SndenszüW Dienstag 28. November 1905 0»rfteS Blatt Di, ßeuftflf Bummer umfaßt 8 Seiten von Tie Verwaltung wird in Zukunft aus- die Kolonien eines eigenen Beamten standeS für Die einsind bisher 5 Kolonial-Eleven einbemfcn worden. auf der von Reichszuschuß auf 23 281 600 Mk. 155. Jahrgang Polizeitruppe um 145 gierungsschule für die Der Verwaltung riarien werden als angegliedert, da der [dl Auftreten W 165 296 Mk. Der Etat für Süd west-Afrika beziffert sich 111 735 300 Mk., ein Mehr von 23 394 600 Mk., inaligen Ausgaben anläßlich deS Ei n ge b oren e n - Au f - st an deS werden auf 1 2 3 8 860 M k. beziffert. Die farbige Schutztnippe soll durch eine weiße von 150 Mann ausschließlich der Chargen erhöht werden. Kain erun erfordert einen Reichszuschuß von 2 252 095 Mark, ein Mehr von 871 846 Mk. geübt werden durch neun Bezirksämter iind sieben Distrikts» ämtcr. Die eininaliaen Ausgaben anläßlich des Ausstandes belaufen sich ailf 102 067 400 Mk., ein Mehr von 22 206 900 Mk., die Ausgaben infolge der Verstärkiing der Schutztruppe aus 92 888 000 Mk., ein Mebr von 15 288 000 Mk. Die Gesamt- starke ausschließlich der Reserve u. s. w. wird für 1906 auf durchschnittlich 14 500 Köpfe veranschlagt. 1905 haben bereits Generalstabsoffiziere für das Etappenkommando Süd, technische Beamte u. a. gesandt werden muffen. Die Heranziehung diese? Personals, sowie der für die Schlagfertigkeit der Truppen unerläßlichen Ersatztransporte ist jedoch stets nach Maßgabe der durch die Abgänge zu erwartenden Ersparnisse, bezw. al? Ersatz für Mehrabgänge, also im Rahmen des Etat?, erfolgt. Für die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes Swakovmund—Windhuk, die sich noch in den Händen des Militärs besindet, sind 1 010 000 Ml. angesetzt, 4 Millionen werden als erste Rate für den Bahnbau Windhuk— Rehoboth gefordert. Kin Verheißungsvoller deutsch r Dichter. Unter der klein-n Zahl der ernsthaft zu nehmenden "tnqrrfn deutschen Dichter, unter die wir auch den Hessen Mzamer zu zählen unS berechtigt glauben, trotz seines vor r p aar Jahren erfolgten AbirrenS von seinem ureigensten Miate, dem der erdwüchsiqen hessischen Novelle und allen- auch deS hessischen Roman?, ragt für den Kreis der eissindsamen Literaturbetrachter Paul Ernst hervor. Ernst ittim Sohn de? weltfernen HarzeS, ein Sohn des deutschen WdeS und seiner unvergleichlichen poesievollen Pracht. Als är Sproß einer frommen Bergmannsfamilie ward der zum A iternplativen, zum Versinnen neigende reich begabte zum Theol ogen bestimmt, und er hat sich denn erfi 6 Semester in Berlin fleißig dem Studium der GotteS- Wlsbrtheit gewidmet. Dann aber sattelte er, nach langem Vur>m Kampfe und Kämpfen mit dem Vaterhause, um und ie:rMe sich den StaatSwissenschasten zu. Schon nach Ver- btt| eines Semesters konnte er in der philosophischen Fakultät bm Berliner Universität zum Doktor promovieren. Und die MMchast, der er, durch Zufall anfangs und später mit Mccht, sich angeschloffen hatte, führte ihn zum sozial- iorin akratischen Journalismus. Er hat etwa ein Zadc lang in Berlin ein heute längst verschollenes sozialistisches Quaelblatt redigiert. Auch mit der Berliner sogen. Bohörne bot xr in Berührung, ward befreundet mit Arno Holz und ZsbamneS Schlaf, lernte Gerhart Hauptmann und andere giiml ch gleichalterige junge aufstrebende literarische Talente finnrn und geriet so, fast unversehens, in die neudeutsche Libatlirströmung. Denn er hat sich wohl immer mehr von Mdc reu, Energievolleren treiben und mitziehen lassen, als [Mr: „geschoben*. Eine zufällige, sich bald sehr eng ge- Mtmide Bekanntschaft mit dem Güterdirektor eines böhmischen Mqmaten führte ihn zum eindringlichen Studium der yiobnmen Agrarpolitik, und er hat auf jenen böhmischen Bitrnm monatelang zugebracht. Früher schon war er an Btudium Tolstois geraten, und dem hohen Geilte de? !Reformator, Propheten und Rückweiser zum Urchristen- Kinder der Europäer vorgesehen. der Karolinen, Valao, Ma- 4. Bezirk die Marschall-Inseln Vertrag mit der Ialuite-Gesellschaft 109 911 500 Mark, ein Mehr wo er auch bei hochmögenden Stadtvätern Mitteldeutschlands anklopfte, freundlich ablehnenden Bescheid, trotz bester Empfehlungen des damaligen Nordhäuser, jetzigen Charlottenburger Oberbürgermeisters SchustehruS. Damals haben wir in unermüdlich angeregten Gesprächen von Gott und aller Welt wohl Abend für Abend gemeinsam zugebracht. Dort schrieb er eifrig volkswirtschaftliche Aufsatze für Harden? „Zukunft*. Vorher schon hatte er ein paar sozialwiffenschaftliche Arbeiten sowie eine kleine Schrift über Tolstoi publiziert. Als er sah, daß alle seine Hoffnungen aus einen Stadt- herrschervosten vergeblich waren, wohl auch um seiner jüngsten sozialistischen Vergangenheit willen, kehrte er nach Berlin zurück. Er trat dort in den Kreis derer um Holz, der sich damals auf der Suche nach einer neuen Form der Lyrik befand. Auch Ernst veröffentlichte damals im wahren Sinne des Wortes ungereimte Gedichte L la Holz unter dem Titel „Polymeter* sowie ein paar einaktige Dramen, die an krassem Naturalismus in jenen Jahren wohl unübertroffen dastanden. Heute hat Wedekind sie wesentlich überflügelt. Es folgten ein paar Nooellenbände, die schon einen erheblichen Aufstieg bedeuteten, sowie eine gar feine Uebertragung alt- italienischer Novellen. Inzwischen hatte er sich mit einer Tochter de? alten Herrn v. Benda, deß bekannten konservativen Parlamentariers und Freundes Kaiser Wilhelms L, verheiratet und war so zu den behaglichsten materiet'— SBerßdltniffen gekommen. Die zum 31. März 1906 gekündigt ist. Wesentlich deshalb sind die fortdauernden Ausgaben auf 126 240 Mk. erhöht worden. Der Etat für Kia utschon ist in Ausgaben und Einnahmen auf 14 398 000 Mk., ein Weniger von 898 000 Mk., beziffert; die eigenen Einnahmen sind auf 798 000 Mk., ein Mehr von 162 000 Mk., der Reichszuschutz auf 13 600 000, ein Weniger von 1 060 000 Mk. veranschlagt. Für Hafenanlagen werden diesmal 3 410 000 Mk. gefordert. seltsame Idee, einen deutschen Mittelstadt beim Magistrat in sinns in der Provinz köpfe, seinen zarten haltenden, sensitiven t Anfang^®* >ner Bergwtft . ■ ahütte ■ • ■ 1 mrden E. B • 1. Lloyd • • • • enlose . • • ■ ' Ur. »80 Iti tielnt täglich tu icx Sonntags. .Siebener A nzeiger i »cri irn Wechlel mit a 5er Pifftfcfjcn Landwirt Ui Siebener Hannlien- IM 11 viermal in der i lAache bfi-.eleflL IWttionSdruck u. 93er- i |c| oer Brüh l'sehen Hk u «rs.-Buch-u.Stein- bnderei. R. Lauge, fllpaliion, Erveduwn itiib Druckerei: 64 n ( p r rm XIV, XXI, III, XV, XIII, VIII. IX und in den •Art)c.nnen „unterm Tannenwäldchen*, „der Pfarracker* und ,h'nt?rm Mühlberg* nach den früher off eh gelegten Projekten Wffbcfferten Grundstücke nur um soviel in der Bonität erhöbt üotrbf n sollen, als die auf die beteiligte Fläche tatsächlich «mvkndeten Kosten betragen, und daß durch die Verwertung M hiernach sich ergebenden LandabzugS die AuSführungS- loflm gedeckt werden sollen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Aus- ^litfe? bis spätesten? zum 30. l. M. bei dem Unterzeichneten W'ch einzureichen. Fried berg, den 17. November 1905. Ter Großhei zoglicke stes''bereinig: ngskommissar', S p a m e r. Kreisnmtmcmn. tum sich berufen fühlenden russischen Weisen scheint er mir noch heute wie vor einem Dutzend Jahren innigst zugetan. Vor etwa 12 Jahren lernte ich ihn in Nordhausen kennen. ES war damals drauf und dran, auS dem Banne Bbei*ichte i der Bank fih : wen. NTov„ 1.15 Uhr, '«Lahmeyer. . t. Schuckert. . iler Bergwerk drehen Bergler- r?- Amerik. Paket er Bergwerk. . ritte..... Lloyd .... dies. Eisen-Industi ir Handelsges. . tädter Bank . . he Bank . h-Asiet. Bank . ito-Kommandil . ler Bank ... aktien...... iore- und Ohio- nbahn ..... rdbahn..... ■d. "Eisenbah? . ■ t.SXaatste. . - >-Hste&Ä ' 1- zu erlangen. Er volontierte banun Nordhausen, der Hochburg deS Frei- Sachsen. Mit seinem seinen ChristuS- Manieren, seiner ungemein zurück- Art erhielt er aber allenthalben, der sozialdemokratischen Utopien sich loszulösen und hatte die Bürgermeisterposten in einer mittel» Im Etat von Reu-Guinea wird die Verstärkung der Mann und die Errichtung einer Re» Erhöhung der Gehälter der Offiziere und Militärbeamten infolge Beseitigung des Personalservices und für Gewährung nichtpenfionssähig^r S«(!». AK «St * Dtbetwnstn& ;i >inOh5; ÄÄ ÄLL i°lg?nbc5: hm; 6cnteut ton und $crf(b- 0 n und De um iwte y- eutral, die noch forty. der SVompu- nstontmopel rj- it. fünf beutif Sultan bin*- :MÄ«rt dcki !n Lacie diese ltq erfolgte, 'Palast tmtofe Aus dem Keichsöausüallselal für 1906 Tie „Nordd. Ma. Ztg " setzt die Mittellungen aus dem Ueicl>:chaushaltSetat für 1906 fort. Für die Erpedition emn dem sü dwestafr. Schutzgebiet werden im außer- vider 'liehen Etat 1031421 00 (mehr21 804 40 4Mk.) gefordert. Für die Expedition nach Teutsch- ksiafrika ist neu ein Ertraordinarium von 1 4 38 00 0 Mark ausgeworfen. — Ter Etat der Reichsschuld flieht bei 6200 Mk. Einnahmen 1 27 55 5 500 M k. fort- Lauernde Ausgaben (mehr 1 3 945 550 Mk.) vor, dorunter mch die Verzinsung der neuen, 254 7 00 000 M k. be- ßtagen den Anleiheforderung fiir 1906 Tie ge- ftnntt Reichsschuld betrug am 1. Oktober 1905: an 3Vsprozen- Liom Schuldverschreibungen 1600 Millionen Mark, an Lpro^imtigen Schuldverschreibungen 1783^2 Millionen Mark, am 3>/2prözentigen Schatzanweisungen 160 Millionen Mark, gl,am men 3 5 4 31/? Millionen Mark. Tie Erläuterungen zu dem Knpitel „Einnahmen auf Trum d der neuen Steuergesetzentwürfe" be- fagm: Nachdem der Reichstag wiederholt Zuschußanleihen »baelehnt hat und auch im Vorjahre die Uebernafrme ordent- lHer Ausgaben auf das Ertraordinarium abgelehnt hat, Dar rin ZÜrückgreifen auf diese Finanzierungsarten ebenso Ms,? schlossen wie der Ausaleim des gesamten Mehrbedarfes dmäi Matrikularbeitrage. Taher war die Bilanzieraing des EtatsentwstrfeS nur durch die (bisher nicht übliche) Ein- ßtHmig geschätzter Einnahmen aus noch nicht ver- iMtii ebeten Gesetzentwürfen möglich. Die Summe von 156 Millionen Mark beruht auf folgenden Einnahmeschätzungen: mV öer Brausteuer 28 700 000 Mk, aus der Tabak- fituer 34 300 000 Mark, aus der Zigaretten- hfuer 5 000 000 Mark, aus der Stempelsteuer WO 000 Mk. und aus der E r b s ch a f t s st e u e r 16 000 000 Mise neuen Steuereinnahmen sollen in erster Linie folgende graben decken: 1. Begleichung der Unterbilanz des Reichs- Haishalts mit mindestens 90 Millionen Mark: 2. Ent- &tung des Reichsinva' densonds aus Grund eines bsorderen G^setzentwurses um 10 928 222 Mk.: 3 für die önne" tzrkcr Aeutscher Städtetag. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) H. F. Berlin, 27. Nov. 1905. Im PlenarsitzungHsaale des dlbgeordnetenhauses trat heute der erste Deutsche Stödtetag zusammen. Es waren fast alle erröfjeren und mittleren Städte Deutschlands, auch Gie ßen durch Öberbgm. Mecum, vertreten. Zu der strage der st-leischteuerung sind vom Vorstande folgende Leitsätze beantragt: „1. Es besteht zur Zeit in Deutschland eine ganz außer- gew7?hnliche Höhe der Fl'iichvreise, insbesondere der Schweine- fleiscbpreise, an deren alsbaldiger Beseitigung alle Kreise des Volkes, insbesondere die minderbemittelte Bevölkerung der Städte ein dringendes Interesse haben. 2. Die Ursache solaxr Teuerungen ist darin zu erblicken, daß die inländische Viehprodnktion dem starken Wachstum der Bevölkerung gegenüber nicht stetig imstmde ist, den. inländischen Bedarf an stleischnahrung zu decken, insbesondere nicht nach den erfahrungsgemäß sich :vicderholenden Mißernten in Futtermitteln. Die Beb^nvv'na daß d^r st^isch-mb-'vd-'l die Veranlaffunq für i, N I vezug4preis: mono l sich 7bP1., vierteljährlich Alk. 2.20; durch Ahhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Alk. 2.— viertel* jährt, ausfchl. Beslellg. Annahme von Anzeige« für die Tage^nummer bis vormittags 10 llht, Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko- für „Stadt und Land* und s®end)tsjaal*: Ernst Heb; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Lktzener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt fiir den Kreis Gießen n I t- fe tg Dichtung gemahnt fast in jeder Szene an Hebbels genialen Torso, und das will wahrlich etwa? heißen. Man bewundert die Kraft der Gestaltung, die psychologisch meisterliche Charakteristik des Titelhelden, den er ins klassische Hellas zurückversetzt, die außerordentliche Knappheit und Gedrungenheit dcS szenischen Aufbaues, und namentlich die epigrammatisch treffsichere Schärfe des dichterischen Wortes. Es ist das geistig und formell gcklcirteste, das sprachlich vornehmste, im ganzen das verheißungsvollste Werk eines Dichters von deutscher Strebsamkeit und deutscher Tiefe, dem nicht bange ist vor dem Anstiege zum Parnaß, auf dem Weimars Dichterheroen in unnahbarer Hoheit thronen. P. Wittko. lüüäg. | mehr Sur Tccfung des einheimischen Fleisckb.darfS i'i r.-'/ifb greife erhalte. zurückgehe Em Landwirt habe ihm gesagt, er vcrfaufe Vieh am liebsten an Händler, da er von diesen die beiten 4,..ir ..h-l... Es sei auf das genaueste nachgenncien wor^n, daß von einer künstlichen Verteuerung etwa durch "die Fleischer nicht die Rede sein könne. Lediglich die hohen Viehpreise Huben die hohen Fleischpreise bewirkt. Bei dem Vorschlag, den Zwisckien- handel auszuschalten und in den Städten Organisationen zu ck'assen, wonach daS Vieh von ben Produzenten direkt bezogen, geschlachtet und das Fleisch dem kons'.imicrenden Publlttiin zugänglich gemacht werden solle, vergesse man, day lohne Ern- richrungen ungeheure Kosten verursachen. Wenn Vertreter der Landwirtschaft sagen, nach Tnrchftihrung Dieser Organimtwn werde man erkennen, auf welcher Seite die Flcischvcrteuerer zu suchen seien, so müsse man zu der Ansicht gelangen, man wolle gar nicht eine ernsthafte Diskussion. (Ruse: Sehr richtig. Man habe leider bisher weiter nichts getan, um bic schweren Uebelstände zu beseitigen, als die Stadtverwaltungen aus einen Weg gewiesen, der auf Grund einaechndshr Erwägung absolut ungangbar ist. Rufe: Sehr richtig.) Tie l^rrufrtung einer kadtischen Fleischversorgung würde so D i eie K ost e n verursachen, daß die Fleis ch V r eise sich womöglich noch erhöhen würden. Es komme hinzu, daß die rneiwlt- Versorgung seitens der Stadtverwaltungen nur auszuführen wäre unter vollständiger- Ausschaltung des Fleischer- gewerbes. (Rufe: Sehr richtig!) Man begreift, day dadurch ein großer Erwerbszweig ruiniert und die Steuerkraft der deutschen Städte eine arge Schädigung erfahren würde. Die Regierung hat bisher nichts weiter getan, um den schreienden Uebelständen abzuhelfeii, als langwierige Cachebungen anzustellen. Allein nicht Erhebungen, sondern nur positive Maßnahmen können hier helfen. (Beifall.) Wenn die Regierung emer in ihrer Untätigkeit verharrt, und rubig zusieht, wie das deutsche Volk immer mehr in der Ernährung zu- rückgcht, dann wird das deutsche Volk bald zu der lieber^ zeugung kommen, seine Regierung lasse es zu, daß zu Ginisten einer verhältnismäßig kleinen Zahl Bevorzugter die Ernähr- u n g immer mehr verkümmert wird. Dadurch wird die Unzufriedenheit, ja die Erbitterung im deutschen Volke sich immer mehr steigern. Pflicht der deutschen Stadtverwaltungen ist es, lytergcgcn laut und vernehmlich Protest zu erheben. Wir verlangen keine Politik der Liebe, wir wollen aber auch keine Politik des Leides. (Stürmischer Beifall.) Ter dritte Berichterstatter Magistratsrat Dr. Beckh- München führte aus, daß auch in Bayern die Fleischpreise immer mehr gestiegen seien. Mle Erhebungen haben den Nachweis erbracht' daß nur die geringe Viehproduktion in Deutschland die Fleisckfteuerung verursacht habe, die angebliche Seucheneinschlepv- ung sei nur ein Vorwand, um die Grenzen geschlossen halten zu können. Daß durch die Dcffnung der Grenzen das Land mit ausländischem Vieh überschwemmt werden könnte, sei angeirchts der Bestimmungen der Zollverträge in keiner Weise zu befürchten. Tie .Hebung der Fleischnot sei tm gesundheitlichen, nationalen und sozialen Interesse dringend geboten. Er gebe sich der Hoffnung hin, daß sich die verbündeten Regierungen der Notwendigkeit, die Grenzen zu öffnen, nicht länger verschließen werden. Er ersuche, den Leitsätzen möglichst einstimmig zuzustimmen. (Stürm. chen heiratet, während hocynäsige Tochter verbummelten Pumpbarou zatm Manne nimmt. Schwiegersohn ruiniert Schwiegervater, viel Trauer. Schwermut, schließlich große Versöhnung. Dieses mühsani sich aufi"cht haltende 0>crust des Stückes ist seine Schwäche, was sich dran herumrankt an Jokus und .Hokuspokus, an Kkingklaug und Singsang sein Vorzug. Direktors Behrns, ein junger Mann von gewinnendem Aeußern und angenehmen Manieren, spielt den spiritus rector des Stückes, einen armen, aber wackeren Hamburger Brauknecht. Am meisten gefielen seine Couplets. Das recht gefällige, wenn auch banale Vierländerlied, mit sehr angenehmem Bariton hübsch vorgetragen, riß zu lärmendem Beifall hin. Den Dialekt beherrscht er mft^ treuester Echtheit, und er ist zugleich sein sympathischster Darsteller. Seine Gattin, Frau Behrn s-Kaldern , mimt mit Humor eine derbe Sächsin. Zwar handhabt sie die Redeweise der Jungfrau mit der „duppelten Steppnaht" aus ,,Bärne" mehr schlecht als recht und singen kann sie auch nicht, desto drolliger aber ist sie dafür als Darstellerin, ülm ulkigsten wirkt der Berliner Lumpaci Vagabundus Strumkohl'des Herrn Star 5in. Das ist ein jugendlicher Komiker, der, wie ein witziger Kops gestern abend äußerte, mit .Händen und Füßen singt, ein Darsteller von außerordentlicher Vehcndheit des Mutides und der Beine, von ganz ursprünglicher Munterkeit, dem die Narreteien des Stückes im allgemeinen und seiner dankbaren Rolle im besonderen ein unbändiges Vergnügen zu machen scheinen. Man hat seine wahre Freude an dem Spaße, den er daran hat, toll über die Bühne zu wirbeln. Grete Gallus, die bekannte Berliner Soubrette, die ein einig „ziehendes" robustes Dienstmädchen hätte dar stellen sollen, war leider, wie zu Beginn der Vorstellung mitgeteilt wurde, erkrankt und ihre Rolle wurde von einem Frl. Mellenthin gespielt, die in den beiden ersten Akten viel Schneid und gute Laune zeigte, im 3. Akte aber schon dermaßen versagte, daß im 4. Akte Frau Behrns hilfsbereit und mit hübschem Erfolge für sie einspringen mußte. Im übrigen wimmelte es auf der Bühne von bunt be- flitterten Tarnen, die ihre Röckchen hoben und ihre Beinchen vorstreckten und ihre Grimäßchen machten. Und die Galerie raste schier vor Wonne, sodaß der Vorhang nach jedem Bilde immer wieder in die Höhe ging. Namentlich konnten sich viele nicht satt sehen an dem Take-Walk, von Frl. bic derzeitige Fleischteuerung abgebe, kann als zutreffend nich 'anerkannt werden. Bekinfier, am 27. Nc ,„j Mienoglid Beim ÄÄ n6jt6a ! hSS." Nn i”: fNgm, da am l ■ySS-y den 21 Vorstand der Rückgriff auf die Vieh- und FlcisckKestände des -.Alarmes unter voller Wahrung des Scnchenschiitzes für die emhcumichcn Viehbestände und Berückfichtigung des gesundheitlichen Schutzes der einheimischen Bevölkerung geboten. Tic bestehenden^ Emmhr verböte und Erschwerungen überschreiten zum ^.eil cas bürd' die Gesetzgebung im ücterüiären und sanitären Interne vor- geschricbcne Maß und führen dazu, die Einfuhr, auch wv ste zugelassen ist, unwirksam zu machen. ... .. ... , 4. Von den vorgeschlagenen Abhilstmitteln kann die unmfttel- bare Dersorgimg der Bevölkerung mit Fleisch durch die ftadtuchen Verwaltungen als geeignetes Mittel zur wirksamen dauernden Beseitigung der Fleischteuerung nicht angesehen werden. 5. Dagegen erachtet der Deutsche ^tädtetag als geeignetes Mittel gegen die Fleischteuerung die möglicktt ungehinderte Einfuhr (ebenoen Viehs aus dem Auslande unter voller Nahrung aller veterinär-polizeilich notwendigen Schutzmastregein zur uv- fchlachtung in öfrentliclxn Schlachthäusern, die Einfuhr ausge- fchlachteten Fleisches aus dem Auslande unter Beteiligung aller sanitär nicht unbedingt gebotenen Erschwerungsmaßregeln, die Einfuhr ausländischen Bückgenfleisches und wMNgcr Fleuchdauer- nxaren, die Ermäßigung der Zölle und Eifenbahntarife für Futtermittel in Zeiten bestehender Futternot. . 6. Ter Deutsche Städtetag erklärt, daß die Behandlung der Fleischteuerungsfrage durch die maßgebenden Instanzen des Reichs und einzelner Bundesstaaten die berechtigten Interessen der städtischen Bevölkerung schwer schädigt." Oberbürgermeister Kirschner- Berlin eroftnet ine Versammlung mft etwa folgenden Worten: , Ter erste Deutsche Städtetag tritt heute in der deutschen Reichshauvtstadl zusammen. Es sind dem Städtetage alle Ltadte Deutschland- über 25 000 Einwohner, die Ilemeren Ltadte als Gruppe beigctretcu. Damit ist um sämtliche Städte Deutschlands ein einheitliches Band geschlungen. Dadurch sind die deutschen Städte in der Lage, ihr Wohl in einheitlicher Weise su Torbern. Ein sehr wichtiger Gegenstand hat den Zusammentritt des Deutschen Städtetages veranlatzt. Wir wollen an die Erledigung unserer Arbeiten herantreten in Liebe zu unserem Daterlande und m Treue zu Kaiser und Reich. Wir gedenken deshalb zunächst unseres Kaisers, und ich ersuche Sie, mit mir in den Ruf emzu- ftimmen: Se. M. unser allergnädigster Kaiser und König Wilhelm II. lebe hoch? Auf Vorschlag Kirschners wurden als Beisitzer gewählt Bnr- igermeiTter Back-Straßburg i. E., Oberbürgermeister Beutler-Tres- Ibcn, Oberbürgermeister Dr. v. Schutz-Nürnberg, Oberbürgermeister ITr. Gauß-Stuttgart. . Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters Kirschner wird in erster »Reihe zur Behandlung b?r Fleischnotfrage übergegangen. _ Syndikus, Reichstagsabg. und Swdtv. Dove-Berlin fuhrt sungefähr folgendes aus: Die Fleischteuerung laste ganz besonders schwer auf int Schultern der unbemittelten Klassen. 1(55 sei das um so beklagenswerter, als dadurch eine Unterernährung der Bevölkerung eintrete. Bekanntlich gehen «die Löhne mit den gesteigerten Preisen nicht Hand in Hand. .Eine Lohnerhöhung werde zumeist erst in bisweilen langwierigen .Lohnkämpseu erreicht, die wiederum eine wirtschaftliche Störung .verursachen. Es sei nicht abzulcugnen, daß die Viehproduktion hinter der Vermehrung der Bevölkerung zurückbleibe. Tie städtische Bevölkerung wachse von Jahr zu Jahr. Da die Fleischpreise bereits eine Höhe erreicht haben, die den unbemittelten Klassen unerschwinglich sei, so haben nicht nur die Städte, sondern auch Handel und Industrie die Pflicht, Maßnahmen zu beraten, iric diesem Zustande zu begegnen sei. Es sei gesagt worden, es empfehle sich. Einrichtungen zu treffen, wonach der Zwischenhandel ansgeschaltet werde. Sei erst der Zwischenhandel au5- geschollet, bann iverde es nicht ausblei den, daß die Produzenten die Preise diktieren. Tie Ausschaltung des Zwischenhandels würde also den Zustand nur noch verschlimmern. «Rufe: Sehr richtig Die Schließung der Grenzen für die Einfuhr von Vieh habe cd nicht vermocht, bic Viehseu ch e n in Deutschland zu beseitigen. Eine zehntägige Quarantäne für das aus dem! AuSlanbe eingeführte Vieh fei ausreichend, um jede Gefahr einer Scuchcneinschleppiing zu beseitigen. Im übrigen sei ut Dänemark, Schweden, Norwegen, Belgien und Holland tue Viehseuche vollständig, in der Schweiz nahezu erloschen. SCber and) die Einfuhr aus Rußland sei unter den üblichen Vorsichtsmaßregeln vollständig gefahrlos. Aus diesen Tatsachen gehe hervor, daß ganz andere Gründe alS die Gefahr der Seuchenemschlepp- ung zur Schließung der Grenzen maßgebend waren. Wir find entfernt, die städtisch' Bevölkerung gegen die ländliche zum K'amp aufzurusen, zumal wir wissen, daß die Landarbeiter und die kleineren landwirtschaftlichen Produzenten ebenso unter d e r Fl c is ctzn 01 l e iden, wie dieStadt- bc n öl fer uug. Wir halten cs für unsere Pflicht, Maßnahmen zu beraten, wie dem Unhaltbaren Zustande abzuhelfen sei, die unbemittelten Volksklassen vor der Unterernährung zu schützen. In diesem Sinne wollen wir mutig den Kampf führen. Der zweite Berichterstatter Oberbürgermeister Körte- Königs- Hern i. Pr. führte au5, baß in Ostpreußen, selbst in den kleineren Stadien die Zahl der Konsumenten in fortwährendem Steigen begriffen sei, während die inländische Viehproduktion immer KfW ?i »tr in der Sitz 03 ^)^111661'* v I.siSrc bui'gcn des - • Koi-inrDfn ’^enb® , gwnilr.49, 86 104,f c" rj 352, 414, 0- ' n' 797,813,836 n 'ilr. 1211, 1322, ' " 1723,1772,1 II Dir. 2C '9, 2067, ' n 9h. 23;9, 2394 ' @3 ivi'.d dies mti UtaM d'w d,e Ginlbi eichlape 'n Gießen, bei t filin und bei der MW iveii faun und daß die Gießen, den 27. N Großherzoq I. ÄrKkifiW Donnerstag, HO. rvtrcien aui bem Würg uiiihtfeit beb e:[ten &. Cwei- ctabtwalb III geh Jir, 1374 — 71 cm Tur , 1375 - 63 , , 1376 - 63 , , 1377 - 63 , , 1383 - 61 . । anderweit versteiqni. W Kch an den «Zorslwart Ä Gießen, den 23.9loi Großherzoql n. I. Beifall.) , In der hierauf folgenden Besprechung nahm zunächst Bürgermeister Wadehn-Weißenfels das Wort. Er befürwortete unter lebhaftestem Widerspruche der Versammlung alle Maßnahmen, wie Verbilligung der Eisenbahntarife für Vieh- und Futtertransport, Ermäßigung oder Au Hebung der Zölle für Futtermittel, könne sich jedoch nickt für Maßnahmen erklären, die den nationalen Grundsätzen widersprechen. Die deutschenLandwirtcsind wohl in der Lage, den Fleisch bedarf z u decken, sobald sie nicht unter Mißernten zu leiden haben. Ten Konsumenten ist es gewiß gleichgiltig, ob sie inländisches oder ausländisches Fleisch essen. Er ersucht, sich für die Fleischversor.cv- ung seitens der Stadtverwaltungen, für Verbilligung der Tarife und Herabsctzimg der Zölle auf Futtermittel zu erklären, dagegen die Forderung der Vicheinftihr aus dem Auslande fallen zu l^Stadtv. Fleischer-Obermeister Marx-Fran Ff u r t am Main, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Flei,chev- Jnnungen, sucht den Nackfweis zu führen, daß die Fleischer mfolge des großen Vichmangels vielfach ihre Betriebe haben einstellen müssen. t, Stadtv. Reichstagsabg. Singer-Berlin erläuterte bae Ausführung der städtischen Fleischversorgung und ersucht, die ^eitsatzc in diesem Sinne anzunehmen. Reichstagsabg. Ullrich-Offenbach: Die Haltung der Regierung erfordert einen kräftigen Ton. (Unruhe.) Der Ton macht die Musik. (Lachen.T Die Politik der Regierung laust eben darauf hinaus, bic Fvrbcrungcn der Mrorier zu erfüllen. Sind nicht bei allen landwirtschaftlichen Veranstaltungen Regicrungv- vertreter zugegen? Hat sich hier ein Regierilngsvertrcter sehen lassen? lRilfe: Sind nicht Ciiweladeu worden.' Zu den landwirtschaftlichen Veranstaltungcii kommen die Rcgicruugsvertreler auch uneingeladen. Von der Regierung ist nicht das geringste zu erhoffen. Tas Volk muß erfahren, wie die Regierung eine s'mdvoll Privilegierter auf Kosten des Volkes bevorzugt, -re Massen werden der Regierung die Quittung bet den Reichstags- Wahlen geben. (Beifall und Unruhe.» * v CfCV. t10 " UEl h, b . ..iSitiict - Gießener StaMhealer. Ucbernr großen Teich, Heitere Bilder aus dem Leben der Deutschamerikaner von Adolf Philipp. Der gestrige Theaterabend der Deutschs-Amerikaner brachte unerwartet ein nahezu volles Haus und war zweifellos auch ein voller Erfolg. Die Stimmung be-3 Publikums war von Anfang an sehr animiert und hielt bis zum letzten Akt au, diesen freilich ausgeschlossen, denn dessen jämmerliche Sentimentalitäten waren schlechterdings kaum erträglich. Zmn schönen Erfolge der vorhergehenden drei Akte aber wirkten Spiel, Ensemble, Gesang und szenisches Arrangement zusammen. Es war etwas Originelles für Gießen, eine Art höheren Tingeltangels ohne Zote. lieber die Auswanderungs-Burleske ist kaum ein Wort zu vertieren. Eine bunt zusammengewürfeite Gesellschaft fährt da „übern großen Teich" bis zur Einwandererinsel Ellis-Jsland. Berliner, Sechsen. Schwaben, Vierländcr entsteigen, wie die Tiere der Aich: Noah, dem Einwanderungs- danipfer voll froher Hoffnungen und schnoddriger Witze. ES gibt bann aber leider die üblichen Requisiten des Volksstückes, die nur eine leichte amerikanische Färbung haben, eine Färbung, die teils durch allerlei Mspielungen, teils bur'ü' den Auftrag der an die englische Posse erinnernden komisck)en Farben hervorgerufen wird. Im übrigen muß die seit Olims Zeiten beliebte Schablone herhatten: reicher Vater verstößt braven Sohn, der armes, aber braves Mäd- z-L.-dicidK1 - Mr Nack einem kurzen Scktußsvyrt des Berichterstatters gtlanatf Leitsatz 3 (mit allen yegen eine, Leitsatz 4 gegeii etwa 10 Stimnne? Leilmtz 5 mit all ’t gegen eine, Leitsatz 6 mit allen gegen' 7 Stimmen, alle übrigen Leitsätze cniltimnug zur Annahme. der Gesamtabstimmuna stimmten sämtliche Vertreter, mit 9^ nähme des Bürgermeisters Wadehn, sür bic Leitsätze. Gegen Leitsak 4 stimmten die Sozialdemokraten unb Bürgermeister Wadehn. Es folgte die Konstituierung des bcutscken Städtetages auf Grund des SatzungscuNvurfs, der zur 9h. nähme gelangte. Als Zentralstelle des Städtetages wurde beinahe einstimmig Berlin g ewählt. In den Vorstand wurden gewählt: die Lberbürgermciner Kirschner iVerlini, Becker (Köln, Beutler^ Dresden. Adickcz lZ-rankiurt a. M. , Sckmctzler Karlsruhe, Struckmami T'ilbe?. heim , Erster Bürgermeister Dr. v. Vorscht München , Erster Bürgermeister Dr. v. Schuh (Nürnberg', Bürgermeister Vgj ^Straßburg i. E.), Oberbürgermeister Dr. Gauß (Stuttgart, unb Stadtrat Namslau (Berlin). — Es wurde hierauf iwch der 9Iu^ schuß gewählt und binacb der Erste Deutsch: Städtete.g .zesi'wsien. Auszeichnungen zu K oßhetzogs Kcburtslag. (Fortsetzung! Tas Ritterkreuz 2. Kl. des Verdienstordens! Philipps des mutigen: Kreisseuerwehrinspektor Warn Hch. Bender II v Worms, Polizcikommissär Ludw. Bräunig zu Ofscnbrt Rentner Gxj. Treffet IV. zu Groß-Zimmem, Hauptlebnr Peter Paul FreN zu Offenbach, Bauassistent Georg Häusel zu Michelstadt, Oberlehrer Jul. Hof zu Arheilgen, Hauptlebrer an der Kunstgewerbeschule Anton Huber zu Mainz, Fabrik, beamter Gg. Kahl zu Worms, RenMer Theod. Kalbfuß zu Darmstadt, Lehrer an der Oberrealschule zu Offenbach H? Keßler, Lehrer an der Oberrcalschule zu Darmstadt Hch. Sol6, Haupttehrer Val. Nicolai zu Offenbach, Lehrer an der Viktoric. chule und dem Lchrexinncnseminar zu Darmstadt Karl Ramge, Vorsitzender der OrtSgewerbevereins Karl Rockel zu Darmstadt, Rechmmcisrat Jos. Rumpf zu Darmstadt, Rechnungsrat Wilhcl» Sieger zu Darmstadt, Mitglied des Landwirtschaftsrates Bür- germeifter Jak. Trautmann zu Rimbach i. O., Lehrer an da Taubstummenanstalt zu Bensheim Ferd. Wahl. Die Silberne Verdienst-Medaille für Landwirtschaft: Lande-, kulturrat Dr. Adolf Klaas zu Darmstadt. Die Silberne Verdienst-Medaille des Ludewigsordens: da Kleinkindcrschulschwester Christine Seiler zu Gundersheim. Das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groh, wütigen: Schullehrer Eduard Ackermann zu Altwiedermur, ftäbt. Hafenkontrolleur Job. Austherr zu Mainz, Schullehm Johann Baldner zu Neu-Barnberg, ftäbt. Hafeneinncbmn "?lbam Bastian zu Mainz, Polizeiwachtmeister Hch. Bickel- Haupt zu Tarmstabt, Bürgermeister, Ortsgerichtsvvrsteher und Stanbcsbeamtcr Peter Joseph Dickescheid zu Tromershäm, Schullehrer Rub. Diehl zu Bleichenbach, Krcisamtsgeh. h-h Döring zu Tarmstabt, Schullehrer Johs. Döring zu Dind Hausen, Schullehrer Will). Jak. Friebrich zu Eich jörei« Worms), Schullehrer Frdr. Gerold zu Zwingenberg, ^*1- lehrer Karl Friedr. Gieles zu Klein-Auheim, SchullehrerM Haas zu Hummetroth, Schullehrer Wilhelm Hainer zu Limba ch, Kreisstraßenmeistcr Phll. Hardt zu Sprendlingen (Ma- Hessen), Schullehrer Dav. H ee " zu Dalsheim, Schullehrer Zck So neu 8 zu Pfeddersheim, Sclmllehrcr Johs. Hotte» st Leiselheim, Sch-llllchrer Adam Kreisel zu Hahn (Kreis Dn- stadt), Kreisstraßcnmeifter Hch. Kuhl zu Dingen, Lchillcm Hch. Metzler zu Nieder-Erlenbach, Gemeindeeinnehmer, Sntbtr. rechner und staatl. llntererhebec Jak. Nehrbaß zu Partenhem. Schullehrer Hch. Nürnberger zu Ranstadt, PolizeiwachtmcMc Paul Peter zu Darmstadt, Gutsväckfter Hch. Reif sei', »e Steinfurth, Schullehrer Johann Reitz zu Holzmühl, -Lchullebm Joh. Schreiber zu Siefersheim. Vorstand der ftäbt. Gaswerk-- fasse Wilhelm Schüttler zu Darmstabt, Schullehrer Christian Schwalm zu Vonhausen, Schullehrer Johs. Schweitzer za Odeuhauseu, Hauptlehrer Nikolaus Oenger zu Fmtbe'i, Oberlehrer Peter Wagner zu Ober-Roden, Schullehrer Phil. Friede. Walther zu Hocki-Weisel, Schullehrer Gg. Wuuderle Ockenheim, Kaufmann Franz Zahn zu Marn-, Landwirt Chris 3 erb zu Dorheim. .... Tas Allg. Ehrenzeichen mft der Jnzchrift: .,.eur lang* treue Dienste" nm Bande des Verdienstordens Philipps des W mütigen: Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standes«» ter Beruh. Lang II. zu Odenhausen, Bürgermeister, OrtsgeE Vorsteher und Standesbeamter Phil. Sven gler II. zu Wre Das Allg. Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langtamip treue Dienste": Gemeindeeinnehmer und Kirchenrechner JohE Brück II. zu Oppenrod, Gemeindeeinnehmer Phil. Feuerbad zu Ockstadt, Feldgeschworener Gg. Phil. ®r uner Mi ftcnbd, «’ mcindeeinnehmer und Kirchen rechner Hch. Karl Hu b l t tz Horloff, Gemeiudeeinneh'mer Johs. Jaeger I. zu Storno Kirchenrechner und staatl. Untererheber Gg. Klein III. zu Wok» bach, Kirchendiener Hch. Möller XII. zu Angersbach, Beigcor«' Johmues Peppel XII. zu Ober-Seemen, GemeindeeiNncWn und staatl. Untererheber Johs. Christian Schenk zu-staiM" : heim, Beigeordn. Hermann Schimpf I. zu Ostheim, GemcnM cimiehmer Will). Sck>lapv zu Mainftar, F-elda^scknrorencr sauen M r -'n Sontmi Zwei Unsere Bekanntmachung II Mk. 1000 L Nr. 1211, 1322, 1360, 1361, 1367, 1616, 1722, II ; ?' / 2 ■ ■_ j 0 ohn Bekanntmachung. ECr>euzp3atz S4 D*7| B2S/, Bersteigmllß do« Kichen-Tchllittholz jlr. 1374 — 71 cm Durchmesser 4,5 m 5648 Provision Check-Verkehr franco G ontru in. 6060] Verwaltung von offenen und geschlossenen Depots der Mieter gerne so ein, Glas-Christbaumsshmuck. {j Versende (kesesJaar franko inkl. solider Verpackung geschmackvolle prachtigenor- tee ZU Würzbnrg. lemikalien II II 2,49 0,94 0,75 L ä ä 1375 — 63 1376 — 63 1377 — 63 500 200 100 Annahme von Geldeinlagen zur Verzinsung je nach Kündigung bis 4% fürs Jahr 1901 - 6 eine Mk. Mk. Mk. sucht günstig die Hausfrau Dividenden- Stücken Vollständiger Ausverkauf! Noch grosse Auswahl! 8 3 2,4 Besonders ato/n Springmanns B oh.nliwar©nh.aTis »te- !S< D7u 6SU/u Einlösung von Zins- und scheinen und verlosten Wer bei Springmaun seine Schuhe kauft, ist gut bedient und spart Geld. An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen Stahlkammer mit Schrankfächern unter Selbstverschluss Vorschüsse auf Wertpapiere unter günstigsten Bedingungen Bedeutend herabgesetzte Preise! Willi. Reiber, Seltersweg 38. Freunde nenn’ ich Euch, lieb und vertraut: Den Oien und Fay's ächte Sodener Mineral-Pastillen. Man kann sie leider nicht entbehren, aber die „Sodener" sind darum wertvoller, weil sie den Menschen überallhin begleiten, luctl sie stets zur Hand sind, wenn man Neizuugen und Erkrankungen der Atmungsorgane und des HalseS bekämpfen will: auf dem Wege zur Schule und zum Ge- schäit, in der Schule, im Bureau, im Theater — kurz, überall. Tie Anwendung ist eben ungeheuer bequem, die Wirkung vorzüglich und die Bekömmlichkeit auch für den Magen brillant. Tie Schachtel kostet nur 85 Psg., in allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasserhandlungen zu haben. hv11/» Eröffnung von laufenden Rechnungen Gewährung von Krediten Ile Welt einzukaufen und zu sparen. t*"4s Grosses Sortiment praktischer Geschenkartikel, sowie Gegenstände zu Eingros Verlosungen zu Ausnahmepreisen.en detail Samstag den 2. Dezember 1905, vormittags 11 Uhr, sollen iin Bürgermeistercigebäude — Zimmer Nr. 15 — 8 städtische zum Berkans von Christbäumchcn meiitbieteud verpachtet Joseph nerz 23 Neuen Baue Giessen Neuen Baue 23 Sprmgmansis Schuhwaren ctoplehlen. Grund: Gute Schuhe für wenig Geld. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Münster für 1906 liegt tonn 30. November 1905 ab 8 Tage lang zur Einsicht für sämtliche Beteiligten in dem Geschästslokal des Unterzeichneten offen. Münster, am 27. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster: Bei der in der Sitzung der Stadtvcrordnetcn.Veriammlung D m 23 November 1905 vorgenommenen planmäßigen Verlosung jer am 1. März 1906 zur Rückzahlung kommenden Lchuld- »crichre buugcn bcö VnlehcuS der Stadt Gießen vom Jahre wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: ir Nr. 49, 86, 104, 130, 254, 262 und 337 . . ä 2000 Mk. Nr. 352, 414, 527, 598, 607, 668, 724, 774, 797, 813, 836, 854, 896,905,941, 998 «. 1087 für technische, medizinische und wissenschaftliche Zwecke kauft man in bester Qualität in der Drogerie Ty _ An ü Fraakfurterstrasse 39 Telephon 593 tJ6S /trliettervew^qung. Der Thüringische Weberstretk ist beendet. Greiz, 27. November. Vom Verband der söchlisch-thurm- qischen Webereien wird gemeldet: Nachdem die Arbeiterschaft des sächsisch-tbiiring. Wcbereiverbandes und der Färbercikonvcntion in den heute in allen Ortsgruppen abgehaltenen Versammlungen sich zur Wiederaufnahme d e r A r b e i t bedingungslos und zu den vom Verbände festgesetzten Tarifen und allgemeinen Bedingungen in allen Berbandsbetrieben bereit erklärt hak, beschloß der Vorstand der Webereien und der Färberein konvention in einer, heute nachmittag abgehaltencn Situna, die Betriebe der Webereien und Färbereien am Mittwoch früh wieder zu eröffnen. 9)1 cvanc, 27. Novbr. 2lnch die hiesigen Färber- und Weberei-Arbeiter beschlossen heute, Mittwoch die Arbeit wieder aufzu- nebmcn, ebenso die -'>-i.l'en'.-,ich>'r ~'M cj?.. ®exbcu. Gießen, den 25. November 1905. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. 23.: Lurschmann. Wirtschaftskasse ergibt. Da ist der Einkauf von Aschaffenburg. Giessen Bahnhofstrasse 58. zin mt derber- ■n Landsleute^ 4 es, trotz nll» eckt und in W t lvachrust- . ml# »re »d -'«Li? 2-euriur „ttaiil® ie ZÄH rSV kfr V S- .«A*s**^ evon^daßn^ Ä ,*5 Versende d.esesJa r franko inkl. solider Verpackung geschmackvolle prächtige dnuenie modernster Sachen und letzier Saisonneuheiten. Herrlichste mit Silberdraht abersponneno Phantaaieartikel, echt versilberte u. feinet gemalte Verzierungen in mannigfachster Ausführung, als; Kugeln. Brillant- u. Leuchtreflexe, Eier, Perlen, Baamspitze, Luftballon Schiff, Torpedo. Trompete, Glöckchcs. Sternchen, Flau, Engel, Eiszapfen, Früchte, Geldsack, Postpaket. Fächer. Golgtr, Klntierrassef, Fruchtkörbchen, Eisäpfel. Erdbeere. Pflaume, Ampel etc. Nur schöne, den Baum ausfGllende Gegenstände. Sortiment 1 mit über 300 Stück zu.....|VL 5 — bei Kasse voraus (Nachn.5.30V . , — Sortiment 2 m. 200 grösseren Sachen zu M. 5 (Nachn.5.30). Sortiment" mit 50 wirklich hocheleganten feinsten, grossen Sachen ohne Perlen M. 5. — (Nachnahm.5.30). Sortiment 4 m. 60 nur bostausgeführt, grossen, wehsenSUher- Verzierungen ohne Perlen fl/j. 5 (Nacun. b.3u). Sortiment S mH i&) Stück zu M. 3,— (Nachnahme 3.L3). menget I. zu Mitlechtern, Holzhauer Johann Georg Stroh- menget zu Mitlechtern. _ Drn Charakter als „Geheimer £bcrfan)ifamalrat"I Ober- konsistorialrat Ludw. Nebel zu Darmstadt. _.. . . , Ten Charakt-'r als „bteh. Rcgterungsrat : Kretsrat Des Kreises Worms Tr. Karl Kayser. Ten Charakter als „Geh. -Lchulrat": Direktor der Ober, rcalschulc zu Worms Tr. Theodor Walter ^en Charakter als „Schulrat": Kre-.sschulmspektor bet der Kreisschulkonnnission Bensheim Johs. B a u der, Kreis'chul-^n svektor bei der Kreisschulkommtlsion '•lüsen $>d?. 1 a 1 r_, Shi - ickuNnsp kwr bei der Kreisschulkonrmission Mainz r^auz ^ckrvd. Den Charakter als „Professor": Bortr. Rat rm Mmrstertum des Innern, 'Abt. für öffcntL Gesund! stspflcge, Obermedtzmal- rat Dr. Gustav Lorenz zu Darmstadt. Den Charakter als „Geheimer y.cbr.malrat : prakt. Arzt Medizinalrat Dr. Adam Schrohe zu Mainz. Ten Charakter als „Geheimer Santtatsrat . prart. .'lrzt -anitütsrat Dr. G.-org Vi erling zu Mainz. chmt Charakter als „Medtzmalrat": Direktor der Landcs- irrcnanstalt .'.Pbsiiypshospital". bei Godd.'lau Dr. Rud.^M a ber, chen Charakter als „c^anitatSrat : prakt. Arzt jlt. Adols Beck'cr zu Gensingen, mast. Arzt Dr Jakob Eulb erg zu Sprendlingen lKreis Alzettt. prakt Arzt 4.r. Benedikt .^cs- bötffcT zu Mainz, prakt. Arzt Dr. August Kill ran zu ^orms pr^kt. Arzt Dr. Ludnng Lindcnborn zu^-urth t. O-, Saft. Arzt Tr. Phil. Martin zu Schmabcnhcim a. s. (Schluff folgt.) clm Sbaineni n Sprendlinyer Shenn, Lltoillehn er Jods. Sott zu Hahn (streik iu 'Singen, emdeeinnehmer, fc hrbaß zu Dm [tobt, PolizeiiE er M Reu ' Holzmühl, 3i- nb der ftobt W , Dchrckehnr W g e r in frfflfa, Cta SäMm W- : Gg. ■ Mainz, Ast: »M imv -densWM^ Reher und W* trgermeifter, Crtig: »englctH in M- "HÄ Airchmrechnn??- Krüner zu M> Karl Hudlig eget I. su L-. hg. KleinIILyJ; ^AngerÄch,^ men, Scinmdea ian I zu OMm, M r, Apai-te, moderne Master! Reiche Auswahl! 5644 Bedeuten* ^herabgesetzte Preise! Wiih. Reiber- SaWsweg 38. 5 ^tßutfsta; J’HWimif, * l.nt9 zu r: tojeilgen, Ix r iu Naim v Thevd. S 51* Cfafe ~ "s Philipvs ki; nn zu MtE' zu Mainz, Abt. hasente tmeistcr »d;. ? rtsgerichtsvoch!' nb zu Tmt to, .Aeisamtsx 1». Töring |ii )rich zu Eick ist eiöffnet. Dieselbe bietet in noch verbesserten Lokalitäten hervorragende Neuheiten sämtlicher Spielware» jeder Preislage und in enormer Auswahl. — Besonders empfehlen wir Puppen, Gelenkpuppen, Puppenbälge, Köpfe etc., Puppenwagen, Sportwagen, Schaukelpferde, Puppenküchen, Puppenzimmer, Laden, Festungen, Eisenbahnen etc. etc. Billige Preise Gediegene Qualitäten kauft dass sich für sie ein üeberschuss in der ' 1383 - 61 ; ; 2,6 „ = 0,76 anderweit versteigert. Wegen vorheriger Besichtigung wende man Kch an den Forstwart 2lrft zu Hochwarte. Giesien, den 23. November 1905. Grotzherzoqliche Bürgermeisterei Gießen. 1*1 I. B.: Curschmann. Bekanntmachung. Im Monat Dezember l. Is. werden bei unserer Kasse jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag vom vormittags 8—12 und nachmittags von 2—4 Uhr dscschästStagc abgehaltcn. Die Einleger werden crfncht, an diesen Tagen ihre Zinsen in Empfang zn nehmen oder ^ki'chreiben zu lassen. DaS Beischrciben kann ohne jeden Nach. leit für die Einleger auch später, im Lause dcS nächsten Jahres erfolgen, da am 1. Januar 1906 die nicht ci. benen Zinsen iu den Büchern der Sparkasie dem Kapital zugcschricbcn und «rzinst werden. Es liegt im Interesse des Publikums, mit der Abwickelung der Geschäfte nicht bis gegen Ende des Monats zu warten, da dann der Zudrang ein ’|o starker ist, daß naturgemäß eine schnelle Beförderung nicht iffolgen kann. Gießen, den 21. November 1905. Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen. Wiener. BiS,lt Ale Beigabe lege su Sortiment 1,2 u. 5 Engelshaar, Konfakt- baJttar und extra ru Sortiment I zwei kwetveli flgbl^ona Glaftbfcmanvasen zu. Sor-.iment 2 olne Chrlettiaumspl|«e i>3 iXrqtjpr Gfc^CiK-cilut Qud z” Sortiments ein» japani,ejfß JRawy^^^ef^terift mit Licht. Ffl-jr B&ndler Extra-Sortjfaen e 10, 16. 20. 26 Ä»rf;ef Stadtwald III gelegenen Eicken-Stämme (Schnittholz) . 3lr. 1374 — 71 cm Durchmesser 4,5 m Länge — 1,78 pestm. ißtfinmann zu Dannenrod, Feldgcschworener ZohanneS kestrupv II. zu Rülfenrod. . e T«S Mlg. Ehren;cicl>en mrt der ^mckrift: "ttzr tteue leiste": ^eldsckütz Sck. A l lcn d o r r Grebenau .teldschütz |lbv.»e<6t w MmttnM-ch«. MHW $««<§»•«”« - Ehack. Toiivcibicncr fionr. Dambm ann zu Mtck.lback >6». x-o; J V a TU zn Storndon. Kirchen diener stonr. «pid-cr zu vopf- t n Pol'teidicncr Job. 7briygcs ,n ^etzeurod, Volizev- ' >- -r'Kvnr. Goebel zu Zeilbe.ch, Treldschüh 4.ob. Andreas c hr । j ontenftabt. Kirchendiener und Glöckner Zoh. Jo,. Nau zu Lustadt? Feldschüh und ^ornwart Jak. D c r t c l zu Ntedei> lst lst. dl Politeidiener 5?ck. Schmidt zu 'rauerbock gingen), Feloschü6 -stark 3 ckm i b 11. zu Berstadt, Polnechtener ßaltcr zu Doru Assenheim, Jcwschüd Johs. W ol r III. zu 1 ^a^Alla. Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Ar 1 -• streisstrasenwart Pct. Bockius zu Sportenheiui, Wald 11.1! itcr 5)ch. B'"'nscl IX. zu Waldarbeiter Phtl. e, - n • j. Lick, Holzseb.er Christian Freitag zu Sauten ßriiv Giesen.^utsck'r Wilh. Cilri c b II. i« Griebel. Kreis- i - s 21T'.vart' Johs. S? a h n ;ii Großen Buscck. Rottmeitter Christo vH Häuser zu kaufen (Kreis J-riebbcra, Straßenarberter Johev kälzer zu Grost-Jetba, Kreisstraßenmart öd), st' nt v el zu 8-nitcrbad), Nottmeis«r Johs. Klein II. »u Ilbenstadt, volz- ■rcr Abam Konrad zu Raubach, Rottmcister Ka^p. zu bcitbaufen, Strastenarbeitcr Thomas -> ck m i d t zu Grost-oselba, loltzseker Johs. Sommer II. zu Clambach, Krelsltraßcnwart ' >Ilbrockt, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen bei der kladlkassc in Gießen, bei dem Bankhause Delbrück, Leo & Cie. zu kett iu uud bei der stttitteldcutschen Kreditbauk zu Frauksurt a.M. er- Wgen kann und daß die Verzinsung mit Ende Febrliar 1906 arühört. Gießen, den 27. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Curschmauit. B,8/n nette — Axminster — Phantasiesto Prachtvolle Master! 56- Bedeutead herabgesetzte Preise! Uk. Reibe*, Seltersweg 38. Gießener Eisvcrern Diejenigen unserer Mitglieder, welche die Quittungen beim Umgänge deS Dieners nicht in Empfang genommen haben, können dieselben bis zum 1. Dezember einschließlich bei Herrn Ernst Balser, MäuSburg, abholen lassen. Wer seine Quittung bis dahin nicht ein- löst, gilt als ausgetreten. Die Eröffnung der Eisbahn wird an den Plakattafeln, Säulen und Dmnibuffen durch Plakate bekannt gegeben. Die Eis- bahn wird geöffnet sein von früh 11 bis abends 7'/, Uhr (an Konzert- und Eisfesttagen bleibt dieselbe von 1—2 Uhr geschlossen) und täglich abends elektrisch beleuchtet sein. Ein Zuschlag für die Beleuchtung wird nicht erhoben. Nicht- Mitglieder zählen für einmaligen Eintritt 20 Pfg. Jahresbeitrag Mk. 2.—, Eintrittsgeld Mk. 1.—. Gießen, den 24. November 1905. V“/n Der Vorsitzende. Anmeldungen als Mitglied können auch an oben bezeichn neter Stelle erfolgen. Bei den hohen Nahrungsrniltelpretsen hllit MM Würzs sparen. Siels zu Haden bei (S. Roth II Nachf. c”/u Heinrich Heyne, Walliorstraße 5. Ein letzter Versuch hat schon manches Mal den erhofften Erfolg gebracht. Versäumen Sie deshalb nicht zmn Letzten Mal in der 7. und letzten Hefsisch-Thür. Staatslotterie dem Glück die Hand zu bieten. 5915 Ziehung 1. Klaffe am 5. u. 6. Dezember d. I. Lose *'■ ___ Mk. 3.50 Mk. 7 — Mk. 14.— Alk. 28.— sind zu beziehen durch die amtlich bestellte Hauptkollcktur Richard Buchacker, Ncucnime 11. bei in gewohnter Güte und ¥ • 4^ t • m L\ 6041 1-20 Marke „Gretchen* Beste ftoch-^hocolade pr. Pfd. Yfrkly dertk tn tM'th. ■ f fJ -Chocolade" ■Moser-Roth Äravchiivclßkr Sio.wurit 1 Pfund 75 Pfennig Karte LaaS-Äcltaiiirst 1 t'fnnb Dlark t.— solange der Borral reicht >5954 L. Steinhäuser 17 Reuen Baue 17 Flechten ond trockene Schopp« oH echte. •kruph Eciema, Hautaunchlag^ offene Füsse BelnecMden, Debngeschwflre Ader- beine, b6«e Finger. Wunde» •ind eh hajioackii; wer bisher Tercsbhcb hoffte geheilt g-j werden, mache noch einen Verglich mit der be.iciu he «ährten RINO-SALBE 3 frei von Gift -> Sltm, Dose Mk. 1.—, Dankschreiben gelten ilglicheita WM-k*. kep&M-.n Je 14, l'unl SeMMtm VMM. Trrp, lso.,rer-nuUre renit l.ik ;« ». Cir.it M Chfr.*n>t4a e A Zu Laben in de» Apvibehen. M-iu lUM.m g ■ ■ »ui me U'i.-mel- r. ns,: wrs#- rrte - rot uu die R ch. Sehesort 4 Co., Wcin- bLiüa, and weise l alschangeo nuUcL 280 1fr. tabclioe! x die Hollander Zigarre» Z zu - , 6, v u. lu tilg. (in Kistchen billiger) nulö, Ncuveraoldungen fowie Renovieren alter Bilder preiswert fr Mittens. $v. •fn v. PreisermässiQung pro Liter. E3Pf• pro Literflasche ca. 95excl. Glas Centrals für Spiritus-Verwertung G. m. b. H., Berlin W. 8. ' wichtig.' würzig u. sehr preisivert. Gebrüder Adami 14 'Mausburg 14. Kirn ft Handlung Vcrgolderd ßflderdnrabmunge-Gcfcbaft „Wendt’s Patent-Cigarren sind [für empfindliche Räucher die gesundheitsdienlichsten Tabakfabrikate der Gegenwart“. Dr G. v, Lagerheim, Prufeesor an der Universität Stockholm. 30 Pf. pro LiterflaSChe ca. 09 excl. Glas pro Liter Patentrerschluss D“/l0 „Marke Herold“ Orlginal-LlterOaschen mit Erötzem Postcn ßcflenilönbe zum Breuucu, Bemalen und für «crbschuitt (neuere und altere 'Muster) verlause um damit zu raumen, zu und unter Selbstkostenpreis. Ernst Balser, MMmz. Brennspiritus j““*1 "Z «nckVßese, Nachtwachen, Niassage, Darnps- u. Heißlnstbehandlg. empfiehlt sich geprüft. Heilgehilfe . Ekl Diezsiratze 7, p. (Lohnkutscherei Zunker). Frachtfrei! Fassfrei; Zolllreil 700 FeiLeriDge ff. Salzheringe, Orig.-M-Man 15 Mk., ',^08 8 Mk., 9Pid_.ro!» ca. 75 St., 2*, 'DlL; ferner Nur 4$ M. 1Ü1SSI 2 Speckaaie, 1 St. Seelachs, 1 Forcllstöi.btz-rJlundern.ÖLchkll^ 2 Nies.-Lachshcrmge, 1 d Celiarö., 1 d Anchovts, 1 d App. Süd, i z Krabben js#" • • • ferner in fff. Ware e t • 500 Sprott.2 30Bollbucrlmge Posttuic 250^f. l/, u. \ i nach Wahl 280 Pf. Älles franko infL Nachnahme. Streng reell! Her«. Rubardt, Geesicmündr 5. ----- Die so beliebten ^5 echten Nürnberger Lebkuchen aus der ältesten Lebküchner« vo, Georg Goeff-Nüruberg empsehlen zu den billigsten Preia Gebrüder Ädanii Mänöburg 14. M fiiteM ausgiebiger thlnestecMrlh« Qrg. tatst aJb kg id 50.65.HLPf . 3" l,t.Umgtbunq ,bm' d« m m „,ld -■ -hnan^ffonn iUt g * W 101 Ä’»»».« ‘^'‘Manila neuen o, mi" insbei - Mrr' », bem O ton nt Y/1? Ai e ffl. .’Nen, ® .9,111 mit ’s6 Ö9ra Ntoq Qu?ft gepfo öe§ 5 «i ?i Eine solide, vcrtraaensvUr- dige a. bewährte Speziahtli Niemals lose, nur in violetigelben Kartons ä 30 u. 50 Pt Wichtig für Sänger, Schauspieler, Rezitatoren, Redner, Geistliche, Lehrer, Militärs, Reisende, Landwirte, Forst- beamte. Hausfrauen, Schöler und Schülerinnen etc. etc Vielseitig anerkannt! Z. B. schreibt: Frau Emilit Herzog, Kgl. Kammersäng: „Ausgezeichnetfür den Hali, mit gutem Erfolge bei Indispositionen* — Ernst Rittervon Possart, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Bühne: „Sehr zufrieden * C. Lück, Kolberg 1. Pomm. Gustav Walter, Kolonialivarn Mäusburg 13 |ss\0| Tel.8^, Roter spanischer Blut wein von lieblichem, angenehmem, k»"' lern Geschntack und Aroma. Kranken und RekonvaleSzeM bestens enipsohlen. Im per Flasche inkl. GlaS SOlf. I bei 10 Flaschen ä , Christian Wallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon H2. Gegrändet M Wendt s Patent-Oigarren No. 6A, Perfectos, 100 Stück 6 Mark. Eine in dieser Preislage besonders beliebte Sorte. Unter Garantie der Zurücknahme auf Kosten der Fabrik, wenn Cigarren nicht durchaus befriedigen. Absorption des Nicotins und der giftigen Verbrennungsgase. Nach dem Geheimen Hof rat Universitäts-Professor Or. med. Hugo * 8 Gerold. DRP D R P 145727 A?\68648. nach Universitäts- Professor Dr. H. Thoms-Berlirh^^^< Fabrikate direct za haben in Preislagen von 34 bis 300 Mark, in allen Geschmacksrichtungen, Grössen, Qualitäten u. Quantitäten (auch Proben). Preisliste und Broschüre gratis. Wendt’s Cigarrenfabr. Aktienges., Bremen, Postfach 169. --?DK Jolitif Lrr to-lIWi zu WethnachtSgelchvllo geeignet, werden gut uu* billigst angefcrtifll, sotr- Zöpfe, Dreher, Scheitel “'■] Toupe etc. bei Heinrich Tichy SelterSweg 48 Ecke lLoei^ Warenhaus, E. SeuMngj wrtzftki.str. 45 Für Wiederverkäuici -W» Billigste Bezugsquelle fü- fämttlchc 10 u. ->O Htf.'*rtik LlCÄt«r, Licbterliiltei. | CkristbaumsclnnuclL ßir ftüffit ^in'ibcto ofTnnnfant vorläufig haltens E ndung eines & m,LnSf ica.'W, an tute g-qentoartlg n M"a,,an Jam r,rftnnanfl £.ffjr»r« « »"du f.--r unb btt Ml bmttcK i frlc oMl'ekte W , imminöf gehen. Ten , d gifte einzelner, I V: ffrüie. Tie Nation i «cliiklichcn Volkswirts ■ ri ttum und -km ku • der beda^erltcksi r-cWeilt, bedeutete je Scrif*ntt§ auf der vo ürimnifl gewiesenen reff.' und möglichst g drrSoffskröfte. Tam । )i |-r Tarmftädter M Wnpsen zwi L)in)lcni um das Fr । cc'.rn und Zentrum : \ m nllich in der lieber; l liberalen Volksver ■ r-1 ische und die Los dürfen, laicht eine denen doch wahrlich t g.bört, zumal ein liberale Sammelpoli iii, sondern ihre Eini von der hoch teattionö b t Rechte uni der L SRinbtrbemiHtHtn fianbrvtrferS, beS iabfUttt, ttroaS errc ff'finnniqe müssen, n unJ in Hessen Mit di ’ slmmtnslehtn. Tas; im • ötr Tlinberbemilte - aui diese Bedruckung l zi' n, auch mancher aus Nicht im UltromontaniSi m 9flt vielen Fällen Ubetalen Blockes rdl-ich mit feinen Whs, Meter Herren Landbo überlegen, bevor er feine ^omnieffurium. Mittwoch, den 29. November 1905, abends 8y$ Uhr, im Saale des Hotel „Einhorn^ Oeffentlicher Vortrag mit Diskussion deS Herrn W. Klaute, Prediger der freireligiösen Gemeinde in Frankfurt a. M., über das Thema: „Die Üiotmtnbigkil mcr fnilKnterif^n Stpniialion Eintritt frei. Auch Damen herzlich willkommen 07946 Das vorbereitende Komitee. Carl Ludwig Ldb KlrcbTtraeat x GroggeQ Lager in gerahmten und ungerabmten Bildern Gefcbmadivolk Gmrabmungen aller Hrt Alleiuverkaus für Gießen u. Um* gegenb bei Otto Kathschlag Scltcröwcg 71. [59il Zur bevorstehenden Feinbäckerei empsehte mein hochfeinstes MtrssM welches jeder Kouktirreuz die Spitze bietet, unter welchem Namen auch dieselben zum Berkaus gebracht werden. 107969 Mehlhaudluug Sier, Dammslraße 46. 107967