Ile Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Als au G-alstraL* t» Ndressr für Depefchem -ttr-etger Gietzea. Fernsprechanschluß Nr. bl. bestätigt werden, kommen aus der ParensMor. vv*Hu. Als auf Dem Panzerschiff „PoLemrin em Mattos sich beim Kommandeur über Mechte Wahrung. be- Naate, zog dieser den Säbel und 5>er schmetterte den Matrosenden Kopf. Daraus wurde dre ganze Besamung aufrührerisch. Der Kapitän und viele Manne- nach Oberschlesicn. ,,, , , ~ Entsetzliche Nachrichten, die von verschiedenen Setten bestätigt werden, kommen aus der H^enstadt O^d e^ s a. offrziere wurden getötet. Der Potemkin schwimmt jetzt auf dem schwarzen Meere. Die meuternde Besatzung droht mit der B o m v a rb i e r ie-Vq* Odessas, wenn ihr nicht Straflosigkeit nach Landung zugefichert wird. Die Petersb. Telegr.-Ag. teilt 'folgendes mit: Der Ministerrat hat in den nächsten Tagen den Entwurf Bulygins über die Zusammenberufung der Volksvertreter durchzuberaten. Alsdann soll unter dem Vorsitz des Kaisers eine Sitzung des Nates stattfinden. Die Mehrzahl der Ratsmitglieder ist der Meinung, daß die Bestimmungen über die Reichsdnma nach der allerhöchsten Genehmigung durch ein Manifest veröffentlicht werden sollen. Im Hinblick auf die vielen Gesuche um schnellere Einberufung der Volksvertreter ist die Minderheit der Ansicht, daß der Entwurf betreffend die Duma zuerst in den Departements des Reichsrates und dann in einer allgemeinen Versammlung des Reichsrates beraten-werden müßte. Da der Reichs- rat jetzt Ferien hat und die Mehrzahl der Mitglieder verreist ist, würde die Einberufung imb die Beratung des von dem Ministerrat besprochenen Entwurfes Bulygins etwa zwei Monate dauern. Aller Wahrscheinlichkeit nach siegt die Meinung der Mehrheit des Ministerrates und werden die Bestimmungen über die Reichsduma und die Zusammenberufung der Volksvertreter noch im Juni ver- öffentlich t. Nr. 150 tifAitii te«n* außer Bomttag». Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem Kttflschen Landwirt die Steten« Kamitten» Mitt« viermal In der Woche beigelegt. Rotationsdruck tu 6er» Sag der Vrühl'schen Die Pariser Hmnanitä glaubt rnitteilen zu können, welches die Antwort Ronviers auf die deutsche Note sein! werde und in welcher Weise die Verhandlungen stattfinden werden. Ronvier werde dem Sultan von Marokko mitteilen, daß die französische Regierung die Konferenz annehme. In seiner Antwort auf die deutsche Note wird Rouvier die deutsche Regierung von seinem Entschluß informieren und hinzufügen, daß er wünsch, das Programm kennen zu lernen, welches die deutsche Regierung beabsichtigte, den Vertretern der Mächte auf der Konferenz zu unterbreiten. Auf das deutsche Programm wird Rouvier mit der llnberbreitung deK französischen antworten. Rouviers Antwort dürste dem Fürsten Radolin gegen Ende der Woche zugestellt werden. Fürst Radolin hat am Dienstag! nicht nur die Marokkofrage mit Rouvier erörtert, sondern ihm auch eine Note überreicht und mündlich erläutert, daß die neuen Handelsverträge keine Spitze gegen Frankreich enthielten. 9llle liberalen Blätter Frankreichs äußern sich hochbefriedigt über die günstige Wendung der Dinge. Die vorübergehende Verstimmung verhinderte die Negierung nicht, dem deutschen Marineattachee in Paris, Kontrcadmiral Siegel, zuvorkommendst die Erlaubnis zum Besuche des Kriegshafens und Arsen a l s v o n B r e st zu erteilen. Gr machte von dieser Erlaubnis Gebrauch und erfreute sich in Brest bei den Marinebehörden bcST liebenswürdigsten Empfanges. Wach der WaroLKo-Krisis. In deutschen Berichten aus Paris wurde wiederholt betont, daß die Behandlung der Marokkostage durch Rouvier die Zustimmung der ganzen Nation stnde. Das kann ebensogut Fürst Bülow sagen, daß er während dieser Krisis die Oeffentlichkeit hinter sich hatte. Es herrschte Genugtuung über die entschiedene Sprache, die Deutschland gegen die französische Ueberhebung stihrte, über die zähe Festigkeit, mit der der eingenommene Standpunkt behauptet wurde. Die Deutschen waren im Msland — ohne Selbsttäuschung gesprochen — in den Ruf gelangt, ungefähr mit allen einverstanden zu sein und Gott dafür zu danken, wenn sie der Nachbar, dem jedes Gute gefallen durfte, in Ruhe ließ. Ein im Ausland lebender Deutscher machte die Bemerkung: „Es werden zuviel Süßigkeiten aus Deutschland exportiert". Tatsächlich hatte manche Artigkeit der deutschen Politik den Eindruck erweckt, entweder wir wollten, wie man zu sagen pflegt, um gut Wetter bitten, oder wir beabsichtigten unter der Maske allgemeinen Wohlwollens desto sicherer und überraschender gewisse Aneignungs- und,,Machten witerungspläne durchzusähren. Die eine Vermutung war so falsch wie cie andere. Aber sie hatten unleugbar Wurzel geschlagen. Unterschätzung und Mißtrauen sind nur zu oft zu beobachten gewesen bei Franzosen, Engländern und nicht zuletzt bei den Amerikanern. Nicht Nur die Presse dieser Völker machte sich zum Vertteter solcher Auffassungen— ein ganzer Schwarm ruhmsüchtiger Politiker und eitler Militärs mühte sich, das Mißtrauen zu bestärken, und gefiel sich in Renommieren, wie leicht mit Deutschland „fertig zu werden" sei. Nun hat es sich endlich einmal gezeigt, daß wir doch auch noch ein anderes Instrument spielen können, als die Friedensschalmei. Das festzustellen, mit der wünschenswertesten Deutlichkeit, war unbedingt erforderlich. Was ist uns Marokko? So konnte mau im Publikum hären, als die ersten Auseinandersetzungen erfolgten zwisä>n den Preßorganen der deutschen und der französischen Regierung, der „Nordd. Allg. Ztg." und dem „Temps". Lohnt es, um Marokko mit Frankreich in Streit zu geraten? Die so stagten, waren erstaunt, daß die Leitung unserer auswärtigen Politik so großen Wert lege auf die Wahrung der deutschen Wirtschaftsinteressen in Marokko. ?Der die Oeffent- lichkeit erkannte, in ihrem intelligenten Teil, ziemlich bäld, daß es sich wohl um erheblich mehr handeln müsse, als um Marokko. So ist es. Man darf wohl sagen, daß durch das Austollen der Marokkostage von deutscher Seite eine neue, und für Deutschland entschieden vorteilhafte, internationale Situation geschaffen worden ist. Es kam nicht allein darauf an, in schärfster Form eine Deutschland zuaemutete Demütigung zurückzuweisen: das französisch-englische Marokko-Mkommen einfach als vollendete Tatsache hinzunebmen. Es war auch die durchaus geeignete Gelegenheit, einen festen Griff in das Wespennest zu tun, das sich Engländer und Franzosen auf Betreiben des famosen Herrn Delcassß gebaut hatten. Es ist immer von großem Wert, wenn man den Gegner dazu zwingen kann, seine Plane ein wenig zu offenbaren. Das geschah in biefem Falle mit einem itodB besonders überraschenden Effekt. „Frankreich kann auf England zählen', war seit der Verbrüderung von London aus versichert worden. „England hat jede Untersetzung von französischer S^te zu erwarten", tönte es von Paris zurück. Mit diesen schönen Worten berauschten sich die neuen Freunde so lange, bis sie selbst daran glaubten. Aber auch andere Völker fingen an, daran zu glauben, und das war bedenklicher. In Italien begann man sich die Frage vorzulegen, ob es nicht am Ende besser sei, sich Frankreich und England zu nähern, imb dafür von dem „gründlich polierten" Deutschland etwas abzurücken. Daß, solche^..Erwägungen da und dort stattgefunden haben, dafür ist ein klassischer Beweis die geradezu bittere Dotenklage, welche em anerkannt offiziöses Blatt wie die „Tribuna" um den Sturz des Ministers Deleasse anstimmte. Nirn, was ergab sich mit aller Deutlichkeit, als die Stunde der Gefahr" für Frankreich kam, und Paris vor dem Krieg zitterte? Es ergab sich, daß die Freunde anderAemse zwar alles Mögliche getan hatten, Frankreich, gegen. Deutschland scharf zu machen —- daß fte aber ihrerseits höflichst dankten für die Ehre, mit den französischen 'Fahnen die Banner Albions ru vereinigen. In diesem Augenblick war En glands Streitmacht „unabkömmlich", des ostasiatischen Krieges wegen und aus hundert anderen Gründen, wohlfeil wie Brombeeren Als das Rouvier sonnenklar erkannt hatte, da tat er das Klugi.te, was er hm konnte: er trat den Rückzug an und verbat sich ziemlich grob durch den „Ädmvs" das „Mftürmen weiterer Schwierigkeiten" von englischer Seite. Und von R o ut aus Wirb jetzt feierlich versichert, die italienische Regierung, fei m uder Weise bemüht, die MeiuuUgs^-Verschiedbnbeiten m Frankreich beseitigen zu helfen, indem es' sich 'hnrzu als Mitglied- des Dreibundes wie auch 'int Hinblick auf ferne freundschaftlichen Beziehungen zu Frankreich befugt glaube. , Wir glauben, ein anderes Mal wird man m Frankreich wie in England es sich sorgfältiger überlegen, vb inan versuchen kann Deutschland au die Wand zu drucken. Mit gutiger ^n i- Uat.ive Englands hat Frankreich glücklich zwei Niederlagen zu verzeichnen: nach der Faschoda-Demütiaung durch England die Vereitelung der hochsliegenden Marokwplane. Imb das ist der Humor von der Sache. Gießen, 29. Juni 1905. •* Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den vom Fürsten zu Erbach-Schönberg und vom Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg auf die evangel. Pfarrstelle zu Rimhorn, Dekanat Reinheim, präsentierten Pfarrverwalter Zill es zn Offenbach für diese Stelle bestätigt. — Der Oberlehrer am Schullehrerseminar zu Friedberg, H en sing, wurde zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Darmstadt und der Oberlehrer am Seminar für Volksschullehrerinnen zu Darmstadt Dr. Bach zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Offenbach ernannt. — Der GerichtS- akzessist Heß in Darmstadt wurde zum RegienlngSaffeffor ernannt. •• Die hessische Zweite Kammer tritt am 5. Jun vormittags 10 Uhr wieder zusammen. •* Der fünfte wissenschaftliche Fortbildung S* kursuS für VolSschullehrer an der Landes-Universität fand gestern seinen Abschluß. Die Vorlesunaen fanden in der großen Aula des Universitätsgebäudes statt und waren von Lehrern und Lehrerinnen aus Heffen und der preußischen Umgegend sehr gut besucht. Prof. Dr. Gross laS über das Thema „Schiller als Philosoph", Professor Dr. Hansen über „Vegetation der Erde" und Professor Dr. Sauer über „Die Kunst der Griechen". Die Vorlesungen von Professor Dr. Sauer waren mit Lichtbildervorführungen verbunden. An der heutigen Schlußfeier im Hotel Großherzog nahmen auch die drei Herren Dozenten teil. Lehrer EEes Matt. 158. Jahrgang Donnerstag 2S. Juni 1805 MeßenerAnzeigerM w L-n-r-I.A»Wg-, * -V -=«*; Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen WU . .. qelgenteil: Hans Deck, Ausland. Amsterdam, 28. Juni. Das Ministerium Küpper ist gestürzt. Bei den heutigen 40 Stichwahlen wuchs en die Liberalen sich zu einer Kammermehrheit von 52 Stimmen gegen 48 der vereinigten Calvinisten und Katholiken aus. Die Partei der Kuyperianischen Antirevoluttonäre sank von 24 auf 15 Stimmen, Es zeigte sich, daß die Sozialisten überall für die Liberalen eintraten. Umgekehrt stützten die Liberalen auch die Sozialisten. Stockholm, 28. Juni. In der Ersten Kammer wurde ein Antrag Unger eingebracht, der Reichstag solle sich bereit erklären, nachdem das Storthing den Beschluß vom 7. Juni außer Kraft gesetzt und nachdem der König ein neues Ministerium in Norwegen gebildet haben werde, aus Verhandlungen einzugehen und, wenn diese Verhandlungen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben oder eventuelle Streitigkeiten durch ein internationales Schiedsgericht entschieden worden sind, die Reichsakte aus- zuheben und so in bte Auflösung der Union einzu- willigen und Norwegen als souveränen Staat anzuerkennen. Brüssel, 28. Juni. Der Stockholmer Korrespondent des „Etoile beige" berichtet, daß Prinz Karl bereit gewesen sei, dte Krone von Norwegen anzunehmen unter der Bedingtlng der Zustimmung des schwedischen Parlaments. Nachdem der Prinz jedoch die Ueberzeugung gewonnen hatte, daß die Zitstimmung nicht erfolgen werde, gab er sein Vorhaben auf und machte selbst seinen persönlichen Freunden davon Mitteilung. New-Pork, 28. Juni. Präsident Roosevelt wohnte der Feierlichkeit anläßlich des Studienabschlusses an der Harvard-Universität in Cambridge (Maffachuset) bei tmb; sandte aus diesem Anlaß nachstehendes Telegramm axx den deutschen Kaiser: Ich habe soeben die Harvard-Universität und daS Deutschr Museu'n besucht, besten Grüfidunq wir in so weitem Maße Ihrem Interesse verdanken. Ich benutze die Gelegenheit, Ihnen und durchs Sie dem deutschen Volke zu danken für viele Beweise freundlicher! Zuneigung, welche in den letzten Jahren das deutsche und das! amerikanische Volk stetig einander näher gebracht haben. Die wachsen de Freundschaft zwischen beidenNationen! bedeutet viel für die zukünftige Wohlfahrt der Menschheit imb ich wünsche Ihnen persönlich für Ihre Bemühungen fitm fihre Förde- rung zu danken. ■—w Keer und Motte. Kiel, 28. Juni. Der Kaiser ernannte Admiral v. Köster. Chef der aktiven Schlachtflotte und General-Inspekteur der Marine, zum 6) r o ß a d m i r a l. Ker Sonderausschuß der ZweiteuHs. KamMsr für die Wahlrechtsvorfage trat am Mittwoch, wie und heute aus Darmstvdt berichtet wird, zu einer längeren Beratung über den von der Ersten Kannner abgeänderten Gesetzentwurf zusammen. An der Beratung beteiligten sich auch mehrere Vertreter der Regierung mit dem Staatsminister Dr. Rothe an der Spitze. Heber den Inhal; der Erörterungen ist den Ausschußmitgliedern strengstes Stillschweigen auferlegt worden. Doch glaubt unser Darmstädter Redakteur als verbürgt mitteilen zu können, daß der Initiativantrag der 21 Mitglieder der Ersten Kammer rundweg abgelehnt worden ist, und daß sich u. a. auch die animierte Debatte in sehr eingehender Weise mit .dem vom Freiherrn v. Heyl in der Ersten Kammer motivierten Vorschlag auf Einführung des Proportionalwahlsystems beschäftigte. Bekanntlich hat auch das Zentrum schon bei den früheren Beratungen der Vorlage seine Neigung auf Einführung dieses Proportiogalwahlsystems in Verbindung mit dem direkten Landtagswahlrecht zu erkennen gegeben. Nach den letzten allgemeinen Besprechungen über die Vorlage wurde die weitere Debatte auf nächsten Dienstag vertagt. Darnach wird sich die Weiterführung der Plenarsitzungen der Zweiten Kammer noch nicht, wie der Präsident beabsichtigte, schon am 2. Juli bewerkstelligen lasten. Soweit die heutigen Darmstädter Mitteilungen. Danach bestsht heute leider weniger denn je eine Aussicht auf eine Einigung der Stimmungen in der Ersten und der Zweiten Kammer. Die edlen Herren Ersten werden von ihren rigorosen Forderungen wohl nicht loslassen, und die kaum weniger edlen Herren der Zweiten werden, wie wir befürchten, wohl auch im Plenum zu keinem anderen Beschluß kommen als ihr Ausschuß, obwohl vielleicht schon ein kleines Entgegenkommen gegenüber den Wünschen der Ersten Kammer genügen würde, nm das große Wahlreformwerk endlich zum Gesetz zu machen. Damit aber wäre die ganze Wahlrechtsreform mitsamt der ungeheuren legislativen Vorarbeit der Regierung auf eine ganz ungewisse Zukunft hinausgeschoben. Die Negierung hat nach wie vor die beste Absicht, an der Spitze der deutschen Bundesstaaten zu marschieren im Ausbau einer fortgeschrittenen Gesetzgebung und freiesten Gestaltung der gesamten sozialen Verhältnisse der Bevölkerung des Landes; die berufene Volksvertretung indessen legt immer aufs neue der Regierung Hemmschuhe auf ihrem rastlosen Fortgänge an und hindert sie nach Kräften, dem Volke zu geben, was ihm zukommt. Für den Herbst stehen die Neuwahlen bevor. Da sehe denn jeder jetzt schon zu, daß er das Seine dazu beitrage, der Regierung eine Majorität zu sichern zur tatkräftigen Unterstützung aller ihrer wahrhaft volksfreundlichen Absichten, auf daß ein neuer Landtag endlich den rechten Weg finde zur dauernd fördernden Zusammenarbeit mit der Regierung, sowie mit der Ersten Kammer. Aas Schreckensregiment in Mußkand. Die SHreckens'szenen von Lod^ scheinen sich in Warschau wiederholen zu sollen. Die Siimmung ist aufs äußerste gespannt. Die Revolutionäre verteilen in Mengen Proklamationen an das Volk. Die Bürger verlassen fluchtartig die Stadt. Am Dienstag abend veranstalteten der jüdische Brmd und die polnische Sozialistenpartei eine große Demonstration. Eine große Menge zog unter Gesang revoür- tionärer Lieder mit roten Fahnen durch die Straßen. Kosaken und reitende Gendarmen schritten mit blanker Waffe ein. Gegen die Gendarmen wurde eine Bombe geworfen, wodurch' ein Gendarm in Stücke gerissen und mehrere anbere schwer verletzt wurden. Die Gendarmerie feuerte darauf und verwundete etwaöOPerfonen. 20 Demonstranten wurden verhaftet und unter starker militärischer Eskorte nach her Citadelle ab'gefiihrt. Die Kämpfe spielten sich gleichzeitig an mehreren Stellen der Stadt ab. JU den Fabrikvierteln rotten sich die feiernden Älrbeiter zusammen und zwingen ihre Kollegen allentlMben zur Arbeitseinstellung. Bei einem Zusammenstoß auf der Alexanderstraße zwischen Streikenden und Nichtstreikenden wurden zwei Arbeiter getötet, vier schwer verwundet. Ein Polizeiagent, der demonstrierende Arbeiter auseinandertreiben wollte, wurde durch Dolchstrche ermordet. Auch außerdem wrrrden im Laufe des Tages aus viele Polizeibeamte Attentate verübt. Vor der Markthalle in Warschau tötete em Unbekannter einen Polizeiwachtmeister durch einen Revolverfchutz. Am 28. Juni wurde in sämtlichen Gruben und Fabrrken des Dombrowaer Bezirks (Polen) die Arbeit ern- 0 ^Auch^'auf allen Werken und Gtrilben des S o s n o w i c e r Reviers sind die Arbeiter in den Generalstrelk eilige* treten. Auf allen Werken wurden von den Arbeitern rote Fahnen gehißt. Die Bewegung hat dieslnal rein revolutw- näten Charakter. Große DemonstrattoEmz.üge smd m Wor- bercihmg. Beamte und Meister flüchten m großer Zahl Wie wir von gut unterrich- ycrorbnctcnFodcgiiun ans. volle Baisse entstanden wäre. Los Los III Los IV Los I Los gesang (Cäcilienverein): Freundschaft und Liebe, von Flem- Einen Akt von Ge VI Los Gießen, den 27. Juni 1905. B*/, Großherzogliche Baubehörde für die Universitäts-Neubauten Becker. VII VIII Los Los II III IV V quartett): Frühlingslicd von Kern. Deutschland, Deutschland über alles, die Hardt. Volksfest. § Groß-Karben, 28. Juni. Los Los Los Los f uhlsroh eit beging ein junger Arzt eines Nachbardorfes. Aus einem Baume an der Nidda hatte ein Storchenpaar feit Jahren seine Wohnung aufgeschlagen und die Landleute beobachteten mit Wohlgefallen das Treiben des Freundes Adebar, besonders auch da seit einigen Tagen vier junge ming. 4. Festrede. 64 cbm Betonböden, 190 qm Betondecken, Ver^ legen (ohne Liefern) von 784 m Ton- und 170 m, Zementrohren, Liefern und Verlegen von 100 nx' Eisenrohren. Lieferung von 800 m Tonrohren nebst Faqonstücken! und Sinkkasten. Lieferung von 19 Sandfängen, 16 Schachtdeckeln,' Steigeisen 2C. B. Küchen- und Kesselhaus. Erd- und Maurer-Arbeiten. 1500 cbm Erdausschachtung, 720 cbm Bruch- und Backsteinmauer, werk, 240 qm Hohlsteindecken, 280 qm Tuffstein- ausrollung 2c. Tr'agerliesermrg, 11600 kg I Eisen zu liefern. Steinhauerarbeiten, 7,5 cbm Basaltwerkstücke, desgleichen, 17,6 cbm Werkstücke in rotem Sandsteins Zimmerarbeiten, 56 cbm Tannenholz liefern, ab-, ^binden und ausschlagen, Dachgesimse, Gauben,. Dachschalung 2C. | Spenglerarbeiten, 110 m Dachrinnen, 48 m Abfalls O-erlchts'aal Störche zur Welt gekommen waren und von den Eltern eifrig gefüttert wurden. Dieser Tage kam nun der Arzt, hob mit Hilfe zweier Männer das Nest samt den Jungen aus, angeblich um diese aufzuziehen. Die Bevölkerung ist über diese Gefühllosigkeit sehr erregt. Seitens des Jagdpächters und der Behörde ist Anzeige erstattet worden. R. B. Darmstadt, 28. Juni. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer ist heut vormittag wieder zusammengetreten und hat den Lotterievertrag Vergebung von Rohbau- und Kanalisierungs-Arbeiten. Folgende Arbeiten für den Neubau der chirurgischen Klinik! und des zugehörigen Küchen- und Kesselhauses werden jicriuit unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben: A. Chirurgische Klinik. rohre, 115 qm Zinkdach -c. ; Dachdccker-rbeiten, 560 qm Dachflächen zu beschiefern. Grobschlofferarbeiten, 1100 kg Anker, Schrauben, Türeisen und Jachwcrkswändc, Löcher bohren :c. Die Angcbotsunterlagen und Zeichnungen können aus unserem Amte, Wilhelmstrahe 21, eingesehen, Angebotssormu- larc und Bedingungen (keine Zeichnungen) dorther gegen Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht,. bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum 15. Juli, vormittags 11 Uhr, dem ErösfnungStcrmin, cinzurcichcm Zuschlagsfrist 4 Wochen. Betonarbeiten. I 770 qm Betondecken. Kanalisations-Arbeiten, II 900 m Rohrgräben, 454 cbm Ausschachtung, 145 cbm Mauerwerk der Kanäle und Schächte,» ung und Üebernahme durch Se. Durchlaucht den Fürsten I bedacht' Carl zu Solms-Hohensolms-Lich. 6. Chorgesang (Männer- daß er in den letzten Jahren nicht mehr in dem Maße wie früher dem Kriegerverein seine Dienste habe widmen können; er werde aber treu an der vaterländischen Sache < sesthalten, bitte auch die Heranwachsende Generation im 1 patriotischen Geiste zu erziehen imb sage in diesem Sinne |' allen Kameraden herzlich lebewohl. Der BezirkSvorsitzcnde Bruchhäuser widmete daraus dem Scheidenden, der lange Jahre ein treuer und guter Schriftführer gewesen sei, gleichfalls ehrende Worte. Er hoffe, daß Herr Keller noch ost hier ein lieber Gast sein werde; was ihn selbst anlange, so werde, wenn er nach Darmstadt fonmic, sein erster Schritt zum Kameraden Keller führen. Der also Geehrte sprach wiederum herzliche Dankesworte. Der Vorsitzende Gabriel bat daun die Vereinsmitglieder der Einladung zum Bankett des Gießener Nadfahrervereins 1885 am Samstag Folge zu leisten und am Sonntag sich zum Jubiläumsfest des Kriegervereins „Hassia" in Leihgestern zahlreich einzu- finden. Darauf trat mau in den gemütlichen Teil des Abends ein, wobei unter Klavierbegleitung Lieder gesungen und humoristische Reden gewechselt wurden. Die Anregung des Vorsitzenden Gabriel, ein eigenes Musikkorps zu gründen, fand freudigen Widerhall, und einige Anwesenden stifteten sogleich Instrumente dazu. Zunächst handelt es sich um Trommler und Hornisten; 3 Mann der neuen Kapelle haben sich schon gemeldet. Der Gedanke ist einleuchtend, denn der Kriegerverein hat seit Januar d. J§. 34 Bei trittsmeldungen zu verzeichnen und zählt jetzt über 300 Mitglieder. -r-. Langgöns, 28. Juni. Zu dem Gesang 8- wettstreit hat Se. Kgl. Hoheit der Großherzog einen silbernen Pokal gestiftet. Für Preise sind ungefähr 2000 Mk. verausgabt worden. Leihgestern, 28. Juni. Am 2. und 3. Juli feiert! der Kriegerverein „Hassia" sein 31. Stiftungsfest, verbunden mit der Ueberreichung des von Sr. Majestät verliehenen Fahnenschmucks. 20 Vereine haben ihre Teilnahme ange- ineldet, und das Fest verspricht, nach den Vorbereitungen zu schließen, recht schön zu werden. b. Lich, 28. Juni. Die Enthüllung des Fürst Ludwig-Denkmals am Sonntag den 2. Juli wird nach der ausgegebenen Festordnung folgendermaßen gefeiert: 1. 3 Uhr: Festzug von der Turnhalle nach dem Denkmal. 2. Allgemeines Lied: Eine feste Burg ist unser Gott. 3. Chor- Detmold, 28 Juni. Das fürstliche Landgericht hat heute im Diesseits-Prozeß die Ablehnung des Gerichtes non Sage wegen velitischer Befangenheit als unbegründet zurückaewiesen/ Ter Prozeß gegen den verantwortl. Redakteur der Lippeschen Landesztg. wird nun alw doch m Mage Die letzten Ausführungen des Herrn Architekten Sans Meyer veranlassen uns, unsere bisherige Anonymität gleichfalls fallen zu lassen. Einer von uns war von der Redaktion des Gieß. Auz. gebeten worden, sein Urteil über die zur öffentlichen Ausstellung gelangten Theaterpläne in einem Artikel abzugeben. Wir vereinten uns zur Abfassung des "Artikels, hatten jedoch kein Interesse daran, damals öffentlich unsere Namen zu neunen. Jetzt, da der Verfasser des gegnerischen Artikels sich genannt hat. halten wir es für ein Gebot des Anstandes, uns gleichsalls^ösientlieh zu nennen, da wir selbst verständlich die in unseren beiden Artikeln niedergelegten Auffassungen vor jedermann zu vertreten gewillt sind. Die u. E. ungerechtfertigten persönlichen Angriffe des Herrn Mener glauben wir durch nichts provoziert zu haben. Wir weisen sie auf das entschiedenste zurück und verzichten darauf, näher auf sie einzugehen, um so mehr, als wir glauben, den größeren Teil des Gießener kuustfühleuden und kunstgebildeten Puhlikums nach wie vor auf unserer Seite zu haben. Die Regierungsbaumeister Frey uud Schon. ZrirH siche Nachrichten. Israelitische Religionsgesellschaft. Äottesdieust. Sabbathfeier am 1. Juli 1905. Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Nachmiltags 4.00 Uhr. Sabbatbansgang 9.40 Uhr, Wochengottesdienst: morgens 6.00, abends ft.Oß Uhr. gehalten, vom Wagen geirrt und durch Dolchstiche e r m o r d e t. Die Mörder entkamen. Die Ermordung ist ans einen Beschluß der polnischen revolutionären Partei geschehen. Der Kommandant von Lodz, Schutleworts, und der Polizeimeister Chrzanowski er-1 hielten Briefe, daß die Partei gegen sie das Todesurteil in dieser Woche vollstrecken werde. Lemberg, 29. Juni. Aus Czenstochau wird gemeldet, es sei dort das dritte Born ben-Attentat auf den Polizeimeister mißlungen, der am Frohnleichnams- seste auf die Menge schießen ließ und deshalb vom Nevo- lutionskomitee zum Tode verurteilt worden war. Der Polizei- meister kam aus Petrikau zurück und fuhr in offenem Wagen in seine Wohnung. Unterwegs wurde eine Bombe unter seinen Wagen geworfen, die den Kutscher vom Bock schleuderte, die Pferde verletzte und den Wagen zertrümmerte. Der Polizeimeister blieb unverletzt, der Bombenwerfer entkam. Odessa, 29. Juni. Es herrscht in Odessa offene Nevolution. Vor der Hauptkirche der Stadt ist eine V ombe explodiert, durch die mehrere Personen verwundet wurden. Än anderen Stellen kam es zu Zusammenstößen zwischen Militär und den Demonstranten. Odessa, 28. Juni. Hier geht das Gerücht, das Packhaus der Russischen Schiffahrtsgesellschaft sei geplündert worden. 'Odessa, 28. Juni. lieber die Meuterei auf dem Panzerschiffe „Fürst Potemkin der Taurier" wird ge-. meldet: Gestern abend traf der Panzer ein. Mbald verbreitete sich in der Stadt das Gerücht, daß die Besatzung ihre Vorgesetzten niedergemetzelt hätte, um einen Matrosen 'zu rächen. Tausende von Menschen strömten nach dem Hafen, wo der Leichnam des Matrosen Omeltschuk von dem genannten Panzer, der aus Sewastopol mit zwei Torpedobooten amjcfonrmcn war, lag. Auf der Brust des Ver- storbeneu war ein Zettel angebracht mit der von der gesamten Besatzung abgegebenen Erklärung, daß Omeltschuk für die Wahrheit gestorben sei, indem er einem Offizier sagte, daß man den Leuten schlechte Nahrung gebe. Das Publikum warf fortwährend Geldspenden in eine Büchse, um das Geld für seine Beerdigung zu sammeln. Die ge- sammte Mannschaft überfiel den Kapitän und ertränkte ihn mit seinen Offizieren, ausgenommen acht, welche mit den Matrosen verbündet waren. IN Odessa brachten die Matrosen die Leiche von Omeltschuk in einem Boot an Land und teilten den Behörden mit, daß sie, falls man sie zu verhaften versuche, auf die Urheber des Versuches schießen würden. Eine rote Flagge wurde wiederholt an Bord des Panzerschiffes gehißt, dessen Besatzung sich nach und nach auf alle Boote und Dampfer begab und die Arbeiter zwang, die Arbeit einzustellen. Die Koblenzieher lieferten der Mannschaft des Panzerschiffes, welche dem Omeltschuk ein feierliches Begräbnis bereiten will, Nahrungsmittel. Man erwartet das Schwarze Meer-Geschwader. Die Erregung der Menge ist ungeheuer. Ein verkleideter Grenz Wächter wurde an der Leiche Omeltschuks getötet. Der Bürgermeister ist nach Moskau abgereist. Er richtete an die Bürger Odessas ein Telegramm, in'dem er sie bat, sich zu beruhigen und die Ruhestörungen einzustellen. Tokio, 28. Juni. (Reuter.) Der Ausschuß der konstitutionellen Partei faßte heute folgende Resolution: Ob- wohl es unnötig ist, die Friedensbedingungen im einzelnen aufzustellen, halten wir es doch für nötig und für angebracht, zu erklären, daß ebensowohl zur Erreichung des Zweckes und des Zieles des Krieges, wie diese bei Erklärung der Feindseligkeiten aufgestellt wurden, als auch zur Sicherung und Bürgschaft für die Interessen unseres Reiches in Ostasien auf einer dauernden Grundlage die Abtretung von Gebiet und die Erstattung der Kries- k ost en gefordert und daß die koreanischen und die man-, dschurischen Fragen endgiltig und klar geregelt werden müssen Die Fortschrittspartei erließ ein Manifest, in welchem im wesentlichen die gleichen Bedingungen wie oben ausgestellt werden, jedoch mit Einfügung gewisser weiterer Punkte. _____________ ' Gürgesand!. (Für Form und Inhalt aller unter ti r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Rcdakti' d••• Bublimm gegenüber keinerlei Verantwortung.') Marschau, 29. Juni. In Lodz trafen Spezialdele gierte des Kriegsministcriums zur Untcrsuchnngskommission ein: Generalmajor Nowikoff und Staatsanwalt Jcnisieieff; sie sollen die Vorkommnisse der letzten Woche untersuchen. Während der Metzelei am Freitag wurden zwei deutsche Untertanen, die Lehrerin Babczynska und der F a b r i k m e i st e r Romane, unschuldig erschossen. Eine Abordnung der Lodzer Bürgerschaft begibt sich nach Petersburg, um wegen die Aushebung des Kriegszustandes zu petitionieren. Der Kosakengeneral Marmusow wurde auf der Straße von Arbeitern an- -wi,ck>en Prcuflcn und den hessisch-tharinqischcn Stnnton 5°. raten. Im Ausschuß herrschte allgemeine Befriedigung über da? günstige Ergebnis der Verhandlungen und er beschloh einmütig, der Kammer die Annahme ^cs Vertrages ,u empfehlen Auch der damit in Verbindung stehende Gesetz, entwarf, betr. das Verbot des Spiel en s in a uS w artig en Lotterien, wurde vom Ausschuß nach den Ncgierung^- vorschlägen genehmigt. Weiter beschäftigte sich der Finanz. a.iSschub noch mit der erst heute m, Druck erschienenen Vor- löge, betreffend die Herstellung mehrerer Neben- bahnen in Hessen. Auch dieser Gesetzentwurf, sowie noch ciniae rückständige kleinere Vorlagen, fanden Annahme. Der Ausschuh hat damit seine gesamten Arbeiten für die zu Ende gehende Landtagstagung erledigt. Mainz, 28. Juni. In der heutigen Sitzung der Stadtvcrordneten-Versammlung rourbe bie Wah c,neS unbesoldeten Beigeordneten an Stelle des Herrn Reinach vorgenommen. Stadtv. M. M. Mager, der von den Demokraten und Sozialdeiiiokraten ausgestellt war, erhielt 19 Stimmen und Stadtv. Dr. Bamberger Kandidat der Ultramontanen, Freisinnigen und Nationalliberalen, erhielt 25 Stimmen. Dr. Bamberger, der der Freisinnigen Partei angehört, scheidet mit dieser Wahl aus dem Stadt- _' Mrt' Lodz, 29. Juni. In Sosnowice streiken nun- 7. Allgemeines ~ieb: mehr die Arbeiter sämtlicher Fabriken, Eisenwerke und 8. Zug nut Musik aus Kohlengruben. Auch die Schuhmacher und Schneider haben die Arbeit eingestellt. Die Ruhe wurde gestern nicht gestört, aber es herrscht eine sehr aufgeregte Stimmung. — Gestern erschoß ein Militärposten einen 16jährigen Juden, der eine Telephonleitung durchschneiden wollte. — Am nachmittag tötete in Warschau ein junger Jude durch vier Revolverschüsse einen Oberschutzmann, welcher an der Schießerei am Montag auf Unschuldige teib genommen hatte. .Vermöchte©* Manöver. Major: „Exzellenz, ich - General (ironisch): „Schon? Und Handel und Derkedr. Volkswirtschaft. — Pariser P a n i f. Der Pariser Vertreter der Daily Mail erhielt von einem bekannten deutschen Bankier folgende Erklärung der jüngsten Panik an der Pariser Börse. Die Pariser Bankiers befürchteten, daß, salls eine Verständigung nicht zu Stande gekommen wäre, die großen bcntkhen Finonzlcutc wie Bleichroder, Mendelssohn imv. für etwa 100 Millionen Rubel Papiere auf den Markt werfen würdeu, ivodurch für Frankreich eine Verhängnis- Valentin Müller, der Vorsitzende des Gießener Lehrer- dercins, eröffnete die Feier durch eine patriotische Ansprache, aw Gießener Lehrer-Gesangverein trug dann unter oer Lei una de« Lehrer« Becker da« altdeutsche Scheu eu- bergersche Reiterlied vor. Hauptlehrer Storch.Butzbach dankte den Herren Dozenten für da« auch 'n btefem den Bestrebungen der Lehrer eutgegengebrachte Wohlwollen. Rainen« der Prosefforen dankte Prof. Dr. Sauer den Teil- nchmem für den musterhaften Besuch der Vorlesungen und wünschte den Bestrebungen der Lehrer die besten Erfolge, 'damit sie endlich zu dem vorgesteckten Ziele, der UnwersttStS 'bildnng, führen möchten. Lehrer Wagner-Grohen-Buseck dankte namen« der Lehrer dem Vorsitzenden der Mener Ccbrerfcfinft, V. Müller, für die Bemühungen um dao Zustandekommen der Kurse und bittet ihn, mich ferner feine Strafte dem Lehrerstand widmen zu wollen. In humorvollen, poetischen Worten toastete Lehrer Lochau auf die deutschen Frauen und Jungfrauen. Gesänge des Lehrcr-Gesangverems Gießen und deklamatorische Vorträge bildeten den Schlust. ** Das Gerücht von einem bevorstehenden Besuch de§ Großherzogs in Gießen, das hwr mel- sach verbreitet ist, entspricht nicht den Tatsachen. Ev wurde davon gesprochen, der Großhcrzog werde zum 9iadsahrcife!t am Sonntag hierher kommen. Wst """ "" ieter Seite hören, ist daran nichts Wahres. Ami) die Nachricht, die uns heute aus Hohensolms zugeht, das. Der , Großherzog in den nächsten Tagen wieder dort ""^"stxsichere . . ." roerb»» ©er'9firiegeri)eretn Gießen hat gestern zu darf ich fragen, tür welche Geselllüiaft? Ehren seines scheidenden Mitgliedes, des Kanzleirats Keller, einen Ehrcnabend veranstaltet, wozu auch einige Ehrenmitglieder und Gäste sich eingefunden hatten. Das mit Fahnen, Blumen und Kränzen festlich geschmückte Dereinslokal in der „Bavaria" war sehr gut besetzt. Nachdem der Vorsitzende des Kriegervereins, Fabrikant August Gabriel, eine Begrüßungsansprache gehalten hatte, sprach der Ehrenvorsitzende Postsekretär i. P. Karl Mayer, herzliche Abschiedsworte zu seinem neben ihm, auf dem Ehrenplatz sitzenden langjährigen Freund und Mitarbeiter Keller, den er seiner Treue versicherte und dein er in feinem neuen Kreise in Darmstadt das beste Wohlergehen wünschte. Zum Schluß überreichte er ihm das kunstvoll ausgesührte Diplom als Ehrenmitglied des Kriegervercins. Dieser verliere .in Kanzlcirat Keller, so führte nach Herrn Mayer auch der Vorsitzende Gabriel aus, einen bewährten, treuenKameraden, dessen" Scheiden alle Mitglieder des Vereins auf das Herz lichsie bedauerten. Er hoffe, das neue Ehrenmitglied werde seine Gießener Freunde nicht vergessen und noch öfter bei seinen Besuchen in Gießen in deren Mitte weilen. Kanzleirat Keller dankte mit bewegten Worten und bedauerte, ßtteßener landwirtschastllcher Wetterdienst. ^oransstchtli ■ ■■ ■fc<‘X ,s. M MMMWMWMRSW ie ie et -n 13 ft m o. r. rg ?n ch SN >r- r- e* uk er is fe, r- m« jut ia5 der rbe 8e- fer en. -k er- nis rze 1er. iche kau int, M kon- Ob- neu cm- -es 2r- M ches et- es- w. rben tvel- oben lerer —E tb ung, jMte,- Ver- .70 m 00 m1 itücfert erfe(n; :bau^ nauet*. (fflein* ern- > - flb,i illbeil,, [tjott*. iesecn- oubcn- n Ul ,.,rven. 3«“* Fräulein Lilli Boetticher Gestern abend verschied nach schwerem Leiden unsere liebe, gute Tochter, Schwester und Schwägerin ^ii©ss©it Bahnhofstrasse 26. Biessen Bahnhofstrasse 26. Rheinisches Kaufhaus ... . ______-RoKiissauelle für alle Kolonialwaren. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Mathilde Boetticher, geb. Heyer. Versteigerung. Montag den 3. Juli, vormittags 1/,1O Uhr beginnend, versteigere ich zu Lollar im Hause des verstorbenen Schreiuer- meisters Heinrich Kehler im Auftrage der Konkursverwaltung über dessen Nachlaß gegen Barzahlung: 1 Bandsäge mit Zubehör, 1 Stemmmaschme, 1 Schreibtisch, Soias, Kleiderschränke, Bettstellen, Stühle, Konunoden, Pseiler- schränkchen, Tische, Regulator, mehrere vollstäiidiqe Betten mit Sprungfeder-Matratzen, 1 Nähmaschine, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Herren- und Damenkleider, Leib-, Bett- und Tisch-Wäsche, allerlei Küchengeschirr, Waschbütten, 2 Taschenuhren (darunter 1 goldene), Roleaux, Galerien, mehrere Bände Meyers Konversations-Lexikon und andere Sachern Die Möbel sind zum Teil noch neu und nicht gebraucht, «darunter anch ein wertvoller neuer zweitür. Klerderschrauk 04$ ^Die^Bersteigeruug findet bestimmt statt. 3462 Born, Gerichtsvollzieher. 04300 sagt herzlichen Dank Familie Dahmer Gießen, den 29. Juni 1905. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste unseres lieben Söhnchens ECaH Oer Fest-Ausschuss: Curschmann, Beigeordneter, Vorsitzender. Aufruf. Die gesamte Einwohnerschaft Gießens wird freundlichst gebeten, an läßlich der Feier des ÄO jährigen Bestehens des Gießener Radfahrer-Vereins 1885 am i.„ 2. und 3. Juli d. Js. ihre Häuser mit Fahnen zu schmücken. Hypothekenkapital habe an erster Stelle zu 33/4°/0 in jeder Höhe mit 60% Beleihung abzugeben. 04261 H. Köth, Steinstraße 10. Heirat s.Waise,22 J.,Vm.260000^L m.Herrn, welch, sich ein glückt. Heim gründ.w. Verm. n.Beding. Ehrenh. Angeb.u.„Vei»Ns8"8eriin ^.39.sH% F. Gr. F. Heute, Donnerstag abend ^aupt-Aebung Antreten um 8 Uhr (nicht um 8% Uhr, wie eingeladen), am Spritzenhaus. ¥*% Das Kommando. Unserem lieben Alters-Genossen Kerrn Karl H?oll zu seinem 66. Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche! Mehrere Atters-Geuosseu. Hvpothekeugelder für erste unb zweite Stelle koulant auszuleihen durch Friedr. Gans, Immobilien- und Kommissionsgeschäft, Vahnhosstr. 48, II. >04308 Gi@sseia Bahnhofstrasse 26. Durch Psd. 34 Pfg . 35 bei 20 . 3 Packete Oetkers Backpulver . . Pfund nur Mk. 8.00 Vanille Citronat 5 5 5 5 5 5 5 5 5 Giessen Bahnhofstrasse 26. Apfelringe . . . Sütze Pflaumen . Aprikosen. . • ♦ Birnen, französische Bari-Mandeln. . Tafelrofinen. . ♦ Rosinen ohne Kern. Rofilren mit Kern . Korinthen, entstielte 15 50 65 85 60 25 30 25 Bandnudeln. . ♦ Suppennudeln ♦ ♦ Makkaroni . . . Eiernudeln . ♦ ♦ Hausmacher-Nudeln Haferslocken ♦ . ♦ Kochgraupen. . . Grober Reis ♦ ♦ Weizenmehl . . ♦ Kaisermehl . ♦ . Blütenmehl, gesiebt Psd ti u ii u ii ii ii ii Kummers Psd. Marmeladen Aepfel Pfd. 30 Erdbeeren 45 Pfg. Kirschen „ 40 Aprikosen 45 „ Zwetschen „ 35 Stachelbeer 3o „ Rheinisches Apfelkraut . Pfd. 3» v Kuchenmasse i. nur 65 Pfg. I Mondamin I Maizena Biargarme allererste Fabrikate, durch flotten Absatz stets frisch. Psd. 48 b?5 Pfd. 45 und Psd. 70 b. 5 Pfd. 68 Psg. Oehrannter Kaffee aus eigener Rösterei mit neuesten Maschinen prima P'd. 00 b.5Psd. 88 I Kakaopulver Psd. 1.05 Mk. | Schokolade „ 0.75 , „I- eine neue Mischung, die sich immer größerer Rheinland-Kaffee hervorragend kräftig und seinschmeckend Preißelbeeren Pfd. 30 Pfg. Apfelgelee ,f 25 „ Billige Lebensmittel direkten Einkant aus den Produktionsländern riesig billig und gut Md. 21 bei 5 5 5 5 5 5 Pfd. 19 Pfg. II II II 11 II Riesenerbsen ♦ ♦ ♦ ♦ Grüne Erbsen . . ♦ Langbohnen .... Rundbohnen.... Zuckerlinsen .... Spalterbsen ... * Psd. 12 bei 5 5 5 5 5 5 Pfd. 11 Pfg n ii ii n 22 28 35 27 18 ii ii ii ii n ii ii V ti 20 25 33 25 17 » ii V n V 14 „ II V II II w 13 17 11 13 12 ii n n K u 18 12 14 13 ii ii ii ii 11 12 n 5 ii 11 II Schmalz . . . ♦ * w 49 ii 5 II 47 u ii 12 n 5 ii 12 II Blutwurst I . . ♦ • n 60 u 5 II 58 V ii 13 5 ii 63 II Plockwurst, feinste . . n 120 H 5 115 u ii ii 15 18 5 5 n u 70 85 II II Limburger Käse . ♦ w 45 Pfg. Großes GrsWsIMl oder ganzes HauS, modern gebaut,mrtmehreren Schaufenfterrr nur in öer nllerersten GeschWlage von Gießen wird per Oktober auf längere Jahre zu mieten gesucht. Schrillt. Meldungen unter 04298 an den Gießener Anzeiger erbeten. Ich habe mich in Nidda als Rechtsanwalt niedergelassen. 3358 Mein Bureau befindet sich Bahnhofstraße 55. . Ramge Rechtsanwalt. 5 Zimmer Unser Inventur-Ausverkauf Neustadt 8. mieten beginnt Montag den 3. Juli TW» WMncht (lejudjt Löbers Hof 5. 04216 ßMStmrfte -ljiilhr Mäusburg 12 3255 Grösste Auswahl in Damen- mö Herren-Modewaren am Platze. Ein älteres braves 8436 3460] Ein möbl. Zimm. z. v. Brau- gasse 11, p., Ecke d. Lanografenstr. zu vernneten. 1364 ,u verm. 'S, II. Wir reduzieren alle Preise für sämtliche von uns geführten Artikel und machen wir schon heute besonders auf die billigen Preise für Damen-, Kinder-Konfektion und Seidenstoffe aufmerksam. Hofmannstrasse 7 Beletage, 6 Zimmer, sof. ob. später zu verm. Näheres part. [1885 Santtätsrat Dr. Haupt, Asterweg 29. Mehrere 3- u. 4-Zlinmenooh- gungen mit all. Zubehör zu verm. 8036] Gebr. Zutt, Steinslr. 84/86J 04259] kräftiger Hansbnrsche autn sofort. Eintritt gegen hohen Lohn gesucht. Schloßgasse 6. Nebenverdienst! Erste Fabrik sucht durch ganz Deutschland Vertreter für den Verkauf ihres leicht verkäuflichen und viel gebrauchten Fabrikates. Briefe u. L. C. 1463 an Haasen- stein & Bögler, A.°G., Köln. hvr*/e 10 bi- 12 tüchtige Zimmerleute gegen hohen Lohn sofort gesucht beim Neubau der Augenklinik in Gießen. Näheres auf dem Zimmerplatz au der Baustelle. 04188 I. Hoffman», Zimmermeister. KtfllW 8U vermieten. 3368 WyirUa Neustadt 45. Ein Deckbett mit 7 Pfd. gut gereinigten Federn gefüllt Mk. 11.50, 14.70, 16.50, 22 - etc. Kissen mit 2 Pfund Federn gefüllt Mk. 8.20, 3.60, 4.40, 6.20 etc. Zusendung nach ausserhalb franko gegen Nachnahme. a29/e Umtausch gegen andere Qualität gestattet. Gebr. Weil Neustadt 10. Blessen. Neustadt 10. Gebr. Imheuser Firma: Aug. Montanas Nachf. In Neubau 2 schöne 8-Zimmer- «ohnungen mit Bleichplatz und Zubehör zu vermieten bei [3433 I. Hofmanu, Steinstraße 49. Tapeziergehülfe für dauernd gesucht. Desgleichen ein Lehrling bei sofortiger guter Bezahlung eventl. auch Kost. Adolf Rott, Tapezier, 3423 Bahnhofstraße 57. 3083] Fein möbl. Zimmer (evtl. zwei) sof. z. v. Ludwigstr. 26, II. 3445] 2 kl. inemanderg. möbl. Zimmer per sofort zu vermieten Grünberger Straße 24, pt. 3246] Molttestratze 24 ist eine Mansardenwohnung mit 8 Zimm, 'per 1. Juli zu vermieten, desgl. Neubau Roonstr. i. Hintergebäude -wei 3-Zimmermohnungen per 1. Oktober. Näheres NicolanS, Aloltkestraße 24. 04196] Schöne 8-Zimmerw. zu vernu Müller, Wolk^gqjfe 23. Schöne 3-Zimmer° Wohnung, mittlere Etage, an ruhige Leute per August a. c. zu verm. 13184 Näh. Grünberger Straße 6, p. Schöne Mansarden - Wohnung, 8 Zimmer und Küche, der Neuheit entsprechend eingerichtet, billig zu vermieten. 2940 'C.H.Stückrath, Marburg erstr.27. schöne ^-Zminemoynnng mit Küche an ruhige Familie zu teerm. (2502) LiUdeuplatz 3. 84571 5-Zimmerw., 1. Stock, 1. Ott. zu verm. Schiffenberger leg 16, rieben Steins Garten. 04301 ] Möbliertes Zimmer mit Kabinett zu verm. Kreuzplatz 5. 04245] Schön möbl. Zimmer zu verm. Wetzsteinstraße 40, pt, 04193) Möbl. Zimmer zu vermieten. Dammstr. 19. Kienrnrr WrrgrMcM. Heute Donnerstag abend: v23/ö Generalversammlung 81/, Uhr im Bootshaus. Tagesordnung: Ausnahme neuer Mitglieder. Regatta-Besuch. Der Borst and. 8864] Schöne b-Zimmerwoh- nung mit allem Zubehör und 5kochgas per 1. Oktober zu ver- 83941 Schöne 5-Zimmerwoh- nung Bismarckstraße 28 zu ver- mietem Näh. Bismarckstr. 26. \ 4 Zimmer | BcrsetzuugShalber schöne 4-Zimmer-Wohnung mit Mansardenzimmer zum 1. Oktober .zu vermieten. 8458 8176] Eine 3-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Aug. zu verm. Näheres Asterweg 59, II. Schöne 3-Zimmerwohnung zum 1. Juni zu verm. Kirchstr. 2. 2t»38 WegzugVhaÜ>cr -schöne b-Znnmer-Wohnung mit «allem Zubehör per 1. Oktober zu >verm. Stephanstraße 11. [3316 2669] Schöne, nicht so große .b-Zimmerwohn. (Mansarde), mit ZAosett, Wasser und Kochgas versehen, billig zu vermieten __Goethestraße 54, parterre. 3274] Schöne 5-Ziminerwoh- -mmg mit allem Zubehör, Garten, Bl«chpl. usw. per 1. Okt. zu ver- ! mieten Bahichofstraße 41. 8395] 2 schone 5-Zlinmermoh- nungen mit Balkon, Bad, Koch- und Leuchtgas und allem sonstig. Zubehör, im Neubau Stephan- slraße 17 zu vermieten. Näheres Bismarckstraße 26. Kontor mit geräumigem Lager zu vermieten. Näheres 3234 _______Alicestraße 19, Kontor. Schöne Lagerräume, eventl. auch zur Werkstatt geeignet, sofort zu vermieten. 2704 Bär & Wotterhahrr, Nvrd-A>Ua§e 3. Acht. Hausburscne alsbald ge.ucht. Schulstr. 2. 8389 Für Kontor und Lager m ein Engros-Geschäft ein Lehrling gesucht mit guter Schulbildung. Schr. Meld, u. 3461 a. d. G. A. erb. 1 2 Zimmer \ 04305] 2 Zimmer mit Küche zu vermieten Kanzleiberg 5. Schöne Atansarden-Wohnung, L Zimmer unb große Küche an kinderlose Leute per sofort oder später zu vermieten 3415 9tordanlage 31, 1. Stock. ** 2-Zimmerwohuuug per sofort zu vermieten Grün- beraer Straße 47. 04274 Zu erfragen Neuen Bäue 12. 04810] Schön möbl. Zimmer zu verm. Westanlagc 62, II. 04303] 2 Zimmer, gut eingerichtet, an einen ruhigen Herrn zu verm. Hofmannstraße 8, part. 04306] 2 möblierte Zimmer zu vermieten Kanzleiberg 5. 2812] Wohnung, 4 Zimmer im 3. Stock per 1. Fuli an ruhige .Mieter.________Seltersweg 91. 3289] Schöne 4-Ztmmerwoh- mmg mit allem Zubehör per 1. August zu vermieten. Näheres (Stehr. Zutt, Steinstraße 84/86. Lchim 4-ZimmeMoiinnng mit allem Zubehör Diezstratze 7, -ort., per 1. Oktober zu verm. 3195] Näheres im Hinterhaus. j| 9 Zimmer \ Landgraf Philipp-Platz 8 ist 3. Obergeschoß mit 3 Zimmern, Aobinett und allem Zubehör per 1. Oktober versetzuugshalberweiter zu vermieten. 3459 Näh. Frankfurter Straße 29. Zu mieten gesucht p. 1. Oktober, Nähe Bahnhof, schöne 4°Zimmer- wohuuug nebst 3 Hellen Bureau- räumeu (eventl. Mansarde ober Hinterhaus) oder statt dessen zwei über- oder nebenemanderliegende 3-Zimmerwohnungen. Ausfuhr!, schriitl. Meldungen mit Preisang. unt. 8416 an den Gieß. Anz. erb. Möblikckö rnhigeö Zimmer Bahnhofstraße ober deren Nähe, per 1. August aesucht. Schriftliche Meldungen unter 3430 an den Gieß. Anz. erbeten. Möbl. Zimmer von jg. Mann gesucht. Schrift!. Meld. n. 3465 a. d. Gieß. Anz. erb. Mteibbiudergehilfeu sucht [°*”6 •W Earl Löwer, Kirchenplatz, Cigarren- und Wickelmacher gesucht. Gebr. Pietz, 8414 Frankfurter Straße 60. E-Löberstr. 8 ll. Stock mit Gartenanteil und Bleichplatz p. 1. Okt. zu vermieten. Wth&MtlNuUlWI! mit Gas- und Wasserleitung, Neubau Rodheip»er Straße per !L Juü zu vermieten. 1908 F. «ost. 04286] Zwei Stuben mit Bett zu vermieten Schloßgasse 5, 03722] Schön möbl. Zimmer mit od. ohne Pens, z. v. Bismarckstr.17 I Läden etc. \ 04175] 2-Zimmer-Wohnung im pinterh. p. sof. zu verm. Löberstr.3 2 Zimmer u. Küche an ruhige Leute zu vermieten. 3435 Näheres Schillerstraße 16, pt. OSwatkogarten 2867] Zwei Zimmer mitKabkneti zu vermieten Neustadt 78. unseres Wohnhauses, vollständig neu hergerichtet, ist zu vermieten. Tribus & Sundheim, 3456 West-Anlage 5. Wtlhelmstratze 8 ist Beletage mit 6—7 Zimmern sofort ober per 1. Juli zu vermieten; Bleichplatz, Trockenboden, Heiz- und Leuchtgas sowie Anschluß für elektr. Licht ist vorhanden. [8026 Näheres Frankfurter Str. 29. 04194] Neubau Rooustr. 29 2 frdl. 5—6-Zlmmerwohn. nebst Balkon, Loggia, Bleichol.,Trocken- bod.,Heizgas, elektr.Licht, a.Wunsch Gartenant., p. 1. Okt. auch früher zu verm. Näh. Schillerstr. 29, II. Eine 4-Zimmerwohnung, Bel- Etage, unb eine 8-Zimmerwoh- nung per 1. Okt. zu verm. [8427 Carl Beil, Marburger Str. 49. 1. Gtnge, M Süniner, neu hergerichtet (mit Leucht- und KochgaS) für sofort ober später Sehr groger Laven zu vernneten. Schristl. Meld. unt. 04207 a. d. Gieß, Anz. erb Seilen mit Mhnnng Bleichstraße 15 alsbald zu verm. __G. Nauhvtmer. «outor nebst 2 Lagerräumen, Mitbenutzung des großen Hofes, sofort oder später zu verm. ]3453 Otto Schmidt, SelterSweg 67. Mäiteheis, welches kochen kann und alle Hausarbeit versteht, bei gutem Lohn per 1. August gesucht. Vorzustellen zwischen 5 und 7 abends Grünberger Straße 1, y1. 7/isitenftarten liefert rasch and billigst Briihfsche Oniv^Druckerel. WshllMll 8U ^E^^sta'd/OlE Kleines LogiS, billig, an ruhige vV Leute zu vermieten 2919 _______________Seltersweg 35. 04263] 2 Zimmer, Küche u. all. Zub^ 1 Zimmer m. Kabmett zus. od. emz. zu verm. Kirchenplatz 5. Tüchtige Cigarren-, Wickelmacher unb Sortierer gesucht. Theodor Riuu & Co., Gießen, _______Nordanlage 9. 04270 Wärter sofort gesucht. Bw}e Chirurgische Klinik. Ein älteres Mädchen, welches in aller. yänSlicherr Arbeiten bewandert und gute Empfehlungen besitzt, wirb gesucht. — Lohn 20 Mk. ev. auch höher. [3442 Näheres Bahnhofstraße 71. Mädchen gesucht in ein besseres Geschäftshaus, ein nicht zu junges, selbständiges, für alle Hausarbeiten und Küche. Selbständiges Kochen nicht erforderlich, kann aber dazu angelernt werden. Zahle guten Lohn unb steigere denselben je nach Leistung. Näheres in der Geschäftsst. des Gieß. Anz. [3444 Braves, williges Möchen das schon in gutem Hause gedient hat und in Küche und Haus erfahren ist, wird nach Darmstadt gegen hohen Lohn per 1. Juli, ev. etwas später gesucht. 8402 Näheres Fran Ä. Petri Wwe. Neuen Bäue 291. Friedrickstrave eine 5- bis 6-Zlmmer-Wohnung mit allem Zubehör, Bleiche, Trockenhalle, sofort zu vermieten. 8417 Näheres Frankfurter Straße 36. 3466] Mansarden - Wohnung, 3—4 Zimmer, an ruhige FamiUe sofort zu vermieten Näh. Bahnhofstraße 50,1. Stock, Schr schöne 3—4-Zunmerwoh- nuirg, 1. Stock, Gas, Klosett, mit allen Bequemlichkeiten, mit ober ohne Stallung, unb groß. Garten zu vermieten Krosdorfer Straße 5. 3354] Zn erfr. Diezstraße 6, III. 8318] Neustabt 57 eine größere Familien-Wohnung p. 1. August an eine ruhige Familre zu verm. Näheres auf dem Kontor. 8. u. 4-Zimmerwohuuugeu in der Verl. Weferstratze, der Neuzeit entsprechen», zu vermieten. 3120] L. Hcllmold, Steinslr. 31, Alicestratze 11 schöne 3- bis 4>Zunmerwohnung unb Zubehör, Garteuanteil alsbald zu vsrmieteiu 3087 Nauheimer. /Äme Familimtwohnung zu verm. 8356] Näheres Asterw^ H3, AamilienlogtS zu vernu [04192 U__^Dammstrqße 4. 8256] FamUienlogiS zu ver- mieten AtchM)urg 12. 3170] ^ersetzuugshalber der 2. Stock mit Bleichplatz u. einig. Zubeh. sofort zu vermieten. Steinstraße 47. Sichere Weiizß können sich intelligente, jedoch nur solvente Leute gründen durch Fabrikation einer epochemachenden Neuheit. Fach- keuntuisse nicht erford. Schr. Meld, u. H. K. 100 «. d. G, A, erb, Eteiniuetzen gejucht (WiMerarbett). 3455 Franz Winkler, Krofdorier Str. Gin Erdarbeiter gesucht Bismarckstraße 26. >04302 Biertutscher auf sofort gesucht. 3463 Gotthilf Röhrie, Marburger Str. 7. Junger MLmm als Pferdeknecht gesucht. Gg. Schubecker, Zimmergeschäft, 3875 Erdsauterweg 20. Möbl. Zimmer D WKüMW lOffnir Stelle