k i'l ^ehiei qH ' ''-vBlK., >!kN. :!te?bet tet . ;l'y(,jeb°nosipL Sä Lch PQfr;f '^stipsiE J eine ^tan nfM- der L Mt«' teT* ,' ''tQlhQtitta U/. der Reede - Du Stadt ist 'Md .^uchfer ;.ui1b trat in Unter. 8^8 folgendes Ku tomrbe11 alle ©Jf feiner &eu des „Knjaes Ltvlstlgkeiten Mig biE Mckkehr Mählich derart cm 1$ mit den Lokal- -ugte ein, die rujf. er M hissen, heute Landung ver. -doch vor, die Ofstz 'd erklärte, daß sie orchen Der „Pob. OiarMirnchasen. in-.cktung nach der Mgen in der Stadt, Insekt ordnete die - dessen Fenster ge- t „Georgi Podscbo» Äeuzer, der Tvr- ucrc Torpedobovte Mchretvetskh gingen Odessa. Eine zweite iostislaw" und „Si- slmrmonbo des Ad- dcssa b-'W Krieger : anzuschließen. Die icrbefehl'haber, an kotemkln^h klar an dem ganzen hr so dicht vorüber, er erkannt, einen rlicher Kleidung, »a 30 Leute in Krieger ließ M stopol. Ter „Jetern* In? den Befehl ant« ewitsch vom „Teorg juf den nochmaligen mttoortete der „Pob- Ponur wendete und .sich Bte der „N** » die Offiziere «t bQi das Geschwader m tetote Wto hetz Potemkin 1 _,ni R Juni yMV orz apafe *»«*«• pb" meldet b - 60r.; n Tjumen ju - eiltet? tö$Äetö auss^' ÄS h nrfd wie«; •neht ■ J ßtat Ny TE Die heutige Kummer umfaßt 10 Setten. Einführung des gleichzeitig Volitische Wochenschau. Gießen, 3. IM 1905. Bekanntmachung. Betr.: Die Abhaltung eines Zuchtviehmarktes für Simmentaler Rindvieh in Alsfeld (Oberhessen). Interessenten, insbesondere auch den Herren Gemeinde- Vorstehern die ergebene Mitteilung, daß der Bezirkszuchtverein Alsfeld gelegentlich des am 12. Juli d. I. in Alsfeld (Oberhessen) stattfindenden sogen. Kirschenmarktes einen Zuchtviehmarkt von Bullen, Kühen und Rindern der Simmentaler Rasse abhalten wird. Vorgeführt werden nur solche Tiere, welche ins Pro- vinzial-Herdbuch oder Jungvieh-Register eingetragen sind und von Original- bezw. reinrassigen, vielfach prämiierten Tieren abstammen. Gemeinden ist besonders Gelegenheit geboten, vorzügliche sprungfähige Bullen anzukaufen. — Der Auftrieb findet am 12. Juli d. I., vormittags 7 Uhr, auf den Lindenplah in Alsfeld statt. Zum Besuche des Marktes wird freundlichst eingeladen. Angenrod, den 26. Juni 1905. Der Vorstand des Bezirkszuchtvereins Alsfeld. Pfannstiel, Direktor. (aben des Strafrichters zu gehören, daß er Gelegenheit in bet, zu prüfen, welche Verfehlung zu den Vorstrafen eines Angeklagten geführt hat, um sich ein Urteil darüber zu bilden, wie weit er diese Vorstrafen bei der Zumessung einer Strashöhe in Anrechnung bringen könne und wie weit nicht. Die Tagung des Goethebundes in Mainz endete mit einer Kundgebung zugunsten der freiheitlichen Ausgestaltung des Schulwesens. Damit tritt der Bund aus seiner unnötigerweise lauge beobachteten wlitischen Reserve heraus. Manche wollten in dem Zu- ammenwirken mehrerer Intellektuellen aus den bürgerlichen Gruppen mit denen aus den Kreisen der Sozialdemokratie den Anfang der Begründung eines sogen. Blocks der Linken erblicken. Das ist indes nur Selbsttäuschung in den Reihen derer, die an die Festigkeit und Dauer eines solchen Blocks glauben. Aber es ist durchaus nicht gleichgiltig, wenn die Stimme der Intellektuellen öfter und lauter in die Öffentlichkeit schallr als bisher, zumal in einer Zeit, wo es vielfach in den Kreisen der Intelligenz ür angebracht gehalten zu werden scheint, sowohl in politisch en wie in kommunalen Angelegenheiten von Ster Bedeutung sich in skeptisches Schweigen zu hüllen, .tt mit der freien und unabhängigen Meinung offen hervorzutreten. Mit der Ernennung des Admirals v. Köster zum Großadmiral ist eine Charge ähnlich der des General- seldmarschalls der Armee geschaffen worden. Zum Herbst teht die Neuernennung von einigen Admiralen bevor, wie ich denn überhaupt in allem, was die Marine betrifft, er- reulicher und verständiger Weise frische Initiative, pulsierendes Leben zeigt. Der Feldzug in Südwestafrika brachte als jüngstes Ereignis eine neue verlustreiche Schlacht gegen Morenga, von dem cs vor wenigen Wochen hieß, er sei Anfang März bei den Karrasbergen durch die entscheidenden Kämpfe Deimlings endgiltig zersprengt, auf englisches Gebiet geflüchtet und dort entwaffnet. Die Tatsache des neuen Kampfes gegen Morengas Scharen, die sich nach ihrem Aufenthalt auf englischem Gebiet wieder zusammensanden und auch mit Massen gehörig versehen sind, muß peinlich überraschen. Mit dieser Tatsache muß der Optimismus, daß es im Süden der Kolonie bald mit den Kämpfen zu Ende gehen werde, erschüttert werden. In Holland haben die Wahlen zur zweiten Kammer zu einer Niederlage der klerikalen Partei und zu einem Sturz der Regierung Kuyvers geführt; doch ist noch ungewiß, ob die Liberalen Die Kraft zur Kabinettsbildung besitzen, bei der sie auf sozialistische Mitwirkung angewiesen sind. Der deutsche Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn gelangte am letzten Samstag im Zoll- ausfchuß mit allen gegen die Stimmen der Jungtschechen und Südslawen zur Annahme. Im Zollausjchuß erklärte der Ministerpräsident Gautsch, daß die ungar. Regierung bezüglich des Handelsvertrages bis zum gegenwärtigen Verhandlungsstaoium mit Oesterreich in loyalster Weise vorging und daß man bestimmt erwarten dürfe, daß bis zum Ablausstermine für den deutschen Handelsvertrag, dem 1. März 1906, auch in der anderen Reichshälfte die Möglichkeit parlamentarischer Erledigung gegeben sei. „Sollte dies wider alles Erwarten nicht der Fall Bis zu dem Zustandekommen der Wahlrechtsreform bei uns in Hessen hat es leider noch gute, oder treffender gesagt, weire Wege. Vorerst scheint ihr Schicksal besiegelt sein. Nachdem die 1. Kammer klipv und klar erklärt hat, nur unter der Bedingung mit der Wahl- rechtsvorlage und insbesondere mit der E' "" direkten Wahlrechts einverstanden zu sein, wenn _ ihre Machtbefugnisse eine Erweiterung erfahren, eine Forderung, die mit der Wahlrechtsreform als solcher im Grunde garnichts zu tun hat, hat der Wahlrechtsausschuß der zweiten Kammer, wie vorauszusehen war, sich einstimmig auf einen ablehnenden Standpunkt gestellt. IN dieser Woche wird sich nun wohl auch das Plenum der Zweiten Kammer gegen eine Erweiterung des Budgetrechts der ersten Kammer erklären. Bleibt dann aber die erste Kammer auf ihrem Verlangen bestehen, so wissen die Götter, ob uno wann uns in Hessen die vom Volke wiederholt dringend gewünschte und von der Regierung vorzüglich vorbereitete Reform des Wahlrechts beschieden sein wird. Dann wird es sich bewahrheiten, was behauptet worden ist, daß mancher, der unter volkssreundlichem Getue zunächst in der 2. Kammer für die Wahlreform gestinimt hat, das nur getan hat in der sicheren Voraussicht, daß er Gelegenheit finden werde, vor allem Volke behaupten zu können, die Begehrlichkeit der ersten Kammer mache alle guten Absichten zu Nichte. So streut man, in ein populäres Mäntelchen gehüllt, dem guten Volke Sand in die treuen Augen. Die preuß. Berggesetzkampagne dieses Winkers ist mit der Annahme der Arbeiterschutznovelle im Landtage zum Abschluß gelangt. Dreiviertel der konservativen Partei im Herrenhause ließ ihren Führer, den Freiherrn v. Manteuffel, im Stich und stimmte für das Gesetz. Diese Sprengung der konservativen Fronde in Preußen wird wohl nicht soshne Rückwirkung auf die weitere Entwicklung in der Partei bleiben. Hätte die Regierung auch bei dem Stillegungsgesetze ihre Festigkeit bewahrt, so hätte sie auch diesen Entwurf durchgebracht. Aber der Landelsminister zog ihn zurück, nachdem die Kommission ihm die Bestimmung über den Betriebszwang gestrichen hatte. Der Gesetzentwurf über die zeitweise Mutungssperre wurde nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses angenommen. Aus dem Kongreß der christlichen Bergarbeiter in Oberhausen wurde die prinzipielle Bekämpfung der Sozialdemokratie in einer besonderen Resolution zum Beschluß erhoben. Bemerkenswert war die große ^Vertraulichkeit Stöckers mit dem katholischen Bergarbeiterver- bande, die in einem Telegramm des Hofpredigers a. D. zum Nr. 153 •rieete» tieft* außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger Verden im Wechsel mit dem 8efRfd)tn Landwirt die Siebener Kamillen, ♦littet viermal in der Woche beigelegt. Notationsdruck il Verlag der B rühl'schen tbrtoerl.-® u cb-u. Stein» druck erst. 9t Lang«. Redaktion, ttnwMtUm und Druaeret: Ochulvratze 7. NdreNe «fr Depeichem Vuzelger Gießen. 5ernft)red)an|d)ln6titr 61. Die neuen Hisenvayntarife vor dem preußischen Avgeordnetenyause. (Nachdruck verboten.) Barlin, 1'. Juli. Es liagt eine Interpellation Friedberg-Zedlitz vor. Söie- Staatsregierung sei in der Lage und bereit, über den Stand der Verhandlungen betrefiend eine einheitliche Reform des Per-, sonen- und Gepäcktarifs auf den deutschen Staatsbahnen Auskunft zu erteilen. Mg. v. Zedlitz begründet seine Interpellation mmit dem Hinweise auf die Beunruhigung, die im Volke hervorgerufen ist durch die geplante Tarifreform. Wenn diese eine Verteuerung der Tarife herbeiführen sollte, werde sichele Regierung mit den Intentionen des Hauses in Widerspruch setzM; (sehr richt.) allerdings sei gegen die Zuschläge für besondcrä.MuM^Züge nichts eiiizuwenden, ebensowenig gegen die Reform des Gepäcktarifs, dessen notwendige Voraussetzung das Freigepäck sei, was auch der Tarifreformer Professor Engel anerkannte. Nein ist er v. Budde: Ick bin erfreut, der weiteren Beunruhigung im Lande vorbeugen zu können. Die Tarifrefvrm ist unabweislich. Die Rückfahrkarten führten zu Betrüg er ein in weitem Umfange; daher müssen wir die Rück- fahrlarte opfern. Wir stehen vor der Frage, wie sollen wir sie zum selben Tarif ersetzen. Zunächst soll an den besonders billigen Karten, Arbeiter- usw. Karten nichtsgeandert Uwrdcn; da bot sich denn die Abrundung des Kilometerpreises der wenig rentablen ersten Klasse auf 7 Pf. (Zustimmung). Sie Be» seitigu ng der vierten Klasse war untunlich (Bev- fall.) Schuf man aber für Ersetzung der Rückfahrkarte durch eine einfache Fahrkarte zum halben Preise der Rückfahrkarte kein Aequivalent, so verloren wir 15hz Mlllionen. Gleichzeitig mußte dev Gepäcktaris Süddeutschlands wegen geändert werden. Da lag es näher, daß'ich den süddeutschen Staaten nut Zustimmung des Handeistages entgegcnkam, das Freigepäck aufhob und für besonders schnelle Züge, insbesondere für die mtep. lokalen D-Züge einen Zuschlag einführte. Wie wett diese Zuschläge gehen sollen, kann ich nicht sagen, aber es sollen nicht etwa alle Schnellzüge mit einem Zuschlag belegt werden, sondern nur die durchgehenden Züge zum Schutze der weit Reisenden gegen Belästigungen auf einzelnen kurzen Strecken. (Zustimmung.) Die Rundreise hefte wollen wir nicht a b s ch a f f e n , sie werden auch den Kilometerpreisen entsprechend ermäßigt; um aber die Unbequemlichkeit der Em- bebung der Zuschläge zu umgehen, haben wir beschlossen, den Preis für die dr it t e Kl a s s e um 0,2, für die zweite und erste Klasse um 0,3 Pf. zu erhöhen; dadurch fallt der Zuschlag weg. Das Ergebnis ist, daß die dritte Klasse immer noch bänger ist, als bisher: die »loche und erste Klasse ist um einen minimalen Betrag höher. Dadurch gewannen wir einen einheitlichen Taris für ganz Deutschland, ohw: diesen ist eine Betriebs uiittelgemeinschaft, worüdLtz (Erstes Blatt. 155. Jahrgang Montag 3. Juli 1905 _ _ _ OqiglHrtlt gÄ €3 monatlich 7ö viertel Gießener AnzeigerM ™ General-Anzeiger « ~ S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Ausdruck kam. In Oberschlesien machen sich die für die arme Bevölkerung unerschwinglichen F l e i s a) p r e i s e besonders drückend bemerkbar. Es soll in einer Konferenz, an der die preuß. Ministerialbehörden teilnehmen, auf Abhilfe des Uebels gedrungen werden. Auch im übrigen Deutschland, nicht zum wenigsten bei uns in Hessen, sind die Fleischprerse äußerst hoch. Es ist doch recht wünschenswert, daß eine Verbilligung der Fleischnahrung! durch Erleichterung der Einfuhr bewirkt wird. In einem Prozeß gegen den Hallenser sozialdemokr. Redakteur Kun er t wegen Beleidigung des in China seinerzeit beschäftigten deutschen Truppenteils (vgl. den Leitartikel in unserer Samstagsnummer), dessen Revision Aussicht auf Erfolg haben dürfte, hat sich bei der Bemessung des Strafmaßes ein seltsames Begebnis zugetragen. Bei der verantwortlichen Vernehmung des Angeklagten fragte der Vorsitzende: „Sie sino schon häufig vorbestraft?" worauf Kauert antwortete: „Ja, wegen Preßvergehens." Der Vorsitzende erwiderte: „,9tun, in den Akten steht noch etwas anderes. Sie find auch wegen Eigentumvergehens vorbestraft; im Jahre 1894 in Breslau wegen Unterschlagung." Kunert entgegnete: „Ich hatte in dem von mir redigierten Blatte „Breslauer Volksmacht" ein amtliches Aktenstück veröffentlicht und bin daraufhin wegen Unterschlagung bestraft worden." Darauf sagte der Vorsitzende: „Wie Sie zu der Strafe gekommen sino, geh t uns nichts an. Wir sind nicht dazu da, die Urteile anderer Gerichte nachzuprüfen." Uns jedoch scheint es zu den Ausvollzog sich ohne besonderen Zwischenfall. Sechs Kriegs- chis e und eine Flotte von Torpedobooten kamen aus Se- vastopol in Odessa an. Krieger signalisierte den Meuterern, sie sollten sich ergeben. Diese antworteten durch Signal, daß sie sich nur dann ergeben würden, wenn chnen vollständige Amnestie gewährt würde. Daraus ließ der Admiral seine Schisse einen Halbkreis um den „Potemkiu" herum bilden. Sämtliche Geschütze der Kriegsschiffe waren auf den „Potemkin" gerichtet. Der Oberbefehlshaber figna- ijierte noch einmal, wenn die Meuterer sich nicht ergäben, würde er das Schiff in beit Grund bohren lassen. Darauf ergaben sich die Meuterer bedingungslos und nahmen die rote Flagge als Zeichen der Uebergabe herunter. 10 Boote mit Marmesoldaten näherten sich dem „Potemkiu", tun bie Meuterer zu entfernen. Diese wurden unter die sechs Schiffe verteilt und sehen jetzt ihrer Bestrafung entgegen. 9Urchdem dann auch die anderen meuternden Sck)ifse zur Raison gebracht worden waren, kehrte am Samstag daS Geschwader unter der Führung des Vizeadmirals Krieger nach Sewastopol mit dem „Knjaes Potemkiu" zurück. Auch in anderen Kriegshäfen brachen Revolten aus, so in Libau, wo während eines Zusammenstoßes mit Matrosen ein Schiffssähnrich verwundet, zwei Matrosen getötet und drei verwundet wurden. Die Meuterei der Matrosen in Libau ist infolge der schlechten Kost veranlaßt worden. Es geht das Gerücht, daß dort eine große Zahl von Matrosen ,ich verborgen hält, nachdem sie sich der Feuerwassen des Zeughauses bemächtigt hätten. Es wurden Kosaken aus- geschickt, um sie aufzusuchen. Kurz darauf brach in Odessa em Ausstand bet Dockarbeiter und in der Umgebung von Odessa ein Streik der landwirtschaftlichen Arbeiter aus. Wie es heißt, soll wegen der allgemeinen Unsicherheit allenthalben uno des drohenden Generalstreiks über alle großen Städte Rußlands der Belagerungszustand verhängt werden. Unter den russischen Offizieren wurde eine Verschwörung entdeckt. In Kv wn o wurden auf Befehl des Festungstommandanten 1b Offiziere verhaftet. Die Verhaft teten werden beschuldigt, unter ihren Soldaten regierungsfeindliche Propaganda getrieben zu haben. Ein anonymer Brief hatte zur Entdeckung der Konspiration geführt. Die sestgenommenen Offiziere kommen vor ein Kriegsgericht. Unter ihnen befinden sich ein General und ein Oberst, In der GouvernementLstadt Kursk wurde ein Offizier von der Volksmenge durch Inbrandsetzung seines Wagens getötet. Dazu kommen noch Arbeiterrevolten in Lodtz> Warschau und Sosnowice und der RÜcktr it t des r u s s: s chew Kriegsministers Sacharow. Als Nachfolger des. Ministers des Innern Bulygin, dessen Rücktritt gleichfalls täglich zu erwarten ist, wird Generaladjutant Jg- natieto, der ehemalige Generalgouverneur von Kiew, genannt. Außer mehreren englischen und einem deutschen. Dampfer haben die russischen Hilfskreuzer in den ost- asiatischen Gewässern nun auch noch den dänischen Dampfer „Prinzessin Marie" in Grund gebohrt. Es ist unbegreiflich, wie untätig die zivilisierten Mächte diesem völlerrechtswidrigen Verfahren der russischen Kriegsmarine zusehen. fein, so erwächst für Oesterreich die Pflicht, rechtzeitig vorzusorgen, daß unsere agrikolen und industriellen Jälter- essen in ihren Beziehungen zum Deutschen Reicke gewiß nicht weniger gewahrt werden, als im vorliegenden Vertragsinstrumente." Uebrigens sei eine Note von der ungar. Negierung eingelangt, daß sie weiteren handelspolitischen Verhandlungen keine Schwierigkeiten bereiten werde. In Schweden tragen sich einige Heißsporne ernstlich mit Kriegsaedanken gegen Norwegen. Latsäck- lich wurde in beiden Kämmern der Antrag gestellt, 100 Mill, der Regierung zur Verfügung zu stellen, und aus Kopenhagen kommt die Nachricht von der verdächtigen dtordwärts- beweguiig eines aus 16 schweb. Schiffen bestehenden Geschwaders. Trotzdem glauben wir nach wie vor an eine friedliche Auflösung der skandinavischeii Union, zumal offiziös in Stockholm erklärt wird, daß diese Geschwaderfahrt mit politi chen Dingen nichts zu tun habe. Die deutsche Regierung widmet dem Unionskviiflikt besonderes Interesse. Der neu ernannte Gesandte v. Müller hat seinen Urlaub um einen Monat ab kürzen und sich schon jetzt nach Stockholm begeben müssen, und außer dem bisherigen Attachee Hauptmann Buchwald ist noch ein zweiter, Oberleutnant Rollc^ nach Stockholm kommaiidiert worden. Die Marokko frage ist in eilt ruhigeres Stadium getreten Rouvier hat die Bülowsche Note erhalten, die den prinzipiellen Standpunkt der deutschen Politik wahrt, und übermittelte am letzten Samstag endlich dem deutschen Botschafter die Antwortnote, nach welcher Frankreich die anfänglichen Bedenken fallen läßt und im Prinzip die Ko n- ferenj annimmt. Die Lage in Rußland wurde grell beleuchtet durch den Ausbruch der Militärrevolte in Odessa, wo an Bord des großen russischen Schlachtschiffes „Kirjaes Po- temkin" eine urüMvolle Meuterei, die sich auch auf andere Kriegsschiffe ausgedehnt haben soll, ausbrach. Odesia war der Schauplatz blutiger Kämpfe. Die Meuterer erzwangen nach Beschießung der Stadt die feierliche Beerdigung ihres getöteten Kameraden. Zahlreiche Handelsschiffe sind in Brand geschossen und der Kreuzer „Saratow" soll bei dem Bombardement in Flammen auf gegangen fein. Zwei Divisionen 3iii aterie sowie eine Artilleriebrigade stellieii endlich die iÄ. ' wieder her. Der „Potemkin" ergab sich dem zur Uii;i.LL-a Prozent zu ermäßigten und 8 Prozent zu höheren greisen 'Nach Personenkilometern berechnet, ,verden 20 Prozent billiger, 68 Proz en tteurer, cüle Ueb-rrgen zum gleichen Preise reisen. Das finanzielle Ergebnis für die Reisenden ist daher allgemein falsch beurteilt worden. Zur Ge- päckreform habe ich mich nur schwer entschlossen, aber ich war durch finanzielle Notwendigkeit, durch das Haus und den Äcrndelstag dazu genötigt. Der neue Tarif beruht auf dem Gedanken, das; für 25 Kilo und 50 Kilometer 25 Pf. z u zahlen find. 80 Prozent aller Reisenden fahren nun ohne Gepäck, 10 Prozent des Nestes werden künftig 25 Pf. zahlen, die mtberen 10 Prozent des Restes werden künftig wenige zahlen als bisher; dazu Liiir.it, daß heute ein so erheblicher Raum für das Handgepäck fteisteht, wie noch nie srühcr. Das ist die ganze Plnsmacherei der preußischen Eisenbahnvcrwaltung, die stetig mit den Personentarifen herabging und die Wagen so gut ausstattete, daß in Norddcutschlanü viele dritter Klasse fahren können, die anderswo zweiter fahren müssen. Dafür erhalten wir einen einheitlichen Tarif und beseitigen die Rückfahrkarte, die Quelle von 128 000 Reklamationen jährlich. Damit erhalten wir eine schnellere Abfertigung, vor allem völlige Freiheit des Reisens und Beseitigung der Bindung durch die gelöste Karte. Nun frage ich, wv sitzen die Bureaukraten und Plusmacher? Im Ministerium nickst! In Preußen und Hessen unterliegt der Plan noch der Begutachtung durch den Landeseisenbahnrat, der im Herbst sein Gutachten abgeben wird. Die preußische Verwaltung schob auch bis dahin die definitive Entscheidung hinaus. Die Reform konnte nicht schneller zustande gebracht werden. (Ä handelt sich darum, eine wettere Ausgestaltung der Reichseinhett herbeizuführen. 9lbg. Dr. Wiemer (ft. Vp.): Seine Partei lege das Hauptgewicht darauf, daß die Reform unter keinen Umständen eine Verteuerung bringen dürfe; deshalb seien die Zuschläge für die Schnellzüge zu bedauern. Der Ausfall der 15y2 Millionen, von dem der Minister gesprochen, sei nur rechnerisch; ob er wirklich eintreten könne, stehe noch lange nicht fest, zumal Verkehrerleichterungen stets' eine Vermehrung der Einnahmen herbeizuführen pflegten. Wenn er auch mit den Grnndzügen der Reform einverstanden sei, so sei doch sehr zu bedauern, daß für die vierte Wag en kta;se keine Ermäßigung ein- treten soll. Dadurch erhalte die ganze Reform etwas Unsoziales. Am besten sei es, die vierte Wagentlafie gänzlich abzuschaffen. Wenig Einverständnis sind: die Abjchaftung des Freigepäcks. ’ Hoffentlich werde es dem Minister dort) noch gelingen, auch ohne Erschwerungen und Verteuerungen die Reform durchzuführei Abg. Gamp erklärt, daß seine Partei auch einige Wünsu chabe. Diese gehen besonders dahin, daß der S on n t a g s v e r kehr auch auf das platte Land ausgedehitt werde. Bein Gepäcktarif sei das System der fallenden Skala das einzig rickftige. Gar nicht verstehe er, wie man auf Beseitigung der vierten Wagenklasse drängen könne; dadurch würde dem armen Mann das Reifen nur verteuert. Slbg. Dr. Friedberg weist auf das Bedenkliche des Schnell- »ugzuschlages hin. Die Aushebung des Freigepäcks bedeute eine 'Verteuerung. Das sei so bedenklich, daß Redner noch nicht sagen könne, ob der Reform von seiner Partei zugestimmt werden würde. Abg. Müusterberg (fr. Vg.): Die Beseitigung des Freigepäcks sei eine erhkbliche Verteuerung des Reisens für die Leute mittleren Wohlstandes. Im Gegensatz dazu ist der Abg. Dr. Frhr. v. Er ssa (kons.) 6er Ansicht, daß der, der Gepäck habe, es auch bezahlen müsse. Was die Sonntagskarten anlange, so halte er es für höchst ungesund, wenn die Familie keinen Sonntag mehr glaube zu Hause bleiben zu können. Minister v. Budde betont, daß er das Freigepäck nur sehr schweren Herzens geopfert habe; es sei dies aber eine unvermeidliche Notwendigkeit gewesen. Der Minister gibt der Hofftrung .Ausdruck, daß die große Reform nicht an kleinen Unstimmigkeiten !vnd unerheblichen Schönheitsfehlern scheitern möge. Darauf wurde die Session geschlossen. Staatssekretär Kay Wie wir bereits in unserer Samstag-Nummer meldeten, ist der amerikanische Staatssekretär Har> in der Nacht vom «Freitag auf Samstag in Newburg gestorben. Schon im Anfang dieses Jahres tauchten Gerüchte auf, Laß der amerikanische Minister des Aeußern nicht unbedenklich erkrankt sei. Bei Beginn des Frühjahrs mußte er seine Amtsgeschäfte nicderlegen, um eine Erholungsreise anzutreten. 'Er kam auch nach Bad-Nauheim; die heilkräftige Wirkung des Bades hatte ihn so gestärkt, daß er selbst an seine vollständige Genesung glaubte, und wirklich war das Herzleiden auch ziemlich behoben. Bon Nauheim war er nach Paris gegangen, von hier hatte er sich nach London begeben, von wo er direkt nach Amerika zurückkehrte. Hier hatte er jedoch, in seinem Sommerheim Lake Sunapee, wo er sich als Nekonvaleszent aufhielt, einen Rückfall, der sich zwar zuerst etwas bewerte, aber schließlich doch zum Tode führte. John Hay war 1838 in Salem (Indiana) geboren und begann seine Laufbahn als Journalist. 1861 ging er als Begleiter Lincolns nach Washington, dem er dort als einer seiner Privatsekretäre diente. Er war einer der vertrautesten Freunde des Präsidenten. Im amerikanischen Bürgerkriege war er Adjutant und Oberstleutnant. Nach Lincolns Ermordung trat er in den diplomatischen Dienst .zurück und ging als Legationssekretär und Geschäftsträger nach Paris, Wien und Madrid. 1879—81 war er erster Unterstaatssekretär. 1897 wurde er Botschafter in London, 1898 beim Ausbruch des Krieges mit Spanien Staatssekretär des Auswärtigen. In dieser Eigenschaft ersetzte er den Clayton-Bulwer-Vertrag von 1850 über den Nicaragua-Kanal am 8. Februar 1900 durch den Hay- Pauncefote-Vertrag. Die politischen Bestrebungen des Verstorbenen waren wesentlich auf die Erhaltung des Weltfriedens gerichtet. In Anerkennung dieser Verdienste verlieh ihm die französische Negierung im vorigen Jahre das Großkreuz der Ehrenlegion. Auch schriftstellerisch ist der Verstorbene heroorgetreten. Er hat eine Lebensbeschreibung Lincolns verfaßt und auch Gedichte herausgegeben. In diesen offenbaren sich em sinniges Gemüt, eine eigenartige Persönlichkeit und ein reicher, humaner Geist. Eine fast ebenso glänzende Karriere wie Hay hat Übrigens, wie im Anschluß hieran mitgeteilt sei, PZhitelaw Reid, der neuernannte Botschafter der Vereinigten Staaten in London, hinter sich. Der jetzt 58 Jahre alte Diplomat begann seine Laufbahn gleichfalls als Journalist und war Jahre hindurch als Reporter kleiner amerikanischer ^Provin- blätter tätig. Da gelang es eines Tages dem jungen Wlanne^ bei der Newyorker „Tribüne" eine bescheidene Stelle gu erlangen. Er schloß dort mit seinem jungen Kollegen, John Hap, enge Freundschaft. Reid übernahm später die Tribüne" in eigenen Besitz und hat es verstanden, die Zeitung in die allererste Reihe amerikanischer Journalistik zu rücken. Als Besitzer der „Tribüne" hat sich jedoch Neid nicht nur-Millionen geschaffen, sondern sich auch als Politiker einen Namen gemacht. Neid war Kandidat für die Würde eines Vizepräsidenten der Union, auierckanischer Botschafter in Paris, Spezialgefandter bei König Eduards Krönung und im spanisch-amerikanischen Kriege Friedensparlamentär feiner Heimat. Reid rühmt sich noch heute, Journalist von Beruf zu fein und feine glänzende Karriere lediglich seinem journalistischen Berufe zu verdanken. Dalililchr (Engcr-Mimi. Bayerische Walstkampfblüten. Von der Landslags-Wahlstatt in Niederbayern erschallt rauher Kampfeslärm und fürchterliches Schelten. Der Bauernbund wird vom Zentrum heute bekämpft, insbesondere wird von diesem der rührige Bündlerführer Dr. Gäch, prüft. Arzt und Gutsbesitzer in Schwarzach bei Straubing, befehdet. Dr. Gäch nimmts sogar mit dem Dr. Heim auf, und der lange Heun und der kleine Gäch, sie verkörpern beide als Bauernapostel die merkwürdige Spaltung unter den kathol. Bauern, die sich längst auch unter den anderen bayerischen Stämmen aufgetan hat. Die Art, wie der Wahlkampf in Niederbayern geführt wird, spottet eigentlich jeder Beschreibung. Jede, in ihrem Kerne noch so sachliche Auseinandersetzung über Bauern- intereffen wird von einem Hagelwetter von wüsten Schimpfereien begleitet. Es sind dies gleichsam die Faustschläge zum schriftlichen Diskurs. So wurde Dr. Gäch mit einer Serie offener Briefe im Zentrumsblatt seines Bezirks überschüttet, in denen es mir so wimmelt von Ausdrücken wie „Schweins- treibermanieren", „Eselstritt", „hinterlistiger feiger Verleumder", „bauernbündlerische Schmuser und Beitreiber", „Schwindel", „Schwefel", „Blödsinn", „H urst", „Kuhlogik" und— getreulich im Rahmen ichen Bildes bleibend — „mondkalbdu m m er So konnte es kommen, daß im Wahlkreis Kehl- katholischer Geistlicher coram publico er- Ich will Euch nicht sagen, daß jeder Liberale ein , aber jeder Lump ist ein Liberaler." Die jr dem Bauernbund ist so groß, daß manchmal sogar . als Zentrumskandidaten gefeilt werden. Tie „Münch, chr." berichten von einem solchen Fall in Freising. Dem betreffenden Bauernbündler wurde für den Fall, daß er vorn Zentrum gewählt würde, die Auflage gemacht, daß er sich auf den Fraftionseid verpflichte. Diese Einladung wurde aber zurückgewiesen. Bis jetzt hat man von einem Fraftionseid beim Zentrum nichts gewußt, es sei denn, daß jener gemeint wäre, der den neuen Fraktionsmannen beim Bügnerwirt im Tal zu München abgenommen wird. Es existiert ein besonderes Lied über den Vorgang: „Aus Niederbayerns Fluren eilt Der Oekonome unoeriveill. Verlrelen muß er seinen Gau, Nimmt Abschied noch von Frau und Sau. Wie wird ihm in der Stadt so wohl! Die Taller, Schädler, Pichler, Kohl Und noch so mancher Seelenhirt, Empfangen ihn beim Bögnerwirt. Hier schwöret er den Zentrumseid: Nie nichis zu denken allezeu, Ter Kirche dienen, treu und stark. Für Goll und zehn Diälenmarf." Die Rämmmgsfristen bei der Wohnurrgsmiete. Hierüber hatte bekauntlich die Hess. Regierung den Kammern einen Gesetzentwurf vorgelegt aus Anlaß der Bestimmung des B. G. B., wonach bei Mangel anderweitiger vertragsmäßiger Vestimmun-gen das Mielverhältnis b?i Wohnungen am Schlüsse des Kalendervierteljahrs endigt. Wahrend vor Einführung de§ B. G. B. zu jeder Zeit auf ein Vierteljahr gekündigt werden konnte, wodurch sich Re 11 nt^ züge auf das gmi^e Jahr verteilten, ist bei dem derzeitigen Stande der Gesetzgebung für die Tage, welche den Schluß des Kalendervierteljahres bilden, eine wahre Kalamität möglich und in einigen Städten auch bereits eingetreten. Es liegt hier eine Lücke der Gesetzgebung vor. Der § f?21 Z. P. O. gibt dem erkennenden Richter, bei dem eine Klage auf Räumung einer Wol-nung eingebracht ist, das Recht, dem dies beantragenden Schuldner eine angemessene Frist zur Räumung zu gewähren. Diese sozial-polttische Bestimrnuirg überläßt dem Richter die freie Beurteilung, ob Umstände vorliegen, welche die Gewährung einer Frist recht fertigen, oder ob bei Böswilligkeit des Mieters ufw. solche Gründe nicht gegeben sind. Gelangt aber ein Mietverhältnis zu Ende, ohne daß sich ein Rechtsstreit entspinnt, so muß der Mieter am Tage des Schlusses des Kalenderjahrs ausziehen; der Neu- einziehende wartet eventuell schon mit seinen Möbeln und eine Verzögerung macht ihre Rückwirkung auf vielleicht Dutzende von Familien mit großen Vermögensschäden bemerkbar. Und diese Verzögerung liegt oftmals nicht in dem Willen des Betretenden, er kann nicht ziehen, weil eben zu viel Familien ziehen wollen oder müssen und deshalb die Zahl der Möbel- trans Port eure usw. nicht ausreicht. Die Großh. Regierung glaubt deshalb in Gemäßheit Llrtiiel 93 E. G. z. B. G. B., welcher der Landesgesetzgebmig gestattet, bei gemieteten Räumen besondere Fristen sestzusetzen, innerhalb toeteber nach Beendigung des Mietverhälüiffses die Räumung zu erfolgen hat, einer gesetzlichen Regelung näher treten zu sollen. Eine allgemeine für alle Städte ober gar für das ganze Land gleichartige Regelung durch L-andcsgesetz schien nicht geboten, weil überhaupt nur einige Städte ein vorliegendes Bedürfnis anerkennen (Gießen befindet sich nicht darunter) und weil die Verhältnisse jeder Stadt anders geartet sind, es also nicht angängig ist, alle nad) einer Norm zu behandeln. Der 2. Ausschuß der zweiten Kammer hat sich nicht völlig davon überzeugt, daß durch die Bestimmungen der Vorlage oder durch eine allgemeine gesetzliche Regelung der Räumungsftisten die Mißstände wesentlich behoben werden. Er vermeint vielmehr, daß wahrscheinlich die Mieter oder doch ein großer Teil derselben sich in kurzer Zett an die gesetzlich oder ortsstatutarisch festgesetzten Fristen gewöhnen und regelmäßig am letzten Tage dieser Frist ausziehen wird, sodaß in Bälde an stelle „des Schlusses des Kalendervierteljahres" der letzte Tag der Frist treten toirb, somit die Kalamität, welche sich gegenwärttg bei Schluß des Ka- lendervierteliahres zeigt, sich demnächst ebenso oder doch säst ebenso für den letzten Tag der Frist herausbilden wird. Der Ausschuß erachtet es deshalb für erstrebenswert, daß eine Aenderung des § 564, 565 B. G. B. — etwa auf Anregung der Großh. Regierung — eintreten würde, nach welcher, wie dies früher der Fall war — abgesehen von etwaigen vertragsmäßigen Bestimmungen — jeden Tag aus ein Vierteljahr gekündigt werden könnte. Der Ausschuß vermeint aber den Wünschen der betroffenen Städte nicht entgegentretcn zu sollen, da jedenfalls für die ersten Jahre eine Besserung der erwähnten Mißstände zu erwarten ist. Er billigt somit den Entwurf unb seine Begründung und beantragt die Annahme d.s einzigen Llrtikcks in V'v. —er Fassung: ,,Eine Gemeinde auf welche die Städteordnung Anwendung findet, f hilft durch Ortsstatut Vorschriften über die Fristen erlassen, bis zu deren Ablani gemietete Wohnungsräume im Falle der Beendigung des Mietverhältnisses zu räumen sind." Deutsches Reich. Travemünde Juri. Der K a i s e r hä Gottesdienst ab und b. Sonderburg anzulausen. Berlin, 2. Juli. In Beantwortung eines von der en gl. Abordnung z u m Studium städtischer Einrichtungen im Auslande an den deutschen Kaiser gesandten , Abschieds telegrammes sandte der Kaiser an den Führer der englischen Abordnung, Lord Lyveden, folgendes Telegramm: „Präsident Lord Lyveden, Köln a. Rh., Ich erfahre zu meiner großen Genugtuung durch Euer Lordschaft fteundliches Telegramm aus Köln, daß die Mitglieder der britischen Abordnung 5um Studium fremder städtischer Einrichtungen mit ihrem Ausfluge durch die Städte Deutschlands in jeder Weise zufrieden gewesen sind. Ter herzliche und gastsreuno- liche Empfang, dem Sie sowohl bei meinen Behörden, als auch bei den Bürgern und dem deutschen Volke begegneten, wird, so hoffe ich, Ihre Landsleute ermutigen, ihre deutschen V e t- tern in deren eigenem Lande zu besuchen und so die Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern durch persönlichen Verkehr zu befestigen. Wilhelm," — Im Abgeordneten Haufe haben die Abgg. Gyßlmg, Peltasohn, Schiffer, Frhr. v. Zedlitz und Dr. Am Zehnhoff mit Unterstützung aller Parteien mit Ausnahme der Konservativen folgenden Antrag eingebracht: Die Staatsregierung zu ersuchen, zu veranlassen, daß der gesamte Strafvollzug, unter Beseitigung der zur Zeit bestehenden D u a l t s m n s einem Ministerium unterstellt werde. Kiel, 1. Juli. Heute ist hier der 7. Tentscye Samariter tag zusammengetreten. Gestern hat die Stadt zu Ehren des Samaritertages einen Begrüßungsabend veranstaltet. 'te morgen auf der „Hohenzollem" Gottesdienst ab und b.„ «ich gegen 11 Uhr an Bord der „Hamburg", die alsbald losmachte und sich zum Start schleppen ließ, um um 11,45 Uhr an der Wettfahrt des Norddeutschen R c g a 11 a v e r e t u s und des Lübecker Jachtklubs auf der Lübecker Bucht teilzunehmen. Um 61/4 Uhr wurden der „Meteor" und die „Hamburg", diese mit dem Kaiser an Bord, in den Hasen eingi schleppt. Der Kaffer und die Kaiserin begaben sich sodann an Bord des „Meteor" und dann auf die „Hohenzollem". Am Nachmittag besuchte der kajer den Grvßherzog von Oldenburg auf der „Lensahn" uno speiste am Abend auf dem „Norttsttar" bei Mr. Vanderbilt. Der Kaiser gedenkt morgen auf der „Hohenzollem", euent. auch auf dem „Meteor", eine mehrtägigeFahrt durch den w e st l i ch e n T e i l d e r O st s e e an der holsteinischen Küste entlang anzurreten und zunächst Hoernphasf in der Nähe von Ausland. Wien, 2. Juli. In hiesigen wohlinformierten Kreisen bet' lautet, daß die Verlobung Königs Alfons XIII. Ende September stattfinden wird. Bekanntlich nimmt der König, einer, Einladung des Kaisers Franz Josef folgend, an den östreichychen Kaisermanövem teil. Nach den Manövern wird der König längere Zett an den Jagden in Bellye, dem Besitztnme seines Oheims, des Erzherzogs Friedrich, teilnehmen. Die Braut des Königs ist die 1887 geborene Erzherzogin Gabriele, das fünfte Kind des Erzherzogs Friedrich und seiner Gemahlin Isabella, geb. Prinzessin von Croy-Dülmen. Konstantinopel, 1. Juli. (Wiener Korr.-Bur.) Gestern hat das russische Kanonenboot „Chrabrh" die kreten- sischen Anfftändischen in Platania, westlich von Kanea, bombardiert, weil diese die russischen Truppen beschossen. Bei der Beschießung Platanias wurde eine Frau getötet und ein Mann verwundet. Die russische an Land gegangene Abteilung feuerte nur einen Kanonenschuß gegen das Dorf ab, dagegen verhinderte das msfff'che Kanonenboot „Chabry" zweimal durch lebhaftes Gefchützfener die Insurgenten am Vorrücken, ohne jemand zu verletzen. Das Iahrcsftst Ser ^anSes-Aniversttät Kietzen Die Verkündigung der Lösungen der Preisaufgaben, die der Rektor nach seiner mitgeteilten Festrede vornahm, hatte folgendes Ergebnis: I. Aufgabe der theologischen Fakultät: „Nietzsched Angriff auf die Moral des Christentums soll dargesiellt und beurteilt werden." Die Aufgabe hat zwei Bearbeitungen gefunden, von denen aber keine derart ausgefallen war, daß sie mit einem Preis hätte bedacht werden können. II. Aufgabe der juristischen Fakultät: „Letztwillige Zuwendungen und Schenkungen au Vereinigungen ohne Rechtsfähigkeit." Auch hier konnte nur ein halber Preis in Frage kommen, den stud. jur. Gottlieb Storck o.v^ Mainz erhielt. III. Aufgaben der medizinischen Fakultät: 1. Fltt den akademischen Preis: „Die durch Alkohol bedingten motorischen Störungen." (Nicht bearbeitet worden.) 2. Für den Balserpreis: „Die plastische Darstellung des menschlichen Eileiters (nach dem Plattenmodellierverfahren)." stud. med. Waldemar Mensch von Gießen erhielt den Preis. IV. Die philosophische Fakultät: 1. Deutsche Philologie: „Es soll die Arbeitsweise Schillers insbesondere auf Grund seiner 'eigenen Steuerungen dargestellt werden." Hier erhielt stud. phil. A. Heid aus Gimbsheim den Preis. 2. Kunstwissenschaft: „Die Nachbildungen griechischer Gemälde der Blütezeit in Malerei und Plastik der römischen Epoche." (Nicht bearbeitet worden.) 3. Physik: „Es soll untersucht werden die Einwirkung der Röntgenstrahlen auf verschiedene Substanzen." Lehramts- akzessist Karl Hahn von hier wurde mit dem Preis bedacht. 4. Römische Philologie: „De Ovidio rhetorum disci- pulo.“ Hierfür erhielt den Preis cand. phil. Carl Brück ans Nieder-Jngelheim. 5. Semitische Philologie: „Der Goran-51'ommentar des Baidavi (gest. 685 a. H.) soll auf seine Quellen hin untersucht werden; besonders kommt es darauf en, das Maß seiner Abhängigkett von dem älteren Kommentare des Zamach- schari (gest. 538 a. H.) festzustellen." (Nicht bearbeitet worden.) Für das Jahr 1905/06 werden folgende Preisaufgaben gestellt: I. Die theologische Fakultät: „Ter Engelglaube in den Psalmen." II. Die juristische Fakultät: „Bedeutung und Anwendungsfälle der Schriftfarm im Reichszioilrecht." III. Die medizinische Fakultät: 1. Für den aEa*. demischen Preis: „Es soll untersucht werden, in welcher Weise die Resorption des Phosphors bei Einspritzung von Phosphorsäure vor sich geht." 2. Für den Balserpreis: „EL soll untersucht werden, oo die Höhe der Amoniakaus- scheidimg im Harn tatsächlich, wie fast allgemein angenommen ivird, nur durch die Grüße der jeweiligen Ausfuhr von Säuren durch den Harn bedingt wird." IV. Die philosophische Fakultät 1, Ge schicht- bew&nrfesi*® für gesundeu. mager.- darmkranke SS8/« Gesichtsausscblag tta& KÄ s,. MWÄtÄ% Augustinerpater Gregor Mendel vor mehr als dreißig Jahren an war Gartenkonzert im Neuen Saalbau. Gewißheit vorauszusagen. zuqelassen. A Frankfurt a. JJI., 1. Juli Offizielle Schlusskurse. 67.30 . 101.25 Electric, bchuckert äussere Argentinei l‘/i Tendenz: ruhig, aber fest. feier bei. 105.90 66.60 67.00 87.80 134.20 53.70 44.40 206.20 237.80 139.50 244.00 206.30 237.75 139.40 244.40 207.37 . 96.50 . 135 20 . 121.50 . 206 30 . 188.20 . 139.90 . 154 20 . 168 00 . 143.00 . 18.30 ' 257.00 . 244.20 . 208 30 . 100.40 101.45 90.15 Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges Oesterr. Staatebahn . Lombarden . . Gutthardbahn . . . Laurahütte . . . Bochum . . . . । arpener . . . Stnatschatzscheine . Ungar. Goldrente, Italien. Rente . Portugieser I Portugiesen. III Unif. Türken 100.25 87.50 4% 40/. 4% 3°/ 1% 3°/0 Mexikaner 4>/u / Chinesen Reichsanleihe do. Koneols . do . . Hessen Oberhessen 3V8% 3o/., 3V,°/o »% 3V8°/o Es taugen nicht alle zum Schießen und Jagen Die Geinsbärte und grüne Rockkragen tragen. konsularischer Funktionen im Großherzogtum Hessen zugelassen worden. — Am 24. Juni d. Js. wurden dem provisorischen Zeichenlehrer an der Volksschule zu Mainz, Maler Edelbauer, die Rechte eines definitiv angestelltcn Volksschul- lehrerS verliehen. — Dem Dammwärter Ruthard zu Weisenau bei Mainz wurde die Tammwärterstelle zu Mom- I seststellen. In anderen Fällen versagten sie dagegen, wie übrigens auch bei vielen Pflanzen. Der zweite Teil des Vortrages beschäftigte sich sodann mit den interessanten Beziehungen, die sich in neuester Zeit ergeben haben zwischen I den Resultaten der mikroskopischen Zcllsorschimg und den Er- stattfcind. Unter den schattigen Linden auf der Hardt entwickelte sich Deutsche Reichsbunk. In den nächsten Tagen wird die Reichebank voraussichtlich sehr stark in Aiispruch genommen werden und wieder in die Roteiisteuer hincingeraien. Bedenklich jedoch ist die Erscheinung in keiner Weise. Tie Bank verfügt über reiche Goldmittel und der Status dürste sich auch sonst besser als t. V. gesiasten. Tamt ist, wie wir schon einmal bemerkten, ein reicher Goldzuschuß gleich nach Anfang Just zu erwarten, sodaß die Noteu- sleuer bald wieder verschwinden wird. B ö r s e ii z u l a s s u n g. Seiteiis der Filiale der Bank für Sandel un d Industrie wurde der Antrag auf Zulassung von 2 2 Mill. Alk. neue 9tftien des Instituts zur Berliner Börse Krieslrasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) X. R. Bet derartigen (Stuben und Brüchen muß man unserer. Wissens 5—6 Meter mit der Ausbeutung von der Nachbargrenze entfernt bleiben. Harpener Bergbau . . 207.00 Tendenz: Ziemlich fest. Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Baiik Bochumer Guß . Aus Ktaöt uuö £iniö. Gießen, 3. Juli 1905. Tiirkenloso 4^o Unech. Monopol.-Anl. )?( Friedberg, 2. Juli. Heute wurde das Kreis- Feuerwehrfest hier gefeiert. Sämtliche Feuerwehren deS Kreises hatten Delegierte gesandt. Viele Ehrenmitglieder waren cingeladen worden und hatten der Einladung Folge geleistet. Ein Brandangriff wurde vorgeführt, wobei als Brandobjekt das Hotel Trapp nut sämtlichen angrenzenden Häusern ausersehen war. Auch eine Sanitätskolonne wurde alarmiert, die unter großem Beifall Unverwundete aus den brennenden Häusern rettete. Den Schluß des Festes bildete eine gesellige Zusammenkunft nebst Ball im Saalbau. Seligenstadt, 2. Juli. Eme sozialdemokra- tische Dertrauensmännerversammlung hat beschlossen, im Wahlkreis Seligenstadt-Babenhausen den Fabrikarbeiter Rink in Urberach als Landtagskandidaten aufzustellen. Der Wahlkreis war bisher Zentrums-Domäne, doch scheint cd, als könnte er diesmal den Sozialdemokraten zufallen. Im Zentrumslager war eine Spaltung eingetreten, weil man sich über die Person eines Kandidaten nicht einigen konnte, außerdem machte sich in bürgerlichen Kreisen Opposition gegen das Zentrum geltend, die bereits bei der letzten Reichstagswahl zum Ausbruch kam. Indem die Sozialdemokraten einen un Bezirke vollkommen fremden Arbeiter präsentieren, wird dessen Wahl Dollfommen aussichtslos. Unter solchen Umständen ist der Sieg des Zentrums mit ** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben 6er Krankenpflegerin des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege im Großherzogtum Hessen, Schwester Emilie Ferber! ucu . „ . ju Bad-Nauheim das Silberne Dienstauszeichnungskrcuz für H'mung hat, denn die Krebse befinden sich z. Zt. in „bester Krankenpflege verliehen. — Der Generalkonsul der Republik I Verfassung". Welche Tätigkeit immer der Jäger aus übt, er Peru in Hamburg, Herr Jorge Correa, ist zur 2lu§übimgLoß a(§ ^Weidmann" ausüben; nicht jeder Jäger ist konsularischer Funktionen un Großherzogtum Hessen zugelassen pm Jäger. worden. — Der Generalkonsul der Republik Bolwm in । Hamburg, Herr Guillermo Sanjinös, ist zur Ausübung! c^anOwiiilujult. — Eine Abordnung französischer Landwirte und Zuckeriabrikauten ist nach ü nchen abgeretst. Die Abordnung beabsichtigt, landwirtschaftliche Betriebe und Lehranstalten Deutschlands zu besichtigen. Sie wird von Dr. Hailer, dem deutschen Generalkonsul in Paris, und einem atlachicrien landwirtschaftlichen Sachverständigen begleitet unb wird Atünchen, Dresden, Leipzig, Ataadeburg mid Berlin aufsuchen. r , 1 At ünchen, 1. Juli. Die heutige Hauptversammlung der deutschen L a n d w i r t s ch a f ts - G e > e l l s ch a s t wurde vom Prinzen Ludwig, der präsidirle, mit einem Hoch auf den Prinz-' regenlen und den Kaiser erhssnet. Oekonomierat Wolbling-Berlin erstattete den Jahresbericht. Die nächstjährige Waiiderverjammlung wird in Berlin abgehallen werden. Ter K r o n p r i n z wurde zum Präsidenten der Landwirtschaits-Gesellichast gewählt und hat sich, wie er sofort telegraphierte, bereit erklärt, das Präsidium für 1905/06 zu übernehmen. Hierauf folgte em Borlrag von Professor Otto MamMüncheii über den Siand und die Entwicklung der ^andwirtjchait im Gan 10 seit 1893. Jin weiteren Verlaufe der Hauptversammlung wurde dem Prinzen Ludwig der ^ank der Verjammlung ausgesprochen, ferner ivurde ein Tankestelegramm an den Prmzregenlen abgesandt, worauf Prinz Ludwig die Ber- Btldhauer Emil (Bau er aus Ber- b,e Heinen Dinger auf eigenen „Füßen", da beginnt — . - ------ gegen Ende des Monats — der Bock schon wieder sein I istebeswerben um die 9lehmama, oft nicht allzu zart und rücksichtsvoll. Allerdings ist diese Brunstzeit auch eine gefährliche Zeit für den Bock, nützt doch der Jäger jene Leidenschaft des Bockes gründlich aus. Die Hirsche sind noch nicht so weit, sie haben ihren stolzen Kopfschmuck noch nicht wieder- fertig- erst jetzt beginnen die starken Hirsche mit dem Hegen des Geweihes. Doch auch guten „feuchten" Jang kann man eben machen, wenn man starkbesetzte Krebswasser zur -ocr» ttcnc Ausgabe: „Die Anschauungen Gregors des Siebenten von den Rechten des römischen Bischofs gegenüber den Kirchen, den Staaten und den einzelnen Menschen sollen in ihrem Zusammenhänge dargestellt und aus ihren Ursprung unter- sucht werden." 2. Aufgabe aus der englischen Philologie: „Die englische Lautentwickelung nach fran- rösischen Grammatikerzeugnissen." 3. Chemische Auf- gäbe: „Zur Kenntnis substituierter Stilbene und Tolane." 4. Aufgabe aus der griechischen Philologie: Graecoi um hymni sacri in deos heroes reges qui ein buntbewegtes Treiben. - besonders den Orten des Solmser Landes, waren die Fest- gäste zu Tailsenden erschienen. Nach der, Enthüllung des Denkmals begaben sich die hohen Herrschaften ins Schloß, wohin das Denkmalkomitee, der Stadt-, Schul- und Kirchen- , Vorstand, die Pfarrer, Lehrer und Bürgermeister von der kOr allem die Jungfüchse, die in heimlichem Bau herange- Standesherrschaft zum Bankett eingeladen wurden. Um wachsen sind, und die jungen Raubvögel, deren wohlver- 6.53 Uhr begab sich die Großherzogin wieder zur Bahn, borgenerHorst von dem Jäger unentdeckt blieb. Wenn auch um mit dem Zuge über Gießen und Frankfurt nach Darm- ^iefe jungen Räuber schon recht schlaue Gesellen sind und nicht leicht „auf den Leim gehen", so kann ihnen doch letzt noch mit größerem Erfolg nachgestellt werden, als wenn nut stadt zurückzukehrem Abends um 10 Uhr fand die bengalische Be , w leuchtung des Denkmals statt; zu diesem Ereignis hatte viferem Alter auch Schlauheit, List und 4.ude sich vermehrt sich wieder eine große Volksmenge auf dem Schloßplatze ein- haben. Freilich kommen nur die jungen Hasen, Fasanen, Hühner gefunden. Das Denkmal ist ein Standbild; es steht auf kc. in Betracht, deren Leben durch das Raubgesindel ge° einem zirka 2.50 Meter hohen Sockel aus Sandstein und istk^hrdet wird, denn die kleinen Rehkitzchen sind jetjt stark ge- mit einem hübschen Rasenplatz eingefaßt. Der Schloßplatz ^g, um im Allgemeinen des „Aufgefressenwerdens" ent- hat durch das Denkmal eine wesentliche Vergrößerung und hoben zu sein. Ja, es ist em rascher Wechsel, kaum stehen Verschönerung erfahren. L...v. lin, der das Denkmal hergeslellt hat, wohnte der Enthüllungs- Hmikicl und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 1. Juli 1005. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Prwat°Diskont 2% Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. 3*/2% 4% Oesterr. Goldrente . . 10180 bad) übertragen. ** Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. In der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- unb Heilkunde hielt am 27. Juni Peivatdozent Dr. Groß tPTnDUSVluierunt praeter Orphicos deperditorumque re-leinen Vortrag über: „Die Mend elschen Vererbungs- liouiae colligantur recenseantur explicentur nec non gesetze und die moderne Zellforschung. Die ge- Romanorum imitationes addantnr.“ 5. Mathematische nannten Gesetze gründen sich au Kreuzungsoersuche zwischen Aufgabe: „Behandlung der abstrakten Gruppen, die durch verschiedenen Pflanzen-, namentlich Erbfenrassen, die er Ei Elemente gegebener Ordnung gebildet werden." Augustinerpater Gregor Mendel vor mehr als drettzig Jahren 9 e -- - ' blühenden Erbsen, die Nachkommen alle rote Bluten hatten, ________________________________ daß also das eine Merkmal (das dominierende) das andere Die Enthüllung des Aenllmais lür den Aürsten l (das rezessive) scheinbar völlig verdrängt. Wurden die Bastarde ** von S0lMS--5lch aber in Reinzucht weiter gezüchtet, so traten neben rot ^uowlg von Z»0lMS -rLlly. blühenden wieder weiß blühende auf, und zwar bei einem 2* ^ult‘ Viertel sämtlicher Nachkommen. Der Vortragende zeigte nun, In Gegenwart der Groß Herzogin fand heute die ^aß diese Gesetze sich auch in der Tierzüchtung in vielen Enthüllung und Einweihung des Denkmals für den Fürsten Fällen bewähren. Z. B. erweist sich der Albinismus weißer Ludwig von Solms-Hohensolms-Lich statt. Der Großherzog Viäuse, Ratten, Meerschweinchen und einiger anderer Tiere hatte in letzter Stunde sein Erscheinen abgesagt, da er nach recessives Vierkmal im Sinne Wiendels gegenüber der Dk ainz reifen mußte. Zum Empfang der Großherzogin be- normalen Haar- und Hautfarbe der betreffenden Tierart. Lluch gaben sich Fürst Karl und seine Gemahlin zum Bahnhof,^ige andere Merkmale als Färbung ließ sich die Geltung wo die hohe Frau um 2.34 Uhr eintraf und von einer Mendelschen Gesetze bei Kreuzung verschiedener Tierrassen hundertköpfigen Volksmenge begrüßt wurde. Um 3 Uhr stellte sich an der Turnhalle der Festzug auf, per sich unter den Klängen der Vkilitärkapelle der 116er- Gießen durch die Straßen nach dem Schloßplatz bewegte. Die Schulen und die Präparandenschule eröffneten den Zug; , .... hinter der Musik folgten die Ehrenjungfrauen, das Denkmal- gebnissen züchterischer Experimente. Die Untersuchungen über fomitee, der Kirchen-, Schul- und Stadtvorstand, die Gelang-, gUÜ Bildung der Fortpflanzungszellen führenden subtilen Krieger- und Turnvereine mit ihren Fahnen. Der Zug stellte Vorgänge haben in überraschenderWelse denErllärungsversuch be- sich in weitem Kreise um das Denkmal auf, diesem gegenüber stätigt, den sich bereits Vkendel selbst für den zweiten Teil seines war ein Zelt für die hohen Herrschaften errichtet worden. Gesetzes, das Wiedererschelnen des recessiven Asierkmals in einem Unterdessen waren diese im Zelt erschienen, darunter die bestimmten ZahlenverhültmS gebildet hatte. Durch eine Hilfs- Großherzogin, Fürst Karl nebst Familie, Prinzessin Marie, Hypothese suchte der Vortragende zmn Schluß auch den ersten Prinz Ludwig und Reinhardt von Lich, Graf Dohna, Graf £ed des Gesetzes, das Dominieren des einen Merkmals, sowie Lynar, Graf Karl von Laubach. Dem Zelte gegenüber kQ§ Versagen des Gesetzes in gewissen Fällen plausibel zu nahmen Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert, bie madjen. — ^lad) Schluß des Vortrags demonstrierte Professor Geistlichen, Lehrer und Bürgermeister der ©olm§*tiid)crh^ciineberg eine Anzahl lebender und konservierter Ratten, Standesherrschaft Aufstellung. Zum Beginn der Feier wurde bie Qll§ einer Zucht von wilden grauen Ratten in Kreuzung das gemeinsame Lied gesungen „Ein feste Burg i|t unser I sd)warz und weiß gesdjecklen stammen, und zeigte, daß Gott", worauf der Gesangverein Cäcilia den 121. Psalm I ^ud) bei seinen Zud)tversud)en das Vkendelsche Gesetz, oder vortrug „Richte deine Augen auf zu den Bergen ..." doch wenigstens sein erster Teil sich bewahrheitete. Darnach hielt Stiftdechant Klinge l Höffer die Fest- "Theologische Konferenz. Am 29. Juni tagte rede, worin er das Leben, die Bedeutung und das Wirken Neuen Saalbau die diesjährige theologische Konferenz des Fürsten Luowlg schiloerr. Er wurde am 24. Januar geboren stachen Professor Lic. Dr. W. Köhler-Gießen über und war von 1828—1880 Fürst. Bei dem Königen Friedrich ^ie wissenschaftlichen Leistungen der neuen katholischen Theo- Wilhelm IV. und Wilhelm stand er in hohen Ehren. Wegen (ogie aus dem Gebiet der Reformationsgeschichte", und Proseiner staatsmännischen Klugheit wurde er ost zu Rate ge- ^ssor Lic. Dr. H. Weinel-Jena über: „Tas Problem der zogen. 1838 wurde er Mitglied des preußischen Staatsrats, Sünde un Lichte der Entwicklungslehre". Den diesem Vor- 1861 hielt er bei der Krönung Wilhelms I. die Huldigungs- i zu Grunde gelegten, nach Form und Inhalt einschneidenrede des Adels. Theologische Herren wie Harnack, Stade, Thesen, die den zur Konferenz Geladenen bekannt gemacht Stöcker u. a. waren oft seine Gäste. Er übte große Mild- ^aren, war es wohl in erster Linie zu danken, daß die tätigfeit und rief u. a. das hiesige Hospital ins Leben. Beikonferenz so zahlreich besucht war wie keine der früheren, einem Brand anfangs der 70 er Jahre leistete der Fürst die ^eit über 300 Teilnehmer folgten den interessanten AuS- größte Hilfe. Der Redner schloß mit den Worten: „Wer den Ehrungen. Beide Redner ernteten reichen Beifall. In der besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt für alle kn den Weinelschen Vortrag sich anschließenden Debatte Zeiten". wurde neben der Zustimmung auch sck)arfer Widerspruch laut. Fürst Karl übernahm dann das Denkmal mit folgenden Beide Vorträge werden im Druck erscheinen. Worten: „Ich übernehme dieses Denkmal, das für meinen ** (Sine gute Mutter. Bei einer Hebung des Großoheim errichtet ist, nnd gebe meiner Freude Ausdruck k^ser Wilhelm Regiments in Berbmdnlig mit den Thüringer darüber, daß die Bevölkerung von Lick) und dem Solmfer mültcn im Gelände nördlich von Kmzcnback) ereignete sich Land einen großen Teil zur Errichtung des Denkmals bei- ant 29. d. Mts. ein sonderbarer Zwischenfall. Kaum war getragen hat. Das ist ein höchst erfreuliches Zeichen bafür, eine kleine Abteilung Infanterie auf dem breiten Waldweg daß das feit Jahrhunderten bestehende Band zwischen meiner Zwischen Grube „Morgenstern" und „KöuigSstuhl" zum Familie und der Bevölkerung der Standesherrschaft and) heute Ausschwärmen beauftragt worden, als eine Rehgeiß einem noch besteht und ferner bestehen wird. Ich bitte, das Denk- Infanteristen mit solcher Wucht wider die Brust raunte, daß mal zu enthüllen." das Tier kurze Zeit darauf verendete. Offenbar hat Die Kapelle der 116er spielte während der Enthüllungk^ Reh im nahen Dickicht seine Jungen gehabt und suchte den Ernst-Ludwig-Marsch. Nach dem Gesang des „Aiänner. kjese durch jenen Angriff zu verteidigen. Durchsuchungen quartett§" und dem gemeinschaftlichen Liede „Deutschland, kner Waldstelle blieben aber erfolglos. Deutschland über alles" erfolgte der Abmarsch des Festzuges "Von der Jagd. Wieder verbreitert sich nut dem nach dem Hardtberg, wo bei Konzert und Tanz ein Volksfest I Beginn dieses Monates das Sck)ußseld des Jägers, denn von nun ab ist außer dem Absck)uß der Enten and) das Er- cn uu| sich legen der Trappen, Sd)nepfenarten, Brachvögel und Klbitze Aus der gesamten Umgegenb, ^tattct, so daß nun die Küche, sei es un Hotel oder zu ' ~ " r'*ri Hause, um manchen guten Braten bereichert wird. Besonders die Jungenten werden zur Freude der Gäste die Tafel zieren. Freilich „kreucht und fleugt" auch sonst manches Wild uni- her, das der Jäger nickst unbeachtet lassen darf. Das sind jammlung schloß. Arbetlervew gung. Düsseldorf, 1 Juli. 600 Arbeiter un hiesigen Holzgewerbe wurden heute wegen Nichtanerkennung des Unternehmer- tar'^ reiben^ V Juli. Tie zwischen dem Reichstagsabg. Meister und dem Syndikus S ch l o ß in a ch e r getroffene Vereinbarung über die B e l 1 e g u n g d e s A u ' a n d e s i n der Cigarre t t e n i n d u st r i e haben die - utgeber angenommen« (Sine Arbeiterversammluug wird vorutissichtlich die Wiederaufnahme d e r A r b e 11 am Montag in allen Betrugen bc- idltcüen. Temperatur der Lahn und der Luft am 3. Juli 1905. Nack) Reaumur gemessen mittags zwifchen 12 und 1 Uhr. Wasser 20l/2°, Lust 21° R. Nt ülle r'sche Bade- und Schwimmanstalt. 90.15 Nordd. Lloyd . . • Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit, 4* % Oesterr. bilberrento . 100.80 - ~ . 98.90 Vom 3. bis 7. Juli d. J. einschliesslich findet mein diesjähriger Inventur-Ausverkauf Friedr. Teipe ^arktpSak IE KifflarktpSatiz 66. nalban-Artikel Alle Bao™ und Ka 1055 Gießen den 26. Juni 1905. Hahn, Vorsitzender. Durch Neuherrichtung meiner Innen-Räume bin ich gezwungen ™ schnell zu raumen i bedeutend unter Preis Freie Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. Peter Kronenber 1$. 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[8411 Vereinigte Männer-Gesangvereine. Die nächsten Proben sind: Dienstag, den 4. Juli, abends 91/4 Nhr: Tenor I. und II. Mittwoch, den 5. Juli, abends 9 Uhr: Baß I. und IL CafL Ebel. Es wird ganz bestimmt erwartet, daß sämtliche Sänger der mitwirkenden Vereine in diesen und den nachfolgenden Proben erscheinen. _______________________________v Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7 WMWWWBLW avalier - . KeintiiiilidicsSdiulipuUcn mehr! Vßlliq kiurefrei' Dik Belte fürs liedcr! la. MinzzsS frei von Schmutz und Steinen liefert billigst und prompt in Waggonladungen Hari Desch Hanau a. M. 8268 lir f zu billigsten Preisen Emil Horst, Gießen, Liebigstraße 51, Riegelpfad. ■ I Sn Hord und 5lld.fr 01! und Well ^3gt8 6111 eKavalleri nur ols das Bell'! statt. Ich gewähre auf sämtliche Artikel 15 Prozent Rabatt Eine extra grosse Vergünstigung finden Sie beim Einkauf aussortierter Waren. 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Js. vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschrelbung und Beding ungen liegen bei unS zur Einsichi offen. Angebote auf Bordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zuw genannten Zeitpunkt an uns einzu reichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den I. Juli 1905. Städtisches Hochbauamt. Gießen, den 1. .Juli 1905. Großh. poUznamt Herberg. öffentlichen Kenntnis. Gießeit, den 29. Juni 1905. Großhcrzogtlche Bürgermeisterei Gießen. M e cum. Von Deute ab lägllch frisch gepflückte Kirschen finb zu haben auf dein Trieb. 04390 vom 1892 er Aulehen Lei der Stadtkasse Gießen und bei den Bankhäusern A. Heichelheim- Gießen, Ephraim Meyer & Sohn>Hannover, Meyer & Plaut-Kassel und Gebrüder Neustadt-Frankfurt a. M. erfolge,l kann und daß die Verzinstlng mit Ende September 1905 aufhört. Gießen, den 29. Juni 1905. BM/6 Grokherzogiuye ji.rgcrmcifterei Gießen. Mecum. und. Objektive der ersten Fabriken zu Originalpreisen von den billigsten bis zu den feinsten Marken. 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Benner, Liebictstr. 55, p, 10 Pfund 2.40 L Steinhäuser Nelien Bälie Bei der am 29. Juni 1905 vorgenommenen planmäßigen Verlosung wurden auf 1. Oktober 1905 folgende Schuldverschrei bmlgen der Stadt Gießen zur Rückzahlung bestunmt: a) vom 1890 er Auleheu: A Nr. 41, 70, 87 und 111 zu 2000 Mk 71, 90,154, 218,268 und 286 zu 1000 9, 102, 135, 261, 292, 310, 384, 430 und 446 zu 500 72, 94 und 104 zu 300 24, 74, 108 zu 200 b) vom 1892 er Anlehen: F No. 26, 29 und 42 zu 2000 Arbeitsvergebung Die zur Unterhaltung der Gebäude der Stadtknabenschule erforderlichen Terrazzo- und Weißbinderarbeiten sollen Montag, den 10. Juli ds. Js., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Ein ncht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeltpunkt an uns ein- '.ureichen. Gießen, den 3. Juli 1905. Städt. Hochbauamt. Gerbet.RV, 1 Waschtisch m.Marmorplatte, 1 Nachttisch mit dgl., 1 Regulator, 1 oo. Tisch, 1 großes Bild (Blsmarck), 1 Fahrrad, 1 Dezimalwaage, 3 Dutzc- - Messingwagschalen, 1 Bl ableilungprufungs-Apparat u. a. m. 3547 Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. m . r Die nachstehend aufgeführten Geldausglelchungsoerzelchmffe von obiger Feldbereinlgung liegen offen und zwar m der Zeit vom: L 1. bis emschließlich 7. Juli ds. IS. auf dem Amtszimmer der Großherzoglicheu Bürgermeisterei Gießen, II. 10. bis einschließlich 13. Juli dS. Jö. auf dem Amtszimmer -er Großherzoglichen Bürgermeisterei Heuchelheim bei Räumungs-Verkauf von Son Um mein großes Lager in farbigen Schuhwaren zu verkleinern, verkaufe solche zu enorm billigen Preisen. Einen größeren Posten zurückgesetzte farbige und schwarze Schuhe für Herren, Damen und Kinder verkaufe ich mit 20 Prozent Rabatt -SEIFENFABK.Il) gea. Schuldscheine 216900.63 e) .Wertpapiere n.Eurs 26189.08 d) , Güterkaufgeld . 25078.77 2. Kassenvorrat und Ausstände . . . 47732.63 ü. Mobilien . . . 272.13 483 081.62 Passiva. Mk. 1. Aufgenommene Kapitalien . . . 405 609.84 2. Mitgliederguthaben 18218.30 3. Reservefonds . . 6836.04 4. Betriebsrücklage . 5417.44 436081.62 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1903 177 In 1904 gingen zu........ . 9 186 In 1904 gingen ab ........ 1 Daher Stand der Mitglieder Ende 1904 185 Der Direktor Der Rechner Der Kontrolleur W. Becker I. I. Becker XII. G. Amend. Henerak-Mrsammtung Sonntag, den 9. Juli 1905, findet die erste ordentliche Generalversammlung auf dem Gemeindehause, nachmittags um 3 Uhr statt, wozu alle Mitglieder freundlichst eingeladen werden. TageS-Ordnnng: 1. Abhör der Rechnung. 2. Berichterstattung über die stattgefundene Revision. 8. Beschlußfassung über Dividendenverteilung. Der Aufsichtsratvorsitzende 4562 G. Kehr IV. 8555 Für die unS von allen Seiten erwiesenen Aufmerksamkeiten gelegentlich der Feier unseres 25 jährigen Geschäftsjubiläums sagen auf diesem Wege Allen unseren Herzlichsten Dank. Carl Huhn und Frau Hoflohnkutscherei. 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Ein Kanarienvogel zugeflogen, abzugeben gegen Jnferatgedühren Landgraf Pyttipp-Platz 6III r. _____________________0438k II AÄini-e für reisende HOSPIZ Damen evang. Schwesternhaus, Giessen, lohannesstr. 1. GesaiMmn Heiterkeit. Die für heute angesagte Probe findet nicht auf dem Felsenkeller, sondern im Cafe Ebel statt. Präzis 9 Uhr. v’/T Der Vorstand. Freie TmcrW Gießen. Dienstag, 4. Juli, abends 9 Uhr: Monatsversammlung bei Wagner, „Solmser Hos^. Sonntag, 9. Juli: AusftgNlhWiesti! Daselbst bei Mitglied Wacker: Preisscheessen, turnerische Aufführungen und Tanz. 04347