Ä7V Redaktion. Expedition u.Druckerei: Schulstr. L, Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gieß«. Uchetnt tLgllch mit Ausnahme des Sonntags. „Giehener ZamilienblLtter" werden dem B|rt neiget viermal wöchentlich beigelegt. Der Landwirt' erscheint monatlich einmal. Zweites Blatt. 155. Jahrgang Montag 27. November 1805 fiSÄ Q Notattonrdruck uird Verlag der Brühl'sch« Eichener Anzeiger ■ ....... 1 ilk. 5 l’fg. L5°Hk. Bittags! üfööüi ■«H Provisu,' r die tzcrtreiu ^'«childcn Braiichelenniw Protpeki^ derfab?ik dach-Westm, jft Bnciihi. ^ompioir eint:. KeMles per L|l Jill iruher gtl«. ll.Meld.m.öe!p.. 129 a. d. blieij, a, >ge Zigarren,«r er L oonuat |. en Kommis iS » I“.Ä'A !) ytewJäS M|!t; rMsrM der doppelt. Luch ugpondenj maa,. Hl 'JJlelöungen nu innen um« 6üd6 :r Luzeigec ervti!. 'darbeit gejucht. leiden Steivjitts, ucyiigec, nuPw slwbtuber Ml Will, l 'Puden gm MuK kann EM. &v. lerne mapto?R devorMi.^nu. 'JiaQe der eiaü» s1 .. Etepha»P.r> o* Iie ÜU| tUW (j)t. cienirotg ? unabl).«outfta»i: iibchen iüt einige s mev ju mieten gtf- ^iiedcW; oeoö.äll'W^ cj leuieisiuli^ 1 ’■ U7993_____, UWgesDie^ ml.Tejdr.geM krnnes Uävchr^ utbuigerUeldM findet tzeg-gu ^ °d.tpa.er,eh^ duck f r Leltersiveg General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen 9 Aus Stadt und Fand. Gießen, 27. November 1905. " Oberbürgermeister Mecum hat sich am Sonntag nach Berlin zur Vertretung der Stadt Gießen bei dem dort stattfindenden deutschen Städtetag begeben, (oergl. Deutsches Reich.) ** Diebstahl. Vor einigen Tagen wurde hier ein Sparkassenbuch der Frankfurter Sparkasse über 800 Mark gestohlen. Da die Kass' alsbald benachrichtigt worden war, wurde der Dieb in Frankfurt in der Person des Pflegers Wendnagel, als er im Begriff stand, das Geld durch einen Dienstmann abbeben zu lassen, verhaftet. Er will das Sparkassenbuch nrcht selbst entwendet, sondern von einem Bekannten erhalten haben. Die Untersuchung ergab, daß auch noch weitere Wertgegenstände gestohlen und auch diese Diebstähle von Wendnagel ausgeftihrt worden sind. ** Unfug. Weil er eine Polizerstrafe erhalten hatte, warf ein 5) a u s b u r s ch e in der Marburgerstraße eine Straßenlaterne entzwei. Die Polizei erhielt davon Ürnntnis und es wird sich der Bursche, der noch nicht 16 Jahre. Der Einzug des norwegischen KönigSpaareS in Lbristiania. Christiania, 26. Nov. Wenige Minuten nach 12 Uhr tauchte gestern der dänische ; ItKr.pfer „Heimdall" mit der Konigsfamilie an Bord, be- t feitet von zahlreichen Kriegsschiffen, aus dem Nebel auf i iirib wurde mit Kanonenschüssen begrüßt. Tas Königspaar i •jÜfinb mit den Mitgliedern der norwegischen Regierung auf ( Txi Staatsminister Micheften hielt an Deck der „Heimdall" , dH Äe grüßungsrede (vgl. die heutige „Polit. Wochenschau), . nieraus König Haakon etwa folgendes antwortete: „Durch das Vertrauen dieses Volkes berufen, Nor- ivegens König zu sein, werde ich all meinen Willen, all meine Kräfte einsehen, um Norwegens Wohlfahrt und itürf zu fördern. Voraussetzung dafür, daß diese meine trbeit glücken werde, ist, daß ich auf das Vertrauen imb die Unterstützung des norwegischen Volkes rechnen tarf. Ich bitte Sie, m. H., alle nach Kräften, jeder in feiner SteUung, mir diese zu gewähren." Aach der Landung wurde die königliche Familie von C2n Behörden der Stadt empfangen und zum Empfcrngs- 1-nvitton geleitet. Hier hielt der Präsident der Stadtver- t Ettling eine Ansprache, die mit einem Hoch auf die könig- I iroßh. Gew« darmcrie-Korps. , ~ w Kaufmann und Stadtv. 'i'h.wdor Stemmer m Darmsta» das Ritterkr"uz 2. Kl. des Verdienüor-dens Phuwps des Gro^-. mutigen, und Hoffiitscher i. P. PH. G ö risch in Worms das Ml- gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift ,,Fur ^ue -.rcnsve^.^ D kreuz 2. Kl des Verdienstordens Philipps des Grotzimuttgen^ Oberinsvelier am Großh. Hoftheater Ern^. S/)w crdt fe gev, das Ritters..... 2. Kl. desselben Ordens. Tre Hofmusiker Franr Köhler, Iritz Mchmel, Will). Omnus, Emrl Schultze und Rich. Walter wurden zu Kammernmsiker ernannt s Ritterkreuz 1. Kl. des Vcrdimstordens Phrstpvs des Grv»-' mutigen: Postdir^kter Gg. Blaß zu Darinstadt, Postrat Rach. Rogetzktz zu Darmstadt: das Ritterkreuz 2. Kl. desselbA Ordens- Ministerialregistrator bei dem Staalsmmchter'.um Rech^ nunasrat Phil. Spam er, die Oberrechnungsrevrsoren der dev 2 Iustisikaturabteilung der Ober-Reckmungskammer, RechirungS- räten Hch. Graubert und Ludw. S ck» m i t t zu Darmstadt, Dbey Postsekretär Hermann Plaz in Mainz. Das Allgemeine Ehrenzeichen mtt ber Fnschnst „S-ur wng iährige treue Dienste" am 2saude des Verdienstordens PH>luw» des Großmütigen: Ober-Postschaffner Hch ^olz m ^.armstadt. Tas Mlgemeine Ehrenzeichen m't der Fnschrcht „Für^langjährige treue Dienste": Ober-Postsch ffner Hch Seim rn Dcmn- stadt, Briefträger Ioh. Müller in Marnz, Postschaffner Ogu Lücker in Darmstadt. <. Der Charakter als „Rechnungsrat" Oberrechnungsrevrsor M der zweiten Justifikaturabteilung der Ober-Rechnungskanrmer Christoph W e sp. „ Der Charakter alS „Kwnrleira^ Ministerial-Kanzlei-Fnsverwv bei dem Staatsministerium Adam Neuling, Kunzlei-Jnspekt« bei der Oberrechnungskammer Kvrl Klotz. 3 Das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordens Milivps, deS Großmütigen : Pfarrer Karl Agnntius zu Dolgesheim, Vbe^ lehr er an dem Realghnmasium zu Darmstadt Prof. ®r. Baly, Oberlehrer an dem Gymnasium m Worms Prof. spritz Becker, Reichsbankdirektor Franz Dietrich zu MaMT. Dekan Geistlich-r Rat Dr. Friede. El, zu Drrmstad^ Oberleyretz "N dem Schullehrerseminar zu Bensheim Prof. Wilhelm Fleg-- ler, Pfarrer Ludw. Göhrs zu Bickenbach, Beigeordn. de^ Stadt Mainz Kommerzienrat Eugen Haffner, Oberlehrer an, dem Realgymnasium und der Obcrrcalschule zu Mainz Prof., Dr. Peter .Heinrichs, Dir-ktar der Taubstummenanstalt -w Bensheim Wilb. Hemmes, Pfarrer Gg. ?ldam Herrmanw' zu Gernsheim, Oberregierungsrat und Bortr. Rat im Ministerium des'Innern Franz H öl zin g er zu Darinstadt, TiEow des Seminars für Bolksschüllehreri ’m zu Darmstadt Dr. PHL Jacobi, Beigeordn. der Haupt- imb Residenzstadt Tarmstad« Bziurat F-riedr. Jäger, Oberlehrer an dem Gymnasium zu Offens bach Prof. Dr. Hans KeuKer, Direktor des Gymnasiums $nf Bensheim Dr. Friedr. Kieier, Direktor der Real- und Land- wirtschaftsfchule zu Groß-Umstadt Dr. Wilh. Lahm, Kreisa^V des KreisgesundbeitSamts Darmstadt Medizinalrat T-r. Ludtv. Le hü zu Darmstadt, Kaufmann Eugen Lipp zu WormS, Direktor «s Gymnasiums zu Worms Dr. Rich. Löbell, Direktor bet werde- und Handwerkerschule Dr. Ferd. Meise! zu Darmstadt, Fabrikant Dr. Willy Merck zu Darmstadt, Oberlehrer an bentf Gymnasium zu Offenbach Prof. Dr. Beruh. Metz, Rittmeisteck z. D. Ernst Nägels, Sekretär des LandesvserdezuchtvereiNs,, zu Darmstadt, Bürgermeister der Stadt Bingen Frz. N e ff, Dbew lehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschile zrr^ Mainz Prof. Dr. Aug. Nies, Kaufmann Gust. Ad. Ritteri zu Worms, -Oberlehrer an der Diktorrafchule und dem Lehrermnen-, seminar zu Darmstadt Prof. Tr. Jul. Röll, Rabbiner Dr., Sigm. Salfeld zu Main’, Oberlehrer an dem Herbitgymnasium zu Mainz Prof. Dr. Ludw. Schaum, dem ordentl. Professor der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens der Techn. Hochschule Dr. Hch. Sckenck zu Darmstadt, Oberlehrer an bet Oberrealschule zu Darmstadt Prof. Dr. Christoph Schmehl, Pfarrer Johs. Schneider zu Neckar-Steinach, Oberlehrer mt dem Realgymnasium zu Darmstadt Prof. Dr. Frch. Scriba, Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu! Mainz Prof. Dr. Gustav Storck, Pfarrer Jvhs. Stu mH? zu Dieburg, Oberlehrer an dem Ostergvmnasium zu Mainz Prof. Johs. Vogt, Obeafehrer an der Oberreaffchule zu Offenhachs Prof. Dr. Erwin B o l ck m a r, Oberregierungsrat und Vortr. Rat im Ministerium des Innern Dr. Eugen W a g n e r zu Darmstadt. Kreisamlmarrn bei dem Kreisamt Darmstadt Regierungsrat, Dr. Ferd. Wüst, Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasiumv zu Darmstadt Prof. Dr. Otto Zimmermann. (Fortsetzung folgt.) £>cereßteilc auS. Bei einer Versammlung wurde A dmira l PissarewSkg schwer verwundet. Nach anderen offiziösen Meldungen unterscheidet sich die Meuterei in Sebastopol von der Kronfiadter durch den Beschluß der Matrosen, welchem sich die Arbeiter der Admi- ralität angeschloffen haben, nicht zu plündern, nicht ju morden und für die Aufrechterhaltung der Ordnung Sorge zu tragen. Das Regiment .Brests ging zu den Meuterern ftber, nachdem sie den Festungskommandanten, den Regimentskommandeur und fünf Offiziere ver- haftet hatten. Die Einwohner flüchten ans der Stadt. Tie Meuterer erzwangen die Einstellung de8 BabnverkehrS. Dem Reuter'schen Bureau wird telegraphiert, daß die meuternden Matrosen einen Offizier getötet haben sollen. Dem Ehefadmiral gaben die Metiterer auf, innerhalb dreier Tage die Stadt zu verlaßen. Der Ernst der Lage scheint noch zuzunehmen; von Odeffa sind Truppen nach Sebastopol abgegangen. Nach Privatnachrichten au8 Charbin meuterten Abteilungen der Mandschurei-Armee, darunter die Besatzung von Charbin, welche die Stadt in Brand setzte. Die Behörden find machtlos. Die Offiziere wie ärztliches Personal befinden sich in Lebensgefahr. Ter AuSstand in Moskau nimmt wieder an Umfang zu. lieber tausend Personen warfen die Fenster einer Weberei ein, drangen alsdann in dieselbe ein, demolierten die Maschinen und warfen die fertigen Waren auf die Straße, während andere Personen sie fortschleppten. Tann drangen sie in die Burearls ein und vernichteten sämtliche Geschäftsbücher. Ms sie sich anschickten, die Wohngebäude zu demolieren, wurden sie von Dragonern zerstreut. Mhnliche Plünderungen fanden in zwei weiteren Moskauer Fabriken statt. Ter Straßen- bahncrausstand dauert fort. Die agrarischen Unruhen haben sich nun auf die Gouvernements Noschazlzu und Smolensk ausgedehnt. Im Gouvernement Woronesch steckten die Bauern das Eigentum des Herzogs von Oldenburg in Brand. AeierltchLetten zum Keöurlslag S. K. K. des Kroßgcrzogs. Den offiziellen Festakten der Schicken, des Militärs rrsw. folgten am SarnStog abend zahlreiche besonder Vereinsfeiern, die nach den uns vorliegenden Berichten alle bestens verliefen und dem patriotischen Sinn der Einwohner HeffenS das beste Zeugnis ausstellen. AuS Odenhausen wird uns berichtet: Heute abend feierte der Gesangverein, wie alljährlich, den Geburtstag unseres GroßherzoqS. Zu der Feier waren die mtt Orden bedachten Bürgermeister Lang, Lehrer Schweitzer und Kaspar Roll eingeladen worden. Nach einem paffenden Liede hielt der Präsident, StattonSvcrwalter Weber, die Festrede, die mit einem Hoch auf den Großherzog schloß. Weitere Gesänge deS Vereins verschönerten den Abend. In einer weiteren Ansprache gedachte der VereinSpräfident der Dekorierten. Bürgermeister Lang erwiderte, es sei für ihn eine Freude gewesen, durch die Gnade deS Landesherrn ausgezeichnet worden zu sein. Er faffe für ihn und seine Mitdekorierten alle Wünsche und den Dank in die Worte: ^Seinc Kön. Hoheit möge lange lange Zeit zum Segen deS Lande? regieren". Sodann folgte eine Ansprache de« LehrerS Schweitzer mit einem Dank für die Worte deS Präfidenten, zugleich daS treue Gefühl für den Landesherrn aussprechend, deffen Liebe Alle umfasse. Darum sei eS Pflicht, daß jeder Hesse in Treue seines Berufes walte, wodurch Segen für Gemeinde und Staat erwachse. Die Gemeinde sei mitgeehrt worden, indem drei Angehörige deS kleinen Ortes Auszeichnungen erhalten haben. Eine hübsche Feier veranstaltete, wie uns geschrieben wird, auch die israelitische Gemeinde in Lich, die einen erhebenden Festgottesdienst veranstaltete. R.B. Darmstadt, 26. Nov. Den GlanMmkt der Festlichkeiten zum Geburtstag unseres Grvßherzogs bildete die Festvor stellnng im Hoftheater, für welche die große Oper von Saint Säens „Samson und Ta- lila" bestimmt war. Die Vorstellung bot ein besonders festliches Gepräge durch dre vielen Uniformen, die hellen Toiletten der Tomen und namentlich durch die zahlreichen Ncudckorierten, die während der Pausen Foyer und Wandelgänge ausfüllten und die stereotypen Glückwünsche cntgLgennahmen. In der großen Hofloge wohnten das Großherzoglick)e Paar, Prinzessin Heinrich von Pi'eußen, Prinz und Prinzessin Fran^ Josef von Battenberg, die fürstlich Svlms-Licher und bte fürstlich Erbach-Schänberg- scben Herrschaften bei. Die 'Aufführung war eine Musterleistung unserer Hofoper. Dw Partie der Dalila hatte Frau Gitta Tolli, früher hier, jetzt am Stadtthrater zu Bremen, übernommen und führte sie gesanglich wie darstellerisch in bester Weise durch Ihr Partner Samson war Herr Spe- mann, der in dieser Rotte eine Glanzleistung ersten Ranges bot. Ten Oberpriester des Dagon fang anstelle des erkrankten Herrn Weber der Baffist des Frankfurter Opernhauses, Herr Richard Breitenfeld; er war gleich hervorragend in Gesang und Spiel imt) wurde ebenso, wie die beiden Vorgenannten, unter sturmisch"m Applaus oftmals vor die Rampen gerufen. Vortrefflich waren auch die Herren Riechmann als alter Hebräer und Gaßner als Abi Melech. Mle Anerkennung verdiente auch das Hof- orchester untex Hofrat d e H a a n, und die prächtige szenrsche Ausgestaltung unter Herrn Valgecks Leitung. Ein paar effektvolle Dalleteinlagen, Tanz dcr Priesterinnen des Tagon und Bacchanale rm dritten Mt, arrangiert von der Battetmcistereiu Frau Tbiele-Leonb-crrdt, trugen viel zur Erhöhung der Festai'ffüln-'mg bei. — Nach Schluß der Bor- - stellnng war im Residenzschog noch F ' st t a j e 1, an welcher । alle hier weilenden Fürsttichkciten tciluahmen. Am Nach- i mittag hatten dieselben mit dem Großherzogspaar einen : größeren Spaziergang durch die Stadt unternommen. dlt ist, demnächst wegen Sachbeschädigung zu verantworten haben. — In verflossener Nacht wurde von roher Hand hinein Hausbesitzer am Ludwigspkatz eine Fensterscheibe mit einem schweren Stein ein gewor fen. ** Die Jahrhun d ert-Ausste tlun g im K u n st- verein hatte sich Zeltern eines außergewöhnlich regen Besuches zu erfreuen. Sie wurde von über 300 Personen besucht, was gewiß als ein Beweis gelten darf, b'" > die Veranstaltung einer solchen Ausstellung bei uns wie in allen übrigen größeren Städten mit der größten Sympathie ausgenommen wurde. Gleichzeitig sei noch erwähnt, daß heute der Ausstellung noch mehrere hervorragende Kunstwerke von Tischbein, Teicker o. Ak., Schütz, H- Kaufmann rc. ein gereiht werden. Marburg, 25. Nov. AuS Anlaß bc5 Rücktritts des Geh. Med.-RotS Professor Dr. Mannkopsf von der Leitung der medizinischen Klinik veranstalteten die Kliniker und früheren Schüler des Gelehrten gestern abend im Museum einen Abschiedskommers, an dem etwa hundert Herren tcilnahmen. Einer der Schüler dcS Scheidenden hielt eine warme Ansprache, auf die der Gefeierte in längerer Rede antwortete. Ferner wurden vom Rektor der Universität A n dr4, von den Sanitätsräten G em m el und Ab Le sowie verschiedenen anderen Teilnehmern Ansprachen gehalten, die dem verdienstvollen Wirken Mannkopffs galten. (Qberh. Z.) [] W orms, 26. Roo. Viel bemerkt wird hier, daß dem Rechtsanwalt Klein, der Vorsitzende der „Vereinigten Liberalen', der auch kürzlich die große Versammlung leitete, in der Abg. Dr. Gutfleisch sprach, von S. K. H. Großherzog am 25. Nov. den Charakter als Justiz rat verliehen wurde. — Wie die „Worms. VolkSztg." meldet, haben Rechtsanwalt Sold an in Mainz, sowie Redakteur Konrad Fischer vom Wormser Tageblatt den verantwortlichen dakteur der Wormser Ztg. wegen Beleidigung verklagt. chericktslaaf Konstantinopel, 26. Novbr. Gestern begann oor bem Kriminalgericht derProzeß wegen des A n s ch l a g s inIildiz und wegen der Bomben?itttbc im österreichischen Spital, im Cercle d'Orient und im Hause eines Engländers. Angeklagt sind der Belgier Joris, vierzehn Armenier und zwei Griechen. Im Verhör bekannte sich Joris als Anhänger des Anarchismus unb erklärte, die Zeitungsberichte über die Leiden der Armenier veranlaßten ihn, sich an dem Anschläge gegen den Sultan zu beteiligen, von dessen Tode er eine Besserung de? Loses der Armenenier erhoffte. In der Anklageschrift wird als erwiesen hin- gestellt, daß der Anschlag den Zweck gehabt habe, allgemeine Revolution in Konstantinopel und anderen Städten hervorzurufen. Der Gründer der Zeitung „Droschak", Michaelian, habe sich unter falschem Namen bei Joris in Konstantinopel aufgehallten. Beide wohnten zweimal dem Selamlik bei, um die Einzelheiten für den Anschlag festzustellen. Michaelian übte sich in Sofia im Bomben- werfen und wurde bei der Explosion einer Bombe getötet. Ter Staatsanwalt wies in seiner Anklagerede darauf hin, die Angeklagten hätten Botschliftsgebäiide, Banken, Hotels, Krankenhäuser und .andere Gebäude in die Lust sprengen und sonstige Verbrechen begehen wollen, um dadurch die guten Beziehungen der Türkei zu den Mächten zu stören. Sport. Fußball. Am Sonntag spielte aus dem Trieb eine kombinierte Mannschaft des Gießener Fußballklubs 1900 gegen die 1. Mannschaft des Gießener Ballspielklubs. Trotzdem der Gießener Fußballklub von 1900 nur mit 8 Mann spielte, konnte er schließlich doch mit 5:1 Goals den Sieg an sich reißen. An demselben Tage siegte die 3. Mannschaft des Gießener Fußballklubs von 1900 mit mir 7 Mann spielend gegen die 1. Mannschaft des Gießener Fußballklubs 1905 mit 1 : 0 Goals. — Beide Spiele mußten wegen eintretender Dunkelheit frühzeitig abgebrochen werden. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 27. Nov. (Orig.-Telegr. de? „Gießen. Anz/) Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpre ise. Weizen Mk. 18-00.00, Kurhessischer Mk. 18.00—00.00, La Vlata Mk. 18.50—19.25, Kansas Mk. 18.50—19.25, Roggen (hiesiger) Mark 16.75—17.00, Gerste (Westerauer) Mk. 17.75—18:50, Frankenfelder Mk. 00,00—00,00, HaferMk. 15.75—16.50, Mai? Mk. l 3.75—14, Weizenmehl 27—28.00, M. 00—00, 2. Qualität Alk. 25.00 bis Mk. 26.00, 3. Qualität Mk. 22.50—23.00, Roggenmehl 0 Mk. 24.25—25.50, 1. Qualität Mk. 22.00—23.00, Weizenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Roqgenkleie Mk. 11.00—11.50, Maiskeime Mk. 12.00 bis Mk. 00.00, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 17.50—18.00. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 27. Nov. (Telegr. Erig.-Bericht des „Gieß. Anz.*). Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarkl- preise. Zum Verkauft standen: 430 Echsen, 156 aus Qest- reid), 52 Bullen, aus 00 E-streich, 739 Kübe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Ceftreidi, 291 Kälber, 347 Schafe und Hämmel. 1202 Schweine, 0 Ziegen, o Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für lOOVstind Schlachtgewicht' Echsen 1.80Quglität —84 Mk., 2. Qual 73—75 Mk., 3. Qual. 66—68Mk.: Bullen l.Qual. 67 bis 69 Mk., 2. Qual. 63—65 Mk.: Kühe l.Qual. 70—72 Mk., 2. Qual. 65—67 Mk., 3. Qual. 48-50 Mk, 4. Qual. 46—47 Mk.. 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber: l.Qual. 86—90P?g., Lebendgewicht 52—54 Pf., 2. Qual. 76—81 Pfg., Lebendgewicht 46—50 Pfg., 3. Qual. 64—66 Pfg., Schlachtgewicht 63—65Pft., Schake: l.Qual. 68—70, 2. Qual. 58—60 Pfg.' 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 79—00 Pfg-, Lebendgew. 61.50 Pfg., 2. Qu. 77 — 78 V'g., Lebendgew. 60.50 Pfg., 3. Qual. 71—73 Pfg., Lebendgewicht i"0—00 Pfg. Geschäft mittelmäßig, bei Hornvieh und bei Kleinvieh kein lieber- stand. ßiscnßalin-Zeitung. •• Schnellzüge a u f der Strecke Gießen -Fulda. Die bereits in Nr. 278 des »Gieß. Anz/ berichtet wurde, wurde tu der letzten Sitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt a. M. über die Einlegung eines neuen Schnellzugpaares auk der Strecke Gießen-Fnlda verhandelt. Kommerzienrat Koch-Gießen schlug vor, unter Früherlegung des jetzt um 8.20 abgehenden Personenzuges aus etwa 7.15 den neuen Schnellzug gegen 9 Uhr abzulassen. Bei Ankunft in Fulda um 11 Uhr würde er Anschluß finden an die dort abgehenden Schnellzüge: D 13 (ab 11.16 nach Thüringen-Leipzig, D 3 (ab 11.51 nach Thüringen-Halle-Berlin, 8 18 (ab 11.27 nach Frankfurt a. M., den Gegen-Schnellzug Fulda- Gießen etwa abzulaffen nach Eintreffen der Schnellzüge I) 130 und D 42 — Ank. in Fulda abends 8.40 resp. 9.40 —, sodaß unter Halten nur an den größeren Eberh. Stationen dieser Zug möglichst Anschluß findet an den Schnellzug D 179 ab Gießen nach Kassel (im Soinmerfahrplan 11.48). Macco - Siegen kann sich diesem Vorschlag nicht anschließen. Er wünscht die beantragten Schnellzüge der Eberh. Strecken in Anschluß gebracht zu sehen mit den Köln-Gjcßener Schnellzügen Nr. 176 — Ankunft Gießen 11.23 vormittags und Nr. 175 — ab Gießen 6.07 nachmittags. — K o ch-Gießen entgegnete, daß er auch diese Lage der Züge erwogen habe, indeffen bleibe der Anschluß an vorstehende wichtige Schnellzüge in Fulda außer Berücksichtigung. Der Anschluß ab hier an die Vorm.-8°Züge 13 und 3 ab Fulda-Bebra und die lieber- leitung de? Abend-Schnellzug-Verkehrs von Fulda nach Gießen sei bei einer früheren Behandlung des gleichen Antrages als besonders wertvoll vertreten worden, und dies sei für ihn ausschlaggebend gewesen bei seinem Vorschlag. — Kaise r-Wetzlar schließt sich dem Antrag Koch in allen seinen Ausftihrunaen an. Bei -dem vorliegenden Widerstreit der Intereffen verständigen sich die Autrag- steller, unter Vertretung des Bedürfniffes der Ginlcnimg eines neuen Schnellzugpaares „die Lage der Züge in das Ermessen der Direktion zu stellen." idrisimak-Draliimcsdungcn. Berlin, 27. Nov. Ter „Berl. Lokalanz." meldet aus T a r - es-Salaam: Oberleutnant Grawert zerstörte im laufenden Monate in den Landschaften Matumbi und Kibatta viele feindliche Törfer. Tie Aufständischen erlitten schwere Verluste, leisteten aber nirgends ernsteren Widerstand. Oberleutnant V a a s ch e meldet, daß sich die W a p o g o r o in großer Zahl unterworfen haben. Berlin, 27. Nov. Gestern mittag ist in einer Generalversammlung der Gesellschafter des Neuen Theaters Hermann Nissen zum Direktor dieser Bühne an Stelle Max Reinhardts gewählt worden. Nissen zahlt an Reinhardt, der sich ferner dem Deutschen Theater allein widmen will, eine Mstandssumme von 135 000 Mark für den noch 7 Jahre laufenden Vertrag und wird das Theater am 1. Juli 1906, vielleicht auch schon früher übernehmen. Er gedenkt aus dem Neuen Theater eine vornehme Lustspielbühne zu machen, die ohne großen dekorativen Pomp auf gutes Zusammenspiel gestellt werden soll. Stettin, 27. Nov. Tas Lehrerkollegium des Gvmnasinms in Garz a. Oder beantragte gegen sich wegen der an dem Gpm- nasium vorgekommenen S chu l erse l bstm o r de eine Di sz i- plinar Untersuchung. (Wir meldeten dieser Tage den Selbstmord des Untersekundaners Frhrn. v. Schroter. T. Red.) Stargard i. V., 27. Nov. Ter gegen den Reichstagsabg. Krösell erlassene Steckbrief ist zurückgezogen worden. Christi an ia, 26. Nov. Zu Ehren des K'önigs'- Paares fand bei dem Staatsminister Michelsen ein Festmahl statt. Ter König brachte ein Hoch auf Norwegen aus. Minister Michelsen brachte einen T r i n k s p r u ch auf den Prinzen Heinrich» von Preußen aus, in welchem er den Prinzen bat, dem Kaiser Wilhelm den herzlichen Tank des norwegischen Volkes für das große Wohlwollen und für die Aufmerksamkeit, die der Kaiser in diesen Tagen wieder Norwegens König und Volk erzeigt habe, zu überbringen. Prinz Heinrich drückte in seiner Antwort seine Freude aus, bei den geschichtlichen Begebenheiten Bekanntmachung. Der nnferm 20. Februar 1897 genehmigte Bebauungsplan für das Gelände zwischen Mittelweg und Beterinärklinik soll durch Beschluß der Stadtverordneteu-Versainmlrkng vom 22. September ds. Js. aufgehoben werden. Ter Plan liegt aus unserene Tiefbauamte bis zum 20. Dezember ds. IS. offen. Einwendungen gegen denselben sind binnen der gleichen Frist bei Meldung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 25. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____Mccu m.________________________ Arbeitsvergebung. Die bei Erbauung einer Dampfwaschanftalt zu Bad- Rauheim vorkommenden Arbeiten des „Inneren Ausbaues1 werden hiermit auf Grund des Ministerial-Erlaffes vom 16. Juni 1893 zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. 1) WaudPlättchenNeferung: 677 qm II. Wahl Porzellanplättchen zu liefern; 2) Glaserarbeit: 118 qm Holz- fenfter zu liefern, 222 qm eiserne Fenster zu verglasen; 3) Weißbiiiderarbeit: 2400 qm glatten Wandputz, 1200 qm glatten Deckenputz auf Betongewölbe, 142 qm desal. auf Holzbalkendecke, 154 qm deSgl. auf Drahtziegeln, 1567 qm äußerer Putz und die Anstriche re.; 4) Schreiuerarbeit: 6 Cingangstüreu, 32 innere Türen, 15 qm Glasabschlüsse re.; 5) Schlosserarbeit: 900 kg eiserne Türrahmen, 80 lfd. m schmiedeeisernes Treppen- und Galeriegeländer, Beschlag der oben genannten Türen; 6) Tapczicrarbeit: 170 Stück (Rollen) Tapeten aufzuziehen, 389 qm Linoleumbelag zu liefern re. Pläne, Bedingungen und Angebotsformulare sind auf unserem Amt einzusehen, die beiden letzteren werden gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Angebote find verschlossen, porto- und bestellgeldfrei, mit entsprechender Aufschrift versehen, längstens bis zum 18. Dezember, vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, worauf deren Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bewerber stattsindet. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. B':/„ Bad-Nauheim, den 24. November 1905. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Jost. freite Ae eine Marte an das Kunsthaus Map BringS, Mainz-8. Nx. 305 und verlangen Sie per Nachnahme zu 10 Mk. 65 Pfg. ein Wchnchts-PM franko Sans (bestehend auS 35 Gegenständen) ohne jede Nachzahlung. Um mit unserem enormen Lager- schnell zu räumen, versenden wir dieses Packet, von welchem 20 Gegenstände schon mehr wie 10 Mk. rcvräscntieren, zum Einsührungspreis von Mk. 10.85 franko ins Haus, und zwar nur, um unsere Firma bekannt jju machen unb auf neue Bestellungen sicher rechnen zu können. Nie wiederkelirende Gelegenheit: 6 Meter Stoff zu einem Kleid, vorzügl. Qualität 6 Taschentücher, weißer Linon, gcsänmt 3 Paar Tamcn-Striimpfc, echt diamautschwarz 2 Paar Herren-Socken 2 Schürzen, garantiert waschecht G Handtücher, prima Drell, fertig abgepaßt 6 Servietten, gebranchSfcrtig 1 Damenbeinlleid mit Stickerei 1 Tischtuch, vollständ. groß, Blumen- u. Karro-Must. 1 Paar elegante Damcnhandschr.hc tt Poliertüchcr mit bunter Kante od. 6 Seifentüchcr. Sämtliche 35 Gegenstände für 10,85 Mk. frei ins Hans. Nicbtkonveniereudcs wird nach dem Fest gerne umgetaufcht. .toftos Mat Jirinuä, Mam-8 Nr. 3115 Schösfcrftr. 12. Schusterstr. 54. Alte llniversitätSstr. NB. Sollten Sie das Packet als Wechnachtsgabe benutzen wollen, so sind wir bereit, Ihnen die Sendung auf besonderen Wunfch erst am 15. Dezember abzusenden, damit Sie die Ware sicher vor bem Feste erhalten, z'*/„ Nene Berliner Rollmöpse per St. 7 Pf., 100 St. Mk. 6,50 Feinste Bratheringe Nene BiSmarckheringe Nene russische Sardinen empfiehlt [5288 Eb. Dort, Walltorstraße 45. Kartoffeln prima Speisekartoffeln, mae-nmn bonnm unb anbete Sorten, Salatkartoffeln, Mäuschen, Paulfen Juli empfiehlt billigst 6787 J. Hanckel Kartoffelhandl. Schloßgasse 6 dieser Tage indem Lande zugegen gewefen zu sein, fffr tücl-r -? .si üser Wilhelm so große Svmpathien rnd Interesse hege. — Könia von Schweden beantwortete, wie verlautet, d - Än-,c des K ö n i g s H a a k 0 n von seiner Thronbesteigung mit ein£ in liebenswürdigen und wohlwollenden Worten ab- gefaßten Telegramm. Warfchau, 27. Nov. Gestern abend wurden Her aus einem Cafe zwei Bomben geworfen, welche explodftncn abt- njemand verletzten. Tie Täter wurden verfolgt, schoss-n Unt> töt-'teit einen alpm Mann, entkamen aber uncrkann- Moskau, 26. Nov. ^Petersb. Tel-Ag. Ter Konqre'v der Semstwos und der Städte h't mit 86 gegen 57 (stimmt! beschlossen, zu dem Oft Fen Witte eine Abordnung ?,u rm, s.'nden, die ihm die Resolution des Kongresses überreichen, nätpT' Aiifklür-ungen zu derselben geben und die Regierung bitten io|( daß die in der Resolution enthaltenen Forderungen verwirk-^- werd' Im Laufe d.'r Verhandlungen wurde noch besoffen dem ifen Witte das Vertrauen, Turnowo at^’ der in der alten bi'reankrntischen Politik fortfahre, bas Mifitrauen bes Kongresses auszudrücken unb bi: foforti:- Abberufung Turnowos zu verlangen. Mehrere, Mitglieder bä Kongresses brachten einen Protest gegen die Resolution ein mj beantragten in Anbetracht der l>arrschenden Erregung von an die Regierung zu unterbreitenden Forderungen nbsuftk. Konstantinopel. 26. Nov. Das itt t c r n n t i on«ff Geschwader ist vor Mvtbilene ein getroffen. Das P-,, gramm Her Flottendemonstration ist folgendes: llm 8 fiu früh Ucbergobe eines Bri-fes an beit Gouverneur von Mmhilr» in welchem bic Veranlassung unb ber Zweck der Temonstroi-T- mitgeteilt und crfi ’-t wird, baß Handel und Verkehr ungtiti- bleiben. Um 1 Ukr ^andung von Truppen und B e s e ß u n g bcz Zollamts und Telegraphenamtes, um welche drei gezogen werden. Die ersoe wird von internationalen Tnwd- besetzt, die zweite bleibt vollkommen neutral, die dritte wich den türkischen Truppen überlassen. Ter Tepeschenwechfcl Geschwaders gelft über Ath-n und auch direkt nach Konstantinos Bleiben auf letzterem Wege die Telegramme der Kvmmandoni-7 unbeantwortet, würden sie also in Kvnstantmovel nickt ufo. mitte(t, so wird das Kabel durchschnitten. Konstantinopel, 27. Nov. Fünf deutsche schas wurden gestern nachmittag mm Sultan durch rcitcm Daten zum Souper geladen. Bemerkenswert dabei ist bei der augenblicklich gespannten politischen Lage diese unenmn- Einladung er't nm späten Nachmittag erfolgte, troftbem ave Herren mittags Selamlik im Nilbiz-Palast anwesend mar- Telefonische Kursberichte des Giessener Anzcierers. mitceteilt von der Bank für Hand«' nnd Indnstrie, Giessen. Frankfurter Körse. 27. Nov.. 1.15 Uhr. 3 J-2 O/'O B eich sanleihe . . 100.60 3% do. . . 89.15 3)L°/o Konsols .... 100.70 3% do. .... 89.05 3^°/0 Hessen.....99.30 3X6L Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente. . 100.40 41/s Oesterr. Silberrente 100.75 4's I’ncrar. Goldrente . . 96.00 4% Italien. Rente . . . —.— 3°o Portng’iesen Serie I . 68.00 3 Portugiesen p III 68.00 4^% russ.Staatsanl. 1905 94.20 Elektriz. Lahmeyer . . .141' Elektriz. Schuckert . . . 1332" Esch weil er Bergwerk . 267„'; Gelsenkirchen Bergwerk . 227.fr Hamburg'-Amerik. PaketL 16!S Harpener Bergwerk. . . 21C Lanrahütte......MW Nordd. Lloyd.....WW Oberschles. Eisen-Industrie lf,1 Berliner Handels»cs. . ,M10 Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . . 1M1'1 • 7sfldbkttini-iun-l ' Mfihnmo ran krbMk E'nw "irr. rt ■ rJnntrt (Bninbitucre, tuorrtm sollen, als dr effitmbdm ^flen betr biftnaib fidl rrgeb« akdnst werden Io (finmtnbimnfn hifi tsrhIasikS bi? fpö’ ’ftenS zjchi.süch cinpirechen. Friedberg, den Irr Sroßherzagli W- ^0, SeSS LUnW® « go t ^biiidR 51 - Ds dem Aeiö Tie „Nordd. Allg.^ W.- * ÄL1"*! fFiqnaL8 0"hll6i» . 1 ' in :s I