155. Jahrgang Erstes Blatt Ktt 300 0 Ul huhe Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Deutsche» Berlin, e frühzeitig zu br über btt B r SN WS ä ci M' M f ^tikel bis n I ---- • rtilt Imt täglich rronnlagS. Die hetstsche Thronrede wi ft - v-eifelloS allenthalben die günstigste Ausnahme finden. ,Gch : 'n geschäftsmäßig sie auf den ersten Anblick auch er- fchit'i o gewinnt sie doch bei näherem Eindringen in ihre Ei im; wei ten erhöhte? politisches Interesse. Vergleicht man flkß r t ber letzten Thronrede und mit den politischen Vor- gätz v u der letzten Zeit, so läßt sich unschwer in ihr ein Bild de>Ü römischen Lebens in Hesien während der letzten Jahre «Mm m , I «Ti, Thronrede vom November 1902 sprach im Em- gasn von dem .Vertrauen*, mit dem der Großherzog de« .llr terstützung und Mitwirkung* der beiben Parlamente befl^n bevorstehenden Aufgaben entgegensehe. Von diesem V Ist treuen i st diesmal keine Rede! DaS gibt ent- Donnerstag 21. Dezember 1905 VezugSvret«: o moualltct)7bM, viertel- 5’eide, ^ietot8 '“■Haubt, Kleider üen-Anii,. ttte h'e reduziert um Berlin, 20. Dez. Heute wurde die am Ende der ®tonqclftwi(je qcfeqenc neue ZabortirSe in fflegenroart öcS Kaisers und der Kaiserin, sowie der Spitzen der Zivil- und geistlichen Behörden feierlich eingcweiht. Wie der .ReichS-Anz.* meldet, hat der Kaiser dem Fürsten von Pleß die Herzogswürde für seine Person r< A & iSbllkg ** cs gelingen möge, die umsangrcichen und wichtigen Ausgaben in (wir müssen schon hinzufügen: schließlicher) E i n- mutigkeit zu einem guten Ende zu führen, zur Wohlfahrt Meines geliebten Landes". , Im ganzen spricht aus der Thronrede cm lclbstandiger und fortschrittlicher Cveift, spricht aus ihr em2 unermüdliche starke Arbeitskraft und Arbeitslust zur sozialen Hebung des Landes, sowie aller Werktätigen in Landwirtschaft, Handel, Industrie und Getverbe, sowie in den Kreisen des Be- .'imtenrums, ~ __ politiffhe ssatiessltuni. Tie deutsch englischen Kundgebungen. -tt- Berlin, 20. Dezember. gegenüber zu empfehlen sein. Gulversorgte Führer. R. Berlin, 20. Dez, Seitdem urplötzlich der Zylinderhut des Tr. Spa h n in der Wilhelmstraste beim Fürsten Bulow aufgetaucht ist, bekennt sich ein fröhlicher Optimismus zu der zuversichtlichen und baldigen Erwartung von ^.age- oeldern für das Reichsparlament. Es wird aber wohl noch viel Wasser die Spree hinuntcrfließen, ehe diese Erwartung sich erfüllt. Bevor die Regierung nicht Lar sehen sann hinsichtlich des Schicksals der Finanzreform und der Steuervorlagen, dürfte sie keine Entscheidung in der ^iaten- frage herbeiführen. Bei einer etwaigen Auslvsungdes Reichstags sicht man die Sache vielleicht mit anderen Augen an. . t Was an durchschlagenden Gründen für die Gewährung von Tagegeldern beigebracht werden kann, das hat unlängst im Reichstag am geschicktesten der Aba. Grober (Zentr.i ins Feld geführt. Es sei aus seiner Rede einmal die Bemerkung herausgegriffen, daß die Wahl wirklicher Arbeiter zu Mitgliedern des Reichstages nur bei Tiatenzahlung möglich sei. Gröber wies mit Recht darauf hin, daß der sozialdemokratischen Fraktion, dieser „reinen Arbeitervertretung", kein Arbeiter an geh ort. mne interessante Ergänzung findet dieser Hinweis durch das vom Reichstaasbureau herausgegebene offizielle Verzeichnis der Parlamentsmitglieder. Es ergibt sich daraus, baß eine ganze Anzahl vielgenannter Führer der äußersten Linken ihre bescheidenen Hutten ,m feinen W e ft e n Berlins und in den vornehmen westlichen Vororten, also fern von den Proleiarierquartieren, aufgcschlagen haben. . Beispielsweise Stadthagen, der Mann der „ruppigen" Tonart. Er ist zu nervös, um es lange in ben,elden Räume,! auszuhalten, aber er liebt es, fern Junggesellen- heim int Geheimrats- ober kommerzienratsviertel zu etablieren, unb man weiß, baß er des großstädtischen Leben» Unverstand" nicht gerade mit Wehmut genießt. Singer, der bekanntlich auch nicht auf ein spießbürgerliches Leben -ingeschworen ist, kann es sich als remyer Mann leisen, in der Nähe des Tiergartens zu residieren -Bebel, der Kapitalist, und Molkenbuhr, der den Eindruck eines jährlich Alk. 2.20; durch Abhole. iu Zweiflstellen monatlich 65 Pf.; durch dlePost Alk. 2.—viertel- jährt, ausschl. Bellellg. Annahme von Än;etqeo iitr die TageSnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenvreiS. lokal 12Pf^ auSwärlS 20 Ptg. Peranlwortlich stlr den doIil und aQqem. Teil: P. Wittko: tut .Stabt unb 2anb4 nnb (üenditoiaal*: Ernst veß. tür den An- zeiqenteil: HanS Beck. W-r zu denken. . . . - W ihrend unsere Kinder zurzeit mit heißem Bemühen dc! S I uherzig-schlichte Lied .Alle Jahre wieder kehrt das (S. l'tti lL! finb* zum bevorstehenden Feste einüben, kann das hi-ff fc Volk das schöne Lied singen von der häßlichen Ein- riiöi.nc, daß „alle Jahre wieder" die Wa h l gesetz-Vor- (ahf (15 ruheloses Gespenst erscheint. Diesmal spricht die T2 'i ii':de die Hoffnung auf eine „Verständigung* aus, und oiv Schlüße wird der Wunsch der .Einmütig keif nf. i cilunal ausgesprochen. Die Erste Kammer hat in ihrer AMch an den'Großherzog dieselbe Hoffnung kundgegeben. wir ab, ob sich daS als mehr denn eine Phrase er- — Wie das .Mil.-Wochenbl." meldet, ist Militär- Attache in Petersburg Major und Flügeladjutant Graf von Lambsdorf seines Posten? enthoben worden. Sem Nachfolger wurde Gencralinaior v. Jakobi, der Kam- mandcur der 9. Jnfanteriebrigade, unter Verleihung als gesättigten Bourgeois macht, haben das ziemlich fashionable Schöneberg zum Wohnsitz erkoren, wo an den teppichbe legten Vorhallen der Häuser zu lesen ist: ..Aufgang nur für Herrschaften". Ter von Dr .Franz Mehring als „^alonprole- tarier" verspottete Abg. Tr. Südekum ist durch seine Heirat mit einer Kommerzienratstochter der materiellen Sorgen überhoben. Er wohnt im teuersten Westen inmitten distinguierter .Herrschaften und leitet von dort aus die — . Sächsische Arbeiterzeiiung". L e d e b o u r ist von der Villenkolonie Grünewald, wohl der vornehmsten Gemeinde in Berlin, in einen westlichen Vorort übcrgefiebelt, m bte Nachbarschaft ber Herren Auer unb Gradnaucr. M>g. Tr. Herzfeld studiert die proletarische Not am idyllischen Gestade des Wannsees. Bernstein dagegen, dem nach seinem eigenen Geständnis die Partei schriftstelleret nur kümmerliche Erträge liefert, besckeidet sich mit einem Domizil im behaglichen Westen Berlins. In den eigentlichen Arbeitervierteln sind nach Ausweis des Parlamentshandbuches von den in ober bei Berlin Wohnenden nur tvenige sozialdemokratische Abgeordnete seßhaft, Gewcrkschaftsserre- trire, Buchhändler usw, die nicht zu den Führern zahlen. Tie Tiätenfraoe ist für die Sozialdemokraten nicht von Belang, da sie bekanntlich ihre dlbgeordneten aus der Parteikasse entschädigen. Aber im Interesse der zu den bürgerlichen Parteien haltenden Arbeiter ist die baldige Tiätenqewähriing von Reichs wegen zu wünschen, damit auch wirkliche Arbeiter an der Gesetzgebung teilnehmen können, die die Interessen der Arbeiterschaft mindestens so gut verstehen und vertreten werden, wie dte „Autoritäten" der Sozialdemokratie. roi i' i wird. Ti.I) die Gemeinde st euerre form -Vorlage wird roi'tbrir n eingebracht, und zwar, wie es den Anschein hat, niT± i r sie, sondern auch das Wahlgesetz ohne ie gl t s)c p c:i;: i >iel le Abänderung. DaS zeugt von der Nück- grÄlilr'..' c unserer Regierilng, toie von der Erfolglosigkeit der vWMir Bemühungen bei Hofe. ch die Revision der Verwaltungsgesetze unb dein .ntwurf über die Dienstverhältnisse der beamten kehren auS der Thronrede vor drei wieder. So zeigt denn die neue Thronrede gleich was der Landtag in der vorigen Session zu er» le.< verabsäumt hat. > : Thronrede stellt dann fest, daß sich trotz ber Wl's.rimg der allgemeinen Wirtschaftslage ein erheblicher Fsj-tlb»etrag in dem Staatsbudget nicht vermeiden ließ. Tü < nfr euliche Entwickelung der Eisenbahngemeinschaft lagt r genügende Abführung in den Ausgleichsfonds nicht zu. cnglftcm Zusammenhang mit den Staatsfinanzen steht die i in des Reichsfinanzwesens. Die zu greifbarer Gestalt gen( irnt*n Reformvorschläge auf diesem Gebiete werden in ber TM:i : de mir ganz sachlich und ohne für und wieder erwähnt u» Umschläge zur Herstellung deS Gleichgewichts der Em- ncil r. und Ausgaben in Aussicht gestellt. Wir wollen von dit"n Vorschlägen das Beste hoffen zugunsten der bedrängten L^rin.ahler. Daß die Gestaltung deS Staatshaushalt? auch | berührt wirb, baß die Steuerreform nach neuzeitlichen ®li!t punften immer noch nicht abgeschloffen ist, unter- Ibra; Liner Frage. So können wir denn das Lied an» ftrim-iu: Wir wollen alle Tage sparen teu'T ii fenerAnzeiger roero i Wechsel mit bewnlilUchen Landwirt b-c h) ler Familien. t>lät^nnal in der 'M« beigelegt. flloK druck u. 93er- [r-.?, ( in Nrüh Lichen lln'uoH. Buch-u.Siein- bnwK: . R. Lange. Ervedttiou Pir) Druckerei: Lrillst raße 7. ilkjchtcm 112 . j.peb.fc=s^ol i'ir Depeschen: Dl- vor Gießen. Die deiitschen Kundgebungen für eine Besserung der Beziehungen zu England haben erfreulicherweise im Insel- reiche eine gute Aufnahme gefunden. Stimmen der Lsmdoner Preffe, wie der »Daily New?', des „GbronicleL klmgen seit langer Zeit zum ersten Male angenehm. Aller- ding? wird da? Telegramm C a mp b e l l - Ban ner m a u ? an die Aelteiten der Berliner Kausmannschaft (vergl. unsere gestrigen Telegramme), da? den Eindruck voller Aukrichtigkeii macht, nicht wenig zu der Aenderung de? ToneS beigetragen haben. Hätten die leitenden Männer ber vom Schauplatz abgetretenen konservativen Regierung, Bal'our ober Lans- bowne, auch nur bei einer Gelegenheit ähnliche friedliebende Worte gebraucht, so wäre den Völkern manche Unriihe erspart worden, und die Stimmung hüben wie drüben hätte nicht einen so gefährlichen Grad der, Gereiztheit erreichen können. In Berlin an unseren amtlichen Stellen wurde die besonnene Taktik beobachtet, gewisse zum Teil boshafte Sticheleien, zum Teil herausfordernde Redewendungen der brit. Staatsmänner mit kühler Nichtbeachtung zu beantworten. Delcassö zog die Fäden feines 5?omplotts gegen Deutschland mit plumpen Händen, die britische Diplomatie arbeitete mit geschickteren Mitteln. Aber ba§ Ziel der Heraufbeschwörung eines Krieges war dem Triumvirat Delca ss§, Bal- laut und La nsdowne gemeinsam. Es gewährt immerhin Erleichterung, daß den edlen Dreien die amtliche Macht, fü ihre Ideen einzutreten, genommen ist. Die englische Geschä't? weit ist einsichtig genug, sich von einom deutsch-englischen Konflikt keinerlei Vorteile zu versprechen. Die Diplomatie hat Monate hindurch fast ausschließlich da? Wort geführt. Man sagt, ein Juristenstreit sei endlos. Aber wenn Diplomaten nicht einig werben können, so ist da? Schauspiel noch um vieles unerfreulicher. Die diplomatischen Spitzfindigkeiten stellen die Auslegungskünste von Juristen weit in den Schatten. Noch mit dem Unterschied, daß sie viel ernstere Folgen herbeiführen, verhängnisvoll einwirken können nicht nur auf da? Schicksal des Einzelnen, sondern auf die Geschicke ganzer Nationen. .Mehr Inhalt, weniger Kunst", möchte man mit dem Shakespeare-Wort den Aktionen der Diplomatie wünschen. Warum klärt sich denn jetzt mit einem Male der politische Horizont auf? Doch vor allem deshalb, ’ weil Personen, die im praktischen Leben stehen, nüchterne, । !(ugc Kaufleute, das Wort ergriffen haben. Urb diese Aussprache vollzog sich in voller Oeffentlichkeit. Ein ähnliches -ur Klärung dienendes Verfahren dürfte auch Frankreich J Xe ßeufifle Stimmet umfaßt 10 Seiten. HE- ■ ' ------- Und brauchen alle Tage mehr! gnnnerhin zeigt sich auch in der Thronrede zwischen den die günstige Folge einer Besserung der wirtichastlichen ßlu», sowie die Umsicht unserer Regierung, zugleich aber trwi’i.? Straft der Gnauth'schen Finanzverwaltung m der FL. der zum Teil große Opfer erheischenden Vorlagen. 6“'T c -zog und Regierung sind also überzeugt, daß wohl un irMi:Indien aus den vorhandenen Mitteln stch die Ko len n - - erschwingen laffen. ES werden neue Bahnbauten a nrü idigt und Verbefferungen für die Bader Nauheim u ^Salzhausen. Aus der »besonderen Wafferversorgung fi i - (heim sollen mehrere ober-hessische Kreise properen. HMillich finden diese Vorlagen Verständnis m den Par- großen politischen Kämpfe, bte bas Wg teä «f. da» abermalige Scheitern des neuen Wah.reM- n -u hie Throiirebe nur andeutungsweise ein. ZN General \ la suite bc§ Kaisers. — Der Zentralansschuß hiesiger kaufmännischen, gewerblichen und industriellen Vereine hat beschloffen, dem Reichstage die schweren Bedenken, die gegen die von der Reichsregierung vorgeschlagenen Steuern auf Bier, Tabak unb Zigaretten sowie die VerkehrSsteuern seitens des Berliner Handels und der Berliner Industrie erhoben werden, in einer eingehend motivierten Eingabe zur Kenntnis zu bringen. __ Das zu Ende gehende Jahr war ungewöhnlich reich an Fortschritten auf dem Gebiete der Feuerbestattung Zu den deutschen Bundesstaaten, die schon früher tue Feuerbestattung offiziell als zulässig erklärt hatten (Sachsen- Koburg-Gotha, Baden, Homburg, Sachsen-Weimar.El'enach, Hessen, Bremen und Württemberg) ist als achter das Herzog- lum Mein in gen getreten, während in Lübeck mindestens osfifiös die Zulaffung ausgesprochen wurde, und die Regier* ung des Königsreich Sachsen vor wenigen Wochen erklärt hat, daß in den Ministerien die gesetzliche Regelung vorbereitet werde. r t . Königsberg, 20. Dez. Heute fand m Gegenwart des Kronprinzen und des Prinzen Joachim Albrecht die Enthüllung des dem Andenken der gefallenen KriegS- f am erat) en des Regiments Kronprinz gewidmeten Denk- iu a l s statt. , ■ t i - Stettin, 20. Dez. Prinz Eitel Friedrich trat heute nachmittag hier ein, um an der Weihnachtsfeier des Grenadierregiments König Friedrich Wilhelm LV. teil zu- nehmen, bei dem ber Prinz als Hauptmann L la suite steht. Barmen, 20. Dez. Tie Stadtverordnetenversammlung bewilligte gestern in geheimer Sitzung 100000 Mark als Morgengabe zur silbernen Hochzeit des Kaiser- paares. Es wurde beschloffen, mit dieser Summe em Ziechenhaiis unter dem Namen ,Kaiser Wilhelm-Augusta- ViktoriastiftungE zu begründen. Dresden, 20. Dez. Eine Abordnung der städtischen Kollegien überreichte dem Minister v. Metzsch einen Ehrenbürge r b rief, der seine .zielbewußte gerechte Leitung der inneren Verwaltung^ und seine Verdienste um die Städte- auSstellung würdigt. — Die Regierungsvorlage über die Vertretung von Handel und Industrie in "ber Ersten Kammer wurde (teilte einstimmig vom Ausschuß ber nationallib. Partei als ungenügend erklärt. Tie Fraktion wird aufgefordert,,un- bedingt die Vorlage ab zu lehnen, wenn nicht mmdeslenS die freie B ertreterw a h l gewahrt werbe. _ Der Entwurf des hessifche« Hauptvoraufchlags - ber Staat Einnahmen unb -Ausgabe", für bas Etatsiahr 1906 ist vom Finanzministerium mit allgemein / ^efraaytungen über , den LlbsSü-s; und den n>e,cnthcfcTi 3nly.,t d's Budgets und nn ^inammenbang damit über die rznnanzlage des Landes begleitet. 1 gn diesen^ Ausführungcn wird im wesentlichen konstatiert, daß der vorliegend H uvlvmanschlaZ wie seine beiden Vorgänger "»-er dem Zeich.n einer langsamen, aber stetig fort- - reitenden Besserung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse steht. Von dem vorliegenden Hauptvoranschlag, S' Ä b i W: Klippe vorbei) ßinbenbäuine anzupflanzen, anderen Straßen sollen in der Nähe von größeren Obstbäume durch schattenspendende Bäume noch ersetzt werden. [] Marburg, 20. Dez. In der Kirche St. s a m vorgegangen. In S t e 1 t i n lief am Mittwoch der Fracht- und Paffagier- dampfer Cedina, über und über mit Eis bebccft, mit ca. 100 russischen Flüchtlingen von Riga ein. Der Dampfer Ostsee ging dort bald darauf nach Riga in See. An Bord befand sich eine große Anzahl in die Heimat reisender Balten. Während den Feiert Ausschank: . ‘‘ro°raüi] 11 Vertag. Vertag: To ,.. ®eftern verl ™!" unfer [ie' *"h Schwagn ---K> i" s(t Sn °° m- T-ilnak Die (W-tzft, _ DDn her ft. Landes und Nanksuiion. : firn Ei Skonto • ^iseldorser Bc j ± A 1. Januar - Nhldorier Bonk al j Tiskanto« । rtrr't-f deswegen ui ?iückgar.q de ; fr deutschen Bor,er • pkxt einmal mcrfii • Mimer Woc>e wo : S ü-ssondc>. Die te : Mcher Sutoobcn? : «Litern russischer - ■ ?\,va- umtauschten, • rtertar. Ter bauvt • fein, daß weite Kl ■ ÄtifeS befürchten. • io^’v Zinsfuß .in ' •9n*eif)' dürste sedoc i iridt. solan-ie der j ist schuld ait_bem 5 i iramösischer Seite. : -si n. die Politik ' M r'kkokonfereuz stz Russischer unergründlich und bürg gemeldet wird, Mendelssohn u. Co longieren, sondern 18. d. M. wieder «gangen, sodas; bi Mit weiterem Gol bandlnnits fruffrreten des n?u- rfrttio »ie bittet fujlmb $u enttidtr. «vtrbtihutt Die ort !o diese Zuschläge ’ werd n. ist durch die I dos Ausmaß der Di fc. ftrauffür i pliefc. Anz.".) Ämtli : preise. Zum Perkc l 4 Bullen, 0 aus Veste ( Vous Ceftcr., 1517 Rc San-u. 20. Z tifT"in Stellung "eb ft .je« •»’ y „ ci Monaten Ge r 7^st,,chkert ich einer u r } ' J|,-r ' - DermücbM. . ' Der ne iie ftc Berliner Bl or d. In de 4 Norddeutsches Haus in Berlin wohnte seit einigen «1 angeblicher Schriftsteller Thielert, dec am -1 ,1 mit dem Wirt deS Hotels wegen der Zeche, die er n zahlen konnte, in Streit geriet. Im Verlauf deS -Lor n . zog Thielert einen Nevolvec und feuerte einen Erne mi5 15 Krfonen bestehende Bande überfiel die im Dorfe Schednew in Russisch-Polen bestehende Dvnamit- fabrik von Rupp, knebelte die Angestellten und plünderte die Fabrik aus. 280 Pfund Dynamit wurden von den Plünderern mitgenommen. Das gestohlene Dynamit soll zu revolut. Zwecken verwandt werden. Der Korrespondent des „Standard" in Odessa übermittelt seinem Blatte eine Beschreibung der Art und Weise, wie die Polizei in Odessa wirtschaftet. Personen, welche politisch verdächtig sind, werden nach den Polizeirevieren gebracht und mit G u ru m i s ch l ä u ch e n bearbeitet. Gegen Frauen ist die Polizei besonders grau- , her diese" 6irf *2»»* «kN der y J|itorbn"nJ ,n ,st„u ®le p. da« Mark gegen den Voranschlag geringer gewesen und dabei sind es doch bedeutende Beträge, welche für die Arrnen- unterstützungen in 1904/05 geleistet wurden, daß e§ interessant ist, d"rauf näher einzugeheu. Es wurden bezahlt: Aufwendung für die Verwaltung. Deamtengehälter 5062 Mk., Schreibmaterialien usw. 441 Mk., Steuern, Braudversicherung, Zinsen nnd Eerichtskosten ca. 470 Mk. Besondere Belohnungen, Tagegelder, Reisekosten usw. 471 Mk., Unterhaltung für Gebäude I und Grundstücke 886 Mk. Für o fs en e Arm en vfl e g e waren 411101 AllU*. w r, , orx xx nötig: Ms Unterstützung zum Lebensunterhalt London, 20. Dez. Der deutsche Botschafter v. M etter- 14171 Mk. (18 000 Mk.), Rat uralunter st ützungcn n i ch bitte gestern eine längere Unterredung mit dem 15274,14 Mk. (7450 Mk.), Behandlung Stadtarmer neuen Minister des Acusteren, Grev. I a u ß e r h a l b einer Anstalt 6409 Mk. (4000Mk.), H eb a rn rn ew- P a r i s , 20. Dez. Das „Petit Journal" meldet aus Ranch: r 0 ff e n 401,25 Mk. (300 Mk.l, Heilmittel und Bäder Zlvei Batterien eines in Metz g a rn i s0n i ercn de n Feld - 150,36 Mk. (550 Mk.), Beerdigungskosten 1102,80 Mk. artillerie-Rcgiments unter dem Befehl eines CfTtiicr5 (1250 Mk.), Reise- und Transportkosten 443,64 Mk. passierten aus Versehen die französische Grenze in I <600 Mk.), Pslegegcldcr für erwachsene Personen der Nähe der Ortschaft baraaue. Französische Zollbeamten und 7^ Mk (1000 Ä) DiegcschlosseneArmenpflegeer- Landleute, welche in der Nähe waren, machten die Deutschen ^^rte- Kr a n k e n h a u spsl e g c 9458,55 Mk. (12 '00 Mk.), darauf aufmerksam, daß sie sich auf französ. Boden be,ander,.ür r0 r q e f Gebrechliche 968 Mk. (2500 Mk.l Pro- D-arauf machte der Offizier mit seinen Mannschaften ,o,ort kehrt v i n z i a l's i e ch e n a n st a l t 5287,75 Mk. (5470 Mk.l, K'i n d e v- indem er erklärte, er habe sich im Wege geirrt. Die franzö,. pflege in Familien 9707,38 Mk (8850 Mk. , in Er- Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet. ziehungs-, Blinden -und Taub st um men an st alten — General Sa ussi er w, 7 / ^ahre alt, heute g e st 0 r b c n. gg go Mk. (675 Mk.l Zahlungen an auswärtige Armen- Im deutsch-französischen Kriege zeichnete sich der Verstorbene bei verbände 681 90 Mk. (2000 Mk.V Beiträge zu Wohl- Eolombeh-NouMn und St. Privat rühmlich aus. Rach der K'api- tätigkcitseinrichtungcn 1845 Mk., aus Stiftungen tulation von Metz geriet ^aupier u, die Ostpmgenschsaft, zuerst .^20,80 Mk , Konfirmanden-Bekleid ung 738 Mark nach Mainz, dann nach Grandenz. Es gelang ihm zu fliehen I <700 Mk.). Die Anfwendung für Armennnterstütznng ohne die und nach Frankreich zurü^.ukehren. End^ 1871 ging der Gene- Verwaltnngskosten betrug 1904/05 59 518,80 Mk., zu denen ral nach Algerien, um cmen AraberausNand zu iinterdrucken: ^,5 der S t a d t k a s s e ein Z n s ch u st von 35 146,59 Mk. (44 000 1873 nach Frankreich wieder zuruckg. kebrt, rourbe er 9Ö>georbnctcr. gr?nTl geleistet wurde. Von ben Zlufwendungen der 'Armenkasse 1879 erhielt er das Kommando über d S 19. Rorpd m Wgcricn. ltnirben 8756,99 Mk. (9620 Mk? von in Gießen ansässigen Per- Abermals mußte er euren Ausstand unterbrucken. Auch an der ^nen ersetzt, ferner imirdc in Höhe von 6847,49 Mk. (7220 Mk. Niederwerfung des Auiswubes 111 ^uni5 war Larissier beteiligt Don außerhalb der Stabt wohnenden Personen Ersatz geleistet. Wien, 20. Dez. Pmron v. Feiervary wurde nachmittags I sonstigen Einnahmen der Armenkasse bestehen aus ben Er vow Kaiser in Aub'.enz empfangen. Er uberrelck)te bic I ttägniffen des eigenen Vermögens, von Gebäuben und Eirund Demission des G e 1 a m t k a b l n e t t , bic indes der Kaiser I fsjstlen, au3 Kapitalzinsen in Summa 15 353 66 Mk., sonne aus abkehnte. . m , . Zinsen usw. von Stiftungen und Vermächtnissen, die für Zwecke T 0 k 10, -0. xcs. (Neuter.l Der Geheime Rat tzahm heute ^rr Urmenverwaltung V.-rwendiing finden im Betrage von 177,70 eiiren Plan für das Amt desG en c ra lre side n ten ,n K 0rea In Einnahme und Ausgabe schliestt die Uebersicht ab mit an. Nach. bieicm Plan soll der Gencralresident unter bem 72 039,58 Mk. (77 000 Mk.l. Tic in Klammer gesetzten Zahlen direkteii Befehl des K iietv stehen. ..iarquv5 I t 0 soll zum Prasi-I die nn Voranschlag vorgesehen gewesenen Beträge, deuten ernannt werden. - K »1 n st v e r e in. Die Ausl'tellunq bleibt wegen teil- — Aus «hanghai wird gemeldet, dast dort neue Nn-I . . .... r- ruhen ausgebrochen sind, die bereits mehrere Opfer ge- westen Wechsels der Gemälde morgen, Freitag, geschlossen, fordert haben. Tie internationalen Streitkräfte bereiten sich! - G i e ß e ner Zi t h erk lu b (Wohltätigkeitsverein). Am zum Einschreiten vor. Tic engl. Missionare aus der Umgebung h. Weihnachtsfeiertaq abends 8 Ubr hält der Verein in der 8Dn SB i n 0 V"se/OetaaStire,9bot fonfmert h™’1'"“« »cS Turnvereins eine Chrmbescheruiiq sür hiesige plch Schatzsekretär Shaw und den Beamten des Schatzamtes,«bedürftige Llmder ab, für die ein reichhaltiges Unterhaltungs- um festzustellen, welche Vorschläge die Vereinigten^ Staaten I Programm aufgestellt ist. Jedermann ist hierzu ein Deutschland als Grundlage für einen z ol l P 0 l r t r sw e n laden. modus vivendi machen können. Es verlautet, Root gewann ** Aus dem Bureau des Stadttheats den Eindruck, die Fertigstellung des^bgürigen neuen .yqu der morgigen ersten Wiederholung der .Brüder r abkommens mit Deutschland iei in der kurzen Zeck bis 1. Marz^^ ^^nhard" sei bemerkt, dast die erste Äuffülm.n. " nnmogl'ch ____ ,—-- — Publikum Beifall gesunden hat und dast speue?. Ein Eisenbahnunglück bei Nieder-Wöllstavt. Milieu und die Ausstattung der Bühne Anerkennung Aus Nieder-Wöllstadt wird uns geschrieben: $er Darstellung der Novität wurde auch von der Am Mittwoch nachmittag gegen 3 Uhr..ent glerst. e I (cb()aftc§ Lob erteilt. beim Rangieren eines Güterzuges an ber )uolia)en Aus- — Weihnachtsausstellung der Handarbr-- fahrt des Bahnhofes Nieder-Wöllstadt ein Guterwagen Kunstschule Landmann. Eine reichhaltige nnb mterefr? und stürzte so unMcklich um, daß er beide Geleise Ausstellung 1VOC es, bic wir in der Schule von Frl. Landis ’k ha er gerade an die Koppelung der Geleste ansehen dursten. Im ersten Saale waren alle Anen von Nn? Turch Betati erhebliche Verletztmgen erlitt und an feiuem Juuomm ) wird. Der Vater des Verletzten verunglückte vor eine Grossvater vor 12 Jabren im Baugewerbe. Geleite gibt. » J s. Büdingen, 20. Dez. Einem längst (jrV Insbesondere von seinem ersten Teil, dem Verwaltungs- Etat , könne gesagt werden, er biete ein crfreuli^es Büb Es zeigen die Solz ein na hm en, im wesentlichen WTaniaBt durch fteigenbe Holzpreise, eine Erhöhung um 128 000 Mark, die direkten Steuem unter der- DvrNWltm daü die dermalen gütigen Steuer,atze aud> für 1906 beibenaiien bleibCTt, eine Bei'fen.ng um 319 000 Mk. und die Eisenbahneinnah- mnt tine Steigerung um 800 000 Mk. Wenn der S ntpt- voranschlag trotzdem, insbesondere in seinem ^schlustsolck; g.^n- »stiaes Zeugnis nicht verdient, so ist hieran ueven den Wirkungen des Gesetzes über Ausglei^mgsfonds, ^er allerdings nicht neue, sondern schon öfters betonte und ander wärts, besonders im Reich beobachtete Umstand .schuld, daß im allgemeinen die Ausgaben die Neigung haben, fta11 erem w._ r______v _________ _ Maße zu wachsen als die Einnahmen Durch ^etattqung I IP 'fa^ Die^Folge tation toar/baß weder der 3.26 l arbeiten vertretens von den eitisachsten WeißzengnähereiküL streng st erSparsamkeit m allen Reports und ^erzic^ zu liegen 1 ü 8 fahren noch der 3.48 in den semsten Stickereien, Applikation..'- und Smyrnaarbencn. auf manche an sich erwünschte, aber nicht gerade r-nerlaßllche nach^uksurt aUige fahren no^ oer spinnwebseine breite Spitzen. Auch eine > Mehrausgaben, ist es zwar schließlich gelungen, Musgaben' der Richtung Friedberg abgehend Z g I nicht 50 Jahren ange'angene und letzt vollenbete Perlenarbeit en-^ fteigcruiM^einigermaßen in Einklang ju bringen wit der Steiger- ^ie Hebung des Wagens war dadurch erschwert, aast s^liastes Jnteresie. Im zweiten Saale nbei-raschten uns ung der^Einnahmen. Es miß aber festgestellt werdet, datz; bic I Qenügenb Hebewinden vorhanden waren. ~te Passagiere Schnitzarbeiten. Ein großer Prnnkschrank au§ früher gehegte Hoffnung auf alsbaldige schAOv'este Bese i t i g- Frankfurter Zuges verließen zum größten Teil die 1 it bm^broebener Sirene auf einer Truhe mit Armlebne» ung des Fehlbetrages sich nickt errullt hat. xtre vc9* l’krnaQen und suchten sich „andenveitig" Platze in Nieder- selbstgetriebeneni Lebersitz, zeigte eine Schnitzarbeit mit betrag ist von 752 000 Mk. in dem Jahre,190v nur gesunren » Stunde traf dann ein Zug von Fried- Eallablüten, denen man es bemahe nicht glauben fonnir, auf jetzt 646 000 Mark. Aiiberer,eih> werden bre B- inzwischen aus dem Zug Frankfurt— von zarter Hand hervorgezaiibert sind. Von Lchnchc-reicn wc> denken bei einem Blick auf den im Vnmogensetat ^lgemhrten berg »n z ,^eu aus ^iedberg zu be- austerdem noch hervorragend eine ^.ruhe mit Pücherschrank » Stand des noch tierfimbaren 23crr.iDgcn§ m e f e n tJ1 (b c r b 0 H ^^bberg au§fle ^06^ ^r|€nDen naa) öl u y 6 Truhe mit gotischer Schnitzerei, eine große Staffelei I Der Rechnungsabschluß 1904 brachte nämlich , nicht, «ne dies m fordern. Schließlich konnte auch dN andere Zgs yilbenabmen, ein Sessel in Eichenholz geschnitzt nut den letzten Jahren der Fall war, einen geringeren Fehlbetrag nach Frankfurt fortsetzen, doch war ^twendig, einen ^derntz und noch vieles Andere. Neu und eigenmtiq rmb als den im Hauptvoranschlag verzeichneten, sondern genau den Teil seiner Insassen vorher aus dem Wirtshaus §u Polen. (eufbten^en Malereien mit ^oinctfarbe iinb 6\lnsftaub. vj hier erwarteten, und es wird voraussichtlich auch für iauo^T hcr Materialschaden ist nicht bedeutend. Bis zumÄveno waschechte Malereien auf Seide und Celmalercicn auf SqiJ Fall sein. Darnach wird aber auch das dort verfügbare «er- ^^cke wieder vollständig frei. Tas Publikum 6e= lvnrcn vertreten. Die Ausstellung zeichte de.itlich, daß die bäu-iG mögen zu Ende 1905 nur etwa ben im Hailptvoranschtag mr ,um Teil recht unverschämt: man hörte von ^unst mit jedem Jahre gebiegener und vielseitiger gewm^-n dieses Jahr angenommenen bie?c^ Ä mit allen möglichen Ansprüchen wagen Schadenersatz, vernahm ” Verhaftet wurde gestern abend der Wrbcikr ß*. 646”000^fötr^ba#^rmögerlCtau^Cben löerbält^H§mftI^g sthr auch andrer?recht vLiig höfliZe toßerlInöe^ foba6 b.Tr aus Langenstein wegen Straßenraubs. ; aninam Restbttrag von 918000 Mk. zusammengeschrnolzen sein, diensttuenden Beamten ihre Arbeit recht fd)iver gemacht ^^e sich am 18. l. Mts. einem angetrunkenen Arbntz: Tiefer Vermögensrest würbe somit voraussichtlich ftüher auf- wurde. Natürlich erhielt auch die Postbestellung durch den ^^ssen und diesem dann in der Marburgersiiü^ • gezehrt sein, als es gelungen sein wird, die Fehlbeträge der Ver- ^^11 erhebliche Verspätung. Immerhin sollten Stationen Portemounaie mit Inhalt aus der Tasche gezogen. RQ>f toalhing schrittweise ganz zu beseitigen, sodaß nurcichbrigei,1 'beT örö6e ^^0^^ beffer öorgef^en fern, b^n Trunkenheit vor. - Fünf dürfte, demnächst unter gleichzeitiger Veruchrckstigung der Er- Vorhandensein der erforderlichen Werkzeuge Ware das p ^ständig, aoer ^umenge 6 'w lechr ??s"^m'°du'rch Ä »W spät°st°ns einer halben Stunde be- wurden m verflossener Nacht wegen Ob och „„k.,.,» Gesundung der FinanVerhältnisse ^"'^^ottiing'^benötigten 6^st^!en. , .» Diebstähle. Einem Hausburschen rourben r 646 000 ^fChn^inbbein^ übn^B^V^n^bie^öoubtftbteilung^ Ferner liegt heute folgende Meldung von einem am e-einigen Tagen abends von seinem Karren eine Panik x«. rückstände aus früheren Jahren des Derrnögensvoranschlages in s ch e n E i s e n b a h n u n f a l l vor. Bei einem Zu- gestohlen, die er an die Kundschaft abliefern rooQte. Ausgaben und in der gleichnamigen Hauptabteilung des Ver- summen st oße zweier Züge der Newyork Zentral- iz-zter wurden drei 1 2 jährige Schuljungen kN7 waltiingsvoranschlages in Einnahmen gestellt, ^^e^ schließt ooni. I(^j^nbahn wurden eine Person getötet, 12 schwer und .. Ej„e Eingabe des Bundes deutscheröe - in Einnahmen und Ausgaben mit 55 336 000 k, 20 leicht verletzt. Die Aufrechterhaltung des Betrrebes tmrd > 14 887 000 der .vauptvoranschlag sonach mit insgesamt ) Sperrung des Gleises beträchtlich gestört. reform er an das preuß. Abgeordnetenhaus, bie r Bezugnahme auf daS Gesetz über die Herstellung unti» »mm. J X» »M m» M I“; Ä■ meibet wird verfaßten die Vertreter der revolutionären zu Solms-Hohensolms-Lich auf die evan g e sch Ps hierfür ein Exemplar in der Expedition des 1 Parteien ein Manifest das die Arbeiter und die Truppen stelle zu Eberstadt, Manat ^Un9cn praie^her en Tur Gründung einer demokratischen Republik auf- Pfarrer Karl Kapesser aus Mulheun 1. d. Rhempsatz für ♦* Gine Versammlung von.Holzinteikss?- u ruft. Ter Ton des Manifestes soll derart herausfordernd diese Stelle bestätigt. aus Hessen und Nassau fand vergangenen «'.7-.- r sein daß selbst radikale Blätter entschlossen sind, es nicht •• Steuerfreies Lagerhaus. Der von den In- Mainz statt, um sich über die Bestrebungen des wr . zu veröffentlichen. Der Generalstreik umfaßt samt- ^reffenten schon längst beantragte Zollschuppen an der Eisen- ^gründeten Verems Uche Betriebe und Verkehrsemrich^ bahn wird nunmehr auf städtischem Gelände errichtet werden. ,swd nur bic Wasserleitung unb I Eisenbahn- und Zollbehörde sollen bei der städtischen Ver- Teiles Rheinprenßens angehören, zu unternä^. v & schc Straßen bahn verkehrt nicht mehr. waltung den Antrag gestellt haben, sie möge auf ihrem Ge- Sekretär Hertzer-Freiburg 1. 23. zeigte an Hand her Dtnay 1 Ct?° Ter1 Semftiuomann Stachowitsch klagt in einem offenen lände an der Margarethenhutte em hierzu geeignetes ^9ec= Mt^felb einer^ derartigen Jnttressnitcnverttetung iBriefe den Minister des Innern Durnowo der Er-I Haus erbauen. Es wird nch dabei rn der Hauptsache um oie dem eingehenden Vortrage war zu ersehen, bafe berta Pressung an I Einrichtung eines steuerfreien Lagers für die Tabakindustrie re. Wahrung und Förderung gemeinschaftlicher Untere•: ? Ein in Warschau abgehaltener Bauerntag, der bandeln. Die Stadt soll .bereit sein, der Sache näherzutreten, Holzindustrie unb des .Holzhandels Südwestdeutschlen^^ von 1500 Bauern besucht war, nahm folgende Resolution j^och soll die Absicht bestehen, den Bau näher bei der Stabt an: Völliae Autonomie des Königreichs Polen, Berustingerrichten und durch eine Verlängerung des SchienenglelseS o^ehrspolitischen und öffentlich-rechtlichen Einrichtungrii£ des Landtags auf Grund des allgemeinen, g 1 eten stz^^ischen Lagerplätze mit Eisenbahnanschluß zu vcileben. energifd) tätig ist, um so dem Holzgewerbe eine ferner oirtiti und direkten Wahlrechts nach Warschau, Berant- „ Das juristische Staatsexamen, das vor einigen liehen Bedeutung entfpredjenbe Vertretung zu Jtdicni Wörtlichkeit der Landesregierung gegenüber dem Landtage, h <■ f h haben aus Gießen die Gerichts- Beitritt fast aller anwesenden l-efmchen und naiiaukta ausschließlicher Gebrauch der polnischen Amts- und Schul- ^.agen beendigt wurde, haben aus ™ öencyre intctcffenten und die Kvnstituierung einer- Vereins r spräche und Besetzung sämtlicher Ossiziersstellen durch Polen, akzesttsten Keller, Dr. König und _Jt e u f e5 a hl be- ^as Großherzogtum Hessen mit Nassau fand das in diltztz« -• - -- ~ .••.c.A«.K»r s;» I ftanben. Auch Gerichtsakzessist K a l bhenn zu Burg-Grase- vorhandene Bedürfnis nach einer Interestenvertretu« rode hat sich dem Examen mit Erfolg unterzogen. Weitere T-en Vorstand der neuen Sektion btfben 3. yoWj Ergebnisse sind unS bt§ jeftt nicht bekannt 9C.roo^”* ,"7 ä^tmTcn^änncrn^r*Sc einzelnen Okbiete gciMbiimto Uebrigens behauptet das Mainzer Journal, wie nn Anschluß Geck (Rheinische Säge und Hobeltverke) Worms yE an diese Notiz mitqeteilt sei, daß es bei dem Titel „Gerichts - I Hessen, Frieor. Vog^-Nauheim bei Groß-Gerau für AS ak ze ssist" bleibt. I bürg, W. W all a ch-Älsf eld für Ob er Hessen un. ** Abschluß' der Armenkasse 1904/05. Ein so über- Häußer-Wiesbaden ^rWwsbaden aus günstiger Wschluß der Ein- und Ausgaben für Armen- w. Beuern, 0 Dez. ©eitern Itarb oer i'nterstützungszwecke wie ihn die in der letzten Sitzung der Jo Hs. Otto. Er hatte sich beim Schieben eines Stadtverordneten vcwgelegte Uebersicht ans 1904/05 aufweist, ist ^jne Wunde am Finger zugezogen, ivodurch Blutvcl.M sicher erfreulich Ist doch der tatsächlich aus Mitteln der Qn der er nach einigen Tagen starb. Es 4^ Steuerzahler zu den Ausgaben zu leistende Zuichuy um ca. 9000 ' r m • • v- r.m ^33 Mark neuen den Voranschlag geringer gewesen und der Veteran, dem unser Verein in diesem Jay (cgrapl)etv der Post- und Gin kaiserliches Edikt 20. Dez. Pekina I; zwei 9lnncftrfite werden vcrmiftt, mebvre Personen ivurden Hit1 des >" D'n'hr. . 96.10 Tendenz: schwach.1 auterbacher Bockbier ■ den. Freiherrlich Riedesel’sche Burgbrauerei LauLerbach. K. Duill, Asterweg, in Flaschen Hahn, Bismarckstrasse, H. Rodheim a. d. Bieber: W. Bender. Karl Schlierbach. <>467 Gross°nbnseck: A. Gerlach. C. Scheid. um großmittel . . do. Anin Ämn Eintritt frei. Ter Borstand. T. O alles blieb rubin. beamten dauert fort. . . 238.50 . . 133.30 Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckcrt . . Eschwcilcr Ber Twcrk Gelsenkirchen Bergwerk 100.45 88.29 100.65 88 40 93.75 Rarpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . . Zum Aquarium, Walltorstrasse 5. H. Blum. Licherstrasse, Fr. Künhold, Ludwigstrasse, E. Kalbfleisch. Ostanlage, H. Leib, Philosophenwald. Verband reisender Kaufleute Deutschlands • Sektion Giessen. . 112.25 . 195.00 . 23.50 . 141.20 . 00.00 . 207.20 . 236.50 . 60.00 . 122.40 . 00.00 9940 10015 95.45 er H “ eine W. Eisfeiler, Ostanlage, H. Kempf, Ludwigstrasse, Fr. Künhold, Ludwigstrasse, W. Semmler, Seltersweg. C. Roth II. Nachfolger, Walltorstrasse 5, Es kommen zum Verkauf: Hochfeine Backfische...... la. Dclikateß-Schcllfisch 2—4-psündig Reichsanleihc do. Konsols . , do. . . Ressen . . . Oberhc’sen Änni !■= 3^e/0 3% 3K7o 3% W'n Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . ft - , . ?nbenbc Saunit 3°/0 Mexikaner . 4J4°/o Chinesen . Aktien Bochum Guss . . Buderus E. W. . I :t?rt oerletzt. —In Berlin stürzte in einer G e rn e i n d e s ch u l e Heic ib einer Weihnachtsfeier ein Kronleuchter zur Erd e : ifli lief eine große Panik hertior. Ein Teil der Mädchen • fifritc unter lauten Hilferufen ans dem Saale heraus. Bald stellte | .ij’bofh heraus, das; ein schweres Ihtqliid nicht entstanden war. ?R c n Kii'd halle am 9luae Berlehunaen davouaeiraaen. B "/u . 238 10 . 174.70 . 185.60 . 158.50 . 209.20 einreichen. Gießen, den 20. Dezember 190o. Gronh. Büraermei'lerei Gießen. I. V.: Curschmann. B2*/, 17 Pfg.p.Pfd. 33 „ , , 31 , , , 23 , , , 26 , , , 20 , , , Tendenz: geschäftslos. Berliner Börse, 21 Dez.. Anfangskurse 67.85 67.80 87.25 94.65 90 00 134.60 52 40 88.50 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard Eisenbahn . Gesten. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbaln Nachrichten. Diejenigen Kinder, die bei der Weihnachtsfeier der Kinderkirche der L ucasaeuieinde auflagen, tnönen Rrcitnq um 6 Uhr noch einmal in den Konfirmandensaal (Liebigstraße) kommen. Pfarrer Euler. MtWr Seeftschmarkt ßkf;cn Freitag, 22. Dezember, vorm. s Uhr in den ftädt. Marttlauben Nr. 12 und 13. Hausburjchtn • 'M Karren tint <4 ichaft ablieieni ■ ge Schuljur4 hindcS beutje Slbgcorbnet* iber die Heists, ittet, noch in : das an neu 'and vor di: Interessenten, It 'auf aufmerksam Expedition de-, . . 173.30 . . 142.70 . . 238.00 . . 94 30 . . 158.50 122.80 125.45 166.60 143.25 Bezahlt wurde für 100Pfd. Schlachtgewicht: Echsen 1. Cimlität 81 bis 83 TU., 2. Qual. 73—75 Mk, 3. Qual. 65—66 Ml.: Bullen 1. Qual. 67—69, 2. Qual. 65—66; Kühe 1. Qualität 70-71 Mk., 2. Qual. 65-66 Mk., 3. Qual. 47—48 Mk., 4. Qual. 44 —45 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 86 - 90 Pfg., Lebendgewicht 52—54 Pfg., 2. Qualität 80—85 Psq., 2ebenbg., 2. Qual. 58—60 Psq. Geschäft bei cr Tasche inheit vor. !gen Obdachl- 'M Vv- uno •* Prima Cabliau, kopflos in ganzen Fischen do. ausgewogen im Schnitt . ff. grüne Heringe........ Tn d-i j »ahl »cnibl. * ii »SM MM MM iib,öc lAtiin * i< ■ !>* |ltn “‘Lttbe Todes-Anzeige. Gestern verschied sanft nach langem, schwerem Leiden unser lieber Gatte, Vater, Sohn, Bruder und Schwager $481 ferr Heinrich Hann. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterblrebenen. Gießen (Wetzsteinstr. 38), den 21. Dezember 1905. Die Beerdigung findet Freitag den 22. d. M., nachm 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Bekanntmachung. Die Anschnfiung unb Unterhaltung zweier Faselochscu von Simmenlalcr Rasse lost vom 1. April 1906 bis bahnt 1909 im Wege schnfllicben Angebots anderweit unter den auf unterem Sekretariat — Zimmer Nr. 15 — offen liegenden Bedingungen vergeben werden. Interessenten wollen ihre Offerten bis spätestens 10. Januar 1906, vormittags 12 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Behörde um. 5 .>> | -lide ®flun’c Sei. Einem jsstcaßenverwali^-- :ühiQbr ön, v-erichlslaat. Öanau, 20. Tcz. Die Strafkammer verurteilte den ooier int Stellung ftehnxbnt 25 fährwen Kontoristen Heinrich Otto ok.tzr f en aus Heilbronn wegen Maiestätsbeleidigung I h 2 'Monaten Gefängnis Ter Angeklagte hatte gelegent^ , 1 it ’.rter Festlichkeit ;n Herolr bei Schlüchtern bet Ausbringung S'oii'erfmrri^ Pf'ii" omifen ffff. Br/i Äanbcf nnd THerfielir. Volkswirtschaft. Bankfusion. Zwischen der Rheinisch-Weftfäli- ricn DiSkonto-Ges ellschafl in Aachen und der Dülielborfer fBanF ist ein Perschmelzungsvertrag mit Wirk-- : ig llb l. Januar 1906 zu stände gekommen, nach dem die Hü's Dörfer Bonk als Ganzes ohne Liquidation in die Rheinisch- Ä'l'clische Tiskonwgesellfchrft aufgeht. Lebtere wird ihr Mtien- wital deswegen um 5 700 000 Mark erhöhen. sstückgang der Deutscher: Reichsanteihen. An deutschen Börsen erlitt unsere 3 proz. Reichsanleihe kürzlich nÄbri einmal merkliche Einbußen. Im Vergleich zu der in ver- twer Woche wahr^'inehmende'l Kaufiust für die heimischen Sl^i^sonds, die teilw'ise in Zusammenhang mit der Anlage niliifcher Guthaben in diesen Werten, teilweise aus Käufe von Mil krn russischer Verte, die diese lieber in die sichere deutsche Bnh umtanschten, standen, ist nun dieser Rückgang doppelt be- -mki'c r. Der Hauptsächlichste G'rnnd Hiefiir dürfte darin zu suchen ■"fin, daß weite Kreise demnächstige ?lnleihe--Operationen des Mcsck-' besürchten. Andere glauben, daß der Rückgang mit dem Weit Zinsfuß in Zusammenhang zu bringen ist. Eine neue -li- dürste jedoch demnächst kaum zu erwarten sein, wenigstens ntft solange der Zinsfuß über 4 Prozent hinausgeht. Eher ß-l uld an dem Rückgang der Anleihen, die starke Abgabe von mröiischer Seite Es gehört zu den Gepflogenheiten der Fran- .M, die Politik mit der Finmrz zu verquicken und — die W^'"kokonserenz steht vor der Türe. Russischer Goldabfluß. Ter russischen Wege und a-r>l7ündlich und unbereckienbar. Es liegt, wie jetzt aus Peters- 5uig nemeldet wird, in ihrer Msicht. die letzte mit dem Bankhaus Md lssohn u. Co. kontrahierte Schatzscheinanleihe nicht zu pro- 'Äg s-en. sondern zurückzuzablen. Es ist zu diesem Zwecke am ßR b M. wieder eine große Goldsendung nach Teutschland ab- S* ,oit:jen. sodaß bis jetzt 50 Mill. Mark in Berlin sein dürften, it weiterem Goldabfius; aus Petersburg ist zu rechnen. ■ Landlungsrei sende in Rußland. Rach dem:^n- »:stlr..-ten de-^ iwuen deutsch-russischen Handelsvertrages bleiben ^nil wie bisher neben der von den .^andlungsreisenden in IMlfiinb zu eittrick tenden und vertragsmäßig festaelegten Staats- rrr.esteuer die örtlichen Zuschläge auf diese Steuer bestehen. diese Zuschläge nach Prozenten der Staatssteuer erhoben । ttrb'Ti, ist durch die Bildung der Staatsfteuer unmrttelbar auch ■ x? 2 usmaß der Ortszuschläge begrenzt. Märkte. üflim hDint ' Mm V Programm für die Feiertage: 1. Feiertag: Frühschoppen, Weinstube Schott abends: Hotel Schütz 2. Feiertag: Fiühschoppen. Hotel Kaiserhof abends: Cat6 Ebel 3. Feiertaff: Frühschoppen. Stadt Mainz. bnm^chi^en I j| Vkhrend den Feiertagen bringen wir ein vorzügliches Bockbier zrnn Ausschank. gFjtt Ausschank rein in E I I ffl & SK’; MA ft Ih ■■■■nwgiusrj ML Zu verkaufen nett möbl.Zimm.,am liebst.an qeb. ypTgoGMANN D j>< Stwitfl to » finden foff®- « rJM iT-enfc Halle weit ffgeto* Ä r^{.. Gtscyes, di hflb, sowie Mr d nÄ$rjrf über die G S. 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