Wr. 151 ütnt* i; durch Are HeuLigr Mrmmer umfaßt 12 Seiten ober Qchalp»aß« r. Adresse für Depeschenr Anzeiger Vietze«. yernsprechcmsch!uß 3?e.6L die wir im Stillen Ozean offiziell erhalten, sind ausreichend nicht nur zur Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen für jetzt, sondern auch für längere Zeit. vorgenommener Meliorationen, 4. daS Verzeichnis Über Entschädigungen, 5. zwei AbschätzungSverzeichnisse der Obstbäume, 6. daS GeldauSgleichungSverzeichnis über zuviel zuwenig erhaltenen Obstbaumwert, maßregeln für den Kampf gegen die Juden. Als bei seinen Ausführungen die Versammelten lachten, meinte der Graf, er fordere jetzt in allem Ernste die Berliner auf, Sturmkolonnen zu bilden und noch in dieser Nacht die Juden auS den Caf^S und Nestaurants heraus- z uprügeln. Der überwachende Polizeihauptmann löste dann die Versammlung auf. 7. das Verzeichnis der Pachtentschädigungen pro 1904, 8. das Verzeichnis der Pachtentschädigungen infolge Neubau und Erweiterung der Rodheimer-, Krof- borfer- und Gleibergerstraße. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlusses innerhalb der oben angegebenen Offenlegungsfristen oei den Großh. Bürgermeistereien Gießen, bezw. Heuchelheim bei Gießen schriftlich einzureichen. Friedberg, den 26. Juni 1905. Der Großh. Feldbereinigungskommifsär. Spam er, Kreisamtmann. Kolonialpost. Die Londoner „Times" melden aus Kapstadt, daß der Hottentottenhäuptling Morenga und seine Leute einen Sieg über die Deutschen in Südwestafrika gewonnen hätten. Mehr als hundert Deutsche sollen getötet sein. Das Blatt hält die Meldung für verläßlich, da sie seiner Behauptung nach eine amtliche Nachricht von dem Chef der Kappolizei in Upington an die Negierung der Kapkolonie darstellte. Jedenfalls aber liegt eine Verwechslung mit dem letzten deutschen Siege über Morenga vor. (Vergleiche unsere Nr. 149, 2. Bl.) Aer Krieg. Eeneraladjutaut Gripenberg wurde zum Generalinspekleur der Infanterie ernannt. Admiral Skrydlow, der nicht weit von Petersburg in der Sommerfrische weilt, sprach sich über Wladiwostok wie folgt auS: „Wladiwostok ist vorzüglich befestigt, doch nicht uneinnehmbar. Alles hängt von der Intension ab, mit der die Japaner Wladiwostok belagern werden. Mir scheint, daß bis zu der erwarteten großen Schlacht zwischen Oyama und Linewitsch eine energische Aktion gegen Wladiwostok nicht unternommen werden wird. Die Japaner sind zu vorsichtig/ Skrydlow bedauert, daß Rußland e8 seiner Zeit verabsäumte, mit Japan ein Bündnis zu schließen. „Wir haben eS verschlafen und unterschätzten die Japaner. Allerdings, „wir Seeleute haben die Japaner immer als eine starke Seemacht angesehen." Ein dänischer Dampfer in den Grund gebohrt. Kopenhagen, 29. Juni. Die hiesige Ostasiatische Kompagnie wurde telegraphisch benachrichtigt, daß der Kapitän und die Mannschaft des der Gesellschaft gehörigen Dampfers ^Prinzessin Marie" in Batavia eingetroffen sei und daß der Dampfer, der sich auf einer Reise von Europa nach Singapur, Hongkong, Schanghai und Yokohama befand und keine Kriegs- kontrebande hatte, von dem russischen Hilfskreuzer „Terek" am 22. Juni in dem Chinesischen Meer in den Grund gebohrt wurde. Einzelheiten fehlen. Die Verhandlungen der Friedenskonferenz sollen, wie der Standard aus Washington zu berichten weiß, sorgsam geheim gehalten werden. Rußland sträubte sich gegen Washington als Konferenzort, weil es befürchtete, die Japan freundliche Umgebung werde die Beratungen vermöge deS Freimutes, mit dem in Amerika amtliche Ansichten veröffentlicht werden, in für Rußland ungünstigem Sinne beeinflussen. Erst als Japan sich ausdrücklich verpflichtete, seinen Bevollmächtigten jede Bekanntgabe ihrer Instruktionen, bet gegnerischen Forderungen, bet Absicht oder der Wege auf denen man zum Ziele gelangt sei, zu verbieten, erklärte die Petersburger Regierung sich mit Washington einverstanden. Es wird daher nur eine einzige authentische Veröffentlichung über die Konferenz erfolgen und zwar erst, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind. Nach Meldungen aus Petersburg wird erklärt, daß die vorbereitenden Friedensverhandlungen beendet seien. Die russischen und die japanischen Bevollmächtigten würden, da ihre Machtbefugnisse bereits bestimmt seien, W zusammentreten können. Wie ein japanischer Kreuzer sank. Nachdem die Verluste der japanischen Flotte jetzt offiziell bekannt gegeben sind, werden nun auch genauere Schilderungen von dem Untergänge der verlorenen Schiffe veröffentlicht. So gibt die „Japan Times" eine eindrucksvolle Darstellung von dem Sinken des japanischen Kreuzers „Takasago^, der in der Nacht des 12. Dezember auf eine Mine stieß unb unterging. Wieder tritt der Heldenmut der japanischen Soldaten, die mit voller Ruhe und Kaltblütigkeit mit ihrem Schiff in den Grund gingen, deutlich in die Erscheinung. „In dem Augenblick des Unglücks", so heißt es in dieser Schilderung, „herrschte ein furchtbarer Schneesturm, eine steife Brise ließ das Meer hochgehen. Die Mine schlug eine Bresche von sechs Fuß Durchmesser in der Mitte der Wasserlinie auf der Backbordseite, so daß das Wasser mit ungeheurer Gewalt in den Schiffsraum eindrang. Eine Viertelstunde später waren unten alle elektrischen Lampen verlöscht, und nur noch auf der Brücke leuchtete ein Licht. Es war 42 Minuten nach Mitternacht, als die Raketen ausstiegen, die der Flotte das Unglück meldeten; auch durch drahtlose Telegraphie stand das Schiff mit dem Geschwader in Verbindung. Man sah bald, daß es eine Rettung nicht gab; die Mannschaft mußte sich auf den Untergang gefaßt machen. Die „ 500 Mann batten sich auf dem Oberdeck versammelt. Kapitän Jshibashi redete zu ihnen von der Brücke herab und forderte sie aus, sie sollten sich mit Nettungsgürteln versehen. „Niemand darf aber das Schiff verlassen, ehe es sinkt. Wir wollen alle vereint das Schicksal unseres Schiffes teilen." Emen Augenblick herrschte feierliches Schweigen, dann sang bte Mannschaft die Nationalhymne, und brausende „Banzais' ertönten für den Mikado, das Reich und die Flotte. Dann blieben die tapferen Mairosen sich selbst überlassen. AIS sich das Schiff weiter übcrneigte, postierten sich alle au Ausland. Christiania, 29. Juni. „Verdens Gang" schreibt: Die kränkenden und drohenden Worte, welche in der ersten Kammer Schwedens gefallen sind, machen nur geringen Eindruck in Norwegen. In gewisser Weise ist es uns eine Befriedigung, daß die Welt endlich darauf aufmerksam gemacht werden kann, was für eine Politik es ist, mit der wir während des Bestehens der Union zu tun gehabt haben. Diese Kreise, so voll von Haß und Geringschätzung gegenüber Norwegen, machten für un5 die Union unmöglich, sie sind es, die die Union gesprengt haben, lange, bevor Norwegen gezwungen war, die formellen Schritte hierzu zu tun. Jetzt ballen sie die Faust nicht nur gegen uns, sondern gegen alle, gegen Dänemark, gegen Deutschland und gegen England; sie taten es schon lange gegen Rußland und'sind eine Gefahr für den Frieden auf der Halbinsel, eine Gefahr für Schweden selbst. London, 29. Juni. Wie aus Afrika gemeldet wird, ist der Sultan Mi bi o, welcher bedeutende Gebiete in Bar el Gazal beherrscht, getötet worden. Sein Tod erfolgte bei einem Gefecht zwischen seinen Untertanen und anglo-egyptischen Truppen. — Unterhaus. Bei der Debatte über den Marine-Etat hob Robertson (liberal) hervor, daß England angesichts des Mißerfolges der russischen Flotte und des veränderten Standes der Seestreitkräfle der ganzen Welt seine Flottenpolitik einer nochmaligen Prüfung unterziehen solle. — Pretyman (Parlaments-Sekretär der Admiralität) erklärte, es sei das Ziel der Admiralität, für eine hinreichende Menge von Schiffen zu sorgen, nicht nur zur Vernichtung des Feindes, sondern auch zum Schutze des Handels in Kriegsreiten. Die Frage dieses Handelsschutzes nehme die sorgfältigste Aufmerksamkeit der Admiralität in Anspruch. Er lehnte es ab, Einzelheiten bezüglich der neuen Schlachtschiffe unb Kreuzer zu geben, da es dem Staatsinteresse zuwider sein würde, diese Details zu veröffentlichen, denn es sei augenscheinlich, daß die Nation, die am besten im stände fei, bic Entwürfe unb Pläne bet onberen Fonhirrierenben Mächte ,u erhalten, den Vorteil besitzen würde. Dann verteidigt P. bezüglich der Unterseeboote das Verhalten der Admiralität, solche Fahrzeuge zu bauen, und erklärt, die einzige Verteidigung gegen Unterseeboote seien Unterseeboote. Bezüglich der Frage über die Herrschaft im Stillen Ozean erklärte Pretyman: Wir wünschen in keinem Meere bte Herrschaft, vorausgesetzt, daß wir verlangen, daß die englischen .siandelsinteressen dort die gleichen Begünstigungen rote der sandel anderer Nationen genießen. Die Zusage, daß wir die Herrschaft im Stillen Ozean ober in .emem anberen Weltmeere zu erlangen wünschten, könnte eme falsche Auffassung Hervorrufen, die roir zu vermeiden wünschen. Die Schiffe, Der Kolonialrat. Berlin, 29. Juni. Heute vormittag trat der Kolonialrat zu seiner Sommersitzung zusammen. Der Vorsitzende, Kolonial-Direktor Dr. Stübel widmete dem Gouverneur v. Wissmann einen Nachruf. Der K'o- lonialrat nahm einen Antrag aus Einsetzung einer Kommission für landeskundliche Erforschung der Schutzgebiete an. Bei der Besprechrmg des Etats für Südwestasrika führte Dr. Stübel aus, daß nach der dem Reichstage vorgelegten Denkschrift künftig den kommissarischen Beamten die gleichen Vorteile wie den etatsmäßigen gewährt werden können. Konsul Vohsen vertritt die Bestrebungen der Siedelungs-Gesellschäft für Süd- wesiafrika. Der Kolonialdirektor erklärt, bezüglich der SiedelungH- Gesellschast seien die Arbeitsergebnisse der vom Reichstage beschlossenen Kommission zur Prüfling der Verhältnisse der Gesellschaften im Schutzgebiet abzuwarten. Er könne dem Ergebnis nicht vorgreifen. Bisher seien der Verwaltung keinerlei Tatsachen bekannt geworden, die die gegen die SiedelungK-Gesellschast gerichteten Angriffe als berechtigt erscheinen ließen. Am Nachmittag nahm der Kolonialrat einen Antrag Dr. Scharlach cm: „Der Kolonialrat steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Voraussetzung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung des Schutzgebietes für die nächste Zeit die ist, daß die Ansiedler für die von ihnen nachgewieseuen Verluste durch bte Eingeborenen - Aufstände voll entschädigt werden." Beim Kamerun-Etat gibt Dr. Stübel Auskunft über die Unruhen in Südkamerun,, die lokaler Natur seien und keinerlei Einfluß auf andere Teile des Schutzgebietes hätten. Es handele sich um noch nicht unterworfene Stämme, die mit den Weißen bisher kaum in Berührung kamen. Die Negierung sei bemüht, den G u m m i r a u b b a u zu unterdrücken. Staudinger schlägt vor, an stelle des Landverkaufes das Pachtsystem treten zu lassen. Der Vorsitzende gibt zu, daß das Vachtsystem vorzuziehen sei, wenn aber die Verwaltung vor die Wahl gestellt werde, Land zu verkaufen, oder auf die Investierung deutschen Kapitals zu verzichten, könne ne sich wohl, für die Letztere Alternative entschließen. Beim Etat für Neuguinea wird die intensivere Erforschung Neuguineas durch Expeditionen erwünscht. Von feiten der Negierung wird darauf hingewiesen, daß die Ausgaben für Expeditionen nur insoweit zu rechtfertigen feien, als bestimmte wirtschaftliche Vorteile für das Schutzgebiet zu erwarten wären. Der Etat der Palau-, Karolinen-, Mariannen- und Samoa-Inseln gibt keinen Anlaß zu einer Debatte. außer ©rnmtogi. Dem Gießener Anzeige, werben im Wechfel mit dem SeMschen Landwirt die Sirtzrner SamiUtn« HÜMsr viermal in der Woche deigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'fchen vaweri.-Buch-u. beackeret. R. Sang«. Deutsche» Reich. Kiel 29. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin be- /uchten heute nachmittag daS Gartenfest beim Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen im königl. Schlosse. Sodann begab sich der Kaiser in den und verteilte dort die Preise für die Wettfahrten der Kieler Woche. Spater nahm der Kaiser an einem Hevcenabend teil. Berlin 29. Juni. Polizeilich aufgelöst wurde die gestrige Puckler-Versammlung in der „Neuen Ph'l. bannonic". Der Vorsitzende teilte bei Eröffnung der Ber- sammlung mit, daß die Einladungen zu der Versammlung, Lf denen die letzte Rede des Grafen Pückler abgedruckt war, von der Polizei an, Abend vorher konfisziert worden seien. Graf Piicklcr sprach am Anfang seiner Rede ziemlich ge- mäßigt: Er wolle heute das politische Glaubensbc enntms ablcgen: Er sei antisemitischer Sozialist, aber kein Sozialdemokrat. Mit ih.n könnten alle Parteien gehen. Seinen .roten Brüdern" gab der Graf daun Verhaltung-^ Die Aöflarmrrg des MarokkoLonMts. Am Donnerstag empfing der Reichskanzler bett französ. Botschafter Brhourd, der längere Zeit beim Fürsten Bülow verweilte. Der Botschafter überbrachte, so verlautet, im Auftrage seiner Regierung eine Mitteilung, die man als einen weiteren bedeutsamen Schritt zur Beilegung der in der Marokckofrage noch schwebenden Meinungsverschiedenheiten betrachten darf. Won zuverlässiger französischer Seite verlautet, daß der Ministerpräsident Rouvier, der durch neuerliche Unterredungen mit dem deutschen Botschafter Fürsten R^adolin die formelle Ueberzeuguug gewann, daß Deutschland die berechtigten Interessen Frankreichs in Marokko rn keiner Weife beeinträchtigen wolle, den lebha^ testen Wunsch hege, die Marokkofrage sobald als möglich erledigt zu sehen. _ , Aus Fez berichtet das Reuter-Bureau: Die Besprechungen in Paris zwischen dem Ministerpräsidenten Romvter und Radolin gaben Anlaß zu der Befürchtung, Deutschland könne Marokko seinen Interessen anderswo opfern Dtes veranlaßte den Grafen Tattenbach, seine Werftcherung zu wiederholen, daß Deutschland für dte Unverletzlichkeit und Unabhängigkert Marokkos einstehe und nicht die Absicht habe, den Sultan rm Stich zu lassen. - Eine englische Firma, so meldet Reuter ferner, legte Pläne für den Bau ernes Hafens in Tanger vor, und Lowther bemüht srch lebhaft, dre Behörden zu beeinflussen, sie in wohlwollende Erwägung zu ziehen. Der englische Minister des Asußern Lord Lands- b o tone hat nicht nur die eoneili ante Form der deutschen Antwort anerkannt, sondern atrch ihren sachlichen Inhalt für d i s?u tao e l erachtet und zwar unter dem Gesichtspunkte der englEb-französtschen Entente, m die einen Keil zu treiben aitgesichts btefer Ruckaußerung keinesfalls die Absicht der deutschen Regierung fern könne. Erstes Blatt. ISS. Jahrgang Freitag 30. Juni 1908 «Lietzener Anzeiger u SenmMnjeiger ® SEf* Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen Mtzs in.riuii.r.iu.j.MJiiwnjiiLuim - , - ___zeigentetl. DanS Bech Gießen, den 22. Juni 1905. Betr.: Die Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Die Großh. Kreisschulkommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 18. April b. Js. noch nicht entsprochen haben, werden wiederholt an sofortige Erledigung erinnert. Dr. Breidert. Dekamümachung. Betr.: Feldbereinigung in ber Gemarkung Gießen, rechts ber Lahn. Die nachstehend aufgeführten GelbauSgleichungSverzeich- niffe von obiger Feldbereinigung liegen offen und zwar in ber Zeit vom: I. 1. bis einschließlich 7. Juli l. I. auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Gießen, II. 10. bis einschließlich 13. Juli l. I. auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim bei Gießen: 1. das HauptgeldauSgleichungSverzeichniS nebst Nachtrag, 2. zwei GeldauSgleichungSverzeichniffe über zuviel oder zuwenig erhaltenes Gelände, L. das GeldauSgleichungSverzeichnis infolge nachträglich Den Brücken und in den Masten. Die Wellen Ringen m bet furchtbaren Sturmnacht immer höher, der Schnee fiel dichter. Da legte sich, zehn Minuten nach 1 Uhr, das Scknff plötzlich noch weiter über. Schon tauchten feine Masten in die Wellen, aber noch einmal erhob sich der gewaltige Schiffskörper und es ging durch ihn wie ein krampfhaftes Beben, dann sank er in die Tiefe. Drei Boote, die im letzten Augenblick herabgelassen waren, wurden flott und taten ihr äußerstes, Offiziere und Mannschaften zu retten, obwohl sic selbst wiederholt in größter Gefahr schwebten. Da bemerkte man einen Scheinwerser von einem anderen Schiffe: die „Otawa" kam zur Hilfe. Das Schiff hielt SOO Meter von dem Schauplatze des Unglücks, suchte ihn nach allen Richtungen mit seinen Scheinwerfern ab und ließ drei Boote herab, um die Ueberlebenden aufzunehmen. Aber nur 133 Personen, darunter der Kapitän, konnten gerettet werden; über 360 Mann hatten ihren Tod in den Wellen gefunden."____________________________ Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 29. Juni 1905. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordneter Lurschmann und die Stadtverordneten Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, EmmeliuS, Euler, Gabriel, Dr. Gutfleisch, Haubach, Heichelheim, Helm, Helfnch, Huhn, Jann, Juqhardt, Keller, Kirch, Krumm, Löber, Petri, Schaffstaedt, Schiele, Schwall, Wallenfels und Wimmenauer. Nach der Auslosung von Schuldverschreibungen des 1890er -und des 1 692er Anlehens hatte tior Eintritt in die Tagesordnung Oberbgm. Mecum einige Mitteilungen zu machen. Es habe sich in Gießen, wie in anderen Städten, ein Ausschuß zur Besserung der Wohnungsverhältnisse gebildet, um zunächst Erhebungen in dieser wichtigen Frage anzustellen, und dieser Ausschuß wende sich an die Stadtverordneten-Versammlung mit der Bitte um deren Wohlwollen und Förderung der Wohnungßbestrebungen. Die Auskunsterteilung habe freiwillig zu erfolgen, und es sei selbstverständlich, daß sie auch nach bestem Wisien und Gewissen gemacht werden müsse, wenn die dankenswerten Bestrebungen von Erfolg begleitet sein sollen. Dann schlug Oberbgm. Mecum vor, in der nächsten Woche die Arbeiten an der Kläranlage gemeinsam zu besichtigen, die jetzt in ein interesiantes Stadium eingctreten seien. Er schlage dazu -nächsten Donnerstag nachmittag vor, und zwar habe Oberbaurat Schm ick, der au der Besichtigung teilzunehmen wünsche, gebeten, sich so frühzeitig zusammenfinden zu wollen, daß er mit dem Zuge uni 5.50 Uhr wieder zurückreisen könne. Als Zeit wurde darum 1/24 Uhr festgesetzt. Das Theaterbauprojekt. Eine weitere Mitteilung betraf das Th eaterbau- ^rojekt. Es habe eine Besichtigung des Theaters in Fürth stattgefunden, woran folgende Herren sich beteiligt hätten: Landgerichtsdirektor Bücking, Prof. Dr. Fromme, die Stadtv. Haubach und Schaffstaedt, sowie die Architekten Fellner und Meyer. Das Theater in Fürth sei in einem angenehmen, leichten Barockstil auSgefi'ihrt und habe außerordentlich gut gefallen. Die innere Einrichtung fet sehr behaglich und zweckmäßig. Auch das neue Nürnberger Theater, daS demnächst eröffnet würde, habe man sich angesehen. Von diesem Bau, der für unsere Verhältnisse wegen seiner Größe nicht maßgebend sein könne, habe man nichts übernehmen können. Aber bei der Besichtigung der beiden Bauten habe die Kommission viel gelernt. Die Firma Fellner & Helmersei danach beauftragt worden, die Gründrisse für unser Theater sowie die Fassade weiter zu bearbeiten und eine Kostenrechnung vorzulegen. Die Firma werde noch vor den Ferien damit zum Schluß kommen; die neuen Grund- tiffe seien schon da, der Durchschnitt und die Fassade würden in den nächsten Tagen im Plane vorliegen. Auf eine Anfrage des Stadtv. Heichelheim über die Kostensumme bemerkte Oberbgm. Mecum, man rechne mit 525000 Mk. Stv. Kirch dankt für den vorteilhaften Vorschlag der Besichtigung des Theaters in Fürth und knüpft daran die Bemerkung, daß ihn die fortwährenden Zeitungsreibereien unangenehm berührt hätten. Er bitte den Vorsitzenden, Oberbürgermeister Mecum, auf derartige Einsendungen nicht einzugehen. Es stehe zwar jedermann das Recht zu, die Pläne ftu kritisieren, aber durch Zeitungsfehden würde das Unternehmen nicht gefördert. (Wir schließen uns dieser Meinung des Herrn Kirch an und bemerken nur, daß eine Zeitungs- fehde nach dem sachlichen kritischen Artikel der Herren Reg.- Baumeister Frey und Schön durch nichts provoziert war. Den heftigsten Fehdeartikel, der uns vorgelegt wurde, haben wir deshalb überhaupt nicht zum Abdruck gebracht. D. Red.) Was den Bau des Theaters anlange, so wäre es vielleicht möglich zu machen, die Fundamentierung schon jetzt vorzunehmen. Oberbgm. Mecum erwiderte, daß er grundsätzlich und absichtlich nicht aus Zeitungsartikel sich einlaffe und nur im Sitzungssaal der Stadtverordneten allenfalls auf derartige Dinge zu sprechen komme. Er habe auch Hrn. Meyer gebeten, keine Zeitungsartikel mehr zu veröffentlichen. Indem er auf den heutigen letzten Artikel im Gießener Anzeiger Hinweise, worin die Verfasser mit ihren Namen hervortraten, glaube er die Hoffnung hegen zu können, daß die Zeitungsfehde nunmehr tot sein werde. Stv. Haubach berichtete noch, daß von Architekt Helmer ein Voranschlag ausgestellt werde, den die Versammlung zu prüfen haben werde. Die Uebernahme habe dann unter der Garantie zu erfolgen, daß die festgesetzte Bausumme nicht überschritten würde. Tie Firma Fellner und Helmer trete dabei nicht als Unternehmer auf, sondern übernehme die Bauleitung zu 5 Prozent der Baukosten. Oberbgm. Mecum teilt schließlich noch mit, daß er Hoffe, mit der Fundamentierung in Kürze beginnen zu können, dagegen werde es wohl nicht angehen, vor den Ferien die Arbeiten zu vergeben. * Einen vorteilhaften Schritt hat die Stadt durch den Ankauf des Geländes der Aktienbrauerei getan. Der Kauf war schon vor einiger Zeit abgeschlossen worden; Herr Bichler habe aber, so teilte Oberbgm. Mecum mit. dte Anregung gegeben, die Sache vorerst noch geheim zu halten. Gestern sei er, der Oberbürgermeister, von dem Versprechen der Verschwiegenheit entbunden worden. Der Stadterweiterungsfond hat 605 000 Mark für ©cKinbc zu zahlen, das zusammen 83304 qm umfaßt. Die Baudeputation war sich, so führte Oberbgm. Mecum aus, klar darüber, daß sie eigentlich mit dem Ankauf ohne vorherige Befragung der Stadtverordnetenversammlung ihre Befugnisse überschritten habe, aber in Anbetracht deö guten Gc- chäftes, das die Stadt mit dem Kauf zweifellos mache, staubte sie, einmal von dem Prinzip abgehen zu können. Eine Verzögerung hätte den Vertrag sonst vereitelt. Es eien 4 verschiedene Schätzungen von der Vaudeputation vorgenommen worden, das Mittel habe aus 690 000 Mark gelautet; die Stadt habe also billig gekauft. Zugleich sei noch ein angrenzendes Grundstück von 4533 qm für 20000 Mark erworben worden. Die Deputation bitte nun, die Stadtverordnetenversammlung wolle zu dem Kauf ihre Zu- 'timmung geben und einen erforderlichen Kredit von 500000 Mark gewähren; 200000 Mark Kredit sind nämlich noch vorhanden. Die Versammlung beschließt demgemäß. Ein Baugesuch des Balthasar Pitz für die Ecke i)er Liebigstraße und Querstraße wurde abgelehnt, weil man n dem Plan des Gesuckcktellers eine unzulässige Ausnutzung des Vorgartenlandes erblickt. Ein Baugesuch des Gg. Hammel für die Große Mühl- gasse wurde genehmigt. Man sah dabei, weil es sich nur um eine geringfügige Sache handelt, von der Einhaltung des Fluchtlinienplanes ab. Der 5. Punkt der Tagesordnung. Neubau von Karl Nicolaus an der Roonstraße (Beschwerde von Wagner und Noll) wurde ausgesetzt, da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Ein B a n g e s u ch des A. Scheppelmann für die Roonstraße wurde nach längerer Debatte abgelehnt. Die Baudeputation hatte das Gesuch befürwortet. Scheppelmann will auf einem seinerzeit von der Stadt erworbenen Gelände ein Hintergebäude errichten, was im Widerspruch mit den Bedingungen des Kaufvertrages steht. Stadtverordneter Krumm meinte, man möge nicht gestatten, daß dort jedes Plätzchen, zum Bauen ausgenutzt werde; wo bleibe sonst der geplante villenartige Charakter der Straße? Die übertriebene Ausschlachtung des Terrains müsse eingeschränkt werden. Stadtv. Dr. Gut fleisch stimmt Krumm voll- tündig zu. Es sei grundsätzlich richtig, von den Bestimmungen nicht abzugehen, ob die Abweichung nun groß oder Teilt sei. Herr Krumm habe ganz recht: Wenn män dem Teufel den Finger gibt, will er die ganze Hand. Er sei dafür, das Gesuch abzulehnen. Stadtv. Haubach führt aus, das beantragte Vorgehen sei nur zu befürworten, allein devor man nicht ein anderes Ortsbaustatut habe, 'Thtne man sich schwer gegen Terrainausschlachtungen Helsen. Obcrbgm. Mecum bemerkt hierzu, daß er seit längerer Zeit schon Notizen sammele über Mängel des Ortsbau- tatuts und daß er hoffe, es werde bald eine Aenderung des Statuts vorgenommen werden können. Stadtv. Dr. Gut fleisch schließt sich den Ausführungen an und betont, man müsse endlich den Verstümmelungen und Verdauungen in der Stadt foalt gebieten. Je früher man das Ortsbaustatut ändere, desto besser sei es. Auch Stadtv. Emmelius tritt für dies? Forderung ein und gibt zu erwägen, ob man nicht ähnlich wie in bdr Schweiz die Bestimmung ein führen könne, wonach jeder Bauunternehmer durch vier aufgesteckte Stangen die Höhe seines geplanten Hauses zu kennzeichnen hätte unter gleichzeitiger ähnlicher Bezeichnung des Dachwinkels. Stadtv. Dr. Ebel führt aus, man möge bei künftigen Strastenanlagen durch zweckmäßige Gestaltung des Ortsbaustatuts der übermäßigen Ausnutzung von 'Hintergelände für Bauzwecke geeignete Schranken setzen. Oberbgm. Mecum entgegnet, er beabsichtige im Ortsbaustatut eine Abstufung in der zulässigen Höhe der Hintergebäude je nach der Entfernung von ^dep Das Gesuch des A. Scheppelmann wurde, wie erwähnt, abgelehnt. " ' * W Ein Gesuch von K. Weller um Verkauf von Gelände an der Roonstraße wurde aus ähnlichen Gründen wie bei dem vorhergehenden Gesuch abgelehnt. Zwischen dem Terrain des H. Schaum berg er und )em des E. Roth in der Marburgerstraße liegt ein städt. Graben, den die Stadt dem Schaumberger gegen Ueber- lassung von Gelände, das an die Straße fällt, zuweisen will. Es wird ein Vertrag beantragt, wonach 113 Qm. für 904 Mk. an Schaumberger verbaust werden sollen, während dieser ungefähr doppelt so viel zum Preise von 8 Mk. pro Quadratmeter an die Stadt abtreten soll. E. Roth hatte früher auch auf den Graben reflektiert, erhebt nunmehr Einspruch gegen den geplanten Vertrag und schlägt in einem Bries an Stadtv. Gabriel vor, man möge ihm wenigstens die Hälfte des Gebiets zum gleichen Preis wie Schaumberger ablassen. Tie Versammlung geht aber darauf nicht ein, sondern genehmigt den Vertrag mit Schauin- berger. Der Erwerb von Straßenland an der Großen Mühlgasse und der Wcstanlage von H. Winn und Geschw. Körner wird genehmigt. Der Quadratmeter kostet 14.60 Mk. Bei Winn handelt e§ sich um 648 Qm., bei Geschw. Körner um 14 Qm. Ein Gesuch deS Ad. Schmidt hier um pachtweise Ueb erlassung eines Grundstückes links von der Marburgerstraße zwecks Sandgewinnung wird genehmigt. Der Gesuchsteller pachtet auf 3 Jahre zu einem jährlichen Pachtpreise von 150 Mk. Darauf wurden einige Abkommen wegen Arbeitsvergebungen für die Kanalisation genehmigt. Ter Verkauf von Sand aus der Kläranlage in der von der Deputation vorgeschlagenen Weise wurde gleichfalls genehmigt. Ebenso war zu dem Hauptvoranschlag des Großh. Realgymnasiums und der Realschule für 1906 nichts zu erinnern. Der städt. Zuschuß beträgt 9000 Mk. mehr als im Jahr vorher, was aus der Vermehrung der Schülerzahl sich begründet. Im Einschluß an die Annahme bc§ Voranschlags und die Bewilligung einer Summe für Portoauslagen dieser Schule erhebt sich eine kurze Debatte über die Behandlung der auswärtigen Schüler. Stadtv. Kirch meint, es entspreche der Gerechtigkeit, die auswärtigen Schüler mit höheren Schulgeldsätzen heranzuziehen als die einheimischen. Stadtv. Krumm ist anderer Meinung. Die auswärtigen Schüler brächten doch der Stadt und ihren Bewohnern mancherlei Einnahmen, und außerdem müsse man sich hüten, Gegenmaßregeln bei den benachbarten größeren Staaten herauSzufordern. Oberbgm. Mecum bemerkt, dall in der höheren Mädchenschule, um der Ueberfüllung vorzu* beugen, erhöhtes Schulgeld für die auswärtigen Schülerinnen bestände; bei den staatlichen Schulen stehe es gar nicht in der Macht der Stadt, in der Frage etwas zu tun. Für die Reinigung rc. der durch Unterbringung einet Vorschulklasse des Gymnasiums im israelitischen Gemeindehause benutzten Räume werden 80 Mk. bewilligt, außerdem erhält der Diener jährlich 120 Mk. aus der Stadtkasse. Der Errichtung einer landwirtschaftlichen Winter» schule in der Stadt Gießen würde auch die Stadtverordnetenversammlung, die dazu die Schulräume einschließlich Heizung rc. zu stellen sich bereit erklärt hat, zustimmen, aber da von der Stadt größere Leistungen verlangt werden, weitere Zugeständnisse jedoch nicht gemacht werden können, beschließt man auf den Antrag des Stadtv. Krumm, „den kleineren Städten auch etwas zukommen zu taffen* und gibt es auf, die Schule in der Stadt Gießen errichten zu lassen. Der neu gegründete Westerwaldklub hat die Stadt Gießen gebeten, gleichwie andere Städte als Mitglied beizutreten. Oberbgm. Mecum berichtet, er habe zugestimmt und einen Jahresbeitrag von 10 Mk. vorgeschlagen, aber die Finanzkommission habe dies abgelehnt und wolle dem Verein nicht beitreten. Stv. Krumm führt aus, daß die Stadt doch ein Interesse an dem Verein habe; der Verkehr über unsere Stadt und unsere Gegend würde wachsen und der Stadt Einnahmen verschaffen, die größer wären als der kleine Mitgliedbeitrag. Erschlage auch vor, dem Vogelsberger Höhenklub beizutreten und ihm denselben Beitrag von 10 Mk. zu bewilligen. Auch Oberbgm. Mecum und Stv. Dr. Gut- fleisch sind für den Beitritt zu beiden Vereinen. Stv. Haubach ist gegen diesen Antrag. Er hält es nicht für die Aufgabe der Stadt, derartigen Vereinen beizutreten; dies sei Sache einzelner Personen, etwa der Hotelbesitzer, die ein Hauptinteresse an der Sache hätten. Stv. Emmeliuö führt namens der Finanzkommiffion aus, daß sie von demselben Standpunkt ausgegangen sei. Außerdem habe die Kommission mit Rücksicht darauf, daß die Stadt noch nicht Mitglied des Vogelsberger Höhenklubs sei, den Beitritt zum Wcsterwaldklub nicht beantragen wollen. Die Stadivv. Schm all und Kirch sind gegen den Beitritt. Herr Kirch bemerkt, er sei in der betr. Kommissionssitzung nicht anwesend gewesen, fei aber der gleichen Ansicht wie die anderen Mitglieder der Finanzkommiffion. Wo solle man beim Zutritt zu derartigen Vereinen anfangen und aufhören? Er sei prinzipiell gegen den Beitritt. Stadtv. Dr. Gut fleisch befürwortet nochmals das Gesuch des Vereins. Man brauche irgend welche Konsequenzen nicht zu fürchten, denn man könne ja jederzeit sich für ober wider einen Beitritt zu einem Verein entscheiden. Man möge bedenken, daß man für den kleinen Beitrag die oft wichtigen Mitteilungen solcher Verkehrsvereine erhalten und wahrscheinlich auch hin und wieder mit zu Beratungen herangezogen würde, die Nutzen bringen könnten. Er persönlich sei Mitglied in ca. 80 Vereinen und könne unter diese Ziffer gar nicht herabgehen. Die Stadt möge den beiden Vereinen als Mitglied beitreten. Die Majorität war denn auch für die Bewilligung. Stadtv. Lob er klagt vor Schluß der öffentlichen Sitzung noch darüber, daß matt die Nordanlage, nachdem sie neu hergestellt und gewalzt war, wieder auf gerissen habe, um Haus anschlüsse herzustellen. Diese habe man doch vorher vornehmen lassen uno die doppelten Kosten sich ersparen können. Es entsteht über diese S>ache eine Aussprache. Oberbgm. Mecum erklärt auf Aeußer- ungen des Stadtv. Löber, dieselbe Sache sei auch in anderen Straßen vorgekommen, daß er ein- für allemal an- geordnet habe, bevor die Straßen neu hergestellt würden, eine Umfrage zu veranstalten, ob vorher Anschlüsse zu machen seien. In einzelnen Fällen habe er direkt solche Umfragen veranlaßt. Es komme aber vor, daß bei den Walzungen Gaszuleitungen usw. beschädigt würden, wogegen sich nichts machen lasse. Stadtv. Krumnt meint, die städt. Ressorts würden nicht genug Hand in Hand arbeiten, welchen Vorwurf Oberbgm. Mecum zuÄckweist, indent er bemerkt, daß Verständigungen stets erfolgten. Stadtv. Haubach stellt fest, daß Stadtv. Wallenfels bei der Herstellung der Straße nicht nach seinem Hausanschluß gefragt worden sei. Derartiges Wiederaufreißen der Straßen errege mit Recht großes Aufsehen und müsse vermieden werden. Oberbgm. Mecum entgegnet, dann handle es sich in diesem erwähnten Fall um ein Versehen vom Ties- bauamt. Stadtv. Sch affst ädt ist auch dafür, daß man durch Zwang oder Güte die Leute veranlaßt, die Anschlüsse vor der Pflasterung der Straßen herzustellen. Stadtv. Kirch weist darauf hin, in einem passierbaren Zustand müsse man die Straßen jedenfalls erhalten. Die Kosten würden ja auch zum großen Teil von den Unternehmer- firmen gezahlt. Schließlich spricht Stadtv. Em m elius die Bitte aus, Oberbgm. Mecum wöge das' Tiefbauamt veranlassen, die gegebenen Anregungen nach Möglichkeit zu beachten. Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erschöpft. AröeiterVewkgung. Budapest, 30. Juni. In den Komitaten Baranya, Tolna, Somogy und Veßprem, jenseits der Donau nimmt derSchnitte r- streik große Ausdehnung an. Zehntausende haben den Streik proklamiert. Der Ackerbauminister sandte etwa 1500 Aushilfs- arbeiter, zumeist Slowaken und Rumänen, die aber nur unter militärischer Bewachung arbeiten können. Bisher kam es an drei Orten zu blutigen Z nf a m m e n ft ö p e n, wobei die Gendarmerie die Waffen gebrauchte und etwa 25 Personen tötete und viele verletzte. 900 Arbeiter wurden wegen Vertragsbruchs vom Stuhlrichter zu Geld- und Freiheitsstrafen verurteilt. In einzelnen Gemeinden sehen die Arbeiterfamilien einer Hungersnot entgegen. Die Pachter wollen nicht nachgeben. Mehrere Regimenter Infanterie und Kavallerie wurden reguiriert. —————— ......... ■■■■■* ____——il'J1 ij, Spietplan des Großherzoglichen Knrtheatcrs Bad-Nauheim. Direktion Hermann S t e i n g o e t t e r. Sonntag den 2. Juli: „Der Kilometerfreffer/ Schwant von Kurt Kraatz. Dazu: Balleteinlagen von Fräulein Emma Dathe und Fräulein Lucie Dertz vom Erfurter Stadttheater. Dienstag den 4. Juli: „Charlens Tante". Schwank von Kurt Kraatz. Mittwoch den 5. Juli: „Tie Logenbrüder/ Schwank vocr E. Laufs und Kurt Kraatz. Dazu: Balleteinlagen von Frl. Dathe und Frl. Dertz vom Erlurter Stadttheater.' Freitag den 7. Juli: „Der Vogelhändler." Operette in 3 Akter, von Zeller. Briefchristel . . . Fräulein Else Jüngling vom Hostheat«r in Darmstadt. 9 3 3 8 4 3 3 3 4 3! 3' 3 8' 8: 3 4 8 8 4 4 3 3 3 3 8 3: 3' 3 4' 4 5 1* 1' 4 S4 4\ 4‘ 4 4 4 4 5' 8 M 8 6 4 4 4 4 4 4 4 3’/ 4 «'/ 3 3V 31/. 3 ' 37. 4 4 37, 4 4 4 4 r 6 6 4 F 5 T' 3'/, 8 6 5 8 3 n 4 8V 4 4 4 4 4 4 4 ;< & Vepofttenkafse Eietzen n ÖZ 111. G. 100 r. Staats-Anleihen. 100.90 v. 1901 unk. b. 1906 Ser. 311-330 unk. b. 1913 a~ Deutsche v. 1883 abgest. . . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 ?/i 1905 do. do. Meininger Hyp.- Preußische Consols abg. G. 1000/2000 M. do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. v. 91 do. v. 97 Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 98.70 auf 80% abg. E.-B. u. Allg. Anl. do. do. do. LandeSkultur-Rente 1907 Hyp. D. Zf. 4% gar. v. d. G. b. 1904 89.50 Lire 101. 1907 . 98.20 1912 Hamburger St.-Anl. 103. 4 do. i. G. v. 1891 do. 4% Bukarest M. 1899 4059 r Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . Fr. . . 1000 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1611 2043r Sächsische Rente Schweiz. Central v. 1880 . Russische Südost 97 steuerfr. gar. . i. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. Ser. 2 . 3®/10 Neapel staatl. gar. 88.40 b. 1908 Ausländische. b. Anatolische i. G. 2040 r M. Staatl. oder provinzial-garant. v. 1888 i. G. do. do. 101.10 Kr. do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. do. M. N. P. . . Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 Lire 95.50 i. G. bo. 100.95 v-fl. 117. Standeßherrliche Anleihen. (conti.) Grs. Henckel Hg. v. Donn. r. ä. 105 v. 84 M. Nheinprovinz Ausg. 20 it. 21 unk. b. 1902 do. do. oo. do. öfl.G. 100.60 s.fl- 4 84.70 37, Frankfurt do. Neue Boden r. 102 4 3 98.50 M. 99.50 Alzey v. 1899 unk. b. 1902 M. 156.5b 101 40 M. 98.70 Ruff. Consolid.-Anl. v. 1880 M. 1000 Berliner Bank . ti. 1899 b. 1904 io 98.85 Meininger Präm. Pfandbr. abg. ti. 79 Lit. U u. 81 Lit. A 3% Darmst. v. 1896 fteuerfr. do. 99. 98.30 . . M.600 Vereinsbank . amort. ab 1907 Fr. Diskonto-Gesellschaft M. 600/1200 105.90 27, M. 600/1200 4 Freiburg Pes. Anrechtscheine u. 1884 abge 3% do. Eisenbahu-Renten-Bk. . do. 99.50 Unverzinsliche Lose. n do. 4 Fulda ti. 1901 Ser. I M. II. Außereuropäische. Pes. inn. G.-Anl. ti. 1887 do. 4 abgest. do. 1890 68.70 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 M. 600/1200 Rhein. Hyp.-Bank do. 4 Lstr. Indnstri e-Aktien. Fr. do. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 Pfandbriefe. 67.75 do. do. 1910 Ser. 16 unk. b. 1905 Ser. 18 Mannheim ti. 101.50 4 IIIE unk. b. 1905 1903 unk. b. inif. b. 1912 96.25 912 u. 41 unk. b. 1910 4 Nürnberg 1908 v. 1903 unk. a. b do. S. 45 (tilgb.) 4% Offenbach S. 400 Fr- 87. do. do. do. do. do. ti. 1889 ti. 1891 88.45 80.20 3 3 do. do. do. do. do. do. unk. unk. 1905 1906 100.20 100.60 3% Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim ti. 1899 unk. b. 1904 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. do. do. 4 4 4 4 3 3 3% 3 do. do. do. ti. 1900 ti. 1903 ti. 1896 1888 1897 500 500 102.80 100.20 106.80 101.20 96.05 87.90 103.20 101.75 100.45 100.80 4 37, 3 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . b. 1902 b. 1908 b. 1906 500 1000 500 200 500 500 500 500 400 400 400 100.50 100.30 103.80 98.30 98.30 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 40 43 46 44 unk. b. unk. b. unk. b. M. 1000 M.1000 M.1000 37, do. 37, do. 37, r- 4 5 3 4 4 3 5 5 do. do. do. do. do. do. 1909 1911 1913 1905 1907 104.95 144.80 135.20 121.25 ß 5 4 4 4 4 4 4 4 F 37, 3 5 5 3 4 4 4 5 5 5 47, 4 37, 37, 3 4 37, Lstr. Pes. Lstr. Pes. 88.60 100.90 103.40 100.10 100.20 87.20 88.15 100.25 100.20 100.70 4 4 4 3 37- V. 1896 unk. ti. 1897 unk. v. 1903 unk. ti. 1900 ti. 1903 ti. 1897 G. G. G. G. G. 1910/1 1908 87.80 88.10 88.70 4 37, 37, 3 4 4 47- 4 4 37, 37, •rz’ 4 4 37, 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. Gotthardbahn. . Jtal. Mittelmecr . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . 0 0 4 6 80% 80% 11 47- 6 87- 7 5 0 9 7 99.20 100 10 100.40 99.30 100.70 140.— 151.80 153.70 4 4 R 3?’ 4 4 4 4 do. do. do. do. Westd. do. dv. do. do. do. do. do. do. 1906 . 1911 . 99.80 99.90 101.50 99.80 99.80 100.80 4 4 4 4 4 4 4 4 5 4 4 4 4 4 37, 3 ö.fl. Kr. 101.50 102.50 10150 101.10 100.40 37- 37- 37, 37, 4 37. 37, 37, unk. unk. unk. 4 Worms 37, do. 37, do 37, do. 4 5 5 4 4 F- 3% do. 37, dv. 37, do. do. do. do. 100.50 99- 101.- 98 70 155.- 118.90 140.20 rz* 4 4 3% 37, 87, ?'■ 4 4 4 37, ?7, 134.20 134.40 376.— ö.fl- M. ö. fl. M. ö.fl. M. Fr. 66.85 67.15 13.50 101.35 101.40 91.70 97.50 99.30 102.10 104.80 73.— 118.90 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 70.- 22.60 47.60 101.60 79.- ö. 1881 ti. 1888 v. 1898 o. 1903 unk. b. 1905 unk. b. 1908 101.60 96.50 86.- 62.80 141.75 158.70 131 — 390.— 298.— Rente Rente do. Rente Rente 91.70 87.65 100.- 98.60 89.50 98.60 98.— 101.50 28, 30, 32 29 unk. b. M.1000 Tlr. 100 2000r b. 1913 1000 r 107.50 96 55 67.60 67.40 do. do. Oest. Süd do. unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. ö-fl. M. n. 1894 . . ti. 1891 Lit. H 4 Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 105 do. Vavier-Rente do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. Staats-Rente Lstr. M. Lstr. M. Lstr. M. M. Tlr. M. Fr. Rbl. Lire M. ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. privil..... garantierte . . 4 4 3% 3% 37, 37, 4 ti. 1900 o. 1901 ti. 1895 ti. 1898 1900 1901 1888 1895 1898 S. 341-400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest, u. Ser. 1—45 . ti. 1389 I. Rg. v. 1889 II. Rg v. 1888 contiert. ti. 1897 ti 1902 ti. 1903 unk. ti. 1884 conti, v. 1888 conv. ti. 1895 . . ti. 1898 . . 1888 . . 1892 . . 1902 unt. 6 Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . änß. E.-B. i. G. ti. innere ti. 1888 . . äußere Gold-Anl. ti. Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r.3 Ser. 4 Prag-Dux . . Raab-Oed.-Edens. Bk. Ser. 2 . Ser. 6 . . Ser. 7 unt. b. Ser. 8 unk. b. abgest. . . 127 — 46.60 Fr. M. Bank-Aktien. . M. 1000/3000 Lstr. M. Kr. v. 1901 unk. b. 1906 abgest ti. 1887 .... ti. 1891 abgest. . . ti. 1896 .... v. 1898 .... ti. 1902 Ser. H unk. b Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 156.- 199.50 129.80 79.20 302.50 do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unk. . 1910. do. ti. 1896 . . . . (Lomb.) stf. do. 95.60 96.— 97.25 öfl.G Kr. Ser. 69-82 unk. b. 1904 Kommunal do. do. do. 98.- 98- 98.50 do. do. 4 3% 37. 96.60 51.— 53.70 105 80 22 11.23 . . . . 10, 12-16 ii. 24-26 100.20 97.50 97.— 89.50 StaatSb. ti. 83 i—vm Em. IX Em. v. 1885 (Ergänzgs.-N.) v. 1895 stf. i. unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 101.20 89.85 101.35 89.85 102.70 100.— 100.30 103.50 103.30 82.50 101- 74.50 64.50 66.25 Schaffhaus. Bankver. . Südd. Bodenkredit-Bank Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr do. cons. innere 3 37, 37, 3 4 rz- 4 4 37, 95.80 95.80 100.75 100.90 101.— 102.10 97.— 97.- 97.- 101.- 95.- 100.— 95.50 102.20 101.50 102.20 100.- - 95.30 95.50 97.- 100.50 101.20 97.— 97.— 98.— 101.— 101.20 101.80 101.20 102.80 96.20 97.20 102.20 103.- 102.95 103.20 100.— 103.20 103.20 101.50 ti. 1879 v. 1900 unk. b. 1906 ti. 1891/92 (abgest . v. 1898 o. 190? unl. b. 1908 ti. 1886 u. 88 . . . abgest. Lit. M ti. 1891 o. 1894 ..... 101.10 101.20 98.90 174- 246.— 132.25 264.50 119.50 189.50 160.— 279.75 180- 179.50 298.25 203.75 218.— 684.50 381.50 136.25 267.60 47, 47, 47, 92.70 88.- 99.— 97.40 88.20 82.- abgeft. 1878 u. 83 abgest. Lit. J ti. 188z 86 35 88.75 83.40 103.40 78.50 75.45 75.- 101.- 101.50 112.30 101.— 78 20 102.90 75.30 103.— 98.80 99.- 98.40 98.40 103.— 104.80 98.80 89.— 56.50 251.40 125.— 327.- 201.50 139.25 253.— 197.50 227.75 211.50 225.10 97.— 89.— 103.— 101.60 87, do. 3% do. 4 Pfälzische b. 1905 b. 1906 Reichsbank Frankfurter Bank Badische Bank . Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 100.20 100.20 101.- 101.60 102.50 101.50 100.50 97.20 97.20 98.— 99.- 99.50 100.80 100.80 102.— 103.25 95.60 101.40 100.— 95.60 37, 37, 37, . . fl. 7 . - fl-7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . s.fl-7 . Fr. 10 . ö. fl. 100 . ö.fl. 100 . . s.fl. 7 . ö. fl. 10 . Fr. 400 . Fr. 400 . ö. fl. 100 . Lire 30 r.Rbl. M. 3% Hess.Landes-Hyp.Bk. Ser.I u. V unt 1909 3% do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 4 Naffanische LandeSb. Lit. Q amrt. 1900 u. 1909 do. v. 1899 . . do. ti. 1902. . 4 ’ 3% 37- 4 37, 37, 37, 37, Vorl. Dir. 5.47 87- 5 2 12.95 37- Span. ausl. Rente v. 1882 abgest do. ti. 1882 nicht abgest Zürich o. 1889 Stadt Buenos-Aires ti. 1892 i. P. 4 do. 3% do. 5% Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. 8 Oesterr. Lokalb. ftierftaatf.) . . Rudolf .... do. (Salzkgtb.) stf. Ungar.-Galizische . 4 do. 37, 4 37, 4 4 37, 37, 37. 3/J 37, 37, Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb.) Oest. Nordwest . do. B . Raab-Odenb. . . 37, Kassel abgest. . . 37, Kissingen ti. 1886, 4 Köln ti. 1900 . M. 1000 . M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 . M. 600 , s. fl, 350 Diverse Obligationen, Buderus r. 103 ...... Dtsch. Luxemb. r. 100 do. do. do. 97.90 98.30 41/ do. r. 102 4% Eisenb. Rentenbank do. „ i. G. do. E. ti. 71 i. G. Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 ti. 1901 unk. b. ti. 1887/89 . ti. 1896 unk. b. v. 1903 unk. b. 5 5 10 17, 4.30 5 7 47- 672 9 6 8 9 7- 7 7 5 Bulgar. Tab. Anl. ti. 1902 i. G. l’/to Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. l’/4 do. Monopol-Anl. ti. 1887 . 4 Italienische Rente do. cons. ti. 1890 steuerfr. cono. unif. v. 1903 . . . 37, Aschaffenburg ti. 1888 . . . . 4 Augsburg ti. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 4 Erlangen ti. 1900 unk. b. 1911 . ‘ " i. B. ti. 1900 unk. b. 1905 do. do. do. do. do. do. . 1906 103.— 101.20 99.50 99.30 99.30 99.50 99.45 99.60 G. G. G. G. 37, Fürstl. Solms-Lich . . . . 37, Grast. SolmS-Rödelheim ., . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein Kerttner KSrse^ BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderVorz.Bgw. Hösch. Eisenw. . Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Wiebed Montan . Schalter Gruben Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 27,. bo. 2 /1. bo. 4 do. 37, Hess. Provinz Ob erliessen . . . 37, do. do. Starkenburg . . . t a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 ti. 1901 Abt. I. . . ti. 1901 Abt. n. u. in do. ti. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 do. v. do. do. do. do. do. do. Württbg. Bankanstalt Vereinsbank Letzt* Div. 6.18 87- 57, 2 12.95 4 8 0 0 57, 6 Fürstl. Solms-Braunfels ti. 1880 . do. do. ti. 1886 . Gräfl. Solms-Laubach abgest. . . Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Dereinsbk. M. 300/1200 Frlmkfllrier Korse Aschaff.Masch.Pav Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schuckert . . „ Siem. ■■■■