BIW: 11 jet s.-Bucb-u.Stein- ■■ttet. M. Lange, gf'Wd:t»n, ErvediNon irö Trurferet: 93er- B-llcu')-' Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen re yeulige Mnmmer umfaßt 18 Seiten. Weihnachten. i allen Sorten Stimme unserer geistigen sollen wir uns doch nicht dem fü Deut-cL-cs Reichs. ler der tänder und -Ständer ter Luswahl zn den billig« sen bei -onenlierg — ist denn nicht unser Jnteresie so und soviel größer, da« Deutschtum vor einer schmählichen Ausrottung zu bewahren? Die russische Regierung ist unfähig, daS erforderliche Maß von Schutz zu gewähren, folglich kann die rusiische Regierung sich unmöglich verletzt fühlen, wenn Deutschland diese Aufgabe übernimmt. Die russische Regierung sollte vielmehr dafür dankbar sein, wenn sich die Mächte einmischen. Zum VergeltungSzug nach China haben sich die Mächte zusammen- gefundcn; um die Durchführung von Reformen in Mazedonien- 20. Dezember 1905. Oldenburg, 21. Dez. Der 2anb t a g sprach dem Minislev Ruh siral auf einen Angriff des 2-oziüdcmokraien Hug weger^ Alt. 302 • täglich niet' Sonntags. Dt'lert ir ßener Anzeiger n,«-1' tim Wechsel mit ,e mit Aschen Landwirt öi.Htbetter Familien» nicnnal in der bdxe beigelegt. Ä e 7. ton 119 r.Exped.e^Völ für Depeschen: feindseligen Gesinnung Englands gegen Deutschland,erklärte: 2ord Avebury: Nachdem man uns mehrfach feindselige Gesinnungen, selbst kriegerische Absicht -u Deutschland zuae- schrieben hatte, war der Zweck der unter meinem Vorsitz in London abgehaltcnen Versammlung ausschließlich der, Ihren deutschen Landsleuten die Versicherung zu geben, das; wir solche Gefühle und Msichten als unbegründet zurückweisen Im Gegenteil, ohne irgend welchen Neid und Groll erlernten wir an, wie viel die Welt deutschen Staatsmännern und Schriftstellern, deutschen Männern der Philosophie und deutschen Männern der Wissenschaft schuldet. Wir hoffen. Sie werden überzeugt sein, daß, weit entfernt von unsreundschaftlichen und feindseligen Gesinnungen die ! Majorität des englischen Volles erfüllt ist von Achtung und Bewunderung für Deutschland und von dem Wunsche jur das Glück und das Gedeihen Ihres Landes. ibriklager ;SSEN 1*»* Berlin, 22. De;. Ter Bundesrat bat den Antrag d's Rel'l/stages auf Gestattung der Selbstbeschäftig- u n g für alle Untersuchungsgefa.n g en en abgelehnt: -benio hat er dm Antrag, die Ausl ieferungsverträg« Vrcußens und Bayerns mit Rußland zu kündigen und in Zukunft mir Auslieferungsverträge n-nnens des Reiches ab» zuschließcn, abgelchnt. Dagegen hat der Bundesrat dem Verlangen d-s Reicbstages um Beschleunigung der amtsgericbtlichen Ver- i'hrcn stattgegeben und ;n diesem Zweck eine Novelle zur Zivil- Prozeßordn'.ing in Aussicht gestellt. — Ter ,,R' -- m." veröffentlicht dos 0) csetz betreffend die Handels de -iigcn zum britischen Reiche voml vUuiiuuM, unv Vv iwenbircre Formen das Evangelium, biic Geburt Christi predigt, in unserem Innern an; iKiitr., desto mehr kommt es uns zum Bewußtsein, daß m duch gar weit davon entfernt sind, die Heilsbotschaft in Wirr Umfange in Erfüllung gehen zu sehen. Wohl treten r.ir - jmanität, Milde und Barmherzigkeit auf allen Wegen e rg c. n, zur Linderung der Not der Darbenden im Lande ir kv Verfolgten und Beraubten jenseits der Grenzen iw. Rutschen Reiches, und manches Herzeleid wird durch - 11 n^ahrer Güte gemindert um die heilige Werh- ir. Aber wie viele, viele Tränen bleiben ungestillt, i r i ungestillt bleiben gerade in diesem Jahre, wo Mangel i.r ,or durch ungewöhnliche Teuerung der meisten und . iit:i der wichtigsten Lebensmittel in zahlreichen Familien iff Einzug geleiten haben. Manchem treu und redlich f;i Seinen schaffenden Familienvater mag es diesmal ' -.'s schwer fallen, seinen Kindern den Lichterbaum (w. uden. Die schwere Not der Zeit laßt die Funken diic 7"tiliehen Liebe, die von dem strahlenden Gestirn, das c ür'i über Bethlehem emporstieg, von dem Leben und SMün-n des Nazareners mrsgingen, nicht gleich wahr-- tzWil'ar und empfindbar in alle Hütten der städtischen < Hüttner dringen; möchte sie sie wenigstens entzünden i ilknll dort, wo man nur nach eigenem Vorteil trachtet. ' rode zur Weihnachtszeit ist es angebracht, darauf I minir eisen, wie zweischneidig die Jnteressenpolitik unserer D i st, die getrieben wird von Leuten, die ohnehin schon - iß ji-, .festen und regen und energischen, man darf auch in tapferen und klugen Zuscnnmenstehens und Zu- s tdurst ir y.nhrunq Nötigste verteuern um vermeintlicher Vorteile t r: ? Könnte er Wohlgefallen finden daran daß ^n ikannte Volksagitatoreu und Demagogen das Vaterland ) fit' r nnen und unsägliche Gefahren herausb^schworen fnr llh .rn den Leitern des Reiches peinlich gehüte^ Wahruna 1 bjfi 2 itfriedens und für die Ecl)altung des Aacstes um llatnilicheu Achtung vor Thron und Altar? Kann er tzl HiÜn.-ofjt darüber freuen, das; diese fanati)chen cheint trotz immer sich erneuernder Beschwichtigungskunde cbcnc# aur Aufstachelung dienende Beiwort „zarentreu* — zurzeit eher bereit zu sein zur Entzündung der Krtegsfackel menn nij.t bci ben Soldaten? Etwa bei dem Mordgesindel, denn des friedlichen Lichterbaumes. Und im ^danken daran Qug ^^der Zerstörungslust, aus tierischer Freude am wenden wir unsere Blicke vom Norden mit Schaudern nach A1lg nr;mminfier Wut auf alles was einen >*db®“äCa^i>oS,Uin Unfreiheit 'Äfinf'n” R^jben noch w lammcrlichen »est» darstcttt im Land-umhe^ieN» Kriegsschauplatzes jetzt Hunderte wackerer deutscher ^ohne Nur wer nichts zu verlieren hat und den glichen Inchntten um geringwertigen kolonialen Ehrgeizes willen ihr folgt, schließt sich dem Mob an. 4JC Deutschen prei?geqeben junges Leben hinopsern, wo von wilden, kultur-1 t>cn feit langem, auch durch Schuld der russischen Regierung, fcinolichen Ein geboren en stammen infolge ,,kiilturbringen-1 Hciß aufgewühlten Letten und Esthen — Deutsche her" europäischer Läudergier Trauer und Herzeleid zu diesem Bild namenlosen Jammers und Elends kühl in viele deutsche Familien getragen wird, wo iyeuer uno und sprechen von „unausbleiblichen Folgen'. Schwert Not und Tod nnb grausiges Elend den Heim- bec 9((>qcorbnctc Bebel Gelegenheit aswssrÄ? a» «m» ä Hr* * ,«*!• o7,s Osten Europas, vollzieht sich eine überaus gefährliche Ent- m,rd m Berliner Ze.tuwien em Appell an die Oeffentlich laduna, deren Folgen heute noch ganz unabsehbar sind. Dazu I feit gerichtet, die Deutschen m den baltischen die neuesten blutigen Vorgänge im äußersten Osten und Provinzen durch rasche unb reichliche weio- ber Ausblick auf die Gefahren der Marokko-Konferenz! Für-1spenden zu unterstützen. Wir wünscbcn diesem LiebeSwerk wahr, eine über die Maßen unerfreuliche Illustration zu bcn qvöBten Erfolg. Aber e§ wäre nicht zu verstehen, wenn dem Evangelium, die uns vorhält ilnfriede stattJ-riede, Hülfe, durch Entsendung von Kriegsschiffen, und Kümmeruis statt Wohlgefallens das sich uber nugbhebe, Schweden hat Kriegsschiffe geschickt, ein englischer die Menschheit ausbreUen soll, und alles durch die Me sch 2-urbincnfrcu cr foa bie britischen Staatsangehörigen schützen heit selbst! . .. 1 - - ... *--• Aber mögen auch die Betrachtungen, zu denen die Himmelsbotschaft, welche die Geburt des Erlösers einst ankündete, anregt, ergeben, das; unübersehbar vieles zu wünschen bleibt, bis die Berkündigung ihre Erfüllung gesunden, soNen wir uns doch nicht dem Zauber entziehen, den das Weihnachtsfest ausübt auf alle, die noch aufnahmefähigen Herzens sind und im .Kampfe ums Dasein, in den Sorgen dieses Lebens die Erinnerung an die eigene Kindheit, die Empfänglichkeit für die göttlichen Lehren nicht ganz verloren baden Wir sollen uns des Mitgefühls für die, denen,-------- - - ,, .. fein Himmelslicht, kein Kerzenbaum ihres Erdendaseins sonnte, allerdings nut AuS,chlutz Deut,chlandS, eme Flotten« Dunkel erhellt, nicht entschlagen und nach Kräften dazu bei- bcmonilration in Szene gesetzt werben. Hier erst recht 'uutzten tragen helfen, daß auch auf den Lebensweg dieser ärmsten die Biächte sich vereinigen. Auch die Bestrebungen zur unserer Mitmenschen ein freundlicher Sonnenstrahl fällt, Haltung des Friedens würden dabei gewinnen. sollen uns auch freuen, wenn es das Sck)icksal wohl mit * t uns meint und uns wie den Unsrigen die Gnaden eines Freundschaft mit England. fröhlichen, seligen Weihnachtsfestes zuteil iverden laßt. Aber ivrcunoman mn g . nickt das allein; wir i ollen unb wollen aus den Betrach-1 Tie Demonstration zu gun st en n-iey freunb* tun gen heraus aua) Den festen Vorhatz nehmen, so viel I > ch a f t l ich e n Verhältnisses zwischen dem Deut- au unserem Teil liegt, milzuwirken, daß es besser werde scheu Reiche und England mehren sich. Dem Bet-- mit der Menschheit, damit es besser werde auf Erden, ein spiele, daS in Senin unb Breslau gegeben wurde, werden Vorsatz der die Weihe des Festes nur erhöhen kann, weil zunächst die Handelskammer und die Han dels- er dazu helfen wird, die Botschaft zu verwirklichen, die Hochschule in Köln folgen. Ferner beabsichtigt der der Erde Frieden, den Menschen aber Wohlgefallen verhieß, Handelsvertrag s v e r e i n , feine 21 Januar 190L "vripheii und Wohlgefallen m Frankfurt a. M. stattfindende Generalverfam m - »___ . - ■ - -- ~---- "*' >lung zu einer Kundgebung zn benutzen, die denk Ilrtliliffhp (TrtflPCifrhmf lebhaftem Wunsche, vor allem der dcmtschen HandelSwelt^ y (iI/ligr5|U)ulL nach Anftecl tcrhaltung guter und freundschaftlicher Be- Der Hilferuf au8 den baltischen Provinzen. ziehungen zu Groß-Britannien Ausdruck verleihen soll. V°n ,wci M,tg.i°d«n d-S Reichstags, ben »geotbnef«. | Echo Froelich unb Pauli, ist bei dringende Antrag an den Reicks-. beitragen, ben Leuten das Handwerk zu kanzler gerichtet worden, unverzüglich einige Kriegsschiffe die hüben «und drüben Unfrieden säen wollen, unb in die russischen Ostseehäfen zu entsenden, um bie bic xines besseren zu belehren, die zwar einen Zusarnmen- Deutschen au§ ihrer verzweifelten Lage zu retten und der stoß nicht herbeisehnen, ihn aber doch resigniert als un« Vernichtung des DeutschtlunS vorziibeugen. Welche Auf- vermeidlich ansehen. nähme dieser Antrag gefunden hat, ist einstweilen nicht be- Berlin, 22. Dez. Lord Avebury richwte an bie fannt. Die heutige .Nordd. Allg. Ztg.^ erwähnt nichts Aeltesten der Kaufmannschaft ein Schreiben, davon. Bisher sind nur Passagicrdampser zur Bergung de. in dem es heißt, ^aß Engländer die .der Börsen« Flüchtigen obgesandt. Ab-e es handelt sich kemeswegS -ll-m ^"Lnügtu»^ begrüßen w?rdc>^ Trotz Einzelner ,ens°f UM die Ermöglichung der Flucht, cS kommt ebenso sehr, ! Aenßerungen in einigen Zeitungen kommt das wenn nicht noch mehr, daraus an, den von der^ Volksivlit a^qcmc|nc m Großbritannien unzweifelhaft in bent verfolgten Deutschen soviel als möglich «chutz zu Insten Wunsche zum Ausdruck, nicht nur in friedlichen, gewähren. sondern in freundschaftlichen Beziehungen ui bleiben, öegeti« D,e ^Leipziger Reiicst. Rachr.^ bemerkten kürzlich u. a.: über der Behauptung, die Tatsache, das; das unter seinem Wenn in Venezuela deutsche Börseninteressen gefährdet Vorsitz in London abgehaltene Meeting stattgefunden habe, werben, bann fenben wir unsere Kriegsschiffe aus, wenn im fei em unwiderleglicher Beweis für ^«s .Bestehen einer Osten Tausende von Deutschen um Besitz unb Leden gebracht werben, dann chartern wir ein paar Prioatdampser unb schonen frembe Empfindlichkeit". Der .Vorwärts", der sonst nicht leicht eine Gelegenheit versäumt, der Regierung Fehler und Nnterlaffungen vorzuwerfen, versagt in diesem Falle. (Mhärlid) genug: das Weik der Zertrümmerung des russischen Absolutismus darf nicht gestört werden, mögen die Greuel der sogen. Kulturträger noch so furchtbare fein, noch so schwer die Deutschen treffen. Ein Bericht deS von der.Rcvolutionsroman- tir völlig bezauberten Zentralorgans aiis Mitatt leugnet einfach bie blutigen Ereignisse ab! Man lese z. B. Folgendes: .Die Nachrichten über die von den hiesigen Revolutionären verübten .Greuel", die gefliffentlich von der realtionären Preffe ausgestreut werden, sind völlig erlogen. . . Rur auf einzelnen Dörfern ober GutShöfen kommen Ausschreitungen gegen | Die Gutsbesitzer seitens der Bauern vor, wie überall im i russischen Reich, als unausbleibliche Folge der brutalen Haltung der Gutsbesitzer wie der Regierungsbeamten*. Eine klassische Probe, wie der „Vorwärts" sich mit den Schreckenstaten der Revolutionäre avsindet. Tie Blutgier, die Unmenscb- lichkeit ist stets auf der Seite der .Schergen des Zarismus". WaS die Revolutionäre verüben, ist nichts als eine .unausbleibliche Folge'. Mit diesem Ausdruck werben .Ausschreitungen' wie Morden und Brennen, die Anwendung von Foltern, wie sie scheußlicher und raffinierter nicht das finsterste Mittelalter erdacht hat, entschuldigt unb gebilligt. Mit zynischem Spott sagt ber Litauer Bericht bes .Vorwärts' von ben Deutschen: .Die hiesigen zarentrenen Deutschen sinb bis zur Verzweiflung erbittert. Sie tragen den Kosaken Bier und id«*Ä rt-n8lSc^ß ,ni ! i n nsam das Interesse haben, die Macht und da. I ' i! ihres Landes hochzuhakten unb einig unb ^s^losten PUfl J ach*IV ! ben so im Innert wie nach Außen hin ? May es auch J|än^,86tor • iL V v-foii' .1 erscheinen und für ewige Zeiten ein frommer .u billig E bleiben, daß bduewbe ^artnonie ei: t 1a/) . ... Volkes, so tollte doch der politiscye stampi I 1s77„,d°M^hr »S *•* "4- Sl-4- der Weltordnung, daß Friede herrschen |oll in itn unb unter den Völkern, unwirksam zu machen. Z i(t für uns wie für andere Völker, von denen der ■W ten nnb mächtigst-n eines sich just ru d'eser Zert^nnt M ' n»haltfen trägt, ein Volk, bas vor nicht Oit^u lang 'M einen fürchterlichen und ungereAen Krieg an^- .v ullis s^mer und mühsam Linen Sieg errungen hat fTOi l r i- r? Men und an Gefahren überreichen Felde K dla- am andern Ende der Welt andere Kriege geschürt, «-L anderer Stelle Menschen mit seinem ^lde Erstes Blatt. 18S. Jahrgang Samstag 23. Dezember 1 »03 yAx. wrf f) monallicb7bPl.,viertel- V 4 V jährlich All. 2.20-. durch GietzenerAnMgei w General-Anzeiger v »ä Teil: P. Witiko: für .Stadt unb Coub- und Gcrichttsaaf: Ernst y e ß stir den Anzeigenteil: t>an4 Beck. Ütenn der Weihnacht heilige Schatten sich auf die Erde f yilzi und von Turm zu Turm eherne Glockenklänge die hiÄtt Botschaft verkünden, die der Menschheit einst zuteil nirtrb , als der Stern von Bethlehem hell am Himmel auf* gj|ür‘, Dann herrscht auch Stille im öffentlichen Leben, und •• 6 . ü", wo vordem die Wogen der Erörterungen hoch . ir. en,, wo politischer Haß und wirtschaftliche Gegensätze und Parteien zu heftiger offener oder versteckter fifabc reizten, weicht Streit dem F-riedcn,den die himmlischen LlMrscharen der Erde vordem verhießen. Die großen und tiGrlmr Sorgen des Alltagslebens, sie treten zurück unter (der Feier st immun g, die Nöte des wirtschaftlichen JLMts werden auf kurze Zeit vergessen, wenn die Kerzen c(hij|kmimen an dem Baume, den sorgliche Hand gc'schmückt I Mt M Symbol der alles umfassenden Liebe, die in jener Scf|t lvom Himmel auf die Erde ausströmte, unb Freude BSnrfftlt allenthalben, wo ihr Schein hindringt, Freude und i. Doch leider ist es nicht der immerwährende Friede, den t: i? deilsverkündiaung uns brachte, nicht dauernde, un» r,MCbie Freude, die allein solchem Frieden entsprießen Bjm. Denn wenn auch unter dem strahlenden Kerzenbaum tz i-S.imme des Herzens, das ja doch in allererster iijänit und zumal am Weihnachtsfest für bie Familie s'Wflh schweigt von allen nüchternen Erwägungen und Cgimii rungen an die rauhen Seiten des Erbenbaseins' so üwibimmt doch nicht ganz die bSiusüch t, und je Icbenbiocrc Vergeb II Diarktzeil 8—2 Uhr. (Gießen). I II III IV V n n .?toSs, ®’Mwi Die jum Ur. jum facrfc bcr U Be Tn voiansch Dom 29. d. Mr. an tiroaigtr Einwnidung 8roßrn-Lint Sroßhn RegtS. Nr. 168, Frhr. v. Gienanth (I Darmstadt), Berg (Siegen), deS 1. Großh. Hess. Drag.-Regts. (Garde-Drag.- Negts.) Nr. 23, Rummel ([ Darmstadt), des 1. Bad. Feld- art.-Ncqts. Nr. 14, Gelkmaun (Frankfurt a. M.), des 2. ©robb. Hess Feldart.-RegtS. Nr. 61, Falkenhan, Riese (Frankfurt a. M.l des Großh. Hess. Train-Bats. Nr. 18. — Abschieds- b c ro i 11 i ß u n ß e n: Hamann, Walter, OberltS. der Landw.- Ins. 2. AufßebotS (I Darmstadt), Frffr. v. Nordeck zur Rabenau, Obeilt. der Landw.-Kav. 2. Aisißebols (I Darmstadt), Krug v. Nidda, Ober!, der Landw. Feldart. 2. Auf- gebots (Btainz), Bitsch, Lt. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Worms), Beyerbach, Lt. der Landw. Feldart. 2. Aufgebots sl Darmstadt). — Im SanitätskorpS: Befördert zu Oberärzten die Assist.-Aerztc der Res. Tr. Groedel (Friedberg), Bix (1 Dannstadt). — Der Abschied mit der Er- laubniß zum Tragen ihrer bisherigen Uniform bewilligt: Stabsarzt der Nes.Tr. Ctigell (Worms), Stabsarzt d. Landw. 1. Aufgebots Dr. Fink (Worms). Ter Abschied bewilligt: Stabsarzt der Landw. 2. Aufgebots Prof. Dr. P o p p e rt! Weißkraut per Russische ReuistLeiten. Petersburg, 22. Dez. Der Generalstreik i|t hier noch nicht ausgebrochcn, da der Rat der Ar- beiter den jetzigen Zeitpunkt als nicht günstig betrachtet und befürchtet, daß die Bolksinassen durch den Streik gn Feinden der Freiheits-Bewegung werden könnten. — Der .Kölnischen Zeitung' wird von hier telegraphiert: Die Russische Negierung erhielt durch die deutsche Negierung Kenntnis von den dem deutschen Reichskanzler Fürst Bülow zugegangenen Hilfsgesuchen deutscher Staatsangehöriger aus den Ostseeprovinzen und sagte Berslärkitng der in ilitärischen Streitkräfte zu. Nachrichten über Verschlechterung der Lage in Niga, Reval und Mitau liegen heute nicht vor. Riga, 22. Tez. Sechs von den Revolutionären fest- gehaltene Reichsdeutsche sind wieder sreigelassen [] Büdesheim (Wetterau), 22. Dez. Ein schwe Unfall ereignete sich bei den Arbeiten an der neuen SB strecke Vilbel-Heldenbergen. Bei den (?rba>^- in einem Einschnitt bei LUlianstädten wurde der Weißmüll er von Erd- und Gesteinmasien verschon, Er trug außer inneren Verletzungen einen Armlmich einen Unterschenkelbruch davon. — Das in der Räbe OrteS an der neuen Bahnstrecke erbaute 2 u n n e ( butrfi V Kirsch berg geht seiner Fertigstellmig entgegen. mehrere Brücken und Dämme sind ziemlich noDenbct. ; l Eröffnung der Teilstrecke findet vorauksichlich im statt, um welche Zeit auch die Strecke Gedern-Grkbci'u eingeweiht werden soll. Frankfurt a. M. 22. Dez. Im hiesigen Sta^« wurde heute eine auS vier Arbeitern bestehende (Sinbrtfir bände sestgenommen, die sich dort eine unterirdische W, nung eingerichtet und in dieser eine Menge Möbel, Teoptz und andere Gegenstände, die sämtlich in hiesigen Gc-Hp- gestohlen waren, aufgestapelt hatte. I ""Kleine M i 11 e i ' n - - n an? fr e '"ff* n unb fre Nachbarstaaten. Bei Usingen soll im Frühjabr m: * Bau des für den Schloßaarten geplanten A u ss i d) t«tur-r; der zugleich Zimmer für ein zu gründendes hiftori^ Muse 'n m für das frühere Fürstentum u f, ngtt r ! halten soll, begonnen inerden. dürfen am Sonntag vor Neujahr, 31. Dezember, bis nni 7 Uhr offen gehalten werden, jedoch nur für den Verkauf von Glückwunsch karten, nicht für Feuerwerkskörper und sonstige Waren. •• Militärische Personalveränderungen im Beurlaubten ft anb c. Befördert zu Leutnants der Reserve die Vizefeldwebel bczw. Vizewachtmeister: Keßler (I Berlin), des "1. Großh. Heff. Inf.- (Leibgarde-) Negts. Nr. 115, Weber (I Darmstadt), des 5. Großh. Hess. Inf.- ** Sonntagsruhe th den Apotheken Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern nrcrhe, vom 1. Weihnachtsfeiertage ab an allen £ 01, ' und gesetzlichen Feier ta gen von den Cießen,.. Apotheken von nachmittags 4 Uhr bis abenr, 9 Uhr abwechselnd je zwei Apottz ken geschlossen gebg,^' Von 9 Uhr ab beginnt in allen Apotheken r? dringende Fälle der Nachtdienst. An den - schlosscnen Apotheken wird die jeweilig geöffnete Apo^ durch Aushang bekannt gegeben. An den Sonntag-n n denen die Tetailyeschäfte Gießens gesetzlich bis 7'm- abends geöffnet bleiben dürfen, werden die Apotheken r.i * geschlossen. Nach Uebereinkommen bleibt offen: Am crs^ Weihnachtsfcicrtage die Engelapotffeke, am zweiten De-, nachtstage die Pelikanapotheke und am Neujahrstagc Hirschapotheke. " Besihwechsel. Das Anwesen des Restaurad» Karl Geffert, Bleichstraße 31, ging heute durch für 51000 Mk. in den Besitz des Kaufmanns Peter Gei x in Grünberg (früher in Gießen) über. •* Unsere Regime ntSmus ik konzertiert am l.'iu nachtsfeiertag nachm. 4 Uhr in Wetzlar im Echühenga^ am 2. Feiertag nachm. 4 Uhr hier in SteinS Saallcm rr am 3. Feiertag nachm. 4 Uhr im Zhilosophenwald, abends 8 Uhr in Steins Saalbau. iwtiji 9)lobiliarbc\ Los " Tic Rechnung Icnte ab 8 Tagt lang ru jrdnmannK Einnu Girhen, den 2 Verehrt. Redaktion! . . s_ Cs wird mir soeben ein Rundschreiben deS Vereins'.^, wirte von Gießen und Unigegcnb zugestellt — lewerz • mich heute noch eingehend damit zu befahen. Bieneiai aber, auf diese Anzaviung an dieser Stelle b'nzuwei> en. Gewerbe, sei es noch so bedürftig, sollte sich nicht to n e setzen, daß es fremdeErwerbspveiae mit derBemeuer zur , v e rs o r g n n g s k a f s e" feiner Mitglieder belatttgtt üermi|d)te>. * Wiederum ein Eisenba hn-Un glück An Hof G a r d e l e g e n ist am Donnerstag abend 9 Ufer ba j beurlaubten Militarpersonen besetzte Son der zu g 11b dr* nach der Abfahrt auf einige in Gleis' 1 stehende leen b.. - wagen g e st offen, wvdurck die Zugmaschine des t:■> • und zwei der vorgenannten Wagen entgleite sind. V- wurden nicht verletzt. Das nördliche .Hauptgleis war 8•• gesperrt. Tie Schuld trifft den Fahrdienstleiter in S«i.. v * Der Postbureau kratius hat sich m Baden ra r liches Stückchen geleistet. Im .Höllental bei tVrcibur; } * gibt es ein Himmelreich. Ter unfränderte Wcihnachtsbm Kindes „An das Christkind im Himmelreich" kam nad> r Tagen von Post Falkensteig-Himmelreich nut 20 Pfg. tr.r belastet zurück und dein kW ungeii vorhanden sind. — In Altona vergiftete sich enti der Stiftstraße wosnende Witwe und ihre 24]h(nigc Jo infolge Verlustes ihres Vermögens vor etwa acht ^.agen vtwv» nnd wurden jetzt tot in ihrer Wohnung anfgehmben. _ Aus Stadt Und Land. Gießen, den 23. Deze,uber 1905. Jedermann wird in den jetzigen Wintermonaten mit ihren langen Abenden darauf bedacht sein, eine Zeitung zur Hand zu haben, die ihn nicht nur mit Hilfe eines umfassenden Depeschen- und Telephondienstcs und eines weit ausgedehnten Netzes von Berichterstattern über alle wichtigen Ereignisse in Stadt und Land unterrichtet, sondern ihn auch über die wichtigen Reichstagsverhandlungen wie über die bedeutsamen Beratungen der beiden hessischen Kammern schnell und zuverlässig unterrichtet, ihm aber auch in spannenden Erzählungen, anregenden und feffelnden Romanen sowie einer reichen Auswahl aus der bunten Tageschronik eine geeignete gern gelesene Familienlektüre bietet. Alle diese Vorzüge genießt der Leser des Cießener Anzeigers, der nicht allein die älteste, sondern auch reichhaltigste, größte ilnd beliebteste Zeitung Oberhessens ist. Bestellungen auf den .Gieß. Anz." für das neue Vieitel- jahr werden bei allen Postanstalten, Zweigstellen, von den Zeitungsträgern und Briefträgern entgegengenommen. Ten Postabonnenten empfehlen wir, schon jetzt das Abonnement zu erneuern, damit keine Unterbrechung in der Zustellimg stattfindet. •* Die Papier- und S chr ei biva r enge schäfte selb; !C*Wi"< Rei( 4 ,ro "'ter Vein kräftige zum (?e( 0,1en wird und vo I'IsJd’V0?- und Ein Versuch 5 BZ? «II» Reici SP Vhi|derLen in kennt, K n,, Wo nicht bafi Fr-ankreiK bereits die Garnison von Tahiti zurückgezogen I hat und ein frairzösisches Lriegsschiff, das dort stationiert war,! abfle^,I$anl\Tllu6t Wer, bai, die Mar n fer en; in Algeciras zusammentreten werde, wo die Unterninjt der Teilnehmer gesichert sein soll. Ä^hÄ^^st^iedoch Datum des Zusammentritts ist noch nrckst abgeandert, es ist lelww wahrscheinlich, daff es auf zehn Tage spater angefebt ^ir^ Trr Grund hierfür ist die Vermählung der Infantin Maria Tcherese^ welcher die Botschafter und Gesandten beiwohnen. — Montero! Rios soll Spanien auf der Konferenz Vertretern R o m , 28. Dez. Der K ö n i g hat heute daS En t l a , su n g s- g e s u ch des Ministeriums angenommen und ^n Mmister- vräsidenten Fortis mit der Neubildung des Kabinette U— vom deutschen Reiche subventionierte d e u t s ch e paritätische Schule veranstaltete heute eine Weihnacht»- ern, 22. Tez. Der Nationalrat und der Stände- rat genehmigten das mit ^.e.stc.rreich-Ungarn abge- s chl o s s e n e H a n d e l sp r o v 11 o r i u m, crinachiigten den Bun^ oesrat zur Verlängerung des Handelsprovisorium-^ mit Spanien bis zum 1. Juli 1906 und genehmigten den Handelsvertrag mit Portugal. _______ — worden. , w B, Reval, 22. Tez. Alle Fabriken und Werkstätten feiern. Einige Gemeinden des Bezirkes setzten Be- schlüs e des Torpater Kongresses in Kraft und ernennen neue Bürgermeister, erkennen weder die Polizeigewalt noch vie Kommissare an und verweigern die Pachtzahl- n n g e n. Einige Agitatoren wurden gestern verhaftet. Bei der Station Taps wurde ein mit Waffen für die Land- gendarmcrie beladener EisenbahnwaFen angegriffen. >-ol- dateu schlugen den Angriff zurück. Ein Angreifer wurde | getötet. Eine Versammlung von Eisenbahnbeamten beschloß, heute beit Zugverkehr ein zu stel l e n. Warschau, 22. Tez. Ter allgemeine Streik der Hausbesorger dauert fort. Tie Commerzbank in Lodz ist mit allen Provinz-Filialen in den Streik getreten. Tie Bank erleidet große Verluste. Die Bahn M oska ti—Brest hat heute den Betrieb eingestellt. Hier wird der Bahnstreik bis Sonntag erwartet. Moskau, 22. Dez. Der General st reik hat sich verwirklicht. Abends war die Stadt finster, da die Elektrizitätswerke feiern. Vom Gas brennen die letzten Vorräte. Die Verwaltung der Eisenbahn ist an das Streikkomitee übergegangen. _ KiJbqcIiefert worden. AM 17. Dezember südlich von ^oasis gcfallen: Hau^- w Setmutb Kli-!°th, geb. zu LueMeu, kru.hxr Ins-Reg', ment 64 (Brustschuff^: Sergeant Emil ^chmeiiser, geb. ?u gjänidwn fiüher sächs. 2. Husarenregt. 19 (Brustschussi: Gefr, Paul Berger, geb. zu Thalheim, früher säckff. 1. Husarenregt. lS (Herzschuff) Verwundet: Unteroffizier Theodor Muthei- -f e n, früher 2. Seebat., schwer (Schuß in^den rechten Unterschenkel). ,Gefi Lldolph S a h l i n g , geb. zu Meckelfeld, früher Jnf.Iregt. 7o, .schwer (Schuß in Brust und rechten Fug). Außerdeni.Torna- rvn, geb. zu Trempen, früher Inf.-Regt. 45, lam 17. ^ez. in Gibeon an Dnrmzerreißung infolge Ueberfahrens gestorbem - Reiter Eberhard Schuster geb Lckmberg, «frnhkw Jnf.- Regt. 19, hat sich am 30. Nov. bei ^.abib ohne Wissen des Führers von der Kolonne entfernt und x\c biv letzt Nickst auf- igefunden meldet: v. R e d e r n , Major in der Schutztruppe von Südwestafrika, beauftragt Mit der Wahrnehmung der Cfeschäfte des Chefs des Geue- ralstabes der Schutztruppe, ist dieser Stellung enthoben und dem Generalstab der genannten Schutztruppe aggregiert worden. Scherbening, Major im Gcneralstab des 6. Armeekorps, scheidet aus dem $eerc am 31. Tez. I. iany und wird mit dem 1. Januar 1906 bei der Schutztruppe von Südwestafrika anaesteUt und mit der Wahrnehmung bcr Geschäfte eines Chefs des General st ab es dieser «Schutztruppe beauftragt. — Ter „Bcrl. Lok.-Anz." meldet aus D ar-es -^a- ckaam: Major Johannes meldet aus Songea, das; .die geretteten Missionare zum Nyassasee ge- ,flü d) tet sind. —— Aligi' 23. 2 «••c Lure^.keit l^n,CÄ-ni in 5^. z. ajvltind - «r-a-'ien »J avA,ing -;en bei otctt 23. ?5rbcrui k.st'NMen b gbzielei 'r^^-Äanimer iii & _L-p< will ivis Sotbntnil städliscken ’ L die gicich i’rTui‘^9wh,n t b.^dttir^igerDerh b4er erlonnte__g B.k Ti« Rechnung korauschlag tcr Ar k lazr lang auf btt .-nnanni Einsicht oft Gitßcn. dm 2it 9li Märkte. Gießen, 23 Dez. Marktb eri ein. Stuf heutigem^- ■ osteten: Butter vr. Pfd. 1.10-1.20 Tif.. Hühnere,er l^-t.< 2 Stck. 00-00 Big., Gänseeier 00-00 Ma., Enteneier v-v - l vr. E tck.6—8M., Siafematte 2Sick. 5—6 Mg- Erdfeii Cinfcn vr. Liter 32 Mg., Tauben vr.Paar 0,80-1,00 . 1,00-1,60 Mk., Halme vr. Stück 0,80-1,80 M., Cnle M } 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Md. 60—80 ^sg., Lchseimeil _ , jJL 72—82 Mg., Knk>- und Rindfleisch vr. Pfund 70—7^ Mß., - M steiscff vr. Mund 80-90 Pfg., Schweinefleisch gefalzcm l 94 Psg., Kalbfleisch pr. P'd. 70-80 Pfg., Hanimelfleiscy i-»L. 50-76 Pfg. Welsche per Pfund ^orwsscln i i. 5,50-0,00 Mk., Zwiebeln vr. ?tr. 6,00-8,00 T.f., 0 fik 20 Psg., Aev'el per Mund 18 bi^ 30 Pfg., Kml e Nüsse 100 Stück 30- 10 Pig., Birnen per Pfd. chr. . • Stück 8-10 Psg., per Zentner Mk. 2.00 » Ostasiatisches. Shanghai, 21. Dez. Hier und überall ist wieder ' die Ordnung hergestellt. Ter Vizekönig von Nanking traf heute hier ein und regelte sofort die Streitwagen wegen des gemischten Gerichlshofes; dieser wird wahrscheinlich morgen seine Tätigkeit wieder aufnehmen. Die von den Kriegsschiffen abgegebenen Wachcn ver- bleiben zum Schutze von Lebeu und Eigentum der Hemden an Land. , ,, r Peking, 21. Tez. Seitdem der Putsch vom Montag /unterdrückt worden ist, sind aus Shanghai keine wei- teren Mitteilun gen eingetroffen, die auf eine Gereiztheit schließen lassen. Was darüber bekannt wird, sind nicht Tatsachen sondern nur Gerüchte. Ta Shanghai übrigens Hafenstadt ist, kann eine Katastrophe als ausgeschlossen gelten, umsomehr, als zurzeit dort außer drei deutschen noch drei englische, ein japanisches, drei amerikanische, ein österreichisches und ein italienisches Kriegsschiff liegen, ivährend ein französisches und ein englisches noch erwartet werden. Vielleicht mögen im Innern vereinzelte Zwischenfalle Vorkommen, wenn durch eutstellte Berichte über die Vorgänge in Shanghai hier und da eine gewisse Aufregung entsteht. . P e k i n g, 22. Tez. (Reuter.) Ter Chinesisch-iapa- nische Vertrag wurde heute von Komura und Uchida für Japan, und von den Prinzen Ching und Iuanschikai für China unterzeichnet. Die mit dem Abschlüsse des Vertrages beauftragten Bevollmächtigten erklären, ber Vertrag betreffe nur Mandschurei-Angelegenheiten, die Berichte von einem chinesisch-japanischen Bündnis seien . VI tocroen hierdurch 16. Juni 1893 Die Aussüh Gingen liegen in U”ö können daselbs 161 reicht) erhoben Angebote 0- Smiiiar 1906, ®tr Aufschrift öerfi Zuschlagsfrist dienen, den ^roscherzi bet Vorgänge im „ResidenzlMten^Mozeß mit 33 Stimmen gegen 5 und Mei Entholttingen sein Dertranm aus- . „ Bielefeld 22. Dez. Gegen den früheren ivzigldemokratt- sck-eir Stabtmorbn. Schuman.i ist eine Zeug n isz man gs- baft verhängt n.'orden. ^ck-umanu weigerte sich in einem Be le'diMingS'^ro-cff gegen einen Polizeikommffiar a.us zu sagen, da b™ Ä Mitteilung in feinet Eigenschaft ati etabte 1CTDTÄÄ eite Kammer erfiürte E De,. Eine in Den letzten Tagen hier ab. aehiiltene Versammlung Württemberg sicher Tab aj ar b eiter protestierte gegen die Einführung der geplanten neuen „pr die infolae der zu erwartenden Verminderung de^ Konsums eine weitere schwere Schädigung der Tabakindustme be- beuten und die Arbeitslosigkeit von mindestens 20 000 Arbeiter Sur A^ge^haben werde^ königlicher.Erlaß ordnet die Verdeutschung voii 97 Ortsnamen in der fß ro o i n § Posen an, sodaff dort jetzt 200 polnsiche Orte einen deutschen Namen haben. " Aus Dcutsch-Afrika. _ Berlin, 22. Tez. (Amtlich.) In derselben Gegend östlich von Aminuis, in der am 1. und 5. 'Tezomber Erfechte »eaen Manasse Noroseb und Simon Köpper stattgefunden chatten, griff Major v. d. £) e t) b e am 17. nut Leu Mannschaften der 4. und 9. Kompagnie des Feldregi- wents Nr. 1 und der 4. Batterie eine aus den Leuten Manasses und Simon Köppers zusammengesetzte Pande au und s ch l u g s i e bei T o a s i s nach zweistündigem Kampfe in die Flucht. Ter Feind ließ ättxt Tote zuruck. Bon uns fielen Hauptmann Kliefoth und>2 Mann,; 2 Mann wurden verwundet. Nach dem Gefecht, stellten sich 2o0 Hottentotten, doch steht die Zahl der darunter befindlichen Manner noch nicht fest. In Gibeon h-rben sich bisher insgesamt 595 Hottentotten, darunter 245 Manner und 3^0 Weiber und Kinder gestellt, doch sind bis ;etzt erst 90 Gewehre Eingesandt. sFür den Inhalt der unter fcHcr Rubrik stehenden v übernimmt die Redaktie-' dem Nublikurn gegeiuiher i = Verantwortung.) Gießen, 23. Tezenck r Zur Ergänzung der Notiz über einen Straff c n n n':» bemerkt, daß die verunglückte Frau H. aus beni Valbveu c die scheu gewordenen Pferde des I. herausgeschleudeU •- ist und dadurch einen Beinbruch, ductlchung bcS rcaiteh *, und Kopfverletzung davontrug. Sehr erklärlich nk e.-, * Lenker der Chaise nicht vermerkt batte, daß fein ^amaa" geschleudert wurde, weil er seine ganze Straft und Unnnei » auf seine Pferde zu richten Hatte, da diese durch das duE " stuffrwerk ebenfalls unruhig geworden waren. O« tieotl2.fr daß bei einem Unglück so große Schwierigkeiten um den Transvort d e s V e r u n g । ck t e n zu bcivcn , wie es hier der Fall war. Die Klinik lehnte es ab, bwwron m j mit dem Bemerken, das sei Sache derPolizei. Ein in bcvJtant » falütcfle wohnenderTroschkenbelitzer erklärte nmdiveg: oa-" 1 mein 6) eich irr nicht her. Ein Sanitätsverein schein, o«J J Namen nach zu bestehen (Der hiesige Samlatsvoreni vett 1 nuferer Kenntnis ganz andere Ziele, er vermittelt I«W II Mitgliedern är-ztlicbe Behandlung. 5)ieb ), und wie ftentes ij Traiisvort-Krankenwageii der Polizei? ES hat 'x* - JJ Droschke gefunden, die in zwei Stunden den Traiisvort von mea bis in die alte Klinik beförderte. Sehr loben.-wcr I Verhalten des £?errn Trinkaus , Gastwirt und Meyge die Verunglückte zuerst von der Straffe verbracht moroe .falsch. Tokio, 22. Tez. (Reuter.) Neber die Hungersnot in der Nordostprovinz eingelaufene Nachrichten schildern die Lage der Bevölkerung als beklagenswert, sie sei dem Hungertode nahe. In Tolio ist man mit der Anordnung von Abhilsmaßregeln deschäfttgt. Unterstützung und Teilnahmebezeigungcn aus dem Auslande sind willkommen. Washington, 22. Tez. Aus Peking sind dem Staatsdepartement Einzelheiten über den eben abgeschlossenen chinesisch-japanischen Vertrag mitgeteilt worden. Danach willigte Ghma in die Verpachtung der Liaotung-Halbinsel an Japan ein, und gesteht Japan die Kontrolle der Eisenbahn auf der Halbinsel bis Tschangtschun zu, welcher Ort wahrscheinlich den Scheidepunkt zwischen deni javanischen und dem russischen Kontrollbercich bilden Wird. Ferner gewährt die chinesische Regierung der japa Nischen das Recht, eine Bahnlinie von Antung am Jalu bis Mukdcn zu bauen, was lvahrschcinlich längs der alten Heerstraße, der Karawancnstraße, geschehen wird. Dabei ist vorgesehen, daß China nach ?lblauf einer gewissen Frist die Bahn zurückkausen kann. China erklärt sich bereit, dem Welthandel 16 der hauptsächlichen Hasen und Städte in der Mandschurei zu eröffnen; unter letzteren ist auch C h a r v i it. _ - - - Ausland. Paris, 22 Tez. Der „Ganlois" meldet von den Gesell s ch a f t s i n s e l n sei die Meldung cmgetrosfeii, die Verein i g t c n Staaten hüt' n der fr an * ö> sichen Regurung für die Erwerbung dieser Inseln 20 Millionen iyr.mc§ angeboten Die Bewahncr der Insel wünschten die Verwirtuchimg dieses Planes. Tie Nachricht erhält dadurch eine gewisie Bekräftigung, Telephon 205 Hoflieferant Seltersweg 23 Auskunft ertheilerk 6522 Rothe ÄJ Stern Frische Ananas, Mandarinen, Apfelsinen, Wallniiffe, Hafelnüsie, Paranüsie, Maronen, Feigen, Datteln, englischen Sellery, englische Gurken, Größte Auswahl in feinsten Gemüse- M Obst-Konserven empfiehlt Carl Schwaab *X" SchmlCt, Hannover (Yriginak-Iirahimckdnngen. Handel fF III Portugiesen . 95.90 . 241.70 B Curschmann. (Enrfdintann. 6531 Hotel Restaurant zumCarlshof } Freundliche der Neuzeit entsprechend hergerichtete Lokalitäten f nötigt? 09417 vom 6534 LelterSweg 33. Settersweg 33. 5621 83 / wozu ergebenst einladet 8:i IGastwiH: Philipp Seipp Seltersweg 23 Telephon 265. Berliner Handelsees. Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kmnmandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . . Gotthard bahn . . . . Lombard. Eisenbahn . < testen. Staatsbahn . . 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Der 1894 zum Tnbc verurteU ten und zu lebenslänglichem Zurl'thaus begnadigten rtindesmörd^' rin Pienczak wurde der R e sc d e r S t r a f c vom Prinzregen ten e r l a s s e n. London, 22. Dez. Die britische Iiegierung crmach tigte ihre Vertreter in Riga und anderen russischen Häsen, im Falle dringender Gefahr Schisse zu chartern, um die britischen Staats>ngchörigen in Sicherheit zu bringen. Marseille, 23. Tez. Cfci'tcrn abend griffen zehn mit Revolvern betoaffnete Personen mitten in der Stadt einen Postwagen an, töteten den Äütschcr, und entflohen mit dem Wagen, der 25 Säcke Bri.sfackicn enthielt. Der Kondukteur wurde schrver verletzt. Ter Umfang des Tiebstahls ist notb unbekannt. Petersburg, 22. Tez. Ein Regierungskommuni aus. fordert die Bevölkerung der Hauptstadt auf, sich durch die Ankündigung des Generalstreiks nicht aus der Fassung bringen zu lassen. Mle Vorsichtsmaßregeln seien ge- troficn worden, um ernsten Unruhen vorzubeugen. Etwa entstehende würden im Keime erstickt werden. Ten Gouverneuren aller Owuvernements, die sich nicht im Kriegszustände befinden, ist gestattet worden, aus eigener Machtvollkommenheit Gesuchen von Großgrundbesitzern, auf eigene Kosten Polizeiwachen bilden zu dürfen, Folge zu geben. AmUich wird mitgeterlt, da« die beunruhigenden Meldungen der „Nowoje Wremja" über tue gesahr- drohcnde Ausbreitung der Pest in der Bukejewsken vorde der Kirgislosaken im Gouvernement Astrackmn völlig unbegründet sind. Seit dem 13. Dezember ist fein neuer Pestfall dort vorgekommen. Alexandrowa, 22. Tez. (Bon einem Privatkorrespondenten.) Jrn ganzen Königreich Polen ist der Kriegszustand wiederhergestellt.__ K-nfcr WHM Farbe Braun» tiger, zu verlaufe». (08356 Näheres bei dem Diener der ^hrenklinik, hier. Eine gut erhaltene schwarze Wiutcrjacke billig zu verk. 6535 Löberstr. 141, oorm. 9-11 ob. ab. 3x7« Beichsnnleihe 3% do. 3 XA e/e Kousols . , 3% do. „ VI 3 desgl. 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Zuschlagsfrist 14 Tage. 'ließen, den 22. Dezember 1905. Großherzoglichcs Hochbauamt Gießen. Becker. BM/i ■ lt :". Tie Studenten wollen den bedrängten deutschen Stammes , yp: feit in Livland zu Öilfe kommen. — Tie „Germania" be flirrt die Meldung als richtig, daß die Reichstags- üieorbneten demnächst Diäten erhalten werden. Berlin, 23. Tez. Die Berliner Handelskammer ' br, r ß, zur Förderung der Bestrebungen, die auf eine weitere 3 - c ft i g u n g der zwisckien der deutschen und der c n g l i | Du Nationen bestchcndensrcundschastlichenBc ■..'bangen abzielen, eine Kundgebung zu veranstalten, n ; c zugleich eine Erwiderung auf die neuerdings in England ?e:gc gctrct neu de. stchfreundlichen Siimmungsäußerungcn sein si Tic Kammer gibt zu diesem Zwecke am 15. Januar ein Alft inahl, zu welckicm der englische Botschafter sein Erscheinen Lg e.qt hat. Tie Vertreter deutscher und hervorragender eng Qj'xr Handelskammern sollen eingeladen werden. — Tie „Bcrs. ^ i7-,.^npost" will wissen, der überbürgcrmeistcr von Berlin beab- isllig . den Lordmapor von London und andere Mitglieder der «,-jboiter städtisck>en Körperschaften ein zuladen, im Juni 190C 51 car Pore die ReichShauptstadt zu bcsuck»en. Wahrsck)einlich^wer- Sir. a. ich Lord Avebury und Sir Berclay eine Einladung der Stadt Sitrju erhalten. K ottbus, 23. Tez. In dem Prozeß wegen des LBamberger Eisenbahnunglückes wurde heute nacht r dreitägiger Verhandlung das Urteil gesprochen. Tie Straf- ffictrirr erkannte gegen den Stationsassistenten Stullghs- I 12 II 50 III 20 IV 2 V 2 VI 3 In meinen Neubauten an der x' . z-w i___e. — MtAhrorö Der Stammliich. 64961 |3 5792 h Mk. 2. ie mit modernsten Einrichtungen 53411 3' Zimmerivohnung, Huche", dazugeh. 2 31 obgeschl. 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