gr. 282 Eeneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen lT Vtzepräfidenten und der Schriftführer. Präsident (9rat Balleslrem eröffnet die Sitzung mit der Rtnliatieniiig der noch Ilie dagewesenen Tatsache, bnfo die oer» blnbeien Regierungen dein Reichstage bei seinem Zusammentritt yu drer neuen Session noch vor seiner Konstituierung 85 Vorlagen Eiten zugehen lassen. (Drohe ficitcrfeit.) Dieser Fleiß, den die Bonner der verbündeten Regierungen im Bundesrate bewiesen Eilen, möge auch dem Reichstage vorschweben, wenn wir an b,( Gtlebignng dieser 35 Vorlagen herantreten. (Heiterkeit und Rotationsdruck und Berlag der 8rüf)f*1Afll UnivcdiidiöbrudcreL R. Lange, Dreß«. Redaktion,Expedition u.Druckerei' Sckulstr-7. Tel. Nr. 5L Tetegr.-Adr. • Anzeiger Dietzen. Deutsch r ^eichslasi. 2. Sitzung vom 29. November. Jm Tische des BundesrateS: Frhr. v. Stengel u. a. Ta5 Haus ist gut besetzt. r ns der Tagesordnung stehl die Wahl d e S Präsidenten, Heer und A otte. — Wie auS dem nunmehr dem Reichstage vorgelegten Etat hervorgeht, soll der Personalservis der Offiziere, Militär- und Marinebeamten beseitigt werden im Verfolge der im Reichstage gegebenen Anregung. Da er jedoch einen Teil der Besoldung ausmacht und diese nicht verkürzt werden soll, so müssen bei seiner Beseitigung die Gehälter entsprechend erhöht werden. Die Erhöhung wird so zu bemessen sein daß die Offiziere und Beamten weder in ihren pensionsfähigen, noch in ihren tatsächlichen Bezügen beeinträchtigt werden. Es wird den Gehältern ein Turchschmttsbetrag des Servises zugelegt und als solcher kommt in erster Linie der pensionssähige Durchschnittsservis in Betracht. Tie neuen Gehälter werden gleichmäßig bei allen Offizieren und Beamten im wesentlichen den Bezügen entsprechen, die bisher in Seroisklosse I an Gehalt und Per- sonalferois gewährt wurden. Ein abweichendes Verfahren ist hinsichtlich der Leutnants insofern vorgesehen, als die Gehälter dieser Osfiziersklasse nur um den pensionsfähigen Durch- schnlttsservls erhöht werden und die bietbei in den Ort«» e solide, vertrag ea. bewährte Spa- mals lose, nur in* benKartnns^1- chtig für Sänger. - der, Rezitatoren, g S°, Ud«' isende, Undwi^e, am.e, d Säol«™"'“ * treog. Kg. -ar fr r iusgt^kl W 1 H g^üiW siiionen. , -SS Kaufmau o°"SUissg, C1 °^"chsüh^7 c'pmrmn,bV. !’ Äanfmani, [ "er, sucht ertraueU stelluno Kapltaleiv,^ erb. unter k.l(> Jein »«oflkr,! Frankfurt o.Ä, i OekonoL solide sofort Stelle. >lb. Llmdiv.-LteHr erg (Men) Qm'- Televbon 9h. u 'Vfispz. ?.Ä TieWahldesPräsidenten erfolgt sodann durch Stimm- zettel. Abgegeben werden 298 Zettel, von denen 224 aus den Shunn des Grafen v. Ballestrem, je einer auf Singer und Grat Öolbevg lauten, während 72 Zettel unbeschrieben sind. ttras B a l ( e st r e m ist somit zum Präsidenten deS Reichs» löget, iviedergewählt. Aus die Anträge deS Vizepräsidenten Grafen Stolberg, der die Dahl geleitet hat, erklärt Gras Ballestrem: Ich nehme die kohl an. (Beifall.) Präsident Graf Ballestrem (das Präsidittm übernehmend): Slemi hochverehrten Herren I Sie haben mich wieder auf diesen (Heu Ebreiiplah, der zugleich hochverantivortlich ist, mit nam- iiher Mehrheit berufen. Ich sage Ihnen für diesen Beweis des Saniueii6 meinen herrlichsten Tank. Am besten glaube ich den Sont Ih> en abzustatten, wenn ich auch in dieser neuen Periode Sm a. ten Grundsätzen, welche ich Ihnen bei früheren Wahlen schon Meu! andergeletzt habe, treu bleibe (Beifall), indem ich die Würde euib tue Ordnung des Reichstages sowohl im Innern wie nach eur.m nach jeder Richtung hin wabmehmen werde (Beifall), indem it mDlid} die Arbeiten deS Reichstages zu «örbem suchen werde, |o dah. sie zu einem guten Ende für das Wohl unseres Vaterländer- lonmien mögen. (Bestall.) Dieses alles aber werde ich nur Bömie®, wenn ich von allen Seiten des Hauses die notige Unter» giit.imfl finde. und um die bitte ich hiermit. Die beste Unter» sit 0 h u n g können Sie mir aber dadurch gewahren, rudern Eie immer recht zahlreich hier sind. (Heiterkeit.) Denn nw; kann der Präsident machen, wenn kein beschliitzfahigeo t»u< da ist? (Sehr richtig.) Was ist das für eine Stellung, ötim man dasitzt und Immer das Damoklesschwert der Beid.mbuulähiflfeit über dem Haupte deS Präsidenten hängt? Lst sm d e r n sl e Zeiten, unter denen wir leben, eimite Zeiten, »mer denen dte Session zulammentritt, e r n ft n a ch innen, das fcirot il en die großen, schweren Vorlagen der Regierung, und ernst mad) außen. Sollte dieser Emst der Zeit auf die Atitqlleder mich! vahin cinroirfen, daß sie das Amt, ba5 sie freiwillig an» ymonumen, auch auSüben, wie es ihnen von ihren Wählern über» tttr-flnii (ft (Lebbaste Zustimnnmg.) Ich bitte Sie, daß Sie sich ibiri t rdit ernstlich überlegen und daß Sie hier immer zu unseren ÜffoiKuiflen möglichst in voller Zahl da sind. (Bestall.) Schließlich Boule ich Ihnen nochmals für daS Vertrauen. (Beifall.) ifri der Wahl des e r st e n V i z e p r ä si i d e n l e n werden e deii'alll« Zettel abgegeben, von denen 223 auf den bisherigen Vize- pMbrntcn Grafen Stolberg fallen, während 66 auf den Rimci Singer lauten. Je eine Stimme entfielen auf die Ab- nwrbnu Dietrich (Zentr.), Liebennann von Sonnenberg (Antis.), It l..ialdie matt), Stadthagen (Soz.) und von Vollmar (Soz.i. b. ß(i:i»i waren ungültig. Graf Stolberg ist also fleroäbli.__ awim zweiten Vizepräsidenten wird mit 201 Stimmen b.(t b wtjcriae zweite Vizepräsident Dr. P a a s ch e gewählt, während 1 o tiiimmen auf den Abg. Büsing fielen; je eine Stimme er- bittltrn : die Abgg. von Gerlach (freis. Vgg), Liebermann von Eonnerberfl (Antis.), Tr. Wa 11 au (natl.) und Wurm (-Loz.) WÄditel waren unbeschrieben bezw. ungültig. Es en korrekten und freundschaftliche!' Beziehungen zu anderen. Regierungen. Die Erwähnung ber Schwierigkeiten, gegen welcl^e Deutschland zu kämpfen hat, g'.bt Dcraw lassnng zu der Bemerkung, daß d^s deutsche Reich sich isoliert fühle. Die kaiserlichen Worte wären in ihrer vollen Tragweite ernst gemeint und kennzeichneten den Grundgedanken, auf welchem die auswärtige Politik Deutsck'lairds jetzt aufgebaiit werde. Obwohl die Thronrede im Ganzen einen ungünstigen Eindruck in England gemacht hat, wird doch anerkannt, daß der deutsche Kaiser einen hervorragenden An- teil an dem Zustandekommen des Friedens zwi- chen Rußland und Japan hat. Auch wird zugegeben, »aß der Hinweis auf die inner-m Zustände Rußlands em für allemal feststellt: der deutsche Mer fabe fernen reakt'onärcn Einsiuß gegen die verfassungsmäßige Bewegung im russischen Reiche auSgeübt. , n < Tie Kommentare, ^ie in der französ. Treffe über die T&nmrebe zutage treten, sind auf einen ruhigen Ton gestimmt. Man begreift den Ernst der Thronrede, weil man ihr tue Aly'cht zu pricktt, die deutsch,« Intervention in Marokko sowie die Ber mehrung der Flotte tu rechtfertigen. Im einzelnen ist hervor- rnheben, was der „Temps" über die Klage bemerkt, daß die deutsch« Sinnesart verkannt werde. Diese Klag« sei nicfyt neu ie offenbare die sonderbare Stimmung eines Nationalgeistes den d"s Bewußtsein bet deutschen Stärke leicht kaltblütig um ruhig stimmen sollte, und der sich doch, w"n wisse nicht warum in der Aufrüttelung eines beständigen Mißtrauens bebaupl^ — Tie in französ. Regierungs'kreisen berrfckx-nde Zuversicht, dal die Konferenz von Mgecifs einen glücklichen Verlauf nehmen werde, wird durch die Thronrede noch verstärkt. Die vom Kaiser zur Kennzeichnung des Vetlwltnisses zn Frankreich gewählten Watte m"ck'ten in Vatis e-'nm gufn Eindruck Zu den llevo steß«" den ppeisen zu verdauen. Wir halten es überhaupt für unnötig, alle dem Parlamente vorgelegten Eingänge durch den Truck zu vervielfälttgen und mit diesen Drucksachen Mgeordncte wie Presse zu über- chütten. Es könnte doch wohl eine weise Prüfung des Wertes der Anträge der Veröffentlichung vorhergeben, etwa durch ein paar einsichtsvolle und erprobte Parlamentarrer, dte ich zu einer Kommission vereinigen. Etwas anderes ist es natürlich mit den Entwürfen der Regierung. Diese braucht zur Ausarbeitung ihrer Vorlagen oft viele Monate. Deren Veröffentlichung kann daher gar nicht früh genug geschehen, damit die Presse in den Stand gesetzt wird, dem Publikum gründlich Gelegenheit zum eigenen Urteile zu geben. Wenn dann ein b:8 ins kleinste durckchachtes Wer. der Regieruna in ein paar Stunden von einer Kammer vernichtet wirb, dann wird der Entrüstungssturm noch lebhafter und allgemeiner sein, als er zurzeit zutage tritt. Viel wird fast in der gesamten nichtsozialdemokratischen Presse über den Niedergang des Parlamentarismus geklagt, und wer heute aus Hess. Negierungskreisen absprechende Urteile über ne parlamentarischen Leistungen hört, der weiß, daß diese eine ganz andere Zielscheibe als die Sozialdemokratie haben. Wie aber sott das erst noch werden, wenn das auf dem sozialdemokratischen Parteitage kundgegebene Verlangen, die sozialdemokratischen Albgeo'chneten möchten „noch ruppiger" auftreten, erfüllt würde. Blicken wir aus Hessen hinaus nach Berlin. In der letzten Reichstagssession sind im ganzen an 23 Abgeordnete Ordnungsrufe erteilt worden, darunter an 13 Sozialdemokraten. Mehr als einmal haben Ordnungsrufe sich zugezogen: die Abgg. Bernstein, Singer, Gras Neventlow und Zubeil ie zweimal, Stadthagen viermal und Bebel sogar siebenmal. Tie Ordnungsrufe sind in ihrer Mehrzahl natürlich von dem Präsidenten Grafen v. Ballcsttem erteilt worden, doch auch der zweite Vizepräsident Dr. Paasche hat an nicht weniger als neun Abgeordnete Ordnungsrufe ausgeteilt, während der erste Vizepräsident Graf zu S-tolberg deren nur zwei verhängte. Die Zahl der Ordnungsrufe würde indessen noch weit größer sein, wenn nicyt seit einiger Zeit das milde Verfahren sich eingebürgert Hütte, wegen „parlamentarisch unzulässiger Aeußerungeu", denen oft weite Grenzen gezogen werden, bloße Mahnungen auszusprechen. Solcher Mahnungen sind in der verflossenen Reichsta^ssession nicht weniger als 37 ergangen, außerdem sind Zwischenrufe und Zwiegespräck)« vierundsiebzigmal gerügt worden. Insgesamt also haben in fast 150 Fällen Zuwiderhandlungen gegen die parlamentarisch" Sitte und Ordnung im Reichstag fest-- gestellt werden müssen. Wenn man nun auch keineswegs die Zahl der Ordnungsruf?, die ja bei uns in Hessen auch verhältnismäßig sich sehr erbcbliai niedriger stellt, als alleinigen Gradmesser für die Höh' eines Parlaments hinstellen kann, denn das ist ein rein formeller Maßstab, so muß doch immer wieder gesagt werden, daß nur gegenseitige Rücksichtnahme und verständnisvolles Zusammenarbeiten von Regierungen undVolksvertretungen dem Gemeinwohl dienen können. ! itrtöehU ttgUch mit Ausnahme deS Sonntag«. ! Jie „Gießener Zomlllendlätter" werden dem j ,Anzeiger viermal wöchentlich beifleleflL Der Hrsstjch« Landwirt" erscheint monatlich einmal. Zweites Blatt. 155. Jahrgang Donnerstag 30. November 1905 Giehener Anzeiger v. ^an.mbeü.bdr- §mabdieniiirflltit Henbach.Tonim Frl. 25 st a. W' t a. Stütze, b. tiau? Heilbach, Sonnt- Jädoben Herr, Eonvenfi' Besseres Slobin ev!l. auch im Colt i, Löwcngasse 80. 'Scheu. :e§ Grimberg Kreßlttmmen zur HÜ^onreve. Die „Kr e u z z t g." schreibt: Die Thronrede atme tat Geist M Friedens und lasse mit Deutlichkeit erkennen, daß das Volk genullt sei, allen Nationen gegenüber in diesem Al'c zu handeln. Aber als Dort des Friedens wewe es sich ■tr «rweiscu, wenn es jederzeit firr eine kräftige Schutzwchr $ ii äufocrc Angriffe sorge. Tie „B e r l. N. N." heben hervor, lo-i diejenigen Mächte, mit denen wir keine guten und fieundsmast- |-<.rt Beziehungen haben, jetzt wißen, daß wir nicht zuur, sondern Mm den Angriff uns rüsten. — Auch die „De u Ische Tag c 5 = utj"’ betont die ungewöhnliche Offenheit und Bedeutung der slnrrrcbe über unsere auswärtige Politik und hofft, daß der des Kaisers im Reichstage das richtige Echo finden roeroe. Ausland müsse sehen, daß in Fragen der nationalen Ebre .t x-t nationalen Wehr Kniser und Volk eins sind- tr m a n i DaNeien unumgänglich, die an der Weltmachtstellung des Litts'chen Reiches nickt rütteln lassen wollen. Man könne nur tirjnrtai, d^iß die Befürchtungen, die zwischen den Zeilen der Di'^rede zu lesen sind, nicht in Erfiillnng gehen. — Dlk „so ß s. Z t g." bezeichnet es als bemerkenswert, wie in der 2T.nrr.rcbe die Worte über Rußland, Japan geschickt abgetönt jo), Japan gegenüber höflich, Rußland gegenüber herzlich, wett fänrrfenirperter sei das offene Eingeständnis, daß Deutschland firrichrend der Verkennung seiner SinneSart und Vorutteilen Ac-a die Fortschritte deutschen Fleißes ausgesetzt sei. Die Wiener „Neue Fr. Pr." schreibt: Ernst und bc= bfiitfaom, wie schon seit langem nicht, ist die Thronrede, mit n«:i)«r Kaiser Willielm den deutschen Reichstag eröffnet hat. Lr s.blck»er Stelle und bei einem so feierlichen Anlaß ist selten □ii .gleicher Ilnuniwundenbeit in Form und Inhalt die inter- □üiomale Situation gezeichnet worden. So rückhaltlos pflegt in Thronrcchen mit ihren abgemessenen und gedämpften gj;era und Wendungen die wahre Stimmung, von der sie diktiert •ji\ der Welt nicht kundgetan zu werden. Gleichwohl braiicht mn aus der Thronrede keine über die momentane Deschanen- Xii über internationalen Situation hinansgehende Beunruhig- in zu sckwpfen. Denn „es ist mir eine heilige Sache nm den Tr/dcm des deutsckten Volkes", gelobte Kaiser Wllhelm m feier- injinn Tone oor dem Reickstage und auch noch aus emem an- b*:t?n Grunde braucht man ans der Sprache der Thronrede kein e Ül nl rieben e Furcht nir den Frieden zu sckwchrn. Dem« LutL> mirh biß. Wahrheit über die Lage Deutschlands Kolililche Tnaec-schan. Zur Fleischteuerunq. Dem Reichstage ging eine Denkschrift de? preußi- chen LandwirtschaftSminifieriumS Ober die Fleisch» teuerung de« IahreS 1905 zu auf Grund der Untersuchuna, welche da? Ministerium mit Hilfe der LandwittschaftSkammern, der Regierungspräsidenten, deS statistischen LandeSamtS und der deutschen Vertretungen im AuSlande veranstaltete. Das Ergebnis der Untersuchung wird wie folgt zusammengesaßt: Die Fleischpreise erreichten 1905 eine unerwünschte, bisher nicht beobachtete Höhe. Die Preissteigerung rührt hauptsächlich her von gestiegener Nachfrage infolge verbesserter Lebenshaltung der Bevölkerung und Preissteigerung in den nach Deutschland exportierenden Staaten. Der Mehrverdienst der Landwirt«- durch erhöhte Stallpreise ist durch e rb ö h te P r o d u kt i o n S- kosten gerechtfertigt. Der geringe Rückgang des inländischen Angebots und die Preissteigerung im Auslande, herrührend won der schlechten Ernte im Jahre 1904, sind oorüberge hende Erscheinungen. Die Teuerung werde gesteigert (? D. Red.) durch die aus Oeffnung der Grenzen und Bruch mit dem gegenwattigen wirtschaftlichen System gerichtete leidenschaftliche Agitation der Preffe und der Parteien, durch die nicht einwandfreie Rotiening aus den Schlachtviehmärkten und die, wenn auch nicht allgemein, doch vielfach beobachteten Machenschaften der den Vieh bandel beherrschenden Händler, Kommissionäre und Grosischlächter. Besonders bemerkbar traten 1905 einige Umstände hervor, welche die Fleischpreisss dauernd zu erhöhen geeignet find. Hierher gehören die hohen Einnahmen der Städte auS den Viehhösen und Schlachthöfen, die stets steigende Ausdehnung deSZwischenhandels über das Bedürfnis hinan? und die großen Unkosten der Fleischer; das Fleischbeschaugesetz wirkt nur in geringem Umfange verteuernd. Die Teuerung veranlasse ein nur sehr geringes Nachlassen des Fleischkonsums (? D. Red.). Der bedauerliche kleine Rückgang des Konsums rechtfertigt keineswegs außerordentliche Maßnahmen (? T. Red.) umsomehr, als der Fleischverbrauch sich nach der Fleisch- beschaustatistik bedeutend größer herausstellte, als früher angenommen wurde. Der Verdienst der Fleischer ist etwas geschmälert worden, von einem Niedergange des Gewerbes kann aber nicht gesprochen werden. Tie Land- wirtschaft wird wie bisher den Fleischbedarf in der Haupt- fache durch eigene Produktion decken können, falls sie auch künftig auf genügenden Seuchen schütz und Beibehaltung des jetzigen wirtschaftspolitischen Systems rechnen kann. Im Anschluß daran ist es recht interessant, zu erfahren, was der Obermeister der deutschen Metzgerinnungen, der F-rankfurter Stadw. Marx, auf dem ersten deutschen Städtetage gesagt hat. Wir haben bereits kurz darüber berichtet. Nach der „Allg. dtschn. Fleischerztg^" führte er aus, wie schwer die hohen Viehpreise gerade die kleinen Leute belasten. Es sei ein gewaltiger Irrtum des Landwirtschaflsministers, Wenn er sage, daß die Zucht der Schweine in den Händen der kleinen Leute liege. Tie Ferkelzucht werde von den Großgrundbesitzern betrieben und der kleine Mann kaufe bann die Ferkel, um sie zu mästen. Tie enorm hohen Preise, die der kleine Manu dem Großgrundbesitzer für die Ferkel zahlen müsse, belasten ersteren schon ungeheuer. 'Aber noch vwl schwerer würde es ihn treffen, wenn die Schlachtschweine im Preise zurückgingen und er dann angesichts des teuren Einkaufs ber Ferkel unbebingt Geld verlieren müßte. Man gewinne ein Bild von ber Belastung der konsumierenden Bevölkerung durch die Sic Steuerung, wem» man sich öct gegenwärtige, SÄ Hausens Kasseler- Hafer-Kakao Wöf’ rntlifrr FcbfrO*t brr ?cbr6f8Br inhfr^fnbt ’irtm Summe 11 (2) 1 1 Es starben an: Masern Darmkatarrh Tuberkulose Schlagfluß Lungenentzündung Altersschwäche an unbekannten Krankheiten An m.: Die iti Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aut von auswart» Mienen nebrachte Kranke konnnen. _ 1 1 KD 2(1) 3 2 44. Woche. Vom 29. Oktober bis 4. November 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 tiukl. 1600 'Dlnmt Tlilüöi Sterblichkeitszisfer: 20,41 nach Abzug von 2 Ortsfremden: 16,70 7t. Kinder Fran „vberlentnant". Eine tragikomiicbe Geschichte gelangte vor dein Schöffengericht I zu B erlin zur Derhandlmig. Wegen B c - leid igung der Frau Oberleutnant H. war bie fniherc Buchhalterin Anita Karlow anacklagt. Sie batte die Be- kaiintfcha't eines Oberlentnants H. gemacht, mit dem ne längere Zeit ein Verhältnis unterhielt. Eines Tages bemerkte der Kaufmann Eohn in einem Hausflur eine junge Dame, die sich augen- icheinlich in Verlegenheit befand, da furchtbares Regenwetter herrschte und sie ohne Regenschirm war. Lohn bot der Dame Iunuvis in V ii xunymi ...... . caeldcntcnor Brozcl von b?r E ob ent 6>rden-Opera in London (ber übrigens vom nächsten Jahr ab vom Ofnern lmtenbantcn von Hülsen nach Berlin engagiert wurde) bewahrte NM besondors als ein mächtiger Vertreter der Tristan-Partie. Tas Daritomach hat in Sturb einen mit sckwnem Organ und hervorragender Intelligenz ausgcstattetcn Nevräsentauten "halten, wahrend m der iugendlich-dramatischen Söugerm Marcella Crast au.' *..t ntiam) gleichfalls eine glückliche Aegnisition zu crMitfcn tfL Jm lebten Sonntag stellte sich Direktor Behrend Mini ersten Male dem Publikum selbst als Sckxmspielcr vor. in ^hakefveares Richard 11t. Dein oflostcr bestach— bei aller Sckwrfe der Eharaktcrzeichuung — vor allem durch bic Natürlichkeit und Einfachheit der Darstellung Ans Stadt und Land. Giesten, 30. November 1905. •• In Audienz empfangen wurden von S. K. H. dem Groß Herzog nm 29. Nov. u. n. (rauptmann von Kamecke, Kompngnieches im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) Nr. 116, Landrichter Brüel von Gießen und Oberlehrer Praetorius von Friedberg. — Pers onalicn. Ucbcrtragen wurde der Schulamtsaspirantin Luise Götz aus Darmstadt eine Lchrcrinnenstellc an der Gemeindeschulc zu Alsfeld. ” Erl cdigte Stellen. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besehende Leh rerstelle an der Gcmeindeschnle zu Ober-Erlenbach, Kreis Friedberg. Die Stelle des HauptsteueramtSrendanten bei dem Hauptsteueramt Bi ngen. w Eine allgemeine Revision des hiesigen Bahnhofs fand gestern und vorgestern durch eine auS den Beamten des preust. MinsteriumS der öffentlichen Arbeiten Geh. OberregierungSrat Voß, Geh. Baurat Haas und Geh. Baurat Scho lkmann bestehende Kommission statt, bei der alles in Ordnung gefunden wurde. Die Kommission reiste gestern vormittag nach Frankfurt ab und wird noch weitere Vahnhofsanlagcn des DirektionSbezirls Frankfurt revidieren. •• Die Tagung deS katholischen Diözesan. Kirchen Vorstände wird in diesem Jahr am Donnerstag 30. Nov. nachm. 2.Uhr in Mainz stattsiuden. Die Tagesordnung ist: Verpflichtung der neu eingetretenen Mitglieder. Bericht 'der Revisoren über die Rechnung 1904. Bericht ds Aus. schuffes über die Vorlage der Bischöflichen Kommission vom 26. Oktober 1905. Voranschlag für 1906. Wahl der Reoi. soren. — AuS Oberhesscn gehören Stadtv. G. Tietz aus ^riebbeis, pr. Arzt Dr. Wilhelm Kohl zu Groß-Karben und des Ausdrucks. . . m f. , — Der bedci'tcndste und feinsmmgste der Berliner Tlwatcr- (eiter, Max Reinhardt, ist, wie wir-sckrm mefbeten, tümer des Deutschen Theaters m Berlin geworden. Der Kausvreis beträgt 2'^ Million: bei.dem Ankauf Widder Großindustrielle August Huet in Frankfurt a. M, mid Geh. Kommerzienrat Löwe, ferner lauster anderen Vain,irmcn).b.c Bankiers Rob"rt v. Mendelssohn, James Hardy und ö>. Lowen- berg u. Eo. finanziell beteiligt. Hamburg, 29. Nov. Beverleins! dreiaktiges Drama ..Der Großknccht" wurde bei der heutigen ersten Aufführung im Thaliatbcatcr tröst vorzüglichen Spiels des Ehevaares Do.zen- hard und Ecnta Brös abgelehn t. Dem Autor ist cs nicht geglückt, einen peinlichen, aber tragisch brauchbaren etoft künstlerisch zu meistern. , . t . — Tie R e st e der Stadt Demetrios sind von dein deutschen Altertumsforscher Tr. eingehend untersucht n.vrden. Die Anlage ber festen, vom Mazebomerkonig Demetrios Poliork'tes an der Grenze von Thessalien, Magnena und den, phtbiotischen ?lchaia angelegten Festung, die das ganze nördlich? Mittelgriechenl^nd in Sckwch halten sollte, ifr febr merkwürdig und meist sehr gut zu erkennen. Trnn heute ist die statte verlassen Man sielst die Reste der starken Stadtmauern, den Markt und die rechtwinklig und regelmäßig sich ickmeidenden ^traßen- rüge. Ein Tbcater ist noch nickst gesimden worden, das war vielleicht in dieser ganz aus kr'egeri'ckicn Rücksichten gebauten gf'bt gar nickst vorhanden. Sebr fest Mir die Akropolis, die einst den mazedonischen Palast getragen bat. Doch nt sie kleiner sts selbst die mvkenifch' Burg dm sechsten trmanisck>an Schickst S'5 Ilion Homers, offenster, v'eil sie nur für die Garnison a.s Zufluchtsort dienen sollte. Ein breiter, mühevoll m den Frls astiauener Brunnen zeigt, da>; mau stier oben selbst kür lange Belagerungen gerüstet war. Hoffentlich werben au duzer Altertumsstätte, die noch sehr vieles in ihrem Boden bergen muß, h'ld gri's'are Aus"rast"U'en vorgenommeii. Sitzung des Provinzial-Ausschuffes der Provinz Oberhesscn. - ; Gießen, 29. Nov. 1905. ' Das Gesuch des Hch. Schneider von Rödgen um Erlaubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb war m einer voraufgegangenen Sitzung des Provinzial-Ausschusses zur Bor «ahme von Ermittelungen ausgesetzt worden. Nachdem Dicjc abgeschlossen worden sind, wurde heute bre Sache weiter ver handelt. Schneider will in der Nähe der Haltestelle in Rodgen eine Gastwirtschaft eröffnen und war mit einem gleickstn Gesuch von dem Provinzial-Ausschuß erst im vorigen Jahre abschlägig beschieden worden. Das neue Gesuch wurde von dem Gememderat befürwortet. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen lehnte cö aber sowohl in seiner nichtöffentlichen Sitzung vom 18. Marz dieses Jahres, wie in d r öffentlichen vom 17. Juni,d. I. ab da ihm das Vvrliegen eines Bedürfnisses nicht crtoicicn schien. Auch der Provinzialausschuß kam heute zu der Ansicht, daß eine ?llenderung der Verhältnisse seit Erlaß seiner letzten Entscheidung keineswegs ein getreten sei und verwarf deshalb die cm- । gelegte Berufung kostenfällig. Der Beschwerde des Valth. Mvotz zu Gießen wegen Verbots deö Psuhlfahrens zu Großen - Bu s eck lag folgender Tatbestand zu Grunde: Mootz hatte von einem Metzger zu Großen-Buseck Pfuhl gekauft, den er auf ferne Grundstücke fahren wollte. Der Bürgermeister von Großen Duseck gab ihm wdoch auf, die Pfuhl-Grube bei Nacksi zu leeren, da sie Scksia.ht- hausabfälle (Mut u. dgl.) enthielt, die in Verwesung über-- gegangen waren und deshalb einen gesundheitsschädlichen Geruch verbreiteten. M. legte gegen diese Anordnung Beschwerde bei dem Großh. RteiSamt Gießen ein. Nachdem das Spreit gcsundheitsamt Gießen gehört worden war, bestätigte das Kreis- amt die Anordnungen des Bürgermeisters. Hierauf suchte M. um die Erlaubnis nach, den Pfuhl bei Tag abfahren zu dürfen. ES wurde ihm dies abgeschlagen und ihm nut förmlichem Boli zeibcsehl aufgegeben, eine Entleerung der Grube nur bei Nacht vorzunehmen. Die hiergegen verfolgte Beschwerde iüurue heute von dem Provinzialausschuß kosten fällig abgewiesen. In der Reklamation, gegen dieGemeinderats-Erga nz- ungs - Wahl .zu Nieder-Ohmen hatte der Kreisausschuß des Kreises LNsfeld eine am 13. Juli 1904 vor genommene Wahl von Gemeinderatsinitgliedern wegen sestgestellter Wahlbeeinflussungen für ungiltig erklärt. Gegen die am 11. Januar 1905 wiederlwlt vorgenommene Wahl war aus der gleichen Ursache reklamiert worden. Nach Vernehmung zahlreicher Zeugen wicS der Kreisausschuß die Reklamation als unbegründet zurück, da er die angegebenen Fälle von Wahlbeeinflussung (Spenden von Freibier vor der Wahl) als nickst von scknverwiegender Bedeutung erackstete. Gegen diese Entscheidung verfolgte der Anwalt der Reklamanten, Justizrat Weidiss-Gießen, Rekurs an den Pi-ovinzial- Ausschuß. dieser gab seinem Rekurs ftntt und kassierte die brregte Wahl, da nach der konstanten Rechtsprechung des Provinzial-Ausschusses den Spenden von Freibier vor der Wahl durch Aufhebung der Wahl zu beaeanen sei. Zusammen: Erwachsene: im vorn 1. Lebensjahr: 2.-15. > über diesen Durchschnitt, also in A und I, entstehenden Aus- fälle durch eine entsprechende Erhöhung des WohnungSgeld- zuschuffcS gedeckt werden sollen. Das .Militarwochenblatt^ meldet: Generalleutnant ö. Seckendorfs, Inspekteur der Kriegsschulen, wurde in Genehmigung seine? Abschiedsgesuches, unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie, zur Disposition gestellt. Generallt. v. Rohrscheidt, Kommandeur der 31. Division, wurde zum Inspekteur der Kriegsschulen, Generallt. Zunker, Kommand. der 3. Fcldartilleiiebngade, zum Kommandeur der 31. Division ernannt. _ Die Heidelberger Handelskammer gegen die Tabatsteucrvorlagc. Man schreibt unS au5 Heidelberg: Die hiesige Handelskammer hat an das Großh. badnchc Finanzministerium eine Eingabe gerichtet, in der sie sich ent- schstden gegen jede höhere öefteuerung bc5 Tabaks ausspricht. Rach Ansicht der Kammer würde eme stärkere Belastung des Tabaks nicht allein die hochentwickelte badische Tabak- und Zigarrenindustrie, welch letztere ollem im Jahre 1904 nicht weniger als 64 765 Arbeiter beschäftigte, sondern auch die badische Landwirtschaft, welche m den fahren 1891—1900 hinsichtlich der bebauten Fläche mit durchschnittlich 40,5 Proz. an der gesamten Tabakproduktion des Deutschen Reiches beteiligt war, auf daS empfindlichste schädigen. Da die Fabrikanten bei den jetzigen wenig lohnen- den Geschäftsverhältniffen die Mehrsteuer nicht auf sich nehmen könnten, so würde dieselbe gegebenenfalls notwendigerweise eine Verteuerung deS Rauchgenusses zur Folge haben. Mit einer solchen aber wäre zweifellos ein starker Verbrauchsrückgang verbunden, denn die kleinen Leute, die — zumal bet den jetzigen teuren NahrungSmittelpreiscn — mit dem einzelnen Pfennig sehr wohl zu rechnen hatten, würden mehr und mehr dem Nauchgenuß entsagen; die Fabrikation müßte bedeutend eingeschränkt und eine große Anzahl von Arbeitern sehr wahrscheinlich entlassen werden. Ein großer Teil der Bevölkerung Badens würde somit unter der Einführung einer stärkeren Belastung deS Tabaks zu leiden haben. uab Jnstittttsvorsteher Dr. Kubel zu Dießen dem Diözesan-1 chlle?lich^nsilttgte dw Dame auch ein^beu^^ Kirchenvorstand an. Kognakausschänk einen Besuch obzustatten Hier legte sie ibn» »♦ Brauereiinhaber - VersaMMkung. Arn 2. > Begleiter gegenüber folgendes „Geständnis ob: Cie sei die ^rau T<"pmber findet hier im Hotel Viktoria eine Versarnrn- Oberleutnant H. und lebe mit ihrem Mann sehr unglücklich, d-r ’Ä» f,“ÄÄ SS® S ÄS angrenzenden preußischen Gebietsteilen statt. Es handelt sicy zu versichern, daß er am irgend eine Weise Ab. dabei um Stellungnahme der Jntercffcnten gegen die g e»I schaffen werde. Bis unter bie Haarwurzeln errötend, nTonte Staufieitererbßbuna willigte die Fran Oberleutnant schliep ich m em Rendewor.s ein! P »a ar ? v " m r»1 oq mnn Die e i t In einem Hanse der Paffauerstraße gab cs m derselben Zeit bäun, §§ Aus dem V ogelsberg, 29. Nov. nnrrnurf mirb ^iei'cn Flcischaiisfall sucht man durch Innina hinein ertönte der Klang des -LCtenhoit.«. „Hier Eo.u, WI uerinutt , JDirö- ^iciicqaui>ii6i *®,er $crr Ober le hrer a n f de r H o ä)>8 = i llt.il., EisenbahnUsingen-Weilmünster wird nach Mitteilung Der Zufall fügte es, daß sich im Restaurant neben em.. der Eueubcihndirektiou zu Frankfurt iu den ersten Tagen begonnen. Oberlehrer zu sitzen kam, der ich nut seinem jungen Veß- - In Dar m st a d t wurde Ehrlstian Wirt h, welcher einen , Hochzeitsreise befand. Nachdem Herr Professor scst Mordversuch . an seiner E h c fr au ^rubte, wdem er^sie^u I (.'n* Mittagskarte studiert hatte, vernahm id) von schloffen' die Stadt^erorbneten mit Wirkung vom 1. April 1906 nbL bm folgenbes: »WaS nun, meine geliebte Malwine, do; die Einkommen unter 500 Alk. von der Gemeindesteuer zu q)?enu betrifft, so zerfällt dasselbe tn vier Gange, erstens befreien. Suppe, zweitens in eine Vorspeise, drittens in Braten und - -----------viertens in eine Nachspeise. Wenn ich zunächst von dn 111111 lind SN|Mall. Vorspeise sprechen darf, so hast du hier dav Recht zu miklm N. B. Darmstadt, 29. Nov. Das 25 jährige ntmenber Fisch oder auch: Gemüse mit kalter Beilage, irist jubiläum des Hofschauspielcrs Gcorg^Hemrich Hackewurde hinsichtlich deS Bratens daS Wahlrecht frtiftei: lMt?°bmd"durchdie"'Eimd BM.fii°u?führung ,.vi,chcn fialbSroulabe auf bet einen und Hirschkeul. «r von Wildenbrncku. „König Heinrich" begangen, tn welchem ber anderen Seite. Sowohl betreffs der Suppe als auch 7 der Jubilar die Titelrolle spielte. Mi der Feier ^m Hoftheater- ^nsebung der Nachspeise steht dir dahingegen ein Wahlmt: SS ÄU'Ät.WSÄäHsK_____i™ -21-.«—'i mit Humor gewürzten Ansprache und überreichte als Aschenk der _ Probemelken und M1 l ch u n t e rs u ch uW» -Kollegen einen Lorbeerkranz mit Silberschleife und eine. goldene Interesse derZuttit auf Leistu n g. Im JahreSb^-. Uhr Das grcifcr Ehrenmitglied des HvstheaterS, ClaraZieg l er, landw. Vereins für Oberhessen befindet sich eme Zusamt ließ' eine 'l'imftlerische Widmungstafel überreichen. Namens b:r ftcf(unQ ber diesbezüglichen Arbeiten deS Vereins, die wir o°7. Bürgermeisterei Worms und das dorsigeu VettvalttmgSrats des s^b^,b Im Jahre 1899 beschloß der Aiwsctu.st imik^. Spiel- und Festhauics überbrachte Dircktionsrat Winter Gluck- Pereins, bei sämtlichen auf Ausstellungen prämiierten Kuben inü wünsche und einen Lorbccrkranz. Tiefbewegt dankte der Wn'iler Rmdern Probemelken durchzuführen. Um einwand^ie hir bic ihm au Teil gewordenen Ehrungen und schlotz nach eineui erlangen, winde bestimmt, daß nittst die Beiitzer das Probe interessanten Rückblick auf die 25 Jahre und bic gemachten Er- melken vornehmen sollten, sondern daß für jeben Crt cm beionberr hhrunacu mit einem dreimaligen Hoch auf die Kumt und das Pertranensmann ernannt- werden sollte, der das Probemelken q.-n- Darmstädter Hoftbcater. Der Festvorßellimg int Hoftheater wohnte ^„e geringe Vergütung zn kontrollieren hatte. Las Trobemclm auch Großherzogspaiar bei. Das trotz des mist- wurde monatlich zweimal vorgenommen und hierbei bie Milt- gehobenen Abonnements sehr gut besetzte Haus bereitete bem ntcnqc Gewicht festgestellt. Außerdem wurde aber ber Künstler bei seinem erstw siigen Erscheinen eine lebhafte Ctiation nebn|t einer Probe bestimmt. Am diesem Wege sind nun seit 1(W unb am Schluß des Abends war die Bühne von Blumen,penden gg Probemelkcrgebinffe von Vogelsberger und 67 Drobernetteirnd und Lorbeerk'-änzen überfüllt. Um bic im Gmtzcu sehr gut em- ^mi Simmentaler Kühen iestgestellt 'vordcn Es saldierte Ausführung macksten sick> neben dem Jubilar noch Frl. b^n Vogelsbergern die Milchertrage zwischen 1846112 bis 44'.U,S^ Eichelsheim als Kniserin-Witw- Agnes und Frl. Trcitz als Berta, Fcitgelrnlt von 2,81 bis 4 61 Proz. ; bei den Dunmentale»« Heinrichs l^mahlin, sowie die Herren Lehrniann (Papst Gregors 2957 bis 7760,14 Kilo, ber Fettgehalt von 2,95 bis 4,48 W- Wagucr (Clugnh), Lochr (Rudolf von Schwaben) und Gourßbi $on F„tercffe ist die Feststellung folgender -i-miacfie: Ter (Münzmeistcr von Worms) verdient. schnittliche Milchertraa von 89 Vogelsbergern stellt sich, M» — Man schreibt aus Mainz: Dem neuen Direktor ^aqe berechnet, auf 2049 Kilo mit 3,77 Proz. tyelt; oon 67St.- Bebrend itmrbc bie Leitung ber städtischen Bühne bis 1909 ober-1 meutalern auf 300 Tage berechnet, auf 3098 Kilo mit 3 <9 Sts. tragen. Das — mit Ausnahm" der bewährten Primadonna Frau ^tt. Die durchschnittliche Laktatwnszctt bei den Vogelvbrqn He-bwig Materna — völlia neue Opernpersonal erwies siÄ j i-n un 313 bei ben einimeiunlcvu 3 L> Loae. sonders in dm Wagner-nfführungen als vortrefflich. Ter neue . — - Eingesandt. (Für den Inhalt der rntci tucicr Rubrik stehenden Wrfbll übernimmt die Redaktion d"rn Rublikum gegenüber u81®|l Verantwortung.! Gi eßen, 29. Novembn- | Wo sind die gepflasterten Uebergänge? Entweder sind ganz von Lehm und Sauce überbeckt, oder sie sind so gebiratt von Seen durchsetzt, daß von einem Gehen dabei nicht sehr * Rede sein kann. Warum müssen bei Schmutzmctler Fuhrwerke jeder GMW von der einfachsten bis zur elegautesten, wenn sie auf ber ei' zu halten oder längere Zeit zu stehen haben, immer gerade a-1 genau an der Stelle halten, wo ein gepflasterter Uebergano Die Erscheinung verdient das Interesse der Psychologen. Wäre es nicht mehr als recht und billig, wenigsten? Straßen Übergänge reinigen zu lasten, da der jetzige 8”’i- direkt unhaltbar ist. 6 1(1) - 2(1) - 1 2 2 ‘ — Dieselbe bi( Mor Grosses So Engros Puppen, G< pterde, P1 B D“A ■ j Unsere Grosse Weihnachts-Ausstellung Seifersweg 56 • Ecke Volksbad \ möglichst Frühzeitig. 5769 Gediegene Qualitäten Billige Preise Moritz Gregor! & Sohn KreuzpEatz 14 Hur kur^e Zeit 6041 freuSer Grosse Würzburg Aschaffenburg ■ ege«. eprütt u. begut- Hf 'srmji'r Reelle Bedienung mmnmm BHIIgsfe Preise Solideste Ausführung in Plüsch und Pliantasiestoff. Herabgesetzte sehr billige Preise! Acltere Muster besonders billigt 5817 Wilh. Reiber, Seltersweg 38. Licsccung uni) werde Sie überall weilerempsrhlen, . „ ge». Rricör. vugust Stnorr, Mareneukirch«. MW Kakao] bietet Für die diesjährige Weihnachfssaison die gesckmack^ vollste und größte Auswahl der apartesten Ileubdien in eingerahmfen Bildenr. Fände In Kunstblättern Jeder Hrt. frs SeFl. 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Ta? bestätigt verbandeö, die uns al feitet das Psimd Lck eine Mark. liniere ö an Fleisch Ml j>(fen Auslande Laben hrir nCh ^'.^Mfchau, Ueberloufen gebracht. Herr v. Podbielöki / Wffltffl MH, ? e-ne Fl« «^rynifen. sLebha "n Mann, der ir Miöer beurteilet anac d's Mol! bat lein L E» ^Nlekn 2 rl'C.’nlQnn- l Mr; Arten S0-^ "8"^ &mu”en- als et ' 52* «fc =m p*äÄ £* tat " "Ki!,» d 31« Ai «Me ift xcAr Sana Landes «J1» £ b-'- r®.%’elenl c S? »anz .S lebt' £mrn-nffQbbt b%iif l i5tn 2 ?°Idic§