?s Dktöb^ 0. Krausse, abends 8 Uhr lQ “** »»iigcii vrchesiur r you Bari Rnmann 7 r . -r -ortzings-Grab k‘Slra,‘ ■T,"ITit”r,Ä,e ‘«'llrOrS** , ,., *" «nflan >nmhkarteil gestaltet, ber d. I. WchkÄ öessa nber 1005 luteste Lass Selb) Heater, Vorträgen g ail Rort. Dmen frei. Allsang 8 Dli l Der Borjau MI ? Stunden ==! dnmüruier uiw. »m. ®ti Bliiflt ort Stftiti iBrtitlufljttü ütbtilri >ti .ffiortu 9-iO'rn twjtbl« ügiget €<üt).. o011 ihnen sogar erst in zwei Jahren und mehr entschieden. Im Kammergerichlsbezirk dauerten nur 14,6, dagegen im Bezirke Darm st adtS3,2 v.H. aller Prozesse länger als ein Jahr. Deutjcbct Blankenburg (Harz), 27 Cft. Der Kaiser ist im hiesi- gen Schlosse als Jagdgast des Prinzregenten Albrecht von Braunschweig eingetroffen. Außerdem sind angekommen die Prinzen Friedrich Heinrich, Joachim Mbrecht und Friedrich Wilhelm von Preußen, der Fürst zu Sckwumb'irg-Livve, Prinz Eduard von Anhalt und der Fürst zu Stosberg-Wernigerl-dv Berlin, 27. Cft. Tie „N. G C." verzeichnet, ohne Gewähr für die Richtigkeit zu üliernehmen, ein Gerücht, das in sonst gut unterrichteten politischen Kreisen im Umläufe ist und nach welchem, trotz der von Herni v. P odbielski in Münster abgegebenen Erklärung, fteiwillig nicht aus seinem Amte zu scheiden, jetzt doch mit der Möglichkeit gerechnet werden müsse, daß dieser Fall schon in ganz naher Zeit emtrekn könnte. — Als Nachfolger des Justizmiuister Schönstedt nennt die „Nat. fron." den Direktor des Reichsjustizamts, Hoss mann. — Regierungsrat Martin, der Berf.-.s-er des Buches: „Die Zukunft Rußlands und Japans", in trm der russische Staats- B-nkerott angefüudiat ist, wurde vom Staatssekretär d's Innern mit einem schriftlichen Verweise bestr-ft Beanstandet wurde die Reklame,, mit der das Buch eingefkihrt wurde. Da Martin der Ansicht ist, daß ldie Warnung vor der neuen russischen Anleihe dem Publilum nicht 11 "drückt ich genug vor Augen geführt werden kann, und er an d r Uebertreibung der Reklame unbeteiligt ist, hat er Beschwerde an den Reichs kanzler eingereickst. — Im „Vorwärts" er,aßt die Z e n t r a l - fr 0 m m i s s i 0 n der Tabakarbeiter Deutschlands, eine vor zwölf Jahren gelegentlich 'des damaligen Versuches einer Reichsf'nanzrefvrm von den Denison T-bak rbeitern eingesetzte Kommission, einen Ausruf gegen die drohende Mehrbelastung des Tabaks. Tor Ausruf gibt einen lleberblick über die fort wahrende Beunruhigung, der die T^lwkiudustrie seit 40 Jahren ausgeselü ist und fordert auf, in allen Crtrn Dgitationsfomitees ui wählen, die im Einvernehmen mit d'r Z-mtr sfommissiou einen Kampf gegen die Besteuerung in die Hand nehmen. Außerdem wird zu Geldsendungen oufgefordert. Kassel, 27. Cft. Ter frühere Unterstaatssekretär im Reichs- amt des Innern Rothe ist heute gestorben. München, 27. Cft. Ter Wahlgesetzausschuß der Mgeordnetenkammer hat s.ine B.ratungen begonnen. Rach langen Diskussionen wurden alle liberalen Anträge auf Einfühlung der absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang und der relativen Mehr- heit beim zweiten Wahlgang vom Zentrum gegen alle anderen Parteien abgelehnt. Tas Zentrum erklärte, bei den jetzigen politischen Verhältnissen könne den früheren liberalen Wünschen keine Rechnung mehr getragen werden. Tas Zentrum beklagte sich über die Urwahlkreiseinteilung des Ministers Feilitzsch. Aer ZnkistMillLMns in Kessen. Zu dein Aufsatz: .Der Antisemitismus in Hessen" in unserer Nr. 250 schreibt uns der „Deutsche Verein Gießen*: 1) Die Meldungen auswärtiger Blätter, daß „schon seit langem Verharzungen über Aufstellung geeigneter Kandidaten in den bei den letzten Reick)slagswahlen von der Reformpartei verlorenen Wahlkreisen im Gange" seien, entbehren des tatsächlichen Rückhaltes. Zu Marburg wurde schon kurz nach der Reichstagswahl Hen Reichs- und Landtngsabg. Zimmermann als Kandidat aufgestellt, und dessen Bewerbung ist bis heute noch nicht zurückgezogen worden. Für die demnächstige Ersatzwahl in Alsfeld-Lauter- ibach-Schotten bleibt die Kandidatur Bindewald bestehen, wie, sie im Herbst 1903 zu Alsfeld proklamiert worden tU. Für Gießen ist dw Bewerberfrage noch nicht angeschnitten. Zn Wetzlar-Altenkirchen unterstützen wir die christlich- soziale Kandidatur Franz Behrens. 2) Die Behauptung, der „Deutsche Verein" in Gießen wolle von der Reformpartei nichts mehr wissen, entspricht ebenfalls nicht den tatsächlichen Verhältnissen und unserer Erklärung im „Deutschen Matte". Es hieß dort: „Eine Spitze gegen die maßgebenden Stellen der deutschen Reformpartei enthalt dieser Beschluß nicht. Ter „Deutsche Verein" in Gießen wird auch in Zukunft jede erfolgverheißende Bewegung innerhalb der antisemitischen Parteien nach Kräften unterstützen." 3) Ebenfalls unrichtig ist es, wenn gesagt wird, wir seien dem Beispiel „mehrerer sächsiscl-cr Reformvereine" gefolgt In Sachsen ist nur der Reformverein zu Radebeul in das deutsch- oziale Lager übergegangen. Es liegt offenbar Verwechselung mit den antis. Vereinen zu Darmstadt und Frankfurt a. M. vor 4) Ahlwa rdt ist langst von der politisclwn Mihne zurückgetreten. Er war niemals Mitglied der antis. Partei im Reichstag. Auch als Hospitant wurde er nur für kurze Zeit zugelassen. 5) Den „Pücklerunfug" als politiscl)en Antisemitismus zu betrachten, vermag nur gegnerisckie Böswilligkeit. (Das ist denn doch wohl ein allzu schroffer Ausdruck. Tas führendc Tage-Blatt des deutschen Antisemitismus, die „Staatsbürgcrztg " stand doch dem Grafen Pückler lange Zeit recht nahe. D. Red.) Much die Reformpartei als solche hat auf ihrem letzten Partei tag jede Veranttrwrtung für diele sonderbare Betätigung berlini- cher „Politik" scharf abgelehnt. Graf Pückler ist nie ein eingeschriebenes Mitglied einer antisemitischen Partei gewesen. Man kann ebensowenig das Vorgehen eines Antisemiten (und zwar Nur-Antisemiten) gegen andere Antisemiten, die aber in ihrem Programm sich mit noch viel mehr besänftigen, als mit der Judcnfr'ge, ausspielen, als man es für berechtigt halten dürfte, den Philosemiten v. K a r d 0 r f f gegen den Philosemiten Bebel, den Philosemiten Eickhoff gegen den Philosemiten Naumann, die philosemitisck)« „Köln. Ztg." gegen die philosemitischen Okrtoh’enbtätter ins Feld zu führen. Tenn abgesehen von dem Philosemitismus gähnen zwisckien allen diesen doch Abgründe der Weltanschauung. (Nach unserer Ansicku ist kaum ein einziger der genannten Männer „P hi l 0 semit", ebensowenig ist die „Köln Ztg." phi l 0 semitisch. Anti-Antisemitismus ist doch noch lange nicht „Philosemitismus". T. Red.) Das Auftreten des Grafen Pückler hielten und halten wir für eine schwere Schädigung unserer Sache. Llber der Berliner Boden macht es ernsth'ften Bewegungen überhnlpt schwer emporzukommen. Auch bei der Sozialdemokratie sind die „Berliner" als enfants terribles be- kcrnnt. (Vgl. die Ausführungen Ulrichs auf dem soz. Parteitage zu Mainz.) 6' Unser Uebertritt zu den Deutsch-Sozialen erfolgte aus wesentlich praktischen Gründen, _ba wir einen formal- ober wirtschaftspolitischlen Unterkhieb zwischen jenen und Reformen weder erkennen noch aberkennen. Wir glauben aber, daß 'die Reformer bei ihr'in heftigen Kampfe mit den Sozialdemokraten in Sacksen nicht die Zeil inden werden, um in Hessen genügend einzugreifen. Von „Nichts mehr von der Reformpartei wlssen wollen" ist keine Rede. Nach wie vor steht uns Cswald Zimmermann gleich lwch als gewaltiger Dolksrcdner und verdienter, erfolgreicher Förderer der deutschen Sache. Aus Stadt und KauS. G testen, 28. Oktober 1906. L. U. LandeSuniversilä k. Bis Freitag, den 27. DFL haben sich neu eingeschrieben 89 Studierende, darunter 4 Theologen, 19 Juristen, 17 Mediziner, 2 Beten* närrnediziner, 47 Angehörige der philosophischen Fafttllät. Die erste Immatrikulation hat Heute niittag statt- flefunöen. Die zweite ist auf den 4. und die dritte (letzte) auf den 11. November angesetzt. Die 91 amen der neu immatrikulierten Studierenden werden an einer anderen Stelle deS Blatteö fortlaufend aufgefuhrt. * * Erledigte Lehrerstel l e. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- meindeschnle zu Hopfma nnsfe l d, frrciS Lauterbach. Mit der Stelle ist Drganinendienst verbunden. • • V0m 9)1 ufeu in. Gestern nachmittag statteten 30 Mitglieder des Hessischen GeichichtsveieinS, Zweigverein Ätarburg, unter ihrem Vorsitzenden, Geh Archivvat Dr. Könnecke, dem Btuseum deS Oberhessischen Geschichtsvereins einen etwa zweistündigen Besuch ab, bei welchem der Konservator Kramer die Führung übernahm Die Besucher äußerten sich sehr befriedigt über die Reichhaltigkeit und zweckmäßige Aufstellung bezw. Anordnung der Sammlung. • • Berke hrsverhältnisse im Güterbahnhof. 9)inn schreibt nutz von zns'änd'ger Seile: Ter in Rr. 252 Jl-res geschätzten Blattes enthaltene Bericht über eine Vers inmluug des hiesigen Bürgervereins hat bezügl. r Angaben über nicht ausreichende Räume und zu geringe L u d c g e l e g c n h e i t c n auf dem Gießener Gütev- b hnhos hier in hohc'm Maße Verwunderung erregt. Ta für den Verkehr mit dem Publikum die F-reiladegleise und der Güterschuppen in Betracht kommen, so bemerken nnr hierzu: Tie F r e i l a d e g l e i s e im hiesigen Güterbahnhof haben eine der riige Ansd huung, Vak in d-iiselben bis zu 100 Wagen aufgestellt werden können, mäl/renb selbst im stärksten Verkehr die Gesamtzahl der zur Lcr- und Entladung kommenden Wagen durchschnittlich etwa 50 Stück täglich beträgt, mithin auS- reichcnder Platz daselbst üorbanben ist. Bezüglich be5 Güterschuppens wurde für bin Cris- vers ud seit Beginn bes biesjäl-rigen stärkeren Verlehrs eine 3. Annahmewage eingerichtet, welche im Lause des Vormittags nach Bedarf und von 3 Uhr nachm. ab stänbig besetzt ist, sodaß auch hierin den Verlehrsveihältnissen vollstäubig Rechnung getragen sein dürfte. Es würbe aber erwünscht sein, woraus bereits wieberholt hingewiesen würbe, roenn die Geschäftswelt sich dazu verstehen wollte, ihre Güter in den Vormittags-- und ersten Mittagsstunden in größerem Umfange anzuliefern und nicht erst größtenteils kurz vor dem festgesetzten Annahmeschluß um 6 Uhr nachm. Nach den angestellten Erhebungen werden zur Zeit hier immer noch nahezu 50 Prozent der gesamten täglichen Versandgütcr in den Stunden von 4—6 Uhr nachm. angeliefcrt Die Räume für die Versandgüter finb mehr als ausreichend, da dieselben nur unwesentlich in Anspruch genommen werden, indem ber größte Teil der zur Anlieferung kommenden Güter in die bereitstehenden Wagen direkt verladen wird. Für den für die Crtsempfangsgüter bestimmten Teil des Güterschuppens ist mit Rücksicht auf den von Jahr zu Jahr steigenden Verkehr schon seit einiger Zeit eine Vergrößerung um 398 Quadratmeter bestimmt, die in Kürze zur Ausführung kommt. Zugleich wird auch der Zollschuppen neben ber Güterabfertigung erweitert werden. Tie Klagen in obenerwähntem Bericht über die unhaltbaren Verhältnisse auf dem Gießener Gütcrbahnhof sind daher völlig unäuir-.ffend. ** Theater-Verein. Der Aufführung des „Grafen von Eharolais (Buchausgabe bei S. Fischer in Berlin) am nächsten Dienstag, den 31. d. MtS., liegt die Fassung des Wiesbadener Hoftheatecs zu Grunde, dessen Heldendarsteller, Herr Leffler, die Titelrolle spielen wird. Zur Teilnahme an den letzten Proben des schwierigen Stückes trifft Herr Leffler schon am Viontag früh hier ein. Da daS Drama so lang ift, daß eine nahe ungekürzte Aufführung zwei Theaterabende füllen würde, so mußte die Regie sehr haife Striche machen, durch die in erster Linie alle für den Fortgang der Handlung unwesentlichen Szenen beseitigt wurden. Diese Kürzungen durch den Wiesbadener Intendanten Dr. von Mutzenbecher haben die dramatische Wirkung deS Stückes erheblich gesteigert und zugleich manches weniger Anmutende beseitigt. DaS figurenreiche Drama verlangt die Mitwirkung deS gesamten Herrenpersonals, während von den Damen mit einer sehr großen Rolle nur Frl. D onecker betraut ist, die sich mit dem Stück schon seit dem Frühjahr infolge ihrer Teilnahme an den Proben deS Mannheimer Theaters beschäftigt hat. Für die Alisstattung der Bühne sind einige Aufwendiingen gemacht worden, gespielt wird in Kostümen aus der Zeit Wallensteins. Der Aufführung von Beer-Hotmann's poetischem Drama, dessen Erwerbung für unsere Bühne nur schwer möglich war, und daS nur einmal gegeben werden kann, wird jedenfalls ein großes Interesse entgegen gebracht werden. *• Eine d i e Besitzer von Fahrrädern und Automobilen interessierende Entscheidung ist, wie die »Darmst. Ztg." erfährt, von dem Kroßh. Ministerium des Innern getroffen worden: „Rach § 1 der Verordnung vom 10. Cf aber 1899 hat der Besitzer jedeS Fahrrad und Automobil vor der Ingebrauchnahme desselben bei dem frreisamt anzumelden und die Stempelabgabe zu entrichten. ES ift unzulässig, daß eine Nummerplatte für mehrere Räder ober Kraftfahrzeuge abwechselnd benutzt roirb.- " Lehrling oder jugendlicher Arbeiter. Es ist vielfach oorgekommen, daß junge Leute, welche die Ab- sicht haben, ein Handwerk zu erlernen, als jugendliche Arbeiter von ihren Lebrherrn in Beschäftigung genommen werden. Es geschieht dies, wett die Lehrhercn nicht die Pflichteo Als er feinem Baler zu lange blieb, bewegimg berichtet werden. Aniverftiät Hießen. Verzcichuis der neu immatrikulierten Studierenden, a. Theologische Fakultät. auf sich nehmen wollen, die daS neue Hcmdwerkerschutzgesetz ihnen auferlegt. Deshalb mag ausdrücklich darauf bmge- wiefen werden, daß die Ausbildung eines ordentlichen Dand- werkerS die Ableistung einer auf 3 bezw. 4 Jahre festgeutztcn Lehrzeit vorausfetzt und daß eine Befchäftigung als jucienö=« sicher Arbeiter nicht die Vorteile für den jungen Mann mit sich bringt, die er aus einer Beschäftigung als Lehrling erlangen kann. Einesteils bietet der Lehrvertrag die Gewähr für eine andauernden Unterbrechungen nicht unterworfene sachgemäße Ausbildung, während ein jugendlicher Arbeiter darauf keinen Anspruch hat, sondern jederzeit entlassen werden kann; andererseits ist nur ein ordnnngsmaing ausgebildeter Lehrling zur Ablegung der Gesellenpriifung berechtigt, die nach den Bestimmungen deS Gesetzes die Borau - setzung bildet zur Erlangiing des NechtS, späterhin se Lehrlinge anleiten zu dürfen. Ferner können zur Mcister- vrüfung, mit deren Ableistung die Berechtigung zur ^mbrung des Meistertitels verbunden ift, nur Bewerber zugelassen werden, welche die Gesellenprüfung befanden haben. Eltern und Vormünder von jungen Leuten, die sich berufe widmen wollen, werden also darauf bedacht sein müsien, daß ihre Pflegebefohlenen stets als ^ehrlmge und nicht als jugendliche Arbeiter in Beschäftigung genommen werden. Der Lehrvertrag ist schriftlich abzusehließen. letfiroabenbeim, 25. Oktober. Sim ComSt-iq abend ginfl em junger Alaun in den Keller seines ValcrS. um nach dem Neuen zu sehen. Linie wird an dem kleinen Dorfe La Fayet, das sich im äußersten Citcn deS Tales von Ehamonix befindet, beginnen, um den Norbwestab. ang deS Montblanc in einem weiten Bogen zu gewinnen.und auf dem Plateau Aigmlle du Gonter in 3873 Meter Höbe zu enden. Von hier bis zum Gipfel deS Berges sind nur noch 800 Nieter zu steigen, waS in ungefähr vier Stunden möglich sein wird. Das Ly'tem Guyer-Zeller, das sich bei der Jungfraubahn so trefflich de- währt, wird auch hier angewendet. Für den Bail sind fünf bis sechs Jahre vorgesehen. Von La Fayet bis zur End- siation beträgt die Entfernung 19 Kilometer, die in drei stunden zurückgelegt werden. £er_ Fahrpreis ist in der Sohn bewußtlos an Rettungsarbeiten verlor er infolge der Gargase ebenfalls das Bewußtsein, konnte aber noch um Hilfe rufen. Nachbarn eilten herbei und retteten mit Lebensgefahr die bem 4.oöe nahen Menschen. \ < _j. Frankfurt, 27. Okt. Am 5. November findet hier eine größere Viehhändler-Versammlung statt. Zu dieser Versammlung erhalten besondere Einladungen. 1. Der Mitteldeutsche Viehhändler-Verein in Frankfurt a. M., 2*. der Hessische Viehhändler-Verein in Mainz, 3. der Lber- hessische Viehhändler-Verein in Alsfeld, 4. der Viehhändler-Verein in Wiesbaden, 5. der Deutsche Tsieh- Händler-Verein in Dierdorf. In dieser Versammlung wird über die Fleischteuerung referiert und die Bundesfrage verhandelt und über den heutigen Stand der Viehhändler- ging dieser" ebenfalls in den Keller. Er fand seinen ö - - einem Faß lehnen. Bei den gleitung das Gericht. iR * Eine kostspielige Beleidigung. Vor zehn I <>.......----- - . Q T Fahren wurde der Kaufmann und Vizepräsident der New- h Meier, Freiburg a. d. Elbe, Gimnberger Lirape 8L Yorker Hondelskammer. Louis Siern °us N-wqork der d," L Mayer. Mamz, • neüoertretenben Badekomnusiar Frhr. v. Thungen tn ^uUnge $ ^unfeli Alzey, Grünberger Ciraße 4. bedroht und beleidigt hatte, vorn Schöffengericht zu 600 Nil. Sckaeg, Grebenhain, Bleichslrabe 14. Geldstrafe und zwei Wochen Gefängnis verurteitt. tz. Sieglitz, Bingen, Lieb,gstraize 55 « i • R 0000 NI k im St ich! H. Tomiorde. Gießen, Settersweg 89. Stern, der eine Kaution von 8 0 000 r. im öiiaj y Werner, Mainz, Bruchstraße 4. gelaßen und die Strafe nicht angetreten hatte, Ut letzt o e - Wodaege, Friedberg, Bismarckstraße 6. qiiodigt worden. Tie Kaution ist, wie die „Augsb. Abend- 3tmmeimann, Mainz, Ludwigstraße 31. fl schreibt, selbstverständlich verfallen. Die Affäre hat e. M e d i z i n i s ch e F a k i> l t ä t. seinerzeit außerordentliches Ai.ssehen erregt. Frhr. v. Thi'mgen ef). H. Altkaustr Med Warschau Neuenweg 30. handelte völlig korrekt, als er Stern verbot, daß dieser^seinen E. ^rünberger Str. 8. Sohn bei einer Tanzunterhaltung iin Kursaal, zu der laut -- Griesheim, Stevhanstraße 29. Badevorschrift nur Personen über 15 Jahren zugelassen Frank, Tierhtk., Bad Kiisingen, SelterSweg 3-). werden mittanzen ließ. Er wrirde von Stern gröblich be- Th. Funeeius, Med., Langenberg (Rhtd.). Wohnung noch nicht schunpji und nut Dbrfciflen bedroht. Stern letzte dann du ana-^en^ Ei,,bad°n. in Friedberg. . amerikanische Gesandtschaft in Bewegung, es wurde auch ^cihuhlk., Aschaffenburg, Bahnhofftraße 60. sonst versucht, Freiherrn v. Thüngen dazu zu veranlassen, ^m-inger, Med., Gießen, Grünberger Sirape J- daß er sich mit einer Abbitte Sterns begnüge. Der Be- B. Löwintohn, Med., Lepet tRutzlanbf, Frankfurter Straße 63. leidigte ging darauf aber nicht ein, worauf gegen Stern der I A. ^^-Web., Hechts^"'si^bna^Rußland), dtticestraße 23. Prozeß durchgeführt wurde, der nut oben erwähnter -.e ' Med., Schadzmsk (Rußland>, Bleichstraße 31. urteilung endete und einschließlich der verfallenen Kaution Regner, Med., Mamz, Bismarckstraße 6. e.t 1 00000 Mk. gekostet hat. Stern kann übrigens ben r. Reifert, Med., Erfurt, Sudanlage 21 9t. Verlust verschmerzen, da er Teilhaber der groben Newyorker A. Rudmk, M°d..^°l^L>U>w,^ra^-°. DamenkonfektionSsirma Stern Brothers und ein notorisch Meb., Kürnbach, Bleichstraße 16». reicher Tlann ist. | £>, Streibel, Tierblk., Dber-Gloan», Franttnrter Straße ol___ j • lieber die M ontb lanc-Bah n wird auS Brieg Märkte. k . geschrieben: Vor wenigen Tagen haben für die großartige f Frankfurt a. M., 27 Okt H s u nd S t r oh- Eismbahn, deren kbhneS Ät.Ä» Dz'. Fallenbagen, Darmstadt, Ebelstraße 16. HUHiu». - , E.' Görtz, Mainz, Ludwigstraße 46. Arase, und Frl. Salo verlieb sröhlich lächelnd mit ihrer Be. | r. s4. ' Kiiab, Ludwigshafen a. 91 h., Bleichstraße 21. Maurer, Darmstadt, Frankfurter Straße 62. • D i e Vermählung der Gräfin Viktoria Gleichen, die eine richtige Cousine derdeutschenKaiserin ist, mit Mr. Percy Machell, dem Verweser des britischen Ministeriums des Innern für Egypten, wird in ben ersten Tagen des Dezembers in der Schloßkapelle von St. James in London gefeiert werden. König Eduard VII. und die Königin Alexandra haben ihre Anwesenheit zu der Trauung zugesagt. * Eine Japanerin, die mit Männern Ball spielt. Aus New-York wird berichtet: Niaso Sato, eine kleine, zierliche Japanerin, die dieser Tage den wegen seiner herkulischen Kräfte gefürchteten Sportsman Mc. Cullum per Jiu-Jitsu zu Boden streckte und ihn dort so lange fe ft hielt, bis ein Polizist den Mann verhaftete, gab im Polizeigericht eine Demonstra- Hon ihrer Kunst der nachdrücklichsten Selbstverteidigung. I Europas zu überwinden, Fräulein Sato erschien m Begleitung deS Dolmetschers Koyta Poshmura im Gericht und wurde zunächst gefragt: .Was hat Ihnen Mc. Cullum getan?* — „Sie sagt, er habe sie an ber Schulter gepackt*, erwiderte der Dolmetscher der kleinen Same. — „Hat er Sie angesprochcn?* — -Sie sagt, sie habe ihm dazu keine Zeit gelassen*, sprach Yochmura. — „Mas taten Cie also?* fragte der Richter. Frl. Lato suhrle mit dem Dolmetscher eine lebhafte Konversation, woraus der Dolmetscher bemerkte, daß die Japanerin die schwierige Frage des Richters nicht so ohne weiteres bcanhvorten könne. Schlage vor, daß sie dem Maaistrat vordemonstriert, was m .-«Äs uctlltbcn Fraulem verdolme wt und °->d ,h> ' ®c nU'JJ,C; g" bestehen, die eleklrilch geheizt und beleuchtet und XEW“- LL.»"L........................ -..... Cullum getan; im nächsten Augenblick packte die Laine nut einer blitzartigen Bewegung den anderen Arm des Mannes, stellte eines ihrer kleinen Füßchen vorwärts, uiid ziim un- bet 165 Pfund schwere Mann über das ^vpf chenl gzjes-en, Liebigstraße 29. 9! i a s o 8 iind lag stöhnend auf seinem Rucken. „Ich P. Lchorlenuner, Darmstadt, Ccliersweg 4. flog noch höher und fiel noch härter", bemerkte Mc. Cullum, b. Juristische Fakultät, sich nachdenklich den Rücken reibend. Er erklärte dann Tr B. Berichard, 33. weite., er habe geglaubt, Fel. Sato zu kennen und Ihabet s,e b. WkkL-iL deshalb angesaßt: eine Ungebührlichkeit habe er nicht - •- - r,-S4- sichtigt. Der Kadi Dcrurteüte ihn trotzdem S". 3 Dollars j MmB x$. WMMl : V/.. < •■■'vSSSLii!>: i. ■ Die Scctbereitung ift keine ^£-7 Fabrikation im aewöbnlichen Sinne des Worts. Sie vollzieht sich nicht schablonenmäsiig und kann auch nicht nach Belieben geregelt werden. II. Der wein selbst ist eine Materie von unendlichen Variationen, bedingt durch die Art der Rebe, ihren Boden, durch die witterungsver- hältniffe in allen Stadien der Zruchtentwicklung, ferner durch die Behandlung der ausgereiften Traube und ihres Saftes zur ^eit der £efe, itnb endlich durch die Weiterentwicklung des Weines aus dem gärenden ZHofte. III. M Um sich ein klares, unabhängiges y Urteil über die Sectmarke zu bilden, ist es notwendig, verdeckte versuche zu machen, in der weise, daß beim Aus- probieren alle die in Hrage kommenden Flaschen mit völlig gleichmäßigen Umhüllungen versehen werden. V. wer sich für eine Sectmarke bestimmt entscheiden will, wird das nur unter diesen Voraussetzungen tun können. VI. (Eine wirklich gediegene warke muß tadellosen (Geschmack und (Geruch besitzen, von leichter Art und sehr bekömmlich fein. Ohne genaue Kenntnis dieser Mannigfaltigkeiten im Tharakler des Weines, ohne geschickte Behandluna aller Einzelheiten bei feiner Auswahl und Verwendung zum Sect, ohne die peinlichste Fürsorge während der jahrelangen Dauer seiner Entwicklung laßt sich kein Sekt erzielen, der das Beste vom Besten darstellen soll. VII. „Kupferberg Gold" ist die warke, welche alle diese Eigenschaften in ber- vorragendem Maße besitzt. Ein versuch wird uns das jederzeit bestätigen. Sectkellerei Kupferberg, Mainz. «6/ Der Vorstand. Gamasche» und Kunstwerem. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand ist von morgen Sonntag den 29. I. Monats wieder geöffnet. für Jäger, Touristen n.Arbeiter in allen Fayons in jeder Preislage. An'ertigimg nach Tlafc. 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Sie erhalt rftne Entschädigm dii Aufenthalts m Staate ein for. tos sie Ausgaben, machen, aus ihrer 3 achter recht ist, sc Umerschied Wischen 'M Imrch kn Fv' nüyn’b hier (m^(\^roen eine DechemdM und dem Reichst * Von den Heu Gesuchen betraf d 8U Gießen um lm Haufe Vruchst ^8 bereits die s hatte, hatte diese i IN er in 189! -^reisausschu^ 1905 suchte Asten des Kreises Behö Wto Gründen ) * ,1« ä y teM ?,Erlmib»jz «'»fier Steine’ «'"efimigt 9$ W^ct0,b”' ^legten Rekurs m SA, ■ btitte G. ^hre beschz! ^ damals E'791- die >chi Umem H die ^.Kren Verdung] tiniif-Cßcfndjr