieberlage ber baltischen Flotte sei Vorauf zuj ehen gewesen. Die Melbung, bie ein Lonboner Blatt veröffentlicht, hatte, baß Witte versuchen würbe, amerikanische Bankiers! ftir eine neue Anleihe zu interessieren, wirb bestätigt. Ein ftihrcnber Bankier in Newyork hat erklärt, baß bie Bankiers eine Besprechung mit Witte über biefe Angelegenheit erwarten. Wie von einem' Begleiter Wittes versichert wirb, ffh For der Ariedenskonserenz. Herr v. Witte ist in Portsmouth an gekommen. Er würbe dort burch einen Ehrensalut von 19 Lchuß begrüßt. Admiral Mais, Direktor des Marinearsenals, veranstaltete ihm zu Ehren ein Frühstück. Später erschien ber Gouverneur von Newyork mit 800 Mann Miliztruppen unb eskortierte ben Wagen Wittes zum Courthouse. Hier würbe Herr v. Witte mit herzlichen Worten willkommen geheißen. In Newyork hat Minister Witte bem Professor v. Martens, einem Mitgliebe ber russischen Friedcnskommisfton, nachfolgende Erklärung überreicht, die dieser mit lauter Stimme den Vertretern der Presse vorlas: „Ich komme mit der Ermächtigung, bie Bedingungen kennen zu lernen, die unser tapferer Gegner als Grundlage ftir die Friedensunterhandlungen für nötig erachtet. Ich bemerke ausdrücklich, daß es mein ernster Wunsch ist, daß jede der beiden ritterlichen Nationen, die ihre erste nähere Bekaiintfchaft auf wem Schwchrfelde machten, bei der anderen schätzenswerte Eigenschaften entdeckt haben möge, die sie bestimmen werden, diese Bekanntschaft weiter z u p f l e g e n , bis sie sich zu d a u e r n d e r F r e u n d- schaft ans re ist. Inzwischen indes müssen die Bedingungen, die die Japaner stellen, zuerst erwogen und auf ihre Annehmbarkeit durch Rußland hier geprüft werden, bevor dieses in formelle Friedensunterhandlungen epi treten kann. Bisher war es in solchen Fällen üblich, daß alle solche Präliminarien vor dem Zusammentritt der Bevvllmächttgten, deren Aufgabe es ist, die endgiltige Einigung herbeizuftihren, erledigt wurden. Die Tatsache, d aß 'der Kaiser einwilligte, von dieser alten diplomatischen Olepflogenheit abzuweichen unb eine Mission zu ernennen, die sich mit den Bedingungen unseres tapferen Gegners bekannt machen soll, ist ein beredtes Zeichen der freundschaftlichen Gefühle, die er und seine Untertanen dem Volke der Vereinigten Staaten gegenüber hegen. Jetzt möchte ich Ihrem Volke sagen und beweisen, daß es der h e i ß e W u n s ch des Kaisers und des russischen Volkes ist, die Bande der Freundschaft zwischen den beiden Völkern noch mehr zu kräftigen. Infolge dieses aufrichttgen Wunsches über die Kongofrage. In bezug auf das Handelssystem im Kongo sei die Regierung der Ansicht, daß die Regelung dieser Frage durch eine internationale Kommission zu erfolgen habe, in der die Mächte, die bie Berliner Akte unterzeichnet haben, so viel als möglich vertreten sein sollen. Die Regierung erkenne ferner die Wichtigkeit an, weitere Absatzgebiete im Jüneru Chinaszu erobern, sowie bie Notwenbigkcit eines diesem Zwecke dienenden Eiscnbahn- untemehmens. Percy kommt schließlich auf das Vorgehen Deutschlands in Schautung zu sprechen. Er fiihrt aus: Es ist nicht richtig, daß die deutsche Regierung Bergrechte in dieser Provinz monopolisiert hätte. Bis der Nachweis nicht geführt ist, der die britische Regierung rechtfertigen würde, wenn sie anuähme, vaß die Politik der „Offenen Tür" verletzt sei, bin ich nicht der Ansicht, daß irgend ein Vorgehen erforderlich ist. Richtig ist, daß Deutschland rapide Fortschritte in der Erschließung von Schantung gemacht hat. Das sollte aber für uns eher ein Ansporn sein, als ein Anlaß zu klagen. Der britische Handel in China ist zu rück gegangen, aber der Handel jedes anderen europäischen Landes ebenso. Japan ist das einzige Land, dessen .Han del mit Chin a zunimmt, und wenn wir mittels Eisenbahn ins JUnere bringen, würden wir ben japanischen Wettbewerb dort ebenso tätig finden, wie an der Seeküste. LUdi? VorfAtX3S“e}u7«fo^ berechtigt „erben, bevor eine sachliche Anwort aus Berlin erfolg. & weiten Spielraum Aus Paris meldet die offiziöse Agence: Die franzosi auch der deutsche Gesandte in Marokko, Graf v. Tattenbach, über die französischen Vorschläge und Anregungen gehört Aus Paris meldet die offiziöse Agence: Die französische Note über die Marokkokonferenz wurde am Nachmittag der deutschen Botschaft durch einen Beamten des Ministeriums des Auswärtigen überbracht. Die Note setzt auseinander, welches Programm Frankreich in Marokko zur Anwendung Hessen Vollmacht zweifellos in jeder Beziehung derKo- s gleich/Die Instruktionen des Zaren, welche Ausland. Stockholm, 3. August. Der König cmsing gestern nachmittag den Großadmiral v. Koester in Audienz und ' überreichte ihm den Seraphincnorden. Heute besuchte der König das deutsche Geschwader und nahm an dein Frühstuck bei dem Großadmiral v. Koester auf besten Flaggschiff ,Kaiser Wilhelm II." teil. Heute abend gab der König im Stock- jolmer Schlöffe ein Souper zu Ehren des deutschen Ge- chwaderS, wozu 300 Gäste geladen waren. Kopenhagen, 3. August. Der König hat mehreren deutschen Offizieren Orden verliehen; u. a. das Ritterkreuz des Danebrogordens dem Kommandanten dcS Depcschen- bootcs „Sleipner", Kapitänleutnant Prinz Ys en bürg und Büdingen. Konstantinopel, 2. August. Eine Mitteilung der Pforte an die Ententebotschafter besagt, daß das mazedonische Komitee in letzter Zeit eine gewiße Tätigkeit entwickele. Die Führer halten Versammlungen ab und treffen Vorbereitungen für den nächsten Herbst. — Am 1. August ist das alte Pulvermagazin der Russuburnu-Batterie an den Dardanellen in die Luft geflogen. Zwei Soldaten wurden verwundet. Tientsin, 3. August. Ein kaiserliches Edikt hebt die Prügelstrafe in China auf. Dafür werden Geldstrafen oder die Verweisung in ein Arbeitshaus eingeführt. Statt 10 Hieben ist eine Strafe von einem halben Tael zu zahlen, bis zu 100 Hieben eine solche von 15 TaelS. Im Unvermögensfall kommen auf einen Tael vier Tage Gefängnis. Wien, 3. August. Eine Korrespondenz bringt folgende Meldung aus Marienbad: Es habe sich dort daS Gerücht verbreitet, daß König Eduard auf seiner Reise nach Marienbad in einer deutschen Stadt, möglicherweise Frankfurt a. M. eine Begegnung mit Kaiser Wilhelm haben würde. Dadurch solle dargetan werden, daß die Be- ziehnngen zwischen dem deutschen und englischen Hofe ungetrübt seien. Sidney, 3. August. Der Premierminister von Reu- SüdwalcS, Caruthers, erklärte, die Negierung habe beschloßen, bis zur Erledigung des Streites über die Marschall-Inseln in Deutschland nichts zu bestellen. Die übrigen Staaten seien aufgefordcrt worden, ebenso vorzugehen. Einr solche Maßregel sei angesichts der bedeutenden deutschen Ausfuhr berechtigt. Caruthers hofft hierdurch anscheinend eine Entschädiaung der Psabell-Rhederci erzwingen zu können. Wusstlche Neuigkeiten. Der Gesundheitszustand des Zaren soll in den letzten Tagen ungünstig gewesen sein. Der Zar verbringt ----- ----- ~ , Auch soll er 16. Juli 1883. „ t — Der „Reichsanz.' veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Erhebung von Kirchensteuern in den katholischen Kirchengeineinden und Gesamtverbänden vom 14. Juli d. I. — Die Zeitschrift „Das Kaufmannsgericht" berichtet, daß bereits 229 Kaufmannsgerichte in Deutschland errichtet sind, denen noch 13 folgen werden. Eine ganze Reihe von Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern Hut sich ebenfalls entweder zu der Errichtung eigener Gerichte oder zum Anschlüsse an die Kaufmannsgerichte benachbarter Gemeinden entschlossen, so ist z. B. das Kaufmannsgericht zu Düßeldorf für 4 Städte und 11 Landgemeinden zuständig. Stuttgart, 3. August. Die von der Regierung geplante Neuregelung dcS Fachbildungsschulwesens sicht in weitgehendem Maße die Gliederung nach Berufen vor. Die Zahl der Gemeinden, in denen die Neuordnung unmittelbar durch Landesgesctz in Kraft treten soll, beträgt etwa 100. In den größeren Städten des Landes sollen den Schulen ergänzend Unterrichtswerkstätten zugesellt werden, die in erster Linie der praktischen Unterweisung dienen. — Die bürgerlichen Kollegien beschlossen heute die Erhebung einer Warenhaus st euer im Betrag von 20 Proz. Zuschlag zum Gewerbcsteuerkapital. Die Minderheit trat für einen höheren Betrag ein. Deutsches Reich. Saßnitz, 3. Aug. Die Jacht .Hohenzollern* mit dem Kaiser an Bord ist in Begleitung des Torpedobootes „Sleipner" und des Kreuzers „Berlin* hier eingetroffcn. Berlin, 3. Aug. Amtlich wird bekannt gegeben, daß Großfürst Michael Alexandrowitsch von Rußland ä la suite der Marine gestellt wurde. — Die Fürstin zu SolmS-Hohensolms-Lich hat Berlin nach kurzem Aufenthalt verlaßen und sich nach Schloß Lich zurückbegebcn. — Im Alter von 87 Jahren verschied hier der Kreisgcrichtsrat a. D. Rudolph ParrisiuS, der frühere langjährige Leiter dec Deutschen Genostenschaftsbank. Rudolf Parrisius trat der Fortschrittspartei bei ihrer Begründung bei. Er hat 1864 wegen seiner politischen Tätigkeit sein Amt verloren. — Für die W ah len zurZ weiten badischenKammer bat das „Gesetz- und Verordnungsblatt" die landesherrliche Verordnung über eine neue Wahlkreiseinteilung veröffentlicht. Diese Einteilung weist gegenüber dem vorläufigen, in sozialdemokratischen Blättern durch Vertrauensbruch vor- zeitig veröffentlichten Entwurf nicht unwesentliche Aenderungen auf. Danach besteht die Hoffnung, daß in Mannheim von 5 Sitzen mindestens 3, in Karlsruhe von 4 Sitzen mindestens 3, in Freiburg von 3 1 oder 3, in Heidelberg beide, in Pforzheim von 2 Sitzen mindestens 1 den vereinigten liberalen Parteien zufallen. Ter Einspruch der Mannheimer Sozialdemokratie gegen die angeblich ungerechte Wahlkreis- cinteilung blieb unberücksichtigt. — Die .Germania" bestätigt, daß s.Z. dem ZentrumS- führer Dr. Windthorst die Anlegung des ihm vom Patriarchen von Jerusalem verliehenen GroßkrcuzeS deS Ordens vom Heiligen Grabe vom Kaiser verweigert worden ist, und veröffentlicht den Wortlaut deS betreffenden Reskriptes deS Mmisters des Innern vom Keer unb I.otte. — Zum Kommandeur der 10. Infanterie-Brigade wurdt Generalmajor Kopka von Lossow ernannt. Er gehört der Armee seit 1868 an. 1894 kam er als BataillonS- koininandeur zum 116. Infanterie-Regiment nach Gießen, 1897 wurde er Kommandeur dcS 2. SeebataillonS. 1899 trat er in die Armee zurück und wurde Oberstleutnant beim Stabe deS 138. Infanterie-Regiments in Straßburg. Seit 1901 war er Kommandeur des 174. Infanterie-Regiments in Metz. Er ist also mehr als vier Jahre Oberst gewesen, Frankreich« Marokko• Denkschrift. tätsoffizier bei der Schutztruppe für Südwestafrika. Er Mit keinem Wort äußert sich die ..Nordd. Allg. Ztg." stand als KorpSarzt beim Kommando der Schutztruppe an über die endlich fertiggewordene französische Marokko^Dcnk- der Spitze des Sanitätsamts. 3n war er erst seit schrift. Der „Petit Parisien" weiß bereits zu melden, das wenigen Monaten; er kam dorthin als Nachfolger des General- Schriftstück habe auf der deutschen Botschaft in Paris Oberarztes Dr. Cchian. Tr. Sedlmayr war 1881 in der den besten Eindruck gemacht. Der Wunsch ist hier sächsischen Slrmee Assistenzarzt geworden. Uls Stabsarzt wohl der Vater des Gedankens. So schnell wird die stand er bei dem zum 15. Armeekorps abkommandierten deutsche Botschaft ihr Urteil nicht abgeben. Der Marokko- 105. Inf.-Regt. in Straßburg, bei dem er auch 1897 Oberoffiziöse „Lokalanz." betont: „Ob der Inhalt der Denkschrift stabsarzt und Regimentsarzt wurde. 1899 rückte er zum auf die Zustimmung der deutscheii Negierung rechnen Oberstabsarzt 1. Kl. auf und kam dann in das Karabinier- kann, wird sich erst nach genauer Prüfung des uni- Regiment nach Borna. Am 28. März d. I. wurde er zum sangrcichen Aktenstückes sagen laßen." Eine solche Prüfung Generaloberarzt, bei der Schutztruppe befördert. ist nicht von heute auf morgen möglich. Sicherlich wird! ------------ ist, lassen in vielen Beziehungen werten Sprelraum und sind mehr geeignet, ihm zu Helsen, als ihn behindern, vorausgesetzt, daß die Bedingungen I apans lewer Mer ung nach erfi'illbar sind. Es wurde auch nach Reuter k ausgesprochen, daß Witte nicht gekommen fei, um ...... v________v Frieden um jeden Börsen- kommen zu sehen wünscht, wobei indeffen den Beschlüßen Mle diese Erklärungen sind der D accaf[(m Die der Marokkokonferenz nicht vorgegriffen werden soll; ferner ^pekulatron emrgerma^eu °uf die Nerven^ge.s^ er- legt sie die Ansichten Frankreichs über praktische Reform- fchwängliche/LÄrauen^ d-n j?be Andeutung die Friedens- stebeit in Marokko bar; am eingehendsten werben bie Verhandlungen könnten fehlschlagen, Versttmmung hervor- der Sicherheit der Personen und die rsinanzfrage ruft. Späterhin beruhigten sich die Gemuter etttms. . n | ^handelt. _ sagte mit schlauem Augenzwinkern, Herr v ©ittOagf Sechen müssen, um die Japaner zu warnen, die Frreoens- Ä ÄSer finb bie Japaner wo^k daß durch '»nenb^Wör^^e japanische Regierung I Waskose Nächte und leibet an Herzkrämpfen. ÄnSÄ "e-bet °us Petersburg. ba6 der bekannte Methode anwende,,. daS II!,mögliche zu verlangen, Ministerrat, der kürzlich unter dem Vorsitz des Zaren getagt um das Möaliche zu erreichen, aber zweifellos lautet ihre hat, nicht unwesentliche Abänderungen des Billygin schen Instruktion dahin, daß sie unter ein gewißes Maß keines- Reform-Projektes vorgenommen hat. Der Wahlmodus, falls herabgchen dürfen. Die Wittcschen Erklärungen sollen I rDe((^et angenommen wurde, entspreche entschieden mehr den wohl hauptsächlich in M'ßland beruhigend wirken Wünschen, welche in dem jüngsten Sernstwo-Kongreß geäußert Es ist sonderbar, bevor Prastdent Roo-bei sch «I Diese Aenderung gelle als ein Beweis der Absicht, bie Konferenz bemühte, war der RUt nach ^rieoen im • fnrtinfehen 3 ar e n re i ch oflaemeu,. b,e Truge powert Kr. g^fo r 18 u W n.? in Süd- ©t^mmen f"r Fortsetzung des Krieges Nach rußland sind 13 politische Verbrecher entflohen. Petersburger Depeschen an Pariser Blätter soll die Kriegs- Wie sich herauSstellte, hat bie sozialistische PaUei den Partei wieder die Oberhand gewonnen haben. Ware Gefängnisdirektor bestochen. Dieser wurde zur das zutreffend, dann würde natürlich Herr v Witte^,an- Rechenschaft gezogen. Von den Flüchtlingen fehlt bis jetzt gewiesen, so viel Einwendungen gegen die Friedensbeding- . Spur. ungen, wie immer sie lauten, zu ^^en, daß die Kon- Tataren haben die armenische Bevölkerung in der Ort- ferenz kein Ergebnis hat. '^^eVerhandlung^i dürftet Rachitschewan angegriffen. Während des ganzen &e^Än^^3cCÄ^ wüLe 'e?n heftiger Sa^pf, welcher so lange fort- dcmn verzichtet Japan einstweilen auf die von Rußland gesetzt wurde, bis Militär eintraf. Alsdann wurden die angetragene „dauernde Freundschaft", um zunächst dem Gc- Tataren mit großen Verlusten zuruckgeschlagen. Sie schworen neral Linewitsch eine entscheidende Niederlage beizubringen, Q&er, zurückzukehren und alle Armenier zu ermorden. die vermutlich zur Folge hätte, daß abwechslungshalber * die Fricdenspartei Oberwasser bekommt. Gegenüber der Wiener Nachricht, der Großherzog Die Börse wird während der Verhandlungszeit noch! ^n Hessen habe die Zusammenkunft zwischen dem Kaiser Minchmal nervösen Anwandlungen ausgesetzt sein. Dafür <)em oaren in Björkö vermittelt, die beim Zaren die Lrgt die amerikanische Sensationsprefte, dre Neigung, den Krieg fortzusetzen zum Nesulat gehabt haben Da übrigens zahlreiche Drohbriefe in Newyork stadt von einer derartigen Vermittelung nichts be- und Portsmouth eingelaufen sind, so wird von der ameri- kannt ist. Der Großherzog halte sich grundsätzlich von jedem konischen Regierung die Stunde geheim gehalten, in welcher Versuch einer Einmischung in die innere Politik Rußlands die Friedensdelegierten zusammentreten. völlig fern". Was ja von vornherein selbstverständlich ist. Politische Tagesschau. Aer Krieg. Da8 Wablproaramm der Deutschen VolkSpartei in Vaden. r < n- -r Nachdem die badische Sozialdemokratie den Anfang gemacht Tokio, 3. Aug. (Reuter.) Der Stab der Zlvil- chat tritt jetzt auch die Deutsche VolkSpartei mit ihrem Wahl- verwaltung reist am 6. d§. nach Sachalin ab. Das Programm an die Oeffentlichkeit. In der Einleitung wird daraus Hauptquartier wird Alexandrowsk sein. hingewiesen, das; die Deutsche Volkspartei m den ^vorskhenden I London, 3. Aug. Aus Tokio wird vom 2. ds. ge- Äk'^bÄeÄ^ Äw. .nelbet, ba6 bie Japaner aus Sachalin die letzten Reste unterstiitze das Zentrum in neuerer Zeit alle rückitändigen Be- der feindlichen Truppen verfolgen und am 28. Juli ftrebungen auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet; es Wkfl§ Dorf Tareo besetzten, von wo die Russen südwärts bis die Herrschaft der Kirche über die Schule S,u befestigen und zu er- stüchteten. Da aber dieser Ort von Nahrungsmitteln !eS tatsächlich im Reichstage einnehme, eine ernste Gefahr für die j „ tse - Bal fortgesetzt werden. Entwicklung des ntobernen deutschen Kultur- und Geisteslebens. Korea. Die Möglichkeit, daß das Zentrum auch Baden eine ahn- Petersburg, 3. Aug. General Linewitsch meldet S r toa l‘t u“ ä m a B n b”b c e"i nH uff fS bei brr unterem 2. August: Am 25. Juli warf unsere Armee, neuen Wahltreiseinteilung durchaus Nicht aus ge- Abteilung m Korea em japanisches Detachement schlossen, und eben diese Erwägungen hätten die National- da§ gegen das Defile von Pyaxabang östlich von liberalen, di- Fr-is innig en , die Deutsch- Volks- « li ' Dorr^e, p/f^m'knsch?ub'LİÄÄÄs'Verüttnis"strW Lonbon, 3. Aug. .Daily Telegraph, meldet aus schen VolkSpartei zur Sozialdemokratie anbetreffe, so sei dies Shanghai: Starke Regengüsse haben m Nord-Korea große dasselbe wie bisher. , . „ . k-Neberschwemmungen angerichtet. Alle Pontons auf „Wir sind uns wohl bewußt, so sagt das Programm, daß Tunienfluß sind weggeriffen. sie mit uns für die Rechte des Volkes eintritt und iedem An- dem ^umenpug pno roennenncn. , griff auf die politische und geistige Freiheit energischen Wider- Tw russischen Marmeverluste. stand entgegenseht. Wir vergessen aber auch mcht, daß sie Rach emem Ausweise des Marmearntes betragen die unter B-.'touung ihres Charakters als einer Klassenpartei For-1 trümmcrt. Man befürchtet, daß unter den Trümmern mehrere Leichen liegen. Ein Lokomotivführer ist schwer verletzt. Ostrowo, 4. August. Der russische Grenzsoldat-, her ein 8jähriges Mädchen auf preußischem Gebiet erschoß, ist verhaftet worden. Tanger, 3. August. (Reuter.) Der britische Vize- konsul Dar al Daida Mitchell stieß auS Zufall auf dem Markte ein marokkanisches Kind um. Er vergewisserte sich,, daß das Kind keinen Schaden genommen habe, beschenkte e§' und ging dann nach der britischen Gesandtschaft. Ein Soldat Raisulis folgte ihm alsbald dorthin und verlangte kategorische daß er vor Raisulis Vertreter erscheine, um eine Erklärung! über den Vorfall abzugeben. Der britische Geschäftsträger erhob sofort dagegen bei einem Bevollmächtigten des Sultans! Einspruch. Der Vertreter Raisulis begab sich darauf zur! Gesandtschaft und bat um Entschuldigung. New-Aork, 3. August. „Evening Post" meldete Der japanische Unterhändler Sato sagte in Bezug auf Wittes Erklärungen, er sehe darin nichts, woraus sich ergebe, daß Witte nicht unumschränkte Vollmacht besitze, die Friedensbedingungen zu vereinbaren. Es fei für ihn klar, daß Wittes Entscheidung für den Kaiser von Rußland bindend fein werde. Sato schätzte» die Kriegs ko st en für Japan auf 2 Millionen von täglich oder insgesamt 500 Millionen Dollars. Sato wollte angeben, welche Entschädigung Japan verlangt, er bemerkte aber, wenn ein Land eine Entschädigung fordert,: besteht es gewöhnlich auf der Zahlung einer größeren Summe als die tatsächlich ausgegebenen Summen betragen. — Witte stellte heute nochmals nachdrücklich in Abrede, daß er Mangel an Vertrauen hinsichtlich des Ergebnisses der Verhandlungen geäußert habe, und erklärt, erj habe nichts derartiges gesagt, auch nichts, das so ausgelegt werden könne. Newyork, 4. Aug. Witte war bei einer Rundfahrt durch die Stadt im Automobil der Gegenstand bemerkenswerter Ovationen sowohl im Nussenviertel als auch in Wallstreet. Er besuchte heute den Präsidenten Roosevelt in Oysterbay und wird Samstag programmäßig dem japanischen Bevollmächtigten Ko mur a auf der Jacht „Maiflower" vor-! gestellt. D- verstiäts-Rachrichten. — In G ra z ift der berühmte Slavist, Univ erst tätsprofesior öosrat Dr. Gregor K r c' aellnyben. . straße ein schwerer Bauunfall. Zwei Maurerlehr- linge wollten am ersten Stock des Hauses ein Schild an- Gepäckwage^sttirzten in den Bach. 17 Personen wurden verletzt, bringen. Die Balkonplatte, auf der sie standen, war eine getötet. — In New Braunfels wurde ein 16jahr. anscheinmd >wch nicht »crantcrt Sie lüfte sich MM und N-g--, herunter. Beide sielen mit $£™}Jter. Der gewaltsam herausaebolt und gelyncht. 17 Jahre alte Wilhelm Jordan aus Walldorf erlitt -----———------—— -------------- schwere innere Verletzungen und kam ins Städtische Krankenhaus; sein Kollege kam mit geringen Hautabschürfungen davon. einen so langen Zeitraum, wie er tn diesem Dienstgrade seit Eine Abordnung des Bürgervereins und der Stadlverordnelen 1901 nicht mehr vorgekommen ist. haben dem Landeshauptmann zu Wiesbaden ein Aner- London, 3. Aug. Der Bericht der RechnungSkammer bieten für die Errichtung der dritten Jrren- kritisiert streng die Admiralität und wirft ihr hauptsächlich anstalt persönlich überbracht. folgende drei Punkte vor: 1. Im Jahre 1904 eine halbe Marburg, 3. August. Die Marburger Bau- Million Pfund Sterling Unternehmern ausbezahlt zu haben, genossenschaft zur Errichtung billiger Arbeiter- und ohne daß irgend welche Kontrolle hierüber vorhanden ist. Beamtenwohnhäuser wird nächsten Sonntag einen Aus - 2. 1600 Pfund Sterling seien verausgabt worden, um flug nach Gießen unternehmen zur Besichtigung der Schiffe auszubessern, die bereits verkauft waren, dort bereits erbauten 60—70 Arbeiterwohnhäuser. Die 3. sei der Kredit für die Restaurierung der Docks in Chatham Genossenschaft beabsichtigt, hier zunächst 13—14 derartiger um 2000 Pfund Sterling ohne Genehmigung über- Wohnhäuser zum Preise von je 5000 Mark am Wehrdacr schritten worden. Weg zu errichten. Die Häuser sollen wenn möglich noch -- und Srfjufe =g= üor Eintritt des Winters unter Dach gebracht werden. — Im Inseratenteil der „Konstanzer Ztg." macht die dortige *♦ 6.x Mitteilungen aus fieHcn^unb^ben Staatsanwaltschaft die vom Amtsgericht verfugte B e s ch la g° Nachbarstaaten. Wie au/ Dillenburg berietet wird, nab in e der S $ u I cir et tu ng »M u lu s, G y m na stum 5ort psztzUch Schneidermeister L. Spengler, eine durch ou st an z ^.^unb der Platten und Iormenbekanilt.^-rte rem eifrige Teilnahme an den auf Besserung ihrer wirtschaft - zelchnertsch verhaltntsmaßtg ganz hervorragende Schrtst enthalt gag€ gerichteten Bestrebungen der Handwerker in weiten jiarilamren von ^ebrern. Kreisen bekannt gewordene Persönlichkeit. — In der letzten Stadt- " »k _ _ i.vi „„v jrZZx Verordnetensitzung in Friedberg wurde beschlossen, die 3Vs (AitS <4111101 nilO prozentige Anleihe der Stadt im Betrag von 500000 Mark rai.E.„ A qr„A1,ri 1QAK dem Bankhaus B. Strauß in Marburg als Höchstbietendem zu _, Oietzen, 4. August 1905. vergeben. — Die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung •• Die Sitzungen des Schwurgerichts der [1at beschlossen, die regelmäßige tägliche Arbeitszeit aller bei der Provinz Oberhessen für das 3. Quartal 1905 werden Stadt beschäftigten Arbeiter zunächst aus ein Jahr versuchsweise Montag den 25. September 1905, vormittags 9V2 Uhr, im M nenn Stunden berabzusetzen. _ ___ ______________ hiesigen Justizgebäude unter dem Vorsitze des Landrichters Der Lohnkampf in der füchs.-thnr. Textilindustrie. Dr. Friedrich ihren Anfang nehmen. , Totenstille herrscht zur Zeit in sämtlichen Betrieben des säch- ** Lehrer-Personalien. Uebcrtragcn wurden am [ifäj^ärfngifdjen Fürberringes. War stoch einige Tage nach ~ s/ o, . m A v w M der Mastenaussverrung em klemer Bruchteil der Färber nut 29. Juli d. I.. dem Schullehrer Vor mann zu Rodgen bet al^fräuTmingsarbeiten und der Fertigmachung angefangener Gießen die Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Gobelnrod, Ketten besänftigt worden, jetzt haben sich auch hinter diesen Nack- im Kreise Gießen, dem Schullehrer Koch zu Göbelnrod eine züglern die Fabriktore geschlossen. Wer weiß, ob sie sich ihnen je Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rödgen, dem Scht.l- wieder öffnen werden, denn die Fabrikantenbieten sEtverstand- . 1 : 0 p - j (lcß af(e§! laiuf, um Ersatz zu ichasfen. Stehen ihre Betriebe lehrer Schmitt m Hamhau en eme Lehrerstelle an der bemächtigt, sich wie seinei^eit vielfach in katholischen Schule zu Lindenfels, dem Schulverwalter Harth Krimmitschau, die Konkurrenz in anderen, deutschen Textilzentren zu Bechtbeim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu der Kundschaft und der heimischen Industrie ist auf Jahre hin- iinfpr-minfinif aus der Lebensnerv unterbunden. Auch für tue betroffenen,Ge- uniir-jj(onuu. „ . . meinden würde eine länger dauernde Aussperrrmg einen Stotterer. In den nächsten Tagen soll hier cm schworen wirtschaftlichen Schlag bedeuten, denn na-- Kursus für Sprachleidende stattfinden. Näheres ist aus dem meutlich die kleineren von ihnen hängen fast ganz von der Textil- Anzeigenteil zu ersehen. iuduftrie und ihrer Blüte ab. Eine längere Arbeitsruhe müßte »» Gravelotte-St. Privatf-ier. Am Mittwoch M auch im Ausfall m Stnrem und in-iwr starken St°i° abend hatten sich wieder, tote aüjaljng um diese Zett, tue y Der „Glauchauer Ztg." zufolge beschloß die am 3. d. M. Vorstandsdeputationen der hiesigen H a s s i a v e r e i n e zu- in Greiz ftattgehabte Versammlung be§' sächsisch-thüringischen W e - sammenaefunden, um über die diesjährige Gravelotte- berverbandes die Betriebe am 19., August gleichfalls St. Privat-Gedenkfeier zu beraten. Man gelangte schließlich 8« schließen Dm Arbeitern mit 14tägiger Kündigung wird zu dem einstimmigen Beschluß, diese am 20 Angust mit d^t Fächern treten nuni auch die Weber. Von dieser Kirchgang, Niederlegung von Kränzen auf dem Friedhof ncuen Kündigung werden nun noch weitere 28000 Arbeiter und dem Kriegerdenkmal wie auch in früheren Jahren zu getroffen. Der Verband der sächsisch-thüringischen Webereien um- veranstalten. Es nehmen alle 7 Vereine an der Gedenk- feier test. mit 2167 WebfiühleN; die zweite, Gera, 26 Mitglieder mit 7966 "'In der letzten sozialdemokrattschen Partei- Stühlen: die dritte, Greiz, 66 Mitglieder mit 10 427 Stühlen; versammln na in Mainz wurde vom Gen. Liebmann ge- die vierte, Meerane-Glauchau, 52 Mitglieder mit 5148 Stühlen; rvünscklt bnf- sfi'lls ein artenefretär für Lessen an- die fünfte, Reichenbacki-Netzschkau, 46 mit 6548 Stühlen und dw wünscht, daß, saus em Parte:i erreiar fur^es len an Rvnneburg-Weida, Ijot 1982 Webstühle. Man kann sich gestellt werde, es unumgänglich, nötig sei, daß dieser m nut fc§lvcr einen Begriff davon machen, welche Riesensum- Mainz seinen Sitz nehme. Dieser Gedanke wurde sehr men volkswirtschaftlicher Werte zugrunde gehen zustimmend aufaenommen. Beschlossen wurde, beim Landes- imlssen, wenn in dem weiten Gebiete der sächsisch-thüringischen ... — .. t • Gemeinde- Weberei „alle Mder still stehew". Die Familienmitglieder em- - v ‘er ’ » 's n.rpbi gerechnet werden, — wir legen Wert darauf, daß dies die auf die Tagesordnung der Landeskonferenz grfebt sozialdemokratische „Chemnitzer Volksstimme", konstatiert — über '5 100 000 Personen in Mitleidenschaft gezogen. Der Verband der sächsisch-thüringischen Webereien, gemahlen" ( , „ „ . _ werde. Als Delegierte zur Landeskonferenz wurden 5 Genossen bestimmt. Falls auf der Kreiskonferenz beschlossen ra'«? tnprhp Deleaierte mm Jenaer Vartei^aa zu zeichnet der Vorsitzende der Ortsgruppe Gera G. Ruckdeschel, hat werde -delegierte zum Jenaer j5arieuag 3u 3 b durch Anschlag in den Fabriken bekannt, gegeben, entsenden, soll Gen. ^ldelung als Vertretest der Stadt er, da die von den Arbeiterti gewählte dreigliedrige Kvm- Mainz in Vorschlag gebracht werden. — Das hessische Zentrum Mission jede Verhandlung mit den Arbeitgebern abgelehnt hat, hat bereits seinen Parteisekretär in Mainz. Nun soll also noch sofern die Vertreter des Deutschen Tertilarbeiterverbandes zu Pin s^chsdpinnki-atn-cher Vmteisekretär hinmtreten Das den Verhandlungen nicht hinzugezogen würden,, seinerfeitv av- 0 r rvf.4. lehne, in Verhandlungen einzutreten, bei denen die Ver- „goldne Mainz kann sich freuen 1 Wo aber bleibt der Deutschen Textilarbeitervcrbandes zugegen sind. Der Generalsekretär der liberalen Parteien Hessens? Verband ist jedoch nach wie vor bereit, mit den Arbeitern der § Lich, 3. August. Der Feier, die gelegentlich der eigenen Betriebe jederzeit in Verhandlungen über die Lohn- Ueberreicüung bet fogenannten Kais--schl-ise an, ben mQlt Lohnkampf eine D-mer von figen Ltnegerverein stattfinden wird, liegt folgendes Pro- $5^^ 5toci ^s drei Wochen; denn die. Aus sperrnng figen Ärtegcroerem stattfinden wird, liegt folgendes Pro- drei Wochen; denn die Aussperrung gramm zu gründe. Um 31/* Uhr nachmittags wird sich der pabe die Arbeiter ganz unvorbereitet getroffen. Festzug am Obertor aufstellen, sich dann durch die Stadt Die Kassen seien nichts weniger als gefüllt; die nach dem Hardtberge bewegen, wo entgegen früheren Be- gigerim voN-Crimnntschau sei noch l^st ^cht,verwunden^ ftimmungen die ganze Feier sich abwickeln soll. Da auch * Kl eine T ag eschr0n ik. In Thale am Harz er- .At.vnr. s-Y)A^RArnprpinP ihr f?>4<4\p{nm -nnpfnnt bnben wird krankten die Familien Krych und «tviNsky an Pilzvergift- rnehrere Nachbarvereine ihr E schein 0 g 19 > ung. Ehemann Krych und Frau Stoinsky sind bereits gestorben, es einen recht schonen Zug geben. Auf dem Festplatze werden _ $lt Heidelberg ist die Gattin des Professors der Rechte, sich die Vereine in Parade aufstellen; dabei wird die Aus- Geheimrat Schröder, auf einem Spaziergarrge in der Zeichnung überreicht. Nach einem Chorgesang hält alsdann 5Jirschgasse durch Messerstiche verletzt und ihrer Geldbörse nmn pHr3P beraubt worden. Der Tater entkam. — Im Saarburger Dechant Klingelh^o st er eine kurze -Kei) • Garnisonlazarett wurde ein Sanitätsunteroffizier plötzlich tobte. Mainz, £>. August. Vor dem hiesigen Standes- Er drang auf Vorgesetzte und Kranke ein, bedrohte sie amt fand gestern die Trauung eines 7 2jährigen mit Erstechen unb demolierte Utensilien. Nach Heftiger Gegen- Wirts mit einer 20jähriaen Kellnerin statt. Während wehr konnte ihm die Zwangsjacke angezogen werden. — In dem Am+oh fihrnnfipn hip hpihen Töchter Gasthaus Kvchenwos tn iOietan wurden beide Wirtsleute im des feierlichen Aktes hatten sich dra ß n ) Schlafzimmer tot aufgefunden. Es liegt vermutlich ein Raub- des Wirts, alle beide alter als die neue Mama, emgesunoen, um m01^ VDr — Im Berner Oberland ist der vierzigjährige dem Neuvermählten Paare das Gegenteil von Glückwünschen Berner Bolanz abgestürzt, welcher auf l>er Griesalp Kur- darzubrinqen, das die standesamtlichen Räumlichkeiten nicht aufenthalt genommen hatte^ Er, wurde ^t^9efunden. —-Ww °h°r v°rläß. bis ,n°n' di° Sch«°st°rn gewaltsam en.sern. . Personen verunglückten. Bisher wurden 12 Tote gefunden. Für o vv....! 3. August. Gestern abend nach 6 Uhr .Hilfeleistung wuiLe um Entseiidung von Militär ersucht. — Jn- zreignete sich an einem Neubau an der Neuen Mainzer- folge Schiencnbruches entgleiste bei einer über ernen Bach ’ c „ x x o m »4 9T? rt u t p r 1 p b r - führenden Brücke em Perfonenzug der Baltimore - Ohio - "" fd'h1‘,rpr ÖW1PT s”^urerienr- bei Johnstown in Pennstzlvanien. Der Kohlen- uitb ber Gepäckwagen stürzten in den Bach. -ch. Wetzlar, 3. August. Durch die am 1. April 1903 erfolgte Eingemeindung der Landgemeinde Niedergirmes ist für unsere Stadt die Erbauung einer weiteren Kirche zur Notwendigkeit geworden. Nächsten Sonntag vormittag 11 Uhr soll die Grundsteinlegung erfolgen. Das nach Plänen des KirchenbaumeisterS Hofmann-Herborn^ entstehende Gotteshaus wird in den söge- m'eVBank genehmigte einstimmig die nannten „Lustgarten auf Gemeindegelände errichtet und Uebertragung des 6) esc lisch aftsv erwäg ens als ist für 600 Sitzplätze berechnet. Ganzes unter Ausschluß der L i q u i d a t i o n an dieRhei nisch e p Braunfels, 4. August. Man hatte für diesen Disko ntogesellschaf t Aachen gegen ^^drusigt von Aktien H-rbst ein- Ollst- un d G art° nau - st It u n g geplant; sie sollte in unserem Städtchen veranstaltet werden. In bev Rheinischen DiskontogeseNschait sind dioidendcnberechtigt Anbetracht des ungünstigen Obstausfalls im Kreise Wetzlar 1905, Der Verschmelzungsvertrag wurde ebenfalls genehmigt, hat man die Ausstellung auf ein Jahr verschoben. - rx -r, s. * ..W-ilburg, 2. August. G-g-nwLrstg ist-me K°m- rmssion von neun Mitgliedern der Stadtverordneten und Svmmermarkt könne nickt abgehalten werden, weil hier die zwei des Magistrats damit beschäftigt, die 132 eingelaufenen Maul- und Klauenseuche aufgetretensci., Hier wie im ganzen Meldungen für den Bürgermei st erbost en zu prüfen. Kreise ist aber keine Spur von irgend emer Seuche voryanoen. Hisrnvagn-Zeitung. — Beim Bahnbau Grebenhain-Gedern find, besonders nach Gedern zu, noch viele Arbeiten 51t bewältigen, weshalb noch in Frage steht, ob die Bahn noch dieses Jahr 'n Betrieb gesetzt werden kann. Die Station Hartinannshan:, deren Gebäude säst "fertig ist, hat wohl für die Touristen die größte Bedeutung, da von hier aus der Tausstein und Hoherodskopf ohne Anstrenguna m lllt Sid., und die Herchenbainer Höbe in Vz Std^zu^rreichermind. Spictplan des Großherzoglicheu Kurtheaters Bad-Nauheim. Direktion H e r m a n n S t e i n g 0 e t t e r. Samstag den 5. August nicht .Talisman", sondern „D.e Herren. Söhne" Montag den 7. August: Unter Mitwirkung der Kurkapelle': „Ter Bogelhändler", Över-ette von Zeller. Mittwoch den 9 August: „Lharleus Tante." Schwank von B. Thomas. Dazu : Balleteinlage von Frälllein Emma D a t h e und Fraulein Lucie D°e r t; vom Erfurter Stadttheater. Freitag den 11. August: Unter Mitwirkung der Kurkapelle: „Fatinitza". Komische Oper von Zell, und Genäe. Samstag den 12. August: Gastspiel des Herrn: G. Hacker vom Hostheater in Darmstadt: »Das Glas Wasser. . Lnstipiel von Seril'e. Gicsicucr landwirtschaftlicher Wetterdienst. DorauHstchtl-che Witterung in Hessen sür Samstag den 5. August 1905: Meist wolkig, Gewitter nut Negensallen; zunächst nur wenig kühler. Näheres durch die Giehener Wetterkarte. v*/a Fahrpreis 50 Pig. Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. 4058 Würzburg- Aschaffenburg. a/s Dr. Reiaiewalld verreist, Kaufmännischer Verein- Sonntag, den 6. August Ausflug nach Wetzlar Abfahrt 8“ Uhr. Schützeugarteu. Rückfahrt 11" Uhr. Das Ende unserer Ausnahme-Tage ist auf den 10. August festgesetzt Bis dahin ist jedes Paar Schuh’ noch im Preise ermässigt. Gunstisjs^e zum Einkauf preiswerter Schuhwaren. Sprängmanns Schuhwarenhaus Giessen, Bahnhofstrasse 58. Die Königliche Baugewerkschule (Taunus) eröffnet das Winterhalbjahr am ZU lUSlulU 18. Oktober. 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[05144 Amcnd._______Löwer. Sinäweirüiirigtr^aiiiiffliigtn abhanden gekommen. Abziigcb. qeg. Belohiig. Bahnhoistr.5. ]4059 11c reine MMHMH Tm-Vm n Sonntag, den 6. Augnst 2XF* Großes Waldfeft Licher Straffe, 1. Schneise rechts. Daselbst Konzert imd Kinderspiele, abends Lampiouzug in ine Stadt. Abmarsch 3 Uhr »ad)in. vom LudwigSplatz aus. [vl/e Bei ungünstiger Witterrmg findet Konzert in der Turnhalle statt. Anfang 4 Uhr. Der Vorstand. G. R. V. 1885. Sonntag, den 6. August 1905; Frühtour nach Kloster-Aruöburg, über pausen, Dorfglll und zunick über Lich. Abf.7UhrvomLudioigsplatz. Montag, den 7. August 1905: fibendicur nach Trais a. d. Lumda. Abfahrt 7 Uhr von Nöhrle's Bterhalle. v*/s