Samstag 30. September 1905 155. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 230 ietzemr Anzeiger General-Anzeiger, AmL§- und AnZeigebLatt für den Kreis Gießen. "Wt jalaj ern Oktober zu ihren Plenar ab, von WormS, Bingen und der Darmstädter De- Zaren, möglichst rasch in den finnischen erreichen kann. Erscheint ttiglich mit Ausnahme beS Sonntags. Die „«tetzener Zamllienblätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der JHIW tanbwlxr* erscheint monatlich einmal. den Regierungsvorschlägen näher tritt die Erste Kammer Mitte beratungen zusammen. Wie die Detaittistenvereine Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'sche« Universitätsdruckerei. 9L Lange, Eiehen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr. 1, Tel. Nr. 5L Telegr.-Mr. r Anzeiger Gießen. lomann o ! 29 5078 H Turn-Verein -.«lag, btu1.0tt-bnM von nachmittags t Uhr Ire Kemeindesteuerreform. R.-B. Darmstadt, 30. September. Der Finanzausschuß der Ersten Kammer trat gestern abermals zur Beratung der Gemeindesteuerreform zu- sammen und hat dieselbe zweifellos auch beendet; an der Beratung nahmen Staatsminister Dr. Rothe, Finanzminister Dr. Gnauth und die Ministerialräte Becker und Best teil, welche die von mehreren Seiten und besonders vom Ausschußreferenten erhobenen Einwendungen gegen die Vorlage zu widerlegen suchten. Eine Verständigung mit der Aus- schußmehrheit ist jedoch, wie wir schon vor Wochen voraus- sagten, nicht erzielt worden, und so dürfte denn das Resultat der Beratung sein, daß der Ausschuß in der Ersten Kammer die Ablehnung der Vorlage, resp. die Zurück- gerichtet, den Gesetzentwurf über die Reform der Gemeindeumlagen in der vorliegenden Fassung der zweiten Kammer n i ch t a n z u n e h m e n. Der Widerspruch deS Vereins richtete sich, wie die Vorstellung der Darmstädter Handelskammer, besonders gegen die Fassung des Art. 11 der Vorlage und macht geltend, eine Besteuerung des gewerblichen Vermögens im vollen Umfang nur dann eintreten zu lasten, wenn neben der Normallage und Ertragsbesteuerung erforderlichenfalls auch die Höhe des Umsatzes ohne Beschränkung in Betracht gezogen werde. Mie's in der Mett ausstcht. Der Londoner „ Standard * erfährt, daß der englisch- japanische Vertrag dem deutschen Geschäftsträger zu London an demselben Tage wie dem englischen Botschafter in Petersburg mit dem Ersuchen, ihn der deutschen Negierung zu übermitteln, überreicht wurde. Wenige Tage darnach hat die deutsche Regierung durch den Geschäftsträger den Empfang mit Dank bestätigt. Den Vereinigten Staaten sei der Vertrag 'in derselben Weise übermittelt worden. Die Darstellung, der japanische Gesandte habe sich in der vorigen Woche nach Baden-Baden begeben, um dem Fürsten Bülow ein Exemplar des neuen englischjapanischen Vertrages zu überreichen, wird von der Londoner Preste mit Heiterkeit ausgenommen. Man spottet über die „naive Gutgläubigkeit* der Deutschen. Nun, die öffentliche Meinung in Deutschland ist überzeugt von der politischen Bedeutung der mehrstündigen Unterredung des Reichskanzlers mit dem Gesandten. Die Sache ist eilig und bedeutungsvoll gewesen, sonst hätte Fürst Bülow der Vermittlung durch das Auswärtige Amt sich bedient, dem der japanische Gesandte das Vertragsexemplar auf dem kürzesten Wege überreichen konnte. Auf der Station Pokow, so wird heute gemeldet, erhielt Witte ein Telegramm des Zaren, worin dieser ihn willkommen heißt und ihm die Mitteilung macht, daß er ihm eine Pacht zur Verfügung stelle, damit er ihn, u den intriti stet, fittitt frei. üü-i- totl, 0ttorf.Sfr.47. yinsser, Ans Aiaöl und Land. Gießen, 30. September 1905. ** Lehrer-Prüfungen. Von Montag, bem 16. DEL finden in der Aula des Ludwig Georg-Gymnasiums zu tobet 1905 Verweisung an die Regierung beantragen wird. Man kann annehmen, daß dieser Beschluß im Ausschuß nur gegen eine oder zwei Stimmen gefaßt worden ist. Die RegierungS- Vertreter blieben heute mittag nach Beendigung der Ausschußsitzung noch längere Zeit beisammen, um sich über die nun weiter zu befolgenden Maßnahmen zu besprechen. Bezüglich der Regierungsvorlage über die berufliche Reorganisation der Landwirtschaft verlautet, daß der Finanzausschuß verschiedene Abänderungsbeschlüste darüber gefaßt hat, die sich besonders auf die von der Zweiten Kammer getroffenen Veränderungen an der Regierungsvorlage beziehen und den Zweck verfolgen, die Vorlage wieder mehr zu bringen. Vorausfichtlich 000 M. Bem. eenb. 6itte ?n »VerW, Berlin Q.i» Offenbach, so hat jetzt auch taillistenverein an die erste Kammer eine Vorstellung in der Turnhalle. sS&K Ter Vorstand. afv Leib- hr. Ser 8otfau falb, haben leinen Zu^ Darmstadt die Definitorialprüfungen für Schul- amtS-Aspiranten und Aspirantinnen statt. Ferner wird nach dem „Darmst. Tgbl.* im Laufe des Monats Dezember eine „erweiterte Prüfung* für Hauptlehrer und Lehrer an Höheren Bürgerschulen abgehalten. •* DaS Museum des Oberhessischen Geschichtsvereins, dessen reichhaltige und interessante Sammlungen seit einigen Monaten wegen Umzugs in das alte Schloß am Brand der Oeffentlichkeit nicht zugänglich waren, wird am 14. Oktober in Gegenwart der Mitglieder des Geschichtsvereins sowie geladener Gäste in den neuen Räumen wieder eröffnet werden. Die Sammlungen haben sich wieder reichlich vermehrt und nehmen sich in den hellen und weiten Sälen des alten historisch für unsere Stadt bedeutsamen Bauwerks erheblich vorteilhafter aus, als es in den Räumen des alten Rathauses der Fall war. ** Hagelschaden in Hessen. Ilm abgelaufenen Jahre wurden im Großherzogtum Hessen 36 Gemeinden von Hagelschaden betroffen. Der abgeschätzte Schaden beträgt 122 738 Mk., wovon nur 30 398 Mk. durch Versichere ung gedeckt waren. ** Die Heimkehr der Schwalben. Vom hohen Vogelsberg wird uns vom 27. d. M. geschrieben: Während die hier siedelnden Schwalben bereits am 8. Sept, ihren Abflug gehalten haben, bemerkte ich vorgestern in der Nähe von S- fe|san Q »ag-wech, milauien. 'S« Belohnung. -onn-nii. Verlöre». iomWttflbii jumfcntb g wurde eine gement tziu. le mit %■ en. Admged. gtg Beiop» !stamatio»Malte»kM i'.,»leiberg. M .um Ostend. Morgen Sonntag: *■ Oootonti1 sT’lw iäSfcS» 8ai**f W&- . -'"A'i'iüs v N £ W" * * Wenn Minister Witte jetzt dem Zaren Bericht erstattet, dann wird er seine Unterredung mit dem Fürsten Bülow und Kaiser Wilhelm an erster Stelle erwähnen. Denn eS ist daS Bemerkenswerte an diesen Unterredungen, daß sie der Aussprache zwischen Fürst Bülow und dem japanischen Gesandten alsbald folgten. Minister Witte kennt die Japaner, wie kaum ein Anderer, und er hat sich in Portsmouth auf dem Gebiet der Diplomatie ihnen zum mindesten gewachsen gez/ngt. ES ist' also begreiflich, daß Fürst Bülow und der Kaiser daS Urteil dieses Mannes über die neueste Verschiebung in dez^ asiatischen Politik hören wollten. Die Möglichkeit eines deutsch^nssischen AsienvertrageS, von der jetzt gesprochen wird, dürste immerhin in Frage kommen. Deutschlands Besitz irkoOstasien ist zwar klein, aber seine allgemeinen Interessen sind^'groß genug, um es sein Heil in einem Bündnisvertrag suchen zu lasten, wenn auch daß zwischen Deutschland und England vor fünf Jahren geschlossene Pangtse-Abkommen noch in Kraft ist, daS die englische Presse systematisch totschweigt. WaS daS Verhältnis zwischen Deutschland und Japan anlangt, so waltet zwischen den Regierungen wohl noch dieselbe Korrektheit ob, von der Fürst Bülow in der NeichStagSdebatte über die hohe Politik im Anfang d. I. Zeugnis ablegte. Anders ist es bestellt um die Gesinnung des japanischen Volkes gegen die Deutschen. Fürst Bülow ist Mecklenburger, es wird ihn deshalb besonders interessieren der jetzt vom „Rostocker Anz." veröffentlichte Brief eines mecklenburgischen Kapitäns, der im Mai d. I., zurzeit der entscheidenden Seeschlacht, mit seinem Schiffe an der Küste Japans lag. Der Kapitän führt in diesem Brief mehrere für den Deutschenhaß der Japaner charakteristische Fälle an und erzählt, daß er auf der Straße der Stadt Moji von einem japanischen Polizisten mit einer Flut von Schimpf- roorten überschüttet worden sei, bloß weil er sich auf dessen Frage als Deutscher bekannt habe. „Ein „Wunder", schreibt der Seemann, „ist das nicht. Beinahe jede Zeitung verhetzt daS Volk gegen die Deutschen." Diese Beobachtungen aus dem Leben sind wertvoll und der deutschen Regierung zur Würdigung zu empfehlen, denn in den höheren Regionen der Diplomatie hat man am Ende weniger zuverlässige Kenntnis von den Eigentümlich- lickkeiten der japanischen Volksseele. Mag auch der Berliner Eandte des Jnselreiches dem Fürsten Bülow die beruhigendsten Versicherungen gegeben haben — Deutschland muß aus der Wacht fein im fernen Offen, und es wäre ein geeignetes Vorbeugungsmittel gegenüber zukünftigem Unheil, wenn es seine dortige Interessengemeinschaft mit Rußland vertraglich festlegen würde. Ter „Daily Expreß", ein Londoner Deutschenhetzblatt, veröffentlicht übrigens eine Aufsehen erregende Mitteilung über die gegenwärtigen Beziehungen zwischen England und Rußland. Danach unternimmt die russische Regierung (?) alles Mögliche, um ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Enchand und Rußland aufrecht zu erhalten. Vorgestern empfing, so behauptet dieses Blatt kühn, der russische Minister des Mußern, Gra Lambsdorff, den englischen Edelmann Elibank und sagte seinem Gaste wörtlich: „S. M. der Kaiser von Rußland wünscht eine freundschaftliche Verständigung mit England herbeizuführen. Der Zar wünscht engere Beziehungen sowie eine bessere Verständigung zwischen den beiden Ländern. Eine derartige englisch-russische Verständigung würde viel dazu beitragen, den Weltfrieden aufrecht zu erhalten." Es verdient im 'Anschluß daran hervorgehoben zu werben, daß einem deutschen Journalisten in Petersburg gegenüber Witte sich in begeisterten Worten über die Ausnahme geäußert hat, die ihm Kaiser Wilhelm tn Romiuten bereitete. Witte teilte mit, der Kaiser habe ihm bei der Begrüßung wörtlich gesagt: „Ich erweise Ihnen dieselben Ehren, wie einem gekrönten Haupt. Sie haben Außerordentliches geleistet und ich gratuliere Rußland zu dem Besitz eines solchen Mannes. Denn die Monarchen viele solche treue Diener hätten, bann würde man besservo.n der Monarchie denken." Komische Tagesschau. Tittoni bei Bülow. W. T. B. meldet aus Baden-Baden vom 29. Sept.: Minister Tittoni stattete beute vormittag dem Fürsten Bülow einen langen Besuch ab und nahm mit diesem das Mittagsmahl ein. Am Nachmittag unternahm Tittoni mit dem Reichskanzler eine Aussahrt, bei der das neue und das alte Schloß besucht wurden. Abends fand bei dem Reichskanzler für Tittoni ein Diner statt, zu dem eine größere Anzahl Einladungen ergangen war. Der „Popolo Romano* schreibt: Wenn auch die Zusammenkunft in Baden-Baden keiner besonderen politischen Frage zuzuschreiben sei, so sei sie doch nicht wertlos, da jedes Ereignis, das die persönlichen Bande zwischen den Ministern der beiden Staaten enger knüpfe, auch die Harmonie der allgemeinen Politik befestige. Uebrigens sei die Begegnung eine logische und natürliche Ergänzung der Besuche in Abbazia und Venedig und als solche ein Beweis der Achtung, die Italien genieße und eine Bestätigung einer intimen Entente der drei verbündeten Mächte. Im Hinblick auf diese Bedeutung begrüßt der „Popolo" die Begegnung in Baden-Baden freudig mit dem Bewußtsein, daß sie der Dolmetscher der allgemeinen Stimmungen des Landes sei. Als wahrscheinliche Verhandlungspunkte der Entrevue nennen dagegen einige andere römische Blätter die Lage in Oesterreich-Ungarn, die Balkanfrage, die englisch-japanische Allianz, endlich auch die Marokkofrage. Die republikanischen Zeitungen Italiens zeigen sich unzufrieden mit Tittonis Besuch. Viel bemerkt wird der Umstand, daß in Racconigi Giolitti von König Viktor Emanuel empfangen wurde. Unferm Berliner R.-Mitarbeiter ist, wie er uns heute schreibt, gesagt worden: Wie groß die Tragweite der Unterredung ist, in Bezug auf die Gestaltung der internationalen Lage, das dürfte sich bald zeigen. Man kann sich auf erfreuliche Ueberraschunge,n gefaßt machen. Sozialdemokratische Flunkereien. Auf dem sozialdemokratischen Parteitage wurden die Oldenburgischen Landtagswahlen als Erfolg der Sozialdemokratie dargestellt und noch nach dem Parteitage hat die „Sächs. Arbeiterztg." höchst poetisch diese Wahlen als rote Rosen, die das sozialistische Parteischiff schmückten, bezeichnet. Jetzt stellt sich heraus, daß dies alles nichts als Flunkerei gewesen ist. Wohl sind die sozialdemokratischen Stimmen gestiegen, aber der „Vorwärts" muß selbst zugeben: „Allerdings haben die bürgerlichen Stimmen sich in noch höherem Maße vermehrt und die Zahl unserer Wahlmänner hat sich etwas verringert." Wenn der Gegner einer Partei sich in noch stärkerem Maße vermehrt hat, als diese Partei, so liegt doch relativ ein Rückgang der Partei vor, und e§ ist lächerlich, von einem Erfolge zu sprechen. Der „Vorwärts" aber hat zu seinem Tröste sofort eine schöne Phrase zur Hand. Dec Erfolg des Bürgertums sei nur durch die einmütige Frontstellung gegen die Sozial- demokratie erzielt worden, „daher denn der geringere Erfolg, den die Sozialdemokratie erzielt hat, nichts weiter ist, wie das letzte Aufgebot der Bourgeoisie, die nunmehr am Ende ihrer Kraft angelangt ist und einem künftigen Ansturm der Partei nicht mehr stand halten wird." Wir meinen, daß gerade diese Einmütigkeit des Bürgertums die beste Gewähr auch für künftige Abweisung des sozialdemokratischen Ansturms ist in jenem nördlichen Großherzogtum. Die Sozialdemokraten ziehen mit dem Gewinne eines Mandats in den oldenb. Landtag ein und sie werden über fünf Sitze im Landtage verfügen, also über noch nicht ein Sechstel der Landtagsmandate. Angesichts dieser Tatsache macht es sich besonders gut, von „einem letzten Aufgebot der Bourgeoisie* zu sprechen. Neber die Viehpreise im Ausland bringt das kaiserliche Statistische Amt sehr lehrreiche Mitteilungen. Hiernach kosteten im zweiten Vierteljahr 1905 in Rotterdam pro Doppelzentner Schlachtgewicht: Ochsen 122 Mark, Bullen 101 Mark, Kälber 160 Mk., Hammel 155 Mark. Es waren also Ochsen um 20 Mk., Bullen um 32 Mk., Kälber um 8 Mk., und Hammel um 25 Mk. auf dem Hauptplatz Hollands billiger als in Berlin. Noch krasser ist der Unterschied zwischen den Preisen des dänischen Viehs, das ebenso wie daS holländische ersten Ranges ist, und denen des deutschen. In Kopenhagen stellten sich die Preise für den Doppelzentner Schlachtgewicht im zweiten Vierteljahr 1905 folgendermaßen: Ochsen 108 Mark, Kühe 82 Mk., Bullen 89 Mk., Kälber 119 Mk., Schweine 98 Mk. Es waren demnach in Kopenhagen billiger als in Berlin: Ochsen um 34 Mk., Kühe um 41 Mk., Bullen um 44 Mk^ Kälber um 49 Mk., Schweine um 30 Mk. Und die dänischen Schweine nennt man die besten der Welt, die um ihrer Prachtqualität willen von den verwöhnten Engländern fast ausschließlich eingeführt werden. * Die unerfreuliche Situation in der Habsburgische« Monarchie ist wohl im wesentlichen die Veranlassung, daß bei den Oesterreichern sich die Neigung zeigt, auf wi rischa ft^ lich em Gebiete ihre cigen en Wege zu gehen und hiev den Blick mehr und mehr tn die Ferne zu richten. Denn der politische Unfriede zwischen beiden Neichshälften, und zumal das schroffe Verhalten der Ungarn ist für Oesterreich! ebenso unsicher, wie des politischen. Deshalb wendet der letztere Staat im Interesse seiner Produktion den fremdem Märkten größere Beachtung zu. 'Mit dem Bestreben, seine, älteste und bedeutendste Reederei, den Oesterr. Lloyd, sanieren, setzte die Bewegung ein. Dann ging man dazu über, ba§ Arbeitsfeld der WienerBanken zu erweitern^ und zwar wurde zunächst der Balkan ins Auge gefaßt. Hier war auch der Umstand bestimmend, daß zwei Ber^ liner Finanz in st i tute die Errichtung einer deutsche bulgarischen Bant in Sofila beschlossen, die imi Oktober eröffnet werden soll. Die Verhandlungen der öftere reichischen Regierung mit den leitenden Wiener Vankinstt- tuten führte zu dem Pro seit, den kommerziellen Einfluß Oesterreichs im Orient zu sichern durch Gründung fron. Bankfilialen in Sofia, Konstantinopel und Saloniki. Dies« Verhandlungen sind jetzt unter dem Vorsitz des Ministern Präsidenten v. Gautsch fortgesetzt worden mit dem Ergebnis, daß die Errichtung einer Ueberseebank in die Wege geleitet werden soll. Bei dem scharfen internationalen Wetti- bewerb und der Uebermacht der Konkurrenten dürfte eS den Oesterreichern nicht leicht werden, einen Platz draußen, an der Sonne, zu erringen. Wer in diesem Wettbewerb! die Kräfte ztl regen, ist für sie ein geeignetes Mittel, dey> politischen Wirren daheim zn entrinnen. Ein Wiener Sozialistenblatt will übrigens von zuver^ lässiger Seite erfahren haben, die obcrösterreichischen Ge-, meindeämter hätten unter den. Siegel strengster Verschwieg genheit Druckschriften und Akten zur Durchführung einet, plötzlichen Mobilisation erhalten. Man spricht von einer Mobilisierung gegen den erwarteten Aufruhr in Ungarn. Und der Vizepräsident der ungarischen Un^ abhängigkeitspartei, Polon.i, hat einen Korrespondenten er-, mächtigt, zu erklären, der unbeugsame Wille Kaiser Franz Josefs gegen die Armeeforderungen der Ungarn fei auf, das direkte Eingreifen der deutschen Regier-, ung zurückzuführen. Tas ist selbstverständlich barer Unsinn. Von den Führern der vorgestrigen Demonstration in Budapest befinden sich sieben schwer verwundet im Spital. Zwei von ihnen schweben in Lebensuefahr. Unter, der Studentenschaft herrscht große Erregung. In der Universität wurden drei sozialistische Studenten durchgeprügelt und hinausgeworfen. Dann brachten die Studenten ihren verwundeten Genossen im Spital Döan tionen dar. Angeklagte ein schlechter Mensch, er sah auf ihn herab mit 28. Sept. NESTITÄ Der Zudrang zur Verhandlung, über bereit Borge- - schichte wir gestern berichteten, war gewaltig, und außerordentlich stark sah inan namentlich die Landbevölkerung int Zuhörerraum vertreten. Der Eröffuunasbeschluß nimmt » v o.r süßliche Tötun g an. Der 'Angeklagte bestritt, sich schuldig' zu fühlen und gab in seiner ausführlichen Scyil- veruug der Vorgänge, die zu dem traurigen Vorfall führten, an, in Notwehr gehandelt zu haben. Totschlagsprozeß LengcrKe. d. Mainz, Schwurgericht. th. Gießen, 30. Sept. Gießener Strafkammer. (n.) Gießen,- 29. Sept. Die Strafkammer verhandelte heute gegen den Schweizer Joses Sch. von Ammerdingen wegen Diebstahls und Körpcr- verletzung. Sch. war ntt Juli d. I. bei einem Landwirt in Klerw-Karben als Knecht beschäftigt und benutzte das der Dienstmagd gehörige Zimmer, die sich krankheitshalber bei ihren Eltern befand. Er eignete sich einige dem Mädchen gehörige Fußbekleidung an und entfernte sich ohne Wissen und Willen seines Dienst- Herrn aus dem Dienste. Er traf mit einem Dienstknecht Narnens Funk zusammen/ der den Auftrag hatte, sich in Kloppenheim um einen weiteren Knecht für feinen Dienstherr», den Bci- Ebneten Harth, umzusehn. Funk veranlaßte ihn, sich zu em Dienstherrn zu verdingen, womit er auch einverstanden . Er bezahlte ihm eine Flasche Mer und gab ihm 20 Pfg., da er Hunger spürte und mittellos war. Auf dem Rückweg fing Sch. mit Funk ohne jegliche Veranlassung Streit an, gab ihm einen Stoß in die Seite, daß er hiusiel, traktierte ihn mit heftigen Fußtritten, warf ihn in den mit Schlamm gefüllten Straßengraben, tnicte auf ihn und würgte ihn am Halse, sodaß für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u.beseitigtiDiarrhoe, Brechdurchfall, Darmkacarrn. Frankfurt noch eine kleine Zahl. Heute nachmittag hat sich hier nun eine nach Hunderten zahlende Schar Schwalben eingefunden, die seit zwei Stunden über dem Walde in den Lüften kreisen und Flugübungen vorzunehmen scheinen. Zu dieser Jahreszeit ist die Erscheinung wohl eine ungewöhnliche und deutet vielleicht auf das Andauern warmer Witterung im Gegensatz zu den Prophezeiungen eines frühen und strengen 'Winters hin. Bilderschwindel in Oberhessen. Von einem Geistlichen aus der Provinz wird uns folgendes geschrieben; Unter dem Mantel „christliche Barmherzigkeit" werden zur Zeit einige Gemeinden Oberhessens auSgebeutet. Von Dors zu Dors zieht einBilderverkäuser, der angeblich zu Gunsten der „Kinderpf l e g e an st a t t Paritas" zu Grebenroth im Taunus minderwertige Silber usw. zu unverhältnismäßig hohen Preisen verkauft. Als ihm von zuständiger Seite Vorhalt gemacht wurde, pochte er noch gewaltig aus und drohte mit Beleidigungsklage, wobei er angab, daß schon einmal ein Geistlicher wegen Verächtlichmachung seines „hochchristlichen" Werkes zu hoher Geldstrafe verurteilt worden sei. Aber bald bat er um gutes Wetter und stellte sogar feinen Raub zur Verfügung. Das Anerbieten wurde natürlich abgelehnt. Da aber der Ertrag seines Geschäftes bedeutend war, auch einige Geistliche zu den Hereingesallenen gehören, da der „Kolporteur' sehr gewandt auftritt und zu rühren versteht, empfiehlt es sich das Resultat der Nachforschungen zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Auf Erkundigung ging folgender Bescheid ein: In Grebenroth im Taunus wohnt eine ehemalige Kaisers- werther Diakonissin, die aber von ihrem früheren Berufe nichts übrig behalten hat. Sie ernährt sich von dem Aufziehen einiger Kinder, für die zum Teil die Mütter, zum Teil dazu verpflichtete Gemeinden, bezahlen. Zur Zeit hat sie fünf Kinder in ihrer „Obhut". Sie ist mit einem Agenten des sogenannten „christlichen" Verlages „Wohlfahrt" in Berlin bekannt geworden, der die Anstalt der ehemaligen Schwester als willkommenes Aushängeschild betrachtete. Als das Verhältnis gelost wurde, war die ehemalige Schwester in die Geschäftsgeheimnisie und Kniffe so eingeweiht/ daß sie jetzt aus eigene Faust Agenten auSsendet. In Herborn ist es gelungen, einen ju verhaften. Die Stelle, beider wir uns erkundigt haben, druckt die Hoffnung aus, daß es auch gefingert möge, den zahlreichen übrigen Agenten, die die Gemeinden unsicher machen, das Handwerk zu legen. Es empfiehlt sich sofortige Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Hereingefallenen müßen sich trösten, die Anderen seien gewarnt. Da der Kolporteur, der den Kreis Gießen bereifte, feine Scheu vor der Oeffentlichkeit ausdruckte, fo ist hiermit feinem Wunsche nicht willfahrt worden. § Grünberg, 27. Septbr. Die Kanalisation unserer Stadt, die bereits vor zwei Jahren in Angriff genommen worden ist, wird jetzt fortgeführt und zur Fertig- stellung der gesamten Anlage gebracht. Bis zum Gallusmarkt dürste in den Hauptstraßen die Anlage völlig fertiggestellt sein. Hoffentlich bleibt nun der dritte Punkt moderner Errungenschaften und zeitgemäßen Bedürfnisses: elektrisches oder Gas-' licht, nicht lange mehr aus. §8 Groß-Felda, 27. Sept. Mit dem Beginn des nächsten Monats verläßt der hiesige praktische Arzt Dr. Schaub seinen seitherigen Wirkungskreis, um nach Heidelberg überzusiedeln, wo er eine Stelle an einem Krankenhause über- monimen hat. Ungern sieht man den beliebten Arzt scheiden, der sich sowohl als Bürger unserer Gemeinde, wie als Arzt seines umfangreichen Bezirkes allgemeiner Hochachtung und Verehrung erfreute. § Mücke, 27. Sept. Kaum sind das Mücke-Hotel und das neue Weichcnhaus unter Dach gebracht worden, so erbaut man schon wieder ein neues Gebäude. Es wird von dem Postsekretär Philippi errichtet neben dem ihm ebenfalls gehörigen Postverwaltungsgebäude und soll ein Wohnhaus werden. Herr Philippi tritt mit dem November in den wohlverdienten Ruhestand. An seine Stelle kommt Postverwalter Vetter von Groß-Felda. 4- Kleinhausen i.Ried, 28. September. Die Tabak- ernte ist dieses Jahr, was die Qualität angeht, sehr gut ausgefallen. Sandblätter erzielten denn auch 25—30 Mark per Zentner, Krumpel fanden zu zwölf Pfennigen pr. Pfund glatten Absatz. Die Quantität ist stellenweise geringer als im Vorjahr. Dillenburg, 28. September. In einer gestern in Niederscheld abgehaltenen Sitzung von Gemeindevertretung und Gemeinderat wurde einstimmig beschloßen, das für den Bau einer Haltestelle an der Strecke Köln- Gießen benötigte Gelände kostenlos zur Verfügung zu stellen und die Herstellungskosten der Haltestelle zu tragen. Hiermit ist das Projekt als gesichert zu betrachten. Bingen, 28. Sept. Nach einem in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung gefaßten Beschluß wurde für nächsten Montag und Dienstag eine Vorlese und bis Mittwoch die allgemeine Weinlese für die Gemarkung Bingen festgesetzt. Ausgenommen sind die Distrikte Eisel und Rochusberg, wo die Lese später erfolgt. In Bingerbrück nimmt der allgemeine Herbst bereits Montag, 2. Oktober, seinen Anfang. Die frühe Weinlese wird mit der beginnenden Fäulnis der Trauben begründet. Trotz des heißen Sommers dürste die Qualität der vorjährigen an Güte nachstehen, sie aber quantitiv übertreffen. Einzelne Versuche ergaben nach der „Fkf. Ztg." ein Mostgewicht von 78 bis 88 Grad nach Oechsle. Frankfurt, 26. Sept. Zwischen der Stadt und dem Besitzer der alten Börse, Kvnngießer, finden zurzeit Unterhandlungen statt zwecks Ankaufs des Gebäudes. Tie Stadt hat angeblich 750 000 Mark für den im indisch-maurischen Stil in den Jahren 1839 bis 1841 errichteten Monumentalbau geboten. Die alte Börse wurde nach einem Entwurf des Oberbaurats Stüler in Berlin durch den Architekten Eugen Peipers aufgeführt. Der hohe Aufschwung, den das Börsengeschäft nahm, lieft nach 30 Jähren das Gebäude als räumlich ungenügend erscheinen. Das alte Gebäude ging 1885 durch Kauf für 400 000 Mark in Privätbesitz über. alten Sckuhmachergesellen I furt a. M./ zuletzt in der schästigt, wegen Brandstiftung vtww*«. ------------------- -2 Die Anklage vertrat Gerrchtsaffessor Dr. Hetzel7 wahrend ratter 'Angeklagten Für den Verstorbenen war der die Verteidigung Rechtsanwalt Leun übernommen hatte. Unaeklaate ein schlechter Mensch, er sah auf ihn herab mit äfä‘«»an säst = ras? » st. ä”.Ä.AL ungehörigen Betragens aus der Kolonie entlassen hatte, auf ihre Sympathie ihrem Manne zuwendete, dadurch wurste dem Felde einen Haufen von neun Bund Roggen in Brand ber .Vater auf feine Tochter erbittert und das Verhängnis gesetzt zu haben. Er hat dem Inspektor der Kolonie mtt, dem ^urde immer drohender. Es kam schließlich zu der blutigen Feuer einen Possen spielen wollen Kraft behauptet, bet der £at $er Verstorbene schoft jedenfalls zuerst, worauf der sWifäf ä«' äs S -s nach Reu-Ulrichstein, da dessen Frau schwer erkrankt M Auch nicht dabet und müssen dem Angeklagten mit dieser Bestellung hat er deut Inspektor einen Schabernack steht, daß von beiden je bret Schüsse abgegeben wurden, spielen wollen. Der betreffenbe Arzt bemerkt als Zeuge, daß Tie Frage, ob der Angeklagte sich di,e Verletzungen selbst er nicht wenig erstaunt gewesen sei, als er bet seiner Aickunft beibrachte, wurde ebenfalls erwogen, möglich sei alles. Rach auf der Kolonie den Inspektor und dessen F-rau in der Laube ^er Beweisaufnahme halte er diese Annahme nicht für rich- eine Bowle trinkend an getroffen hat fiq, wahrscheinlicher fei, daß er von Lebert die .Verletzungen niebtet worden und nur dem Um stände, daß der Wind günstig gehandelt, das laste er dahingestellt. Emen Antrag stelle war, ist es zu danken, daß die ca. 200 übrigen Roggen- er nicht, er überlasse die Entscherdung den Geschworenen. —■ häufen in der Rahe der Brandstelle nicht auch ein Raub der Tie Verteidiger plattierten eingehend auf Freisprech-' Flammen wurden. Die Geschworenen bejahten die an sie U1IC. des 'Angeklagten, der in berechtiKer Notwehr gehandelt gerichtete Schuldfrage wegen Drandstistting, bewilligten dem a die Tat ohne jedes verständliche Motiv verübt worden ist. ^fchossenen ordnete und in ständiger Fühlung mit tfjnt Er gab unter anderem an, daß eine Schwester von ihm, die war. Der einzige Wunsch des Lebert sei gewesen, feine gemütskrank war, durch Selbsttnord geendet hat. Auf die Frage Enkelkinder sicherzustellen. Der Zeuge erklärte, daß er bo des Vorsitzenden, was er auf die Aussagen des Verletzten zu strebt gewesen fei, einen Ausgleich zwischen beiden Teilen her- ’agen habe, antwortete er: „Dazu sage ich kein Wort, es ist zuststellen. Der Erschossene habe ihm mitgeteilt, daß der An- umgekehrt". Auf die weitere Frage^ weshalb er in Wiesbaden geklagte feiner Dienstmagd nachgestellt und sie geküßt habe, m Untcwsuchung stehe, sagte er :_ „Ich soll m Büdesheim einen -Zie Tochter des Erschossenen, des Angeklagten Frau, habe Mord begangen haben, ich weiß aber davon gar Nichts. Rach -140 nnn hnrr A' " 03nf(,r mos mebr nfS ibr einer Aeußerung des Vertreters der Staatsanwaltschaft steift er tatsächlich wegen des Rüdesheimer Raubmords in Un- mütterliches Erbteil ausgemacht habe. Das Testament habe tersuchung, und die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hat um ^bert am 12. September bet dem Zeugen errichten lasten, seine schleunige Ueberftihrnng dorthin ersucht. Es erging Ge- den Enkelkindern fei das Vermögen vermacht worden, wäh- richtsbeschluß dahin, daß, da Zweifel über die Zurechnungsfähigkeit rend die Tochter die Nutznießung habe. des Angeklagten vorliegen,, er durch einen Sachverständigen auf Direktor Dr. Wert Wei brecht-Alzey wurde in semm ^^stzustand untersucht sott und daher dw Ver- ba§ §QU§ des Altbürgermeisters Lebert gerufen, als das u?t ° i l b e $ *Äf Jrr1 g i t r bTc t ? geschehen war. Lebert habe hinter einem Tisch- auf Der Arbeiter Johann Friedrich M. von Bönstadt war mit einigen ^cm Boden in einer Blutlache tot gelegen, wahrend er den jungen Leuten in Assenheim, wo es nachts feljr laut herging. Sie Angeklagten im ersten Stock des Hauses tm Bette liegend wurden vom Polizeidiener aufgefordert, sich ruhig zu verhalten, mit Schußwunden an betten Armen aufgefunden habe. Diese was M. mit einer „ungehörigen Einladung" erwiderte. Als der Verletzungen feien unbedeutender Natur gewesen. Polizeidiener zur Fessttellung seines Namens schritt, schlug M Tr. Baar-Wendelsheim wurde sofort in das Lebert- mit ^0^ feinem Kopf, ^r ^olizeidiener hie geholt. Auf seine Fragen cm den Angeklagten, den schlag mit seinem Arm ab, trug aber blaue Flecken davon. I ’ • a • L , 9 Das Schöffengericht hatte auf die Aussagen der Entlasttingszeugen oener im Bette liegend traf. „'"M? jjr hin den Angeklagten für den Angegriffenen gehalten und ihn bater?' habe er m ruhigem wie erwidert: ',Dcr hegt mir wegen Beleidigung zu 6 Mark Geldstrafe verurteilt, im unten im Zimmer und ist totgeschossen." Die Verletzungen übrigen war Freisprechung erfolgt. Auf Berufung der Staats- des Angeklagten seien leichter Natur gewesen. Auf die anwaltschaft, die das Urteil als auf falschen Grundlagen auf- Frage eines Geschworenen, od der 'Angeklagte den linken gebaut bezeichnete, wurde M. wegen Körperverletzung zu Arm trotz der Verletzung zum Schießen (auf sich selbst) 50 Mk. und wegen Beleidigung zu 25 Mk. Geldstrafe ver- ^„ch hätte gebrauchen können, gab der 2hzt diese Mög» urteilt. — Em ebenfalls von der Staatsanwaltschaft angefochtenes [rrgfeit >u Urteil des Schöffengerichtes Alsfeld wurde aufgehoben. ' 3 ‘ . o r k Am Himmelfahrtstage früh waren eine Anzahl junger Burschen S r u d) - Mainz war nut dem Lebert verwandt und von Alsfeld von der -„Pfefferhöhe", wo sie die Nacht durchgezecht hat ihn öfters behandelt. Ueber das Verhältnis des Er- hatten, nach Hause gegangen. Am Morgen fand man an dem schossenen zu dem Angeklagten ist dem Zeugen nur wenig Bahnübergang der Kreisstraße Alsfeld-Romrod ein abgebrochenes bekannt. Ungefähr vier Tage vor seinem Tode habe Lebert Lindenbänmchen. Man hatte sofort Verdacht auf die Burschen ihm geschrieben, daß durch sein ihm verordnetes Mittel und einer gab an, daß, als der 18 jährig^ Metzger Adolf R. reiu Befinden sich wesentlich gebessert habe, es sei nicht hinter ihm hergegangen.sei, an genannter stelle emen „Srad) ausgeschlossen, vaß er' noch zur Heirat mit seiner Haus- Äto b” W zu und, bat M. tion einer »«terin sich entschließe, d-m-.t er ständig jem-ub um sich Anzeige ab zu sehen. Dieser konnte jedoch diesem Ansinnen nicht häbe, weil er sich vor dem Angeklagten fürchte. nachkommen, da ct von seiner vorgesetzten Behörde mit den (&> Bürgermeister Römer- Erbes-Büdesheim sagt aus, mittelungen beauftragt war. Am Schöffengericht wußte R. sich Lebert habe nie besonders gut mit seinem Schwiegersohn ö geschickt herauszuwinden, daß die Verhandlung mtt Frei- gestanden. Lebert habe ihan mitgeteilt, er werde seine Haus« Kochung endigte. Er. aab sinnlose ^runkenhcft an^und man hEilterin heiraten, den Angeklagten schieße er über den hielt es mckft für ausgesckloisen, daß em anderer Passant die Ä f 14nf)nn sn?itniFf bafm her'-Ynaeffaote rum Tat verübt haben könnte. Die Berufungsverhandlung ließ aber W1- F" 140000 Act. Milgfit yave oer ungeriagiezum keinen Zweifel an der Sckjnld des Angeklagten: wohl ließ die größten Teil verspielt Bon Beziehungen zwischen Mcwia Angetrunkenheit die Tat in milderem Licht erscheinen. Es wurde Dreh! und dem Erschossenen wisse er nichts. Das ^sta» angenommen, daß die Sache in nüchternem Zustande nicht vor- ment des Erschossenen fei angefochten worden, es habe eine gekommen wäre, weshalb anck von der bei derartigen Vergehen Einigung dahin stattgefunden, daß Frau v. Lengerke 145 000 üblichen Freiheitsstrafe abgesehen wurde und die Angelegenheit Mark und ihr Sohn 115 000 Mk. erhalte. mit einer Geldstrafe von 80 Mk. als genügend gesühnt erachtet Das 23jährige Dienstmädchen Maria Di e hl aus Erbes- ^urde- — Der Zigarrenfabr-kant F. hier wurde von dem Kauf- Büdesheim war 514 Jahre bet Lebert in Diensten. Dis mann W. m München um ferne Vertretung dort angegangen. Es OrrMimfimen in näheren Ve- Ä S-JSr.SÄ ÄA.SE ÄtttoS SÄ“. L München begab. Trotz aller $entülyungen gelang es F. nicht, einmal auf der Treppe angefaßt und geküßt. Mf. Be- seinen Vertreter zu sprechen und er fuhr unverrichteter Dinge fragen der Berteidi^r, ob ein im Sekretär des Ber,wrbenen wieder zurück. Er berlangte Rücksendung der Muster, die ihm aufgefundenes Gedicht, das von einer Verlassenen spricht, unfrankiert und beschädigt zurückgesandt wurden. F. verlangte die sich dem Liebsten bin gegeben und der nuo ihre Lippen Schadenersatz und bemerkte auch in einem Briefe, daß eine so fliehe, von der Zeugin herrühre, gab diese dLs zu. Nach der sonderbare Verkehrsart bei ihm noch nicht zur Mode geworden ^sicht der Verteidiger hat sich das Gedicht auf Lebert ci. Hierauf lief von ^^iOm Brief ^n,m dem er schc^b, bezogen. Tie Zeugin erklärt aber, daß es sich auf einen SÄuTÄ LK getoiff«: Gngefmann, her mit ihr Verhältnis gehabt „Studieren Sie güÄ^rner «ga-s Umgang mit Menschen, und zum Militär gekommen, bezogen Hobe Wie Lebert mein Verehrtester, ich bin nicht Ihr Prügeljunge". Auf die m den Besitz des Gedichtes gekommen, wisse fie nicht. Klage des F. wurde W. imrch das hiesige Schöffengericht wegen Die Ehefrau des Angeklagten bekundete, daß ihr Vater Beleidigung zu 10 Mark Geldstrafe verurteilt, nack)dem qcqen bie Heirat mit Lengerke gewesen sei Die Zeugin ein vorher zustande gekommener Vergleich widerrufen worden sMlderte das Verhältnis mit der Diehl; fie fei der Ueber- wat W erhob Mrusuug und glaubte (N muss- fr^eskMcheu > > gewesen, dass ihr Vater mit dieser in intimen Be. Ä ßiesmH-? fanden Die «laubt an ^Unschu» ihres erheblich überschritten worden seien und bestätigte das Urteil. Mannes und ist der Ansicht, daß ihr Vater — Zum Schlüsse kam in der V r i v a t kl a g c sa ch e des Landwirts diesen geschossen. Die Aussapen ber^ubrtgen Zeugen waren M. in Mittel-Gründau gegen den Verwalter R., der ein frei- nicht von Bedeutung. Die Sachverständigen werden morgen sprechendes Urteil des Schöffengerichts Büdingen zugrunde lag, vormittag vernommen, dann folgen die Plattoyers. ein Vergleich zustande. R. batte 501. die Worte zugerufen: -„Sie belügen mich?" Der Angettagte erklärte,- daß er nicht habe Mainz, beleidigen wollen, worauf der Kläger die Klage zurückzog. Nachdem heute vormittag die SachverständiEn vernommen worden waren, ergriff Staatsanwalt Schneider das Wort. Die Bluttat, die damals großes Auffehen in weiten Kreisen erregte, fei nicht das Ergebnis einer kurzen Aufwallung, eines kurzen Streites aewesen, sondern sie Gestern verhandelte daS Schwurgericht gegen den 33 Jahre habe als Schlußakt einer Tragödie sich abgespielt. - t'.nOf Kraft, gebürtig aus Frank- Es standen sich zwei Personen gegenüber, die sich nie zu /tbeitcrfolonie Ncw-Ulrichstein be- einem guten Verhältnis einigen tonnten. Der Staats anwalt berührte nun im weiteren den Lebenslauf und den Eha- | Berste'!^ liäsÄ»?1 ■ Lianime - gübiren 15^3«»61 IjSSÄ Is.i.ss I -sphas (1 rotbraun, 1 ge ■ irmmeau mit spiegel, ■ m 1 Rauchtischen, l | ükfi, 1 Waschti'ch mit M I -M,I RachM nut dgl | chlor, 1 großes Bismc •Uröiaft neu, 1 noch unget M 5dj(agaitber,l$e(8(braum ichene Damenuhr,! ets.! iüistchen Zigarren n. a. sie Versteigerung ftrn rnuit statt; die Alobel 7t schon besichtigt werd öeißler, Gerichtsvo! 6itt abgängiger 3jährige iiMtntWtt Bi ott Gemeinde Londorf s :ag, den 2. Oktober lJS. t llhr auf dem Bürgen cv.nau zu Londorf offen. Ntrt werden. Lmdori, 25. Sevtembe Mb« Bürgermeisterei Aumann. MUs Äarteutzrc 66 kör 2 Imtbroirtjd). fine 2 Schmiede, 1 Maschi, >nd S, |^;rJureaubicner, i BUer <®Ät iLNnungen D01^Jl ■ St"9«« wo." I Ihtfüt totn lUich 0,50 ®r~'' ?ot I:ni J.Wr jede ü L. 'Jllr die sÄ,rW 'S*Ä*,*Ä ®le6en, den L ^T' la. Iw «1-®* beu 7 - "erssa SSSÜ - 9 Im Interesse einer jeden Dame ist es ratsam, vor dem Einkauf von Damen- Und □ Hüten i ZMWsverstchcmg ai Die Beachtung meines Spezial-Hutfensters ist sehr zu empfehlen, a*7s »nd. Bdnlddeo. Große Auswahl in Es können eingestellt werden: 35 Triebviertel 2 Lehrlinge: B~/9 nongen und nett imb Up 3 i schließlich ZU J Zentner Aepfeln, 2 B30/, ff ri fionSwege vergeben werden. Beinkranke! Nr. Nr. 2 35 100 500 100 Flur 27 Flur 27 2 25 8 S Lieferungen sollen unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 vergeben werden. Angebote mit entsprechender Auffchrift sind bis zu dem Eröffnungstermin, dem 11. Okt., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 28. September 1905. 25 550 10 6 2 4 auf Kartoffeln, Zwiebeln, roten Rüben, weißen Rüben, gelben Rüben, öffentlichen Submi Angebote auf Vordruck sind daselbst erhältlich und müssen mit entsprechender Aufschrift versehen an die unterzeichnete Behörde bis spätestens im 6, schaftlicheu Winterschule Dr. von Peter. H ff II dem und Augen-Klinik Poppert. Meerrettig, Weißkraut, Rotkraut, Sellerie, Lauch mentpscilcr, „ 400 cbm Klinkermauerwcrk, „ 200 cbm Bruchsteinmauerwerk. Zeichnungen, ArbeitSbcschreibungen und Bedingungen liegen Bureau des Architekten Hans Meyer dahier, Wcstaulage zur Einsicht offen. 3% Großherzogliche Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. H Stück iffcntlich vergeben. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der benachbarten Gemeinden toetbm ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. September 1905. B8% Gvoßherzogliche ^■irgermeifterei Gießen. Mecum. Großh. Obstbau- u. landwirtsch. Winterschule Friedberg. Bekanntmachung. Das Wintersemester der landwirtschaftlichen Abteilung beginnt Montag den 6. November. Anmeldungen sind schriftlich oder mündlich an unterfertigte Direktion zu richten, von welcher auch Statuten, sowie Wohnungsausweise und Schülerfahrscheine zu erhalten sind. Schulgeld Mk. 25. Schüler mit Einjährigberechtigung können die obere Klasse besuchen und ältere Landwirte als Hospitanten teilnehmen. Großherzogl. Direktion der Obstbau- und laudwirt- Samstag, den 14. Oktober, morgens 10 Uhr eingereicht werden. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 30. September 1905. Grvßherzvgliche Bürgermeisterei Gießen, M e c u m. Ard eitsv ergebrmg. Die nachstehenden FnndicrungSarbeiten zum Neubau des Stadttheaters in Gießen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. 1. Erdarbeiten: zirka 2000 cbm Erdbewebung auf der Baustelle, „ 3850 cbm desgleichen einfchl. Abfuhr. 2. Maurerarbeiten: zirka 1650 cbm Betonstampfung der Funda- VeWönng von Die zur Herstellung der Universitäts-Bibliothek zu G , „ 7 bei dem Philosophenwald, „ „ 13 bei der Tanne. Nachmittags 3 Uhr beginnend 205 1/10 Grabgarten am Langenstein und alten Schlag, 205 6/10 daselbst, 2 landwirtsch. Knechte, 1 Fuhrknecht, 7 Schlosser, 2 Spengler, Schmiede, 1 Maschinist, 2 jüngere Heizer, 1 Sattler n. Tapezier .(l'iir dauernde Arbeit), 11 Schreiner, Schneider, 1 Friseur, 2 Schuh- in ach er, 1 Glasreiniger, Installateure, Erdarbeiter, 1 Weißbinder, Zimmerleute, 4 jüngere Arbeiter und 4 jüngere Arbeiterinnen ssir leichte Beschäftigung, mehrere jüngere Lausburschen, Lauf- fr auen, Laufmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen. verlanget Broschüre: Wie heile ich 17 mein Bein selbst gratis von Dr. Strahl, Hamburg45e Grosse Allee 10. 1 Operationslose | Behandlung von I Krampfadern, I Aderknoten, steif I Gelenken, Ge- | Schwulst, Wund-, | Fisteln, Belage-1 schwüren, nasse I und trockene I Ai ' ■ ..«j. liuuerul, i^aufirauen uno ^!auimaoei)en, i utinoermaoepen, - mntcn Ter Ttaatsanmw Haus« ouer Bureaudiener, Bureaugehillen und Kassierer, -ebwslaus »"d taW " a>^rdenen war ff TtSdtischer Arbeitsmchlveis Gieftll Gartenstraße Rr. 2, Zimmer Rr. 2. Bekanntmachung. Montag den 9. Oktober findet an Ort und Stelle die Ber mein reichhaltiges Lager zu besichtigen. Infolge meines grossen Bedarfes bin ich in der Lage, in gas*m©H:en sowie ungarnäerten HMeen ein enorm grosses Lager unterhalten zu können. Meine vielseitige Auswahl dürfte selbst den verwöhntesten Geschmack befriedigen. Sämtliche garnierten Hüte werden in meinem Putz-Atelier, welches der Leitung einer ersten Direktrice untersteht, mit der grössten Sorgfalt garniert. ===== Die Preise sind hervorragend billig, - Montag, den 2. Oktober l. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55, versteigert: 2 Plüsch- Sophas (1 rotbraun, 1 geblümt), 1 Trumeau mit Spiegel, 1 Verti- iow, 1 Rauchtischchen, 1 ovaler Tisch, 1 Waschtisch mit Marmor- olatte, 1 Nachttisch mit dgl., 1 Regulator, 1 großes Bismarckbild, alles fast neu, 1 noch ungebrauchte Zchlagzither, IPelz (brauner Boa), 1 goldene Damenuhr,! eis.Kassette, V Kistchen Zigarren n. a. m. Die Versteigerung findet bestimmt statt; die Möbel können ;etzt schon besichtigt werden. Geißler, Gerichtsvollzieher Bekanntmachung. Samstag, den 7. Oktober, vormittags 10 Uhr, werden im Bürgermeislereigcbäude die Holzhauer- und Setzerlöhne für die bevorstehenden Holzfällungen in den Waldungen der Stadt Gießen Ein abgängiger 3jähriger (4995 Limenthaler Bulle der Gemeinde Londorf soll Mon- lag, den 2. Oktober l.Js., nachm. 2 Uhr aus dem Bürgermeisterei- Bureau zu Londorf öffentlich versteigert werden. Londorf, 25. September 1905. Großh. Bürgermeisterei fionburf Äumann. Stö-tislster WöhlliiUsmlhiVeis Gieftü Garteustraße 2, Zimmer Rr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Bekanntmachung. Samstag, den 7. Oktober 1905, vormittags IO1/, Uhr, ' fte rden im Bürgermeistereigebäude die in den Waldungen der Stadt ; ®i tjjen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiten s iss'Mtlich wenigstnehmcnd versteigert. Die Großherzoglichen Bürgcrmeistcrcieil der umliegenden Gemeinden ; terrbcii ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. September 1905. JB8% Grvßherzogliche ^iürgernleisterei Gießen. Mecum. -n Verstorbenen . er sab aus dem W rj k d» « ...endete, Daou1«# „ Submission. Für unsere Kliniken soll die Lieferung von für Kerb-, Grund- und Klach- Schnitt empfiehlt Ad. Steinig, Erstes Spezialgeschäft feiner Stahlwaren. Settersweg 80. 5072 Versteigerung. Montag, den 2. k. Mts. nachmittags 21/. Uhr sollen dahier Walltorstraße 6 (Darmstädter Haus) Haus und Küchengeräte aller Art, 3 Hobelbänke, 1 Del- gemälde, 1 Ttjd. Tamen-Sonnen- schirme, 80Spazierstocke, 1 Wanduhr (Regulator), 1 Kiste mit Spiegelglas, 2 große Bilder, zwei Stämme Werkholz, 80 Fl- franz. Cognac, 100 Fl. Südwein u. v. A. zwangsweise gegen baar versteigert werden. Die Versteigerung findet voraussichtlich teilweise statt. >5084 Gießen, den 30. Sept. 1905. Seipel, Gerichtsvollzieher. ES sind zu vermiete«: 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6'Zimmern, Wohnungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4 Zimmern, Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern und Kabinetten, r- Wohnungen von 2 Zimmern, 2 unmöblierte und möbliertes Zimmer, 1 kleiner Laden, 1 Werkstätte. Pachtung des leihfälligen städtischen Geländes statt und zwar vormittags 9 Uhr beginnend in Gewann 3 zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus Frällleill Olga Theiss, KreyM 10 empfiehlt sich zur Anfertigung künstlicher Gcbisir in Gold und Kautschuk, Kronen- imb Brückenarbeitcn, 66493 Kupfer, Gement und Porzellan. © Amzloses Zahnziehen. Umarbeitung schlecht sitzender Gebisse; Reparaturen äußerst schnell urtb billig. — Schvneirdste Behandlung. — Prompte Vedimama. Billig« Prstse. — Spnchswndm von 9 bis 6 Hr. ICH die «u 5 ife'S «aS'Ä «Ä Ä’Z-Äi s-SäB -^rhalbiis des fr. Zeugen nur fornio ™ verordnetes gjHfM fiert habe, es Ä K.mitftiner'S ItQnbl9 imand um ssj Tagten fürchte. Zentner untererb. Kohl raben, Alice-Schule Beginn der Kochschule den 18. September. — Kursus für Handarbeitslehrerinnen, Weißnähen, Sticken, Schneidern und Bügeln den 9. Oktober, 10 Uhr. — Der Kursus für Weihnachtsarbeiten, alle modernen Kunstarbeitcn u. s. w. den 16. Oktober. Auskunft und Anmeldimgcn bei der Oberlehrcrin Ve/e ZrärUein L. Moeser, Gartenstraße 30. Zu mieten gesucht: 24 Wohnungen von 1—7 Zimmern Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und jmar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. einschließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1,00 Mk.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich. Bat7, 2 Schlosser, 1 Schmied (gegen Vergütung), 3 Schreiner (auch gegen Vergütung), 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 2 für Installation ui io Schlosserei, 1 Kellner, 1 Schreiber. Es suchen Arbeit: B80/» 1 Maschinist, 1 Strickerin, 1 Bäcker, 1 Weißbinder, Maurer oder Taglöhner, 1 Kutscher, 1 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Verkäuferin, Lauffrauen und Laufmädchen, 1 Kindermädchen, Ausläufer, Versteigerung. Dienstag, den 3. Oktober l.J., nachm. 3 Uhr sollen irrt städtischen Pfandlokale SelterSweg 11 dahier die wegen rückständiger Gemeindesteuer, rückständig. Mädchen» u. Real« schulgelder sowie die ivegen rückständigen Waffergeldes gepfändeten Gegenst. als Schränke, Vertikow, Kommoden, Schreibtische, Sopbas, Wagen u. Pferde und eine Bade-Ginrichtung versteigert werden. (4998 Gemmecker, Pfandmeiffer. Büdesheim sagt aul t 1 einem Schwiegersch L — er werde seine haiij, ' . n schieße er über bc ! übe her Angeklagte M jungen zwischen War. i ie er nichts. Das Test: rn worden, es habe eii Frauv. Lcngerke 1450) erhalte. '!aria Diehl aus Gib:-? ebert in Diensten. D- bossenen in näheren ft. ?er Angeklagte habe fit it und geküßt. Äif St. rekretär des &t|türtat?r einer Verlassenen tot and der mr ihre Livper ib diese b*j zu. M her das Gedicht auf Sefat ; daß es sich w tim ■ ein SerljätaÜgtWit igen fabt. fit wX en, roiffe fie nicht. daß ihr t* W mit dieser in intimen &- mbt an die Unschuld W rnß ihr Baler zuerst M -er übrigen Zeugen rständigen werden morgen; gen die Plaidohers. Mainz, 29. ßepl SS&Sf ^ngekluAkn y ipurbw SKlst Suigm I* sich aötS. 8» eie BnwfJiSt ttunfi fein w A n ob * i“ So 90 Knuten jjj .,idigU^ P] ± Formen und Farben, sowie sämtliche H Q Neuheiten in Herrenwäsche, Kravatten, Hand- gM, schuhen, Schirmen, Strumpf waren etc. in HPw RA B I ¥ grosser Auswahl und bekannter Preiswürdigkeit errennuie Ulli Fangmann S ü i B Bahnhofstrasse 29. so?« Flur 22 Nr. 116 ein Stück Grabgarten am Riegelpfad bei der Ebelstr., Flnr 4 Nr. 348 3/10 — 361 qm Grabgarten am untersten Riegelpfad, Flur 5 Nr. 172/175 Grabgartcn auf der Weißerde, bisher dem Ober- posischaffner Pfaff gehörig, verschiedene Grundstücke bisher der Aktienbrauerei gehörig, Flur 26 Nr. 78 — 575 qm Acker in Günthers Graben am Leihgestener Weg, Flur 17 Nr 82—86 — 2272 qm Acker am Hamm bei dem Elektrizitätswerk, Flur 17 Nr. 59 — 1188 qm Acker am Hamm, 600 Klafter Acker am Wißmarerweg an der Lahn, Eine Wiese am Schäferbrunnen am Wißmarerweg. Die Zusammenkunft ist vormittags auf der Grünberger-Straße an der Kreuzung mit der Landmannstraße, nachmittags an der Universitäts- Bibliothek in der Keplerstraße. Gießen, den 29. September 1905. B”/, Grvßherzogliche Bürgermeisterei. Gießen. Mecum. • ? gewesen, Nöfe Y E • Die Lieferungsbedingungen liegen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, versiegelt und mit der Auffchrift: „Angebot auf Gemüselieferung" versehen, sind mit den Mustern bis zum 13. Oktober d. I., vormittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung der Angebote stattsinden wird, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 18. Oktober 1905. Gießen, den 28. September 1905. Bs0/, Großh. BerwaltungS-Direktion der chirurgischen "» vev'.iide.i Die II. Etage meines Hauses Seltersweg Nr. 70, bestehend aus 8 Zimmern nebst Zubehör, seither von Herrn Fritz Nowack bewohnt, ist anderweit zu Derrn. 4008]__________Eberb. Metzger, j *7 Zimmer | LllhWtzllltz lö Parterre-Wohnung, 7 Zimmer, p. 1, Oft, ev. früher 311 verm. [3157 In bem städtischen Hause Aster» tveg 9 ist der untere Stock bestehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör und siidlichem 9tebenhaus oui 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermieten. Näheres bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15.|B^/9 | & Zimmer j 50121 Infolge Wegutgs der Frau Oberpostdirektor Lomforde ist die obere Etage meines Hauses, Seltersweg 89 — 6 Zimmer, Küche, Bad, Kammern 2c. und Gartenbenutzung — per 1. April 1906 anderweit zu vermieten. I. Stein, Architekt. Alicestraße 26 (ft der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, zum 1.Oktober an ruhige Familie zu vermieten. >4282 Gocthestraße 23 ist der 1. St., 6 Zimmer, Bad, Küche, 2 Mansarden, 2 Kellerräume z. 1. April 1906 zu vermieten. Näheres im Parterre daselbst.>4942 | ö Zimmer j (vhdifrA 7 schöne b-Zimmer- Mltstltlsjt. t wohnung, 3.Stock, Mädchenzimmer, Gartenant. u.cckl. Zubehör per 1. Oktober zu verm. 4665____________I. Happel. 3871] Schöne b-Zimmerwohn. n. St., Bad, elekr. Licht, per sos. od. 1. Oft, zu verm. Plockstr. 6 3457] b-Zimmerw^ parterre, p. 1. Oft. zu Denn. Schiffenberger Weg 16, neben Steins (Aarten. Roonstratze 29 2 schöne, elegante 5-Zimmer° wohnungen mit reicht. Zubehör, mit oder ohne Gartenanteil, per 1. Oftober zu vermieten. 4075 Näheres Schillerstraße 89. West-Anlage 58, III versetzungshalber schöne Wohnung 5 Zimmer u. Kab. per 1. Oftober preiswert zu vermieten. 3953________AuSfunst parterre. Der zweite u. 3. Stock, bestehend uns je 5 Zimmern mit Zubehör, im Hause Grünberger Straße 22, ist per 1. Septbr. zu verm. [3727 Heinrich Fass. Grünberger Str. 20. 3913] Lndwtgstratze 37 Herr» schastl. neu Hergericht. Parterre, 5 Zimmer mit Veranda, Bad, Fremdenzimmer usw., Garten, Bleiche und Trockenboden per 1. Oktober ev. früher zu verm. Näheres Löberstr. 8.__________ 3394] Schöne 5-ZimmerWohnung Bismarckstraße 28 zu D6r- mieten. Näh. Bismarckstr. 26. 4500] Frdl. 5»Zimmerwohu. zu verm. Bahnhofstraße 59. | 4 Zimmer | 06535] 4-Ziminerwohn. alsbald zu vermieten. Süd-Anlage 7. 4664| Schöne 4-Zimmerwoh- Nung (Mansarde). Goethestraße, mit Zub. Näh. Lahnstraße 14. 4426] Schöne 4-Zimmerwohn. nebst Zuhehör zu vermieten. Georg Möhl, Bahnhosstr. 26. Bismarckstraße 40 4-Zimmerwohnuug sofortzuverm. 2511] Zu erir. Löberstraße 10, I. 4-Zimmerwohnungen, der Neuzeit entsprechend mit Mädchenkammer u. Bleichplatz in unseren Neubauten Friedrichstraße 4 u. 6 (zwischen Bahnhof u. Frankfurter Straße) per sofort zu vermieten. Baugeschäst Büttner & Damm, Ederstraße 20.>4014 Cichwcg 7 (Ecke Gr. Steinweg) ist eine schöne 4-Zimmerwohmmg mit Zubehör, der Neuzeit entspr. eingerichtet, per 1. Oktober oder später zu vermieten. 4921______Näheres im Laden. 4329] In dem Mansardenstock memes Hauses ist eine geräumige 4-Zimmerwohnuug mit allen der Neuzeit entsprechenden Bequemlichkeiten preiswert p. 1. Oktober zu vermieten. Näheres Nordanlage 12, pari. Steinstraße 55 >4643 ist wegzugshalber eine 4-Zimmer- wohnuug mit Badeeinrichtung, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, per 1. Nov. od. später zu verm. Näh. Schillerstraüe 26. 4966] 4 - Zimmerwohnung zu vermieien. Grünberg. Str. 27. 3 Zimmer l—Bm—iiwi «n aui Ltzm H-ZiuiiMMMW zu vermiet. Neustadl 55. [5062 4978] Zwei 8 - Zimmerwohn. sofort zu verm. Näh. Steinstr. 49. In meinem Hause Schott» straße 7 ist per 1. Oktober eine 3-Zimmerwohnung im Vorderhaus zu vermieten. Bäckenneister Schomber, 4738________Walltorstr. 51.______ 44961 Seitenbau Frankfurter Straße 29 eine schöne 3-Zimmer- wohnung mit allem Zubehör sofort zu vermieten. _______________Siäheres daselbst. 48471 Die seither von Herrn Ingenieur Göbel bewohnte Dreizimmerwohnung Ebelstraße 28, II (Obergeschoß) ist versetzungshalber per 1. Oki, anderweit zu verm. Marburgerstraße 27 3 - Zimmerwohnuug, Mansarde, per 1. Oktober zu vermieten. 4788_______C. H. Stückrath. 3933] Moltkestraße 24 eine Mansardenwohn. m. 3 Zimmern u. Zubeh. sof. an ruhige Familie zu vermiet. Desgleichen Noou- straße Hintergeb. eine 3-Zimmer- wohnung per 1. Okl. — Näheres Moltkestr. 24. Nicolaus.________ Lirbizßrsüeii. Aßlk 3-Zünmerwohnung, Küche, Keller, Garlenanteil zum 1. Oktober zu vermieten. Näheres bei 4612 Fr. Krüger, Klein-Linden, Gasthaus zur Deutschen Eiche. 3496] Bleichstraße 18 schöne 3-Zimmer-Wohnung mit Gas, Bleiche und allem Ziibehör an ruhige Leute p. 1. Oft, zu verm. 06426] Schöne geräiimige Drei- zimmerwohiiung mit allem Zub. zu verm._________Asterweq 16. j 2 Zimmer 06486] Wolleilgasse 16 2 Zimmer mit Zubehör zu vermieten. 5076] ; 2-Zünmerw. m. Küche zu vermieten. Schützenslr. 11. 06518] 2-Zunmeriv. zu verm. Franks. Str. 71. Näh. Ederstr. 6. Sehr schöne 5—6-Zimmerwoh- nuug, der llteuzeit entsprechend, mit allen Bequemlichkeiten, per L Oktober ev. auch früher zu Derrn. 3636 LouiS Lotz, Bahnhosstr. 22. 5008] Sehr schöne 2-Zimmer- wohn. an ruhige kinderl. Aiieter zu permieten. Nord-Anlage 13. Schöne Wohuuug von 2 großen Zimmern, Küche nebst Zub. per gleich od. spät. zuv. 3482 Atoltkestraße 2, 2 Tr. 4624] Eine 2-Zimmerwohnung mit großer Küche und abgeschl. Korridor zu vermieten und bald zu beziehen. Rittergasse 11. 5033] 2-Zimmerwohnung mit Gartenanteil (rnonatl. 14 Aik.) au vermieten. „Schöne Attosicht". 06462] Eine schöne 2-Z.-Wohng. ist bald zu verm. Ebelstraße 2. I Verschiedene j 5064] Die von Jorstrat Heyer bewohnte 8—9°Zimmcrwohug. mit Garten ist p. 1. April 1900 zu vermieten. Tas Anwesen ist an das Kanalnetz angeschlossen. Bismarckstr. 16. Näheres pari. Tie jetzt von Herrn Hauplmann Kramer bewohnte Villa Ost-Anlage 22 (dem Gerichtsgebäude gegenüber) ist per 1. April 1906 anderweit zu vermieten, ev. zu verkaufen. Näheres Seltersweg 89 und West-Anlage 6.4667 »bei der „Germania" mit groß. Garten, prachtvoller Aussicht, außerhalb der Stadl, sofort zu verm. evtl, zu verkausen. In der ,,Germania" eine Mansarde u. eine 3-Zimmerwohnung zu vermieten. — Näheres bei H. Noll, Mäusburg 7. [3917 Wilhelmstraße 8 ist I. und II. Obergeschoß mit je 6—7 Zimmern sofort zu vermieten. Bleichplatz, Trockenboden, Heiz- und Leitchtgas sowie Anschluß für elektr. Licht ist vorhanden. >3484 Näheres Frankfurter Straße 29. Zu vermieten: In meinen neuerbauten Häusern per sofort: [4311 Slephaustraße 25 6 Zimmer u. Bad, IV. Stock 3- bis 4-Zimmer-Wohnung. Liebigstraße 33 Parterre 5 Zimmer und Bad. Frankfurter Straße 62 I. Stock 5-Zimmer-Wohnung. Hillebrandstraße 2°, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Joh. Georg Pfaff, Frankfurter Straße 62, IL Der erste Stock, 4 Zimmer und Küche, per sofort zu vermieten. Rooustraße 32. Näheres bei Carl Holtmann, Grünberger Str. 3 a._______>3572 4540] Schöne Wohnung, 4 bis 5 Zimmer, zu Devmietcn. _______Rodheimer Straße 58. 8- biö 4-Zlmmerwohuung zu Derrn. Bäcker Kliugelhöffer, 3244____________Asterrveg.______ 4666] Nord-Anlage 7, Hintergebäude, ist ein Zimmer mit Küche, oder 2 Zimmer allem, an ruhige Leute zum erstenmale zu verm. Nah. Frankfurter Str. 29. 3» u. 4-Ziunuerwohuuuge« iu der Verl. Weserstraße, der Neuzeit entsprechend, zu vermieten. 3120] L. Hcllmold, Steinstr. 31. 4914] Marktplatz 21, II 2—3 Zimmer mit Küche zu verm. 4069] Der zweite Stock, 2—8 große Zimmer, ar. Küche, Bleiche u. jämlL Zubehör, zu vermieten. ____________Ederstraße 18. 5018] Grad. Mansardenzimm. mit anschließ, schräger Kammer an alleinst. Frau zu vermieten. ___________Grünberger Str. 1. 06312] Kleines Logis zu verm. ________Teufelslustgärtchen 26. 3927] Kleines Logis an ruhige Leute zu verm. Seltersweg 35. 06480] Zwei kleine Wohnungen alsbald zu verm. Wetzslemstr. 19. äBti ÄB -u sugt 06496] Kleines Familienlogis sof. zu verm. Katharinengasse 10. 06497] Em schön. Familieulogis sofort zu verm. Nittergasse 16. 06521] Sch. Mansardenw. per sof. zu verm. Näheres Seltersweg 46. 06515] Eine Wohnung zu Vermietern__________MänSburg 3. 5096] Neubau Ebelstraße zwei 5- u. zwei 2-Zimmerwohnungen zu vermieten. Näh. Ebelstr. 36,1. 06534] Familienwohunng zu vermieten. Kaplansgasse 25. Kl. Logis zu verm. Teufelslust- gärtchen20. Näh.Löweng.22 >5095 06525] Kleine Wohnung zu vermieten.________Neustadt 27. 06529] Schöne einzelne Stube zu vermieten. Löwengasfe 9. 4393] 1 großes Zimmer nebst Küche zu vermieten. Näheres Ludivigstraße 27, pll I Möbl. Zimmer 06482] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Tammstraße 19. 06479] Freundl. möbl. Zimmer zu vermieten. Stephanstr. 41,1. 06460] Anst. Alädch. kainl LogtS erhalten. West-Anlage 27, part. Gr.freundl., schön möbllZimmer im Einfamilienhaus (m. Zentral- heiz.) zu verm. AUetpr. m. Frühst. monatl. 25 Äik. Henselstr 1. [°^° 06495] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Schulstr. 11, III. 06502] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Schottstraße 7. 06504] Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Seltersweg 46, II. Schön möbliertes Zimmer mit Kabinett zu vermieten. [5086 _________Ludwigslraße 80, IL Ein eint.mein besj.möbl.Zimm. zu verm. Marktplatz 17,111. >06508 06514] Möbliertes Zimmer zu verniieten. Steinstraße 66. 06512] Schön möbl. Zimmer zu verm. Ludwigslraße 12, p. 06513] 1 solid. Arb.- kann Kost u. Logis erhalten. Mäusburg 3. 06516) 1 möbl.Zimm.m.Pens. auch an Einjähr, zu verm. MäuSburg 3. 06519] Freundl.möblierteZimmer zu vermieten. Moltkestr. 28,1. 06526] Dtöbl. Zimm., ganz neu einger., zu verm. Bruchstr. 13, p. 06582] Möbl. Zimmer billig zu verm. Bahnhotstr. 31, HL l. 06530] Möbl. Zimmer billig zu vermieten. Seltersweg 10. 06531] Möbl. Zimmer zu verm. Parterre, Mollkestraße 26. 06390] Eins. möbl. Zimmer sof. zu verm. Asterweg 12, III. 06410] Möbliertes Zimmer zu Dermieteii.________Blockstraße 7. 4933] Gut möbl. Wohn- und Schlafzimmer, zusammen od. ge- teilt zu verm. Neuen Bäue 3. 4735] Schon möbl. Zimmer zu verm. Dammftraße 32, L 06372] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Walltorstraße 25. 4946] Freundl., möbl. Zimmer zu vermieten. Seltersweg 6. 06167] Gut möbl. Zimmer zu vermieten. Neustadt 78, III. 06375] Zwei schön möbl. Zimm. billig zu verm. Asterweg 9, IL 06407] Sck>ön möbl. Zimmer zu verm. Bahnhosstr. 24, IIL 06435] Fein mbl. Wohn- u. Schlas- zimmer sof. z. v. Ludwigstr. 30, p. 06449] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Wetzsteinstr. 40, p, 06392] Ein schon möbl. Wohn- u. Schlasz. ineinanderg. »n. Balk. u. sep. Ging, z. v. Noonstr. 31, II. 06323] 'JJlöbliertee Zimmer zu vermieten. Liebigstr. 63, p. /^chön möbl. Zimmer sofort zu verm. Bahnlwfstr. 38. ]^„ 06459] Sch. m.Zimm. m. Schreibt, a Hrn.o.Dame z.v. Bahnhossrr.5,11 06454] Schön mobl. Zimmer nut Kabinett zu verm. Mäusburg 9. Wohn- nnd Schlafzimmer, gut eingerichtet, an ruhigen Herrn zu vermieten. 06472 _________Hofmannstraße 8. 4927] Möbl. Wohn- u. Schlaiz. sof. zu verm. Plockstraße 16, HL 06404] Schön m3 bl. Zimmer zu vermieten. Asterweg 52, p. 5020] Schön möbl. Zimmer zu verm. Frankfurter Str. 25, II. 06425] Freundl. möbl. Zimmer zu vermieten. Asterweg 16. 06430] Möbl. Zimmer, auf Wunsch Pension. Schillerstraße 23. 06444] Möbl. Zimmer vor dem Korr. zu verm. Grabenstr. 8, II. 05831] Schon möbl. Zimmer mit od. ohne Pens, z. v. Bismarckstr. 17. I Läden etc. | Mn mit Wohnung sowie Logis, 3 und & Zimmer mit Zubeh. zu Derrn. 3173 Näheres Bleichstraße 16, I. in bester Geschäftslage, mit Wohnung für alsbald beziehbar zu vermieten. 3995 Näheres Walltorstr. 75, 1. St. Schöne Lagerräume, euentl. auch zur Werfstatt geeignet, sofort zu vermieten. 2704 Bär & Wetterhahn, Nord-Anlage 3. Großer Weinkeller mit Lager vorn 1. Dezember an zu vermieten. 4528 ______________Seltersweg 81. Kontor mit geräumigem Lager zu vermieten. Näheres 3234 Alieestraße 19, Kontor. Zimmer-Sesncü. Für 2 Verkäuferinnen wird mit ober ohne Pension möbl. Zimmer gesucht. — Sehr. Meld. mitPreis- ang. u. 06470 a. d. Gieß. Anz. erb. Akzessist sucht gut möbliertes Zimmer nebst Schlaflabiuett in ruhigem Hause, am liebsten mit gutem Mittagöttsch. Schriftl. Meld, mit PreiSangab. unter 5097 an den Gieß. Anz. erb. ftitt Urtivit 'n der Nähe des ÖUi -UVCll Marktes z. Butter-, Eier- und Fischgeschäft zu mieten gesucht. — Schriftl. Meld, unter •06511 an den Gieß. Anz. erb. iWriir Steden iticter WciiMchhMirng mit bedeutendem Eigenbau sucht zum Vertrieb chrer Mosel-, Saar» tu Ruwer-Weine tüchtige, gut eiugeführte Vertreter. Ausführliche Angebote unter Nennung der Ansprüche und Aufgabe von Referenzen unter Ä. F. 4525 au Rudolf Moste, Köln, erbeten.ss27e Bedeutendes I Memukmmu Li können sich Herren, welche H großen Bekanntenkreis ha- M den, sichern. [re*T/e | Keine Versicheriüigm. ■ Strengste Diskretion zuge- ■ sichert. — Offerten unter g F. P. H. 276 an den Gieß, g Anzeiger erbeten. 10-20 Sk. pro Tag und mehr können Herren verdienen, welche Landwirte und Viehbesitzer besuchen. Offerten an Lorenz Schleicher, Ludwigshafen a. Rh., Mundenheimer Straße 237.(J^/b OamseSh, Lehrer für däuifcheu Sprachunterricht gesucht, geborener Däne bevorzugt, sonst Jemand, der längere Zeit im Lande war u. über tadellose Aussprache verfügt. Offert, an I. Nicker'sche Univ.- Buchhandlung, Gießen. >5068 KW Grossartigen Neben-Verdienst [H für Drov^ Reisende, Agenten d. W Vers.-, Fahrrad- u. Nähmasch.- ,W Branche. Gratis Ausk. Aug. W 6i«us8en,Kiel,Hopfenstr.4 ssl"/. Ein zuverl. jg. Mann mit nur pa. Zengn. f. Kont. u. Reise von hies. Liköriabr. ges. Schr. Meld. unter 06418 an d. Gieß. Anz. erb. Herren, welche in beffereu Gesellschaftskreisen verkehren, können sich auf angenehme Weise durch Vertrauensposten gute Redeneinuahme sichern. [«sa®/9 Gest. Offert, mit kurzer Angabe über Beruf re. sab F. D. H. 2676 an Rudolf Messe, Frankfurt a. M. ^Kommis für gemischtes Warengeschäft nach Alsfeld per alsbald gesucht. Schriftl. Meldungen unter 5050 cm den Gießener Anzeiger erb. tüchtige Zimergesessen u. ein junger Mann als Pferdeknecht sofort gesucht. [5063 Zimmeraesch. Georg Schubecker _______Erdkauterweg 20._______ Ä1" LWMgkselleu finden sofortige Stellung. Lohn 28-30 Mk. pro Woche. [50.70 Fritz Hertzhäuser, Dachdeckermeister, Marburg a. L. Tüchtige [5015 Buchbinder sofort gesucht. Brühl’sche Druckerei, _______Giensen._______ Schm-cMe ijeiniit. 06457| E. Euler, Asterweg 15. 06474] Ein junger Drechsler gesucht. Drechslerei Sonnenstr. 3. Mehrere AmhMr finden dauernde Beschästigung. 06433> H. Bieker, Cölbe. 06448] Em Schreinergeselle ges. Aug. Hofmann, Wetzsteinstr. 40. Schrlhmachergeselle gesucht. 06501 M a g n u s, Weideng. 10. Manrer. 30—40 Maurer an den Zellen- neubau Rockenberg sofort auf dauernd gegen hohen Lohn gesucht. 06505______H. W. Rinn. 06527] Schreincrgeselle sofort gesucht. Heinrich Voll» möller, Großer Steinweg 10. Murer u. Haudlauger können eintreten [5016 Frankfurter Straße 29. TagSöhnes* und Tagüöhsierinnen für leichte Beschäftig, ges. [4861 Bramm & Harries, Wieseck. 20 Erdarbeiter I für Winterbeschäftigung, sowie ein Pterdekneckt sofort gesucht.______Stetustraß- 49. Tüchtiger Arbeiter für Gartenarbeit gesucht. 5091 ■I. Atz back, Marburg, ©tr. 49. Kräftige ~ 5080 auf dauernde Beschäftigung ges. Nicolaus, Weißbindermeister. Tächt. Handlanger gegen hohen Lohn sucht sofort 06522 E. Groß, Malermeister. 1 Pferdeknecht gesucht. 5074 K. Kreiling IU., Wieseck. Hansbnrfche gesucht. [4820] Neuenweg 29. Ein HauSburfche vom Lande gesucht. Süd-Anlage 10. [5005 ordentl. KüLsbirsHe gcindjl 5045] Ludwig Döst, Drarktstr. 32. Hansburfche kckA. 5055 Lase Edel. 5058] Ein kräftiger, junger n°"" ntsHausbursche auf sof. gesucht. Emil Fischbach. 5060] Flinkes Hausburschchen gesucht. Näheres Kreuzplatz 8. Hausbnrsche ein kräftiger vom Lande, gesucht. 5085] Näheres Neuenweg 15. 5)attSbnrsche sofort gejucht. 5089_________Seltersweg 70. Schreiuerlchrliug gesucht. 06424___________Asterweg 16. Lehrling unter günstigen Bedingungen von hies. Engros-Gefchäft gesucht. Schriftl. Meldungen unter 4757 an den Gießener Anzeiger erb. Ein Lehrling für ein hiesiges Engrosgejch. zum alsbaldig. Eintritt gesucht. Schriftliche Meld. unter 06419 an d. Gieß. Anz. erb. Hausmädchen besseres, das auch zu bügeln versteht, zum 15. Oktober ges. [06492 Frau Emmh Roll, Moltkestr. 14. Wirth Aon zu Kindern gesucht. MlillvjkU Bahnhofstr.20, II. [°-- Unabh. Laufmädcheu sof. ges. 06488] Näheres Settersweg 61. Dienstmädchen gefmht. [4821] Neuenweg 29. 4984] Jüngeres fleißLaufmädchen tagsüber ges. Ludwigstr. 14,1.Et. Eine tüchtige Lauffrau oder Mädchen gesucht. [4994 Frau MarieZilißer, Süd-Anl.9,1. Neue Kliniken Küchen-Mä^chen gesucht. BM/e Laufmädcheu sofort gesucht. 06461] Grünberger Straße 71. 06523] Ein ordentl., prop., jun*, Mädchen ft klein. Haush. aufganie Tage ges. Grünberger Str. 24, 5. 06507] Ein inKüche u.HausarbU erfahren. Mädchen i. klein. Haus), z. 1. Nov. od. früher gesucht. Frai A. Cullmann, Südanlage 16, u Cc ü6Se [Äädchen M nach hier und auswärts. Stelle gu «230 vermittelungs-Bureau Fr. Gertrud Weissenberg, Sonnenstraße 32. 50811 Suche zum baldjqäi Eintritt ein tüchtiges Mädciier» für Küche und etwas Hausarbeit. Frau Wilson, Bismarckstr. 16^ Dienstmädchen X; Frau B. Kühn, Seltersiveq SS welche gut kochen kann, ges. biftdi Frau Hüttenberger, Seltersweg Braves, einfaches MiirLeftvu in ein Doktorhaus nach ausmärk gesucht durch Frau Hütleii- berger, Seltersweg 67. [5093 Tüchtige, gewandte 5094 Häherin zum Ausbessern u. Neuansertiqcn gesucht. Näheres in der Oefdjäfts- stelle des Gießener Anzeigers. Millen (ßi'liidi- 06500] 2 Mädchen suchen Beschäftigung im Kleidermachen in u. auß. d. Hause. Schottstr. 7 11 c r k n u f v Ätthen oder Teilhaber? für Geschäfte aller Branche«, Fabriken, Häuser, Grund, stücke, Billen, Peufiouale, Güter, Mühlen, Ziegeleien, Brauereien,Hotels,Gasthöfen, beschafft rasch uud verschwiegen das Filial-Bureau von Albert Müller, Frankfurt a.M., I'lainzer Landstr. 74, I. An 20 Plätzen des Iu» uud Auslandes vcr. treten! Bin kein Agent! Daher ohne Provision! Streng reelles deutsch. Unternehmen! Ohue Koukurreuz! Glänzende Auerkeuuungeu! Besuche und Rücksprache kostenfrei! hv14/,, Sie finden Käufer oder "s> Teilhaber für Jede Art hiesiger oder ausw^r- tigerGeschäfte, Fabriken,Grün 1 stücke,Gütern.Gewerbebetriebe raseh and verschwiegen ohne Provision, da kein Agent, dar ij E. Kommen, |e«n mal ■.# 3 maq -al WA daß iß UZ- SW «"irikatl-" M-d- m M di- d-rh-lws Ihletne^et mM- kurrenzverlialtnisse, ftoHte gemacht wer zahre verschiedentW zrbeitsverhalt iÄahrnahe, daßMd 5 als Folge M lssigkeit in starke ßchuch zur Einsühru unter schwierigeren (i6et würde vorauss' Makgewerbe zur Fc TieZahlderT M jetzt aus rund . Jen sind bekanntli M, daß in den 1 Wend der beiden schiebmg eingetteter h Hamburg und in leiben Hansastädte luziert. Wer diese licht mehr die ftüh mhr und mehr nur i|t vielfach nach Geg We billiger sind, bmtschlands, nicht a M sich die Zigar fiter hat sich ganz macht, den Fabrikbl f Drwru auMessen Tn brmW Aerichte A>n Ue „Eine sünszehnM und dies in Mu I spotten, in denen \ eine Linder/char fi ' zwungen ift. . werden, bar, bic schwächliche Leute f anderen Se^äftigu; rade ba§ Tab Steuerexperim. ^erweise zu einer Bedingungen de Verlangen Sie kosten freien BjsuJi zwecks Besichtigung und Rücks; rac Infolge der, auf meine Kosten, i 417 Zeitungen ersclielnenden Ins irateb i stets mit ca. 1500 kapitalkräftigen Reflektanten aus ganz Deutschland u Nachbarstaaten in Verbinde g, dah,: meine enormen Erfolge, gl&nzendti und zahlreichen Anerkennungen. Altes Unternehmen mit eigener Bureaux {.Dresden, Leipzig, Hannover und Köln. Coupe gebrauchtes, billigst avzugebc^. 5022 Wohnhaus 8><4Zimmer u.Küche enthattend, ucu erbaut uud der Neuzeit eiie sprechend eingerichtet, in befifr Lage, gebe ich lür Mk. 25,000 c’. Schr.Meld, nur v.Selbstkäufeil u. 06402 an den Gieß. Anz. ceft NäumungShalber per sofort billig zu uerffüllen: g Schreibpult, gebr., All. 18,— ; 3 Schaufenstergestelle für Wein; Kaffeebrenner, 30 Psd. enthaltend, mit Sieb; Große und kleine StandgesoM Ij (Glas) und Staudflaschen; I Kristallöl; 1 Ballon Olivcusst zum Schmieren zu gebrauct;cn. Carl Herber, Soltersweg zzz Zn verkanten: Ein messing. Gnödoppelarin mit Zug, komplett, eiu Gas- plätteiseu. Zu erfragen in der GeschäftSst. d. Gieß. 2lnz. [O64S9 Einsp. Kastenwagen zu verkaufen. 106353) Diezstr. 10. t Mit 1OOO Mk. ist ein gut eingefr jcteS Delikate - und Anfschnittgeschäft in Krei- und Jndustriesladt der Lahn rocj-i zugshalber sofort abjugeben. Schriftl. Aieldungen unter062«? an den Gieß. Anz. erbeten. Mer tat Tabu! enthält das letzte 5? die endc Srötzer, do y tagenen John Ö i^9®n,nbihide b ' •W 1903 und 17325 -Utn gegenüber sysfc- gf" S»' » 6 M3 c ä|t lautet: Q rco1 leiben euetUii in'ber 2 ^ner, l^..en kc ■Seiten hQf k ^sidte tu ?niger B stark u 5?? dafür Ier ^>schtost^^ ii LZ s: